Beiträge von keisuke

    Also im ungeschützten Schulbetrieb kam es in den letzten Monaten immer mal wieder innerhalb von wenigen Wochen zu Zweit- und Drittinfektionen. Welche Varianten da im Spiel waren, wird natürlich nicht gecheckt, weil das Infektionsgeschehen in Kitas und Schulen niemanden mehr interessiert - außer die, die selbst Betroffen sind...

    Abschnitt 4, Toxicological studies - ist aber ja ganz allgemein so bei Pflanzen, dass die oft sekundäre Pflanzenstoffe haben die in zu hohen Dosen unerwünschte Effekte hervorrufen können. Ist nichts salbeispezifisches.

    Hier geht es aber um hochdosierte Extrakte, wie z.B. in Ölform. Nicht um eine normal dosierte Teeform.


    Das ist schon klar, dass Pflanzen ganz allgemein bewährt sind in der Medizin, nur ist wie gesagt die Frage, ob es in einer bereits bestehenden, pandemischen Lage Sinn gemacht hätte, Ressourcen für klinische Studien aufzuwenden um zu sehen, wie sehr Salbei hilft.


    Davon abgesehen, kann es natürlich durchaus sein, dass sich der Konsum von Salbei positiv auf den Verlauf auswirken kann, aber das ist eigentlich bei vielen Vorkehrungen der Fall. Es gibt viele lifestyle Faktoren, die sich positiv oder negativ auf den Verlauf auswirken. Wenn man da noch zusätzlich etwas Salbei konsumieren möchte, kann man ja gern machen. Weiß aber halt wie gesagt nicht, in wie fern es sich da gelohnt hätte im Kontext der Pandemie weiterzuforschen.

    Eigentlich sollte doch alles, das schnell hilft, die Pandemie abzumildern, es wert sein, sich damit zu beschäftigen. Man hätte aber auch einfach ohne weitere Studie in der Bevölkerung verbreiten können, dass sie es bei einer Erkrankung mit Salbeitee versuchen sollen. Schlimmstenfalls hätte es halt nicht bei allen was gebracht. Das finde ich aber weitaus weniger schlimm, als ein Mittel, das nicht erst langwidrig auf Nebenwirkungen getestet werden muss wie synthetische Medikamente, links liegen zu lassen, obwohl es evtl. den Krankheitsverlauf abmildern kann.

    Ich weiß auch gar nicht, ob die Hausärzte mittlerweile synthetische Covid-Medikamente verschreiben können. Sollte das nicht der Fall sein, würde sich der Versuch mit Salbeitee weiterhin anbieten.


    Gucky Es gibt auch Wege zwischen den beiden Extremen. Davon auszugehen, dass jemand, der das eine Extrem kritisiert, gerne das andere Extrem hätte, ist nicht sonderlich weitsichtig. Bis zur Omikronwelle ist China mit kurzen aber strengen Maßnahmen weitaus besser gefahren, als wir mit unserem stressigen nie enden wollenden Maßnahmen-hin-und-her und entsprechenden Todesraten plus der noch nicht abschätzbare Teil der Bevölkerung, die ihr Leben lang durch Covid vorerkrankt sein werden. Natürlich hätten die chinesischen Maßnahmen eine Anpassung an Omikron gebraucht und natürlich müsste die Nahrungsversorgung der Bevölkerung gesichert sein. Ich sehe auch nicht so wirklich das große Risiko, wenn Leute mit FFP2 sich weiterhin selbst im Supermarkt eindecken. Hier hat man sich auf dem Erfolg der bisherigen Maßnahmen ausgeruht und als die nicht wie gewohnt gewirkt haben, hat man völlig überreagiert.

    Eigentlich ein Podcast zu ganz anderen Themen, aber es gibt eine Folge, die mMn gut hier ins Thema passt. Ich fand sie sehr interessant, da es um zukunftsweisende Firmenpolitik geht:

    Audionow

    Folge: 19.0. Menschonomics - Arbeit neu denken

    (Nicht vom Geplänkel am Anfang abschrecken lassen, danach wird es interessant.)

    Erst mal zu Ata Depression ist eine Krankheit (chemisches Ungleichgewicht), bei der sich ein dunkler Schleier über die echten Gefühle legt und alles schlecht macht. Die echten Gefühle sind irgendwo darunter.


    Depressionen haben auch nicht unbedingt immer was mit Traumata zu tun. Sie können (wie du selbst sagst) genetisch bedingt sein oder andere körperliche Ursachen haben. Deshalb wäre es gut, wenn du dich einfach mal körperlich durchchecken lässt. Ich weiß jetzt nicht, was es da alles für mögliche körperliche Ursachen gibt, aber das sollte ja der Arzt wissen. Ich kann nur empfehlen, auch mal den Hormonspiegel checken zu lassen.


    Ansonsten es vielleicht mal mit einer Psychosomatik in einer Klinik versuchen. Das gibt's auch als Tagesklinik. Oder du versuchst es bei einer psychosomatischen Abteilung in einem anthroposophischen Krankenhaus. Die bieten nicht nur Gesprächstherapie sondern versuchen durch viele verschiedene Ansätze (Kunst, Garten, Holzarbeit etc.) Zugang zu den echten Gefühlen zu finden.

    Du kannst einfach mal hier durchgucken. Du musst auch nicht im Einzugsgebiet der Klinik wohnen, um dort angenommen zu werden. Einfach mal anrufen und fragen. Die Aufnahme kann aber mit etwas Wartezeit verbunden sein:

    Deutschland - Anthroposophische Kliniken


    Alththani Vielleicht wäre so eine anthroposophische Klinik auch was für dich. Und auch körperlich durchchecken lassen wäre evtl. nicht schlecht.


    Ansonsten ist ja sehr individuell, was einem hilft. Ich habe mal eine Doku gesehen über eine junge Frau, die seit der Kindheit mit Depressionen zu tun hatte und die schließlich durch Yoga aus den Fluten aufgetaucht ist.

    Mir persönlich helfen bei Stimmungstiefs z.B. gute Gerüche (Räucherstäbchen).


    Wer nicht gleich zu Psychopharmaka greifen möchte, kann es mit was pflanzlichem versuchen. Im dm gibt es z.B. Johanniskrauttabletten. Auch wenn sie frei erhältlich sind, bitte nicht ohne ärztliche Absprache mit anderen Medikamenten vermischen.


    Alththani Ich habe jetzt nicht all die langen Texte hier gelesen, aber ist nicht Teil des Problems, dass du denkst, du müsstest wie andere sein und sogar so tust, als wärst du es, obwohl das nur eine Rolle ist? Du bist doch was wert, so wie du bist.

    Rosenstolz hat einige schöne Lieder über's anders sein (Ich bin ich, Lass sie reden u.a.). Vielleicht hilft dir das ja, etwas Selbstwertgefühl zu finden.


    Ansonsten vielleicht einfach mal aus dem Alltag ausbrechen, auf Reisen gehen. Damit meine ich keine Touri-Reisen, sondern z.B. Wanderungen. Für mich war es z.B. auch sehr bereichernd Gemeinschaften zu besuchen und dort gegen Kost und Logis mitzuarbeiten. Es gibt einem die Möglichkeit, neue Dinge in sich selbst zu finden und man merkt, dass der gewohnte Lebenskosmos überhaupt nicht alles ist, was das Leben zu bieten hat.

    Tragosso Die Studie ist vom Nov/Dez 2020. Da du auch selbst nach dem Thema gesucht hast, sollte dir aufgefallen sein, dass es zu dem Thema nichts neueres gibt. Ich habe zudem über fragdenstaat.de beim Gesundheitsministerium alle Unterlagen zum Thema Salbei und Corona angefordert. Antwort: Es gibt keine.


    Ja, Medikamente haben wahrscheinlich eine stärkere Wirkung. Der Clou ist aber, dass Salbei einfach schon ein Jahr vor diesen Medikamenten zur Verfügung stand. Und da sollte man doch zu jedem Hilfsmittel greifen, das etwas hilft, anstatt die Hände in den Schoß zu legen und zu warten, bis das Medikament da ist.

    Auch Salbei kann bei zu viel Konsum Nebenwirkungen hervorrufen.

    Quelle?


    Wo ich denke, angesichts der akuten, pandemischen Lage sollten Ressourcen doch schon eher in Dinge gesteckt werden, die zuversichtlicher und bewährter sind als die Frage, ob Salbeitee trinken effektiv zur Bekämpfung der Pandemie beiträgt.

    Bewährter? Heilpflanzen sind seit Jahrhunderten bewährt, synthetische Medikamente erst seit ein paar Jahrzehnten. Und wie ich oben geschrieben habe - es ist einfach dumm, die Hände in den Schoß zu legen und auf das "bessere" Medikament zu warten, obwohl es etwas gibt, um bis dahin die Krankheit eventuell wenigstens etwas abzumildern. Und Salbei kann man nicht nur trinken sondern auch gurgeln und inhalieren.

    Tragosso Du hast Recht - die Quelle hätte ich nennen müssen. Es ist aber dieselbe, die du gefunden hast ( https://www.biorxiv.org/conten…/2020.11.18.388710v2.full ). Ich habe es jetzt im Originalpost auch nachgebessert.


    Wie ich dort geschrieben habe, war es ein Labortest und es folgten keinerlei weitere Forschungen. Um Salbei gezielt einzusetzen (z.B. reicht trinken, sollte man lieber gurgeln oder inhalieren), wären weitere Forschungen nötig gewesen. Aber da er im Gegensatz zu chemischen Medikamenten keine Nebenwirkungen hat, kann man durchaus empfehlen, es mit Salbei zu versuchen. Schlimmstenfalls hilft er einfach nicht.

    Anprangern kann man also trotzdem, dass die Erkenntnisse völlig ignoriert und nicht weiter bearbeitet wurden, obwohl man damit eventuell schon lange vor allen chemischen Medikamenten ein Hilfsmittel gehabt hätte, dass die Infektion vielleicht etwas abmildert.

    Ich war vor Corona schon kein Anhänger des Kapitalismus, aber seit Corona ist mir klar, wie wiederwärtig Kapitalismus auch für uns selbst ist. Kinder werden schutzlos zur Durchseuchung in den Schulen gezwungen, damit Eltern arbeiten gehen und dem Kapitalismusgott dienen können. Leistung sollen die Schüler natürlich bringen, wie zu normalen Zeiten (obwohl sie selbst und Lehrkräfte krankheitsbedingt ständig ausfallen), weil sie ja auch selbst irgendwann dem Kapitalismusgott dienen sollen. Kinderimpfkampagne und -aufklärung? Fehlanzeige. Man hat ja zwei Jahre lang behauptet, der Virus sei für Kinder harmlos, da kann man jetzt nicht zurückrudern und darauf hinweisen, dass auch für Kinder die Impfung wichtig ist.

    Und das ganze ist auch noch völlig kurzfristig gedacht. Es wird eine Generation auf den Arbeitsmarkt drängen, die teilweise durch Covid lebenslang vorerkrankt ist oder durch den Druck psychisch um einiges schlimmer vorbelastet ist, als die Generation davor.


    Vor über einem Jahr wurde in Labortests heraus gefunden, dass Salbei eine antivirale Wirkung hat (https://www.biorxiv.org/conten…/2020.11.18.388710v2.full). Er tötet den Virus nicht, aber der Virus kann sich nicht mehr vermehren. Wurden darauf basierend Forschungen mit Probanden beauftragt? Nein. Wurde das Wissen über die Hausärzte in der Bevölkerung verbreitet? Nein. Ich gehe mal davon aus, weil es in einem kapitalistischen System nicht vorgesehen ist, dass kleine Gärtner an der Pandemie verdienen und nicht große Pharmakonzerne. Da wartet man lieber ein komplettes Jahr, bis ein Pharmaunternehmen ein Medikament mit derselben beschriebenen antiviralen Wirkung auf den Markt bringt und feiert das groß.


    Und ich finde schon, dass auch wir als kleine Leute mehr ändern können, als nur eine bestimmte Partei zu wählen. Wir können aufhören, dem Kapitalismusgott zu frönen. Heißt so viel wie, Konsum einschränken. Nur mit Einkaufsliste kaufen gehen. Second-Hand kaufen. Tauschbörsen verwenden. Kleidung tragen, bis sie wirklich irreparabel kaputt ist oder nicht mehr passt. Und im Bereich der Hausmittel auf Heilkräuter setzen, statt auf Pharmaprodukte. Salbei und Spitzwegerich helfen z.B. bei kleinen Verbrennungen im Alltag besser als jede teure Salbe aus der Apotheke.


    Psychologisch ist es natürlich so, dass wenn man sich auf der Arbeit verausgabt hat, man das Geld, das man dafür bekommt nicht gerne auf dem Konto lässt, sondern ausgibt, um sich für die auf der Arbeit verbrauchte Energie zu belohnen.

    Es wird mit Sicherheit nicht in jedem Job möglich sein, aber man könnte z.B. mit dem Chef sprechen, ob man ein paar Stunden oder evtl. sogar einen ganzen Tag kürzen kann. Hieße, man verbraucht weniger Geld für Sinnloses und hätte dafür mehr Freizeit.


    Edit: Und Leute, die Kinder haben oder mit Kindern arbeiten, können diesen beibringen, dass nicht nur studierte Jobs die wirklich wichtigen sind. Handwerk ist gut bezahlt, systemrelevant, krisensicher und wird HÄNDERINGEND gesucht. Supermarktverkäufer ist immerhin noch systemrelevant und krisensicher. Müllwerker ist gut bezahlt, systemrelevant und krisensicher. Ohne sie würden wir im Müll versinken. Ohne Reinigungskräfte würden wir im Siff arbeiten. Was wir dagegen überhaupt nich brauchen sind z.B. studierte Geräuschdesigner für Lebensmittel. Wir selbst können dazu beitragen, diese völlig falsche Wertung von Jobs aus der Welt zu schaffen.

    Die Aufhebung der Maskenpflicht ist eine super Idee... nicht. Aber okay, ich hab einen Lieferdienst für Lebensmittel gefunden und mich mit Drogeriesachen noch vorher eingedeckt. Der Lieferdienst ist zwar etwas teurer, aber da ich davon ausgehe, dass ich dann diesen Sommer nicht wie in den beiden letzten auch mal in die Stadt gehe, spare ich ja an der Stelle Geld.


    Novavax: Eine Lachnummer. Die Impfzentren sind ja eine gute Sache - für Autofahrer. Mit Rad passt das leider nicht. Und wenn ich versuche raus zu finden, wann die Hausärzte ihn endlich bekommen, werde ich von Hotline zu Hotline geschickt und keiner weiß was. Auch die Frage, wie es denn aussieht, sollte ich das Glück haben, dass der Impfbus in meine Gegend kommt, ich dann aber evtl. erst zwei Monate später Gelegenheit zur Zweitimpfung habe (vorgegeben sind 3-6 Wochen), kann mir keiner beantworten. Da soll sich echt kein Politiker beschweren, dass Novavax nicht den erhofften Impffortschritt bringt, ich habe eher langsam den Eindruck, dass man Novavax klein halten will, um die Gelddruckmaschine Biontech weiter zu melken.

    Naja, dieses Quartal wird Valneva zugelassen und geliefert. Vielleicht schafft der es ja sogar vor Novavax zu den Hausärzten...

    Kann bitte irgendjemand mal Biden den Mund verbieten? Ich habe keine Lust, dass wir hier nachher Raketen abkriegen, weil der einfach nicht mit seinen Provokationen aufhören kann. So langsam bekomme ich den Eindruck, dass die USA scharf auf eine Ausweitung des Krieges sind. :blerg:


    Vielleicht könnten wir auf die Weise sogar eine Annäherung mit Russland schaffen (ohne dass sich dann die USA davon bedroht fühlt).

    Haben wir ja eigentlich jahrelang versucht. Dummerweise hat Putin nun so ziemlich jegliche Annäherung auf lange Zeit zerstört und der USA noch dazu recht gegeben.

    Soweit ich weiß (Quelle müsste ich erfragen) hat Putin in seiner ersten Amtszeit Westeuropa eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur vorgeschlagen. Hat den USA natürlich gar nicht gefallen und ist deshalb nichts draus geworden.


    Mir fällt aber auch schwer, die Sehnsucht nach der westlichen Kultur nachzuvollziehen. Wir werden von Politikern regiert, die dem Wirtschaftsgott dienen und ihm zuliebe Kinder Zwangsdurchseuchen, während sie gleichzeitig von ihnen die Leistung erwarten, als gäbe es Corona nicht, weil sie ja irgendwann auch mal dem Wirtschaftsgott dienen sollen.

    Dann geh halt nach Nordkorea, da wird keiner "zwangsdurchseucht". Aber lieber diene ich einem Wirtschaftsgott, als einen, den ich 5mal täglich anbeten muss und der mich mehr oder weniger dazu zwingt, im Hochsommer für über 12 Stunden auf Nahrung zu verzichten, in dessen Namen Frauen nur Wesen 2. Klasse sind, usw.

    Sorry, aber wo habe ich geschrieben, dass ich Nordkorea besser finde als Deutschland? Und wie die Coronalage in Nordkorea ist, ist nicht bekannt.


    Sobald die Ukraine Putin auch nur ein bisschen entgegenkommt, gibt sie ihm Recht in dem, was er tut.

    Naja, Finnland ist z.B. auch in der EU, aber auf Drängen von Russland nicht in der Nato. Und aus der Ukraine kam jetzt der Vorschlag, die Bevölkerung der Krim und der beiden Gegenden aus der Ostukraine abstimmen zu lassen, was mit ihnen geschehen soll. Das fände ich sehr demokratisch. Es kann ja gut sein, dass die meisten Bewohner der Krim sich ohnehin Russland zugehörig empfinden und das so wollen. Das können wir von hier aus gar nicht beurteilen. Nach 2014 hat eine Ukrainerin meinem Vater mal gesagt, dass Russland die Krim nicht annektiert sondern zurück geholt hat, weil sie früher zu Russland gehört hat.


    Ich bin immer noch der Meinung, dass wir ein europäisches Militärbündnis ohne die USA benötigen, damit wir als dritter Mitspieler auf dem Schachbrett stehen. Vielleicht könnten wir auf die Weise sogar eine Annäherung mit Russland schaffen (ohne dass sich dann die USA davon bedroht fühlt).

    Haben wir ja. Nennt sich EU.

    EU = Staatenverbund und Wirtschaftsbündnis. Ein eigenes Militärbündnis haben wir nicht, dafür gibt's die Nato, zu der eben auch die USA gehören.

    Mimimi

    Welche Beschimpfungen? Er hat Putin einen Kriegsverbrecher genannt, was er halt ist. Er hätte ihn noch viel mehr nennen können und hätte nicht Unrecht gehabt lol... was er aber nicht getan hat, weil es taktisch unklug wäre.

    Das Einzige, was man Biden in dem Sinne vorwerfen kann, ist Scheinheiligkeit, weil die USA bekanntlich selbst nicht viel besser ist.

    Er hat gestern noch einen drauf gesetzt mit "mörderischer Diktator" (Zitat: Biden).


    Um Deeskalation sollte der Westen allein schon im eigenen Interesse bemüht sein. Damit meinte ich aber nicht, dass die Ukraine einfach allen Forderungen zustimmen sollte. Aber es gibt schon ein paar Punkte, bei denen ich denke, dass es sich dafür nicht lohnt, dass das Land in Schutt und Asche gelegt wird.

    Mir fällt aber auch schwer, die Sehnsucht nach der westlichen Kultur nachzuvollziehen. Wir werden von Politikern regiert, die dem Wirtschaftsgott dienen und ihm zuliebe Kinder Zwangsdurchseuchen, während sie gleichzeitig von ihnen die Leistung erwarten, als gäbe es Corona nicht, weil sie ja irgendwann auch mal dem Wirtschaftsgott dienen sollen.

    Putin versucht doch seit Jahrzehnten ehemalige Sowjetstaaten an sich zu binden oder einzuvernehmen. Oft auch mit Gewalt.

    Ist jetzt nur meine Meinung, aber ich glaube wirklich, dass das mit dem Machtungleichgewicht zu tun hat. Wenn wir davon ausgehen USA und Russland sind ähnlich stark, dann haben die USA aber eben noch zusätzlich ihre Fifis (GB, EU) und Putin will zum Kräfteausgleich eben die anderen Staaten der ehemaligen Udssr als Fifis. Nur dass er das natürlich völlig falsch angeht, da er durch seinen Angriff auf die Ukraine, eher noch mehr Länder in Richtung Westen treibt.


    Ich bin immer noch der Meinung, dass wir ein europäisches Militärbündnis ohne die USA benötigen, damit wir als dritter Mitspieler auf dem Schachbrett stehen. Vielleicht könnten wir auf die Weise sogar eine Annäherung mit Russland schaffen (ohne dass sich dann die USA davon bedroht fühlt).

    Mimimi Es geht um Beschimpfungen, die Biden gestern und heute losgelassen hat. Es geht dabei nicht mal um den Wahrheitsgehalt, sondern darum, dass man so einen Konflikt nur weiter schürt und nicht deeskaliert. Er ist nun mal kein kleiner Bürger, der einfach mal Herausposaunen kann, was ihm auf der Zunge liegt.


    Und bei allen Deeskalationsbemühungen der letzten Jahre - ist das Hauptproblem nicht, dass Putin sich von den USA bedroht fühlt, weil diese auf der Welt so ziemlich machen können, was sie wollen und wir als Bündnispartner es zulassen? Natürlich rechtfertigt das nicht den Krieg, den Putin jetzt führt, aber wieviele Kriege haben die USA schon ohne gute Rechtfertigung (und unserer schweigenden Zustimmung) geführt? Ich weiß es, ehrlich gesagt nicht.

    kingfisher Auch wenn ich nicht selbst betroffen bin, habe ich mich neulich schon mit jemandem über den Unterschied bei der Hilfe für Flüchtlinge früher und jetzt gerade unterhalten. Auch vor ein paar Monaten, als viele aus Afghanistan geflohen sind, gab es keine Netzwerke, die private Zimmer und Wohnungen zur Verfügung gestellt haben.

    Positiv fällt aber auf, dass die zivilen Hilfestrukturen sich immer schneller aufbauen können. Wir haben da durch Corona und die Flut einiges gelernt. Aber ich hoffe, dass wir auch noch lernen, diese weniger selektiv anderen Menschen zur Verfügung zu stellen.


    Mich ärgert gerade sehr, dass Biden scheinbars nie einen Kurs in Diplomatie und Deeskalation hatte. Wäre schön, wenn sich die EU wenigstens mal davon distanzieren würde - wir brauchen Gespräche, nicht wüste Beschimpfungen. Aber Fifi wird dazu wohl eher schweigen - ich wäre positiv überrascht, wenn dem nicht so wäre.

    Ich gebe zu, ich habe es nicht so mit politischen Ränkespielen. Aber so wie ich das sehe, will Putin die USA soweit wie möglich von sich weghalten. Und das kann ich sogar verstehen. Wir haben einen europäischen Konflikt, aus dem sich die USA raushalten sollte. Statt dessen gibt es Säbelrasseln von den USA und eine EU, die nicht den Mumm hat, die USA mal auf ihren Platz zu verweisen. Vor mehreren hundert Jahren haben die USA einen Unabhängigkeitskrieg geführt und ihre Unabhängigkeit von Europa erklärt. Es gibt Zeit, dass sie dann auch mal loslassen und sich nicht in alles einmischen. Ich frage mich nämlich wirklich, ob Putin so ein großes Problem mit dem westlichen Europa hätte, wenn die USA sich einfach raushalten würden.

    Und nein, das rechtfertigt natürlich keine Krieg. Aber wir Europäer sollten uns mal fragen, ob es uns nicht mehr schadet, als nutzt weiterhin der Fifi von den USA zu sein. Würde die EU ihre eigene Persönlichkeit finden, die mit Russland auf Augenhöhe verhandeln kann, hätte das jedenfalls ein ganz anderes Standing, als wenn man als Vertreter der USA rüberkommt.

    Ninjatom-ate Du wirfst einfach querbeet Aussagen durcheinander.

    Und du hast wohl das obige Zitat hier aus dem Forum nicht gelesen, demnach sind 2/3 rechts und der Rest Mitläufer, ergo alle gehören angeblich zu der Truppe. Es gibt Leute, die das, wie du darstellst, differenzieren, aber es gibt eben auch welche, die das eben nicht tun.

    2/3 Rechts ist großzügig aufgerundet von 65% die diese Studie ergeben hat.

    Hier ging's nicht um die Studie, sondern darum, dass du meintest, es gäbe keine Aussagen, die besagen, dass ALLE Ungeimpften rechts wären. Deshalb hier noch mal das Beispiel aus dem Forum, in dem ALLEN Ungeimpften vorgeworfen wird rechts zu sein oder deren Mitläufer.

    Zitat

    Auf der einen Seite die Geimpften, die der Impfung adäquaten Schutz zutrauen, auf der anderen Seite rechtsextreme und gewaltbereite Impfgegner, die Verschwörungstheorien verbreiten und gezielte Desinformationskampagnen betreiben, von denen 2/3 laut Umfrage rechts wählt, während das andere Drittel an der Seite mitläuft.


    kleine Unterschiede in der Stichprobe können große Unterschiede ergeben. Außerdem wurden 3.048 ungeimpfte befragt, es gibt keine " Nichtwähler " Spalte. Daher ist davon auszugehen, dass es sich um Wahlberechtigte handelt.

    Das Ding ist aber, dass die Studie eigentlich gar keine Studie zu den Wahlen war. Die Befragten wurden für eine Studie ausgewählt, in der das Bundesministerium für Gesundheit die Gründe für die Nicht-Impfung erfahren wollte. Die Forsa hat das nur für eine zusätzliche Studie über das Wahlverhalten genutzt. Von daher ist davon auszugehen, dass unter den 3000 Befragten natürlich auch nicht Wahlberechtigte und Nicht-Wähler waren. Und alleine, dass die in der Statistik nicht auftauchen, spricht für eine Verfälschung in der Art, wie ich sie oben mit einfachen Zahlen beschrieben habe.

    Wenn es nicht so wäre, gäbe es da auch einige interessante Zufälle wie : https://www.spiegel.de/panoram…f9-4a53-915d-505b677ad04a

    Auch wenn das, was man da in den Grafiken sieht, natürlich teilweise der von dir genannten Logik folgt, sieht man immer noch genug Abweichungen, um zu wissen, dass es nicht nur daran liegt.

    Natürlich ist die aktuelle Politik wissenschaftfeindlich. Was für eine Frage! (Die aktuelle Politik ist häufig auch Demokratiefeindlich, das nur nebenbei)

    Da sind wir uns in einem Punkt komplett einig.:!:Ich habe die Frage gestellt, weil ich schon manchmal den Eindruck habe, dass manche Leute unseren Politikern tatsächlich abkaufen, dass die Ungeimpften an allem Schuld sind.


    Du weißt schon, dass es Leute mit natürlichen Glatzen gibt, ja?

    Es gibt aber auch genügend, die sich einfach so für diesen Style entscheiden und es natürlich nicht mit ihrer politischen Gesinnung zu tun hat.


    Wenn du einen Beleg dazu hast, bitte gerne hier verlinken. Mir ist selbst bewusst, dass es in der Gruppe viele rechte gibt, aber der Bericht über die hier genannten 2/3 hat einer Überprüfung nicht so wirklich stand gehalten. Und das hat mich ehrlich gesagt selbst überrascht, da die Forsa als Quelle angegeben wurde.

    ach Überprüfung der Forsa Studie ... Steht da auch AFD bei 50% XD Also ... Nachgewiesen. mit deinem Forsa link. Nice. Das war einfach. Liebe es, wenn Leute die mir auftragen etwas nachzuweisen alle Links geben die ich brauche. Danke XD Aussage war: Viele Ungeimpfte sind rechts. AFD ist Rechts und 50% wählen AFD also .. Viele sind rechts. ( Der Unterschied in den Grafiken kommt übrigens daher, dass in der Tortengrafik " Die Basis: 15% " und " Freie Wähler: 4% " und Sonstige: 3%" unter Sonstige zusammengefasst wurden. (15+4+3=22) also 50% + 15% für Rechte Parteien. )

    Das Problem ist aber, dass die Forsa keinen Studienrahmen veröffentlicht hat, wie sie auf diese Zahlen gekommen ist.

    Ein Beispiel, warum das durchaus nötig ist: Wir befragen 200 Ungeimpfte nach der Partei ihrer Wahl. 40 davon geben eine rechte Partei an. 40 von 200 sind 20%. Wenn von den 200 jetzt aber weitere 40 gar nicht wahlberechtigt sind oder gar nicht wählen und der Studienersteller beschließt, diese in der Gesamtwertung gar nicht mit zu berechnen, wählen plötzlich 40 Leute von 160 rechte Parteien und es wären somit plötzlich 25%. Genau deswegen bestehen Studien üblicherweise nicht nur aus ein paar dahin geworfenen Grafiken. Außerdem ergibt der zweite Forsa-Link widerum nicht 65% sondern 50%, wenn man alles addiert. Schon komisch. Ich glaube zwar durchaus auch, dass viele rechts wählen, aber diese Studie als Grundlage zu nehmen, um eine genaue Zahl auszumachen, finde ich fragwürdig.


    " Viele Ungeimpfte sind rechts ". Nicht ALLE Ungeimpften sind rechts. Du machst es wieder !

    Und du hast wohl das obige Zitat hier aus dem Forum nicht gelesen.

    Es gibt Leute, die das, wie du darstellst, differenzieren, aber es gibt eben auch welche, die das nicht tun.

    Ninjatom-ate Mein Beispiel hatte überhaupt nichts mit der Aussage von Feliciá zu tun.


    Ich habe eher sowas hier gemeint - ist hier aus dem Forum und eine Weile her (den Namen des Autors habe ich mit Absicht raus gelassen) :

    Zitat

    Auf der einen Seite die Geimpften, die der Impfung adäquaten Schutz zutrauen, auf der anderen Seite rechtsextreme und gewaltbereite Impfgegner, die Verschwörungstheorien verbreiten und gezielte Desinformationskampagnen betreiben, von denen 2/3 laut Umfrage rechts wählt, während das andere Drittel an der Seite mitläuft.


    Und es gibt genügend Impfgegner, die selbst total rechts eingestellt sind, die Überschneidung ist hierbei übrigens iirc auch statistisch sehr hoch, lol. Sich mit Anne Frank vergleichen wollen.

    Was so absolut stimmt und zu belegen ist.

    Wenn du einen Beleg dazu hast, bitte gerne hier verlinken. Mir ist selbst bewusst, dass es in der Gruppe viele rechte gibt, aber der Bericht über die hier genannten 2/3 hat einer Überprüfung nicht so wirklich stand gehalten. Und das hat mich ehrlich gesagt selbst überrascht, da die Forsa als Quelle angegeben wurde. Hier zum Nachlesen: Link


    (Farbige ist übrigens ein rassistisches Wort, dass aus dem Kolonialismus stammt)

    Das war ja auch ein Beispiel für eine rassistische Äußerung. Steht ja auch so dabei. ^^


    Ungeimpfte dagegen entscheiden sich bewusst dafür, ungeimpft zu sein -

    Das heißt, die Aussage alle Leute mit Glatze sind Nazis wäre okay? Weil, die Frisur entscheidet man ja auch selbst.


    und dahinter ist nun einmal in den meisten Fällen eine Ideologie oder zumindest eine grundlegende Wissenschaftsfeindlichkeit.

    Trifft das für dich auch auf die aktuellen wissenschaftsfeindlichen Entscheidungen unserer Politik zu oder findest du da Wissenschaftsfeindlichkeit okay? Soll kein Angriff sein, sondern eine ernst gemeinte Frage, deren Antwort mich interessiert.

    Wattmacks Ich kann ehrlich gesagt total verstehen, dass Leute den Durchblick verlieren, was wie gerade gilt. Ich arbeite bei zwei ähnlichen Arbeitsstellen. Trotzdem gibt es bei den Feinheiten Unterschiede in der Umsetzung der Regeln, weil Interpretationsspielraum + Überblick verloren. Ich nehm's ehrlich gesagt so hin, weil ich auch selbst keine Lust mehr habe, mich mit den immer neuen Regeln auseinander zu setzen.

    Wer btw von "Diskriminierung" bei Ungeimpften spricht, hat absolut keine Ahnung wie Diskriminierung aussieht ... oder sind manche echt so erpicht drauf das auchmal am eigenen Leib zu spüren und bilden sich das dann ein, um sich selbst auchmal arm fühlen zu dürfen?

    Diskriminierung hat viele Facetten. Aussagen wie alle Farbigen sind Diebe und alle Schwulen sind Tunten sind diskriminierend. Warum sollte also z.B. die Aussage alle Ungeimpften sind Nazis keine Diskriminierung darstellen?


    Weiß eigentlich jemand, wo sich BA2 entwickelt hat? Abgesehen davon war die Entwicklung ja absehbar. Juchu, Omikron ist harmloser, also schnell alle durchseuchen und dabei schön ignorieren, dass daduch die Wahrscheinlichkeit für eine neue Variante steigt...


    Medeia "Survival of the fittest" ist das Überleben des Anpassungsfähigsten. Lassen wir den Virus einfach durchrauschen, haben die, die es überstehen, einfach nur Glück. Anpassungsfähigkeit hieße, dass wir endlich Konzepte entwickeln, die schützen UND so viel wie möglich möglich machen. Die Auf-oder-Zu-Debatte finde ich z.B. einfach nur dämlich, weil es durchaus auch noch Möglichkeiten dazwischen gibt. Was wir brauchen, sind kreative Ideen. Die sehe ich z.B. in der Medienbranche, die still und leise ihren Betrieb an die Pandemie angepasst hat, weil dort einfach jede Menge kreative Köpfe arbeiten.

    Ein Historiker hat mal gesagt, dass früher Pandemien durchaus der Ursprung von Fortschritt und neuen Ideen waren. Zu Beginn der Corona-Pandemie war das ja auch bei uns zu erkennen, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt hieß es dann nur noch, dass wir unser "altes" Leben zurück haben müssen, um brav im vollen Umfang dem Konsumgott zu fröhnen. 2020 hatten wir z.B. Autokino und -konzerte, die der Veranstaltungsbranche ja durchaus gut getan haben. Warum haben wir die jetzt nicht mehr?