Beiträge von Namine

    Es ist ja fast zu Ende und ich will mal meine bisherigen Eindrücke ein bisschen.. korrigieren? Leider nach unten.



    ~ Bungou Stray Dogs

    Es hat so vielversprechend angefangen in den ersten vier Folgen, aber inzwischen bin ich soweit, dass ich froh bin, wenn es vorbei ist ^^" Es ist einfach so ein verdammtes Train Wreck geworden und es ärgert mich maßlos, da es eigentlich zu meinen Lieblingen gehört. Ich hatte mich gefreut, als Fyodor vorgestellt wurde und dachte, sie bringen es mit ihm und seinen Absichten in einem würdigen Abschluss und mit einem tollen neuen Villain zu Ende, aber der Anime leidet sehr darunter, dass die original source noch nicht zu Ende geschrieben ist und man merkt es einfach so stark.


    Und auch wenn Bungou ein Talent darin hat, völlig unwichtige Sachen plötzlich zum Zentrum der Handlung zu erklären, finde ich, dass die Sache mit Rushkin zumindest gute Kämpfe hervorgebracht hat. Wie sich die Detektive ohne ihren Anführer wandeln, was sie planen und wie sie gegen die Mafia vorgehen wollen... die Kämpfe fand ich schon echt gut und ich hätte mir ruhig auch noch mehr davon gewünscht. Endlich ging da mal richtig die Post ab ^___^


    Also... objektiv betrachtet würde ich dieser Staffel wahrscheinlich nicht mehr als eine 6 geben, aber weil Liebling, bleibt es bei einer 8. Und bitte, sie sollen es jetzt zu Ende bringen. Ich will keine neue Staffel, zumindest nicht so. Plotting, what is it.



    ~ Namu Amida Butsu

    Merke: wenn man einen Anime schaut, der nach einem Spiel konzipiert ist, spielt man dieses besser nicht im Nachhinein. Die Gefahr ist groß, dass es so viel besser ist als der Anime xD

    Gut, es kann in der Serie nicht so viel Handlung geben, das ist mir schon klar, aber im Spiel gibt es so viel mehr Charaktere, gefühlt irgendwie 40 oder 50. Und die gefallen mir größtenteils wesentlich besser als die, die in der Serie genommen wurden. Außer best boi, weil der hat Chuuya's Seiyû und ich mag seinen janou Dialekt. Hach, beides vereint, besser geht's fast nicht :heart:

    Wird jetzt aber zum Ende hin nochmal spannend, weil es endlich gegen Mara geht und was mit Shaka passiert... er ist boi Nr 2, hoffentlich kommt er da heile raus :heart:


    Nichts Besonderes, kann man aber definitiv gut nebenbei schauen. Wird wahrscheinlich so bei einer 6 landen von der Bewertung her ^___^



    Und ja. Diesen Occult Anime wollte ich noch schauen und vielleicht mal Sarazanmai. Die beiden Polizisten gefallen mir und obwohl ich die Serie überhaupt nicht kenne, shippe ich sie ein wenig xD

    Wo unterscheiden sich "attraktiv" und "schön" für euch voneinander? Schließt sich das aus? Wenn ja/nein - warum?

    Ich will mich zunächst einfach mal dieser Frage widmen :)


    Für mich ist Attraktivität schon gewissermaßen eine Erweiterung von Schönheit, die sich nicht so sehr auf das Aussehen oder generell das Äußere bezieht. Wenn ich daran denke, wen ich als schön bezeichnen würde, dann wäre das höchstwahrscheinlich eine Person, die mir auf der Straße begegnet und Merkmale besitzt, die ich auf den ersten Blick eben... naja, nicht anziehend, aber optisch ansprechend finde. Leider kann ich kein Beispiel dafür geben, weil mir so spontan keine Person einfällt und ich die Meisten, von denen mir das durch den Kopf schießt, in dem Moment nur ein paar Sekunden gesehen habe. Ich kann aber schon mal sagen, dass ich die ganzen "Promis", die allgemeinhin oftmals als schön bezeichnet werden, überhaupt nicht schön finde ^^"

    Oder diese 90 - 60 - 90 Geschichte. Das ist total edgy meiner Meinung nach x=


    Attraktiv hingegen ist es für mich, wenn meine "Begeisterung" über den rein äußerlichen Aspekt hinausgeht. Wir hatten das ja schon mal in einem anderen Thread mit der Oberflächlichkeit und dem Aussehen und wenn beispielsweise jemand für mich vom Aussehen her anziehend ist und dazu noch Eigenschaften besitzt, mit denen ich etwas anfangen kann, sodass einfach diese gewisse Chemie da ist, dann würde ich denjenigen als für mich attraktiv bezeichnen.


    Und ja, auch Männer können schön sein. Ich muss mir selbst eingestehen, dass ich mich immer ein bisschen komisch dabei fühle, Männer als schön zu bezeichnen, weil dieses Adjektiv ja doch meistens eher für Frauen benutzt wird und Viele einen komisch ansehen werden, wenn man ihnen ein solches Kompliment macht, aber naja :'D

    Es ist für mich nicht direkt "pervers", wenn mir jemand sagt, dass ich nen netten Hintern in meiner Jeans habe. Dafür hab ich sie ja gekauft :'D

    Oooh, ich kenne Leute, die allein dafür wieder eine richtige Diskussion starten würden, und zwar nach diesem "Du kaufst eine Jeans, damit du für andere gut aussehen willst???!!" und das Argument, dass man ja auch für sich selbst gut aussehen möchte, wird bei so etwas gerne mal nicht gelten gelassen :'D


    Ich muss sagen, ich gehöre aber zu den Leuten, die mit Komplimenten überhaupt nicht umgehen können, und zwar so gar nicht; vor Allem, wenn sie auf etwas wie meinen Charakter bezogen sind, weil ich halt meistens das Gefühl habe, dass ich mir so ein Kompliment erst verdienen muss. Sei es durch gute Leistungen, irgendetwas Besonderes auf der Arbeit oder eben.. naja, etwas, bei dem ich mir sicher sein kann, dafür ein Lob verdient zu haben. Das ist echt eine blöde Angewohnheit und ein blödes Musterdenken, aus dem man nur leider nicht so schnell herauskommt. Meistens sage ich allerdings trotzdem einfach "danke", einfach, um unnötige Erklärungen und Diskussionen zu vermeiden. Und oftmals redet einem so ein kleines Stimmchen ja auch nur ein, dass man es nicht verdient hat, weil... weil halt.

    Anderer Grund: allein in der letzten Woche habe ich zumindest mit Männern echt viel Unschönes erlebt. Wenn da also irgendwas in der Richtung von einem fremden Mann kommt, hab ich instinktiv schon Luft geholt, um die anzumotzen ^^" Außer halt bei meinem Freund. Da gilt dann zumeist noch ersterer Fall, also dass ich damit nicht so viel anzufangen weiß, aber da kann ich mir wenigstens bei der Intention sicher sein.


    Wenn es um andere geht, verteile ich jedoch gerne Komplimente. Es braucht wirklich ein wenig Überwindung, einfach wildfremde Leute anzusprechen, und unglücklicherweise kommt das bei mir häufig aus Unbeholfenheit etwas geheuchelt rüber - was es aber gar nicht sein soll - , aber beispielsweise auf der Arbeit bekomme ich das schon ganz gut hin. Mir begegnen da jeden Tag viele Menschen und wenn jemand eine besondere Haarfarbe hat oder ein süßes Kleid an, dann sage ich demjenigen das schon ^___^

    Kennt ihr das, wenn ihr die Kack Mücke erwischt habt.... auf eurer Weißen Tapette :crying:

    Kennt ihr das, wenn ihr ne fette Spinne auf der Tapete erwischt?


    Kennt ihr das, wenn ihr zb. PS4 spielt und den Fernseher lauter stellen müsst, weil der Sound zu leise ist, obwohl ingame alles auf maximum steht?

    Kennt ihr das, wenn ihr dann ne ältere Konsole anschließt, zb. Game Cube und euch dann die Ohren wegfliegen bei dem Sound? R.I.P. Ohren....

    Ich spiele bei der Ps4 generell immer mit Kopfhörern. Mit dem kabellosen Controller ist das mega angenehm und die Lautstärke ist meine ich nicht ganz so sehr vom Fernseher abhängig :unsure:

    Ich habe wirklich lange überlegt, in welches Thema ich das packen kann, aber ich denke, hier ist es ganz gut aufgehoben.


    Und zwar geht es mir im Grunde darum, ob es gewisse Kriterien oder Merkmale gibt, die ein Charakter erfüllen kann/muss, um zu eurem Liebling zu werden.


    Vor Allem in letzter Zeit ist es mir aufgefallen, dass ich einen Hang zu Charakteren habe - nicht nur in Anime, sondern auch bei Spielen -, die einen bestimmten Dialekt aufweisen. Leider habe ich noch nicht genau eruieren können, aus welcher Gegend dieser Dialekt stammt und in welcher Epoche er sich ungefähr gebildet hat, aber er hat mir direkt zugesagt und ich tendiere dazu, Charaktere mit dieser Sprechart doch sehr zu mögen. Es klingt einfach zu niedlich, dieses 'janou~` x3


    Außerdem mag ich Charaktere, die richtig rau sprechen. Also kaum Wert auf Höflichkeit legen, sondern viele Laute miteinander verschleifen, einiges verschlucken und eben, ja, im eigentlichen Sinne doch eher unhöflich sind.

    Dahingegen sind für mich Charaktere, die höflich sprechen - und zwar nicht ehrerbietig höflich so wie Sebastian aus Kuroshitsuji, sondern eben nur höflich(er) - in der Regel eher unsympathisch. Das ist so ein Zwischending, das ich einfach nicht mag, warum auch immer.


    Ergeht das nur mir so oder sind Eigenschaften wie beispielsweise der Sprachgebrauch (Weebs wie Jimboom dürfen sich angesprochen fühlen) für euch entscheidend, wie sehr ihr einen Charakter mögt oder ob er zu eurem Liebling werden kann? Gibt es Charakterzüge, die sich in vielen eurer Favoriten wiederfinden lassen? ^____^

    Zitat

    Es gibt diese allgemeine, sentimentale Einstellung, dass behinderte Menschen mit positiver Lebenseinstellung so unglaublich bewundert werden.


    Diese erzwungene Positivität hat sicherlich den Nebeneffekt, dass die Leute, die ein Down haben, sich noch schlechter fühlen, weil ihnen andere einreden, sie bräuchten nur eine positivere Einstellung auf ihre Behinderung, sowie [insert der Typ, der dies und jenes hat].

    Lustigerweise war das auch das Erste, an das ich gedacht habe - aber an sich ist das eigentlich das Letzte, was ich als Behinderte wollen würde. Dieses "Oh schau, ihr geht es sooo schlecht, aber sie kriegt ihr Leben trotzdem so toll auf die Reihe!", was tatsächlich auch Viele über meine leichte Einschränkung (Rheuma) gesagt haben und ehrlich gesagt habe ich es absolut gehasst ^^`

    Ich mein, man ist einfach ein Mensch. Punkt. Ich kann demjenigen immer auf Augenhöhe begegnen, egal, ob si*er jetzt im Rollstuhl sitzt oder was weiß ich nicht was hat. Diese "Bewunderung" ist letztendlich auch nur eine andere Form von Mitleid.


    Das Ding bei Depressiven ist nur leider: egal, was man sagt/macht, es kann falsch ausgelegt werden. Bestätigt man denjenigen in seinem Verhalten, wird er sich weiter darin bewegen, weil sein Umfeld ja darauf reagiert und sich ihm zuwendet; sagt man ihm "Jetzt bekomm endlich den Hintern hoch!", wird si*er sich abgewiesen fühlen und sich noch weiter vergraben und abschotten, daher... X=

    Habt ihr schon Leute mit Kindern in eurem Freundeskreis, wie sehr seid ihr da "eingebunden"?

    Würdet ihr mal beispielsweise Leihmutter sein (für Freunde) oder gar Mutter in so einer Konstellation oder ähnliches?

    Freundeskreis nicht unbedingt... der große Bruder meines Freundes hat ein Kind. Der ist jetzt... uh, lass mich lügen... 26? Und eingebunden sind wir dabei überhaupt nicht; könnten wir aufgrund der Behinderung des Kindes auch gar nicht und möchten wir ehrlich gesagt auch nicht, da wir beide Kinder einfach absolut nicht ausstehen können ^^"

    Was natürlich nicht bedeutet, dass wir denen jetzt lauter schlechte Dinge antun, wenn wir welche sehen, aber ... naja. Brauchen es in unserem Umfeld auch nicht unbedingt :'D

    Ich kenne allerdings aber eine Reihe von Leuten, die schon zu mir gesagt haben "früher hätte ich mich in meinem jetzigen Alter schon mit Partner und Kind gesehen" und es ist irgendwie doch anders gekommen.


    Und damit erübrigt sich für mich auch schon die zweite Frage: Nein, würde ich nicht wollen. Auch keine Patentante sein oder was auch immer. Ich bin damit vollkommen zufrieden, meine Gene nicht weiterzugeben und das große Finale meiner Familie zu sein :D

    Naja, "unrasiert" sieht halt nicht bei allen gleich gut aus, gibt schliesslich auch Frauen, die sehr dichten, dunklen Haarwuchs an solchen Körperstellen haben. Darum tue ich mich auch immer etwas schwer damit, wenn man irgendeine Art von Körperpflege (in diesem Fall von Haarentfernung) pauschal als unnötig deklariert. Wo es für einen Mann mit sehr hellen, schwach ausgeprägten Augenbrauen wohl völlig unnötig wäre, sich besagte zu zupfen, gibt es halt genug Männer, die sich dazu gezwungen sehen, wenn sie nicht mit einer Monobraue rumlaufen wollen. Genau das Gleiche halt bei den Armen: Nicht immer trifft man seine Entscheidung nur zwischen "keine Haare" und "einige, nicht störende Haare".

    Ja, ich sagte ja auch, dass ich es nicht verstehe, als unnötig wollte ich es nicht deklarieren ^___^

    Ich habe tatsächlich auch eher dunkle Haare an Armen und Beinen, nur stört es mich persönlich bei Ersteren eben nicht so sehr, dass ich mich dort rasieren würde. Ich habe mir tatsächlich aber einmal die Arme epilieren lassen, allerdings nur, weil ich dafür eine ganze Stange Geld bekommen habe als Testerin eines neuen Epilierers :D

    Objektiv betrachtet (wenn man mein sonstiges "uff ist der heiß"-Schema als Referenz nimmt) ist mein Partner überhaupt nicht mein Beuteschema. Jedoch ist er subjektiv betrachtet einfach der heißeste Kerl auf Erden für mich.

    Das fand ich recht interessant, weil es eigentlich auch genau auf meine Situation zutrifft xD Ich hatte - durch mein Elternhaus - immer den.. naja, sagen wir mal Anspruch, beispielsweise keinen Raucher als Freund zu haben. Und was tut mein Freund? Rauchen T__T Aber halt nur so maximal 10 am Tag, er isst danach ausreichend Kaugummi und er raucht nicht in geschlossenen Räumen, weil er das a) selbst nicht mag und b) weiß, dass ich das nicht mag. Ist also ein Kompromiss, mit dem ich gut leben kann x3




    Ich finde ohnehin, dass Liebe oft erst durch eine längere Freundschaft entseht, das heißt aber nicht, dass Äußerlichkeiten und Sexuelles unwichtig wären.

    Das finde ich wiederum nicht, muss ich sagen.

    Für mich sind nämlich meine männlichen Freunde einfach.. naja, Freunde. Nichts, das ich sexuell auf irgendeine Weise ansprechend finde und für mich persönlich wäre die Vorstellung einfach seltsam, mit so jemandem auszugehen. Da ist für mich halt diese berühmte friendzone, in die die dann automatisch rutschen. Das sind eben Kumpels, mit denen man gut quatschen kann und Blödsinn anstellen, aber die fielen für mich automatisch aus diesem "Würde ich daten"-Kreis heraus.

    Natürlich kann das bei anderen so sein, das mag ich gar nicht bestreiten. Für mich käme das nur eben nicht in Frage :)




    Wer seinen Partner wegen solcher Veränderungen im Stich lässt, hat es nicht verdient, geliebt zu werden.

    Das halte ich schon für eine ziemlich starke Aussage (ohne Wertung).

    Was mich dabei interessieren würde: ab wann hat man es denn verdient, geliebt zu werden, oder im Umkehrschluss, wann verwirkt man dieses Recht?

    Es kommt, finde ich, natürlich immer auf die Art der Veränderung oder in dem Fall der Erkrankung an, nur würde es für mich eben auch wenig Sinn machen, eine Beziehung weiterzuführen, wenn man sich vor seinem Partner ekelt. Dies stellt ja nicht nur eine Belastung für denjenigen dar, der sich ekelt, sondern eben auch für den Partner, wenn der dieses Gefühl mitbekommt und auf Dauer würde das mit Sicherheit nicht funktionieren.

    Gute Frage, aber wenn in der Werbung Haare zu sehen sind die rasiert werden ist es weitaus sinnvoller als nackte Beine zu rasieren, wie man es teilweise auch schon in der Werbung sah...

    Ich finde es irgendwie doch ein bisschen verwunderlich, dass sich die Leute wegen dieser Werbung immer auf die Barrikaden stellen. Für mich sollte das einfach immer nur darstellen, wie sich der Rasierer mit seiner Form an die Haut und das Bein anpasst und nicht verdeutlichen, dass man sogar seine glatten Beine rasieren soll (weil... wieso auch?) ^^"


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    Aber genug OT und um mal zum eigentlichen Thema zu kommen: ich rasiere mich grundsätzlich überall, außer eben Kopfhaar, an den Armen und die Augenbrauen, Letztere werden aber so gut wie jeden zweiten/dritten Tag gezupft. Ich gehöre nämlich auch zu den Leuten, die es für sich selbst einfach als unangenehm empfinden, mit so stoppeligen Beinen oder unrasierten Achseln herumzulaufen x= Ich weiß gar nicht so genau, wieso das für mich so ist, weil ich allein durch meine Kleidung in der Öffentlichkeit eigentlich schon genug auffalle... vielleicht weil ich mich dann nicht mehr so süß fühle, wie ich eigentlich auf andere wirken möchte? Haare an den Beinen sind für mich einfach nicht niedlich und ja, gewissermaßen auch unfeminin x=

    Außerdem, das wurde hier ja auch schon gesagt, mag ich es, wenn sich die Beine so glatt anfühlen. Gerade im Sommer und dann abends unter der Bettdecke, das ist irgendwie ein herrliches Gefühl x3


    Was ich hingegen nicht verstehe, ist, wenn Frauen sich die Arme rasieren/epilieren. Beine und Intimbereich sind eine Sache, aber die Arme? Das finde ich persönlich nun wirklich nicht unästhetisch oder nicht weiblich, das ist dann doch etwas zu viel des Guten.


    Was meinen Freund betrifft, muss ich da eigentlich gar nicht viel sagen, weil er von sich aus schon überall da rasiert, wo ich es auch gerne hätte, also quasi seinen Bart. Zum Glück hat er von Natur aus sehr schwachen Bartwuchs, sodass man bei ihm erst nach zwei, drei Tagen überhaupt ansatzweise was sieht, aber an allen anderen Stellen stören mich Haare auch nicht. Er muss sich auch nicht die Augenbrauen zupfen oder die Beine rasieren, um Gottes Willen :D

    Zitat

    Wie gesagt, wenn ich nach meinen damaligen Klassenkameraden/Kollegen gehe hatte ich nur die "hässlichen" Mädchen als Freundinnen, es war keine Seltenheit dass da Sprüche kamen wie "was willst du dann mit der, hast du mal geguckt wie du aussieht".


    Kann man es überhaupt noch eine richtige Beziehung nennen, wenn man nur ein Auge für die Ästhetik und die Begierde hat?,

    Aber da hast du es doch schon? Jeder hat eben ein anderes Schönheitsempfinden und was du als schön empfindest, ist für deine Klassenkameraden eben nicht unbedingt das, was ihrem Geschmack entspricht.

    Und es ist nicht nur das Aussehen, sondern auch viel Chemie, gegen die du nunmal nichts machen kannst. Gerüche spielen hierbei zum Beispiel eine große Rolle und ich wage mal zu behaupten, dass, wenn du eine Person 'gut riechen kannst', du sie auch automatisch als hübscher einstufst.


    Und ganz ehrlich, ich achte auch aufs Aussehen. Ich habe keine festen Kriterien dafür, aber ich hätte einfach keine Lust, einem Menschen, der mich optisch nicht anspricht, vorm Küssen ins Gesicht zu sehen. Da vergeht mir persönlich schon die Stimmung ^^`

    Nur kurz, da ich es gerade noch lese (auf den Rest geh ich später ein, aber danke für eure ganzen Antworten :heart: )


    Bastet


    Das Gefühl habe ich leider auch, wenn ich so darüber nachdenke ^^; Das Ding ist nur auch, dass viele Leute dann mit dem mahnenden Finger auf andere zeigen, aber wenn sie selbst in der Situation wären, würden sie wahrscheinlich genauso/ähnlich reagieren.

    Ich bin ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich es könnte. Mein Freund und ich haben über solche Themen schon öfter geredet - aus familiärem Anlass meinerseits - und er meinte ebenfalls, dass er dem höchstwahrscheinlich nicht gewachsen wäre. Aber ich wäre die Letzte, die ihm dafür einen Vorwurf machen würde, da gerade ich diejenige bin, die doch etwas mehr auch auf ihren persönlichen Freiraum besteht. Und alles hat seine Grenzen. Das hat nichts damit zu tun, dass ich ihn nicht (genug) liebe, aber ich weiß, dass ich an einer solchen Aufgabe wie dieser Pflege einfach kaputt gehen würde; würde ich ohnehin schon halb, wenn es nur annähernd zu einer solchen Situation käme. Und von ihm würde ich das auch nicht erwarten. Ich würde mir eher wünschen, dass er trotzdem ein schönes Leben haben kann und sich nicht für mich da jeden Tag aufopfert und über seine Belastungsgrenzen hinausgeht.

    Ich ziehe das mal aus dem anderen Topic hierhin. *eigentlicher Beitrag

    Und gerade das ist es - ich finde es immer wieder schade, wenn Leute damit argumentieren möchten, oder es zumindest im Ansatz so klingen lassen, dass man, wenn man jemanden doch wirklich, wirklich lieben würde, keinerlei Hemmungen hat was das Äußere des anderen anbelangt. Natürlich verliebt man sich in der Regel in viele Aspekte der Persönlichkeit, aber es ist, sorry, bullshit zu sagen, dass das Äußere null eine Rolle spielt und man auch Dinge, vor denen man sich eigentlich ekelt, lieben lernen kann, wenn man den anderen "wirklich" liebt.

    Und zwar habe ich mich dabei ertappt - sowohl bei diesem, als bei auch Bastet 's Beitrag dazu - , dass ich mir zuerst eine Situation vorgestellt habe, in der ich Single wäre und es sozusagen noch anstünde, mich in jemanden zu verlieben; und dabei eben die Körperbehaarung oder generell das Äußere eine entscheidende Rolle spielt. Würde ich natürlich auch so unterschreiben, man achtet ja doch immer auf gewisse Merkmale, die man an anderen Menschen attraktiv findet oder nicht und dieser anfänglichen Oberflächlichkeit kann sich glaube ich auch keiner entsagen.


    Was mich jetzt interessieren würde: wenn ihr schon mehrere Jahre mit einem Menschen zusammen wärt und das Äußere sich dahingehend verändert, würdet ihr diesen Menschen doch kaum sofort verlassen? Ich möchte mich jetzt nicht nur auf Körperbehaarung beschränken, sondern auch Situationen wie beispielsweise eine große Brandnarbe, die auch das Gesicht einnimmt, ein zur Hälfte rasierter Kopf (beispielsweise aufgrund einer Operation am Gehirn) , größere Narben oder durch einen Unfall hervorgerufene körperliche Einschränkungen, die eben das Aussehen eures Partners mitbestimmen.


    Und um da Ganze noch ein bisschen weiter zu spinnen - wie weit könnte/sollte/dürfte/müsste Liebe für euch gehen? Ich kenne einige ältere Paare, von denen Einer stark beeinträchtigt ist, beispielsweise durch Demenz. Sie nehmen ihre Umwelt in einem ganz anderen Sinne wahr und erkennen oftmals nicht einmal mehr ihren eigenen Partner, geschweige denn können sich an ihre Beziehung zurück erinnern, und trotzdem bleibt der jeweils andere noch da und kümmert sich um ihn. Wie würdet ihr euch in einer solchen Situation verhalten? Würdet ihr euren Partner in einer solchen Situation ebenfalls pflegen oder gäbe es da für euch Grenzen?

    Echt? Also bei uns fragen die Kunden uns freiwillig nach den Blättern für ihre Kaninchen oder nehmen sich halt eben mal auch eine ganze Tüte nur mit Blättern mit, aber keine Kohlrabi :unsure:

    Aber ja, teilweise reißen die dir die Neuware direkt aus der Hand. Man packt Gemüse oder Obst nach, das ganze Kühlregal ist noch voll und TROTZDEM wühlen die in den Kisten mit Neuware, direkt NEBEN DIR, und suchen sich da was raus. Wobei Discounterkunden teilweise auch nochmal eine ganz andere Hausnummer sind, was Benehmen betrifft, aber das wäre zu OT x=

    Bei dem Discounter, bei dem ich arbeite, kommt beispielsweise aber auch jeden Morgen die Tafel und nimmt eben einen Großteil dessen, was sonst im Müll gelandet wäre, mit. Also so ziemlich alles bis auf Fleisch und Kühlware, weil das halt wirklich gefährlich werden kann, wenn man da das Mindesthaltbarkeitsdatum zu weit streckt.


    Aber ja, ansonsten kann ich das eigentlich nur bestätigen,wobei ich sagen muss, dass zumindest bei mir in der Filiale teilweise auch großer Murks bei den Bestellungen gemacht wird. Ich hab da einfach das Gefühl, dass von manchen Personen willkürlich Fleisch oder Brot bestellt wird, weil teilweise die Sachen noch kistenweise hinten im Lager stehen und trotzdem Neues davon kommt und die Warenlieferung erfolgt auch jeden Tag. Wenn ich also als Mitarbeiter sehe, dass beispielsweise Grillfleisch zur Zeit eher schleppend geht, bestelle ich doch nichts mehr nach... Eigentlich ^^` Brot genauso, das leidet nämlich meistens ebenso darunter. Ich meine, ich selbst arbeite da noch nicht lange, aber von Leuten mit einer kaufmännischen Ausbildung, die da schon was weiß ich nicht wie viele Jahre sind, sollte man erwarten können, dass sie das ein wenig besser kalkulieren können.


    Und Supermärkte in Japan haben auch das System, dass, je später man einkaufen geht, es umso größere Rabatte gibt, zumindest einige Ketten. Viele, mit denen ich dort in Wgs gewohnt habe, sind erst spät abends, teilweise sogar erst nachts einkaufen gegangen, weil es die Sachen dann eben spottbillig gab (und in Japan will das was heißen).

    dass allen Behinderten Menschen die Fortpflanzung verbietet


    Mir ist es egal, wenn es zum Beispiel eine Sehbehinderung, oder eine leichte Hörbehinderung ist, wo das Kind eben ne Hilfestellung bekommt, wie Hörgerät oder Brille und gut ist. Aber muss man es wirklich willentlich zulassen, dass jemand mit zum Beispiel Organfehlern geboren wird, mit kompletter geistiger Unreife, fürs ganze Leben, oder ähnlichen Sachen.

    Hier das Zitat, das deine Aussage eigentlich schon entkräftet. Es ging nie um Alle, es ging nie um eine Generalisierung oder darum, behinderten Menschen komplett die Fortpflanzung zu verbieten. Es sollte lediglich ein Appell sein, darüber nachzudenken, was man seinem Kind zumuten möchte. Eventuell. Sollte eine hochgradige Behinderung vorliegen.

    Natürlich dürfen behinderte Menschen Kinder bekommen; in der Hinsicht ist vor dem Gesetz jeder frei zu tun und zu lassen, was er möchte. Letztendlich ist das ohnehin eine Sache, die man für sich selbst bzw mit seinem Partner klären muss und wenn du damit gut leben kannst, dann möchte ich dich auch von nichts abhalten. Ich sage nur für mich, dass ich es nicht könnte, ohne irgendeine Wertung.

    Ich lese da ehrlich gesagt in keinem Wort, dass es um den Wert eines Lebens oder irgendwelche Verurteilungen geht. Happily betont lediglich, dass man sich fragen sollte, ob man zugunsten des eigenen Kinderwunsches eben diesem eventuell - nicht einmal mit 100%er Wahrscheinlichkeit - eine Beeinträchtigung zumuten möchte, und das ist eine völlig legitime Sache. Ich zum Beispiel habe seit meinem 13. Lebensjahr Rheuma (also es ist zu dem Zeitpunkt aktiv geworden) ; meine Mutter hatte eine höhere Veranlagung dafür, dass sich im Körper Blutgerinnsel bilden. Natürlich würde ich mir, wenn ich Kinder wollen würde, darüber Gedanken machen. Auch wenn das Kind schon auf der Welt wäre, würde ich mit einer gewissen Sorge auf es sehen, ob ich ihm diese Veranlagung nicht weitervererbt haben könnte. Aber das hat NICHTS damit zu tun, dass Behinderte weniger wert sind.

    Das Ding ist, viele Leute wissen vermutlich auch gar nicht, dass man dort auch ankreuzen kann, nur bestimmte oder eben gar keine Organe spenden zu wollen, sondern glauben, ein solcher Ausweis verpflichte einen quasi dazu, nach dem Tod seine Organe abzugeben.

    Ich habe jetzt inzwischen einen, aber auch nur durch Zufall. Meine Krankenkasse, die Barmer, schickt mir ab und an immer so komische Zeitschriften mit was weiß ich nicht für Kram und Werbung. Und in der letzten waren gleich acht Ausweise mit dabei. Deshalb fände ich es auch keine schlechte Idee, wenn die Krankenkassen das, wie Duscario schon anmerkte, immer mal wieder einfach mitschicken würde.