Fleischesser, Vegetarier, Veganer, Frutaner

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  • Armer Gucky. Schnell zu überfordern.

    Ok, du bist genervt, kann ich verstehen...

    Dir ist aber sicherlich bewusst, dass man dieses Gericht nicht eben mal so schnell für einen einzelnen Gast zubereitet. Was jeder für sich zu Hause veranstaltet, darum ging es an der Stelle doch garnicht.

  • Armer Gucky. Schnell zu überfordern.

    Ok, du bist genervt, kann ich verstehen...

    Dir ist aber sicherlich bewusst, dass man dieses Gericht nicht eben mal so schnell für einen einzelnen Gast zubereitet. Was jeder für sich zu Hause veranstaltet, darum ging es an der Stelle doch garnicht.

    Das Fleisch wegzulassen erfordert keinen Extraaufwand. Man spart sogar Zeit und Lebensmittel. Und wie gesagt kann man sich statt Borsch auch diverses anderes bestellen? Eventuell ne Gemüsesuppe?


    Genervt? Du tust mir höchstens leid mein Lieber. Wenn dich schon ne Suppe so aus dem Konzept bringt..

  • Und wie gesagt kann man sich statt Borsch auch diverses anderes bestellen? Eventuell ne Gemüsesuppe?

    Genau das. Was du beschreibst, nennt sich Gemüsesuppe. Für manche hätte nach deinem ursprünglichen Post allerdings leicht der Eindruck entstehen können, bei Borschtsch handelt es sich um ein vegetarisches Gericht, was es aber nicht ist.

  • Genau das. Was du beschreibst, nennt sich Gemüsesuppe. Für manche hätte nach deinem ursprünglichen Post allerdings leicht der Eindruck entstehen können, bei Borschtsch handelt es sich um ein vegetarisches Gericht, was es aber nicht ist.

    Fleisch ist wie gesagt nicht Pflicht. Rote Bete hingegen gehört traditionell dazu. Das ist die Quintessenz von Borsch. Deshalb nenne ich es so. Ich bin Osteuropäer. Borsch ist bei uns ein traditionelles Gericht. Meine Mutter macht ihn oft. Ohne Fleisch. Sahne kommt bei Bedarf rein (für die die es wollen), meistens nicht. Willst du mich darüber belehren wie ich als Osteuropäer Borsch zu essen habe und ob ich es Borsch zu nennen habe, weil auf Wikipedia was von Rindfleisch steht?


    ಠ_ಠ


    Wenn ich sage es gibt veganen Borsch, dann ist das so.

  • Wie sah für euch der konkrete Start aus? Welche Schritte seid ihr gegangen? Auf welche Probleme seid ihr dabei gestoßen? Gibt es Tipps (eventuell hilfreiche Webseiten, Apps), die den Umstieg erleichtern? Usw.

    Dazu muss ich mich den anderen Anschließen, man zieht es einfach durch. So ist es doch eigentlich mit den meisten Sachen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass kleines annähern an bestimmte Sachen, meistens darin resultiert, dass man es sowieso nicht durchzieht. Das wichtigste bei solchen Umstellungen, ist, wie ich finde, dass man es vor allem am Anfang konsequenter durchzieht. Zum Beispiel Sport, dass man dann eben wirklich einen Monat lang mindestens jeden Tag was macht, sonst bleibt es nicht hängen. Man muss einfach ne Gewisse Routine in die Sache prügeln.

    Deswegen kann ich zumindest nur sagen, für den Anfang die Tage festlegen. Wenn man immer feste Tage hat, an denen man vegetarisch/vegan isst, gewöhnt man sich eher dran. Mittlerweile kann ich das auch einfach switschen, weil ich mich eh schon daran gewöhnt habe, so gut es geht zu verzichten und eh schon viel mehr vegetarische/vegane Gerichte im Vorraus kaufe.

    Das gilt aber auch nur, wenn man gar nicht komplett verzichten will, wenn man sowieso anfangen will, Vegan/Vegetarisch zu leben, setzte man sich am besten einen Stichtag, der aber auch nicht zu weit weg ist. Also vielleicht wenns heute währe, sagt man dann, ab morgen zieh ich das durch. Wenn man den Tag später setzt, ist der Gedanken nicht mehr so frisch und man lässt es schnell wieder bleiben. Betrifft aber generell alles, nicht nur dieses Thema.

    Fazit ist einfach, der Anfang ist immer am schwersten, deswegen muss man da einfach besonders konsequent zu sich sein und sich selbst helfen, sein Gehirn auszutricksen, indem man eben die Routine hinein prügelt, wie als wenn man sich eben jeden Tag die Zähne putzt oder so.


    Edit: Mir ist noch was eingefallen, was auch recht wichtig ist, wie ich finde. Man darf sich nicht einreden, ich muss heute verzichten, oder ich darf heute kein Fleisch essen oder sowas. Das sorgt nur dafür, dass man dem Gehirn zeigt, dass man es nicht gerne macht, es aber trotzdem tut. Man muss sich viel eher sagen, auch wenn man vielleicht am Anfang keinen Bock drauf hat, dass man eben gerne verzichtet, dass man es aus Überzeugung tut und sowas. Einfach die positiven Sachen dahinter finden, damit das Gehirn damit nicht etwas verbindet, dass man nicht gerne tut.

  • Ich denke, man sollte es einfach mal probiert haben. Fasten war doch schon immer sehr beliebt, unabhängig von religiösem Glauben, und wenn man sich probehalber einen festen Zeitrahmen zum Verzichten steckt (zwei Wochen zB) hilft das vielen bestimmt dem Fleischverzicht etwas Positives abzugewinnen.

    Man muss nicht direkt zum "Vollblut-Veggie" werden, sprich Zutatenlisten von Lebensmitteln pauken um zu schauen ob keine tierischen Bestandteile vorhanden sind, sondern nur auf das Offensichtliche verzichten: Wurst, Fleisch, evtl. Fisch und Meeresfrüchte. Vielen Fleischessern fehlen bestimmt die Alternativen, "was mache ich jetzt auf mein Brot?" und klar, wenn man daran gewöhnt ist jeden Tag seine Mortadella zu essen ist es erst einmal schwierig einen gleichwertigen Ersatz zu finden - war tatsächlich auch mein Problem zu Beginn. Sieht man sich genauer im Laden um und investiert beim Einkaufen etwas mehr Zeit als sonst entdeckt man unzählige Produkte die z.B. Wurst ersetzen, nicht unbedingt geschmacklich (gibt es natürlich ebenfalls), aber gleichwertig und teilweise gesünder: Streichcremes aus Gemüse und Hülsenfrüchten, vegetarischer Käse (da gibt es wirklich viel, die meisten Hersteller verzichten auf tierisches Lab und man muss überhaupt nicht lange suchen), Aufschnitt (und auch hier gibt es dermaßen viele Alternativen dass für jeden etwas dabei ist ^^) und natürlich Frischkäse (hier muss man etwas mehr aufpassen da häufig mit Gelatine aufgeschlagen wird - das ist NICHT immer gekennzeichnet!).


    Das ist kein Vorwurf sondern eine Beobachtung: Manche Fleischesser scheinen auf ihr Steak zu bestehen weil sie keine Lust haben, eine alternative Beilage zu suchen. Aber braucht man unbedingt ein Stück Fleisch als Beilage? Wie wäre es stattdessen mit einer Gemüsefrikadelle oder Getreidebratlingen? Klingt immer langweilig, doch da gibt es viele leckere Rezepte die für Abwechslung sorgen und nicht kompliziert sind.


    Da ich noch nie viel Fleisch aß und mein Konsum sowieso gen Null ging als ich bei meinen Eltern auszog war der Verzicht für mich nicht schwer. Mir geht es gesundheitlich besser weil ich mich nach dem Essen nicht mehr so schwer fühle, das Völlegefühl ist wesentlich geringer und Fleisch verdauen ist wirklich anstrengend. ^^

  • Zitat

    Manche Fleischesser scheinen auf ihr Steak zu bestehen weil sie keine Lust haben, eine alternative Beilage zu suchen. Aber braucht man unbedingt ein Stück Fleisch als Beilage?

    Das Ding ist : für viele Leute ist Fleisch eben nicht die Beilage, sondern das Hauptgericht. So wurde es mir zum Beispiel als Kind auch beigebracht. Beilagen sind eben Gemüse oder Nudeln/Reis, zumindest wenn man von dieser klassischen Fleisch - Kartoffeln - Gemüse Konstellation ausgeht.

  • Für mich ist da meistens das Problem, dass viele vegetarische Gerichte gerade in Kantinen mit Käse sind und ich kann das nicht ausstehen. Zudem meine ich mal gelesen zu haben, dass die "Ökobilanz" von Käse ähnlich der von schweinefleisch ist (Die Kuh muss trotzdem gehalten werden und dann muss die Milch noch stark verarbeitet werden). Deswegen lande ich dann meistens doch wieder beim Gericht mit Fleischbeilage...

    Ich bin nicht die Signatur, ich putz hier nur.
    [pokemon='big','shiny']Kokowei-alola[/pokemon]

  • Zitat

    Manche Fleischesser scheinen auf ihr Steak zu bestehen weil sie keine Lust haben, eine alternative Beilage zu suchen. Aber braucht man unbedingt ein Stück Fleisch als Beilage?

    Das Ding ist : für viele Leute ist Fleisch eben nicht die Beilage, sondern das Hauptgericht. So wurde es mir zum Beispiel als Kind auch beigebracht. Beilagen sind eben Gemüse oder Nudeln/Reis, zumindest wenn man von dieser klassischen Fleisch - Kartoffeln - Gemüse Konstellation ausgeht.

    Ich find das furchtbar. Dadurch überisst man sich auch bei weitem, wenn Nudeln eine Beilage sein sollen.

    Von daheim hab ich es schon so mitgenommen: Es gibt jetzt nicht schon wieder Fleisch, das hatten wir vorletzte Woche schon oder so. xD

    Dafür gab es echt viele Nudelgerichte und Gemüse/Eierreisgerichte in allen Konstellationen.


    Ich habe mal eine Woche lang in der Kantine nur Vegetarisches und Veganes gegessen. Manches hat mir ganz gut geschmeckt, aber ich werde dadurch irgendwie nicht satt, obwohl es ein Menü war.

    Ohne Scherz und nicht böse gemeint: Lern weniger zu essen.

    Die meisten Portionen sind ohnehin viel zu groß und die Mägen vieler Leute viel zu viel ausgedehnt.

  • Ich habe mal eine Woche lang in der Kantine nur Vegetarisches und Veganes gegessen. Manches hat mir ganz gut geschmeckt, aber ich werde dadurch irgendwie nicht satt, obwohl es ein Menü war.

    Same, habe dann auch oft das Gefühl, dass dann irgendetwas fehlt und ich noch hungrig bin.

    Ohne Scherz und nicht böse gemeint: Lern weniger zu essen.

    Guter Tipp. Wenn du nicht satt bist, iss weniger, ok.


    man sollte anfangen, Tiere nicht als Objekte anzusehen, sondern als Individuen, denn genau das sind Tiere. Sie atmen, sie leben, sie haben Gefühle, Ängste und Bedürfnisse. Und sie wollen offensichtlich nicht auf unserem Teller landen. Wer diesen simplen Umstand einräumt, ist nicht weit entfernt von einem tierfreien Konsumverhalten.

    Schon klar. Und? Wieso bin ich deswegen "nicht weit entfernt von einem tierfreien Konsumverhalten"?

    Und Pizza ohne Käse? D: dafuq


    Ich finde die bisherigen Alternativen ganz ok, nur gibt es eben diese veganen oder vegetarischen Wurst/Käse-Alternativen nicht überall, wie eben Aufschnitt oder so für zB Brot. Wenn ich daran denke, dass ich keine Wurst, keinen Käse und auch keine Butter auf ein Brot mehr lege, dann kann ich das auch gleich sein lassen Brot zu essen. Stimmt, das ist sowieso gesünder. Aber irgendwie ist hier gerade nur vom Seinlassen die Rede. Mich würde eher interessieren, was man tun soll. Die Alternativen begeistern mich aktuell nicht. Ich bin jemand der gerne isst, und bei mir muss das Essen auch schmecken. Ich weiß, dass manche Leute nur essen, weil sie es praktisch müssen, um zu überleben und es praktisch egal ist, was sie essen, hauptsache es geht runter...

  • Ohne Scherz und nicht böse gemeint: Lern weniger zu essen.

    Guter Tipp. Wenn du nicht satt bist, iss weniger, ok.

    Weil man seinen Magen über Jahre oder Jahrzehnte hinweg eben zu viel ausgedehnt hat. Was man sich durch schlechte Gewohnheiten antrainiert hat, kann man sich meist auch wieder abtrainieren.

  • Da ich hier in dem Topic zu dieser Angelegenheit erwähnt wurde:


    Ich denke, der einfachste, erste und wichtigste Schritt dabei, Vegetarier oder Veganer zu werden ist einfach, sich zu informieren. Nehmen wir mal an, man hat sich bereits so sehr informiert, dass man selbst Gründe sieht, Veganer werden zu wollen, aber man diesen Schritt eben nicht so recht gehen kann, da man den Weg nicht kennt. Ich würde empfehlen: Schaut Dokumentationen, lest vegane Blogs, schaut vegane Vlogs, lest Online-Artikel oder fragt einfach Veganer aus eurem Umfeld. Nicht um herauszufinden, wie ihr es machen sollt, sondern um herauszufinden, wie sie es machen.


    Bei vielen Dingen im veganen Lebensstil geht es eigentlich darum, Alternativen zu finden. Man erfährt zum Beispiel, dass irgendeine Verhaltensweise oder ein Produkt problematisch ist. Und dann sucht man sich eben eine weniger problematische Alternative.

    Ich habe viel über Veganismus von Freunden gelernt, wenn ich mit ihnen zusammen einkaufen gegangen bin. Man steht vor einem Regal mit Lebensmitteln, sie greifen zu einem bestimmten davon, und man fragt: "OK, warum hast du das hier genommen?"

    Oder man fragt eben: "Kennst du einen guten veganen Butterersatz?" - "Naja also wir kaufen immer die grüne Alsan" usw.


    Je mehr ihr euch mit Infos zu dem Thema umgebt, und je mehr ihr euch damit beschäftigt, desto besser. Ihr müsst nicht von Tag eins an vegan leben. Damit könntet ihr sogar einiges falsch machen. Und nur weil ihr euch über vegane Alternativen informiert, heißt das ja noch lange nicht, dass ihr das auch anwenden müsst. Das bleibt euch selbst überlassen. Daher ist die Informationssuche finde ich der beste Anfangspunkt, denn es ist total unverbindlich.


    Um mal ein paar Richtlinien zu nennen, mit denen man oft gut beraten ist:

    • Gute Basisprodukte für eine vegane Ernährung in Europa sind u.a. Brot, Linsen, Kartoffeln, Bohnen, Nudeln aus Hartweizengries oder Couscous. Reis ist in seiner Herstellung sehr umweltschädlich, also lieber vermeiden.
    • Dazu lokales und bestenfalls saisonales Obst und Gemüse. Blumenkohl, Tomaten, Karotten, Äpfel, Birnen usw. In Europa angebautes Obst und Gemüse wie Zucchini, Weintrauben, Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen können auch noch okay sein.
    • Hafermilch als Milchersatz
    • Vitamin B12 als Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Auf vegane Herstellung achten, wie auch bei anderen Ergänzungsmitteln. Bitte informiert euch zusätzlich über andere wichtige Zusatzstoffe (das solltet ihr übrigens auch tun, wenn ihr euch von Fleisch ernährt).
    • Beim Einkaufen nach dem Vegan-Siegel schauen, dann muss man nicht die ewig langen Zutatenlisten durchgucken. Das Logo zu drucken ist noch nicht Pflicht, soll aber, soweit ich weiß, bald pflichtmäßig eingeführt werden. Das wird das Einkaufen leichter machen.
    • Lieber in lokalen, kleinen Läden einkaufen, als in Ketten. Generell Produkte von großen Marken eher vermeiden. Lieber selber einkaufen gehen, als bei Amazon zu bestellen.
    • Lieber lokal hergestellte Produkte einkaufen. Hinweise zum Herstellungsland finden sich oft auf den Verpackungen. Achtet vor allem darauf, dass es nicht aus weit entfernten Ländern stammt (China, Südamerika etc). Der Transport über weite Strecken ist umweltschädlich.
    • Lieber Produkte ohne Verpackung als mit Verpackung kaufen. Lieber Holz/Papier-Verpackungen wählen als Plastik-Verpackungen. Lieber Glasflaschen kaufen als Plastikflaschen, und lieber Pfand-Flaschen kaufen als Nicht-Pfand-Flaschen.
    • Auch bei Kosmetik und Kleidungsstücken sollte auf eine vegane Herstellung geachtet werden
    • Lieber Second-Hand kaufen als neu. Gilt insbesondere für Kleidung und Elektronik, aber auch Möbel etc.
    • Lieber kurze Reisen als weite Reisen, lieber öffentliche Verkehrsmittel als Auto, lieber Zug als Flugzeug etc.


    Ein umweltbewusster Lebensstil fängt nicht bei Veganismus an und hört dort auch nicht auf. Wer Veganer ist, sich aber von Reis, Avocados, Bananen und Kokosnüssen ernährt und zweimal im Jahr in den Urlaub fliegt, der hat der Umwelt und sich selbst nicht allzu viel Gutes getan.

    Ihr müsst selbst entscheiden, welche Alternativen ihr wählen wollt und welche nicht. Es gibt keinen korrekten umweltbewussten Lebensstil. Viele umweltbewusste Menschen ernähren sich zum beispiel überwiegend vegan, machen aber bestimmte Ausnahmen:

    • Manche essen trotzdem Honig. Honig von Lokalen Imkern zu kaufen, kann Bienenpopulationen unterstützen in einer Zeit, in der Bienen durch Pestizide vom Aussterben bedroht sind.
    • Manche essen trotzdem Hühnereier von manchen lokalen Bauernhöfen. Hühner legen auch unbefruchtete Eier (im Gegensatz zu anderen Vögeln), und sie legen immer Eier. Wenn ein Freund von euch Hühner als Haustiere hegt, könnt ihr für euch entscheiden, ob der Konsum dieser Eier für euch in Ordnung geht, weil er wenig umweltbelastend ist.
    • Manche essen trotzdem Fleisch von von Jägern erlegtem Wild. Der Wolf als natürlicher Feind vieler heimischer Wildsorten wurde vom Menschen vertrieben. Das resultiert darin, dass eingie Wildsorten sich ungehemmt vermehren und dadurch Schaden an Pflanzenbeständen verursachen. Das Erlegen dieses "überschüssigen" Wilds wird von vielen umweltbewussten Menschen als wenig umweltschädlich und ethisch in Ordnung betrachtet, und damit auch der Konsum des resultierenden Fleischs.

    Es gibt natürlich wiederum viele Veganer, die auch in diesen Fällen den Konsum tierischer Produkte ablehnen. Es ist eine Frage, die man für sich selbst beantworten muss - das kann man aber nur dann wirkungsvoll tun, wenn man ausgiebig in der Thematik drinsteckt und sie von allen Seiten betrachtet. Umweltbewusst zu leben bedeutet, konstant dazuzulernen. Neue Alternativen finden und ausprobieren, und auch nach Jahren noch problematische Verhaltensweisen an sich zu entdecken und nach Lösungen dafür zu suchen. Und man muss selbst entscheiden, wie viel Energie und Mühe man dafür aufbringen möchte. Abschließend:


    Geld ist Macht!


    An der Stelle möchte ich vor allem auf eine besonders wichtige Sache aufmerksam machen: Geld ist Macht. Mit jedem Cent, den ihr ausgebt, stimmt ihr darüber ab, was für eine Welt ihr wollt. Ihr würde sogar so weit gehen zu sagen, dass euer Geld die Gesellschaft viel mehr verändern kann als eure tatsächliche demokratische Stimme bei einer Wahl.


    Warum ist das so? Weil ihr mit eurem Geld eine Nachfrage schafft. Wenn ihr 100€ für vegane Produkte ausgebt, dann erzeugt ihr 100€ Nachfrage in der Welt für vegane Produkte. Wenn ihr das Geld stattdessen für tierische Produkte ausgebt, dann erzeugt ihr die Nachfrage für tierische Produkte. Wenn ihr Geld ausgebt für Fleisch aus Massentierhaltung, dann stimmt ihr dafür ab, dass Massentierhaltung weiter existiert. Wenn ihr Geld bei Amazon ausgebt, dann stimmt ihr dafür ab, dass Amazon weiter existiert. Wenn ihr Geld bei eurem lokalen Bauern oder eurem lokalen Buchladen ausgebt, dann stimmt ihr wiederum dafür ab, dass diese weiter existieren.

    Unser Konsumverhalten ist eines der stärksten Instrumente, die wir haben, um einen Einfluss auf die Welt zu nehmen. Ich finde, das ist etwas, das man immer im Hinterkopf behalten sollte, weil es dabei helfen kann zu entscheiden, was man wirklich braucht und was nicht.

  • Das Ding ist : für viele Leute ist Fleisch eben nicht die Beilage, sondern das Hauptgericht. So wurde es mir zum Beispiel als Kind auch beigebracht. Beilagen sind eben Gemüse oder Nudeln/Reis, zumindest wenn man von dieser klassischen Fleisch - Kartoffeln - Gemüse Konstellation ausgeht.

    Was ja auch richtig so ist. Man lernt von den Eltern, Kindergärten oder Schulen sich ausgewogen zu ernähren. Ich kann mich noch erinnern, dass wir in der Realschule eine Zeit hatten wo immer ein "Lehrer" kam und über gute und ausgewogene Mittagessen gesprochen hat. Ist natürlich nur eine schwammige Erinnerung da es lang her ist. Und letztlich muss man auch sagen, dass diese Leute recht haben. Wenn man die ganzen Probleme die das Essen bringt mal ausblendet und nur darüber nachdenkt was heute auf dem Teller landet, dann ist eine ausgewogene Ernährung die richtige Entscheidung. Geht man in irgendein Extrem führt dies dazu, dass man Nachteile und Probleme hat. Deshalb finde ich es auch immer schlimm, wenn Eltern ihrem Kind nicht die Chance geben selbst zu entscheiden wie es leben möchte. Wenn schon von Anfang an das Kind unter starken Fleischkonsum gesetzt wird oder nur auf den veganen Konsum. Dann lernt das Kind nichts anderes und Vorurteile und Diskriminierung sind vorprogrammiert weil das Kind eben völlig anders ist. Ich bin dahingehend meinen Eltern wirklich dankbar, dass ich heute so gesund leben kann ohne verzichten zu müssen und doch bewusst zu leben. Mein Speiseplan ist kunterbunt und wechselt regelmäßig die Gerichte. Mal gibt es eine schöne Reispfanne ohne Fleisch, dann gibt es mal wieder schöne Frikadellen mit Gemüsebeilage und dann auch mal eine Pizza ohne oder mit Fleisch usw. Ich muss mir nicht die Zeit nehmen erst einmal alles zu überprüfen, da ich auch nur 1x monatlich einkaufen gehe. Ich weiß was im Einkaufswagen landet und das wird dann über die 4 Wochen gegessen. Oder wenn ich mal irgendwo auswärts unterwegs bin muss ich nicht fragen was jetzt genau das Essen alles beinhaltet oder mir Gedanken machen etwas falsch zu machen. Mal rette ich die Tiere (was für mich ja eher ein Nebeneffekt ist weil ich andere Prioritäten habe), mal die Menschen, mal die Natur. Allen kann man eh nicht gerecht werden. Und letztlich muss man auch sagen, dass es um mein Leben geht und ich glücklich sein möchte mit dem was ich tue. Deshalb könnte ich nie sagen ich esse jetzt nur noch Fleisch oder nur noch Grün. Es entspricht einfach nicht meiner Ideologie in einem Extrem zu leben welches genauso (oder stärkere) Nachteile hat wie eine normale Ernährung.

  • Phoenixfighter du implizierst, tierische Produkte wären notwendig für eine ausgewogene Ernährung. Durch eine vegane Ernährung könnte man das Kind jedoch auch schon von früh auf für Themen wie Umwelt und Ethik sensibilisieren. Ich denke es ist möglich, sein Kind und auch Schwangere vegan zu ernähren, wenn man es richtig macht. D.h. das volle Spektrum an Lebensmitteln ausnutzt und auch nicht vor Nahrungsergänzungsmitteln zurückschreckt. Im Endeffekt kriegen Tiere in der Tierhaltung wie gesagt sowieso Nahrungsergänzungsmittel in ihr Kraftfutter, Produkte wie Milch werden oft auch mit Vitaminen wie D3 angereichert, und wenn du dir Babynahrung anschaust, kommt diese auch mit einer Reihe an Nahrungsergänzungsmitteln.


    Meiner Meinung nach gehört heutzutage zu einer ausgewogenen Ernährung Supplementation auf jedenfall dazu, egal ob Veganer oder Allesesser. Denn Supplementation hat den Vorteil, spezifische Bedürfnisse anzuvisieren, während Nahrung immer ein package-deal ist. Beispiel. Optimalerweise nimmt man pro Tag 2-3g Omega 3 in Form von DHA/EPA zu sich. Nun kann man mehrmals die Woche bis täglich Lachs essen (problematisch aufgrund der Überfischung der Meere sowie der Schwermetallbelastung und sonstigen Verunreinigungen), oder man nimmt täglich ein Algensupplement, welches in geschlossenen Systemen kultiviert und auf Verunreinigungen third-party getestet wurde. Immerhin sind Algen die einzige natürliche Quelle von DHA/EPA, Fische bekommen es indem sie diese Algen essen.


    Dasselbe gilt für B12. Ob die Bakterien dieses B12 nun im Darm eines Tieres produziert haben und es im Fleisch mit all seinen potentiellen Nachteilen kommt, oder dieselben Bakterien dasselbe B12 einfach in einer sauberen Umgebung im Labor produzieren, ist irrelevant.

  • Wie sah für euch der konkrete Start aus? Welche Schritte seid ihr gegangen? Auf welche Probleme seid ihr dabei gestoßen? Gibt es Tipps (eventuell hilfreiche Webseiten, Apps), die den Umstieg erleichtern? Usw.

    Ich habe schon immer Salami, Streichwurst und generell viel der verarbeiteten Wurst absolut ekelhaft gefunden. Für mich hat das immer total fad und primitiv, teilweise viel zu salzig geschmeckt, und ich bin froh, dass ich als Kind dann immer auf Schinken oder Puten- oder Truthahn- oder Hühneraufschnitt ausweichen konnte. Hab auch nie gerne Salamipizza oder sonstiges gegessen. Und auch bei Würstchen mochte ich nur die frischen, knackigen. Die im Glas oder der Dose? E k e l h a f t.

    Irgendwann, als ich dann angefangen habe sehr auf meine Ernährung zu achten, habe ich mich bemüht mehr Gemüse zu essen, so sind also die Verteilungen in meinen Portionen einfach massiv umgeschwungen, und Grünzeug alleine hat 60% meiner Portion ausgemacht, haha.

    Fast forward Ende 2018: ich war über Weihnachten bei meiner Familie, und auch wenn es Geflügelbraten hab mit diversen Beilagen, auch Gemüse, war meine kleine Schwester zu dem Zeitpunkt bereits Veganerin (sie ist gegen Milcheiweiß allergisch, nicht Laktose!, sie kann also keine Milchprodukte konsumieren), auch wenn sie inzwischen Eier und ab und an Fisch isst, hat sie damals sehr viel Tofu im Haus gehabt und mit Gemüse gearbeitet. Irgendwann habe ich mich dann ein bisschen bei ihr drangehängt und "ausversehen" lol einfach drei Wochen, bis ich damals dann heim nach Erfurt fuhr, kein Fleisch gegessen. Und wieder anfangen wollte ich einfach nicht, schließlich hatte mir nichts gefehlt. Ich hab viel mehr Hülsenfrüchte gegessen und auch bei den tierischen Produkten, die ich gegessen habe, auf die Menge geachtet. Statt vier Eier im Rührei nur noch zwei, dafür mit Gemüse gestreckt und dazu Toast mit Hummus gegessen. Und seit 9 Monaten lebe ich nun vegetarisch.

    Guter Tipp. Wenn du nicht satt bist, iss weniger, ok.

    Ja und nein. Ich kenne Edex "Körper" nicht, aber ich kann dir aus meiner Erfahrung als jemand, der mal doppelt so viel gewogen hat wie für sie gesund, sagen, dass sich das Magenvolumen ausdehnt, wenn man große Portionen ist, und sich demnach auch "leerer" fühlt, wenn man die davor gewohnte Menge nicht isst. Also ja, irgendwo ist es schon so, dass man sich manchmal ein wenig zügeln muss. Manche Leute trinken auch einfach nicht genug zu Mahlzeiten.

    Same, habe dann auch oft das Gefühl, dass dann irgendetwas fehlt und ich noch hungrig bin.

    Was esst ihr bitte für "vegetarische" bzw "vegane" Gerichte? Es gibt so viele Zutaten, die nicht aus Fleisch bestehen, die füllend sind. Ich komme im Anschluss mal zu Gerichten/Speisen, die ich gerne esse, teils vegan, teils vegetarisch. Aber es ist imo eine Ausrede. Jede Mahlzeit kann dich hungrig lassen, wenn bei der Zubereitung nicht genug bedacht wurde und das Rezept relativ konsistenzlos ist. Einfach n Stück Hühnerbrust wird dich hungrig lassen, genauso wie dich eine handvoll Nudeln mit geriebenem Käse nicht satt machen wird.



    Was ich regelmäßig esse:

    Salate mit Tomaten, Gurken, Mais, Zwiebeln, Oliven, Paprika, Artischoken, Samen und Nüssen, Karotten, fertiger Krautsalat & fertiger Kartoffelsalat (nur Essig und Öl, den Rest finde ich nicht wirklich lecker), gerösteter Knoblauch, gekochte Linsen, gekochte Bohnen, geröstete Kichererbsen, Pilze

    Ich esse nicht nur Eisbergsalat, ich kombiniere meistens eigentlich mindestens zwei verschiedene Salate, das kann Feldsalat, Lolo Rosso, Babyspinat und vieles anderes sein. Ich schmeiße auch nicht alles von der Liste oben auf einmal rein, aber ein guter Salat besteht aus einer Kombination an verschiedenen Zutaten, finde ich. Ja, nur Eisbergsalat mit Essig und Öl schmeckt auch scheiße, aber wer sich so wenig Mühe für sein Essen gibt, hat imo auch so eine Erfahrung absolut verdient, haha.

    Alternativ kann man noch gekochtes Ei reinschneiden, einen Klacks Hummus oben drauf machen oder Ziegen-/Schafskäse reinbröseln, wenn man vegetarisch essen will. Aber auch ohne schmeckt es imo absolut gut. Dazu Baguette oder Toast oder sonst was, und man wird auf jeden Fall satt.

    Pasta aller Arten, oft mit Tomatensauce und verschiedenem Gemüse. In Theorie kann man natürlich auch gerne zu Fertigsauce greifen, sollte das Gemüse aber vorher anbraten.

    Pasta mit Pesto ist so ziemlich mein Essen schlechthin. Dazu gerösteten Knoblauch und Zwiebeln und Pilze und ich hab das Gefühl, ich will nie wieder was anderes essen, haha.

    Ab und an gönne ich mir auch mal Ravioli oder Tortellini, und ganz selten mache ich mir auch mal meine Spaghetti Carbonara mit gerösteten Pilzen statt Schinken. PS macht da nicht die Deutschen Carbonara draus, ich flehe euch an, es schmeckt echt beschissen langweilig. Die italienische Originalrezeptur mit Ei und Käse ist SO VIEL BESSER und macht auch satter. Auch wenn Parmesan nicht vegetarisch ist, gibt es anderen brauchbaren Hartkäse für das Rezept.

    Ansonsten kann man auch alle Pastarezepte prima zu einem Auflauf basteln, ich haue dann meistens bisschen weniger Nudeln rein und vergrößere meinen Gemüseanteil.

    Mal vegetarische Lasagne probiert? Statt Hackfleisch kann man imo gut Pilze und anderes kleinschnibbeln, vielleicht auch mit Linsen und dazu eine cremige Tomatenpesto, bisschen Käse. Ist obvs nicht vegan wenn man Käse mit ranmacht, aber darum geht es mir auch nicht immer.

    Gemüseeintopf, in den ich alles reinklatsche (auch TK Gemüse), das mir gerade in die Hände fällt. Man kann hier ganz Big Brain Action machen, und sich statt Backerbsen geröstete Kickererbsen obendrauf klatschen (icksdeh weil verstehst du, es sind LITERALLY gebackene Erbsen), und das schmeckt einfach absolut geil.

    Auf Sandwiches kann man auch so viel geiles Zeugs drauf machen, von Hummus bis Schafskäse, über Tomaten mit Balsamico, Basilikum und Mozzarella bis hin zu selbstgemachtem Eiersalat ... Man muss nur mal ein bisschen sein Gehirn anstrengen. Erdnussbutter geht auch immer, und wenn man ganz erfinderisch ist kann man auch verschiedene Saucen dranmachen, und hat quasi jeden Tag ein anderes Erlebnis.

    Mal Pizzabrötchen probiert? Einfach Aufbackbrötchen kaufen, aufschneiden, in einer Schale Tomatenmark, kleingeschnittenes Gemüse nach Wahl mit Streukäse mischen, auf die rohen Brötchen knallen und aufbacken. Davon kann man am nächsten Tag auch noch gut Reste essen.

    Was ich mir auch ganz gerne mache ist Kartoffelbrei mit Röstzwiebeln, kann sogar ab und an mal der aus der Tüte sein, wenn ich gerade null Zeit und null Lust auf irgendwas habe. Dazu dann irgendeine Art von Gemüse, kann auch einfach nur Brokkoli und Karotten sein.

    Wo ich gerade bei Brokkoli - einfach mal bisschen marinieren mit worauf auch immer man Lust hat, in den Ofen und geil. Gilt auch für Rosenkohl und Blumenkohl.

    Ansonsten auch Baggers (Reibekuchen?) mit Apfelmus, die sind je nach Hersteller sogar vegan. Kindheitsfavorit aber ab und zu tut das einfach gut. Vegetarisch sind obvs auch andere Süßspeisen wie Milchreis und Grießbrei, wenn keine Gelatine tierischer Natur drin ist. Ist beim Selbermachen nicht so, aber bei fertigem Stuff achte ich darauf. Gilt auch für Pfannkuchen.

    Currys sind auch total nice, meine Freundin Haina isst quasi nichts anderes in ihrem vegetarischen Life (hi na ♥) und vielleicht kann sie mal den ein oder anderen Tipp raushauen.



    Das wars fürs erste, auch wenn mir locker noch 300000 andere Sachen einfallen.

  • Das Ding ist : für viele Leute ist Fleisch eben nicht die Beilage, sondern das Hauptgericht. So wurde es mir zum Beispiel als Kind auch beigebracht. Beilagen sind eben Gemüse oder Nudeln/Reis, zumindest wenn man von dieser klassischen Fleisch - Kartoffeln - Gemüse Konstellation ausgeht.

    Was ja auch richtig so ist. Man lernt von den Eltern, Kindergärten oder Schulen sich ausgewogen zu ernähren. Ich kann mich noch erinnern, dass wir in der Realschule eine Zeit hatten wo immer ein "Lehrer" kam und über gute und ausgewogene Mittagessen gesprochen hat. Ist natürlich nur eine schwammige Erinnerung da es lang her ist. Und letztlich muss man auch sagen, dass diese Leute recht haben. Wenn man die ganzen Probleme die das Essen bringt mal ausblendet und nur darüber nachdenkt was heute auf dem Teller landet, dann ist eine ausgewogene Ernährung die richtige Entscheidung. Geht man in irgendein Extrem führt dies dazu, dass man Nachteile und Probleme hat. Deshalb finde ich es auch immer schlimm, wenn Eltern ihrem Kind nicht die Chance geben selbst zu entscheiden wie es leben möchte. Wenn schon von Anfang an das Kind unter starken Fleischkonsum gesetzt wird oder nur auf den veganen Konsum. Dann lernt das Kind nichts anderes und Vorurteile und Diskriminierung sind vorprogrammiert weil das Kind eben völlig anders ist. Ich bin dahingehend meinen Eltern wirklich dankbar, dass ich heute so gesund leben kann ohne verzichten zu müssen und doch bewusst zu leben. Mein Speiseplan ist kunterbunt und wechselt regelmäßig die Gerichte. Mal gibt es eine schöne Reispfanne ohne Fleisch, dann gibt es mal wieder schöne Frikadellen mit Gemüsebeilage und dann auch mal eine Pizza ohne oder mit Fleisch usw. Ich muss mir nicht die Zeit nehmen erst einmal alles zu überprüfen, da ich auch nur 1x monatlich einkaufen gehe. Ich weiß was im Einkaufswagen landet und das wird dann über die 4 Wochen gegessen. Oder wenn ich mal irgendwo auswärts unterwegs bin muss ich nicht fragen was jetzt genau das Essen alles beinhaltet oder mir Gedanken machen etwas falsch zu machen. Mal rette ich die Tiere (was für mich ja eher ein Nebeneffekt ist weil ich andere Prioritäten habe), mal die Menschen, mal die Natur. Allen kann man eh nicht gerecht werden. Und letztlich muss man auch sagen, dass es um mein Leben geht und ich glücklich sein möchte mit dem was ich tue. Deshalb könnte ich nie sagen ich esse jetzt nur noch Fleisch oder nur noch Grün. Es entspricht einfach nicht meiner Ideologie in einem Extrem zu leben welches genauso (oder stärkere) Nachteile hat wie eine normale Ernährung.

    Ich hatte fünf Jahre lang Ernährungswissenschaften und später immer wieder damit zu tun: nein, das ist es nicht. Viele Leute essen Unmengen an Fleisch, die über die Decke des eigentlichen Bedarfs weit hinausschießen.

    Die Ernährung vieler ist allgemein einfach nur Schrott und viel zu viele Leite sind übergewichtig und leiden unter zig Krankheiten. Wäre ihre Ernährung nicht gar so schrottig, gäbe es nicht solche Unmengen an Massentierhaltung.

  • Lieber Second-Hand kaufen als neu. Gilt insbesondere für Kleidung und Elektronik, aber auch Möbel etc

    Du meinst also, dass man benutzte Kleidungsstücke tragen sollte? Oder hab ich dich falsch verstanden? ^^"

    Lieber kurze Reisen als weite Reisen, lieber öffentliche Verkehrsmittel als Auto, lieber Zug als Flugzeug etc

    Wie soll man in der heutigen Welt auf Flüge oder sowas wie Autos verzichten? Klar, man könnte immer mit der Bahn oder mit dem Zug fahren (nochmal zur Erinnerung, ich hab keinen Führerschein und fahre nur mit der Bahn), aber kenne viele Leute, die mit dem Auto hin und her pendeln müssen. Auf die DB ist kein Verlass und mit dem Auto spart man eh an Zeit, weil aus 2 Stunden Fahrt es nur noch 40 Minuten werden.

    Außerdem hat man idR mit Führerschein + Auto höhere Chancen in der Arbeitswelt, da heutzutage vor allem auf Flexibilität geachtet wird.

    Wenn ihr Geld bei Amazon ausgebt, dann stimmt ihr dafür ab, dass Amazon weiter existiert

    Bestelle eh nur Kunstsachen, da sie da gefühlt günstiger sind als beim Künstlerhandel, aber was ist wenn man in irgendeinem Dorf lebt, wo es in der Nähe nicht solche speziellen Läden gibt, wie in der Großstadt?


    Für mich lohnt sich das nicht, wenn ich mich an all den Punkten in deinem Post halten müsste, wäre ich ein Veganer. Lieber fliege ich dahin wo ich will und kauf auch die Kleidungsstücke, die mir zusagen, als das ich mein Leben so sehr einschränke.

  • Darum schreibt Aprikose ja auch von "lieber" - Es geht darum, den eigenen Konsum zu überdenken und ihn dort einzuschränken und anzupassen, wo es sinnvoll ist. Niemand wird von Leuten, die am Arsch der Welt wohnen verlangen, dass sie komplett auf das Auto verzichten, wenn sie dann nirgends mehr hinkommen.