Beiträge von NapoleoN mit GuN

    Anarchokapitalismus nach der Beschreibung klingt als wäre das der feuchte Traum jener junger Liberaler, denen der Nachtwächter-Staat zu sozialistisch ist.


    Die soziale Marktwirtschaft (die den Namen in Deutschland lange nicht mehr verdient) ist meiner Meinung nach nicht widerlich, sondern gerade Mal der kleinste gemeinsame Nenner, um die negativen Folgen des Kapitalismus’ irgendwie sozial verträglich abzufedern.


    Bezüglich (idealer) Regierungsform:


    -Mehr demokratische Partizipationsmöglichkeiten der Menschen, um besser mitzubestimmen und Machtmissbrauch einzudämmen und in der Folge mehr mitzubestimmen als n Kreuz alle paar Jahre und Demos, die oft genug nicht beachtet werden


    -BMW verstaatlichen und Kevin Kühnert endlich ein vernünftiges Auto geben, Zwinkersmiley.

    Ich hoffe, dass die dann aber nicht anfangen, Games für die Pro-Variante zu optimieren und dass die Games dann auf der normalen Switch laggy af sind. Hab da schon Gruselgeschichten bei der Xbox One gehört :(

    Bin jetzt leider ein bisschen spät eingestiegen, beziehe mich aber auf die vorherigen Seiten.


    Es geht bei dieser ganzen Debatte um würdige Löhne nicht darum, ob jemand der Pfleger oder gar prekär beschäftigt ist, so viel verdient wie ein Arzt. Das sind alles Strohmänner/frauen*-Argumente von der Gegenseite, um berechtigte Forderungen nach vernünftigen Löhnen zu diskreditieren oder im Keim zu ersticken.

    Es geht darum, dass man als Gesellschaft über die Politik entscheiden kann, ob man in Form eines Mindestlohns oder eines branchenspezifischen Mindestlohns (dann verdient der Pfleger aber immer noch nicht so viel wie ein Arzt) möchte, dass jeder Mensch der eine 40h Woche hat, von seinem Gehalt vernünftig leben kann- bzw., ob diese auch später eine vernünftige Rente bekommen sollen. Wie sinnvoll das dann wirtschaftspolitisch ist, kann man dann immer noch von den verschiedenen Lagern ausdiskutieren lassen, sich die Argumente anhören und sich dann entscheiden. Es gibt nunmal nicht die wirtschaftstheoretische Wahrheit, sondern immer nur Argumente, auch wenn der „liberale“ bis rechte Block das immer wieder akribisch verneint. Haben wohl im Wirtschaftsunterricht nicht aufgepasst, LOL (oder wollen den Wählern alles als alternativlos verkaufen).


    Die „Sesselpups vs. körperliche Arbeit“-Debatte ist eigentlich obsolet, wenn Beide vernünftig verdienen würden. Wenn man dann immer noch mehr Lohn möchte, bringt es gar nichts den/die* unbeteiligte Gegenüber anzugehen, sondern höchstens denen an den richtigen Stellen (organisiert) Feuer unterm Hintern zu machen, gut zu argumentieren und dementsprechend zu verhandeln/verhandeln zu lassen- dieses Instrument steht zur Verfügung.

    Ein bisschen mehr Klassenbewusstsein täte den Menschen hierzulande echt gut, um sich nicht ständig wegen jedem Kram gegeneinander ausspielen zu lassen.

    Mega nice auf jeden Fall, finde den Artstyle auch cool so und der ist halt eine logische Weiterentwicklung vom Gen7-Stil. Wenn dann mal Gen4 Remakes oder eine neue Gen erscheint ist dann für die Kritiker aber auch noch Luft nach oben- man vergleiche nur mal den im Vergleich ziemlich seltsamen Look von Kalos mit dem späteren, grafisch viel schöneren Alola. Werde mich auf die Spiele freuen, in der Zwischenzeit kann ich dann noch Lets Go nachholen. Schade ist aber, dass die random encounter wieder da sind, die Overworld-Begegnungen sind das beste neue Feature von den Lets Go-Titeln. Vielleicht erscheinen ja irgendwann neue Lets Go-Games für Johto und es wird wieder aufgenommen.

    Freue mich auf Mario Maker 2 und tatsächlich auch auf AC3, hoffe aber, dass die Bewegungssteuerung das Game nicht negativ beeinträchtigt- bin da eigentlich ganz optimistisch. AC4 hat mir aufgrund des ständigen Segelns von Insel zu Insel (relativ am Anfang der Story, habe nicht so weit spielen können) nicht so gefallen, damit konnte ich einfach nicht vernünftig umgehen. Das nimmt in AC3 nicht so einen großen Part ein wie in AC4, daher und weil ich das Setting super finde, bin ich auch ganz froh, dass die den dritten Teil bringen. Die „neueren“ Teile seit Revelations habe ich leider nicht mehr durchspielen können :(

    Hab ja keine Ahnung wie der Sonne/Mond-Anime so läuft und ob deine Kritikpunkte zutreffen, aber ich habe damals wieder in X/Y reingeschaut und der X/Y-Anime war eigentlich besser als alles, was die erste Staffel zu bieten hatte. Trotzdem sehr cool, dass die Jüngeren diese Folgen jetzt auch wieder sehen können- passend zu den aktuellen Lets Go-Games.

    Das mit dem „Beamtengehalt“ a 12.000 Euro im Monat ist falsch verstanden worden.

    Es stimmt allerdings, dass die Kirche aufgrund von Napoleons Eroberungen weiterhin jedes Jahr einen hohen Betrag kassiert- seit dem 19. Jahrhundert.


    Auch wenn es mir das Herz verstimmt die Frankfurter-Altherren-Zeitung als Quelle zu verwenden:


    Danke Frankreich!!1

    Ich bin froh, wenn eine Antifa in einer Stadt aktiv ist und neonazistische oder anderweitig rechtsradikale Strukturen dort klein hält. Auch wenn deren Musikgeschmack oftmals schrecklich ist. Wenn örtliche antifaschistische Strukturen vorhanden sind, haben Neonazis und rechte Brandstifter meiner Erfahrung nach nicht die Balls sich dort etablieren zu wollen und verbleiben weitgehend in ihrem eigenen Saft. Mit Gewalt drohen ist falsch, aber man darf nicht annehmen, dass Rechte das nicht tun würden. Da müsste man sich nur mal die Kommentarspalten auf Facebook ansehen, oder Politiker aus dem linken Spektrum fragen, was diese denn so für Nachrichten erhalten. Scheint ein Problem von manchen Menschen allgemein zu sein, mit Gewalt zu drohen um ihre Ziele zu erreichen. Und wenn rechte Schlägertrupps auftreten, habe ich nichts dagegen wenn Antifa sich vor diejenigen stellt, die sich nicht selbst wehren können. Wenig ist schlimmer, als gewaltbereite Nazis in der Stadt zu haben.

    "Jede Kleidung, die ein Zeichen gegen die Liberalität unserer Gesellschaft darstellt, gehört verboten. (zumindest sehe ich das so)"


    das steht aber im Widerspruch zum Begriff liberal. Wenn wir in einem liberalen Staat leben, will ich das bitteschön nicht nur auf die Wirtschaft angewandt sehen, sondern auch in der Gesellschaft- was viel wichtiger ist. Ein liberaler Staat soll den Bürger nicht unnötig dort tangieren wo er in seiner Individualität eingeschränkt ist. Wir sind kein konservativer Staat. In der Geschichte standen sich nicht umsonst Liberalismus und Konservatismus immer und immer wieder als politische Feinde gegenüber. Das merkt man zwar kaum heutzutage, wenn die FDP sich ab und zu an die CDU ranschmeißt, aber es ist nicht Sinn der Sache eines liberalen Staates, religiöse (Religionsfreiheit, liberales Grundrecht lol) Kleidungsstücke zu verbieten.

    Immer wieder diese unnötigen Scheindebatten, wo man sich am Ende denkt "toll paar konservative Schreihälse halten jetzt den Mund, aber was bringt einem der Mist jetzt konkret?" regen mich an diesem Land so hart auf.

    Ich würde das RL als erheblich wichtiger einstufen als das VL. Im RL geschehen die entscheidenden Dinge um einen herum und sich da seine Prioritäten falsch zu setzen kann viel kaputt machen. War früher sehr viel im Internet unterwegs, aber VL bezieht sich imo mehr auf Dinge wie aktive Teilnahme an Social Media, Foren etc. und daher würde ich sagen, dass mein VL-hustle ziemlich bad ist. Eigentlich benutze ich das Internet nur noch für Informationen oder für Serien oder sowas, oder um mit meinen Freunden die ein oder anderen SMS-Kosten zu sparen. Früher war ich viel in Foren unterwegs und hatte viel Kontakt mit Leuten aus dem VL, aber in den letzten Jahren hat das sehr stark abgenommen. Für mich selbst gesprochen kann ich sagen, dass ich früher im RL wenig Freunde hatte mit denen man etwas unternehmen konnte und sich das Leben dann entsprechend in das VL verschoben hat, was dann mehr Spaß gemacht hat. Als sich das dann verändert hat und im RL zusätzlich mehr und mehr Verpflichtungen aufkamen, musste ich meinen Mittelpunkt mehr und mehr in Richtung RL verschieben, wobei das natürlich unbestreitbar seine Vorzüge haben kann. An die Leute mit denen ich noch VL-mäßig Kontakt habe; Grüße gehen raus.

    Wenn dunkelhäutige Menschen regelmäßig mit einem Schimpfwort belegt werden und es dann in einer H&M-Werbung einen kleinen Jungen gibt, welcher zufällig schwarz ist und dann ein T-Shirt mit eben diesem Wort trägt, dann ist das sehr unglücklich und schon ein rassistisches Bild. Genau so einen Eklat hätte es gegeben, wenn der Junge ein Bild mit "Baumwollpflücker" getragen hätte- an sich zwar ein "normaler Beruf", genau so wie ein Affe ein normales Tier ist. Wenn dieser Begriff allerdings negativ behaftet ist in einem Zusammenhang, dann ist das schon wieder ein anderer Kontext.


    Und @Edex, es kann doch nicht sein, dass du Opfer hier in perfider Weise zu Tätern machen möchtest.
    Ich bin mir nicht sicher was bei dir falsch läuft, wenn du in einem westlichen Kulturkreis einen vermeintlichen Rassismus gegen Weiße zu einem Hauptthema machen möchtest, welcher ein dringlicheres Problem darstellen würde als Rassismus gegen anders pigmentierte Menschen. In was für einer rechtsversifften Glaskuppel muss man leben, um bitteschön Opfer zu Tätern zu stilisieren und sich selbst als armen, wahren Verlierer einer Debatte zu erleben. Schön, man darf in Deutschland nicht mehr Neger sagen. In Wahrheit sind die Weissen die Opfer, weil ihnen wird unter vermeintlicher Rassismus-Prävention ein Wort aus dem Wortschatz gerissen!
    Welch ein Verlust! In was für einer Welt muss man leben, in der man andere Menschen weiterhin beleidigen möchte, nur weil man zu dumm ist seinen Wortschatz zu verändern, oder die Bezeichnung für ein Lebensmittel.


    Bei uns wurde just erst vor ein paar Tagen ein farbiger Nachbar auf einem Parkplatz beleidigt. solch "Neger-Abschaum" wie er müsse sich aus Deutschland verziehen. Hier geboren und aufgewachsen, aber Hass kennt keine Logik.


    In was für einer Welt muss man leben, in der man sich als Opfer rechtfertigen muss. Ähnliches ist ja mittlerweile bei der MeToo-Debatte der Fall- als dürfe sich kein weiteres Opfer mehr an die Öffentlichkeit melden, gibt es nun eine Art Trotz-Reaktion auf jede weitere Meldung von Fällen. Sie seien aufmerksamkeitsgeil und außerdem könne man es nicht mehr hören- die Frauen sollten sich schließlich nicht so anstellen. Reflexartig wurde die Täter-Opfer-Mechanik umgedreht, der Durschnitts-Mann sah sich als Opfer. Männer seien generell immer die Täter, die sachliche Debatte verkommt aus angegriffenen Ehrgefühlen und die Verharmlosung von Taten beginnt. Man dürfe nicht mehr normal flirten, wobei jeder anständige Mensch den Unterschied von einem Flirt und einer Belästigung in der Regel erkennen sollte. Bei der MeToo-Debatte ist es insbesondere so, dass viele Menschen ihre Machtposition ausgenutzt haben! Das ist etwas anderes als wenn ich mit einer Frau flirte und ich ihre Intentionen missverstehe.


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    Und dass man hier Geflüchtete pauschal zu Tätern machen möchte, indem man ihnen zum Vorwurf macht sie seien statt in die letzten überfüllten Dreckslager im Nachbarland (Guckt euch da mal die Zustände an!) lieber in ein Land gegangen, in denen man seinen Kindern eventuell eine sorgenfreie Zukunft bieten kann, wenn das gesellschaftliche Klima im Heimatland noch weiterhin stark bedroht ist, ist eine unglaubliche Schweinerei. Klar kann man sagen, sie hätten geltendes Recht gebrochen, aber auch geltendes Recht kann sich immer wieder ändern und man sollte den Leuten sowas nicht aus menschlicher Sicht unterstellen- denn jeder will nur das beste für seine Kinder. Selbst wenn ein Krieg vorbei ist, sollten die Menschen die sich um eine Zukunft hier bemüht haben bleiben dürfen, denn für ein zerstörtes Land zurückzukehren, wo zwar Frieden herrscht, aber alles in Trümmern liegt, ist es nicht wert seinen vielleicht mehrjährigen Aufenthalt und seine neue Existenz hier aufzugeben. In einem Land, in dem Empathie zu einer negativen Sache gemacht und dem als negativ bezeichneten "Gutmenschentum" zugerechnet wird, ist es einfach sich zu einem dummen Schaf zu machen und der Hetze hinterher zu rennen. Aber seine Menschlichkeit sollte man niemals abschalten, auch nicht in Zeiten von rechtsruck und co.




    @XxSavasxX Natürlich rückt eine Partei nach rechts, wenn sie ihren sozialen Kern wegwirft und zunehmend die Arbeitgeberseite unterstützt. Die Grünen sind sehr wohl nach rechts gerückt, vergleicht man diese mit ihrem früheren Selbst, ist von den "linken Idealen" kaum noch etwas übrig, bis auf irgendwelche Veggie-Day-Kampagnen und Umweltschutz. Soziale Politik mit der CDU/CSU ist in diesem Land nicht möglich

    Die pseudo Anonymous Seite hat Werbung für in Deutschland illegale Waffen namens „Migrantenweg“ (Name abgeändert) gemacht und mit Fake News gegen Minderheiten gehetzt wie sonst was. Für dich fällt das wohl schon unter „nicht viel anders als andere rechte Seiten“ posten.
    Da stößt es mir immer sauer auf, wenn Leute wissen dass es fake ist oder total dumm ist, aber trotzdem verteidigen wollen. Propaganda?


    Bin ich der Einzige der den Begriff „Zuwanderer“ für Flüchtlinge extrem fehlleitend findet?
    Da fehlt der Flucht-Aspekt doch völlig und Flüchtlinge werden mit dem stereotypischen indischen IT-Einwanderer in einen Topf geworfen.
    Die rassistische AfD im Parlament führt leider den Rassismus zurück in die Mitte der bürgerlichen Gesellschaft.

    SPD und AfD? Was laberst du hier wieder für einen Bullshit. Den Sozialdemokraten kann man ja vieles vorwerfen, aber dass sie mit rechtsradikalen Spinnern im Parlament zusammenarbeiten werden wäre doch ne Beleidigung an jeden der irgendwelche Ideale in der Politik vertritt. Die Grünen als Koalitionspartner waren ja anscheinend so weit rechts, dass sie die SPD programmatisch entkernt hat- je weiter rechts der Koalitionspartner stehen wird, umso weniger Profil weisen die Sozen auf ;OOOO)


    Die CDU als Partner ist ja schon schlimm genug. Was dann zustande kommen würde, wenn die SPD mit einer marktfreundlicheren und radikalen rechten Partei zusammenarbeiten würde, wäre bestimmt nichts anderes als Hartz 12 Gesetze mit Enteignung von Obdachlosen oder so- denn man braucht ja neue Feindbilder, falls die Geflüchteten irgendwann nicht mehr das große Thema sein werden.
    Die AfD ist eine Partei mit einem Verfallsdatum- ein bedrängtes Tier welches sich panisch neue Stammtisch-Phrasen sucht, um auf den nächstbesten einzuprügeln und das zu einem Thema zu machen. Sah man schon als die Euro-Thematik langweilig wurde.

    Der Moment wenn man überlegt in die SPD einzutreten, nur um die GroKo zu verhindern #LutzVanDerHorst
    Ich sehe es exakt wie Vinum und hoffe darauf, dass die SPD-Basis eine potenzielle GroKo entschieden ablehnt.
    Bin kein allzu großer Fan der SPD, aber ohne sie geht ein Politikwechsel in diesem Land nun mal nicht.
    Außerdem wäre es schade, wenn diese (irgendwann mal) stolze Partei untergehen würde.
    Ich präferiere ja irgendwann in der Zukunft mal Rot-rot, alleine schon um die ganzen Stammtisch-Boys mitm Sozialismus-Gespenst zu ärgern. Aber natürlich hauptsächlich der Inhalte wegen, lol

    Also wird BWL-Justus wohl demnächst durch die Hand der Stammtisch-Nazis österreichischer Kanzler. Der Ausdruck "Besorgte Bürger" ist ja ein deutsches Produkt, glaube ich. Also wird man das wohl ja noch sagen dürfen.