Beiträge von Claude

    und klargemacht hat, dass nicht nur er ein beschissenes Leben hat.

    Kakashi (danke für die Nominierung!) hat's imo einfach 10mal schlimmer erwischt und der ist nicht so abgegangen wie Sasuke


    Wobei Naruto und insbesondere Shippuden generell etwas die Krankheit hatte, mit fortlaufender Dauer immer mehr zur Kindheitstraume-Olympiade zu verkommen. Kaum ein (relevanter) Charakter, der nicht das schlimmstmögliche Leben durchmachen musste. Schon klar, die Welt der Ninja ist kriegsgebeutelt wie sonst was, aber es machte halt schon sehr stark den Anschein, als sei Kishimoto als Writer selten gut genug gewesen, um mehr oder weniger tiefgehende Charaktere zu schreiben, ohne dass sich deren gesamte Existenz um ihr Trauma dreht.

    Hatte nie Geduld dafür. Hab fünf Folgen mit einem Kumpel gesehen und guter Anime und so, aber meine Aufmerksamkeits- und Geduldsspanne ist wohl zu kurz, um Leuten über etliche Episoden hinweg beim Volleyball zuzugucken, sry. ;_;


    Volleyball an sich hat mich auch null interessiert tbh - ich mag die Charakterdynamiken und finde die Charaktere durchweg sympathisch, nicht selten auch relatable af. Ist für mich halt zu nem richtigen comfort watch geworden ^-^

    und man hat ganz klare Regeln, wann ein Post stehen bleibt und wann nicht.

    Aber gerade die letzten Tage haben doch gezeigt, dass es Definitionssache ist, was man beispielsweise als Beleidigung auffasst oder nicht? Meiner Meinung nach hat man durch solche Regelungen nichts anderes erreicht, als Flexibilität durch schwammige Begriffe einzuschränken. Die eigentliche Frage, was als löschenswerte Beleidigung zählen soll, muss sich die Moderation weiterhin stellen.


    Die Entschleunigungsregelung halte ich hingegen nicht für grundsätzlich verkehrt. Ich frage mich nur, ob es nicht besser wäre, diese Funktion als weiteres Instrument zu nutzen, mit dem man zu eskalieren drohende Themen kurzfristig belegen kann, statt diese über den ganzen Bereich zu stülpen. Dadurch verschärft man schlussendlich nur den großen Nachteil eines Forums gegenüber dem beliebteren Konstrukt von Messengern, nämlich, dass eine wirkliche Diskussion kaum in vernünftigem Zeitrahmen geführt werden kann.

    Für viele (nicht für alle, nicht zwangsläufig für euch) funktioniert Monogamie nicht

    Ja, aber genau so funktionieren doch auch für viele polyamore Strukturen nicht? Kommt ja auch nicht selten vor, dass Personen in sowas von Partner reingedrängt werden (und auch am Wunsch des Partners nach einer offeneren Beziehung eben diese Beziehung zerstört).


    Ich finde generell den Schluss, dass "deswegen" viele Ehen geschieden und Leute untreu werden mehr als schwierig. Insbesondere zum bewussten Schritt der Untreue und des damit verbundene emotionalen Schadens beim Partner gehört schon etwas mehr als Biologie und was "natürlich" ist und ich bin nicht begeistert davon, solche Menschen quasi damit zu entlasten, dass sie nur ihrer Natur folgen.


    Komme jetzt mit einer vergleichsweise wohl eher langweiligeren Einschätzung reingegrätscht, aber schlussendlich ist es vielleicht gar nichts schlechtes, wenn die eigene Sexualität bzw. das eigene Gender nicht unbedingt etwas super Aufregendes ist.


    Wie man der Grafik entnehmen kann, fühle ich mich selbst klar als Mann und in erster Linie entsprechend maskulin. Ähnlich wie Raito kann ich mich bei dieser Einschätzung ebenfalls auf meine über 1.90m, meine breiten Schultern und meine markanten Gesichtszüge verlassen, aber ich gebe bei meinem persönlichen Empfinden wenig darauf, was optisch, gesellschaftlich oder charakterlich "typisch männlich" sein sollte. Nicht, dass ich behaupten will, jeden Tag Genderrollen zu challengen, aber ich habe wenig Probleme damit, auch mit langen Haaren, Nagellack und viel rosa (so eine nice Farbe übrigens) rumzulaufen, wenn mir danach ist. (Übrigens, warum hat man eigentlich in Kleidergeschäften immer noch dauernd diese binäre Einteilung, wie soll ich z.B. bei meinen Skelettfingern jemals passende Ringe finden, wenn alle Männergrössen gefühlt bei Salatgurke anfangen argh).


    Was das Sexleben anbelangt gehöre ich wohl am ehesten "Gefühle müssen nicht, aber besser mit"-Sparte. Hab ohne Probleme auch oberflächliche Geschichten am Laufen und für mich braucht Sex auch nicht unbedingt Gefühle (ausser, dass man sich halt nicht gerade abstossend findet), aber Sex mit der richtigen Person ist halt irgendwo doch das Beste (was auch daran liegen mag, dass man sich und die gegenseitigen Bedürfnisse besser einschätzen kann als bei einem ONS). Schlussendlich gehört eine gewisse sexuelle Kompatibilität (was Art und Häufigkeit anbelangt) für mich auch definitiv zu einer guten Beziehung.


    Bin generell glaube ziemlicher Romantiker (ladies meine PNs sind offen) bzw. finde ich das in einer Beziehung auch sehr wichtig. Hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wo ich persönlich mich auf der Sparte von a- zu alloromantisch einordnen würde, weil ich mir gar nicht wirklich vorstellen kann, "echte" romantische Gefühle zu entwickeln, ohne eine Person näher zu kennen. Mag auch davon abhängen, was genau man zu "romantischen Gefühlen" zählt, aber sowas wie verknallt sein/erste Schmetterlinge wäre bei mir noch nicht romantisch genug.


    Und äh ja, definitiv monogam - hab sowieso schon Bindungsprobleme, da muss ich mir das nicht selber noch erschweren lol.

    Besonders beliebt scheinen bei uns Cartoons und alte Kinderserien zu sein, diese haben mit Abstand die meisten Stimmen im Gegensatz zu einigen real life Serien.

    Um die weitere Abstimmung daher fairer zu gestalten sind die Gruppen nun nach Votinganzahl sortiert, Genre spielen nun keine Rolle mehr

    Finde ich ehrlich gesagt etwas komisch - warum will man unbedingt weniger beliebte Serien in die nächsten Runden mitschleppen, nur, damit in jenen Gruppen letztenendes eh kaum gevotet wird?