Beiträge von Elize


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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    Hallo Project Mew !


    Vielen Dank für deinen Hinweis. Ich habe die besagten Passagen im Startpost angepasst sodass die von dir genannten Personengruppen nicht mehr direkt mit dem Thema Selbstverteidigung verknüpft werden.

    Kann nur für Münchner Umgebung sprechen aber wir haben hier regelmäßig Anzeigen in den Bahnen hängen wo Geschlecht egal angegeben wird (aber trotzdem in den Werbefotos nur weibliche Erzieherinnen gezeigt werden XD).

    Wobei hat man überhaupt jemals schon untersucht, ob das für Männer einen Unterschied macht, wenn das Bild nur Frauen zeigt bei einer Jobbeschreibung?

    Keine Ahnung aber ich fänd es mal erfrischend wenn’s Bilder geben würde wo auch mal ein männlicher Erzieher abgebildet ist. Und nicht immer die „So sollte es sein“- Variante. Macht auch was aus wenn du Bilder immer sehr einseitig darstellst, da kannst du noch so sehr daneben schreiben dass das Geschlecht egal ist. Denn meistens ist die Bildauswahl das erste was du bei Anzeigen dieser Art siehst.

    Ich glaube es ist auch üblich, dass Mütter speziell verlangen können, dass ihr Kind nicht von einem Mann beträut wird.

    Ob es überhaupt schon mal Zeitungsanzeigen gab, bei dem ein KinderbetreuER oder zumindest das Geschlecht egal war, gesucht wurde? Das würde ja unter den gleiche Aspekt fallen.

    Kann nur für Münchner Umgebung sprechen aber wir haben hier regelmäßig Anzeigen in den Bahnen hängen wo Geschlecht egal angegeben wird (aber trotzdem in den Werbefotos nur weibliche Erzieherinnen gezeigt werden XD).

    also Männer dürfen keine Krankenschwestern werden, weil man da mit Frauen zu tun hat oder im Kindergarten um Mädchen zu schützen? So ne Art Berufsseggregation

    Ähm ja, das sind beides sehr beliebte Talkingpoints, insbesondere männliche Kindergärtner.

    Ich glaube es ist auch üblich, dass Mütter speziell verlangen können, dass ihr Kind nicht von einem Mann beträut wird.

    Das ist wahr. Meine Mum arbeitet auch in einem Kindergarten in dort hatten sie vor paar Jahren mal nen Mann als Erzieher drinnen. Er konnte einfach wunderbar mit Kindern umgehen aber er wurde von den Eltern nie richtig akzeptiert bzw. immer total skeptisch beäugt. Keine Ahnung was man dachte, dass er jetzt plötzlich random über Kinder herfällt, ich weiß es nicht.


    Er ist dann irgendwann von selbst gegangen. Jetzt ist es halt wieder ein Kindergarten voll mit weiblichen Erziehern die btw an vielen Ecken nicht sonderlich super sind. Aber das bemängeln die Eltern nicht. Hauptsache es sind Frauen. :3 Denn nur da ist das Kind sicher :3

    Abgesehen davon hat Phoenix zumindest in dem Punkt recht, dass die Impfung nicht/kaum vor einer Infektion schützt, was ursprünglich aber so kommuniziert wurde, hab ich zumindest so in Erinnerung.

    Nein! Dass sie nicht vor einer Infektion schützt war von Anfang an klar. Sie erschwert das Weiterreichen von Corona und ist wirksam gegen schwere Verläufe und genau das wurde kommuniziert. Diesen ganzen Unfug wie es denn sein kann dass sich Leute trotz Impfung anstecken denn man sei doch angeblich immun habe ich fast ausschließlich aus Querdenker Richtung gehört. Weder von meinen Ärzten, noch von Virologen.


    Btw hatten wir exakt dieselbe Unterhaltung mit Phoenixfighter Ende 2021 wo er komischerweise selbst noch ganz genau wusste dass eine Impfung nur gegen schwere Verläufe schützt und für eine geringere Virenlast sorgt. Warum er das nun wieder vergessen hat, keine Ahnung.


    Wenn selbst Lauterbach als ausgemachter Paniktreiber nur noch eine Empfehlung zur Maske ausspricht, dann glaube ich ihm das mal. so

    Klar tust du das. Wird ja auch was gesagt was einem selbst gut in den Kram passt. Hätte er jetzt gesagt Maskenpflicht sollte noch ein Jahr laufen dann wärs ganz schnell vorbei mit „glaube ihm mal“. So wie es im letzten Jahr schon ins lächerliche gezogen wurde als er an der Maskenpflicht festhielt. Aber kaum sagt er selbst was von ner Empfehlung kann er gut als Beispiel herhalten dem man glaubt.


    Das hat mich nicht erst seit Corona genervt.

    Hat auch keine einzige Person hier anders angegeben.

    Und hier hast du mir jetzt natürlich eine gute Vorlage gegeben um ein Gegenargument anzubringen.

    Ne weil du schon wieder nicht richtig gelesen hast. Sonst wär nicht wieder ein Beispiel mit der überfüllten Bahn gekommen während ich in dem von dir zitierten Teil von einem großen Raum schreibe als Beispiel. Is mir schon klar dass Leute in ner quetschvollen Bahn nicht ausweichen können weshalb ich schrieb dass ich solche Orte dann lieber meide und warte. Weil ich weiß dass ein Abstand wie ich ihn gerne hätte nicht gewährleistet werden kann.


    Du weißt nichts über die Personen die du gerade siehst.

    Ich muss auch nichts über eine Person wissen wenn ich zB beim Einkaufen bin und die Person hinter mir sich an mich ranquetschen muss um Zeug aufs Band zu legen wenn das mit dem nötigen Abstand hinter mir immer noch möglich gewesen wäre.


    Ich muss nichts über eine Person wissen wenn der Bahnwagon nur spärlich besetzt ist und die Person trotzdem mit mir kuscheln muss obwohl genug leere Sitze und Stehplätze um uns herum frei sind.


    Ich weiß übrigens langsam nicht mehr in welche Richtung die Unterhaltung noch gehen soll weil ich das Gefühl habe wir drehen uns hier schlicht und ergreifend im Kreis.


    Ich habe den Eindruck, dass Menschen mit Maske sich sehr von Menschen ohne Maske belästigt fühlen.

    Falls du dabei unter anderem auch mich meinst: nein. nochmal. Ich fühle mich generell von Menschen belästigt die auch schon vor der Pandemie nicht wussten was ein angemessener Abstand ist. Das war vorher schon unangenehm und respektlos, war während der Maßnahmen besser weil die Leute endlich ihre feste Regel hatten ohne die nichts ging und nach den Maßnahmen bricht es eben wieder durch und dass dadurch Risikogruppen gefährdet werden macht es nicht besser. Reduziere es nicht hur auf Maske und nicht Maske.

    Loun Guter Post, danke dafür!


    Auf wenige Dinge mag ich noch eingehen, ansonsten stimmen wir wirklich den Großteil überein.


    Dabei gibt es durchaus Mittel und Wege, Stoffmasken so herzustellen, dass sie von der reinen Schutzwirkung an OP-Masken auch nachprüfbar herankommen und man den Qualitätsspielraum darin begrenzen kann.

    Das ist tatsächlich etwas was ich so dermaßen schade fand! Wir hatten uns auch direkt Stoffmasken gekauft und sogar anfangs von der Arbeit welche umsonst bekommen aber dann durfte man sie plötzlich nirgends mehr tragen. Bei Masken wo durchaus ein Schutz wie bei einer OP Maske gegeben wäre hätte ich da auch kein Problem gesehen, außer halt in Bereichen wo FFP2 Voraussetzung war weil da kommen sie ja ned ran. (Oder?)


    Die Leute, die wollen, dass jeder um sie herum Maske trägt, weil sie Sorge um ihre Gesundheit haben, sind ja genauso egoistisch und erwarten, dass andere ihr Wohlergehen und ihre Gesundheit im schlimmsten Fall zurückstellen, damit sie selbst weniger Aerosolen ausgesetzt sind.

    Jetzt muss man nur der Fairnesshalber auch sagen dass die Leute, die wirklich ernsthaft (!) durch das Tragen von Masken gesundheitlich beeinträchtigt werden (wie zB Panikattacken) nun auch nicht der Mehrheit angehören. Die Mehrheit der Menschen die das ablehnen tun dies nicht weil sie Panik bekommen sondern weil sie ihr gewohntes Leben unbeeinträchtigt weiterleben wollen und/oder genervt von Corona sind. Und das ist schon ein wichtiger Unterschied.


    Ja du hast Recht, man sollte auch für sich selbst abwägen dürfen wenn man selbst eine gesundheitliche Beeinträchtigung hat. Aber wenn man nun für sich am abwägen ist und ein "hab da grad kein Bock drauf und ich muss ja nicht mehr, höhö" überwiegt dem Schutz potenzieller Risikogruppen, dann hat man die Prioritäten in meinen Augen falsch gesetzt. Macht man es weil man sonst Panik/Atemnot/Zusammenbruch fürchtet, dann hab ich wie du ja auch geschrieben hast, nichts dagegen wenn man sich für sich selbst entscheidet. Aber auch da gilt: Dann kann man immer noch auf das Mittel "Abstand halten" zurückgreifen, zumindest da wo es möglich ist. Ich bin jetzt jemand der da selbst drauf achtet, wenn mir gerade jemand zu nah kommt dann geh ich schon auch selbst weg, aber ich freu mich auch immer wenn die Leute eigenständig darauf achten.


    Der Punkt ist, das sie auch jetzt schon mehrfach erkrankt sind und das obwohl es die Maskenpflicht in den Öffis noch gibt. Also sehe ich nicht das Problem, diese nun endlich abzuschaffen.

    Mein Punkt war dass du doch gar nicht weißt wo die Leute sich angesteckt haben. "Obwohl die Maskenpflicht in den Öffis noch gilt" klingt halt total nach "Siehst, die Maskenpflicht bringt dort gar nix weil die Leute stecken sich ja trotzdem an also kann man es ja auch aufheben!". Wenn sich aber welche beim Einkaufen/auf Arbeit/sonstwo angesteckt haben und die Öffis in dem Falle nichts mit zutun hatten, dann kannst du das doch gar nicht als Argument einfließen lassen die Maskenpflicht in den Öffis endlich auszusetzen. Hatte massivst Ähnlichkeit zu Phoenixfighters "Die Leute haben sich ironischerweise trotz Impfung angesteckt!" Was halt auch in dem Moment null aussagekräftig war.


    Klar stecken sich jetzt Leute irgendwo an, Corona ist ja auch wie andere Krankheiten aktuell weiterhin stark im Umlauf. Das ist aber alleine noch kein Argument jetzt noch mehr Schutzmaßnahmen zu eliminieren.


    Loun ist da bissl besser rangegangen und hat sehr präzise dargelegt worum es geht. Und nicht einfach nur ein plumpes "es stecken sich Menschen an, dann können wir ja auch gleich alles sein lassen!".


    Von schwereren Verläufen war im von mir zitierten Text nichts zu sehen.

    Nein, damit wollte ich darauf hinaus dass auch du nicht verstanden hast worum es den Leuten ging die hier seitenlang versuchen klar zu machen, dass Corona dass Immunsystem angreift. Es kommt halt immer wieder dasselbe Argument von wegen "Aber wenn man das häufiger durchmacht dann kann das Immunsystem besser damit umgehen und es bekämpfen!" Nein. Wenn das Immunsystem bei jeder Erkrankung weiter geschwächt wird dann kann es das nicht. Und deshalb habe ich von den schweren Verläufen geschrieben die sich zumindest bei den mir bekannten Fällen, meist erst zum Schluss so dreckig entwickelt haben. Genau dann wo man ja nach deiner Logik meinen würde das Immunsystem schafft Corona einfach besser weil es ist ja dann darauf trainiert. So ist es eben nicht.

    dass das Gesundheitssystem am Zahnfleisch kriecht

    Das ist doch ein Punkt, an dem wir uns alle einig sind, oder sehe ich das falsch? Niemand hier hat etwas Gegenteiliges behauptet.

    Aber, und das ist glaube ich der Punkt an dem es dann wieder auseinander geht, wer ist denn daran Schuld? Das Gesundheitssystem war auch schon vor Corona nah an den Grenzen. Hätte es Corona nicht oder nicht in dem Ausmaß gegeben, wäre das Gesundheitssystem früher oder später auch kollabiert, weil es voller systematischer Mängel ist. Corona hat die Sache nur beschleunigt. Für diese systematischen Mängel kann aber niemand von uns was. Egal ob geimpft oder nicht geimpft, egal 100% isoliert oder das Beispiel der Leute die einem in den Nacken husten, egal ob noch nie Corona gehabt oder jede Variante mitgenommen. Die Probleme im Gesundheitswesen sind auf politischer Ebene. Fehlende finanzielle Unterstützung, Privatisierung, generell einfach, dass der Staat einen fick darauf gibt, wie gut es uns geht. Sieht man doch am Krankenversicherungsdebakel auch ganz gut. Unter +-6dpt siehst du noch gut genug, da wird dir keine Brille gezahlt. Du hast Diabetes und willst Blutzuckermessgerät und Zubehör gezahlt bekommen? Viel Glück dabei, wirst du brauchen. Regelmäßige Zahnreinigungen helfen maßgeblich, das Risiko von Zahn(fleisch)erkrankungen zu reduzieren, aber du willst das über die Krankenkasse abrechnen? Viel Spaß damit. Präventionskurse in alle möglichen Richtungen halten dich bewiesenermaßen eher gesund, aber du hast nicht die finanziellen Mittel dazu? Tja Pech, die Krankenkasse will dafür auch nicht zahlen. Die Liste geht noch ewig weiter. Wenn du das Glück hast, dich privat versichern zu können, dann kannst du dir einige dieser Dinge zwar erkaufen, aber wenn du unter 5550€ Brutto verdienst darfst du als Arbeitnehmer nicht mal in die PKV wechseln sondern musst doppelt und dreifach über Zusatzversicherungen zahlen, wenn du irgendwas davon haben willst.

    Es ist einfach viel zu einseitig und man macht es der Politik, die hier maßgeblich schuld ist, auch zu einfach, wenn man alle Verantwortung, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, auf sich und die "Gesellschaft" abwälzen lässt. Da müssen ganz andere Dinge passieren. Vernünftige Arbeitsbedingungen und attraktive Löhne im Gesundheitswesen zum Beispiel. Finanzielle Unterstützung von Krankenhäusern, damit sie nicht gezwungen sind, wirtschaftlich zu denken. Hell, im Bezug auf Corona und Abstände halten könnte man sogar noch anbringen, dass es eine Leistung für das Gesundheitssystem wäre, wenn man den ÖPNV so fördert, dass zu Stoßzeiten mehr Transportmittel im Einsatz sind, damit man nicht nur die Wahl zwischen "Sich in ne übervolle Bahn/Bus/ect quetschen" und "mindestens eine halbe Stunde länger warten müssen weil erst dann die nächste kommt" hat sondern sich das mehr aufteilen kann und damit die Kontaktmengen reduziert werden.

    Prinzipiell stimme ich deinem kompletten Beitrag absolut zu. Aber was ist denn nun die Lösung bis sich auf politischer Ebene was getan hat? Wegsehen weil man nicht Schuld am Dilemma ist?


    Was, da gibt es Leute die berechtigt Angst um ihre Gesundheit haben und wünschen dass ich wenigstens für nen Moment die Maske aufsetze? Pff, ich bin doch nicht Schuld dran.


    Was, ich könnte mit einer Impfung und dem Tragen einer Maske wenigstens aktuell helfen das Zeug nicht immer und immer wieder rum zu reichen um Risikogruppen zu schützen? Nicht mein Problem, bin ja nicht Schuld dran.


    Klar liegt die komplette Verantwortung nicht auf der Bevölkerung aber man kann als Bevölkerung die Aufgabe der Rücksichtnahme nicht komplett wegschieben nur weil die Politik Schuld ist. Bis sich da was tut wird’s dauern ja, aber willst du jetzt bis dahin Risikogruppen weiter sich selbst überlassen um ein Zeichen zu setzen dass da auf politischer Ebene was passieren muss oder wo soll das dann hinführen?

    Was sagt uns das dann also im Bezug darauf?

    Keine Ahnung, dass du meine Freunde und Kollegen besser kennst als ich? Hab gar nicht von jedem gewusst dass öffentliche genutzt werden, aber du weißt da anscheinend mehr.


    Denn erkranken kann man sicherlich, nur kann das Immunsystem eben immer besser/schneller reagieren, was sich dann auf den Verlauf der Krankheit auswirkt.

    Ah, das müssen die stärkeren Verläufe gewesen sein bei der 3./4. Erkrankung! Das Immunsystem hat einfach noch besser reagiert und die Krankheit abgewehrt. Ist ja super.


    Was ist denn mit Öffis? Das muss doch für dich dann der blanke Horror sein in einem vollen Bus zu sein wo dir bald auch alle ohne Maske in den Nacken husten können.

    Warte jetzt kommt was ganz wildes: wenn es so voll ist dass ich keine Möglichkeit habe etwas Abstand zu bekommen, dann... steige ich nicht ein 😱 und warte auf die nächste U-Bahn 😱


    Auch wenn es ein Unterschied ist ob andere Menschen gerade „keine andere Wahl haben“ oder ob sie in einem großen Raum stehen und sich freiwillig dazu entscheiden anderen auf die Pelle zu rücken.

    War das nicht der Hauptgrund warum man damals beinahe eine Impfpflicht für alle eingeführt hätte und zumindest im Gesundheitswesen diese sogar kam?

    Nein. Und wer das jetzt immer noch nicht begriffen hat der will es nicht verstehen, anders kann ich es mir nicht erklären.


    Ja doch zumindest in den ersten 3-6 Monaten soll sie das sehr wirksam tun.

    Nochmal, auch wenn ich nicht weiß wie oft wir das hier noch durchkauen müssen. Die Impfung schützt vor schweren Verläufen. Dadurch ist die Virenlast geringer. Geringere Virenlast bedeutet, man kann das Virus nicht so leicht weiterreichen wie jemand der keine Impfung hat.


    Das alles bedeutet nicht, dass man sich nicht ansteckt sondern dass man eine schnelle Ausbreitung hemmt und zusätzlich gut vor schweren Verläufen schützt.


    Hab ich allerdings häufig gehört dass man das annimmt. Nicht aus den Nachrichten sondern meistens aus der Richtung „kritisch hinterfragender, Mitmenschen“.


    Und wenn man jetzt an der Kasse steht und irgendwer hustet hinter einem ist das ja noch lange nicht unverschämt sondern etwas völlig normales.

    Weiß ja nicht wie du einkaufst aber ich rücke meinen Mitmenschen an der Kasse nicht auf die Pelle sondern schaffe es auch ohne offizielle Regelung, einen normalen Abstand zu halten. Und ja, alles andere halte ich für unverschämt.


    Du kannst dir doch gedanklich nicht jedesmal denken "der hat Corona ich werde jetzt krank rücksichtsloser Egoist"

    Liest du eigentlich was andere dir schreiben? Macht nicht den Eindruck. Ich habe explizit geschrieben dass ich das nicht nur auf Corona beziehe. Und nirgendwo steht dass ich jetzt in jedem Raum jeden Menschen meterweit von mir weg unter die Lupe nehme und verurteile wenn er hustet. Ich habe davon berichtet wie Menschen vor und nach der Pandemie tagtäglich die einfachsten Abstandsregelungen nicht einhalten können. Was ein Mindestmaß an Respekt Mitmenschen gegenüber voraussetzt. Und ja, wer das missachtet weil man anderen auf die Pelle rücken muss, ist rücksichtslos und ein Egoist.

    Ironischerweise hatte die sogar 3 Impfungen drin

    Warum ironischerweise? Eine Impfung hilft nicht gegen eine Ansteckung oder hast du da was anderes gehört?


    Interessant wäre jetzt noch ob die Leute in deinem Umfeld geimpft waren.

    Warum? Siehe oben. Eine Impfung schützt vor keiner Ansteckung.


    Ich achte auf sowas überhaupt gar nicht mehr. Ich habe wichtigeres im Kopf als mich dafür zu interessieren ob hinter mir jemand hustet

    Schön für dich. Gibt aber Menschen denen macht es sehr wohl etwas aus wenn einem jemand zu nahe kommt oder in den Nacken hustet. Und das hat null mit Pandemie zutun das ist eigentlich normaler Anstand dass man bestimmte Grenzen nicht überschreitet. In der Pandemie wurde es mit Regelungen nochmal unterstrichen und erst da hat man gemerkt wie viele Menschen mit solchen simplen Sachen enorme Probleme haben.

    Und sowas hat man zu respektieren und einzuhalten komplett egal ob man selbst darauf wert legt oder nicht.


    Mir ist das egal was andere machen und da es gesetzlich dafür auch keine Regelung mehr gibt, kann es mir einfach nicht egaler sein.

    Wunderst dich dann aber wieso hier viele an der Eigenverantwortung zweifeln? Wegen genau solchen Aussagen.

    Wie schon gesagt: Wer erkrankt denn zig mal hintereinander an Corona?

    Hab ich jetzt schon paar Mal mitbekommen in meinem Umfeld. Das höchste war 4 Mal, häufiger 2-3 Mal. Unrealistisch finde ich das daher absolut nicht. Nur merkwürdig, weil die doch eigentlich ihr Immunsystem „trainiert“ haben müssten, oder?


    So oft mutiert Corona auch nicht, dass es immer dein Immunsystem umgeht.

    Alaiya hat nichts von umgehen geschrieben sondern dass Corona das Immunsystem angreift und schwächt. Es muss nicht umgangen werden, es kann einfach irgendwann nicht mehr viel einer Erkrankung entgegensetzen.

    Immunsystem ist der mit Abstand größte Faktor.

    Jop. Aber nicht der einzige, weshalb sich an meiner Aussage diesbezüglich nichts ändert, dass auch zwei verschiedene Leute mit einem starken Immunsystem andere Verläufe haben können. ^^


    Dann wären Impfungen auch völliger Quatsch, weil kann ja Mutation kommen und Impfung wirkungslos gegen schweren Verlauf.

    Dir ist schon klar, dass das bei Impfstoffen gegen Viren auch genau so aussieht und das schon seit Jahren, oder? Grippeimpfung z.B. ist nichts anderes als eine Wahrscheinlichkeitsrechnung gegen welche Mutation des Virus man als nächstes vermutlich angehen muss und daraufhin wird der Impfstoff entwickelt. Die Chance ist sehr hoch dass es wirkt bei dem aktuellen Virus aber ja, da es keine 100 prozentig Sicherheit gibt, kann es unter umständen auch passieren dass es nicht angemessen wirkt und der Verlauf ist schwerer. ^^ Sollte aber eigentlich bekannt sein. Deshalb ist die Impfung als solche trotzdem kein Quatsch weil die Chance dass es entsprechend hilft, eben recht hoch ist.


    Trotzdem kannst du nicht verlangen, dass auf ewig irgendwelche Schutzmaßnahmen aufrecht erhalten werden um diese Menschen BESTmöglich zu schützen.

    Ich verlange persönlich gar nix in der Richtung. Habe ja auch mehrfach hier geschrieben dass ich für mich die Maske trage und das von meinem Gegenüber nicht verlange auch wenn es mich immer freut wenn es einer macht. Ich nehme aber die Menschen ernst die ernsthaft Angst um ihre Gesundheit haben weil sie unter Vorerkrankungen leiden und finde es immer leicht gesagt wenn man schreibt "Wäre halt besser sich einfach den Erregern auszusetzen". Weil in vielen Fällen eben nicht besser wäre. Diese Angst darf man gerne etwas ernster nehmen als nur zu sagen "Uff, is mir jetzt zu unangenehm die Maske, haste jetzt Pech gehabt."


    Genauso nehme ich aber auch Menschen wie Wattmacks ernst, welche starke Probleme mit der Maske und Panikattacken haben. Deshalb verlange ich ja von meinem Gegenüber auch nix weil ich auch da nicht weiß welche Story dahintersteht. Aber ich hab halt echt was gegen den Riesen Haufen an Menschen die sofort ab Day one ohne Maskenpflicht wieder am Arsch kleben mussten und mir auf die Pelle rücken mussten weil "is ja jetzt nicht mehr verboten höhöhö". Was ist halt so schwer an ein bisschen Rücksichtnahme? Einfach mal was zu tun was über das eigene aktuelle Wohlbefinden hinausgeht? Auf sein Umfeld zu achten? Man sieht btw auch sehr gut jetzt nach der Maskenpflicht welche Menschen sich eventuell sichtlich unwohl fühlen wenn Leute ohne Maske zu nah kommen. Ist nur den meisten egal ^^. Und wenns angesprochen wird kommt nur wieder ein Labersülz von "ich darf aber höhöhö, sperr dich zuhause ein."


    Und das ist eben das Ding: Ihr diskutiert hier über Sinn und Unsinn einer Pflicht aber warum denn? Richtig: Weil ein großer Teil von Menschen ohne Pflicht eben nix für die Menschen im direkten Umfeld tut. Wäre es so dass man einfach mit offenen Augen durch die Welt geht, seine Umgebung wahrnimmt und weiß wann man sich selbst gerade mal zurücknehmen kann, dann gäbe es auch nicht diese ständigen Aufrufe von Betroffenen dass sie sich mit einer Pflicht wohler gefühlt haben. Kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein dass man hier immer nur die Wahl hat zwischen "sich einem Risiko aussetzen" und "schließ dich halt ein". Es gibt durchaus noch Dinge dazwischen und die vermisse ich bei vielen. Weil es immer nur um einen selbst geht.


    Nur mal am Rande weil ich mich mit dem RS-Virus umfassend beschäftigt habe: Das RS-Virus ist hochansteckend. Zudem verbreitet sich das RS-Virus nicht nur sehr stark über Aerosole wie Corona sondern auch über Schmierinfektionen. Bedeutet du brauchst nur irgendwo eine kontaminierte Türklinke angefasst haben und dir dann mal kurz durchs Gesicht gegangen sein. Da bringt dir die Maske dann halt nicht viel. Zudem ist man ähnlich wie bei Corona auch schon ansteckend bevor die ersten Symptome auftreten.

    Hab ehrlich gesagt gerade keine Ahnung was das jetzt mit der Corona-Erkrankung zu tun hat? Ist mir schon klar wie sich Corona verbreitet, aber es wurde ja hier mehrfach angepriesen dass es ja für den Schutz von einem selbst völlig irrelevant ist ob das gegenüber auch ne Maske getragen hat und es daher völlig fine und sicher ist wenn man einfach alleine die Maske trägt und Ruhe gibt. Bin mir auch recht sicher dass die Leute, die sich weiterhin Gedanken machen eine Maske zu tragen und sich bestmöglich zu schützen durchaus mit den normalen Hygieneregeln vertraut sind. ^^


    Gute Besserung auf jeden Fall.

    Danke.


    Ich kann allerdings dieses Long Covid nicht mehr wirklich hören.

    Das ist traurig, tangiert mich aber sonst nicht weiter. ^^


    Ich habe jetzt nach 2 Wochen auch noch leichte Probleme mit den Bronchen, was aber bei einem stärkeren Verlauf mit RS wohl normal ist. Ich würde mir nicht immer so viele Gedanken machen was hätte, wäre, könnte passieren.

    Ich habe bereits einige Menschen kennenlernen dürfen die unter den Folgen von Long Covid leiden und glaub mir wenn ich sage dass jeder einzelne sich darüber gefreut hätte wenn es "nur" leichte Probleme mit den Bronchen gewesen wären. Und weil es Menschen wie du weiterhin runterspielen wird es immer noch gesellschaftlich nicht ernst genommen und viele Betroffene stehen bis heute alleine damit da. Dass du dir nicht so viele Gedanken darüber machst was eventuell passieren kann, das ist mir bereits deutlich bewusst geworden. Gibt aber einige andere Menschen die das nicht so auf die leichte Schulter nehmen.


    Aber dann beklag dich bitte nicht, wenn du irgendwann dann doch mal krank wirst und du einen stärkeren Verlauf hast.

    Klingt beinahe so als hätte man als Mensch nie nen schweren verlauf von irgendwas zu befürchten wenn man sich einfach sauber von einer Infektion in die nächste stürzt. Selbst wenn du einiges durchgemacht hast und dein Immunsystem "trainiert" ist, kann dich eine Infektion dahinraffen. Sag ich nur nochmal so deutlich weil es sich hier echt so liest als ist das einfach der sicherste Weg ever, starken Verläufen aus dem Weg zu gehen. Ist es nicht. Für Leute mit Immunschwäche oder anderen Vorerkrankungen erstrecht nicht.


    Jeder hat das Recht zu entscheiden was er tun will und was nicht.

    Ne das hat seine Limits und das ist auch gut so.

    Hab ich schon erklärt: Wir waren 4 Leute an Heiligabend die dem RS-Virus unter den selben Bedingungen ausgesetzt waren. Ich wurde stark krank, eine Bekannte nur Erkältungssymptome und die anderen 2 hatten nichts. Wir waren aber alle 4 für gut 10 Tage RS-positiv. Warum also verlief die Krankheit bei jedem anders?

    Achso. Na gut, wenn das bei 4 Leuten aus deinem Bekanntenkreis so war dann brauchen wir ja gar nicht weiter in die Richtung forschen, die Antwort steht fest. ^^


    Zu deiner Frage am Ende: dir ist hoffentlich bewusst dass Krankheiten schon immer von Mensch zu Mensch anders verlaufen konnten. Ja, das Immunsystem ist ein Faktor. Ansonsten noch körperlicher Zustand, eventuelle Vorerkrankungen (unerkannt und erkannt), Lebensweise, usw.

    Bin ehrlich gesagt noch nie davon ausgegangen dass eine Krankheit bei mir stark oder schwach verläuft nur weil es bei meinem Freund oder Bekannten so war. Wie kommt man denn auf sowas?


    Und ja es wurde hier schonmal geschrieben: nur weil ein Immunsystem eine Erkrankung durch einen Erreger überstanden hat heißt das nicht dass man automatisch mildere Verläufe mit ähnlichen Krankheitserregern hat. Eine leichte Abweichung durch eine Mutation kann ausreichen und du machst eben den zweiten schweren Verlauf durch.


    Abseits davon ist die Aussage „sich einfach den Erregern aussetzen“ auch wieder nur sehr kurzsichtig. Denn, wie hier schon häufiger Betroffene geschrieben haben, kann das für Menschen mit Immunschwäche das Ende bedeuten, die brauchen nicht wirklich groß das Immunsystem „trainieren“.


    ————-


    Abseits davon: mich hat’s nun auch erwischt trotz dessen dass mein Freund und ich weiterhin Masken tragen wenn wir öffentlich unterwegs sind bzw. auf Arbeit. Kann also nicht ganz hinhauen dass die Masken für einen selbst völlig ausreichen und nichts weiter nötig ist.


    Mir gehts auch ziemlich dreckig momentan aber sieht bisher dennoch nicht nach einem schweren Verlauf aus was ich gut finde. Allerdings war meine Hauptangst schon immer Long Covid weshalb ich hoffe dass ich davon verschont bleibe.

    Okay, wir halten jetzt folgendes fest, bevor man sich jetzt zu sehr im Kreis dreht:


    Wattmacks hatte eine sehr belastende und schlimme Erfahrung im Krankenhaus als er Hilfe brauchte und vor allem die Corona-Maßnahmen machten ihm da zu schaffen. Nicht, weil er keine anderen Menschen schützen will. Sondern weil die Person, die ihm während seiner Panikattacken am meisten hätte helfen können, nicht bei ihm bleiben durfte. Er schrieb selbst, dass diese Person alles weitere auf sich genommen hätte, egal ob Test, Maske, whatever. Das zeigt dass ihm bewusst war, dass diese Maßnahmen da sind um andere zu schützen und dass man das auch ernst genommen hätte.

    Er sagt ausserdem dass ihm bewusst ist, dass das Personal auch nur nach Anweisung gehandelt hat, weshalb diese Aussage:

    nd diese Maßnahmen, dass Partner nicht mitkommen darf, sind eben nicht aus Bosheit entstanden oder werden so durchgesetzt.

    hier ebenfalls nicht zutrifft, denn das hat er auch nie so betitelt.


    Man darf Corona-Maßnahmen scheiße finden wenn sie einem in einem Moment der Not so belastend aufgefallen sind. Man muss die Maßnahmen nicht gut finden, das musste man nie. Wichtig war, dass man sich daran gehalten hat um andere zu schützen.


    Und wenn man gerade so aufgewühlt von einem Erlebnis war was einem offenbar mitgenommen hat, dann darf man es in dem Moment auch scheiße finden und auch so betiteln. Solange man sich dennoch an alles hält. Was er getan hat. Und auch die Begleitperson.


    Ich sehe hier eindeutig dass er kein Problem damit hat andere Menschen zu schützen. Aber in dieser Situation hätte er im Zuge seiner Panikattacken Hilfe gebraucht die ihm verwehrt wurde obwohl es bestimmt Mittel gegeben hätte, das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten. Das ist nicht passiert und deshalb ein Beitrag im WuT.


    Mir war es einfach nur wichtig, dass eine massive Panikattacke nicht als Lappalie dargestellt wird, denn für Betroffene ist es unfassbar mehr als das. Und wenn man sich dann hier öffnet und das mal rauslassen will, dann würde ich mir wünschen dass man die Sorgen in diesem Moment nicht so runterspielt sondern versucht das wenigstens etwas nachzuvollziehen. Dass es eben nicht leicht war und dass man sich alleine gelassen gefühlt hat.


    Daher nun noch einmal ein eindringlicher Hinweis meinerseits. Das ist das Wut- und Trauertopic. User berichten hier von ganz sensiblen Dingen und von Erlebnissen, die sie sehr aufgewühlt haben. Bitte achtet darauf, diese Beiträge auch mit dem nötigen Fingerspitzengefühl behandelt werden. Ich finde es nicht gut, dass zum Schluss so impulsiv geschrieben wurde, aber das zeigt auch wie sehr einen das Geäußerte in dem Moment verletzt hat. Ich bin dennoch dankbar, dass die Passage wieder zurückgezogen wurde.


    Ihr könnt gerne im Corona Topic weiter darüber diskutieren ob eine Maskenpflicht oder die Maßnahmen generell erhalten bleiben sollten oder nicht, aber hier in diesem Thema geht es darum nicht. Alle weiteren Beiträge zum Thema Schutzmaßnahmen werden daher in das richtige Topic dafür verschoben.

    "ich hatte ein unangenehmes Erlebnis, deswegen sollte es für alle abgeschafft werden


    War auch gut so, weil ich dort eine heftige Panikattacke nach der anderen hatte und immer wieder halb umgekippt bin. Musste auch regelmäßig nach Luft ringen

    Das klingt für mich nicht nach einer unangenehmen Erfahrung sondern nach genau dem was es ist: eine heftigen Panikattacke.


    Dass es hier ins Wut und Trauertopic kam zeigt noch mal mehr welchen Impact die gesamte Situation auf Wattmacks hatte, weshalb ich das definitiv nicht als Egoismus zur Seite legen würde.


    Als ich meine erste Corona Impfung hatte (Astra) war eine meiner Begleiterscheinungen Atemnot. Ich habe aber genug Luft bekommen auf dem Papier. In Wahrheit hatte ich das Gefühl ich kriege keine Luft mehr und ich sage dir, das war eine der schlimmsten Erfahrungen die ich bisher machen musste. Mein Partner stand auch neben mir und war hilflos weil er wusste dass eigentlich (!) alles okay war, aber ich hatte das absolut reale Gefühl ich kann Atmen so viel ich will, ich kriege keine Luft mehr. Und das Problem daran ist dass man, obwohl man weiß das man laut Papier nur Begleiterscheinungen hat, denkt man stirbt eventuell weil man nicht genug Luft bekommt und man versucht instinktiv das zu verhindern.


    Die Maske hab ich trotzdem getragen wo ich musste weil auch dein Punkt stimmte: ich wollte dennoch andere schützen. Aber es war trotzdem sehr schwer und ich war super erleichtert als es 3 Tage später wieder vorbei war.


    Es gibts ich Leute die Klaustrophobie haben und Panik im engen Räumen bekommen, die würde man doch auch nicht in ne Besenkammer sperren.

    Denn ja wenn man sich in seine Panik zu massiv reinsteigert weil man zusätzlich noch das Gefühl hat man ist alleine weil die Begleitperson die einen beruhigen kann weg ist, dann ist das schlimm. Nicht „blöde Erfahrung“-Schlimm sondern unfassbar schlimm.


    Wattmacks wäre zb nie jemand von dem ich verlangen würde mir gegenüber ne Maske zu tragen auch wenn ich mich schützen will. Um auch ihm diese Erfahrung zu ersparen die eventuell (!) durch Panik hervorgerufen werden kann.


    Klar müssen die Patienten und auch das Personal geschützt werden, gar keine Frage. Und ja auch ich finde dass man Prinzipiell nicht alles an Regelungen fallen lassen sollte weil mal einer lauter wird. Aber ich differenziere halt schon ganz klar zwischen „höhöhö ich war auf ner Corona Party damit ich endlich auch immun werde und nun brauch ich Hilfe Höhöhö“ und jemandem der notgedrungen ins Krankenhaus musste wegen starken Schmerzen, der zusätzlich gerade Panikattacken erleidet. Es ist ja nicht so dass es im Krankenhaus keine Möglichkeiten gäbe. Man hätte ja der Begleitperson Maske und Schnelltest und eine Sicherheitsklamotte geben können, sowas haben wir damals bekommen als mein Opa im Sterben lag und wir uns verabschieden wollten. Da wurde strikt darauf geachtet dass wir das tragen, dass wir uns desinfiziert haben, dass alle Maske auf haben und unser Test negativ war. Klar sind die Tests nicht die zuverlässigsten. Aber in Kombination mit anderen Dingen ist es auch nicht das Schlechteste was man machen kann. Und ich wette das hätte die Begleitperson auch mitgemacht wenn das bedeutet hätte dass sie Macks weiter beruhigen kann.


    Da muss man wirklich immer auch schauen wen man da vor sich hat und was gerade das Problem ist. Regeln ja. Aber vielleicht auch Empathie die zu alternativen Möglichkeiten führt bevor man einfach cancelled und die Leute sich selbst überlässt.



    Über Maskenpficht oder nicht urteile ich auch hier nicht weil ich für das Tragen einer solcher bin. Aber es gibt Menschen die haben einfach nicht die Möglichkeit einfach damit umzugehen und die sind ja in dem Moment nicht weniger wert und sollten ihrer realen Panik überlassen werden.

    damit wird schon impliziert, dass man das vor Corona durchaus konnte, trotz all der Krankheiten, die immer wieder durch die Gegend geschwirrt sind.

    Du weißt es aber nicht. Und das ist ein wichtiger Punkt bevor man schreibt „ah, vergessen, vorher gabs ja keine anderen Krankheiten“.


    Du weißt nicht welche Vorgeschichte dein Gegenüber hat, ob andere Gründe dafür sprechen oder ob die Person tatsächlich other die Öffentlichen gemieden hat.


    Und dadurch dass du all das nicht weißt finde ich sollte man da anders in den Austausch ran gehen. Das ist etwas was auch ich mir wünschen würde weil ich das Argument wie gesagt auch sehr sehr oft zu hören bekomme dass ich so tue als gabs vorher nie Krankheiten. Doch. Die gabs. Aber wie ich damals dann damit umgegangen bin und was dafür spricht es heute anders zu machen, das weißt du nicht von mir. (Als Beispiel)