Beiträge von Edex

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    Edex

    Achso, es gibt einfach teilweise garkeine Möglichkeit, als durch Zeitarbeit, oder versteh ich das falsch? Weil ich vermute du hast meine Frage etwas falsch verstanden (oder sie war blöd gestellt). Warum sollte man sich als Zeitarbeiter anstellen lassen?! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Firma Vorteile hat, außer vllt die Zeitersparnis, wenn sie Zeitarbeiter statt normale Bewerber nimmt.

    Ja, du hast schon richtig verstanden. Die Frage ist schwierig zu verstehen, weil erst fragst du dich warum jemand als Zeitarbeiter woanders beschäftigt sein sollte und danach siehst du keine wirkliche Vorteile für die Firmen. Der Zusammenhang ist nicht da. Dass Menschen als Zeitarbeiter beschäftigt sind liegt oft daran, weil sie nichts Anderes finden und einfach arbeiten möchten wie viele Millionen auch. Firmen nehmen lieber Zeitarbeiter, weil man sie jederzeit auch rausschmeißen kann. Dazu sind sie dafür da um halt Mehraufgaben zu bewältigen. Wenn man halt mehr produziert als sonst. Aber ich finde Zeitarbeiter sinnlos. Da kann man Leute auch befristet einstellen und danach unbefristet, wenn man weiterhin sie brauchen tut.

    Zitat von bellchen

    Blöde Frage: Was hast du als Vorteil, wenn du Zeitarbeiter bist? Da isses doch sinnvoller sich direkt zu bewerben, oder wo liegt das Problem? Hatte noch keine Zeitarbeit.

    Ich kam nicht als Zeitarbeiter zum Job. Ich habe erst eine Ausbildung als Elektroniker gemacht und dann gab es bei mir ein Übernahmekonzept, auch nur durch den Druck der JAV (Jugend- und Auszubildenenvertretung) und des Betriebsrates durchgesetzt. Der Übernahmekonzept sah vor, dass man nach der Ausbildung für ein Jahr befristet im Betrieb als Produktionsmitarbeiter/in weiterbeschäftigt wird. Ja und den habe ich angenommen, ich kannte den Produktionsbereich schon durch die Ausbildung und aber auch durch ein Praktikum, was ich mal gemacht habe. 3 Monate vor Schluss der vorgesehende Beschäftigungszeit musste ich mich beim Jobcenter als arbeitssuchend anmelden. Sonst bekäme ich in Falle einer Arbeitslosigkeit erst verspätestes Arbeitslosengeld. Gesagt, getan. Ich bekam als Jobangebote, zu 80% von Zeitarbeiterfirmen. Bei einer Zeitarbeiterfirma bekam ich einfach eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Die restlichen 20% waren auch nur befristete Jobs und ansonsten oft nicht Tarif bezahlt, sondern es gab nur Firmenverträge. Ja, ich wollte aber bei meiner Firma bleiben. Deswegen habe ich nicht auf die Zeitarbeiterstellen beworben und nur auf 2 anderen Stellen beworben, die ganz ansprechend waren. Bei beiden kam nur zurück, dass sie schon ihre Leuten hatten. Währenddessen habe ich alles dafür getan, was ich konnte um bleiben zu können. Bekam irgendwann eine erneute Verlängerung des befristeten Vertrages. (Natürlich ohne eine Erklärung dazu) Aber dann kurze Zeit später bekam ich endlich den unbefristeten Vertrag. Nachdem ich mit der Schwerbehindertenvertretung und auch mit dem Betriebsrat darüber geredet habe. Und so bin ich nun mehr als 5 Jahre schon im Betrieb.


    Zu den Zeitarbeitern: Die werden bei uns von diversen Zeitarbeiterfirmen bestellt und bleiben für 9 Monate. Wenn du Glück hast, kommt der Betrieb zu dir und gibt dir einen befristeten Vertrag. Ansonsten wenn die Zeit ausgelaufen bist, ziehst du weiter oder du wirst vorher einfach durch was auch immer rausgeschmissen. Viele bei uns sind durch Zeitarbeiterfirmen bei uns auch gelandet. Die suchen nur Leute von Zeitarbeiterfirmen, es gibt keine offene Stellenanzeigen wo man sich drauf bewerben kann. Man kommt also nur durch Zeitarbeiterfirmen zu uns oder halt Auszubildende. Bei den professionelleren Berufen und Jobs, wo eher weitergebildete Fachkräfte gesucht werden. Da gibt es auch offene Stellen, wo die Anforderungen aber auch sehr hoch sind. Englischkenntnisse, Studium zu bestimmten Bereichen, Organisation usw..

    Hab mein Informatikstudium abgebrochen und verdiene jetzt umgerechnet 28 Euro die Stunde. Und das ist nur der Anfang. Mit zunehmender Erfahrung und Spezialisation wird das schnell mehr. ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    Das freut mich für dich.


    Vielen Millionen Menschen geht es aber nicht so gut und daran denke ich. So wie auch ich haben wir zuviele Abgaben. Der Grundfreibetrag sollte endlich höher sein. Warum sollte ich prozentual soviel Steuern zahlen wie jemand, der über 7.000 im Monat verdient? Schon wenig verdienen und dann noch viel abgeben? Das ist ungerecht. Sollen die Reichen endlich mehr zahlen. Umso mehr man verdient, umso höher sollte der prozentuale Steuersatz sein. Der Spitzensteuersatz sollte bei 53% liegen wie zu Kohl Zeiten.


    Es muss wieder mehr Netto vom Brutto sein. Das was die FDP damals verkackt hat umzusetzen.

    Seit wann benötigt man für Handwerkberufe wie Maurer, Zerspannungsmechaniker, Änderungsschneider, Friseur, Bäcker usw.. einen Bachelor oder Master?


    Das was ihr da redet, das braucht man vielleicht fürs Lehramt oder halt einen Techniker/Meister. Davon haben vielleicht von 100 Leuten gerade mal 10 es in der Tasche. Die meisten heute 50 Jährigen haben eine stinknormale Ausbildung abgeschlossen mit einen Haupt- oder Realschulabschluss. Damals hatte man häufig noch gute und sichere Jobs bekommen. Befristete Jobs waren in den 80ern noch nicht weit verbreitet und auch Zeitarbeiterjobs nicht. Aber selbst diese stinknormalen Handwerksjobs werden einfach zu schlecht bezahlt. Heutzutage werden Mitarbeiter, ob Fachkräfte oder nicht, einfach über Zeitarbeiterunternehmen bestellt und abbestellt. Es ist wie moderne Sklaverei. Ich selber übe ja zurzeit keinen Job aus, wo man einen Fachabschluss braucht. Als Produktionsmitarbeiter kann jeder arbeiten, der das entsprechende Tempo mitbringt. Nur, weil quasi alle es ausüben kann, schafft es aber nicht jeder die Arbeit. Der eine verträgt die Schichten nicht, der eine kommt mit dem Tempo nicht mit, der eine bekommt Schwächeanfälle usw.. wegen zu hoher Anstrengung. Ich würde ja sagen, dass es in fast jeden Job Überarbeit gibt. Heißt, dass wir immer mehr leisten müssen fürs selbe Geld. Im Krankenhaus zum Beispiel müssen Krankenschwester immer mehr Passanten betreuen usw.. Aber wo ich nicht das Gefühl habe, dass die Arbeit mehr wird sind bei den Jobs die zu gut bezahlt werden. Vorgesetzte, die eben mehr für Andere was einreden, aber selber Aufgaben an uns abgibt. Da verdienen sie so viel, sitzen zur Hälfte der Arbeitszeit im Büro, haben spezielle Vorteile gegenüber zu uns. Können Pause machen wann sie wollen. Also keine starre Pausenzeiten usw.. und dann geben sie ihre eigenen Pflichten an uns weiter. Früher mussten bei mir die Vorgesetzten viel mehr mit uns kommunizieren wegen Schichtplan, Änderungen, Verschiebungen usw.. aber heute kommen sie vielleicht nur noch vorbei um einen zu sagen, dass der eine Urlaubsantrag nicht passen würde oder wenn man zuviele Stunden eingetragen hat. Aber diese Abwälzung von Aufgaben von oben nach unten findet auch vielerorts statt. Wie gesagt, hier stimmt einfach das Lohn-Arbeitsverhältnis nicht. Ich würde es nur begrüßen, wenn die Löhne mehr zusammen wachsen. Dass nur die unteren Lohnerhöhungen bekommen. Damit die Löhne zusammenwachsen.


    Solange der Eindruck da ist, dass die Unteren die Ärsche für alles sind wird nichts besser.

    Kennt ihr das, wenn man auch nach der Nachtschicht nicht früher ins Bett gehen kann, weil man einfach nicht müde wirst und erst so um 3/4 Uhr Morgens schlafen geht und auch erst so um 3 Uhr Nachmittags aufsteht? :blush:

    Ich favorisiere das schwedische Modell und ja woanders lernen die Schüler auch zusammen.


    https://hvg-blomberg.de/2005/0…ist-schweden-ein-vorbild/


    Hier 9 Jahre lang.


    Zitat von Siehe Artikel

    Während der 9 Jahre Schule bleiben 20-30 Schüler immer zusammen, das soll die Jugendlichen dazu befähigen, stabile und lange andauernde Beziehungen zu bilden. Die Schüler sollen lernen einander zu helfen, Stärken zu entdecken und Schwächen gemeinsam abzubauen.


    Zitat von Siehe Artikel

    Die nationale Behörde hat Schweden vorgeschlagen im 5.und 9. Schuljahr zentrale Tests zur Einschätzung des Lernstandes durchzuführen. Außerdem sollen die Gemeinden regelmäßig die Qualität ihrer Schule evaluieren.

    In größeren Gemeinden wurden sogar Ämter eingerichtet, in denen es Experten für Evaluation und Schulentwicklung gibt. In den kleineren Gemeinden müssen sich die Schulen selber evaluieren oder die Verpflichtung zur Evaluation mit anderen Schulen lösen. Die Behörden kontrollieren alle 6 Jahre in allen Gemeinden die Qualität der Rahmenbedingungen und der Infrastruktur.

    Sowas ich zurzeit bei uns unvorstellbar.


    Es geht darum, dass wir homogener mit uns selbst umgehen.

    Damit alle auch auf gleicher Ebene Wissen aneignen

    Da hast du aber einen Denkfehler drinnen: Menschen sind nicht gleich, also können sie sich auch nicht auf die gleiche Art und Weise gleich viel Wissen aneignen

    Aber Aufgabe muss sein, die Menschen gleicher zu machen. Zurzeit sind wir nur vor dem Gesetz alle gleich, aber Manche sind gleicher. Daran gilt zu arbeiten, dass sämtliche Abweichungen beseitigt werden, damit es nur noch eine Schule gibt, wo alle gemeinsam lernen und keine Förderschulen, Privatschulen usw.. wo nur bestimmte Menschen gemeinsam lernen. Das ist eher antiproduktiv als fördernd, weil so kommt man nicht im Umgang mit der Gesellschaft, sondern nur mit einen Teil der Gesellschaft, die bestimmte Bedingungen erfüllt.

    Zitat von Gucky

    Und dass der Fachkräftemangel reine Propaganda ist, sagt dir dein Fachwissen in welchem Bereich? :unsure:

    Das sagt mein Verstand. Ich wusste es einfach schon länger, dass der Fachkräftemangel ein Etikettenschwindel ist. Die Betriebe jammern wegen den Fachkräftemangel, dabei möchten sie damit nur erreichen, dass der Bund dafür sorgt, dass billige Arbeitskräfte hierher kommen. Zum Teils aus Nicht EU Ländern. Was die Bundesregierung sogar tun will. Anstatt den Betrieben zu sagen, dass man die Arbeitsbedingungen verbessern sollte lenken sie sich einfach ein und wollen billige Fachkräfte ins Land holen. Ansonsten haben wir bei uns genug Leute, die was Bestimmtes werden wollen, aber nicht alle machen es auch. Weil die Bezahlung für diese Arbeit zu mies ist.


    ---


    https://m.focus.de/politik/exp…202001171130&cid=17012020


    Fände ich gut. Bartsch hat es einfach kapiert. Mit dieser Reform würde man endlich dafür sorgen, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht größer wird.

    Nun, mit den jetzigen Möglichkeiten wäre ein gemeinsames Lernen nicht möglich, weil wir einfach zu schlecht ausgestattet sind. Zu wenige Lehrer, aber auch zu wenige Schulen. Dass Inklusion und das gemeinsame Lernen funktionieren kann, daran glaube ich aber. Warum sollte jemand, der begabter ist auch jetzt Klassen überspringen? Es muss einfach ein Niveau geben, womit alle befasst werden. Damit alle auch auf gleicher Ebene Wissen aneignen. Die besseren Schülern sollten einfach den schlechteren Schülern dabei unterstützen. Auch eine Schulklasse ist wie ein großes Ruderboot, wo alles nur laufen kann wenn jeder seinen eigenen Anteil dazu beibringt. Ich finde 10 Schuljahre sollte schon jeder in der Schule gemeinsam unterrichtet werden und dann erst entweder Abitur oder in den Berufen eine Berufsausbildung machen. Die Hauptschule hat bei den Ruf einer Schule von dummen Menschen. Das kann nicht sein. Eine Schule soll Menschen zusammenbringen statt sie zu trennen.

    Also ich fände die Wiederspruchslösung besser, weil ich nicht glaube, dass mit dieser neuen Regelung das Problem gelöst wird. Außerdem müsste dann jeder damit befassen und nun muss sich nicht jeder damit befassen. Nun ist es anders gekommen, aber ich lasse mich überraschen. Sache ist halt, dass viele auf ein Organ warten. Manche schon mehrere Jahre, dabei sterben Menschen auch, weil sie kein Spenderorgan bekommen. Dazu kommt, dass es so wenige Spenderorgane gibt, dass Ärzte in der Vergangenheit sogar bestochen wurden um sofort ein Spenderorgan zu bekommen. Es ist übrigens echt hart für die Betroffenen wenn man nicht weißt wie es weiter geht. Wenn man nicht davon betroffen ist, dann ist es auch leichter dagegen zu sein. Ich hoffe einfach nur, dass die Wartelisten kleiner werden.


    Zitat von Gucky

    Bemerkenswert finde ich allerdings, dass hier ein Vorschlag der Grünen (hätte eher zur FDP gepasst) verabschiedet wurde, während das Konzept von Spahn, das tatsächlich etwas bewirken hätte können, abgelehnt wurde (Grüne und AfD haben also doch Gemeinsamkeiten). Soviel zum Thema nie mehr CDU und mit den Grünen in eine bessere Zukunft... :haha:

    Das ist aufjedenfall etwas, was ich nicht gut fand von den Grünen, aber auch von den Linken. Weil der Antrag kam von Baerbock und Kipping. Mir tut Lauterbach echt leid. Er ist ein professioneller Arzt und hat auch viele Kenntnisse darüber, aber im Bundestag versagt er immer und immer wieder. Er hat für die Wiederspruchslösung gekämpft. Leider hat Deutschland ein Mentalitätsproblem. Wir sind großen oder radikalen Veränderungen einfach nicht gewachsen. Ich sehe echt schwarz wenn es mal zu einer Schwarz-Grünen Regierung kommt..

    Zitat von kleiner Domi

    Ich empfehle dir, solche Aussagen in Zukunft klemmen zu lassen, da dies nicht wirklich was zum Thema beiträgt und du dich durch solche aggressiv wirkenden Unterstellungen nur selber von einer Diskussion disqualifizierst. Ich habe nämlich mit keinster Sterbensseele gesagt, dass ich für den 12 Stunden Tag bin. Ich habe lediglich an einem konkreten Beispiel aufgeführt, was eben für ein Rattenschwanz an einer 24 Stundenwoche hängt. Und wenn ein Betrieb aufgrund Personalmangels nicht mehr Gewinnbringend wirtschaften kann, dann wird er halt mit der Zeit dicht gemacht, mit der Folge, dass der Rest der Belegschaft auch auf der Straße steht. Und im öffentlichen Leben führt es unter Umständen dazu, dass bestimmte Dienstleistungen einfach nicht mehr in dem Rahmen angeboten werden können.

    Nun, bei dir klang es die ganze Zeit so an, dass mehr Personal nur Geld kostet. Da zeige ich dir nur auf, dass es mal den 12 Stunden Tag gab und du verneint nun, dass sie für den 12 Stunden Tag wärst. Mit unseren technischen Fortschritt sollte es eben für uns Menschen zu Gute kommen. Nicht nur das Arbeitspendum wird erhöht, sondern auch die Zeit um die Aufträge zu erledigen wird verringert. Das heißt doch, dass wir immer weniger Menschen brauchen um am Ende alles zu schaffen. Also was man früher in einer 12 Stunden Schicht schaffte, das schafft man heute bei 8-6 Stunden. So verstehe ich auch das Arbeiten 4.0. Mensch und Maschine sollten mehr zusammenarbeiten und dazu für Mensch und Betrieb eine Win-Win Situation darstellen. Der Betrieb kann den Mitarbeitern mehr Freizeit gewähren und gleichzeitig produziert es viel mehr dank den Maschinen. Das Betriebsklima zu verbessern ist immer anstrebendswert. Dass bei dir Leute fehlen würde, dann stimmen die Arbeitsanforderungen nicht mit den Arbeitsbedingungen übereint. Heißt, man benötigt eine bestimmte Qualifikation dazu, aber das was ich für diese Ausübung dieser Arbeit bekommen würde ist den Anforderungen nicht gerecht. Heißt wiederum: Zu wenig Geld, zu viel Arbeit usw.. Also macht einfach das Angebot für die möglichen Interessierten geschmackvoller, dann stehen sie bei dir Schlange. Ich hoffe, dass es bei dir einem Betriebsrat gibt. Auch der Betriebsrat kann auf Missverstände reagieren und mehr Druck auf dem Arbeitsgeber ausüben. Dazu kommt noch, dass es wichtig ist, dass ihr auch tarifgebunden seid. Weil der Tarifvertrag verhindert abweichende für den Arbeitsnehmer schlechtere Bedingungen. Der Tarifvertrag bedeutet das Mindestmaß und sorgt dafür, dass die Mitarbeiter gut gestellt werden.


    Letztendlich ist der "Fachkräftemangel" reine Propaganda und kann als Ausdruckslabel von berücksichtigen Firmen verstanden werden. Damit werben sie für ein Problem, was hausgemacht ist. Der Fachkräftemangel kommte instande, weil die Firmen zu dumm sind um die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zu erhöhen. Die Löhne sind zu niedrig und die Arbeit ist zu viel. Dazu kommt, dass immer mehr Firmen nicht tarifgebunden sind. Das heißt, dort wird mit Firmenverträgen noch mehr geschmust und dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter noch schlechter da stehen. Wenn die ganzen Handwerksarbeiter endlich mal besser bezahlt wären und dazu bessere Arbeitszeiten, dann müssten keine Bäckereien, Metzgereien und weiteren Betrieben schließen. Die Lebensunterhaltskosten steigen schon ewig, dann müssen auch die Löhne steigen. Strom, Miete, Essen, Trinken, Wasser, Gebühren, Steuern, Versicherungen usw.. alles steigt immer wieder und das wiederspiegelt sich auf das Konto.


    Die erste Maßnahme, die ich als Regierung durchsetzen würde, wäre eine Art Tarifverpflichtheit. So, dass alle Firmen ihre Belegschaft nach Tarif zahlen müssen und wer es nicht tut soll einfach deutlich mehr Steuern zahlen. Deutlich mehr Gewerbesteuern und deutlich mehr Unternehmenssteuern. Dann verpissen sich so manche korrupte Betriebe, aber lass sie dann verpissen. Es gibt kein Recht um Menschen schlecht zu behandeln und dazu gehören auch schlechte Arbeitsbedingungen. Dazu müssen öffentliche Aufträge nur an Betrieben aufgestellt werden, die nach Tarif bezahlen. Um das Beschäftigen von Subunternehmen etwas einzudämmen, die nach schlechten Arbeitsbedingungen beschäftigt werden.


    Es gibt genug Baustellen, aber unsere Regierung ist einfach zu lasch für große Veränderungen. Wir brauchen einen Regierungswechsel und zwar nach sozial und ökologisch.

    Die Strompreise steigen wieder an!


    https://www.google.com/amp/s/a…hnitt-um-5-5-Prozent.html


    Hätte man schon längst mehr die erneuerbaren Energieträgern aufgebaut, dann wäre die EEG Umlage viel geringer und dann gäbe es auch keinen teuren fossilen Strom mehr, der schließlich mit viel Geld subventiert wird. Leider gibt es einen Strommix. Ich kann als Kunde nicht sagen, dass ich "nur" Strom aus erneuerbaren Energieträgern von der Steckdose haben möchte. Aber die hohen Kosten kommen hauptsächlich von der Kohle, weil dort ist die Stromproduktion viel teurer wie Wind und Solar. Wind- und Solarstrom lassen sich immer billiger produzieren. Aber das wiederspiegelt sich überhaupt nicht auf dem Strompreis. Sozial geht anders! Dass die Strompreise steigen macht allgemein einen schlechten Eindruck, weil so entstehen Vorwürfe gegenüber Fridays for Future, dass wegen denen die Strompreise steigen würden usw.. und dass von denen die meisten noch keinen Strom bezahlen und deshalb dazu kein Gespür haben. Besser wäre, wenn man sagen kann: Dank Fridays for Future wird der Strom grüner und billiger. Nur wann?


    Zitat von Tagesspiegel


    Wie stark fällt der Strompreis?

    Die EEG-Umlage – und damit der Strompreis für alle privaten Haushalte und jene Unternehmen, die sie zahlen müssen – wird deutlich stärker gesenkt, als von der Regierung zunächst geplant. Statt 0,25 Cent pro Kilowattstunde werden es 2021, im Einstiegsjahr also, 1,75 Cent sein. Die Entlastung einschließlich Mehrwertsteuer wird mit 2,08 Cent angegeben. Ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 3000 Kilowattstunden im Jahr müsste damit etwa 62 Euro weniger für den Strom bezahlen. Die Entlastung im Jahr 2025 liegt dem Finanzministerium zufolge bei gut 100 Euro.

    Da bin ich ja gespannt. Wir würden noch mehr Geld einsparen wenn die Kohle bis 2025 aussteigen würde. Wie sonst sollten wir die Klimaziele bis 2030 erreichen?


    https://www.google.com/amp/s/a…d-entlastet/25348564.html


    https://www.tagesschau.de/wirt…laender-einigung-101.html


    Kohleausstieg 2035 oder 2038. Unglaublich. Ich hoffe, dass diese Entscheidung bei einer grüneren Regierung umgeändert wird. Kohleausstieg bis 2025 bitte.

    Von Leuten, die dem Ganzen eh etwas anti gegenüberstehen, wird man mit dieser Idee sicherlich einigen Zuspruch ernten. Die Bild-Zeitung hatte ja kürzlich auch schon die Idee, zumindest hab ich die Schlagzeite im vorbeigehen gelesen. Aber macht halt irgendwie nicht viel Sinn. Wenn das abgeblasen wird, gibts vermutlich einiges an Vertragsstrafen zu zahlen, keine Einnahmen und dann soll man noch Geld spenden? Und würde dieses Geld wirklich irgendetwas an der Situation ändern?

    Sorry, aber das liest sich echt abartig, ob man das jetzt moralisch sehen will oder nicht, es hat einen faden Beigeschmack, wenn irgendein Rotz auf RTL läuft, was sich wahrscheinlich wieder genug Hohlbratzen angucken und es klasse finden und nebenan brennt alles nieder.

    Da wäre bei den Einnahmen die solche Shows machen (leider), doch schon ein moralischer Pluspunkt, wenn man dann was spendet.

    Dass das Geld das Feuer nicht löscht ist klar, aber es genug Leute die alles verloren haben und für die wäre ne kleine Spende und sei es nur Lebensmittel, was gutes.

    https://www.rtl.de/cms/dschung…book&utm_medium=editorial


    Zumindest startet RTL eine Spendenaktion dazu. RTL möchtet ja nicht, dass der Dschungel verschwindet, sondern auch, dass das Dschungelcamp auch im Zukunft bleibt. RTL kann für die Buschbrände nichts. Für RTL ist IBESHMHR nun mal ein sehr wichtiges Programm und gehört jährlich dazu wie DSDS, Let's dance usw..