Beiträge von Unovian

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


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    Obsoleter und unnötig langer Beitrag incoming; Ehrlich gesagt zocke ich für meine Verhältnisse wenig, wollte das aber demnächst wieder ändern.

    In letzter Zeit habe ich mich an Fortnite versucht, mit mäßigem Erfolg ich bin abgeschmiert, hochkant abgeschmiert. Dieses Rumgebaue bringt mich um den Verstand, ich kapier nicht wie man solche Monumente in nur wenigen Sekunden bauen kann: ich schieß einmal auf den Gegner und der fängt an den Eiffelturm nachzubauen... und ich sitze

    ganz unten und denk mir 'Ich werd echt zu alt für diesen Shit'.

    Am absoluten Tiefpunkt bin ich angekommen als ich 'How to'-Bautipps von einem 9-jährigen Jungen aus Saudi Arabien bekommen hab und nach all der Zeit dennoch nichts Gescheites zustande gekommen ist. Noch immer höre ich seine piepsige Stimme wie er mich in gebrochenem Englisch anbrüllt. Sry kleiner Mann, ich hab einfach null Talent für Fortnite. Wenigstens habe ich nebenbei bisschen Arabisch gelernt. Mein desolates Fazit zu Fortnite: ich bin tatsächlich zu alt für das Game.


    Ansonsten versuche ich relativ 'regelmäßig' Red Dead Online(RDO) zu spielen. RDO gehört zu den merkwürdigsten Spielen die ich in letzter Zeit gespielt habe. Es steht sinnbildlich für die Sprunghaftigkeit des menschlichen Verhaltens: nie zuvor ergab die Redewendung "aus einer Mücke einen Elefanten machen" so viel Sinn wie in RDO: eine Gruppe Spieler ist in einer Bar und chillt. Ein obligatorischer Trottel tanzt aus der Reihe und prügelt auf einen anderen Spieler ein. Dieser entpuppt sich jedoch als sehr erfahren und gewinnt das kurze Intermezzo. Der Verlierer kann diese Niederlage nicht akzeptieren und schmettert eine Dynamit-Stange in die vollbesetzte Bar: alles fliegt in die Luft.

    Ein dutzend wütender Spieler läuft nunmehr gen Bar...im Hintergrund höre ich, wie ein mit einer Machete bewaffneter, elegant gekleideter Cowboy "Banzai!"-schreiend die Bar stürmt...hinter ihm, wie ich annehme, seine Fan-Girls. Ich bin kurioserweise der einzige Überlebende des Dynamit-Massakers und möchte via Headset erklären dass ich mit der Aktion nichts zutun habe und die zwei Dutzend Leichen um mich herum nicht mein Werk sind... die Fan-Girls des Macheten-Heinis schießen mich ab bevor ich dazu komme.

    An diesem Punkt bemerke ich, wie noch mehr Spieler die selbe Bar zu stürmen versuchen: Molotov-Cocktails fliegen durch die Luft, Dynamit-Stangen werden durch die nunmehr zerbrochenen Fenster in die Bar geschmissen. Mit Bewunderung beobachte ich einen halbnackten Opa wie er nur mit seinen Fäusten bewaffnet die Bar stürmen will, er fällt, getroffen von einer Kugel, am Eingang um. Jedoch ist er, wie ich schnell feststelle, nicht gänzlich aus dem Spiel geschieden: er ist kritisch verwundet und möchte, wie er mir via Headset mitteilt, wiederbelebt werden. Ich verweise ihn höflich auf die neuerliche Dynamit-Stange hin, die so eben neben seinem Körper gelandet ist und dass dies gegenwärtig leider nicht möglich ist. Er bedankt sich in einem sehr britischen Akzent ehe er durch die Luft fliegt.


    Nach etwa einer Stunde ist alles vorbei: am Eingang der Bar liegt ein Berg von Leichen, die Straßen brennen von den Molotov-Cocktails und ich frage mich ob es das alles Wert war da ich ursprünglich nur eine kleine Tagesquest in der Bar abschließen wollte...

    Ist nur meine Meinung, aber ich finde alle englischen Synchros von Anime oder JRPGs (einzige Ausnahme bildet dabei die Fire-Emblem-Reihe und Xenoblade Chronicles X) absolut grausam. Unter anderem deswegen, weil die Sprecher so dermaßen "overacten", dass das für mich echt nicht zum aushalten ist.

    Uff, yes so much yes! Das Kind hört sich so an als würde eine 40 jährige Frau mit der Brechstange versuchen eine hyperaktive kindliche Stimme zu simulieren.

    Generell finde ich die englische Synchro bei Pokemon (so auch hier) grausig, es wirkt extrem künstlich.

    Ich hab nie verstanden weshalb diese interessanten Kurzfolgen/Specials den Sprung in den Mainstream Anime nicht geschafft haben. Ein ähnlicher Featured Anime mit der Bezeichnung "Pocket Monsters XY Special Episode: The Strongest Mega Evolution" hat seiner Zeit auch große Wellen geschlagen und kam bei den Fans besser an als der reguläre Anime, zumal der Ansatz viel viel ernster und der Grundton rauer war. Ich erinnere mich an Mega Garchomps Kampf gegen Mega Glurak X und war wegen der innovativen Animation extrem überrascht aber am meisten wegen dem Trash Talk vor dem Kampf. Kein "Hey wir kämpfen jetzt gegeneinander aber wir sind BFFs und sollten doch nur Spaß haben". Ash, go home!


    Gleiches hier. Der Tenor ist ernster mit einem kränklichen Jungen in der Hauptrolle. Zusätzlich hat der Narrativ einen melancholischen Touch mit einer interessanten musikalischen Untermalung á la 5 Centimeter per Seconds. Der Zeichenstil beeindruckt mich mitunter am meisten, so nach dem Motto "Pokemon kommt endlich im Jahre 2020 an". Es tut einem fast weh dass es wieder nur diese ~5 Minuten sind.

    Maneki-Neko Es ist etwas schade wie ich finde, andere vorzuwerfen man würde Spitzen verteilen und gleichzeitig die Person als "petty" zu bezeichnen, speziell da das Wort u.a. metonymisch für kleinkariert/kleingeistig steht. Ich weiß dass das in deinem Kontext nicht so gemeint war, aber angenehm empfinde ich das nicht, zumal ich in meinem Beitrag nie persönlich wurde. Der große Blocktext diente hier nur als eine Referenz an Sekundärliteratur, da ich eben nicht blind Aussagen zu einem sensiblen Thema machen wollte.


    Ich bin doch sehr davon ausgegangen, dass du unter Fanservice bloß unpassend sexuellen Fanservice verstehst, da es in deinem Post nicht anders anzunehmen war.

    In meinem Initialpost habe ich aber eine klare Trennlinie gezogen zwischen sexuell konnotiertem Fanservice auf der einen Seite- und narrative-bezogenem Fanservice auf der anderen. Siehe hier:

    Ich finde Fanservice (ファンサービス), sei er noch so subtil, ruiniert, wenn ich es entdecke, nahezu völlig den Anime für mich. Ich weiß nicht mal genau was mich daran so stört. Oftmals werden dadurch dynamische Charaktere zu statischen Puppen degradiert, welche benutzt werden um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu erregen und diesem zu gefallen. Ich fliege in solchen Momenten völlig aus der Immersion raus: 'Ahja, die müssen mit dem Anime Werbung für den Manga machen, deswegen gibt es diese Lasst-uns-alle-an-den-Strand-fahren Episode'. 😑 *vorspul*


    Der Übergang zur obengenannten Übersexualisierung in bestimmten Genres ist dabei fließend. Ich kann, wie Hänky treffend beschrieben hat, über manches hinwegsehen, jedoch ist der Großteil ein No-Go für mich.


    Am schlimmsten empfinde ich wohl den sogenannten Handlungs-Shift: Anime, die mit einer bestimmten Prämisse starten, aber nach wenigen Episoden ganze Handlungsstränge bewusst begraben und stattdessen den Fokus auf sub-Plots setzen, nur um nach einer Ewigkeit wieder darauf zurückzukommen.

    Das Dickgedruckte ist eine Fortsetzung des obigen Abschnitts "Fan-Service" sowie des Begriffs Übersexualisierung und wird in der Sekundärliteratur aber auch von meiner Seite aus zur selben Kategorie gezählt: die Schaffung von (pseudo-) Subplots auf Kosten der Primärhandlung. Fan-Service als solches ist nicht ausnahmslos sexuell-erotisch, diese können auch viel subtiler in Erscheinung treten: ein Hauptcharakter, obwohl mitten in einem wichtigen Story-Arc, der für eine ganze Staffel die Primärhandlung verwirft und ziellos verschiedenen Aktivitäten nachgeht die dann ihrerseits verworfen werden weil sie ursächlich nie als Sub-Plots o.ä. konzipiert waren. Das können in die länge gezogene Picknik-Szenen sein, seltener der Ausflug/Food Fan-Service, in der die Kochfähigkeiten des braven Mädchens sie effektiv als "Optimaru Waifū" zementieren sollen, aber auch Moe/Kawaii/DereDere-Szenen. Als Referenz wurde hierzu Nisekoi angegeben, dessen 2. Staffel de facto die Handlung zum Stopp zwingt.


    Ansonsten empfinde ich diese subtilen passiv-aggressiven Kommentare von dir als deplatziert; wenn man anderen Dinge vorwirft und im gleichen Satz genau das Gleiche macht, ist das nicht fair. Es ist nicht das erste Mal dass ich das bei deinen Posts bemerke.


    Ich habe dich in meinem Beitrag nicht persönlich angegriffen sondern Sekundärliteratur zitiert und den gegenwärtigen Stand der Causa bez. Fan Service aufgezeigt. Es gibt zwar, in den letzten Jahren, auch japanische Autoren (Yoshino et al 2010) die die Wirkung von Service etwas kritischer sehen, aber ich wollte keine japanischsprachigen Arbeiten zitieren, da es...naja auf Japanisch ist und ich das mühselig übersetzen müsste. Ich bin bedingt durch mein Studium zum Teil angewiesen auf diese Literatur.

    Mein zwei Monate alter Beitrag wurde von dir zitiert, und ich hab mit der Sekundärliteratur versucht meinen Standpunkt darzulegen da ich ein Missverständnis erkannte und es geklärt haben wollte aber dennoch keine große Diskussion bezweckte.

    Wenn du keine Lust auf weitere Diskussionen hast, wieso reicht es dir nicht genau das zu sagen?

    Das habe ich sogar getan->

    Ansonsten klinke ich mich aus dem Gespräch hier raus, da ich echt null Bock auf diese Geschlechterrollen/Sexualisierungs-Diskussion in Animes/Mangas habe.

    Maneki-Neko Du vermengst die Begriffe Fan-Service mit der Sexualisierung und setzt diese de facto gleich. In der Sekundärliteratur zur Analyse des Fan-Services besteht eben jene Causa aus einer vielschichtigen Kombination von vielen kleineren Dingen (sub-)summiert zu einem großen, in der Literatur als solches definiertes, Phänomen. Um zur Sekundärliteratur zurückzukommen; die von Keith Russel (The Glimpse and Fan Service: New Media, New Aesthetics, 2009) vorgelegte Studie definiert eben nicht ausschließlich sexuell-erotische Implikationen wie Sukumizu/Pantsu-shots als Fan-Service (siehe ibid s. 104-106ff) sondern eben (u.a.) auch unnötig-exzessive Gewaltinszenierungen, manchmal sogar Kleinigkeiten wie das Singen von patriotisch angehauchten Liedern oder aber auch pseudo-wissenschaftliche Analogien für (wie Russel angibt) Otakus, die aber in ihrem Kontext die Primärhandlung kein Stück voranbringen. Laut Russels Studie gehört dieses Phänomen in diesem Ausmaß vergleichweise zur jüngeren Geschichte der Animes/Mangas für Jugendliche (Shounen, seltener Shoujo), daher wohl auch die Namensgebung seiner Arbeit: New Media, New Asthetics. Obwohl im Kern nichts Neues, erkennt Russel eben an, dass eine merkliche Veränderung in puncto Fan-Service vonstatten geht. In seiner initiellen Studie scheint er davon zunächst begeistert zu sein (ibid s. 107-110). Große Teile dieser, von Russel, beschriebenen Elemente des Fan-Service sind ein Kernbestandteil des modernen RomCom-School Animes und eben nicht exklusiv auf Echi Animes anwendbar. Hierzu hat Robin Brenner eine der wohl interessantesten Resümees gezogen (Brenner Understanding Manga and Anime, 2012): durch die Übersexualisierung läuft (speziell) die jugendliche Leserin stärker in Gefahr angeekelt zu werden. Hier haben wir es mit einer ganz klaren Verlagerung der Zielgruppen zutun: während in den 80er-90er Jahren Duschszenen/Gainax Bounce (siehe u.a. Gunbuster) in Josei/Seinen-Anime (ab 18) die Norm sind, formiert sich ein neuer Trend: der Strand- bzw. Ginsenbesuch für ein nunmehr viel jüngeres Publikum Shounen/Shoujo-Animes (6-18 Jahre)...und das wurde in der Sekundärliteratur bereits als solches oft genug attestiert. Als Grund nimmt man gemeinhin hin die seit Jahren stetig schwächer-werdenden Verkaufszahlen aufgrund der Überalterung der japanischen Bevölkerung an, welche dann zu immer drastischeren Mitteln des Fanservices führt.


    Individuelle MyAnimeList Referenzen nach dem Motto "ja aber ich erlebe das nicht so" sind im Kontext der Sekundärliteratur de facto nicht von Belang: eine Studie bleibt am Ende immernoch eine anerkannte Studie.

    Ansonsten klinke ich mich aus dem Gespräch hier raus, da ich echt null Bock auf diese Geschlechterrollen/Sexualisierungs-Diskussion in Animes/Mangas habe. Es gab vor Jahren mal hier im Bisaboard eine völlig desolat laufende Diskussion mit einem effektiv destruktiven Ansatz bzw. Ende. Alaiya dürfte sich erinnern. *zwinker*


    Peace

    Ich hab die Dex-Einträge immer als eine Mischung aus Pseudo-Wissen und grotesker Satire empfunden, die bewusst durch bizarre oder falsche Informationen hervorsticht oder sogar hervorstechen will. Insgeheim stelle ich mir vor wie Gamefreak beim Erfinden solcher Einträge seinen Spaß hat. Wenn ich mich recht entsinne waren die ursprünglichen Dex-Einträge viel eher in der Kategorie der (ansatzweise nachvollziehbaren) Gigantomanie einzuordnen, wurden mit der Zeit aber stets absurder, obwohl auch in den ursprünglichen Einträgen Absurditäten keine Seltenheit waren.


    Ein gutes Beispiel der stetigen Absurdisierung (Patent beantragt) ist Kadabras Eintrag von Rot/Blau zu Feuerrot/Blattgrün:

    "Dieses POKéMON sendet spezielle Alphawellen aus, die bei Gegnern Kopfschmerzen auslösen."


    zu


    "Es geschah eines Morgens: Ein Junge mit zusätzlichen sensorischen Kräften erwachte in seinem Bett und wurde zu KADABRA."


    Insofern sind ungewöhnliche Dex-Eintrag, ganz egal wie absurd sie auch sein mögen, jedenfalls für mich, ein positives Element in Sw/Sd, ganz im Gegensatz zu den restlichen Kritikpunkten an der 8. Generation.

    Ich hüpf hier mal kontextlos rein, wie ein Party Crasher.

    Ich finde Fanservice (ファンサービス), sei er noch so subtil, ruiniert, wenn ich es entdecke, nahezu völlig den Anime für mich. Ich weiß nicht mal genau was mich daran so stört. Oftmals werden dadurch dynamische Charaktere zu statischen Puppen degradiert, welche benutzt werden um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu erregen und diesem zu gefallen. Ich fliege in solchen Momenten völlig aus der Immersion raus: 'Ahja, die müssen mit dem Anime Werbung für den Manga machen, deswegen gibt es diese Lasst-uns-alle-an-den-Strand-fahren Episode'. 😑 *vorspul*


    Der Übergang zur obengenannten Übersexualisierung in bestimmten Genres ist dabei fließend. Ich kann, wie Hänky treffend beschrieben hat, über manches hinwegsehen, jedoch ist der Großteil ein No-Go für mich.


    Am schlimmsten empfinde ich wohl den sogenannten Handlungs-Shift: Anime, die mit einer bestimmten Prämisse starten, aber nach wenigen Episoden ganze Handlungsstränge bewusst begraben und stattdessen den Fokus auf sub-Plots setzen, nur um nach einer Ewigkeit wieder darauf zurückzukommen.



    Ein perfektes Beispiel für ein Anime (nicht Manga) welches all die von mir erwähnten Kritikpunkte vereint, ein quasi-Negativbeispiel, wäre Nisekoi. Es mutiert von einem anfänglich auf Story-fokussierten School Anime mit Romance & (milden) Harem-Elementen (3 Love Interests) zu einem plumpen Harem Anime welcher Episode um Episode zum Fanservice Schwachsinn mutiert, wobei es die primäre Story fast für eine gesamte Staffel verwirft. Aber weil ich insgeheim verschossen bin in Kana Hanazawa kann ich den Anime nicht hassen.


    Obwohl Off-topic ein kurzer Anschnitt meiner zwei Lieblingsanimes; Makoto Shinkais Werke Kotonoha no Niwa und 5cm per Second, die sogar für 'Seinen'-Verhältnisse ungemein düster sind. Kurios, dass ich nach all den Jahren das Tanka aus Kotonoha no Niwa noch immer auswendig kann. So sehr hat mich etwas so kurzes beeinflusst.

    Man hat den Casuals alles gegeben und den Veteranen alles weggenommen. Man hat gezielt die Gruppe angesprochen welche die Spiele durchspielen und dann weglegen.

    Obwohl die Begriffe fließend ineinander übergehen bzw. keine echten Rahmendefinitionen für beides gibt, verstehe ich (glaube ich) worauf du mit dem Satz hinaus willst.

    Von allen Kritikpunkten die ich hatte, sei es nun die hoffnungslos veraltete Grafik Engine oder die low-res Texturen, war das die größte Pille die ich nicht schlucken konnte.


    Die Frage wäre halt, wie sehr hätte man mit dem Nationalen Dex den Schaden mindern könnten. Wäre man mit eben jener Entscheidung, bei den härtesten Kritikern der 8.Generation durchgekommen? Quasi eine notdürftig initiierte Besänftigung.


    Für mich ist das immernoch ein 'Nope'. Es sind die großen Kritikpunkte gewesen wie der N-Dex, gepaart mit den sehr vielen kleineren Punkten, darunter auch der erhöhte Preis, die oben erwähnte Grafik, die zum Teil unglücklichen Animationen etc. welche (bei mir) gegen eine Kaufentscheidung gesprochen haben und nachwievor sprechen.


    Hätte Game Freak nicht solch einen Mist gebaut, dann wäre die Community weiter gesund und es gäbe vernünftige Diskussionsgrundlagen welche normal sind.

    Hier grätsche ich mal á la Franco Baresi rein: Der Zustand eines Spiels sagt weniger über die Community aus als es den Anschein erweckt.

    Ich habe fürchterliche Entscheidungen von Seiten der Spielestudios gesehen in früheren Spielen, namentlich Halo MCC & speziell Halo 5. Diese Spiele habe ich in den Jahren 2015 und 2016 (mit Unterbrechungen) kompetitiv (kurzzeitig auf semi-Pro Status) gespielt und war als Moderator auf Halowaypoint bis 2018 aktiv. Halo 5 wurde, als es rauskam, von den Veteranen schonungslos negativ aufgenommen weil man den Fokus, wie man auch dort oft wiederholte, auf die 'Full-Auto Casuals' setzte, quasi auf die breite Masse und das alte Halo aufgab.

    Wie auch hier gab und gibt es nachwievor Leute, die genau das nicht wollen (moi eingeschlossen). Man wurde kritisch, es wurde ruppig und auch mal rau, vor allem wenn selbsternannte Sprachrohre sich wie Idioten verhielten und das Klima zu vergiften versuchten, aber letzten Endes war die Vernunft auf beiden Seiten größer.

    Am wichtigsten in diesem langen und schwierigen Prozess war die Tatsache, dass man in der Lage war miteinander zu kommunizieren ohne in aggressive Muster zu verfallen. Beide Fan-Lager konnten dadurch vieles überwinden...später fand sogar eine aktive Kommunikation mit dem entsprechenden Studio 343 statt. Obwohl dieses Beispiel de facto nicht anwendbar ist auf Pokemon weil US-Studio, darf, wie ich finde gehofft werden, denn der neueste Ableger der Halo Reihe kommt nächstes Jahr und es sieht tatsächlich etwas mehr nach "back to the roots" aus.

    IcEDoG schau mal... dein Manifesto, den Anfang ausgenommen mit der unnötigen Verallgemeinerung Pokemon-Fans seien nicht konsequent (again), ist hammer. Das meine ich nicht ironisch. Deine Kritik an dem Spiel kann ich genauso unterschreiben, ich bin sogar noch gnadenloser bezüglich Schwert & Schild. Aber darum ging es ja nicht.

    Wir wissen dass sich das Spiel super verkauft, für mich persönlich (nochmal) ein Rückschlag, da ich etwas anderes von Pokemon erwarte.

    Auf der anderen Seite haben wir Kritiker das bestmögliche getan; wir haben protestiert, auf Reddit gab es Wellen und Wellen an Protest-Threads, auf Twitter wurde Gamefreak zugespammed mit Kritik, es wurden sogar Petitionen eingereicht und vieles mehr. Das war, bis auf wenige Ausnahmen, auch wunderbar. Aber irgendwann, zwischen den Zeilen, hat die Fan-Base die Kritik (auch) an die eigene Community gerichtet. Dann folgten hämische Kommentare á la Shaming für diejenigen, die das Spiel kauften. Daraus wurden Hass-Kommentare (hier auf dem BB weniger) und jetzt kommen wir aus diesem giftigen Sumpf nicht mehr raus.

    Ich kenne legit Leute die sich von Pokemon-Foren verabschiedet haben weil sie das alles nicht mehr ertragen.

    Stell dir vor, du kritisierst etwas, deine Intention sollte doch hierbei primär sein, deinen (idealerweise halbwegs) nachvollziehbaren Standpunkt dem Gegenüber klarzumachen. Der Zweck dahinter ist der, dass du dein Gegenüber zum Nachdenken animieren-, am besten sogar überzeugen willst. Das schaffst du nicht in dem du die gesamte Community in einen Topf wirfst. Welcher User hier genau was verstehen könnte oder sollte, da du dies oder jenes gemeint hast, spielt keine Rolle: deine Wortwahl ist verallgemeinernd. Das nennt man Vermengung und resultiert lediglich in Ablehnung und Wut des Gegenübers.


    Wenn du beispielsweise anstatt einer absoluten Aussage (darüber hatten wir vorher auch mal gesprochen, membah?) eine kleine Frage in den Raum geworfen hättest á la 'Findet ihr das Verhalten bezüglich der Schwert & Schild-Käufer konsequent?' (ohne ein hämisches Smiley) hätte das einen weitaus weniger aggressiven Charakter gehabt.


    An dieser Stelle, da ich das hier mit etwas witzigem zum Abschluss bringen will: Ich hab wirklich kein Problem mit dir, um ehrlich zu sein, wenn du nicht im Full-Ryan-Johnson-Modus bist, kann ich alle deine Kritikpunkte an der 8. Generation verstehen und prima nachvollziehen. Nahezu all deine Kritik an den Spielen teile ich sogar. Aber stellenweise hast du diese irren Ausreißer und greifst alles und jeden an, inmitten von nachvollziehbarer Kritik und untermauerst dadurch deine eigene Position


    Kurzum: Der Pokemon-Fan ist der inkonsequenteste Fan überhaupt auf dieser Welt :biggrin:


    Wieso scherst du "den Pokemon-Fan" über einen Kamm Homeboy? Warum verallgemeinerst du den Pokemon-Fan in diesem Ausmaß?

    Ich kann beim besten Willen das hier nicht mehr nachvollziehen. Das hier ist nicht mal mehr eine Ausnahme, diese Angriffe rühren von Verzweiflung und sind gegenwärtig Gang und Gebe in diversen Threads. Ich selbst habe Pokemon Schwert & Schild nicht gekauft, weil ich das Spiel nicht unterstützen möchte...technisch gesehen sind wir sogar auf der selben "Seite" (obwohl ich sogar dieses Gruppendenken als destruktiv empfinde) aber mein Gott dieses Verhalten mit den unterschwelligen, mit Ironie angehauchten, Bemerkungen sind an Widerlichkeit nicht mehr zu überbieten.

    Das geht am Thema völlig vorbei, nämlich der Kritik am Spiel, und zielt auf den einzelnen Spieler bzw. Fan ab.


    In keinster Weise ist das konstruktiv oder auch nur ansatzweise akzeptabel. Hier sind genug jüngere Fans unterwegs die genau von solchen Aussagen eingeschüchtert werden, ob du es glauben willst oder nicht.


    Niemals sollte der Angriff auf einen Fan, ob dieser sich nun für oder gegen einen Kauf entscheidet, okay sein. Alles was man bezüglich der Fanbase tun kann und sollte, ist den jeweils anderen mit einem Minimum an Respekt entgegentreten.


    So wie es niemals einen absoluten Konsens über eine causa geben wird, so kann und darf der Angriff auf Andersdenkende niemals die Norm sein. Gerade dieses Bisaboard zeigt uns ein ums andere Mal wie divers bzw. wie unterschiedlich die Geschmäcker sein können. Von Maneki-Neko & Blizzforte die das Spiel so mögen wie es ist, über Arrior & Nachtgestalt (Edit: Nachtgestalt hat die Spiele nicht gekauft. Mi scusi signora), die es gekauft- aber diverse Kritikpunkte haben. Dann haben wir Tsunade Daimon die sich dafür entschieden hat das Spiel nicht zu kaufen aber am Ende doch irgendwie einige Stunden darin versenkt hat (*zwinker* 😉).

    Der Grund warum ich diese Nutzer erwähne ist der dass es aufzeigen soll wie unterschiedlich wir sind und das ist verdammt noch mal okay. Ich kann niemals User angehen die sich Schwert & Schild geholt haben, auch trotz der Kritikpunkte, die ich habe. Wenn also eine Maneki-Neko in Threads beschreibt wie sehr sie das Spiel mag auch ohne eine super-duper high-res Grafik, dann ist das cool. Ich kann es nachvollziehen. Auch ein Arrior der sich an wunderbar objektiv-angehauchter Kritik an Schwert & Schild heranwagt, ist hammer. Alle User im Bisaboard sollten respektiert werden, denn auch wenn ich einen Berg an Kritikpunkten am Spiel habe (und oh boy mein Kritik-Berg ist verdammt groß); von den begrenzten Pokemon über eine zum Teil leer wirkende Welt und den bescheidenen grafischen Fortschritten, ja auch dann greife ich niemanden an. Bevor Doppelstandards vorgeworfen werden, das gilt immer für beide Seiten.



    Warum also der ekelhafte Angriff auf das Kollektiv? ... versehen mit einem sarkastischen Smiley, damit es ja jeder versteht: hier findet nicht nur ein Angriff auf "den Pokemon-Fan" statt, nein, der Smiley soll auch suggerieren, 'ich mache mich lustig über dich'. Die Definition von toxischem Verhalten, maskiert unter dem Deckmantel des Sarkasmus. Herrlich.


    In diesem Sinne schließe ich mal mit einem wundervollen Zitat eines Users ab:


    Ich würde aber niemals Jemanden dafür kritisieren, wenn er sie sich trotz eigener starker Kritik neu gekauft hätte und GF dadurch direkt unterstützt.

    I'm out here.


    Peace

    Ich...ich kann nicht. Ich kann es nicht sagen...ich weiß einfach nicht wie.

    In mir lodert die Flamme des Mitteilens, nur noch getoppt von dem dunklen Klammergriff der Angst das sich 'Ablehnung durch die Bisaboard-Community' schimpft. Ich möchte doch nur zu den coolen Kids hier im Bisaboard gehören. Wie aber vermag ich nur über das Spiel reden das ich aktuell spiele.

    Aber es muss sein...ich muss es tun. Die Wahrheit wird unsäglich vorkommen, wie eine Häresie die ihresgleichen sucht.

    Hier kommt sie: Ich bin ein RPG-Fan und habe bis vor 2 Tagen Witcher 3 noch nie angerührt.

    Da! Nehmt das! Jetzt ist es raus. Immer her mit dem Hate!


    Puh, was für eine Erleichterung.


    Tatsächlich habe ich Witcher 3 aus diversen Gründen nie angefasst, mitunter weil ich kein Fan von der 'Joa hab null Plan von Witcher 1 & 2 oder den Büchern aber passt schoa!'-Einstellung bin. Für mich kommt der Zauber eines Rollenspiels erst dann zur vollen Geltung wenn ich mich in dieser Welt verliere. Hierzu braucht es eine gewisse Immersion, die (idealerweise) den Spieler in den Bann ziehen soll. Bei Nachfolge-Spielen, speziell wenn man nicht die Möglichkeit hat die Prequels anzuspielen, entfällt dieser elementare Aspekt. Dadurch hatte ich stets größte Vorbehalte gegenüber Witcher 3.

    Nur der Tatsache verschuldet, dass mir die Spiele 'ausgingen', habe ich die Witcher 3 Game of the Year-Edition auf meiner Xbox One installiert. Vorab habe ich mich über die gröbsten Ereignisse der vergangenen Spiele bzw. Bücher informiert und bämm! Ab ins Abenteuer mit señor Geraldo de Rivia 😂


    Ich kenne viele sehr große singleplayer RPGs aber Witcher 3...uff ist freaking riesig. Ich habe nicht lange gebraucht um da voll einzutauchen; eine der wohl größten Stärken ist der Narrativ gepaart mit einem fluktuierenden bzw. sehr dynamischen Pacing. Es gibt Momente in der die Story sehr schnell voranschreitet ('Whoa, was geht ab yo!'), gefolgt von langsamen Episoden, in denen man alles Sacken lässt und dem Spieler unfassbare Freiheiten gewährt (So ist das also, die Zauberin mit den veilchenblauen Augen ist meine Bae? I like!). Diese goldene Mitte, in dem Ausmaß, so erfolgreich zu erreichen... ist eine Kunst.


    Kritikpunkte zum Spiel selbst habe ich nicht viel. Hier und da merkt man den Zahn der Zeit an der Engine, die glitchig und problembehaftet ist. Ansonsten sei anzumerken dass ich auf meiner Xbox One Probleme mit den Achievements (auf der PS4 die Trophäem) habe. Obwohl ich bestimmte Achievements/Trophäen freigeschaltet haben sollte, bekomme ich diese nicht. Bei der Goty Edition soll das wohl oft vorkommen.


    Alles in allem bin ich vom Hexer Geralt begeistert, kurioserweise nehme ich ihn an erster Stelle weniger als Hexer, sondern mehr als chronischen Kleptomanen wahr: In keinem Spiel zuvor habe ich so viel Shit mitgehen lassen, nicht mal in Skyrim.

    Ach ja, die FSK und die USK. "Ein beispielloses indiziertes Erlebnis für die ganze Familie."

    Speziell der Shit mit dem Weglassen des Intros im ersten Pokemonfilm war eine desolate Entscheidung hinsichtlich der Charakterentwicklung des Antagonisten, da es diesem facettenreiche Merkmale verlieh und das sture Festhalten am Schwarz-Weiß-Schema gekonnt durchbrach. Mewtu wurde mit dem Intro ein dynamischer Charakter...und das bereits in den ersten Minuten des Films. Ohne dieses Intro blieb in der ursächlichen causa Mewtu ein verzerrtes Bild übrig. Verlust, Angst & Schmerz von Mewtu werden weggeworfen und stattdessen ohne adäquate Einführung direkt in Rache und Boshaftigkeit verwandelt.


    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wieso ich an diesem Schnitt so hängenbleibe, es sollte mir völlig egal sein aber wenn man ganze einleitende Abschnitte eines Films löscht dann zerstört das die Intention des Autors.

    Wisst ihr Leute, würdet ihr die Dinge nur etwas objektiver angehen, niemand erwartet die Welt von euch, nur ein Stück Objektivität im ewigen Moloch der toxischen Fan-Lager, man würde eben jene Fans und ihre Belange ernst nehmen.

    Stattdessen suhlt ihr euch in eurem eigenst initiierten Sumpf der Scheinüberlegenheit und gießt Öl ins nimmersatte Flammenmeer. Bla bla bla.


    Die größte Ironie an diesem Punkt ist nicht mal der dass die breite Masse der Kritiker unrecht hat, im Gegenteil, hier begeht Gamefreak einen der wohl katastrophalsten Fehler der jüngsten Pokemon-Spielegeschichte mit nachhaltiger Wirkung, aber meine Güte seid ihr beschissen darin eure Probleme auch nur ansatzweise im geordneten Rahmen mitzuteilen. Stattdessen versinkt die Gemeinde wieder und wieder in selbstgefällige Monologe gefüllt mit pseudo-prätentiösen Überlegenheitsgefühlen und wahnhaften Vorstellungen, die Welt würde Schwert & Schild nicht kritisieren, getunkt in einen Topf voll mit widerlichstem Sarkasmus.

    All das macht es unmöglich für den Otto-Normal Spieler, auch nur ansatzweise, Mitgefühl für ein derart destruktives Verhalten zu zeigen. Diese Pokemon Fanbase ist in eine "Wenn du nicht für mich bist, bist du automatisch gegen mich"-Initiative mutiert mit zum Teil radikalen Ansätzen á la Online Shaming um ja jeden davon abzuhalten Schwert & Schild zu unterstützen.


    Von allen Franchises dieser Welt hätte ich ein derart toxisches Verhalten erwartet, von ALLEN, aber nicht von der Pokemon-Fanbase und nicht in diesem Ausmaß. Und hier sind wir, in einem von uns selbst verursachten giftigen Schleier in der man entweder auf der einen- oder auf der anderen Seite der Mauer zu stehen hat... in der man einander angeht und die widerlichsten Dinge unterstellt. Hat all das gefruchtet? Nein.

    Was hier und auch anderswo stellenweise abgeht ist nur noch beschämend, eine einzige Schande...und das von einem langjährigen Pokemonfan der ersten Stunde.


    "Gamefreak, tear down this wall!"

    Ja was haben sie geschallt und protestiert; ,,Nieder mit dem Zaren!" skandierten sie, ,,Nieder mit den Romanows!" raunte es als das Bisaboard'sche Proletariat, mit Fackeln bewaffnet, gen Zarenpalast zu stürmen vermochte: ,,Gebt uns das manuelle Speichern oder den Tod!"


    Und nun? Wo ist all die blanke Wut der aufgestachelten Menge verblieben? Wo ist die Revolution meine Genossen? Verpufft im Glanze des Sieges von Zar Nintendo dem Großen... für ein Stück manuelles Speichern wurde die Revolution verkauft und schweigen tut sie nunmehr... die Menge im Angesicht eines Scheinsieges.


    Wie herrlich wäre es geworden wenn Nintendo bis zum Release über das automatische Speichern konsequent geschwiegen hätte.😂 News-technisch wird halt der alte Shit durchgekaut: Nicht alle Pokemon sind dabei, es gibt ein Rotationssystem, deal with it! Aber hey manuelles Speichern is back, war zwar nie weg und man hätte den semi-shitstorm mit einem tweet in einer Minute auflösen können aber wen juckts.

    Mittlerweile fühlt man sich echt wie auf einer Achterbahnfahrt mit den News zu Swosh... und irgendwann Nintendo...wenn du nicht aufpasst... BAMM! Sturm aufs Winterpalais!


    Ich sollte echt aufhören zu posten wenn ich an Schlafentzug leide.

    Ein, für Pokemon, sehr ungewöhnlicher Film da es mit einem vergleichsweise neuen Ansatz an die causa Pokemonfilm herangegangen ist, ähnlich wie Arceus und das Juwel des Lebens.

    Es gehört nicht zu meinen Lieblingsfilmen im Poketto Monsuta Universum; der Platz ist für Pokemon Heroes: Latios und Latias reserviert. In Lucario und das Geheimnis von Mew ist die Handlung pokemontypisch vorhersehbar, mir ist der Film aber dennoch in Erinnerung geblieben, was auf eine Andersartigkeit, im Sumpf des (mittlerweile) eindimensionalen Pokemonfilms, hindeutet.

    Wow, der Westcoast-Eastcoast-Beef geht weiter... mit neuen Gesichtern. Die Frage, und da spreche ich jetzt im Namen des gesamten Bisaboards, lautet:

    Ist Maneki-Neko Tupac und Phoenixfighter Biggie oder umgekehrt 😂

    Westside! Bad Boy killaz! Hit'em up! Call the cops when you see Tupac.


    Änywäy, bäck tuu Ze Tohpick. Das Artwork ist echt sehr gelungen, das habe ich vorher auch schonmal angesprochen man merkt mit jedem neuen Video und den Screenshots wie stimmig die Galar Region inszeniert ist. Umso unverständlicher für mich die einzelnen Ausreißer in puncto Texturauflösung: abseits der märchenhaft-anmutenden Texturen, die stellenweise einen individuellen Charme versprühen, tummeln sich aber auch nachwievor low-res Texturen rum die da im Jahre 2019 auf einer Konsole wie der Switch nicht hingehören und für mich "I'm lazy" schreien. Von Relevanz ist das, bei Pokemon-Editionen, eher nicht... ich der auf die Grafik der Pokemoneditionen so viel Wert legt wie DMX auf seine politisch korrekte Sprache. Viel schlimmer wirken auf mich die Bewegungsanimationen der Figuren außerhalb der Kämpfe: das wirkt so altbacken und unfassbar steif... so vieles ist eine nahezu eins-zu-eins Kopie von S/M & US/UM. Ist aber trotzdem gekauft *Zwinker* IcEDoG 😂


    Jedenfalls sehe ich für mich keinen Grund eine Konsole (hier Switch) nur für Swosh zu holen, was nebenbei erwähnt in der 6. Generation der Fall war, hierfür sind die Fortschritte der 8. Generation schlichtweg zu wenig... ich empfinde diese Edition als keinen Ableger der Hauptspiele. Nichts Halbes nichts Ganzes, ohne Würze und Pep (Guardiola), weder Fleisch noch Fisch. Oder so....


    Peace out.

    Hä? Laut hawaiianischer Legende ist es doch ein Drachenwesen (auch Mo'o genannt) welches sich als (quasi) Formwandler in vieles transformieren kann, es gibt aber keine hawaiianische Legende mit direkter Verbindung zwischen Palme und Drache & einer Kraft des Urdrachen außerhalb der neumodischen Fiktion einiger Autoren der Postmoderne.

    Sorry, ich hab am Ende nur (versucht) zu zitieren :threeeyes:

    I

    v

    Oh damn hat er tatsächlich die "Mo'o verwandeln sich in alles, also auch in eine Kokosnusspalme" als Argument genutzt ohne dabei auch nur eine Legende zu benennen. 😂😂 Dass seine Argumente völliger Schwachsinn sind, zeigt schon sein vermeintlicher Versucher Alola Kokowei mit dem Dracaena-Baum sowie der "Drachenfrucht", auch Pitaya genannt, in Verbindung zu bringen. Obwohl ich das vorhin erwähnt hab, hier nochmal: Beides ist nicht heimisch auf Hawaii. Den Drachenbaum gibts in Teilen Nordafrikas und Südeuropas, die Pitaya ist eine ursprünglich (Mittel- bzw. Süd-)amerikanische Frucht.

    Seine vermeintliche Mo'o Legende hat auch Defizite weil er sie nicht benennt, denn dann wüsste er dass Mo'o sich zumeist in Menschen verwandeln und als Schutzpatron des Wassers gelten. Kokosnusspalmen-Verwandler in der hawaiianischen Mythologie sind seltener und zumeist, laut obiger Legende, hawaiianische Gottheiten (hier Kanē) oder ein Zauber als Hilfsmittel (eine Kokosnusspalme die länger und länger wird weil sie einen Jungen zu seinem Vater bringen will. siehe Niu-Ola-Hiki Legende). Im übrigen bedeutet Mo'o wörtlich Gecko/Eidechse und nicht Drache. Eine Differenzierung wie wir es in unseren indo-europäischen Sprachen haben, gibt es in der hawaiianischen Sprache nicht, was darauf schließen lässt dass man es tatsächlich mit Geckos und Eidechsen zutun und eben nicht mit Drachen.

    Ich fand im übrigen unter anderem das so defizitär an der Alola-Region: eine zu oberflächliche Behandlung der reichen Hawaii Kultur obwohl man bei anderen Regionen bereits gezeigt hat, dass man es auch besser kann. Alola so wie es gezeichnet wurde, ist (zumeist) das Hawaii-Bild der Touristen oder Spätzuwanderer (Japaner & US Amerikaner) und weniger der Ureinwohner, was ich schade finde.



    Ahja, was geht mit dem drei-äugigen Smiley ab, postest das ja kontextlos am Ende deiner Beiträge oder hat das eine Bedeutung? 😁

    Die Drachen sind mindestens schön, EIN VERFLUCHTER BAUM!?!?!?

    Da muss ich leider kurz reingrätschen, da Alola-Kokowei (so sehr ich es auch hasse) auf einer Hawaiianischen Palmen-Art basiert, in der laut Legende die Kraft eines "Urdrachen" innewohnt

    Somit ist der Drachen-Typ irgendwie gerechtfertigt :threeeyes:

    Hä? Laut hawaiianischer Legende ist es doch ein Drachenwesen (auch Mo'o genannt) welches sich als (quasi) Formwandler in vieles transformieren kann, es gibt aber keine hawaiianische Legende mit direkter Verbindung zwischen Palme und Drache & einer Kraft des Urdrachen außerhalb der neumodischen Fiktion einiger Autoren der Postmoderne. Die Kokosnusspalme, auf die Kokowei basiert, steht in der alt-hawaiianischen Legende für das Leben selbst oder auch das Niu Ola Hiki "Leben gebende Kokosnuss". In manchen Legenden ist es mal ein Vermittler zwischen Leben und Tod mal zwischen Leben und Himmel, seltener ist es romantisch angehaucht (zumeist in ost-polynesischer Mythologie). Die Mo'o leben laut der hawaiianischen Vorstellung in so ziemlich allen Dingen, mit der Logik könnte man gleich alles zu einem Drachen erklären. Es gibt aber tatsächlich einen Drachenbaum auf unserem Planeten und zwar den Kanarischen Drachenbaum (aus der Familie der Dracaena). Diesem wird viel Kraft zugesprochen (die werden tatsächlich riesig) und laut diverser Legenden trägt es, abhängig von der Legende, Stärke oder Heilung in sich... entgegen der Pokemon So/Mo-Apologeten wächst es aber nicht auf Hawaii. Man geht davon aus dass kein Genus Dracaena auf Hawaii heimisch war.

    Vielmehr basiert Alola Kokowei auf die Sohn der Hina & Kū Legende (Niu Ola Hiki) aus der hawaiianischen Mythologie:

    Entfernt hat man bei Alola Kokowei Anleihen aus der Coca-Legende gezogen, die auch nichts mit Hawaii zutun hat, sondern eher Richtung spanisch- bzw. portugiesischsprachige Kultur geht.

    Wenn also Alola Kokowei auf eine (inexistente) alte hawaiianische Drachenlegende basieren soll, was es nicht tut, da Kokowei bereits auf eine japanische Folklore basiert (siehe Jinmenju), so muss der normale Kokowei auch ein Drache sein. Gleichberechtigung und so.

    Ha! Sie haben alle gelacht als ich diesen einen Kurs in polynesischer Mythologie genommen habe, "Ja, sach ma hast du'ne Meise? Für was brauchst denn sowas?" Pfft Amateure, genau für diesen Moment hier, einem anonymen Pokemonforum a.k.a. Bisaboard. Genau hier kann ich mein, definitiv nicht nutzloses, Wissen zum Posen nutzen und zum Oberschlaumeier werden... oder so...F*** 😑


    Naja, back to ze topic: Die 7. Generation war meiner Ansicht nach eher schlecht, speziell da man mit US/UM eine Ohrfeige bekam. Halbgare Geschichte in einem tropischen Flair, so ziemlich alles was ich an Pokemon hasse. *ZuHoennSchiel* 🙄

    Oh damn was für ein Chaos hier vorherrscht... like what da f***!? 😂

    Ich musste grad 3-4 Seiten zurückgehen um auch nur annähernd den Faden zu finden. Und irgendwie sehe ich nur Impoleons Bild vor mir, das 3 Seiten zuvor gepostet wurde.

    "Impoleons Name beginnt mit einem 'i'. Der Buchstabe ist der neunte unseres Alphabets. Das Quadrat von 9 ist 81. Die Zahl 81 im Kanji bedeutet 'Lasst eurer Fantasie freien Lauf'. Laufen ist gut für die Gesundheit. Gesundheit steht im chinesischen Tierkreiszeichen für den Mammut. Mamutel Mamutel ist ein sehr schönes Pokemon. Die Galar-Region wird viele schöne Pokemon einführen."


    Okay Leute hab für die ganze Woche meinen Barometer des Wahnsinns voll gemacht, bin raus. Peace ouuuuuut


    ...oder auch nicht... weil diese, in der Lauer liegenden & nach meinem Blut lechzenden, Mods auf solch einen Post wie den hier warten nur um die Attacke 'Raub' einsetzen zu können, muss ich mittels Trugträne Kontext vorgaukeln. Ich tippe dass die Galar-Region etwa 80-90 neue Pokemon einführen wird, was in etwa auf Alola Niveau liegt. Seit der sechsten Generation erreichen wir die 100er-Marke nicht mehr, hier rechne ich mit Ähnlichem, speziell da die Galar Region, wie auch die Alola-Region, Gebrauch von alternativen Formen bereits bestehender Pokemon macht. Für mich ist das nicht weiter schlimm. Viel wichtiger ist inwiefern die neuen Pokemon in die Galar-Region design-technisch passen aber das ist ein anderes Thema.