Beiträge von Cassandra

    Was für ein schöner und vielseitiger Abschluss ^__^ Das habt ihr richtig schön hinbekommen. Liebe es, wie noch kreuz und quer alle möglichen Teilnehmenden was beitragen konnten und ihre Eindrücke schildern. Die ganze Lore ums Magazin herum war btw. richtig super gemacht und gibt dem Ganzen nochmal extra Individualität und ist auch unterhaltsam. Vielen Dank auch nochmal dafür, dass ich bei den Fanwork-Abgaben noch was beisteuern durfte, auch wenn ich wegen GFX innerlich Panik geschoben habe. Aber Aka sagt, sie findet das Werk cool, also ist alles cool.


    Danke für die wöchentliche Mühe und die Ideen, war wirklich eine schöne Ergänzung zum Häuserkampf.

    Ist ein so konkretes Nein nicht bereits ein politisches Statement? So wie sich das entwickelt hat, wäre das unpolitische einfach nichts zu tun. Das Ziel, politisch unbeteiligt zu sein, wurde in meinen Augen jetzt erst recht verfehlt.


    Davon abgesehen ist Fußball eh politisch. Alles, das über das eigene Land hinausgeht, hat auch immer eine globale politische Rolle, weil Gesellschaft und Politik nicht trennbar sind.

    Aber zu Cells S2 wollte ich noch was sagen:

    Grundsätzlich bin ich, wie viele andere, der Meinung im Bisawatch sollte eine S1 gesehen werden, da ne S2 das Zuschauerprofil zu sehr einschränkt (von daher wäre Kaguya bei den beiden die bessere Wahl).

    Aber noch dazu kommt, seit nun 1,5 Jahren hört man in den Medien nur Corona hier, Corona da, die Impfstoffe machen das und das und wirken so und so auf den Körper. Mit S1 schlossan da thematisch etwas auf, aber ich glaube mittlerweile gehen den Leuten Krankheiten so sehr auf den Sack, wo ich ein weiteres Mal daran zweifeln würde einen gefüllten Bisawatch zu haben.

    Sehe ich da anders. Zum einen hatte ich auch letztes Jahr nicht das Gefühl, dass mich der Anime dauernd an Corona erinnert. Die Themen sind vielfältig und unser Körper ist unser Körper. Aber was für mich viel mehr wiegt: Ich habe keine Lust Animes in einer größeren Gruppe anzuschauen :x Ich möchte mit einem BisaWatch etwas unkompliziertes, wovon ich auch abgelenkt werden darf, ohne dass es stört. Die meisten Anime in der Liste sind exakt das Gegenteil davon; die will ich in Ruhe anschauen. Ansonsten ist meine persönliche Zielgruppe nicht unbedingt nur Animefans, aber für die meisten Anime muss man schon irgendwie Anime mögen. CaW hat hingegen eben diese Thematik, die auch ein Nicht-Fan mit Augendrehen doch mitverfolgen kann. Das war das, was letztes Jahr für mich den BisaWatch schön gemacht hat. Dass man auch Leute dabei hatte, die sonst niemals bei sowas dabei wären.


    Tbh finde ich aber eine so große Auswahl allgemein eher kontraproduktiv. Wir sind alle zu verschieden, haben verschiedenes gesehen und verfolgen wahrscheinlich unterschiedliche Ziele mit einem BisaWatch. Das wird wohl gerade nicht helfen, sich auf etwas zu konzentrieren :x


    /edit niemand

    Sage nicht, dass man nicht frei entscheiden kann ?__? Habe doch selber erwähnt, dass wir halt alle recht verschieden sind. Wollte nur anmerken, dass ich persönlich das Corona-Argument so gar nicht empfinde. Und ja, bin bei BisaWatch schon richtig. Ich habe nirgends geschrieben, dass ich keine Animes in großen Gruppen schauen kann. Ich selektiere da lediglich (was du btw. auch tust), was ich in großen Gruppen schauen will und habe erklärt, was mich z.B. an CaW reizt. War auch letztes Jahr durchgehend dabei und habe die Leute bespaßt.

    Zeit das Thema wieder zu pushen; gibt doch sicherlich Leute, die gerne mal mehr erzählen würden ò_ó


    Ein bisschen was zu meinem aktuellen Foren-Outfit: Dass ich einen Tomoe Hotaru/Sailor Saturn-Avatar habe, ist ja jetzt auch nichts Neues. Diesmal einfach passend aus dem Remake, damit der Animationsstil zum Titelbild passt. Hotaru ist meine Lieblings-Senshi - sollte wohl mittlerweile offensichtlich sein - und steht für vieles, womit ich mich identifiziere oder gerne identifizieren würde (also auch Vorbild-Funktion). Näher möchte ich hier zumindest nicht darauf eingehen, weil es persönlich ist. Ich verbinde aber seit meiner Jugend viel mit Hotaru und es hat sich seit dem klassischen Anime und der ersten Mangaauflage nichts geändert, was das angeht ^__^ Für alle, die sich denken "Oh, ich kenne den Namen "Hotaru" aus anderen Anime" - ja, er bedeutet Glühwürmchen und dürfte zumindest in dem ein oder anderen bekannten Film schon gehört worden sein. Glühwürmchen ♥


    Anlass für den Ava war vor allem das Titelbild. Das ist eine Szene, die im Manga vorkommt, aber nicht im klassischen Anime, weil der dort meine Hotaru nur nebensächlich behandelt. Ich habe diese Szene so sehr geliebt, weil das eine ist, wo die wieder geborene Hotaru, die normal und glücklich aufwächst, an ihre Verpflichtung als Sailor Senshi erinnert wird und als jene auch wieder erwacht.


    Das hat mich so gefreut, dass die Szene im Remake behandelt wurde (und danach kommt auch noch kurz eine wunderschöne Szene, die mal ein Titelbild wird ^__^), weswegen ich nach dem Anschauen des Films dann auch gleich nach dem Bild gesucht habe (Netflix erlaubt ja keine Screenshots u__u) und fündig wurde. Bin auch sehr zufrieden mit dem Animationsstil im Remake. Saturn sah zwar auch echt gut im klassischen Anime aus (vor allem die Augen uff), aber über den neuen Stil kann ich mich null beschweren.


    Davon abgesehen habe ich irgendwie eine Schwäche für Motive mit Spiegelbildern. Es wirkt auf mich oft fast schon magisch, was wohl auch daran liegt, dass ich selber Probleme habe, mich im Spiegel zu "erkennen" bzw. mein Gesicht zu merken und der Blick rein immer was faszinierendes hat. Hier ist das Motiv dann nochmal metaphorisch, weil die kleine Hotaru wirklich ihre Seele - Sailor Saturn - in der "reifen" Form, also in der, die sie auch annehmen muss, das erste mal erblickt, nachdem sie ihr Gedächtnis verloren hat und nichts mehr davon wusste.


    Und nun warte ich auf viele neue Beiträge von euch :(



    .: Cassandra :.

    Könntet ihr echt vorstellen auch nach dem eigentlichen Renteneintrittsalter weiter zu arbeiten? Dabei arbeitet man schon ein halbes Leben lang..

    Ja, weil meine Arbeit etwas ist, dass ich natürlicherweise gerne mache. Aber Arbeit ist nicht gleich Arbeit. Als ich in der Produktion gearbeitet habe, hätte ich wohl weniger überzeugt ja gesagt. Selbst da aber zu einem Ja tendiert. Aber eben unter bestimmten Voraussetzungen. Ich habe auch mit meinen Kumpeln beim Burger King kostenlos oft gearbeitet, wenn einer von ihnen gerade Schicht hatte und Hilfe brauchte. Das waren so die besten Arbeitsstunden überhaupt, wenn man wusste, man ist freiwillig da und nicht, weil man gerade muss lol


    Es gibt an sich genug Belege, dass wir als Menschen gesünder leben, wenn wir eben bestimmten Aufgaben regelmäßig nachgehen und mehr Struktur haben. Arbeit kann da eine gute Methode sein. Zusätzlich - wurde auch erwähnt - braucht man etwas sinnstiftendes im Leben. Auch hier kann Arbeit ein sehr guter Weg sein. Dass im Alter, wenn diese Dinge wegfallen, viele Personen Schwierigkeiten haben und nicht wissen "wohin mit sich" ist ja auch ein sehr komplexer Sachverhalt. Zum einen kommen wir nicht drumrum zu überlegen, ob das nicht auch teilweise die Leistungsgesellschaft ist, die dieses Denken mit beeinflusst. Zum anderen sind wir soziale Wesen und da gehört "etwas füreinander tun" auch dazu. Das bedeutet ja jetzt alles nicht, dass man mit der gleichen Art von Arbeit, mit der gleichen Verpflichtung weiter machen muss, wenn ein bestimmtes Alter erreicht ist. Aber ich bin der Überzeugung, dass wir als Staat, als Gesellschaft vielseitige Angebote schaffen müssen und daran arbeiten, dass auch ältere/weniger gesunde Menschen noch immer etwas für sich finden können, was für sie sinnstiftend ist, eine gesunde Struktur bringt und eben Freude bereitet. Ansätze gibt es schon, aber dafür, dass es seit Jahrzehnten schon Gegenstand von Studien ist, finde ich es immer wieder erschreckend, wie wenig das Thema tatsächlich verfolgt wird.


    Aber mal zurück zur Arbeit: Man kann was völlig anderes machen, man kann was ähnliches machen oder das Gleiche. Man kann ehrenamtlich arbeiten, man kann mit der finanziellen Sicherheit sich was suchen. Oder man macht Hobbys zur Berufung. Diese Dinge sollten imo abgedeckt sein, wenn wir tatsächlich keine Altersdiskriminierung betreiben wollen. Ich finde solche Ideen wie "Großeltern ausleihen" toll, wenn sich in der Nachbarschaft geholfen wird, weil z.B. ein alleinerziehendes Elternteil ohne Unterstützung einfach mal wen zum Babysitten bräuchte und sich dann Menschen in Rente bereit stellen und Teil der Familie werden (hätte selber als Kind nichts dagegen gehabt, weil wir hier in Deutschland keine Großeltern hatten und selbst Mutter meinte, ihr hätte diese Art von Unterstützung gut getan). Ich habe mal ein Praktikum absolviert, wo man kostenlosen Deutschunterricht für Flüchtende und Nachhilfe für Migrationskinder anbot, da waren auch ganz viele Personen im Rentenalter, die erzählt haben, dass dieser "Job" für sie ein Glücksgriff ist, weil sie flexibel die Stunden planen können, aber merken, dass sie echt was für wen tun und auch für die Gesellschaft insgesamt. Letztens auch mit einem ehemaligen Personaler gesprochen, der erzählt hat, dass man Personen aus der Produktion (also die, die wirklich am Fließband gearbeitet haben) im Rentenalter ins Recruiting-Team holt, weil die Nuancen bei der Auswahl neuer Mitarbeitenden erkennen, die der Personaler nicht so sieht, weil er nicht jahrelang direkt unter den Leuten tagein-tagaus gearbeitet hat. So ergänzen die sich einfach und die Bezahlung ist halt dennoch gut, die Arbeit aber stundenmäßig flexibel. Große Unternehmen holen ja auch gerne ihre ehemaligen Mitarbeiter für Beratungen rein etc. Also allgemein sind das halt unterschiedliche Ansätze, die es einfach viel mehr geben sollte.


    Aber ich zähle dazu auch Freizeitangebote, sowohl nur für Ältere, aber auch für gemischte Gruppen, wo man einfach für bestimmte Aktivitäten zusammenkommt und gegenseitig voneinander profitiert. Das ist so wertvoll für uns als Menschen, dass wir auch in einer alters-diversen Gruppe mehr miteinander machen. Auch Dinge, die mit Beruf, Wirtschaft, Lebensplanung etc. zusammenhängen, nicht nur spaßiges Zeug. Also keine Ahnung, aber von einer anständigen Inklusion sind wir hier noch irgendwie weit entfernt und ich finde das so schade, weil so viele tolle Lernmöglichkeiten verloren gehen - für alle Generationen.

    Kennt ihr das, wenn ihr parallel 2-3 Sachen kocht und dann so ein Chaos in der Küche anstellt, dass ihr absolut keine Lust auf aufräumen habt :(


    Kennt ihr das, wenn ihr vor der Arbeit kurz eine Flasche Wasser und zwei Äpfel kaufen wollt, aber mit einer Flasche Wasser, zwei Äpfeln, zwei Wassermelonen, einer Honigmelone, vier Packungen Himbeeren, einer Limonade und fünf Aprikosen rauskommt ?__?


    Kennt ihr das, wenn auf der Autobahn (Tempolimit 120 km/h) vor euch auf der linken Spur Autos merklich langsamer fahren, endlich die LKWs überholt sind, die rechts wechseln und man meint, dass man die jetzt gemütlich überholt, aber dann fahren die plötzlich rechts auch 120. WARUM.

    Ich kann abseits des Sommers besser atmen, besser denken und vor allem bin allgemein viel aktiver, wo diverse Tiere in den Winterschlaf gehen, wäre ich so der Typ, der in den Sommerschlaf gehen würde.😂

    Wie gut formuliert. Vor allem das mit dem Atmen. Ich versuche es dann Leuten wie eine Reise mit dem Flugzeug zu erklären. Ja, während ich im Flugzeug sitze, ersticke ich nicht. Es scheint "normal", man kann atmen, passt. Aber sobald man landet und dann rausgeht, fühlt man sich einfach so unglaublich gut und merkt wieder, was atmen eigentlich bedeutet lol So geht es mir bei Übergängen von Sommer in die kalten Tage. Kann mich im Winter/Herbst gar nicht genug daran erfreuen, wie gut es sich draußen anfühlt, wenn man richtig durchatmet.


    Ansonsten Winter > Herbst, weil ich Kälte liebe und am Herbst mag ich den Übergang vom Warmen ins Kalte. Ich finde das angenehmer als Frühling, wo die Sonne wie blöde anfängt zu strahlen, aber eigentlich noch kalt ist und man nicht mal mit einem Zwiebellook wirklich durchkommt - zumindest ich. Herbst ist mir da viel angenehmer, da ich auch mit wenig warmer Kleidung nicht friere, die Sonne langsam an Stärke verliert, es aber noch nicht zu kalt ist und man bestimmte Kleidung ohne Jacke tragen kann. Im Winter brauche ich aber Frost; die sehr nassen Winter hier sind schon leicht frustrierend. War kaum so glücklich wie vor ein paar Jahren, als ich im Dezember in Lappland war und es -25° hatte. Aber eben trockene Kälte. Wenn man warm angezogen war, war alles super (das Gesicht stirbt höchstens, wenn man dem Wind entgegen geht lol). So kenne ich es auch noch aus dem Heimatland, wo warme Kleidung dich sehr gut schützen konnte. Bin auch viel unternehmungslustiger, wenn es kühler wird. Sommer warte ich oft Abende ab, bevor ich mich bewege.


    War für mich in Vietnam auch interessant, wenn ich es mit Finnland vergleiche. Während ich in Finnland vom ersten Tag an sofort die gesamte Gegend erkundet habe, braucht ich - trotz Regenzeit und somit gnädigeren Temperaturen - ein paar Wochen, bevor ich tatsächlich an arbeitsfreien Tagen in Vietnam was unternahm. War viel häufiger zu Hause und die ersten Tage nach der Ankunft hatte ich mich komplett verbarrikadiert, obwohl ich vor Arbeitsbeginn extra paar Tage frei gekriegt hatte. Auch als mir eine Vertragsverlängerung angeboten wurde, war es tatsächlich das Wetter, das ausschlaggebend war. Ich konnte richtig spüren, wie mich die dauerhaft warmen Tage (24-26° immer) psychisch fertig gemacht haben. Als ich dann kurz darauf in kältere Gebiete (erster Tag nach Vietnam war ich wo mit -3° lol) bin, habe ich mich so pudelwohl gefühlt, selbst wenn mir auch kalt war.

    Referenz: :: Dankbarkeit - Ich bin dankbar für/weil/dass... ::



    Schönen guten Abend an alle!


    Ich möchte heute aufführen, wofür ich dankbar bin und habe dafür ein extra Thema aufgemacht, weil ich nicht das in den Allgemeinen Diskussionen für mein Bedürfnis missbrauchen möchte. Fangen wir an!


    Ich bin dankbar, dass ich genau dann und dort geboren wurde, wann und wo ich geboren wurde.

    Ich bin dankbar, weil meine Familie aufgrund ihrer Wurzeln nach Deutschland zog.

    Ich bin dankbar, dass ich als Jugendliche meinen Bruder viel babysitten musste und deswegen mit ihm oft alleine im Kinderzimmer war.

    Ich bin dankbar für die Entscheidung meiner Eltern, den Computer in mein Zimmer zu stellen.

    Ich bin dankbar, weil meine Eltern damals keine Ahnung von Computern hatten und deswegen diese Entscheidung trafen.

    Ich bin dankbar, dass ich in einer Zeit, wo Flatrates für Internet auf den Markt kamen, den Computer erhalten habe (ja Kinder, es gab mal eine Zeit, da hat man pro Minute gezahlt UND die Telefonleitung besetzt).

    Ich bin dankbar, weil mein Bruder sich auch selber beschäftigen konnte, wenn wir stundenlang Zeit im Kinderzimmer alleine verbrachten.

    Ich bin dankbar, dass ich eine Stunde am Tag Fernsehen durfte und dadurch Sailormoon kennen lernte.

    Ich bin dankbar für die Sailormoon-Website, die ich mit 14/15 entdeckte und dass ich mich dort anmeldete.

    Ich bin dankbar, weil ich dort tolle Menschen kennen lernen durfte.

    Ich bin dankbar, weil diese Menschen mich auch oft zu Neuem motivierten.

    Ich bin dankbar, dass ich wegen ihnen Teil einer englischen Pokémon-Community wurde.

    Ich bin dankbar, weil ich Deutsch spreche.

    Ich bin dankbar für den Bilderdex auf Bisafans.

    Ich bin dankbar für meine Liebe zu Lyrik und mein Bedürfnis, die Meinung anderer dazu zu hören.

    Ich bin dankbar, weil der Fanfiction-Bereich mich zu einer Registrierung motiviert hat.

    Ich bin dankbar, dass ein toller User mich ins BisaBoard zurückholte, als ich nach einem Monat inaktiv wurde, weil ich mit Foren damals nicht wirklich konnte.

    Ich bin dankbar, weil ich in den Chat kam und schockiert über die Zustände war.

    Ich bin dankbar, dass ich eine Nervensäge bin und wegen diesen Zuständen die Moderation angenörgelt habe.

    Ich bin dankbar, weil ein Mod dann meinte "Machs doch besser" und mich zum Chatmod machte.

    Ich bin dankbar, dass ich trotzdem aktiv geblieben bin :^)

    Ich bin dankbar für meine Aktivität und Neugierde, die mich dazu brachte, viel mitzuverfolgen, auch außerhalb meiner Bereiche.

    Ich bin dankbar, weil ich älter bin als andere und deswegen schon studierte.

    Ich bin dankbar, dass ich gefragt wurde, ob ich einer jungen Frau bei ihrer Studienwahl zu helfen, weil sie sich nicht traute, mich selber anzusprechen.

    Ich bin dankbar, weil ich zu sowas nie Nein sage.

    Ich bin dankbar, dass diese junge Frau sich danach mehr traute, mit mir zu reden.

    Ich bin dankbar, weil ich zum S-Mod gewählt wurde und mehr mit dieser jungen Frau zusammen arbeiten durfte.

    Ich bin dankbar für 2012. Never forget.


    Wer noch immer nicht verstanden hat, wohin das führt, dem kann ich auch nicht mehr helfen. Ich bin dankbar für die ganzen Aneinanderreihungen von Zufällen, Entscheidungen und völlig zusammenhangslosen Situationen, die mich zu diesem Punkt gebracht haben, wo ich zumindest diese eine Sache im Leben sicher weiß:


    Ich bin dankbar, dass du an diesem Tag geboren wurdest und irgendwelche Aneinanderreihungen von Zufällen, Entscheidungen und völlig zusammenhangslose Situationen dich in mein Leben gebracht haben.



    Alles Liebe und danke,

    dass du mein Geschenk bist, obwohl du Geburtstag hast,

    Akatsuki

    FluffeluffPiiWonneira


    .: Baby-Lock-Ball :.

    Der Baby-Lock-Ball ist besonders leicht und macht quietschende Geräusche, wenn man mit ihm spielt. Die Kontrastfarben fallen leicht auf. Besonders Baby-Pokémon werden davon angelockt.



    KnospiKlingplimMobai

    Hört auf zu nörgeln, das Wetter ist super geil 🤩


    Kennt ihr das, dass ihr genau dieses Wetter, jedes Jahr für Jahr herbeisehnt?

    Selten verdient es ein Beitrag so sehr, von mir ein "Sehe ich anders" zu erhalten ò_ó

    Nicht zu ernst nehmen, find ich voll in Ordnung, wenn du das Wetter magst lol


    Kennt ihr das, wenn etwas über euren Arm krabbelt, ihr einen kleinen Schrecken bekommt und dann waren das nur eure eigenen Haare ?__?

    Kennt ihr das, wenn ihr super motiviert seid, aber sobald ihr vor der Aufgabe sitzt, ist die Motivation plötzlich ohne Vorwarnung nicht-existent?

    Kennt ihr das, wenn ihr euch - trotz schrecklichem Sommer-Wetter - freut, mal wieder draußen barfuß rumzulaufen ^__^

    Trotzdem fühlt es sich halt so komisch an, dass meine Familie nichts davon weiß. Es fühlt sich mega seltsam an, dass gefühlt jeder im Umfeld bescheid darüber weiß, nur die eigene Familie nicht.

    Das ist wirklich eine surreale Situation, weil mit jedem anderen Menschen ist das Leben "normal" und die Welt wie sie ist, aber dann tritt man durch die Haustür und alles, was mit genau dieser Seite an einem zu tun hat, bleibt automatisch draußen. Das ist ja nicht mal das Outing selber, sondern totale Kleinigkeiten und sei es, dass man - zumindest in meinem Fall, da ich mit meiner Mutter solche Sachen bespreche - mal kurz erwähnt, wie süß/attraktiv/whatever das gleiche Geschlecht in einem Film oder so ist. Auch in allgemeinen Beziehungsgesprächen wird alles bei mir einfach rausgefiltert, das Geschlechter abseits des männlichen inkludiert. Und das passiert halt automatisch, es ist nicht so, als ob ich mir da groß Gedanken mache. Im Endeffekt ist es aber immer ein wenig das Gefühl, dass man einen Teil seiner Wahrnehmung, Gedanken uns seines Lebens nicht mehr mit den Eltern teilen kann. Ich glaube, das wird auch unterschätzt, wie viel das im Alltag so ist, das man nicht sagt oder erwähnt, weil man immer nur die expliziten Themen vor Augen hat. Aber es sind echt so viele Kleinigkeiten, die man sich einfach erspart, weil es über zwei bis drei Ecken plötzlich zu einer unangenehmen Situation führen könnte.

    So gerne würde ich mal unter einem Instagram-Post den Hashtag #Pride setzen (Achtung willkürlichen Social-Media Beispiel), so gerne würde ich auch mal eines dieser hübschen Pride-Shirts tragen (ja die kann man bestimmt auch als nicht queere Person denke ich mal tragen, ich weiß es nicht so recht, geht mir hierbei jedenfalls um die symbolische Bedeutung), so gerne würde ich einfach mal vor allen, voller stolz dazu stehen wie ich bin und zeigen wie wohl ich mich damit eigentlich fühle, aber zu welchem Preis? Die Hemmungen anderen die Macht zu geben, mich auf ein für mich doch auch irgendwo intimes Thema anzusprechen sind halt da, und ka aber ich finde das ist auch teilweise irgendwie paradox?

    Das ist btw. auch etwas, dass anscheinend unterschätzt wird. Theoretisch kannst du ja auch all diese Dinge machen, ohne dass es dich direkt betrifft. Aber diese ganzen Sachen können eben Gespräche motivieren, die man umgehen möchte, weswegen man auch darauf verzichtet und sich damit zusätzlich unterdrückt. Kann dich da gut verstehen, weil deine Eltern auch so klingen, als ob es ihnen schwer fallen würde, sensibel mit dem Thema umzugehen. Aus ähnlichen Gründen habe ich mich bei meiner nie geoutet. Ich weiß zwar, dass meine Eltern es nie wagen würden, mich irgendwie direkt zu beleidigen oder abzuwerten, aber ich kenne das schon vom Thema Sexismus, dass sie es indirekt tun würden, weil sie einfach nicht merken, dass etwas falsch und nicht okay ist. Ich habe im Bezug auf Sexismus schon so oft Gespräche bis hin zu Streit mit ihnen gehabt - alleine schon, weil es meinen Bruder und mich direkt betroffen hat -, aber es kommen immer wieder die gleichen Sprüche, Anmerkungen und sie merken es nicht, dass es das gleiche ist, wegen dem es schon eine Diskussion gab. Sie meiden zwar das, was direkt angesprochen wurde, aber eben nur exakt die Formulierung/Aussage.


    Und so ähnlich wie du nicht diese "Macht" geben willst, dass sie dich jederzeit wegen allem möglichen auf das Thema ansprechen können, habe ich keine Lust, mir verletzende/unangenehme Dinge anzuhören, obwohl sie wissen, dass ich betroffen bin. Jetzt höre ich es zwar auch, aber es gibt mir etwas Trost, dass ich weiß, dass sie es halt echt nicht besser wissen im Bezug auf mich. In dem Moment, wo ich mich vor ihnen oute, wird Unwissen zu Ignoranz in solche Situationen und das trifft mich einfach mehr.


    Eventuell wird das für dich dann in Zukunft leichter, wenn du umziehen kannst und etwas Distanz schaffst. Wünsche dir aber viel Energie für die aktuelle Situation und muss dir ja nicht sagen, wo du Leute zum Reden findest, wenn es doch mal zu viel wird ^__^


    Verfasst: Juni 2021
    Beweggründe: Ein Versuch des Abschlusses.




    .: Freudige Beerdigung :.


    Hier startet heute der tragische Abschied.

    Gepflegt, makellos in Schwarz versammelt sich,

    Ordnungsgemäß jedes Familienmitglied.


    Hier deuten sie irritiert auf das Grab.

    Für sie nicht klar die Farben der Blumen

    Und woran nichter glücklicherweise starb.


    Hier sieht man ihrer Worte Wunden.

    Doch die Stolzen schäumen voller Wut,

    Denn aus den Wunden fließt kein blaues Blut.


    Hier endet ein Zweig im Namen.

    Denn der Familie zum Hohn,

    Stand sie am Grab als eine Nichtsohn.


    Hier steht sie als wer sie ist,

    Dort liegt nichtsie begraben.

    Beobachtet die Trauernden.


    Hier steht sie und ist der Grund,

    Dass ihre Pläne starben,

    Die Ideale endeten.


    Hier liegt sie begraben.

    Sie ist nun endlich fort

    Und hinterlässt für mich,

    Einen besseren Ort.