Born to be wild? (Kapitel 8)


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    [tab=Willkommen!]

    ~Willkommen zu meiner Fanstory, "Born to be wild?"~


    Das hier ist meine zweite Fanstory(von aktuell 4, von denen 2 verschollen sind) , aber meine Erste die im Profibereich war, dann wieder rausgeflogen ist und nun wieder zurück verschoben wurde XD.
    Räusper; Gleich vorweg: BTBW (Abkürzung für Born to be wild) ist eine eher auf Ironie und Humor basierende Fanstory, die jedoch keine eine Funstory ist! Wie man vielleicht an der Inhaltsangabe gesehen hat (oder sehen wird), hat diese Story keine wirkliche lineare Handlung, nur das ihr schon gewarnt seid. Aber wer gerne etwas lustigere Geschichten liest, ohne dass es sofort anfängt, sinnlos zu werden, ist hier genau richtig.


    Die Idee zu dieser Story hab ich, soweit ich mich noch erinnern kann, an einem November 2008 Sonntag ganz spontan bekommen. Eine Inspiration war jedenfalls die Fs „A New Begining“, in der ebenfalls aus der Sicht eines Pokemon geschrieben wurde, nur das diese viel mehr dramatisch war^^“ Um ehrlich zu sein, hatte ich bis dahin noch nie eine Geschichte aus der Ich-Erzählung verfasst, geschweigen eine mit Humor und Ironie, die nicht für die Schule gedacht war. Bin deshalb ziemlich froh, wie sich alles ergeben hat : )


    Die Story selbst ist aus der Sicht eines Fukano’s geschrieben. Die Gedanken werden nicht besonders hervorgehoben, denn die Story dreht sich fast nur um Fukanos Gedanken (sonst müsste ich mehr als den halben Text markieren).



    Freu mich natürlich sehr über Kritik und Lob :D





    [tab=Um was gehts?]

    Handlung:


    ~Fressen, Menschen an der Nase herum führen und Faulenzen. Das war mein Leben bevor mich eines Tages tatsächlich ein Trainer gefangen hatte. Nun reise ich mit diesem Trainer, mehr unfreiwillig als freiwillig, durch die Welt und muss allen typischen Trainer-Quatsch durchziehen. Begonnen von Pokemonkämpfen bis hin zu Wettbewerbe. Und wenn ich, oder besser gesagt mein Trainer im Spiel ist, kann alles nur schief gehen.~



    Hauptpersonen:


    Name: Fukano, einfach nur Fukano, kein Spitzname, oder sonstiges.
    Aussehen: Wie eben ein ganz normales und gutaussehendes Fukano aussieht!
    Charakter: Nun, sagen wir mal ich bin Frech, eigensinnig, freiheitliebend, manchmal stur, ein Vielfraß wenn es um Sandwiches geht und manche behaupten streitsüchtig und Übermütig, was ich nicht bestätigen kann!

    --------

    Name: Toby

    Alter: Ich glaube etwa 14... Menschenjahre
    Aussehen: Er hat mitellanges Haar das wie seine Augen braun ist. Er ist nicht gerade ein Riese von Mensch und tritt normalerweise ganz in weiß-blau auf. Tja, sonst kann man noch sagen das er immer einen roten Rucksack mit sich herum schleppt. Ganz grob betrachtet, ein ganz normaler Trainer.
    Charakter:Oft eine Nervensäge, ein Chaot, macht bei jedem Schwachsinn mit und ein Versager was Pokemonkämpfe betrifft… das wäre meine Beschreibung. Seine Lautet: bisschen Chaotisch, nett, neugierig, manchmal etwas Naive. Manchmal verändert sich sein Charakter jedoch schlagartig, dann wurde es richtig seltsam. Aber ansonsten ganz akzeptabel... irgendwie jedenfalls.


    [tab=Kapitelübersicht]

    Kapitelübersicht:



    [tab=PN-Gästebuch-Benachrichtigung]
    Alle die eine PN- bzw. Gästebuch-Benachrichtigung bestellt haben:
    Ancalagon the Black
    Black Cat
    Eagle


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  • Kapitel 1
    Böses Erwachen



    Mit einem Klicken öffnete sich der Pokeball. Ein Geräusch das mich voller Scham erfüllte.
    Wie konnte mir das passieren, mir der bis jetzt immer entkommen konnte, mir der jeden Trainer an der Nase herum geführt hatte, mir Fukano!
    Alles um mich war verschwommen und ich hörte eine undeutliche Stimmen im Hintergrund. Keine Ahnung wem die Stimme gehörte, eigentlich interessierte mich das auch ziemlich wenig. Wie war mir das überhaupt alles nochmal passiert... ach ja. Jetzt erinnere ich mich wieder.


    Ich hatte wieder einmal einen Trainer ganz schön zu schaffen gemacht. Zum Spaß hatte ich in dessen Pokeball so lange gewartet, bis er geglaubt hatte, er hätte mich gefangen. Doch wie üblich bin ich entkommen. Zufrieden von meiner Tat wollte ich mir darauf etwas zu essen besorgen. Und was kam mir da in den Weg? Eine Picknickdecke mit einigen Sandwiches darauf, und wirklich ich stehe voll auf Sandwiches. Aber das Beste: Keine Menschenseele weit und breit. Mich in Sicherheit wiegend schlich ich mich auf die Sandwiches zu, schnappte mir eines und rannte wieder ins sichere Gebüsch. Ich musste schon sagen, ein wirklich vorbildliches Sandwich, knusprig und viel, viel, viel Fleisch, wahrhaftig lecker. Kaum hatte ich es auf gefütterte, erbeutete ich mir noch eines und dann noch eines und noch eines… Das konnte ja nicht gut gehen. Am Ende war ich so voll, das ich mich kaum noch rühren konnte. Bewegungslos, aber Glücklich. Jedenfals am Anfang. Gerde als ich vollkommen offen gegen jegliche Angriffe war, stolzierte tatsächlich so ein Junge aus dem Gebüsch und bewarf mich mit so einer rot, weißen Kapsel. Ich war zu überrascht und vollgestopft, dass ich mich hätte wehren konnen... ich Volltrottel.


    Die verschwommenen Umrisse um mich, wurden von Sekunde von Sekunde schärfer. Zuerst konnte ich eine in Pokebalfarbenl angestrichene Wand erkennen, noch etwas später konnte ich auch einzelne Gegenstände und Mubel(oder wie die auch heißen) wie einen langen ebenfalls Gänseblümchenweißen Tisch sehen. Allen in allem sahen die Einrichtunggenstände jedoch sehr seltsam aus... wohin hatte man mich verschleppt?! Ich hatte Angst. Wo war ich?
    „Puhh, du hast dich aber vollgefressen. Nicht das du uns an deiner Überfressung stirbst.“
    Erschrocken riss ich mich um und starrte mit zusammen gekniffenen Zähnen in die Höhe. Hinter mir stand Menschenweibchen, dass scheinbar auf die einfalslose Idee gekommen war, ihre Kleidung farblich der Wand anzupassen und nun lächelnd zu mir hinunter blickte. Die gefährliche Freundlichkeit der Menschen. Trau ihr nicht, so versuchten es alle Menschen, einem ihren Willen zu unterbeugen. "Mich würde sie nicht weich bekommen", dachte ich und tastete mir zurückweichend den Weg zum Ausgang. Nur weg,dass war mein einziger Gedanke, doch... wo war der Ausgang? Neben mir? Nein, da waren nur diese skurrilen Maschienen und Tische, von einem Ausweg keine Spurr. Hinter mir hab ich vorhin auch keinen entdecken können, dass würde bedeuten... Dort, hinter dieser rot, weißen Frau! Ohne groß nachzudenken, ob das wirklich eine so tolle Idee war, saußte ich auf das Menschenweibchen zu, um unter ihren Beinen durchzuschlittern und anschließend auf den Ausgang stürmen zu können. Ich rannte los, doch ich war entweder zu langsam oder zu Fett. Oder Beides.
    Die Frau packte mich ohne große Mühe mit ihren zwei Händen und riss mich mit einem Ruck vom Boden hoch in die Höhe.
    „Na na, du wirst mir doch nicht weglaufen, oder? Und wie ich das wollte! Doch ich konnte mich einfach nicht wehren, ich war wirklich zu fett.
    Nun drehte sie sich, mit mir in ihren Klauen, auf dem Absatz zum und ging langsam auf die Tür zu, durch die ich gerade türmen wollte.
    Was wollte diese Frau von mir?


    „Sie sollten ihr Fukano besser keine Sandwiches geben, so etwas gehört nicht zu einer Artgerechten Nahrung für so ein Pokemon Außerdem sollte er besser heute Nacht nicht in seinem Pokeball sein, fals sich das Pokemon übergeben sollte ist es draußen besser aufgehoben“, sagte die Frau an einen braunhaarigen Jungen gewandt, der sich auf einer der roten Stuhle niedergesetzt hatte, die vor dem Ausgang plaziert war. Artgerechte Nahrung, was konnte es für besseres Essen geben für mich geben, als Sandwiches? Und vor allem, was war das wieder für ein rot,weißes Zimmer. Es war um einiges geräumiger als das, in welches ich zuvor entführt wurde, aber ansonsten sah es auch etwas seltsam aus. Oder war so etwas neuerdings Mode bei den Menschen. Mein Augen, die nach einer Möglichkeit suchten, aus diesem Schlammasel hinaus zu kommen, kammen auch bei dem Jungen vorbei. Woher kenne ich diesen Typen nochmals... warte, das war doch der Idiot der es gewagt hatte, MICH zu fangen! Na warte Freundchen, dir werde ich gleich meine Meinung pauken!
    Der Junge antwortete der Frau: „Danke Schwester Joy, könnten sie aber dem Fukano noch etwas vorbeugend gegen Übelkeit geben?" Ähm, was, redete der von mir? Schwester Joy? Mir und Übel? Mir war sicher nicht übel! Ich werd doch selber wissen, wie es mir ging!


    Fünf Minuten später....


    Arkkkk... spuck… erbrechen...oh... mir ist bel... Laut würgend landete wieder etwas der verdauten Sandwiches in den Kübel den mir Schwester Joy her gestellt hatte. Mein Magen krampfte sich zusammen, kläglich hing ich mit meinem Kopf über den Behälter... Ich spürte die besorgten Blicke der beiden Menschen auf meinem Rücken, doch dass war mir im Moment ziemlich egal. Ich fühlte mich Hund`uster´ Elend. Bestimmt waren das verdorbene Sandwiches gewesen...Würg… spuck... mir hatte man erzählt, dass Menschen die Gabe hatten nachzusehen, wie gut dass Essen war, ohne es zu entpacken. Dieserd Trottel scheinbar nicht... kotz. Die Frau begann wieder hinter meinem Rücken mit dem Jungen zu sprechen: „Vielleicht soll es fürs erste hier bleiben. So kann ich dir das Fukano nicht mit geben."
    „O.k.... aber könnte ich dann ebenfalls bei ihm bleiben“, fragte er Schwester Joy.
    Na super, der steht wohl auf totale überwachu... würge, spuck... Missgelaunt warf ich einen flüchtigen Blick über meine Schulter.
    Sie überlegte anscheinend ein bisschen(bitte sag nein), doch dann willigte sie ein (na klasse).
    „Na gut, aber erwarte kein Luxus Hotel.“ Der Junge antwortete, glaub ich, leicht grinsend: „Ach für dieses Fukano ziehe ich sogar in eine Bruchbude.“
    Auf dem Gesicht dieser Schwester Joy tauchte plötzlich ein etwas fragender Ausdruck auf, bis sie verwundert fragte: "Moment, dass ist doch nicht das Sandwich essende Fukano aus dem Beerenforst?“ Na wenigstens bin ich sogar hier bekannt... ein schwacher Trost in so einer Situation...
    Der Junge strahlte. „Ja das ist es“
    Hastig wandte ich meinen Kopf wieder um. Ich hörte ihnen nicht noch länger zu, denn erneut überkam mich eine heftige Übelkeitswelle...... kotz... würg....


    Spät in der Nacht. Das schwache Licht des Mondes, der gerde irgendwo am Himmelszelt hing, reichte bis zu meinem geräumigen Schlafplatz, den ich bekommen hatte. Mit offenen Augen starrte ich auf das verschlossene Fenster und versuchte einzuschlafen, doch es gelang mir einfach nicht. Zwar konnte ich mich nicht daran beschweren, dass mein Schlafplätzchen ungemütlich war, doch besser ging es mir desswegen trotzdem nicht, mir war noch immer elend zu Mute.
    Mein Magen fühlte sich an, als hätte ich hunderte Pandiers drinnen, und ich befürchtete, dass ich eines davon gleich wieder auskotzen könnte. Außerdem schnarchte mein ehrenwerter Nachbar dermaßen, dass ich sogar mit einen Magen voller saftiger Sinnelbeeren nicht eingeschlafen wäre. Ich schloss die Augen, doch es half nichts. Lange Zeit weltzte ich mich immer wieder von einer Seite auf die Andere. Immer wieder kam mir die Frage in den Kopf, was ich nun tun sollte? Weglaufen, flüchten... ah, aber nicht in meinem Zustand. Momentan konnte ich mir das abschminken. Plötzlich hörte ich eine Stimme neben mir: „Fukano bist du wach?“
    Ich antwortete nicht, wie sollte ich auch, der da drüben war ja ein Mensch. Lass mich lieber einfach in Ruhe, ich möchte schlafen. Ob wohl ich nicht geantwortet hatte, begann der Typ einfach weiter zu plappern: „ Weißt du Fukano, ich hab dich schon früher öfters auf der großen Waldlichtung gesehen, wie du die anderen an der Nase herum geführt hast, oder nach Essen gesucht hast.“ Ich spitzte heimlich meine Ohren. Wollte mir der gerade wirklich einreden, dass ich all die Jahre über einen heimlichen Fan hatte? Toll, aber musste er mich desswegen in so eine blöde Kapsel einsperren?
    „... ich wollte schon immer ein besonderes Pokemon haben, und als ich dich sah wusste ich: du bist ein besonderes Pokemon.“
    Ich wusste nicht ob ich nun geschmeichelt sein sollte oder wütend. Der Junge war echt seltsam.
    „.. und als sich heraus fand, dass du eine geheime vorliebe für Sandwiches hast (naja, so geheim war das nicht), dachte ich mir eben diesen Plan aus. Ich wusste nicht, dass eines von ihnen nicht mehr so gut war, tut mir wirklich leid." Eines hätte ich verkraftet, es mussten alle verdorben gewesen sein, so leistungsschwach war mein Magen nun wieder auch nicht.
    Der Junge redete weiter: „. Fals du noch wach bist... mein Name ist Toby und... egal, gute Nacht Fukano.“ Damit gab er endlich Ruhe. Und ich, ich wusste nun überhaupt nicht mehr, was ich von dem Typen denken sollte.


    //Kapitel bearbeitet am 17.5.11

  • Danke mal an alle die meine Geschichte lesen! :)  
    Wegen der Rechtschreibung: Es kann bei diesem Teil noch sein das einige der Feler noch mal vorkommen (hab die Geschichte gestern überarbeit und würde wahrscheinlich über jeden Fehler drüber lesen).
    Aber ich werde an meiner Rechtschreibung arbeiten Versprochen. Und noch Danke fürs Korrigieren :D


    Kapitel 2
    Neuer Tag, neues Leben


    Sonnenlicht blendete mir in den Augen, als ich noch etwas müde blinzelte. Nach einigen Minuten in denen ich noch gewaltsam versuchte, wieder einzuschlafen, rieb ich mir schließlich etwas verschlafen die Augen und Gähnte ausgiebig. Oh man war das blöd wenn man noch etwas müde war, aber nicht einschlafen konnte… Uff, ich fühlte mich vielleicht verspannt an, was hatte ich den Gestern nochmals angestellt?


    "Morgen Fukano!", hörte ich plötzlich eine Stimme ganz in meiner Nähe. Verblüfft wandte ich meinen Kopf und blickte fassungslos den Menschenjungen an, der sich neben mich gesetzt hatte. Mir hat wohl ein Hypno eine Amnesie verpasst, wie konnte ich vergessen, dass ich Gestern meine Freiheit verloren hatte?! Na klasse, der Morgen fing ja blendend an. Der einzige mir verbliebende Trost war, dass alle Pandirs, die am Vortag in meinem Magen herum Getrampel waren, sich aus dem Staub gemacht hatten. Sehr schwacher Trost, wenn man bedenkt, dass ich kein Bauchweh bekommen hätte, wenn dieser Kerl da nicht gewesen wäre. Trotzig drehte ich mein Haupt zur Seite und würdigte diesen… Toby keines weiteren Blickes.
    Scheinbar kapierte dieser jedoch nicht, dass ich keine Lust hatte mit ihm einen lustigen Picknicktratsch zu halten, den er fragte mich: „Und, geht es dir besser?“ Hirnlos diese Menschen, wie sollte ich ihm überhaupt antworten? War ja nicht so, als könnten diese Wesen nur einen Laut aus meiner Kehle verstehen. Noch etwas trotzig schielte ich zu dem Jungen und starrte ihm etwas an. Einfach nur so, ohne höheren Grund und nicht weil ich ihm mit meinem wütenden Blick ein schlechtes Gewissen einhauchen wollte. So war ich nicht, nicht ganz. Toby schien es sowieso falsch zu interpretieren, den er antwortete sich selbst: "Gut? Ja dann ist ja alles in Butter." Man, war dieser Typ etwa ein Gedankenleser? Wenn, dann sollte er schleunigst einen neuen Beruf suchen, er taugte nämlich nicht dafür. Plötzlich setzte sich der werte Gedankenleser eine etwas ernstere Miene auf und fragte zögerlich: "Nun äh, ich weiß nicht ob du das so gern hören willst, aber könntest du bitte in deine Pokeball gehen?" Machte er Witze, das würde mir ganz und gar nicht gefallen. Nein, kein bisschen! Dieses Teil war mein Gefängnis, würde ich da wirklich freiwillig da rein gehen? Aber für so etwas hatte ich nun doch eine Möglichkeit, diesem Toby eine ausdrückliche Absage zu erteilen, den traditionellen:"ich will nicht in den Pokeball"- Blick. Vorwurfsvoll legte ich mir diesen speziellen Blick ins Gesicht und schaute Toby lange an. Also das musste wirklich jeder verstehen, sogar ein Mensch wie der da. Der Mensch seufzte und sagte zögerlich: "Mir ist klar, dass du nicht so gerne in den Ball magst, deswegen danke für dein Verständnis.“
    Hallo, war das zu fassen?! Das war der "Ich will sicher nicht in den Pokeball" - Blick und was sieht er? Natürlich den "Ich will nicht so gerne in den Pokeball, aber na gut" - Blick. Der ging ganz anders, so schwer konnte das doch nicht zu erkennen sein… Ein gleißender Lichtstrahl und weg war ich.


    Blöde Menschen, hatten keinerlei Ahnung wie sich ein Fukano verständigen konnte, aber meinten, uns Trainieren zu können. Wie überhaupt hatten sie es geschafft, einen Ball zu bauen, in dem man Pokemon einsperren konnte? Ich musste schon sagen, ein sehr seltsames Gefühl in so einer rot,weißen Kapsel zu sein. Mich hatte man ja schon oft versucht zu Fangen aber so richtig in einem Pokeball zu sein, dass ist was anderes. Es war schwarz, dunkel und ich konnte nicht einmal die Pfoten vor Augen sehen. Doch irgendwie… war das keine bedrohliche Finsternis. Ich fühlte mich irgendwie, als wäre ich daheim im Beerenforst. Auch war mein Körper frei von jeglicher Verspannung, ich fühlte mich richtig gesund. Echt seltsam, so ein Ballgefängnis.


    Nach meinem Gefühl her war ich bestimmt keine zwanzig Minuten lang in dieser Schwerelosigkeit, als ich ganz in der Nähe ein lautes „Klick“ hörte. Bevor ich mich lange fragen konnte, was dieses Geräusch wohl war, begann sich ohne Vorwarnung die Finsternis um mich in gleißendes Licht überzugehen, als ob vor meinen Augen jeden Augenblick ein Lektroball in die Luft ging. Ich wurde sogar dazu gezwungen, meine Augen zu zukneifen. Das alles passierte binnen wenigen Sekunden und als das Licht endlich wieder nachließ, stand ich wieder im Freien.
    Aber… wo war ich den schon wieder. Statt dem seltsamen Raum des Pokemoncenters erstreckte sich nun vor meinen Augen eine weite flache Grasfläche, nur vereinzelt standen ein paar einsam wirkenden Laubbäume. Nicht sonderlich besondere Gegend… nur wie weit war ich den bereits vom Beerenforst entfernt? Solche weiten Flächen gab es nicht auf meiner Heimatinsel. Zudem stand die Sonne beinah am höchsten Punkt, was eigentlich unmöglich war. Als ich in den Pokeball verbannt wurde, war erst die Sonne aufgegangen und nun soll es schon Mittag sein? Das kann einfach nicht stimmen…
    Erst jetzt fiel mir ein oranges, Krebsartiges Pokemon auf, dass einige Meter von mir scheinbar Angriffsbereit da stand und mich ernst Anfunkelte. Ganz ohne Grund. Um mich herum lag nichts Essbares, dass sich dieses Vieh unter den Nagel reißen könnte. Hatte mich etwa dieser trottelige Toby in einem Fremden Revier raus gelasse?!
    "Fukano greif an!", versuchte mir jemand hinter mir zu befehlen. Noch immer leicht verwundert wandte ich meinen Kopf um. Dort war er auch schon, dieser Toby der mich eingefangen hatte. Aus irgendeinem Grund blickte er mich hoffnungsvoll an und rief sogleich ein weites Mal: "Nun mach schon! Attacke!"
    Na super, was will er den eigentlich jetzt schon wieder. Angreifen? Möchte er etwa, dass ich ihm einen kräftigen Biss in den Hinter verpa… Aua! Während ich noch so überlegt hatte, knallte plötzlich etwas hart gegen meinen Hinterkopf und ließ mich zu Boden krachen. >Aua, passe doch auf du, du verrücktes Krebscorps!< Wütend sprang ich wieder auf und blitzte Zornig den Krebs an, der mir scheinbar diesen Schlag verpasst hatte. Wie unhöflich, man konnte mich doch nicht einfach so Rücklings angreifen. Ich klatschte auch nicht jedem dahergelaufenen Pokemon ein einfach so auf die Rübe. Jedenfalls nicht, wenn sie nicht gerade dabei waren, im vorbeigehen mein Essen zu klauen.
    "Hä?", fragte Krebscorbs ungläubig und senkte seine großen Scheren, "Hast du eigentlich kapiert, dass wir uns gerade in einem Duell befinden?! Mein Trainer und dein Trainer haben beschlossen zu kämpfen."
    Natürlich, diese unsinnigen Trainerkämpfe! Wie konnte ich dieses unnötige Menschenritual bloß vergessen…. Ach ja, weil es so UNNÖTIG war.
    >Du machst da aber hoffentlich nicht mit, oder?<, fragte ich, noch leicht über den Schlag von vorhin wütend. Mir schrieb kein Mensch vor, ob ich zu kämpfen hatte, dass entschied nur ich! Und mein Gegner Doch da brüllte schon wieder ein Mensch, dieses Mal nicht Toby, sondern ein anderer Junge, der hinter dem Krebscorb stand: "Verwurzle doch nicht, greif das Fukano mit einem Abschlag!“
    „Sorry, ist nicht persönlich“, meinte das Krebscorps noch und gehorchte seinem Trainer; sehr zu meinem Leid. Mit einem lauten „Fukanen“ wurde ich von einem weiteren Hieb weg geschleudert, der mir bestimmt eine Beere entrissen hätte, hätte ich gerade eine dabei gehabt. Ehrlich, jetzt wurde es mir zu bunt! Eigentlich war ich so was von überhaupt nicht in der Stimmung, mich mit so einem olden Krebs zu schlägern, doch was zu viel war, war zu viel! So biss ich ihm wütend in die Schere und verhinderte, noch weitere Wegschläge, einstecken zu müssen.
    "Ach komm schon Fukano, setzt Glut ein!", ertönte die nicht hilfereiche Stimme Toby’s. Ich wusste es wirklich nicht… hatte er sein Hirn eigentlich auch zum denken da oder war das nur reine Innendekoration? Glut?! So nannten die Menschen doch diese kleinen Feuerbällchen, die wir Feuerpokemon spucken konnte, oder? Das konnte doch nicht sein ernst sein. Doch er wollte nicht auf hören zu rufen und schreien. Am Ende wurde er so richtig energisch, biss es meinen Ohren zu viel wurde. Gut, ich spucke dann eben etwas „GLUT“ wenn er so scharf darauf war, sollte er doch sehen, was das mir brachte! Ich holte tief Luftzug und schoss aus meinem Maul einige kleine Miniatur Flämmchen auf meinen Gegner. Diese flogen geradlinig auf ihm zu und prallten, ohne nur einen Kratzer zu hinterlassen, auf dessen dicken Schale ab. So, da haben wir es, vollkommen nutzlos.
    Nun ertönte der Befehl des gegnerischen Jungen: "Also jetzt, Blubberstrahl!" Krebscorps holte nun selbst tief Luft und spuckte jedoch anstelle von „Glut“ hunderte von kleinen Wasserbläschen auf mich. Das Absurdeste an dem Angriff war, dass mir diese kleinen Wasserdinger erheblichen Schaden verpassen konnten. Stöhnend musste ich zurück weichen. Eine echt heftige Attacke, doch so etwas konnte ich natürlich nicht zugeben. Lieber sollte ich ebenfalls zu einem Gegenangriff starrten und dabei nicht auf Toby hören, der würde mich doch nur ins Verderben schicken. Kaum war dieser Blubberregen zu Ende, sprintete ich mit Höchstgeschwindigkeit auf das Krebscorps zu und verpasste ihn einen sauberen Hieb, der ihn einen Meter zurück schleuderte.
    >Hast wohl nicht geglaubt, dass ich so etwas drauf hab, hä!<
    Unbeeindruckt antwortete mir mein Gegner: "Nicht beeindruckt, also ich hab schon deutlich besseres gesehen.“ Kurz und bündig, er fackelte nicht mehr lange. Nach einem weiteren zuruf seines Trainers feuerte er einen deutlich breiteren und vor allen einen mehr wasserhaltigen Strahl auf mich, der mich von oben bis unten einnässte. Mein Kräfte… sie schwanden im Nullkomanichts dahin. Ich fühlte mich auf einmal… wieder so müde und schwach… darum hasse ich Wasserattacken…
    Müde kippte ich nach vorne. Dieser blöde Toby, für diese dämliche Aktion würde er noch büßen müssen, mich gegen ein WASSERPOKEMON aufzuhetzen. Hatte er nicht jemand anderen, den er damit ärgern konnte…
    Der gegnerische Trainer lachte hämisch: "Wirklich, so ein erbärmliches Pokemon hab ich ja schon lang nicht mehr gesehen! Und so einen unfähigen Trainer auch nicht, haha. Glut gegen ein Wasserpokemon, wirklich Peinlich."
    Toby blickte enttäuscht zu Boden, ich hingegen kochte vor Wut. Mir war zwar völlig egal, was er Toby alles an den Kopf warf, doch wenn er MICH, das Fukano aus dem Beerenforst als erbärmlich bezeichnete, dann hatte er eindeutig die Grenze überschritten. Wer glaubte war er eigentlich, dass er so einen Blödsinn schwafeln konnte. Ich spürte den überraschten Blick des gegnerischen Trainers auf mir, wahrscheinlich beobachtete er gerade, wie das Wasser auf meinem Fell gerade vor Zorn zu verdunsten anfing. Keine Frage, ich würde es dem Kerl schon beweisen, was das für Folgen haben würde. Mit einem Satz stand ich wieder auf meinen vier Pfoten und stürmte los. Das verblüffte Krebscorbs machte sich nun ebenfalls bereit. Breit stellte es sich mir in den Weg, scheinbar bereit jeden Schlag mit seiner Panzerhaut abzuwehren. Doch denkest, ich kannte schon die Schwäche eines Trainerkampfes, ich konnte nur gewinnen. Schneller stürmte ich weiter, immer weiter trieb ich mich selbst zur Höchstleistung an. Nur noch wenige Meter zum Krepspokemon und... ich zischte an dem Vieh vorbei. Stattdessen umkreiste ich dessen Trainer, sprang und verbiss mich in seinen Hintern. Ja, das schwächste Teil eines Teams war noch immer diese Möchtegern Trainer selbst. Schmerzerfüllt schrie er nun auf und versuchte mich hinunter zu reißen. Grins; er schaffte es nicht. Wie sollte er den auch, das war das Schweif-Kopfprinzip, man konnte einfach seinen Schweif nicht fangen, so sehr man es auch versuchte, dass wusste doch jedes Fukano. Noch panisch hüpfte der Typ umher und brüllte: "LAS MICH LOS!“ Nein, nein, dich würde ich noch etwas büßen lassen, dafür dass du mich als „erbärmlich“ bezeichnet hast. Gewisse (meiner)Vorsätze musste man einfach einhalten, wie zum Beispiel, sich ausgiebig an jemanden Rächen, wenn dieser mich beleidigte. Hoch erfreut wagte ich einen Augenblick zu Toby zu schielen. Irrte ich mich oder grinste er ebenfalls etwas. Tja, eigentlich machte ich ihm ja auch gerade einen großen Gefallen… da könnte er mich doch als Belohnung doch wieder in den Beerenforst entlassen, oder? Jedenfalls ging das noch so ein paar gute Minuten dahin. Der Typ schrie und kreischte, ich hing an seinem Hinterteil und Toby und Krebscobs taten nichts. Zu guter Letzt schrie er mit den Nerven am Ende: "Bitte, bitte bringe dein Pokemon von meinem Hinter!!!"
    Gemütlich sagte Toby: "Na gut, Fukano ich glaube du solltest malwieder runter."
    Eigentlich hast du mir ja gar nichts zu sagen, aber da ich sowieso langsam keine Lust mehr hatte, tat ich einfach mal so, als würde ich ihm brave gehorchte ich (was aber nie wieder vorkommen würde!).
    Mit verzerrter Miene rieb sich „das Opfer“ seinen Hintern. Erst jetzt bemerkte er, dass ich seiner Hose ein schönes Kühlloch spendiert hatte. Sah ja eigentlich recht schick aus, aber ihm gefiel es scheinbar nicht sonderlich gut. Hoch rot und einer Hand über dem Lock, zog er sein Pokemon zurück und eilte davon. Toby fing zu lachen an: "Haha, Fukano das war echt genial, der wird fürs erste eine Ruhe geben."
    Jaja… Zögerlich blickte ich mich um. Wäre das nicht gerade der ideale Moment zur Flucht? Ich könnte jetzt einfach wegrennen und auf nimmer wieder sehen sagen. Doch nein, wohin sollte ich den gehen, überall nur offene Flächen, da konnte man sich nirgends verstecken. Außerdem war ich erschöpft, besser mache ich den Fluchtversuch ein andermal, ich hatte noch Zeit. So peinlich es mir eigentlich auch war, zum ersten Mal in meinem Leben wollte ich in den Pokeball. Ausruhen. Vielleicht sollte ich Toby einfach noch eine Chance in Sachen „Blicke“ geben. So starrte ich den gut gelaunten Toby an, der noch immer von dem Biss in den Allerwertesten schwärmte, mit dem "Ich will in den Pokeball, aber das wird nie wieder vorkommen"- Blick an. Und dieses Mal schien er zu kapieren: "Ok, aber ich glaube nicht, dass dies das letzte Mal sein wird.“
    Man, der Typ lernt schnell meine Blicksprache… auch wenn er noch etwas an seiner Einstellung arbeiten musste



    //Kapitel bearbeitet am 17.5.11

  • Hier der nächste Teil (hab mich mit der Rechtschreibung bemüht)


    Kapitel 3


    So vergingen einige Tage. Wir kämpften, schliefen, aßen.... Viele von den Kämpfen gewann ich, wobei ich selten darauf achtete was mir Toby befahl. Ich würde mich nie ganz einem Trainer unterordnen. Aber er war selten böse wenn ich nicht gehorchte, weil ich trotzdem meistens siegte. Außer ein paarmal. Einmal hatte ich wirklich keine Lust zu kämpfen, und so faulenzte ich während des Kampfes. Natürlich habe ich verloren. Toby hatte sich ziemlich auf geregt, doch während seiner „penne nicht während eines Kampfes“ Predigt bin ich wohl eingeschlafen. Immer wieder wollte ich flüchten, doch immer kam etwas da zwischen wie, zu müde, wohin solle ich flüchten, bin zu faul, zu viele andere Leute........ wenn das so weiter geht werde ich wirklich noch weich.
    Also wir zogen durch die Gegend, bis wir an einen Ort kamen der Orania City hieß....


    Mit dem klassischem „Klick“ öffnete sich der Pokeball. Ich schüttelte mich gähnend und schaute mich um. Hm, komischer Ort, wo war ich? So viele Häuser und große Straßen hatte ich noch nie gesehen. „Willkommen in Orania City“, sagte Toby zu mir, „warst du schon mal in einer solch großen Stadt?“ Ehrlich ich war noch nie in einer Stadt. Ich hatte schon oft von solchen Orten, gehört wo hunderte von Häusern standen aber, ich war noch nie zuvor in einer gewesen. „Dachte ich es mir“; sagte er. Der Toby kann meine Blicksprache schon recht gut.
    Er setzte fort: „Nun Fukano ich hab was gefunden, was dich sicher auch interessiert (oh je, das kann nur was schlechtes sein), nämlich das.“ Toby zeigte auf ein rotes, schon fast rosa Gebäude. Was sollte mich daran interessieren? Toby bemerkte meine Ratlosigkeit und erklärte: „Das hier ist das neu eröffnete Wettbewerbs Gebäude und ich dachte mir das......“ Die Antwort die er von mir bekam, war der „NEIN, NEIN und nochmals NEIN“- Blick. Doch er gab nicht auf und flehte: „Komm schon, nur einmal, bitte.“ Doch da war ich hart. Ich wollte sicher nicht zu so einem Wettbewerb, das kämpfen für jemanden war mir schon genug. Toby flehte weiter: „Bitte, bitte, dafür bekommst du so viele Sandwiches wie du willst.“ Sandwiches? Man müsste meinen. dass ich nach der Vollfress Aktion keinen Appetit mehr auf Sandwiches hätte. Doch mein Appetit war eben anders. Dennoch überlegte ich eine Zeit, dann schaute ich ihn an, und übermittelte per Blick „Na gut, aber wirklich das aller letzte mal"! Toby hob einer seiner Hände und schwor: „O.k. ich versprech’s dir.“
    Wir beide betraten das Haus. Ein Alptraum. Ein Mensch ist für mich schon genug, aber jetzt so viele in einem (o.k. großen) Raum!!! Ächts, ich hätte beinah einen Kollaps erlitten...
    Toby ging auf eine Frau zu, die hinter einem Tisch stand und redete mit ihr. Ich hingegen schaute mich um. Die Halle war rot ausgemalt und auf den Wänden hingen viele Bilder von den verschiedensten Pokemon und ihren Trainern. Auch standen überall diese komischen Flach-Bild-Boxen herum.
    Nach ein paar Minuten kam er mit einem kleinem Koffer zurück, und verkündete: „So ich hab uns angemeldet. Wir haben die Nummer 15. Komm mit.“ Wir drängten uns durch die vollen Gänge bis zu einem kleinerem Raum. Garderobe [Man] las Toby vor. In der Garderobe waren nicht so viele Menschen aber dafür mehr Pokemon mit ihren Trainern. Sie kleideten ihre Pokemon gerade, Moment mal! Wehe, wehe Toby, wenn ich das auch.... Ich starrte Toby böse an. Der schaute verlegen zurück: „Nun wenn wir schon einmal da sind..“ Das war einer der Sachen, wo ich immer an mein altes Leben vor ein paar Tagen denken musste. Da habe ich das nicht machen müssen.


    Ich musste echt blöd aus sehn, mit den ganzen Schleifen, Bänder und anderen Kram, den mir Toby aus diesem Koffer auf mich gehängt hatte. Mir war das echt Peinlich. Ich betrachtete mich im Spiegel, beinahe wäre ich umgekippt. So stand ich da, mit viel zu vielen rot, blau und gelben Schleifen, Blumen und sonstigen Zeug auf mir. An jeden von meinen Ohren hingen mindesten zehn Schleifen, von den Farben her sehr Geschmacklos. Der Rest war sehr unsystematisch aufgeteilt.
    Das war nicht ich im Spiegel, sondern eine Witzfigur. Du solltest nicht lachen Toby. Ich deutete grinsend nach links. Die anderen Trainer zogen sie mehr oder weniger schön an und die meisten sahen irgendwie aus, wie ihr Pokemon. Auf einem Schild das dort auch befestigt war stand: Heutiges Kleidungs Thema: Zwillinge (so ähnlich wie möglich anziehen).
    Ich zeigte Toby den „Kleide dich so wie ich jetzt aussehe an, oder ich verschwinde“- Blick. Der würde etwas rot im Gesicht, doch am Ende gab er nach (ich half ihn gerne beim Dekorieren; grins). Und so stand er nun vor dem Spiegel. Maschen, Federn und Blumen überall, genau wie bei mir. „Lach nicht so dämlich“, murrte er zu mir, als ich mein Lachen nicht unterdrücken konnte. Er wollte sich wieder umziehen, doch dann kam ein Man herein der sagte das Nummer 15 bald dran sei und jetzt kommen musste. Also gingen wir zur Bühne, was blieb uns noch übrig. Unsicher blickte ich durch das große Publikum, die alle gespannt auf die dekorierte Bühne schauten. Auf der Bühne war noch eine Bewerberin. Eine Trainerin mit ihrem Pichu. Beide waren so elegant angezogen das man meinte, die wären schon die Gewinner des Wettbewerbes. Unterhalb der Bühne war außer den Zuschauern auch eine Gruppe von Leuten mit Musikdingern. Sie spielten anscheinend die Musik. Nun ja, nun war unser Auftritt, und wir wurden auf die Bühne gerufen. Und so standen wir nun auf der Bühne, Ratlos was wir machen sollten. Die Leute schauten uns dämlich an (so sahen wir aus). Die meisten Lachten oder grinsten. Selbst die von der Musikgruppe schauten zu uns unterdrückten ein Lachen. Unerträglich, ich wollte am liebsten mich hinter einer der Schleifen verstecken, Toby wahrscheinlich auch. Als unser Auftritt vorbei war, rannten wir so schnell (und so unauffällig) wie möglich von der Bühne und legten den ganzen Kram ab. Ich hoffte das nun der Wettbewerb vorbei sei, doch ich hatte mich geirrt. Jetzt gelassener, sagte Toby: „Ach komm schon, das haben wir überlebt, dann werden wir wohl noch die anderen zwei Runden überleben.“ Hilfe......

  • Da die zweite Runde erst später anfangen sollte, mischten wir uns unter das Publikum (manche erkannten uns leider). Von dort begutachtenden wir die anderen Teilnehmer. Unsere Chance zu siege, wenn wir überhaupt eine hatten, sank auf Null. Die Kostüme wurden immer besser, wenn auch manche das Thema ziemlich verfehlten. Bei Nummer dreißig kam ein Man auf die Bühne der verkündete: „Wir sind ganz stolz verkünden zu dürfen, dass wir einen besonderen Gast und gleichzeitig Teilnehmer haben. Direkt aus Herzhofen: Lamina!“ Mit tosendem Applaus kam eine violett angezogene Frau mit einer, nun „ausgefallener“ Frisur, ebenfalls violett auf die Bühne. Ihr folgte ein Drifzepelin. Wirklich sie sahen sich verblüffend ähnlich.
    „Isch dankö eusch! Es feut misch wiklisch hier zu sein, in einer söllch wündervollen Stadt. Isch fülle misch richtig wie zühause.“ Sie wurde wieder heftig applaudiert. Bevor sie von der Bühne ging sagte sie noch: „ Alsö, möge der bessere göwinnen!“ Wie bescheuert redet die? Manche Leute sind seltsamer als Toby.
    Der Sprecher kam wieder auf die Bühne: „Nun da wir alle Teilnehmer gesehen haben, beginnt nun Runde zwei: der Tanzbewerb für Pokemon.“ Tanzbewerb!?
    Toby murmelte: „Ähm, ich glaub ich muss auf... ich muss mal...“ Und weg war er. Feigling. Vielleicht sollte ich ebenfalls verschwinden.
    Der auf der Bühne fing wieder an zu reden: „Also für die neuen, hier sind die Regeln: Es werden sechs Gruppen gebildet mit je fünf Pokemon. In jeder Gruppe muss man einmal vor tanzen und die andern müssen das nach Tanzen. Nach etwa drei Minuten wird der Vortänzer gewechselt, und der nächste kommt dran. Der Tanz wird von einer Jury bewertet. Die Kriterien sind, Ausführung, wie die anderen den Tanz nach getanzt haben und die originelle des Tanzes. So das waren die Regeln. Und hier sind die ersten Teilnehmer:..“
    Er rief ein paar Namen auf, jeden falls ich war, Gott sei Dank, noch nicht dran.
    Bei der Gruppe war auch das elegante Pichu dabei. Es tanzte die anderen nah zu perfekt nach. Nun war sein Auftritt. Schwung voll und Elegant drehte es sich herum und was man sonst alles tun konnte. Es tanzte und tanzte, stieg zu Seite, schrie auf und sprang auf einem Bein auf der Bühne auf und ab. Die anderen Pokemon dachten das wäre der Tanz und machten es ihr nach. Letztendlich lies sich das Pichu auf die Bühne sinken und heulte (die anderen taten es ihr gleich). Seufzt, wahrscheinlich ist das Ding auf einen Schiefer getreten, also ich weiß nicht. Die Trainerin kam auf die Bühne, nahm das Pichu und trug es eilig weg (tatsächlich taten es ihr zwei Trainer nach). Kurze Unterbrechung.
    Dann kam Gruppe Zwei auf die Bühne. Ich war wieder nicht dabei, aber das war mir ja egal. Am liebsten wäre ich sowieso nicht dran gekommen. Bei dieser Gruppe war auch diese Drifzepelin von dieser Lamina dabei. Es tanzte wirklich perfekt vor. Fast keiner konnte mit ihn mit halten, und nach tanzen tat es ebenfalls perfekt.
    „Und nun Gruppe drei! Machollo von Kiara, Roselia von Thomas, Fukano von Toby....“
    Seufzt, ich könnte jetzt noch abhauen..... oh, siehe da, da ist ja mein sehr geehrte Toby(ironisch)...
    Er rannte auf mich keuchend zu und sagte außer Atem: „Ich... wir, ich meine.. du bist dran…“
    Der erzählt mir ja was ganz Neues, aber was soll’s. So ging ich auf die Bühne. Alle anderen waren schon oben, und warteten gespannt auf die Musik. Da viel mir ein: Was sollte ich tanzen? Ich hatte ja keine Ahnung davon. Aber da begann schon die Musik und das Machollo begann herum zu hüpfen und alle folgten ihn, außer ich. Ich stand verdattert da und wusste nicht was ich tun sollte. Ich kann einfach nicht tanzen! Toby stand im Publikum und deutete energisch: Hüpfe, hüpfe, oder tanze nach. Was sollte ich schon machen. So hüpfte ich und versuchte das Machollo zu imitieren. Ehrlich ich war mies. Auch bei dem Roselia war ich nicht besser und bei den Anderen sowieso nicht.
    Jetzt war ich an der Reihe. Ohne die geringste Ahnung was ich machen sollte stand ich Vorne. Angestrengt dachte ich nach. Irgendetwas wie ein Tanz, ich brauche irgendetwas wie einen Tanz. Und da fiel mir etwas ein.
    Einmal hatte ich einen Trainer so, nun ja, geärgert indem ich in mit einem Pfotenstand[Handstand] davon gelaufen bin. Und echt, er hatte sich ziemlich geärgert. Ein Fukano mit Pfotenstand ist schneller als ein Mensch, ich hab das damals sehr unterhaltsam gefunden. Heute aber war es meine Rettung, nicht als Idiot hier heraus zu kommen.
    Ich stellte mich auf die vorderen Pfoten und begann herum zu stolzieren und leicht zu hüpfen. Es klappte, nur zwei konnten mich imitieren, Machollo und ein Hydropi. Deswegen versuchte ich schneller zu tanzen. Und da passierte es. Ich stieg auf etwas rutschigen, überschlug mich, machte einen Purzelbaum, landete auf meinen hinter Pfoten, mache so ein paar Schritte nach vor, stürzte deswegen von der Bühne, landete auf einer Trommel, wurde nach oben gefedert, machte einen Überschlag nach hinten, und landete wieder auf allen vier Pfoten auf der Bühne. Das Publikum klatschte voller Begeisterung. Verlegen schaute ich nach hinten. Die Anderen waren nun die, die verdattert waren. Ich genoss den Applaus, dennoch war ich froh, als ich von der Bühne gehen durfte. Ich war K.o. von dieser Aktion. Toby empfing mich lächeln und sagte: „Man Fukano, wie hast du das gemacht. Das war phantastisch!“ Ich musste grinsen. Selbst er hat nicht gemerkt das, dass ein Unfall war. Aber ich war erschöpft, so ging ich in die Garderobe. Die letzte Runde stand noch an...


    Ach und noch etwas: Frohe Weinachten an alle :)

  • Zitat

    Da du vorher im Präteritum geschrieben hast, musste will hier wollte heißen




    Du hast ab und zu zwischen Präteritum und Präsens gewechselt, pass auf,
    dass du einheitlich schreibst. Setze ein paar Kommas mehr, dann ist es
    einfacher zu lesen.

    Der Präteritum/Präsenswechsel kann man machen wenn man die Gedanken eines Protagonisten aufschreibt. Allerdings muss dann eine Präzision, also Kursivschrift oder Anführungszeichen her um das Ganze zu verdeutlichen.


    Also, zur Geschichte: ich muss sagen, bei manchen Szenen habe ich echt lachen müssen^^ Deine Art, den ständigen Gedankenfluss des Fukano wiederzugeben ist einfach genial. Und die Geschichte gefällt mir auch gut. Zudem machst du keine sonderlichen Zeitsprünge, und das hilft ebenfalls sich in einer FS zurecht zu finden. Was allerdings schon angesprochen worden ist- du machst noch so manchen rechtschreiberischen Fehler. Wenn du die aber ausbessern könntest wär die Story sehr gut. Jedenfalls sehr humorvoll^^
    Hmmm...ich denk ich watch dich mal. Deine Story hat jedenfalls potenzial.

  • Wegen der Rechtschreibung: Ich bemühe mich, aber ich war nicht sonderlich gut in Rechtschreibung... aber das hindert mich ja nicht mich zu bemühen :)


    Nach ca. einer halben Stunde kam Toby wieder in die Garderobe. „Aufwachen Fukano! Runde Drei beginnt gleich“, sagte er aufgeregt. Als ob ich geschlafen hätte. Bei dem Lärm da draußen bestimmt nicht. Ich richtete mich auf, gähnte und folgte Toby raus. Toby erklärte mir, was die nächste Runde sei, da ich den Sprecher „verfaulenzt“ habe: „Also diese Runde ist der Attackenbewerb du musst irgendeinen Angriff vorführen der von einer Jury bewertet wird. Mehr wie? ich auch nicht, ehrlich ich hab auch ein bisschen geschlafen.“
    Wir setzten uns wieder ins Publikum und beobachteten die Teilnehmer. Wie es so schon heißt, man lernt vom zuschauen. Gerade war Nummer 2 dran, ein Haspiror. Es sprang flink nach vorn, verpasste einem nicht vorhandenen Gegner einen Hieb, und sprang ebenso flink zurück. Ich glaube das würde man Ruckzuckhieb nennen. Viele Pokemon haben eigentlich keine Namen für ihre Angriffe. Ich hätte das, zum Beispiel früher nie Ruckzuckhieb genannt. Erst seit ich Toby ständig bei Kämpfen rufen hör: Greife, verflixt noch mal, mit Ruckzuckhieb an!; nenne ich es auch so. Aber das heißt lang nicht das ich das als Befehl ansehe, hehe.
    Die Jury überlegte kurz, dann hob jeder von den Dreien eine kleine Tafel wo eine Zahl drauf stand. Das Ergebnis: 6, 7,6. Begründung für das Ergebnis war: saubere Ausführung, aber nichts Besonderes. Na ja, das kann ja noch heiter werden.
    Das nächste Pokemon war ein Loturzel. Es tanzte wild herum und machte dazu die seltsamsten Geräusche. War der Tanzbewerb nicht eben? Doch da begann es zu regnen. Wirklich, auf der Bühne regnete es! Ich war überrascht. So etwas hatte ich zuvor noch nie gesehen. Auch das Publikum klatschte begeistert.
    Doch das Loturzel hörte nicht auf zu tanzen, so regnete es weiter. Die Bühne war mittlerweile überflutet und das Wasser schwappte schon über den Rand bis zu den Musikleuten. Die verließen den Ort fluchtartig, als wären sie Feuerpokemon. Also ich fand das schon richtig unterhaltsam....
    Es gab eine kurze Unterbrechung. Das Loturzel wurde zwanghaft von ein paar Typen, die mit Regenjacken und Regenschirmen bewaffnet waren, von der Bühne geschleppt. Der Sprecher kam wieder, dieses Mal aber nicht auf die Bühne und sagte: „Es gibt jetzt eine kurze Pause, da wir die Bühne und das Orchester sozusagen trocknen müssen. Wie bitten um ihr Verständnis.“ Toll eine Lachpause.
    Nach etwa 15 Minuten ging es weiter. Die Bühne war wieder halbwegs trockengelegt worden. Auch die Leute vom Orchester waren wieder anwesende, auch wenn jetzt jeder von ihnen eine Regenjacke trug. So ging nun das Programm weiter. Während ich den Pokemon zuschaute, überlege ich mir auch was ich vorführen sollte. Zuerst dachte ich an Flammenwurf, doch das erledigte sich als ein Glumanda auf die Bühne kam und Flammenwurf einsetzte. Leider feuerte es die Attacke nicht auf die dafür vorgesehene feuerfeste Wand, sondern auf die Jury. Die konnten sich jedoch noch rechtzeitig bücken, nur einem wurden die Haare etwas versengt. Die Punkte waren dann so verteilt: 7 (von der grinsenden Frau), 5(von dem Typen ganz rechts), 0(wer wohl, der mit dem Haarschaden). Und da war ich schon an der Reihe. Bevor ich ging flüsterte Toby mir zu: „Wie währe es mit Feuerwirbel, du weist schon, dieser Feuerkreis oder so.“ Keine schlechte Idee eigentlich.
    Nun musste ich mich aber wirklich beeilen. So rannte ich rauf auf die Bühne. Das Publikum schaute mich gespannt an. Tief durchatmen, Konzentration und... jetzt. Ich stieß einige Flammen zu Seite und lies sie um mich herum wirbeln. Normalerweise musste ich es jetzt auf einen Gegner schleudern, doch wegen der Aktion des Glumanda`s wollte ich das nicht riskieren. So ließ ich das Wirbeln langsam nach und die Flammen fielen in sich selbst zusammen. Gespannt starrte ich auf die grübelnde Jury. Dann endlich hoben sie die Tafeln. Das Ergebnis: 9, 9,7, tolles Ergebnis oder? Und das Beste ist, mir ist dieses mal nicht peinliches passiert. Stolz wollte ich von der Bühne gehen, doch ich Trottel ging den falschen Weg, wo keine Treppe war, und so landete ich unsanft auf den Boden. Wie es so heißt, Selbstsicherheit fällt am besten. Peinlich berührt, schlich ich mich zu Toby zurück. „Hey super Vorführung Fukano, das hätte ich nicht besser machen können (Haha, toller Witz)“, sagte er zu mir lächelnd. Den Treppenvorfall erwähnte er nicht.


    Runde Drei endete mit der Vorführung von Drifzepeli. Es führte eine beeindruckende Explosion vor, wofür es 9, 9, 10, Punkte bekam. Nun war es an der Zeit den Gewinner bekannt zu geben. Dazu wurden alle 30 Teilnehmer auf die Bühne gebeten. So standen alle 30 Trainer mit ihren Pokemon, mehr oder weniger gespannt, auf der Bühne, obwohl... eigentlich waren es nur neunundzwanzig. Das Loturzel und sein Trainer fehlten. „Meine Damen und Herrn, es wird nun der Gewinner bekannt gegeben. Der oder die heißt......Lamina. Mit tosendem Applaus trat sie nach vorne. Enttäuscht schaute ich zu Boden. Es war doch klar das sie gewinnen würde, wieso war ich dann enttäuscht?
    „Danke, danke, döch isch habe was zü verkünden. Isch habe vön Änfang än augemacht däs, falls isch gewinnen solltä, das Bänd an dän Zeitän abgäbe. Alsö bitte verkünden sie den Zweitön, ünd machen sie es spannönd.“
    „O.k. dann verkünden wir mal den Zweiten. Sieger des Attacken Wettbewerbs ist... Ambidiffel von Mara, mit einer wundervollen Zuflucht. (Enttäuschung)
    Sieger des Tanzbewerb ist.... Fukano von Toby, mit einer wundervollen und Kreativen Vorführung.(Erstaunt)
    Und zuletzt Sieger des ersten Bewerbes...ebenfalls Fukano von Toby, sie sahen sich am ähnlichsten (Lachen). Damit haben wir den Gewinner: Fukano und Toby, einen großen Applaus für die Beiden. Jetzt traten wir nach vor, erstaunt aber auch glücklich. Alle klatschten begeistert und Lamina kam auf uns zu. „Gratüliere euch beidön, ihr das Bänd des Siegers.“ Sie hängte mir ein Band auf. Ehrlich ich war richtig stolz, aber dieses Mal stürzte ich nicht von der Bühne. Also das Ergebnis war das Toby draußen im der Halle einige Interviews gab, etwas angab mit mir, (das beste Fukano der Welt.....) und sich super gehen ließ. Ich hingegen war froh, dass ich keine Interviews geben konnte, ich wollt jetzt nur Ruhe.
    Nach einer Stunde konnten wir endlich das Wettbewerbs Gebäude verlassen. Toby prahlte noch immer und redete und redete. „... ich freue mich schon aufs Nächste mal.“ Abrupt blieb ich stehen und schaute ihn mit dem „Hast du schon vergessen“- Blick an. Er seufzte: „Na gut, hast ja Recht aber...“ Doch ich hörte ihn schon gar nicht mehr zu, sonder ging etwas vor, drehte mich noch einmal kurz um und blickte: „Vergiss meine Sandwiches nicht“


    Ich hoffe dieser Teil ist nicht zu trocken (meine Einschätzung)

  • Zitat

    Während ich den Pokemon zuschaute, überlege ich mir auch was ich vorführen sollte.

    Abgesehen von ein paar Fehlerchen ist mir nichts aufgefallen, bin echt beeindruckt. ;)


    Also, jetzt mal endlich zum Lob, nach dieser ellenlangen Kritik:


    Su-per! Dein Stil ist so wunderbar ironisch, ich bin fast vom Stuhl gefallen vor Lachen! Also wirklich...in mir hast du jedenfalls einen neune regelmäßigen Leser gewonnen^^ Ob ich allerdings immer Zeit zum kommentieren habe weiß ich allerdings nicht...
    Nun ja: Stil war einfach hervorragend, das muss man dir lassen^^ Rechtschreibung- gut, ein paar Fehlerchen hie und da, aber mal ehrlich: es ist nicht so dass sie's Niveau der Story runterziehen^^
    Hmmm...alles in allem muss ich dich über'n grünen Klee loben, das ist echt gut...am tollsten war einfach wie's Fukano ausgerutscht ist- aber eine Frage lässt du schön offen: ist Fukano ein männchen oder ein weibchen? Da könntest du auch was draus machen- dass Toby nach all der Zeit noch nicht weiß ob er'n Mädchen oder'n Typ im Team hat^^ Und wie wär's übrigens wenn du ihn ein neues Pokémon fangen lassen würdest? Und sich die beiden dann so richtig nicht abkönnen? Nja, mach's am besten so wie's dir am besten passt, wa ja auch nur ein Vorschlag^^
    PS: Könntest du für deinen neuesten Stammleser plz eine Romanze mit einbauen?*lieb guck**das Zeuch liebt*
    Da kann man nämlich auch recht witzige Dinge mit einbauen^^ Zumal wenn's zwei Verehrer gibt...*lach*

  • aber bei den vielen Kommentaren... ich bin überwältigt. Danke!! das ist mehr als ich je erwartete hätte.
    Zu den Rechtschreibfehlern:

    Zitat

    Du bist in Deutsch eigentlich gut, an was du arbeiten musst ist deine Rechtschreibung

    Zitat aller meiner DeutschlehrerInnen die ich je hatte.


    Ich schreibe ja alles im Word aber erstens: mein Word ist so alt das hat noch die alte Rechtschreibung
    zweitens: es erkennt auch nicht alle Fehler und Grammatik sowieso nicht.
    Ich durchsuche auch den Text nachdem ich fertig bin (dieser Teil war eigentlich schon am Samstag fertig)
    Ich bin einfach in Rechtschreibung mies.... aber ich bemühe mich und irgendwan schaffe ich das auch.


    @Eragon&Saphira: wegen den Beta-Lesen: Danke fürs Angebot. Ich hätte gedacht das ich daweil nur das nächste Kapitel schicke. Ich glaube wenn ich einige meiner Fehler kenn, dann ist es bestimmt leichter bei den nächsten Teilen diese Fehler zu vermeiden oder zu finden. Falls ich aber dann noch Hilfe brauche kann ich mich hoffentlich an dich wenden.


    Romanze: Ich hätte mir schon vor einiger Zeit was überlegt.... hab noch nie eine Romanze geschrieben aber es wird (hoffentlich) lustig.

  • Dieser Teilwurde von Eragon&Saphira verbessert (jedenfalls die Rechtschreibung und Grammatik). Nochmals danke dafür :) . Der Inhalt hingegen ist (fast )ganz gleich geblieben.


    Kapitel 4


    Klick“. Der Pokéball öffnete sich. Und wieder mal wurde ich mitten im Schlaf geweckt. Ich sah alles verschwommen, wie es ebenso war
    wenn man längere Zeit im Pokéball ist. Na ja, ich stand wieder auf festem Boden, im Inneren des Balls, fühlte es sich so an, als herrsche
    Schwerelosigkeit. Obwohl festen Boden... irgendwie wackelte der Boden einbisschen. „Na, schon wach? (Ja jetzt leider schon)
    Nun wo glaubst sind wir?“, fragte mich Toby. Jetzt erst schaute ich mich um.
    Der Boden war aus Holz und rechts von mir war ein eisernes Gebäude. Links war ein Geländer und dahinter konnte man das blaue Meer sehen... das blaue Meer!?
    Ich eilte zum Geländer. Tatsächlich das Meer, und weit und breit konnte mannichts anderes sehen. Wir waren auf einem Boot. Ich wurde richtig Grün im Gesicht. Besorgt fragte Toby: „Was ist los, ist dir nicht gut?“
    Ich fasste mal alles in drei Worte zusammen... ICH HASSE BOOTE!


    Entweder hab ich es auch unabsichtlich per Blick „gesagt“ oder Toby kann Gedanken lesen. Er meinte: „Ach komm schon, was ist das Problem? Was hast du gegen Schiffe(hab nichts gegen Schiffe, ich sagte Boote)? Ist doch herrlich
    hier. Es schaukelt ja nicht mal richtig.“ Meine Güte, ich hasste einfach Boote. Der Grund war wieder mal in der Vergangenheit im Beerenforst.


    Ich war einen Typen nachgeschlichen, der einige Sandwiches in einem Rucksack hatte. Ich bin ihm bis in ein Boot gefolgt. Er hatte seinen Rucksack irgendwo auf dem Boden (ich glaub das nennt man Deck) gestellt und wie ich halt so bin,
    hab ich sie aufgefuttert. Aus moralischen Gründen habe ich ihm ein Sandwich überlassen. Der zweite Grund hingegen war, dass ich keinen Hunger mehr hatte.
    Leider hatte ich nicht bemerkt, dass das Boot gestartet war und im Meer herum schipperte. Am Anfang hatte es mir gefallen, doch dann begann ein Sturm. Grauenvoll so ein Sturm. In einem Wald ist es auch nicht angenehm, aber auf einem Boot ist es extrem. Ich hatte mich in einer kleinen Kammer versteckt, und während des Sturmes wurde ich hin und her geschleudert, das war nicht angenehm. Irgendwie hatte sich die Tür geöffnet, und beim dem nächsten Ruck flog ich hinaus, über ein Geländer, raus aufs offene Meer.
    Es war kalt, nass, Wellen stürzten auf mich herab und ich schluckte viel zu viel Wasser. Das Schlimmste: das Meer war so arg Salzig, Bäh. Und das Zweitschlimmste war, dass ich beinah ertrunken wäre. Ich wurde bewusstlos und am nächsten Tag fand ich mich wieder, vollkommen
    durchnässt, am Beerenforst Strand. Junge, ich hatte Glück, aber seit dem hasse
    ich Boote und auch etwas das Meer. Aber natürlich auch Stürme.


    Ich streich mal, dass Toby Gedanken lesen kann. Denn er hat anscheinet nichts von meine Erlebnissen mitbekommen und redete unbekümmert weiter: „Ach komm schon, es wird bestimmt lustig.“ Hat er das nicht schon einmal gesagt?
    Er wandte sich ab und ging den Weg entlang, was sollte ich schon machen, so folgte ich ihn. Etwas später standen wir ganz hinten am Deck, wo munteres Treiben herrschte. Hier waren lauter Leute mit ihren Pokémon. Die Pokémon liefen unbekümmerte herum und spielten mit anderen Pokémon, oder mit ihrem Trainer. Andere Menschen unterhielten sich und ein paar wenige badeten in einem großen Becken.
    Unsicher schaute ich mich um. Ich fühlte mich nicht sonderlich wohl, in großen Mengen von Menschen und Pokemon. Glücklicherweise beachtete
    mich niemand von den anderen, was mir auch viel lieber war. Toby und ich spazieren einfach nur herum und betrachteten die anderen Leute, das Meer, den Himmel, oder das Boot. Zum Boot war ich noch immer skeptisch, genau so wie zumHimmel und dem Meer. Ich befürchtete, dass jeder Zeit ein Sturm kommen konnte.
    Plötzlich kam eine Frau auf uns zu, in Begleitung eines Pokémon dessen Name, glaube ich... Pachirisu ist.


    Die Frau war Weiß angezogen und ihre Kleidung schien ziemlich Teuer zu sein.
    „Wenn das nicht der Gewinner des Wettbewerbes sind, Fukino(ich heiße Fukano) und Toby!“, begann sie zu reden. Ich konnte sie von Anhieb an nicht leiden. Sie redete so, dass man das Gefühl hatte, man ist wenig wert und sie sei hundertmalbesser. Außerdem kann sie meinen Namen nicht richtig aussprechen. Genau so plapperte sie weiter: „Aber wenn ich dabei gewesen wäre mit meinem Patschariso…“
    Toby unterbrach: „Äh, heißt das nicht Fukano und Pachirisu?“ Genervt setzte sie fort: „Hab ich doch gesagt… also wenn ich dabei gewesen wäre dann hätte natürlich......“
    Blablabla ja, ja. Echt sie war nervig. Ich hörte gar nicht mehr richtig zu was sie dahin laberte. Das einzige was ich verstand war: Sieger
    wären wir... Patschisu (wahrscheinlich meinte sie wieder Pachirisu)... Stammbaum... Brave… und so weiter. Ich blickte zu ihrem
    Pokémon. Im Gegensatz zu ihr, schien es nicht so eingebildet zu sein. Im Gegenteil, es schien sich für die Frau zu schämen (hab vorher schikanieren geschrieben, sorry^^).
    Die Frau wollte nicht aufhören zu quatschen, egal wo wir hin gingen.


    Ich gähnte genervt, streckte mein Bein zu Seite und die, nicht drauf achtende, Frau stolperte glatt drüber. Und ganz zufällig fiel sie in das Becken, an dem wir gerade vorbeigingen. Platsch, und drinnen war sie. Sie begann zu schreien und Hilfe zu rufen. Zwei Männer sprangen ins Wasser und schwammen (eigentlich gingen sie, das Wasser war sicher nicht tiefer als ein Meter)ihr zu Hilfe.
    Neben mir hörte ich ein komisches Knacksen. Es war Pachirisu. Irrte ich mich, oder schiene es zu lachen? Leider konnte ich kein Elektronisch. Ich konnte fließen Fererisch, Unlisch, Wasseroanisch, Normal, Menschisch und noch ein paar Pflanzen Dialekte. Es gab noch ein paar Sprachen, die ich ein bisschen konnte, aber mir fielen gerade nicht alle Namen ein. Aber Elektronisch habe ich noch
    nie gelernt, was wahrscheinlich dran lag, das ich im Beerenforst noch nie einem Elektro-Pokémon begegnet war.
    Toby flüsterte grinsend: „Komm verschwinden wir, sonst hält die uns noch einen Vortrag, wenn sie wieder trocken ist.“


    Also machten wir uns davon. Wir konnten noch einige Zeit die Schreie der Frau hören. Anscheinend war ihr zwei Männer nicht genug als Hilfe. „Komm lasst uns erstmals ein bisschen essen. Im Speisesaal soll es ein Buffet geben und...“
    Mehr verstand ich nicht mehr, denn ich war schon längst dabei, den Speisesaal zu suchen. Bei Essen bin ich eben nicht zu halten.


    Ancalagon the Black und Love_Vunona: Danke das ihr für mich beim Fs Wettbewerb gestimmt habt :) Ich werd mich auch bemühen die Geschichte zu verbessern wo es möglich ist.

  • *lach* Also deine FS ist wirklich genial! So etwas witziges findet man selten ^^
    Wie Fukano zu allem immer seine trockenen Kommentare abgibt ist so lustig ^^ Es ist mal eine Abwechslung dieses Pokemontrainer-Reise Zeug durch die Augen eines Pokemons zu sehen, wie sich ein Pokemon in bestimmten Situationen (Kampf, Wettbewerb, im Pokeball) fühlt.
    Also die Idee ist schon mal top :thumbsup:
    Zum Inhalt: Oft ganz gewöhnliche Ereignisse, eben wie schon gesgat, z.B. Pokemonkämpfe oder wie in diesem Kapitel die Reise mit dem Boot werden, durch Fukanos Augen gesehen, zu einer Komödie. Fukanos ironisch-trockener Stil ist einfach herrlich! ^^ Du hebst besonders gut seine Eigenarten hervor (z.B. Fukanos Liebe zu Sandwiches), was Fukano noch mehr Charakter verleiht und ihn (schon ein er, oder?) einfach nur liebenswert macht.
    Rechtschreibung&Grammatik: Na ja, nicht gerade die beste Rechtschreibung, aber ich hab schon wesentlich schlimmeres gesehen. Außerdem benutzt du hin und wieder die falsche Zeitform. Aber die paar Fehler bekommst du schon noch in den Griff, Übung macht den Meister ^^
    Stil: Einfach nur witzig genial, er passt perfekt zu deiner FS. Zwar nur wenige Umgebungsbeschreibungen, aber die würden wahrscheinlich nur stören. In der Ich-Perspektive schreibt man sowieso nur das, was der Charakter auch wahrnimmt.


    Jetzt zum letzten Kapitel:
    Da hat Fukano mal wieder ordentlich was angestellt ^^ Wie du die Frau beschrieben hast, wie sie in dem relativ niedrigen Wasser um Hilfe schreit, einfach toll! Deine Idee mit den verschiedenen Pokemonsprachen war auch genial ^^ Menschisch und Elektronisch *prust*
    Pachirisu scheint ja ein ganz putziges Pokemon zu sein, dass es seine komische Trainerin auslacht, macht es schon mal sympathisch ^^
    Ein Fehler ist mir aber besonders aufgefallen:

    Zitat

    Im Gegenteil, es schien sich für die Frau zu schikanieren.


    Ein Ausdrucksfehler, der den Satz unlogisch macht. Es muss "genieren" heißen - schikanieren ist, wenn man andere fertig macht. Statt "genieren" kannst du aber auch einfach nur "schämen" schreiben, das ist egal.


    @Eragon, 3 Posts unter mir: Falsch. Das was du meinst, wäre "schinden" ;) Trotzdem, hier passt nichts von dem, es muss schämen bzw. genieren heißen ^^

  • Ich blickte zu ihrem
    Pokémon. Im Gegensatz zu ihr, schien es nicht so eingebildet zu sein. Im Gegenteil, es schien sich für die Frau zu schikanieren.


    So, als erstes diese Stelle, die habe ich net so ganz verstanden xD Es schien sich für die Frau zu schikanieren? Lol, ich bin ir-wie mal wieder zu doof, ich kapier's net xD Das Kapi war megalustig, Elektronisch, eine Sprache^^ konnte mir das Pachisu *lol, ich spreche mal so wie diese arrogante Frau^^* voll gut knacken hören vorstellen xD wie ein Eichhörnchen, wenn man ihm auf den Schwanz tritt *sofort vor Patschiru weglauf* xD Und Fukinon denkt mal wieder nur ans Essen^^ Als erstes habe ich mich an der Stelle, wo du Fukinos erste Begegnung mit einem Boot beschrieben hast, gedacht, huch? wieso so abgehackt, weil ich gedacht habe, dass es gerade um das ging, was gerade passierte^^ lol, *mir gegen die Stirn hau* Die Sachen mit den Fehlern weißt du ja, aber in diesem Kapi waren es sichtlich weniger^^


    liebe Grüße, Lumi

  • Alte Scheiße! Also wenn das nicht ein Renner wird weiß ich auch nicht weiter^^ Die Story ist einfach nur megageil! Lang lebe die Ironie! Und wennmöglich du auch, dann kannst du noch mehr solche Geschichten schreiben^^ Alter Schwede, hast mir den Tag gerettet mit deinem Kapitel hier! Übrigens: PnBenachrichtigung plz?^^ Ich hab's zwar abonniert, schau aber nicht unbedingt bei den Abos nach*lach*
    Was den Inhalt angeht- ich hasse es wenn einer vor mir postet weil dann oft schon alles gesagt wurde >.< Allerdings muss ich Espi recht geben: Stil ist zum Quietschen, das Ganze ist kawaii und ich hab kein Plan was ich sonst noch sagen soll O.o
    Nun ja, jedenfalls ist eins klar: bitte, bitte, schreib bloß schnell weiter! Ich brauch noch mehr Ironie!^^

  • So hier ist der nächte Teil,dieses mal nicht Beta-gelesen. Also tobt euch bei der Rechtschreibung aus :D .
    Ich hoffe es ist genung Humor dabei.
    Freue mich über jeden den meine Geschichte gefällt und(oder) mir verbesserung Tips geben kann^^


    Es war doch nicht so einfach wie ich glaubte, den Speisesaal zu finden. Ich irrte durch die leicht beleuchteten Gänge und letztendlich, fand ich ihn, den großen Speisesaal. Er war im Gegensatz zu den Gängen hell beleuchtet und festlich geschmückt. Im Saal waren viele Tische, an denen lauter Leute saßen und ihr essen genossen. Aber die Gänge zwischen den Tischreihen waren ziemlich eng, weswegen viele Menschen und größere Pokemon Schwierigkeiten hatten durchzukommen. An der rechten Wand stand ein langgezogener Tisch, um den eine große Menschenmasse drängte.
    „Hi Fukano, auch schon da?“, fragte mich jemand. Und wer war das wohl? Natürlich, Toby. Er saß bei einem Tisch, der links neben der Tür stand und aß gerade sein Essen. Grr, irgend wie ärgert mich das schon ein bisschen.... „Also Fukano, hol dir was du willst von dem kleinerem Tisch da“, sagte er und deutete zu einem niedrig gestellten Tisch, gleich neben dem Langen. Um diesen Tisch standen ein paar Pokemon herum. Was Pokemon wohl zu essen bekommen? Hoffentlich nichts das zu Pokemonhaft ist. Misstrauisch ging ich zu dem Tisch und betrachtete die Auswahl. Fisch... nein, Beeren... hatte ich in meinem Leben genug, Steine?...nein danke, Sandwiches.....Sandwiches! Begeistert starrte ich auf die schön gereihten Sandwiches. Da waren sie, meine Lieblingssandwiches. Ich stopfte so viel wie möglich von den Dingern in die roten Schüsseln die neben dem Tisch standen. Ich musste sechs mal hin und her rennen, bis ich alle Sandwiches zu Toby seinem Tisch gebracht hatte. O.K., alle bis auf Drei, dieses mal wirklich nur aus moralischen Gründen. Die anderen Pokemon schauten mich nämlich schon verwundert oder verärgert an. „Überfresse dich nicht wieder“, mahnte Toby während er mir beim essen zu schaute, „ich will ja nicht bereuen, die Sandwiches für dich bestellt zu haben.“ Jetzt horte ich auf. Bestellt? War das hier nicht ein Buffett?


    Toby lächelte und sagte: „Ich glaube, ich bin dir noch eine Erklärung schuldig, und natürlich auch diese Sandwiches. Nun außer dem Band gab es noch einen Sonderpreis, von dem Lamina nichts gewusst hatte (hehe, ich hätte gern ihr Gesicht gesehen, wie sie es erfahren hatte) nämlich eine Kreuzfahrt nach Shinoh und Retour, wobei ich auf Retour verzichtet habe. Das heißt, wir werden fürs erste in Shinoh bleiben. Und wegen den Sandwiches: Ich hab den Chef Koch gestern gefragt, ob er fürs große Buffett auch ein paar Sandwiches machen kann. Ein sehr freundlicher Mann muss ich sagen.“
    Für einen Augenblick vergaß ich tatsächlich die Sandwiches. Shinoh... wie das wohl ist. Außer die Dritte von den Seven Eilands, und natürlich Orania City in Kanto, war ich noch nie in einer anderen Region gewesen. Shinoh war doch eine, oder.
    Aber da erinnerte ich mich wieder an die Sandwiches und aß weiter.


    Nach 23 1/2 Sandwiches war ich voll. Das letzte Stück wollte ich nicht essen. Diese Sandwiches waren zwar nicht verdorben, aber dennoch wollte ich das Faß nicht zum Überlaufen bringen. Nun mein Hunger war fürs erste gestillt, aber dafür musste ich jetzt mal ganz dringend . Unsicher schaute ich mich um. Aber wohin bloß?
    Toby bemerkte anscheinet mein Bedürfnis, und fragte: „Was ist los? Musst du etwa aufs WC?“
    WC was für ein Ausdruck. Aber ich hatte das Gefühl, dass war genau das, was ich brauchte. So nickte ich eifrig. Toby erhob sich vom Sessel und verließ den Saal. „Komm schon, folge mir.“
    Gleich ein paar Meter weiter waren zwei Türen. Auf der Linken stand, Man & Pokemon(m) und auf der Rechten Woman & Pokemon (w). Jedenfalls sagte das Toby. Ich konnte ja nicht lesen. Bevor ich irgendeine Tür betreten konnte, fragte er mich: „Sag einmal, bist du ein Männchen oder Weibchen?“ Was für eine dumme Frage, ich war natürlich.... Moment mal, hehe.. Ich blieb stumm und schaute von der linken bis der rechten Tür, dann ging ich langsam zu der Linken, drehte wieder um, und ging auf die Rechte zu, und wieder Retour.
    Genervt fragte mich Toby: „Was jetzt, willst mich wohl wieder auf den Arm nehmen, aber glaub nicht das ich nachgebe, ich kann warten. “ Er schaute mich verärgert an, und ich schaute grinsend zurück. Eigentlich musste ich dringen, aber für solch einen Scherz war ich jeder Zeit bereit. Doch nach zehn Minuten fürchtete ich, das ich aufgeben musste, doch da kam die Ideale Rettung. Ein Weiß angezogener Man mit so einen komischem Weißen und hohen Hut kam auf uns zu, und sprach mit Toby: „Heer Tobias, tut mir leid ich hab ihren Nachnamen vergessen, eine dringende Angelegenheit, sie müssen sofort kommen.“ Enttäuscht fragte Toby: „Sofort?“ „Ja sofort“, erwiderte der Man. So folgte Toby dem Man und blickte noch einmal grimmig zu mir zurück.
    Erleichtert betrat ich die linke Tür. Solche WC sind schon seltsam. Es sind da alle möglichen Kammern und Dinge, von denen man nur Raten konnte, für was sie eigentlich gut waren. Ich wollte mir das ganze Raten ersparen, deswegen suchte ich mir einfach eine Ecke um dort meine Geschäfte zu verrichten. Ist doch viel unkomplizierter.


    Als ich das WC wieder verließ, war Toby noch nicht zurück gekehrt. Statt dessen stand da ein Chelast, das gleich auf mich zu kam. „Äh, Tschuldigung dos I ster ober kunntast du mir vielleicht hefa?“, fragte es mich in einem richtigen argen Pflanzen Dialekt. Ich musste kurz überlegen, was er überhaupt gerade sagte. >Wo bei den?<.
    „Jo, du konnst jo die Menscha verstehn oda? Also I ka des nit, und mei Fraucha red ja imma so fü mit mir. Wenn I wenigst wisat über wos sie überhopt red, wär des a hüfe. Hüfst du ma?“ Ähm, warte was sagte er noch mal(überlegen....)...Ach ja. >Na gut, ich helfe dir, wenn es nicht allzulange dauert<
    „Wos sogst du?“
    Ächts, na super er kann kein Hochpflanzen. >I hob.. gsogt, Ähm.. I hef da, wenn es.....ned zu long sauert, I man dauert< Erfreut sagte er: „Supa, danke fü meus, folg ma.“


    Alle die auf eine Romanze warten: Keine Sorge wird schon kommen (ob mit Pachirisu... muss noch überlegen)^^

  • Ich lach mich kaputt! Erst Toby verarschen von wegen Männlein oder Weiblein, dann doch mal ganz relaxt due linke Tür nehmen und da die Toiletten nicht gefallen in die Ecke machen XD Genial, so was! Und dann noch von wegen unkomplizierter...:}

    Zitat

    Ich musste sechs mal hin und her rennen, bis ich alle Sandwiches zu
    Toby seinem Tisch gebracht hatte. O.K., alle bis auf Drei, dieses mal
    wirklich nur aus moralischen Gründen.

    Dann das noch...muss ich ja nix mehr zu sagen, nicht? XD
    Boah..ich könnte jetzt den ganzen Text zitieren bis zum Gehtnichtmehr, ich denk aber ich verzichte darauf, das wird mir dann aber doch zu viel Arbeit XD Rechtschreibefehler- gut, warn eine Menge dabei, aber wen stört's?^^ Der Inhalt und der vortreffliche Stil machen das mehr als Wett^^ Und was das Chelast will- XDDD Oin Akzänt, gell? Zum Ablachen! XD Was du dir aber auch alles einfallen lässt...ich frag mich schon wann es nicht mehr zu so was Abwechslungsreichem kommt. Das ist ja immer die Gefahr bei solchen Stories: man wiederholt die selben Witze nach einiger Zeit. Aber das ist ja zum Glück noch nicht eingetroffenXD

  • Achtung: Lachen kann ihrer Gesundheit schaden :D  
    So da jetzt alle gewarnt sind geht es weiter.


    Chelast führte mich durch das halbe Schiff, bis wir endlich zu besagtem Ort kamen. „So des is unsa Kabin.“, sagte er und zeigte auf eine Tür. Die Türe war aber anscheinend verschlossen, und ich hatte überhaupt keine Ahnung wie man sie öffnen konnte. Sie hatte ja nicht einmal einen richtigen Griff zum Öffnen. Chelast ging so nahe an die Türe, dass sein Anhänger, der aussah wie ein kleiner schwarzer Schlüssel, die Tür berührte. Der Anhänger blinkte rot auf und die Tür öffnete sich automatisch. Das Zimmer, das wir nun betraten, sah sehr gemütlich aus. In der rechten Ecke stand ein wundervolles Himmelbett. Auch gab es einen lustig aussehenden Tisch um den einige große Polster lagen. Es gab auch noch einige Dinge, wie zum Beispiel eine schön gepolsterte Bank und eine für die Menschen so lebenswichtige Bilderbox oder wie dieses Model wahrscheinlich heißt, Bilderbrett. Bei einem großem Spiegel stand eine junge Frau, höchstens 21, die sich gerade Farbe ins Gesicht schmierte.


    Sie lächelte uns an und sagte: „Hello, nandito ka na. Kasama mo ba ang Kaibigan mo?[Hallo, bist du schon da? Ist ein Freund mit dir?]“. [Alles in so einer Klammer, ist übersetzt, damit ihr wenigstens wisst was sie sagt und damit ich meiner Mutter das ganze übersetzen spare.]
    „Nun wos hots gsogt?“, fragte mich Chelast gespannt. Ich stand verdattert da. Was hat die Frau eben gesagt!? Aus Not erfand ich >>Sie hot gsogt.... hallo, wie geds<< Jedenfalls hoffte ich es, dass sie es gesagt hatte. Chelast nickte.
    „Ka dio...(und so weiter)[Du weißt ja, dass heute das große Fest ist, ich freue mich schon drauf, hab zwar noch keine Einladung aber was soll’s (kichert), wie ist es mit dir?]“
    Das wird ja immer ärger >> Sie sagte... äh, jo... wie wors, was host gmocht,....hots spaß gmocht..?<<
    Die Frau schaute zu Chelast. Der nickte eifrig. Bitte sag, dass ich nicht zu weit vom Richtigen entfernt war.
    Sie lächelte und redete weiter: „[Schön das du dich auch freust (mehr Farbe ins Gesicht schmieren). Was glaubst du, sehe ich damit gut aus?]“ Sie schaute wieder Chelast an. Äh.... >>.....Mogst du........ Hosenträga?<<
    Keine Ahnung wie ich auf diesen Blödsinn kam, vielleicht weil ich an den Typen dachte, der einmal im Wald, mit Hosenträger spazieren war. Er hatte so einen ähnlichen Dialekt wie Chelast, nur halt auf Menschisch. Jedenfalls konnte das unmöglich das gewesen, sein was die Frau gesagt hat. Chelast schüttelte erstaunt den Kopf. „Wiso frogt sie so wos?“ >>Nun weil... sie wöche im Sonderangebot gsehn hot..<< log ich.
    Die Frau schien erstaunt und meinte achselzuckend: „[Du wirst schon Recht haben, vielleicht habe ich wirklich etwas zu viel Schminke aufgetragen. Aber was hältst du von diesem Kleid?]“ Sie drehte sich herum, was mit ihrem seltsamen Kleid wirklich komisch aussah, und wandte sich wieder erwartungsvoll an Chelast.
    >> Ähm..... nun sie hod gsogt das.... (irgend etwas mit drehen.. Kreis...).. magst du...KreiseeeI man, Kreidn.<< Chelast nickte wieder und fragte mich: „Wieso frogt die me soch komische Sacha, I brach zwa Kradn, aber Hosa trager, I habt glaubt die wu lierba über des Festl reda.“
    Bevor ich was sagen konnte, redete die Frau schon wieder weiter: „[Schön das es dir gefällt, hoffentlich treffe ich wieder diesen Rick.... er war ja so süß und.....]“.
    >>Wie viel sand 65 Menscha und 87 Pokemon gemansam?<< Aus irgendeinem blöden Grund dachte ich in Stress-Situationen immer unlogisch oder einfach nur hirnlos. Diese Frage hat im Speisesaal eine Frau, ihren Sohn gefragt. Aber wieso ich an das dachte...
    „152, ober eigentlich ko mo des ned zu sama rechna, wosoll den raus kuma, 152 Menschamon? Ober wie soll I ihr des soga und überhapt, wie so wüs des wisa?“, fragte mich Chelast wieder.
    Ähm...... was soll ich jetzt.. oh man, stress pur.. Ich war einfach ein schlechter Lügner, was solche Sachen betrifft
    Da klopfte jemand an die Tür. „Who is there?“; rief die Frau. Was sie konnte auch noch Enschisch, oder wie das auch heißt!
    >>Sie hot gsogt......äh..<< Chelast unterbrach mich: „Danke, des verseh I eh scho, I kon hold des ondare nit versteha“ Ich bin ja ganz fehl am Platz. Das Chelast kann eigentlich alles, was ich nicht (ordentlich) kann. Ich hätte für diese Rechnung eine Ewigkeit gebraucht und dieses Enschisch ist mir ein Rätsel.
    >>Kannst du a nu schreiben<< fragte ich ironisch. „Na klor, du etwa ned.“ Das Vieh kann schreiben! ...Na Servus, Prost und Gute Nacht.... Moment mal, das war doch die Idee!
    >>Chelast wie wär’s damit, wenn du ihr schreibst dos du nur Enschisch konnst. Des wer do a Idee oda?<<
    Chelast wollte mich glatt umarmen. „Des is es, donke, des werde i glei mocha, am besta mit der Kradn dies ma jo gibt.“, rief er begeister.
    >>Nicht zu danken, aber besa is du schreibst mit an Stift<<. Mit diesen Worten schlüpfte ich durch die Türe, die die Frau gerade öffnete, vorbei an dem Mann der dahinter stand und so weit wie möglich von dem Zimmer. Bloß weg. Das Chelast war zwar nett, aber so viele Sprachen halte ich im Kopf nicht aus.


    „Da bist du ja, ich hab dich schon überall gesucht“, hörte ich jemanden rufen. Gleich darauf kam Toby auf mich zu gerannt. „Fukano, wo warst du?“ Ach herrlich, wieder normales Menschisch.
    „Hm ist etwas? Wieso schaust du mich so an, als hättest du mich seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen. Ach was soll’s. Dieser Chefkoch, meine Güte, der ist ein bisschen zu nett. Er hat mich gefragt, ob ich zum Fest noch ein paar Sandwiches brauche, das war die dringende Angelegenheit“, erzählte er. „Willst du mir wenigsten sagen ob du ein Männchen oder Weibchen bist? Du bist doch ein Männchen, oder“
    Frech blickte ich: „Na finds doch söbst raus.“


    @Eragon&Saphira: Den nächsten Teil schicke ich dir wieder, o.K?

  • Nee, weeste wat? I editier oinfach olle Fehler di I find, wie schaut's aus? Det is doch die Idee, oda? XD


    Ich find den Akzent noch immer affenstark^^ Nja, das Kapitel hier fand ich zwar nicht genauso berauschend wie die anderen, aber ich denk mal- nein, ich bin mir sicher dass das Fest der Knaller wird. Wie wär's mit: Fukano frisst sich total voll, findet eine Tanzpartnerin und die muss dann Krankenschwester spielen weil Fuki kotzen muss, lol XD Oder neh, wieder ein verdorbenes Sanwich! Oder ne, lass dir was Besseres einfallen XD Das kannst du jedenfalls super. Naja, ich geh dann mal editieren, neh?^^


    Ahja, noch was: Erster! XD


    /e Warn ja kaum Fehler drin, was regste dich denn so auf? Oô

  • An meiner Tastatur liegt es warscheinlich nicht, eher daran das ich das 10 Fingersystem nicht ordentlich kann.
    Lustig wenn meine Rechtschreibung nicht schlecht ist dann leidet der Humor darunter^^
    Na ja ich hoffe dieser Teil ist besser geworden als der Letzte.
    Dieser Teil wurde von Eragon&Saphira verbessert, also wundert euch nicht wenn wenig Fehler drinn sind :D


    "He Fukano, da fällt mir ein, heute ist ja das große Schiffsfest. Ich gehe hin, wie ist es mit dir?", fragte mich Toby, während wir durch einen der hunderten Gänge des Schiffes liefen. Ach das "Festl", nun ich musste überlegen. Eigentlich konnte ich ja große Mengen von Leuten nicht leiden. Ich bin halt nicht so der soziale Typ. Toby merkte wie üblich meine Unsicherheit, konnte ich meine Gedanken etwa so schlecht verbergen? "Ach hab ich glatt vergessen, es gibt wieder Sandwiches."
    Unbeeindruckt. 23 ½ Sandwiches waren für einen Tag sicher genug. Das teilte ich auch Toby mit. Der meinte kopfschüttelnd: "Wenn du meinst. Dann eben nicht. Ich gehe jedenfalls hin. Dann bringe ich dich eben in unsere die Kabine." Tja, er dachte wohl, ich bin wieder so leicht zu überzeugen, doch wenn ich einen vollen Magen habe ist es aussichtslos.


    5 Minuten später..... Blick: "Anders überlegt, ich komme doch mit."
    Ärgerlich nachzugeben, aber wie üblich hat mein Appetit gesiegt. Toby schaute mich erst verwundert an, dann meinte er aber grinsend: "Tust du es etwa mir zuliebe?"
    Nein, nur wegen den Sandwiches.


    Einige Stunden später…


    Nun das Fest sollte in einer halben Stunde beginnen, daher begaben wir uns auf die Suche nach dem Festsaal. Ich bin zwar schon durch das halbe Schiff gewandert, aber einen Festsaal habe ich dort nicht gesehen. Dennoch wollte Toby ja unbedingt die erste Hälfte durchsuchen, auf meine Warnungen, hier ist er nicht, hörte er nicht. "Komm schon, ich weiß wo ich hingehe. Hab ich dich schon jemals enttäuscht?" Meine Antwort der "Ja"- Blick beleidigte ihn anscheinet. Er redete nämlich lange Zeit nichts mehr mit mir. Erst als wir die eine Hälfte durch sucht hatten, war er wieder zum reden bereit. "Hm... na gut, du hast Recht. Hier ist er nicht." Habe ich nicht immer Recht? Toby lachte: "Nein."
    Jetzt war ich der, der beleidigt war. Ich hatte immerhin öfter Recht als dieser Einfallspinsel, oder?
    Wir mussten bereits Hunderte von Gängen durchquert haben, jedenfalls glaubte ich das. Meine Pfoten schmerzten auch schon ein bisschen. Wäre der Boden wenigstens Weicher...
    "Endlich der Festsaal", stöhnte Toby erleichtert und rannte auf ein große Tür zu, worüber etwas in großen Buchstaben geschrieben war: [FESTSAAL]. Na endlich der Festsaal... irgendwie kommt mir der Saal bekannt vor? Wenn man sich den Saal voller Tisch vorstellen würde, dann wäre es der ...SPEISESAAL!! Wir sind überall herum geirrt... "...und dabei war es ganze Zeit der Speisesaal.", setzte Toby stöhnend fort. Verärgert schaute ich ihn an. Könnte er bitte aufhören meine Gedanken zu vervollständigen.


    Der Saal war voller Menschen, eigentlich genau dass, was ich nicht leiden konnte. Trotzdem folgte ich Toby durch die Menschenmenge. Ich würde mal sagen hier waren alle Arten von Menschen vertreten, von den elegant und schön angezogenen, die wenig eleganten und normal aussehenden, bis zu den seltsam aussehenden Leuten.... AAUU, winsel… Ich zuckte heftig zusammen und zog meinen schmerzenden Schwanz ein, der sich anfühlte als ob jemand einen Nagel drauf geschlagen hätte.
    Wütend suchte ich nach dem Übeltäter. Wo war dieser..... ich glaub ich hab ihn gefunden. Tatsächlich, es war schon wieder diese nervige Frau vom Deck. Sie hat mich anscheinend nicht einmal bemerkt, den sie redete unbekümmert mit einigen Leuten: "...und da bin ich mit Patschimusu auf die Bühne gestiegen. Das Publikum hat getobt und applaudiert und..."


    Die hat Nerven, mir auf den Schwanz steigen, angeben und dann sich nicht einmal dafür entschuldigen(beides), unerhört! Na die kann was erleben...
    Die Frau trug extrem hohe Schuhe, die mit Hilfe solcher dünnen Stäbchen gestützt würden. Wahrscheinlich ist sie mit so einem Ding auf mich getreten. Egal, jedenfalls biss ich kurzerhand eines der beiden Dinger durch. "Natürlich hab ich gewonhhhaaaaa..." Sie verlor ihr Gleichgewicht, stolperte hin und her, kippte nach vorne, worauf alle auswichen, und klatschte mit dem Gesicht in eine Torte, die gerade von einem schwarz gekleidetem Man vorbei getragen wurde (Zufälle gibt's..). Bei ihrem Stürzchen flog ihr ein Pokeball aus ihrer Handtasche, der sich gleich darauf mit einem zischen öffnete. "Patschuuu", quietschte das nun erschienene Pokemon. Das Pachirisu schaute sich erstaunt um. Erst jetzt bemerkte es ihre
    Tortenverfluchende und spuckende Trainerin die sich versuchte aufzurichten. Nettes Schokoladen Gesicht, damit sieht sie doch gleich besser aus.
    Pachirisu knisterte belustigt, schnappte sich ihren Pokeball und machte sich davon. Ich machte mich ebenfalls aus dem Staub. Riskieren wollte ich nichts. Keine Ahnung was passieren würde wenn mich die Frau bemerkt. Wahrscheinlich würde sie Torten nach mir werfen und damit hätte ich ein Problem. Mir schmecken Torten eben nicht.


    „Wo warst du so lange?“, fragte mich Toby, der auf einem der Sessel saß, die an der Wand gereiht waren. Grinsend blickte ich: „Wichtige Angelegenheit.“ Toby musterte mich und murmelte: „Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du irgendwas Angestellt hast.“ Na wie kommt er wohl darauf?


    Ich legte mich neben seinem Sessel auf den Boden und beobachtete die Menschen. Die Menschen, die auf der linken Seite standen, unterhielten sich, aßen, oder standen einfach nur blöd in der Gegend . Die Leute, die auf der rechten Seite waren, waren mehr aufs tanzen aus. Es war auch eine Art Bühne aufgebaut, worauf vier Männer standen, die anscheinend hier die Musik machten. Persönlich gefiel mir diese Musik besser, als die beim Wettbewerb.


    „Have I ever said how beautiful you are? Really you look wonderful in your dress and your face...“ Enschisch? Musste das sein?
    Ich blickte zu einem Paar das in der Nähe von uns tanzte. Der Enschisch Sprecher war ein junger, braun haariger Mann der mit einer mir sehr bekannte Frau tanzte. Es war die Trainerin von Chelast. Chelast war ebenfalls anwesend. Er stand in der Nähe der beiden und winkte mir mit einem Stück Papier zu auf dem geschrieben war: THANK YOU^^. Was das wohl bedeutet. Verwundert fragte mich Toby: „Kennst du dieses Pokemon?“ Doch bevor ich antworten konnte, kam ein kleines Mädchen auf uns zu.


    Das Mädchen schaute mich mit großen Augen an (Tellergroße Augen) und fragte Toby: „Ist das ein Bub oder ein Mädchen?“ „Nun ja, eigentlich...“, stotterte er.
    „Dann ist es ein Baby!“, rief sie begeistere, packte mich(He, Moment! Las mich los!) und hob mich hoch. Darauf war ich nicht vorbereitet gewesen. Ich wollte mich befreien doch sie ließ einfach nicht los.
    „Kann ich mit ihn spielen?“, fragte sie den etwas kichernden Toby. Er weiß genau, dass er das nicht bestimmen konnte. Das verdeutlichte ich mit dem „Nein bestimmt nicht“-Blick. Doch bevor er irgendwas nur sagen konnte rief das kleine Mädchen: „Danke, bringe ihn dann eh wieder zurück." Und schon machte sie sich mit mir davon. Immer wieder versuchte ich mich zu befreien. Doch sie wollte einfach nicht locker lassen, egal was ich auch versuchte. Beißen wollte ich aber nicht, ich konnte doch kein kleines Kind beißen.


    Sie rannte zu einem Ding, wo die Menschenmütter immer ihre Babys hatten, warf die darin liegende Puppe weg und setzte mich hinein, oder besser gesagt, steckte. "So ein braves Baby." Verflixt nochmals, ich bin sicher kein Baby. Doch das kümmerte sie herzlich wenig. Wieder versuchte aus dem Ding zu entkommen doch sie hielt mich zurück und steckte mir eine Flasche in den Mund. "Trink, dann wirst du groß und stark." Gluck, gluck.....prust, keuch, spuck...was war das für ein Zeug? Jedenfalls etwas das wie uralte Milch schmeckte das mit Sand oder ähnlichen gemischt worden war.. spuck, grässlich. „Keinen Durst? Na gut, was soll’s, hier dein Schnully.“ Jetzt steckte sie mir wieder etwas anderes in den Mund. Sie fuhr fort: „Und hier noch eine schöne Rosa Schleife für mein Baby(oh bitte nicht).“ Geschwind band sie mir eine Schleife um, aber nicht an der richtigen Stelle, sondern um mein Maul. >>Mhh, Grmmm, mm...<<
    So viel ich auch zerrte, ich brachte weder die Schleife weg, noch konnte ich jetzt den Schnully ausspucken. Peinlich, sich
    von Trainern nichts gefallen lassen, aber dafür von einem kleinen Mädchen....
    Sie begann jetzt auch noch mit dem Ding durch den Saal zu fahren. Ich konnte so oft wie ich wollte, versuchen zu flüchten, sie reagierte immer so schnell dass ich keine Chance hatte.


    Die Leute schauten immer wieder neugierig und grinsend zu uns, auch die Pokemon. Besonders peinlich war es für mich bei denen, die ich vom Buffet her kannte.
    Ich befürchtete dass ich das ganze Fest lang hier festsitzen würde. Dass würde heißen: Bewegungsfreiheit, Stolz und Sandwiches, ade…


    Da hörte ich ein Knistern. Das Mädchen drehte sie überrascht um und rief entzückt: „Oh wie lieb, ein Pachirisu. Willst du mit uns spielen?“ Jetzt drehte ich mich auch um. Da stand Pachirisu, zwinkerte mich an und sprang dem Mädchen in die Arme. Das war das Zeichen für: Danke nochmals für die unterhaltsame Rettung, und gleichzeitig war es das Zeichen für mich, das ich abhauen sollte. Ich sprang von diesem Kinderding und machte mich so schnell wie es ging davon. Ich musste zu geben, dass ich mit Toby als Trainer noch Glück gehabt habe. Er war kein Angeber, ich konnte seine Sprache und er war kein Kleinkind dieser Sorte. Er war eigentlich ziemlich O.K., für einen Menschen eben. Das soll aber nicht heißen, dass ich ein Trainerfreund werde. Das werde ich nämlich nie werden.


    Ich blickte in die Richtung wo ich Pachirisu und das Mädchen vermutete. Irgendwie hatte ich das Gefühl das Pachirisu jetzt den Trainer hatte, den es immer schon wollte. Oder irrte ich mich?


    Danke mal allen die für meine Geschichte gevotet haben und natürlich auch allen die diese Geschichte lesen^^

  • *lach*
    Wie wär's, wenn E&S nächstes Mal besser aufpassen würde? :} Ich hab mehr Fehler entdecken können als beim letzten Mal XD


    Allerdings- geile Handlung diesmal. Nicht gaaanz so ironisch(dennoch genug dass ich ahabe lachen müssen, imo, und das reicht^^), dafür aber eine herrliche Beschreibung der Atmosphäre. Wunderbares Klima, einfach nur eine herrliche Komposition, die genau den richtigen Mix aus Ironie, Witz, Unschuld und "Happy-End"(für Pachi^^) hat...geil. Ich weiß nicht wie du's hinbekomst, so gut zu schreiben aber eins ist klar: deine Story bekommt meinen Vote, imo!

  • Ha, jetzt kann ich mal ernsthaft mit meinem Wissen angeben, das sich zugegeben nicht überall anwenden lässt, aber viel zu wenig geachtet wird


    Fangen wir mal ganz logisch an:


    Die Schuhe, die eine gehobene(im warsten Sinne des Wortes..) Dame trägt, sind etwas höher angesetzt. Allerdings sind das relativ klassische Schuhe. Und das einzige, was unser Fukano durchbeißen könnte, sind High-Heels!!


    High-Heels werden in der Regel nur von dünnen jungen Mädels getragen!!Und nicht von so einer pampig kastigen Uralt-Oma!! Die bricht da in sich zusammen, reinkommen tut sie in diese extrem Schuhe auch nicht. *Stolz auf diese Worte sei*


    Zweitens: Die Frau kann nicht nach vorne in die Torte kippen, weil die High-Heels hinten durchgebissen wurden. Demnach müsste sie in die angegebene Richtung fallen ;)


    Der Rest ist wieder ziemlich logisch und gut beschrieben, also Lob an dich^^


    Lg Love_Vulnona