Beiträge von Corni


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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    Ich muss auch mal wieder was los werden.

    Ich bin eigentlich eine Person, die nie krank wird. Also wirklich, ich bin vielleicht alle paar Jahre mal krank. Hab ein sehr gutes Immunsystem würde ich behaupten.

    Naja, ich bin das erste Mal seit Jahren (wenn man von einer Corona-Infektion absieht) krank. Aber wie das so typisch bei mir ist, habe ich nicht eine Woche mal eine leichte Erkältung... nein, ich habe, wenn ich was habe, was heftiges für 1-2 Tage. Die letzten zwei Tage waren der Horror. Halsschmerzen, Kopfschmerzen und Erbrechen. Ich hasse es mich zu Erbrechen, ist das widerlichste für mich überhaupt. Ich habe die letzten zwei Tage auch nichts essen können, weil es einfach nach spätestens einer Stunde wieder oben rauskam. Heute geht es mir wieder etwas besser. Die Übelkeit ist weg soweit, aber fühle mich noch etwas mulmig und die Halsschmerzen sind noch da. War auch gestern beim Arzt. Hab mir irgendein Viruszeug eingefangen. Corona ist es nicht, Test sind weiterhin negativ. Hab vom Arzt ein Medikament gegen die Übelkeit verschrieben bekommen, damit halt mal was drin bleibt. Habe vorhin zwei Toast mit Butter gegessen und eine Banane. Bis jetzt bleibt es drin. Es tat aber so gut vorhin was zu essen! Auch mein Appetit ist wieder da!


    Was mich aber noch stört, neben der Tatsache, dass ich krank bin, ist, dass ich mal wieder zu einem verdammt ungünstigen Zeitpunkt krank geworden bin. Ich hätte heute ein Tattoo-Termin gehabt für mein erstes größeres Tattoo. Man muss wissen, dass mein Januar nicht so toll war, weshalb ich mir mit dem Tattoo was schönes gönnen wollte. Mein Tattoo Artist hatte sogar heute den Termin frei, weil jemand anderes abgesprungen ist, aber den musste ich leider absagen.

    Dann habe ich momentan Klausurenphase. Zwei von drei habe ich schon hinter mir. In 6 Tagen hätte ich meine letzte gehabt. Diese ist auch die wichtigste Prüfung, weil ich den Kurs unbedingt schaffen muss für meinen Bachelor. Ich bin aber gestern von der Prüfung zurückgetreten, weil ich absolut nicht in der Lage bin zu lernen, wenn es mir so kacke geht. Für die Prüfung ist auch ein großer Lernaufwand notwendig, da der Kurs echt schwierig ist. Und ja, es gibt einen Zweittermin dieses Semester, aber der ist genau dann, wenn ich verreist bin... Ich muss einfach hoffen, dass es nächstes Semester noch eine Prüfung gibt.


    Corni

    Da geht's dann auch um weit mehr als nur um Gendernormen. Selbst in einer perfekten Welt in der es keine Gendernormen gäbe, gäbe es immer noch genausoviele trans Personen, weil das etwas Biologisches, Inhärentes ist. Es geht darum wie bestimmte Gehirnareale den eigenen Körper wahrnehmen. Dazu hab ich auf vorigen Seiten was geschrieben, ich such's später vielleicht wieder, aber es ist kein "man muss sich nur mit seinem Körper besser anfreunden."

    Das ist nichts gegen dich oder Corni, aber ihr denkt über Homo- und Bi/Pansexualität oder Asexualität ja hoffentlich auch nicht, dass es etwas von der Gesellschaft Beeinflusstes oder eine Response darauf sei.

    Von sowohl Genderidentität wie auch der sexuellen Orientierung wissen wir, dass ein großes Stück veranlagt ist und sie sich auch im Mutterleib bereits durch den Hormonspiegel der Mutter/Schwangeren ausbildet.


    Wenn du nun ein Bild von Transidentität als "ich will nicht jeder Gendernorm entsprechen und muss mich nur mit meinem Körper anfreunden", dann ist es ja wohl eher so, dass du falsche Informationen dazu erhalten hast.

    (Ich hoffe, ich habe das mit dem Zitat richtig hinbekommen)

    Ich weiß jetzt nicht, wo du genau entnimmst, dass ich meine, dass es bei trans Personen grundsätzlich so ist, dass es was gesellschaftliches genormtes ist ^^' Genau wegen solchen falschen Anschuldigungen war ich mit meinem Post vorsichtig, aber nun gut, irgendwer versteht es anscheinend trotzdem falsch. Ich habe hier persönlich einfach meine "Detrans" Geschichte erzählt, weil es eben Personen gibt, die detrans sind oder sich in der Richtung Gedanken machen und das sollte man nicht auslassen, weshalb ich da einfach eine Geschichte von mir erzählen wollte. Meine Story bezieht sich nicht auf die Allgemeinheit oder sonst was oder stellt irgendwelche Fakten da. Ich weiß, dass es bei trans Personen um so viel mehr geht (mein bester Freund ist btw nicht-binär und erzählt mir regelmäßig davon, er möchte auch gerne geschlechtsangleichende Maßnahmen durchführen lassen, weil er psychisch sehr leidet).

    Kennt ihr das, dass ihr eigentlich ganz andere finanzielle Prioritäten habt, ihr erst vor kurzem viel Geld für was bestimmtes gezahlt habt aber ihr trotzdem eine Tattoo Termin Anfrage rausgeschickt habt? Hupps.


    Edit: Der Tattoo Artist hat einfach durch einen Termin-Absprung schon Freitag Zeit omg

    Ich habe mich endlich mal getraut eine Bewerbung an einen interessanten Job zu schreiben und zwar als Gruppenreiseleiter für eine Organisation, die Sprachreisen anbietet. Meine Qualifikationen dafür sind recht gut und Bewerbungen schreiben viel mir immer recht leicht. Habe deshalb ein recht gutes Gefühl. Ich würde dann einfach dafür bezahlt werden mit Jugendlichen in englisch- oder spanischsprachige Länder für zwei bis vier Wochen zu verreisen im Sommer. Für mich persönlich ein Träumchen. Bin mal gespannt, was da rauskommt!

    Ich habe momentan den starken Wunsch mir auf dem linken Unterarm ein großes Rosentattoo tattowieren zu lassen. Ich habe bereits die untere Seite meines linken Unterarms voll und würde sooo gerne die obere Seite voll haben. Diesen Wunsch habe ich schon länger, aber momentan ist der wieder so krass präsent geworden. Ich plane ja sowieso meinen linken Arm komplett voll tattoowiert zu haben und da wäre ein vollständiger Unterarm schon ein guter Anfang. Aber Tattoos sind immer so teuer argh :( Das Geld habe ich zwar, aber ich habe eigentlich andere Prioritäten momentan.

    Die Rose hätte btw keine riesige Bedeutung, ich finde Rosen einfach schon immer schön!


    Corni

    Soooo

    Ich habe lange überlegt, ob ich hier was poste, weil das manche wahrscheinlich als "Angriff" auffassen, was es aber gar nicht sein soll.

    Ich habe mich bestimmt 2-3 Jahre als nicht-binär und genderfluid identifiziert. Ich habe dann aber die letzten zwei Monate realisiert, dass ich einfach eine ganz normale cis-Frau bin und doch am liebsten mit she/her Pronomen unterwegs bin. Bei mir lag es daran, dass ich ein ganz verzerrtes Bild von "Weiblichkeit" hatte und ich in dieses typische weibliche Bild nicht reingepasst habe und es deshalb logisch war für mich, dass ich ja keine Frau sein kann. Ich habe dann auch meine Brüste abgelehnt, weil die Gesellschaft Brüste sexualisiert und ihh, ich will nicht sexualisiert werden. Ich wollte mich auch irgendwie im Hinterkopf dem Sexismus, den Frauen erfahren, entziehen (klingt ganz weird, I know). Waren zumindest meine Gedankengänge ^^' Dann kamen dann die letzten zwei Monate für mich die Eingebung, dass ich dem weiblichen Stereotyp einer Frau gar nicht entsprechen muss und ich nichts dafür kann, dass die Gesellschaft Brüste oder Frauen generell sexualisiert. Ich bin eigentlich recht gerne eine Frau. Durch meine Kindheit/Jugend habe ich aber durch unterschiedliche schlechte Erfahrungen sowieso ein toxisches Bild von Frauen entwickelt, was ich aber nach und nach versuche abzulegen, auch mir selber zu liebe. Ich fange auch langsam wieder an meinen Körper zu lieben, wie er ist und das fühlt sich toll an :3

    Wollte mal meine kleine Story teilen und loswerden. Soll übrigens kein Angriff gegen trans Personen sein oder so, einfach eine Story aus meinem Leben.


    Corni

    Um die Diskussion über mir mal abzufangen...

    Ich habe mich manchmal dezent "erwischt" gefühlt xD Vor allem mit den Instagram Story Highlights mit den unterschiedlichen Länderflaggen... honey, that's 100% me hahaha

    Ich finde persönlich die Aussage "in Deutschland ist es auch schön!" irgendwie schwierig. Natürlich ist das ganze eine klare Ansichtssache und Deutschland hat schöne Ecken, klar. Ich habe persönliche als Kind sehr viel von Deutschland gesehen, weil meine Familie kein Geld für krassen Auslandsurlaub hatten. Ich war mit 10 mal in Griechenland, was aber ein absolutes Highlight war. Danach war ich mit 17 erst wieder im Ausland, weil wir es uns nicht anders leisten konnten. Österreich zählen wir btw an der Stelle mal nicht als richtigen Auslandsurlaub (sorry, ist für mich immer bissl wie Deutschland nur mit vielen Bergen gewesen).

    Und doch ist es einfach nicht dasselbe, wie Länder am Mittelmeer beispielsweise. Es ist immer noch Europa und viele Dinge laufen ähnlich wie hier, aber man merkt einfach den kulturellen Unterschied. Allein wie beispielweise das Leben in Spanien funktioniert, die Städte dort gebaut usw. ist einfach 'ne ganz andere Erfahrung. Auch die Natur ist einfach so krass anders wie hier xD Ich würde meine Auslandserfahrung nie mit irgendeinem Deutschlandurlaub tauschen wollen und das sage ich als Person, die selber viel in Deutschland unterwegs war. Unpopular opinion: Mittelmeer >>>>>> Nordsee. Spanien hat btw auch viel mehr zu bieten als nur Ballermann und Strände. Finde es auch persönlich sehr schade, dass die meisten in Spanien dann hauptsächlich in einem Ferien-Resort oder All-inclusive Hotel chillen. Selbes gilt auch für die Türkei. "In der Türkei ist es soooo toll!" sagt Peter, 60, der das Ferienresort nie verlassen hat xD Über solche "Reisende" mache ich mich grundsätzlich auch gerne lustig. Am besten sind die, die mit dem Kreuzfahrtschiff unterwegs sind.


    Ich finde Reisen ist halt einfach ein Hobby, so wie andere gerne Zocken :3 Und wenn andere davon schwärmen, wie toll sie es finden, zu verreisen, dann ist das doch super, dass es ihnen so gefällt.


    Corni

    Soo herzlichen Glückwunsch an alle Personen, die meine Story bis hier hin verfolgen. Stark seid ihr xD


    Es gibt mal wieder in Update: Mir ging es die Woche teilweise sehr kacke. Besonders Montag und Dienstag habe ich sehr blöd geschlafen, weil mich das alles doch sehr beschäftigt hat. Nicht wegen der Sache an sich, sondern dem, was dahinter steckt. Also, dass sie mir nicht ganz vertrauen (obwohl ich ihnen vollstes Vertrauen schenke) und allgemein. Ich habe auch nicht wirklich viele Worte mit ihnen gewechselt, weil ich viel so sauer und aufgewühlt war und wollte erstmal Funkstille haben. Ich habe am Montag übrigens die Hotelzimmer storniert.

    Dienstagabend hatte ich mich mit einer Freundin getroffen, die meine Schwiegereltern auch gut kennt und es hat mir sooo gut getan mit ihr zu sprechen, weil sie mich gut verstehen konnte. Das hat mir dann etwas "Schmerz" abgenommen.

    Am Donnerstag meinte mein Schwiegervater dann zu meinem Mann, dass er noch nichts an den Flügen verändern soll, weil sie sich unsicher sind. Mein Mann erzählte mir das und wir waren sehr verwirrt. Meine Schwiegereltern sind eigentlich nicht die Menschen, die sich umentscheiden. Normalerweise sind sie in ihren Entscheidungen fest. Ich hab die dann aber nicht drauf angesprochen.

    Ich wollte dann aber für meinen Mann und mich die Unterkunft buchen. Leider musste ich am Montag alle Hotelzimmer stornieren, weshalb dann auch die Buchung von meinem Mann und mir weg war. Wir haben uns dann aber für ein Apartment und kein Hotel entschieden, weil wir beide alleine den Komfort von einem Hotel nicht benötigen. Ich wollte heute abend buchen. Ich ging dann aber nochmal zu meinen Schwiegereltern vorhin und habe sie gefragt, ob sie sich wirklich 100% sicher sind, dass sie nicht mitkommen möchten, weil wir dann eben eine Unterkunft nur für uns zwei buchen. Sie meinten dann: "Wir würden gerne noch ein paar Tage überlegen." Ich meinte dann, dass sie sich das gut überlegen sollen, weil sowohl ich als auch mein Mann (und damit ihr Sohn) sehr traurig über die Entscheidung sind. So, jetzt sitze ich wieder hier.


    Rein rational würde ich natürlich sagen: "Pah, jetzt will ich auch nicht mehr mit euch in den Urlaub!!!" aber mein Herz würde trotzdem noch unbedingt wollen, dass sie mitkommen. Ich bin mal gespannt, für was sie sich entscheiden, aber ich versuche mir nicht allzu große Hoffnungen zu machen.


    Corni

    Ufff, ich habe mal die Diskussion überflogen.

    Ich werde alleine dann mit meinem Mann verreisen. Nur ihren Teil der Reise haben wir abgesagt. Mein Mann und ich werden fliegen. Falls das nicht klar wurde ^^'

    Ich bin btw bisexuell. Aber meinen osteuropäischen heteronormativen Schwiegereltern juckt das nicht bzw. verstehen sie das nicht so ganz, bei meiner besten Freundin hätten sie kein Problem, wenn ich verreise mit ihr.

    Zu einem Kontaktabbruch kann das ganze schlecht führen, weil ich mit denen in einem Haus wohne xD wir wohnen aber sowieso nicht mehr so lange hier, also passt das. Ich muss aber sagen, dass sie für osteuropäische Personen noch recht liberal und offen sind (außer bei der momentanen Sache). Ich kenne Personen in der Familie von ihnen, die sind da wesentlich schlimmer und engstirniger. Meine Schwiegermama selber hatte eine krass konservative Schwiegermutter, also die Oma meines Mannes. Das hätte ich nur ungern erlebt.


    Corni

    Aaalso ich gebe mal ein Update.

    Ich habe meiner Schwiegermutter letztens Freitag wirklich in einem Nebensatz erwähnt, dass mein bester Freund mit mir in der anderen Stadt sein wird. Ich hab mich schon drauf vorbereitet, dass das Drama gibt, aber ich wollte es einfach gesagt haben meines Gewissens wegen. Sie war erstmal sauer, worauf ich vorbereitet war, aber dann meinte sie, dass ich mich entscheiden müsste: Entweder wir fliegen mit denen in den Urlaub und ich sage meinem besten Freund ab oder sie stornieren das und mein bester Freund kommt mit. Ich war erstmal verwirrt und dachte, dass das eine Kurzschluss-Reaktion ist. Vor allem weil der Urlaub mit ihnen nichts mit dem danach mit meinem besten Freund zutun hat? Sie meinte dann, dass wir am Sonntag nochmal mit dem Beisein meines Mannes und meinem Schwiegervater drüber reden.


    Gut, dann kam Sonntag. Und sie ziehen das tatsächlich durch. Sie "supporten" das einfach nicht und wollen mit uns nicht in den Urlaub. Sie verstehen meine "moralischen" Vorstellungen nicht und man macht das nicht. Sie kennen keine verheiratete Frau, die mit einem anderen Mann verreist. Ich sollte das alles stornieren mit ihnen. Mein Mann und ich fliegen trotzdem, aber ihren Teil haben wir storniert (zumindest ihr Hotel, Flüge gingen leider nicht). Ich war ja auf vieles vorbereitet, aber nicht darauf. Mein Mann ist komplett auf meiner Seite und ist auch schockiert. Ich habe ewig versucht mit ihnen zu reden, aber sie ließen sich nicht umstimmen. Ich war mir aber sicher, dass ich meinen besten Freund nicht im Sich lasse und ihm absage, weil meine Schwiegereltern das Problem sind und nicht er.


    Ich bin halt wirklich niedergeschlagen. Wir haben diesen Urlaub ein Jahr geplant, ich hatte ihnen Reiseführer gekauft für den Ort wo wir hingehen und hab schon alles grob geplant und jetzt wollen sie nicht mit. Jede Person, der ich das erzähle, ist auch perplex und sieht deren Reaktion als zu übertrieben. Ich weiß jetzt schon, dass ich ihnen das nächste Mal wirklich gar nichts sagen werde.


    Corni

    Ich habe mich selbst noch gar nicht hier geäußert :3


    Ich studiere Transkulturalität im Bachelor und bin jetzt im 7. Semester. Normalerweise sage ich meist immer, dass ich Kulturwissenschaft studiere, weil sich die meisten unter "Transkulturalität" literally nichts vorstellen können. Eigentlich ist die Regelstudienzeit 6 Semester, aber da mich die Corona-Zeit psychisch sehr kaputt gemacht hat, studiere ich länger.


    Mein Studium ist im Endeffekt eine Mischung aus allen Geisteswissenschaften, die meine Uni so anbietet. Man ist relativ frei da drin, welche Kurse man aus den Geisteswissenschaften absolvieren will. Du willst ein Semester mal englische Literatur machen? Go for it. Du hast bock auf japanische Geschichte? Wähl den Kurs! Wir haben zwar auch verpflichtende Kurse, die speziell für uns Transkulturalitätsstudenten gedacht sind, aber sonst sind wir sehr frei. Verpflichtend ist auch noch, zwei Fremdsprachen für mind. zwei Semester zu belegen und Statistik (urgh). Man kann sich auch ein Fokus setzen (bsp. Anglistik oder so) und dann im Anschluss in diesem Fach sogar den Master in dem Fach machen. Sehr nice, besonders für Menschen wie mich, die Entscheidungsprobleme haben xD Ein Auslandsaufenthalt für mind. 3 Monate und/oder ein Praktikum sind bei uns verpflichtend.


    Ich habe mein Fokus auf spanische Kultur gelegt und habe auch mein Auslandsaufenthalt für 6 Monate in Spanien gemacht, aber habe schon viel anderes Zeug gemacht. Momentan habe ich ein Kurs über die Struktur der chinesischen Sprache. Sehr interessant. Oder germanistische Literatur (jap, auch deutsche Kultur kann man belegen, wenn man will). Ich muss auch sagen, dass mein Studium seeeehr chillig ist. Ich habe den Stress, den andere Studenten teilweise haben, irgendwie gar nicht und habe relativ viel Freizeit, was ich liebe. Zwar hab ich auch mal Klausurenphase, aber die sind definitiv machbar. Auch unsere Dozenten sind unheimlich nett und verständnisvoll.


    Was ich nicht so mag, ist, dass es manchmal echt chaotisch sein kann seine Kurse zu belegen und alles zeitlich zu ordnen. Wir haben in den einzelnen Fächern auch nicht so die Priorität, wie die Personen, die diese Fächer selbst studieren, was man manchmal merkt (was ich aber auch verstehen kann). Und es ist halt alles sehr theoretisch, aber ist bei den meisten Unis und Studiengängen so glaube ich.


    Ich möchte nach dem Studium gerne bei einer High School Exchange Organisation arbeiten. Ich helfe ehrenamtlich momentan bei so einer ähnlichen Organisation, die non-profit orientiert arbeitet, mit und liebe meine Arbeit dort und kann mir vorstellen, sowas dann entgeltlich zu machen und Vollzeit. Ich suche auch momentan ein Praktikum bei einer entgeltlichen Organisation. Das würde mir dann den Berufseinstieg erleichtern nach dem Studium.


    Ich habe davor übrigens zwei Semester Romanistik und Linguistik studiert, aber das war mir zu einseitig, weshalb ich dann gewechselt bin.


    Corni

    Heeey, ich dachte, der ein oder andere kann mir hier einen schlauen Rat geben.


    Ich fliege im März mit meinem Mann und seinen Eltern nach Spanien ans Meer zum Urlaub machen. Wir haben alles fix gebucht und ich freue mich auch total darauf. Soweit alles gut. Mein Mann und seine Eltern fliegen dann nach einer Woche nachhause und ich fliege weiter in einer andere Stadt in Spanien, da ich sowieso Semesterferien dann habe und auch von überall mein Zeug machen kann. Sowohl mein Mann als auch seine Eltern wären gerne mitgekommen, aber die haben sich halt nicht so viel Urlaubstage genommen, was ja auch voll okay ist. Ich habe kein Problem alleine zu verreisen.


    Es ist jetzt aber so, dass ich in der anderen Stadt meinen besten Kumpel treffen werde (er fliegt dann von Deutschland aus dort hin und wir treffen uns dann in Spanien) und wir da 5 Tage zusammen verbringen. Er hat da nunmal Zeit und will mit, was für mich auch kein Problem ist, da wir damals öfter gemeinsam verreist sind und es immer sehr lustig war. Zumal so ein Hotel dann günstiger ist, weil man den Preis dann durch zwei teilen kann.


    Ich weiß aber, dass meinen Schwiegereltern das so gar nicht gefallen wird. Sie kommen aus Osteuropa, sind aber in vielen Dingen liberal, aber manche Sachen sehen sie noch recht konservativ. Als ich 2021 mit ihm in Deutschland zuletzt verreist bin, war das eine Schande für sie. "Eine vergebene Frau alleine mit einem anderen Mann? Unmöglich!" Sie haben es zwar "erlaubt", aber waren 0 davon begeistert. Sie meinten, dass, wenn ich verheiratet bin, sie dann noch weniger Verständnis dafür hätten. Nun ja, jetzt bin ich verheiratet und ich habe das Gefühl, dass eine Bombe platzt, wenn ich das ihnen erzähle, dass ich eben mit meinem besten Freund verreise. Mein Mann hat btw gar kein Problem damit. Er kennt meinen besten Kumpel auch und weiß, dass er wie ein Bruder für mich ist. Außerdem vertrauen wir uns gegenseitig. Grundsätzlich mögen meine Schwiegereltern meinen besten Freund auch, weil er uns gelegentlich besuche kommt, aber zusammen verreisen finden sie eine Schande. Ich wohne btw mit meinen Schwiegereltern in ihrem Haus mit meinem Mann und eigentlich ist alles tutti und ich mag sie auch sehr gerne, aber diese Ansicht von ihnen ist einfach schwierig.


    Wir sind jetzt an dem Punkt, dass wir denen einfach gar nicht erzählen, dass mein bester Kumpel mitkommt und ich einfach sage, dass ich alleine dort bin. Ich lüge aber Menschen, die mir wichtig sind, sehr ungerne an. Ich brauch einfach 'nen Tipp.


    Corni

    Moxie

    Oh, I feeeeel you. Zwar nicht im arbeitstechnischen Sinne, sondern im familiären Sinne. Ich habe btw auch Tunnel mit 12 mm Durchmesser und kann das so nachvollziehen!

    Besonders als Teenie oder Kind war besonders meine Mum so. Ich wurde von ihr oft in eine stereotypische Mädchen Richtung gedrückt was mein Aussehen angeht. Wenn ich mich dem auch gebeugt habe, dann wurde das mit Komplimenten belohnt. Oder meine Großeltern damals, wenn ich mal ein schönes Kleid anhatte, dann hieß es immer: "Heute siehst du endlich mal aus wie eine feine Dame!" Ich war eigentlich in meiner frühen Pubertät immer einer der Mädchen, was sich geschminkt hat, fertig gemacht hat, sehr feminin rumlief usw. Irgendwann habe ich dann damit aufgehört und war eher casual unterwegs, weil mir klar wurde, dass ich das nur gemacht habe, um Typen zu gefallen und nicht für mich. Meiner Mutter hat das so gar nicht in den Kram gepasst. Mit 15 meinte sie sogar mal zu mir (zumindest ging es in die Richtung):"Wenn du weiter so rumläufst, dann wirst du nie einen Freund finden." Naja, heutzutage bin ich seit 4 1/2 Jahren mit meinem Mann in einer Beziehung und verheiratet, aber egal xD Wenn ich mich dann mal fertig gemacht und geschminkt habe, dann kamen so Komplimente von ihr wie: "Jetzt siehst du mal vernünftig aus!" oder man hat mich gefragt, ob ich mich heimlich mit einem Typen treffe.


    Heutzutage bekomme ich so "Komplimente" gelegentlich von der Familie meines Mannes, aber das eher scherzhaft, weil sie, obwohl sie in vielen Hinsichten recht konservativ sind, mich meinen Kram machen lassen und es supporten, wenn ich mich wohlfühle. Letztens haben sie sich sogar für mich gefreut, weil ich mein neues Tattoo so toll fand. Fand ich irgendwie süß :3


    Corni

    Ich nehme mir immer vor auch fremden Menschen teilweise Komplimente zu geben. Beispielsweise wenn in der Bahn eine Person ein schönes Outfit trägt oder letztens in der Uni-Mensa saß eine ein paar Tische weiter und als ich gehen wollte, habe ich ihr gesagt, dass ich ihre Ausstrahlung mega toll finde. Ich habe im Endeffekt nichts davon und erhoffe mir dadurch auch nichts, aber ich mag es einfach, etwas positive Energie in die Welt zu verteilen. Manchmal kann ein Kompliment einen den Tag retten, auch von einer fremden Person. Leider habe ich nicht immer den Mut dazu. Heute im Gym war z.B. eine Person, die einfach echt hübsch aussah und ich war kurz davor, es ihr zu sagen, aber hab mich nicht getraut. Ich weiß nicht, aber ich hab dann doch manchmal Angst vor negativen Reaktionen.

    Bei Leuten, die mir Nahe stehen, gebe ich gerne auch Komplimente über deren inneren Werte oder Taten. Ich persönlich liebe auch so Komplimente wie "Danke, dass du da bist!" oder "Danke, dass du mir zuhörst!" und vergebe sie selbst gerne. Meine erste Liebe damals meinte zu mir, als sie mir die Liebe gestanden hat, dass sie meine Aura toll findet :3 war 'ne süße Liebeserklärung an die ich mich heute noch gerne erinnere, obwohl wir schon lange getrennt sind.


    Ich kann es sehr empfehlen mehr positive Dinge in die Welt hinaus zu sagen. Ich traue mich zwar oft auch nicht, aber ich hab selten negative Reaktionen bekommen. Ich finde Komplimente toll ^^


    Corni

    Hey


    Ich habe bereits ein Thema gesehen, was sich um Azubis und deren Ausbildung dreht und da es hier im BisaBoard auch einige Personen gibt, die studieren, wollte ich ein Topic zum Thema "Studium" starten!


    Viele Menschen entscheiden sich nach der Hochschulreife oder Fachhochschulreife (auch Abitur oder Matura genannt) ein Studium an einer Universität oder Hochschule zu beginnen. Man kann ein Studium direkt vor Ort absolvieren oder eine Fernuniversität besuchen und größtenteils online seinen Uni-Abschluss machen. Dabei gibt es seit einigen Jahren bei den meisten Studiengängen einen Bachelor-, Master- und einen Doktortitel. Ein Studium fängt mit einem Bachelor an, der meist 6 Semester dauert (kann aber auch variieren). Wenn man möchte, kann man ein meist 4-semestrigen Master dranhängen und danach sogar einen Doktortitel durch eine Doktorarbeit erlangen. Einige Studiengänge (wie Jura z.B.) bieten dieses System zwar auch an, aber hier wird meistens mit Staatsexamen abgeschlossen, was nochmal ein Thema für sich ist.

    In Deutschland gibt es außerdem am häufigsten staatliche Unis, bei denen man keine Studiengebühren zahlen muss. Aber es gibt auch private Unis, die dann monatlich oder semestrig was extra kosten.


    In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es die unterschiedlichsten Studiengänge, so dass es bei der Auswahl echt schwer sein kann, das Richtige für sich zu finden.


    Hier mal die Frage an euch:

    - Studiert ihr? Habt ihr studiert?

    - Was studiert ihr?

    - Wie sieht euer Studium aus? Und wie sieht euer Uni-Alltag aus?

    - Was mögt ihr an eurem Studium?

    - Was mögt ihr gar nicht an eurem Studium?

    - Habt ihr schonmal euer Studium gewechselt?

    - Welchen Beruf wollt ihr später mal nachgehen?


    Bin mal gespannt!


    Corni

    Ich besitze mittlerweile sechs Tattoos und zwei (bzw. drei) Piercings.

    Als Kind hatte ich nie viel mit dem Thema Tattoos und Piercings am Hut. Als Baby hat mir meine Mutter schon Ohrlöcher schießen lassen (was ich eigentlich schrecklich finde, Kinder zu piercen, aber nun gut). Habe immer recht unaufälligen Ohrschmuck getragen und geliebt. In meiner Teenie-Zeit sind mir dann meine Ohrlöcher recht schnell langweilig geworden und ich hab kaum bis keine Ohrringe getragen. Ich kam dann irgendwie darauf, dass Tunnel doch schön sein könnten. Ich fing dann mit 15 an, mit dem Erlaubnis meiner Eltern, meine Ohrlöcher selber zu dehnen. Ich hab an sich Eltern, die relativ entspannt drauf sind was das angeht, also war das keine große Sache. Erst hatte ich sie auf 10mm gehabt, aber hab sie dann mit 17-18 nochmal auf 12mm hochgedehnt und trage sie in der Größe bis heute. Hab es keinen Tag bereut und liebe meine Tunnel.

    Dann hatte ich relativ lange unterbewusst den Wunsch, mir ein Septum stechen zu lassen, aber bin besonders von meinem Umfeld verunsichert worden. Viele meinten, es würde mir doch niemals stehen und das ist too much. Irgendwann schrieb mir mein bester Freund, dass er sich ein Septum stechen lassen will. Ich schrieb ihm, dass ich schon lange ein Septum möchte. Ende vom Lied: Wir haben uns beide jeweils bei einem Piercer ein Septum stechen lassen. Da war ich 19. Für viele und mich selbst war das natürlich bisschen ungewohnt, aber ich hab mich schnell an den Anblick gewöhnt und liebe es auch bis heute, auch wenn ich es manchmal etwas nervig finde zu handlen. Das Abheilen war jedoch recht schmerzhaft, weil es immer geschmerzt hat, wenn ich mir versehentlich an die Nase gefasst habe, aber nach 1-2 Monaten war es dann auch gut.


    Mit 16 bin ich auch den Trichter gekommen, mir doch Tattoos stechen lassen zu wollen. Mit 18 war ich dann das erste Mal beim Tattoowierer. Ein Text über meine 6 Tattoos wäre zu lang denke ich ^^' An meinem rechten inneren Unterschenkel hab ich das Sternenbild vom Skorpion (was recht grausig gestochen ist hust, aber nun gut). An der Außenseite hab ich ein Waddle Dee aus den Kirby Spielen. An meinem linken Unterarm habe ich in hebräischen Schriftzeichen "Shalom" stehen, ein Feelinara und ein Kirby. An meiner linken Schulter habe ich zwei Katzenpfoten tattoowiert, welche für meine zwei verstorbenen Kindheitskatzen stehen. Alle meine Tattoos sind recht simple in schwarz-weiß gehalten, da ich kein Fan von Farbe bin. Bis auf das Tattoo auf meinem rechten inneren Unterschenkel bin ich mit allen recht zufrieden und freue mich immer, wenn ich sie begutachte ^^ Als wirklich schmerzhaft würde ich meine Tattoos am Unterschenkel bezeichnen. Kp warum, aber bei mir tut es da höllisch weh und ich fange dort recht schnell an zu zucken, besonders in der Nähe vom Knöchel.


    Geplant ist an Piercings erstmal nichts. Fände ein Zungenpiercing interessant, aber das würde mich zu sehr stören denke ich. An Tattoos sind Rosen auf meinem linken Unterarm geplant, noch ein Katzentattoo, ein spanischer Stier an meiner rechten Oberarminnenseite und was ich brandaktuell plane ist ein großes Star Wars Tattoo auf meinem linken Oberarm. Das ist wirklich meine höchste Priorität und ich wünsche es mir sooo sehr, aber ich spare dafür noch etwas, weil das ganze definitiv sehr ins Geld gehen wird. Im März werde ich btw auch nach Spanien reisen und mir dort bei einem guten Artist den spanischen Stier stechen lassen. Geplant war es ursprünglich während meines Auslandssemesters mir eins stechen zu lassen, aber das hatte ich verpeilt.


    Ich bin an sich ein Mensch, der mit Tattoos recht locker und spontan ist. Ich brauche nicht unbedingt eine tiefe Bedeutung hinter jedem Tattoo. Hauptsache das Motiv gefällt mir. Habe bis jetzt auch kein Tattoo bereut.


    Das war's mal so von mir.


    Corni

    Ich bin einer der Menschen, die ihre 8-9 Stunden Schlaf pro Nacht braucht, ansonsten funktioniert mein Kopf nicht richtig. Allein, wenn ich nur 7 Stunden schlafe, merke ich, wie mein Kopf nicht komplett fit ist. Ich gehe meistens so zwischen 22 und 0 Uhr Schlafen und wache meist um 6-8 Uhr auf. Da ich Studentin bin und viel von zuhause aus oder eben im Selbststudium erledigen kann, kann ich mir das zum Glück erlauben. Wenn es mal eine Nacht mit weniger Schlaf gibt, dann ist Kaffee, Red Bull oder ein Nickerchen zwischendurch für mich ein Lebensretter. Ich mache sehr gerne ein Nickerchen oder ein Power-Nap.

    Eigentlich würde ich mir als ein Frühaufsteher bezeichnen. Obwohl ich fast immer aufstehe, wann ich möchte, weckt mein Körper mich automatisch vor 8. Auch an Wochenenden teilweise oder wenn ich mal spät abends unterwegs bin. Habe das denke ich von meinem Vater geerbt, weil er da ähnlich tickt. Ich könnte niemals bis Mittag oder Nachmittag pennen. Meine Mum und einige Freunde können das problemlos, aber das ist für mich irgendwie unmöglich. Mir persönlich würde dann auch einfach ein Teil meines Tages geklaut werden. Ich bin halt auch einfach ein Tag-Mensch und verbringe meine Zeit gerne, wenn es hell ist. Ich bin dafür aber einfach keine Nachteule und bin grundsätzlich die erste, die bei irgendwelchen Veranstaltungen am Abend nachhause gehen möchte. Damals in der Schulzeit war ich auch immer die erste, die bei Übernachtungspartys eingepennt ist.


    Bei der "Schlafhygiene" brauche ich ein Zimmer, was leicht kühl ist. Bei Hitze schlafe ich schlecht, damals im Elternhaus habe ich teilweise im Winter mit offenen Fenstern geschlafen. Ich mag es lieber, wenn die Matratze hart statt weich ist. Bevorzuge auch lieber eine dünnere Decke zum schlafen. Ich kann es überhaupt nicht ab, wenn das Zimmer durch Rolläden wirklich komplett dunkel ist und man absolut nichts sehen kann. Ich hab jetzt nicht Angst oder so, aber ich find diese komplette Dunkelheit einfach komisch. So'n bisschen Lichteinfall von Straßenlichtern oder dem Mond mag ich sehr gerne, damit ich wenigstens den Weg zur Toilette nachts finden kann ohne irgendwo gegen zu laufen. Ich mag es tatsächlich auch, wenn man ein paar fahrende Autos hört oder irgendwelche Naturgeräusche oder leise redende Menschen vor dem Haus. Ich bin an einer stark befahrenen Straße aufgewachsen und bin das einfach gewohnt und bekomme bei absoluter Stille eine Krise. Als ich in vorletztes Jahr in Spanien in einer Großstadt gewohnt hatte, ebenfalls an einer stark befahrenden Straße, habe ich göttlich gut geschlafen. Sehr weird. I know.


    Ich kenne natürlich auch das Problem, dass man nicht so schnell einschlafen kann und denke, dass dieses Problem jeder Mensch irgendwann in seinem Leben mal hat. Ich bleib dann meist trotzdem im Bett liegen und denke über Gott und die Welt nach und stresse mich da nicht so, dass ich unbedingt einschlafen muss.


    Corni