Beiträge von Maneki-Neko

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    du kannst einen Videorecorder doch nicht mit einem Streaming Dienst gleich setzen..

    Dir ist hoffentlich nicht entgangen, was danach im Post stand, oder? Was ich in HD auf einer Festplatte aufzeichne, hat nunmal keinen Qualitätsverlust. Über die Qualität der Serien/Eigenproduktionen mancher Streaminganbieter kann man sich streiten, will ich aber nicht, weil ich das für mich schon entschieden habe - und nein, keine Bild und Ton gewordene Kunst. Ausser das war ironisch von dir gemeint, dann ja.

    Schon toll, wenn man über Sachen urteilt ohne diese zu kennen. Du kannst nur jede Serie einzeln bewerten, was apparently nicht geht, wenn du diese gar nicht erst gesehen hast oder vom Vorhinein schon so voreingenommen bist.


    Und wer hat eigentlich die Zeit, sich das alles anzusehen?

    Der Frage kann ich eigentlich nur beipflichten, lol

    Wer sagt eigentlich, dass man sich auf Netflix, Prime und Co alles anschauen muss?
    Ich würde darauf wetten, dass hier niemand alles anschaut, was in ARD und ZDF läuft, obwohl wir dafür auch monatlich zahlen.

    Das ist gar nicht das Problem, sondern dass die Serien und Filme auf den Plattformen derartig verstreut sind. Es zipft mich schon an, dass ich Netflix, Prime, Wakanim UND Anime on Demand brauche, um Großteils legal schauen zu können (und kostenlos noch Crunchyroll), wobei beide Letzteren zum Glück Jahresabos waren und ich eines davon von meiner Mutter nun zum baldigen Geburtstag im Vorfeld geschenkt bekommen habe.

    Wer sich das nicht leisten kann und sowas / einen Teil davon auch nicht geschenkt erhält, wird damit komplett überfordert und greift erst recht wieder auf illegale Plattformen zurück. Oder man teilt sich eben Accounts oä.

    Oh toll, am 24. hatten wir ca. 3.600 Fälle, am 25. hatten wir 2.800 und heute 2.500. Da das immer die Zahlen vom Vortag sind, sind diese vom Sonntag und die sind immer niedriger. Das sind jeweils 2.5 - 3.6 mal so viele wie in Deutschland. Also wem die 11.000 hoch vorkamen, stellt euch in Relation vor, ihr hättet 25.000 - 36.000 pro Tag. 😅



    :biggrin:


    Andere Länder haben zumindest nächtliche Ausgangssperren uä., aber bei uns ... nooope. Weil man laut neuem Coronagesetz keine vorsorglichen Lockdowns machen kann, was einfach nur dumb af ist, wenn man dadurch Infektionen verhindern könnte. In ganz Europa steigen die Zahlen so rapide und es kommt einem vor, als würden es alle, inklusive Politik, ignorieren.

    Deøxys

    Wie bereits gesagt wurde einem bereits sehr lange eingetrichtert, dass Diskussionen unter allen Umständen neutral bleiben sollte, was aber am Ende die Leute still macht, die persönlich betroffen sind. Bei Themen wie Todesstrafe kann man ruhiger bleiben, da hier ja wohl kaum eine nahestende Person hat, die davon betroffen ist. Deswegen hab ich auch gesagt, dass sich heterosexuelle Männer (am besten noch aus der Mittel- bis Oberschicht) bei sehr vielen Dingen leicht nicht-betroffen fühlen und leicht neutral bleiben können. Wenn du jemanden triffst, der eine so extreme Meinung gegenüber Homosexuellen hat, ärgert dich das vielleicht irgendwo, aber es ist für dich nichts Persönliches.


    Und um ehrlich zu sein: Inwiefern ist das dann mein Problem, oder wieso sollte es mich kümmern, wenn diese Personen dann denken "Okay, die Leutchen sind wirklich ein bisschen komisch." :unsure:

    Naja, man will aber doch den "anderen" zeigen, dass man nicht neben der Spur ist? Vor allem wenn man zu einer Gruppe gehört die um Anerkennung kämpft. Versteh mich nicht falsch, dieser Kampf sollte garnicht nötig sein.. ist aber leider eine gegebene Situation.

    Natürlich kann man die "mir doch egal was andere über mich denken" Nummer fahren, aber dann darf man sich auch nicht über mangelndes Verständnis beklagen. Dein Freundeskreis ist natürlich kein Problem.. hätten die andere Ansichten währen sie nicht deine Freunde, geh ich mal von aus^^ Die sind aber "mindestens" durch dich auch schon ein Stück weit im Thema. Auch wenn man zugegebener Maßen heute ziemlich hinter dem Mond leben muss, um gar keinen Kontakt mit dem Thema herzustellen.. sowas gibts auch.. Anstatt diese Menschen gleich abzuschreiben, weil sie in dem Moment garantiert bescheuerte Ansichten haben, wie könnten sie auch anders, wäre es da nicht besser ihnen zu zeigen, dass man ein netter Mensch ist und das durchaus die Möglichkeit besteht miteinander auszukommen, wenn sie nur bereit sind ein bisschen über ihren Tellerrand hinaus zu schauen?


    Ich verstehe schon was du meinst.. in einer perfekten Welt sollte das jeder so hinnehmen.. du darfst machen und sein wie du willst.. stimmt auch im Prinzip. Aber so einfach war es halt noch nie und wird es nie sein.. Ein bisschen Rechtfertigung seines Seins gehört halt immer dazu.. Das fängt schon bei unseren Eltern an und endet bei der ganzen Gesellschaft. Das ist nicht gut.. aber das lässt sich kaum ändern wenn man sich nicht dazu entschließt in ne Höhle im Wald zu ziehen..

    Nein eben nicht, weil einem dazu die Lust vergeht. Es ist nicht meine Verantwortung andere zu halbwegs passablen Menschen zu erziehen, die einen dann akzeptieren, wenn man sie schon halbwegs gut erzogen hat. Wieso sollte man sich denen in erster Linie dann überhaupt anbiedern?

    Das ist jetzt nicht so, dass Leute angegangen werden, weil sie bestimmte Begriffe nicht kennen oder mal was verwechseln, sondern weil sie eben arschlochige Meinungen haben. Ich will nicht den ersten Schritt auf die zumachen, um denen erstmal ihre arschlochigen Meinungen zu nehmen. Wenn man solch eine Person trifft, regt es einen trotzdem auf.

    Ich bin so sauer auf Corona oder was weiß ich. Vor etwa eineinhalb Monaten hab ich mich noch sehr auf die Halloweenparty gefreut, da ein paar Leute wiederzusehen, auf das Backen (mach ich jetzt mit der WG auch, aber ich mag Halloweenmuffins für alle machen :/), Trinkspiele und was weiß ich noch. All die guten Cocktails und Essen und Gespräche und Verkleidungen. RIP Halloweenparty. :sad:

    Seitdem ich ahnte, und das seit längerem, dass sie sicher gar nicht stattfindet, hab ich auch keine Lust mein Mimikyuucosplay zu nähen. :sad:

    Es kommt auf den Protagonisten an. So typische Heldenfiguren finde ich einfach langweilig, speziell wenn die so stereotypische Actionhelden sind. Ich muss zwar auch schon sagen, dass ein Teil meines näheren Bekanntenkreises männlich und heterosexuell sind, aber die denken und benehmen sich jetzt nicht wie der stereotypische Kerl. Bei meinem engeren Freundeskreis jedoch ist es tbh so, dass ich nur zwei heterosexuelle, sehr enge, männliche Freunde habe (oder ... davon ist einer eher bi lol) und die gehören auch ganz und gar nicht zu der typischen Sorte und die denken ebem nicht, die Welt renne nach ihrem Schädel.


    Deshalb bin ich dann froh diese Art von Leuten in Medien ebenfalls so wenig wie möglich zu sehen. Wen ich von diesen klischeehaften Action- und Fantasy-Helden noch so halbwegs mag, ist Geralt von The Witcher-Serie, weil sich der Autor bewusst ist, was er da schreibt und da mehr Selbstreflektion hineinlegt. Aber zu meinen richtigen Lieblingscharakteren gehört der nun echt nicht. Ich mag noch viel eher männliche, hetero Hauptcharaktere in Anime, und anderen Medien, die da in dieser Ecke sind (aka asiatische, moderne Novels etc.), solange das keine klischeehaften Shounencharaktere sind. Es gibt eben viele Serien, die nicht so klischeehaft sind, aber deswegen sind viele auch leider weniger bekannt und einige Hauptcharaktere sind jetzt eher vage bi- bis homosexuell. Das ist zwar öfters ein Bait, aber eben nicht immer.


    Zudem kann man davon ausgehen, dass ein Autor, der einen Klischeehelden schreibt, auch andere Stereotypen aufgreift und diese werden sehr ermüdend. Vor allem, wenn denen nichts Neues hinzugefügt wird und die gesamte Narrative dadurch bestimmt und wirklich sehr stark auf die Sichtweise des männlichen Protagonisten fokusiert ist.


    Und wie in dem anderen Topic schon gesagt, will ich jetzt auch keinen typischen Actionheld mit Brüsten sehen. Solche Frauenfiguren finde ich furchtbar. Zum einen, weil manche Mädchen dadurch lernen, dass sie Frauen nur dann zu respektieren und "stark" sind, wenn sie... well nur ein klischeehafter Machotyp sind, und zum anderen ist es auch furchtbar langweilig. Zu Diversität gehört es auch, dass man verschiedene Arten von Frauen in faire Weise darstellt, sprich nicht nur einen Typ positiv zeigt.


    Alaiya

    The Owl House hab ich bei dir ja schon öfters im Twittertweet gesehen, aber Kipo sagt mir jetzt gar nichts. Muss ich mir mal angucken worum es da geht. ^^


    Zitat

    In der Hinsicht bin ich aktuell übrigens auch von Anime positiv überrascht. Während diese zwar mehrheitlich noch sehr japanozentrisch sind, nimmt die Zahl von Anime, die für ein internationales Publikum produziert wurden und entsprechend inklusiver sind doch in letzter Zeit deutlich zu. Das finde ich wirklich toll.

    Na gut, der asiatische Raum nimmt auch iwo eine Sonderrolle ein. Ich glaube nirgendwo in der westlichen Welt ist die Gesellschaft so homogen wie es in Japan der Fall ist. Bei uns ist es selbstverständlich, dass wir alle möglichen Leute sehen, wenn wir in den Bus steigen. In Japan scheint das schon manchmal eine kleine Sensation zu sein Nicht-Asiat*innen zu sehen.

    Zitat von akashi

    Ich glaube echt nicht, dass sich hier im Forum Leute den Tod queerer Menschen wünschen, aber oft wird auf einen Beitrag, der nicht 100% pro queerfreundlich ist, sofort mit aller Härte eingegangen und dann wird man auch mit menschenverachtend oder transfeindlich beschimpft, dabei geht man einfach davon aus, dass da auf der anderen Seite das letzte Arschloch sitzt, aber oft ist es dann ein Mensch, der es nur nicht besser weiß. Emotionale Reaktionen wie diese haben Diskussionen immer schon schnell hochschaukeln lassen und ja, gerade weil auf der anderen Seite auch kein Roboter sitzt, sondern ein Mensch, der eventuell auch mehr mit dem Forum verbindet, reagiert man auf solche Anschuldigungen auch selber emotional und ab solch einen Punkt wird es eigentlich nur noch schlimmer, bis irgendwann wieder ein Mod einschreiten muss.

    Wie bereits gesagt wurde: Man kann seine Meinung ausdrücken, ist aber dann nicht vor negativen Reaktionen anderer geschützt. Btw wenn jemand Begriffe durcheinanderbringt oä., dann wird das oft ohnehin erst in Ruhe erklärt.

    Und da wir nunmal nicht in Saudi-Arabien leben, liegt meine Erwartung an andere nicht so niedrig, dass es bloß ausreicht einem nicht den Tod zu wünschen. Wenn da beispielsweise, wie beim Fall mit Nachtgestalt damals, jemand steif und fest bei der Meinung bleibt, dass homosexuelle Paare keine Kinder adoptieren dürfen oä., und sich dann selbst in der Opferrolle suhlt, dann ... sorry nein. Wenn du verstehst, dass da kein Roboter am anderen Ende sitzt, dann müsstest du doch genauso verstehen, dass man sich gegen solche Aussagen wehrt und die sich nicht um Nichtigkeiten drehen. Wieso siehst du es dann nur bei jemanden ein, der andere angreift, und dafür Kontra bekommt, und nicht bei denen, die angegriffen werden. Solche Aussagen drehen sich um "ich finde, man sollte deine Grundrechte einschränken" und wenn man diese Leute eben nicht dafür den Kopf pattet, rasten sie aus, weil sie gleichzeitig eine diskriminierende Meinung behalten wie auch ihr Selbstbild behalten wollen, dass sie solche Meinungen ja nicht vertreten würden.


    Zitat von Jolt

    Denn sind wir mal ganz ehrlich, das bringt die Leute erst recht dazu nachher zu sagen "OK.. die Leutchen sind wirklich ein bisschen komisch..." Egal worüber man jemanden aufklären möchte, das funktioniert nur wenn man auch ein bisschen Sympathie zwischen beiden Seiten aufbauen kann.

    Stimmt an sich. Aber nur wenige Leute geben sich von da von Anfang an jemand anderen gegenüber aggressiv. Wenn der andere aber auf diskriminierenden Meinungen beharren will, schlägt die Stimmung um.

    Und um ehrlich zu sein: Inwiefern ist das dann mein Problem, oder wieso sollte es mich kümmern, wenn diese Personen dann denken "Okay, die Leutchen sind wirklich ein bisschen komisch." :unsure:


    Und btw auch in meinem (weiteren) heterosexuellen Freundes- und Bekanntenkreis sind mir solche Meinungen gar nicht erst aufgefallen. Die interessieren sich vielleicht nicht aktiv für queere Angelegenheiten, aber wenn man sie fragt, was sie von Ehe und Adoption oä. halten, ist es denen eigentlich wurst, und wenn es um Transgenderpersonen geht ist's "joa, wenn sich jemand so wohler fühlt."

    Dementsprechend gab es mit solchen Leuten dann auch keine Probleme, aber es wird dargestellt, als wären queeren Leute andauernd furchtbar empfindlich.

    Bei uns wird empfohlen Maske auch draußen zu tragen. Ab 23 Uhr dürfen sich nur noch maximal 2 Haushalte treffen. Alkoholausschenk ist dann in Gaststätten und Restaurants um diese Uhrzeit auch verboten. Wahrscheinlich weil die Leute im Suff leichtsinniger werden (?) Jedenfalls bin ich auch gespannt wie das hier weiter geht. Leider hab ich das Gefühl, dass die meisten einfach keine Lust mehr haben und jetzt einfach machen was sie wollen. Kenne genug die lieber feiern und x-Haushalte einladen anstatt darüber nachzudenken was die Konsequenzen von dem Ganzen sind. :tired:

    Das sind wohl solche Leute, die annehmen, sie wären die Einzigen auf der Welt, denen es mit einer gewissen Sache schlecht ergeht und nicht dran denken, dass tausende andere da genauso durchmüssen.


    Ich bin mir sehr sicher, dass es eine Woche nach Halloween wieder einen starken Anstieg gibt... obwohl Halloween ja eher jüngere Leute feiern. Die sind da oft noch vernünftiger, aber bei Allerheiligen gibt es sicher wieder so einige Familienfeste. Es wäre ja schön, wenn man nächstes Jahr zu Allerheiligen noch ein Grab besuchen kann. So stell ich mir deren Logik vor. xD


    Ich hab so komische, entfernte Verwandte (ich meine, meine ganze Familie, aber...) mit denen ich eigentlich nichts zu tun habe, aber die besuchen manchmal meine Oma (ich erinnere, die ist 95) bzw. nehmen sie sie mit dem Auto zum Arzt mit und kommen dann auf einen Kaffee mit nach oben... Und tragen einfach keine fucking Maske am Tisch, der jetzt nicht so groß ist und trinken ihren Kaffee, obwohl die eben mehr mit Leuten zu tun haben, einfach weil sie anscheind nicht wirklich was drauf geben. :rolleyes:

    Zitat von LadyEndivie08

    Ja, genau, aber das am eigenen Leib zu erfahren tut verdammt weh. Und mich nervt es, dass die Partyleute es einfach nicht mal eine Zeit ohne aushalten. Hab in meinem Landkreis genug Berichte gehört wo sich Leute unter den Stühlen versteckten weil es zu viele waren. Wo gelogen wurde. Und jetzt? Jetzt ist da die Corona-Infektion am Höchsten. Und es hört einfach nicht auf. Ich könnte... argh! Ehrlich. Ich bin froh, dass ich mich aktuell immer so gut ablenken. Egal ob Musik hören, Serien, zeichnen, mit Haustieren beschäftigen, usw. aber man muss mal Abstand vom Thema nehmen. Obwohl das aktuell schwerer denn je für mich ist. Ich bin kein Mensch der ständig Nachrichten schaut und ich sollte eigentlich mich auch mehr davon abhalten da es mir psychisch gerade hart an die Substanz geht, aber diese Corona Leugner nerven mich alle so dermaßen.


    Bei uns heißt es dauernd: "Wir appellieren an die Eigenverantwortung."


    Daweil Menschen am Tiroler Skilift:



    Da waren zwar die neuen Verordnungen noch nicht erlassen, aber man will nur noch weinen, wenn keiner von denen seinen eigenen Verstand einschaltet. Wieso, frag ich mich immer, wieso x.x


    Hier noch ein satirischer Beitrag der Tagespresse: https://dietagespresse.com/nac…tabstand-fuer-fotografen/


    Zitat von Tagespresse

    ... freut sich eine 20-köpfige Touristengruppe aus Dänemark, die bereits im März als damals noch 30-köpfige Gruppe in Tirol urlaubte.

    😂🙈

    Ich hab es mittlerweile auch schon satt, wenn mir vor allem heterosexuelle Männer sagen, man müsse ja immer schön neutral bleiben. Sie sind es ja nicht, die vorhin gerade persönlich beschimpft wurden. Das war eben schon vor allem in Onlinediskussionen so, im realen Leben ist mir das sehr selten passiert und wenn, dann schmeiß ich die Leute in hohem Bogen aus meinem Leben und ich brauche gar nichts mehr mit denen zu bereden lol

    Was hat jetzt das eigene Geschlecht und die eigene Sexualität mit einer Bitte darum, neutral zu bleiben, zu tun? Sollen wir nicht alle anstreben an einen Punkt zu kommen, wo wir sowas bei einer Diskussion nicht mehr berücksichtigen? Gerade solche Einstellungen machen die Diskussion manchmal schwierig. Du hast ja auch in einem anderen Thread ganz plötzlich mit Mansplaining angefangen, worauf Jolt dann nochmal ganz sachlich antwortete und dann hat sich alles wieder beruhigt. Gerade solche Anschuldigungen schleudern das Klima ganz schnell in eine andere Richtung. Das ist im Grunde genau das Gleiche, wie wenn jemand jemanden Anderes als Egoist oder als transfeindlich beschimpft/beleidigt.

    Nein, eben nicht. Wenn mir jemand, wie letztens eine ganze Gruppe sagt "ich hab ja nichts gegen lgbt Menschen, ABER ich möchte nicht, dass die heiraten und Kinder adoptieren dürfen" und ein anderer so: "Ich bin ja auf deiner Seite, aber du solltest neutraler / sachlicher / whatever sein." Nein, das sollte ich nicht, punkt, weil ich mich immer weniger bei der Gesellschaft, oder allgemein bei Leuten, ansimpen will. Das ist nicht nur einfach eine Meinung. Da sprechen sich Leute dafür aus die Rechte anderer einzuschränken.


    Ich meinte mit dem oberen Text: Ein heterosexueller Cis-Mann kann mir dann leicht sagen, dass man ja neutral reagieren sollte, weil es denjenigen auch nichts angeht.

    Genau deshalb hat sich in unserer Kultur dieser "bitte sei doch immer objektiv und roboterhaft"-Schmu entwickelt, genauso wie "Man muss IMMER einen Kompromiss finden." Nein. Oft sollte man nicht nachgeben, weil einem diese Kompromisse nur schaden und an sich gar keine sind.

    Wenn die Diskussierenden, die diese Einstellung vertreten, eben selten selbst betroffen sind, können die nunmal leicht einen Kompromiss finden oder emotionsloser an die Sache rangehen.

    Und auch, wenn es um typische Frauenthemen geht (oder spezifischer, wenn diese auch noch queere Frauen betreffen) und dann mischt sich ein heterosexueller Cis-Mann und versucht dir das zu erklären oder gegen dich zu argumentieren, obwohl es nichtmal um kalte Fakten und Studien geht, sondern halt auch um lebensnahe Erfahrungen und so.


    Diese "omg, bloß keine Emotionen in einer Diskussion!"-Diskussionskultur müssen wir sowieso abschaffen. Wo Emotionen angebracht sind, gehören sie genauso in die Diskussion, oder einfach in einen Austausch, mithinein, und ich glaube, dass es krank macht, wenn man die bei jedem solchen Austausch runterschlucken und so tun muss, als wäre man objektiv, wenn es sich jedoch um etwas Persönliches handelt. Da muss man in manchen Fällen ein richtiges Maß zwischen Emotionalität und Rationalität finden, und in anderen Fällen ist es vollkommen okay.

    Und auch beim Corona-Thema ist das eben für viele etwas sehr Persönliches und Emotionales geworden.


    Btw. Bei Jolt war es so, dass ich damals im Sexualitätstopic den Eindruck hatte, dass er mir meine Sexualität erklären wollte, weil das in drm Topic über mehrere Beiträge hinweg ging. Daher hab ich dann weiters den Eindruck gehabt, dass er das öfters macht und denkt, er müsse mir die Grundlagen von einem Fach, erst recht, wo ich viel von verstehe, erklären. Und sowas passiert eben allgemein häufiger, das ist einem früher halt nicht so aktiv aufgefallen.

    Das Missverständnis an der Stelle habe ich aber dann ohnehin auf meiner PW sehr schnell mit Jolt geklärt und ist voll in Ordnung so. kA wieso du das dann wieder aufgreifen musst. xD

    An sich hab ich insgesamt wenige Erlebnisse mit den Nachbarn gehabt, weil man sich auch kaum kennt. Ich wohne nun in einem Wohnkomplex mit über hundert Partein, da kennt man eben niemanden und auch bei meiner Mom ist es ein Mehrparteinhaus mit Hof. Kurzmal am Gang hallo sagen und das wars im Großen und Ganzen.


    Bloß einmal hab im Haus bei meiner Mom einen Jugendlichen nachts betrunken vor der Haustüre gefunden und da war es noch tiefster Winter. Also war ich froh drum nochmal den Mist rausgebracht und ihn somit gefunden zu haben, bevor er noch bis zum Morgen da sitzt. Ihn ins Stiegenhaus reinzubringen war dann eine ... Herausforderung lol, weil ich eben nur an die 1.55 groß bin und der war sicherlich an die 1.80. Ich glaub, er hatte sich auch geschämt oder hatte Angst heimzugehen, so stockbesoffen wie der war, aber ich kann ihn wohl kaum bei Minusgraden da draußen sitzen lassen. ^^"


    Ansonsten hatte ich als Kind für kurze Zeit eine ältere, richtig giftige Nachbarin, die bei allen "Kindergeräuschen" ausgezuckt ist. Eigentlich bei allem, was geatmet und gelebt hat.

    Punkto einmischen: Das war eine, die sich um des Tratsch Willen in alles eingemischt hat und bereits als Kind hab ich diese Ausfragerei gehasst. Also hab ich ihr ehrlicherweise gesagt, dass sie das alles eigentlich nichts angeht, und dann hatte sie mich endgültig gehasst. xD


    Wirklich mitbekommen hab ich sonst von meinen Nachbarn nie etwas. Manchmal hör ich Geräusche (eher von der Straße als von den Nachbarn tho) oder es werden Päckchen angenommen, vielleicht ein paar Sätze wechseln, aber sonst gibt es eigentlich keinen wirklichen Kontakt ... und ich mag es so sehr gerne, dass keiner etwas über den anderen weiß. xD

    Ich glaube, das interpretierst du eher so. Keiner trauert weniger um seine Angehörigen, die an Krebs sterben, weil nun eine Epedemie die Länder im Griff hat. Aber genau aus diesen Gründen sind die Leute auch am Ende mit den Nerven und dann ist das iwo verständlich, wenn manche sagen: "Coronaleugner, die sich anstecken, haben's verdient." Weil das diejenigen sind, die fahrlässiger sind und andere mehr gefährden, als vorsichtige Menschen, die ihre Sozialkontakte reduzieren etc. Und die anderen sind vielleicht selbst in der Risikogruppe oder haben Angehörige in der Risikogruppe, die der Dummheit der anderen ausgesetzt sind. Ich meine, ist da wirklich nicht zu verstehen, dass die Menschen wütend sind und in ihrem Zorn gewisse Dinge sagen? Und da sind die nicht eingerechnet, die arbeitslos oder in Kurzarbeit sind und unter existentiellen Sorgen leiden. Wenn du dann die Ignoranz anderer siehst, macht das durchaus mal wütend.


    Btw, in Österreich sind nun 25 Bezirke rot, aber Wien nicht. Mit den meisten Infektionen. Da fällt es schwer zu glauben, dass dahinter keine politischen und wirtschaftlichen Gründe stehen, weil man die Hauptstadt wegen kommenden, wirtschaftlichen Schäden nicht unter Quarantäne stellen will.

    Und jetzt geht's hauptsächlich um "omg der arme Wintertourismus und denkt denn keiner an die Christkindlmärkte!", während man gigantischen Firmen wie dem Lutz Geld reingeschoben hat, aber kleinen Hoteliers nicht ...?

    Ich hab momentan einfach mega Angst, dass es jetzt doch nichts mit der Ausbildung 2021 wird wenn das so weiter geht. Und ich hatte mich noch so gefreut da wieder gesucht wird, aber jetzt wo ich mir das so anschaue stehen die Chancen echt schlecht. Werde mich trotzdem bewerben, aber ich bin halt in dem Bundesland neben einer Stadt mit den größten Infektionszahlen. :crying:

    Das kann ich sehr gut verstehen. Bin mir auch momentan unsicher wie es noch Ende diesen Jahres um im Nächsten weitergehen soll. :/

    In Wien alleine sind jetzt schon über 500 Infektionen am Tag und österreichweit an die 2.000. Und das sind nur die Offiziellen.


    In Relation zur Einwohnerzahl ist das fast doppelt so hoch wie in Deutschland. Also ca. 8,8 Millionen Einwohner*innen zu fast 2000 Infektionen täglich und 83 Millionen Einwohner*innen zu 10.000 - 11.000 täglich. Also habt ihr etwa zehnmal so viele Einwohner*innen wie wir und müsstet auf etwas mehr als 20.000 kommen, um in Relation genauso viele tägliche, offiziell nachgewiesene Infektionen aufweisen zu können wie wir.


    Und immer, wenn ich Pressekonferenzen verfolge, bekommt man den Eindruck, dass immer nur geredet und nicht wirklich was wirklich Sinnvolles getan wird und man fühlt sich einfach alleine gelassen. :confused:

    Am Ende wurden zwar wieder einige Bestimmungen erlassen, aber wo und wann werden die überprüft? Bloß im ersten Lockdown hab ich anfangs Polizeipersonal gesehen, die das Einhalten der Bestimmungen noch kontrolliert haben, und die Durchsagen in der Ubahn sind einfach heuchlerisch. Ich höre andauernd die Durchsage, dass man Mund-und Nasenschutz zu tragen habe, aber wurde ich in den letzten Monaten kontrolliert oder habe Kontrollen gesehen? Nope. Ich hab dafür bei größeren Stationen schon Öffi-Personal gesehen, die an Menschen vorbeigegangen sind, die ihre Nase nicht bedeckt hatten, und die haben gar nichts gesagt. Leider ich dann auch nicht, weil ich mich dann gleich immer so ... karen-haft fühlen würde lol Ich versteh es ja dann irgendwo auch, wenn Öffimitarbeiter*innen dem schnell müde werden und nicht jeden Tag mit dutzenden Leuten rumstreiten wollen. Das zerrt ja auch an deren Nerven.


    Wenn man dann ins Internet schaut oder noch mehr Nachrichten konsumiert (und eben Posts unter Nachrichten), sieht man so viele Aluhüte und Dummheit, sodass man befürchten muss, dass die Epidemie überhaupt nicht mehr aufhören wird, weil dazu der Großteil der Menschen an einem Strang ziehen müsste.


    Zum Glück sind aber auch alle in meinem engeren Umfeld vernünftig und ich glaube, ich würde glatt jemanden abschreiben, wenn mir die Person nun mit sehr dämlichen Aluhutheorien ankäme oder etwas wirklich Unvernünftiges täte.


    Zitat von Deøxys

    Interessanterweise ist das Thema Tod und Erkrankung auch erst seid Corona relevant, vorher sterben viele Leute an Grippe, Krebs uvm., da ist das ja dann aber nicht so relevant, ist halt so, bei Corona ist dann aber jeder Tote einer zu viel, trotz dass wir bei der Grippe so weit sind sterben in meinen Augen immer noch so viele dran, aber nun gut, schlimm ist es ja mittlerweile nur noch wenn man an Corona stirbt.

    Mir will man mittlerweile auch eintrichtern, dass alles was grippeähnlich ist absofort ausschließlich nur noch Corona ist, einige scheinen etwas zu viel Desinfektionsmittel getrunken zu haben, lel.

    Ich nehm mal an deiner ... extremst derben und Ausdrucksweise und der Meinung stark an, dass du der Ehamriel mit den paar anderen, dutzend Accounts und Usernamen bist. Ich wüsste nur gern wieso du das dauernd machst, wenn du einem eh nur einen verbitterten Rant nach dem anderen entgegenschleuderst, behauptest man hätte keine Empathie und dann selbst dauernd mit Menschenfeindlichkeit^10 daherkommst.


    Jedenfalls: Über solche Aussagen sind wir schon lange hinweg, da wir nun gesehen haben wie sich die Pandemie entwickelt hat und Krebs wird, bis auf Ausnahmen abgesehen, nicht unbedingt von Infektionskrankheiten ausgelöst. Und sowas wie HPV wird halt auch beim Geschlechtsverkehr übertragen und ist nichts, was du dir bei Fremden im Supermarkt holst.

    Und die Begründung um die Belastungsgrenze der Krankenhäuser, und vor allem Intensivstationen, sollte nun auch schon lange bei jedem angekommen und eingängig sein. Zudem haben wir dann auch keinen Platz mehr für andere Akutpatient*innen, wenn ein großer Teil der (Intensiv)Betten mit Coronakranken belegt sind. Diese / deine Argumentation geht seit langem nicht mehr auf.

    Das Ding ist erstmal wie Claike richtig sagt: Meinungsfreiheit bedeutet bloß, dass man vor Verfolgung des Staates geschützt ist. Ich hasse es, wenn die Leute mit der Keule kommen: "Das ist meine Meinungsfreiheit!" und sich glauben ins Leo stellen zu können.

    Dude, wenn es deine Meinungsfreiheit ist entweder wissenschaftlich falsche oder unmenschliche Aussagen zu tätigen, dann ist es auch meine darauf dementsprechend einzugehen.


    Ansonsten kann ich es bei bestimmten Themen oder bei spezifischen Fällen nicht mehr sehen, wie darauf gepocht, dass man ja neutral bleiben muss. Im schlimmsten Fällen spielt man "The Devil's Advocat" wie es so schön heißt, in den besten Fällen handelt es sich eben um priviligierte Leute (zumindest eben in diesen Bereichen, bei denen es ihnen so leicht fällt objektiv zu sein), die leicht neutral bleiben können, wenn sie von vielen Dingen nicht persönlich betroffen sind.

    Ich hab es mittlerweile auch schon satt, wenn mir vor allem heterosexuelle Männer sagen, man müsse ja immer schön neutral bleiben. Sie sind es ja nicht, die vorhin gerade persönlich beschimpft wurden. Das war eben schon vor allem in Onlinediskussionen so, im realen Leben ist mir das sehr selten passiert und wenn, dann schmeiß ich die Leute in hohem Bogen aus meinem Leben und ich brauche gar nichts mehr mit denen zu bereden lol


    Dieses "sei doch bitte mal neutraler" ist ein Symptom unserer Gesellschaft, wo man erstens keine Menschlichkeit nach außen tragen sollte, und zweitens wurde diese Einstellung stark von privilegierten Gruppen geprägt, die eben sehr leicht neutral argumentieren können, weil sie selbst selten richtigen Schwierigkeiten im Leben begegnen mussten und daher in diesen Diskussionen seltener ein persönlicheres Thema dabei ist.

    Da diese Einstellung auch Konsens geworden ist, gerät man eben auch manchmal in die Falle sie selbst ebenso zu übernehmen.


    Und btw ist es in vielen Fällen auch kontraproduktiv, wenn man Kompromisse findet. Am Ende bedeutet ein Kompromiss dann immer, dass man schon verloren hat. Es gibt bei manchen Themen eben keine Kompromisse zu schließen. Bestimmtem Personengruppen kann man nicht nur ein bisschen Menschenrechte einräumen, Fakten können auch nicht ein bisschen wahr sein und auch auf Extremisten wie Nazis soll man nicht ein bisschen zugehen.


    Hier waren aber nunmal auch Fälle, wo eben Edex mit psychischen Erkrankungen schon fast allesamt als "Here is Johnny!"-Serienmörder*innen dargestellt hätte und natürlich fühlen sich dann manche Betroffenen persönlich angegriffen. Natürlich ist es eine gute Sache, dass er sich dann entschuldigt hatte, da will ich gar nichts dagegen sagen. Aber zuvor war es doch klar, dass man nicht auf ewig objektiv bleiben kann.

    Und auch Corona ist für viele ein sehr persönliches Thema. Da wird es eben auch anstrengend, wenn man immer dasselbe erklären muss, und jemand auch dauernd so tut, als wäre er alleine in dieser Situation.

    Es sind ja nicht bloß Regelschmerzen, wobei die auch bei mir besonders schlimm sind und ich dann wirklich gekrümmt dagesessen bin. Das fühlt sich teilweise wie ein Messer im Unterleib an. I'm not even joking.


    Es ist aber eben nicht nur. Das reicht, wie Feliciá schon sagte, von unreiner Haut bis Verdauungsprobleme und Übelkeit bishin zu Eisenarmut, Stimmungsschwankungen, zu Schmerzen in den Brüsten. Und wenn du Pech hast: alles davon. ^^"

    niemand

    An sich verstehe ich das schon, aber mit diesem Argument dürfte man auch keine Lockdowns veranlassen.


    Hier steht:

    Zitat

    Niemand darf willkürlichen Eingriffen in das eigene Privatleben, die eigene Familie, die eigene Wohnung und den eigenen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen der eigenen Ehre und des eigenen Rufes ausgesetzt werden. Jeder Mensch hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

    Demnach wäre eine Reisesperre genauso wenig Willkür wie ein Lockdown und wenn wir uns dann in einem richtigen Lockdown befinden, ist dann die Freiheit aller eingeschränkt und nicht nur derjenigen paar Deppen, die unbedingt Skifahren gehen wollen.

    Medien mal bunter - Repräsentation in Medien


    Dieses Topic ist zusammen mit Alaiya erstellt.

    Außerdem sehe ich viel weniger westliche Serien und sier kennt sich in manchen Themen besser aus, daher... ^^

    Ich werde aber unter jedem Thema beschreiben von wem der Text stammt, da unter anderem auch persönliche Ansichten und Meinungen enthalten sind.



    Worum geht es hierbei?


    Viele Charaktere sind weiß (Der Standard in Anime ist natürlich dann eher japanisch), heterosexuell, cisgender und dabei sind Protagonisten oftmals männlich. Zu großer Wahrscheinlichkeit haben sie auch keine Beeinträchtigung und stammen womöglich aus einer mittelständigen Familie.


    Nun gibt es aber eine Vielzahl an Menschen, die verschiedensten, oft marginalisierten, also diskriminierten, Gruppen angehören, ebenfalls regelmäßig Medien konsumieren und selten(er) interessante Charaktere in den Hauptrollen oder anderen wichtigen Rollen sehen dürfen, mit denen sie bestimmte Eigenschaften teilen und sich identifizieren können.

    Dieser Umstand führt bei vielen dazu, dass sie sich ausgeschlossen und nicht gesehen fühlen. Sehen sie jedoch Charaktere in den Medien, die ihnen, zumindest in dieser Hinsicht und eventuell in den Problemen, die daraus resultieren, ähnlich sind, schöpfen sie daraus Mut. Viele queere Teenager, aber auch Erwachsene weit jenseits der 30, entscheiden sich durch den nun offeren Umgang der Gesellschaft mit LGBT+ zu outen. Der Umgang der Medien mit diesen Themen sind ein Teil dieser Entwicklung.

    People of Color können nun auch öfter nicht-weiße Charaktere als Protagonist*innen folgen (oder sich zumindest öfter in wichtigen Rollen sehen), und Menschen mit bestimmten Beeinträchtigungen oder Neurodivergenz müssen sich nicht mehr überall als Freaks dargestellt sehen. Das gilt nun auch manchmal für Menschen mit psychischen Erkrankungen.


    Aber auch für Konsument*innen, die all die oben beschriebenen Eigenschaften vereinen, kann es wichtig und interessant sein nicht bloß Charaktere zu sehen, die ihnen in diesen Eigenschaften ähnlich sind. Ich persönlich habe es auch schon erlebt, dass Menschen aufgrund eines Lieblingscharakters, den sie gewonnen hatten, ihre Homophobie reflektierten und zum Schluss kamen, dass die gelernten Stereotypen nicht stimmten.

    Zudem haben heutzutage auch viele weiße, heterosexuelle, cisgender Menschen Freund*innen, Partner*innen, Familie und Kolleg*innen, die Teil einer oder mehrerer dieser marginalisierten Gruppen sind und freuen sich daher, wenn die Medienlandschaft realistischer auf sie wirkt.


    Welche unterschiedlichen Meinungen gibt es nun zu Repräsentation in Medien?


    Nun, wie es kaum überraschen dürfte, gibt es erzkonservative Stimmen, die gegen jede Repräsentation protestieren, die außerhalb ihres eigenen, engen Weltbildes liegt. Dabei sind sie aber durchaus dafür zu haben, dass Menschen bestimmter Gruppen sehr negativ dargestellt werden dürfen, als amoralisch und "irredeemable evil" und unterstützen diese Darstellung womöglich. Bekannt hierfür sind natürlich konservative und erzreligiöse Menschen, vor allem Ältere, aber immer wieder auch Jüngere.

    Bei manchen Menschen, die zwar nicht im eigentlichen Sinn erzkonservativ sind, aber denen die Themen fremd sind, oder die manchen Gruppen zwiegespalten gegenüberstehen, stoßen Repräsentationen manchmal negativ auf, wenn sich diese "in ihren Medien" einfinden.


    Was Menschen diverser marginalisierter Gruppen betrifft, so unterscheiden sich deren Meinungen manchmal ebenfalls stark voneinander und zugegeben gibt es sehr selten den einen richtigen Weg, den alle begrüßen werden.

    So mögen es beispielsweise manche queeren Menschen lieber, wenn die Sexualität des Charakters klar und unmissverständlchlich benannt wird und ein zentrales Thema für den Charakter ist. So etwa auch in Form von Diskriminierung, die dann einen größeren Raum in der Story einnimmt.

    Andere bevorzugen es, wenn die Sexualität eben nicht in den Vordergrund gestellt wird und finden auch nicht, dass diese klar benannt werden muss.

    Andere entscheiden sich für den Mittelweg und bewerten diese Darstellungen von Story zu Story unterschiedlich.


    Zudem muss aber ebenso gesagt werden, dass auch marginalisierte Menschen, hier eben Queere, selbst sehr viele Vorurteile gegen andere in sich tragen können. Als Beispiel kann man hier Biphobia in der LGBT-Community oder schwule Männer anführen, die andere runtermachen, weil sie zu feminin wirken. Demnach würden sie diese als schlechte Repräsentation ansehen.


    Natürlich ist auch die Diskussion entbrannt von "ist eine schlechte und sehr klischeehafte Repräsentation besser als gar keine?", die man so genau nicht beantworten kann.


    Was ist nun also eine gute Repräsentation?


    Es kommt darauf an, wen man fragt, aber ich denke, ich kann es auf "Charaktere menschlich darstellen und sie in erster Linie als Personen sehen" herunterbrechen. Dabei kommt es natürlich ebenfalls auf die Definition der jeweiligen Person an, aber im Prinzip meint sie bloß, dass in diese Charaktere genauso viel Mühe und Liebe hineingeflossen ist wie in die anderen auch.

    Während ich persönlich denke, dass Klischees nichts Schlechtes sein müssen, da sie im realen Leben genauso vorkommen können, werden sie zu etwas Negativem, wenn der Charakter eindimensional wirkt, nur auf diesem Klischee aufbaut, wenn sich alle Charaktere einer Gruppe gleich verhalten oder natürlich, wenn es sich um ein unglaublich beleidigendes Vorurteil handelt, das dazu noch von einer Einzelperson auf die gesamte Gruppe umgemünzt wird.


    Ich hab auch öfters den Vorwurf gelesen, dass sich speziell queere Menschen und auch People of Color bloß in Mary Sue-Charakteren wiederfinden und diese besser darstellen wollen als die anderen. Obwohl das für manche doch stimmen mag, da sie die "Power-Fantasy" genießen, nerven mich persönlich und viele andere zu fehlerlose und glatte Charaktere eher, die vor allem das Ziel verfolgen eine Power-Fantasy darzustellen. Das trifft auf viele queere oder PoC Konsument*innen also nicht zu.


    Informationstexte und Beispiele


    Die folgenden Texte werden recht ausführlich ausfallen und ihr müsst sie natürlich nicht unbedingt lesen, um auf das Thema zu antworten!


    Allerdings seid ihr auch herzlich eingeladen sie zu lesen, wenn ihr Interesse daran habt. ;)


    Ich werde zu jedem Thema etwas sagen und dabei sowohl Repräsentationen, also konkrete Beispiele, bekannte Tropes wie auch Klischees und Vorurteile nennen.

    Wenn ich weiterführende Links und Quellen finde, werde ich diese posten.



    People of Color


    Eins vorweg: Bei verschiedensten Menschen, die nicht weiß sind, verhält es sich häufig wie mit LGBT+-Charakteren: In westlichen Medien dürfen sie selten als Hauptcharakter agieren und sind oft eher als Nebencharakter vorzufinden, der eine Supporterrolle für weiße Protagonisten oder eben Protagonistinnen einnimmt.


    Hierbei haben speziell Anime und Manga, sowie andere Medien aus dem ost-asiatischen Raum, die hier im BB / im deutschen Raum beliebt sind, natürlich eine Sonderstellung, da diese von Menschen aus diesem Raum geschaffen wurden.

    Diese sind jedoch nicht besonders divers, da die Bevölkerung in Japan, wie auch China und Korea, recht bis sehr, sehr homogen und nationalistisch ist und man neigt oft dazu das abzubilden, was man aus dem realen Leben kennt.

    Die Minderheiten in diesen Ländern stellen oft lokale Minderheiten dar. Ein sehr bekanntes Beispiel wäre etwa Tibet in China oder die Ainu in Japan (vielleicht weniger bekannt). In China kann man noch etliche Beispiele nennen, die ich jedoch nicht gut kenne, und mit Südkorea kenne ich mich gar nicht aus.

    In (japanischen) Anime und Manga werden, nach eigener Beobachtung, am häufigsten Chines*innen, wie auch Westler (Europäer*innen und Amerikaner*innen) und Russ*innen dargestellt, da diese die am häufigsten anzutreffenden, ausländischen Minderheiten in Japan sind.


    Zurück zum Westen: Darüber wie nicht-weiße Menschen in Medien dargestellt werden, könnte man eine soziologische Master-Arbeit schreiben. Ich werde hier kurz die allgemeine Darstellung wie auch die geschichtliche Entwicklung dieser Darstellung in Medien anschneiden und dann in den jeweiligen Spoiler-Tags auf jedes Thema nochmal gesondert eingehen.


    US-wie auch europäische Medien haben ein kompliziertes Verhältnis zur Darstellung von People of Color. Sowohl die Bevölkerung der USA wie auch die Eurpäische ist sehr divers und daher entsteht der Wunsch in den Menschen nach einer diversen Darstellung in den Medien, da diese die Lebensrealität des Landes widerspiegeln würde.

    Jedoch haben diese Länder eine lange Geschichte von Gewalt und Diskriminierung gegen PoC vorzuweisen.

    Die größte Minderheit in den USA sind Schwarze, die eine sehr komplexe Historie aufgrund der Sklavenzeit voriger Jahrhunderte haben, die die betroffenen Menschen und das Land immer noch verfolgt und weitreichende Konsequenzen bis in die Gegenwart hinein hat. Speziell schwarze Menschen müssen sehr viel Diskriminierung ertragen und sahen sich in den Medien früher als unzivilisiert dargestellt und heutzutage oft als kriminell.

    Auch beschäftigen sich viele Filme mit der Sklavenzeit, speziell wenn sie sich für die Oskars nominieren wollen. Gerade deswegen war der Marvel-Film Black Panther als schwarzer Superheld in den letzten Jahren in der schwarzen Community sehr beliebt.

    Hispanics, sprich latein- und südamerikanische, sowie ost-asiatische Menschen und den ursprünglichen Natives des Landes ergeht es hierbei ähnlich, wobei auf diese unterschiedliche Stereotypen zutreffen. Speziell die amerikanischen und pazifischen Natives erhalten hierbei sehr wenig Repräsentation in den Medien, die nicht vollkommen verkitscht ist oder diese als "Wilde" darstellt.

    In der eher jüngerer Geschichte kamen Menschen aus dem Nahen Osten, nach den Konflikten mit diesem und den Anschlägen des 11. Septembers 2001, allesamt in Verruf islamistische Terrorist*innen zu sein.


    PoC kamen für lange Zeit in der Filmgeschichte auch nicht in supportiven Nebenrollen vor, sondern wurden fast ausschließlich als antagonistische Charaktere verwendet, wobei ihre Persönlichkeit und ihre Kultur oft comichaft überzogen und als rassistische Stereotypen dargestellt waren.

    Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die alte Praxis weißen Schauspieler*innen mit dunklem Make-Up ein "Black Face" zu machen, um diese sehr stereotypisch darzustellen und sich über schwarze Menschen lustig zu machen. Diese Praxis wird natürlich als beleidigend empfunden.


    Eine ganz ähnliche Vorgehensweise war (und ist leider manchmal immer noch) das "Brown Face", das Menschen aus dem Nahen Osten, Indien und Südamerika betrifft, sowie das "Yellow Face", bei dem man weiße Schauspieler*innen möglichst ost-asiatisch aussehen lassen möchte, was natürlich ebenfalls schon von der Betrachtung her ästhetisch in einer Katastrophe endet, und die Menschen verspottet.


    Dazu wird jeweils in den jeweiligen Tags mehr gesagt.


    Orientalismus, ein Begriff, welcher die Romantisierung und Exotisierung arabischer und asiatischer Settings bezeichnet, ist ebenfalls oft in Medien vertreten. Früher wurde Orientalismus auch verwendet, um den Orient als dem Westen moralisch und in ihrer Kultur und wissenschaftlichen Fortschritten unterlegen und allgemein sehr fremdartig und unzivilisiert zu beschreiben.


    Diese Fremdartigkeit faszinierte die Menschen jedoch auch, da viele Westler weder solche Kulturen und Menschen, noch die Tier- und Pflanzenwelt kannten. Man muss sich vorstellen, dass das Internet noch Jahrhunderte braucht, um zu entstehen und man kennt als Normalbürger*in diese Länder bestenfalls bloß aus Büchern und etwas später von Schwarz-Weiß-Fotografien. Daher war es leicht bestimmte, "märchenhafte" oder "sagenhafte" Bilder von "wilden" Kannibalenstämmen in Urwäldern, arabischen Menschen mit Säbeln, die rauben, und Bauchtänzerinnen, Reisfelder in China mit Kegelhüten, Geishas in Japan etc. zu zeichnen, da die Menschen praktisch so gut wie gar kein reales Vergleichsmaterial zur Verfügung hatten und schon gar nicht Personen aus diesen Ländern kannten.


    Diese Neugierde gegenüber fremden Kulturen schlug im Westen rasch in ein Gefühl von Überlegenheit gegenüber anderen Kulturen in Afrika und Asien um. Daraus entstand der Begriff des "White Man's Burden", die angebliche Last, die beschreibt, dass der weiße Mann als angeblich überlegener Mensch die Pflicht habe die unzivilisierte Welt nach der Vorstellung des Westens christlich zu missionieren und zu zivilisieren.


    Die exotischen Darstellungen führten ebenfalls dazu, dass People of Color sehr erotisch dargestellt und in Folge dessen fetischisiert wurden. Das hat selbst noch heute in der Realität zur Folge, dass sexuelle Übergriffe auf People of Color, speziell Frauen, häufiger sind.


    Videos über Orientalismus





    Afrika / Afroamerika



    Hispanisch



    Naher Osten



    Ostasiatisch



    Allgemein indigene Völker




    LGBT+


    Vorweg, dieses Video fasst die lange Geschichte homo- und bisexueller und transgender Menschen, sowie anderer queere Menschen, die aber noch viel seltener in Mainstream-Medien dargestellt werden, in Medien zusammen.

    Hierbei handelt es sich jedoch in erster Linie um die Darstellung homosexueller Menschen:



    Das Video zusammengefasst / Geschichte queerer Menschen in Medien:


    Da in den vergangenen Jahrzehnten die Meinung in der Gesellschaft aufgrund religiöser und kultureller Gründe noch viel tiefer als heute verwurzelt war, dass Homosexualität eine Sünde, eine strafbare Handlung und krankhaft sei, durften homosexuelle Charaktere in Medien nicht als gute, oder eben normale, Menschen dargestellt werden.


    Wenn sie doch nicht vollkommen amoralisch und als etwas, das der Protagonist als "der Gute" bekämpfen musste, dargestellt wurden, dann wurde ihre Homosexualität über bestimmte Symbole kommuniziert. Lesbische Frauen wurden männlich dargestellt, und schwule Männer wurden als besonders feminin dargestelt. Unter anderem deshalb, um diese als heterosexuelle Beziehung zu tarnen. Der andere Faktor ist, dass homosexuelle Personen oft für transgender gehalten wurden.

    Die Farbe Lavendel galt beispielsweise als "Codefarbe" für homosexuelle Männer. Daher bezeichnet man diese Symbolik als Queer-Coding.


    Queer-Baiting hingegen bedeutet, dass homosexuelle, oft auch gegenseitige, Gefühle im Subtext deutlich gezeigt, aber im offiziellen Text geleugnet werden.

    Allerdings wird auch in der LGBT+-Community diskutiert, was als Queer-Baiting gilt. Manche queere Menschen möchten, dass Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen sehr deutlich benannt werden und im Fokus stehen. Andere mögen es lieber im Hintergrund, da die Meinung vorherrscht "meine Sexualität oder Geschlechtsidentität definiert mich nicht."


    In Medien ist es ebenso häufig so, dass bi- oder homosexuelle oder transgender Menschen sehr oft sterben und sehr wenig Screentime haben, bis sie sterben. Dies hat zum Einen mit dem leider sehr wahren Fakt zu tun, dass homosexuelle und transgender Menschen häufiger ermordet werden und ebenso deutlich häufiger aufgrund von Gewalt und Diskriminierung gegen ihnen Selbstmord begehen.

    Zum anderen wurde gefordert, dass queere Menschen für ihre "moralische Verfehlung" und "Abnormalität" bestraft und am Ende nicht glücklich werden oder nicht unbestraft bleiben durften.


    In modernen Mainstream-Filmen geht es oft um "queeres Leid", sprich um sogenannte "Coming Out-Dramen", Diskriminierung, der Verstoß aus der Familie und Suizid. Natürlich sind diese Dinge nicht per se "falsch", da sie bei queeren Menschen leider häufig vorkommen und Homo-, Bi- und Transphobie durchaus in Medien thematisiert werden können, aber manche queere Menschen sind es ebenso leid, dass sie dieses Leid immer und immer wieder sehen müssen und ihre Existenz häufig als eine sehr Dramatische (und das aufgrund ihres Queer-Seins) dargestellt wird.


    Geschichtlich gesehen muss erwähnt werden, dass sich die Anerkennung und Rechte von Homosexuellen und Transgender nicht linear aus einer sehr schlechten Position heraus verbesserte. In den 20ern des vorigen Jahrhunderts waren die Menschen und Medien noch toleranter und etwas offener, selbst wenn man diese Gesellschaft nicht mit der heutigen Bewegung und gesellschaftlichen Akzeptanz vergleichen kann, bis diese Haltung in den Weltkriegen und der Nachkriegszeit abermals ihren Tiefpunkt erreichte und queere Personen für eine lange Zeit hinweg erneut dämonisiert wurden. Erst in den letzten Jahrzehnten gewannen queere Menschen Rechte und Akzeptanz in der Gesellschaft und wurden immer mehr normalisiert.


    Die Medien sind ein Spiegel dieser Entwicklung, können aber auch ihrerseits dazu beitragen queere Menschen als normale Menschen mit ihren eigenen Stärken und Schwächen darzustellen, sowie heterosexuelle und cisgender Charaktere eben auch.


    Sind Klischees nun schlecht?


    Nicht unbedingt oder eben: an sich gar nicht. Dazu gesagt sei, dass nicht die Klischees an sich das Problem sind (zumindest viele nicht). Es gibt auch in der Realität eher feminine Männer und eher maskulinere Frauen, hetero- wie bi-, pan-, homo-, oder asexuell in jedem Bereich des Spektrums.

    Ein Problem tritt erst dann auf, wenn alle anderen heterosexuellen und cisgender Charaktere um den queeren Charakter herum vielschichtiger und menschlicher dargestellt werden als dieser; wenn dieser Charakter fast schon eine Karikatur des Stereotypes ist und sich dahinter kein "vollwertiger Mensch" verbirgt, der hinter diesem Stereotyp noch eine Persönlichkeit, Wünsche, Träume, menschliche Beziehungen etc. hat, die nicht von dem Klischee bestimmt werden oder vollkommen stereotypisiert sind.


    Hier muss auch gesagt sein: Wenn sich jemand beklagt, dass ein schwuler Mann "zu feminin" und deshalb kein guter Charakter sei, muss man etwas nachhaken und sich überlegen, ob dem wirklich so ist. Manche Menschen wollen auch bloß, dass Geschlechtsstereotypen eingehalten werden und speziell femininere, schwule Männer bekommen in der Realität selbst von der eigenen Community oft Ausgrenzung zu spüren.


    Lesbisch



    Schwul



    Bi / Pansexuell



    Transgender



    Nicht-binär & Agender



    A(demi)sexuell / A(Demi)romantisch



    Alternative Beziehungs- und Familienkonzepte


    Informationstext folgt


    Alleinerziehender Elternteil / Erziehende Geschwister oder andere Verwandte



    Polyamorie




    Armut


    Informationstext folgt




    Religionen


    Informationstext folgt


    Islam


    Judentum



    Christentum



    Ostasiatische Religionen



    Naturreligionen




    Körperliche Beinträchtigungen


    Informationstext folgt


    Sehbehinderung / Blindheit



    Hörbehinderung



    Gehbinderung



    Anderes



    Psychische Erkrankungen


    Informationstext folgt


    Depressionen



    Posttraumatische Belastungsstörung



    Schizophrenie



    Psychopathie



    Anderes




    Neurodivergenz


    Neurodivergenz beschreibt eine Abweichung von neurotypischen, also eine Abweichung von der neurologischen Entwicklung im Verhältnis zum Erwarteten. Neurodivergente Personen denken häufig anders, als andere Menschen, da ihre Gehirne anders aufgebaut sind - und sei es nur durch kleine Unterschiede. Das bekannteste Beispiel für eine Neurodivergenz ist Autismus, aber auch ADHS, Hypersensibilität oder Dyskakulie (Rechenschwäche) und Legasthenie können durch Neurodivergenz begründet sein. Neurodivergenz kann sich häufig auf soziale Fähigkeiten auswirken - nicht zuletzt, da neurodivergente Gehirne Informationen anders verarbeiten und daher sozial anders an Gruppenstrukturen herangehen. Wie stark einzelne Aspekte jedoch ausgeprägt sind, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.


    Die häufigsten Beispiele, die es an Repräsentation gibt, sind entweder ADHS oder Autismus und sie können gegensätzlicher nicht sein:

    ADHS wird häufig als negativ dargestellt. Menschen mit ADHS werden als unaufmerksam, oftmals leicht aggressiv und unfähig sich zu konzentrieren gezeigt. Sie sind ständig in Bewegung, soweit, dass sie anderen auf die Nerven gehen, reagieren auf Kritik aber gegebenenfalls oft offensiv. Am häufigsten sind hier Darstellungen von Kindern, die als schwierig und für die Eltern herausfordernd dargestellt werden.

    Auch Autisten werden als "schwierig" dargestellt, aber auf eine andere Art und Weise. Fast alle Autisten, die im Fernsehen und Filmen gezeigt werden, sind irgendeine Form von Genie. Meistens im Mathematischen, Informatischen oder einem naturwissenschaftlichen Bereich. Gleichzeitig werden sie oft mit einer kindlichen Naivität, wenn sie nicht ohnehin Kinder sind, dargestellt, bekommen aber schnell auch Wutanfälle, wenn etwas nicht funktioniert.

    Obwohl die meisten Menschen mit Neurodivergenzen relativ normale Leben führen, wird dies selten in Film und Fernsehen dargestellt.


    Ich gehöre gerade unserem Gesundheitsminister Anschober zu und der verteidigt den Wintertourismus. Großartig, dem Gesundheitsminister geht die Wirtschaft vor Gesundheit. Und das ist ein Grüner. :rolleyes:

    Und dann geben sie andauernd "Reisewarnungen" aus und "Apres-Ski mit fixen Sitzplätzen." Ich will endlich Reiseverbote und keine Warnungen oder Empfehlungen.

    Leute, die so bescheuert sind jetzt noch fortzufahren, werden sich ja auch kaum um die neuen Regeln dort scheren.

    Ich muss zugeben, ich war nun auch zwei Monate nicht versichert, weil das gerade eine schwierige Situation ist... ich hatte damals 5.000 € Schadensersatz im Prozess bekommen und meine Mutter hatte das auf einen Bausparvertrag angelegt, von dem ich nun Summe herausbekommen habe. Daher muss ich momentan leider selbst versichern, wo ich eben 110 € im Monat zahle, was so für mich in Ordnung ist und ich durchaus verstehe. Wer über dreitausendiwas Euro Anlagen besitzt, wird nicht staatlich versichert und erhält keine Unterstützung. Erst wenn ich nichts mehr habe und dann noch Hilfe brauchen sollte, kann ich einen erneuten Antrag stellen.


    Was mich allerdings am meisten ärgert ist, dass es hier so wenig Unterstützung für Psychotherapien und psychiatrische Behandlungen gibt. Es gibt sehr wenige Ärzt*innen der Kassa und staatlich gestellte Psychiater*innen und Psycholog*innen und die ich damals bekam, waren der Horror. Nun bin ich bei Privatärztinnen und kann nur nachreichen, sodass ich was zurückbekomme.


    Aber insgesamt, wenn ich mir die USA angucke, bin ich trotzdem froh um unser Gesundheitssystem. Es ist zwar immer noch scheiße, aber wenn du es mit globalen Standards vergleichst, ist es dennoch eines der besten. Was jetzt auch traurig ist, aber ... well.