Sinn des Lebens


  • erstmal Danke, seit kurzer Zeit geht's ja wieder bergauf. (:


    Man darf den Vers halt ned so sehen wie er dasteht, sondern als Vers eines Raps. Was heißt, Dass dahinter eine tiefgründigere Bedeutung steht, als man auf den ersten Blick denkt.


    In zitier in dem Fall einfach mal RapGenius da die des wie ich finde ganz gut erklärt haben.


    "Während andere Menschen seit Ewigkeiten nach dem Sinn des Lebens suchen, sagt Casper in diesem Vers, dass der Sinn des Lebens sehr einfach ist. Er besteht nämlich nur aus dem Leben selbst.


    Deuten kann man das als Ansporn, nicht nur nachzudenken und zu warten, sondern sein Leben aktiv zu gestalten und es so schön, wie möglich zu machen"

  • In zitier in dem Fall einfach mal RapGenius da die des wie ich finde ganz gut erklärt haben.


    "Während andere Menschen seit Ewigkeiten nach dem Sinn des Lebens suchen, sagt Casper in diesem Vers, dass der Sinn des Lebens sehr einfach ist. Er besteht nämlich nur aus dem Leben selbst.


    Ich glaub nicht, dass das eine besonders neue Erkenntnis ist, bzw. dass RapGenius da etwas besonders Geniales entdeckt hat. Der Spruch, dass der Sinn des Lebens das Leben an sich ist, hat ja nun wirklich schon einen Bart. Haben hier bestimmt auch schon einige gesagt...

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

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  • Das ist ein pseudo-philosophischer Spruch, der nichts Tiefgründiges an sich hat und kompletter Humbug ist.


    Agreed. "Der Sinn des Lebens ist Leben." - Dieser Spruch mag sich im ersten Moment wohl schon durchaus für einige Menschen plausibel und akzeptierbar anhören, jedoch erscheint er spätestens beim genaueren Drübernachdenken unlogisch. Denn, und ich mag es zwar nur auf meine bisherigen Erfahrungen beziehen können und damit womöglich vorschnell beurteilen, schon einmal Entschuldigung dafür, die meisten Menschen suchen, so glaube ich, nach einem viel tiefgründigeren und logischen Sinn, sodass sie sich mit solch einem simplen Spruch nicht zufriedengeben (werden).(Klar, es gibt sicherlich auch Leute, denen dieser Spruch nur logisch und sinnvoll erscheint, für den Großteil wohl aber nicht, denke ich.)
    Jetzt zum eigentlichen Thema: Ich denke, jeder hat irgendetwas, wofür es sich zu leben lohnt, man muss nur danach suchen, auch wenn man seinen vorherigen Lebenssinn "verloren" hat. Dies mag sich nun zwar genauso simpel und pseudo-optimistisch anhören wie der Spruch von Casper, jedoch ist das meine Meinung. Nun könnte man natürlich fragen "Aber was ist mit den Suizidgefährdeten, die jegliche Hoffnung und den Sinn des Lebens verloren haben?" Ich denke, dass sie nur wieder nach einem Sinn zum Leben suchen müssten, selbst, wenn es eine ganz banale Sache ist. Ich weiß, dass es sich, wie schon erwähnt, sehr pseudo-optimistisch anhört und zudem nicht so einfach ist wie es aussieht, aber man kann das nun drehen und wenden wie man will und wie man es für richtig hält, ist ja auch ein heikles Thema. Well, my opinion.

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  • Ich weiß nicht mehr so recht. Ich mag diesen Thread und die Fragestellung an sich finde ich auch interessant. Aber ich hab immernoch keine Passende Antwort. Wo liegt denn nun der Sinn? Sowas wie Familie Gründen, Millionär werden, glücklich sein? Was hab ich davon? An dieser Kette hat bestimmt schon jeder gehangen.
    Geld verdienen, und dann? Kann man sich Nahrung leisten, und dann? Ist man zufrieden, und dann? Ja was hab ich denn jetzt davon wenn ich glücklich bin? Ich bin hält glücklich, aber wie kann man glücklich sein, wenn dahinter Garkein Sinn steckt?
    Sowas kann ja auch kein Sinn sein. Glücklich sein ist TEIL eines Lebens. Z.B. Ist Grün ein TEIL eines Bildes, jedoch nicht alles, und es war auch nicht der Zweck des Bildes an dieser Stelle Grün zu sein (vgl. Post von @Shorino ). Aber was steht dem Leben übergeordnet? Können wir uns solche Dimensionen überhaupt vorstellen?

  • Ich denke diese Frage sollte weniger philosophisch und eher praktisch betrachtet werden.
    Wenn es einen Gott gibt, warum hat er uns erschaffen? In der Antwort liegt der Sinn.
    Die Antwort könnte Langeweile sein, oder Einsamkeit. Jedenfalls wäre der Sinn in dem Fall, einfach da zu sein, um ihn zu unterhalten.
    Gibt es keinen, ist die Frage, warum sich Leben entwickelt hat? Biologisch könnte es somit doch irgendeinen unsichtbaren Willen geben, der nicht will, dass er verschwindet. Denn einer Sonne dürfte es z.B. egal sein, ob sie erlischt. Somit wäre Arterhaltung eventuell als Sinn zu verstehen. Sich selbst zu erhalten und verbreiten. Wobei eine Überbevölkerung negative Folgen hätte und deshalb auch eher vermieden werden sollte.

  • Die Frage soll praktisch betrachtet werden?
    Schön: Egal, was wir tun, egal wie sehr wir uns sträuben, die Entropie im Universum nimmt immer mehr zu. Und wir sind die Parasiten, die es allein durch ihre Existenz auch noch vorantreiben. Ganz ehrlich, in der simplen Ausbreitung von Leben kann einfach unmöglich der "wahre" Sinn des Lebens liegen, da es bereits jetzt dazu verdammt ist, mit dem Universum irgendwann unterzugehen. Eine philosophische Betrachtung der Frage ist absolut notwendig, da alle Versuche, sie allein praktisch zu beantworten, im Nichts enden.

  • Es wird aber danach gefragt, was der Sinn ist. Und das ist nun mal etwas, was teilweise praktisch ist.
    Der Sinn von Wein ist ja auch getrunken zu werden und nicht geliebt zu werden.
    Und Leben wurde nun mal von der Natur so einprogrammiert, dass es sich und seine Art erhalten will.
    Der Sinn dahinter, da alles endet, ist natürlich fragwürdig. Aber das weiß die Natur ja nicht.

  • Ja, aber wenn die Aktion, sich zu verbreiten, im Grunde sinnlos ist, dann kann das schlecht der Sinn sein, der hinter dem Leben steckt. Der Sinn einer Aktion misst sich ja darin, wie sehr durch sie ein bestimmtes Ziel erreicht wird. Die Ausbreitung des Lebens ist daran gemessen keine sinnvolle Aktion, weil alles Leben sowieso endet.

  • Egal, was wir tun, egal wie sehr wir uns sträuben, die Entropie im Universum nimmt immer mehr zu. Und wir sind die Parasiten, die es allein durch ihre Existenz auch noch vorantreiben. Ganz ehrlich, in der simplen Ausbreitung von Leben kann einfach unmöglich der "wahre" Sinn des Lebens liegen, da es bereits jetzt dazu verdammt ist, mit dem Universum irgendwann unterzugehen.


    Ich glaube nicht, dass wir mir unserem Handeln besonders viel zur Entropie des Universums beitragen.
    Bis zum Untergang des Universums bleibt noch eine Menge Zeit. Wär doch möglich, dass diese Zeit ausreicht den Sinn hinter dem Ganzen zu finden und ihn dann... ähhh... dann kann man ja weitersehen. :D


    Eine philosophische Betrachtung der Frage ist absolut notwendig, da alle Versuche, sie allein praktisch zu beantworten, im Nichts enden.


    Ich glaube, dass die philosophische Betrachtung nur etwas für uns Menschen ist, die halt noch nichts anderes betrachten können. Hinter den Sinn ansich wird man aber so wohl kaum kommen. Deswegen schliesse ich mich da wohl eher dem folgenden Zitat an (wobei die philosophische Seite halt auch irgendwie ihren Reiz beim diskutieren hat :D )


    Es wird aber danach gefragt, was der Sinn ist. Und das ist nun mal etwas, was teilweise praktisch ist.

    Er wandte sich an Gucky: "Der Kommandant hat mich gewarnt für den Fall, dass du bei den Ankömmlingen sein würdest. Deine Kommentare würden schwer zu verstehen sein, weil du in einer Art zwanghaften Humors gefangen bist." Perry Rhodan #3133, Seite 55

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  • Auch ein kleiner Beitrag zur Entropie ist ein Beitrag. Aber es stimmt, wir selbst sind winzig in einem unvorstellbar großen Universums, der Beitrag ist praktisch vernachlässigbar.
    Wenn ein Sinn als etwas Praktisches definiert ist, dann ist natürlich klar, dass man alles praktisch betrachten muss (sofern die Definition eben stimmt). Mir ging es aber auch eher darum, dass die Ausbreitung von Leben für mich auch praktisch keinen Sinn darstellt.
    Außerdem schrieb ich, dass eine ALLEIN praktische Betrachtungsweise nichts bringt, man das Problem also in mehreren Facetten sehen muss. nebenbei ist der Pragmatismus auch eigentlich nur eine bestimmte philosophische Betrachtungsweise.
    Aber eigentlich ist mir klar geworden, dass ich jetzt gerade nicht mal weiß, worüber wir hier reden. Reden wir hier, wenn wir vom Sinn des Lebens reden, vom Leben allgemein aus biologischer Sicht und welcher Sinn in dessen Existenz steckt oder von dem Leben als Begriff für die Zeitspanne, die ein Lebewesen "in dieser irdischen Welt" verbringt und wie die sinnvoll auszufüllen ist, oder von beidem oder etwas anderem?

  • Es gibt keinen tieferen Sinn des Lebens. Weil dem so ist, liegt es an jedem selbst, seinem eigenen Leben einen Sinn zu geben, etwas Sinnstiftendes zu finden. Das kann ein erfüllender Beruf sein, ein Studium, eine Familie oder ein Hobby. Es gibt ein interessantes Gedankenexperiment diesbzgl. von Friedrich Nietzsche: Die ewige Wiederkehr des Gleichen. Man stelle sich vor, das eigene Leben würde sich immer wieder wiederholen. Dann könne man ja nur wollen, dass das Leben, das sich immer wieder wiederholt, so schön ist, dass man sich auf die Wiederholung freuen kann. Demzufolge sollte es das Ziel des Lebens sein, das Leben so zu leben, dass man sich nicht ärgern würde, wenn es sich immer wiederholen würde.

  • Dein erster Satz steht da so, als wäre er in Stein gemeißelt. Es wäre schön, dazu ein paar Gedanken zu hören.


    Irgendwie kann ich dem Gedankenexperiment nicht so wirklich folgen. Erstmal finde ich die Annahme ziemlich aus der Luft gegriffen, aber gut. Es wirkt so, als ob davon ausgegangen wird, dass es einen offensichtlich schönen Lebensweg gibt, über den man sich nachher freuen kann und man sich nur zu diesem entschließen muss. Aber das Leben besteht doch eher aus unendlich vielen Entscheidungen, die man dann evtl. (zum Teil Jahre) später bereut. Da man sich nach einer Wiederholung eh nicht mehr an das letzte Leben erinnern kann, gibt es auch keine Möglichkeit vorher zu wissen, jetzt die richtige Entscheidung zu treffen. Es ist ja nicht so, dass wir mit voller Absicht das tun, was uns das Leben so schlecht wie möglich macht.

  • Es gibt keinen tieferen Sinn des Lebens. Weil dem so ist, liegt es an jedem selbst, seinem eigenen Leben einen Sinn zu geben, etwas Sinnstiftendes zu finden. Das kann ein erfüllender Beruf sein, ein Studium, eine Familie oder ein Hobby. Es gibt ein interessantes Gedankenexperiment diesbzgl. von Friedrich Nietzsche: Die ewige Wiederkehr des Gleichen. Man stelle sich vor, das eigene Leben würde sich immer wieder wiederholen. Dann könne man ja nur wollen, dass das Leben, das sich immer wieder wiederholt, so schön ist, dass man sich auf die Wiederholung freuen kann. Demzufolge sollte es das Ziel des Lebens sein, das Leben so zu leben, dass man sich nicht ärgern würde, wenn es sich immer wiederholen würde.

    Abgesehen von der üblichen Verwechslung, von der ich ständig schreibe, nämlich Sinn im Leben und Sinn des Lebens, ist das eine total triviale Binsenweisheit von Nietzsche (falls die echt von ihm ist, keinen Bock nachzugucken). Lebe dein Leben, dass es dir Spaß macht! Ja, danke für nichts, Friedrich. xD Diese Empfehlung ist nicht gerade nützlich, denn wir dürfen so relativistisch sein und annehmen, dass jeder das tut, was er für die beste von den gegebenen Alternativen hält. Das reicht natürlich absolut nicht, da der Mensch, der die Freiheit bekommt, so zu leben wie er Lust hat, nicht dazu geneigt sein wird, Einschränkungen vorzunehmen. Wobei: Wenn ihm die anderen Menschen egal sind, wären wir wieder bei Nietzsche. Aber das ist ja das Recht des Stärkeren.
    Ich denke sowohl der Frage, wie man das Leben gestaltet, als auch der, ob die beseelte Existenz einen Sinn erfüllt, kann man mit Ernsthaftigkeit gegenübertreten. Oder man lässt es ganz. Aber komische Kalenderblattsprüche helfen da, glaub ich, nix. xD

  • Von welcher Ernsthaftigkeit sprichst Du bitte? Natürlich kann man sich hier jetzt hinsetzen und darüber philosophieren, ob es einen allem übergeordneten Sinn gibt, einen Schöpfer, ein Prinzip, wie auch immer. Das ist auch interessant, aber vergebens, denn es liegt ausserhalb der Reichweite des Menschen. Wir können doch nicht einmal mit Gewissheit sagen, on die Welt, wie wir sie wahrnehmen, tatsächlich so ist. Wir haben immer bloß eine Vorstellung davon. Der Mensch nimmt sich zu wichtig. Er denkt die ganze Welt würde sich nur um ihn drehen. Dabei ist er so unbedeutend und sein Bewusstsein wohl nur ein glücklicher (oder unglücklicher, je nachdem aus welcher Perspektive man das sieht) Zufall.
    Ausserdem denke ich, dass Du Nietzsches Prinzip der ewigen Wiederkehr des Gleichen nicht gerecht wirst, in dem Du sagst "Lebe Dein Leben, dass es Dir Spaß macht!".

  • Von welcher Ernsthaftigkeit sprichst Du bitte? Natürlich kann man sich hier jetzt hinsetzen und darüber philosophieren, ob es einen allem übergeordneten Sinn gibt, einen Schöpfer, ein Prinzip, wie auch immer. Das ist auch interessant, aber vergebens, denn es liegt ausserhalb der Reichweite des Menschen. Wir können doch nicht einmal mit Gewissheit sagen, on die Welt, wie wir sie wahrnehmen, tatsächlich so ist. Wir haben immer bloß eine Vorstellung davon.
    Ausserdem denke ich, dass Du Nietzsches Prinzip der ewigen Wiederkehr des Gleichen nicht gerecht wirst, in dem Du sagst "Lebe Dein Leben, dass es Dir Spaß macht!".

    Ich spreche von der Ernsthaftigkeit, bei der man... äh, ernst ist? xD Damit meine ich, dass man erst einmal genau analysieren sollte, was die Frage bedeutet: "Gibt es einen Sinn des Lebens?"Ganz offensichtlich kann dabei nicht ein individuelles Leben gemeint sein. Wir reden nicht von Hubert D. aus Wiesbaden, der es für sinnvoll hält, jeden Winter seines Lebens auf Mallorca zu verbringen, weil ihm das Freude bereitet. Es geht um die beseelte Existenz im Allgemeinen. Es geht darum, ob das Leben als Prinzip, als Phänomen einen Sinn hat. Dann muss man sich fragen, was mit Sinn gemeint ist. Ist das Wort mit Zweck gleichzusetzen? Dann wäre das Leben ein Mittel in einem übergeordneten Zusammenhang, es wäre notwendig für die Erreichung eines Ziels. (Wohlgemerkt das Leben als allgemeines, nicht als individuelle Biographie.) Oder meint man mit Sinn etwas anderes, womöglich transzendentes, auch wenn ich mir dann nicht vorstellen kann, wie die Argumentation weitergehen sollte. Und dann kann man sich fragen, ob das Leben einen Sinn hat. Diese Frage kann man mit Nein oder mit Ja beantworten, das bessere Argument gewinnt. Zu sagen, dass Leben an sich hat keinen Sinn, aber meines kann einen Sinn habe, indem ich mir ein möglichst schönes Leben mache, vermischt a) zwei verschiedene Fragen (aus Philosophie einerseits und Ethik andererseits) und ist b) auch total schwammig, denn warum sollte mein Leben einen "Sinn" haben, nur weil ich es schön gestalte.Ich werde deinem Prinzip der Ewigen Wiederkehr übrigens schon gerecht. Du schriebst:

    Demzufolge sollte es das Ziel des Lebens sein, das Leben so zu leben, dass man sich nicht ärgern würde, wenn es sich immer wiederholen würde


    und ich schrieb, dass man so leben sollte, dass es einem Spaß macht. Ist für mich ein und dasselbe. xD Aber vielleicht klingt dir meine Formulierun nicht deep genug. Klär mich auf!

  • Also meiner Meinung nach gibt es keinen "allgemeinen" Sinn des Lebens der für alle gilt... jeder sollte selbst wissen, was für ihn im Leben wichtig ist, jeder setzt sich andere Ziele, hat andere Wünsche und die Erfüllung dieser könnte man eventuell schon als Sinn des Lebens bezeichnen.


    Ich selbst finde diese Definition (die einige Leute auch haben) zwar sinnvoll, aber bei mir sieht es trotzdem etwas aus:


    "What's the meaning of life? Other people." - John Green


    Ich mochte dieses Zitat schon immer sehr... und ich interpretiere es so, dass der Sinn des Lebens nicht nur in der Erfüllung eigener Wünsche liegt, sondern eventuell auch in der anderer. Man sollte andere Leute auf ihrem Weg zum Glück unterstützen und Leute finden, mit denen man sein Leben lang befreundet sein möchte... und auch einen Lebenspartner finden. Vieles ist von anderen Leuten abhängig... und Menschen sind sowieso keine Einzelgänger (gibt natürlich Ausnahmen, aber in der Regel nicht).
    Ich denke nicht, dass ich alleine wirklich glücklich werden könnte. Aber es gibt Leute, die mich wirklich sehr glücklich machen können und auch unterstützen... und wenn ich ihnen irgendwie helfen kann, dann freue mich auch direkt mit.
    Wenn die Leute, die mir wichtig sind, glücklich sind, so bin ich es auch.

  • Dieses Thema kann man von zwei Seiten betrachten. Vom Biologischen her ist es ganz klar die Fortpflanzung, wobei man diesen Sinn meiner Meinung nach ignorieren kann.
    Hier geht es jedoch wohl eher um den "Philosophischen Sinn". Diese Frage kann man schnell beantworten, denke ich. Warum? Weil er schlichtweg nicht existiert. Es gibt keinen größeren Sinn hinter unserem Leben, hinter unserer Existenz.
    Meiner Ansicht nach ist unser Leben nicht mehr als ein Zufall. Ich schließe das Gegenteil zwar nicht komplett aus, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich. Und welchen Sinn sollte ein durch Zufall entstandenes Leben haben?
    Man kann sich höchstens in die Vorstellung eines tieferen Sinns flüchten oder behaupten, dass man diesen Sinn selbst festlegen muss. Ich habe absolut nichts gegen Leute, die ihrem Leben eine Art "Sinn" geben wollen. Ich selbst vertrete jedoch die Ansicht, dass mein Leben keinerlei Sinn hat. Es hat keinen Sinn und ich halte es nicht für nötig, mir einen Sinn zu überlegen.

  • Eine sehr schöne Frage. :)


    Ich finde, dass der Sinn des Lebens etwas persönliches ist und man daher diese Frage nicht verallgemeinern kann. Klar, in Bezug zu anderen Menschen sollte es offensichtlich sein, wie man sich zu verhalten hat bzw. was man tun sollte. Allerdings lebt jedes Individuum nach seinem Prinzip und stellt sich selber die Frage, was man auch sich machen will. Ob man die Chance in seinem Leben nutzt oder nicht.


    Was ich aber auch interessant finde ist die religiöse Ansicht. Diese besagt nämlich, dass der Sinn des Lebens zwar aus guten Taten besteht, jedoch Gott zu dienen eine höhere Stellenwert hat als alles andere. Wie will man sonst ein guter Mensch sein, wenn man den Herrscher nicht anbetet?
    Ich selber bin zwar auch religiös, jedoch finde ich, dass die Toleranz und der Respekt gegenüber allen Menschen die beste Tat ist. Rein oberflächlich gesagt respektiert man ja das Werk Gottes, nicht?

  • Eine sehr schöne Frage. :)


    Ich finde, dass der Sinn des Lebens etwas persönliches ist und man daher diese Frage nicht verallgemeinern kann. Klar, in Bezug zu anderen Menschen sollte es offensichtlich sein, wie man sich zu verhalten hat bzw. was man tun sollte. Allerdings lebt jedes Individuum nach seinem Prinzip und stellt sich selber die Frage, was man auch sich machen will. Ob man die Chance in seinem Leben nutzt oder nicht.


    Was ich aber auch interessant finde ist die religiöse Ansicht. Diese besagt nämlich, dass der Sinn des Lebens zwar aus guten Taten besteht, jedoch Gott zu dienen eine höhere Stellenwert hat als alles andere. Wie will man sonst ein guter Mensch sein, wenn man den Herrscher nicht anbetet?
    Ich selber bin zwar auch religiös, jedoch finde ich, dass die Toleranz und der Respekt gegenüber allen Menschen die beste Tat ist. Rein oberflächlich gesagt respektiert man ja das Werk Gottes, nicht?

    Der Sinn des Lebens ist so persönlich, wie die Frage, ob es Gott gibt. Man kann das für sich beantworten oder man führt einen philosophischen Diskurs. Und dieser Diskurs meint sicherlich nicht, dass der Sinn des Lebens der ist, dass man seinem Leben Sinn gibt. Wäre ja auch ein Zirkelschluss in der Argumentation.


    Bin übrigens der Meinung, dass es kriecherisch ist, einen Herrscher anzubeten. Selbst wenn es Gott gäbe (und offensichtlich gibt es keinen, der sich irgendwie bemerkbar macht), wäre ihn anbeten das Letzte, was ich tun würde. xD