Reizende Bekanntschaften | Dip und Sebastian

Wir sammeln alle Infos von Pokémon-Legenden: Z-A für euch!

→ Zu den Infoseiten von Pokémon-Legenden: Z-A
  • Spieler: Dip Atlina , Sebastian PERFEKTION

    Wir machen zusammen folgende Quest:

    Ort: Beerenwald

    Auftrag:

    Lithomith ist nicht mehr aus dem Beerenwald zurückgekehrt. Es könnte Hilfe gebrauchen und soll sich zum Marktplatz begeben.

    Hintergrundinfos: Lithomith hat mit seinem Felswurf eine Sinelbeere mitgeworfen und wurde zum Anführer einer sehr anhänglichen Quartermak-Gruppe, die ihren neuen König nicht so schnell aufgeben wollen und ihn territorial verteidigen sowie mit Blättern bekleben.

    Belohnung: Geld und Sinelbeeren

    Plot: Sebastian vermisst einen treuen Lieferanten, da dieser zuletzte im Beerenwald gesichtet wurde fragt er ein Pflanzenpokémon auf dem Platz, da diese sich ja im Beerenwald auskennen müssen!


    Sebastian Kokuna

    Was für ein Tag, eigentlich erwartete Sebastian eine wichtige Lieferung über Beerenwaren von einem fleißigen Lithomith, welches sie selten im Stich gelassen hatte, es tauchte jedoch einfach nicht auf und seine Sorge wurde mit jeder Sekunde größer. Unpüntlichkeit konnte er einfach gar nicht ausstehen und die Pokémon waren darauf angewiesen, dass diese Beeren geliefert würden. Er hatte keine andere Wahl und brauchte Hilfe. Schnell kritzelte er einen kleinen Steckbrief mit Questbeschreibung und wollte diesen soeben an das Schwarze Brett in die Stadt pappen, als er davor ein Pokémon sah, welches dieses studierte. Ein Pflanzenpokémon, wie er von hinten erkannte. Die konnten ja nur mehr vom Beerenwald wissen!

    Er richtete noch einmal stolz seine Krawatte und hielt dem Pokémon dann seinen eigenen Steckbrief vor die Nase. "Hey, kannst du mir vielleicht helfen?"

  • Dip


    Bisher war der Tag recht ereignislos gewesen. Dip hatte sich auf dem Markt etwas umgesehen, ob vielleicht sein heiß geliebter stein auftauchen würde, aber nein, Fehlanzeige. Der nächste Gang ging dann zum Questbord. Ein paar Missionen waren auch ganz interessant. Wobei Dip bestimmt nicht mit dem legendären Pokémon aneinandergeraten wollte, egal wie seltsam es sich nun benahm. Ein Entscheidung wurde ihm aber schnell abgenommen, durch eine Frage von schräg hinter Dip.

    Das Pokémon, welches Dip ansprach, entpuppte sich als Ratsmitglied für Versorgung, Sebastian. Ihm einen Gefallen zu tun, könnte für zukünftige Bitten an die Versorgung sicherlich hilfreich sein. Aber es gäbe sicherlich noch andere Möglichkeiten und Dip machte sich keine Sorgen, dass es sich aus der Helferrolle nicht auch wieder hinauswinden konnte, wenn diese Möglichkeit keinen guten Ausgang hatte.

    Also sah es kurz auf die Belohnung. Sinelbeeren und Geld. Das war gut genug, für ein paar Minuten Arbeit. Es konnten wahrscheinlich auch mehrere Stunden werden, wenn sie Pech hatten, aber wenn das Lieferantenpokémon eine festgelegte Route hatte, mussten sie diese ja nur in den Unterlagen finden, sie abgehen und auf Auffälligkeiten achten.

    "Aber wie könnte ich denn ihnen etwas abschlagen?! Natürlich werde ich helfen."

    Das konnte es auch gut allein regeln und bräuchte nicht die Hilfe von Freya und/oder Will. Eine zu große Gruppe könnte auch einen Argwohn in Sebastian hervorrufen, dass ihre Gruppe nicht ganz so toll war, wie sie schien. Wobei sich Dip gerade nicht sicher war, ob sein gegenüber überhaupt wusste, wer sie waren, aber am Ende machte das auch keinen Unterschied.

    "Mein Name ist übrigens Dip. Und ich weiß natürlich, wer sie sind", umschmeichelte Dip das Kokonpokémon. Ein Pokémon im Anzug wollte sicherlich nicht hören, dass man es nicht kennt. "Wird mich auf dieser Mission jemand ihnen ergebenes begleiten? Oder werde ich das Lithomith allein finden?"

  • SebastianKokuna

    Was für ein äußerst höfliches Pokémon. Sebastian war nahezu entzückt davon wie kooperativ sich dieses Duflor verhielt. "Es wäre dennoch uncharmant, wenn ich mich gar nicht vorstellen würde. Ich bin Sebastian das Ratsmitglied der Versorgung und ich schätze es sehr wert, wie kollegial sie sich verhalten."

    Er schwieg kurz und nutzte die Sekunden um sich das Duflor noch einmal etwas genauer anzusehen, jetzt wo es sich ihm zugewandt hatte. Irgendwas an ihm sah komisch aus, aber er konnte nicht genau sagen was es war. Nicht etwa so, dass es negativ komisch wirkte, es war eher ein Gefühl von etwas, dass er kennen sollte. Doch er entschied sich nicht weiter darauf zu konzentrieren, sollte es doch noch zu einer Überraschung kommen, war er darauf vorbereitet. "Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass ein Pflanzenpokémon sich vielleicht etwas besser im Wald auskennen würde und schon eine Ahnung hätte, was passiert sein könnte. Man sollte von mir ja meinen, dass gerade ich die Natur und den Wald beheimate. Aber dieser Job ist nervenaufreibend. Man kommt selten vom Schreibtisch weg. Ein Bisschen frische Luft wird mir sicherlich gut tun."

    Damit beantwortete er wohl indirekt die Frage, ob er Dip begleiten würde. "Außerdem kann ich auch so noch behiflich sein. Die Handelsroute habe ich geschrieben."

  • Dip 324455-dip-small-png


    Sebastian wollte also mitkommen. Nun, dann musste sich Dip wohl den ganzen Weg von seiner besten Seite zeigen. Dip nickte pflichtbewusst bei Sebastians Ausführungen zu seiner Lage.

    Es selbst war schon öfter im Beerenwald gewesen. Sei es für die Suche nach Nahrung oder Kampftraining, das Will angeordnet hatte. Von daher kannte es sich ungefähr aus und wusste auch um die gefährlichste Stelle: den Übergang zu den lächerlich kalten Raureifstufen. Der lag zwar etwas tiefer im Wald, aber wie gut konnten Lithomith in ihrer Orientierung schon sein?! Zur Sicherheit sollte Sebastian aber lieber den Weg sprachlich vorzeichnen, damit Dip den Weg dorthin schnell ausschließen konnte.

    "Ich kenne mich im Beerenwald gut genug aus, um dort behilflich zu sein, ja", versuchte Dip Sebastians Sprech zu imitieren. "Um ein paar Gegenden auszuschließen, wäre eine Beschreibung der Route durchaus willkommen. Wollen wir sie auf dem Weg durchgehen und sogleich losgehen oder gibt es noch wichtige Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden?"

  • SebastianKokuna

    "Da hab ich ja wirklich das richtige Pokémon angesprochen. Was ein Glücksfall!", aus Sebastians Stimme vernahm man eine gewisse Vorfreude auf das bevorstehende Abenteuer. Auch wenn er natürlich hoffte, dass es kein große Abenteuer sein würde, sondern Lithomith einfach nur abgelenkt wurde.

    "Wir können sofort losgehen, die Handelsroute ist etwas verworren weil versucht den gefährlichen Plätzen so gut wie möglich aus dem Weg zu gehen. Aber so kompliziert ist sie auch nicht.", er redete ein bisschen weiter und erwähnte ein paar der Abzweigungen. Während es nicht mehr lange dauerte, bis sie vor dem Wald standen.

    Der Wald sah zumindest von Außen normal aus, eine Naturgewalt konnte jedenfalls nicht als Ausrede herhalten. "Fällt dir mit den Informationen vielleicht schon eine Stelle ein, wo wir suchen könnten?", wandte er sich wieder an Dip.

  • Dip 324455-dip-small-png


    Dip neigte den Kopf ein wenig und sah sich die Route an. Eine der Gegenden, die umschifft wurden, war nur gefährlich wegen den ganzen Puderattacken, die dort herumschwebten und eine andere musste wegen genau diesem Umweg umgangen werden. Wenn sie ein Pflanzenpokémon für die Lieferung einsetzten, ginge das Ganze schneller und sicherer. Das musste Dip Sebastian unbedingt sagen. Aber erst galt es das Rätsel des Verschwindens zu lösen. Das Problem mit dem Lieferjungen konnte Dip auch ansprechen, wenn sie auf dem Weg waren. Oder vielleicht nachdem sie das Lithomith "gerettet" hatten? Dann wüsste dieses auch gleich, dass es nach einer neuen Arbeit Ausschau halten muss.

    "Es gibt auf der Route ein Schwalbini-Nest. Das müsste ungefähr hier sein," meinte Dip und veranschaulichte das mit kreisenden Bewegungen der Arme. "Sie sind nicht unbedingt gefährlich, wenn man einfach drunter durch geht. Sie kennen die Pokémon des Waldes ganz gut und wissen, auf wen sie achten müssen, um ihr Territorium und ihre Nahrung zu verteidigen. Es besteht aber die Wahrscheinlichkeit, dass eine Lieferung das Aussehen hinreichend verändert, so dass sie das Lithomith als Gefahr ansehen. Der Bereich liegt auch am nächsten von den Gegenden, die mir auffielen, und recht direkt auf der Route."

  • Sebastian Kokuna


    "Das klingt nach einem guten Anhaltspunkt. Schwalbini können schon sehr unberechnbar werden.", er sprach da sehr eindeutig aus Erfahrungen. Als Kokuna waren Vogelpokémon seine größten Feinde, nicht etwa, dass er mittlerweile wirklich noch Angst vor einer Horde Schwalbini hatte, aber damals als er seine Reise angetreten hatte, war es ein täglicher Kampf ums Überleben.

    "Ich würde sagen wir fangen direkt dort an zu suchen, selbst wenn es nicht dort war, haben sie ja wenigstens was gesehen."


    Zuversichtlich das Problem schnell zu lösen betrat er den Wald. Auch im Inneren wirkte erst alles ziemlich normal, hier und da hörte man Rascheln. Wilde Pokémon lebten gerne in Gruppen, waren jedoch so nah an der Stadt eigentlich keine große Gefahr, sie profitierten wie alle anderen von der schnellen Anbindung und den Vorräten. Erst fernere Gebiete waren gefährlicher.

    Mit jedem Schritt tiefer in den Wald wurde Sebastian das Gefühl nicht los, dass sie beobachtet wurden und das nicht auf eine normale Art. "Spürst du das auch Dip? Irgendwas stimmt hier nic..", er konnte seinen Satz nicht zuende reden, weil ein Ball direkt auf ihn zuseegelte und ihn wegschleuderte, ehe er reagieren konnte. "Was zum?"

    Er richtete sich langsam wieder auf und sah in die Richtung, konnte aber nur noch bewegende Baumäste ausmachen.

  • Dip 324455-dip-small-png


    Dip war sich nicht sicher, ob Schwalbini wirklich auf ein Kokuna hören wollen würden, wenn sie nach dem Lithomith gefragt wurden, aber das Problem lag noch in der Ferne. Aber es behielt diesen Gedanken im Kopf, um später Will und Freya davon zu erzählen.

    "Sehr wohl", sagte es Sebastian stattdessen.


    Sie waren eine langsame Truppe. Normalerweise machte das Dip nichts aus. Sein jetziger Körper war mit den langen Füßen einfach langsam, aber dafür sicher unterwegs. Nur kannte er die Gegend bereits. Hier war nichts neues für ihn und den Blick schweifen zu lassen, bereitete ihm keine Freude. Wäre hier Lithomith etwas zugestoßen, hätten andere das auch bestimmt gemerkt und die Antwort, wo es wahrscheinlich passiert war, hatten sie ja schon.

    Und eine verdrießliche Miene konnte es auch nicht aufsetzen, schließlich war Sebastian in der Nähe.


    Nach mehreren Schritten begann sich die Speichelproduktion seiner Form zu erhöhen. Dip hatte gegessen und Insektenpokémon waren auch nicht unbedingt sein Leibgericht, also schluckte Dip die Spucke wieder hinunter, bis es auf einmal anders roch. Dip hatte nicht mehr so viel Honig im Mund, also gab es nicht viele Insekten in der Nähe. Im Wald war das seltsam, also musste sie etwas vertreiben, oder nicht? Vielleicht waren auch andere Duflor ... äh ... eine normale Truppe Duflor in der Nähe, korrigierte sich Dip. Und damit viiellleicht auch spezielle Blattsteine. Das musste Dip untersuchen. Wollte es zumindest doch da wurde Sebastian weggekegelt.

    Dip hatte weißes Fell gesehen. Vielleicht ein paar Krawell? Nein, die würden nicht in den Bäumen herum springen. Die waren bisher immer am Boden unterwegs und sahen auch zu massig aus, als dass diese huschenden Pokémon Krawell sein könnten. Es hatte aber auch von einer Gruppe von Primaten gehört, die gerne mit Sachen warfen. Das musste ihr Territorium sein. Und die Farbe Weiß passte auch.

    "Das waren wohl Quartermak. Mit den Farben eures Outfits seht ihr einem Quartermak nicht unähnlich, zumindest aus der Distanz. Wenn wir einfach weitergehen, könnte das noch einmal vorkommen, also vielleicht sollten wir etwas von der Route abweichen und Bescheid geben, dass ihr keines seid und das sie den Zorn vieler Pokémon erregen könnten, wenn sie damit fortfahren."

  • Sebastian Kokuna


    "Nein wir werden nicht von der Route abweichen. Denen werde ich eine Lektion erteilen!!"

    Sebastian stürmte vor und quetschte sich durch ein paar Gebüsche, die ihn mit ein paar Kratzern an seiner Hülle zurückließen, dennoch ließ er sich davon nicht weiter beirren. Sein Ziel waren nun ganz eindeutig diese Quartermark. Er versuchte sich ein Bild dieses Pokémon in seinen Kopf zu rufen, das mit dem er abgeworfen wurde, passte auf jeden Fall zu seinem Bild. Erst als er schon ein paar Meter weiter gelaufen war, hielt er inne. Immer wieder hörte er ein Rascheln in den Bäumen, konnte aber nicht so genau zuordnen ob das nun die Affenpokémon, oder aber einfach nur der Wind sein könnte.

    "Hallo kommst du auch?", sagte er zu Dip, welcher noch geradeso durch das Gewucher des Waldes zu sehen war.

  • Dip 324455-dip-small-png


    Sebastian war für einen Schreibtischhengst aber sehr heißblütig. Das gefiel Dip. Die meisten Pokémon benahmen sich viel zu vorhersehbar und langweilig. Allerdings war ein Angriff Zwei-gegen-"?" etwas gewagt. Ob das gut geht?!? Sie würden es schon bald heraus finden.

    Als Sebastian Dip rief, bemerkte es auch, dass es noch keinen Schritt getan hatte. War es so in Gedanken vertieft gewesen? Sebastian sah sich aber nicht nur nach Dip um. Die Quartermark waren nicht zu sehen, also könnten sie es sein und falls das so war, wusste Dip, wie es sie hervorlocken konnte.

    Es folgte Sebastian durch das Gestrüpp, welches es an den langen Füßen ein wenig behinderte. Bei solchen Dingen vermisste Dip seine schwabbelige Form schon, aber es half ja nichts, also folgte Schritt auf Schritt, bis es nah genug war, um Sebastian zuzurufen: "Ich setze meinen Lockduft ein. Vielleicht kommen die Quartermark ja dadurch zu uns, anstatt dass wir nach ihnen suchen müssen."

    So geübt war es mit der Attacke zwar nicht, aber bei ein paar Affen würde das schon funktionieren.

  • Sebastian Kokuna


    Sebastian wartete ungeduldig darauf, dass das etwas unbeholfene Duflor sich einen Weg durch das Gestrüpp bahnte. Auch ohne Füße, welche rastlos auf dem Boden aufkommen würden merkte man ihm seine Ungeduld doch sehr an. Die eigentliche Mission war nun zweitranrig. Es galt nun diese Störenfriede zu beseitigen. Gewissermaßen gehörte das ja eigentlich auch zu ihrer Mission, denn diese Affenpokémonbande würde sicherlich auch zukünftige Auslieferungen mit so einer Wucht und Tücke sabotieren.

    "Lockduft ist eine formidable Idee!", sagte er prompt und als die Attacke ausgeführt wurde schien es tatsächlich zu funktionieren. Erst hörte man nur ein wenig Baumrascheln aus der Ferne, doch es dauerte nicht lange, bis mehrere der Quartermak zu sehen waren. Sie huschten noch etwas gekonnt durch die Bäume, man musste sich darauf konzentrieren sie zu erspähen. Letztendlich jedoch konnte man die Silhouette einer Sänfte sehen, die immer näher getragen und schließlich mit etwas Abstand zum Halt kam. Auf ihr befand sich ... Lithomith. Wenn auch fast zu Unkenntlichkeit mit Blättern bedeckt.

    "Ihr habt uns reingelegt! Hier gibt es gar keine Beeren!", schreit eines der Quartermak von oben und wirft wieder mit der Beere umsich, der Sebastian dieses Mal jedoch konsequent ausweicht. "Was ... Wo sind wir denn hier reingeraten und wieso tragen die Quartermak dich auf einer Sänfte?", sein scharfer Unterton war nicht zu überhören, wenn auch gepaart mit Verwirrung. Aber wer wäre in dieser Siutation nicht verwirrt?

  • Dip 324455-dip-small-png


    "Oh schaut doch, Sebastian. Lithomith geht es gut. Eventuell sogar etwas zu gut", erklärt Dip mit einem süffisanten Grinsen und beendete die Attacke Lockduft. Dann an die Quartermark gewandt spracht es: "Ist dieses Lithomith euer Meister? Oder bekommen wir vielleicht alle diese nette Behandlung? Denn diese Sänfte sieht sehr bequem aus und wir haben schon einen langen Weg hinter uns."

    Das stimmte nicht ganz, aber Dip bezweifelte, dass die Quartermark das wussten. Eines davon warf nun auch auf es eine Beere, der Dip nicht ausweichen konnte und ihr lieber im Anschluss an den Treffer mit Gigasauger ihre Lebenskraft raubte, um sich wieder zu heilen.

    "Ähem. Könnten wir die Beerenwerferei bitte sein lassen, bis wir mehr über das Lithomith erfahren durften?", entgegnete Dip etwas genervt von der Unterbrechung.

    Das nächste Quartermark holte mit einer Beere aus, bevor es "Unser Anführer hat den großen Wurf geworfen und wurde unser Anführer. Das hat keiner von euch bisher geschafft." rief und die Beere gegen Dips Kopf warf. Immerhin hatte es damit gewartet, bis es zu Ende geredet hatte.

    Lithomith entgegnete darauf etwas, aber ein Blatt hatte sich so vor dessen Mund verschoben, dass Dip nicht verstehen konnte, was es sagte und nur verwirrt dreinschauen konnte. Der Lieferant schob das störende Blattbeiseite und rief noch einmal: "Gehen lassen sie mich nicht."

    "Unser Anführer muss beschützt werden. Ein so großes Talent darf nicht verletzt werden.", rief ein weiteres Quartermark mit erhobener Sinelbeere, die es aber vergessen hatte.

    "Und sie hören mir nicht zu, wenn ich ihnen sage, dass das eine normale Felswurfattacke war."

  • SebastianKokuna


    Hätte Sebastian Hände würde er sich jetzt sicherlich die Hand vors Gesicht halten. Stattdessen jedoch schloss er einmal die Augen und atmete tief durch. "Also ... es muss nur jemand weiter werfen können als Lithomith?", doch schon als er diese Frage laut ausgesprochen hatte stockten seine Gedanken wieder. Nein, das alleine reichte nicht, würden er oder Dip es schaffen, würde ihnen das selbe Schicksal zuteil, welches nun ihren gesuchten Händler quälte. Er musste es also irgendwie schaffen, dass einer der Affen einen Beere extrem weitwerfen würde.

    "Hey Dip", fing er an, bekam jedoch wieder eine Beere an den Kopf. "Jetzt hört doch mal auf damit, meine Güte!", schrie er die Affenpokémon an, hob die Beere mit seinen klebrigen Fäden auf und schleuderte sie in seiner Wut weit durch die Baumwipfel. Die Quartermark staunten nicht schlecht und verfolgten das Geschoss noch eine Weile, obwohl es schon gar nicht mehr zu sehen war.

    "Scheiße.", war alles was Sebastian rausbringen konnte. Als die Affenpokémon mit einem Mal die Sänfte fallen ließen, Lithomith die Blätter vom Leib rissen und damit auf ihn zustürmten.

    "Dip schnell komm nah an mich ran!", schrie er und zog das Duflor zu sich. Sein Z-Stein leuchtete auf und eine kleine metallene Schutzkuppel errichtete sich um die beiden, an welcher die Quartermak abprallten. "Das wird nicht ewig halten, wir müssen es irgendwie schaffen, dass eines von ihnen eine Beere weiter wirft. Hast du eine Idee?"

  • Dip 324455-dip-small-png


    Eine Idee?! Dip hatte Dutzende, die von "Sebastian übergeben, Lithomith irgendwie dazu bringen, nie mehr in die Stadt zu kommen und behaupten, die Mission lief furchtbar schief" über "rennen, so schnell die Füße einen tragen und mit Stachelspore den Abgang sichern" zu "Charme einsetzen und dabei selbst Oberhaupt werden" alles beinhaltete. Wobei letzteres hier doch schon nützlich sein könnte, dachte sich Dip. Aber ein gezielter Solarstrahl könnte eine Beere weit genug wegstoßen.

    Jetzt musste nur ein anderes Quartermark her. Also sah sich Dip um und sammelte dabei die im Wald doch spärliche Sonnenenergie an, um seine Attacke zu wirken. Es nahm seine Knolle hervor, um den Aufprall des Solarstrahls auf die Beere zu bremsen, um sie nicht zu pulverisieren. So gut hatte es die Attacke noch nicht im Griff, dass es die Attacke richtig drosseln konnte.

    Dass es Sebastian noch gar nicht Bescheid gesagt hatte, war Dip gar nicht aufgefallen und so erschien Dip Sebastians nochmaliges Nachfragen etwas panisch, aber mehr als ein "Ich arbeite dran", konnte es gerade nicht erübrigen.

    Dort hatte es nun endlich ein Quartermark gefunden, dass eine Beere hoch erhoben hielt. Die bisherige Energie musst einfach reichen, der Schutzschild würde schließlich nicht ewig halten ... Moment, hatte es das nicht gerade erst gehört?! Egal, Dip positionierte dessen Knolle zwischen der Beere und seiner Blume und ließ den Solarstrahl seine Arbeit tun.

    Die Knolle flog in einem rasenden Tempo gegen die Beere und ersetzte sie in der Hand des Quartermark, welches zuerst dachte, es hätte die Beere verloren, weil diese dessen Hand verlassen hatte, sich nun allerdings wieder ein Objekt einer ähnlichen Beschaffenheit in der Pranke befand und es ohnehin den Schwung, den es durch den Solarstrahl bekommen hatte, ausgleichen musste, und dafür kein Gedanke frei war.

    Das ganze sah ungefähr so aus, als hätte das Quartermark die Beere geworfen? Die Sinelbeere war zuerst in der Hand, es gab eine Bewegung des Arms und dann flog die Beere weg und dadurch dass die Knolle den Solarstrahl mithilfe der Pranke Quartermarks geblockt hatte, war auch kein Schweif der Attacke hinter der Beere zu erkennen.

    Dass Dip eine Attacke eingesetzt hatte, war einigen Quartermark natürlich nicht entgangen und diese hatten sich auch zu dem ehemaligen Besitzer der Sinelbeere umgedreht, um zu sehen, worauf Dip gezielt hatte.

  • Sebastian Kokuna


    "Nah sie mal einer an! Der beste Werfer befindet sich doch in euren Reihen. Ist ja auch kein wunder bei den großen und starken Armen."

    Der Tumult hatte sich gelegt und somit empfand es Sebastian als sicher genug seine Z-Attacke wieder beizulegen, sich dem Quartermak zu nähen welches ausgetrickst wurde und seine besonders eleganten Muskeln noch einmal zu betonen. Enige der Affenpokémon schienen noch verwirrt, hatten sie doch eine Attacke gesehen. "Und die Attacke hat er auch mit seinen starken Muskeln abgewehrt!", fügte er noch hinzu und sah dabei zu wie das Misstrauen der Quartermak sich in Bewunderung umwandelte. Schnell setzten sie ihren neuen Anführer auf die Sänfte - dieser flexte dabei ununterbrochen mit seinen Muskeln - und verschwanden wieder um Dickicht. Litomith noch ganz verwirrt von diesem Erlebnis musste sich erstmal fangen.

    "Meine Waren befinden sich noch ein kleines Stück von hier, sie haben nachdem ich Felswurf eingesetz habe einfach alles stehen und liegen gelassen. Ich hoffe da wurde nichts geklaut."