Beiträge von Unovian

    Falls es mit der begrifflichen Veränderung des Arena-"Meisters" bleibt, kannn ich mehr oder weniger damit leben, jedoch gehen bei mir, als "konservativer" (ugh dieser Begriff 😒) Pokemon-Fan alle Alarmsignale los, da ich mehr befürchte. Der rote Faden in Pokemon, speziell in den Spieleeditionen, bestand bis zur 7. Generation aus (u.a.) einer Konstanten: Das klassische Arenaleiter-Prinzip. Hierdurch wurde eine gewisse Kontinuität suggeriert, in dem man alle Generation quasi mittels dieses gemeimsamen Merkmals verband. Die 7. Generation hat das für mich nichtig gemacht. Unter anderem aufgrund des Fehlens der Arenen fühlten sich die entsprechenden Edition So/Mo, US/UM sehr fremd an und ich konnte nicht so wirklich warm damit werden.


    Im schlimmsten Fall hoffe ich bleibt es bei der begrifflichen Veränderung ohne dass es zu erneuten konzeptionellen Veränderungen kommt wie in der 7. Generation.

    Das sieht wirklich übel aus. Ich weiß echt nicht was die Intention der Macher ist. Abseits einiger weniger Aspekte hinsichtlich der Darstellung von Wasser und Natur, welche kurioserweise angenehm realistisch wirken, sehe ich einen desolaten Trailer mit plastisch-animierten Pokemon und Menschen, die ungemein befremdlich wirken. "Befremdlich" in diesem Kontext gleichzusetzen mit billig und das bei einem so großen Franchise wie Pokemon.

    Diese Animation gipfelt in einer Fassungslosigkeit meinerseits und ich frage mich:

    Omg warum?

    :eeeek:

    Hab mir überlegt die fehlenden Anime-Folgen nachzuholen und den Anime endlich mal zu Ende zu schauen. Folgende Staffeln fehlen mir entweder komplett oder wurden mittendrin abgebrochen: Hoenn, Kalos und Alola.


    Die Frage die ich mir hier stelle ist, mit welcher sollte ich denn nun beginnen? Da ich allesamt irgendwann zu Ende schauen möchte, mag diese Frage obsolet erscheinen, aber ich tendiere bei andauernd-langweiligen Staffeln einfach abzubrechen. Daher folgende Fragen:


    Sind die Hoenn-Staffeln mit Sinnoh vergleichbar? D.h. strategische, packende Kämpfe, vergleichweise weniger Filler-Episoden, Charakterentwicklung. Wie erwähnt wäre ein direkter Vergleich mit Sinnoh sehr hilfreich.

    Die Kalos Staffeln dürften wie eine schlechtere Version der Sinnoh-Staffeln sein. Habe gelesen dass die PKMN-Liga-Kämpfe ziemlich gut sind. Liege ich in der Annahme richtig?

    Alola habe ich relativ früh abgebrochen weil der Slice-of-Life Aspekt effektiv jede Charakterentwicklung ausgebremst hat, speziell die Schule und die fast vollständige Verlagerung weg von den (kompetitiven)Kämpfen und hin zu einem Friede-Freude-Eierkuchen-Narrativ. Ändert sich das im Verlauf?

    Hää warum war in dem Trailer alles in 3D animiert. Das wirkt auf mich derart unpassend zumal die Animation selbst sehr plastisch bzw. künstlich wirkt ganz im Sinne von Pokemon (Let's) Go. Ich hoffe echt der Film ist nicht gänzlich in oben gezeigter Animation, das wirkt ungemein befremdlich.


    Ich bin an dem Punkt angekommen wo der Pokemon-Kanon kaum mehr tragbar für mich geworden ist. Während wir in all den Jahren mit Logik-Lücken und Ashs Vergesslichkeit zu kämpfen hatten und uns mit dem Anime-Kanon (Manga- & Spiele außen vor) zu verständigen versuchten, eröffnet man hier eine alternative, völlig eigenständige Timeline im Anime. Ich checks nicht, so unmöglich kann es nicht sein etwas Wert auf das eigene Vermächtnis zu legen.

    Ich hab SEHR schlechte Erinnerungen an den letzten Mewtufilm. Kann man ihn nicht endlich in Ruhe lassen? :upsidedown:

    Ähem , lo siento aber war der letzte Mewtu nicht strenggenommen eine Sie? 😁

    Es gab mal eine Zeit in der Smash Bros für mich die Perfektion in puncto spaßiger Prügelspiel darstellte. Generell konnte ich, als Kind der 90er-Jahre (Sutorīto Faitā lässt grüßen:biggrin:) eben diesem Genre viel abgewinnen. Über die vergangenen Jahre hinweg verschoben sich die Genre-Vorlieben; stetig weg von Prügelspielen mehr in Richtung komplexer (Single- & Multiplayer) RPGs mit einer Priese Ego-Shooter hier und da. Daher wundert es nicht, dass das Interesse an Smash Bros gesunken ist und es mir faktisch egal ist, da ich es nicht mehr spiele.

    Jedoch verbleibt in mir der kleine, Prügelspiel-liebende Junge, der dennoch seine Neugierde hinsichtlich Smash Bros nicht gänzlich unterdrücken kann und solche News gerne liest.



    In diesem Sinne,


    Hadouken!

    "Bäh, das ist doch kein Pokemon mehr!", dachte ich früher wenn neue Pokemon vorgestellt wurden, "früher war alles besser, da war Pokemon noch Pokemon". Man stelle sich vor, mein 15-jähriges Ich wusste scheinbar mehr über die Kerndefinition von Pokemon als Gamefreak selbst. (Kannst einpacken gehen Sugimori!).


    Aber im Lauf der Jahre, speziell nach dem ich die dunkle Ära der Pubertät hinter mir hatte (Gott stehe meinen Eltern bei), habe ich jedes Pokemon welches mit einer neuen Generation- aber auch alleinig (hier: extern) veröffentlicht wurde in einem anderen Licht gesehen: Für mich muss ein Pokemon eine Daseinsberechtigung haben, das sich im Kanon oder in der Lore wiederspiegelt. In diesem Sinne gehört eine nachvollziehbare Hintergrundgeschichte zum Pokemon: Als Beispiel führe ich die legendären Drachenpokemon aus Einall; Reshiram, Zekrom & Kyurem an. Die Existenz besagter Pokemon war verwoben mit der Gründungsgeschichte Einalls: Die Zwillingsbrüder vereinen mittels eines mächtigen Drachenpokemon (Kyurem) rivalisierende Stämme Einalls. Nunmehr entbrennt ein Streit zwischen den beiden Brüdern, aus dem sich, in schmerzlicher Ironie, der mächtige Drache, welcher sinnbildlich für die Einheit steht, sich in 2 Pokemon teilt und die ganze Region ins Verderben stürzt. Zwei Gegensätze: Schwarz und Weiß, Wunsch und Wirklichkeit. Was für ein Geniestreich der Macher.

    Alle drei legendären Pokemon gehen Hand in Hand mit der Hintergrundgeschichte und das mysteriöse Pokemon Victini wird in genau dieses Szenario hineingewoben, in dem es als Hüter eine sehr elementare (nicht minder traurige) Rolle inne hat . Nimmt man aber ein Pokemon oder gar die Hintergrundgeschichte heraus, so bleibt eine leere Hülle übrig. Bisher fand ich die Geschichten der legendären- und mysteriösen Pokemon, vom Grundkonzept her relativ stimmig und mehr oder weniger erfolgreich realisiert/dargestellt. Das lag im wesentlichen daran, dass man speziell mysteriöse Pokemon viel stärker (in Film, Spiel & Serie) thematisierte und nicht mitten in eine Generation blind reinwarf.

    Genau das ist mein Hauptkritikpunkt an den legendären- bzw. mysteriösen die mitten in einer Generation veröffentlicht werden wie Melmetal: ohne eine adäquat ausgearbeitete Hintergrundgeschichte kann man diese nicht in, bereits exististierende, Generationen einflechten. Daraus resultiert dann (idealerweise) ein halbgarer Film, welches dieses eine Pokemon thematisiert aber sich letzlich (abgekapselt) wie ein Fremdkörper im Pokemon-Universum anfühlt (siehe hierzu Hoopa, Magearna & Volcanion). Ich finde das sehr schade.


    Zum Aussehen von Melmetal kann ich nich viel sagen, das empfinde ich immer als sekundär. Ich mein, ich mag sogar Unratütox weil es so perfekt in die schmutzigen Nebengassen Stratos Citys passt. Ja richtig gehört, ich mag den laufenden Müllbeutel. Immer her mit dem Hate!

    Eigentlich empfinde ich jede Möglichkeit der Individualisierung, sei sie noch noch so unbedeutend, allgemein als einen richtigen Schritt. Durch Individualität schafft man eine persönliche Bindung zum Spiel und am meisten zum Pokemon. Von all dem profitieren die Spieler sowie das Spielerlebnis.

    Jedoch stößt das "Wie" bei mir, nicht nur seit der Ankündigung von Let's Go, auf Widerstand. Ich beobachte seit einigen Jahren wie sich das Bild von Pokemon stetig verändert; von anfänglich wilden, tierähnlichen Wesen hin zu einer, jedenfalls für mich, grotesken Vermischung aus Vermenschlichung & Verniedlichung, wodurch der ursprüngliche Kern von Pokemon sich zu Gunsten des "Kawaii-Faktors" verschiebt.

    Oh man, ich stehe, wie ich mal vermute, etwas im Abseits mit meiner Nominierung. Als Fan der ersten Generation kommt kein einziges Spiel aus der Kanto-Region in meine Liste... man möge mir diese ungeheuerliche Häresie verzeihen. Für mich gehören zwei Regionen mit riesen Abstand zu den Besten die ich je besuchen durfte, das wären Einall & Kalos. Entsprechend würde ich allen ernstes (nahezu) alle Spiele jener Generationen runterrattern, das wird dann zwar ziemlich dämlich aussehen, aber seis drum.


    • Pokemon Schwarze Edition
    • Pokemon Schwarze Edition 2
    • Pokemon Weiße Edition
    • Pokemon Weiße Edition 2
    • Pokemon X


    Kalos bzw. Pokemon X genießt bei mir einen besonderen Stellenwert. Es ist die Generation, die in mir einen zweiten Pokemon-Frühling entfacht hat. Eine fast perfekte Immersion einer Welt die sinnbildlich für Schönheit steht. Noch nie zuvor konnte eine Pokemon-Edition derartiges in mir auslösen, hierfür gab es in anderen Editionen Defizite in der grafischen Darstellung oder im Narrativ, manchmal sogar beides. Dass ich hier im Bisaboard angemeldet bin, habe ich ebenfalls ausschließlich dieser Edition zu verdanken. Wie die Zeit doch verfliegt.


    Zu Einall muss ich vorausschicken, dass ich die oben genannten vier Editionen erst nach Pokemon X gespielt hab, was, zugegebenermaßen, unüblich anmutet. Diese Spiele haben mich ungemein gefesselt, das lag an der grandios gezeichneten Welt, der perfekt inszenierten Geschichte aber am meisten am Charakter Natural Harmonia Gropius. Noch nie zuvor habe ich in einer Pokémon-Edition einen Anti-Helden bei den Bösewichten angetroffen, dann auch noch mit derart nachvollziehbaren, zum Nachdenken animierenden Motiven. N mutiert mithilfe unseres Helden in Pokémon Schwarz/Weiß zu einer dynamischen Figur, einem tragischen Helden der von G-Cis benutzt wird. Der Narrativ glänzt mit einem hochwertigen Storytelling, das, wie ich finde, noch immer unerreicht ist.
    Ein absolutes Novum stellen die Editionen Pokémon Schwarz 2 & Weiß 2 dar, die nicht als Zusatzeditionen eine alternative Geschichte zu erzählen versuchen sondern dort anknüpfen wo Pokemon Schwarz & Weiß aufgehört hat. Es sind tatsächlich Fortsetzungen im wortwörtlichen Sinn, die aufeinander aufbauen und die gesamte Geschichte zu einem zufriedenstellenden Ende führen. Hinzu kommen sehr interessante editionsspezifische Orte. Die schwarze Stadt, die mit ihren rauen Zügen und den dunklen Farben als Gegenstück zum weißen Wald mit der wunderschönen Natur fungiert. Urbanisierung trifft auf Natur á la Mononoke Hime.



    Für mich kommt die fünfte Generation der Perfektion sehr nahe.

    Ahh ein lautes, zugegebenermaßen unerwartetes, Lachen ist mir beim Lesen deines letzten Satzes herausgeflutscht.
    Die Diskrepanz zwischen Anime und Spieleeditionen ist ja jedem bekannt. Einfache Typ-Wechselwirkungen werden stellenweise völlig außer Acht gelassen, sehr zum Leidwesen derer die versuchen einen Konsens in Pokemon zu finden. Trost findet man in der Tatsache, dass genau diese Unbeständigkeit stets ein Kontinuum des regulären Animes darstellt. Zu den Motiven der Macher kann man ewig diskutieren, meiner Einschätzung nach bemüht man sich immer einer großen Portion Unvorhersehbarkeit um ein gewisses Momentum zu schaffen. Ironischerweise muss aber ein spannender bzw. packender Pokemonkampf nicht zwangsläufig den Gesetzen der Spiele folgen. Wie @Namine beschrieben hat gab es schon zig unlogische Kämpfe und in der Masse gab es auch einige sehr Mitreißende dazu. Garys Turtok gegen Ashs Glurak war für mich, subjektiv, ein packender Kampf. Dass es aber auch zu extrem schwachsinnigen Kämpfen kommt wie der Doppelkampf gegen Ben & Svenja ist eher dem fehlenden Talent der Scriptwriter geschuldet.
    Viel wichtiger als all diese Diskussionen empfinde ich jedoch die ungeheure Unbeständigkeit der Lead-Pokemon, allen voran Pikachu, dessen Leistung zwischen Top-Niveau und Level-5 Starterpokemon hin- und herpendelt als wäre es Ashs persönlicher Troll. Vor fast drei Jahren hat, wenn ich mich nicht irre, @Dartiri diesen Umstand im Kommentarbereich zu den ersten Best Wishes-Folgen hervorgehoben. In einer Folge verlor Pikachu, unfähig Elektro-Attacken einzusetzen, gegen das Starterpokemon von Diaz, welches zum ersten Mal überhaupt einen offiziellen Kampf austrug. Nur kurze Zeit zuvor kämpfte Pikachu erfolgreich in der Sinnoh-Liga und holte einen Pyrrhussieg gegen Tobias' Latios(!) heraus. Das ist für mich die wahrhaftige Definition von Unfairness: gespripteter Nonsens in der Pikachu innerhalb weniger Episoden zur Gurke degradiert wird.


    Um den Faden zum Thread nicht völlig abreißen zu lassen: Kämpfe wie der gegen Tobias muten aus der Perspektive der Editionen unfair an, sind jedoch, solange legendäre Pokemon nicht inflationär genutzt werden, ungemein spannend und gehören zu meinen Highlights der Anime-Serie. Es zeugt von Stärke als Basis-Pokemon gegen ein legendäres Pokemon einen de-facto Sieg zu erlangen und das im Angesicht einer Niederlage.


    Wie pflegte Thomas B. Macaulay zu sagen:


    "And how can man die better,
    than facing fearful odds"



    Gönnen wir Ash etwas Ruhm, der Junge hat es sich wenigstens in Sinnoh etwas verdient.

    Ich fühle mich leicht deplatziert in diesem Thread, da das Jahr 2017 in puncto Film, Musik & Buch für mich generell sehr schwach war und durch eine Konstante dominiert wurde: Enttäuschung. Da es aber hier nicht um die Fails 2017 geht, lasse ich große Tiraden in dieser Sache mal außen vor.
    Seitdem ich den Film In Your Eyes aus dem Jahr 2014 mit Zoe Kazan gesehen habe, bin ich ein Riesen-Fan von zwei Dingen geworden: Zoe Kazan und (romantische) Indie-Movies. So überrascht es nicht, dass sich der Film The Big Sick mit Kazan in der Nebenrolle von meiner Wenigkeit zum Highlight des Jahres 2017 hochgeschaukelt hat. Es ist anzumerken, dass der Film hierzulande mit einer Verzögerung erschienen ist und im O-Ton fühlt sich der Film am Natürlichsten an. Die chaotische Veröffentlichungspolitik in der causa Independent Movies ist mittlerweile die Norm, tut dennoch weh. Der Film handelt von einem pakistanischen Comedian, der sich in Emily (gespielt von Kazan) verliebt und diese Tatsache seiner streng konservativen Familie, in der arrangierte Ehen Gang und Gebe sind, beibringen muss. Hinzu kommt die namensgebende große Krankheit von Emily und das Rom-Com-Chaos ist perfekt.


    Filmtechnisch folgte abseits dessen eine massive Reihe von Entäuschungen für das Jahr 2017, wodurch in mir eine noch nie dagewesene Vorsicht präsent geworden ist. Von Bessons Debakel mit Valerian, in der Personen ohne nennenswerte Schauspielerfahrung & -ausbildung tragende Rollen auszufüllen versuchen, über Mass Effect Andromeda, das von EA willentlich in den Sand gesetzt wurde. Als Fan des Science-Fiction war das Jahr 2017 von einem Tief gekennzeichnet. Daran rüttelte auch nicht der ansonsten gelungene Roman zu Mass Effect Andromeda Der Aufbruch der Nexus von Hough und K. C. Alexander etwas. Das Schlusslicht und den verdienten Tiefpunkt, man möge mir die Häresie verzeihen @Alaiya , stellte für mich (leider) der Film Star Wars: Die letzten Jedi dar.
    Die Enttäuschung über diese Masse an subjektiv schlechten Sci-Fi-Filmen ist noch immer ungemein groß, vielleicht gerade weil ich die (Vorgänger-)Filme wie Bessons Das fünfte Element bis dato als ein Meisterwerk erachte. Diese Aussage ist insofern von enormer Wichtigkeit für mich da Blade Runner mein absoluter Lieblingsfilm ist und ich fast sechs(!) Monate nach dem Release von Bladerunner 2049 diesen noch immer nicht gesehen habe, aus Furcht ein weiteres Franchise könnte kaputt gehen. /Off-topic Jammermodus zu Ende.


    Entdeckt habe ich für mich Trevor Noah, den Host der namensgebenden Daily Show with Trevor Noah, einem jungen Mann aus Südafrika mit einer sehr scharfen Beobachtungsgabe, der sich vom Rest der Daily/Late Night Show-Hosts insofern unterscheidet, als dass er der Einzige zu sein scheint der nichts blind nachplappert.


    Aus unerfindlichen Gründen sagt mir mein Gehirn, dass ich Assassin's Creed Origins erwähnen muss, ich weiß nicht warum.





    @QueFueMejor The Girl with all the Gifts ist ein toller Film, der Roman ist womöglich ein Stück besser, sehr empfehlenswert. Die Idee eines parasitären Pilzes und dann gibt es diesen Pilz tatsächlich... ufff. Generell mag ich die Idee der "rennenden Infizierten" á la 28 Days/Weeks later sehr viel mehr als die klassischen steifen Zombies. Mal so als völlig triviale Info.

    Gemeinhin wird der DP-Arc vom Großteil als ein positives Beispiel genutzt wie ein guter Pokemon-Anime sein sollte. Ob es jetzt in die Rubrik bester Pokemon-Anime fällt oder nicht darüber kann man ewig diskutieren. Fest steht, dieser Arc hat vieles richtig gemacht, beginnend mit der Tatsache dass sich essentielle Haupt- und Nebencharaktere nachvollziehbar weiterentwickeln. In dieser Generation sind drei Charaktere von immenser Wichtigkeit für den Erfolg des DP-Arcs mit verantwortlich: Ash, Lucia und Paul. Alle drei entpuppen sich im Verlauf der Staffeln als gut geschriebene, dynamische Charaktere, die aus dem pokemon-typischen statischen Alltagstrott gekonnt ausbrechen. Speziell Lucia und Paul legen eine Charaktervielfalt & -progression an den Tag, welche nicht nur ungewöhnlich für Pokemonverhältnisse ist sondern viel mehr den ersehnten Wunsch vieler Pokemon-Fans endlich die überfällige Stimme verleit.
    Wie @Wild-Cartoon-Feather beschrieben hat, ist die charakterliche Entwicklung der Hauptfigur ein ungemein wichtiger Plusplunkt. In Sinnoh zementiert sich Ash zum ersten und bisher letzten Mal als sehr talentierter Trainer mit einem strategischen Verständnis, das noch immer unerreicht ist. Der DP-Arc punktet ungemein stark in der Art der Kämpfe, die sich ein Stück weit vom Anime entfernen und sich den Spiele- Editionen und somit unserem Verständnis von Pokemon nähern. Auch die Tatsache dass Strategien aus dem Metagame in den Anime verstärkt einfließen, ist ein weiterer, sehr wichtiger Grund für die Popularität der vierten Generation.
    @Rusalka hat weiter oben einen ungemein wichtigen Punkt erwähnt, den man nicht oft genug wiederholen kann: interessante Nebencharaktere die auf ihre individuelle Art brillieren und sich abheben. Es sind Charaktere die auf eine angenehme Art in die Handlung eingeflochten werden und sich nicht wie ein Fremdkörper anfühlen. Viele der halbwegs wichtigen unterstützenden Charaktere sind keine schwach-konzipierten, statischen Figuren mehr, vielmehr sind es dynamische Charaktere, die sich aktiv weiterentwickeln oder in ihrer Mentorenrolle andere zu einer Erkenntnis bringen und letzen Endes dennoch für eine Charakterentwicklung sorgen, so auch Cynthia, der Champ der Sinnoh-Region. Selten hat man einen Charakter getroffen der wie geschaffen für diese Aufgabe ist wie sie. Eine natürlich-ruhige Art abseits der Kämpfe gepaart mit einem felsenfesten Charakter wenn es mal hitzig wird - mitsamt dem Signaturpokemon Knakrack fungiert sie als Mentor (optimus) für Ash und Paul gleichermaßen. Da reichen weder Diantha noch Lauro heran, die massive Charakterdefizite aufweisen.


    Letzlich hat man mit den DP-Staffeln, in nicht unwesentlichen Teilaspekten, vieles richtig gemacht oder um es schonungslos auszudrücken: man hat potentiell desolate Fehlentwicklungen, die in Pokemon seit je her Gang und Gebe waren, sind und immer sein werden, versucht zu reduzieren um sich auf das zu fokussieren worum es in Pokemon wirklich geht: packende Kämpfe und interessante Charaktere.


    Edit: @Sunaki
    Etwas off-topic aber im Kontext erwähnenswert. Wenn es um Filler geht, verweise ich auf @Tsunade Daimon . Durch sie konnte ich mich auf die Filler-Flut, die in den Johto-Episoden präsent sind, halbwegs vorbereiten. Sie hat eine sehr starke Aversion gegenüber Filler-Episoden und den besten Durchblick. Ich habe mir die gesamten Johto-Staffeln tatsächlich angeschaut und was dort in causa Filler-Episoden passiert, sprengt alles, wirklich alles Dagewesene, von der Quantität und Qualität. Nebenbei erwähnt habe ich folgende Staffeln ganz durch: OG (Kanto, Johto), DP, BW. Beim X/Y-Arc fehlen ein paar Episoden und der So/Mo-Anime wird fleißig weiter geschaut. Sogar der Slice of Life-Müll mit Namen Pokemon Sun & Moon kommt nicht an die sinnlosen Johto-Filler Folgen ran, ganz zu schweigen vom DP-Arc. Noch immer graust es mir wenn ich an die Folge (Episode 245: Das alte Lied) erinnert werde, in der es um ein Idol-Mädchen geht, die singend und tanzend die Folge geradewegs in den Totalschaden fährt.

    Einige alte, also aus Rot,blau und gelb, erkenne ich sogar noch am Ruf, z.B. Zubat

    Also den erkenne ich auch ^^ ...nicht weil ich mich damit beschäftige oder beschäftigt habe, sondern weil dieses Ding, ja Ding, meine Kindheit versaut, zerstört und niedergetrampelt hat mit seinen nicht-existenten, metaphorischen Füßen, in dem es mich permanent in Höhlen angegriffen hat. Du hast einen 11-Jährigen in den finanziellen Ruin getrieben Zubat Zubat weil er alles Geld in Schutz-Items investieren musste, danke dafür.


    Abseits dessen, seitdem ich Glaziolas Ruf vor 2 Jahren gehört habe, achte ich vermehrt auf die Rufe der Pokemon. Mein Lieblingsruf ist verständlicherweise der von Glaziola, einem Eis(!)-Pokemon. Wie konnte ich nur so tief fallen.

    .kindischem Humor aufgewartet haben. Oder will mir jemand erzählen, dass die Albernheiten mit dem auseinander genommenen C3PO, irgendwelche komplett kontextlosen Rülpswitze mit Jabba u.ä. anspruchsvoller, erwachsener Humor waren? Und ja, die waren damals auch sehr häufig, auch sehr deplatziert

    Ich kann dir nicht genau folgen was du mit Jabbas Rülpswitzen meinst. Jedenfalls habe ich diese nie als Witzintention Lucas' erachtet stattdessen als stilistisches Mittel um dem Publikum zu verdeutlichen: Jabba der Hutte ist ein widerliches Wesen.
    C3s aber auch Jar Jar Binks Auftritte, speziell der Auftritt des Letzteren, gilt bis heute gemeinhin als Negativbeispiel wie Humor auch zerstörerisch sein kann. Sind also die flapsigen Sprüche von Dameron besser? Auf jeden Fall. Niveauvoller? Auch das. Sind Finns One-Liner lustig? Noch einmal: Ja. Der Humor an sich ist nicht das Problem, aber viel eher das Vorhandensein von, wie du hier schreibst:


    die Witze in TLJ wesentlich passender und fließender eingefügt. Vor allem, weil es keinen absoluten reinen Comic Relief Charakter, wie Jar Jar oder C3 gab

    fließendem Humor, welcher in Damerons und Finns Fall ein Dauergast ist. Wenn also Finn (in Ep. VII), einen, von seinem ersten Einsatz, gezeichneten Soldaten der ersten Ordnung darstellen soll, der grad eine Massentötung an Zivilisten mit ansehen musste, der seiner Familie entrissen wurde und nicht einmal seinen eigenen Namen kennt, noch während seines Fluchtversuchs wenige Minuten später in Monty Python-Manier einen Witz nach dem Anderen raushaut, dann ist das für mich zerstörerisch und deplatziert und nicht zu vergleichen mit dem isolierten Humorauftritt Jar Jar Binks. Es geht mir in meiner Aussage nicht um das Niveau des Humors ausschließlich in Ep VIII sondern viel eher um den Humor in der Gesamtheit in der neuesten Trilogie. Gleiches gilt für Dameron, der sehen muss wie ein, ihm Nahestehender, vor seinen Augen getötet wird nur um ganze 20(!) Sekunden später einen witzigen Spruch über Kylo-Rens Maske rauszuhauen. Ähnlich katastrophal wenn Finn sich, während er unter Beschuss steht, erkundigt ob Rey single ist. Und nein diese Beispiele sind nicht mit Obi-Wans bissigen (britisch angehauchten) Sprüchen vergleichbar oder Anakin Skywalkers übermütigen Sprüchen/Witzen, wofür er stets von seinem Meister getadelt wurde. Es ist eine schier unfassbare Menge an Witzen in den neuen Filmen generell, die da partiell nicht hingehören weil sie die Immersion der Filme aber am meisten den Charakteren selbst schaden. Hinzu kommt, C3PO & Jar Jar Binks sind nicht mit Dameron und Finn zu vergleichen: während Erstere im besten Fall Nebenfiguren mit grausigem Humor-Auftritt darstellen, sind letztere unerlässliche Figuren-, in Finns Fall sogar, ein Haupt-Nebenfigur-Hybrid. Anhaltend problematisch sind also die Witze, die in Ep VIII munter weitergehen wodurch bis zu einem gewissen Grad der Ernst der Lage völlig in den Hintergrund gerät.


    Ernst gemeinte Frage: Absolut betrachtet, empfandest du den Anteil des Humors (humoristische One-Liner, flapsige Sprüche, Comic Relief-Anteil etc. pp.) in den Filmen Episode VII & VIII als stärker oder schwächer ausgeprägt verglichen mit dem jeweiligen Äquivalent aus der Org. Trilogie bzw. der Prequel-Trilogie?


    Then again all of this is subjective, right?


    Ich kenne genug eingefleischte Langzeit-Fans, die die neuen Filme lieben. Die Diskussion ist zwar angenehm aber wenn ich die letzten Posts hier überfliege dann sehe ich, dass subjektive Ansichten aufeinanderprallen und nichts anderes ist das was ich oben geschrieben habe: eine subjektive Meinung eines Fans unter Millionen, die die Aussagekraft einer Tomate hat.


    In diesem Sinne mach ich mal den Obi-Wan und klink mich hier aus


    Dass dieses marvelhafte ständig irgendwelche Witzchen reißen ständig eingeworfen wurde, war in meinen Augen auch eher lästig denn gut. Das hat für mich immer was von "augenzwinkerndem Schrott". Mir wäre lieber, man lässt Schrott und Augenzwinkern weg

    Ja und nochmals ja. Diese künstlich hineingeworfenen und total deplatziert anmutenden Witze haben mich unfassbar gestört. Es passt, jedenfalls in dieser Masse, nicht zu Star Wars, obwohl das jetzt sehr subjektiv- und somit relativ zu betrachten ist. Im Zahn der Zeit, wohl eher in der Epoche der flappsig-coolen marvelschen Sprüche ist das jedoch viel eher die Norm als eine Ausnahme.


    Ich sehe mich seit meiner Kindheit als Star Wars-Fan an, nicht nur der Filme. Habe ein paar Dutzend Romane aus dem Expanded Universe, diverse Comics, Serien sowie Spiele durch. Als langjähriger Fan, sofern das von Interesse sein sollte, empfinde ich die neuesten Filme als höchst befremdlich in ihrem Grundton weil u.a. so viel zu erzählen da ist und doch so wenig erzählt wird. Man scheitert an ungemein vielen Details die dieses Franchise zu dem gemacht hat was es heute ist. Am meisten aber schmerzt wohl der Umgang mit dem Star Wars-Erbe, denn dieser wird gefühlt mit Füßen getreten. Damit meine ich nicht mal die Tatsache, dass Disney alle Star Wars Romane, Comics etc. pp. in eine schwachsinnige ''Legends''-Schublade geworfen und somit faktisch für ungültig erklärt hat (meine armen Mandalorianer). Viel eher beziehe ich mich mit dieser Aussage ausschließlich auf die Filme selbst. Es ist eine Entfremdung zu erkennen sowie eine fast völlige Loslösung von den Wurzeln.
    G. Lucas ging es in den Filmen primär immer um die Erzählung einer Geschichte mit einem dynamischen Charakter im Mittelpunkt, im Vordergrund einer Space Opera. In der neuen Trilogie gibt man diesen Umstand ein Stück weit auf und verlagert den Schwerpunkt auf diverse Figuren und wodurch gefühlt multiple Handlungsstränge entstehen. Der Hauptcharakter kommt nicht mehr genug zur Geltung. Diese Diversität führte in meinem Fall zu einer zwischenzeitlichen Verwirrung wessen Geschichte denn hier tatsächlich primär erzählt werden soll.


    @Ranku Das mal als anderer Blickwinkel von einem Fan, falls dieser Begriff auf mich angewendet werden kann. In sofern kann ich @Vinum verstehen und seinen Ärger der damit einhergeht.


    Edit: Man darf halt nicht vergessen, dass Meinungen zu dem Film, und ich reihe mich da genauso ein, mit einem gewaltigen Schuss Subjektivität vermengt sind und das respektiere ich.



    Kapuzen-Star Wars Pulli...schwarz natürlich, mit diesen komischen...Masken-Typen...Trooper...?

    Oh mein Gott ein Stormtrooper Kapuzen-Pulli? Wie süß ist das denn bitte! Der Papi muss den selben tragen und du musst einen Vader-Pulli tragen (das ist der schwarze ''Masken-Typ'' nicht weiß). Dann marschiert ihr auf der Einkaufsstraße mit folgender musikalischer Untermalung:



    So, und zwischendurch bleibst du stehen und streckst einen Arm halb aus und tust so als würdest du einen imaginären Becher halten. Ich weiß all das sagt dir nichts aber das wäre der Hammer :D

    Dann folgt ein kleiner Schubser

    Also das war kein Schubser. Wenn das ein Schubser war, dann habe ich 14 Jahre den falschen Sport betrieben. Das was wir dort sehen, ist einfach nur Schwachsinn mehr nicht. Man hätte mich ausgelacht und in die Kabine geschickt, hätte ich so einen Müll im Training abgezogen. Das was wir aber im Finale gesehen haben ist nur die Spitze des Eisbergs in causa Ramos.


    Man möge mich nicht falsch verstehen, ich bin beileibe kein Madrid-Hater, gleiches gilt für Neymar, Jordi Alba oder Luis ''Graf Dracula'' Suarez von Barca. Theatralik trifft auf unfaires Verhalten. Ramos ist nicht viel älter als ich und vielleicht macht es das umso schmerzlicher, da ich sowas von jüngeren Spielern gewohnt bin. Es fühlt sich so falsch an etwas derartiges zu sehen. Theatralik und Schwalben gehören zum Fußball, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Aber die Ausmaße die es mittlerweile angenommen hat, die kann ich einfach nicht mehr verstehen. Bei jeder Kleinigkeit sehe ich Ronaldo wie er seine Hand hebt und mit seinem Hundeblick den Schiri durchbohrt.
    Wenn ich sowas sehe dann bin ich einfach nur heilfroh dass ich ein beinhartes niederrhein'sches Trainer-Duo hatte, das mich mit den Worten ''Steh auf du Fallobst!'' zur Sau gemacht hätte. Einem Puyol wird Ramos, weder spielerisch noch menschlich, nicht einmal ansatzweise in die Nähe kommen.

    Mir tun die aufgeschlossenen, liberal-westlichen Türken leid. Auf den Nein-Veranstaltungen habe ich fast keine Kopftücher gesehen, alles sah ein wenig so aus wie in Deutschland, Italien oder Spanien

    Unter den Demonstranten, speziell im so wichtigen Istanbuler-Bezirk Besiktas, war eine unglaubliche Diversität an politischen Richtungen vertreten, von liberal-sozialdemokratischen über kommunistischen sowie gemäßigt- bzw. konservativ-kemalistischen Strömungen dürfte alles dabei gewesen sein, inklusive einzelne Autonome.
    Der Kampf hierbei, so eindimensional dieser auf den ersten Blick erscheinen mag, ist von komplexerer Natur. Es geht um den zunehmend stärker-werdenden Einfluss der Religion auf den Alltag des Normalbürgers und das in einem Land, welches genau das seit der Unabhängigkeit mit dem Gründungsprinzip des Laizismus' stets verhindern wollte. Verständlicherweise sind diese Leute, mich eingeschlossen, total perplex, dass der Islam einen mittlerweile derart hohen Stellenwert hat und das ist dem Parteiprogramm der regierenden AKP zu verdanken.


    In meinem ganzen Leben, ich bin 28 wohlgemerkt, wurde ich nie zuvor mit den Worten beleidigt, ich sei ein Ungläubiger weil ich Kemalist sei (da fuck?). Erst als die Erdogansche Politik in den vergangenen Jahren restriktiver wurde, da musste ich mir sowas anhören. Die Zerrissenheit des Volkes ist sehr gut an den Wahlergebnissen zu erkennen; In Izmir geht Erdogan baden und das Nein-Lager kommt auf 68,78%, nicht das erste Mal wohlgemerkt, dass Izmir sich gegen Erdogan stellt. Im Verfassungsreferendum von 2007 sah es genauso aus. Entsprechend war und ist die Beziehung von Erdogan und Izmir belastet. Seit Jahren nutzt er daher bezüglich Izmir eine ganz bestimmte bewusst passiv-aggressive, religiös-angehauchte Polemik um die Stadt zu diffamieren [siehe Gâvur Izmir-Vorfall in dem Erdogan auf Izmirs vermeintlichen Ruf eingeht, es sei ''gâvur'' (ungläubig)}.



    Das Land, im momentanen Zustand ist unfassbar geteilt, die Fronten verhärtet. Ich kann mir beileibe nicht vorstellen wohin das führen wird.

    Welch infame Dreistigkeit die MHP doch hier an den Tag legt. Eine rechtsextreme Partei stets mit konsequenter, beharrlicher Betonung des Kemalismus' als Grundmotiv. Und doch stehen wir hier, am Abgrund der Demokratie; eine Abstimmung die den Laizismus nicht nur de facto sondern alsbald auch de jure ausradieren wird, oder wie es Tayyip sagen würde ''endlich eine endgültige Lossagung vom Prinzip der Trennung von Staat und Kirche'' herbeiruft, mit der MHP in der Funktion einer Marionettenpartei.


    Welch Schande, das miterleben zu müssen, steht die Republik vor einem Scheideweg. Inmitten Devlet Bahceli, der Verräter an der Demokratie, avanciert zum Königsmacher und wird all das wofür die Republik steht in Grund Boden stampfen. Das hatte unser Staatsgründer ganz gewiss nicht im Sinn. Mit den Worten am Mausoleum Atatürks wiegt diese Wahl doch umso treffender: ''Die Ansichten, die Kraft, Macht und Herrschaft sollten von der Regierung direkt auf das Volk übertragen werden. Die Macht sollte in den Händen des Volkes liegen.''




    Als Randnotiz sei noch zu erwähnen, dass es im Sommer einen sehr erbitterten Machtkampf in der MHP gab. Meral Aksener wollte Bahceli herausfordern und hatte sehr gute Chancen die Position des Parteivorsitz' zu gewinnen. Durch zum Teil bizarre Aktionen kam es nicht einmal mehr zu einem Parteitag und die Herausforderin wurde aus der Partei ausgeschlossen. Seit dem kämpft die Frau unerbittlich dafür das Volk aufzuklären und wirbt für ein 'Nein' im anstehenden Referendum. Hier und da lese ich von Erdogan-kritischen Zeitungen dass ihre Auftritte torpediert werden; Unzählige Stromausfälle, Mikrophonausfälle etc pp. Als überzeugter CHPler hoffe ich dass Erdogan mit diesem Referendum den ach so benötigten Rückschlag erleidet.








    ''Demokrasi fikri daima yükselen bir denizi andırmaktadır. 20'inci yüzyıl bir çok despot hükümetlerin bu denizde boğulduğunu görmüştür!'' M. K. Atatürk




    ''Die Idee der Demokratie ist wie das Meer, das stetig steigt. Das 20. Jahrhundert hat viele Despotenregime in eben jenem Meer ertrinken sehen''



    Anlayana... ;)




    Atam izindeyiz