Hoenn Adventures - He wants to be a hero | NOCH EIN KAPITEL BIS ZUM FINALE

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    »Wenn man ganz fest an seine Träume glaubt, werden sie irgendwann wahr!«



    Vorwort


    He wants to be a hero ...


    Wörter, die jeden zum Träumen anregen können! Sie sind fester Bestandteil der Geschichte. Angefangen hat alles vorletzten September, als ich mir eingebildet hatte, eine Fanstory anzufangen. Schnell machte ich mir ein Konzept und fing an zu schreiben. Einen passenden Titel zu finden war sehr schwierig für mich, lange grübelte ich herum, bis ich einen Perfekten fand; zumindest perfekt für mich.


    Und letzlich ging der Plan auf. Nach und nach entwickelte ich eine Story und dachte mir eine Art Nacherzählung der Hoenn-Abenteuer aus, die allerdings anders verlaufen sollten, als im bekannten Anime. Nun - knapp drei Jahre später - arbeite ich immer noch an der Story!


    Der Traum eines Jungen


    Träume bringen dich immer weiter. Und so begibt sich Ash, der Held aus Alabastia, auf eine neue Reise, voller spannender Kämpfe, Erlebnisse und Abenteuer.
    Das Ziel ist die sagenhafte Hoenn Region, eine Welt, von der man bisher nur Legenden hörte.
    Gemeinsam mit alten und neuen Freunden muss Ash nicht nur gefährliche und tödliche Gefahren überstehen, sondern sich auch mit der Liebe auseinandersetzen.


    Einige Zeit später merken die Trainer, dass sich die Welt verändert: dunkle Schatten ziehen über Hoenn auf - und diese fordern Opfer. Können Ash und seine Gefährten die Welt vom Bösen befreien oder ist sie dem Untergang geweiht? Seid dabei ...


    Kapitelanzahl und Genres


    Eine genaue Kapitelanzahl gibt es bisher noch nicht, immerhin ist die Story gerade am Anfang ihrer Blüte. Der erste Part endet mit 14 Kapiteln, ich denke mal, dass der zweite und dritte Teil etwa genauso viele Kapitel haben werden, sodass es am Ende circa vierzig Kapitel sein werden. Werden aber die Specials mitgezählt, die im Laufe der Geschichte auftauchen, könnten es schon knapp über 40 Kapitel werden.


    Es gibt vier Genres, die klar gekennzeichnet sind: Shipping, Love, Drama & Adventure. Sie sind seit Anfang an Bestandteil der Story und werden weiterhin Handlungselemente bleiben.
    Besonders Shipping und Love stechen hervor, immerhin besteht die Dreiecksbeziehung zwischen Ash, Misty und Maike. Drama wird wohl erst etwas später kommen, wenn Beziehungen in die Brüche gehen und die ersten großen Katastrophen anstehen. Adventure begleitet die gesamten drei Parts, von Anfang bis Ende, was wäre schließlich eine Geschichte ohne Spannung ...


    Benachrichtigung bei einem neuen Kapitel


    Wenn ein neues Kapitel erscheint, werdet ihr durch einen Gästebucheintrag informiert. Es kann auch manchmal sein, dass ich euch vergesse zu benachrichtigen, ich bitte dies zu entschuldigen. Fall ihr nicht in dieser Liste steht, dennoch benachrichtigt werden wollt, lasst es mich wissen.


    Benachrichtigt werden: *Tears*, Maya, Haruka-chan, Misty09, Mizu, Soul&Crystal


    Anmerkung


    Feedback nehme ich immer gerne entgegen, bisher haben mich meine treuen Leser unterstützt, was ich ihnen sehr danke - deshalb widme ich teilweise ihnen diese Geschichte. Feedback und Vorschläge zur Fanstory sind gerne via PN und Gästebuch gesehen! Oder gleich direkt hier ...


    Kapitelverzeichnis


    The Beginning: Kapitel 1: Kein Unbekannter? | Kapitel 2: Gespräch am Fluss | Kapitel 3: Ash geht an den Start | Kapitel 4: Vorprogrammierter Ärger | Kapitel 5: Einchecken auf der M.S. Explorer (Teil 1) | Kapitel 6: Ash in Gefahr (Teil 2) | Kapitel 7: Misty im Zeichen der Hoffnung (Teil 3) | Kapitel 8: Rettung in Sicht oder: Hoenn, wir kommen! (Teil 4) | Kapitel 9: Maike im Anrausch | Kapitel 10: Ankunft in Wurzelheim | Kapitel 11: Aus zwei wird drei | Kapitel 12: Eine Seefahrt, die ist schön ... | Kapitel 13: Zischendes Feuerwerk | Kapitel 14: Unsanfte Begegnung

    Heroes doesn't sleep:
    Kapitel 15: Ein steiniger Kampf (Teil 1) | Kapitel 16: Ein steiniger Kampf (Teil 2) | Kapitel 17: Die Jagdsaison ist eröffnet | Kapitel 18: Neue Erkentnisse | Kapitel 19: Ein neuer Freund | Kapitel 20: Drew | Kapitel 21: Rivalen für immer? | Kapitel 22: Eine dramatische Niederlage | Kapitel 23: Tröstende Worte, neue Ziele! | Kapitel 24: Dunkle Zeiten | Kapitel 25: Hartes Training | Kapitel 26: Nervensäge im ABC-Schützenformat | Kapitel 27: Mysteriöse Ereignisse | Kapitel 28: Nächtliches Abenteuer | Kapitel 29: Es wird ernst! (Teil 1) | Kapitel 30: Und weiter geht's! (Teil 2)


    Beating Hearts: Kapitel 31: Schnappt euch den Früchtedieb! | Kapitel 32: Plusle, Minun und ein Schneegestöber | Kapitel 33: Und abwärts! (Teil 1) | Kapitel 34: Romanze in der Dunkelheit (Teil 2) | Kapitel 35: Überraschungen der Natur | Kapitel 36: Enthüllungen um Mitternacht | Kapitel 37: Schwarze Schatten | Kapitel 38: Wie alles begann | Kapitel 39: Eintausend Tränen | Kapitel 40: An deinen Lippen hängend | Kapitel 41: Letztes Wiedersehen | Kapitel 42: Ein hoffnungsloser Kampf | Kapitel 43: Untergang | Kapitel 44: Zwischen den Welten | Kapitel 45: Wieder allein!


    Fortsetzung


    »Hoenn Adventures - He wants to be a hero!« findet mit Kapitel 45 sein endgültiges Ende! Es wird allerdings eine direkt anknüpfende Fortsetzung geben, die dann in Sinnoh spielen wird, mit Ash natürlich in der Hauptrolle. Eigentlich sollte die gesamte Geschichte in Hoenn spielen - und die Grundidee beibehalten werden -, doch ich musste einsehen, dass mir das Schreiben der aktuellen Story nicht mehr so ganz gefällt, sodas alle neuen Kapitel (ab 36) bereits auf die Forsetzung zugeschnitten sind.
    Ein Cliffhanger wird beide Geschichten miteinander verbinden; »Sinnoh Memories - Wishes by my side!« wird im Winter 2011 starten!


    Zusammenfassungen


    The Beginning: Kapitel 1 - 14 | Heroes doesn't sleep: Kapitel 15 - 30 | Beating Hearts: Kapitel 31 - 45 | Epilog
    Übersicht aller Haupt- und Nebencharaktere | Übersicht aller Füll-Charaktere


    Startpostdesign, Juni 2010 © Light

  • Übersicht aller Haupt- und Nebencharaktere


    Hauptcharaktere:


    Name: Ash Ketchum
    Alter: 15
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 1


    Ash ist ein bekannter Trainer aus der Kanto-Stadt Alabastia. Meist ist er sehr hitzköpfig, ungeduldig und tollpatschig, mehr als einmal mussten ihn seine Freunde retten. An seinem 10-jährigen Geburtstag bekam er seine Pokémon-Lizenz, um am Indigo Plateau teilzunehmen. Kurze Zeit später lernte er die Arenaleiter Misty und Rocko kennen. Schnell schlossen sie Freundschaft und zogen durch Kanto. Ash verlor zwar am Indigo Plateau, konnte aber viele Pokémon fangen und neue Freundschaften schließen. Mit Misty und Tracy setzte er seine Reise quer durch die Orange Inseln fort.
    Mit einem Neustart wollte Ash die Jotho Region erobern und an der Silberkonferenz teilnehmen. Zusammen mit Rocko und Misty reisten sie durch die Region und erlebten zahlreiche Abenteuer. Nachdem Ash in der Jotho Silberkonferenz gegen seinen Rivalen Gary gewann, hätte es Ash beinahe geschafft. Leider verlor er in der nächsten Runde gegen Harrison und schied somit aus - der Traum die Jotho Silberkonferenz zu gewinnen war also für unseren Held vorbei. So reiste Ash zurück nach Alabastia, auf dem Heimweg trennte er sich von Rocko und erstmals von Misty.
    Doch das Abenteuer ging weiter. Kurze Zeit später tauchte Misty auf und erzählte Ash von der Hoenn Region, einer Welt mit neuen Pokémon. Ein vierter Neustart begann, Ash ließ seine alten Pokémon zurück und nahm nur Pikachu mit auf die Reise.


    Name: Misty
    Alter: 17
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 2


    Misty ist Ashs beste Freundin. Zusammen bereiste sie mit ihm Kanto, die Orange Inseln und die Johto Region. Misty ist die Arenaleiterin von Azuria City, welche sie sich mit ihren drei älteren Schwestern teilt. Außerdem ist sie auf Wasserpokémon spezialisiert und fängt ausschließlich diese - sie hat es sich zum Ziel gemacht die beste Wasser-Trainerin aller Zeiten zu werden. Auf den langen Reisen konnte sie viele Erfahrungen sammeln, die ihr Unterfangen nur noch stärkten. Misty ist manchmal ein wenig hitzköpfig und lässt sich auch ab und zu nicht viel sagen, allerdings ist sie ein liebenswürdiger und freundlicher Mensch, der für alles offen ist.
    Ihre Zuneigung zu Ash ist unübersehbar, doch bisher ergab sich für sie noch kein passender Augenblick ihre Gefühle für Ash zu offenbaren.
    Nach der Jotho Silberkonferenz verabschiedete sich Misty kurzzeitig von Ash, tauchte aber bald wieder in Alabastia auf, um Ash von einer neuen Region zu erzählen.
    Zusammen machten sie sich auf, um die neue Hoenn Region kennenzulernen. Neben Togepi besitzt sie bereits ein Evoli, welches sie nahe Metarost City gefangen hat. Ihr Ziel ist es, dass sich ihr Evoli zu einem Aquana weiter entwickelt. Zuletzt hätte sie beinahe ein Lampi gefangen, was allerdings durch Max vereitelt wurde. Kurze Zeit später trifft sie erneut auf das Lampi und kann es mit Hilfe von Evoli fangen.


    Name: Maike
    Alter: 14
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 5


    Maike ist in der Hoenn Region zu Hause, genauer gesagt in Blütenburg City, wo ihr Vater - Norman - Arenaleiter ist. Neben ihrem Vater und ihre Mutter - Caroline - hat Maike einen kleinen Bruder namens Max, welcher sie meist nur nervt.
    Eines Tages ist für Maike soweit. Sie bekommt ihre Pokémon-Lizenz. Also machte sie sich auf den Weg nach Wurzelheim, wo das Labor von Professor Birk ist. Nach einer langen Reise trifft sie kurz vor dem Ziel auf Misty und Ash. Schnell lernen sich die Drei besser kennen, zuerst besteht eine kleine Feindschaft zwischen den beiden Mädchen, welche sich aber später legte. In Wurzelheim bekommt Maike ein Flemmli, sowie einen PokéDex. Zusammen machen sie sich auf nach Metarost City, damit Ash gegen die dortige Arenaleiterin antreten kann. Zuerst war Maikes Ziel bestimmt: sie sollte Pokémon-Trainern werden, doch nach einer Weile wurde ihr klar, dass sie das nicht wollte. Nach einem Gespräch mit Misty wurde ihr klar, dass viel lieber Pokémon-Koordinatorin wäre. In Faustauhaven tritt sie erstmals an, leider hatte sie ihr Flemmli nicht unter Kontrolle, sodass sie schon in der ersten Runde ausschied. Nach einigen tröstenden Worten von Ash setzte sich Maike neue Ziele.
    Maike ist eher von sanfter Natur, sie hat für alles und jeden ein Ohr offen und versteht sehr viel Spaß. Außerdem ist sie seit Anfang an in Ash verknallt, was natürlich Misty stört. In Faustauhaven trifft sie erstmals auf Drew, einen Rivalen, der ebenfalls an Wettebewerben teilnimmt.


    Nebencharaktere:


    Name: Max
    Alter: 8
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 26


    Max ist Maikes jüngerer Bruder und ein ziemlich aufgewecktes Kerlchen. Genau wie seine Schwester, wohnt er in Blütenburg City. Max ist ein kleiner Besserwisser, was ihn manchmal neunmalklug darstehen lässt. Er kennt sich sehr gut mit Pokémon aus, besitzt aber selber keins. Ebenfalls ist er ein echter Technik-Freak, Elektronik ist sein Fachgebiet.
    Kurze Zeit später taucht Max im Pokémon Center von Faustauhaven auf, was alle schockte. Nun ist er mit von der Partie und tanzt allen mächtig auf der Nase herum.


    Name: Drew
    Alter: 14
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 20


    Der junge Drew, welcher ebenfalls aus der Hoenn Region stammt, ist Top-Koordinator und überall berühmt und meist der Mädchenschwarm. Auch Maike hegt Gefühle für ihn, behält diese aber eher für sich. Drew tauchte zum ersten Mal in Faustauhaven auf. Durch einen lebensgefährlichen Unfall lernte er Maike kennen, war aber von ihr nicht sonderlich angetan.
    Sein großes Ziel ist es am Großen Festival teilzunehmen, um der beste Koordinator aller Zeiten zu werden. Seit Maikes erstem Wettbewerb tauchte Drew nicht mehr auf, welche Pokémon er besitzt ist ebenfalls unbekannt.


    Team Rocket
    Alter: 22 (Jessie), 23 (James)
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 4


    Seit den Kanto-Reisen machen Team Rocket nichts als Ärger und legen Ash und seinen Freunden immer wieder Steine in den Weg, indem sie Ash Pikachu klauen wollen, um es ihren Boss zu schenken. Aber nicht nur Pikachu hat es ihnen angetan da gibt es zahlreiche andere Sachen, die das Trio gerne haben würde, aber nicht bekommt.
    Jessie ist zudem sehr eitel was ihr Aussehen angeht, so hält sie sich immer für die Schönste und Klügste. Wer etwas anderes sagt, bekommt es mit ihr zu tun. James hingegen ist von ganz anderer Natur. Er stammt von einer reichen Familie ab und hat eine Vorliebe für Flaschen-Kronkorken. Dennoch ist er meist der Dumme und wird von Jessie und Mauzi hinters Licht geführt.
    Mauzi, der Kopf des Team Rocket, ist ein sprechendes Katzenpokémon und war einst das Lieblingspokémon von Giovanni, dem großen Boss von Team Rocket. Doch nun ist es mit Jessie und James auf der Jagd nach Pikachu.


    Name: Daliah Ketchum
    Alter: 39
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 1


    Daliah Ketchum ist die Mutter von Ash Ketchum - dem Hauptprotagonisten dieser Geschichte. Schon seit Ashs erster Reise durch Kanto, spielt sie eine wichtige Rolle. Bei besonderen Turnieren, wie der Indigo Liga oder der Jotho Silberkonferenz, ist sie immer mit dabei, um ihren Sohn anzufeuern. Sie ist stets in Sorge, dass Ash etwas passieren könnte, sie ist die typische Mutter.
    Ein eigenes Pokémon besitzt sie nicht, allerdings hatte sich ein Pantimos dazu entschlossen, bei ihr zu bleiben und sie im Haushalt zu unterstützen. Seitdem wohnt sie zusammen mit Pantimos in ihrem Haus. Gut befreundet ist sie mit Professor Eich, dem Professor von Alabastia. Stets besucht sie ihn, oder wird vom Professor besucht. Insgesamt ist sie eine sehr nette und liebenswürdige Dame, auf gutes Benehmen legt sie sehr großen Wert.


    Name: Professor Samuel Eich
    Alter: 60
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 3


    Professor Samuel Eich ist der Pokémon Experte von Alabastia, dem Heimatort von Ash Ketchum. Schon seit seiner Kindheit ist er von Pokémon und ihren Lebensweisen begeistert und studiert sie bereits seit geraumer Zeit. Pokémon sind praktisch sein Lebensinhalt. Mit Rat und Tat versucht er nicht nur seinen Enkel Gary zu unterstützen, sondern auch Ash.
    Man könnte eigentlich sagen, dass Professor Eich der beste Pokémon Professor überhaupt ist, niemand kann ihm das Wasser reichen; er gilt als Ikone. Während Ashs Reisen durch Jotho begegneten sie dem jungen Eich - Grund dafür war eine magische Zeitreise. Dort erfuhren sie erstmals den Vornamen des Professors und wie er in jungen Jahren ausgesehen hat. Dass es sich aber um Professor Eich handelte wussten Ash und seine Freunde damals nicht. Heute befindet sich der Professor meist in seinem Labor oder erforscht Pokémon im Umkreis von Alabastia - ebenfalls betreut er Ashs früher gefangene Pokémon auf einer kleinen Weide.


    Name: Professor Birk
    Alter: 45
    Aussehen: Klick
    Erster Auftritt: Kapitel 10


    Professor Birk ist ein großer Pokémon Experte in der Hoenn Region und studiert dort die Pokémon. Seine Studienweisen sind meist etwas komisch und ähneln denen von Professor Eich nicht wirklich. Meist geht er bis an die extremsten Grenzen, um die Pokémon ganz nah zu Gesicht bekommen - indem er zum Beispiel auf Klippen klettert, oder in einem Schnee-Iglu übernachtet - man könnte ihn als ein wenig verrückt bezeichnen. Dass er durch solche Studien auch manchmal in Gefahr gerät, scheint ihn nicht sonderlich zu stören.
    Birk lebt im kleinen Städtchen Wurzelheim - von dort bekommen die Hoenn-Trainer ihre ersten Pokémon. Genau wie Professor Eich, trägt Birk fast immer einen weißen Kittel. Bisher weiß man noch nicht so viel von ihm, da bisher nur sehr kurz vor kam - lediglich hat er zu Beginn von Maikes Reise ein Flemmli gegeben und Ash Metarost City empfohlen. Um in diese Stadt zu kommen, hatte er ihnen ein Lapras geliehen.

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    The Beginning


    Kapitel 1: Kein Unbekannter?


    Der Morgen begann friedlich in Alabastia. Das kleine Städtchen war in vollkommene Stille gehüllt. Mal ging eine kleine Windbrise, die die Blätter an den Bäumen zum Rascheln brachte, aber das wars auch schon. Hier und da flog ein Tauboga umher, mal kroch ein Raupy durchs Gras. Es war einfach idyllisch, doch Ruhe war für Ash Ketchum ein Fremdwort.
    "Glurak, bitte streng' dich an ... du musst einfach gewinnen. Die Pokémon-Liga gewinnt man schließlich nicht im ..."
    "Ash."
    "... Schlaf. Und ich muss gewinnen."
    "Ash."
    "Ich habe solange trainiert, dass ich einfach ..."
    "Ash Ketchum!!"
    Blitzartig fuhr Ash aus seinem Tiefschlaf und setzte sich kerzengerade in sein Bett. "Wie was ... wo bin ich?"
    "In deinem Bett, Ash. Ach, übrigens: Die Pokémon-Liga ist schon vorbei. Du hast schon wieder davon geträumt."
    "Wirklich?" Ash musste lachen. "Ich kann einfach nichts dafür, Mutter. Du weißt doch. Ich wollte unbedingt Erster werden."
    "Nun, vielleicht beim nächsten Mal. Es finden immer wieder Pokémon-Wettkämpfe statt", erwiderte Ashs Mutter. "Los, aufstehen. Heute ist ein schöner Tag. Du willst den doch wohl nicht zu Hause verbringen, oder?"
    "Nein, natürlich nicht." Ash musste an Misty und Rocko denken. Früher hatte er sich keine Sorgen machen müssen was er am nächsten Tag machen müsste, ein Abenteuer war immer vorprogrammiert. Damals ist einfach jeden Tag etwas passiert, sei es, sie würden ein seltsames Pokémon finden, oder einfach nur von Team-Rocket geärgert. Doch nach der Pokémon-Liga hatte er sich von seinen beiden Freunden getrennt. Nicht, dass sie Streit gehabt hätten, oh nein. Es waren private Gründe, und das hatte Ash verstanden. Doch seither sind einige Wochen vergangen und Ash hat bisher keine neuen Ziele gehabt. Meißt hatte er nur zu Hause rumgehangen, oder draußen herumgespielt. Auch war er einige Male bei Professor Eich gewesen, um sich mit ihm zu unterhalten. Dabei hatte er auch nach seinen alten Pokémon gesehen, wie nach seinem Bisasam oder seiner Tauros Herde. Nun, und heute war wieder einer diese langweiligen Tage ... Ash stieg erschlaft aus seinem Bett, zog sich eine Sachen an und ging runter zum Frühstück. Dort standen diverse Brote, einige Aufstriche und Teesorten bereit. Ash hatte nicht wirklich Hunger, dennoch aß er zwei Brote, bestrichen mit Marmelade.
    Seine Mutter sah ihn an. "Ash, so kann es nicht weitergehen. Seit du wieder hier bist kommst du mir verändert vor ... so ... so gelangweilt. Ich denke, du solltest dir neue Ziele setzen. Lass' dich doch mal von Professor Eich informieren. Vielleicht gibt es irgendwo neue Herausforderungen, die du meistern könntest."
    "Wenn du meinst", gähnte Ash. Er hatte nicht wirklich Lust zu Professor Eich zu gehen, ihm war nur im Moment nach Faulenzen. Seit einigen Tagen hatte er wieder die Freude zum Angeln gefunden, das heißt ... seine zwangswillige Tätigkeit. Nach dem Frühstück schnappte Ash sich einen Eimer, gefüllt mit Würmern, eine Angel, sowie einen Anglersitz. "Pikachu, kommst du?" Eine kleine gelbe Elektromaus sauste um die Ecke und blieb vor Ash stehen. Mit einem Satz sprang sie auf Ashs Schulter. Anschließend machten sich die beiden auf den Weg zum naheliegenden Fluss.
    Ash erinnerte sich zurück. Damals hatte er sich - genau an diesem Fluss - Mistys Fahrrad genommen, um seinem Pikachu zu helfen. Es verging eine Zeit, bis Ash am Fluss ankam. Er suchte sich eine gute Stelle aus, platzierte dort seinen kleinen Stuhl, warf die Angel aus und setzte sich hin. Pikachu fiel sanft ins Gras. Es dauerte eine halbe Ewigkeit ohne das sich was tat. Ash wäre des Öfteren eingeschlafen, hätte Pikachu ihm nicht leichte Elektroschocks verpasst.
    "Hmm, heute scheint aber auch nichts anzubeißen", sagte Ash lustlos. Die Sonne neigte sich gen Westen und war nun genau auf Ash's Uferseite gerichtet. Es verstrich wieder eine halbe Stunde, und dann wieder eine halbe Stunde ... doch plötzlich. Ein Strudel begann sich im Wasser aufzutun, Wellen tauchten auf, weißer Schaum schlug gegen das Ufer. "Hat ... hat da etwa was angebissen?", fuhr Ash erschrocken hoch. Auch Pikachu hatte etwas bemerkte und ging nahe ans Ufer, um nachzuschauen. Nun strafte sich die Angel und Ash musste festhalten. Mit gewaltiger Kraft zog er an der Angel und rollte an der Kurbel, um den eventuellen Fang aus dem Wasser zu ziehen. "Mann, ein ganz schöner Brocken", schnaufte Ash, lies dennoch nicht locker. Immer mehr straffte sich die Neilonschnur ... Nun war die Angelschnur komplett gespannt und drohte zu zerreißen. Ash konnte nicht mehr lange durchhalten. Mit beiden Füßen stemmte er sich auf den Boden, so als wolle er an ihr festwachsen, dennoch rutschte er immer weiter Richtung Fluss ... unaufhaltsam. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis Ash ins Wasser fallen würde. Und dann geschah es. Die Angelschnur riss, Ash kippte nach vorne, direkt ins kalte Nass, die Angel immer noch in der Hand. Um ihn herum schwamm ein ... Karpador. "Das kann doch nicht war sein", schimpfte Ash. Pikachu, welches sich durch einen Sprung retten konnte, damit es nicht von Ash mitgezogen wurde, schaute Ash verdutzt an. "Also, von dir hätte ich Besseres erwartet, Ash", sagte eine vertraute Stimme. Ash wischte sich vereinzelte Wassertropfen aus seinem Gesicht, dann sah er ans Ufer.
    Direkt neben Pikachu stand jemand. Zuerst konnte er nicht erkennen wer es war, da ihn die Sonne blendete. Aber dann setzte er ein Lächeln auf.


    Ende von Kapitel Eins

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    Kapitel 2: Gespräch am Fluss


    Die Sonne strahlte grell in Ash's Gesicht. Er hob seine linke Hand an seine Stirn, um die Sonne abzuschirmen.
    Dann erkannte er die Gestalt. Es war ...
    "Misty! Was machst du denn hier", fragte Ash leicht verwundert.
    "Na, was wohl?" Misty wirkte nun leicht verärgert. "Ich wollte nach dir sehen." Ihr Gesicht nahm die Farbe einer Tomate an, doch Ash konnte es durch das schimmernde Sonnenlicht nicht erkennen.
    "Äh ... dann danke ich dir. Musst du nicht in Azuria City sein? Wollten deine Schwester nicht eine Weltreise machen?"
    "Nun ..." Misty kicherte leicht. "... die musste ausfallen. Daisy hat sich nämlich den Fuß verstaucht. Die Reise können sie daher erstmal vergessen." Es verging eine kleine Pause, bis Misty weitersprach ... "Soll ich dir aus dem Wasser helfen?" Die beiden sahen sich an, Misty's Gesicht wurde nun leicht magentarot, wieso konnte sie sich nur nicht zusammenreißen?
    "Das ... das wäre sehr nett", japste Ash und watete Richtung Ufer, um Misty's Hand zu ergreifen. Und dann ... berührten sie sich. Mit einem Ruck zog Misty an Ash und promt war Ash am Ufer. Er schüttelte sich, ähnlich wie ein Fukano, um das Wasser aus seiner Kleidung zu kriegen. "Danke", sagte Ash.
    "Wo ... wollen wir uns nicht ein Wenig hinsetzen? Es ist ein so schöner Nachmittag ... " Misty setze sich, ohne eine Antwort abzuwarten, auf die Wiese und ließ sich von der Sonne bescheinen. Ash sah zu ihr hinab. Ihr Haar wirkte gar nicht mehr so struppig, wie vor einigen Monaten gewesen war. Ihr Haar war länger, feiner, glatter ... einfach schön. Dann setzte er sich neben sie und schaute in den Fluss, in dem er noch vor einigen Minuten lag.
    "Und?", fragte Misty. "Wie geht es dir?" Misty sah Ash an.
    "Oh ... mir geht es ganz gut. Zwar ist es momentan etwas langweilig, aber was soll man machen."
    "Oh ..." Misty veränderte ihre Miene. Sie hatte gehofft etwas zu hören wie: Ich vermisse dich. Wollen wir nicht wieder zusammen reisen? Aber da hatte sie sich wohl getäuscht. Kleine Tränen quollen aus ihren Augen und liefen das Gesicht herunter. Schnell wischte Misty diese weg.
    "Ist was?", fragte Ash.
    "Nein ... gar nichts." Misty sah wieder Richtung Sonne. "Weißt du", sagte sie anschließend, "ich habe von einer Region gehört, gar nicht weit von hier. Sie nennt sich Hoenn. Dort soll es angeblich neue Pokémon geben ... und neuen Arenen." Misty seufzte, Ash hingegen war nun hellwach. "
    Wirklich? Erzähl mir mehr davon."
    "Nun, sie ist mit der Fähre zu erreichen. Es gibt dort eine sogenannte Hoenn-Liga. Dort kannst du antreten, wenn du alle 8 Orden hast, aber ..." Misty brach plötzlich ab und sah Ash erneut an, ihre Blicke kreuzten sich. "Weißt du, ich vermisse die alten Zeiten, wo wir durch die Kanto-Region gereist sind." Misty schnitt plötzlich ein ganz anderes Thema an. "Es war eine schöne Zeit. Nur du, ich ... und natürlich Rocko. Es gab Höhen, sowie Tiefen. Doch insgesamt war es eine schöne Zeit."
    "Ja, da hast du recht", sagte Ash nachdenklich. "Misty?"
    "Ja, Ash?" Die beiden Teenager sahen sich wieder an, Misty musste ihre Weinen unterdrücken.
    "Ich habe nachgedacht ..." Ash wandte den Blick ab und sah auf den Boden. "Die Hoenn-Region hat irgendwie bei mir Neugier entweckt. Ich möchte die neue Region sehen ... ich möchte ... nach Hoenn Reisen." Misty sah Ash mit einem freundlichen Blick an. Sie hatte nichts anderes erwartet. Deswegen war sie ja auch gekommen. Sie wollte Ash neuen Mut geben und das hatte sie geschafft. Dennoch beschäftigte sie immer noch die Sache, dass Ash nicht wirklich froh war sie gesehen zu haben.
    "Das freut mich", sagte Misty, aber es klang nicht so.
    Ash stand auf. Dann blickte er zu Misty herab und sagte, wenn auch etwas zögerlich: "Willst du nicht ... mitkommen?" Misty sah ihren Freund verdutzt an.
    "Ich? Ich ... ich weiß nicht ..." Misty dachte nach. Auf diese Gelegenheit hatte sie gewartet. Natürlich wollte sie mit Ash reisen, doch sollte sie es ihm so leicht machen? Was sollte sie nur tun? "Es würde mich sehr freuen", sagte Ash, nachdem Misty ihren Satz beendet hatte.


    Ende von Kapitel Zwei

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    Kapitel 3: Ash geht an den Start


    Auf Misty's Stirn bildelten sich Falten, Falten der Nachdenklichkeit. Dann aber hatte sie einen Entschluss gefasst und sagte: "Okay. Ich werde mit dir reisen." Sie lächelte Ash an, der erwiderte ihr Lächeln.
    "Können wir ... natürlich nur wenn es dir recht ist ... gleich zu mir nach Hause gehen. Ich möchte ..." Ash versuchte klar zu machen, was er wollte. "
    Sehr gerne", sagte Misty ruhig, stand auf und schüttelte vereinzelte Erdbrocken von ihrer Kleidung. Ash hingegen klappte den Stuhl zusammen, schnappte sich den Eimer, sowie die kaputte Angel. Dann sahen sich Ash und Misty noch einmal an, bevor sie losgingen.
    Den ganzen Heimweg über sprachen die beiden kein Wort, sie sahen lediglich auf den Boden, der aus schlammiger Erde bestand. Es dauerte eine Weile, bis sich Alabastia erreichten.
    Es war nun Spätnachmittag geworden und die Sonne hatte schon fast den Horizont erreicht. Nach ungefähr zehn Minuten hatten sie Ash's Haus erreicht. Misty und Ash betraten den Vorgarten, im hinteren Trakt des Garten hängte Mrs. Ketchum die Wäsche auf, Pantimos war dabei eine große Hilfe. Als sie die beiden Teenager sah, ließ sie ein weißes Hemd fallen, welches promt auf Pantimos Gesicht fiel, und rannte auf die beiden zu.
    "Ash ... Misty. Welch' freudige Überraschung."
    "Guten Tag, Mrs. Ketchum", grüßte Misty höflich.
    "Wollten deine Schwestern nicht eine Weltreise machen, weswegen du die Arena in Schuss halten sollest?", forschte Ash's Mutter nach.
    "Nein, meine Schwestern sind .... das heißt, eine ist verhindert." Misty erzählte die Geschichte von Daisy's verstauchtem Knochen, was manchmal ein "Oh", oder ein "Ah" bei Mrs. Ketchum auslöste.
    "Nun gut, kommt doch erstmal ins Haus. Ich mach' euch einen Tee." Mrs. Ketchum drehte sich um sollte gerade Richtung Haus gehen, als Ash plötzlich sagte.
    "Moment, Mum. Ich möchte dir etwas sagen." Mrs. Ketchum wandte sich zu den beiden Teenagern.
    "Und das wäre?" "Nun", begann Ash, "Misty hat von einer neuen Region erzählt, sie nennt sich Hoenn. Du weißt ja, dass ich zur Zeit einen Durchhänger habe, da würde so eine Gelegenheit günstig kommen. Außerdem ..." Ash wurde von seiner Mutter unterbrochen, welche sagte:
    "Ich versteh' schon. Du willst neue Herausforderungen meistern. Du willst Pokémon fangen und sie trainieren. Du willst Arena-Kämpfe bestreiten und an der hießigen Liga teilnehmen ... nicht wahr?" Kurze Zeit trat peinliches Schweigen ein.
    "Ge ... genau", stammelte Ash. Anschließend sahen sich Mutter und Sohn direkt ins Gesicht, dann sagte Mrs. Ketchum.
    "Ich ... ich bin einverstanden. Mache deine Reise nach Hoenn, zusammen mit Misty." Sie lächelte ihren Sohn an. Auf Ash's Gesicht hingegen breitete sich das breiteste Grinsen der Welt aus.
    Er durfte nach Hoenn reisen ... Nun hatte er wieder ein Ziel. Doch plötzlich schossen ihn Fragen durch den Kopf: Wie würde es in Hoenn aussehen? Wie Würden dort die Pokémon sein? ... Er hatte keine Antworten, doch der Drang sofort lozureisen war zu stark, sodass er die Fragen wieder verwarf und Richtung raus rannte, seine Mutter und Misty hinter sich lassen.
    "Huch", setzte Mrs. Ketchum verwundert an, "wo will er denn plötzlich hin?"
    Misty kicherte: "So, wie ich ihn kenne, wird er jetzt sicherlich seine Sachen packen, um mit mir sofort aufbrechen zu können."
    "Ja ja, so ist mein Sohn. Immer auf der Suche nach dem Abenteuer." Gedankenversunken ließ sie Misty im Vorgarten stehen und ging wieder zu ihrer Wäsche, wo Pantimos immer noch mit dem weißen Hemd kämpfe.
    Misty jedoch war erleichtert ... Sie hatte es geschafft. Ash würde mit ihr in die Hoenn-Region reisen. Nichts, aber auch nichts, würde jetzt noch ihren Aufbruch nach Hoenn verhindern. Auf Misty's Rücken befand sich der alte Schnürrucksack, den sie auch schon früher dabei hatte. Sie war sicher gewesen, dass Ash nicht mehr zu halten war, nachdem sie von Hoenn erzählt hätte. Also hatte sie ihre Sachen davor gepackt und sie anschließend mitgenommen. Misty lächelte zufrieden.
    Nach einigen Minuten trat Ash aus dem Haus, auf seinem Rücken befand sich sein alter grüner Rucksack, auf seiner linken Schulter saß sein Pikachu. "Ich bin bereit!", sagte Ash begeistert. Sovor kam wieder Mrs. Ketchum herbeigeilt, um sich von Ash, aber auch von Misty, zu verabschieden. Als die Umarmungen ein Ende hatten, machten sich Ash und Misty auf den Weg und verließen das Ketchum-Grundstück.
    "Passt auf euch auf! Und ... und schreibt mir", schrie ihnen Mrs. Ketchum noch hinterher, Ash erwiderte dies durch:
    "Machen wir, Mum. Keine Sorge, wir passen auf uns auf." Dann waren die beiden außer Sicht und Mrs. Ketchum konnte sie nicht mehr sehen. "Wohin jetzt", fragte Ash. Er war nun total aufgeregt, sodass er nicht mehr klar denken konnte.
    "Ruhig Blut, Ash", sagte Misty sachte. "Zunächst müssen wir zum Hafen. Von dort aus laufen jede Menge Schiffe nach Hoenn aus." Also, machten sich die beiden auf zum Hafen. Sie durchquerten einige Straßen, einzelne Gassen, welche voller Leute waren, sie kreuzten an Supermärkten und an einem ...
    "Pokémon-Center", rief Ash auf.
    "Bitte?", fragte Misty verwirrt. "Wozu brauchen wir jetzt ein Pokémon-Center?"
    "Erklär' ich dir später, Misty", sagte Ash und schleifte seine Begleiterin in die kühle Eingangshalle des Pokémon-Centers. An den Theken drängelten sich nur so die Menschen, die ihre Pokémon in die Obhut des Pokémon-Centers legen wollten, an den TV-Telefonen war allerdings nur ... Ash. Misty ging rasch zu ihrem Freund schaute ihm über die Schulter. Auf dem Monitor erkannte sie ... Professor Eich.
    "Oh, guten Tag, Misty", sagte dieser schlagartig.
    "Guten Tag, Professor Eich", sagte Misty, wenn auch leicht verdutzt.
    "Professor", begann Ash, "können sie mich ein Wenig über die Hoenn-Region aufklären?"
    "Nun, da gibt es nicht viel zu sagen. Die Hoenn-Region erreichst du von Alabastia aus am besten mit dem Schiff. Wie du schon sicherlich weißt gibt es dort unzählige neue Pokémon-Arten. Wenn du an der Hoenn-Liga teilnehmen möchtest musst du allerdings zuerst acht Arenaorden erkämpfen. Nun, das wars eigentlich auch schon ... Ach, moment ..." Professor Eich verschwand kurz von der Bildfläche, tauchte aber kurze Zeit wieder auf. "Hier, das ist für euch beide. Der sogenannten Hoenn-Dex. Er beschäftigt sich mit den Pokémon der Hoenn-Region." Professor Eich hielt ein rotes Gerät hoch, welches die Ähnlichkeit eines Mini-Notebooks hatte.
    "Danke, Professor", sagte Ash.
    "Ich schicke euch zwei Exemplare rüber", antworte Professor Eich. Erneut verschwand er kurz. Doch plötzlich summte der Teleporter neben Misty. Sekunden späten lagen auf der Plattform ein gelber, sowie ein roter Hoenn-Dex. Misty griff sich den Gelben. Professor Eich erschien wieder.
    "Und noch was. In der Hoenn-Region gibt es einen gewissen Professor Birk. Er ist ein guter Freund von mir und wohnt derzeitig in Wurzelheim. Wäre nett, wenn ihr ihn vielleicht besuchen würdet, er würde sich sicherlich freuen."
    "Machen wir, Professor. Und danke für den Hoenn-Dex", sagte Ash rasch. Dann war das Telefonat beendet. "So, nun, da wir etwas mehr wissen schlage ich vor, dass wir weiter Richtung Hafen gehen", sagte Ash zu Misty.
    Die beiden verließen das Pokémon-Center und machten sich auf zum Hafen von Alabastia.


    Ende von Kapitel Drei

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    Kapitel 4: Vorprogrammierter Ärger


    Möwen schrien, der Wind wehte eine frische Salzbrise an Land. Seemänner rollten Fässe durch die Gegend. Angeankerte Schiffe schaukelten auf und ab, sodass einem schon vom reinen Zusehen schwindelig wurde. Der Hafen von Alabastia war voller Menschen. Einige trieben sich auf ihren Yachten herum, andere fischten an den Holzstegen, und andere wieder luden verschiedene Frachten in die Schiffe ein.
    "Einfach herrlich", sagte Misty beeindruckt. Überall wo es Wasser gab, war sie Feuer und Flamme. "Aber welches Schiff bringt uns jetzt in die Hoenn-Region?", fragte sie anschließend und sah sich um. Hier gibt es nur kleine Privatyachten, sowie Fracht-Schiffe oder Containerschiffe. Passagierschiffe gibt es hier anscheinend nicht."
    "Nur nicht den Mut verlieren, Misty", sagte Ash. "Schauen wir uns erstmal um." Ash sah nochmal gerade aus, dann bog er rechts ab und ging an den Docks entlang, Misty folgte ihm.


    "Ich ... ich kann nicht mehr." Alabastia hatte viele kleine Seitenstraßen oder Gassen. Meist dienten diese nur zur Müllablagerung. Menschen hielten sich dort nur selten auf. Doch in einer dieser kleinen Gassen befanden sich drei nicht unbekannte Gestalten ...
    "Nun komm' schon, Mauzi", sagte eine rothhaarige Frau. "Wir müssen die Knirpse finden. Um jeden Preis." Das Mauzi und die Frau mit den roten Haaren gingen weiter, plötzlich drehte sich aber die Frau um. "James, nun mach' schon. Wir müssen so schnell wie möglich zu Hafen. Zuletzt habe ich die Knirpse gesehen, als sie aus dem Pokémon-Center kamen. Und nun ... wir haben sie aus den Augen verloren!"
    Der Mann, der James genannt wurde, bleib stehen und lehnte sich an einem grünen Müllcontainer ab. "Aber, Jessie", fing James an, "wir trotten nun seit Tagen durch die Gegend. Erst vor einigen Stunden sind wir in Alabastia angekommen, zuvor mussten wir zu Fuß vom Indigo Plateu hierher laufen."
    "Glaubst du, mir gefällt das?", fragte Jessie nach. "Ich würde mich auch lieber in ein Kosmetik-Studio begeben, als durch die brütende Hitze zu warten. Fakt ist aber, dass wir dem Boss noch kein vernünftiges Pokémon geliefert haben, und wenn wir es nicht bald tun, dann sind wir geliefert." Bei Jessies Worten horchte James auf und ging nun weiter.
    Mauzi und Jessie machten sich auch weiter auf den Weg. Es dauerte nicht mehr lange, als sich die Gasse öffnete und Sonnenlicht flutete den drei Verbrechern, die der Gemeinschaft von Team Rocket angehörten, ins Gesicht.
    "Wir sind da", sagte James verblufft. "Wir ... wir sind am Hafen."
    "Aber wo sind die Knirpse", fragte Mauzi und schaute sich um.
    "Nun, soviel ich weiß fahren hier nur selten Passagierschiffe", sagte Jessie.
    "Passagierschiff?", fragten James und Mauzi im Chor.
    "Na, klar. Es liegt doch nahe, dass die beiden Kinder er Schiff reisen wollen, wohin ist noch unklar. Ich denke aber, dass die Knirpse wohl ein bequemes Passagierschiff vorziehen, als einen alten Fischkutter." Jessie lächelte leicht. "Jetzt heißt es nur noch Improvisation."


    Es war nun leichter Abend und die Sonne war nun ganz verschwunden. Seit einiger Zeit gingen Misty und Ash schon an den Docks entlang, während vereinzelt Sterner sie belechteten. Die Lichter der naheliegenden Hafen-Kneipen gingen an, und Gesang war zu hören.
    Misty blieb stehen. "Was sollen wir jetzt machen. Auch wenn wir jetzt ein Schiff finden würden, dass uns nach Hoenn bringen würde, um diese Uhrzeit laufen keine Schiffe mehr aus ..."
    "Huhu!" Plötzlich ertönte eine Frauenstimme und Ash und Misty drehten sich verwundert um. Am hinteren Ende des Docks stand an Schiff, zwar nicht sehr schön aussehend, dafür aber recht groß. "M.S. Explorer" stand auf stählernen Schifswand. Zwei Menschen standen am Steg und winkten den beiden Teenager zu. "Los, lass' uns hingehen", sagte Ash. Die beiden gingen zum kleinen Steg, nahe der Fabrikhallen.
    "Guten Abend", sagte die Frau. "Wie ich sehe brauchen sie ein Schiff." Die Frau, die eine Ähnlichkeit mit Jessie hatte, musterte die beiden.
    "So ... so ist es", antwortete Ash prompt.
    "Nun, da habt ihr aber Glück", sagte der danebenstehende Mann, der James verblüffend ähnlich sah, allerdings hatte dieser einen Bart, "wir laufen heute nämlich aus und zwar nach ..."
    "Hoenn?", fragte Ash.
    "Äh, ja ... genau ... nach Hoenn", sagte der Mann ganz schnell.
    "Dürfen wir vielleicht an Board kommen", fragte Ash hoffnungsvoll.
    "Aber, natürlich", antwortete die Frau sofort.
    "Wir haben leider nur kein Geld dabei."
    "Aber, das macht doch nichts, mein Junge. Kommt nur an Board." Die Dame wies auf einen Holzsteg, der auf vom Dock aus direkt zur Eisentür führte.
    "Das ist aber doch ein Passagierschiff, oder?", fragte Misty misstrauisch. "Ich meine, es sind doch noch andere Gäste an Board ..."
    "Na ... natürlich", nuschelte der Mann, der sich schon auf dem Holzsteg befand und das Schiff betrat. "Nach euch", frohlockte die Dame und lächelte. Misty und Ash betraten nach diesen Worten den Steg und Sekunden später das Innere des Schiffes.


    Ende von Kapitel Vier

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    Kapitel 5: Einchecken auf der M.S. Explorer (Teil 1)


    Im Inneren des Schiffes war es stickig. Die Vorhalle war nur sehr karg ausgestattet. Ein violetter Teppich schmückte den Boden. Vereinzelte Bilder von Seeschlachten hängten an den weißen Holwänden, welche eine Täfelung besaßen. Am Ende des Raumes befand sich ein kleiner Tisch, der einer Rezeption ähnelte.
    "Sie müssen sich noch eintragen", lächelte der Mann, der bereits hinter dem Tisch stand, und wieß auf ein kleines Gästebuch.
    "Na ... natürlich", sagten Misty und Ash gleichzeitig. Sie gingen bis ans Ende des Raums, trugen sich rasch mit Hilfe eines Bleistifts ein und blickten den Mann erwartungsvoll an.
    "Schön, dann wird meine Kollegin nun ihnen die Zimmer zeigen." Misty und Ash wollten sich schon zur alten Dame umdrehen, als der Mann weitersprach: "Ihre Pokémon müssen sie leider hier abgeben, Zwecks der Sicherheit. Ihre Pokémon bekommen einen extra Raum, wo sie sich erholen können. Da dieses Schiff eigentlich nur Menschen transportiert ist es ohnehin ein großer Service, dass wir sie überhaupt an Board lassen. Ich darf also bitten." Der Mann lächelte erneut und breitete seine Hände aus.
    "Nun ... nun gut", sagte Ash leicht klanglos. "Pikachu, du musst wohl während der Fahrt von mir getrennt sein. Ash und Pikachu sahen sich kurz an, dann übergab er seinen Freund dem Mann.
    "Und sie, junge Dame?"
    "Äh, ja, natürlich." Misty schnürte ihren Rucksack auf, holte einige Pokémonbälle hervor und reichte sie dem Mann. "Ich wollte nicht unvorbereitet los, weißt du", sagte Misty und grinste leicht. "Den Pokémon wird es doch gut gehen?", fragte Misty, um sicher zu gehen.
    "Aber natürlich. Die anderen Gäste mussten auch ihre Pokémon abgeben. Ich kann ihnen versichern, dass es ihnen an nichts fehlen wird."
    "Da bin ich aber beruhigt", seufzte Misty.
    "Meine Herrschaften." Die Dame hatte nun gesprochen.
    "Sie werden sich ein Zimmer teilen, da die anderen Räume leider schon belegt sind.
    "WAS?!" Misty und Ash schrien im Chor. Misty konnte es nicht fassen. Sie sollte mit Ash in einem Zimmer schlafen. Bevor sie weiterdenken konnte, erzählte die Frau weiter.
    "Sie werden verstehen, da die Schiffe Ehepaaren angepasst wurden. Daher müssen sie beide in einem Doppelbett schlafen."
    Misty schluckte. Nun war sie am Tiefpunkt angekommen. Sollte sie wirklich mit Ash in einem Bett schlafen. Das würde nicht gut gehen. Zwar mochte sie Ash, aber so ...?! Misty konnte abrupt keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ash schien damit irgendwie kein Problem zu haben. Zwar hatte er Bedenken, aber war sich wohl nicht den Folgen bewusst.
    Die Dame wurde langsam ungeduldig. Sie schubste Misty und Ash zu einer Stahltür. Mit einem Stoß öffnete sie die Tür und zog Misty und Ash durch die Tür. Ein Gang tauchte auf. Rechts und links befanden sich kleine braune Holtüren, auf denen Nummern und Buchstaben standen.
    "Ihre Kabine wird 'M 45' sein", sagte die Frau und ging nun voran, während die Halogenlampe an der Decke leicht flackerte.


    "Maike, Zeit fürs Bett", sagte eine freundliche Stimme.
    "Jaaa", sagte das Mädchen namens Maike leicht hysterisch. Maike machte noch schnell die Schreibtischlampe an, stieg dann ins Bett und zog die Decke an sich heran.
    "Bin fertig, Mama!" Es dauerte wenige Sekunden, als eine Frau herein kam. Sie sah sehr atraktiv aus ... Sie kam an Maike's Bett und setzte sich auf die Decke.
    "Na, schon aufgeregt?" Sie lächelte ihre Tochter an.
    "Und wie. Ich kann es kaum erwarten ..."
    "Hast du dich denn schon für ein Pokémon entschieden?"
    "Ja ... nein ... doch ... nein, eigentlich nicht ... ich kann mich einfach nicht entscheiden. Anfangs wollte ich Hydropi nehmen, dann Flemli ... und dann Geckabor."
    "Ich bin sicher, du wirst die richtige Entscheidung treffen ... Und nun: Gute Nacht, Maike." Die Frau drückte dem Mädchen einen Kuss auf die Stirn, ging dann Richtung Zimmertür und schloss diese anschließend. Dann machte Maike ihre Lampe aus und sah ins Dunkel. Morgen war es soweit.
    Sie ... würde Pokémon Trainer werden. Morgen ... Doch Maike war zu müde, um weiterzudenken, binnen weniger Minuten schlief sie ein ...


    "Hier ist es", sagte die Frau und zeigte auf eine Tür mit der Aufschrift "M45". "Und hier ...", die Dame kramte einen Schlüssel aus ihrer Tasche, "... ist ihr Schlüssel. Bitte sehr."
    "Wielange wird denn die Fahrt ungefähr dauern", erkundigte sich Misty noch schnell.
    "Es wird ungefähr einen halben Tag daueren. Gegen 08:00 Uhr morgens werden wir in ..."
    "Hoenn", half Misty".
    "Danke. ... c.a. 08:00 Uhr morgens werden wir in Hoenn ankommen. Gute Nacht." Die Dame wandte sich ab und verschwand.
    "Nun, dann gehen wir mal hinein", sagte Ash, steckte den Schlüssel ins Türschloss, drehte um. Die Tür offnete sich knarzend. Dunkelheit breitete sich aus. Misty und Ash traten zögernd ein.
    "Wo ist denn hier ein Lichtschalter?", fragte Misty und tastete die Wände ab. "Ah ..." Ein Knipsen war zu vernehmem, plötzlich war der Raum voller Licht. "Na ja, nicht gerade das, was man als vornehm bezeichnen kann", meckerte Misty.
    "Für eine Nacht wird es wohl reichen", sagte Ash gleichgültig.
    Der Raum war sehr schlicht gehalten, gleichsam war er runtergekommen. Die Tapete blätterte von der Wand, ebenso die Farbe von den Holzmöbeln, darunter ein Tisch, drei Stühle, ein Bett, sowie eine Komode, geziert mit einem Spiegel in Form einer Ellipse. Die Lampe war ein Kronleuchter, vermutlich aus den frühen 20er Jahren. Zwei Bullaugen befanden sich an der Außenwand, von dort aus konnte man noch leicht das Hafengeschehen mitverfolgen.
    Misty lies ihren Rucksack aufs Bett fallen, Staub wirbelte auf. Misty glaubte ein Insekt auf der Matratze gesehen zu haben. Zögernd ging sie vom Bett weg. Ash schaute währendessen durch eines der Bullaugen. Misty war leicht sauer. War sie für ihn bloß Luft. Interessierte sich Ash wirklich nur für seine Pokémon. Anfangs war der Gedanke mit Ash zu reisen so groß gewesen, voller Liebe gefüllt. Jetzt entwickelte sich alles ganz anders. Was sollte sie nur machen ...?
    Das Schiff schaukelte sich leicht, als Ash sich plötzlich umdrehte.


    Ende von Kapitel Fünf

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    Kapitel 6: Ash in Gefahr (Teil 2)


    Ash sah Misty an - Misty sah Ash an ...
    Und dann plötzlich sagte Ash gähnend: "Ich bin müde, lass' uns schlafen gehen."
    Misty wurde nun nur noch mehr sauer, sie empfand Ash sehr taktlos und egoistisch. Nun war sie sich nicht mehr sicher, ob die Reise mit Ash gutgehen würde. Sie hatte sich alles so schön vorgestellt. Die Erinnerungen an die alten Zeiten hatten sie geleitet. Doch nun saß sie hier - in diesem alten Kahn und Ash wollte schlafen ... Doch da tat sich schon das nächste Problem auf. Wo sollte sie schlafen? Im selben Bett? Oft hatte sie mit Ash und Rocko in Wäldern übernachtet, auch in Höhlen, doch nie musste sie nie mit jemanden etwas teillen, zum Beispiel einen Schlafsack.
    Tuuuuut ... Tuuuuuuuut! Von draußen ertönte eine Art Sirene, die wohl die Abfahrt des Schiffes ankündigte. Einige Sekunden später gab' es einen heftigen Stoß, dann setzte sich das Schiff in Bewegung, Maschinengeräusche waren zu hören. Ash blickte erneut aus dem Bullauge. Die einzelnen Hafenlichter entfernten sich und die Gebäude und Container bekamen unscharfe Umrisse ... und dann waren sie auf hoher See.
    "Du meinst wir sollen zusammen in dem Bett schlafen?", fragte Misty unsicher.
    "Wird uns nichts anderes übrig bleiben ...", meinte Ash und drehte sich wieder um.
    Misty hingegen sah sich panisch um, dann fiel ihr Blick auf ein rosarotes Sofa, welches wohl aus der späten Phase des Barocks stammte. Es war mottenzerfressen, einezelne Staubplatten hatten sich schon angesammelt.
    "Ich ... ich werde dor schlafen", sagte sie dann sofort und schritt Richtung Zweisitzer.
    "Wenn du meinst." Ash runzelte seine Stirn. "Gibt es dafür einen bestimmten Grund?"
    "Äh ... mein Rücken ... ich brauche eine harte Unterlage, damit ich gut schlafen kann." Misty schwitzt leicht, wusste aber, dass Ash ihr die Ausrede abkaufte. Er war eben doch etwas naiv.
    "Nun gut." Ash gähnte erneut, streckte sich und sagte anschließend: "Ich werde mich mal fertig machen." Er hob' seinen Rucksack vom Boden aus und verschwand in einem Nebenzimmer, was höchstwahrscheinlich das Badezimmer war. Dann schloss Ash die Tür. "Puh, hier schaut es vielleicht aus ...", ertönte es aus dem Badezimmer.
    Misty hingegen ließ sich auf dem Sofa nieder, Staub wirbelte auf. Der heutige Tag war voller Erlebnisse, Misty war sehr erschöpft ... Sie ließ ihren Beutel auf den Boden fallen. Das Zimmer verschwomm vor ihren Augen, dann fiel sie auf Seite (Staubpartikel wirbelten erneut auf) und schlief ein.
    Aus dem Badezimmer konnte man Ash singen hören.


    "Pika ... Pikachu."
    Ash's Pikachu piepste leise. Der Käfig war aus Stahl, das war sicher, Donnerattacken hatten hier also keinen Sinn. Pikachu sah sich um. Im gegenüberstanden andere Käfige. In denen saßen: Sterndu, Enton, Togepi ... Es waren unverkennlich Misty's Pokémon. Zuvor wurden diese und Pikachu hierher gebracht. Doch dieser Ort erinnerte nicht eine Oase für Pokémon, eher einem Frachtraum. Pikachu hatte die Gestalten erkannt ... es war natürlich Team Rocket, welche nur die freundlichen Schiffsbesitzer gespielt haben. Doch was nun. Pikachu und die anderen Pokémon waren nun auf sich alleine gestellt. Eine kleine Lampe, hängend an der Stahldecke spendete ein Wenig Licht. Hier gab' es wohl so schnell kein Entkommen. Es war wohl schon sehr spät. Mitternacht war sicherlich schon vorbei. Was sollte Pikachu nur tun ...? Wie konten es und Misty's Pokémon hier fliehen (ansonsten gab es hier keine Pokémon, da es ja auch keinen anderen Gäste gab). Die Situation war düster ... es musste doch einen Ausweg geben.


    Irgendetwas war nicht in Ordnung, dass spürte Ash, als erschrocken aufwachte. Das Schiff schaukelte leicht, Misty schlief immer noch auf dem Sofa. Es wahr wohl schon sehr spät, Ash hatte jedoch keine Uhr, um das nachzuprüfen. Er hatte eigentlich recht gut geschlafen, doch irgendetwas hate ihn aufgeweckt. Ash schaute gen Zimmertür.
    Trotz der momentanen Dunkelheit gewöhnten sich seine Augen schnell an diese. Ash stieg anschließend aus dem Bett, zog seine Schuhe an, öffnete leise die Kabinentür und schaute in den Gang. Dann ging er nochmal schnell zurück, um seine Taschenlampe zu holen, dann ging er erneut auf den Gang, seine Taschenlampe auf den Boden gerichtet. Er sürte, dass etwas nicht Ordnung war und er musste herausfinden was es war. Eine zeitlang tastete Ash sich durch den Gang, gelangte anschließend an eine Eisentür. Quitschend öffnete Ash sie und zu Gesicht bekam er eine Art Treppenhaus. Hier führten Treppen in die unteren Bereich, sowohl aber auch nach oben. Er entschied sich nach unten zu gehen. Das pochende Geräusch, welches Ash verursachte, wenn er immer wieder einen Schritt auf die nächste Stufe setzt war richtig laut, weshalb Ash gleich in der nächsten Etage entschloss hier weiterzusuchen, wonach auch immer. Ash sah sich kurz um. Es gab' hier nur eine Tür, um das Treppenhaus zu verlassen, Ash benutzte diese und gelangte in eine riesige Halle, eine Lampe war hier an. Ash erblickte zahlreiche Käfige, einige waren leer, in andere waren Wasserpokémon eingesperrt und in einem ...
    "Pikachu!", schrie Ash plötzlich, als er seinen gelben Freund in einem der Käfige sah. Ash rannte zum stählernen Kasten. "Was machst du denn da drinnen?" Ash rüttelte an den Eisenstäben, doch sie blieben standhaft. "Wer hat dich hier reingesteckt?"
    Plötzlich ertönten zwei Stimmen aus dem hinteren Teil der Halle, beide standen im Schatten, sodass Ash sie nicht wirklich erkennen konnte.
    "Jetzt gibt es Ärger ..."
    "... und es kommt noch viel härter."
    "Wir wollen über die Erde regieren ..."
    "... und unseren eigenen Staat kreieren."
    "Liebe und Wahrheit verurteilen wir ..."
    "... mehr und mehr Macht, das wollen wir."
    "Jessie ..."
    "... und James."
    "Team Rocket, so schnell wie das Licht ..."
    "... gebt lieber auf und bekämpft uns nicht." Das übliche Miauz Genau fiel aus, da Mauzi gar nicht da war.
    "Team Rocket!", sagte Ash sauer. "Ihr steckt also dahinter. Wie seid ihr überhaupt auf das Schiff gekommen?"
    "Das ist unser Schiff, mein kleiner", sagte Jessie und trat nun ins Licht.
    "Also ... war das eine Falle?!" Ash wirkte nun etwas hilflos, schließlich hatte er kein Pokémon, mit der sich verteidigen konnte. Nun trat auch James aus dem Schatten. "Wo ... wo ist Mauzi", lenkte Ash ein, um das Gespräch am Laufen zu halten.
    "Mauzi steuert das Schiff", sagte James. "Doch nun zu dir. Wir haben eure Pokémon ... wir ... haben sie tatsächlich ... was müssen wir jetzt machen, Jessie?" James sah seine Partnerin ratlos an.
    "Ähm ... ja ... wir sollten ... die Pokémon vielleicht in ihre Pokébälle zurückschicken, diese dann in einen Sack packen, Pikachu kommt in eine Glasglocke. Aber erstmal wird der Knirps gefangen genommen. Arbok, komm' raus ..." Das schlangenähnliche Pokémon tauchte in der Halle auf und stützte sich auf Ash, mit einem Klammergriff packte es Ash und würgte es ein Wenig. Anschließend nahm Jessie ein Seil und fesselte Ash. Dann wurde er neben die Käfige hingelegt, zuvor hatte er noch einen Stofffetzen in Mund bekommen.
    "Wir kommen nachher nochmal", lachte Jessie hämisch, dann verließen die beiden Ganoven die Lagherhalle. Und dann ging auch noch die Lampe aus. Ash lag gefesselt da - im Dunkel. Die Situation schien aussichtslos.


    Ende von Kapitel Sechs

  • Okay, dann kommentier ich das jetzt x3

    Also mir gef
    ällt der Zeitraum, in der sie spielt sehr gut, eine schöne Idee es nach der 'Trennung' zu schreiben.
    Die Szenen mit Misty am Anfang haben mich immer wieder sehr am
    üsiert, du hast Ashs naive Art echt gut rübergebracht.
    Der Aufbruch nach Hoenn ist IMO ein wenig
    überstürzt, aber es wäre ja auch langweilig, wenn sie nur in Alabstia rumhängen.
    Bei der Szene im Schiff mit Misty und Ash musste ich richtig lachen, typisch Ash!
    Auch das mit Team Rocket ist dir gut gelungen, wie man es aus dem Anime kennt aber nicht so furchtbar langatmig.
    Das Wechseln der Protagonisten macht die Geschichte sehr abwechslungsreich und man ist gespannt, wann sie sich
    treffen und wie sich ihre Wege zusammenf
    ühren.
    Nat
    ürlich bin ich auch gespannt, wie sich Ash aus seiner Misslichen Lage befreien kann, aber wie man Ash kennt,
    schafft er das schon irgendwie
    ;)


    Ich hoffe, du schreibst bald weiter (obwohl ich auch endlich mal Zeichnungen/Fotos von dir bei DA sehen will xD)
    Bin gespannt wie es weiter geht,
    lg, Ichii

  • Hoenn Adventures - He wants to be a hero



    Kapitel 7: Misty im Zeichen der Hoffnung (Teil 3)


    Es war kalt ...
    Dunkelheit überall ... sie kroch immer näher, wie düsterer Nebel.
    Ash lag gefesselt da ... wie ein Sack Mehl - abgestellt und vergessen. Ash zitterte leicht, die Müdigkeit war groß. Er lag auf der Seite und hatte so einen guten Blick zur Tür, welche verschlossen war. Ash wusste nicht was er unternehmen könnte ... Das Seil war fest um seine Arme und Beine verschnürt, ohne Hilfe konnte er sich einfach nicht befreien. Wie lange lag er schon hier. 1 Stunde? 2 Stunden? ... 8 Stunden? Ash hatte das Zeitgefühl verloren, Hunger und Durst quälten in stattdessen. Die Augenlider wurden langsam schwerer, lange würde er dem Schlafentzug nicht mehr standhalten können. Und dann - ganz plötzlich - schlossen sich Ash's Augen. Keine Sekunde später war er eingeschlafen, während ihn noch immer Dunkelheit umgab.


    Sonnenstrahlen fielen auf Misty's Gesicht. Misty rührte sich leicht, gähnte und streckte sich. Langsam richtete sich Misty auf und sah vom Bett aus Richtung Bullauge. Es war ein schöner Morgen. Die Sonne schien auf das Wasser, welches einen speziellen Glanz bekam. Hin- und wieder konne man draußen Möwen sehen, sowie den weiten, blauen Horizont. Misty sah nun zum Doppelbet, welches aber leer war ... Misty sah sich nun verwirrt um, ihr Blick auf die Badezimmertür, welche aber offen stand, Ash schien also dort nicht zu sein - Misty war vollkommen allein.
    "Ash ... wo bist du?"


    "Maaaaike, aufstehen!" Wie schon am Abend zuvor, so trat nun auch wieder Maike's Mutter in ihr Zimmer. Maike schlief noch, trotz dem Weckruf ihrer Mutter. Sie lag in ihrem Bett, die Decke lag währendessen auf dem Boden. Maike hatte hatte die Formation eines eingerollten Sandamer eingenommen und klammerte sich krampfhaft an ihre Kopfkissen.
    "Maike ... Maike ... Maike ... MAIKE!" ...
    Langsam öffnete Maike ihre Augen ... "Was ... was ist los? Wieso weckst du mich, Mama?"
    "Heute ist dein großer Tag, Schatz. Du willst doch nicht zu spät kommen. Sonst sind keine Pokémon übrig." Maike's Mutter lächelte ihre Tochter an.
    "Waaaaaaaaas?!" Maike fiel aus ihrem Bett vor Schreck. Blitzartig stand sie an und rannte zu ihrem Kleiderschrank, auf dem Sticker von Abras geklebt waren. Kleidungsstücke wurden nun quer durch den Raum geworfen, sodass Maike's Mutter fluchtartig den Raum verließ. Nach einigen Minuten kam Maike runter in die Küche. Sie trug ein rotes Kopftuch, dazu ein rotes Shirt und noch eine knappe weiße Hose. Perfekt für die ersten Trainer-Tage.
    "Morgeeeeen", sagte sie anschließend fröhlich. Sie setzte sich zu ihrer Mutter an den Frühstückstisch. "Wo ist denn Vater?"
    "Wie immer schon in der Arena, um Kämpfe auszutragen. Er arbeitet zur Zeit wirklich hart."
    "Hmm, das stimmt wohl. Aber irgendwann muss ich dann auch gegen ihn kämpfen ..."
    Plötzlich sagte eine vorlaute Stimme: "Hast du dich denn schon für ein Pokémon entschieden?"
    Ein kleiner Junger trat in die Küche und sah Maike durch seine Brille fragend an.
    "Max, ich hab' dir doch schon tausend Mal gesagt, dass ich es noch nicht weiß. Ich kann mich nicht entscheiden. Jeder, der drei gewöhnlichen Starterpokémon hat seine Reize."
    "Keine Sorge", sagte Maike's Mutter liebevoll, "Professor Birk wird dich sicherlich bei deiner Auswahl beraten." Max, der offenbar Maikes kleiner Bruder war, hockte sich mit an den Tisch und fischte sich ein Brot aus dem Holzkörbchen und bestrich es mit Erdbeermarmelade.
    "Isch ... bin auf jedschen Fall gespannnt."
    "Man spricht nicht mit vollen Mund", sagte Maike's Mutter leicht mütterlich. Dann wandte sie sich wieder ihrer Tochte zu. "Du solltest dich langsam auf den Weg machen. Bis nach Wurzelheim ist noch ein kleines Stückchen. Du fährst mit dem Fahrrad oder?"
    "Ich denke schon", sagte Maike etwas nachdenklich. Es war noch früh am Morgen, dennoch wollte sich Maike so schnell wie möglich auf nach Wurzelheim machen. Plötzlich stand sie auf (ohne ihren Toast fertig gegessen zu haben) und verließ die Küche. Mit schnellen Schritten stieg sie die Treppen nochmal hoch und bterat erneut ihr Zimmer.
    "Wo ist er denn nur ...", flüsterte sie ein Wenig. Ihr Blick wanderte durchs ganze Zimmer ... "Ah, da ..." Mit schnellen Griffen schnappte sie sich ihren Rucksack, dann schaute sie sich nochmal um, seufzte leise und verließ wieder ihr Zimmer. Es würde noch sehr lange dauern, bis sie es wieder betreten würde. "Ich ... ich gehe dann", sagte Maike nun etwas trauig. Ihre Mutter kam in den Gang gestürzt, gefolgt von Max.
    "Mach's gut, mein Schatz. Ich werde dich schrecklich vermissen. Wirst du dich noch von deinem Vater verabschieden?"
    Maike überlegte kurz. "Nein, ich denke nicht. Sonst komme ich wohlmöglich noch zu spät."
    "Auch von mir alles Gute, Schwesterher", sagte Max und lächelte seine Schwester an.
    "Ui, danke, Max. Das freut mich aber, dass du mir Glück wünschst."
    "Du wirst es brauchen ... So tollpatschig wie du bist."
    Maike wäre beinahe vor Scham umgefallen, lachte dennoch: "Danke, Max. Du bist einmalig." Nach diesen Worten öffnete Maike die Haustür und schritt den Kiesweg zum Zaun entlang. Dort stand ein rotes Fahrrad. Maike öffnete rasch das Schloss, schwing sich auf den Sattel und steuerte in Richtung Gartentor.
    "Bis daaaaaaan!", rief Maike ihrer Mutter und ihrem Bruder zu, die beide an der Tür standen und winkten.
    Nach einigen Sekunden war Maike abgebogen und nicht mehr lokalisierbar.


    Es klopfte an der Kabinentür.
    "Herein", sagte Misty verwundert, denn sie wüsste nicht wer es sein könnte. Die alte Dame betrat das Zimmer.
    "Na, wie geht es Ihnen?"
    "Eigentlich ganz gut. Ich frage mich nur, wo mein ... Freund ist." Misty brachte nur mit viel Überwindung das Wort Freund heraus.
    "Keine Ahnung. Vielleicht speißt er schon mit den anderen Gästen im großen Saal."
    Die Frau lächelte Misty an. "Wollen sie nicht auch kommen?"
    "Ja, gerne." Die Dame verließ darauf das Zimmer, damit Misty Zeit hatte sich umzuziehen. Anschließend betrat Misty den Gang, wo schon die alte Dame wartete. "Folgen Sie mir." Sie gingen in die entegegengesetzte Richtung von der sie letzten Abend gekommen waren. Schon nach wenigen Minuten betraten sie ein stählernes Treppenhaus. Es ging nach unten ...
    "Ist der Speißesaal nicht in den oberen Decks?", fragte Misty ein Wenig misstrauisch.
    "Äh ... nein ... das ist hier anders." Die Frau fing langsam an zu schwitzen.
    "Geht es Ihnen gute?"
    "Ja, klar ..."
    Und dann geschah es - die alte Dame verfing sich mit dem Kleid in den Treppenstufen, stolperte und fiel vorwärts direkt auf die nächste Etage, die Perücke am Kopf schief hängend.
    Misty stockte der Atem. "T ... T ... Team Rocket! Wusste ich's doch. Nur ihr könnt so schusselig sein!"
    "Du hast keine Chance", sagte Jessie plötzlich. All' ihre Freundlichkeit war aus ihrem Gesicht gewischt. "Lange habt ihr uns geschlagen, doch diese Zeit ist vorbei. Ihr ... ihr werdet untergehen."
    So hatte Misty Jessie noch nie erlebt. Jessie wirkte sehr siegessicher.
    Und dann ... rannte Misty die Stufen wieder empor und verschwand. Tränen lagen in ihren Augenhöhlen.
    Jessie jedoch lachte nur ...


    Die frühe Mittagssonne schien auf Maike's Kopf, welcher aber durch das Kopftuch geschützt war. Sie war schon einige Zeit unterwegs, sie musste wohl bald Rosalstadt erreichen, so wie sie in diesem Tempo fuhr. Die trat mit einiger Kraft in die Pedale und ließ Felder und Wälder hinter sich. Sie musste schneller werden.
    "Zigzachs."
    Maike erschrak und fiel von ihrem Fahrrad und landete auf hartem Asphalt, das Fahrrad überschlug sich noch zweimal blieb dann aber stehen.
    "Was ... was war das?" Maike sah sich ängstlich um. Plötzlich tauchte ein dachsähnliches Pokémon auf, welches man aus dem hohen Gras nicht lokalisieren konnte.
    "Ein ... ein Pokémon ...", sagte Maike nervös. Das Zigzachs kam nächer, Maike rutsche von ihm weg. Sie hatte noch nie wirklich Kontakte mit Pokémon gehabt, sie hatte ihre Informationen lediglich aus Büchern bekommen. Und dann fing Maike an zu schreien.
    "Ahhhh ...!" Wie vom Blitz getroffen stand Maike auf, rannte zu ihrem, etwas demoliertem Fahrrad, stiegt auf und fuhr ganz schnell weiter. Was hatte sie sich nur dabei gedacht ... Pokémon-Trainer zu werden.


    Misty rannte ... und rannte ... immer weiter. Sie rannte durch einzelne Gänge, ohne genau zu wissen wohin sie führen. Sie hatte Angst, sie war hilflos. Tränen flossen über ihr Gesicht. Was sollte sie nur tun. Sie ... sie hatte keine Pokémon, keine Kräfte ... keinen Ash. Doch Misty rannte weiter, weiter ohne zu wissen wohin. Sie wollte nur noch weg. Nach Hause ... Plötzlich befand sie sich wieder dort, wo sie Jessie stolpern gesehen hat. Sie hatte es gar nicht gemerkt. Sie war lediglich wirr durchs ganze Ober- und Unterdeck gerannt. Sie stand nun, genau wie Ash in letzter Nacht, vor einer Stahltür. Misty weinte immer noch ein Wenig, prügelte dennoch ihren ganzen Mut zusammen und öffnete die Tür. Sie sah nur Dunkelheit, Dunkelheit, die dennoch Licht hatte ... Misty betrat leise und langsam den Raum, automatisch gingen die Lichtsensoren an und Licht flutete die Halle. Misty sah sich um und erschrak. Pokémon ... ihre Pokémon waren in Käfigen. Und da - Ash's Pikachu. Und da ... Ash ... Misty rannte auf ihn zu, im Zeichen der letzten Hoffnung.


    Ende von Kapitel Sieben

  • Auch dieser Teil ist sehr schön geworden.
    Mir gefällt wie gesagt, dass du mit den Protagonisten abwechselst, dass macht die Geschichte sehr faccettenreich.
    Maikes Aufbruch von zu hause ist dir gut gelungen, ihr Charakter kommt in dieser Szene schön zu tragen.
    Schön, wie du die Pokemon in die Geschichte einarbeitest, wie z.B. die Abra Sticker auf Maikes Schrank.
    Ein bisschen mehr Pokemon würden allerdings nicht schaden, ein bisschen Übertreibung ist dort (in Maßen) angebracht.
    So könnten die ''Möwen'', die Misty sieht ja bereits Wingulls sein, oder so...
    Die Sache mit Team Rocket entwickelt sich ja langsam zu einem Krimi O.o
    (Obwohl, von Holmes kann man ja nichts anderes erwarten :P )
    Sehr spannend, besonders die Szene in der Misty vor Jessie davonläuft.
    Ich bin gespannt, wie sich die beiden so ganz ihne Pokemon befreien können.
    Also von der Handlung her ist es wirklich gut, an der habe ich nichts auszusetzen. Du gestaltest es nicht zu langatmig, aber auch nicht zu knapp.


    ABER:
    Bei der Grammatik sind mir ein paar Dinge aufgefallen, sie ich jetzt noch unbedingt bereden muss xD
    Zum einen wäre da der unnötige Apostroph bei ''ihr's'', ''Pikachu's'', etc...
    Der ist aus dem Englischen übernommen worden, allerdings ist der gar nicht nötig!
    Kannst du ruhig weglassen, ein unnötiger ''Anglizismus'' weniger :D


    Naja, ein paar Wiederholungen sind auch drin, aber die schleichen sich halt einfach so ein.
    Versuche eben ein bisschen darauf zu achten, diese zu vermeiden, dann ist der Text gleich nochmal abwechslungsreicher.
    Die die mir aufgefallen sind, wären z.B. ''Misty sah sich nun verwirrt um, ..... - Misty war vollkommen allein.''
    ''sagte Maike's Mutter leicht mütterlich'',


    Ist jetzt beides nicht sonderlich schlimm, wollte dich nur darauf hinweisen ^^
    An sonsten, schreib fleißig weiter,
    lg, Ichii

  • Wow! Die bisherigen Kapitel sind dir sehr gut gelungen, vor allem, wenn man bedenkt, dass es deine erste Fanstory ist!
    Die Wechsel zu der Perspektive von Maike sind eine gute Idee, das zögert den vorläufigen Höhepunkt im Ash/Misty-Dilemma hinaus und macht es so noch spannender.
    Ich bin kein großer Fan von Shippings, aber diese hier werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen.
    Du beschreibst ausführlich, nur einige grammatiklische Fehler haben sich eingeschlichen!

  • Ich finde deine Story sehr schön, sie ist sehr lebendig.
    Hier erst mal ein paar Meinungen von mir:

    Wollten deine Schwestern nicht eine Weltreise machen, weswegen du die Arena in Schuss halten sollest?", forschte Ash's Mutter nach. "Nein, meine Schwestern sind .... das heißt, eine ist verhindert." M


    Ich finde deine Wortwahl sehr schön, sie ist nicht so abgestumpft, und abwechslungsreich zu lesen!

    Möwen schrien, der Wind wehte eine frische Salzbrise an Land. Seemänner rollten Fässe durch die Gegend. Angeankerte Schiffe schaukelten auf und ab, sodass einem schon vom reinen Zusehen schwindelig wurde. Der Hafen von Alabastia war voller Menschen.

    Bei solchen genauen Beschreibungen kann man sich gut in den Text hineinleben und sieht alles vor Augen. Das macht es viel spannender und interressanter!


    Nun komm' schon, Mauzi", sagte eine rothhaarige Frau. "Wir müssen die Knirpse finden. Um jeden Preis." Das Mauzi und die Frau mit den roten Haaren gingen weiter, plötzlich drehte sich aber die Frau um. "James, nun mach' schon. Wir müssen so schnell wie möglich zu Hafen. Zuletzt habe ich die Knirpse gesehen, als sie aus dem Pokémon-Center kamen. Und nun ... wir haben sie aus den Augen verloren!" Der Mann, der James genannt wurde, bleib stehen und lehnte sich an einem grünen Müllcontainer ab.

    Ich finde, du hast Team Rocket sehr schön umschrieben, die Worte sind gut gewählt und auch für Leute, die den Anime sehr schlecht/ gar nicht kennen ist es sehr hilfreich.


    Sie lag in ihrem Bett, die Decke lag währendessen auf dem Boden. Maike hatte hatte die Formation eines eingerollten Sandamer eingenommen und klammerte sich krampfhaft an ihre Kopfkissen.

    Schön wie du Pokemon hier einbringst und es beschreibst. Wie schon gesagt, es macht eine Story viel lebendiger!



    Insgesamt finde ich deine Story sehr schön, lebendig und abwechslungsreich.^^


    Negatives:
    -ein paar Rechtschreib- und Grammatikfehler(alles nicht schlimm)
    -Am Anfang ist deine Story im Blocksatz geschrieben, sie ist für das Auge unübersichtlich. Falls du einfach mal bei sinngemäßen Veränderungen und bei wörtlicher Rede einen Absatz machen würdest, wäre es viel übersichtlicher. Ich glaube der lange Text schreckt einige faule Leser ab.

    Punkte:
    Handlung: 7/10 (shipping ist ein viel genutztes Thema und es ist alles sehr ähnlich(nich das du was dafür kannst))^^
    Spannung: 8/10 (Ash in gefahr^^)
    Beschreibung: 10/10 (alles ist lebendig^^)
    Gestaltung: 5/10 (oben angesprochen)
    Gesamt: 30/40 (gut!!)


    nächstes mal kommt ein kleinerer Beitrag^^ :D  
    Rio´s Kommi-Dienst(werbung)

    One day | I won't take this anymore | One Day
    I'll be old enough
    To do what I want to
    And I won't have to run away
    And you won't be there to say I'm not allowed to | One day

    Einmal editiert, zuletzt von Nibel ()

  • Also, ich finde deine Story wirklich sehr gut. Du beschreibst sehr schön, deine Grammatik ist gut und dein Wortschatz auch.
    Die Idee ist auch gut, es geht wieder von den alten Staffeln aus! Hach, die sind schon gut. Pokeshipping, ich denke mal, dass es dieses Shipping sein wird, mag ich auch gerne und Maike ist sowieso total klasse!


    Oh, der arme Ash wurde gefangen und Misty *Girlspower!* muss ihn befreien. Das schafft sie schon. Und Team Rocket haben die schon wieder nicht erkannt, wenn die so schlecht wie sonst auch immer verkleidet waren, dann sind Ash und Misty, die immerhin misstrauisch war, nicht intelligenter geworden. Aber das gehört ja zur Serie.
    Und meine Maike bekommt ihr erstes Pokemon, die Glückliche! Das man dann aber gleich wieder so eine doofe Begegnung mit einem Zigzachs haben muss, das verdirbt einem ja den Spaß.


    Mir gefällt deine Story echt gut! MfG Folipurba

  • Erstmal danke, für das ganze positive Feedback, sowas baut einen wirklich auf. Zuerst zu den (vielen?) Rechtschreibfehlern. Die schleichen sich halt immer wieder ein, zudem habe ich momentan kein Word (-.- [erst ab Januar]), kann daher nicht alles überprüfen. Na ja, ist aber eher nebensächlich.
    Schön, dass euch das bisherige Ergebins gefallen hat. Auf's Pokéshipping hatte ich mich bisher gar nicht zu versteift, ich wollte das erstmal alles offen lassen, aber wenn man jetzt schon klare Linien sieht, wieso nicht ... ^^
    Ja, Team Rocket ist dieses Mal wirklich in Führung, allerdings verrate ich an dieser Stelle noch nichts ...
    Zu Maike: Der Szenenwechsel (welcher ja bei euch sehr beliebt zu sein scheint) ist sehr wichtig, sonst ist einfach zu eintöning. Ich versuche einfach alle Protagonisten zusammenzuhalten bzw. zwei Storys zu einer zusammenzuführen (Maike auf den Weg nach Wurzelheim; Misty und Ash auf der M.S. Explorer).
    Insgesamt wird die Story noch sehr erweitert, zudem werden noch zahlreiche bekannte Charaktere hinzukommen, auch werden einige wieder veschwinden. Ihr dürft gespannt sein, wie Ash und Misty aus dieser misslichen Lage entkommen. :)

  • Hoenn Adventures - He wants to be a hero



    Kapitel 8: Rettung in Sicht oder: Hoenn, wir kommen! (Teil 4)


    "Ash, alles okay?", fragte Misty, während sie sich auf den Boden kniete, um zu sehen, ob es Ash gut geht. Er lag da, schlaff, zusammengekauert ... Er atmete leicht, seine Augen waren dennoch geschlossen ... er schien nicht bei Bewusstsein zu sein. Der Knebel befand sich immer noch in seinem, Sabber rann an an dem Stoff herunter.
    "Ash ... wach' auf." Misty sah etwas verzweifelt aus. Mit ihrer rechten Hand fühlte sie Ash's Brust - das Herz schlug ganz schnell, schon fast rasend.
    "Ash!" Ash rührte sich nicht, auch nicht, als Misty mit ihrer Hand Ash's Gesicht berührte und etwas herumzerrte. Nach den zwecklosen Versuchen sah' sich Misty erneut um, konnte aber nichts Brauchbares finden, nicht einmal etwas, um die Käfige der Pokémon zu öffnen. Doch plötzlich hatte sich die Situation verändert, Misty wurde schläfrig ...
    Sie musste sich zwingen stehen zu bleiben, um nicht einzuschlafen, das Gas, welches sich um sie ausbreitete bemerkte sie nicht ...


    Jessie fiel, fiel und fiel ... dann landete sie auf der Stahl-Platform. Sie konnte nicht mehr verhindern, dass ihre Perrücke herunterfiel, diese landete direkt neben ihr. Dann sah Jessie, wie Misty sie erkannt hatte. Kurze Augenblicke rannte Misty die Stufen hoch, dann war sie nicht mehr sehen. Jessie konnte nicht so schnell aufstehen, es hatte daher keinen Sinn ihr zu folgen, daher rief Jessie dem rothaarigen Knirps Unverständliches nach und lachte. Doch so lustig war die momentane Situation nicht. Bisher war alles glat gelaufen: sie hatten Ash und Misty ins Schiff gelockt und ihnen schließlich die Pokémon abegenommen. Zwar war es nicht geplant gewesen, doch letztendlich hatten sie sogar Ash gefangen. Doch nun sah es anders aus. Einer der Knirpse war noch frei - und er wusste bescheid. Jessie musste schnell was unternehmen. Zwar hatte Misty keine Pokémon, dennoch musste man vorsichtig sein - Team Rocket war nun zu weit gekommen, um zu verlieren. Jessie entschied sich zu James zu gehen. Die stieg ebenfalls die Treppen rauf, allerdings sogar ein Stockwerk mehr. Hier war es schon heller, Licht flutete durch die Fenster herein, sie befand sich auf dem Promenaden-Deck. Hier ging sie einen bedachten Gang entlang. Am Ende befand sich eine Holzür, auf der Kommando-Brücke stand. Jessie öffnete die Tür und betrat den folgenden Raum. Es war der Steuerraum des Schiffes, James befand sich am Steuerraum, Mauzi hatte sich über sich einzelne Seekarten gebeugt.
    "Na, alles in Ordnung", fragte James seine Komplizin.
    "Nein, nicht wirklich. Diese eine Knirpsin ist uns jetzt auf die Schliche gekommen - und noch auf freien Füßen."
    Mauzi erhob sich. "Keine Sorge. Verschwinden kann sie ja schlecht. Früher oder später kriegen wir sie." Nach einer kleinen Pause fing Mauzi erneut an etwas zu sagen: "Ach, übrigens. Laut dem Kartenmaterial müssen wir bald an eine Küste komme, die wohl zu diesenm Hoenn dazugehört."
    "Ausgzeichnet", sagte Jessie, "dann können wir gleich mit den Pokémon abhauen. Endlich mal ein Erfolg für Team Rocket. Stellt euch mal vor, was der Boss mit uns machen wird, wenn wir im die Pokémon überreichen, unter anderem Pikachu: Nehmt mal an, dass dem Boss gerade mal langweilig ist und er braucht einfach mal zum Knuddeln. Dann kommt Pikachu gerade recht, denn es ist einfach süß aus. Dann wird er sagen 'Dank' Jessie und James und Mauzi habe ich dieses süße Pikachu, welches einfach nur zum Vergöttern ist. So kann ich meinen Alltag vergessen. Ich denke, die drei haben sich eine Beförderung verdient'." Jessie lächelte abwesend.
    "Bonus-Urlaub, sowie Rentenversicherung", riefen James und Mauzi im Chor.
    "Nun denn, auf nach Hoenn", sagte Jessie anschließend. "Beeilung ... ach, eins noch. So wie ich die Knirpsin kenne, ist sie sicherlich schon bei ihrem Freund." Jessie ging zum anderen Ende des Raum und spielte an einigen Reglern rum. "Zum Glück hatten die Lüftungsgitter- und rohre repariert und das Schlafgas eingelasen." Nun zog Jessie einen Hebel ganz nach unten. "Gute Nacht", sagte dann die Ganovin.


    Gas füllte die Halle. Misty's Augenlieder wurden schwerer, immer schwerer. Lange würde sie nicht mehr durchhalten.
    "Was ... was ist hier los? Was riecht hier so komisch?" Misty sah sich mit letzten Kräften um. "Gas! Schlafgas", brachte sie heraus. "Ich ... ich ... ich muss hier raus." Schnell rannte sie zu Ash zurück, die Hand vor dem Gesicht haltend. Mit der anderen Hand zog sie an Ash's Beinen. "Nun, komm' schon. Wir müssen hier raus." Misty zog, zog ... und zog mit all' ihrer Kraft. Und dann schaffte sie es. Ash wurde mitgezogen. Misty zog Ash durch die gesamte Halle bis hin zur Stahltür. Dort ließ Ash nochmal los, um die Tür zu öffen. Kühle Luft strömte ihr entegegen, Misty genoss es. Dann packte sie nochmal ihren Freund an den Beinen und transportierte Ash ins Treppenhaus. "Geschafft!" Misty war erleichtert, zugleich nervös. Wie würde es weitergehen. Ash war immer noch beteubt, zudem gefesselt und sie hatte nichts, womit sie seine Fesseln öffnen konnte. "Küche", flüsterte Misty plötzlich. "Hier muss es doch eine Schiffsküche geben, zumindest eine Kombüse." Sie rannte los, Ash liegen lassend.


    Staub lag überall herum, Teller stapelten sich zu Türmen. Auf dem Boden lagen Essensräste, die Mülleimer waren überfüllt. Es stank ...
    Misty betrat die Kombüse des Schiffes. Es war ein kleiner Raum, Misty schaute sich dennoch genau um. Es hatte ein Wenig gedauert, bis sie diesen Ort gefunden hat, doch die einzelne Schilder an den Wänden hatten ihr den Weg gezeigt ... Nun schaute sie sich genau um, Misty's Blick fiel auf die kleine Küchenzeile unter der sich Schubladen befanden. Mit geekeltem Blick öffnete Misty eine dieser Schubladen, Besteck kam zu Vorschein, darunter auch scharfe Messer, auch wenn diese nicht mehr ganz so ihren Glanz hatten. Misty schnappte eins und rannte los, Richtung Ash ...
    Auch der Rückweg verlief ohne Zwischenfälle. Immer wieder blieb Misty stehen, um zu hören, ob Gefahr irgendwo lauert, doch alles blieb friedlich. Nach etwas weiteren zehn Minuten hatte sie wieder das Treppenhaus erreicht. Mit schnellen Schritten stieg Misty hinunter und erreichte Ash. Dieser ... ja, war aufgewacht. Mit roten Augen sah zu seiner Freundin hinauf, etwa mit dem Blick 'Was mach' ich hier?'. Misty lachte, ging zu Ash's Rücken und schnitt die dicken Seile durch. Anschließend waren die Beinfesseln dran. Es blieben kleine Reibwunden zurück. Den Knebel machte Ash selbst weg, indem er den Stofffetzen in die nächste Ecke warf.
    "Was ... was ist passiert? Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich von Team Rocket überfallen wurde und ... ja, dann weiß ich eigentlich nichts mehr."
    "Anscheinend warst du schon vor Hunger so müde, na ja, und das Schlafgas hat dir dann den Rest gegeben."
    "Was ... was ist mit Pikachu und den anderen?"
    "Die sind immer in ihren Käfigen. Komm', wir müssen sie befreien." Mit dem Messer in der Hand betrat Misty erneut die große Lagerhaller, abermals mit der Hand vor dem Gesicht, um zu vermeiden die giftigen Dämpfe einzuatmen. Ash folgte ihr mit ängstlichen ... ja, mit ängstlichen Blick. Gastschwaden schwirrten durch das gesamte Bauwerk, und es kam immer wieder Nachschub aus den Belüftungsgittern.
    Die gesamte Halle war in einem gelben Dunst gehüllt. Misty und Ash kämpften sich durch die Halle, und nach einigen Atmungen waren an den Käfigen. Mit einer Hand versuchte Misty die Schnariere eines Käfigs zu öffnen. Es gelang ihr und Pikachu war frei. Es sprang in Ash's offene Hand.
    "Komm' in den Poké-Ball, Pikachu. Lange kannst du dem Gas nicht standhalten. Komm' schon ..."
    "Pikachu ..." Pikachu sah seinen Trainer an. Seit langer Zeit war es nicht mehr in einem Poké-Ball gewesen. Konnte es jetzt seine Angst überwinden? Ash kramte mit seiner rechten Hand in seiner Hosentasche herum (dabei musste er sie von seinem Gesicht lösen) und holte einen rot-weisen Ball hervor.
    "Bereit? ... Dir passiert schon nichts. Vertrau' mir."
    Und Pikachu vertraute Ash. Es sprang in die Luft und löste sich auf.
    Währendessen hatte Misty die anderen Käfige geöffnen, Misty war schwach geworden, denn immer wieder hatte sie ihre Hand von ihrem Gesicht genommen. Doch die Pokémon waren frei. Ash und Misty fingen sie nach ein. Jetzt hieß es nur RAUS. Raus aus dieser Halle, und raus in die Freiheit. Misty und Ash rannten, bepackt mit Poké-Bälle in das Treppenhaus. Dort verstaute Misty ihre Bälle im Rucksack, Ash hingegen ließ sein Pikachu wieder raus.
    "Na, alles klar?", keuchte Ash.
    "Pika ..." Pikachu lächelte seinen Trainer an.
    "Dann auf ins letzte Gefecht!", rief Ash und rannte los, Misty folgte ihm.


    "Da!", flüstere Misty. "Die Kommando-Brücke. Hier müssen wir richtig sein." Misty und Ash schlichen sich leise an. Sie waren nur noch wenige Meter von der Tür entfernte.
    Ash lauschte. "Ich kann nichts Verdächtiges hören." Nach diesem Satz öffnete er, ohne weiter zu überlegen, die Tür und erblickte einen leeren Raum. "Niemand da", sagte Ash zu seiner Mitreisenden. Die beiden betraten nun den Raum und sahen sich um.
    "Sie dir nur die Aussicht", sagte Misty fasziniert und zeigte auf das Panorama-Fenster, das nur blaue See preis gab. "Wie bezaubernd."
    "Ja ja ... los, wir müssen das Schiff unter unsere Kontrolle bringen ..."
    "Das würde ich an deiner Stelle nicht versuchen", sagte plötzlich eine Stimme. Jessie hatte die Kommando-Brücke betreten, dicht gefolgt von James und Mauzi. "Arbok, du bist dran", sagte sie dann, ohne auf eine Gegenantwort zu warten. Arbok tauchte plötzlich auf.
    "Pikachu, zeig' was du drauf hast!" Pikachu sprang von Ash's Schulter.
    "Klammergriff, Arbok", rief Jessie.
    "Donnerblitz!" Pikachu sprang in die Luft und ließ eine Menge an elektrische Spannung an Arbok aus, Funken sprühten durch den Raum, davon fielen einige auf die technischen Anlagen. Es machte einen Rumps, und plötzlich wackelte das Schiff. Zudem stieg Rauch auf. Die Anlage brennte.
    "Schnell! Raus hier", sagte Misty, rannte los, nicht ohne Ash und Pikachu mitzuziehen, Team Rocket stehend lassen.
    "Wie? Was ... was ist denn los."
    "Äh ... Jessie, ich glaube, wir werden gleich in die Luft fliegen", sagte James besorgt und nickte Richtung Amaturbrett. KNALL. Es war eine hässliche Explosion. Mehr und mehr Rauch stieg auf, das Dach wurde aufgerissen, Team Rocket rausgeschleudert ... "Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen", konnte man noch Mauzi rufen hören.


    Ash und Misty rannten den Gang zurück, von dem sie gekommen waren, nur Sekunden später gab es einen fürchterlichen Knall und eine Rauchwolke holte sie ein.
    Misty hustete stark.
    "Alles okay?", erkundigte sich Ash und blieb stehen. Hier waren sie in Sicherheit.
    "Ich denke schon ja."
    ...
    "Was sollen wir jetzt machen", fragte Misty anschliesend. "Die komplette Anlage scheint kaputt zu sein. Wir können das Schiff nicht steuern."
    "Schwierig", seufzte Ash. Er schaute hinaus (auf dem Promenaden-Deck kann aufs Meer schauen). "Siehst du das hinten - Ganz, ganz hinten?"
    "Eine Landzunge", rief Misty. "Wir sind ..."
    "... in Hoenn", vollendete Ash den Satz. "Jetzt heißt es nur noch warten, bis das Schiff strandet. Wir können hoffen, dass genau auf die Landzunge zusteuert."
    Und dann ... ohne eine Vorahnung wurde Ash von Misty geküsst.


    Ende von Kapitel Acht


    Sooo, Kapitel 8 ist fertig! Absofort wird es wieder normale Kapitel geben. Der 4-Teiler hat sich ja jetzt über die ganze Schiffsreise erstreckt, damit ist jetzt Schluss. Ich kann nur soviel verraten. Ash und Misty werden sicher in Hoenn ankommen.
    Doch nun zu die nächsten Ereignissen:

    • Wie wird Ash auf den Kuss reagieren?
    • Wie geht es nach der Schiffsreise weiter - werden sie in Wurzelheim ankommen?
    • Und was ist mit Maike? Wird sie Wurzelheim erreichen? Wird sie ihre Angst von Pokémon verlieren? Wird sie Pokémon-Trainer? Und wird sie jemals Ash und Misty treffen?

    Das und mehr im nächsten Kapitel Make im Anmarsch!
    Neuerung: Ich habe die Kapitel überarbeitet. So gibt es jetzt mehr Absätze, was besonders bei den wörtlichen Reden liegt. Zudem habe ich noch einzelne Ereignisse abgetrennt. Vom Inhalt her hat sich nichts verändert. Dies dient nur dazu, dass es mehr übersichtlicher ist und zum Lesen anregt.

  • Du bist ja ganz schön schnell mit dem Schreiben x3
    Der Höhepunkt der bisherigen Geschichte ist dir sehr gut gelungen, vor allem inhaltlich.
    Es ist wirklich spannend, wie sich die beiden dann doch letztlich befreien können!
    Besonders gut hat mir die Stelle gefallen, in der Misty, nachdem sie Ash befreit hat, einfach so wegläuft.
    Ich dachte zuerst, sie will was kochen, weil sie ''Küche'' gemurmelt hat xD
    Klug, in der Küche nach einem Messer zu suchen.


    Ich kann es auch nicht oft genug wiederholen, das Wechseln der Protagonisten ist einfach genial!
    Vor allem, da du Maike in diesem Teil komplett weggelassen hast, dafür aber aus der Sicht von Team Rocket geschrieben hast.
    Bei Team Rocket fand ich es klasse, wie sie sich vorstellen, was der Boss dann mit den Pokemon macht, das fand ich im Anime immer besonders lustig.
    Aber kleiner Fehler: Nicht ''Dank' Jessie und James und Mauzi'', sondern ''Dank Mauzi und seinen Freunden'' xDD


    Inhaltlich wie gesagt klasse, ich kann dir nur raten, nicht alle Begegnungen mit Team Rocket so auszubauen, sonst wirst du nie fertig =3
    Grammatisch.....ich nehme an, du hast es relativ schnell geschrieben, ein paar Fehler gibt es schon, auch in der Rechtschreibung.
    Wenn du aber wie du sagts kein Word Programm hast, ist es ja kein Wunder, Tippfehler schleichen sich schließlich unheimlich leicht ein.
    Du musst allerdings mit den Zeiten aufpassen.
    Deine Erzählzeit ist das Präteritum/Imperfekt und das musst du, es sei denn, du benutzt die Vorzeitigkeit, beibehalten.
    Sachen wie ''fragte Misty, während sie sich auf den Boden kniete, um zu sehen, ob es Ash gut geht'' sind nicht nötig, sondern falsch xD
    Ob es Ash gut ging wäre in dem Fall richtig.
    Solche Fehler habe ich ein paar mal beobachtet, außerdem die Sache mit dem Partizip.
    Das Partizip wir im Deutschen nur noch selten gebraucht und wenn, klingt es immer ein wenig steif, es empfiehlt sich in jedem Falle die Umschreibung mit einem Gliedsatz.
    Beispiel: Sie rannte los, Ash liegen lassend.
    Eleganter wäre es mit ''während sie Ash liegen ließ', oder ''und ließ Ash liegen''.


    So genug der Exkursion in die deutsche Grammatik, die sollte ja nicht im Vordergrund stehen, wichtig ist ja die Handlung deiner Geschichte, an der ich nichts auszusetzen habe.
    Ich hoffe, du schreibst weiter so fleißig daran, jetzt sind ja Ferien ^_^
    Vielleicht findest du ja doch auch die Zeit, endlich mal Bilder bei DA hochzuladen, lol


    Immer schön die Öhrchen steif halten,
    Lieben Gruß, Ichii

  • Abeeend
    das geht echt shcnell mit dem schreiben, was natürlich gut ist^^


    Hast alles wirklich wieder super beschrieben. Besonders die Küche... finde ich. Man konnte sich alles gut vorstellen. I-wie kam
    mir Team Rocket 'gefährlicher' als sonst vor... vieleicht lag es ja auch nur daran, dass sie mal viel weiter gekommen sind^.^
    Und Pika ging in seinen Pokéball, auch mal was neues...
    Der Schluss... :love: hoffe er reagiert, wie alle Pokéshipping fans es wollen.


    Baii Baii
    LG Mika

  • So, dann werde ich mich mal eurer Kritik stellen. ^___^
    Zuerst möchte ich mich bei euch bedanken, dass euch so die Story gefällt (da macht einem das Schreiben gleich viel mehr Spaß). Was das genaue Beschreiben betrifft: Ich versuche einfach den Leser miteinzubeziehen, sprich, dass der Leser denkt er wäre mittem im Geschehen. Da scheint euch besonders die Küchen-Szene ins Auge gefallen zu sein, welche eigentlich total unbedeutend war. Aber, machen wir mal ein kleines Beispiel:
    Misty blickte auf die grüne Wiese.
    Misty's Blick fiel auf die mit Blumen bewachsene Wiese, welche vom kaltem Wind durchgeschüttelt wurde. Vereinzelt flogen rosa Blütenblätter umher, während einige Smettbos versuchten sich an den Blumen festzuhalten ...
    Das ist doch ein großer Unterschied. Ich versuche dementsprechend sehr detailreich zu schreiben, auch wenn es meist etwas länger dauert. Dann zu Team Rocket: Ja, hier merkt man schon dass Jessie, James und Mauzi stärker sind. Fakt ist aber, dass es die erste Begegnung in der neuen Region war. Da musste ich ja schon etwas ausholen. Außerdem wollte ich Team Rocket nicht wie drei Volltrottel dastehen lassen. Na ja, aber am Ende waren sie dann doch wieder auf ihrem Niveau (a lá "Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen"). Was die Länge betrifft. Ich habe gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einen sind unsere Freunde in Hoenn (mehr oder weniger) angekommen, zum anderen wurde Team Rocket bekämpft. Und eine Schiffsreise von Kanto bis nach Hoenn dauert sicherlich auch. Ich habe also die Zeit überbrückt durch Team Rocket. Klar ist aber, dass die nächsten (?) Begegnungen kürzer werden, was aber nicht heißt, dass sie mal wieder länger werden können. Auch muss ich ja an Team Aqua und Magma denken ... Puh, ich sehe viel Arbeit auf mich zukommen ... Dann noch Maike, Drew, Harley, eventuell auch Max. Und dann noch die anderen zahlreichen Charaktere. Ich kann euch auch schon malsagen, dass nicht immer alle Personen dabei sein werden, sprich, zum Beispiel: A, B und C sind ein Team - C verlässt plötzlich das Team. A und B sind alleine.
    Das war jetzt eine einfache Darstellung der Ereignisse, die passieren könnte.
    Also, es bleibt spannend ...
    Zum Schluss noch zum Kuss, den Ash verpasst bekommt. Ja, hier dürft ihre eure Fantasie spielen lassen, ich werde vorerst nicht sagen, wie Ash sich verhalten wird (ist er erschrocken? hat er es genossen? wird er Misty anschreien? ...). Vielleich schaffe ich es heute noch das nächste Kapitel online zu stellen. Das Warten lohnt sich.


    Es bleibt spannend ... in "Abenteuer in Hoenn - Ash's langer Weg".


    Holmes.

  • Wow, manche Kommentare zu dieser Story sind länger als ein ganzes Kapitel von mir :rolleyes: .
    Das ausführliche Beschreiben und die Sache mit der Schiffahrt , die du dir überlegt hast, ist klasse.
    Mancher hätte das wahrscheinlich so geschrieben:
    Misty und Ash beschlossen, Hoenn zu besuchen. Nachdem sie endlich angekommen waren....
    das wäre gerade mal der Anfang eines wahrschienlich qualitativ eher durchwachsenen Kapitels geworden.
    ich habe das gefühl, dass die Story Buchlänge erreichen wird :)  
    Auf jeden Fall wieder ein tolles Kapitel!