Beiträge von Vanchningth

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


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    Ich meld mich hier auch noch zu der bi/pan-Diskussion. Ich selbst bin non-binary und sage i.d.R., dass ich bisexuell bin. (Eigentlich bin ich grey-/asexuell, was das ganze Attraktivitäts-Thema für mich nochmal komplizierter macht, aber das mal beiseite.) Ich wähle das Label "bi" über "pan", weil ich mich zu Frauen und sich eher feminin präsentierenden Personen mehr hingezogen fühle als zu Männern, und da passt "pan" einfach nicht drauf. Allerdings bin ich mit dem Label "bi" auch irgendwie unglücklich, weil in dem Wort selbst diese binäre Konnotation steckt und die will ich eigentlich nicht haben. Ich bin dann irgendwann über "omnisexuell" gestolpert, was bedeutet, dass man sich grundsätzlich zu allen Geschlechtern hingezogen fühlt, aber eben Präferenzen für bestimmte Geschlechter hat, und ich finde eigentlich, das passt sehr gut zu mir. Nur ... es ist halt ein eher unbekanntes Label und das finde ich wieder ein bisschen unpraktisch.

    Feliciá Sehr guter Beitrag, ich habe nur einen kleinen Nitpick: Die meisten trans Leute (zumindest in meiner Bubble, kann bei weitem nicht für alle sprechen) bevorzugen es, wenn trans als Adjektiv verwendet wird, also "trans Mann", "trans Frau", "trans Person", statt "Transmann", "Transfrau", "Transperson". Wenn es als Adjektiv verwendet wird, ist es einfach nur eine Eigenschaft, so wie "blonder Mann" oder "große Frau", während die zusammengeschriebene Schreibweise suggeriert, dass es sich dabei um eine eigene "Kategorie" von Männern/Frauen/Personen handelt, was halt eine Ansicht stützt, die wir gern beseitigen würden.

    Denen als Pronom hab ich halt wirklich nie gehört und frag mich üb das nen Übersetzungs-Fuckup von " Them " war ? Oder ist das nen Pronomen was ich nie gehört habe ?

    Ich gehe stark davon aus, dass es Letzteres ist. Das normale Plural-sie kannste auf deutsch halt nicht analog zum englischen "they" verwenden, weil es exakt wie der feminine Singular klingt, also haben sie stattdessen dieses andere Plural-Pronomen, das unsere Sprache da ja praktischerweise hat, verwendet. Ich kenne zwar niemanden, der das sonst noch so benutzt (kenne aber auch generell sehr wenige deutsche nb Personen), finde aber, es klingt gar nicht so falsch, wenn man sich mal dran gewöhnt hat. Das ist es halt: Man muss sich an neue Pronomen und sprachliche Formulierungen etc. erstmal gewöhnen, die ploppen ja nicht einfach aus der Erde und sind dann bei jedem im Bewusstsein einfach da. Und ich gehe stark davon aus, dass die Übersetzer da schon irgendwen zu Rate gezogen haben, der sich mit Pronomen und dem allem auskennt. Ist ja jetzt nicht gerade ein kleines Franchise.

    Das hier hat mit dem gerade besprochenen Thema nichts mehr zu tun, aber ich muss einfach irgendwo loswerden, wie unglaublich happy mich das gerade macht.

    In der gestern in den USA bzw. heute in Deutschland erschienenen aktuellsten Folge von Star Trek Discovery hat sich Adira, der erste non-binary Protagonist des Franchises, als solches geoutet. Es war eine wirklich schöne Szene, ein anderer Charakter meinte über Adira etwas in der Art von: "Sie kriegt das schon hin." Als die beiden später allein waren, klärte they ihn darüber auf, dass "they" korrekt wäre und "sie" sich noch nie wirklich richtig angefühlt hatte. Der andere Charakter hat erst überrascht gekuckt, dann genickt und es von da an richtig verwendet. Niemand hat irgendwelche blöden Fragen gestellt oder so, es war dann einfach ein Fakt, den jeder hingenommen hat. (Zumindest bisher, die Staffel hat ja noch vier weitere Folgen.) Ich fand die Art, wie damit umgegangen wurde, so unglaublich gut und unaufdringlich gemacht, es ist jetzt einfach ein Fakt über Adiras Charakter, genauso, wie es ein nicht näher hinterfragter oder hervorgehobener Fakt ist, dass andere Charaktere schwul oder PoC oder disabled sind.

    Die deutsche Synchro benutzt, wenn ich das richtig verstanden habe, jetzt they/denen als Pronomen. Ich hab das so noch nie gehört tbh und war im ersten Moment etwas verwirrt, dass sie nicht sier verwenden (hatte das eigentlich fest erwartet), aber ich muss sagen, dass die Sprecher das so natürlich verwenden, dass es im zweiten Moment schon ganz normal klang.

    Ich war heute so glücklich, als ich das gesehen habe, weil ich schon überlegt hatte, zur englischen Synchro zu wechseln, wenn sie das mit den Pronomen auf deutsch verhauen. Es tut so gut, sich selbst mal in Charakteren zu sehen, die ihre Identität nicht erst entdecken oder irgendwie rechtfertigen müssen, sondern einfach so, als Menschen wie jeder andere existieren dürfen.

    Alaiya Du glaubst gar nicht, wie sehr ich deinen ganzen Beitrag gerade gefühlt habe omg :crying: So schrecklich das Thema Misgendering auch ist, es fühlt sich doch irgendwie jedes Mal gut an, wenn man hört, dass es anderen dabei sehr ähnich bzw. teils gar genauso geht. Man fühlt sich weniger allein.

    Darf ich fragen, wie du das im Alltag eigentlich handhabst? Die meisten Menschen ohne große Berührungspunkte mit der LGBT+-Community haben ja meist keine Ahnung, was ein Neopronomen überhaupt ist, geschweige denn, wie man es verwendet. Ich stelle es mir sehr mühsam vor, jeden neuen Kontakt erstmal darüber aufklären zu müssen.


    Wenn selbst Leute innerhalb der LGBTQ+ Szene es nicht einheitlich definieren, verstehen, verwenden, wieso wirft man dann Personen außerhalb dieser direkt diese Negativität entgegen, wenn etwas nicht nach dem eigenen Verständnis gehandhabt wird?

    Als ich nochmal drüber nachgedacht habe, sind mir mehrere Zitate, u.a. dieses, nochmal sauer aufgestoßen. Erstmal: Natürlich haben verschiedene queere Leute verschiedene Beziehungen zu Pronomen und verwenden diese unterschiedlich. Z.B. wird eine Person, die genderfluid ist, d.h. deren Geschlecht sich immer wieder ändert, eine andere Beziehung zu ihren Pronomen haben als eine Person, deren Geschlecht konstant ist. Diese genderfluide Person kann sich heute mit einem binären Pronomen richtig toll fühlen, aber morgen kann das exakt selbe Pronomen zu Dysphorie führen, weil ihr Geschlecht sich zu etwas anderem verschoben hat. Bei einer Person, deren Geschlecht sich nicht (oder zumindest nicht in diesem Ausmaß) verändert, kannst du dagegen i.d.R. davon ausgehen, dass das, was sich gestern toll angefühlt hat, auch heute noch richtig ist.

    Dazu kommt noch, dass ich hier an mehreren Stellen etwas gelesen habe im Sinne von "Ich bin davon ausgegangen, dass ...". Es ist halt einfach nicht cool, Schlüsse über Pronomen von non-binary Leuten zu ziehen, vor allem, wenn man sich selbst einem binären Geschlecht angehörig fühlt. Die allerallermeisten Leute beißen nicht, wenn man sie fragt: "Hey, ich hab deine Pronomen gesehen, wie genau soll ich das handhaben?" Ich habe ja nicht gesagt, dass irgendwer das aus Boshaftigkeit tut. Es ist nur sehr unangenehm, wenn so viele Leute einfach ihre Schlüsse ziehen und das dann nie hinterfragen.

    Ich wäre aber bisher auch nicht auf die Idee gekommen, innerhalb eines Textes oder sogar Satzes aktiv das Pronomen zu wechseln, weil das imo echt sprachliche Probleme mit sich bringt oder zumindest bringen kann. Da wird nun mal die Zuordnung zu einer Person erschwert, wenn die Eindeutigkeit verloren geht, also je nach Kontext kann das durchaus zu Verständnisfehlern führen, im speziellen halt bei Leuten, denen die Sprache ohnehin nicht so leicht fällt.

    Ich verstehe den Punkt absolut, bei niedergeschriebenen Geschichten ist es z.B. auch so ein Pet Peeve von mir, wenn Leute für Charaktere inkonsistente Pronomen verwenden, z.B. erst "das Tier", "es", und dann auf einmal "sie", weil es ein weibliches Tier ist (noch schlimmer mit dem Wort "Mädchen", aber da ist das hin- und herwechseln meist zumindest auf einen Satz beschränkt). Wenn du dich in einem Raum mit fünf Leuten befindest (utopische Vorstellung, ich weiß) und mit denen normal redest, ist das imo aber viel weniger ein Problem, weil gesprochene Sprache eh chaotisch af ist (srsly wir benutzen dauernd irgendwelche unsinnigen Satzkonstruktionen, wo Teile fehlen oder doppelt sind, und verstehen es trotzdem, weil es eben eine intuitive Sache ist). Da fällt so etwas wie "Elliot hat gesagt, sier muss heute früh heim" und drei Sätze später "Ich mag ihn, er ist einfach ein cooler Typ" viel weniger auf, weil aus dem Kontext eh klar ist, dass du beide Male dieselbe Person gemeint hast. (Ich sehe aber ein, dass es im Englischen mit "they", das auch für mehrere Personen verwendet wird, durchaus unter Umständen verwirrend sein kann, besonders für Nicht-Muttersprachler, aber auch hier gilt in den meisten Fällen: Kontext hilft weiter.) Für die angesprochene Person selbst kann das hingegen sehr wohl auffallen und ein sehr tolles Gefühl sein, dass die Leute sozusagen "beide Teile" ihrer Identität wahrnehmen und das auch so in dieser Form wiedergeben.

    Ich z.B. benutze momentan auf Englisch nur they und will auf deutsch er verwenden, weil ich Neopronomen nicht mag (tue es momentan zumindest daheim aber noch nicht, weil ich nicht bereit bin, mich vor meinen Eltern zu outen), ich werde gern als maskulin wahrgenommen und es fühlt sich großartig an, wenn eher männlich besetzte Wörter für mich verwendet werden (z.B. auf englisch "handsome" statt "pretty", auf deutsch generell männliche Wörter ohne "-in" am Ende), gleichzeitig ist es aber auch ein bisschen unangenehm, schlicht als "Mann" wahrgenommen zu werden, weil ich nunmal non-binary bin, und da ist es schön, wenn Leute auch diesen Teil in ihrer Sprache respektieren.

    Ich habe die Angabe mehrerer Pronomen auch eigentlich immer so verstanden, dass man dadurch eine Auswahl bekommt, mit der die betreffende Person "zufrieden" wäre, aber habe kein Problem damit, wenn eine Person... abwechselnde Nennungen (?) bevorzugt.

    Ich würde mal sagen, die beste Vorgehensweise im Fall von mehreren Pronomen ist bei einer Person, die du nicht kennst (z.B. irgendein Random im Internet, mit dem du nur zwecks einer aktuellen Diskussion redest und mit dem du nie wieder zu tun haben wirst, aber auch Celebrities wie Elliot), dass du eins auswählst und das dann benutzt. Wenn es jemand ist, den du näher kennst: Nachfragen. Immer nachfragen. Es gibt Leute, die haben eine Präferenz (am liebsten "he", aber "they" ist auch cool), es gibt Leute, denen ist es schlichtweg egal, und es gibt Leute, die mögen es am liebsten, wenn du beide (bzw. alle angegebenen) Pronomen vermischst, also in einem Absatz "he" sagst und im nächsten "they".

    Ich bin nur so genervt, weil ich es so oft sehe/höre, dass nb Personen mit mehreren Pronomen zu gefühlt 90% mit dem binären Pronomen angesprochen werden, und das unabhängig davon, ob in ihrer Bio "they/he" oder "he/they" steht. Das geht imo so weit, dass man nicht mehr sagen kann "ja ist halt ein Zufall, ich kann ja nicht wissen, wie si*er das bevorzugt", weil wenn jeder einfach random eins raussuchen würde, gäbe es da keine so starke Tendenz. Schon gar nicht mit dem Argument, man gehe von einer Präferenz für das Erstgenannte aus, wenn das Letztgenannte dann halt andauernd verwendet wird. (Elliot hat iirc "he" zuerst genannt, also würde das Argument da funktionieren, aber trotzdem. Da stehen zwei. Benutzt wenigstens hin und wieder mal das andere auch. Wobei das, was Cassandra sagt, natürlich auch stimmt; bevor ich seinen eigenen Post gesehen hatte, war ich davon ausgegangen, dass er einfach ein binärer trans Mann ist.)

    Ich würde sogar so weit gehen, dass es Leute geben mag, die sich gar nicht die Frage nach ihrer Identität stellen wollen, eben weil wir als Gesellschaft nach wie vor so kritisierend und ablehnend sind.

    Ähem. Ja, also. Ich hab mit 18 erst geschnallt, dass ich bi bin, und mit fast 24, dass ich non-binary bin, obwohl die Anzeichen für Ersteres schon Jahre vorher, die für Letzteres fast zwei Jahrzehnte vorher da waren, ich wollte sie nur nicht sehen. Ja hoppla.


    Einer der anderen Hauptpunkte solcher Fraktionen ist auch "ja man kanns nicht mehr rückgängig machen"

    Ja der Witz ist halt: Doch, Pubertätsblocker sind absolut reversibel. Sie zögern ja nur heraus, dass körpereigene Hormone ihren Job tun. Das, was mit dem Körper passiert, wenn man keine Pubertätsblocker nimmt, ist dagegen irreversibel. Brüste, die sich dank Östrogen ausbilden? Operation oder du hast sie für immer. Tiefe Stimme, Bartwuchs, kantige Gesichtszüge dank Testosteron? Viel Spaß beim jahrelangen Stimmtraining und Unmengen an operativen Eingriffen oder leb einfach damit. Pubertätsblocker geben jungen Menschen eine Chance, mit ihrem Geschlecht zu experimentieren, damit sie sich wirklich sicher darin sein können, bevor sie dann medizinisch transitionieren. Es ist eigentlich nur Positives dran, wenn die leicht verfügbar sind.

    Ich finde es immer wieder zynisch und grausam, wenn Detransitioner sich entscheiden, gegen die ganze Trans-Community zu schießen, nur weil sie selbst mit ihren Entscheidungen unglücklich sind und sie bereuen. Anstatt daran zu arbeiten, Ressourcen zu schaffen, die jungen Menschen helfen, sich selbst und ihre Identität besser zu verstehen. Mehr Sichtbarkeit für trans Identitäten hilft auch Menschen, die nicht trans sind, aber sich darin nicht komplett sicher sind. Aber es ist natürlich einfacher, Menschen ihre notwendigen medizinischen Ressourcen wegzunehmen und sie zu Jahrzehnten von Dysphorie zu verdammen. Vielen Dank auch.


    Zum Fall Elliot noch was: Ist euch aufgefallen, wie die überragende Mehrheit von Menschen auf Social Media usw. jetzt einfach nur he/him benutzt, obwohl er klar gesagt hat, dass er auch they/them benutzt? So etwas ist mir in letzter Zeit immer wieder aufgefallen, dass nb Leute zwei Sets von Pronomen angeben und (vor allem) cis Leute dann halt einfach die binäre Option nutzen, weil das bequemer ist. Like. Why. Ist es zu viel verlangt, mal das eine, mal das andere Pronomen zu verwenden? Sheesh.

    Hi, ich wollte kurz einen Kommentar zu eurer Abgabe schreiben.


    Ich finde zunächst die Idee hinter der Abgabe ziemlich interessant. Die Umsetzung davon ist grundsätzlich auch sehr gelungen und der Schreibstil recht solide. Außerdem finde ich die Intention dahinter sehr interessant und gut anwendbar. Ich denke, dass sich mit dem Text noch viel machen lässt. Was ich außerdem hervorheben möchte, ist dass sich der Spannungsbogen wirklich schön durch die Abgabe zieht - ich habe die ganze Zeit mitgefiebert, was ihr wohl noch zu kommentieren wisst. Allerdings würde ich auch ein bisschen Kritik anbringen, weil ich sagen muss, dass man ähnliche Abgaben schon von woanders her kennt und es ist jetzt nicht so viel wirklich Neues dabei. Aber das muss auch nicht unbedingt schlecht sein, jedenfalls solltet ihr euch darüber keine grauen Haare wachsen lassen. Hauptsache ist ja, dass der Kommentar euch selbst gefällt. Auf alle Fälle hoffe ich, dass ihr am Ball bleibt und wir in Zukunft auch noch mehr von euch werden lesen können, denn letzten Endes finde ich doch, dass die Abgabe sehr gut geschrieben ist.

    7.8/10 Punkte



    Kriegen wir jetzt eigentlich ein Feen-Band, weil wir automatisch gewonnen haben? Fluffeluff

    Nachdem ich gestern bemerkt habe, dass ich mit meinem neuen Housing-Addon in Elder Scrolls Online in meinem virtuellen Haus selbst verfasste Bücher rumliegen lassen kann, die dann jeder Besucher, der dieses Addon installiert hat, lesen kann, habe ich dort vier "Bücher" geschrieben. (Jeweils nur eine Doppelseite, weil die Möglichkeiten des Addons nur begrenzt sind, siehe Screenshot)

    Ich schätze, damit komme ich diesen Monat doch noch auf 1000 Wörter, aber ich werde das jetzt in keinen Wortzähler eingeben, lol. Ich hatte nicht vor, diesen Monat ein großes Projekt anzufangen oder so, aber hatte eigentlich schon gedacht, dass ich hin und wieder etwas schreiben würde. Naja, vielleicht packt mich die Kreativität ja jetzt im Dezember.

    Hier jedenfalls ein Beispiel von so einem Buch: (Es ist ein persönliches Tagebuch des Charakters, dem das Haus gehört)

    Die Frage ist schwierig. Ich habe aber mal für 3D-animiert abgestimmt. 3D-Animationen laufen leider recht schnell Gefahr, billig auszusehen, wenn sie nicht gut gemacht sind, aber wenn sie gut gemacht sind, eröffnen sich Möglichkeiten, die für Zeichentrick allein schon aus Budgetgründen meist kaum machbar sind. Ich denke hier z.B. an ausgefallene Perspektiven und Kamerafahrten - ob du deine Modelle in einer verrückten Perspektive oder in bloßer Draufsicht renderst, macht keinen Unterschied, während es sehr wohl einen macht, wenn du bei einer Zeichentrick-Produktion für jedes Frame Perspektiven der Charaktere und Hintergründe neu zeichnen musst, ohne Dinge wirklich effektiv wiederverwenden zu können. Was ich allerdings schade finde, ist, dass 3D-animierte Filme und Serien inzwischen sehr häufig diesem Pixar-/Disney-Stil sehr ähneln. Es gibt gefühlt nur wenige Produktionen, die aus diesem "Standard" ausbrechen und animationstechnisch mal etwas Neues wagen. Aber was das Potenzial angeht, hat 3D-Animation ein schier unendliches, und deswegen habe ich dafür gestimmt.

    Nicola schaute in die Richtung des kleinen grün-weißen Kindes, als dieses das Wort ergriff. Es wollte, dass alle die Augen schließen, um irgendein wirres Experiment mit seinen seltsamen Psychokräften durchzuführen. Nicola war nicht überzeugt. Sie traute hier nach wie vor niemandem. Und ganz bestimmt war sie nicht dazu bereit, sich in einem solchen Maße auf einen Teamkollegen einzulassen, wie das Kind es hier gerade forderte. Sie musterte das Pokémon misstrauisch. Es sah zumindest nicht aus wie ein Feind und hatte das unschuldigste Gesicht von allen hier. Na gut.

    Nicola schloss ihre Augen - und schreckte sogleich zurück, wodurch sie sie wieder aufriss. Sie war nicht dafür bereit gewesen, derart lebhafte Bilder in ihr Gehirn eingepflanzt zu bekommen, wie es die Gedankenübertragung dieses Pokémon gerade getan hatte. Es war nur einen Sekundenbruchteil lang gewesen, doch das erzeugte Bild erschien ihr so real, dass sie sich immer noch an die Umrisse erinnern konnte - von einem Bild, das sie so kurz nur gesehen hatte! Das war beeindruckend. Und beängstigend. Sie war sich nicht sicher, was davon mehr.

    Sofern diese Bilder tatsächlich der Realität entsprachen, hatte sie nun immerhin von dem Teil der Insel, auf dem sich der Vulkan befand, eine grobe räumliche Idee im Kopf. Sie hoffte nur, dass die anderen tatsächlich mehr von dieser Übertragung mitbekommen hatten, denn nur mit der Idee von einem Gebiet allein würden sie hier nicht weit kommen.

    Kobalium

    Ich wähle dich


    Außerdem werfe ich den Kollegen hier in den Ring; das ist zwar ein Geweihträger und keine Ziege, aber es ist der häufigen Darstellung des Tierkreiszeichens Steinbock als Bock mit Fischschwanz insofern ähnlich, als dass es ebenfalls mehrere verschiedene Tiere als Inspiration in sich vereint.




    außerdem wähle ich capreontibex, weil cass mich an seine existenz erinnert hat

    Leider werden die Bilder nicht mehr angezeigt, aber ich fand das als Steinbock-Mensch so toll ;__;

    Lass mal sehen, ob ich was für dich tun kann ...

    Tada!

    (uff diese Bilder sind alt und man sieht es, aber ich bin immer noch stolz darauf, wie viel Mühe ich da reingesteckt habe damals, allein dieser Infotext, den ich dazu verfasst habe ... und dann wurde ich nur Zweiter!!! 😭)