Beiträge von bodenlose schande

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


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    Alaiya

    Du kannst es dir schönreden, so viel du willst, ändert jedoch nichts an den Tatsachen. Es gab keine Anzeichen für Gefühle zwischen Korra und Asami, absolut keine Romantik und wenn es Anzeichen für ihre Bisexualität gab, habe ich die übersehen (kann sein, dass ich da ignorant bin, lasse mich aber gerne belehren), denn beide zeigten ein romantisch-sexuelles Interesse an lediglich einer einzigen Person während der Serie (Batman). Wo du eine Zweideutigkeit in “I’ve never had a girlfriend before…” siehst, sehe ich eine glasklare freundschaftliche Eindeutigkeit, insbesondere

    • wenn man “to hang out with” hinzufügt, was du praktischerweise ausgelassen hast,
    • mit der Erwähnung, dass Naga ihre beste, oder einzige, Freundin war und
    • weil sich Freundinnen im englischsprachigen Raum oft Girlfriends nennen

    Der größte Witz dabei ist jedoch die Tatsache, dass Korrasami während einem Statement von Bryke bestätigt wurde, denn selbst die finale Szene der Serie war nicht eindeutig genug, nicht nur für mich damals, sondern für den absoluten Großteil der Zuschauer.

    Was ich mit Trend meine, ist die Tatsache, dass Autoren sich in den letzten Jahren viele Mühe geben, Queer-Charaktere zwar zu erschaffen, sie jedoch so gut wie möglich zu verstecken und ihre Wirkung auf ein Mindestmass zu reduzieren, während sie sich als die großen LGBT-Unterstützer aufspielen.

    Nur, damit man mich nicht falsch versteht: offensichtlich ist Korrasami in dieser Form kein Queerbaiting. Wenn man ein Mädchenpaar in der letzten Szene einführt, gibt es keine weitere Serie, um daraus baiten zu können. Wenn, dann ist Korrasami höchstens baiting für die Turf-Wars Comics (diskutabel) und ich kann besseres mit meiner Zeit machen, als diese zu lesen.


    Das traurige dabei ist, @‘Alaiya’, dass ich dir nicht widersprechen will. Ich hätte mir nur gerne eine Beziehung zwischen Korra und Asami gewünscht, die früher in der Story anfängt und für die es bessere Anzeichen gibt als freundschaftliches gequatsche. Was das angeht, ist nicht mal die Beziehung von Aang und Katara sonderlich gut gemacht (die zwei sind immerhin Kinder), aber die Serie hat nie darauf herumgetanzt, weil es offensichtlich war, wie es enden würde. LoK fiel um einiges kürzer aus als ATLA und die Art der Produktion der Serie machte es unmöglich, Beziehungen auf eine interessante Weise zu schreiben, wenn überhaupt.


    Maneki-Neko Sorry, aber das ist kein Argument?

    Die Rückkehr der Luftbändiger zieht einige Probleme nach sich. Die Luftnomaden wurden 100 vor Beginn der ATLA Handlung beinahe ausgerottet und einiges aus ihrer kulturellen Geschichte und Architektur vernichtet. Das hinterlässt eine Narbe auf die Welt und es würde im Normalfall Jahrhunderte dauern, bis sich die Menschheit davon erholt hat. Aber nein, dank der Geister-Magie kommen Luftbändiger wie aus dem nichts heraus und alles ist wieder ok. Natürlich ist man reflexartig erst mal froh, dass das Luftvolk zu neuem Glanz findet, aber so funktioniert die Welt nicht und Veränderung passiert nicht einfach magisch um über die Vergangenheit richtig zu reflektieren. Darüberhinaus wird mit den neuen Luftbändigern die gesamte Kultur der Luftnomaden auf das Bändigen der Luft reduziert. Null Spiritualität, null Körper&Geist-Quatsch, und innerhalb der nächsten Staffel sahen Luftbändiger wie Actionfiguren aus.

    Der Plot wird so ausgelegt, dass es Veränderungen innerhalb des Luftstammes geben muss: man kann nicht einfach Menschen aus allen Kulturen und Ecken der Welt zusammentrommeln und ihnen eine nomadische Mönchkultur aufzwingen. Tenzen ist der beste Charakter der Serie, weil er sein ganzes Leben im Schatten seines Vaters war und nach Aangs Tod enormen Druck spürte, die Kultur der Luftnomaden als einziger Bändiger zu erhalten. Dieser Druck ist durch das auftauchen der neuen Bändiger nicht weniger geworden, im Gegenteil: er hat das jahrtausendealte Erbe seines Volkes aufgegeben für die Chance, ein neues Volk zu gründen, das zwar den selben Vibe hat und um das gleiche Element aufbaut, aber sonst nicht viel gemeinsam hat. Das schlimme dabei ist, dass ich es ihm nicht verübeln kann, denn die Idee dahinter ist einfach schwachsinnig.


    Eine alternative Herangehensweise an die ganze Problematik wäre, wenn Korra als Avatar einzelnen Menschen Bändigungsfähigkeiten verleihen könnte. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, warum sie diese Fähigkeit nicht haben sollte. Es gibt im Avatar-Universum ohne Zweifel hunderte an Leuten, die froh wären, als Luftnomaden der alten Kultur zu leben, etwa wie Guru Pathik. Tenzens Frau hat ihr früheres Leben aufgegeben und das Leben der Luftnomaden gelernt. Was daran problematisch ist, kann ich nicht erkennen. Diesen Weg sind die Produzenten aber nicht gegangen, stattdessen wurde die Fähigkeit random Leuten verliehen, die vermutlich nichts damit zu tun haben wollen. Ach, ausserdem wird durch diesen Weg die Abscheulichkeit des Antagonisten und Idiotie der Staffel, Zaheer, komplett vermieden.


    edit:

    Powercreep ist auch real. Niemand schert sich drum das plötzlich tausend Blitzbendiger rumlaufen, oder Korra den Avatarzustand spamt.

    Das Problem mit dem Avatarzustand ist nicht, dass Korra den ständig pullt, sondern dass sie trotz ihm ständig verliert. Ohne Witz, der einzige "Kampf", den Korra mithilfe des Zustandes gewonnen hat, war ein Luftkugel-Rennen mit Tenzins Kindern am Anfang der zweiten Staffel. Nicht nur ist das einfach lachhaft, sondern zeugt vom Respekt vor ihrer Verantwortung als Avatar. Bzw. dem Mangel davon.


    Es gibt im Avatar-Universum diverse spezielle Bändigungsformen. Aber wie sie beschrieben werden ist äusserst inkonsequent. In ATLA, der Blitz wird als Form genannt, die nur wenige "ausgewählte" Menschen lernen können - ziemlich sicher also davon auszugehen, dass es mit Genetik zu tun hat. Immerhin ist Zuko nicht in der Lage dazu, obwohl er einer der fähigsten Feuerbändiger ist. Blutbändigen scheint nicht von Genetik abzuhängen, ist aber wohl eine der schwersten aller Formen zu lernen, immerhin können/konnten sie nur 5 Charaktere anwenden. Metallbändigen wird in ATLA als fortgeschrittenes Erdbändigen vorgestellt, würde also theoretisch auch nichts mit Genetik zu tun haben, aber in LoK scheint Bolin es nicht zu beherrschen trotz hunderten an Versuchen. Stattdessen kann er die Lava-Form aber ob die Genetisch bedingt ist, ist fraglich. Schließlich bleibt noch die Levitation. Aber was es mit der auf sich hat, lasse ich mal offen. Die Produzenten haben entschieden, einem Charakter, der wenige Wochen Luftbändigen konnte, die schwerste aller Bändigungsformen zu geben und geben als Begründung irgendeinen spirituellen bullshit von wegen Habseligkeiten. Das trieft einfach nur von Respektlosigkeit.

    Schon als ich LoK das erste mal sah, war mir klar, dass die Serie um Längen schlechter als der Vorgänger war. Beim nachholen hat sich das nicht nur bestätigt, sondern massiv bekräftigt. LoK hat diverse Probleme und eins der grössten ist die Tatsache, dass sie nie eine eigene Selbstständigkeit aufbaut, sondern permanent eine Erinnerung an ATLA darstellt.


    Die interessantesten Charaktere (Lin und Tenzen) sind mit Hauptcharas von ATLA verwand oder sind sie selbst und die eigentlichen Hauptcharas von LoK bekommen entweder keine oder schlecht verarbeitete Story Arcs. Korra selbst sah auf den ersten Blick sehr cool aus vom Charakterdesign her, aber die Macher haben (ich muss sagen, aus offensichtlich sexistischen Gründen) dafür gesorgt, dass sie permanent zum scheitern verurteilt ist. Sie hat kaum Respekt für ihre Mitmenschen, kaum Respekt für Bändigungsformen, kaum Respekt für ihre Rolle als Avatar und wird mehrmals von Männern verprügelt. Sie ist impulsiv, lässt sich leicht reizen und hat das Bedürfnis nach Anerkennung (klingt bekannt?). Die Enthüllung ihrer Bisexualität (oder die Art, wie man da herangegangen ist) ist ein schlechter Witz. Es ist ein ziemlich miserabler Versuch der Macher, der LGBT Community eine Art der Unterstützung zu zeigen (übrigens ein Trend der sehr populär ist in letzter Zeit), denn die Enthüllung passierte im letzten Moment der letzten Staffel und es gab während der gesamten Serie nicht die geringsten Anzeichen darauf.


    Die Bösewichte in LoK sind allesamt schlecht geschrieben. Sie sind entweder so dumm, dass sie selbst die Dummheit ihrer Ideologien nicht einsehen, oder sie Lügen und verdecken ihre wahren Absichten. Amon positioniert sich als fake-Kommunist und Bringer der sozialen Gleichstellung, aber eigentlich ist er ein kindischer Lügner, der die Welt von Bändigungsformen wegen seinem missbräuchlichen Vater befreien will, während er selbst ein Wasserbänder ist. Unalaq ist Korras Onkel und wird als Führer des nördlichen Wasserstammes mit Ahnung von Spiritualität vorgestellt. Er fängt an, Korra die geistliche Rolle als Avatar beizubringen und kurz darauf sorgt er dafür, dass ein Wasserstamm-Bürgerkrieg entflammt. Sein Ziel dabei!? Er will den finsteren Avatar-Geist erwecken, der alle zehn tausend Jahre wiederverschlossen werden muss um die Apokalypse zu verhindern. Und nicht nur das, er will selbst Avatar werden und die Welt beherrschen. Zaheer bezeichnet sich selbst als Anarchist. (Faktisch stimmt das nicht, denn er will, dass in der Welt Chaos herrscht. Können wir ihn "Chaosis" nennen?) Er ist jedoch so dumm, dass er nicht begreift, dass es immer eine Entität gibt, die Chaos und ein Machtvakuum ausnutzt und selbst zur Macht wird - ob das nun Faschismus, Kommunismus oder wasauchimmer ist. Mit anderen Worten: Chaos führt immer zu Ordnung. Nicht nur kommt Zaheer jedoch nicht zu diesem Schluss, er gibt in der vierten Staffel zu, nie erwartet zu haben, dass aus dieser chaotischen Situation jemand die Macht an sich reißt.

    Das Problem mit diesen drei Antagonisten ist, dass sie trotz dieser idiotischen Ideologien dennoch für positive Entwicklungen in der Welt sorgen: Nach dem Tod von Amon wählt Republic City einen nicht-bändigenden Präsidenten um Nichtbändiger besser zu repräsentieren, Unalaqs Handlungen führen dazu, dass sich Menschen und die Geisterwelt überhaupt näher kommen, Zaheer tötet die Erdkönigin und am Ende der vierten Staffel entscheidet sich der Erbe, die Demokratie einzuführen (übrigens nicht, weil er an Freiheit und Wählen glaubt, sondern, weil er nicht glaubt, in der Lage zu sein, die Nation zu führen). Was sagt uns das alles? - Die Serie glaubt, gegen Extremismus zu sein, sympathisiert jedoch nicht nur mit Kolonialisten, wie Alaiya anmerkt, sondern mit jeder Form von Extremismus und zeigt, dass Extremismus das einzig richtige Mittel ist, um für drastische Änderungen in der Gesellschaft zu sorgen.

    Kuvira ist in einer erheblich anderen Art geschrieben worden. Sie hat anfangs einfach ihren Job gemacht während sich der Avatar versteckt hat nach einer Niederlage, der nichtmal der schlimmste war, die sie erlebt hat. Kuvira dann zu einer Faschistin zu machen ist dann ziemlich fragwürdig und das ganze wird dann noch mit Konzentrationslagern und Massenvernichtungswaffen abgerundet. Sweet.


    All diese Probleme lassen sich zu einem massiven bündeln: Die Macher der Serie wollen komplexe Themen decken während sie dazu nicht in der Lage sind, für ein Publikum das nicht fähig ist, solche Themen zu absorbieren. Die Serie richtet sich an Teenager und es macht Sinn, denn sie beschreibt die Komplexität der Themen, wie Freiheit, Gleichheit, Chaos und Ordnung, auf einem Niveau das für Teenager typisch und angemessen ist. Und für die Serie, die versucht, sich als erwachsene Version von ATLA darzustellen, ist die Art der Präsentation ihrer Themen extrem kindisch. Ich könnte hier ewig weitermachen und vertiefen:

    • wieso die Rückkehr der Luftbändiger dumm und respektlos ist
    • wieso die Beziehung von Bolin und Eska nicht lustig ist
    • wie ekelhaft die Idee ist, dass man Trauma dadurch bekämpft, sich in eine gefährliche Situation mit der Person zu begeben, die für die Traumata verantwortlich ist
    • wieso Extremismus "schlecht", aber das einzige wirksame Mittel ist,
    • wieso die Serie versucht zu zeigen, dass Veränderung einen Effekt auf das Leben hat, um genau das nicht zu tun

    Aber fürs erste sollte das reichen. Wer spezifische Punkte diskutieren will, darf mich gerne Zitieren (meine Pinnwand ist dafür ebenfalls offen), sollte jedoch mitberechnen, dass ich im BB nicht mehr so oft auftauche. Werde mir aber Mühe geben.

    Alles Liebe und frohe Weihnachten an meine besten BB-Friends :heart:

    Fixed, als ob du sonst noch welche hättest.


    Einfach Liebe an alle, die ich über dieses Forum kennen lernen durfte. Meistens war es mir eine Ehre, selten eine Schande. Aber auch diese Individuen verdienen Liebe, weil sie mich mindestens ein mal zum lachen brachten, als man sich über sie lustig machte. Also: Danke, an euch alle, ihr habt mein Leben bereichert und so sollt ihr auch weiter machen.


    Ausnahmen sind KyoN und Butterlöckchen Tubird. Bodenlose Schande.

    Realpolitisch gesehen ist diese Amtsenthebung nichts als ein letzter verzweifelter Versuch der Demokraten, Trump 2020 zu verhindern, denn sie wissen genauso sehr wie jeder, der sich halbwegs mit US-Politik auskennt, dass es derzeit niemanden gibt, der/die ihn im November schlagen könnte. Ich mache mir dabei keine allzu großen Hoffnungen - dieser Ukraine-Skandal wird künstlich hochgepusht und ist vergleichsweise harmlos zu anderen Dreistigkeiten, die sich Trump in den bisherigen 3 Jahren im Amt geleistet hat. Im Grunde haben die Dems wenig zu verlieren: Wenn sie erfolgreich sind, haben sie großartige Chancen, den nächsten Präsidenten zu stellen. Wenn sie scheitern, wird sich Trump diesen Sieg zunutze machen und die Demokraten werden die nächsten 4 Jahre die gleiche Hysterie veranstalten wie bisher, und wenn sie nichts tun, wird Trump Präsident bleiben.

    So lernten Dardan und ich uns kennen. :bigheart:

    emil14's Vegane Kochkünste


    Shalom,


    aufgrund mangelnder Inspiration sowie umwerfender Faulheit kommt erst jetzt mein erster Beitrag in diesem Thema. Aber freut euch, denn ihr werdet Opfer meiner vegan agenda! Wir fangen heute mit einem ganz einfachen Gericht an, das einen meh-Couch-Abend etwas schöner gestalten kann. Ihr braucht 0 (null) Kochwissen oder Erfahrung und es dauert magere 30-35 Minuten. UNMÖGLICH, schreist du gerade durch den Raum während dich Leute anstarren, aber ja, es ist machbar. Und zwar so:


    Knusprige Süßkartoffelpommes/Wedges


    Schwierigkeit: easy / Dauer: 30-35 Minuten


    Pommes Frites sind in der Regel ungesund - sie werden in siedendem und ungesundem Öl gebadet und versalzen. Und sie sind langweilig: jeder kennt sie, jeder isst sie, und jeder is(s)t sie satt. Süßkartoffelpommes jedoch sind cool, schmecken lecker und sind um einiges gesünder: erstens, weil ihr hierfür nur wenig Öl benötigen werdet und zweitens, weil die süße Kartoffel generell gesünder ist, da sie mehr Vitamine, Beta Carotin und Ballaststoffe enthält. Irgendwie ist das wie bei bodennaher monarch: jeder kennt ihn, jeder hat ihn satt, dabei ist sein Bruder eigentlich der coole, aber da ihn nur die wenigsten kennen, können sie das nicht wissen. Beachtet dabei nur, dass diese Pommes nie so knusprig sein können wie richtig knusprige Pommes. Having said that, oft begegne ich in Restaurants (die man eher Buden kennen kann) nur irgendwelchen labberigen Stäbchen, also ist das Resultat des heutigen Rezepts eigentlich eine Verbesserung. Hurra.


    Was ihr braucht (für zwei Personen):

    • Eine große Süßkartoffel oder zwei medium-große
    • 2 EL Maisstärke. Die findet ihr entweder bei der Polenta oder in der Kuchenabteilung
    • 3 EL Olivenöl. Sonnenblumenöl ist ungesund, weg damit. Benutzt raffiniertes Olivenöl, nicht natives (oft auch virgin genannt)
    • 1/2 EL mildes Paprikagewürz
    • bissl Pfeffer, bissl mehr Salz als bissl Pfeffer
    • 1/4 Knoblauchzehe
    • (Ofen, Backblech, Backpapier, Schüssel, Schneebesen/Esslöffel, Gabel (oder Finger))


    Schritt für Schritt:

    1. Ofen auf 220 Grad vorheizen. Wenn euer Ofen etwas schlechter oder älter ist, könnt ihr ihn auch auf 230-250 aufdrehen.
    2. Süßkartoffel schälen (schale ist etwas dicker als bei Kartoffeln) und in Fritten oder Wedges schneiden. Die Fritten sollten ungefähr 5mm breit und dick sein, Wedges ca. 1cm breit und 5mm dick sein. Beides funktioniert ähnlich gut, jedoch werden die Fritten knuspriger gebacken.
    3. Die Stäbchen in eine Schüssel hineintun und Maisstärke dazugeben. Die Schüssel gut durchschütteln und rühren bis sich die Stärke gleichmässig verteilt und sich dadurch eine leichte Schicht um die Stäbchen bildet.
    4. Für die Marinade in einer kleineren Schüssel Öl, Paprika, Salz und Pfeffer dazugeben. Knoblauch fein schneiden (alternativ geht natürlich auch Knoblauchpulver, solange es aromatisch ist) und dazugeben, umrühren. In die große Schüssel geben und wieder schütteln und rühren bis sich die Marinade schön verteilt. Dann die Pommes/Wedges aufs Blech mit Backpapier geben und sie so verteilen, dass sie genug Platz zum Backen haben. Süßkartoffeln brauchen Platz!
    5. Ab in den Ofen damit! 15 Minuten backen lassen, dann die Fritten kurz umdrehen. Ihr müsst dabei nicht genau sein, sie sollen einfach von allen Seiten gebacken werden. Danach weitere 10 Minuten backen und bei den letzten Minuten auf die Farbe achten: ihr wollt eine dunkel-orangene Farbe, beinahe schwarz, damit die Fritten umso knuspriger werden. Auf keinen Fall schwarz-schwarz, dann waren sie zu lange drinnen!
    6. Wenn sie nach diesen 25 Minuten Backzeit immer noch nicht die richtige Farbe haben, einfach den Ofen ausschalten und die Fritten weitere 5 Minuten drinnen lassen. Sonst rausnehmen.
    7. Sie kühlen überraschend schnell ab, also happa-happa!