Beiträge von Vast Vision

    Paralyse. By far. Nicht nur ist man langsamer, es ist zum ausflippen, wenn man obendrein nicht zum Zug kommt wegen der Paralyse. Das bringt Erinnerungen hoch. Besonders wenn man dann durch physischen Kontakt mit nem Pokemon, das Statik beherrscht, paralysiert wird. Zum kotzen.

    wir sind hier in nem Pokemon Kinder Forum.

    Bist du denn ein Kind? Soll ich mit dir wie mit einem Kind umgehen?


    So! Auch wenn es dem guten Vast Vision immer und immer wieder gleichgültig sein wird und es auch vollkommen okay ist über Menschen mit psychischen Erkrankungen Ansichten zu haben, die direkt noch aus den 50ern stammen: Ich hab's satt als Frau mit einem Tier verglichen zu werden, selbst wenn es um den Traditionsgedanken geht. Es ist verdammt widerwärtig. Egal wie dieser Vergleich und die angebliche Intention dahinter aussieht und ich will auch keine Vergasung zu NS-Zeiten von Menschen mit Tieren sehen. Ich hab's auch satt, dass von dir jede beliebige Minderheitengruppe und Frauen für dich und deine Ideen exploited werden und das immer und immer wieder.

    Ich vergleiche Frauen und Behinderte nicht mit Tieren, ich führe Analogien vor. Kennst du den Unterschied?


    Fakt ist, appeal to tradition ist ein logischer Fehlschluss, den ich mit solchen Analogien verdeutliche.

    aber ich verstehe eben dieses Argument mit dem Töten der Tiere nicht.. Natürlich sterben auch Tiere daran. Wer das nicht verkraftet, der kann von mir aus auf das Fleisch verzichten, aber dann ist dieser jemand für mich ein naiver und hochsensibler Mensch. Die Welt ist nicht perfekt, guckt euch doch mal an was auf anderen Ecken der Erde passiert, auch Menschen töten sich gegenseitig und das seit Anbeginn der Menschheit, alles auf dieser Welt baut auf Unmengen von Leichen auf.

    Mit einer Denkweise a la "Ich will kein Fleisch essen, weil Tiere sterben" kommt man auf dieser Welt nicht weit. Damit ein Ziel erreicht werden kann (in dem Sinne das Tierfleisch) muss man eben dazu bereit sein das Schlachtmesser in die Hand zu nehmen und es sich zu besorgen. Es bleibt auch nicht beim Thema Veganismus. Um sich durchsetzen zu können auf dieser Welt, auch in modernen westlichen Staaten, muss man eben dafür bereit sein irgendwo Opfer zu bringen. Das ist die harte Realität, die manch so Veganer nicht akzeptieren wollen.

    Dann musst du natürlich auch damit leben, dass jemand mit dem gleichen Mindset dich zum Opfer macht, durch das er seine Ziele erreicht. :b ich meine, warum fallen im nahen Osten denn Bomben? Weil es immer Opfer geben muss im Zuge der eigenen Interessen.


    Sorry, aber dieses Argument kann ich nicht nachvollziehen. Wieder dieses "ja wo anders ist es auch blöd", "wir können nicht perfekt sein, Opfer wird es immer geben". Du weißt schon, dass man so zu jedem Themengebiet argumentieren kann, oder? Wir sollten aufhören den Sack Reis in China zu thematisieren. In diesem Thread geht es um den Konsum tierischer Produkte und der Auswirkungen auf Umwelt und Klima, sowie den ethischen Aspekt. Hier gilt es, pro und kontra abzuwägen und logisch-rationale Argumente zu finden um seinen Standpunkt zu untermauern.

    Für mich ist Fleisch nur eine Nahrungsquelle, keine Religion und kein Heiligtum

    Warum behandelst du es dann als solches? Wieso ist dir Fleisch so heilig, dass du um alles in der Welt darum kämpfst und auch die negativen Aspekte des Fleisches in Kauf nimmst?

    Der Mensch hat Tiere gezüchtet, sie gemelkt und geschlachtet, um sich von ihnen zu ernähren

    Der Mensch hat auch Menschenopfer gebracht und sie vergast. Hat Frauen als minderwertig und ohne Seele angesehen. Erst seit gut 100 Jahren dürfen Frauen wählen in Deutschland. Dass etwas schon immer so war, sagt nichts darüber aus ob es gut oder schlecht ist.


    https://en.wikipedia.org/wiki/Appeal_to_tradition

    Tiere töten auch andere Spezies, um sich zu ernähren

    Nur sind wir in einer Position, in der wir nicht auf das töten anderer Spezies angewiesen sind um zu überleben, oder gar ein gesundes Leben zu führen. Zumal es für die Ernährung der Weltbevölkerung längst nicht ausreicht, wilde Tiere zu töten und zu essen. Stattdessen müssen sie im industriellen Maßstab gehalten werden. Vergiss die Ethik, wenn sie dir egal ist. Aber alleine schon für Umwelt und Klima ist es höchst ineffizient. Mal ganz abgesehen davon, dass Fleischkonsum zu sozialen Ungerechtigkeiten führt, da wir anderen Ländern die Ressourcen wegnehmen.

    wir stehen eben an der Spitze der Nahrungskette.

    Jap. Wir stehen an der Spitze der Nahrungskette und haben das Privileg zu entscheiden, was wir essen und was wir nicht essen. Und an dieser Stelle gilt es zu argumentieren, welche Ernährungsform bei weitem am effizientesten ist, global betrachtet.

    Ja, der Mensch tötet auch Tiere dafür, aber solange es allein der eigenen Ernährung dient, sehe ich da kein ethisches Problem oder dergleichen?

    Die Herstellung tierischer Lebensmittel ist extrem ineffizient. Schadet der Umwelt, verbraucht exorbitant viele Ressourcen und Land. Klar, man könnte das ganze nachhaltig gestalten. Aber wie viel dürfte dann der einzelne nur noch essen, damit es global betrachtet, bei einer Bevölkerung von 7 Milliarden Menschen, fair und nachhaltig zugeht? Ein Stück Fleisch alle 2 Wochen? Ein Glas Milch die Woche? Die Frage ist wo der Sinn dahinter wäre, das so künstlich aufrecht zu erhalten.

    Auch Menschen werden von anderen Menschen aus Spaß gefoltert.

    Ja, toll. Darf ich jetzt Frauen vergewaltigen? Oder was willst du mir damit sagen.

    Aber ich kann mir bei dieser sektenähnlichen Schwarz/Weiß Malerei einfach nur die Hände vors Gesicht schlagen

    Leicht zu sagen, ohne argumentativ auf Inhalte einzugehen. Drehen wir den Spieß um; Fleischesser sind sektenähnlich. Für sie Fleisch ihr Heiligtum, für das sie sprichwörtlich über Leichen gehen. Jaja, der radikale Veganer, der auf Umwelt und Klima achtet.

    Wie weit soll man sein Leben noch einschränken bis mal Ruhe ist?

    Richtig!! Ganz oder gar nicht. Wer nicht nackt im Wald lebt und sich nur von Beeren ernährt, der hat mir gefälligst nicht vorzuhalten, dass ich jedes Wochenende mit dem Privatjet um den Globus fliege, jeden Tag Steak esse und Müll in den Meeren entsorge. Sorry Leute.

    Hört doch mal auf immer mit dem Finger auf andere zu zeigen und räumt selbst euer Leben mit Umweltverschmutzungen und dergleichen auf. Stellt eure Stromversorgung ab, eure Wasserleitung und lebt halt artgerecht wie ein Mensch leben sollte. Mit Wasser aus dem Fluss, Nahrung von Bäumen und maximal mit Papier und Stift. Ich übertreibe jetzt absichtlich maßlos aber was manche sich hier vorstellen ist einfach nur eine bodenlose Frechheit.

    Aber echt. Maßgeblich zur Verbesserung des Klimas und der Umwelt beizutragen, indem man den Inhalt seines Tellers ändert, ist an Einschränkung und Verzicht nicht zu überbieten. Da können wir gleich in den Wald ziehen und wie Tiere leben. Ich schränke mich ja schon durch den Verzicht von Plastiktüten ein, mein Gott was wollt ihr Ökonazis denn noch?

    Dieses moderne "Zoos sind scheiße, die armen, eingesperrten Tiere und am besten auch keine Haushaltung" ist viel zu vermenschlichend und lass ich mir höchstens bei Menschaffen und Orcas oder Delfinen einreden.

    1. Was ist daran vermenschlichend? Vermenschlichung = Tieren Attribute zusprechen die nur auf Menschen zutreffen. Es ist vermenschlichend davon auszugehen, dass Tiere ein Leben in Freiheit einem Leben in Gefangenschaft vorziehen? Auch wenn sie nicht die geistige Kapazität besitzen über das Konzept von Freiheit nachzudenken, werden sie sich wohl weniger wohl fühlen im Käfig oder bei der Dressur im Zoo, verglichen mit einem Leben in freier Wildbahn.


    2. Delphine und Orcas? Da machst du jetzt willkürliche Ausnahmen. Klar, denen wird eine gewisse Intelligenz nachgesagt dafür, dass die Tiere sind. Aber wo ziehen wir da die Grenze, wie viel Intelligenz da nötig ist?


    Intelligenz kann da nicht die Prämisse sein. Denn würde diese fehlende Intelligenz auf Menschen zutreffen (z.B. jene mit schwerer geistiger Behinderung), würden wir diese Prämisse zurecht nicht zulassen. Aber du triffst ja selbst bei Tieren Ausnahmen (Menschenaffen, Orcas, Delphine), wodurch das ganze nicht sehr glaubwürdig ist. Eine Prämisse, bei der du bereits im Vorfeld diverse Ausnahmen gelten lässt. Da könnte jetzt einer hergehen und sagen, ich schlachte auch Delphine und Menschenaffen ab. Alles andere wäre zu vermenschlichend. :b

    Genau das ist es doch was Bastet meint. Eine psychiatrische Einrichtung besteht nicht aus Menschen mit potenziell krimineller Zukunft.

    Hab ich auch nicht behauptet. Ich sagte ich weiß nicht was schlimmer wäre, sich eine Zelle mit psychisch Kranken zu teilen oder mit Kriminellen. Kommt wohl auf die psychische Störung bzw. das Verbrechen an. :b Aber ist doch logisch anzunehmen, dass psychisch Kranke unzurechnungsfähiger sind. Zumindest jene, die es in die Irrenanstalt geschafft haben.

    Weil Psychiatrien auch zu großen Teil aus unberechenbaren Irren bestehen? Woher habt ihr euer Bild von Psychiatrien? Aus Horrorfilmen? xD

    Also ich schlafe nur ungern Rücken an Rücken mit jemandem der Stimmen im Kopf hört und Phantome sieht. Wobei, wer weiß mit welch kriminellen Leuten man im Knast in die Zelle kommt. ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    Ich denke es wäre mit etwas Geschick möglich, sich als Irrer zu verkaufen um in die Irrenanstalt statt in den Knast zu kommen. Die Frage ist, wer will da als gesunder hin? Da lieg ich lieber gemütlich in meiner Zelle, lese Bücher und trainiere. Kannst tagsüber sogar aus der Zelle und mit anderen quatschen.


    Klingt irgendwie entspannter, als eingesperrt zu sein mit unberechenbaren Irren und Ärzten, die dir Medikamente verabreichen.

    Es wird ja bereits daran geforscht, radioaktiven Müll besser zu recyceln. Gute Lösungsansätze gibt es schon, die den Müll stark reduzieren. Kann nicht unmöglich sein dieses Problem zu lösen. Statt ständig Atomwaffen aufzurüsten, lieber mal Kernkraftwerke aufrüsten. :whistling:

    Eben nicht. Jedenfalls nicht, wenn es um die Dinge geht, die wir zum Leben brauchen. Da ist eher das Gegenteil der Fall.


    Klar, Luxusgüter (wie Spielekonsolen zum Beispiel) funktionieren im Kapitalismus großartig. Das ist auch etwas, wo ein kapitalistisches System wunderbar erhalten bleiben kann. Aber notwendige Versorgung? Nope.


    Medizinische Innovation würde bspw. viel besser und schneller funktionieren ohne Kapitalismus. Denn: Heilmittel zu seltenen Krankheiten werden nie wirklich einen Profit ertragen - weshalb es im Kapitalismus wenig Anreiz gibt, zu investieren. Es gibt genug Forscher, die Interesse daran haben, diese Heilmittel zu finden, aber Big Pharma interessiert es halt nicht.

    Was ist mit erneuerbaren Energien? Forschen da alle bloß aus Leidenschaft an der Sache? Was ist mit dem informationstechnischen Fortschritt, der alle Bereiche des Lebens, auch die Medizin, beeinflusst? Der den Verkehr sicherer macht (intelligentes Fahren)? Etc. pp. Wie viele Leute hätte der technische Fortschritt noch, wenn Gehalt keine Rolle spielt? In meinem Studiengang sind die wenigsten aus Liebe zum Beruf. Der Studieninhalt macht Spaß, aber Geld ist ein großer Faktor.


    Was Unterhaltung angeht (dazu gehören auch Konsolen, Dinge wie virtual Reality, die sowohl Unterhaltungswert als auch einen praktischen Nutzen haben, etc.) müssen da auch gefördert werden. Denn wenn es Leute gibt die gern zocken, muss es auch Leute geben die es programmieren und dabei nicht nur genauso viel verdienen wie der Nachbar, der das Spiel zockt statt entwickelt.

    Ich würde sogar soweit gehen und sagen: Würde es keinen Kapitalismus geben, gäbe es mehr Innovation. Denn wenn Forscher einfach ihren Ideen entsprechend forschen könnten und dabei Zugriff auf Dinge haben, die im Kapitalismus durch Patente geschützt werden müssen, könnten wir viel, viel mehr erreichen.

    Bin ich mir nicht sicher. Forscher aus Leidenschaft werden daran unabhängig vom Wirtschaftssystem forschen. Nur sorgt die freie Marktwirtschaft eben dafür, dass sich potentiell viel mehr in diese Zweige begeben. Man muss auch bedenken, es geht nicht nur um Wissenschaft und Forschung. Auch Ingenieurwesen, Techniker. Da wird es viele geben die machen es gerne aber es ist jetzt nichts, was man als Leidenschaft bezeichnen würde. Ich studiere z.B. auch Informatik. Das Fach macht super Spaß, aber wenn es sich finanziell nicht lohnen würde, würd ich mich wohl anderen Aktivitäten widmen, die unwirtschaftlicher sind. Lesen, Philosophie, Training, Entspannung. Somit würde ich als potentielle IT Kraft schon mal ausfallen. Oder willst du mir sagen, du machst dein Studium bzw. deinen Beruf aus purer Leidenschaft und würdest dich nicht umorientieren, wenn du keinen finanziellen Gewinn durch deinen Job hättest? Schwer zu glauben.

    Genausowenig bietet Kapitalismus per se erst einmal keinen Anreiz die Umwelt zu schonen

    Deshalb müssen wir uns da einen Hybrid überlegen. Bin grundsätzlich erst mal pro Marktwirtschaft. Bin aber auch dafür, dass die soziale und ökologische Komponente viel stärker bedacht wird. Kommunismus kann da nicht die Lösung sein und wird auch niemals die Lösung sein. Klassenlos kann die Gesellschaft nur sein, wenn es auch praktisch keine Klassen gibt. Auf ner Spacestation auf der es nur Wissenschaftler und Ingenieure gibt, gibt es real keine Klassen.


    Zumal du ja irgendwie annimmst, Staaten seien weniger fehleranfällig als Unternehmen. Und dass Staaten global gesehen auch nur das Wohl aller und der Umwelt im Sinn hätten, niemals aber Profit. Deine Idee des Kommunismus ist also eher ein Wunschdenken. "Kommunismus wäre am besten, vorausgesetzt alle ticken gleich".

    Die Leute würden bloß weniger dazu gezwungen zu tun, was sie gar nicht mögen und sie überlastet.

    Es sollte auch eine geringe Vollzeitwoche von vielleicht 30 h angeschafft und dafür mehr Menschen beschäftigt werden.

    Deshalb wäre es ja ideal, wenn wir in einer stark automatisierten Gesellschaft leben, in der Maschinen die Drecksarbeit machen und jeder ein BGE bekommt, unabhängig davon ob er dazu noch arbeiten geht, gemeinnützige Arbeit leistet oder zockt. Deshalb gibt es auch Konzernchefs die der Meinung sind, es braucht ein BGE, da sonst eine elende Masse entsteht die in Armut lebt, keine Jobs hat und demnach Revolutionspotential hat das keiner haben will.

    Aus persönlichem Interesse an der Wissenschaft und der KI?

    Es wird 'ne Minderheit geben, die es lediglich auf Leidenschaft tut, ja. Aber viele werden auch ein wirtschaftliches Interesse daran haben. Es ist ja auch so, dass die meisten mehr als nur ein Hobby oder Leidenschaft haben. Vielleicht programmierst du gut und gerne, aber vielleicht macht es dir auch total viel Spaß zu lesen. Oder zuhause rumzusitzen und zu zocken. Gerecht ist, dass derjenige der für die Gesellschaft mehr leistet und für mehr Innovationen und wissenschaftlichen Fortschritt sorgt, auch besser entlohnt wird. Das BGE ist dafür doch perfekt geeignet. Jeder kriegt ein Grundgehalt um seine Bedürfnisse zu decken. Will er den ganzen Tag nur zocken, fein. Will er sich was dazu verdienen, kann er es machen.

    Wenn man anfängt mit "es muss aber Wettbewerb geben!", das wurde einem ja schön gebrainwashed lol

    Erhöht halt die Innovationskraft, dieses Wettbewerbsdenken. Um die Bedürfnisse der Konsumenten besser anzusprechen, kostengünstiger und besser zu produzieren, muss in Wissenschaft und Forschung investiert werden. Ist wie mit xBox vs Playstation. Die Konkurrenz sorgt dafür, dass jeder das Maximum aus seinem Produkt rausholen und die technischen Standards erhöhen muss. Wenn es nur xBox oder nur Playstation gibt, so ist der Reiz für technische Innovationen geringer. Denn der Konsument hat eh keine andere Wahl.

    Then again. Minimalprinzip. Wenn es egal ist, ob ich meinem Hobby als Gärtner nachgehe oder die nächste KI programmiere, wozu soll ich mir für letzteres den Aufwand machen. Klassen sind gut und wichtig. Ich kann mich auch nicht auf eine Stufe mit einem Atomphysiker stellen, der unser Verständnis vom Universum verändert. Wichtig ist, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht so groß ist. Milliardäre braucht es nicht; deren Vermögen wird nie sauber erwirtschaftet worden sein. Ist aber durchaus ok, Millionär zu sein. Der Steuervorschlag von Alexandria Ocasio-Cortez, dass die ersten 10 Millionen normal versteuert werden und jeder Dollar darüber mit 70%, den find ich z.B. sympathisch.

    Technisch gesehen sehe ich allerdings durchaus auch Kommunismus als eine valide Alternative

    Es muss eine Art Wettbewerb existieren, sowie die Chance, anderen gegenüber aufzusteigen. Das ist die einzige effektive Triebfeder für Innovationen. Frei sollte die Markwirtschaft bleiben, aber mit deutlich strengeren Umweltauflagen. Für ein BGE bin ich ebenfalls. Aber wie Kommunismus funktionieren soll, ist mir schleierhaft. Dann leben die meisten nach dem Minimalprinzip. Und was ist "demokratischer" Sozialismus?

    Ja. Der Kapitalismus hat besser funktioniert als die zentrale Planwirtschaft (Sozialismus/Kommunismus), geht aber ebenso mit sehr viel Leid einher, für Menschen, für Tiere, für Umwelt. Man muss da natürlich auch betonen, dass es sozialistische Bestrebungen waren, die den Kapitalismus humaner gemacht haben. Human ist es aber nicht überall. Im Ausland und in dritte Welt Ländern, werden dennoch Menschen und sogar Kinder ausgebeutet für unseren Konsum.


    Ich finde, wir müssen sowas wie eine ökosoziale Marktwirtschaft etablieren. Aber das ist wiederum theoretisch. Die Gier der Menschen nach Profit sowie die Konsumgier der Bevölkerung können nur durch den reinen Kapitalismus befriedigt werden.

    Wenn ich jeden Tag ums überleben kämpfen müsste überhaupt etwas zu essen zu haben, dann wäre es mir persönlich völlig egal was mit der Welt passiert. Zudem hegt man vielleicht auch einen Groll gegen alles weil das Leben absolut schlecht läuft. Man braucht ja nur mal in den örtlichen Discounter gehen und sich die Menschen dort anschauen. Vielen siehst du an, dass sie bitterarm sind. Oft kaufen diese sogar schon abgelaufene Ware weil sie es billiger bekommen können. Guck dir mal die Schlangen bei der Tafel an wenn es Essensausgabe gibt. Glaub mir diese Menschen haben ganz andere Sorgen als irgendwelche Massentierhaltungen.

    Ist es für dich ein Argument, weiterhin Fleisch zu essen, weil es irgendwo anders arme, ungebildete Familien gibt die es nicht besser wissen und sich nur von Junk ernähren? Solltest du aus armen Verhältnissen kommen, kann ich dich beruhigen. Kartoffeln, Bohnen, Linsen, Gemüse und Früchte sind nicht teurer als das Fleisch vom Discounter.