Beiträge von Claike

    Ich würde wenn eh nur eine Lebendorganspende machen. Was mit meinen Organen passiert hat kein dämlicher Politiker zu entscheiden, das ist immerhin mein Körper.


    Darum entscheidest du das ja auch selbst - vorzugsweise eben mit einem Spenderausweis, damit Zweifel direkt aus dem Weg geräumt werden können und nicht Angehörige damit belastet werden - oder was meinst du genau?

    Und Angela Merkel kann hier in Deutschland ganz allein alles bestimmen wie es ihr gerade passt? Diese Vergleiche mit den USA sind absolut unnötig. Das was Trump gerade da macht ist so überhaupt nicht in Deutschland möglich weil die völlig andere Gegebenheiten in ihrer Politik haben. [...] In Deutschland kann niemand ganz allein bestimmen was umgesetzt wird.


    Was darf Trump denn alles ganz alleine bestimmen, "wie es ihm gerade passt"? Zumindest das Gesetzgebungsverfahren (und dessen Initiative) geht von den beiden Kammern des Kongresses aus - der Präsident hat zwar ein Vetorecht, aber auch dieses kann kann, wenn es sich nicht um ein Pocket Veto handelt, vom Kongress mit einer Zweidrittelmehrheit überstimmt werden.

    Also, schauen wir uns das doch an:


    Rangnick wird in einem Interview gefragt, ob er sich vorstellen könnte, irgendwann Bundestrainer zu werden und sagt dazu, dass es eines dieser Dinge sei, über die er "in Zukunft nachdenken würde". Eine Aussage, die so wohl viele Trainer seines Standings geben würden, wenn sie so konkret gefragt würden.


    Nagelsmann sagt als Trainer einer sehr spielstarken, erfolgshungrigen und jungen Mannschaft, dass es das Ziel sei, Titel zu gewinnen. Auch hier, eine Aussage, die jeder Trainer der Mannschaft eines solchen Formats so oder so ähnlich tätigen würde.


    Mateschitz und Hoeness wetten darum, ob der oben erwähnte erfolgshungrige Club in den nächsten 3 Jahren Meister wird. Auch hier, das müssen angesichts der finanziellen Mittel klar die Ziele von Leipzig sein und wenn man bedenkt, dass der Wetteinsatz ein Bier ist, muss man sowas jetzt auch nicht soooo ernst nehmen.


    Also nein, deine Schilderungen sind so weit von neutral entfernt wie Leipzig von einem Erstliga-Traditionsclub. Du kannst von dem Club halten, was du willst, aber nicht jeder selbstbewusste und erfolgshungrige Mensch, der vielleicht nicht eine ganz so romantische Vorstellung des Sports hat wie du, ist direkt "grössenwahnsinnig".

    Naja, und Bayern wäre deutlicher Meister geworden, wenn ihre Defensive nicht ebenfalls absolut grottig gewesen wäre, das ist für mich kein Argument. Wenn sich Bayern noch auf den Aussenbahnen entsprechend verstärken kann (was sie werden nach den Abgängen) gibt es imo einfach keinen annähernd so starken Kader.

    Ich bezweifle, dass in den nächsten Jahren national irgendwas an den Bayern vorbeiführen wird, besonders dann, wenn bis Saisonstart noch ein, zwei hochkarätige Transfers realisiert werden. Selbst die schwächste Saison seit Ewigkeiten konnte die Konkurrenz nicht ausnutzen.

    Naja, aber mal ehrlich, wir haben 2019, und derzeit wirklich wichtigere Probleme (Nationalisten, Klimawandel, genereller Rechtsruck) als dass Flüchtlinge (also die von 2015) noch ein "wichtiges" Thema sind.


    Da kannst du aber nicht allzu oft in die Medien geschaut haben in letzter Zeit. Die effektive Anzahl an Migranten, die über das Mittelmeer ankommen, mag massiv zurückgegangen sein. Dies ist aber vor allem Transitabkommen mit z.B. der Türkei oder Libyen geschuldet, welche finanziell unterstützt werden, damit sie die Flüchtlinge von Europa "fernhalten". Gerade die libysche Küstenwache wird finanziell unterstützt, damit sie Flüchtlinge in Auffanglager bringen kann, in denen menschenunwürdige Zustände samt Folter und sexuellem Missbrauch vorherrschen. Ebenso ist zwar die effektive Anzahl an Flüchtlingen zurückgegangen, die Rate an Flüchtlingen, die bei der Überfahrt sterben, ist aber gestiegen. Gleichzeitig sorgen Gerichtsurteile in Italien, Griechenland und anderen Küstenländern dafür, dass private Rettung beinahe verunmöglicht wird.

    Das Problem ist also nach wie vor ein grosses. Die EU ist zerstritten, diverse Länder schotten sich nach aussen ab. Schlüssel, wie die Migranten verteilt werden sollten, wurden bereits 2015 beschlossen - die Umsetzung liegt derweil nach wie vor auf Eis, weil sich primär osteuropäische Staaten dagegen stemmen. "Ich bekomme es weniger mit" mit "es ist kein wichtiges Thema mehr" gleichzusetzen ist doch etwas kurz gedacht.


    Und ganz ehrlich, diese Redewendung war einfach mega missglückt


    Ne, sie wurde absolut korrekt verwendet. Dass du sie nicht kanntest ist natürlich nicht schlimm, aber auch nicht seine Schuld.


    Also "spüren" tue ich aktuell nur, dass es im Vergleich zu bis ein paar Wochen mega kalt ist.


    Das aktuelle Wetter sagt nichts über das Klima aus.

    Meinst du mit "dem Süden" Länder wie Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, deren Geburtenrate um 1.3 und damit unter der von Deutschland liegt?

    "Ein Mekka für [...] sein" ist eine allgemein bekannte Redewendung, um auszudrücken, dass etwas ein idealer/beliebter Ort für etwas ist, hier verwendet wohl am ehesten als idealer Ort, um sich als Flüchtling (evtl. zumindest zeitweise) niederzulassen. Das ist wirklich kein Grund für solche Empörung.

    Ohne konkret bei der Aktion bisher mitgemacht zu haben, finde ich "(zu) schnell erraten" tendenziell deutlich angenehmer für den Flow des Spiels als "nach 24h immer noch niemand, der geraten hat". Insofern finde ich persönlich es nicht nötig, das Ganze schwieriger zu machen (und wer das will, kann sich ja sowieso einen weniger eindeutigen Screenshot aussuchen).

    Hey Claike,


    Die Moderation erarbeitet im Moment ein Konzept, das jedoch noch einige weitere Ausarbeitungen und Feinschliffe erfordert. Bis wann die Sache also umgesetzt werden kann, kann dir wohl keiner so genau sagen, aber es gibt schon Fortschritte.


    Liebe Grüße, Woxie


    Hey Willi


    Wenn "die Moderation" momentan ein Konzept erarbeitet, warum wirst du dann vorgeschickt*, um das mitzuteilen und nicht der Teil "der Moderation", der auch wirklich an diesem Konzept arbeitet und konkreter darüber informieren könnte?


    Genau darum richte ich mich damit jetzt auch weniger an, weil ich ahne, dass du einfach die "arme Sau" bist, die den Antwortpost mehr oder weniger motiviert/freiwillig übernommen hat: Nehmts mir nicht übel, aber das ist genau die gleiche Alibiantwort, die Sascha schon in dem von mir damals zitierten Post gegeben hat (auch hier, no front an ihn obv) und das ist immerhin schon wieder ein Jahr her. Mir ist völlig bewusst, dass das Ganze viel arbeitet erfordert und jeder von euch das freiwillig in seiner Freizeit übernehmen müsste. Aber (und das ist jetzt echt schwierig zu formulieren, ohne Dinge, die ich weiss, von der Zeit, als ich noch internen Zugriff hatte zu leaken, darum halte ich mich mal so vage wie möglich) ich weiss halt auch, dass in der Zeit seit Abschaffung zwar viele gute Ideen und Systeme gesammelt und teilweise auch ausformuliert wurden, das Ganze dann aber ständig wegen fehlender Verantwortung und langen Wartepausen zum Erliegen kam. Ich würde euch wirklich empfehlen


    a) die ganze Planung etwas transparenter zu gestalten. Klar kann man nicht irgendwelche internen Gespräche leaken, aber mehr als ein halbjährliches "braucht halt seine Zeit" auf Nachfrage sollte eigentlich schon drin liegen. Gerade vielleicht ein Statement, das auch wirklich von einem der zuständigen Moderatoren kommt und nicht, bei allem Respekt natürlich, von einem vorgeschickten* Bisaboard-Mitarbeiter.

    b) die User stärker einzubeziehen. Vor allem, da man ja ein gewisses Grundkonzept schon zu haben scheint, wäre es vielleicht ganz sinnvoll, nachzufragen, was sich die User vom Medaillensystem "2.0" konkret wünschen.

    und c) dass ihr vielleicht darauf schaut, zumindest bis zum Release von Sword/Shield damit fertig zu werden - bei sowas den Hype mitzunehmen ist vermutlich keine schlechte Idee und lässt sich direkt zum Release einer neuen Gen wohl mit coolen Aktionen verknüpfen.


    * Ich wurde informiert, dass Woxies Post aus Eigeninitiative entstand, nicht auf Drängen der Moderation. Der eigentliche Kern meiner Aussage besteht natürlich weiterhin.

    Habe ich hier zitiert, weil das zumindest die letzte Erwähnung der Medaillen war, die die Suchfunktion ausgespuckt hat - falls das Thema irgendwo kürzlich mal abgehandelt wurde sorry, dann kann man mich gerne darauf verweisen.


    Denke, ich muss die Frage jetzt nicht so sehr ausformulieren, darum nur: Wie siehts damit aus?


    Ach kommt, könnt ihr nicht wenigstens so tun, als gäbe es dahingehend irgendwelche Fortschritte? :(

    Oder man arbeitet an Akzeptanz, Aufklärung und Verständnis, statt solche Menschen durch eigene Toiletten zusätzlich zu isolieren. Und warum sollte man Pissoire abschaffen?

    Was muss ein Sportlehrer zum Beispiel groß machen, außer sich selber fit zu halten. Wie gesagt, bei den meisten Fächern ist der Aufwand nicht so groß. In Deutsch ist zu 90% die Rechtsschreibung das Wichtigste. Wer sehr gut Deutsch kann, der erkennt auch schnell Rechtsschreibfehler. Sicherlich gibt es auch Dinge, die schwieriger zu korrigieren sind, wo sogar mehrere Lehrkräfte dransitzen.


    Einerseits ist sich "nur" fit halten auch etwas einfacher gesagt, als es getan ist, andererseits sind Sportlehrer vielleicht jetzt auch nicht das erste Beispiel, an dass die Leute bei der Diskussion hier dachten (mal davon abgesehen, dass sich auch ein guter Sportlehrer in Sachen sportliche und gesundheitliche Erkenntnisse weiterbildet). Die Rechtschreibung ist bis zu einer gewissen Stufe Hauptkriterium für Deutsch, aber z.B. hatte ich ab dem Gymnasium keine einzige Prüfung mehr, die auf Grammatik ausgelegt war, da der Fokus zu Interpretationen, Literaturgeschichte etc. versetzt wurde und das ist extrem schwierig fair und vernünftig zu bewerten, was dir ja in den Posts oben schon erklärt wurde. Deine Aussage ist genau so inhaltsleer, wie die davor. Du behauptest, Lehrer haben einen gechillten Job, dir wird aufwändig und umfangreich das Gegenteil erklärt und trotzdem wiederholst du die gleiche Aussage, ohne irgendwas davon zu entkräften. Dir wurde bereits erklärt, dass es "in den meisten Fächern" eben nicht reicht, Unterrichtsstoff zu recyclen und nach Schema X zu korrigieren.



    Doch, Erziehungsberechtigte haben verdammt nochmal alles dafür tun zu müssen, dass die Kinder gut erzogen werden. Kindererziehung steht vor allen anderen Dingen.


    Etwas anderes sagt doch gar niemand? Natürlich sollte die Erziehung primär Sache der Eltern/Erziehungsberechtigten sein, aber man ist schlicht kein guter Lehrer, wenn so tut, als gingen einen die privaten Probleme der eigenen Schüler nichts an, wenn diese im Unterricht bzw. in der Leistung sichtbar werden.


    Mittlerweile schon 83 Millionen. 40 Millionen weniger genüge auch. Ich finde, das ist alles antiproduktiv, dass wir immer mehr, mehr brauchen. Wir sollten lieber dafür sorgen, dass die Schüleranzahl sinkt. Es gibt keinen Babyboom.


    Nichts für Ungut, aber was faselst du eigentlich? Ein anhaltendes Bevölkerungswachstum und teilweise Rekordzahlen an Geburten sind nun mal ein Fakt, wie willst du dem entgegensteuern? Natürlich brauchen wir immer mehr, wenn es immer mehr von uns gibt. Wie soll bitte die Anzahl an Schülern reduziert werden?


    Das würde gerne mal selber sehen. Ich hatte mal einen Lehrer gehabt, der hat sich einfach für ein ganzes halbes Jahr Freizeit genommen. Arbeitsnehmer würden für soviel Freizeit kein Geld bekommen.


    Ja, weil du anscheinend persönliche, negative Erfahrungen mit Mitgliedern einer Berufsgattung auf die ganze Gruppe überträgst.


    Heutzutage hat jeder ein Handy. Studien sagen, dass 100% der Menschen ein Handy haben.


    Nein, sagen sie natürlich nicht. Davon abgesehen scheinst du einen etwas gar vereinfachten Blick auf Mobbing zu haben. Eine Vertrauensperson zu haben ist schön und gut, aber in den seltensten Fällen werden Mobbingopfer sich lautstark bei anderen über das eigene Mobbing beschweren, weil man sich halt eben in einer Bubble aus subtilem Terror befindet, aus dem es manchmal kein Entkommen zu geben scheint. Deshalb ist es ja so wichtig, dass Lehrer richtig ausgebildet werden und wissen, wie sie Anzeichen für Mobbing selber rechtzeitig erkennen und wie sie dagegen vorgehen müssen, zumal falsch reagierende Autoritätspersonen ein Mobbingproblem sogar noch verschlimmern können.


    Lehrer können gemobbt werden? Das habe ich noch nie gesehen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich lese oftmals aus den USA, dass besonders Lehrerinnen es gerne mit Schülern rumtreiben. Aber unter Mobbing würde ich das jetzt nicht verstehen. Also, ich kenne das nicht.


    Das eine hat absolut nichts mit dem anderen zu tun, aber natürlich können auch Lehrer Ziel von Mobbing werden. Das kann subtil sein oder, wie im Falle von körperlicher Gewaltanwendung von Schüler gegen Lehrer, auch weniger subtil.

    Bei einigen scheint die Empathie abhandengekommen zu sein.


    Mag sein, dass das gerade durch Social Media und Online-Zeitungs-Kommentare stärker nach aussen getragen werden kann, aber neu ist das jetzt nicht wirklich. Hängt vermutlich aber auch von der eigenen Bubble ab, denn ich lese in solchen Kommentarspalten sehr oft eher das Gegenteil, also dass Leute (die sich meist mit dem Justizsystem nicht so wirklich auskennen) völlig überzogene Strafen fordern, weil sie Verbrechen (was komplett menschlich ist natürlich) sehr emotional betrachten. Jeder Gewaltverbrecher sollte am Besten sämtliche Menschenrechte und das Recht auf einen fairen Prozess verlieren, in einem Loch verhungern, aufgeknöpft werden oder direkt von einem wütenden Mob per Lynchjustiz "entsorgt" werden.


    Man solle den Täter freisprechen, immerhin sei dies die eigene Schuld des Mädchen gewesen und Männer sind wie Tiere, sie nehmen sich das, was sie brauchen.

    Total schwachsinnige Argumentation, wenn ihr mich fragt.


    Sexualstrafrecht ist leider vielerorts nach wie vor von völlig veralteten Denkweisen behaftet. Erinnere mich an einen Fall vor kurzem in Irland, der für Empörung gesorgt hat, weil man die"zu aufreizende" Unterwäsche eines Vergewaltigungsopfers im Gerichtssaal zeigte, weil diese angeblich dafür sprach, dass das Opfer es so wollte.


    Zur eigentlichen Frage kommt mir da immer direkt John Wayne Gacy, besser bekannt als "Killer Clown", ein US-Amerikanischer Serienmörder, der zwischen 1972 und 1978 33 Jungen und Mädchen (einige davon bis heute nicht identifiziert) vergewaltigte und ermordete. Zu seinem Pseudonym kam er, weil er nebenbei als "Pogo der Clown" verkleidet Strassenfeste besucht, um Kinder zu unterhalten. Auch sein Prozess und seine Verurteilung waren so interessant wie makaber. So hält er einen Guinness-World-Record für die längste Strafe, die je über einen Serienmörder verhängt wurde (21x lebenslänglich, 12x die Todesstrafe). Ca. 1000 Schaulustige versammelten sich vor dem Correctional Center, wo seine Hinrichtung vollzogen wurde; Händler boten vor Ort satirische T-Shirts ("no tears for the clown") und andere Artikel an.