Formel 1

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  • Auch die ganzen Strafen und Untersuchungen machen das auch sehr unübersichtlich.

    Finde ich auch sehr schlecht gelöst. Da siehst du irgendwann hinter vielen Fahrernamen gelbe und rote Ausrufezeichen und fragst dich hä? Durchfahrtsstrafe und fertig. Was soll die Rechnerei am Ende?

    Aber keine Ahnung, wie das in den letzten Jahren lief, für mich ein ganz normales Monaco-Rennen. Dort konntest du halt noch nie überholen, wenn du nicht viel schneller warst oder der Gegner einen Fehler macht. Wo auch? Außer du packst die Brechstange aus und hoffst auf eine verständnisvollen Gegner. :assi:

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

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  • Ja, dazu kommt das man bei einem F1 Rennen erst Stunden später das Endergebnis kennt, das ist doch für alle Beteiligten eine Farce. Diese ganzen Strafen sind auch manchmal eine reine Schikane, wie beim Fußball mit dem Handspiel.


    So lange man einem nicht mutwillig in die Karre fährt oder die Kurve mit Vorteil durchfährt, lasst die Fahrer Rennen fahren und nicht so kleinkariert wie z.B. das man bei der Boxenausfahrt die Linie mitgenommen hat. Das sind Dinge die dann sicher nicht Absicht sind.

    Gerade bei Monaco ist das sowieso auch schwieriger, wie auch mit den Fahrlängen Abstand in der SC-Phase oder was die Geschwindigkeit in der Pitlane betrifft.


    Monaco ist auch schlicht nur wegen dem Glamour-Faktor dabei, sonst nicht, selbst der Asphalt ist nicht für ein Rennen gedacht.


    Hamilton nach seiner schlechten 1. Saison im Ferrari nun sogar 2. in der Fahrerwertung, Antonelli zieht nun vorne allein seine Kreise (66 Punkte Vorsprung). Hadjar bleibt Dritter und damit sein 1. Podium für Red Bull wenigstens mal einer der Verstappen überleben wird. Alonso holt für Aston Martin tatsächlich einen Punkt! (hätte ich in der Saison nicht gedacht), das noch vor Cadillac.


    Ich denke, das Highlight der Saison ist mit Antonelli bereits gefunden, ich drück dem Jungen die Daumen, der hat es verdient.

  • Die Strafen kamen anscheinend zustande, weil die Fahrer in der Boxeneinfahrt die weiße Linie überfahren haben und dadurch weniger Meter legen mussten, aber gleich schnell waren - Section Control Basis. Dadurch waren Sie laut System zu schnell, weil Sie eigentlich mit 60 km/h diese Zeit nicht schaffen können und somit zu schnell waren. Bis auf Hamilton, er wurde sowieso mit 60,1 km/h gemessen.


    Sehr schade für Gasly muss man sagen. Und Perez hat den einen Punkt einfach weggeworfen, kann man nicht anders beurteilen.

  • Die Strafen sind so typisch für die Formel 1 der Neuzeit. Nur weil man die Linie überfährt und deshalb Millisekunden schneller an der Box kommt, ist es lange nicht rennentscheidend. Es seidenn, es kommt dadurch zu einen Platzgewinn. Wieso macht man es nicht einfach so? Holt man bei 0,1 Sekunden Zeitgewinn oder so am Ende einen Platzgewinn, dann musst der Platz getauscht werden. Dann gibt es auch deutlich weniger Strafen...aber Formel 1 ist schon lange kein pures Racing mehr, sondern ist kaputt reglementiert.

  • Nee, Strafen müssen sein, die Regels sind die Regels. War schon seit ich mich erinnern kann, dass das Überfahren der Linie bestraft wurde. Da geht's nicht um den Vorteil, sondern ums Prinzip. Sonst fängt man wieder die Diskussion an, ab wann ist es zuviel... Bin halt lediglich dafür, dass das sofort umgesetzt wird.

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

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  • Nee, Strafen müssen sein, die Regels sind die Regels. War schon seit ich mich erinnern kann, dass das Überfahren der Linie bestraft wurde. Da geht's nicht um den Vorteil, sondern ums Prinzip. Sonst fängt man wieder die Diskussion an, ab wann ist es zuviel... Bin halt lediglich dafür, dass das sofort umgesetzt wird.

    Am besten statt einer gemalten Linie, eine Leitplanke oder Mauer hin, die verzeiht ein Überfahren automatisch rigoros nicht. :cool: Da muss ich auch wieder den Antonelli loben, er hat es scheinbar geschafft und andere Veteranen nicht.

  • Nee, Strafen müssen sein, die Regels sind die Regels. War schon seit ich mich erinnern kann, dass das Überfahren der Linie bestraft wurde. Da geht's nicht um den Vorteil, sondern ums Prinzip. Sonst fängt man wieder die Diskussion an, ab wann ist es zuviel... Bin halt lediglich dafür, dass das sofort umgesetzt wird.

    Darum gehts nicht wirklich. Gefühlt hat jeder 2. Fahrer die Strafe erhalten - was unüblich hoch ist für ein Rennen. Das wurde nicht vernünftig kommuniziert im Briefing - wieso funktioniert es sonst in den anderen Rennen oder in den Jahren zu vor? Sie mussten dieses Jahr in Monaco die Linie anpassen wegen Cadillac und das wird die Ursache sein. Für mich klingt das alles echt wie ein Kommunikationsproblem der FIA (was mich jetzt auch nicht wundern würde). Sonst würde ein Gasly nicht vehement behaupten, Sie haben ihm das Podium geklaut.

  • Die Strafen kamen anscheinend zustande, weil die Fahrer in der Boxeneinfahrt die weiße Linie überfahren haben und dadurch weniger Meter legen mussten, aber gleich schnell waren - Section Control Basis. Dadurch waren Sie laut System zu schnell, weil Sie eigentlich mit 60 km/h diese Zeit nicht schaffen können und somit zu schnell waren. Bis auf Hamilton, er wurde sowieso mit 60,1 km/h gemessen.


    Sehr schade für Gasly muss man sagen. Und Perez hat den einen Punkt einfach weggeworfen, kann man nicht anders beurteilen.

    Ich frage mich eher, warum nicht auf die Echtzeitdaten der Autos zurückgegriffen wird für die Messung sondern eine Distanz / Zeitdauer Messung. (Sorry hab keine Fachbegriffe parat).
    Regeln sind Regeln, daher sind die Strafen dann Korrekt, aber meiner Meinung nach müsste doch dann nicht die Strafen angegangen werden, sondern das System hinter der Messung sollte angepasst werden.

  • Ich weiß nicht, da müsste die F1 sich auch einen Schubs geben, das diese da vielleicht ein wenig zu pingelig gewesen sind, zetiweise war die Position-Anzeige von unzähligen "!" übersät. Ja, Regeln sind Regeln, aber Monaco ist halt sehr speziell bzw. eng und gehört nicht mehr in den Kalender für ein Rennen dieser Art, da zählen nur andere Faktoren. Vielleicht sollte man da bei Monaco eine Ausnahme machen, weil es schlichtweg einfach keine normale Rennstrecke ist. Hauptsache diese waren nicht zu schnell.


    Manche treffen nicht mal im normalen Straßenverkehr die Markierungen u.a. beim Parken korrekt.

  • Ich frage mich eher, warum nicht auf die Echtzeitdaten der Autos zurückgegriffen wird für die Messung sondern eine Distanz / Zeitdauer Messung. (Sorry hab keine Fachbegriffe parat).

    Die Frage ist halt, welche Echtzeitdaten man da nutzen will. Die Rohdaten der Autos sind hochkomplex, Geschwindigkeiten präzise zu messen ist nämlich gar nicht so leicht. Völlig naiv ist die Tachoanzeige, die aber im Endeffekt auch völlig bedeutungslos ist. Ebenso naiv scheint die Messung der Raddrehzahl. Denn es mag im ersten Moment zwar plausibel erscheinen, aber durch den starken Reifenabrieb ist die Messung letztlich unpräzise und fehleranfällig. Je stärker der Reifen abgenutzt ist, desto langsamer wäre das Fahrzeug bei gleicher Raddrehzahl. Da Formel1-Teams keine Zeit zu verschenken haben, nutzt man im Zweifelsfall nicht die Raddrehzahl, sondern Röhrchen, die Druck messen und mit Wind und anderen Faktoren verrechnen, um daraus die aktuelle Geschwindigkeit abzuleiten. Für die Regelhüter hieße es, die komplizierten Berechnungen, die die Teams für sich durchführen, selbst auch nochmal durchführen, um die korrekten Werte zu erhalten. Denn wenn man die berechneten Werte nimmt, besteht ja immer die Gefahr, dass die interne Berechnung eine geringfügig geringere Geschwindigkeit anzeigt, was in einem Sport, in dem es um Sekundenbruchteile geht, durchaus verlockend sein könnte. Wollen die Regelhüter also die Einhaltung der Regeln ohne Manipulationsmöglichkeit der Teams sicherstellen, ist eine banale Messung über Streckenabschnitte in der Boxengasse einfach und plausibel, weil die Ergebnisse schnell und zuverlässig sind, wenn man nicht gerade am Ein- oder Ausgang der Boxengasse ne Linie überfährt und damit die Zeit verkürzt.