Beiträge von short king

    Was das Thema Freundschaft zwischen Frauen und Männern angeht, bin ich der Meinung, dass es fast sogar nicht möglich ist. Zumindest habe ich die Erfahrung gemacht, dass Leute sich erstmal "befreunden", nach einer kurzen Zeit sich aber irgendjemand in dieser Freundschaft verliebt, was sich letztendlich zu einer Beziehung oder ein plötzlicher Kontaktabbruch entwickelt.


    Und jeder Mensch auf dieser Welt, der Freunde des anderen Geschlechts hat, kann dir sagen, dass das nicht stimmt. Mal abgesehen davon, dass du das sowieso nicht beurteilen kannst, weil du das (so wage ich zu behaupten) nur bei einer insignifikant kleinen Anzahl an Leuten selber beobachtet haben kannst klingt das halt auch sehr nach dem Gedankengang, wie ihn Pubertierende oft haben (ohne jetzt Annahmen machen zu wollen, wie alt du bist). Wenn man diesem Glauben wirklich folgt muss es aber extrem anstrengend sein, Beziehungen zu führen. Wie soll man seinem Partner einen eigenen Freundeskreis erlauben, wenn man ständig davon ausgehen muss, dass dieser sich in seine andersgeschlechtlichen Freunde verliebt?


    Was die ganze Geldsache mit den Frauen angeht, bin ich der Meinung, dass diese Strategie bei den meisten sogar wirkt. Natürlich betrifft das jetzt nicht alle, ich bin mir ziemlich sicher, dass es selbständige Frauen dort draußen gibt, die sich von sowas nicht vergeben lassen. Aber wenn man sich die meisten Beziehungen, vor allem bei Celebrities, den Altersunterschied so anschaut, merkt man ziemlich schnell, dass dieser in manchen Fällen sogar ziemlich groß ist. Jedoch, um das ganze zu balancieren, muss man auch gestehen, dass es auch umgekehrt bei manchen Beziehungen der Fall sein kann, dass die Frau dann eher die reiche und ältere Rolle übernimmt.


    Was für eine komische Verbindung von Altersunterschied und Beziehungen ziehst du da bitte? Mal abgesehen davon, dass sich die Beziehungen von Prominenten, die ständig in der Öffentlichkeit stehen und nur mit "Ihresgleichen" verkehren sowieso nur schwer auf die Allgemeinheit übertragen lassen: Nicht jedes Paar mit einem hohen Altersunterschied hat einen reichen Teil, lol. Generell ist "viel Geld würde die meisten Frauen überzeugen" halt auch wieder Sexismus und da hilft es auch nicht, wenn man das wieder mit nachgeschobenen Sätzen wie "aber nicht bei allen" oder "bei manchen Männern sicher auch!!" zu relativieren versucht. Natürlich ist es für viele wichtig, dass ein potentieller Partner finanziell auf beiden Beinen steht, weil finanzielle Probleme eine Beziehung nun mal extrem belasten können. Dass bedeutet aber nicht, dass "die meisten" Frauen (oder Männer) Golddigger sind.


    Was das Thema europäische und asiatische Frauen angeht, habe ich den Vergleich, den Bastet gemacht hat, nicht ganz verstanden. Falls dir dieses "asiatische Frauen bleiben zu Hause, kümmern sich um den Haushalt etc. und europäische Frauen genießen ihre Selbständigkeit und leben ihre Leben, wie es sein soll" in den Sinn gekommen ist, avalanche zu unterdrücken, muss ich sagen, dass du da ein bisschen falsch liegst. Selbst in europäischen Ländern sieht man das sehr häufig, dass Frauen eher diejenigen sind, die sich um ihre Kinder und um den Haushalt kümmern, was in der heutigen Welt ziemlich als normal betrachtet wird. Immerhin leben wir nun mal in einer traurigen Welt, in der Männer mehr Geld als Frauen verdienen, wieso man auch diesen Unterschied zwischen den Geschlechtern bis heute noch einlebt, weil je mehr Kohle, desto besser. Selbst deutsche Frauen machen das, aber der große Unterschied ist eher, dass wir, europäische Leute, es nicht mehr als "Norm" betrachten, dass wir noch diese krassen Unterschiede zwischen beide Geschlechtern haben, während asiatische (eher arabische Staaten) dieses leider nicht einsehen wollen.


    Der ganze Abschnitt ist ein einziger Widerspruch. Ist es nun in europäischen Ländern normal, dass Frauen "ihren Platz" haben oder wird es nicht mehr als Norm betrachtet? Du sagst, dass Bastet falsch liegt, wenn sie davon ausgeht, dass man ein bestimmtes Bild von ausländischen Frauen hat, nur um am Ende des Abschnitts dann zu sagen, dass genau das zutrifft, lol.

    Ich halte Einsicht für löblich und self-improvement erst recht, aber du musst doch nicht jedes mal deine Meinung um 180 Grad drehen. Schlussendlich ist vieles hier auch einfach Meinungssache und die meisten Meinungen dürfen auch vertreten werden, wenn man sie denn fundiert vorstellt und die nötige Recherche betreibt.


    Dennoch möchte ich Euch einfach fragen, warum ich und auch viele Andere bei solchen Themen die Todesstrafe fordern bzw. so aufgebracht werden?


    Weil es halt ein emotionales Thema ist. Ich finde es grundsätzlich nicht verwerflich, wenn Emotionen in Diskussionen einfliessen, weil es nun mal menschlich ist; absolut objektiv kann niemand von uns entscheiden. Recht beantwortet in erster Linie die Frage, ob etwas legal ist oder nicht, aber das bedeutet nicht, dass es nicht von ethischen und moralischen Strömungen durchzogen wäre. Die Todesstrafe ist der schnellste und einfachste Weg, um unser gesellschaftliches Bedürfnis nach Vergeltung und Bestrafung zu befriedigen, welches durch schwere Straftaten entsteht.


    Ist es okay wenn man selber sagt, dass man mit Mördern nichts zu tun haben möchtet? Also keine Freundschaften mit Mördern abschließen und auch in keinen Gespräch eintreten. Jeder hat doch das Recht zu entscheiden.


    Natürlich ist es das, nur siehst du hier ja selbst einen gewichtigen Unterschied zur Debatte über Todesstrafen: Die Entscheidung, die du hier triffst, betrifft in erster Linie dich selbst. Natürlich kann, bei genug Personen, die so denken, gesellschaftliche Ächtung des Straftäters ein Nebeneffekt sein, aber primär entscheidest du über dich selbst. Bei der Todesstrafe hingegen entscheidest du über die andere Person und deren Schicksal.


    Das Auge um Auge Prinzip, tötet jemand nur andere Mörder. Sind diese Morde dann gleichzusetzen wie wenn jemand Unschuldige tötet? Falls ja, warum? Und falls nein, warum?


    Ich "beantworte" deine Frage mit einer Gegenfrage, die ich dir schon ein Mal gestellt habe, in der Hoffnung, dass du dir dazu dieses Mal vielleicht Gedanken machst: Wie behandle ich Mörder, die jemanden getötet haben, der nicht "unschuldig" ist? Darf ich jemanden dafür bestrafen, dass er in Selbstjustiz einen (angeblichen) Straftäter tötet? Ist der einzige Unterschied, dass der Tötende dann als Privater und nicht als Staat auftritt und müsste dann der Staat nicht erst recht eine Vorbildsfunktion einnehmen?


    Ich glaube mich daran zu erinnern, dass du Mörder hinrichten willst, weil sie ihr Mensch-Sein dadurch eingebüsst haben, darum noch eine weitere Abschlussfrage: Wie würdest du mit Jugendlichen oder sogar Kindern umgehen, die morden? Berühmte Beispiele gibt es dazu ja genug, leider. Wenn der Grund, Leute mit der Todesstrafe zu sanktionieren deren Verlust der Menschlichkeit ist, dürfte deren Alter dafür ja eigentlich keinen Unterschied machen.

    Da das Thema hier immer mal wieder auftaucht: Mitte September haben die Briten ihr Modell des "Unduly lenient sentence scheme", also der "übermässig nachsichtigen Strafe", erweitert. Es handelt sich dabei um ein strafrechtliches Modell, welches es der Gesellschaft erlaubt, auf ihrer Meinung nach "zu lasche" Sanktionen einzuwirken: Jede Personen (generell, es muss sich hierbei nicht um Leute handeln, die irgendwie in den Prozess involviert sind/waren!) kann bei der Generalstaatsanwaltschaft anfragen, ob ein Fall ans Berufungsgericht gezogen werden soll, wo die Strafe potentiell erhöht werden könnte. Der Katalog der Strafen, die dadurch weitergezogen werden können, wurde nun kürzlich erweitert, so dass mittlerweile unter anderem Mord, Vergewaltigung, Raub, einige Sexualverbrechen an Kindern (insbesondere auch Kinderpornografie), Kinderquälerei, schwere Fälle von Betrug, schwere Drogendelikte etc. darunter fallen. Alleine 2018 wurden 99 Strafen so erhöht.


    Was haltet ihr von dieser Herangehensweise? Ist es richtig, ein solches Instrument in die Hände der Bevölkerung zu geben? Sollte Deutschland/Schweiz/Österreich ein ähnliches System etablieren?


    Quellen für Interessierte:

    http://www.solicitorsjournal.c…-sentence-scheme-extended

    https://commonslibrary.parliam…-lenient-sentence-scheme/



    edit: Wohl ein eher unwichtiges Anliegen, aber wäre es vielleicht sinnvoll, den TItel des Topics etwas allgemeiner zu formulieren? Jetzt mal abseits von der Tatsache, dass nicht alle User hier Deutsche sind ist es auch nicht ganz sinnvoll, jede Diskussion hier in Bezug zu Deutschland zu stellen. Alaiya   Cassandra   Gucky   Namine

    Finds tbh bisschen schade, dass man bei den neuen Formen wieder eher darauf schaut, welches die typischen Fanlieblinge sind und weniger, bei welchen Pokémon man kreative Ideen für eine neue Form hat. Bei Pokusan hat das doch auch gut funktioniert, aber die Pokémon einfach in die Höhe strecken und eines ihrer distinctive features etwas vergrössern ist halt... naja, nichts besonders leider.


    Habe irgendwie generell das Gefühl, dass die Gigadynamax-Form von Pokusan eigentlich mal als "normale" Entwicklung gedacht war, die dann aber zu aufwändig und gross dafür war und irgendjemand im Entwicklerteam kam auf die Idee "hey, lasst uns doch einfach gleich eine neue Spezialform daraus machen".

    Ich habe keine Lust mehr noch groß dazu was zu sagen. Ich habe alles gesagt und ansonsten zieht sich das alles so in die Länge, dass mir dabei der Kopf platzt. Es ist völlig klar, dass ich so nicht auf alles eingehen kann. Es ist blöd, ja. Aber ich schaffe es einfach nicht.


    Das ist an dem Punkt eine relativ lustige Aussage, denn du bist noch wortwörtlich auf gar nichts eingegangen. Komischerweise hast du keine zeitlichen Probleme, wenn du in ellenlangen Posts deinen eigenen Standpunkt immer und immer wieder durchkaust, aber sobald du sinnvoll auf fremde Fragen eingehen und deine eigenen Meinung hinterfragen sollst, ist es plötzlich "zu viel".


    "Stell Dir vor es ist Krieg und keiner macht mit"


    Ich bezweifle irgendwie stark, dass damit gemeint war, dass man alle am Krieg Beteiligten hinrichten soll, lol.


    Ich glaube, was mich am Allermeisten an deinen Beiträgen aufregt, ist die Tatsache, dass du dir nicht mal bei sowas extrem Wichtigem wie Menschenleben die Mühe machst, dich näher zu informieren. Ich bete dir nicht vor, dass du irgendwelches Mitleid mit Mördern haben muss oder sage, dass man ein Monster ist, weil man für diese die Todesstrafe fordert. Aber hier den Tod fremder Menschen zu fordern und dabei selber noch zu faul sein, auch nur fünf Minuten zu googlen, um das Thema, über das man sich aufregt, besser zu verstehen, ist absolut schrecklich. Und ich rede hier nicht davon, dass du mir nicht die Mordmerkmale auswendig aufzählen kannst oder aus dem Kopf die Kosten der Todesstrafe kennst. Aber ernsthaft zu glauben, dass Gerichte Gedanken lesen können und nur 100%ig Schuldige verurteilen oder dass jeder Mensch "Blockaden" im Kopf hat, die ihn von Straftaten abhalten; irgendwelche Behauptungen aufzustellen und Quellen und Statistiken, die das widerlegen, einfach zu ignorieren - das hat für mich nichts mehr mit fehlendem "Fachwissen" zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit einem Desinteresse an der Welt um einen herum. Und dass man sich mit einem solchen Desinteresse noch anmasst, über Leben oder Tod wildfremder Personen urteilen zu dürfen, ist schlicht ekelhaft.


    Nur unterscheidet das Strafgesetzbuch Mord und Totschlag halt nicht durch das Kriterium der Begehung im Affekt. Darum sage ich ja, dass Edex sich einer Argumentation bedient, die er selber nicht versteht.


    Edit: und bevor mir das wieder vorgeworfen wird: Nein, mir geht es nicht darum, Gesetzbücher als unabänderliche Bibeln anzupreisen. Aber "Mord" juristisch mit "geplanter Tötung" gleichzusetzen, wäre nicht mur unsinnig, sondern würde auch verkennen, dass ja gerade die unberechnbaren Triebtäter oft die gefährlichsten und gesellschaftlich geächtesten sind.

    Supreme Ich kann ebenso beide Seiten nachvollziehen, nur ist es unglaublich schwer mit Edex zu diskutieren, weil er sämtliche seiner Meinungen auf Halb- oder Nichtwissen fusst. Das zerstört leider jegliches Verständnis, das man für seine Haltung haben könnte.


    Alleine dein letzter Beitrag und die Beiträge im Kuscheljustiztopic wieder, Edex. Du scheinst weder von Biologie noch Psychologie eine grosse Ahnung zu haben (deine Ausführungen zum Affekt sind zB auch völlig Blödsinn, vermutlich, weil du das Wort nicht richtig verstehst), was an sich auch völlig okay ist, aber dann informiert man sich doch, bevor man sich über derart gewichtige Themen aufregt. Aber viel schlimmer, du ignorierst fremde Quellen und Statistiken, liest die Quellen, die du selber postet, nicht mal richtig und ignorierst fremde Fragen, weil du merkst, dass sie deinem eigenen Punkt widersprechen würden. Meine Aussagen und Quellen im Kuscheljustiztopic hast du beispielsweise vollkommen unkommentiert gelassen.


    Aber näher zum Thema nochmal: Was sind die Vorteile einer Todesstrafe abseits der Vergeltung und inwiefern sollen sie die extremen Nachteile (Hinrichtung Unschuldiger, der Staat als Mörder, extreme Kosten) aufwiegen? Wie oft muss man dir noch erklären, dass die meisten Tötungsdelikte aus den Affekt heraus begangen werden? Deine Ausführungen zum Affekt sind völlig wirr.

    Dänemark hat zum Beispiel wenn es um Verkehrverstöße geht, deutlich härtere Strafen. Dänemark ist eins der glücklichsten Länder der Welt. Deutschland ist noch lange nicht so weit wie Dänemark.


    Du: "Hier sind irgendwelche Aussagen ohne Quellen."
    Ich: "Leider stimmen diese Aussagen so nicht, hier hast du fundierte Statistiken dazu:"

    Du: "Äh egal hier sind noch mehr Aussagen ohne Quellen, die mit meiner Ursprungsaussage eigentlich nicht mehr viel zu tun haben!"


    Was haben die deutlich härteren Verkehrsregeln (für die ich bitte einen Beleg bräuchte) mit Rückfallquoten aller Verbrechen zu tun? Und was hat eine Statistik der glücklichsten Länder überhaupt mit dem Justizthema zu tun?


    In Norwegen zum Beispiel wird nur jeder 5. Straftäter rückfällig. Hier jeder 2.


    Sag mal, liest du die Artikel, die du hier postest überhaupt oder suchst du sie nach einem Blick auf die Headline nach Zufallsprinzip aus? Dein Artikel sagt genau das aus, was ich dir schon vorher klar machen wollte: Nicht härtere Strafen führen zu weniger Rückfallquoten, sondern bessere und fairere Bedingungen für die Häftlinge mit dem Ziel der Reintegration in die Gesellschaft. Folgende Stellen sind dabei besonders hervorzuheben:


    "Die einzige Strafe soll der Verlust von Freiheit sein – ansonsten soll es den Häftlingen an nichts fehlen."

    "Wer gut behandelt wird, übernimmt dieses Verhalten später einmal, wenn er frei ist – und wird nicht mehr straffällig."

    "Das norwegische System ist viel alltagsorientierter als das deutsche."

    "Ein weiteres Prinzip in Norwegen: das der Progression, des Fortschritts. Die ganze Haftstrafe dient im Grunde der Re-Integration. Kaum ein Häftling bleibt in Norwegen seine komplette Zeit über in einem Gefängnis."

    "Deutschland steckt zu viele Leute ins Gefängnis, die dort gar nicht hingehören, beklagt Maelicke, zum Beispiel „Eierdiebe oder Schwarzfahrer“. Der Kriminologe: 'Die Macho-Männer-Subkultur in vielen Anstalten, tut ihnen nicht gut. Je mehr Menschen wir einsperren, desto schwieriger werden die Verhältnisse in den Gefängnissen und umso höher auch die Rückfallquoten'."


    Also wie gesagt, erneut wortwörtlich das Gegenteil von den Haftbedingungen, die du hier propagierst. Und um das obligatorische Gegenargument schon mal vorweg zu nehmen: Nein, härtere Strafen führen nicht zu mehr Abschreckung.

    Hab auch nichts anderes gesagt. Bloß würde ich persönlich mit niemandem auskommen, der einen Vergewaltiger oä. vetritt.


    Weil mich das gerade noch mal überlesen habe und es mich interessiert: Denkst du, dass "solche" Leute einen fairen Prozess mit Verteidigung verdienen? Einfach einen Pflichtverteidiger?


    Also voll ernst gemeint die Frage, weil ich ebenfalls nicht weiss, ob ich solche Beschuldigte verteidigen könnte. Aber ist halt generell ein schwieriges Thema, weil Unschuldigkeitsgrundsatz und so.

    Du meinst das Dänemark, wo die Rückfallquote bei allen Delikten in einer Zweijahresspanne je nach Quelle zwischen ca. 35% (Quelle) und 40% (Harrendorf, S. 65 f.) liegt, während die Rückfallquote in Deutschland im gleichen Zeitraum ebenfalls bei etwa 33% liegt (Quelle)? Oder das Dänemark, in dem vor nicht allzu langer Zeit Frauen auf die Strasse gingen, weil Vergewaltiger kaum verfolgt oder bestraft werden (Quelle)? Korrekt ist, dass Dänemark vom World Justice Project zum weltbesten Rechtsstaat gekürt wurde (Quelle) - aber Deutschland folgt in dem Ranking auf Platz 6 von 113, also so schlecht kann es da ja auch nicht zu und hergehen.


    Oh, aber bei der kurzen Recherche (ich bin ja wirklich kein Experte von dänischem Recht) ist mir doch dieser interessante Absatz zu der isländischen Rückfallquote aufgefallen, die im gleichen Untersuchungszeitraum nur bei 20% liegt:


    Zitat

    “Früher sind die Leute in eine geschlossene Anstalt eingewiesen worden, wo jeder seine Haft absitzt und auf Bewährung freigelassen wurde. Heute haben wir ein geschlossenes Gefängnis, wo die Leute ihre Strafe absitzen, dann gehen sie in den offenen Vollzug, von dortaus in ein noch etwas weiter geöffnetes Haus, von dort aus in die elektronische Überwachung bei sich zuhause, mit einem Knöchelband.”


    Seiner Ansicht nach beweist die Studie, dass die isländische Vorgehensweise die Wahrscheinlichkeit eines kriminellen Rückfalls vermindert.


    “Es zeigt uns, dass das Wegsperren von Leuten über einen langen Zeitraum in einem geschlossenen Gefängnis, ohne ihnen Unterstützung zu gewähren oder sie in die Lage zu versetzen, besser mit dem Leben klar zu kommen, wenn sie entlassen werden, einfach nicht funktioniert. Es zeigt, dass die Chancen [nicht wieder eingewiesen zu werden] umso grösser sind, je mehr Unterstützung sie erhalten und je mehr sie Schritt für Schritt entlassen werden.“


    Hm Mist, das sagt dann wohl genau das Gegenteil von dem aus, was du hier sagtest :/

    Dann formulier das doch nicht so, als würde die Realität eben so aussehen, denn so hab ich deinen Satz verstanden. Von "sollen" war in deiner Formulierung oben nicht die Rede.


    Ja, weil das auch grammatikalisch nicht viel Sinn machen würde. Ich sage, dass es niemanden ausser die Betroffenen etwas >angeht<, aber dass in der Realität viele Leute >meinen<, dass es sie etwas angehen >sollte<.


    Aber ich beziehe mich auch nicht nur auf eine Beziehung, sondern hab mehrmals erwähnt, dass ich generell nicht ok damit bin, wenn Frauen mit mehreren Männern schlafen und umgekehrt, aber mittlerweile weiß ich, dass viele Leute das anders sehen und es mit verschiedenen Formulierungen schönreden wollen und da es bei der Sache nicht mehr direkt was mit Sexismus zu tun hat, will ich eher kein großes Thema darum machen.

    Aber du bist es doch selbst, der plötzlich von Leuten in Beziehungen gesprochen hat -->

    Einige Menschen sind eben nicht ok damit, wenn sich eine Frau mit zig Männern trifft, gerade wenn es die Freundin oder die Partnerin ist. Es zeigt einfach eine gewisse Untreue und das Gleiche gilt auch für Männer, die sich mit zig Frauen treffen.


    Davor war von Untreue nie die Rede und es ging lediglich darum, ob man es okay findet, wenn eine Frau (oder ein Mann, whatever) oft wechselnde Sexualpartner hat. Das sind zwei völlig verschiedene paar Schuhe.


    Generell haben deine Beiträge immer weniger mit Sexismus oder dem eigentlichen Thema zu tun. Du vermischst Aussagen wie "es ist nicht okay, wenn man andere zu seinen eigenen Gunsten manipuliert" und "es ist nicht okay, seinen Partner zu betrügen" plötzlich mit Aussagen wie "es ist nicht okay, mehrere Sexualpartner nacheinander zu haben". Ich werfe dir also gar nichts vor, es ist einfach nur sehr anstrengend und etwas verwirrend, deinen ständig springenden Gedankenbruchstücken zu folgen, weil sie einfach nur sehr entfernt noch etwas mit dem Thema Sexismus zu tun haben.

    Menschen können aber trotzdem Meinungen und Gerüchte anhand dieser Informationen bilden, oder gewisse Vorurteile. Es gibt Leute, die kenne ich nicht mal, aber über die wird erzählt, dass sie mit jedem Mädchen bzw. mit jedem Kerl rummachen. Über Social Media werden viele Fotos geteilt, die jeder anders interpretiert und anhand dieser bilden sich auch Gerüchte. Da kann mir das ja noch so egal sein, mit wem sich eine Person trifft, wenn schon die ganze Uni bestimmte Sachen über diese Person erzählt.


    Ok? Falls das meinem Punkt widersprechen sollte verstehe ich glaube deinen Punkt nicht ganz, weil deine Formulierung eigentlich nur genau das unterstützt, was ich schon geschrieben habe, nämlich dass es eigentlich niemanden angehen sollte. Dass das in der Realität oft anders aussieht und sich Leute gerne den Mund über das Sexleben anderer zerreissen ist jetzt nichts Neues.


    Abgesehen davon, ist nicht jeder da deiner Meinung. Einige Menschen sind eben nicht ok damit, wenn sich eine Frau mit zig Männern trifft, gerade wenn es die Freundin oder die Partnerin ist. Es zeigt einfach eine gewisse Untreue und das Gleiche gilt auch für Männer, die sich mit zig Frauen treffen.


    Hä, von Untreue in einer Beziehung war in deinem Posts nirgends die Rede lol. Dass cheaten nicht klar geht sollte ja eigentlich klar sein. (Auch wenn ich fast befürchte, dass du den generellen Kontakt mit Leuten des anderen Geschlechts meinst und das wäre dann wiederum eher etwas kontrollsüchtig).

    Allgemein würde ich sagen, Mörder sollten mit dem Tod bestraft werden. Und damit meine ich nicht versehentlicher Totschlag oder aus dem Affekt. Nein, sondern geplanter Mord!

    Wenn man hier so vehement fordert, sollte man aber auch die Begrifflichkeiten kennen: Nicht jede vorsätzliche Tötung ist automatisch ein Mord. Dieses Denken, dass "Versehen=Totschlag, Absicht=Mord kommt wohl von amerikanischen Spielfilmen, weil dort die Gesetzeslage etwas anders ist, aber in unseren Breitengraden braucht ein Mord mehr als nur Absicht, nämlich einen der im Gesetzesartikel aufgezählten Mordmerkmale.

    Ich dachte, dass das geht. Das wäre echt Mist wenn man garnicht in der Lage ist irgendwas zu 100% festzustellen. Dann könnte auch jede andere Strafe falsch sein, weil der Falsche bestraft sein könnte. Dann dürfte man überhaupt keine Strafen aussprechen. Weshalb werden dann trotzdem Strafen ausgesprochen, wenn doch jede Tat nicht klar aufklärbar ist?


    Weil Gerichte mit Beweismaßen arbeiten, d.h. sie müssen "lediglich" von der Richtigkeit einer Aussage überzeugt werden. Je nachdem, wie schwer die potentielle Strafe ist muss dabei der Grad der Überzeugung höher liegen.


    Das hat absolut nichts mit Erinnerungen durch Spiele zu tun. Unsere Gehirne sind richtig, richtig mies im Erinnern. Wir erinnern uns an Sachen, die gar nicht passiert sind. Weder IRL, noch in Spielen. Wenn man lange genug etwas eingeredet bekommt, dann glaubt man daran. Erinnerungen sind nicht unveränderlich.


    Einerseits das, andererseits bin ich fast sicher, dass eine solche Technik (würde sie existieren) in Konflikt mit der Menschenwürde kommen würde, wie es auch bei Lügendetektoren oft angeführt wird.

    Dann mal eine Gegenfrage an dich, IcEDoG : Wenn die Wut und Trauer der Hinterbliebenen das Hauptkrierium für die Strafzumessung sein soll, wie hart soll die Strafe dann ausfallen, wenn ich einen gesellschaftlichen Aussenseiter ohne nähere soziale Kontakte töte? Ist es okay, wenn ich jemanden töte, der in der Gesellschaft verhasst ist, weil die Leute mit seinem Ableben wohl recht gut leben könnten? Was ist, wenn die Kinder nicht um ihre getötete Mutter trauen, weil sie ein schlechtes Verhältnis zu ihr hatten, sollte ich dann milder bestraft werden?

    Ja, weil Hinterbliebene den Tätern ja auch immer das Schlimmstmögliche wünschen müssen, Morde generell immer möglichst sadistisch ablaufen und zwischen "komplett verzeihen" und den Täter abschlachten wollen gibt es auch keine Graustufen.


    Auf so einen Blödsinn muss man dann wirklich nicht mehr gross eingehen.