Ideologien und Ideologiekritik

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  • Und wenn an anderer Stelle spezialisierte Fachkräfte fehlen, weil lieber alle als Reinigungskraft und bei der Müllentsorgung arbeiten (wollen), weil leichterer Einstieg verglichen zum Ingenieur, der erst mal Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen oder Informatik studieren muss? Zumal: der Bedarf an Reinigungskräften ist ja auch endlich.


    Das ist einfach so eine absurde und naive Vorstellung, das macht komplett keinen Sinn.

  • Da die Frage schonmal aufkam. Nehmen wir mal an, rein theoretisch, es wird beschlossen, ein BGE ab 2027 einzuführen. Welche Wege/Lösungen gäbe es für die Finanzierung? Bzw. welche umsetzbaren Möglichkeiten seht ihr hier?

    Kann man ja googeln... Wie hier schon gesagt, kann man bzw. können wir das hier kaum klären bzw. durchrechnen, aber ein BGE von 1200€ wäre wohl finanzierbar. Hab mich damit aber auch nicht genauer beschäftigt, weil kommt auf absehbare Zeit eh nicht, einer der wohl wichtigsten Punkten ist die von Bastet genannte Neiddebatte, die ich persönlich allerdings null nachvollziehen kann.

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

    Per aspera ad astra!

    Momentan kein Partneravatar mit Missy!

  • Ich sehe das ganze Problem an einem BGE gerade einfach nicht? Dann staffelt man es halt je nach Einkommen, um wie viel das ursprüngliche Einkommen gekürzt wird. Angenommen, jeder kriegt 1k BGE pro Monat, dann kriegt jemand mit 1,5k halt weiterhin 1,5k für seinen Job, jemand mit 3k "nur noch" 2,5k, und jemand mit 5k "nur noch" 4k, der Rest wird ja durch das BGE aufgewogen. Sowas kommt ja nicht plötzlich von heute auf morgen vom Himmel gefallen, das wird ja im Voraus geplant, und dann kann man es ja gesetzlich festhalten, dass Gehälter eben erstmal entsprechend angepasst werden müssen, um Ärmere anteilhaft stärker zu bevorteilen als Reichere. Wie das auf Dauer funktioniert und ob sowas wie ein Maximallohn machbar und sinnvoll ist, steht dann auf einem anderen Blatt, aber dadurch wären schlecht bezahlte Jobs schonmal "besser bezahlt" und damit attraktiver und durch das BGE wäre es auch finanziell einfacher möglich zu sagen, dass man einen "Scheißjob" (zB Putzen) nur halbtags ausführt.

  • jeder kriegt 1k BGE pro Monat, dann kriegt jemand mit 1,5k halt weiterhin 1,5k für seinen Job, jemand mit 3k "nur noch" 2,5k, und jemand mit 5k "nur noch" 4k, der Rest wird ja durch das BGE aufgewogen.

    Warum so kompliziert. Man kann auch einen progressiven Einkommenssteuersatz nutzen. D.h. es wird nicht der komplette Lohn mit einem Steuersatz berechnet sondern jeder Euro über eine bestimmte Grenze hinaus mit dem nächst höheren Steuersatz. Und dieser Steuersatz kann dann ab ner gewissen Summe (die ich jetzt nicht zu definieren vermag) möglicherweise auch 60, 70% betragen. Somit würde es sich immer noch "lohnen" mehr zu machen, aber eben mit einhergehend höherer Rückverteilung an die Gesellschaft. Ein Mechanismus der dann parallel zu anderen Mechanismen existiert, wie Vergesellschaftung von Unternehmen (Gewinn- und Unternehmensbeteiligungen durch Mitarbeiter), die der massenhaften Kapitalakkumulation entgegenwirken und für bessere Umverteilung unter allen Beteiligten der Wertschöpfungskette sorgt.

  • Mehrheit der Bürgergeld-Empfänger sucht keinen Job - WELT
    Die Hälfte der für eine Studie befragten Bürgergeld-Empfänger hat in den zurückliegenden vier Wochen nicht nach einer Arbeitsstelle gesucht. Schuld seien…
    www.welt.de


    Ich poste den Link nicht aufgrund des Artikels, sondern wegen den Perlen der Kommentare darunter, die Arbeitslose als asozial bezeichnen, psychische Beschwerden nicht ernstnehmen und als Hochstaplerei abtun, finden dass diese ruhig 40 Stunden arbeiten sollten und all diese tollen Dinge.

    Also... der durchschnittliche Bürger lol. Man sollte nicht in aller-ärgerster Früh nicht auf random Artikel klicken.

  • Das nicht. Aber sie sind leider ein Spiegel in die Gesellschaft, oder gewisse Teile der Gesellschaft.

    Dazu sei gesagt: Gerade WELT, BILD, Focus sind so Qualitätsmedien™, die schon mutwillig rechtspopulistischen Ragebait in ihre Schlagzeilen und Artikel einbauen, weil die Autorenschaft/die Chefredaktion ebenfalls 'ne schwierige Gesinnung haben. Da kommt es wenig verwunderlich, dass die entsprechenden Teile der Gesellschaft sich da dann auch bevorzugt tummeln. Es stimmt schon, dass Kommentarspalten bei Online-Zeitungen per se scheiße af sind, aber du hast dir da nochmal 'ne ganz besondere Zeitung rausgesucht, oje.