Beiträge von Sirius

    Aber keine zu Schwimmbädern, oder?

    Was willst du da für Statistiken haben, wenn das relativ tagesaktuell durch die Presse gegangen ist? In dem Fall hilft dir sicherlich am ehesten Google, um dir einen Überblick über alle Presseberichte zu verschaffen.

    Beispiel: https://www.morgenpost.de/verm…Duesseldorf-geraeumt.html

    Wenn man mit Statistiken argumentiert, sollte man diese auch vorweisen und nicht plötzlich auf einen tagesaktuellen Fall verweisen und meinen, weil das jetzt in letzter Zeit irgendwie häufiger vorgekommen ist, oder darüber berichtet wurde, ist das ein statistischer Beweis.

    Und warum hat die Berichterstattung von einem "Helden aus dem Irak" gesprochen, der den Täter überwältigt hatte? Was hatte die Herkunft dieses Helden damit zutun? Und was hat die Herkunft der Flüchtlinge damit zutun, dass sie verlorene Brieftaschen finden und zurückgeben? Wird ja auch immer gern betont. Entweder wir erwähnen Herkunft und Religion konsequent gar nicht, oder immer. Bei positiven und negativen Fällen.

    Wahrscheinlich ist das der Versuch des Gegenbeweises, dass eben nicht alle oder übermässig viele Iraker, Syrer, Ausländer, gewalttätige Menschen sind. Nur ziehen halt negative Meldungen immer besser als positive.

    Wenn das ganze ja gar nichts mit der Herkunft, also nichts mit Kultur und Religion zutun hat. Dann dürften Flüchtlinge und Türken nicht überrepräsentiert sein.

    Mit Kultur und Religion kann das schon etwas zu tun haben. Das gehört aber dann zum persönlichen Hintergrund, genauso wie es die Herkunft auch tut, genauso wie familiäre Bedingungen, soziales Umfeld, persönliche Erlebnisse und so weiter. Ob ich jetzt Deutscher, Iraker, Engländer oder so bin, sagt bis auf den Umschlag meines Reisepasses eigentlich nichts über meine Religion oder Kultur - also über meinen persönlichen Hintergrund aus. Alles darüber hinaus ist nur Spekulation.

    Ich meine, bei einer rechtsextremen Tat oder Terrorismus benennen wir es ja auch beim Namen und sagen, es war rechtsextremer Terrorismus. Statt zu sagen, "nicht alle Deutschen sind so, gibt solche und solche, nicht nur Deutsche töten".

    Was hat jetzt das eine mit dem anderen zu tun? Rechtsextreme Gesinnungen können auch Ausländer haben. Ein Rechtsextremer handelt so weil er rechtsextrem ist, aber ein Ausländer nicht weil er Ausländer ist.


    Statistiken wurden von mir gepostet.

    Aber keine zu Schwimmbädern, oder? Willst du jetzt alle Gewaltstatistiken oder Ausländerstatistiken zu allen anderen Themenbereichen probieren relevant und passend zu machen?


    Ich wiederhole mich nur ungern, aber vor der Flüchtlingskrise war es auch nicht relevant, ob ein Straftäter Deutscher oder Migrant war. Aber jetzt, wo man Klickbait betreiben und Vorurteile/Wut schüren kann, ist es relevant

    Genau das ist schade daran und womöglich etwas, was man vorerst nicht wieder aus den Medien entfernt bekommt. Da gibt es zwar diejenigen, die sich rechtfertigen, warum sie nicht über gewisse Fälle berichten, aber in gewisser Weise berichten sie damit auch über den Fall. Zum Beispiel hier. Und auch das führt dann wieder dazu, dass das Thema aufgeblasen wird und viel Aufmerksamkeit erhält.

    Schaut euch doch nur mal diese ganzen Gewaltexzesse in Schwimmbädern an diesen Sommer. Wo die Bademeister sagen, sie haben sowas in ihrer Karriere noch nicht erlebt. Warum?


    Mein Gott seid ihr naiv.

    Ja, warum denn? Weil wir naiv sind? Weil sie Ausländer sind?

    Wenn du es doch genau weißt, dann kannst du dein Wissen doch sicher direkt mit uns teilen.


    Wir nehmen diese Menschen hier auf, geben ihnen Schutz und Verpflegung. Ist es da unser Recht von ihnen eine besondere Wertschätzung und Dankbarkeit zu erwarten?

    Ich denke eigentlich schon. Und das machen sicherlich auch viele. Nur gibt es immer welche die aus der Reihe tanzen, die anders sind, sich nicht so verhalten, sich schlecht verhalten und so weiter.

    Manche arrangieren mit ihren Nachbarn wundervolle Grillabende, andere ziehen mit ihnen vor Gericht weil ihr Zaun zu groß ist. Manche sind dankbar für ihre tolle Familie und ihre lieben Kinder, andere bringen ihre Familie um. Das lässt sich halt nicht so generalisieren oder verallgemeinern.


    2017 wurde übrigens der Pressekodex bezüglich Herrkunftsland geändert. Dazu könnt ihr hier eine Kritik lesen: https://udostiehl.wordpress.co…uegenpresse-verschwoerer/

    Es ist immer eine Sache die Todesstrafe als allgemeine Strafe zu sehen und dann die Todesstrafe bei einem konkreten Fall zu fordern... Die Todesstrafe ist an sich keine richtige Strafe. Der Täter wird getötet und dieser fürchtet sich wenn überhaupt um sein Leben vor Durchführung der Todesstrafe. Zweitens gibt es dadurch auch kein Ausdruck von Reue oder persönlicher Entwicklung, die eine Strafe in Form von Büßen, Selbstreflektion und eventuell Therapie eigentlich durchsetzen sollte. Drittens finde ich ist man dadurch nicht besser als der Täter selbst und somit auch kein gutes Vorbild. Was eventuell fair erscheinen mag, bringt am Ende diesbezüglich nichts, auch wenn es vielleicht auf andere abschreckend wirkt. Fairness ist nicht immer sinnvoll.


    Wir wissen nie alles zu der Tat, da es uns schlicht nichts angeht. Da ist es immer leicht nach einer Todesstrafe oder auch nur einem anderen Strafmaß zu fordern, wenn man die genauen Umstände der Tat nicht kennt.

    Vynn Damit bist du nicht allein. Es gibt viele die Angst davor haben zum Zahnarzt zu gehen, das ist bekannt und das wissen auch Zahnärzte. Du wirst wohl nicht darüber hinwegkommen dorthin zu gehen und dich behandeln zu lassen. Das ist notwendig und danach wird es dir wieder besser gehen.

    Wenn du dort anrufst und einen Termin machst, solltest du direkt sagen, dass du Angst hast und das gleiche wiederholen, wenn du dann dort bist. Dann können die Angestellten sich darauf einstellen und es dir so angenehm wie möglich machen. Da gibt es viele Möglichkeiten und du bist damit nicht allein.

    thomasRPG Hast du schon probiert deinen Alltag mehr zu füllen? Du hast bereits geschrieben, dass du dich teilweise nicht dazu motivieren kannst alleine nach draußen zu gehen, daher weiß ich nicht, ob das jetzt allgemein für alle Aktivitäten gilt oder tatsächlich nur, um nach draußen zu gehen.

    Jedenfalls kann es vielleicht helfen, wenn du probierst deine Langeweile zu verplanen und deinen Alltag wie einen Studenplan strukturierst. Dann hast du weniger ungewisse Zeit und immer etwas zu tun, sei es Kochen, Sport, Film gucken, Freunde treffen, Computer spielen und dergleichen. Wenn du dann auf eine Beschäftigung keine Lust hast, kannst du lieber chillen oder zu einer anderen Aktivität übergehen, statt nur herum zu hocken und sich Gedanken zu machen.


    Nur wenn man deprimierten Phasen hat, hat man nicht automatisch Depressionen. Daher sollte hier keiner Hobby-Doktor spielen und irgendwelche Diagnosen präsentieren.

    Du wirst von uns allen womöglich am besten wissen, wann du dir Hilfe suchen solltest und wann du diese brauchst.

    Ich bestreite nicht, dass der ÖNV schlecht ist. Es ist nur die Frage wie man das finanziert, und ich bezweifle, dass mit einem besseren Angebot direkt der Autoverkehr anders wird. Hätte ich ein Auto, würde ich oftmals auch lieber Auto fahren. Aber wenn ich mir erst überlegen muss, ob sich die Fahrt mit dem Auto lohnt und, ob ich ein Auto benötige, dann denke ich schon eher an Alternativen. Diese Anreize müssen erstmal geschaffen werden.

    Ich will wie schon gesagt nicht sagen, dass man auf die Umwelt scheißen sollte, ganz im Gegenteil, aber

    Das neue "Ich hab ja nix gegen Ausländer, aber"? :P

    Wenn die Regierung mehr für die Öffis tun würde, müsste man gar keine Steuer einführen, da sich das Problem von alleine löst.

    Wieso?

    Weil dann alle freiwillig ihr bequemes und gemütliches Auto stehen lassen und lieber in stinkinge, lahme Busse oder Bahnen einsteigen, mit dem Fahrrad durch den Regen fahren und mal etwas zu Fuß laufen? Als ob.


    Die CO²-Steuer

    Wenn schon, dann CO2 :wink:

    Aber wie ich schon sagte, bin ich - was Politik betrifft - nicht so weit informiert, dass ich wählen gehen könnte. Wenn man als Unwissender auch dauernd nur mit negativen Meldungen konfrontiert wird, ist das nicht gerade vorteilhaft. Für keine Partei.

    Davon abgesehen sortiere ich mich selbst in die Sparte "unpolitisch" ein, das heißt, dass ich weder Interesse noch Bezug zu diesem Thema habe. Und ich werde mich davon auch weiterhin fernhalten, weil es nichts ist, mit dem ich mich persönlich identifizieren kann und möchte. Dennoch fordere ich alle Leute, die sich politisch interessiert und motiviert fühlen, dazu auf, wählen zu gehen.

    Das ist nun wirklich kein guter Grund. Wenn du nicht genügend informiert bist, dann informiere dich doch? Es gibt Wahlomaten, es gibt Kurzvorstellungen der Parteien und ihrer Programme, es gibt Medien, die die Parteiprogramme präsentieren und vergleichen. Da gab es genügend Möglichkeiten sich zu informieren, und das muss gar nicht viel Zeit in Anspruch nehmen.


    Ja, negative Meldungen sind nicht vorteilhaft, aber daraus bestehen die Nachrichten oftmals. Der Fokus liegt auf dem Negativen, damit man die Themen hinterfragt und sich dadurch eine eigene Meinung bilden kann. Inwiefern man das tut, muss persönlich entschieden werden.


    Politik an sich ist kein "Thema". Politik ist vielfältig und besteht aus vielen verschiedenen Themen. Wie wichtig dir politische Themen sind, musst du selbst wissen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass du kein Interesse an irgendeinem politischen Thema hast. Sei es Klimawandel, Verkehr, Militär, Geld, Soziales usw. Niemand muss mit einer Partei komplett einig sein, aber zumindest bei den Themen, die einem selbst am wichtigsten sind, sollte eine gewisse Übereinstimmung vorhanden sein. Und bei der aktuellen Vielfalt an Parteien, muss nicht lange gesucht werden.


    Jeder Mensch ist in gewisser Weise an Politik interessiert. Da muss man sich nur noch selbst dazu motivieren politisch aktiv zu sein, seine Meinungen zu äußern und, ganz wichtig, wählen zu gehen. Das ist Demokratie. Davon lebt unsere Gesellschaft.

    Es ist sowohl absurd zu denken, dass sich der Aufwand Deutschlands oder Teile der EU lohnen werden angesichts solcher riesigen Länder wie den USA, China, Russland und dem afrikanischen Kontinent, es ist such naiv zu glauben dass sie sich uns als Vorbild nehmen.

    Das ist richtig, das bringt der Aufschwung mit sich, vor allem Afrika, China und auch Indien, die in den letzten Jahren mehr auf Industrie setzen und billig produzieren konnten. Da muss man sich im Klaren sein, woher die tollen und günstigen Produkte, die man so kaufen kann herkommen, nicht nur bzgl. Arbeitsbedingungen in diesen Ländern, sondern auch wie schmutzig Produkte dort hergestellt werden. In den USA und in der EU sind allerdings die CO2-Emissionen insgesamt in den letzten Jahren bereits etwas zurückgegangen.


    Und als Industrienation steigt Deutschland (praktisch gleichzeitig) sowohl aus der Atomenergie als auch aus der Kohleenergie aus.

    Naja von letzterem ist bislang nicht wirklich etwas zu sehen...

    Sich nach einer co2 Steuer erst um die Bahnen zu kümmern ist dennoch der falsche Weg. Ich habe ja oben schon einen langen Text geschrieben und die Öffis sind hier einfach Katastrophe. Und wenn die so bleiben, werden wir nicht umsteigen.

    Schon klar, dass man sich nicht erst nach Einführung einer Steuer um die Bahn oder generell ÖNV kümmern sollte, aber dann gibt es mehr Geld dafür und es kann mehr investiert werden. Wer da aus Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen lieber zahlen und nicht auf Alternativen umsteigen will, fördert damit auch den Ausbau der Alternativen. Also unterm Strich würde das dann auch helfen.

    Gernell kommen mir viele Vorschläge der Grünen und SPD wenig überdacht vor. Jeder redet immer nur um die schädlichen Benziner und Dieseler, aber keiner sagt, dass die Alternativen einfach zu teuer sind.

    Aber deswegen sollte man doch eine CO2-Steuer einführen, damit eben die klimafreundlichen Alternativen, wie Bahn und Strom billiger werden. Das Ziel sollte nicht sein noch eine Zusatzsteuer zu erstellen, um das Leben der weniger reichen Leute zu erschweren. Da kommt es dann auf die konkrete Umsetzung an.

    Ich halte von der cO2 Steuer momentan nichts, weil in vielen Gegenden die Öffis einfach Katastrophe sind.

    Mit dem Auto brauch ich 20 Minuten bis zur Arbeit, mit den Öffis zwei Stunden, welche sogar teurer sind. Wieso sollte ich da die Bahnen nehmen?

    Bevor man eine cO2 Steuer durchbringt, sollte man lieber Geld in eine bessere Infrastruktur stecken.

    Ist das nicht Sinn einer CO2-Steuer? Gut, dass du das direkt so aufzeigst. Normalerweise könnte eine CO2-Steuer dabei helfen sowohl in erneuerbare Energien, als auch in öffentlichen Nahverkehr zu investieren.


    Sowas muss man dann halt abwiegen. Zwei Stunden mit öffentlichem Nahverkehr fahren, wenn man es doch eigentlich in 20 Minuten schaffen würde, wäre für mich auch unnötig. Aber muss ich jeden Tag 20 Minuten hin und wieder 20 Minuten von der Arbeit zurück fahren? Falls die Arbeit nicht irgendwo mitten im Wald oder so liegt, dann kann man vielleicht auch überlegen näher zur Arbeitsstelle zu ziehen, was dann eventuell billiger wird.

    Ich habe jede die Woche die gleiche Routine: Arbeiten, nach der Arbeit bisserl zocken, lesen, Serien schauen. Am Wochenende einkaufen, putzen, zocken, lesen, spazieren gehen. Und ja ... das wars.

    Das kann ich gut nachvollziehen und ich glaube, das kennen sicherlich auch andere genauso. Es ist schwer aus so einem Trott herauszukommen, vor allem wenn man eigentlich damit soweit zufrieden ist. Scheinbar bist du das nicht, aber gleichzeitig hast du diesen Rhythmus, also denke ich, dass dir irgendetwas daran gefällt, sonst würdest du es nicht machen, oder?

    Ich denke ich habe bestimmt auch einen gewissen Alltagsrhythmus, besonders an den Tagen an denen ich arbeite, was ich jetzt zur Sommerzeit besonders merke, wenn ich Vollzeit arbeite. Da ist man nach der Arbeit recht kaputt, jedenfalls ist es dann bei mir so, und ich muss dann schon aufpassen mich nicht zu lange zu setzen oder zu legen und entspannen, sonst rennt mir die Zeit davon. Mein Problem ist dann immer, dass ich so um 16 Uhr zu Hause bin, mich vielleicht eine Stunde lang ausruhe und dann probiere noch halbwegs produktiv zu sein. Meistens gehe ich dann einkaufen und mache etwas zu Essen und dann ist es auch schon 20 Uhr. Dann schaue ich auch gerne einen Film / Serie oder spiele etwas und dann bin ich gar nicht mehr müde und sehe es überhaupt nicht ein früh genug ins Bett zu gehen, also bin ich dann morgens wenn ich aufstehen muss müde und nicht ausgeschlafen. And so it continues, always the same.


    Um aus so einem Trott zu kommen, braucht man den Willen etwas zu verändern, ein Schritt nach dem anderen. Die kleinen Schritte machen schon merkbare Veränderungen aus. Das ist einfacher als wenn man seinen ganzen Alltag komplett umstrukturiert.


    ich mag meinen Job und alles dazu, ich kann mir auch vorstellen das noch weitere 30 Jahre zu machen, aber trotzdem ist da dieser Gedanke "Mehr machst du nicht?". Es ist iwie nichts besonderes und wenn ich teilweise sehe, was andere beruflich erreicht haben, bin ich dann neidisch.

    Aber wenn du doch deinen Job magst, kann dir der Karriereweg von anderen doch ziemlich egal sein. Da muss du dann nicht neidisch sein, sondern eher die anderen, die vielleicht in deinen Augen mehr erreicht haben, aber womöglich mit sich selbst oder mit ihren Jobs unzufriedener sind als du mit deinem.


    Hm ja, ich bin nicht unglücklich, einfach nur unzufrieden.

    Ich denke das ist menschlich. Jeder Mensch ist darauf aus mehr zu machen und mehr zu erreichen, sich zu verändern, mehr Spaß zu haben, Glücksgefühle zu empfinden und jeden Tag ein Ziel zu erreichen. Manche machen das durch Sport, manche durch möglichst viel Sex, andere wiederum mit dem wachsenden Kontostand und Geld, und so weiter. Ist jemals jemand zufrieden? Nein. Und das ist eigentlich das Problem.

    Wenn wir lernen zufrieden zu sein und das was man hat und im Leben erreicht hat auch wertschätzen, dann hat man viel mehr Glück im Leben, als wenn man sich, unzufrieden wie man ist, immer an anderen misst, seine Leistungen verbessern will und immer mehr haben möchte.

    Am Ende hat der Tag nur 24 Stunden und die gilt es zu nutzen, sodass man am Ende, wenn die Sonne untergeht und man im Bett liegt, zufrieden ist.

    Anscheinend musste es gestern jemand werden der konservativ und deutsch ist, aber nicht Manfred Weber heißt. Warum es dann ausgerechnet Ursula von der Leyen wurde, ist überraschend und merkwürdig, aber vielleicht gar nicht mal so schlecht. Nur der Zeitpunkt mit Stichwort Gorch Fock und Berateraffäre zum aktuellen Zeitpunkt, lassen die Nominierung fasst als Flucht aus dem aktuellen Amt wirken. Aber das kann ihr vielleicht ganz recht sein jetzt die Segel zu setzen und in eine höhere Position zu kommen.


    Ob sie die Mehrheit bekommt, ist natürlich fraglich, aber es ist immer einfach gegen etwas bzw. jemand zu sein. Aber wer soll es sonst machen?

    Drohe ich nun Eigentümern und möglichen Investoren mit Enteignung so sehen diese keinen Anlass mehr für Investitionen was letzten Endes dazu führt, dass das Gut Wohnraum genauso knapp bleibt wie zuvor bzw. dieses sich sogar noch weiter verknappt, da Investoren die üblicherweise neuen Wohnraum bauen, oder bestehenden Wohnraum erweitern von der neuen Situation am Wohnungsmarkt durch die Rechtslage der möglichen Enteignung abgeschreckt sind und deshalb nicht mehr in Wohnungsbauprojekte investieren, da es ihnen schlichtweg als Geldanlage zu riskant ist.

    Die Verbindung zwischen Angebot und Nachfrage ist schon richtig, allerdings ist die Sache in Wirklichkeit noch etwas komplexer, vor allem auch durch Investoren. Es geht dabei oft nicht nur darum neuen Wohnraum zu bauen, weil die Nachfrage da ist. Oftmals ist gerade in Städten doch das Problem, dass neue Wohnungen nicht wirklich bezahlbar sind für normale Leute, sondern eher Luxuswohnungen für die Oberschicht sind und der gleichen. Moderne Wohnungen haben oftmals auch einige Extras und sind deshalb schon teurer als alte Wohnungen. Das gleiche gilt für Renovierungen. In den letzten Wochen und Monaten gab es oft Geschichten von Leuten, die aus ihren Mietwohnungen ausziehen mussten, weil durch Renovierungsarbeiten bzw. nach diesen Arbeiten die Mieten gestiegen sind und die Wohnungen nicht mehr bezahlbar waren.


    Zusätzlich handelt es sich bei Immobilien oftmals um ein Spekulationsgeschäft, das gleiche gilt für Baugrundstücke. Ohne Neubau bzw. beginnender Bauphase werden diese nur als Spekulationsobjekt jahrelang weiterverkauft, in der Hoffnung das der Eigentümer das Grundstück nach einiger Zeit zu einem teureren Preis verkaufen kann und somit einen finanziellen Gewinn erzielen kann...


    Verbrechen sind gruselig, schaurig und auch faszinierend. Welche Kriminalfälle sind euch im Gedächnis geblieben?


    Jedes Jahr werden in Deutschland beispielsweise etwa 3.000 Personen Opfer von "Straftaten gegen das Leben". 2018 gab es beispielsweise 2.471 Fälle von „Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen“ (s. 11). Neben den Tötungsdelikten gibt es allerdings auch andere Verbrechen, wie beispielsweise Raubfälle, Umweltkriminalität, Wirtschaftskriminalität, Betrugsdelikte, Brandstiftung und Vermisstenfällen.

    Manche Verbrechen werden in den Medien präsentiert und förmlich mit Inhalten und Spekulationen überflutet. Manche Verbrechen bleiben hingegen im Verborgenen und werden vielleicht nie als ein solches identifiziert oder aufgeklärt.


    In diesem Thema könnt ihr bekannte oder brisante Kriminalfälle, die euch im Gedächnis geblieben sind und die euch faszinieren oder auch gruseln, präsentieren und diskutieren. Ich werde die Fälle dann im Startpost verlinken.


    Vorsicht bei Spekulationen! Bitte bedenkt, dass Spekulationen ausschließlich im Rahmen der Gesetze und unserer Forenregeln zulässig sind. Bedenkt bitte, dass ihr als Außenstehender keine vollständige Übersicht der Ermittlungen habt! Das inkludiert Details über Tathergang, Tatverdächtige, Opfer und Beweise. Wir sind weder Teil der Ermittlungsgruppe, noch Teil der Justiz.

    Daher unterlasst bitte folgendes:

    • die Nennung von nicht bekannten Personen oder Klarnamen von Verdächtigen,
    • unberechtigte Verdächtigungen in Richtung der Angehörigen, der Opfer, Personen gegen die nicht ermittelt wird, bestimmter Berufsgruppen oder Unternehmen,
    • wilde Spekulationen ohne Indizien oder Anhaltspunkte.

    Wer war der Täter? Wer war das Opfer? Was war die Tatwaffe? Wo liegt der Tatort? Welche Beziehung hatten Täter und Opfer zu einander? Was ist geschehen?


    Ähnliche Themen: Das Perfekte Verbrechen!? / Kuscheljustiz Deutschland?

    Verbrechen und Kriminalfälle

    Also so schlecht ist das deutsche Lied nun auch wieder nicht. Würde mich eigentlich wundern, dass das am Ende wirklich letzter wird, ich meine, da gibt es sicher schlechtere und unoriginellere Lieder als das Deutsche.

    Juhu, wir haben immerhin in der Hinsicht schon gewonnen, nicht den letzten Platz zu bekommen. Ich bin stolz und habe damit eine Wette gewonnen. Gegen 26 andere Länder ist das allerdings auch nicht so schwer.


    Der Abend war jedenfalls mal wieder super. Im Verhältnis zu den anderen Jahren war die Show viel spannender und die Musik allgemein auch besser. Mit dem Siegersong kann ich mich ganz gut anfreunden und hat auch einen Platz auf meiner Playlist bekommen. Hätte mir eigentlich eher Australien gewünscht, aber das war womöglich etwas zu crazy. Aber die Moderatoren waren ziemlich mies. Stellen Leute eine Frage und wenn sie nicht mit Ja oder Nein antworten müssen sie ihnen schon das Mikro wegnehmen, weil die Show weitergehen muss. Dann erzählen sie irgendwelche unlustigen Witze und verhalten sich für das Event iwie zu locker und unangemessen. Lustig sein ist okay, aber dabei kann man auch etwas ernster sein. Die vielen Interviews mit den Künstlern waren eine Katastrophe...


    Also Italien war etwas überraschend, dass das Land am Ende den zweiten Platz gemacht hat, mit nur 23 Punkten unterschied zu Platz eins, das ist schon sehr knapp. Dass Russland und die Schweiz viele Punkte vom Publikum bekommen haben, hat mich nicht gewundert. Das russische Lied war jetzt nicht so meins, aber der Künstler ist bekannt und schlecht war der Auftritt nicht.
    Hätten wir die Jury-Votes nicht, wäre Norwegen der Sieger geworden, mit 291 Punkten von den Telefonzuschauern hat das Land die meisten Punkte bekommen. Das hat selbst mich überrascht. Auf der einen Seite von den Zuschauern so viel zuspruch für dieses Nordische und Kulturelle, aber von den Jury nur auf Platz 15 gewählt worden... Eventuell hat es am Ende doch etwas mit den technischen Schwierigkeiten beim Jury-Finale zu tun. Das wäre ein Skandal, aber wer kann das schon sagen?


    Bei Schweden war es genau umgekehrt. Da fand die Jury das Lied geil mit diesem Gospel-Chor dabei, die bestimmt besser singen als der Sänger selbst, und bepunkten das Lied dann am Ende hoch, aber die Zuschauer fanden den Gospel-Kram dann nicht so toll und geben nur 93 Punkte. Bei Nord-Mazedonien ist genau das Gleiche passiert. Die Jury fand das Lied toll (warum auch immer, hat mich gewundert) und ich dachte mir schon, dass die Zuschauer der ordentlich eine reinhauen und am Ende gab es von denen nur 58 Punkte, im Vergleich zu Jury mit 237 Punkten, am Ende "nur" Platz acht.


    Zu Roi auf dem Mittelrang Platz 14 mit 105 Punkten insgesamt, tja. Ich fand den Auftritt nicht so gut. Iwie hat mich der Tanz und die Bühnenshow so vom Lied abgelenkt, dass ich den Song jetzt selbst nicht mehr im Kopf habe. Aber dieses Ganze "Jeder kann King/Queen sein, herzherz" und dann da noch eine übergewichte Tänzerin, samt er selbst im Tunten-Look als Flüchtling, das war dann einfach Pathos-Overload, zu viel des Guten, wie man so schön sagt.


    Der letzte Platz machte UK mit Michael Rice. Er bekam nur insgesamt 16 Punkte, immerhin nicht null, hehe. Nein, das Lied war an sich ganz gut, nur hat er so angestrengt gesungen, dass ich das Gefühl hatte er müsse irgendwelche krassen Tonlagen erreichen, die er aber gar nicht erreicht. Ich glaube, wäre er etwas lockerer im Gesang und selbstbewusster, hätte das Lied eine bessere Platzierung erhalten. Aber dann wäre ja eventuell Deutschland... EGAL. Und bitte, NULL PUNKTE von den Zuschauern? WHAT, das war schon krass...


    Und hallo, wieso redet hier niemand von Madonna? Sie hat Live gesungen, ihren Hit Like a Prayer, und sich anscheind gleichzeitig von der Bühne verabschiedet. Am geilsten war die Punktesprecherin aus der Niederlande "Thank you for an amazing Show, and for Madonna's autotune", hahaha. Was war da denn los? Das hätte man sich auch sparen können. Schon schade, dass sie am Ende mehr Aufmerksamkeit bekommen hat, weil sie MADONNA ist, als der Auftritt von den anderen ESC-Sängern mit Conchita und Co.


    Ja … äh … eher nicht. Der NDR hat schon bestätigt, dass das Vorentscheid-Konzept aus diesem Jahr übernommen werden soll, die Vorbereitungen dafür laufen schon. Leichte Veränderungen am Auswahlkonzept soll es als Reaktion auf gestern Abend zwar geben, aber die ganz große Reform wird es mit Sicherheit nicht, obwohl das grobe Konzept ja immer in einem der letzten Plätze resultierte, vom letzten Jahr mal abgesehen.

    Naja, mit Michael Schulte hat es soweit geklappt. Ich glaube das Format an sich ist ganz gut, aber die Liederauswahl ist mies. Man braucht keine Songs für einen Bar-Abend sondern für einen internationalen Wettbewerb. Mit catchy Songs, selbstbewussten Künstlern und einem Auftritt, der im Gedächnis bleibt. Nur ein gutes Lied reicht da nicht aus.


    Nun, der nächste ESC wird in den Niederlanden stattfinden, ich denke mal in Amsterdam.

    Keine Ahnung, ob das geändert wurde - jedoch wurde bei der ersten Teilnahme von Australien gesagt, dass wenn sie gewinnen würden, er dennoch nicht in Australien stattfinden wird.

    Nein das gilt immer noch. Allgemein dumm, wenn Leute dann denken „och ne dann ist das ja nachts hier, weil die sind in einer gaaanz anderen Zeitzone“ und dann deswegen nicht Voten...

    Die Show macht dann bestimmt einer der Big Five gemeinsam mit Australien.

    Also so schlecht ist das deutsche Lied nun auch wieder nicht. Würde mich eigentlich wundern, dass das am Ende wirklich letzter wird, ich meine, da gibt es sicher schlechtere und unoriginellere Lieder als das Deutsche. Mich wundert es aber auch, dass die finale Version anscheinend recht lame ist, nicht wirklich was los auf der Bühne und mit der Tonspur wurde auch nichts mehr besonders gemacht. Das BESONDERE fehlt...

    Die beiden singen allerdings echt gut, nur inwiefern sie den Leuten im Gedächnis bleiben, ist die Frage... Gerade bei Startplatz 4 und dann noch als letzter Platz bei den Buchmachern. Wenn es nicht der letzte Platz wird, bin ich schon zufrieden ^^

    Btw etwas schlechter Vergleich vielleicht, aber Roman Lob hatte damals noch weniger auf der Bühne und hat den achten Platz gemacht... Und Michael Schulte letztes Jahr sogar den vierten Platz, das Lied war allerdings emotional und besser als erwartet. Wurde rewarded.


    Verstehe imo nicht wieso ausgerechnet das langweilige Klavierlied von den Niederlanden so als Fav gehandelt wird. So ruhige Lieder kommen ganz selten hoch, das war bei Portugal wohl die Ausnahme, und das fand ich schon sehr schlecht.


    Ich werde definitiv für Australien voten, das Lied ist so geil, die Kleider, die Bühnen-Show, der Gesang, zwar etwas zauberflötig, aber dieser Beat nach dem ersten Refrain vor allem, sehr unerwartet und doch so cool. Wie kriegen die überhaupt auf die Stangen drauf? Hoffentlich brechen die nicht :D

    Das australische Lied ist toll und typisch ESC, ein Lied mit dem man nur da punkten kann, genauso wie das norwegische. So samische Tradition mit Pop vermischen und daraus dann ein Lied für den ESC zu machen. Das ist womöglich auch etwas unerwartet gut in der Platzierung am Ende. Nur gefällt mir die Stimme von dem blonden Sänger nicht so, die ist mir iwie zu hell, zumindest in den Versen. Im Refrain singt er etwas dunkler. Bekomme nur ich beim joiking von dem einen Typen Gänsehaut? :D


    Schweiz, Tschechien sind mir zu "normal" mit so Boy-Pop und den Votes von feuchten Mädels aus. Das ist lame. Karma-Chameleon aus Malta, Island zu crazy und bis auf Russland ist der Rest dann doch recht langweilig...


    Let's go, hoffentlich gewinnt Australien mal!