Beiträge von Jacqueline

    Kann es sein, dass Mütter oftmals eher von anderen Frauen kritisiert werden? Meine Kontakte sind überwiegend männlich und da wurde so etwas eigentlich nie angesprochen (oder ich erinnere mich nicht).

    Wenn ich mir da meine eigene Vorläufergeneration ansehe, würde ich diese Vermutung durchaus teilen. Da habe ich von meiner Mutter und deren Bekannten nur zu oft mitbekommen, wie sie sich das Maul darüber zerrissen haben, dass irgendeine andere Frau bei der Kinderhandhabung auf ganzer Linie versagt hätten. Die zerreißen sich aber generell liebend gern über andere das Maul, well. Das Klischee von der gelangweilten Hausfrau.


    Dazu kommt dann noch, dass sowieso alle Langzeitbeziehungen und Ehen der Betroffenen in die Brüche gegangen sind. Ich weiß ja nicht, ob hier andere Erfahrungen geteilt werden, aber in allen Trennungsfällen, die mir da einfallen, blieben die Kinder bei der Mutter. Die Väter waren somit fein raus und wurden dann mehr oder weniger aus dem kollektiven Bewusstsein gestrichen. Ergo hat man denen dann auch keine Vorwürfe gemacht. Die einzigen Vorwürfe gegenüber Männern, die mir einfallen, sind, wenn das Kind nicht wohlerzogen ist. Dann hat der Mann das Kind nicht anständig diszipliniert. So als wär man beim Militär. :unsure:

    Shoutouts an meine Nachbarn für die 3 Batterien. Gingen 20 m hoch und waren daher perfekt vom Fenster aus zu beobachten.

    Disrespect an meine anderen Nachbarn, wegen denen wortwörtlich die Fensterscheiben beben. Keine Ahnung, ob die nicht einfach straight up TNT aus Polen geholt haben. Toll durchdachtes Verbot. Play stupid games, win stupid prizes.

    Das müsstest du mir bitte genauer erklären.

    Es geht darum, wie ich meinen Charakter wahrnehme, d.h. der Charakter wird von mir wahrgenommen und, wenn ich nicht grad einen grauen Slime spiele, dann eben auch mit einem Geschlecht. Welches auch immer das jetzt sein mag. Das ist für die Spielmechanik per se erstmal uninteressant - müsste der Charakter nicht eben auch in-game adressiert werden (also von NPCs - Spieler:innen übergehen den Char im Regelfall ja und verwenden Pronomen gefühlt auch sehr willkürlich).


    Ja und jetzt überleg mal. Du hattest die Lösung doch eigentlich schon. ^^

    Zum einen hab ich bewusst "in der Regel geschrieben", weil's immer noch sein kann, dass man mit mehr als einem NPC gleichzeitig spricht, wodurch die doch wieder in die Verlegenheit kämen, zur 3. Person zu greifen.

    Zum anderen:


    "Ah, Ihr seid also der neue Rekrut."

    Erster Satz im Spiel und schon funktioniert's nicht mehr. Für diese Fälle gibt's oft halt keine schönen genderneutralen Formulierungen. Ich find's aber gleichermaßen mau, wenn man einfach alles streicht, für was man keine perfekte Lösung gefunden hat. Weil es perfekte Lösungen für derart komplexe Themen nun mal nicht gibt.


    ...und das erklärt dann auch sehr gut, wieso man in Games mit binärem Geschlechtermodell fährt. Weil es einfach ist.

    Und weil es RPG heißt, kann auch die Geschlechterrolle interessant für einen sein, wie auch diese für einen selbst aussehen mag. Du sagst selbst, dass du in eine Rolle schlüpfst - warum sollte diese Rolle also kein Geschlecht haben? Allein schon für die Selbstwahrnehmung. Und irgendwie müssen NPCs dich auch anreden. Nachdem das in der Regel schon nicht in der 3. Person erfolgt, ist schon mal viel geschafft, aber dummerweise gendern wir in der deutschen Sprache viele unserer Nomen - und würd mich 'n NPC, weil er's nicht besser weiß, mit Zauber:in anreden, ist das halt auch nix. Und würde man sich dazu erbarmen™, die Pronomen unabhängig von seinem Geschlecht für den Charakter festzulegen, dann legt man damit doch auch schon wieder ein Geschlecht fest, wenn auch vielleicht keines aus dem Binärmodell.

    Ich denke, wenn man es nicht zulässt, dass man im Spiel einen non-binary Charakter erschafft, wollen die Creators das einfach nicht aus ihrer persönlichen Ideologien heraus, nicht weil man's nicht ins Setting integrieren könnte.

    Ich würde nicht jedem Unterlassen gleich irgendwelche ideologischen Intentionen zuschreiben, allein schon, weil es einfacher ist, etwas nicht zu tun als etwas zu tun. Würde man im BB z.B. auf einmal die Geschlechtsoption "Divers" streichen, wär das 'ne andere Baustelle, als wenn's die Option bislang gar nicht gegeben hätte.

    Zum Glück haben wir's dieses Jahr gar nicht übertrieben.


    Bereits Anfang November haben wir uns dieses Jahr Gedanken darüber gemacht, welchen Kalender es denn dieses Jahr geben sollte und haben dabei ein wenig drüber sinniert, welche Kalender wir denn so in der Vergangenheit hatten. Meist war's Schokolade, letztes Jahr dieser komische Likörkalender, aber einmal auch so einer mit Halbedelsteinen. War seinerzeit schon echt cool.


    Da man aber in der kleinen Wohnung nicht noch mehr Krempel ohne Relevanz rumliegen haben will, haben wir mal ein wenig gebrowst. Ich hatte dazu in der Vergangenheit schon öfter auf Videos à la "Was kann eigentlich der Adventskalender von X" geklickt, wobei das X hier meist ein Versandhandel à la EMP war. Und vor allem bei den richtig teuren Kalendern war die Antwort meist "gar nichts". Da zahlt man dann 50 € in der Erwartung, 10-mal so glücklich wie mit dem generischen Schokikalender zu werden, aber kriegt dann natürlich nur Plastikschrott, weil sich bei einem Budget von 2,08 € pro Türchen natürlich auch nicht die Welt dahinter verbergen kann. Sowas fiel also auch weg.


    Nachdem man also nichts gefunden hat, was einen so richtig überzeugt hat, haben wir natürlich die einzig vernünftige Entscheidung getroffen: Wir haben uns drei Kalender gekauft.


    Nr. 1 ist ein After-Eight-Kalender, weil wir beide natürlich voll für die Privatisierung von Wasser und die allgemeine Ausbeutung von Dritte-Welt-Ländern sind.

    Nr. 2 ist ein Bio-Tee-Kalender mit 2 Beuteln Sonnentor-Tee hinter jedem Türchen, damit auch jeder seine eigene Tasse füllen kann.

    Nr. 3 ist ein Pringles-Kalender. Weil da hinter jedem Türchen so 'ne Mini-Rolle mit 40 g Inhalt steckt, ist das Ding entsprechend riesig. Wobei der 3D-Tower mit After Eight jetzt auch schon nicht sehr platzsparend ist.


    Zum Inhalt:


    Beim After-Eight-Kalender steckt drin, was man erwartet. Wobei nicht ganz: Es verbergen sich nicht etwa die kleinen Täfelchen, wie es sie regulär im Supermarkt gibt, dahinter, sondern schon Schokostückchen, wie man sie aus dem klassischen Schokokalender kennt. Die sind mal mit weißer, mal mit Vollmilch- und mal mit Zartbitterschokolade. Meine Ma hatte die letzten Jahre auch immer so einen Kalender. Schien also von vornherein nicht wie die schlechteste Wahl.


    Der Teekalender wartet mit etwas mehr Varietät auf. Bislang gab es hinter jedem Türchen einen anderen Kräuter- oder Gewürztee zu probieren, während manche vielleicht ähnlich schmeckten, aber da sich die Zutatenliste noch mehr ähnelt als die Geschmacksprofile, bin ich insgesamt doch sehr von der Abwechslung angetan. Manchmal haben wir nur nicht die Muße, von der Couch aufzustehen, um den Teekocher zu bedienen, uff. Haben von gestern noch so einen Gewürztee mit Sternanis, Zimt etc. übrig. Auf den freu ich mich aber so richtig. Glaub, da werd ich ganz bestialisch noch einen Schuss Milch zusetzen.



    Nicht ganz so abwechslungsreich bislang ist momentan der Pringles-Kalender, aber auch hier haben wir bereits 5 verschiedene Sorten gehabt, welche da wären:


    -Classic

    -Hot & Spicy

    -BBQ

    -Sour Cream & Onion

    -Sweet Paprika


    Die 40 g snackt man zu zweit auch schnell weg, ohne sich am Ende schuldig fühlen zu müssen, ein ganzes Rohr alleine gefressen zu haben. Auf der Verpackung zeichnet sich ab, dass es am 24. eine Packung in regulärer Größe gibt. Bin gespannt, welche Sorte das ist, wobei ich dahinter auch Classic vermute. Bisschen Angst macht mir aktuell nur, dass auf dem Kalender irgendwo noch eine Dose Salt & Vinegar abgebildet ist...


    Um die Stimmung bisschen anzuheizen:


    https://www.youtube.com/watch?v=G3i3IKjYYwo

    https://www.youtube.com/watch?v=3DOE8b21NcA

    https://www.youtube.com/watch?v=xwOjpstCsZc

    https://www.youtube.com/watch?v=JnqQ8n06-0A

    https://www.youtube.com/watch?v=j8xoV-v1Yl0

    Wunder geschehen. Das wurde absolut Zeit und ist längst überfällig. Hoffentlich fallen dann auch endlich die ganzen Einschränkungen irgendwann mal weg.

    Strategisch betrachtet wär's von Spahn ein cleverer Move, sich jetzt durch das Fallenlassen von etwaigen Einschränkungen noch als "Befreier" zu präsentieren. Damit käme er bei der Bevölkerung gut an (und vielleicht vergisst so manch einer gar, was er in der Vergangenheit verzapft hat) und hätte wohl auch bessere Karten dabei, das in der CDU entstehende Machtvakuum zu füllen.


    Aber wenn von Machtspielchen zur Abwechslung was Gutes kommt, will man sich mal nicht beschweren.

    Hinzukommt das ich auch nach wie vor Skepsis habe, natürlich weiß ich wie Kapitalismus etc funktioniert.

    Aber irgendwie... Nee... 50 Jahre aids Forschung...keine Heilung. 100 Jahre Krebs Forschung... Keine wirkliche Heilung und ich habs einmal hinter mir, will sagen gebrannt habe ich schon.

    "Plötzlich" Neues Virus, Pandemie, Impfstoff nach 6-8 Monaten da ...

    Naja ok Coronaviren (Influenza, Gastroenteritis) sind ja allgegenwärtig und man hätte ja schon Testmöglichkeiten in den Frühen 2000er mit SARS-CoV-1, für das es bis heute kein Impfstoff gibt.

    Wenn du Kapitalismus so gut verstehst, dann zeichnet sich das Bild ja ganz von selbst. :unsure:

    Aids und Krebs können teuer therapiert werden, weshalb eine Impfung weit weg von der Gewinnmaximierung wäre. SARS-CoV-1 hatte nationale Brandherde und war nie global derart fortgeschritten UND forderte nicht mal annähernd so viel Todesopfer. Noch dazu nach einem Jahr auch ohne Impfung wieder so gut wie weg. Eine Impfung gegen etwas, das keiner hat und vor dem keiner Angst hat (oder haben muss), wirft kein Geld ab.


    Corona ist global explodiert. Es gab binnen kurzer Zeit ein immenses Infektionsgeschehen und trotz der oft heruntergespielten Todesraten durch die Masse der Infizierten immer noch genügend Opfer. Also ja, da macht's auch aus kapitalistischer Sicht Sinn, dagegen zu impfen, vor allem, wenn alle Regierungen schwere Ausgangsbeschränkungen und Eingriffe in die Wirtschaft umsetzen, die man nur loswird, wenn man auch das Virus unter Kontrolle kriegt.

    Am Ende empfinde ich die Dinge, die wir nun selbst vorbereiten auch weitaus gesünder (oder wie mans nennen will), weil wir weniger Zucker zusetzen (quasi fast keinen lol). Aber auch dass wir keine Konservierungsmittel oder Stoffe zufügen, die man manchmal auf den Packungen liest. Wir wissen quasi, was in unseren Einkochgläsern steckt. ^^/

    Wäre selbst allerdings so'n Qualitätsmensch, der klassisch mit 1:1 Kristallzucker einkocht, ups. Mach ich in der Form allerdings auch nicht oft.Ich koch höchstens mal ein schönes Kompott aus übrig gebliebenen Äpfeln, will da aber auch nicht wissen, wie viel Zucker ich den Topf kippe. Geh da immer nach Gefühl, bis es halt gut und süß schmeckt. Kannst du ungefähr abschätzen, wie viel Zucker ihr in eure Marmeladen reinmacht bzw. hast du den geschmacklichen Vergleich zu gekaufter Marmelade? Wie verhält sich das mit der Konsistenz? Püriert ihr das Zeug? Passiert ihr es? Setzt ihr sonst noch was zu?


    Meine Ma hat dafür immer extrem viel an Marmelade fabriziert. Auch gerne mal bisschen weniger konservative Rezepte, a.k.a. Schoki oder Marzipan reinrühren, verschiedene Früchte kombinieren etc. (Mon-Cherie-Marmelade und Zwetschge-Zimt-Marzipan sind einfach viel zu dekadent, uff). Je näher sie der Pensionierung kam, desto mehr hat sie sich in der Küche ausgetobt, in erster Linie eben Marmeladen und Brote. Letzteres lässt sich spannenderweise auch super einfrieren. Ich kauf da mittlerweile auch einfach 'ne große Packung Vollkorntoast und frier das Ganze ein, weil man die Scheiben auch wirklich direkt aus dem Tiefkühler so in den Toaster packen kann. Man hat also nicht mal Zeitverlust. Ich back auch oft Briochebrötchen, die ich dann ebenfalls einfrier. Aus einer Ladung Teig kommen bei mir immer 8-9 Brötchen raus, und bis man die alle gegessen hätte, sind die entweder schimmelig oder steinhart. Dann doch lieber einfrieren.


    Davon abgesehen seh ich aber zu, dass ich nach Möglichkeit frisch koche. "Nach Möglichkeit" auch deshalb, da ich aktuell noch alle Zeit der Welt hab und nicht erst iwie um 18 Uhr gestresst nach Hause komm und dann nur noch Energie für 'ne schnelle Tiefkühlpizza hab. Werd vermutlich aber auch damit anfangen, Eintöpfe/One-Pot-Dishes à la Curry, Bolognese und Chili auf Vorrat zu kochen, damit man im Zweifel 'ne Alternative zu den Fertigprodukten voller Zusatzstoffe hat. Schmeckt meist besser, ist kalorienärmer und kann auch vollwertiger gestaltet werden.

    Und einmal meinten Leute auf Youtube auch, dass Frauen in der Kpop-Industrie immer lächeln müssen und das ja so sexistisch sei, weil Männer das nicht machen müssen. Ja klar, die männlichen Idols laufen alle mit einer miesen Miene herum und mich haben auch alle gerne, wenn ich draußen nie lächle :patsch:

    Du weißt ja: Alles, was man selbst nicht mag, ist scheiße!! Ich glaube, niemand, der die Augen nicht komplett verschließt, würde behaupten, dass K-Pop ein "durch und durch faires System mit Chancengleichheit, artgerechter™ Behandlung und Wahrung der Menschenrechte ist". Das heißt ja nicht einmal, dass einem das Endprodukt nicht gefallen darf, lel. Ich fress ja auch Fleisch, obwohl ich weiß, dass das System dahinter scheiße ist und es besser wäre, wenn's das in der Form gar nicht gäbe. Da stellt sich dann aber niemand hin und meint "Kühe haben's besser als Schweine", um jetzt mal irgendeine random Analogie dafür hinzuklatschen.


    Dass heterosexuelle Kerle sich lieber hübsche, tanzende Frauen und heterosexuelle Frauen lieber hübsche, tanzenden Männer ansehen, klingt für mich doch irgendwie...naheliegend. :unsure: Dass man in der K-Pop-Industrie 50-jährige sexistische Kerle sitzen hat, die Entscheidungen treffen, wird vermutlich auch so sein. Da die Arbeitsbedingungen für Idols generell - gelinde gesagt - scheiße sind, klingt das, was die ominöse Frau in der Kommentarzeile da von sich lässt, also durchaus plausibel. Nur nicht unbedingt auf das In-knappen-Röcken-Tanzen bezogen, weil wenn man als Idol-Anwärter:in eines weiß, dann wie so die typische Performance aussieht. Immerhin hat sich niemand dafür gemeldet, etwas komplett Neues zu machen. K-Pop-Performances sahen vor 10 Jahren auch nicht großartig anders aus - und mehr Shelf Life geb ich in der Branche eh nur wenigen.

    In Kanada wurde entschieden, dass zu deiner Menschenwürde- und Rechte gehört, deine richtigen Pronomen zu akzeptieren und zu verwenden. Wäre sehr schön, wenn's bloß überall so sein könnte.

    Theoretisch wäre ja auch Beleidigung strafbar. Bringt in der Praxis halt - außer Andy - niemand zur Anzeige. Klar wird die AfD-/FPÖ-Fraktion wieder den Strohmann konstruieren, dass niemand mehr irgendwas sagen darf, während das vorhergehende Beispiel schon aufzeigt, dass sich effektiv auch für den gemeinen Konservativen nix ändern wird, sofern er's - wie im im Artikel angeführten Präzedenzfall - nicht auf die Spitze treibt. Es hätte ja auch niemand auf der Welt die Zeit, tagtäglich jedes falschverwendete Pronomen der Polizei zu melden, davon abgesehen, dass ich eher glaube, dass die das im Regelfall genauso ernst nehmen wie etwaige..."Frauenprobleme", um mal einen schön widerlichen Euphemismus rauszukramen.

    Hatte ne Blutuntersuchung vor ein paar Jahren und bei mir mangelts an nichts, außer etwas Eisen, weil Vegetarier.

    Wobei "vor ein paar Jahren" halt nix heißen muss, aber wenn sich in deinem Leben nichts krass verändert hat seither, liegt die Idee natürlich nahe, dass sich da nichts verändert hat. Ich bin dahingehend auch ganz froh, dass meine Blutwerte voll in Ordnung sind, obwohl ich ein Loch bin, das nur Mist in sich reinschaufelt. Blutwerte quasi auf dem Niveau von vor 10 Jahren, obwohl sich da 30 kg geändert haben.


    ...wobei ich jetzt doch ganz gerne versuchen würde, das zu ändern, denn

    logischerweise würde ich nicht so operieren, wenn ich mich nicht wohl fühlen würde damit.

    ist für mich nicht die gängige Praxis. Ich fühl mich zwar überwiegend wohl, aber ich merke doch, dass die Verdauung zu wünschen übrig lässt und ich phasenweise echt übles Sodbrennen bekomme. WIeso? Weil ich mir klein kleines Schüsselchen mit Naschereien reinpfeife, sondern gern mal auch die Kilopackung Color-Rado an einem Tag verputze. Neben 1-2 weiteren Mahlzeiten, versteht sich. Man wacht auf, es geht einem gut, man setzt sich aufs Sofa, trinkt ein schönes Wasser denkt sich nix und auf einmal dieses ekelhafte Sodbrennen. Denk mir dann natürlich "okay, ich ess jetzt mal weniger, weil uff", aber dann guckt man, was man heute Abend kochen wollte und da stehen dann Carbonara, worauf sich Freundin schon freut (und man selbst eigentlich auch), weshalb man dann nicht sagt "poah, lieber was Leichtes machen", sondern friss rein die Carbs, friss rein den Bacon, YAMAN.


    Hab jetzt nur irgendwie nicht so viel Lust auf Adipositas oder Diabetes. Sterben vor der Pension klingt tbh auch gar nicht mal so gut. Ich könnt's natürlich drauf anlegen und einfach fressen, fressen, fressen, so viel wie möglich, aber vermutlich wäre eine gesunde (oder zumindest nicht ungesunde) Ernährung ratsamer. Hab dahingehend meine Ernährung kurzfristig auf ein verträgliches Maß reduziert, d.h. ich schau, dass ich kalorisch im (leichten) Defizit bleibe, seh zu, dass ich meinen Fleischkonsum reduziere, mehr Gemüse esse, mehr Bewegung in den Alltag reinkriege, weniger nasche und wertlose durch komplexe Kohlenhydrate ersetzt kriege. Isst man halt mal bisschen mehr Vollkorn und überbäckt nicht alles mit Käse. Bisschen Hühnchen, bisschen Quinoa, schön gewürzt anbraten, viel Gemüse unterheben, kann man schon machen.


    Will ich nur definitiv nicht konsequent bis an mein Lebensende durchziehen, aber wer weiß: Vielleicht findet man auf der Suche nach gesunden Alternativen das eine oder andere, was mir so richtig taugt, wo ich auch ohne Probleme sagen kann "okay, ich brauch kein Eis und keine Pizza mehr, das macht mich genauso happy". Unwertes Zeug fressen halt leider schon geil. Sollte halt nicht jeden Tag sein, aber ich lass mich oft einfach treiben und merk erst, was ich verbrochen hab, wenn wieder mal die Sodbrennphase kommt.

    Ich meine gerade da sich sehr viele über die Politik beschweren, Frage ich mich warum man nicht einfach versucht ne kleine Partei hoch zu bringen, wenn alles andere doch Müll ist

    Da ergeben sich halt schon wieder Probleme: Welche der Kleinparteien will man denn wählen? Inhaltlich sind die alle recht nah aneinander und haben meist ein Hauptanliegen, was dann auch das einzige ist, für das sie ein theoretisch-funktionales Konzept haben - wenn überhaupt. D.h. alle Leute, die ungefähr an der gleichen Stelle im politischen Spektrum unterwegs sind, dürfen sich aussuchen, welches von 10 Themen ihnen am wichtigsten ist. Da wirst du auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.


    Eine Partei müsste medial also so weit gepusht werden, um überhaupt die nötige Aufmerksamkeit zu erhalten, um von 5 % oder mehr gewählt zu werden. Vermutlich kennen nicht mal 5 % der Deutschen diese Kleinpartien, wie V³, Liebe und wie sie sonst noch so heißen. Die AfD war ein Auffangbecken für alle Unzufriedenen und besorgten Bürger™, die halt Angst vor der medial omnipräsenten Migrationswelle hatten. Und seitdem sie relevant sind, biedern sie sich halt mit allen anderen unzufriedenen Leuten in strukturschwachen Gebieten an, die keine Perspektive haben. Da lässt sich auch auf lokaler Ebene leicht auf Stimmenfang gehen, wenn man den Leuten verspricht, dass alles wieder wie früher wird.


    Links heißt nur eben progressiv statt konservativ. Man will Dinge besser machen, aber besser heißt auch neu und unvertraut. Man verlangt den Leuten somit einen Vertrauensvorschuss ab - und dieses fragile Vertrauen lässt sich leicht von der Konkurrenz mit diversen Schmutzkampagnen zerschlagen.


    Dazu kommt noch das Problem, dass viele Kleinparteien intern schnell in Streitigkeiten geraten. Du trittst als politisch engagierter Mensch ja auch nur in eine kleine Partei ein, weil du wirklich überzeugt bist, sonst könntest du dein Glück ja in einer etablierten Partei versuchen und viel schneller Fuß fassen. Oft beißen sich mit wachsender Anzahl an Mitgliedern nur die eigenen Interessen, wodurch dann teils wichtige Personen aus der Partei austreten, bevor diese überhaupt Fuß fassen konnte. SPD und CDU sind immerhin groß genug, um ein breiteres Repertoire politischer Gesinnungen auffangen zu können (wohin das führt, sei mal dahingestellt). Die meisten Leute darin sind ja sowieso irrelevant.

    Ich muss ja sagen, dass mir Looney Toons nie wirklich zugesagt haben, was aber daran liegt, dass ich die immer schon zu altbacken gefunden habe. Wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Cartoons teils 60, 70 Jahre und mehr auf dem Buckel haben. Ich werde mich hüten, mich darüber zu echauffieren, dass man damals tiefer ins Repertoire rassistischer, sexistischer etc. Klischees gegriffen zu haben, was nicht heißt, man dürfe dies nicht kritisieren. Vieles war damals aus heutiger Sicht nicht cool, weshalb man auch davon absehen sollte, sich als Filmemacher:in heute ähnlicher Motive zu bedienen.


    Schwierig finde ich erst die Kommentare unter dem verlinkten Clip. "Poah, das war so gut, das war so toll, das war richtig geil in meiner Kindheit damals", aber tbh sollte es auch in deiner Kindheit bleiben, Herbert. Ein wenig Reflexion wäre nicht verkehrt. Früher war nicht alles besser. :rolleyes:


    Mal aber anderes Thema, denn da stehe ich echt auf dem Schlauch. In diesen Diskussionen höre ich zunehmend das Argument oder zumindest die Aussage:


    In Tom & Jerry wird im Endeffekt auch Gewalt in jeder Folge gezeigt


    Davon abgesehen, dass Tom & Jerry ebenfalls, wie du schon erwähnt hast, uralt sind: Was mache ich jetzt mit der Erkenntnis? Kommen im Privaten zu wenige Leute mit Gewalt in Berührung, sodass es deshalb nicht problematisch ist, weil es die reale Lebenswelt nicht tangiert? Glaube ich nicht. Es kommen jedes Jahr 100 Actionstreifen raus, die mal mehr mal weniger gehaltvoll sind, aber vor Gewalt triefen. Sind die alle zu surreal, um aufs echte Leben umgemünzt zu werden? 100 Kriegsfilme jedes Jahr. Krieg, YEAH! Seit wann war Krieg noch gleich cool? Ah ja, seit sich das Pentagon in Hollywood eingekauft hat. Und diese Filme sind in den seltensten Fällen Cartoons, also zieht da schon mal das ganze "das sind nur lustige gezeichnete Tiere" nicht.


    Ich glaube, ich habe selten einen widerlicheren Satz geschrieben, also haltet euch fest für das Proposal: Wär's demnach nicht okay, wenn irgendein absoluter Widerling in einem absolut widerlichen Film auf absolut widerliche Art und Weise möglichst viele Frauen (oder andere Personen) abschleppt? Gewalt ist nicht cool, sexuelle Belästigung, Nötigung und straight-up Vergewaltigung sind nicht cool - passt doch zusammen, hm? ...passieren solche Darstellungen heutzutage noch? Ich freue mich da über Filmempfehlungen, damit ich weiß, was ich mir niemals mit vollem Magen angucken will.


    Sieht für mich aktuell so aus, als gäbe es noch weitaus mehr problematische Darstellungen in den Medien, die die breite Masse aber nicht tangieren, weshalb auch nichts dagegen unternommen wird. Denn solange man kein negatives Echo fürchten muss und die Kinokassen gefüllt werden, ist doch alles gucci.

    Wenn die Person als Sex Offender bekannt ist, dann hat das natürlich einen ekelhaften Beigeschmack und wird doch ohnehin näher untersucht und ggf. strafrechtlich verfolgt werden. Ich mein, das ist fucking Murica. Da wirst du eh schon angezeigt, wenn du im eigenen Garten mal nackt rumstehst, also mach ich mir mal keine Sorge, dass da nicht irgendeine juristische Instanz drüberschauen wird. Davon abgesehen aber halt das, was Bastet sagt. Wäre die trans Frau nicht vorgestraft, gäbe es keinen Grund anzunehmen, dass sie eine Gefahr für irgendwen wäre, wenn sie an einem Ort, an dem Nudity erlaubt ist, eben nackt rumsitzt. Die "Denkt doch an die Kinder"-Fraktion sollte doch das Mutter-Vater-Kind-Prinzip auch weitestgehend verinnerlicht haben, dass die Sichtung von Schwümmeln zur Normalität zählen sollte. :unsure:


    Wenn in dem Video schon wieder irgendeine Karen zu hören ist, die wiederholt "A MAN WITH A PENIS" rumschreit, ist das nicht kontrovers, sondern gibt einem deutlich zu verstehen, was die Verbreiter des Videos zu erreichen versuchen. Ich bezweifle mal, dass sie die Strafakte der beschuldigten Person eingesehen hat.

    Endlich kann man sich wieder darüber echauffieren, was die anderen doch für hyperkapitalistische Volksverhetzer sind und das auch noch mit nichtssagenden Prozentwerten unterlegen!



    OK, zugegeben, es lassen sich Trends erkennen, aber gerade bei vielen Kleinparteien ist's doch eh so, dass diese 1-2 Punkte haben, die ihnen besonders wichtig sind, während man in den anderen Punkten einfach die Meinung des eigenen politischen Milieus reproduziert. Ist jetzt nicht wirklich verwunderlich, weil die Parteimitglieder bestimmt auch irgendwas gewählt haben, bis sie sich von "ihrer" Partei nicht mehr ausreichend genug vertreten gefühlt haben oder bis sie selbst - abseits von festgefahrenen Parteistrukturen - politisch aktiv werden wollten. Von der Urbanen, bei denen ich die meisten Prozente abgeräumt hab, erwarte ich jetzt auch nicht viel mehr, als dass sie sich gegen Rassismus einsetzen, weil das a) in der Kurzbeschreibung beim Wahlomat steht und b) in ihrem eigenen Wahlwerbevideo so kommuniziert wird, dass der Kampf gegen Rassismus an erster Stelle steht. Find ich das gut? Sicher find ich's nicht schlecht, aber da ich weiß bin und so gut wie alle meine Freunde auch, hab ich - so böse das auch klingen mag - wenig Berührungspunkte damit. Und das Thema wird von diversen anderen linken Parteien genauso angesprochen, also mache ich mir dahingehend keine aktiven Sorgen, dass durch das Problem des fortbestehenden Rassismus so wenig getan wird, als dass es mit [generischer linker Partei] härter klatschen wird als mit der Urbanen, wenn sämtliche Minderheiten in Deutschland irgendwann keine Lust mehr haben. Gar nichts gegen Rassismus zu tun oder vielleicht sogar aktiv rassistisch zu sein (und das gut zu heißen), wäre natürlich ein K.O.-Kriterium, aber das filtert auch nur die fortgeschritten rechten Parteien raus, die aus diversen anderen Gründen schon nicht in Frage gekommen wären.

    Wo wir schon von K.O.-Kriterien reden: Einzelne besonders schwierige Persönlichkeiten™ innerhalb einer Partei würde ich gerade bei einer größeren Partei, die sich schon längere Zeit im Bundestag befindet, als akzeptabel betrachten. Schwierig wird's nur, wenn diese dann auch den Spitzenplatz auf ihren Listen belegen und man davon ausgehen muss, dass diese Personen dann richtungsweisen oder vielleicht sogar Vizekanzler:in werden. In so einem Fall schieb ich meine Stimme dann doch lieber die 5 cm weiter zur nächsten linksgrünversifften Partei meines Nicht-Nicht-Vertrauens.


    Davon abgesehen muss es mir leider egal sein, welches Ergebnis ich habe, weil ich, nur weil ich in Deutschland wohne, noch lange kein Wahlrecht habe. :upsidedown:

    Hier wird die individuelle Entscheidungsfreiheit eingeschränkt.

    Letztlich schränken dich auch reguläre Gesetze in deiner individuellen Entscheidungsfreiheit ein. Du konntest auch vor Corona nicht beschließen, heute 2 kg Cannabis für den Eigenbedarf zu bunkern, ohne Konsequenzen erwarten zu müssen. Wir konnten uns die letzten 1,5 Jahre über auch nur zwischen "ich zieh das Ding jetzt an oder bleibe zu Hause" entscheiden. Solange der Ausnahmezustand (oder was jetzt der offizielle Begriff dafür ist) beibehalten wird, sind Einschränkungen angebracht. Meines Erachtens nach sind das nur nicht die, welche für den Herbst angekündigt wurden, aber was letztlich umgesetzt wird, sehen wir dann ja nach den Wahlen. :upsidedown:

    Ich hätt natürlich noch weiter ausholen und direkt anfangen können mit "sobald durch etwaige, nicht näher definierte Umstände, welche von der eigens kommunizierten Geschlechteridentität bis hin zu natürlich oder konstruiert phänotypischen Merkmalen, welche aufgrund diverser Umstände, die allesamt auf dem Spektrum zwischen genetischer Veranlagung und gesellschaftlicher Prägung liegen, dem weiblichen Ideal zugeordnet werden, reichen, die Impression besteht, es handle sich beim Individuum, dessen Identität angezweifelt wird, um ein potenzielles Sexualobjekt, welches aufgrund der perzipierten Geschlechtsidentität konträr zum Geschlecht des Betrachters steht, ist von Heterosexualität zu sprechen". Da hier aber explizit nach etwas Leichtverdaulichem gefragt wurde, hab ich's natürlich soweit runtergebrochen, dass die Feinheiten dieses Diskurses zwangsläufig auf der Strecke bleiben mussten.

    Außerdem, viele Transfrauen z.B. haben ein relativ maskulines Erscheinungsbild und eine dunkle Stimme.

    Genau da wird's nämlich problematisch. Wenn man eher auf Tomboys steht oder gar cis Frauen mit breitem Kiefer, kurzen Haaren, wenig Brust, dann wird man dadurch als Mann halt auch nicht schwul. Im Umkehrschluss könnte man jetzt natürlich argumentieren, dass man aber auch nicht hetero wird, wenn die trans Frauen, die in den Augen einiger/vieler ja MÄNNER sind, besonders feminin aussehen. Letztlich läuft es darauf hinaus, dass die Gesellschaft™ (oder zumindest eine größere Personengruppe) sich ab irgendeinem Punkt drauf einlassen kann, dass trans Person X jetzt nicht mehr dem bei der Geburt zugeteilten sondern dem selbst gefühlten Geschlecht zugehörig ist (Stichwort "Passing"). Dieser Punkt ist halt nicht genau definiert und fängt bei einigen beim Sich-als-Geschlecht-X-Identifizieren an und bei anderen erst, wenn man es ohne Blick auf die Geburtsurkunde keinen Grund zur Annahme gibt, dass bei der Geburt ein anderes als das gelebte Geschlecht zugewiesen wurde. Man könnte sich darauf einigen, dass ab genau diesem Zeitpunkt Sex mit der trans Frau nicht mehr schwul ist, aber eigentlich wirkt es ziemlich lächerlich, dass man seine eigene Sexualität von der Meinung anderer Personen abhängig macht. Then again hat das eigene Label aber auch kein Gewicht, wenn es nicht von irgendwem anerkannt wird. Vor 10 Jahren wären wohl noch deutlich weniger Leute von der Idee angetan gewesen, dass es straight sei, als Mann eine trans Frau zu daten. Ich erinnere mich da flüchtig an irgendne TV-Reportage, wo sich eine Frau als Heterolesbe bezeichnet hat, weil sie mit 'ner trans Frau zusammen war. Schwierig.

    Klingt ziemlich kompliziert.

    Ich glaube, ich muss mir das mehrfach durchlesen, um geht zu verstehen, was eigen gemeint ist.

    Denn auf Anhieb kann ich dir nicht folgen.

    Vin kein Freund komplexer Strukturen, die verwirren.

    Die stark vereinfachte Version: Du stehst auf das, was du mit den Sinnen wahrnehmen kannst. Sieht es aus wie eine Frau? Riecht es wie eine Frau? Klingt es wie eine Frau? Dann wird's wohl eine Frau sein. Wenn du als Mann auf genau das stehst, dann bist du heterosexuell.

    Wenn also jemand, der mit männlichem Körper geboren wurde, diesen Körper durch Operationen/Hormontherapie/Stimm-/Verhaltenstraining dem anpasst, was wir als "weiblich" verstehen, dann ist es nur natürlich, dass man sich da auch als heterosexueller Mann angezogen fühlen kann.


    Das geht in der Praxis natürlich noch weiter, weil Menschen normalerweise nicht alles angraben, was dem bevorzugten Geschlecht entspricht, aber ist einmal ein Anfang.

    Kaiserfaust


    Abhängig davon, was du dir genau vornimmst, wäre meine Vermutung: Jaein.

    Airbnb, sagtest du, wäre nichts für dich. Da gibt's zwar auch die Möglichkeit, ganze Appartments von Privatpersonen zu widmen, was je nach Gegend natürlich auch mit unterschiedlichen Kosten und unterschiedlichen Reisezeiten verbunden sein kann. Die seriöseren Angebote beginnen da bei 40 € pro Nacht für eine kleine Mietwohnung, wo man sich natürlich selbst um seinen Kram, d.h. Verpflegung, kümmern muss. Wären bei 7 Tagen schon rund 300 € nur für die Unterkunft.

    Bei Hotels sieht es nochmal deutlich schlimmer aus. Kleiner Trivago-Check (ja, die Werbung lügt nicht unbedingt, man kann da schnell gute und günstige Hotels finden) gibt mir an, dass man ab 60 € pro Nacht in den Städten Bern und Zürich eine Bleibe findet. Sieht in Käffern, wie Appenzell, jetzt nicht günstiger aus, also gehen schon mal über 400 € nur für die Nächtigungen raus, wenn man's auf diesem Weg machen würde.


    Heißt, wir haben 100 bis 200 € übrig für öffentliche Verkehrsmittel, Essen und ggf. anfallenden Kleinkram. Wenn du "in die Natur" willst, wirst du auf öffentlichen Verkehr angewiesen sein, was meiner Meinung nach auch das größte Problem darstellt: Wenn du in die Natur willst, bist du mit öffentlichen Verkehrsmitteln normalerweise aufgeschmissen. Scheint in der Schweiz nicht ganz so schlimm zu sein, weil du in kleinere Käffer, die so 1-2 Stunden abseits der größeren Städte sind, schon für etwa. 10 € kommst, aber dann willst du ja nochmal zurück. 20 € pro Tag also, sagen wir 5-mal, weil du vllt auch selbst Bock auf deine Stadt hast und dann dort bleibst, sind 100 €. Somit ist das Geld aufgebraucht, wenn du in Hotels nächtigen willst, und es wären 100 € übrig, wenn du dir ein Airbnb nimmst. Wenn du die Flugtickets in die 500 € eingeplant hast, dann sind wir jetzt fertig und haben kein zufriedenstellendes Ergebnis erhalten.


    Andernfalls hast du 100 € für Verpflegung. In der Schweiz kostet ein Döner irgendwie 10 €, also kann sich gerade noch irgendwie ausgehen, aber komm gar nicht erst auf die Idee, dich in irgendein Restaurant setzen zu wollen.



    Unterm Strich würd ich's persönlich nicht machen, erst recht, weil du sagtest, dass du dich nicht hetzen lassen willst. Ich selbst würd mich in 'nen geliehenen Kleinbus schmeißen, da hinten drin im Schlafsack pennen und dann morgens hinaus in die Alpen treten und glücklich sein. Ich bin, was das angeht, aber auch sehr genügsam.