Beiträge von Vast Vision

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    Meine Eltern haben heute mit Freunden aus Australien geredet, die meinten, dass die aggressive Politik der Grünen für diese massiven Waldbrände verantwortlich sind. Denn die Grünen haben sich mit aller Macht dafür eingesetzt, dass es in kalten Jahreszeiten keine kontrollierte Verbrennung eines gewissen Prozentsatzes von Wald (Bäume, Büsche) gibt, um in heißen und trockenen Jahreszeiten die Gefahr von Waldbränden zu reduzieren.


    Aber ist wohl auch Auslegungssache, da die Grünen auf ihrer Seite darauf hinweisen, man würde ihnen die Worte im Mund umdrehen und sie hätten ja gar nichts gegen kontrollierte, ökologisch sinnvolle Verbrennung. Werde mir also erst mal kein Urteil bilden und es lediglich so in den Raum stellen.

    Bin auch für ein Verbot, weil die Argumente dafür stark überwiegen


    - Millionen von Tieren, die Stress ausgesetzt werden (von denen dutzende sterben)

    - Dutzende Verletzte und ausgelastete Notaufnahmen (für die wer zahlt..?)

    - Sachbeschädigungen (Häuser, Autos, etc)

    - Umweltverschmutzung

    - Emissionen (15% der jährlichen Straßenverkehrs)


    Was sind die Argumente für Feuerwerk? 15 Minuten bunte Lichter am Himmel. Wow. Das ist den Preis wert.

    Das ist meiner Meinung nach auch das zentrale Problem der Klimadiskussion. Ein größeres Umweltbewusstsein in der Bevölkerung wird stark dadurch erschwert, dass sich eine Seite moralisch über die andere erhebt und mit dem Finger auf vermeintliche Klimasünder zeigt,

    (...)

    Meiner Meinung nach muss man letzten Endes für sich selbst entscheiden, in welchen Bereichen man bereit ist Kompromisse einzugehen und sein Verhalten anzupassen, um seinen Teil zum Klimaschutz zu leisten.

    Das eigentliche Problem ist doch, dass es die Menschen in der westlichen Welt als Menschenrecht ansehen, wie Gott in Frankreich zu leben auf Kosten der restlichen Welt. Wehe du nimmst ihnen das Stück Fleisch, den Urlaub oder gar die Silvesterböller weg. Jede Einschränkung ist ein Angriff gegen die "Freiheit". Ob sich die Leute damals auch so benommen haben, als man ihnen ihre Sklaven weggenommen hat?


    Regenwälder brennen, die Meere sind voller Müll, die Luft ist verschmutzt und die Erde erwärmt sich. Und dann erzählen Leute "ja, wir müssen das ganze mal langsam angehen, jeder muss sein Tempo finden. Ich verzichte zum Beispiel schon auf Plastiktüten (denn ich kaufe in Plastik verpacktes Gemüse)".


    Honestly, Leute.

    Ich glaube das muss man hier nicht noch öfters sagen, das ist mittlerweile common sense. Was natürlich nicht heißt, dass sich jeder daran hält, wie wir wissen. Aber reicht das? Einem wird immer suggeriert, dass jeder ein bisschen tun kann und dann wird quasi alles wieder gut. Aber das kann ja schlecht stimmen, wenn man daran denkt, dass wir ständigen Wirtschaftswachstum brauchen, damit unser Wohlstand garantiert wird. Da müssen wir sehr viel weiter denken als nur das Wasser früher abstellen und vielleicht seltener irgendwas einkaufen. Das wirkt im Verhältnis vielleicht etwas, verhindert aber sicher nicht den stärkerwerdenden Klimawandel. Das wäre also quasi irrelevant. Denn weniger ist immer noch etwas. Stichwort Konsum, Stichwort Wachstum...

    Dass wir Wirtschaftswachstum für mehr Wohlstand brauchen, ist nur der Fall, weil es die Rahmenbedingungen dieses Systems sind. In diesem System ist alles an Geld gekoppelt, selbst die Forschung zu bahnbrechenden und überlebenswichtigen Dingen. Immer steht die Frage im Raum, wie viel das kosten wird. Statt Ressourcen zu verschwenden, um unnötige Dinge zu produzieren über die sich die Konsumenten definieren, sollten wir unsere Ressourcen in wichtige Dinge stecken. Erneuerbare Energien und saubere Kernkraft (Kernfusion), Medizin, effiziente Technologie und KI, von der alle anderen naturwissenschaftlichen Zweige profitieren.


    Stell dir vor, jeder würde ein bedingungsloses Grundeinkommen bekommen, welches hoch genug ist um alle wesentlichen Bedürfnisse abzudecken; Wohnung, Essen, Kleidung und ab und zu auch die Möglichkeit mal auszugehen. Diejenigen, die mehr Geld haben wollen, werden weiterhin arbeiten gehen, während diejenigen, denen Geld nicht so wichtig ist, die aber nicht um ihren Lebensunterhalt kämpfen müssen, ihren Hobbies und ihrer Leidenschaft nachgehen können. Und dazu gehört auch, in die Wissenschaft zu gehen und an Dingen zu forschen die einem Spaß machen. Da gibt es so viele, die an gemeinnützigen Projekten arbeiten, an Open Source Projekten, sich in Gemeinden engagieren, alles kostenlos. Nun stell dir vor, wie viele Menschen dabei wären, wenn sie finanziell abgesichert wären.


    Aber solange Geld verdienen zum Überleben notwendig ist, solange wird es Menschen geben die ihr Potential verschwenden.

    Dazu muss man nicht mal full communism gehen. Reicht schon, die Schere zwischen Arm und Reich deutlich zu verringern.

    Wie sollen denn alle auf der Erde auf mehr Wohlstand verzichten?

    Zum einen hätten wir da ein Verteilungsproblem. Man kann zurecht fragen, warum und wie es Milliardäre gibt. Das sind 1000 Millionen, Minimum. Wie sind sie zu diesem Reichtum gekommen? Ist es fair, dass sie solche Unsummen horten? Ohnehin verstehe ich diese Gier nicht. Man ist Multimilliardär, hat eine Villa mit 20 Zimmern, einen Fuhrpark aus Ferraris und hat ein Boot, welches man in seinem Schiff parken kann. Gebt doch etwas ab an diejenigen, die noch nicht mal ein menschenwürdiges Leben führen können.


    Alexandria Ocasio Cortez hat den Vorschlag gemacht, jeden Dollar über der 10 Millionen Marke mit 70% zu versteuern. Guter Ansatz meiner Meinung nach. Man kann immer noch wohlhabend sein, sogar Millionär. Aber man dämmt diese kranken Auswüchse ein, die Reiche erreichen können.


    Aber dann fangen Leute wie der SAP Chef an zu weinen und drohen mit Auswanderung, wenn man eine 2% Vermögenssteuer einführt.


    Und was unseren Konsum angeht, müssen wir wohl oder übel mal zurückstecken. Mal auf's Steak verzichten, im Winter mal keine importierten Erdbeeren essen und sich nicht jedes Jahr ein neues Smartphone gönnen. Ist auch keine Schande, sich ein gebrauchtes Handy zu kaufen. Rebuy hat da ne super Qualität und gibt 3 Jahre Garantie.

    Unsere Freiheit baut halt auf der Unterdrückung anderer auf. Die ganzen Emissionen und die Umweltverschmutzung kommt primär vom Westen. Jetzt fangen Teile Asiens an nachzuziehen, neben China. Schon jetzt verbrauchen wir mehr Ressourcen, als die Welt zur Verfügung stellt. Und wie würde es aussehen, wenn Südamerika und Afrika genauso wirtschaften würden wie wir? Die jährlichen Ressourcen wären wohl in 3 Monaten verbraucht. Wohlstand setzt ja Konsum voraus. Man produziert (auf kosten der Umwelt), verkauft und wird wohlhabender. Und Verkauft wird dann wiederum irgendein Schrott, der nicht lange währt und dann wieder als Müll irgendwo im Wald oder im Meer landet.

    Und was machen die "humanitären Zwecke" denn auch? Bestenfalls (wenn es nicht eh einfach Augenwischerei zum Geldlagern ist) geben sie ein wenig in die Länder und Gemeinden zurück, die von den großen Firmen - nicht selten der eigenen - ausgebeutet wurden.

    Wenn Nestle sich damit brüstet, dass sie in Afrika Brunnen bauen. Lol

    Aber ja, wir sollten was verändern. Aktuell wird unter anderem zwischen Schottland, Neuseeland und einigen skandinavischen Ländern versucht ein alternatives System zu entwickeln.

    Auf social media wie FB würden die Neoliberalismusjünger gleich Schnappatmung bekommen, weil sie sich in die DDR zurückversetzt fühlen. Da wird einem schnell empfohlen, mal Keynes und Hayek zu lesen, da jeder der eine abweichende Meinung hat, ja eh keine Ahnung hat und naiven sozialistischen Bullshit faselt.

    Die Lösung die ich in diesem Fall für mich gefunden habe, ist, mein Leben gegenüber der Befindlichkeiten irgendwelcher Bekanntschaften zu priorisieren. Mit guten Freunden kann ich auch mal ein paar Tage oder ne Woche nicht schreiben, und wenn man das Gespräch wieder aufnimmt, ist es so als hätten wir nie aufgehört zu reden; kein wie geht's und was machst du, sondern einfach am letzten Gespräch anknüpfen oder ein neues anfangen.


    Habe auch die eine oder andere Onlinebekanntschaft. Auch jene die dann tag ein tag aus dasselbe "wie geht's, was machst du" raushauen. Hab's irgendwann angefangen einfach zu ignorieren und bei Nachfrage zu sagen, dass ich zutun hab. Bringt einen sonst einfach aus dem Flow raus wenn man produktiv ist. Manchmal vielleicht auch einfach das Internet auf dem Handy deaktivieren, dann gibt's kein Whatsapp in der Zwischenzeit. In Onlineforen ist das ganze noch einfacher. Geh einfach nicht auf die Seite drauf.


    Musst im Endeffekt fragen wo deine Priorität liegt. Bei dir selbst und den Dingen die du machen musst und die dir wichtig sind, oder darin, irgendwelchen Individuen bei der Langeweile Gesellschaft zu leisten. Denk nicht immer daran wie andere sich fühlen.

    Gut zu wissen, dass ich nie wieder in meinem Leben Urlaub mache, was außerhalb einer Bahnstrecke liegt.

    Man darf unseren Lebensstil ja mal thematisieren.


    Man muss immer Kosten-Nutzen abwägen. Ich sage immer, was Ernährung angeht, kann man mit wenig Aufwand viel erreichen. So gut es geht auf tierische Produkte verzichten, gucken dass man bio kauft, so gut es geht saisonal/regional, statt sich die Erdbeeren aus nem anderen Kontinent importieren zu lassen (für Winter am besten viel gefrorenes Obst und Gemüse auf Vorrat kaufen). Als nächstes kommt dann Fortbewegung. Vielleicht sich mal ein Fahrrad zulegen für nicht allzu lange Strecken. Bus und Bahn Nutzen, falls es vereinbar ist mit dem Job bzw. Wohnort. Hab nen Führerschein, aber weiß nicht mehr wann ich das letzte mal im Auto gesessen habe (nutze das meines Vaters wenn es sein muss), weil ich in der Stadt wohne und meistens Bus oder Bahn nutze.


    Und dann halt allgemein mal sein Konsumverhalten hinterfragen. Weniger kaufen und wenn, made in Germany. Ist teurer, aber hält meistens länger.


    Strom ist das letzte, worauf wir verzichten wollen, da davon unsere ganze Infrastruktur abhängt. Und ohne diese Infrastruktur, ohne das Internet und Technologie, ist auch Fortschritt schwer möglich. Aber wenn jemand nicht mal auf sein Steak verzichten kann, was kann man demjenigen denn überhaupt zumuten? Das Argument "ich spare ja schon an anderer Stelle" ist meistens "ich kaufe keine Plastiktüten" und "ich fahre kein Auto (nicht weil ich nicht will, sondern weil ich ohnehin keinen Führerschein habe oder mir kein Auto leisten kann, also verzichte ich nicht wirklich auf etwas)".

    Autofahren hat immer ein finanzielles oder zeitliches Motiv. Wenn es mit dem Auto günstiger ist, wähle ich das Auto - erst recht, weil es damit einfacher und schneller geht (in der Regel). Zug/Bus wähle ich nur, wenn es nicht nur günstiger ist, sondern ich auch effektiv an mein Ziel komme. Selbst wenn der Zug etwas günstiger ist, würde man sich oft für das Auto entscheiden, weil es einen direkt vor's Ziel fährt und man nicht noch 2 mal umsteigen, sich danach ein Taxi holen oder noch 15 Minuten zu Fuß laufen muss. Und wehe man verpasst den Zug um 2 Minuten. Dann kann man 30 oder 60 Minuten warten. Wenn nicht 2 Stunden. Zug und Bus müssen also viel attraktiver werden.

    verstehe ich nicht, was daran so schlimm ist, wenn etwas, was sich früher schon nur die Reichen leisten konnten, wieder etwas wird, was sich nur die Reichen leisten können

    Gerecht ist das nicht. Ist doch gerechtet, wenn jeder das zahlt, was er verursacht, während diejenigen belohnt werden, die am wenigsten verbrauchen.

    Selbiges beim Tempolimit, welches ja auch für einen Teil des Auto-CO2-Ausstoßes verantwortlich ist

    "Es ist mein (deutsches) Recht zu rasen und das lass ich mir von niemanden nehmen"

    Haben die Sklavenhalter bei der Abschaffung der Sklaverei auch damit argumentiert, dass es ihr gutes Recht ist? Immerhin hatten sie schon immer Sklaven, die ihre Arbeit verrichtet haben.


    Ja und mit dem Kapitalismus und der Industrialisierung kam es dazu, dass der Verbrennungsmotor durchgesetzt hat, weil es billiger ist. Ist dreckig, aber billiger herzustellen

    Das ist ja eines der Hauptprobleme. Dass Geld über die Priorität der Produktion entscheidet. Hab da mal nen Artikel gelesen wo darüber diskutiert wurde, welche Technologie nötig wäre, um einen Asteroideneinschlag abzuwenden, wo als kontra aufgeführt wurde "kostet zu viel". Ah, cool. Dann lassen wir uns doch lieber auslöschen.

    Zitat von Arrior

    Die Konsumenten wollen auch alles möglichst billig und sind nicht bereit, für etwas besseres (Fleisch, Nahrung, Fortbewegung) mehr Geld auszugeben

    Vor allem ist es die Konsumgier des Menschen. Viele, die sich dieses Jahr das iPhone 11 geholt haben, werden sich nächstes Jahr das iPhone 12 holen. Werden 3 Tage vor Ladeneröffnung vor dem Store campen.


    Wir haben uns daran gewöhnt, dass wir auf Kosten anderer Länder leben und wollen uns dieses Recht auch nicht mehr nehmen lassen. Es ist mein Recht, nach Spanien zu fliegen und mir von schlecht bezahlten Kellnern bei 35 Grad mein Essen servieren zu lassen, bevor es dann ab ins Meer geht. ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    Der durchschnittliche CO2 Ausstoß pro Kopf in China waren 8 Tonnen in 2018, 9.1 Tonnen dagegen in Deutschland pro Kopf. Entsprechend: Pro Kopf ist China deutlich geringer.

    Die Überpopulation in China kann man aber nicht wegdiskutieren, sie ist da. Je engagierter sich eine Nation reproduziert, desto sparsamer muss sie halt pro Kopf sein. Es sei denn sie expandiert.

    Außerdem trägt unsere Konsumgeilheit zu den Emissionen und der Umweltverschmutzung in China, Indien & Co. bei. Wir produzieren dort jeden Scheiß und Schiffen ihn hier rüber. Aber wenn man auf diese Konsumgeilheit hinweist, "es ist meine Freiheit. Sollen wir wieder in die Steinzeit?"

    Die Infrastruktur in Deutschland was Züge und Busse angeht, ist bei weitem nicht gut genug. Die Regierung ist schnell darin, Verbote und Steuererhöhungen einzuführen. Alternativen gibt's keine. Die, die auf dem Land wohnen, werden noch weiter abgehängt.

    Da musst du an deinen Rechercheskills arbeiten mein Lieber.

    Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig.


    Sowohl der Artikel in der SZ als auch bei T-Online beruhen auf einem Artikel bzw. Informationen der Deutschen Presse Agentur (dpa), dass heißt, sie stammen von der selben Quelle. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie das gleiche Zitat anführen. Ob dieses Zitat aber wirklich während der Tat geäußert wurde, wird sicherlich im Prozess noch genauer erörtert und untersucht werden. Nur weil mehrere Medien ein Zitat gleich wiedergeben, ist dies noch lange kein glasklarer Beweis, dass der Täter diese Aussage getätigt hat und es sich im vorliegenden Fall um eine islamistisch-motivierte Tat handelte.

    Diese Aussage soll ja laut Staatsanwaltschaft geäußert worden sein. Entweder lügt die Presse oder der Anwalt. Bin mir sicher, dass der Prozess dies so bestätigen wird. Wenn nicht, können wir nach den Schuldigen für die Fake News suchen.


    Und wo wir die Grenze ziehen zwischen ideologisch radikalisierten und psychisch Verwirrten, kann in dem passenden Thema diskutiert werden.