Beiträge von Dartiri

    Feelinara (schillernd)


    Pokédex-Nr.: 700

    Typ: Fee

    OT: Serena

    ID-Nummer: 54137


    Fangort: Route 7 (aus dem Ei geschlüpft)

    Datum: 05.09.2019


    Geschlecht:

    Level: 19


    KP: 67

    Angriff: 33

    Vert.: 29

    Sp.-Ang.: 51

    Sp.-Vert.: 51

    Initiative: 32


    Wesen: Hitzig

    Fähigkeit: Charmebolzen (kann bei Kontakt betörend wirken)

    ungestüm und einfältig


    Attacken:

    1.) Feenbrise

    2.) Sternschauer

    3.) Ruckzuckhieb

    4.) Biss


    Als Gegenleistung hätte ich gerne ein Igamaro. Level, Geschlecht, Wesen und Fähigkeit sind mir hierbei wie immer egal.

    Kennt ihr das, wenn die Leute sich darüber aufregen, dass die Lebkuchen jedes Jahr früher im Laden liegen

    Kennt ihr das, wenn die Leute, die sich über Lebkuchen im August bzw. September aufregen, oft dieselben sind, die sich zu genau dieser Zeit schon mit dem Zeug eindecken?

    Der Videobeweis hätte bereits letzte Woche zum Einsatz kommen müssen, als dem 1. FC Köln beim VfL Wolfsburg ein klarer Elfmeter nicht gegeben wurde. Schade nur, dass viele Fans sich im Nachhinein wieder ausschließlich auf diese Situation konzentriert haben, anstatt den schwachen Auftakt der Geißböcke zu kritisieren, die bei den ebenfalls schwachen Wölfen mindestens einen Punkt hätten entführen können. Stattdessen hat man nicht nur die eigenen wenigen Torchancen vergeigt, sondern auch dafür gesorgt, dass Wolfsburg welche hatte: Die Treffer zum 0:1 und 0:2 entstanden aus amateurhaften Fehlern, die man sich in der Bundesliga einfach nicht erlauben darf.


    Ihr zweites Spiel gegen Dortmund haben die Geißböcke erwartungsgemäß ebenfalls verloren, auch wenn ich gelesen habe, dass Köln wohl 60 Minuten lang ein mindestens ebenbürtiger Gegner gewesen sein soll. Das reicht aber nicht, um gegen eine Mannschaft wie den BVB bestehen zu können. Wenn ich mir die nächsten vier Gegner von Köln so anschaue (SC Freiburg, Borussia Mönchengladbach, FC Bayern München, Hertha BSC Berlin), könnte ich mir vorstellen, dass der Club aus der Domstadt einen ähnlich heftigen Fehlstart hinlegen wird wie vor zwei Jahren.

    Ein anderes Beispiel, das aufzeigt, wie sich diese Dinge verändern werden und schon haben, sind kleine Kinder, die sofort anfangen zu flennen, wenn sie nicht bekommen, was sie wollen. Heute ist es schlimmer als früher, da bin ich einfach der Meinung, Eltern sind zu nachgiebig und schieben ihren Kindern regelrecht alles in den Arsch. Und wenn sie einmal ihren Willen nicht kriegen, randalieren sie.

    Als ich das gelesen habe, musste ich unweigerlich an meinen Schwipp-Neffen denken, der mittlerweile über acht Jahre alt ist und tatsächlich restlos alles bekommt, was er möchte. Und ja, er veranstaltet auch regelmäßig ein riesiges Theater, wenn die Dinge einmal nicht so laufen, wie er möchte. Aber das kann man ihm nicht vorwerfen, weil dieses Verhalten normal und menschlich ist. Für mich tragen hierbei einzig und allein die Eltern die Verantwortung: Gerade in der Zeit, in der Kinder ihre Grenzen ausloten, sollten die Eltern ihrerseits darauf achten, dass sie eingehalten werden. In dem von mir erwähnten Fall wurde dem Kind während eines Ausflugs ungeplant ein Tablet im Wert von knapp 500 € gekauft, damit es endlich mal still sitzen bleibt. Wenn die Eltern mit ihrem Sohn essen gehen, bestellt er sich eine Fanta, nur um eine halbe Minute später zu erwähnen, dass er doch lieber eine Cola trinken möchte. Solche Situationen enden meistens damit, dass er am Ende drei volle Gläser vor sich stehen hat und kein einziges davon anrührt. Aber wie gesagt, dem Kind kann man hierbei keinen Vorwurf machen. Vielmehr sind seine Eltern der Weichspüler unter den Erziehungsberechtigten.


    Ich sehe meinen Schwipp-Neffen sehr selten, aber natürlich hat er solche Dinge bei mir auch schon versucht. Da er es gewohnt ist, dass alle springen, wenn er pfeift, hat er sich in den letzten drei Jahren einen ziemlich heftigen Befehlston angeeignet, und so bekam ich schon des Öfteren folgenden Satz von ihm zu hören: "Geh in die Küche, hol mir ein Getränk, und schütte es mir ein." - Wenn man sich darauf gar nicht erst einlässt und das Kind aus seiner Reserve lockt, wie ich es damals getan habe, erledigt sich die ganze Sache wie von selbst. (Ich habe ihn damals mit einer Mischung aus Belustigung, Verwunderung und Provokation gefragt, ob er zu schwach ist, um das selbst zu tun. In gewisser Hinsicht ist es mein Glück, dass ich Sozialarbeiter bin: Mein jüngster Klient war sechs Monate alt, mein ältester 102 Jahre.)


    Ich könnte jetzt sehr viele vergleichbare Beispiele nennen, die ich allein im Jahr 2019 mitbekommen habe. Wenn man eine halbe Stunde an einem im Kiosk befindlichen Postschalter warten muss, um eine Bestellung abzuholen, kriegt man schließlich einiges mit. Aber diesen Aspekt würde ich nie im Leben den Kindern ankreiden. Für sie ist es mehr oder weniger normal, dass sie solche Verhaltensweisen an den Tag legen. Meiner Meinung nach tragen hierbei einzig und allein die Eltern die Verantwortung. Du hast es schließlich selber geschrieben: Die Eltern sind zu nachgiebig. Aber dafür können deren Kinder nichts.

    Pokémon kopiert also mal wieder von sich selbst. In Bezug auf die Galar-Formen finde ich das alles andere als schlecht. Über Galar-Smogmog musste ich zwar zuerst ein bisschen lachen, aber die Form passt gut zur Region und zu dessen Kultur bzw. Geschichte. Außerdem begrüße ich es, dass man bei den neuen Formen diesmal auch andere Regionen berücksichtigt als nur Kanto. Die neue Weiterentwicklung von Zigzachs gefällt mir richtig gut. Allerdings sagt mir Team Yell überhaupt nicht zu. Die Bande wirkt wie eine Weiterentwicklung von Team Skull. Hoffentlich bindet man Team Yell halbwegs gut in die Story ein.

    Ich bin ein neutraler Fußballfan, der keinen bestimmten Verein unterstützt. Zwischen 2003 und 2009 habe ich mir ein paar Spiele des 1. FC Köln angesehen, aber das lag eher daran, dass ich um die Ecke wohne und sich in meinem Bekanntenkreis viele Fans der Geißböcke befinden. Außerdem habe ich mich damals noch stärker für Fußball interessiert als heute. Die Bundesliga interessiert mich von Saison zu Saison weniger. Tatsächlich habe ich erst eben durch Zufall erfahren, dass die Zweite Bundesliga bereits letzte Woche wieder angefangen hat. Ich war jahrelang erpicht darauf, deutsche Titel live mitzuerleben. Dies ist vor fünf Jahren eingetreten, und seitdem ist die Luft bei mir fast komplett raus. Sogar das peinliche WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft vor über einem Jahr hat mir so gut wie nichts ausgemacht. Mittlerweile besuche ich Fußballstadien übrigens nur noch für Konzerte.


    Ein Spiel, das ich live in Köln miterlebt habe, möchte ich jedoch niemals missen: Das Spiel zwischen Tschechien und Ghana bei der Weltmeisterschaft 2006. Ich kam als neutraler Zuschauer und ging als Ghana-Anhänger. Diese unglaublich sympathische Mannschaft konnte das Spiel damals mit 2:0 für sich entscheiden, was damals durchaus als Überraschung anzusehen war. Die ghanaischen Fans waren dermaßen euphorisch, dass sich fast alle deutschen Zuschauer in unserem Block damals auf ihre Seite schlugen.

    Edex


    Julian Nagelsmann ist wahrscheinlich die größte Trainerhoffnung der letzten Jahrzehnte. Ich gehe jede Wette ein, dass er in den nächsten 20 Jahren Trainer der DFB-Elf wird. Der Typ ist keine drei Jahre älter als ich und hat schon sehr viel erreicht. Allein die Tatsache, dass die Spieler Respekt vor ihm haben, obwohl sie in manchen Fällen älter sein dürften, zeigt, dass er Sachverstand und Autorität besitzt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass beispielsweise ein Falko Götz während seiner Zeit bei Hertha BSC überhaupt nichts zu lachen hatte und sogar vom damaligen Nationalspieler Arne Friedrich lächerlich gemacht wurde. Also hat Nagelsmann definitiv etwas, was andere Trainer nicht haben.


    Welche Vereine er bisher trainiert hat, ist in meinen Augen sekundär. Es wundert mich nicht, dass er solche Sprüche ablässt. Würde er anders denken, hätte ihn RB Leipzig eventuell nicht verpflichtet, weil er dann nicht die Philosophie dieses Vereins passen würde - oder wie man das auch sonst nennen mag. Man kann von diesem Modell ja halten, was man möchte. Ich bin auch nicht der größte Freund von RB Leipzig. Sich aber auf der einen Seite über eine provokante Aussage zu echauffieren und im gleichen Atemzug einen ganzen Verein inklusive der Verantwortlichen als "asozial" abzustempeln, ist schlechter Diskussionsstil.


    Ich habe zwischen 2002 und 2009 übrigens sehr viele Heimspiele des 1. FC Köln besucht. Etliche Vereine haben mir damals gezeigt, wie der Begriff "Tradition" manchmal fehlinterpretiert wird. Eine arrogante Aussage von Julian Nagelsmann ist mir zehnmal lieber als eine Horde grölender Dresden-Fans, die ihre Bierflaschen auf minderjährige Zuschauer werfen.