Beiträge von short king

    Ich gebe zu, ich bin enttäuscht. Was ich wieder mal absolut schade finde ist, dass du, Edex , dir null Gedanken zu meinen Fragen gemacht hast, sondern einfach die gleichen simplifizierten Ansichten runtergebetet hast wie sonst auch immer. Das ist auch der Grund, warum ich deine ständigen Beteuerungen nicht ernst nehmen kann. Zugegebenermassen waren meine Fragen sehr suggestiv gestellt, eben, weil ich deine Gedanken und Recherchen in eine bestimmte Richtung lenken wollte. Leider hast du deinen Beteuerungen, dich von nun an besser informieren und deine Gedanken genauer strukturieren zu wollen, keinerlei Taten folgen lassen:


    Also für mich sollen die genauso bestraft werden wie jeder Mörder sonst auch. Auch wenn das Opfer nicht unschuldig war. Ich weiß ja nicht, was genau du jetzt mit "unschuldig" meinst. Ob du dahinter eine Familientragödie meinst oder sonst was. Mord ist für mich generell härter zu bestrafen als "nur" beleidigen, schlagen usw..

    Aber wenn es um Mord geht und klar ist, dass er auch der Mörder ist, dann kann man ruhig auch in Selbstjustiz töten. Was macht es da für einen Unterschied, ob man in Selbstjustiz tötet oder ob das Gericht die Todesstrafe verhängt, wenn es um den selben Straftäter geht?


    Du erwiderst auf zwei (bewusst) sehr ähnlich gestellt Fragen mit jeweils komplett entgegengesetzten Antworten. Du kannst nicht einerseits sagen, dass eine Person, welche einen Straftäter (es ist doch ganz offensichtlich, was ich in diesem Zusammenhang mit "nicht unschuldig" meinte) tötet, ganz normal als Mörder bestraft werden soll, dann aber anführen, dass einen Mörder zu töten nicht bestraft werden sollte.


    Weil der Staat hätte dann im Nachhinein ebenfalls die Todesstrafe ausgesprochen, daher kann der Staat den Privaten die Vorbildsfunktion zusprechen.


    Nicht für Ungut, aber... weisst du, was das Wort "Vorbildsfunktion" bedeutet? Wie soll der Staat einem Privaten eine Vorbildsfunktion zuschreiben? Das Schlimmste, was ein Staat tun kann, ist, sich die Rachegelüste und die Mobmentalität einzelner Bürger zum Vorbild zu nehmen.



    Keine Todesstrafe, weil ein früher Mord an Kindern würde die Wachstumsphase stoppen und den Kindern die Entwicklung des Körpers verhindern. Deshalb besonders sollte eine Mordbestrafung erst ab 18 sein. Weil mit 18 gilt man als erwachsen, wo die wesentlichen Wachstumsphasen und Entwicklungsstadien abgeschlossen sind. Die Bestrafung müsste mit viel Erziehung eingehen. Einen Mord im Kindesalter zu verüben sollte keinen Anlaß dazu dienen es auch im Erwachsenalter zu tun.

    Ach komm, trotz allem habe ich bei einer so formulierten Frage etwas mehr Denkleistung erwartet als nur mit "Kinder muss man milder bestrafen, weil es sind Kinder!" zu antworten :( Deine Begründung der Todesstrafe war, dass ein Mörder sein Mensch-Sein und damit auch sein Recht auf Leben verliert, sobald er mordet. Das würde bedeuten, dass es eine Zuschreibung der Menschlichkeit gibt, welche man ganz objektiv verlieren kann, sobald man ein fremdes Leben nimmt (und nur dann anscheinend, obwohl es diverse andere schwere Straftaten gibt, die ebenfalls mit Todesstrafen bestraft werden). Dann würde es argumentativ aber keinen Sinn machen, diese Sanktion bei Kindern auszusetzen, weil auch sie dadurch ihre Menschlichkeit verloren hätten.

    Ich verstehe nicht, inwiefern die Wachstumsmöglichkeiten eines Kindes ein Faktor dafür sein sollten. Wenn man einen Menschen per Todesstrafe ermordet, nimmt man ihm die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln und zu verändern, egal, in welchem Alter man das tut. Falls du meinst, dass mit 18 die körperliche und geistige Entwicklung von Menschen abgeschlossen sei: Auch das ist natürlich Unsinn; nicht ohne Grund entwickeln sich die Rechtsordnungen vieler Länder eher in die Richtung, dass man auch bis zu 25-jährige noch nach Jugendstrafrecht (milder) verurteilt und eher auf Lerneffekte als auf Sanktionen setzt. Weil der Mensch eben mit 17 Jahren und 364 Tagen nicht plötzlich den Schritt zum erwachsenen, völlig rational denkenden Menschen macht.

    weil man es angeblich besser weiß


    Nun, manchmal weiss "man" es halt einfach besser. Wie willst du zielbringende Kompromisse eingehen mit Leuten, die aussagekräftige Statistiken und Studien falsch interpretieren oder schlicht ignorieren? Wenn wir beim Beispiel Klimawandel bleiben: Ich würde ja nichts sagen, wenn wir mittlerweile an dem Punkt sind, wo man wirklich nur noch über Massnahmen und deren Wirkung und Nachteile diskutieren würde. Aber in vielen Bereichen sind noch nicht mal über "gibt es überhaupt einen Klimawandel" hinweggekommen und auf solche Mindermeinungen jedes mal auch noch einzugehen ist halt nicht zielführend.


    Sprich: Leute, die etwas hassen wollen, sind dabei einfach sehr laut und pöbeln dann gleich rum, dass man ihnen ihre "Meinungsfreiheit" nehmen würde oder es eine "linke Meinungsdiktatur" gäbe, wenn man etwas gegen ihr Arschlochverhalten einzuwenden hat.


    Sehr interessant zu beobachten ist auch, wie sensibel Leute oft darauf reagieren, so gelabeled zu werden, wie sie sich präsentieren. So vertreten sie in irgendwelchen Kommentarspalten sexistische, rassistische oder, weniger extrem, einfach eher rechtsgerichtete Meinungen und dann ist das Geheule gross, wenn man das Kind beim Namen nennt. "Jetzt ist es schon rechts, wenn man die Meinung X vertritt??" Ja, ist es, das ist literally die Definition deines Punktes.

    Welche Argumente werden eigentlich, Kultur und Tradition mal ausgenommen, für ein Kein-Tempolimit-System angeführt? Also ganz ernst gemeinte Frage, so als Nicht-Deutscher, der mit dem Thema eher selten konfrontiert wird und bisher hier nur was von Studien gelesen hat, die eher dagegen sprechen.

    Wenn ich aber etwas völlig Neues erschaffe, eben eine Zeichnung, und diese verschenke stellt sich für mich die Frage, inwiefern ich bei einem Geschenk Rechte meines Werkes an den Empfänger abtrete.

    ABER ich trete die Rechte (oder ist das Eigentum passender?) an dem Gegenstand schließlich an eine dritte Person


    Du trittst bei einem Verkauf oder einer Schenkung in erster Linie das Eigentumsrecht an den Käufer/Beschenkten ab. Dieser kann dann als Eigentümer über genau diese Sache frei verfügen, sie z.B. verkaufen, verschenken oder zerstören. Für die Vervielfältigung und die Verbreitung eines Kunstwerkes ist allerdings nicht das relevant, sondern, wer die Verwertungsrechte an dieser Sache besitzt. Diese Verwertungsrechte werden bei einem Kauf oder einer Schenkung nicht automatisch auch der anderen Person verliehen. Will ich, dass der andere diese Rechte ergreifen kann, muss ich ihm diese gesondert einräumen, was meist sicherheitshalber mit einem entsprechenden Vertrag getan wird. Falls dies nicht geschehen ist, habe ich, wie gesagt, rechtliche Möglichkeiten gegen diese Person, wenn sie das Werk trotzdem vervielfältigt und verkauft. Ob man diese Möglichkeiten unter Freunden ergreift, ist dann wieder eine andere Frage. Ich kann der anderen Person allerdings nur verbieten, genau dieses Bild weiterzuverkaufen, wenn ich davor eine entsprechende Vereinbarung mit ihr getroffen habe.

    Das würde mich rechtlich doch Mal interessieren: Ich schenke jemandem ein Bild, weil ich ihn mag, und derjenige fängt dann ohne Absprache an damit Geld zu verdienen. Habe ich da als Künstler schlicht Pech gehabt weil es ein Geschenk war oder kann man tatsächlich dagegen vorgehen? :unsure:


    Wenn du in einem Laden ein Produkt kaufst, darfst du dieses dann 1:1 nachbauen, deine Kopien verkaufen und damit Geld verdienen?


    Wenn du etwas kaufst, an dem ein anderer Urheberrechte hat, erwirbst du gleichzeitig das Eigentum an diesem Gegenstand und damit die (meist) uneingeschränkte materielle Verfügungsmacht über diese Sache. Das bedeutet, dass du genau diese Sache weiterverkaufen darfst. Die restliche Urheberrechte bleiben allerdings beim Verkäufer. Im konkreten Fall bedeutet das, dass das geschenkte Bild an sich weiterverkauft, verschenkt, zerstört etc. werden darf. Es kann aber selbstverständlicherweise nicht einfach so reproduziert und vermarktet werden, andernfalls können Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche entstehen.

    Naja, sagen wir mal so: Was der Freund mit Geschenken macht, ist hinterher seine Sache, da sie ihm dann schließlich gehören (ich nehme jetzt mal diese total ernsten eventuellen Erben aus, bei denen es nicht immer einfach so geht). Für den Künstler ist es natürlich blöd und mag auch ungerecht sein. Aber da er die Dinge eben verschenkt hat, hat er auch keine Anspruch mehr darauf?

    So wie ich das verstanden habe, produziert der Freund Sticker der Zeichnung und macht mit dem Verkauf dieser Profit. Solche Rechte würde nicht einfach so auf den Freund übergeben, selbst wenn man diesem ein Exemplar ein Originalzeichnung schenkt.

    Und da wird jeder wohl schonmal die Erfahrung gemacht haben: weil das manchmal Leute sind, mit denen man nichts anfangen kann. Der Bildungsgrad kann zu niedrig sein, die politischen Ansichten können total entgegengesetzt sein, das Wertesystem total anders. Jeder hat irgendwo Menschen, deren Ansichten er -warum auch immer- nicht an sich heranlassen möchte. Und dann gebe ich avalanche total recht darin, dass es zu einer gewissen Sozialhygiene gehört, sich dann zu fragen, ob man mit denen immer auch noch diskutieren möchte.


    Ich sehe deine Punkt, bin aber nicht sicher, ob ich dem so generell zustimmen würde. Vermutlich spricht da bei beiden von uns auch viel individuelle Erfahrung mit, aber ich empfinde es gerade als Reiz in Diskussionen, wenn zwei Seiten aufeinander treffen, die (sehr) unterschiedliche Meinungen vertreten. Mein Freundeskreis ist (bis auf die jeweiligen Extrempositionen) gefühlt auf jedem Punkt des politischen Spektrums zu finden und ich schätze jede Diskussion, die man zu den teilweise umstrittensten Themen hat. Ich glaube, die Probleme, die in Internetdiskussionen oft auftreten, liegen eher an mangelnden Diskursfähigkeiten denn an den gegensätzlichen Positionen.


    Ein Extrembeispiel von sowas (dass aufgrund seiner Tragweite obv nicht auf jeden anderen Fall angewendet werden kann, aber wohl ein interessanter Denkanstoss ist) wäre wohl der Fall von Daryl Davis, der als Afroamerikaner besser verstehen wollte, wo Rassismus wurzelt und deshalb regelmässig Veranstaltungen des Ku-Klux-Klans besuchte. Das führte dazu, dass er sich mit mehreren KKK-Mitgliedern (unter anderem dem dortigen "Führer") anfreundete, diese zum Austritt aus dem Klan bewegte und die KKK-Bewegung in Maryland komplett auflöste (hier übrigens ein interessantes Video dazu, das einen unabhängig von seiner Einstellung zu diesem Thema interessieren könnte!). Ich will natürlich nicht sagen, dass man solche Wege gehen muss und jeder Kontakt zu "Andersdenkenden" die Welt verändert, aber ich finde es durchaus wichtig, dass man sich auch in ungewohnte Gefilde bewegt. Dass solche Diskussionen aber kräftezehrend, nervig etc. sein können, den widerspreche ich gar nicht und ich finde es auch völlig okay, wenn Leute für sich entscheiden, dass sie solche Diskussionen nicht eingehen wollen. Aber dann verzichtet man mMn. ganz oder gar nicht.



    Besonders krass zeigt sich das zB das in Fachdiskussionen, wo man mehr Ahnung hat [...]


    Ja und nein. Extremfälle, in denen Leute - besonders in den Naturwissenschaften und anderen "diskussionslosen" Gebieten - nicht mal die Basics kennen, ja, da stimme ich dir zu. Gerade bei geisteswissenschaftlichen Themen habe ich im Bisaboard und ähnlichen Foren aber eher das Gegenteil erlebt, also Leute, die zwar halt nicht Experten auf dem Gebiet sind, Fachbegriffe und dergleichen nicht kennen, aber trotzdem individuelle und interessante Einblicke in bestimmte Themen gewähren. Gerade wenn ich meine Mitstudenten anschaue ist die Gefahr bei "Experten" halt sehr hoch, dass man irgendwann zum Fachidiot wird, wenn man nur unter seinesgleichen wandelt. Ich schätze jede Diskussion, die ich hier mit juristischen Laien habe, weil sie mir oft Perspektiven aufzeigen, die ich gar nicht bedacht hatte, einfach, weil ich schon viel zu sehr in gewohnten Strukturen denke. Gerade sowas wie Recht oder Politik darf meiner Meinung nach nie den Bezug zur Allgemeinheit verlieren und dazu gehört auch der ständige Diskurs mit Nicht-Experten.



    Ich erwische mich auch oft dabei in Diskussionen eher durch provokant freche Beiträge zu glänzen, aber für mich ist das ein Spaßfaktor.


    Stimme deinem Beitrag zu und ich bin ebenfalls der Meinung, dass man nicht jede Diskussion zu verbissen angehen sollte. Man darf aber imo nie vergessen, dass man teilweise auch mit Leuten diskutiert, denen ein Thema einfach sehr am Herzen liegt. Gerade bei politischen, gesellschaftliche, sozialen Themen gibt es immer auch Betroffene, die es natürlich in den falschen Hals bekommen können, wenn sie das Gefühl haben, man macht sich über ihre Erfahrungen und Probleme lustig.

    Ich nehme mich mal als Beispiel und das Kuscheljustiz Thread


    Ja, leider sind gerade diese emotionalen Themen sehr oft die, in denen sich beide Seiten nicht unbedingt mit Ruhm bekleckern. Ich gebe dir auch recht, dass gerade solche Topics sehr oft ein Paradebeispiel dafür sind, wie man eben nicht auf fremde Meinungen eingehen sollte. Das Problem ist aber halt auch nicht selten, dass Leute komplett an den eigenen Beiträgen vorbeilesen und -reden und dann, wenn man nochmal darauf eingeht, behaupten, der Punkt würde wieder zerredet werden. Dabei wurde er noch gar nicht beredet, weil auf etwas komplett anderes geantwortet wurde, das gar nicht Thema war.


    Insgesamt hab ich das Gefühl, dass man draußen ein bisschen mehr Ahnung von anderen Weltbildern hat - zumindest was meinen Erfahrungen angeht.


    Diese Aussage trieft halt nur so vor Ironie, weil du dich bisher sehr erfolgreich als jemand präsentiert hast, der ausserhalb seines eigenen, sehr eingeschränkten Weltbildes, kaum etwas kennt. Fremde Meinungen, Ansichten, Lebensweisen und Erfahrungen scheinen dir komplett egal zu sein. Du führst Diskussionen nur, wenn sie dir etwas "bringen" (aka. wenn sie dein eigenes Weltbild bestätigen). Und nein, ich tue nicht so, als würde ich dich privat kennen, aber das ist genau das, was jeder vernünftige Mensch in deine Beiträge und Formulierungen lesen würde.


    Darum geht es mir in einer Diskussion nicht, sondern darum, dass ich meine Meinung zum Thema abgebe.

    Politik und Fußball interessieren mich nicht die Bohne. Einzig Kunst ist das, was ich appreciate.


    Ich frage mich halt ernsthaft, wie man mit so viel Desinteresse an der Welt um einen herum durchs Leben gehen kann. "Ich interessiere mich nicht für Politik" ist halt auch quasi immer die Ausrede von Leuten, die schlicht zu faul sind, sich über Dinge richtig zu informieren, weil absolut alles in unserem Leben zumindest ein Schnittbereich von Politischem ist. Wenn es dir in einer Diskussion darum geht, deine Meinung abzugeben, dann führst du keine Diskussion, Punkt.

    Weil das letztendlich nur ein Pokemonforum ist und man sich hier ursprünglich nur wegen den Pokemonspielen angemeldet hat. Guck dir doch die Leute an, die die Aussagen anderer hier so ernst nehmen, alles Komitee-Mitglieder und Mods, für diese Teammitglieder ist, ich behaupte mal, das Forum nicht bloß irgendein Forum, sie assoziieren mehrere Sachen damit.

    Ich assoziiere nichts mit dem Forum. Daher lösche ich auch meinen Account einfach, wenn mir die Stimmung hier nicht mehr gefällt oder beteilige mich auch nicht mehr weiter an einer Diskussion.

    Einigen Leuten ist es letztendlich nicht so wichtig, was ein paar Leute im BisaBoard über sie denken und demnach fühlen sie sich auch nicht dazu verpflichtet, sich weiter für ihre Meinung zu rechtfertigen. Gibt wichtigere Sachen.

    Dann ist mir es auch egal, ob es dem Sinn des Bereichs entspricht, oder nicht.


    Schade, dass du so ein eingeschränktes Verständnis davon hast, was es bedeutet, zu diskutieren. Hast du schon jemals mit deinem Freundeskreis angeregte Diskussion geführt, in denen man sich widersprochen und sich gegenseitig für unrecherchierte Meinungen auch mal outcalled hat? Hast du schon in Uni, Schule oder Beruf Diskussionen mit Lehrern, Arbeitskollegen, Mitstudenten geführt, weil dir ein Thema am Herzen lag? Falls ja, warum? Deiner Argumentation zufolge hätten auch diese Diskussionen keinen "Mehrwert" für dich, warum also überhaupt über irgendetwas diskutieren? Wenn du Diskussionen nur mit Leuten führst, bei denen dir wichtig ist, "was sie von dir denken" führst du doch sowieso keine richtigen Diskussionen, sondern sagst einfach das, was sie hören wollen bzw. was sie von dir in deiner jeweiligen Rolle erwarten.


    Was genau das Umfeld ist, in dem man diskutiert, ist doch schlussendlich sowieso egal. Ist eine falsche Statistik weniger falsch, ein sexistisches/rassistisches/menschenverachtendes Gedankengut weniger schlimm, nur, weil sie in einem Pokémonforum getätigt werden? Sich darüber lustig zu machen, was einem anderen wichtiger oder weniger wichtig ist ist bei allem nötigen Respekt etwas vom Peinlichsten, was man in einer Diskussion tun kann und es entlarvt ausnahmslos Leute, die nicht diskutieren können und deren Meinung noch nie ernsthaft von anderen angegriffen wurde, weil sie sich im Alltag wohl lieber ihre eigene Wohlfühlbubble erschaffen.

    Einige Leute verstehen halt nicht, dass Diskussionen irgendwo ein Ende haben, weil mein sein Gegenüber nicht überzeugen kann.


    Aber ist denn "das Gegenüber überzeugen" der einzige Grund, warum man eine Diskussion führen sollte? Mir zum Beispiel macht es einfach Spass, Diskussionen zu führen, fremde Meinungen zu hören und erläutert zu bekommen, wie sie auf diese Gedanken kamen. Und ich bin ganz ehrlich, ich bin sehr oft enttäuscht darüber, wie unwillig die Leute sind, richtige Diskussionen zu führen. Allzu oft posten Leute ihre Meinung mal mehr, mal weniger ausführlich in ein Topic und sobald jemand darauf eingeht, folgt "das ist aber meine Meinung" oder "darüber zu diskutieren ist mir zu anstrengend/meine Zeit nicht wert" als Antwort. Okay, cool, aber das ist doch nicht der Sinn des Bereichs? Natürlich, und da will ich dir gar nicht widersprechen, gibt es auch Leute, die nicht locker lassen und die gleichen Punkte immer und immer wieder neu aufrollen. Nicht selten sind es aber halt auch genau die Leute, die genervt reagieren, die selber null auf Gegenargumente eingehen und eigene Meinungen kein Stück genauer erläutern und das ist halt einfach schade. Ich beharre beispielsweise auch oft darauf, dass Leute auf meine Posts eingehen und stelle, wo nötig, auch die gleiche Frage einfach immer und immer wieder, wenn sie (absichtlich) überlesen wird. Kann das nervig sein? Natürlich, aber genau so nervig ist es, sich Zeit für einen argumentativen Post zu nehmen, nur damit das Gegenüber dann meint "nö, darauf will ich nicht eingehen, ist ja alles subjektiv und meine eigene Meinung".


    egal ob du deine Meinung sogar als subjektiv darstellst


    Und eine subjektive Meinung kann man nicht debattieren? Auch diese stützt sich immer auch auf objektive Standpunkte und nicht selten schlicht auf Nicht-, Halb- oder Falschwissen.

    Kommt drauf an, was genau Freundschaft für dich ist. Wenn du zum Beispiel in einer Klicke bist, 5 davon sind Mädels und 5 davon sind Jungs, und du mit einem Mädchen kaum sprichst, sondern nur eine kleine Umarmung und "Hallo, wie geht's"-Gespräche führst, ist das für mich schon mal keine Freundschaft, sondern eher ein Zwangsgespräch, weil ihr mit den gleichen Leuten abhängt und ihr miteinander klarkommen müsst. Ob solche Relationen zwischen beide Geschlechter nun funktionieren oder nicht kann ich leider nicht mit einer wissenschaftlichen Aussage beantworten, zumal ich bisher noch keine einzige, die funktioniert hat, gesehen habe, sondern eher "Freundschaften", die entweder auseinander gegangen sind oder zu Beziehungen geführt haben.

    Freundschaft ist für mich genau das, was sie auch bei anderen Männern wäre: gegenseitiges Vertrauen, gemeinsam verbrachte Zeit, ein inniges Verhältnis, die ganze Palette halt. Und genau das haben ich und Milliarden anderer Leute auch bei andersgeschlechtlichen Personen.


    Herr Professor, willst du mir etwa damit sagen, dass 20-jährige Frauen sich in 60-jährige Männer verlieben können? Come on, man braucht kein Wissensgenie zu sein, um zu verstehen, dass es sich bei solchen Fällen nur um das Reichtum des Mannes handelt.


    Und das ist halt einfach Unsinn. Gibt immer mal wieder Kolumnen, wo Paare mit hohem Altersunterschied darüber reden, wie der Alltag für sie aussieht und mit welchen Vorurteilen sie konfrontiert werden und natürlich ist da auch immer "er/sie will sie/ihn finanziell ausbeuten". Komischerweise haben dabei aber meist beide Partner einen total "normalen" Job, mit dem sich definitiv nicht das grosse Geld machen lässt. Du überträgst halt einfach deine eigenen Vorstellungen, wie ein Partner auszusehen hat auf andere und behauptest, dass alles, was von abweicht, nicht ehrlich sein kann.


    Wenn es um Bisexuelle geht, juckt es mich ehrlich gesagt eher weniger, ob meine Partnerin sich mit so einer Person in eine Freundschaft verwickeln möchte oder nicht. Nur bei Männern habe ich die Befürchtung, dass eine Freundschaftsrelation gar nicht klappen würde, was natürlich nicht heißt, dass ich ihr den Umgang mit andere Kerle jemals verbieten würde.

    Wieso? Anscheinend ist deine Befürchtung ja, dass dir deine Partnerin untreu werden könnte, wenn sie mit Personen des anderen Geschlechts Zeit verbringt (mal abgesehen davon, dass ich dann vielleicht mal das eigene Vertrauen in meinen Partner hinterfragen würde). Das kann aber bei bisexuellen Personen genau so "passieren" (zumindest in eurer Vorstellung) wie bei heterosexuellen Männer, wo machst du da einen Unterschied?

    Was das Thema Freundschaft zwischen Frauen und Männern angeht, bin ich der Meinung, dass es fast sogar nicht möglich ist. Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass Leute sich erstmal "befreunden", nach einer kurzen Zeit sich aber irgendjemand in dieser Freundschaft verliebt, was sich letztendlich zu einer Beziehung oder ein plötzlicher Kontaktabbruch entwickelt.


    Und jeder Mensch auf dieser Welt, der Freunde des anderen Geschlechts hat, kann dir sagen, dass das nicht stimmt. Mal abgesehen davon, dass du das sowieso nicht beurteilen kannst, weil du das (so wage ich zu behaupten) nur bei einer insignifikant kleinen Anzahl an Leuten selber beobachtet haben kannst klingt das halt auch sehr nach dem Gedankengang, wie ihn Pubertierende oft haben (ohne jetzt Annahmen machen zu wollen, wie alt du bist). Wenn man diesem Glauben wirklich folgt muss es aber extrem anstrengend sein, Beziehungen zu führen. Wie soll man seinem Partner einen eigenen Freundeskreis erlauben, wenn man ständig davon ausgehen muss, dass dieser sich in seine andersgeschlechtlichen Freunde verliebt?


    Was die ganze Geldsache mit den Frauen angeht, bin ich der Meinung, dass diese Strategie bei den meisten sogar wirkt. Natürlich betrifft das jetzt nicht alle, ich bin mir ziemlich sicher, dass es selbständige Frauen dort draußen gibt, die sich von sowas nicht vergeben lassen. Aber wenn man sich die meisten Beziehungen, vor allem bei Celebrities, den Altersunterschied so anschaut, merkt man ziemlich schnell, dass dieser in manchen Fällen sogar ziemlich groß ist. Jedoch, um das ganze zu balancieren, muss man auch gestehen, dass es auch umgekehrt bei manchen Beziehungen der Fall sein kann, dass die Frau dann eher die reiche und ältere Rolle übernimmt.


    Was für eine komische Verbindung von Altersunterschied und Beziehungen ziehst du da bitte? Mal abgesehen davon, dass sich die Beziehungen von Prominenten, die ständig in der Öffentlichkeit stehen und nur mit "Ihresgleichen" verkehren sowieso nur schwer auf die Allgemeinheit übertragen lassen: Nicht jedes Paar mit einem hohen Altersunterschied hat einen reichen Teil, lol. Generell ist "viel Geld würde die meisten Frauen überzeugen" halt auch wieder Sexismus und da hilft es auch nicht, wenn man das wieder mit nachgeschobenen Sätzen wie "aber nicht bei allen" oder "bei manchen Männern sicher auch!!" zu relativieren versucht. Natürlich ist es für viele wichtig, dass ein potentieller Partner finanziell auf beiden Beinen steht, weil finanzielle Probleme eine Beziehung nun mal extrem belasten können. Dass bedeutet aber nicht, dass "die meisten" Frauen (oder Männer) Golddigger sind.


    Was das Thema europäische und asiatische Frauen angeht, habe ich den Vergleich, den Bastet gemacht hat, nicht ganz verstanden. Falls dir dieses "asiatische Frauen bleiben zu Hause, kümmern sich um den Haushalt etc. und europäische Frauen genießen ihre Selbständigkeit und leben ihre Leben, wie es sein soll" in den Sinn gekommen ist, avalanche zu unterdrücken, muss ich sagen, dass du da ein bisschen falsch liegst. Selbst in europäischen Ländern sieht man das sehr häufig, dass Frauen eher diejenigen sind, die sich um ihre Kinder und um den Haushalt kümmern, was in der heutigen Welt ziemlich als normal betrachtet wird. Immerhin leben wir nun mal in einer traurigen Welt, in der Männer mehr Geld als Frauen verdienen, wieso man auch diesen Unterschied zwischen den Geschlechtern bis heute noch einlebt, weil je mehr Kohle, desto besser. Selbst deutsche Frauen machen das, aber der große Unterschied ist eher, dass wir, europäische Leute, es nicht mehr als "Norm" betrachten, dass wir noch diese krassen Unterschiede zwischen beide Geschlechtern haben, während asiatische (eher arabische Staaten) dieses leider nicht einsehen wollen.


    Der ganze Abschnitt ist ein einziger Widerspruch. Ist es nun in europäischen Ländern normal, dass Frauen "ihren Platz" haben oder wird es nicht mehr als Norm betrachtet? Du sagst, dass Bastet falsch liegt, wenn sie davon ausgeht, dass man ein bestimmtes Bild von ausländischen Frauen hat, nur um am Ende des Abschnitts dann zu sagen, dass genau das zutrifft, lol.

    Ich halte Einsicht für löblich und self-improvement erst recht, aber du musst doch nicht jedes mal deine Meinung um 180 Grad drehen. Schlussendlich ist vieles hier auch einfach Meinungssache und die meisten Meinungen dürfen auch vertreten werden, wenn man sie denn fundiert vorstellt und die nötige Recherche betreibt.


    Dennoch möchte ich Euch einfach fragen, warum ich und auch viele Andere bei solchen Themen die Todesstrafe fordern bzw. so aufgebracht werden?


    Weil es halt ein emotionales Thema ist. Ich finde es grundsätzlich nicht verwerflich, wenn Emotionen in Diskussionen einfliessen, weil es nun mal menschlich ist; absolut objektiv kann niemand von uns entscheiden. Recht beantwortet in erster Linie die Frage, ob etwas legal ist oder nicht, aber das bedeutet nicht, dass es nicht von ethischen und moralischen Strömungen durchzogen wäre. Die Todesstrafe ist der schnellste und einfachste Weg, um unser gesellschaftliches Bedürfnis nach Vergeltung und Bestrafung zu befriedigen, welches durch schwere Straftaten entsteht.


    Ist es okay wenn man selber sagt, dass man mit Mördern nichts zu tun haben möchtet? Also keine Freundschaften mit Mördern abschließen und auch in keinen Gespräch eintreten. Jeder hat doch das Recht zu entscheiden.


    Natürlich ist es das, nur siehst du hier ja selbst einen gewichtigen Unterschied zur Debatte über Todesstrafen: Die Entscheidung, die du hier triffst, betrifft in erster Linie dich selbst. Natürlich kann, bei genug Personen, die so denken, gesellschaftliche Ächtung des Straftäters ein Nebeneffekt sein, aber primär entscheidest du über dich selbst. Bei der Todesstrafe hingegen entscheidest du über die andere Person und deren Schicksal.


    Das Auge um Auge Prinzip, tötet jemand nur andere Mörder. Sind diese Morde dann gleichzusetzen wie wenn jemand Unschuldige tötet? Falls ja, warum? Und falls nein, warum?


    Ich "beantworte" deine Frage mit einer Gegenfrage, die ich dir schon ein Mal gestellt habe, in der Hoffnung, dass du dir dazu dieses Mal vielleicht Gedanken machst: Wie behandle ich Mörder, die jemanden getötet haben, der nicht "unschuldig" ist? Darf ich jemanden dafür bestrafen, dass er in Selbstjustiz einen (angeblichen) Straftäter tötet? Ist der einzige Unterschied, dass der Tötende dann als Privater und nicht als Staat auftritt und müsste dann der Staat nicht erst recht eine Vorbildsfunktion einnehmen?


    Ich glaube mich daran zu erinnern, dass du Mörder hinrichten willst, weil sie ihr Mensch-Sein dadurch eingebüsst haben, darum noch eine weitere Abschlussfrage: Wie würdest du mit Jugendlichen oder sogar Kindern umgehen, die morden? Berühmte Beispiele gibt es dazu ja genug, leider. Wenn der Grund, Leute mit der Todesstrafe zu sanktionieren deren Verlust der Menschlichkeit ist, dürfte deren Alter dafür ja eigentlich keinen Unterschied machen.

    Da das Thema hier immer mal wieder auftaucht: Mitte September haben die Briten ihr Modell des "Unduly lenient sentence scheme", also der "übermässig nachsichtigen Strafe", erweitert. Es handelt sich dabei um ein strafrechtliches Modell, welches es der Gesellschaft erlaubt, auf ihrer Meinung nach "zu lasche" Sanktionen einzuwirken: Jede Personen (generell, es muss sich hierbei nicht um Leute handeln, die irgendwie in den Prozess involviert sind/waren!) kann bei der Generalstaatsanwaltschaft anfragen, ob ein Fall ans Berufungsgericht gezogen werden soll, wo die Strafe potentiell erhöht werden könnte. Der Katalog der Strafen, die dadurch weitergezogen werden können, wurde nun kürzlich erweitert, so dass mittlerweile unter anderem Mord, Vergewaltigung, Raub, einige Sexualverbrechen an Kindern (insbesondere auch Kinderpornografie), Kinderquälerei, schwere Fälle von Betrug, schwere Drogendelikte etc. darunter fallen. Alleine 2018 wurden 99 Strafen so erhöht.


    Was haltet ihr von dieser Herangehensweise? Ist es richtig, ein solches Instrument in die Hände der Bevölkerung zu geben? Sollte Deutschland/Schweiz/Österreich ein ähnliches System etablieren?


    Quellen für Interessierte:

    http://www.solicitorsjournal.c…-sentence-scheme-extended

    https://commonslibrary.parliam…-lenient-sentence-scheme/



    edit: Wohl ein eher unwichtiges Anliegen, aber wäre es vielleicht sinnvoll, den TItel des Topics etwas allgemeiner zu formulieren? Jetzt mal abseits von der Tatsache, dass nicht alle User hier Deutsche sind ist es auch nicht ganz sinnvoll, jede Diskussion hier in Bezug zu Deutschland zu stellen. Alaiya   Cassandra   Gucky   Namine

    Finds tbh bisschen schade, dass man bei den neuen Formen wieder eher darauf schaut, welches die typischen Fanlieblinge sind und weniger, bei welchen Pokémon man kreative Ideen für eine neue Form hat. Bei Pokusan hat das doch auch gut funktioniert, aber die Pokémon einfach in die Höhe strecken und eines ihrer distinctive features etwas vergrössern ist halt... naja, nichts besonders leider.


    Habe irgendwie generell das Gefühl, dass die Gigadynamax-Form von Pokusan eigentlich mal als "normale" Entwicklung gedacht war, die dann aber zu aufwändig und gross dafür war und irgendjemand im Entwicklerteam kam auf die Idee "hey, lasst uns doch einfach gleich eine neue Spezialform daraus machen".

    Ich habe keine Lust mehr noch groß dazu was zu sagen. Ich habe alles gesagt und ansonsten zieht sich das alles so in die Länge, dass mir dabei der Kopf platzt. Es ist völlig klar, dass ich so nicht auf alles eingehen kann. Es ist blöd, ja. Aber ich schaffe es einfach nicht.


    Das ist an dem Punkt eine relativ lustige Aussage, denn du bist noch wortwörtlich auf gar nichts eingegangen. Komischerweise hast du keine zeitlichen Probleme, wenn du in ellenlangen Posts deinen eigenen Standpunkt immer und immer wieder durchkaust, aber sobald du sinnvoll auf fremde Fragen eingehen und deine eigenen Meinung hinterfragen sollst, ist es plötzlich "zu viel".


    "Stell Dir vor es ist Krieg und keiner macht mit"


    Ich bezweifle irgendwie stark, dass damit gemeint war, dass man alle am Krieg Beteiligten hinrichten soll, lol.


    Ich glaube, was mich am Allermeisten an deinen Beiträgen aufregt, ist die Tatsache, dass du dir nicht mal bei sowas extrem Wichtigem wie Menschenleben die Mühe machst, dich näher zu informieren. Ich bete dir nicht vor, dass du irgendwelches Mitleid mit Mördern haben muss oder sage, dass man ein Monster ist, weil man für diese die Todesstrafe fordert. Aber hier den Tod fremder Menschen zu fordern und dabei selber noch zu faul sein, auch nur fünf Minuten zu googlen, um das Thema, über das man sich aufregt, besser zu verstehen, ist absolut schrecklich. Und ich rede hier nicht davon, dass du mir nicht die Mordmerkmale auswendig aufzählen kannst oder aus dem Kopf die Kosten der Todesstrafe kennst. Aber ernsthaft zu glauben, dass Gerichte Gedanken lesen können und nur 100%ig Schuldige verurteilen oder dass jeder Mensch "Blockaden" im Kopf hat, die ihn von Straftaten abhalten; irgendwelche Behauptungen aufzustellen und Quellen und Statistiken, die das widerlegen, einfach zu ignorieren - das hat für mich nichts mehr mit fehlendem "Fachwissen" zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit einem Desinteresse an der Welt um einen herum. Und dass man sich mit einem solchen Desinteresse noch anmasst, über Leben oder Tod wildfremder Personen urteilen zu dürfen, ist schlicht ekelhaft.


    Nur unterscheidet das Strafgesetzbuch Mord und Totschlag halt nicht durch das Kriterium der Begehung im Affekt. Darum sage ich ja, dass Edex sich einer Argumentation bedient, die er selber nicht versteht.


    Edit: und bevor mir das wieder vorgeworfen wird: Nein, mir geht es nicht darum, Gesetzbücher als unabänderliche Bibeln anzupreisen. Aber "Mord" juristisch mit "geplanter Tötung" gleichzusetzen, wäre nicht mur unsinnig, sondern würde auch verkennen, dass ja gerade die unberechnbaren Triebtäter oft die gefährlichsten und gesellschaftlich geächtesten sind.

    Supreme Ich kann ebenso beide Seiten nachvollziehen, nur ist es unglaublich schwer mit Edex zu diskutieren, weil er sämtliche seiner Meinungen auf Halb- oder Nichtwissen fusst. Das zerstört leider jegliches Verständnis, das man für seine Haltung haben könnte.


    Alleine dein letzter Beitrag und die Beiträge im Kuscheljustiztopic wieder, Edex. Du scheinst weder von Biologie noch Psychologie eine grosse Ahnung zu haben (deine Ausführungen zum Affekt sind zB auch völlig Blödsinn, vermutlich, weil du das Wort nicht richtig verstehst), was an sich auch völlig okay ist, aber dann informiert man sich doch, bevor man sich über derart gewichtige Themen aufregt. Aber viel schlimmer, du ignorierst fremde Quellen und Statistiken, liest die Quellen, die du selber postet, nicht mal richtig und ignorierst fremde Fragen, weil du merkst, dass sie deinem eigenen Punkt widersprechen würden. Meine Aussagen und Quellen im Kuscheljustiztopic hast du beispielsweise vollkommen unkommentiert gelassen.


    Aber näher zum Thema nochmal: Was sind die Vorteile einer Todesstrafe abseits der Vergeltung und inwiefern sollen sie die extremen Nachteile (Hinrichtung Unschuldiger, der Staat als Mörder, extreme Kosten) aufwiegen? Wie oft muss man dir noch erklären, dass die meisten Tötungsdelikte aus den Affekt heraus begangen werden? Deine Ausführungen zum Affekt sind völlig wirr.