Beiträge von Claike

    Ist das der Nachfolger von 4chan oder wie? Da waren ja angeblich immer nur Irre, hab mich von dem Forum immer ferngehalten.

    Jein, die Seite wurde 2013 erstellt, weil ihrem Schöpfer 4chan zu stark überwacht wurde. 8chan steht da als Alternative mit völliger """Meinungsfreiheit""" und beinahe komplett ohne wirkliche Überwachung, weshalb dort über weite Strecken auch Themen wie Kinderpornografie toleriert und gefördert wurden. tl;dr, da versammelt sich der ganze menschliche Abschaum, der sogar 4chan zu extrem ist.

    Das Abartigste daran ist ja, dass einer der Schützen die Tat auf 8chan angekündigt, das Ganze im Stile eines First Person Shooters aufgenommen und dabei irgendwas von pewdiepie gefaselt hat. Wenn man an dem Punkt ist, wo Menschenleben für einen nur noch eine Meme sind.


    Naja, jetzt wo die Opfer Muslime sind kann Rechts zumindest wieder davon reden, dass man in dieser Zeit "nicht über Politik sprechen" soll.

    So zB. Babo, das man zuvor nie gehört hatte oder aktuell Ehrenfrau. Ehrenmann hörte ich öfter, aber auch NUR über Youtube aber Ehrenfrau ? Oder 2016 "fly sein" im ernst hatte das je einer hier verstärkt gehört gehabt ? ich habs selbst nach der Wahl nie wieder gehört gehabt. 0.o

    Das liegt aber vermutlich schlicht an der Bubble, in der du verkehrst, weil die Worte durchaus in den Kreisen Jugendlicher präsent sind. Soll aber hier natürlich nicht Thema sein, nur so am Rande.


    Eben, das ist doch der Wahrheit! :haha: Und wer darin nicht erkennt, dass die Leute nix mehr mitbekommen, der will entweder die Augen davor verschliessen, oder er ist schlicht selbst einer von ihnen.

    Wie gesagt: Wer sind "die Leute"? Es behauptet doch gar niemand, dass es Handysucht nicht gäbe, nur wird das Wort hier völlig aufgebauscht und zu etwas gemacht, was es nicht ist. Wenn man sich kurz die Mühe machen würde, würde man einiges dazu finden, dass der Handygebrauch an sich nichts Schlimmes ist und auch eine Handysucht eher Symptom bereits bestehender sozialer Störungen ist:


    Zitat

    «Wie lange jemand am Smartphone spielt oder wie oft er es am Tag checkt, sind gar nicht die Hauptkriterien für ein Suchtverhalten», sagt Franz Eidenbenz, Leiter des Zürcher Zentrums für Spielsucht, der sich auf neue Medien spezialisiert hat und seit Jahren auch Smartphone-Süchtige therapiert. Viel wichtiger sei, ob eine Person trotzdem reale Freundschaften pflege, wirkliche Konflikte bewältige und im regen Austausch mit ihrer Umwelt stehe – dann sei ein erhöhter Smartphone-Konsum nicht kritisch. [...]


    Besonders anfällig für Smartphone-Sucht sind Menschen mit einer Kommunikations- und Beziehungsstörung. Also gerade solche Menschen, denen es schon in der realen Welt schwer fällt, mit anderen zu sprechen oder Freundschaften zu pflegen. Auch soziale Phobien oder Depressionen treten gemäss Therapeut Eidenbenz häufig in Zusammenhang mit Smartphonesucht auf.

    Für ihn ist das logisch: «Es ist kein Zufall, welche Sucht eine Person entwickelt. Sucht ist in der Anfangsphase immer ein Selbstheilungsversuch. Man versucht, eine Schwäche zu kompensieren und zu schauen, dass es einem besser geht.»

    - Quelle


    Auch in den Allgemeinen Diskussionen kommt bei Themen wie "Die Jugend von heute" usw. früher oder später immer irgendjemand mit diesen Beispielen aus der Mottenkiste. Das wird sich wohl leider auch nie ändern. :tired:

    Keine Ahnung, was genau du mir sagen willst. Vermutlich werden die Beispiele ständig gebracht, eben weil sie gut illustrieren, dass der Argwohn älterer Generationen gegenüber neueren eben etwas normales ist, was in allen Generationen vorkommt.

    Ich glaube da hast du meine Interpretation von Schminken als Lüge missverstanden: Man sieht das ursprüngliche "wahre Gesicht" des Menschen nicht mehr originalgetreu sondern verfälscht, trügend, manipuliert, eben nicht wie es eigentlich wirklich ist. Die Haare färben wäre eine Lüge, sie zu schneiden wäre lediglich eine Vorenthaltung, wenn man das so sehen möchte.


    Nichts für Ungut, aber das ist Wortklauberei, die etwas an 10. Klasse Philosophieunterricht erinnert. Schlussendlich sind alle meine Beispiele Veränderungen am Äusseren, welche ohne Ausseinfluss nicht stattfinden würden und dementsprechend "verfälschen" sie unser originales Aussehen. Und was soll das "wahre Gesicht" überhaupt sein? Menschen verändern sich innerlich wie äusserlich und dazu gehören eben auch bewusste Veränderungen des eigenen Aussehens. Viele Leute benutzen solche Veränderungen nicht, um sich zu "verfälschen", sondern weil sie finden, sich damit besser ausdrücken zu können und so kann ein (künstlich) verändertes Aussehen unter Umständen sogar eher mein "wahres Gesicht" widerspiegeln als das biologisch vorgegebene.

    Was ist deiner Auffassung nach der Grund, dass man sich schminkt?

    Ich denke die Personen haben meist eine gewisse Angst davor einfach nicht gut genug zu sein (steinigt mich). Auch Ausreden wie "Es macht mir Spaß" sind für mich keine logische Erklärung für das Schminken und spätere Präsentieren. Die Personen halten sich wahrscheinlich einfach nicht für perfekt genug oder denken sie könnten nicht mithalten, wenn sie sich nicht auch verschönern würden.


    Newsflash, solche Selbstzweifel hat jeder von uns mal und du kannst doch nicht ernsthaft meinen, dass jede Person, die sich schminkt, das nur tut, um sich zu verstecken. Der Wunsch, sich zu schminken, kann diverse Gründe haben und Selbstzweifel sind höchstens einer von vielen. Die Unterstreichung des eigenen Aussehens, ein Ausdruck von Gefühlen, der Wunsch nach Veränderung etc. sind einige, doch bei Weitem nicht alle, andere. Genau so kann es den Leuten Spass machen (ja doch, egal was du sagst, lol). Ich kann dir sogar versichern, dass der Prozentsatz an Männern, die sich schminken, erheblich höher wäre (und sich vermutlich sogar dem der Frauen annähern würde), wenn die damit verbundene Akzeptanz höher wäre.


    aber in seinem eigenen engeren Umfeld ist es doch eine komplette Lüge sich zu schminken.


    Sich die Haare schneiden zu lassen, ist eine Lüge. Sich einem Anlass entsprechend zu kleiden, ist eine Lüge. Sich zu rasieren (oder sich nicht zu rasieren, versteckt ja schliesslich auch einen Grossteil des Gesichts :unsure:), ist eine Lüge. Sich... naja, du verstehst, worauf ich hinaus will.

    Ich verstehe nicht, warum du "oberflächlich" dauernd als solch negativ konnotiertes buzzword gebrauchst. Ja, natürlich ist es oberflächlich, sich zu schminken. Genau wie jede Veränderung unseres Aussehens in erster Linie mal oberflächlich ist, aber der Mensch ist nun mal (auch) oberflächlich. Die ersten Dinge, die uns beim Gegenüber auffallen, sind nun mal oberflächliche Dinge, aber das ist nichts Negatives. Du bist genau so oberflächlich, wenn du Leute aufgrund von Piercings, Tattoos, Schminke o.Ä. bestimmte Charaktereigenschaften zuschreibst und dich nicht mit ihnen abgeben willst, also keine Ahnung, wieso bei deinen Beiträgen immer so eine gefühlte Erhabenheit durchklingt.

    Auch wenn man natürlich nicht immer Zeit für sowas hat, kann man sich doch dann auch einfach mal in echt mit diesen Leuten treffen.


    Aber das Eine schliesst doch das Andere nicht aus? Ich fände es super, wenn ich noch in einem Alter wäre, in welchem ich spontan bei meinen Freunden klingeln kann und nicht dauernd Uni, Arbeit, Umzüge über grössere Distanzen, Auslandssemester, Urlaube, Militärdienst, Beziehungen, andere Freundeskreise etc. bei mir und anderen dazwischen kommen könnten, aber das ist halt alles Realität. Trotzdem versuche ich, mich mit den einen regelmässiger, mit den anderen unregelmässiger zu treffen und halte auch online Kontakt.

    Was ist überhaupt so schlimm daran, wenn man seinen Freunden nicht nur immer das Wichtigste erzählt? Im Gegenteil, ich finde es sogar schön, wenn man untereinander auch regelmässig eher Belangloses teilt, weil es mir zeigt, dass man gegenseitiger Teil von Leben und Alltag ist oder sein will und sich eben nicht nur "wichtigen" Dingen an seine Freunde wendet. Und selbst wenn man dahingehend das Handy ausblendet: Ich gehe schwer davon aus, dass niemand hier, wenn er sich mit seinen Freunden trifft, nur über den Sinn des Lebens philosophiert, sondern halt auch irgendwelche eher unwichtige Ereignisse aus dem Alltag teilt.


    Du hast natürlich nur Dinge genannt, bei denen ich nicht sagen kann, dass es nicht praktisch wäre. Aber wenn ich mir jetzt mein Essen, meine Einkäufe, meine Klamotten, von denen ich WEIß, dass es sie im Laden gibt, "bequem" mit einem Wisch im Internet bestellen kann, dann finde ich das sehr faul, ja. Und genau so wird es in Werbungen etc. auch immer angepriesen. "Einfach bequem im Internet bestellen", da ist die Gehirnwäsche doch schon vorprogrammiert. :D Es GIBT Sachen, bei denen es praktisch wäre, ein solches Gerät zu haben, aber alles, was ich bisher gemacht habe, habe ich auch OHNE dieses Gerät geschafft, man muss es nur wollen, bzw. daran denken, dass man es vor dieser Ära auch irgendwie hinbekommen hat. ; )


    Bei solchen und ähnlichen Beispielen vermischt sich "faul" für mich schon wieder viel zu sehr mit "praktisch". Das ist einfach dieses komische Mindset, welches viele heutzutage haben, dass es erstrebenswert wäre, Dinge einfach möglichst unpraktisch, zeitaufwändig und exhausting (ja, für manche Menschen kann es schon ein körperlicher und geistiger Kraftakt sein, sich durch ein volles Einkaufszentrum zu quälen) zu erledigen, damit man sich irgendwie moralisch von diesen "Technologiezombies" abheben zu können. Warum sollte ich mir an Uni und Arbeit vorbei extra Zeit dafür nehmen, in die Stadt zu fahren, nur um mir etwas zu kaufen, was ich schneller und teils günstiger mit einem Knopfdruck bestellen kann, nur damit ich mich auf irgendeine verquere Art dem paranoiden Gedanken einer "Gehirnwäsche" widersetzen kann?


    Ansonsten: Die Diskussion zu Sinn und Unsinn des Handys ist eine, die auf interessante Art und Weise den sich immer wieder wiederholenden Unterschied im Zeitgeistdenken wiederspiegelt, teilweise zwischen Jung und Alt, teils aber auch, wie hier zu sehen, zwischen ähnlichen Altersstufen. "O tempora o mores" bemerkte Cicero schon 70 v. Chr., im 17. Jh. beschwerte sich Samuel Ward darüber, dass die Jungen ihre Zeit eher mit Glücksspielen, Alkohol und Protz verbringen, das Sunday Magazine schrieb 1871 über das Aussterben des Briefe schreibens, dass man immer mehr "eine Vielzahl von schnellen und kurzen Nachrichten verschickt, statt sich hinzusetzen und mittels eines richtigen Stück Papiers zu kommunizieren" und das Journal of Education vermeldete 1907 leider, dass "moderne Familienfeste" daraus bestehen, dass "jedes Individuum seinen Kopf in einem Magazin vergräbt". (hier findet man übrigens noch viele weitere schöne Beispiele, wie sich die Ansichten zu technischen Errungenschaften und dem "Verfall der Gesellschaft ihretwegen über die Jahrhunderte stark ähneln). Vielleicht ist also nicht "technische Erfindung X" (in diesem Fall halt das Handy) das Problem, sondern einerseits die Art, wie Menschen mit diesen umgehen und andererseits den verklärten Blick, den jede neue Generation auf ihre eigene Zeit im Vergleich zur modernen hat?

    Für solche Behauptungen, gar Beleidigungen könntest du dich entschuldigen. Danke. Eine Frechheit, sowas in einem so großen Forum lesen zu müssen.

    Meine Aussage war ganz bewusst so allgemein formuliert, eben weil es die gleichen Kontroversen jedes Jahr gibt und ich den Gedanken, dass User irgendwelche anderen Personen (mit denen sie teilweise nichts zu tun haben) anstiften, damit sie für sie voten, jedesmal ähnlich bemitleidenswert finde. Wer sich von der Aussage angesprochen fühlt, würde das wahrscheinlich zurecht und Wenloks Beitrag signalisiert zumindest mir, dass er das nicht tut. Ob zurecht oder nicht weiss ich natürlich nicht, und ehrlich gesagt könnte es mir auch kaum egaler sein.

    ist doch eh nicht das erste mal, dass es die kontroversen gibt und es wird auch bestimmt nicht das letzte mal sein. wer irgendwelche inaktiven user reaktivieren muss um einen beliebtheitswettbewerb in einem pokemonforum zu gewinnen soll das halt machen, derjenige muss dann halt aber auch damit leben, dass er das grösste opfer des bisaboards ist


    ob es das wert ist meine freunde

    Glückwunsch an die Gewinner! Der MDJ-Teil des Wettbewerbs hatte ja schon in der Vergangenheit meist deutlich weniger Votebeteiligung als der UDJ-Teil (was wohl auch daran liegt, dass man die meisten Moderationsarbeiten als User nicht wirklich mitbekommt), aber trotzdem cool, dass sich gerade Guinea nach einer derart langen Amtszeit noch auszeichnen lassen durfte.

    Wenn das hier ein "Spaßveranstaltung" sein soll, dann sollte man das vorab sagen. Dann bin ich nämlich raus.


    Nur kann man halt schlecht vorschreiben, wie ernst die Leute einen solchen Wettbewerb nehmen sollen. Der UDJ/MDJ war in seinem Kern schon immer eine Spassveranstaltung, egal wie professionell oder objektiv die Hülle sein soll, in den man ihn kleidet. Schon immer haben Leute nach Sympathie gevotet, schon immer haben Leute für ihre Freunde eher als für engagierte User gevotet und das kann man schlicht nicht verhindern. Und warum sollte man es überhaupt verhindern wollen? In den letzten Jahren mussten Wettbewerbe wie der UDJ/MDJ immer weniger reguliert werden, weil die Teilnahme immer stärker zurückging. Aber es ist kurzum egal, welche Vorgaben oder Regeln man schafft, weil man sich um jede Begründungspflicht dieser Welt winden kann. Das einzige, was die neueren Wettbewerbe von den älteren unterscheidet, ist, dass man dem Wunsch nach einem lockereren Wettbewerb mittlerweile auch offiziell nachkommt.


    Wenn ein Anfangsverdacht ausgesprochen ist, dann muss auch gehandelt werden. Sonst kann man sich das auch sparen, da es den Hinweisgebern nämlich nicht hilft.

    Es wurde gehandelt. Im Post von Cosi steht doch, dass man sich an die Betroffenen gewendet und diese um eine Stellungnahme gebeten hat und mehr kann man schlicht nicht tun. Du kannst nicht anfangen, User aufgrund von Verdachtsfällen vom Voting auszuschliessen. Es sei denn, du legst bereits vor Votingbeginn die Regel fest, dass nur Accounts voten dürfen, die in einem bestimmten Zeitraum eine bestimmte Aktivität an den Tag gelegt haben. Und ich bin nicht davon überzeugt, dass solche Einschnitte ein sinnvoller Schritt wären.

    Akzeptanz bedeutet irgendwo den aktuellen Zustand, den Zustand der Gegenwart, anzunehmen und hinzunehmen, dass sich manche Dinge nicht ändern können. Und das ist meines Empfindens nach falsch. Sehr falsch. Wir sind menschliche Wesen, niemand von uns ist perfekt, und wir sollten eigentlich immer dafür kämpfen die beste Version unserer selbst zu sein.

    Und das erreicht man nicht einfach von heute auf morgen. Es bedarf sehr, sehr viel Zeit, Kraft, Planung und Erfahrung, um ein grundlegend und wirklich besserer Mensch zu werden. Diese Aufgabe ist meiner Meinung nach ein Stück weit das, was unserem Leben Bedeutung und Sinn gibt - besser werden. Und einfach unsere Mitmenschen nicht mehr dazu ermutigen nach einem besseren Selbst zu suchen, halte ich für den falschen Ansatz.


    Dafür, dass du im ersten Satz meinst, dass Leute Begriffe zu wenig differenzieren würden, wirfst du hier aber auch ordentlich was in einen Topf, was so meiner Meinung nach nicht gleichbedeutend ist. Ein Zustand oder eine Situation zu akzeptieren ist doch etwas komplett anderes, als ein anderes menschliches Wesen so zu akzeptieren, wie es ist. Akzeptanz wird im täglichen Sprachgebrauch und im Bezug auf andere Menschen in den meisten Fällen absolut nicht resignierend verwendet. Viel öfter will man damit ausdrücken, dass es so viele verschiedene Einstellungen, Empfindungen und Meinungen gibt, dass man sie unmöglich alle ergründen, verstehen oder nachvollziehen kann, sie aber akzeptiert, eben gerade im Lichte dessen, wie vielseitig der Mensch ist.

    Ich weiss nicht, wie du darauf kommst, dass gegenseitige Akzeptanz ein Hindernis für persönliche Entwicklung und Entfaltung sei. Gerade dann, wenn ich mich in einem Umfeld befinde, dass mich, meine Eigenarten, Ziele und Empfindungen akzeptiert und fördert, kann ich mich doch erst ohne Angst weiterentwickeln und herausfinden, wer ich wirklich bin, ohne mich verstellen zu müssen. Das wird einem aber verunmöglicht, wenn wir andere Menschen auf unsere Idealvorstellungen zusammenstutzen wollen, weil wir in der irrigen Vorstellung leben, es gäbe einen "rechten Weg" zum perfekten Menschen, auf den wir andere lenken müssten.


    Ich bin aber der Meinung, dass wir inzwischen in einer Kuschelgesellschaft leben, in der man auch ja nichts falsches gegen andere sagen darf, ohne dass man sofort Worte wie "Nazi", "Sexist", "Transphobic" und Co. an den Kopf geworfen bekommt. Viele von uns müssen verdammt nochmal erwachsen werden.


    Nichts für Ungut, aber meinst du nicht, dass diese Empfindung auch daher kommt, dass du einfach sehr belehrend rüber kommst? Zumindest lese ich von dir in letzter Zeit beinahe nur Beiträge, in denen Ratschläge von dir (besonders zu Themen wie dem eigenen Körper, Charakterentwicklung oder Selbstgefühl) eher so geschrieben sind, als ob deine persönlichen Erfahrungen sich 1:1 auf jeden anderen projizieren lassen. Vermutlich hast du nur die besten Intentionen dabei, aber es ist leider öfter eine eher unschöne Nebenerscheinung bei Leuten, die ihrer Meinung nach ihr Leben verbessert haben, dass sie plötzlich das Gefühl haben, den Lifecoach für jeden anderen spielen zu müssen. Dass andere einem dann Engstirnigkeit in Bezug auf andere Meinungen oder Lebensweisen (eben durch Benutzung von den von dir genannten Wörter) vorwerfen könnten, liegt eventuell auch an einem selbst.

    Resident Evil 2 Remake


    Hab jetzt das zweite Szenario mit Claire auf Hardcore durchgespielt und das true ending freigeschaltet. Bin immer noch der Meinung, dass der höhere Schwierigkeitsgrad der "richtige" Weg ist, ein Resident Evil-Spiel zu erleben. Dadurch, dass man Farbbänder braucht um Speichern zu können und das Spiel nicht wie im tieferen Schwierigkeitsgrad dauernd autosaved, muss man seine Schritte wirklich planen und abwägen, ob man bestimmte Zombies tötet, um bei oft frequentierten Wegen nicht dauernd von ihnen aufgehalten zu werden oder an ihnen vorbei rennt, um wertvolle Munition zu sparen. Dadurch wird auch der Aspekt des Erkundens mehr in den Vordergrund gerückt, da man viel Munition, Kräuter und Zusatztaschen brauchen wird. Ansonsten ist der Schwierigkeitsgrad bis auf einige Teile (ugh der Abwasserkanal) ziemlich gut machbar.

    Deine Argumentation ist einfach wieder mal völlig abstrus. Trump erfüllt nicht "nur seine Wahlversprechen", er benutzt die Farce eines Notstandes, um eigene, innenpolitische Ziele durchzudrücken und könnte so einen Präzedenzfall schaffen, der auch bei grösseren Lagern der Republikaner auf Unverständnis stosssen dürfte. Nicht nur, dass zukünftige Präsidenten (aus beiden Lagern) so auf die Idee kommen könnten, den nationalen Notstand für alle möglichen Eigeninteressen einzusetzen, auch rechtlich wird eine solche Entmachtung des Kongresses weitreichende Folgen haben. Sorry, aber "ist halt so" ist im Lichte dieser Ereignisse schlicht keine Argumentation, die zieht. Wie man überhaupt auf die Idee kommt, das Durchdrücken von Wahlversprechen um jeden Preis als politischen Sieg für die Demokratie darstellen zu wollen, entzieht sich schlicht absolut meinem Verständnis.


    Der Trump tut doch jetzt eh schon die ganze Zeit wie ein Kleinkind was sein Lieblingsspielzeug nicht bekommen hat und deswegen die ganze Zeit rumquengelt bis er es hat. Mich interessiert der ganze Kram um den gar nicht mehr, sollen die von mir aus doch alle wegen dem nächsten Shutdown rumheulen. Die haben den Typen gewählt, nun sollen sie sich nicht beschweren :whistling:


    Du sagst das so leicht daher, als ob Trump einen Wahlsieg mit 100% Wahlbeteiligung und 100% Befürwortung erzielt hätte. Keine Ahnung, warum man diese doch sehr beschränkte Sichtweise immer wieder hier und auch anderswo hört. So als ob die demokratische Wahl eines Kandidaten diesem Narrenfreiheit gibt und er ab dann einfach tun und lassen kann was er will, ohne dass sich seine Wähler (und Nicht-Wähler) darüber noch beschweren dürften.


    Darüberhinaus würde ich mittlerweile sowieso etwas davon absehen, Trump dauernd als quengelndes Kleinkind darzustellen. Dadurch verharmlost man, was für Folgen es haben kann, wenn ein völlig unberechenbarer Mensch ohne jegliche politische Erfahrung einen Posten von solcher Tragweite belegt.


    Freunde, morgen ist schon Valentinstag! Und auch wenn viele von euch jetzt denken werden, warum dieser kommerzialisierte Tag der Liebe überhaupt noch gefeiert werden sollte, könnt ihr ihn doch zumindest nutzen, um euren Liebsten im Bisaboard eine Freude zu machen!


    Denn auch dieses Jahr stellt euch Bisafans wieder diverse Valentinstagskarten zur Verfügung, die ihr in diesem Topic posten könnt. Ob ihr dafür einfach nur das Bild nehmt und die betreffenden Personen darunter markiert oder es durch einen kitschigen Text ergänzt, ist natürlich ganz euch selbst überlassen. Wem das ganze öffentlich aber zu peinlich ist, der kann mir auch eine PN mit Bild und Text schicken und ich werde die Nachricht ganz vertraulich und anonym an den glücklichen Empfänger weiterleiten :saint:

    Bester Film
    Green Book


    Die Academy ist zwar nicht immer gleicher Meinung wie die Golden Globes, aber denke, dass Green Book oscar-baity genug ist, um den Preis dieses Jahr nach Hause zu nehmen. Mein persönlicher Favorit wäre von den Nominierten wohl The Favourite, ansonsten diverse Filme, die ich vor den hier Nominierten gesehen hätte.


    Beste Regie
    Alfonso Cuarón (Roma)


    Würde hier eigentlich auch lieber The Favourite sehen, glaube aber, dass die Academy Cuarón für sein bisher menschlichstes und persönlichstes Werk auszeichnen wird.


    Bester Hauptdarsteller
    Rami Malek (Bohemian Rhapsody)


    Sehe zwar ungern, wenn Schauspieler dafür belohnt werden, wenn sie eine bestehende Person 1:1 kopieren, aber dann doch noch lieber Malek als Bale, nachdem Gary Oldman letztes Jahr schon für eine ähnliche Rolle ausgezeichnet wurde. Mein persönlicher Favorit wäre Ethan Hawke in First Reformed, der aber aus mir unerklärlichen Gründen nicht nominiert wurde.


    Beste Hauptdarstellerin
    Olivia Colman (The Favourite – Intrigen und Irrsinn)


    Wäre auf jeden Fall verdient, auch wenn ich nicht verstehe, warum die Academy nach wie vor so tut, als würden Horrorfilme nicht existieren, und Toni Collette nicht nominiert hat :(


    Bester Nebendarsteller
    Mahershala Ali (Green Book – Eine besondere Freundschaft)


    Wird wohl kaum ein Weg dran vorbei führen. Würde zu gerne Steven Yeun für seine fantastische Leistung in Burning hier sehen, aber als ob die Academy neben Roma noch irgendwelche nicht-englischen Filme interessieren würden L O L


    Beste Nebendarstellerin
    Emma Stone (The Favourite – Intrigen und Irrsinn)


    Wird wohl eher wenn dann Rachel Weisz gewinnen, aber ich liebe Emma Stone und bin biased


    Bestes adaptiertes Drehbuch
    Eric Roth, Bradley Cooper und Will Fetters (A Star Is Born)


    Ist halt die gefühlt 100. Adaption des gleichen Stoffes, aber war halt auch ein sehr oscar-baity-Film, also wirds wohl auch gewinnen.


    Bestes Originaldrehbuch
    Deborah Davis und Tony McNamara (The Favourite – Intrigen und Irrsinn)


    Auch wenn First Reformed definitiv das stärkste Drehbuch der Nominierten hat.


    Beste Kamera
    Alfonso Cuarón (Roma)


    Bestes Szenenbild
    Fiona Crombie und Alice Felton (The Favourite – Intrigen und Irrsinn)


    Bestes Kostümdesign
    Sandy Powell (The Favourite – Intrigen und Irrsinn)


    Auch wenn ich zumindest hier mit einem Sieg von Black Panther leben könnte, denke ich, dass die Academy zu kostümversessen ist dafür.


    Beste Filmmusik
    Ludwig Göransson (Black Panther)


    Einfach weil Hip-Hop sowieso sehr präsent in unserer Gesellschaft und den Charts ist und das wohl der Soundtrack ist, der am meisten im Gedächtnis blieb.


    Bester Filmsong
    “Shallow” (A Star Is Born)


    Bete zwar für All the Stars, aber das ist auch okay.


    Bestes Make-up und beste Frisuren
    Greg Cannom; Kate Biscoe; Patricia DeHaney (Vice – Der zweite Mann)


    Bester Schnitt
    Yorgos Mavropsaridis (The Favourite – Intrigen und Irrsinn)


    Das hier ernsthaft Bohemian Rhapsody nominiert wurde hahahahahaha


    Bester Ton
    Tom Ozanich, Dean A. Zupancic, Jason Ruder; Steve A. Morrow (A Star Is Born)


    Bester Tonschnitt
    Ethan Van der Ryn; Erik Aadahl (A Quiet Place)


    Beste visuelle Effekte
    Roger Guyett, Grady Cofer, Matthew E. Butler; Dave Shirk (Ready Player One)


    Bester Animationsfilm
    Spider-Man: A New Universe


    Bester animierter Kurzfilm
    Bao


    Bester Kurzfilm
    Fauve


    Bester Dokumentarfilm
    Free Solo


    Bester Dokumentar-Kurzfilm
    A Night at The Garden


    Bester fremdsprachiger Film
    Roma (Mexiko)


    Auch wenn Shoplifters so viel besser war und WO ist Burning??

    Das Gespräch suchen halte ich ebenfalls für einen guten Schritt. Je nachdem, wie das ausfällt, solltest du dir aber auch vor Augen führen, dass man schlicht nicht jeder Person sympathisch sein kann, geschweige denn muss. Ich habe in einigen Freundeskreisen (vor allem Uni/Arbeit) Leute, mit denen ich selber nicht befreundet sein wollen würde, die aber zum Freundeskreis dazugehören und die ich deshalb halt "toleriere", vielleicht ist es bei dir ähnlich.