Beiträge von Aprikose

    Informationen zur Enkelin der Zeit


    Ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass ich die Veröffentlichung von EdZ hier nicht bis zum Ende fortgeführt habe. Das hatte viele Gründe, hauptsächlich Stress irl. Als ich das Projekt dann Anfang dieses Jahres wieder aufgenommen habe, hab ich entschieden, es in eine etwas andere Richtung zu lenken, und da ich jetzt damit fertig bin, wollte ich es (abschließend) in diesem Topic noch erwähnen.


    Ich habe Die Enkelin der Zeit nämlich in einem Self-Publishing-Verlag namens BoD veröffentlicht und man kann die ganze Geschichte nun kaufen und lesen. Ich hätte sie auch eigentlich gerne kostenlos zur Verfügung gestellt, nur das hilft mir nicht dabei nicht zu verhungern, rip. Im Zuge der Veröffentlichung werde ich die ersten drei hier geposteten Kapitel (irgendwann) auf die aktuellste Version updaten und die restlichen Kapitel entfernen, da sie sonst wohl den zulässigen Umfang für Leseproben überschreiten. Wer kein Geld hat und die ersten Kapitel von EdZ damals hier mitverfolgt hat und wissen möchte wie es weitergeht, oder wer eine alte Version des Buchs für mich korrekturgelesen hat, kann sich auch gerne bei mir melden und ich schicke euch die aktuelle Version des E-Books als Geschenk.


    An dieser Stelle möchte ich insbesondere Thrawn und Liu für ihre Hilfe bei der Veröffentlichung bedanken. Neben euren zahlreichen Ratschlägen und der moralischen Unterstützung, grenzt das, was ihr geleistet habt, an ein professionelles Korrektorat bzw. Lektorat, und ich bin super froh, dass ihr für mich da wart!!


    Zur Veröffentlichung: Da man beim Self-Publishing alle Aufgaben, die eigentlich ein Verlag übernehmen würde, selber machen muss, war das insgesamt ein sehr umfangreicher Prozess. Ich habe lange Zeit daran gesessen, das Cover zu gestalten, das ihr unten sehen könnt. Daneben habe ich einige zusätzliche Kapitel geschrieben, die in früheren Versionen noch nicht vorhanden waren, um ein paar Plotpunkte deutlicher zu zeigen und besser verständlich zu machen. Ich hoffe, dass diese neuen Kapitel das Buch insgesamt verbessern. Der Buchsatz für die Print-Version war auch eine Aufgabe, von der ich vorher gar nicht wusste, dass sie existiert, und sie hat genau wie das Formatieren des E-Books in eine valide und von gängigen Publishern akzeptierte Version viel Zeit und Nerven geraubt. Ich dachte ursprünglich (sprich: im Februar), dass ich das Buch einfach noch einmal kurz überarbeiten und dann veröffentlichen würde, damit ich mit der Enkelin der Zeit endlich abschließen kann, aber Pustekuchen!

    Und schließlich brauchte ich einen Namen, den ich auf das Buch schreiben kann, da ich meinen eigenen aus diversen Gründen nicht nehmen wollte und habe ich mich für das Pseudonym A. Fishbowl entschieden. Es war eine schwere Entscheidung, aber nun, letztendlich ist es auch nur irgendein Name.


    Aber ja, jetzt ist es soweit. Ich habe im Januar 2016 angefangen, diese Geschichte zu schreiben, und jetzt ist sie, nach fast dreieinhalb Jahren, endlich ganz fertig. Dafür, dass es ursprünglich nur eine kurze Novelle von etwa 100 Seiten werden sollte, ist es ganz schön umfangreich geworden. Das Buch hat nämlich etwa 69.000 Wörter und die Print-Version ist 300 Seiten lang.


    Das Buch ist jetzt bei den meisten gängigen Online-Shops als E-Book (auch international) erhältlich. Die Print-Ausgabe ist ein Taschenbuch, das man bald in gängigen Buchläden international bestellen können sollte (sobald die Kataloge geupdatet sind). Es wird auch bei üblichen Online-Buchshops bestellbar sein. Da es sich um Print-on-Demand handelt, sollte man ein paar Tage extra einberechnen, bis es ankommt.




    E-Book: 2,99€

    bei Thalia

    bei Amazon

    bei BoD

    ... und andere. ISBN: 9783735759535


    Print: 9,99€

    bei Amazon

    bei BoD

    ... und andere. ISBN: 9783735758163



    Okay ... vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Ich schreibe, wie ich bereits am Anfang des Buchs erwähnt habe, bereits an einem zweiten Roman. Dieses Mal wird es Horror/Fantasy, und den dürfte ich aufgrund einiger seiner Inhalte vermutlich nichtmal im BB posten, wenn ich wollte. x)

    Momentan gibt es dort zwar nicht viel zu sehen, aber ich habe vor, auf meinem Twitter-Account zukünftige Veröffentlichungen und Informationen rauszugeben, also falls jemand interessiert ist, könnt ihr mir unter @awful_fishbowl folgen.

    Bis dann!~

    Na und? Dann hat er es halt verlauten lassen. Sagen kann man viel, wenn der Tag lang ist. Wenn man ihm nicht vertrauen kann, dass er danach handelt, ist auch das nur heiße Luft.

    Hä?

    -- Typ sagt: "Ich werde immer alternierend abstimmen, außer bei Anträgen, wo es auf einzelne Stimmen ankommt"

    -- Typ tut daraufhin genau das, jahrelang

    -- Person im Internet beschwert sich, dass man nicht darauf vertrauen kann, dass er tut was er sagt

    ... what?


    Abgesehen davon kann ich Alaiya aber verstehen, wenn sie sagt, dass die Partei sich nicht viel für LGBT-Rechte einsetzt, mir ist jedenfalls nicht besonders viel Lobby-Arbeit von ihnen zu dem Thema bekannt. Das hat, finde ich, mit dieser einen Abstimmung halt nichts zu tun, ist aber trotzdem ein guter Grund dagegen, sie zu wählen, insbesondere wenn einem das Thema wichtig ist und andere Parteien das besser vertreten.

    Ist das wirklich dein Ernst btw? Wenn du danach gehst, sind sehr, sehr viele Lebensmittel Luxusgüter.

    Na klar ist das mein Ernst. Und ja, das hast du gut erfasst, viele Lebensmittel - und auch ganz viele andere Dinge, die wir täglich benutzen - sind Luxusgüter, bzw. sollten welche sein. Vele umweltbewusste Menschen kaufen eben gezielt lokale Produkte aus lokalen Läden. Das schließt Lebensmittel mit ein.


    In der modernen Welt werden wir (Erste-Welt-)Menschen dazu verwöhnt, gar dazu erzogen, dass immer alles verfügbar sein muss, und wir alles jederzeit haben können müssen, egal wo wir sind. Obst im Winter, Obst und Gemüse aus fernen Ländern, Klamotten usw. von der ganzen Welt, das müssen wir alles jederzeit greifbar haben, und wenn nicht, dann regt man sich aber gehörig auf.


    Nun ist der Umstand, dass wir uns in diesem Zustand befinden, aber nicht (nur) aufgrund der Modernisierung der Gesellschaft gegeben. Wir können uns das eben nur leisten, weil wir ständig während der Produktionsketten alle möglichen Ressourcen mehrmals um den Globus transportieren, in Flugzeugen oder Schiffen, und damit die Umwelt massiv belasten. Dass wir hier immer alles haben können macht uns den Planeten kaputt, und jedes Mal, wenn nicht-lokale Lebensmittel oder Konsumgüter kauft, beteiligt man sich daran.


    Also ja, ich meine das ernst. Ich finde es ist absoluter Quatsch, dass wir alles jederzeit haben können müssen, egal wo auf dem Planeten wir leben. Das ist einfach nur Verwöhnung und mehr nicht.


    Übrigens: Das Hauptproblem besteht, wie ich ja nun auch schon mehrmals erwähnt habe, darin, dass wir es in dem extremen Ausmaß tun, in dem wir es tun. Wenn es nur ein paar wenige exotische Produkte in unseren Läden wären, und ihre Herkunft unter anderem durch einen angemessen höheren Preis reflektiert würde, dann wäre es eine ganz andere Geschichte.


    Btw was brauchen Städtler überhaupt was zu essen, wenn in ihrer Gegend nichts wächst. xD

    Dinge vom Land aus der Umgebung in die Stadt zu senden, halt ein par Dutzend oder Hundert Kilometer weit, ist überhaupt nicht vergleichbar damit, Sachen quer über den Globus zu schicken. Des Weiteren kam meine Aussage gegenüber Gucky zustande unter dem Aspekt, dass ich meinte, dass manche Veganer/Vegetarier es nicht moralisch verwerflich finden, tierische Produkte zu verzehren von Tieren, deren Aufzuchtbedingungen sie persönlich kennen und unterstützen würden. Meine Aussage ist daher streng im Rahmen tierischer Produkte gemeint gewesen.

    So denkt aber keineswegs jeder Vegetarier/Veganer, und ich zum Beispiel finde auch unter diesen Umständen den Verzehr problematisch, zumindest in unserer heutigen Welt. Das heißt wiederum nicht zwangsläufig, dass ich es Leuten vorwerfen würde, wenn sie das tun.

    Gut, ist halt Pech, wenn man in der Stadt wohnt...

    Ja ... ist es halt auch? Irgendwann muss man halt meiner Ansicht nach auch lernen, dass Fleisch und tierische Produkte ein Luxusgut sind. Wenn man in der Stadt wohnt, hat man keinen klaren Sternenhimmel, man kann sich nicht an einen ruhigen See mit wenigen Leuten setzen, und man hat weniger frische Luft usw.

    Dafür hat man wenn man in der Stadt wohnt andere Vorteile, zB. bessere Infrastruktur. Worauf ich hinaus will: Das Leben ist auf der Stadt anders als auf dem Dorf, und es wäre Irrsinn zu fordern dass es nicht so sein soll. Ich sehe halt überhaupt keinen Grund, warum jemand, nur weil er in der Stadt wohnt, trotzdem ein Recht auf tierische Produkte haben sollte, weil das eben Luxus ist. Man braucht es schlicht und ergreifend nicht. Vor allem nicht in den extremen Mengen, in denen es Stadtleute haben wollen.

    Edit: Gucky Um mich nochmal genauer auf deinen Satz danach zu beziehen: Ich spreche von großen Mengen, weil die durchschnittlich verzehrte Menge von Fleisch in der Gesellschaft nunmal enorm hoch ist. Und warum viele Vegetarier/Veganer komplett boykottieren anstatt den Konsum herabzustellen: Bei mir war es ursprünglich zB. einfach Simplizität. Ich wusste, dass es mir einfacher fallen würde, konsequent zu bleiben, wenn ich komplett verzichte. Wenn man vor allem aus moralischen Gründen Vegetarier ist, dann geht es einem oft darum, dass man einfach nicht will, dass irgendein Tier seinetwegen leidet, und das begründet dann den vollen Verzicht.


    Aprikose tut dasselbe, nur mit anderem Vorzeichen. Da lautet die Begründung "IN WIRKLICHKEIT findet man's ja eklig, aber man wurde daran gewöhnt."

    Naja, ich hab mich da wohl nicht deutlich genug ausgedrückt, bzw zwei verschiedene Dinge in einen Topf geworfen. Die Idee, Fleisch zu essen, würde ohne die Gewöhnung daran von vielen Leuten eklig gefunden werden. Weil Leute zB (ungekochtes) Fleisch bzw. Gedärme etc. halt von Natur aus eklig finden. Genauso wie man Insekten eklig findet und so weiter. Das heißt nicht, dass Insekten nicht lecker schmecken können, sondern dass man als Mensch standardmäßig eine Aversion gegen die Vorstellung hat, so etwas zu verspeisen. Wir müssen Fleisch zB. auch in den meisten Fällen erst kochen, bevor wir überhaupt an den Verzehr denken würden bzw. bevor wir es überhaupt gefahrlos verzehren können.

    Klar, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, und das sieht man ja auch an der Gesellschaft. Ärzten und Chirurgen und Rettungssanitätern usw. wird zum Beispiel im Laufe der Ausbildung die Sensibilität für solchen Ekel genommen, und manche Menschen haben ihn vielleicht auch von selbst aus nicht.


    Hinzu kommen moralische Probleme: Man würde zB. keinen Oberschenkel von verstorbenen Mitmenschen essen, selbst wenn das lecker wäre und nahrhaft. Weil eben der moralische Glaube an den Wert des Körpers eines Menschen dahintersteht, der auch in der Gesetzeslage verankert ist - eben weil es diese moralischen Grundlinien gibt. Sobald man beispielsweise nach einer Desensibilisierung gegenüber Tierfleisch ähnliche moralische Werte gegenüber Tieren erkennt, oder sobald man erkennt was für andere Probleme mit Fleischkonsum einhergehen, findet man dann eben vielleicht auch gekochte Tierkadaver eklig. Das ist dann nicht von Natur aus oder in "Wirklichkeit", wie du mich in deinem Beitrag wiedergegeben hast, sondern auf Basis dieser Moralvorstellungen. Und gerade die habe ich ja in meinem ursprünglichen Beitrag in dem Abschnitt erwähnt und auf die habe ich mich in dem Kontext auch bezogen. Du hast meinen Satz da etwas aus dem Kontext gerissen.


    Geschmack und Ekel sind da eben nicht unbedingt dasselbe. Etwas kann "objektiv" betrachtet gut schmecken aber eben trotzdem eklig sein. Nur meistens findet da bei jedem Menschen eine Wechselwirkung statt: Etwas, das man eklig findet, findet man dann eben auch nicht lecker.

    Der Geschmack ist toll und ich muss durchaus die Augen verdrehen, wenn mir quasi jeder Veganer und Vegetarier erzählt, wie ekelhaft Fleisch schmecken würde.

    Dazu kann ich aus persönlicher Erfahrung etwas sagen: Ich bin seit ca. 7 Jahren Vegetarier, und ich würde zustimmen, dass Fleisch ekelhaft ist bzw. ekelhaft schmeckt. Das war aber nicht immer so. Ich weiß noch ziemlich genau, wie schwer es mir gefallen ist, als ich damals mit Vegetarismus angefangen habe. Ich fand Fleisch super lecker. Es hat mich unglaublich viel Überwindung gekostet, nicht rückfällig zu werden, und mir wurde das Herz schwer bei dem Gedanken, dass ich ein paar Gerichte, die ich so liebte, nie wieder würde essen können.


    Aber nach spätestens 3-4 Jahren hat sich das eben geändert (wenn nicht früher, habe nicht Buch geführt). Mittlerweile wird mir wirklich übel bei dem bloßen Gedanken daran, Fleisch zu essen. Es kam auch schon vor, dass ich Fleischersatzprodukte gegessen habe, die Fleisch so ähnlich geschmeckt haben, dass mir davon schlecht wurde. Manchen Leuten helfen solche Produkte, ich selbst finde sie eher unnötig. Ich meine, im „Idealfall“ schmecken sie ganz genau wie Fleisch, und dann muss ich mit großer Mühe versuchen, mich nicht zu übergeben. Die meisten langjährigen Vegetarier und Veganer, die ich kenne, haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Anfangs ist der Verzicht schwer, aber nach einer Weile ist für viele ein Rückfall quasi ausgeschlossen, weil man erkennt, dass man es widerlich findet. Ähnliches gilt für Milchprodukte und Eier usw. Ich esse sie zwar noch, aber mir wird davon trotzdem unwohl und ich halte es auf einem Minimum. Ich bevorzuge daher auch vegane Produkte.


    Ich denke halt einfach, dass Menschen sehr desensibilisiert sind, was den Konsum von Fleisch angeht. Wir leben in einer Welt mit grundsätzlich sehr avancierten moralischen und ethischen Vorstellungen und Richtlinien, und auch wenn viele Menschen denen nicht immer folgen, so kennt sie zumindest jeder. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass Fleischkonsum mit unseren heutigen gesellschaftlichen Werten gar nicht mehr vertretbar ist (und das würde ich auch als Grund anführen, warum Fleisch essende Menschen bei dieser Thematik so defensiv und verzweifelt werden, während vergleichbare Problematiken kaum eine Debatte auslösen).

    Der einzige Grund, warum wir noch Fleisch in diesen großen Mengen konsumieren, ist weil wir es als Gesellschaft so gewohnt sind. Aber sobald die Gewöhnung wegfällt, findet man es eben irgendwie eklig. Genauso wie die meisten Menschen im Westen den Gedanken eklig finden, Katzen oder Hunde zu essen. Die wenigsten, die das eklig finden, haben Katzen oder Hunde überhaupt probiert. Viele finden auch die Vorstellung eklig, Insekten zu essen, und das obwohl Insekten eine sehr gute Ernährungsoption für die Weltbevölkerung wären. Die wenigsten haben richtig zubereitete Insekten gegessen. Aber wenn man zB. sein Leben lang mit dem Konsum von aufbereiteten (gegebenenfalls zur Unkenntlichkeit pürierten) Insekten aufwächst, wird man es sehr wahrscheinlich auch lecker finden.


    Sind Veganern die Lebensbedingungen letzlich nicht völlig egal (also überspitzt gesagt, weil manche Haltungsbedingungen schon aus Prinzip eigentlich niemandem egal sein sollten), weil sie auch unter bestmöglichen Bedingungen auf Fleisch usw. verzichten? Ansonsten dürfte ja nichts dagegensprechen, Honig zu essen oder Eier vom Bauern, den man persönlich kennt.

    Das kommt ganz auf den Grund an, warum jemand Veganer ist. Es gibt die Haltung, dass das Ausnutzen von Tieren grundsätzlich moralisch verwerflich ist. Veganer, die aus diesen Gründen vegan leben, wollen, dass gar keine Tiere gehalten werden, egal unter welchen Umständen. Sie sind auch gegen Institutionen wie Zoos und gegen die Haltung von Haustieren.


    Aber nicht jeder Veganer lässt sich in die gleiche Schublade schieben. Manche „Veganer“ essen beispielsweise Honig, oder würden eben Milch von einer Kuh aus dem eigenen Privatbesitz zu sich nehmen. Wobei ich es eben auch kenne, dass man Dinge der „Einfachheit“ halber so macht. Zum Beispiel: Man ist Veganer, also ernährt man sich strikt vegan, auch wenn man persönlich kein Problem mit dem Konsum von Honig hätte. Im Idealfall müsste sich eben jeder Veganer bei jedem Gericht mit dessen Herkunft auseinandersetzen und anhand dessen entscheiden, ob er oder sie es isst oder nicht. Ich kenne zB. Veganer, die Honig essen, dafür aber kein Gemüse, das nicht aus Europa stammt. In beiden Fällen fällt das auf ihre persönlichen Werte zurück: Honigkonsum unterstützt Bienenbestände und ist positiv, währen Gemüse von weit weg Globalisierung unterstützt und damit den Klimawandel vorantreibt.


    Natürlich gibt es dann eben die Pedanten die sagen „Du isst Honig also bist du kein Veganer! Heuchelei!“, sowas wird man als Vegetarier und als Veganer an jeder sich bietenden Stelle zu hören bekommen. Für mich sind Veganismus und Vegetarismus halt hauptsächlich Guidelines, die es etwas einfacher machen, sich umweltbewusst zu ernähren. Die Leute, die ich kenne, die es ernst mit Umweltbewusstsein meinen, machen sich nicht so viele Gedanken darüber, wie sie sich nennen und welches Label sie haben, sondern beschäftigen sich damit, woher welche Produkte kommen, kaufen Second-Hand oder Fair-Trade Klamotten, kaufen aus lokalen Läden und nicht von Ketten, suchen sich natürliche Kosmetik-Alternativen oder Waschmittel usw. Es geht da eben oft über die bloße Ernährung hinaus und möglichst jede Tat ist durchdacht und soll mit den eigenen Werten im Einklang stehen. Und wenn mal etwas nicht gut durchdacht ist, lässt man sich darauf hinweisen, und sucht autonom nach besseren Alternativen.


    Ein einfaches „ihnen sind die Lebensbedingungen völlig egal“ zur Beschreibung von „allen Veganern“ greift da etwas zu kurz, würde ich sagen.


    Wo sich offenbar beide Seiten üblicherweise einig sind, ist, dass Flexitarier ganz böse Heuchler sind. Statt dass sich Veganer und Vegetarier darüber freuen, dass sie sich Mühe geben und Fleischesser sich freuen, dass sie undogmatisch sind, werfen beide Seiten lieber Heuchelei vor.

    Das ist ein psychologisches Phänomen, das sich „horizontale Feindseligkeit“ nennt und es wurde durch verschiedene Studien belegt. Man findet diesen Effekt hauptsächlich von der Richtung der Extremität zum zentrumsnäheren, aber nicht zentralen Standpunkt. Etwas anschaulicher: Extremfeministische Menschen sind ungehalten von weniger extremen Feministen - und ihnen gegenüber speziell feindseliger als den im Zentrum liegenden Nicht-Feministen. Das findet man auch in Ernährungsweisen. So lässt sich ein solcher Effekt eben auch bei Veganern nachweisen. Veganer sind Vegetariern gegenüber teilweise ungehaltener als gegenüber Omnivoren. Und Vegetarier finden Flexitarier unsympathischer als Omnivore.

    Der Grund dafür liegt vermutlich in der Gruppenidentitätsfindung. Man fühlt sich eher durch eine Gruppe gefährdet, die der eigenen ähnlich, aber dem Zentrum näher ist. Vom Zentrum kann man sich leicht abgrenzen, aber von der moderateren Schwestergruppe nicht. Dabei stellt sie die Notwendigkeit der eigenen Gruppe in Frage und sorgt für defensives Verhalten. Dieser Effekt ist oft nicht umkehrbar: So finden beispielsweise Vegetarier Veganer tendenziell nicht schlimm, sondern sind ihnen gegenüber positiv eingestellt (weil sie extremer sind und das allgemeine Ziel unterstützen). Das lässt sich bei ganz vielen ähnlichen politischen Thematiken aufzeigen.

    Aber: Das ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich. Die Studien sehen so aus, dass man hunderte Leute aus solchen Gruppen befragt hat, und dann waren die „Sympathie“-Ausprägungsbalken eben in manchen Richtungen kürzer als in anderen. Bin auch nicht mehr sicher, wie stark der Effekt nun letztendlich ist. Aber es ist auf jeden Fall ein interessanter Effekt, den man im Hinterkopf behalten sollte, da er das Verhalten mancher Menschen nachvollziehbarer macht.

    Und umso älter die Bevölkerung wird desto schlechter geht es der jungen Generation die irgendwann auch mal alt werden möchte. Die Nachkommen werden es immer schwerer haben etwas zu erreichen. Und an diesem Punkt muss einfach angesetzt werden um die Möglichkeit und die Zukunft der Jugend zu wahren. Wenn du alles so lässt wie es jetzt ist, dann hat das unliebsame Folgen für viele weitere Generationen.

    Und das sind halt auch wieder so Sätze, wo ich mich dran erinnere, was in diesem Thema eigentlich diskutiert wird: Artikel 13. Damn it, really? Ich mein, wenn man so etwas zu lesen bekäme in Threads zum Thema Klimawandel oder Artensterben, dann würde ich das ja sogar nachvollziehen können. Aber in dieser Debatte wird dann das Alt vs. Jung aufgespielt wie sonst nirgendwo, dabei ist das doch vergleichsweise harmlos. Es ist immerhin auch ein Gesetz, das sich rein theoretisch jederzeit rückgängig machen ließe, selbst wenn es durchkommt. Glaubst du, in 100 Jahren wird sich irgendwer an Artikel 13 erinnern? Nee, man wird sich daran erinnern, dass es heute noch Elefanten und Bienen gab, und man wird sagen "ach schade dass unser Planet jetzt kaum noch Landfläche hat".


    Worauf ich hinaus will: Die "Jugend" ist überhaupt nicht so machtlos, wie du das hier darstellst. Es ist ja schon bezeichnend, dass es etwas wie Artikel 13 brauchte, damit ein "Nie Mehr CDU"-Hashtag propagiert wurde, anstatt ... naja, irgendein anderes Gesetz, das die CDU so in der Vergangenheit durchgebracht hat. Bzw. eher auch, was für Gesetze sie nicht durchgebracht haben. Die meisten Jugendlichen könnten sehr sehr viel zum langfristigen Wohl des Planeten beitragen, unter anderem auch, indem sie weniger Zeit im Internet verbringen würden. Aber nein, die Alten sind schuld. e_e

    Let's face it: Wenn das Leben für nachfolgende Generationen immer weiter verschlechtert wird, dann sind wir alle daran schuld. Nicht nur die Alten, und nicht nur die Jugendlichen. So hartnäckig etwas anderes zu behaupten wird nur noch weiter besiegeln, wohin uns der Pfad führt.


    Versteht mich nicht falsch. Artikel 13 ist Mist, und ich finde es gut, wenn man sich dagegen wehrt. Aber wenn man dann solche Diskussionen liest, die mit dem Artikel nicht mehr das geringste zu tun haben, dann zieht das das ganze Thema nur ins Lächerliche.

    Man muss auch einfach mal sein Ich-Gedanken beiseite stellen und zum Wohle aller wählen, denn genau darum geht es. Das Wohl von uns allen und nicht nur von uns selbst.

    Klingt doch auf dem Papier ganz gut, und Werbung dafür machen, dass Leute aus diesem Grund wählen und das bei ihrer Entscheidung miteinfließen lassen, kannst du gerne. Du kannst aber nicht einfordern oder erzwingen, dass andere Menschen mit diesen Gedanken wählen. Das ist ihre eigene Entscheidung.


    Grundidee des Demokratie-Modells ist ja: Jeder wählt in Bezug auf seine eigenen Interessen, dann kommt am Ende ein Mischmasch an Vertretern heraus, sodass (moglichst) alle Interessen des Volkes vertreten sind. Wenn du Leute dazu zwingst, im Interesse anderer und nicht ihrer selbst zu wählen, funktioniert das nicht mehr.

    Mit einer Kommentarkultur, die es viel akzeptierter machen würde, auch kurze Kommentare zu schreiben, nur auf einen Punkt des gelesenen Textes eingehen zu können anstatt auf alle zu müssen oder auch einfach mal nur "Tolle FF, gefällt mir wirklich gut und werde ich gerne weiter verfolgen" sagen zu können wäre in meinen Augen dem Bereich und der Aktivität viel mehr geholfen.

    Das Problem sehe ich da eben im System: Momentan ist es so, dass man, wenn man eine FF lesen möchte, also alle Kapitel, dann muss man immer die Kommentare mitlesen oder zumindest überfliegen, dh., die Kommentare zu den Werken sind immer sehr präsent und haben daher aus rein intrinsischen Gründen eine hohe Wichtigkeit. Das wird Leute immer dazu beeinflussen, sich bei den Kommentaren mehr Mühe zu geben, da sie dann ja auch direkt in der Geschichte verankert sind und sich von Userseite nicht mehr später löschen lassen.

    Das lässt sich leider nicht dadurch umgehen, dass man Kampagnen macht von wegen "ja schreibt einfach keine so komplexen Kommentare", das ist halt quasi strukturell durch die Art, wie Threads umgesetzt sind so vorgesehen. Daher sehe ich tatsächlich in Blog-Posts eine gute Alternative, da die Kommentarfunktion dort ganz anders ist und von vornherein weniger Wert auf die Kommentare gelegt wird als auf den Content der Geschichte. In Threads ist beides gleich wichtig. Gleichzeitig existiert in Blogposts die Möglichkeit, auf Kommentare direkt zu antworten, was eigene Diskussionen zu bestimmten Aspekten der Kapitel ermöglicht.

    Große Reviews, oder Feedback das die ganze Geschichte umfasst, kann und sollte weiterhin in einem Thread im FF-Bereich gepostet werden.


    Um das Ganze etwas zu erweitern, und mit dem zu verbinden was u.a. Thrawn gesagt hat: Gerade Threads im FF-Bereich geben die Möglichkeit, einander beim Schreiben zu helfen. In der Schreib-Werkstatt könnte man zB. einzelne Kurzgeschichten oder Kapitel einer FF posten einzig nur zu dem Zweck, dass jemand anders sie kritisiert und einen unterstützt. Schwachstellen aufzeigt, usw.


    Ich denke, man könnte viel Potential daraus schlagen, wenn man normale Threads im FF-Bereich, Blog-Geschichten und Werkstatt-Geschichten örtlich von einander abgrenzt.


    Ich verstehe leider nicht ganz was du meinst. Es gibt den Newsletter immer noch.

    Sorry, da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Ich meinte in meinem Post explizit die Newsletter-Funktion, die es früher gab, die aber mit einem Forensoftwareupdate verloren gegangen ist. Es gibt zwar nach wie vor eine Institution, die sich Fanfiction-Newsletter nennt, aber das ist ja durch die Blog-Funktion integriert, und nicht wie früher durch die Newsletter-Funktion. Es gibt da einige Detailunterschiede, die die frühere Funktion der heutigen Umsetzung überlegen gemacht haben. Früher gab es zB. überhaupt gar keine Notwendigkeit von Highlight-Listen, weil genau das bereits über Newsletter geregelt war. Erst als die Newsletter abgeschafft wurden, hat man angefangen, sich über Highlight-Listen Gedanken zu machen. (es ist lange her, also entschuldige, wenn ich ein bisschen was nicht mehr richtig im Kopf habe. Weiß zB. nicht mehr genau, seit wann User-Erwähnungen Notifications verteilt haben, und ob sie schon seitdem als Userlisten verwendet wurden. Im Prinzip macht das aber gerade keinen so großen Unterschied.)


    Und auch so haben wir das Gefühl bekommen, dass das Interesse am Blog und den Newslettern immer weiter zurückgegangen ist.

    Ich glaube, das liegt insbesondere daran, dass die Blog-Funktion eben recht unhandlich dafür ist. Vor allem verglichen mit der alten Funktion. Erst einmal ist es überhaupt sehr schwer, Blogs zu abonnieren. Man muss genau wissen, wo diese Funktion ist, und man muss dann mehrere Klicks machen, um das Abonnement zu bestätigen. Man kann Blogs nicht einmal von einem Artikel aus abonnieren. Stattdessen muss man auf die Übersichtsseite des Blogs gehen (die nur über einen kleinen Link in der Navigationsleiste überhaupt erreichbar ist), dort einen winzigen Button klicken, der am oberen Rand der Seite unscheinbar versteckt ist, und dann kann man von dort aus das Abonnement einstellen. Und man muss einen Extra-Klick machen, um Benachrichtigungen zu erhalten.


    Wenn man viele Leute erreichen will, ist das einfach kontraproduktiv. Im Prinzip bekommt ihr so nur die Leute, die entweder euch folgen und sehen wenn ihr was gepostet habt, oder auf eurer Highlight-Liste sind, oder die alle Blogs lesen die im BB gepostet werden.

    Ich habe btw den FF-Blog abonniert. Das wusste ich bis eben nicht einmal, weil ich die Benachrichtigungen damals nicht extra angestellt hatte. Es macht für mich in der Realität schlichtweg keinerlei Unterschied, ob ich den Blog abonniert habe oder nicht. Es ist sogar der einzige Blog, den ich abonniert habe. Früher, bei den Newslettern, hat man "Newsletter folgen" angeklickt und fertig. Da war nicht viel dabei. Jetzt ist es aufwändig, und meistens nicht hilfreich.

    Die Highlight-Listen sind da ähnlich. Man kann sich nicht über einen Klick anmelden, sondern muss in irgendwelche Themen posten oder sich an die Moderation wenden, und es ist genauso aufwändig, sich wieder abzumelden.


    Vergleich das eben zu einem News-Bot, dem man einfach nur mit einem Klick folgen muss, und schon hat man die Infos auf dem Dashboard. Verbunden mit einer Highlight-Liste, die man vllt einfach bequem über die Pinnwand des Bot-Accounts an und abmelden kann, sodass man auch Benachrichtigungen bekommt. Wäre meiner Meinung nach seeehr viel bequemer als die jetzige Situation.


    Interessante Idee, nur fallen mir direkt schon ein paar Sicherheitsprobleme auf. Wer hat darauf Zugriff? Nur die Moderation oder auch das Komitee? Wie verhindert man, das damit (wissentlich oder unwissentlich) Unfug getrieben wird? Wie oft wechselt man das Passwort und wie verhindert man, das zB ein Komiteeler einfach das Passwort ändert anstelle des Mods, der dafür zuständig wäre?

    Wenn es zu so etwas kommen sollte, dann könnte man dann darüber reden. Im Vorhinein über so etwas sich den Kopf zu zerbrechen, wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass etwas derartiges überhaupt passiert, finde ich kontraproduktiv. Um es trotzdem zu beantworten: Würde den Zugang auf die Moderation beschränken, da der Account selbst vermutlich bestimmte Berechtigungen bräuchte, die ein Komiteeler nicht hat. Es ist auch sehr einfach für ein eventuelles Komitee, Beiträge in Quellcodeform vorzuschreiben, sodass ein Moderator es dann irgendwann mit einem Zeitaufwand von ca. 1 Sekunde postet. Wenn man es besonders sicher machen will, dann bekommt eben nur ein Moderator Zugriff und kümmert sich alleine um den Account, während die anderen Komiteeler/Mods eben andere Aufgaben übernehmen.


    Meh davon gefällt mir ein Teil schonmal nicht. Wettbewerbe und Aktionen sollen ja weiterhin von Usern geleitet werden. Nicht von einem FF-Bot. Genauso wie dann auch der entsprechende Leiter für die Erinnerungen zuständig ist. Natürlich könnte man das ganze mit dem FF-Bot unterstützend gestalten, allerdings sehe ich da noch nicht den besonderen Mehrwert.

    Kann die Idee dahinter verstehen, bin aber genau gegenteiliger Ansicht. Meiner Meinung nach ist es ganz klar Aufgabenbereich der Moderation, Aktionen zu leiten. Wenn User Aktionen leiten ist das zwar ganz nett, aber ich würde professionell geleitete Aktionen mit vernünftigem "Marketing", zB. über einen News-Account gegenüber Userleitungen präferieren -- ganz einfach deswegen, weil wir ja sehen, dass das momentane System eben nicht besonders gut funktioniert. Es hat definitiv seinen Charme, dass die Dinge gerade so sind wie sie sind, aber dass User Aktionen leiten ist eine eher neue Erscheinung und muss definitiv nicht Status Quo sein. Zumal die Leitung von Aktionen halt 90% Büroarbeit ist und ich nicht wirklich den Sinn darin sehe, das Usern zuzumuten. An der Stelle möchte ich auch noch betonen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen Aktionen planen und Aktionen umsetzen. Gerade bei ersterem wäre es toll, wenn User eingebunden würden. Aber dafür brauchen sie keinen Zugang zum Bot.


    Ich bin halt der Meinung, dass das etwas ist, das man einfach ausprobieren sollte. Man kann sich eine Frist setzen, zB: "Wir posten einen Monat lang Sachen über den FF-News-Account, und wenn es uns nicht gefällt, oder wenn es den Usern nicht gefällt, dann stampfen wir es danach wieder ein". Sehe nicht, inwiefern das großen Schaden anrichten könnte, vor allem, wenn man von Anfang an klarstellt, dass es nur eine Testphase ist. Vielleicht stellt sich heraus, dass es gut klappt, aber vielleicht stellt sich auch heraus, dass es Mist ist. Vielleicht ist es wirklich zu viel Arbeit, vielleicht ist es wirklich doof wenn alles über den News-Account gepostet wird, aber vielleicht ist das auch einfach Gewöhnungssache und hat am Ende positive Effekte. Man kann darüber halt vom Vorhinein nur spekulieren. Ich finde eben, gerade weil Userlisten und Blog-Abonnements so umständlich sind, und man damit eh überwiegend Kern-User erreichen kann, die vermutlich so oder so auf anderem Wege von Wettbewerben und Aktionen erfahren würden, ist es eine Überlegung wert.


    Ich denke mal, ich hab an der Stelle jetzt alles gesagt, was ich sagen wollte, also möchte ich diese Diskussion von meiner Seite auch gar nicht weiter in die Länge ziehen. Kann gut verstehen, wieso man sich dagegen eventuell sträubt, aber ich denke es wäre ein funktioneller Fortschritt. Aber ob ihr es versuchen möchtet oder nicht bleibt euch überlassen o/

    Ich kann mich vage erinnern, dass so etwas diskutiert wurde, als ich noch im Komitee war, und der Aufwand in Relation zum Nutzen (siehe Keksis Post) war am Ende ausschlaggebend, so weit ich mich erinnere.

    Ich würde den Aufwand gar nicht mal so hoch einschätzen. Die Wettbewerbe müssen sowieso gepostet werden, die News auch, alle Beiträge, die für den FF-Bereich wichtig sind, müssen eh irgendwie ihren Weg ins Forum finden. Der einzige Unterschied wäre, dass man dafür eben diesen einen dezidierten Account benutzt, damit man die Neuigkeiten als User auf "offizieller" Ebene verfolgen kann. Dinge wie oben beschrieben, also Pinnwand-Selbsteinträge usw. sind wären optional. Man müsste das ja nicht machen, wenn es zu viel Aufwand wäre.

    Auf technischer Seite ist es auch ganz einfach, man könnte sich ein neues Profil im eigenen Browser erstellen oder einen zweiten Browser benutzen, und dann könnte man als Moderator auch einfach auf beiden Accounts gleichzeitig online sein und mit einem Klick wechseln, bräuchte sich nicht einmal umloggen.


    Ich stimme dir aber natürlich durchaus zu, dass ein Komitee keine schlechte Idee wäre und das auch bei dieser Sache helfen würde.


    Ich sehe da nur ein Problem: Jeder User darf nur drei Blogs besitzen.

    Ja, das stimmt, aber das ist auch so eine Sache, die sich sicher ändern ließe, wenn Bedarf besteht. Das wäre eine Angelegenheit, die nicht in der Hand der FF-Moderation alleine liegt, aber falls sie intern eine Erweiterung der Blogrestriktionen mit guten Gründen ansprechen, wäre es vielleicht möglich, daran etwas zu ändern, sofern keine anderweitigen Probleme bestehen, die das verhindern würden.

    Ich glaube nicht, dass das so gut funktioniert. Die meisten Leute folgen mehr als einer Handvoll Usern, und da wird das Dashboard sehr schnell sehr voll. Ein solcher News-Account würde da direkt untergehen.

    Dieses Argument geht ein bisschen an der Realität vorbei. Wenn das stimmen würde, hätte es gar keinen Sinn, überhaupt irgendjemandem zu folgen, weil ja alles direkt untergehen würde und man nie irgendetwas sieht. Es reicht ja auch, wenn man ab und zu ein paar Nachrichten des Accounts im eigenen Feed hat. Es geht nicht einmal darum, dass man immer jede Info direkt bekommen muss. Man kann immerhin für solche Zwecke weiterhin Abonnement-Funktionen benutzen, und eine Highlight-Liste muss ja nicht durch den Account ersetzt werden, sondern kann weiterhin bestehen. Zuletzt: Falls es einem wirklich darum geht, keine Neuigkeiten zu verpassen, kann man auch immer auf die Benutzer-Seite des News-Accounts gehen und dort die letzten Aktivitäten ohne andere Nutzer sehen. Das alleine wäre eine bessere Zusammenfassung der aktuellen News im FF-Bereich als uns momentan an irgendeiner anderen Stelle überhaupt zur Verfügung steht.


    Ansonsten: Dass es vielleicht nichts bringt, spricht sicherlich nicht dagegen es auszuprobieren.

    Mittlerweile hätte ich da aber vielleicht eine Idee, die sich darauf gründet, dass ich hier und da gehört habe (zuletzt von meiner Vorposterin), dass einige Autoren auf andere Plattformen für ihre Fanfictions gewechselt haben, weil da mehr Aktivität oder mehr Kontakt zu den Lesern besteht oder was auch immer. Der Gedanke wäre nun vielleicht, den Bereich in der Hinsicht wieder ein bisschen "konkurrenzfähiger" zu machen

    Entschuldige, dass ich das gerade etwas aus dem Kontext reiße, ich weiß du wolltest in deinem Beitrag auf etwas anderes hinaus, aber gerade diese Sätze haben mich veranlasst ein paar Ideen niederzuschreiben, die ich seit geraumer Zeit in Bezug auf den FF-Bereich habe. Ich denke, es würde sehr dabei helfen, den Bereich konkurrenzfähier zu machen, wenn wir anfangen, die neuen Funktionen zu nutzen, die das BisaBoard im Laufe der letzten Jahre hinzugewonnen hat. Ich liste hier mal einige auf, und wie man sie verwenden könnte:


    Blogfunktion

    Ich bin der felsenfesten überzeugung, dass die Blogfunktion der Thread-Funktion weit überlegen ist, wenn es darum geht, eigene Werke und Geschichten im BB zu veröffentlichen. Warum? Weil Feedback dort klar von den Kapiteln der Geschichte getrennt werden kann. Man kann jedes Kapitel zu einem eigenen Blogpost machen, und unter jedes Kapitel können Nutzer Feedback posten, egal wie kurz das Feedback sein mag. Ich finde, das sollte sich die Moderation zu nutze machen, und die Moderation der FF-Blogs übernehmen. Man könnte im Bereich Listen posten mit FF-Blogs von Usern, könnte Tags bereitstellen die einfaches wiederfinden ermöglichen, und man könnte die Tags moderieren um zu gewährleisten dass sie nur für FF-Blogs verwendung finden.


    Der große Vorteil an den FF-Threads ist, dass die Kritik dort eben so sehr im Vordergrund steht. Das bedeutet, dass die Kritik, die gepostet wird, überwiegend eine sehr hohe Qualität hat. Im Gegenzug bedeutet das aber auch, dass Kritik zu geben furchtbar aufwändig ist, und da es dafür kaum Incentives gibt, wird immer weniger Kritik dieser Qualität gepostet, was den Schreibern wiederum weniger Anreiz bietet, hier zu veröffentlichen. Nutzt man die Blog-Funktion, ist es deutlich einfacher, schnell an Kritik zu kommen.


    Aber ... gibt man dann nicht den großen Vorteil auf, den das BB hat? ... Nicht unbedingt. Man könnte nach wie vor im Forum zu jeder Blog-FanFiction ein Topic im FF-Bereich öffnen, das für quasi "high quality reviews" gemacht ist, wo User dann zur Geschichte ausformulierte Kritik abgeben können. Jede im BB veröffentlichte Geschichte hätte dann einen Blog und ein Feedback-Topic. Das wäre nur eine von vielen Optionen, wie man das umsetzen könnte.


    Dashboard-Funktion

    Das ist finde ich die beste Funktion von allen und es ist eine Schande, dass sie im BisaBoard bisher kaum Verwendung findet. Früher hatten wir Newsletter, und die wurden jetzt durch Erwähnungs-Listen ersetzt, doch das Problem mit diesen Listen, ist dass sie Benachrichtigungen verteilen, anstatt auf dem Dashboard aufzutauchen. Benachrichtigungen sind im Idealfall etwas, das auf persönliche Dinge hinweist. Ich kriege eine Benachrichtigung, weil man mir persönlich geschrieben hat, auf die Pinnwand, oder auf die Konversation, etc. Benachrichtigungen durch Erwähnungslisten sind da oft fehl am Platz ... aber es gibt ja keine andere Möglichkeit, oder?

    Doch!!! Diese Idee habe ich bereits vor Jahren angebracht, aber sie wurde leider nicht umgesetzt. Aber ich erwähne sie noch einmal, in der Hoffnung, dass man sich erneut Gedanken darum macht: Man erstellt einfach einen BisaBoard-FanfictionNews-Useraccount. Nutzer, die sich für den Bereich interessieren, müssen diesem Nutzer nur folgen. Der FF-Account postet dann alle Wettbewerbsthemen im Namen der Moderation, er postet Newsletter in den Bereich, er kann sich Erinnerungen wie zB. Wettbewerbs-Deadlines an die eigene Pinnwand posten etc. und jeder, der sich dafür interessiert, würde alle News direkt auf sein Dashboard bekommen.


    Der Account könnte auch so etwas wie die Lesezeichen-Funktion benutzen, die wir kürzlich erhalten haben. Er könnte zB. Profi-Fanfictions auszeichnen, indem er sie als Lesezeichen speichert und so anderen Nutzern zugänglich macht, oder er könnte einmal im Monat einen Eintrag an seine eigene Pinnwand posten oder einen Post im Forum machen, wo die besten neuen Kapitel des Monats erwähnt werden mit einem Link zur jeweiligen Fanfiction. Es gibt hier sehr viele coole Möglichkeiten.


    Das sollen nur ein paar Anstöße sein, vielleicht findet man da ja etwas, das über das man nachdenken möchte.

    2:0 gegen Semako gewonnen, waren sehr nervenaufreibende Spiele x) ggs


    Wollte auch noch etwas fragen bzw. um etwas bitten Nadeshiko

    Könnten wir ab der nächsten Runde mit Zeitinkrement spielen (zB. 3 Sekunden pro Zug)? Ohne Inkrement haben Leute, die nicht viel online spielen, einen ziemlichen Nachteil, und auch so finde ich es angenehmer, mit Inkrement zu spielen, weil die Spiele dann am Ende nicht ein totales Chaos werden :x