Beiträge von Tai

    Ich habe hin- und herüberlegt, ob ich etwas zu den Abgaben schreiben soll oder nicht. Es wäre schade drum, wenn man ohne konstruktive Kritik oder Tipps aus dem Wettbewerb ginge, weswegen ich mich doch dazu durchgerungen habe.


    Abgabe 01

    Eine Zentralperspektive zu wählen, so dass alles auf einen Fluchtpunkt zuläuft, ist immer interessant. Umso schöner wäre es, wenn von beiden Seiten eine Häuserfront vorhanden wäre, was bei diesem eher breiteren Straßenquerschnitt natürlich nur schwierig möglich ist. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Spiegelungen des Gehwegs, die durchaus ansatzweise gut eingefangen wurde. Die rechte Häuserfront beinhaltet Stürzende Linien, weswegen es so wirkt, als wenn diese nach hinten fällt. Beim nächsten Mal solltest du versuchen, noch genauer darauf zu achten, oder es nachträglich zu korrigieren, indem du sie begradigst. Das Foto an sich ist, wenn man ranzoomt, sehr verwaschen. Passt natürlich künstlerisch zum regnerischen Wetter, aber weniger zur Fotografie, da es eher den Anschein eines Gemäldes macht. Die Farben finde ich dennoch spannend, weil sie recht knallig und dementsprechend auffällig sind. (Wegen der Stürzenden Linien und der Komposition schaue dir am besten Abgabe 06 genauer an.)


    Abgabe 02

    Aus dieser Abgabe lässt sich noch mehr rausholen, sprich, ich sehe viel Potenzial in ihr. Die Bildkomposition ist stimmig, der Blick des Betrachters führt entweder direkt zum Schiff oder zu den Häusern der anderen Flussseite oder aber auf das Straßenende links im Bild. Man merkt eine Turbulenz sowie Leben im Bild durch die Verkehrsmittel u.a., aber auch eine Art Stille bzw. Tod in manchen Abschnitten wie im vorderen Drittel. Die Atmosphäre müsste meiner Meinung nach noch ausdrucksstärker sein - durch den gekonnten Einsatz von Farben. Entweder knalligere Akzente oder ein Entzug bzw. eine Minimierung dieser. Kennst du alte Familienfotos von Großeltern oder noch älteren Vorfahren? Diese meist braune Farbgebung würde zu diesem Werk auch sehr gut passen und ihm eine interessante Note geben. Traue dich ruhig, u.a. etwas mit den Farben zu spielen. Eine Stimmung gibt dem Bild gleich viel mehr Power. (Die darauffolgende Abgabe geht schon in die Richtung sowie Abgabe 07. Da erkennt man diese Farbakzente sehr schön.)


    Abgabe 03

    Keine Stürzenden Linien. Ansprechende Bildkomposition. Minimalistisch schön. Der einzige Knackpunkt: Wäre die Straßenbahn anstelle des schönen Hauses im Hintergrund scharf, also läge diese ihm Fokus, dann wäre das Bild optimaler. Je kürzer die Belichtungszeit, umso besser lassen sich Bewegungen im Moment einfangen. Dein Werk erinnert mich an die Bilder von gelben Taxen, die durch Großstädte wie San Francisco oder New York fahren, wie man sie oft in Geschäften findet.


    Abgabe 04

    Ein Waldweg ist ein sehr beliebtes Motiv, vor allem dann wenn die Blätter im Herbst in den verschiedensten Farben erstrahlen. Ich persönlich wäre ein Stückchen nach links gerückt, so dass sich der Ausgang des Weges oder dieser selbst sich mittig befindet. Wie in Abgabe 02 schon, steckt in diesem Foto durchaus Potenzial. Die Stimmung versucht aus dem Bild herauszukommen, aber sie schafft es nicht so ganz. Das Spiel mit den Farben würde das Bild interessanter machen. Das Lichtspiel ist schon vorhanden. Sonnenaufgänge sowie -untergänge sind deshalb so beliebt, weil die Farben dort förmlich zu explodieren drohen; wegen dieser extremen und einzigartigen Stimmung werden diese Zeiten oft als Kulissen für Fotografien genutzt. Speziell im Herbst aber vermittelt die Farbpracht der Blätter eine bestimmte Atmosphäre. Die Schärfe ist in Ordnung.


    Abgabe 05

    Eine sehr ironische Abgabe. Das Spektakulärste an diesem Werk ist natürlich der Straßenname in Verbindung mit dem Titel des Bildes. Ein Hauch von Surrealismus ist zu spüren - das Straßenschild scheint überdimensional im Gegensatz zu den anderen Elemente. Das finde ich gut. Der Balkon und der Pfosten (u. ä.) hätten begradigt werden können. Die Schärfe ist auch hier in Ordnung. Wirklich mehr kann ich dazu nicht sagen, umhauen tut es mich leider nicht, sorry. Das Werk ist fototechnisch okay. Die Intention dahinter ist lesbar. Das Motiv ist passend zum Thema. Und ja. Es ist ein spezielles Schild.


    Abgabe 06

    Eine wunderschöne Architektur, eine atemberaubende Fassadengestaltung. Einfach toll. Schöne Zentralperspektive. Die Häuserfront am Ende weist darauf hin, wie die Wasserstraße weiter verläuft. Ein sehr lebendiges Bild mit ausdrucksvollen Farben. Zwei Kleinigkeiten hätte ich anzumerken: Erstens müsste die Mitte der Brücke auch die Mitte des Bildes sein; zweitens wäre es noch effektiver, wenn die Fassade links dieselbe Farbe hätte wie die nebenanliegende und gegenüberliegende Fassade. Tolles Bild.


    Abgabe 07

    Die zweite ironischere Abgabe in diesem Wettbewerb. Das Bild wirkt wie ein Gemälde (aus der Pop-Art oder aber leicht aus dem Expressionismus), aber es ist ganz klar als Foto zu erkennen. Die Bildkomposition ist sehr interessant, auch wenn ich die Tür eher mittiger gesetzt hätte und wohlmöglich die Kamera ein Stückchen höher angesetzt hätte, weil das Bogenfenster minimal abgeschnitten ist. (Oder du hättest es ein wenig effektiver zuschneiden können.) Die Farbe Dunkelrot ist natürlich sehr aussagekräftig. Ob es noch knalliger hätte sein können, könnte man austesten. Das Bild ist in meinen Augen stimmig. Auch sind nur wenige Stürzenden Linien vorhanden - nicht alle senkrechten Linien sind parallel zum Bildrand. Eine humorvolle Abgabe.


    Blüten und Verwelken: 5.50/10.00

    Der Kontrast zwischen den verwelkten und den verwelkenden Blüten kommt gut zum Ausdruck, womit das Thema "Himmel und Hölle" erfüllt worden wäre. Die noch lebende Blüte würde jenen Kontrast noch mehr zur Geltung bringen, wenn sie in voller Pracht erblühen würde. Die Bildaufteilung ist in Ordnung, ich wäre vermutlich ein wenig weiter nach rechts getreten, um noch mehr im Goldenen Schnitt zu landen. Auf dem Handy sieht die Farbe nicht so prachtvoll aus, wie auf dem Laptop, weswegen ich letzteres eher berücksichtige; denn dort strahlt sie schon ein wenig Freude aus. Nichtsdestotrotz wirkt das Bild unruhig. Die verwelkten Blüten hätten durchaus in den Hintergrund treten, so dass sie verschwommener wären und der lebendigen Blüte mehr Kraft verliehen hätten. Also eine Abgabe, auf der sich aufbauen lässt und die gute Ansätze besitzt.


    Es geht in die Lüfte: 3.00/10.00

    Den Himmel kann ich auf den ersten Blick erkennen, doch wo ist die Hölle? Ist es der Vogel, der nach Fressen Ausschau hält? Die Bildaufteilung ist leider nicht so gut geworden, um ehrlich zu sein. Zu viel Himmel, zu wenig fester Boden bzw. Landschaft. Das Foto wirkt etwas verloren. Auch sind die kleineren Vögel, die man eher als Fleckchen ansieht, leicht störend. Versuche dich beim nächsten Mal daran zu orientieren, dass im Drittel (oder der Hälfte) des Bildes eine visuelle Trennung zu sehen ist; sprich, in diesem Fall, hättest du die Kamera etwas runtersetzen müssen, um so mehr Landschaft festzuhalten. Dies hat natürlich zur Folge, dass der Vogel hätte niedriger fliegen müssen, wenn du ihn unbedingt auf dem Foto wollen hättest. Die Idee ist nämlich gar nicht übel, die du hattest. Die Farbe Blau kommt in jedem Fall, wenn auch an Volumen zu viel, gut zum Ausdruck.


    Himmli(s)cher Morgen: 9.00/10.00

    Entweder ist dem Fotografen oder der Leiterin ein Fehler beim Titel unterlaufen. Der Titel ist nämlich an sich sehr spannend. Als ich das erste Mal das Bild gesehen hatte, habe ich nämlich an einen eher umwerfend schönen Himmel gedacht - im wahrsten Sinne des Wortes. Er strotzt so vor Energie und strahlt eine solche Erhabenheit aus, dass man leicht zurückschreckt. In diesem Himmel steckt nämlich gleichzeitig etwas Bedrohliches, womit das Thema wunderbar umgesetzt wurde. Bildaufteilung super. Farbenspiel klasse. Die Schärfe hätte intensiver sein können, aber dafür vermittelt dieses Foto ein unglaubliches Gefühl. Weiter so.


    Lux Aeterna: 6.50/10.00

    Der Titel erinnert schon beinahe an das Ewige Licht, was in den Kirchen leuchtet. Die Bildaufteilung gefällt mir schon mal, auch die Idee dahinter. Das Licht blendet, was den Augen das Leben höllisch erschwert, und gleichzeitig spendet die Sonne uns solch schöne Momente. Die Farben sind schon gut, sie hätten aber noch expressiver und dynamischer sein können. Vielleicht ein noch stärkerer Kontrast zwischen Sonne und Bäumen? Oder deutlichere Sonnenstrahlen? Die Schärfe ist ebenso - nicht gut, aber auch nicht schlecht. Nennen wir es: Frei oder Unentschlossen. Würde der Vordergrund mehr Schärfe bekommen und der Hintergrund an jener verlieren, wäre das Bild noch dramatischer? Oder doch eher andersrum? Eine Abgabe mit Potential, mit der es sich arbeiten lässt.


    Offenbarung: 8.00/10.00

    Perfekter Titel zum Thema. Herrlich. Die Offenbarung als "grausamsten" Kapitel der himmlischen Bibel. Genial. Wenn das Buch noch die Bibel wäre, wäre es das i-Tüpfelchen. Hier hat sich jemand getraut mit der Blende zu spielen. Sehr schön. Und Mut muss belohnt werden, weil man ein Risiko eingeht. Zwar hätte ich die Blende ein Stückchen weiter geschlossen, um den schwarzen Christus etwas genauer bzw. mehr von ihm zu erkennen, weil er schon recht verschwimmt, aber andererseits liegt der Fokus auf seinem leidenden Gesicht. Die Farben sind passend zum gewählten Topic. Ja. Das Bild hat was. Bildaufteilung auch gut. Mit der Blende noch ein bisschen mehr spielen und dann wird das. Weiter so!


    Tanz der Vampire: 1.50/10.00

    So. Die Idee hinter diesem Foto ist wirklich sehr gut und mit ihr kann man viel anfangen: Der Fantasie sind nämlich keine Grenzen gesetzt. Die Umsetzung ist allerdings - da muss ich ehrlich sein - nicht gut, gelinde ausgedrückt. Die Fledermaus harmoniert nicht mit dem Hintergrund, wirkt wie reingeklatscht. So viel weiß. Es passt einfach vorne und hinten nicht. Oben kommt auf einmal ein Getreidefeld (o. ä.). Ich kann dir leider nicht mehr Punkte geben als die Mindestpunktzahl plus der 0.50 Punkte für die Idee. In diesem Wettbewerb sowie bei den vielen anderen gibt es Bilder, die beim Anschauen das Herz höher springen lassen. Wenn du es wirklich willst, dann kannst du es auch schaffen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber jeder kann etwas schaffen, wenn man den starken Willen dazu hat. Meine Kritik ist hart, aber ehrlich; arbeite an dir und lasse dich nicht unterkriegen, wenn dir das Fotografieren wirklich Spaß macht. Das ist der verborgene Zauber der Kritik: Baue dir aus ihr neuen Mut auf und beweise es, dass du es drauf hast.

    Abgabe (1) - 5.0/10
    Abgabe (2) - 6.0/10
    Abgabe (3) - 6.0/10
    Abgabe (4) - 4.0/10
    Abgabe (5) - 7.0/10
    Abgabe (6) - 7.5/10
    Abgabe (7) - 7.5/10


    Den Zauber kann man teilweise spüren, aber da geht noch mehr. Mir persönlich fehlt speziell bei diesem Thema dieses Traumhafte; ein Bild, bei dem man kaum glauben kann, dass es sowas auf dieser Welt wirklich gibt. Aber in jedem Bild sind schon gute Ansätze dazu vorhanden. Demnach: Nicht verzagen, das wird, nur am Ball bleiben und die Augen offen halten. Viel Erfolg weiterhin!

    Glurak (schillernd) Feuer Glurak (schillernd)

    Mein vollentwickelter Lieblings-Feuerstarter war eine lange Zeit Tornupto gewesen. Ich verbinde viele Erinnerungen mit diesem Pokémon, weil die Johto-Region meine Lieblings-Region gewesen ist, in welcher Feuer-Pokémon eine Rarität gewesen sind. Nichtsdestotrotz ist mir über die Zeit hinweg Glurak ans Herz gewachsen. Dieser Drache strahlt Stärke und Stolz, aber auch Geborgenheit sowie Zielstrebigkeit - vor allem in seinem Blick - aus. Auch wenn ich ein Fan der älteren Generationen bin, muss ich zugeben, dass mir seine Mega-Entwicklungen sehr gut gefallen, vor allem weil sie unterschiedliche Qualitäten aufweisen; während das eine den physischen Angriff zum Sieg nutzt, glänzt das andere durch den speziellen. Aber auch im Allgemeinen finde ich Glurak sehr spannend und gut spielbar. Sei es mit Drachentanz und/oder Flammenwurf. Ein wirklich tolles Pokémon. Auch die Shiny-Version gefällt mir sehr.


    Bisaflor (schillernd) Pflanze Bisaflor (schillernd)

    Bei den vollentwickelten Pflanzenstartern ist Bisaflor ganz weit vorne. In den regulären Spielverläufen habe ich so gut wie nie Bisasam als Starter gewählt, weil mir Glumanda da doch um einiges besser gefallen hat, aber in der Kampfzone kann dieser Pflanzen-Saurier zu einer echten Bestie werden. In Pokémon Battle Revolution bin ich einem als Gegner begegnet, dieses konnte Matschbombe, Schlafpuder, Egelsamen sowie Verwurzler und trug obendrein noch Giftschleim. Das Pokémon hat mir vielleicht Nerven gekostet. Es konnte so viel einstecken, aber auch sehr gut austeilen; deswegen habe ich es selbst mal mit verschiedenen Sets ausprobiert und es hat mich in keinster Weise enttäuscht. Ich muss zugeben, dass ich es unterschätzt habe. Es sei gesagt, dass ich öfters die normale Form spielte als die Mega-Entwicklung.


    Impergator (schillernd) Wasser Impergator (schillernd)

    Beim dritten und letzten Typen fällt die Entscheidung auf Impergator, was durchaus auch durch den Nostalgiefaktor begründet werden kann. Was hätte ich ohne seinen Eiszahn gegen Siegfrieds Dragoran gemacht? Darüber hinaus erlernt es noch Kraftkoloss auf höherem Level. Es hat meine Johto-Reisen sehr viel einfacher, aber auch interessanter gestaltet. Immer wenn ich ein Karnimani gezüchtet habe, sollte es Drachentanz können. Den Alligator selbst habe ich in den Kampfzonen allerdings noch nie verwendet, weil andere Wasserpokémon immer Vorrang hatten wie Milotic oder Aquana. Nichtsdestotrotz kann es in meinen Augen gut austeilen und stellt einen ernstzunehmenden Gegner dar.


    Glurak (schillernd) vs. Bisaflor (schillernd) vs. Impergator (schillernd)

    Von den drei vorgestellten, vollentwickelten Startern gefällt mir Glurak am besten, dicht gefolgt von Impergator und abschließend Bisaflor. Seine Ausstrahlung hat etwas Ehrliches und Vertrautes sowie Ernstzunehmendes an sich, was mir unglaublich gut gefällt. Auch wenn es nicht so viel einstecken kann wie manch anderes Pokémon, so kann es umso besser austeilen und mit seiner Geschwindigkeit glänzen,


    Generationsübersicht


    Kanto: Glurak > Bisaflor > Turtok
    Johto: Impergator > Tornupto > Meganie
    Hoenn: Gewaldro > Lohgock > Sumpex
    Sinnoh: Panferno > Impoleon > Chelterrar
    Einall: Admurai > Serpiroyal > Flambirex
    Kalos: Quajutsu > Brigaron > Fennexis
    Alola: Silvarro > Fuegro > Primarene

    Themen, in denen man sich selbst einschätzen soll, finde ich persönlich sehr interessant, weil der Mensch auf diese Art und Weise zeigen kann, wie er selbst sich sieht. Ich erinnere mich noch, wie ich es nie gemocht habe, mich selbst einzuschätzen. Entweder habe ich mich unter meinen Wert geschätzt oder manche Tatsachen schön geredet - oder ich habe gar versucht, die Selbsteinschätzung zu umgehen. Als ich meine Antwort von vor fast sieben Jahren durchgelesen habe, musste ich wirklich schmunzeln.


    Suicune (schillernd) Meine aktuelle Selbsteinschätzung Lugia (schillernd)

    Die damalige Antwort stammt aus der Zeit von Schwarz und Weiß und ich erinnere mich gut daran, wie ich doch noch recht häufig an Pokémon gesessen habe, vor allem dann als ich gelernt habe, wie man RNGt. Auch die Traumwelt hat mich fasziniert. Die darauffolgenden Spiele der fünften Generation haben mich erst recht gefesselt wegen des Pokémon World Tournaments und des PokéWoods. Wenn ich mir den Beitrag jetzt ansehe, könnte ich fast sagen, dass ich untertrieben bzw. die Tatsachen falsch wahrgenommen habe oder erst gar nicht wahrhaben wollte.


    Aus der heutigen Sicht würde ich glatt behaupten, dass ich verrückt nach den Spielen gewesen bin. Heutzutage spiele ich Pokémon mehr zum Zeitvertreib als aus wirklichem Interesse. Das muss ich ehrlich zugeben. Wenn ich nichts anderes zu tun habe, mir wirklich langweilig ist und ein Hauch an Motivation in mir steckt, dann schmeiße ich die alten Spiele (bis Generation 5) wieder an. Ich habe in den Spielen so gut wie alles erreicht, was ich wollte - außer alle Goldsymbole der Kampfzone in Smaragd und SoulSilver. Mein jahrelanges Ziel ein S-Suicune mit perfekten DVs und Wesen zu besitzen, habe ich mir erfüllen können, genauso wie die meisten Legenden in Shiny, mit perfekten DVs und spielbaren Wesen zu besitzen. Wenn mich das Fieber packen sollte, die Goldsymbole in Angriff zu nehmen, dann würde ich Pokémon wieder aus purer Lust spielen. Pokémon Sonne habe ich gefühlt Ewigkeiten nicht mehr angerührt, UltraSonne habe ich mir erst gar nicht zugelegt und mit Spannung die Pokémon-News verfolgen, tue ich auch nicht wirklich. Ich schaue sie mir an, wenn ich gerade nichts zu tun habe. Was soll man in den Spielen noch groß machen? Selbstverständlich kann man sich bestimmte Ziele setzen wie alle Pokémon in allen möglichen Bällen inklusive Versteckter Fähigkeit zu züchten oder aber alle Pokémon in Shiny zu fangen, keine Frage, wer darin seine Passion und seinen Spaß findet, umso besser. Aber für mich läuft der Spaß so langsam aber sicher gegen Null, was daran liegen könnte, dass Interessen sich geändert bzw. verschoben haben oder man selbst einfach erwachsener geworden ist, obwohl ich momentan gerne über das Thema schreibe.


    Dass ich jemals sagen würde, dass Pokémon nicht mehr eine essentielle Rolle in meinem Leben einnähme, war damals unvorstellbar. Ich hätte niemals geglaubt, dass es soweit kommen könnte; habe ich mich doch nahezu dagegen gewehrt, erwachsen zu werden, nur damit ich von Pokémon fasziniert bleibe. Vielleicht kommt die Freude über neue Editionen ja wieder, wer weiß? Momentan bezweifle ich es allerdings stark. Demnach kann ich sagen, dass ich nicht mehr süchtig nach Pokémon bin. Damals hatte ich ein unglaublich starkes Interesse an den Pokémon-Editionen, was man durchaus als Beginn einer leichten Sucht bezeichnen könnte, denn habe ich keine ausgelassen bzw. auslassen wollen. Allerdings war ich kein Mensch, der einfach alles an Pokémon-Merchandise haben musste bzw. wollte. Es waren hauptsächlich die Editionen, an denen ich Stunden am Tag über Monate wenn nicht gar Jahre hinweg gesessen habe. Möglicherweise war es schon eine leichte Sucht, ich kann es wirklich nicht genau beurteilen. Aber heute wäre es definitiv keine mehr, sondern wohl eher das Gegenteil.

    Cresselia (schillernd) Duellturm & Kampfarkaden Zapdos (schillernd)

    Die Kampfzone ist ein Feature der Pokémon-Spiele, das mir unheimlich Spaß gemacht hat, sei es in der Hoenn- oder in der Sinnoh- bzw. Johto-Region. Die fünf Attraktionen der vierten Generation bringen durch das intensivere strategische Denken noch mehr Nervenkitzel ins Spiel. Die Kampffabrik bereitet mir seit jeher Probleme, was nicht heißen soll, dass sie mir den Spaß raubt. Nur scheint es so, als wenn der Fabrikleiter des Öfteren gerade die Pokémon in den Kampf schickt, die sehr viel gegen die eigenen ausrichten können. Am meisten gefällt mir der Duellturm, auch wenn er keine Specials wie die anderen Attraktionen besitzt. Man zeigt sein Können ohne jeglichen Zusatz. Die Pokémon werden mit den Items, die man selbst ihnen zum Tragen gegeben hat, in den Kampf geschickt. Allerdings wäre eine Kampfzone nichts ohne all seine anderen Sehenswürdigkeiten. Die Abwechslung hat etwas Reizvolles. Ein einzelnes Kampfhaus wie in den darauffolgenden Generationen der 3DS-Ära gibt einem nicht dasselbe Gefühl wie wenn ein ganzes Komplex an Gebäuden vorzufinden ist. Es wirkt unvollständig. Von den Aktionen her finde ich die Kampfarkaden am interessantesten. Um das gewünschte Feld des Roulettes zu treffen, gebraucht es Fingerspitzengefühl und auch etwas Glück. Das einzige, was mich etwas stört, ist, dass den Pokémon die getragenen Items weggenommen werden. Natürlich aber hat das Kämpfen ohne Items oder mit zufällig erhaltenen ebenso seinen Reiz. Diese Vielfältigkeit macht die Kampfzonen eben aus.

    Mew (schillernd) Sind Shiny-Pokémon noch wertvoll? Arktos (schillernd)

    Diese Frage habe ich mir auch hin und wieder in meiner Trainer-Laufbahn gestellt. Als man selbst noch Kind gewesen ist, waren Shinys noch unheimlich selten, was natürlich daran lag, dass man selbst noch nicht so vieles verstand und andererseits die Wahrscheinlichkeit, eines zu bekommen, in den Anfangsgenerationen noch sehr gering war. Heutzutage scheint so gut wie jeder eines zu besitzen. Ich muss allerdings zugeben, dass diese Pokémon noch immer etwas Besonderes sind, obwohl sie einfacher zu bekommen sind als zu Beginn der Pokémon-Ära. Sei es nun, dass man Pokémon gezielt auf den Shiny-Status züchten möchte oder aber eine spezielle Fang-Methode (SOS, Shiny-Fishing, ...) benutzt oder sich sogar das RNGn zunutze macht, es steckt immer noch Aufwand dahinter, um ein Shiny-Pokémon zu bekommen. Das Erfolgserlebnis, der Aufwand und die investierte Zeit sprechen in meinen Augen dafür, dass die Shinys noch immer wertvoll sind. Sie sind demnach zwar einfacher als früher zu bekommen, aber ob sie dadurch weniger wertvoll geworden sind? Der materielle Wert mag meiner Meinung nach etwas abgenommen haben, aber der persönliche Wert ist noch immer dergleiche wie eh und je; man freut sich immer noch darüber - oder eben auch nicht.

    Vor mehr als sechs Jahren habe ich einen Beitrag in diesem Thread geschrieben. Ich wollte mal schauen, ob sich meine Vorlieben geändert haben. Wer hätte gedacht, dass es schon so lange her, dass ich hier gepostet habe.


    Raikou (schillernd) Legendäres Pokémon Raikou (schillernd)

    Mein Lieblings-Legendäres Pokémon ist Raikou, obwohl Suicune ganz nahe an ihm kratzt. Vor allem die Shinyformen beider Pokémon sowie ihre Geschichte - oder eben ihre Legende, wie sie denn wieder durch Ho-Oh in der brennenden Turmruine das Geschenk des Lebens erhalten haben, gefallen mir sehr. Während Suicune in meinen Augen mit Grazie, Eleganz und Stolz glänzt, strahlt Raikou eine Roughness, Coolness, Gelassenheit sowie Stolz und Zielstrebigkeit aus. Gerade dieses Charakter-Spiel sagt mir zu. Demzufolge hat Raikou Lugias Platz von vor sechs Jahren eingenommen, wobei ich letzteres auch noch immer mag.


    Darkrai Mysteriöses Pokémon Darkrai

    In dieser Hinsicht hat sich nichts verändert. Darkrai ist und bleibt mein Lieblings-Mysteriöses Pokémon. Vor allem durch den zehnten Kinofilm habe ich es schätzen gelernt. Es hat ein düsteres Erscheinungsbild und dennoch ein gutes Herz. Die Geschichte - die eben in diesem Film sehr schön zum Ausdruck kommt - dass es jenen Garten für alle zugänglich machen möchte und jenes Geschenk, was die Großmutter der Protagonistin ihm gegeben hat, an alle weitergeben möchte, dies mit seinem Leben bezahlt, hat mich sehr berührt. Manch gute Tat wenn nicht gar gutes Wort ist mehr wert als jedes Geld der Welt. Auch in den Spielen ist Darkrai sehr nützlich. Der eine mag es unfair finden, wie es sich seine Fähigkeit des Albtraumes zunutze macht, ich empfinde es genial, wenn auch in gewisser Hinsicht als gemein.


    Raikou (schillernd) vs. Darkrai

    Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wenn man die beiden auf eine Ebene setzt und annimmt, es sind beides Legendäre Pokémon, für welches der beiden ich mich dann entscheiden würde. Damals hätte ich mich ganz klar für Darkrai entschieden. Heute hingegen fällt meine Entscheidung auf Raikou. Warum? Es liegt wohl daran, dass ich mich heute mehr mit Raikou identifizieren kann als mit Darkrai. Damals war es andersrum. Demzufolge hat auch hier ein Wandel innerhalb der letzten sechs Jahre stattgefunden. Es ist echt spannend zu sehen, wie man selbst - oder aber auch andere - sich verändert haben im Laufe der Jahre.

    Feuer

    Als ich heute durch die gleißende Sonne ging und sie wirklich sehr genossen habe, ist mir tatsächlich die Frage in den Sinn gekommen, welcher Pokémon-Typ zu meiner Person passen würde. Gleich daraufhin ist mir die Antwort gekommen: Feuer. Warum Feuer? Ich liebe die Wärme, die Hitze, den Sommer. Mir kann es nicht warm genug sein. Selbst bei 30 Grad bin ich froh gestimmt und wenn die Sonne noch dazu auf die nackte Haut scheint... Ein unbeschreiblich tolles Gefühl für mich. Viele verbinden mit diesem Typen vor allem Hitzköpfigkeit und Leidenschaft. Ersteres bin ich eher weniger, wobei ich mich des Öfteren durchaus über gewisse Eigenschaften von Menschen leicht aufrege, zweiteres bin ich schon eher. Wenn ich wirklich an einem Thema interessiert bin, seien es alte Familiengeschichten, seien es möglicherweise unvorstellbare Ereignisse, seien es die Geschichten des Lebens aus dem letzten Jahrhundert, seien es die Geschichten, die Häuser bzw. ihre Fassaden über vergangene Zeiten erzählen, seien es Fotos, die für sich sprechen, dann gehe ich auf. Zudem bin ich ein warmherziger Mensch, dessen Flamme des Mutes sich so langsam zum Feuer entwickelt. Auch habe ich im Laufe der Jahre gelernt noch aufrichtiger und ehrlicher zu sein, auch wenn es im selben Wimpernschlag heißt, dass ich mein Gegenüber damit verletzten könnte.


    Drache

    Wenn ich einen Zweittypen hätte, dann könnte ich mich nicht so leicht entscheiden. Es kämen allerdings die Typen Flug, Psycho, Pflanze und Drache infrage. Mit dem Typ Flug verbinde ich die Freiheit des Lebens und diese ist ein unglaublich wichtiges Gut, das wir zu schätzen lernen sollten, wenn wir es nicht schon tun. Einen freien Willen zu haben und seinen eigenen Weg zu gehen. Andererseits könnte man mir wohlmöglich den Psycho-Typen zuschreiben, weil ich ein wenig - im positiven Sinne - durchgeknallt, aber dennoch bodenständig und normal bin. Die Mischung aus verrückter Verspieltheit bzw. Ideenreichtum und Zurückhaltung macht diesen Typen meiner Meinung nach aus. Daneben mag ich die Natur sehr, weswegen ich auch der Kategorie Pflanze angehören könnte. Zum Drachen-Typen gehört ein gewisses Maß an Mystik, die einem Menschen inne sitzt. Ein Geheimnis, was er mit sich trägt. Einen Stolz, den er ausstrahlt. Eine Spur vom Auftreten eines Gentleman, das er an den Tag legt. Vielleicht sogar eine leicht verführerische Ader. Ein Herz und Standhaftigkeit. Aber doch ein Maß an Offenheit und Macht. Wenn ich das jetzt so aufschreibe, denke ich, dass ein Drachen-Typ doch in mir steckt. Zwar ist er noch nicht in allen Aspekten so ausgereift, aber dennoch passt er schon gut zu mir, gefolgt vom Typ Flug. Als verführerisch würde ich mich noch nicht beschreiben, aber durchaus als geheimnisvoll und im gewissen Maße doch offenherzig. Gute Manieren sind für mich zudem sehr wichtig.



    Welche Typen am wenigsten zu meiner Person passen würden, wären wohl Gift, Unlicht, Eis und Käfer. Ersteres bedeutet für mich Hinterhältigkeit und heimtückische Angriffe auf sein Gegenüber. Anderen Schaden zuzufügen und sie nahezu leiden zu sehen. Andere abzuschrecken mit seinem Gift, seinem Verhalten, seiner Stimmung. Unlicht schreibe ich auch eine mystische Aura zu, aber hier eher in die dunkle Ecke; Menschen, die das Nachtleben lieben und sich zu dieser Tageszeit oder eben Nachtzeit wohlfühlen, die aber auch verführerisch sein können, gerade weil sie unbekannt und unerforscht wirken. Der Eis-Typ hingegen zeigt in meinen Augen kaum Herz, ihm ist das meiste egal, er zeigt anderen die kalte Schulter und Gefühle lässt er kaum zu, allerdings strahlt er eine gewisse Grazie und Eleganz aus. Mit dem letzten Typen verbinde ich eine Hinterhältigkeit, aber auf eine andere Art als die von Gift. Die Käfer saugen dem Gegenüber die Energie aus und füllen sich selbst auf bzw. fühlen sich gut dabei, weil sie ihre Ziele erreichen, obwohl dies auf Kosten anderer geschieht. Auch schrecken sie in meinen Augen nicht davor zurück, sich bei anderen einzuschleimen. Fast alle Eigenschaften dieser Typen kann ich bei mir nicht wiederfinden.

    Sammelt ihr VF?
    In den letzten Jahren habe ich immer weniger der Versteckten Fähigkeiten gesammelt. Es nahm im Laufe der Generationen immer weiter ab. Wenn ich mich an die Zeit von Pokémon Schwarz & Weiß sowie an ihre Nachfolger zurückerinnere, da habe ich Pokémon mit diesen besonderen Fähigkeiten wie verrückt gesammelt. Jeden Tag bin ich in die DreamWorld gezischt, nur um mir ein Pokémon zu fangen, welches ich noch nicht besessen habe. Ich hatte eine komplette Sammlung auf meiner Weißen Edition; ich bin froh, dass ich die DreamWorld hautnah miterleben durfte. In X & Y sammelte ich noch gelegentlich Versteckte Fähigkeiten, in den darauffolgenden Spielen und Generationen suchte ich nur noch nach den Pokémon, deren Versteckte Fähigkeit mir sinnvoller spielbar erschienen als die übliche und welche ich zu jenem Zeitpunkt trainieren wollte.

    Wie viele VF habt ihr bereits gesammelt?
    Dutzende. In Traumbällen sind sie ja etwas ganz Besonderes. Eine genaue Anzahl kann ich dabei nicht nennen, aber es waren nicht wenige.


    Welche VF war am schwierigsten zu erhalten?
    Sheesh, das ist mal eine Frage. Da reicht mein Erinnerungsvermögen nicht mehr aus. Vor gut einem Jahr habe ich mir allerdings ein Kapilz in einer der Versteckten Lichtungen des Ewigenwaldes RNGt, und das hat schon einige Zeit gedauert, bis ich den entsprechenden Timer0 getroffen habe. Aber wenn ich noch weiter zurückdenke, dann war es unter anderem sicherlich Dratini gewesen. Damals war es mit Notschutz noch um einiges begehrter und schwieriger zu bekommen als heute.

    Hat die VF für euch Priorität über andere Aspekte?
    Wenn ich so darüber nachdenke, dann muss ich die Frage mit Nein beantworten. Waren die DVs nicht gut genug, half die Versteckte Fähigkeit auch nicht derart viel. War ein Zufallsshiny aus einem Ei geschlüpft, dann wurde der Fähigkeit weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Passte das Geschlecht nicht zum Pokémon, dann konnte sie auch nichts daran ändern. Sie war wohl eher gleichbedeutend in den meisten Fällen. Waren die DVs herausragend, aber die Fähigkeit nicht brauchbar, dann wurde weitergezüchtet, genauso wenn das Geschlecht gestimmt hatte und sie fehlte.

    Ich möchte mich an dieser Stelle für meine Nominierung bei dir, @Garados, bedanken. Im Jahr 2017 habe ich viel Neues erleben und lernen dürfen. Eine aufregende Zeit war es.
    Allerdings möchte ich meine Nominierung nicht annehmen, @Guineapig. Ein Gedanke zählt mehr als jeder Titel. Vielen Dank.


    Zwar wurden die kommenden beiden schon nominiert, nichtsdestotrotz möchte ich sie nochmal erwähnen:
    @Deoxys74 - Unglaubliches Fachwissen im Bereich der Fotografie, welches er gerne teilt. Hilfsbereit.
    @Sheogorath - Immer da, wenn man sie braucht. Herzallerliebst. Gute Schreiberin. Selbstlos.

    Den Itemradar? Den bekommst du von Lucia (oder Lucius) automatisch, sobald du ihn auf deinem Weg nach Herzofen auf der westlichen Kraterbergseite getroffen hast (Die Route über Erzelingen, am Kraterberg-Eingang).


    Diesen Leuchtstein solltest du auch erst erreichen können, wenn deine Pokémon Kracler außerhalb des Kampfes einsetzen können. (Jedenfalls lese ich das so aus Pokewiki heraus.)

    1. Das Haus ist im äußersten Nordosten. Es ist nur mit Hilfe Kraxket zu erreichen.
    2. Der Leuchtstein soll sich dort in der Nähe verstecken, nahe des Drachenprofis. Der Itemradar des Pokétch wird dir bei deiner Suche sicherlich helfend zur Seite stehen.
    3. Wenn ich mich richtig erinnere, geht der Wachstumsprozess einer Beere, die man auf einer zuvor noch nicht betreteten Route findet, weiter, sobald man den ersten Fuß auf den entsprechenden Routenteil gesetzt hat. Demzufolge kann es sein, dass sie noch nicht zur Ernte bereitsteht, da ihre Wachstumsdauer länger ist als die der anderen dreien.

    Soll das tatsächlich der Trailer sein, der letzte Woche angekündigt wurde? Wenn ja, dann... Der Trailer über die Team-Bosse war wesentlich spannender als dieser. Mimigmas Z-Attacke sieht in Ordnung aus, ja, sie passt auch zum Pokémon. Dennoch bin ich kein wirklicher Fan von Z-Attacken. Ich habe mehr von diesem letzten Trailer erwartet. Den hätten sie sich schon fast sparen können. ^^'

    Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Nerven mich manche Trainer noch bis heute manchmal kosten... Sabrina in HG/SS sowie Siegfried mit seinen Dragoran. Oder aber auch Wassilis Milotic. Von den Koryphäen der Kampfzone mal abgesehen. Ab der sechsten Generation kann ich mich leider an keinen solcher Kämpfe erinnern.


    Ich weiß noch immer nicht so recht, ob ich mir das Spiel holen soll, wobei ich momentan eher zu einem Nein tendiere. Sonst, als ich wusste, dass andere das Spiel schon besessen haben, war ich schon ein bisschen hibbelig und ungeduldig. Jetzt sag ich mir so: "Ah, ok." Und verspüre keinen Drang. Die Neuerung mit den Bossen ist schon interessant, aber haut mich jetzt nicht vom Hocker. Bis heute vermisse ich die Kampfzone (oder eine ähnliche Attraktion) in den neuen Generationen. Diese Kampfagentur als Kampffabrik... Ja. Ein Anfang, aber... Da braucht es schon ein bisschen mehr. Mal sehen, was morgen alles offiziell verkündet wird. ^^

    Wenn ich recht überlege, weiß ich nicht, wie lange ich für das Durchspielen einer Edition brauche. Ich weiß lediglich, dass ich mir Zeit lasse, selbst wenn ich das Spiel schon mehrere Male gespielt habe. Was mir jedoch aufgefallen ist, dass ich im Laufe der letzten Jahre immer genauer durch die Gegenden blicke - Sprich, ich kehre an Orte, die noch unerreichbar sind, zurück, sobald mir die Möglichkeit (bspw. durch den Erhalt einer entsprechenden VM) erübrigt. Sonst bin ich meistens durch Höhlen gegangen und habe den nötigsten Weg genommen, heute erforsche ich alles genauer - und trainiere sogar fünf bis sechs Pokémon (wobei es in SS immer nur drei sind, weil das Training dort schon mühselig ist). Also wenn ich eine Zahl nenne müsste, würde ich sagen, dass es gut 24 Stunden und mehr dauert, bis ich zum ersten Mal in die Ruhmeshalle eingetreten bin. Ich spreche sogar Leute an, von denen ich teilweise schon erahnen kann, was sie mir sagen werden. Wenn ich es nicht täte, würde ich meinen, ich hätte etwas auf meiner Reise vergessen.

    Was macht einen Rivalen aus? Diese Frage stelle ich mir gleichzeitig mit der, die hier im Thread zu beantworten ist. Für mich ist ein Rivale eine Person, in der man einen Konkurrenten sieht, aber keinen Feind. Ein Mensch, mit dem man sich messen kann, der aber auch eine gewisse Freundschaft zu einem selbst aufbaut. Ein Rivale muss für mich nicht zwangsläufig jemand sein, der aggressiver als man selbst handelt, aber er darf ruhig energischer sein. Auch Streitereien sind erlaubt. Am Ende des Tages würden man jedoch zusammen auf einer Seite stehen.


    Dann fangen wir mal an. Blau aus der Kanto-Region hat schon ein solches Potenzial. Er ist unglaublich stark und schafft es sogar den Titel des Champs zu erlangen. Wenn man es so sehen mag, ist der Umgang mit dem Protagonisten mit dem zwischen Brüdern vergleichbar. Silber hingegen ist von Anfang an ein Raufbold, der besessen von der Idee ist, der stärkste Trainer aller Zeiten zu werden, koste es, was es wolle. Es schön zu sehen, dass er eine Entwicklung durchläuft und seine Vorgehensweise zu ändern scheint. Trotz der Eskapaden entwickelt sich eine gewisse Freundschaft zwischen dem Protagonisten und ihm. Auch gefällt es mir, dass sein Hass gegenüber Team Rocket nicht unbegründet ist, sondern wohl etwas mit Giovanni, seinem Vater, zu tun hat. Brix und Maike... Sie sind nett, allerdings fehlt mir die Spannungen zwischen den Charakteren und dem Protagonisten. Ebenfalls ernüchtern empfinde ich die Tatsache, dass das Anfangspokémon sich nicht bis zum Endstadium entwickelt. Perl hingegen hat es wieder drauf, wenn man gegen ihn kämpft. Seine Art ist eine ganz andere als die von Blau und Silber, allerdings spürt man trotzdem eine Spannung durch seine Voreiligkeit. Ein gewisses kindliches Verhalten, welches durchaus seinen Reiz hat. Cheren und Bell. Die Entwicklung, die die beiden über die zwei Jahre in den Spielen vollzogen haben, ist wirklich interessant. Die Kerncharakterzüge sind noch immer zu sehen, aber dennoch nicht so ausgeprägt wie zu Beginn. Cheren, der Nachdenkliche, der Arenaleiter wird, und Bell, die Verpeilte und Liebliche, die Assistentin von Professorin Esche ist. Toll, diese Entwicklung. Bell ist zum Verlieben, auch ihr Aussehen. Dann kommen wir zu Matisse. Ein klasse Charakter. Ein typischer großer Bruder. Ein Musterbeispiel. Er tut alles dafür, um das Pokémon seiner Schwester zu ihr zurückzubringen. Sehr zielstrebig für seine jungen Jahre. Dass er diesen Wunsch so sehr zu erfüllen versucht, um seine Schwester das zurückzugeben, was ihr genommen wurde, ist und bleibt für mich bemerkenswert. Ein harscher, aber doch hilfsbereiter Charakter. Wenn man N auch als Rivalen sehen möchte, dann würde ich sagen, dass ihn vor allem das Geheimnisvolle ausmacht. Die Fähigkeit mit Pokémon zu sprechen und sich am Ende dazu zu besinnen, sich seinem Vater entgegenzustellen. Zu guter Letzt kommen noch die Kinder aus der Kalos-Region und diejenige aus Alola. Das Knistern, das Necken fehlt. Tierno, Serena und Trovato sind die nette Nachbarskinder von nebenan, während Tali der Enkel des Inselmeisters mit ungeheurem Appetit ist. Für meine Verhältnisse zu nett. Gladio hingegen weist wieder Spuren dieser Spannung auf, die man auch schon bei Silber gesehen hat.


    Dann versuche ich mal eine Reihenfolge zu erstellen. Meine Lieblingsrivalen der Reihe nach:


    • Matisse
    • Silber / Perl
    • Blau
    • Cheren und Bell
    • Gladio
    • (N)
    • Brix & Maike
    • Tierno, Serena, Trovato / Tali

    Abschluss







    Einen wunderschönen Tag euch allen!


    Ich mag das Eingangsbild. Rot ist eine sehr aussagekräftige Farbe, die sowohl Wut als auch Liebe zum Ausdruck bringen kann. Der Regenschirm ist im stürmischen Regen stehengelassen worden. Fühlt er sich alleine oder fühlt er sich gar wohl alleine zu sein bzw. die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen? Findet ihr nicht, dass der Regenschirm trotzdem eine gewisse Kraft ausstrahlt, obwohl oder gerade weil er sich in einer solchen Situation befindet? Ich bin sehr stolz auf dieses Bild, denn es ist wirklich im Regen entstanden. Es hat sehr viel Spaß gemacht, was man gar nicht glauben mag. Mal eine etwas andere Situation bzw. Atmosphäre. So alleine im Walde. Kein Mensch, kein Hund war da gewesen.


    Mit diesem Schlusspost möchte ich mich verabschieden. Zumindest von meiner Galerie. Ob ich mich gänzlich aus dem Foto-Bereich zurückziehe... Hm... Momentan kann ich mir noch vorstellen, dass ich an dem ein oder anderen Wettbewerb teilnehmen werde, wenn ich die Zeit und die Lust finde. Warum ich meine Galerie schließe? Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass die aktuelle Situation im Bereich nichts damit zu tun hätte. Gleichzeitig bedeutet es aber nicht, dass ich mit einem verbitterten Herzen gehe. Nein. Eigentlich fühle ich keine starken negativen Gefühle. Nein. Wirklich nicht. Ich habe mich freiwillig dazu entschieden zu gehen, auch wenn ich sagen muss, dass ich einen Tag vor Monatsupdate von den Neuerungen erfahren habe. Selbstverständlich wurde ich überrumpelt, aber mit der Entscheidung, die ich getroffen habe, bin ich mehr als zufrieden. Ich habe letztlich auf meinen Instinkt vertraut, auch wenn ich ihn erst einmal zulassen musste. Wäre ich geblieben, so wäre das meiner Meinung nach durchaus schwierig geworden, weil sich ja sehr viel ändern wird und andererseits mein ganzes Team nicht mehr wäre. Die Zeit war echt schön, wirklich. Und ich muss sagen, dass wir gute Arbeit geleistet haben.


    Noch etwas. Ich möchte mich für die Zeit bei allen bedanken, die mich begleitet haben. Ich habe so viel dazugelernt, was das Thema Fotografie angeht; ich habe meinen Spaß und mein Interesse in dieser Materie gefunden. Mit Herzblut bin ich dabei, wenn ich ein Foto mache. Viel Neues habe ich ausprobiert. Einige Niederlagen musste ich auf mich nehmen, aber ich habe mich niemals unterkriegen lassen. Ich bin stolz auf meine Fotos. Momentaufnahmen, die Erinnerungen festhalten, die uns niemand nehmen kann. Erinnerungen währen ewig. An dieser Stelle möchte ich einige Menschen highlighten: @Garados, @Sunlight, @Godfrey, @Lucariia, @Deoxys74, @Seraphina, @Mogelbaum, @*Miro*, @Roque und @Kea. Danke euch allen!


    Ein Schlusswort: Lasst euch niemals von negativen Gefühlen leiten. Schaut positiv in die Zukunft. Hört auf euer Innerstes und schaut, dass ihr hinter euren Entscheidungen steht und niemals bereut, diese (nicht) getan zu haben. Positive Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Ehrlichkeit währen am längsten. Ist man mit sich selbst zufrieden, ist man wirklich glücklich und kann dieses Glück mit anderen teilen. Ist man mit sich selbst nicht zufrieden, so ist man gefundenes Fressen für negative Gefühle. Gebt niemals auf. Vor allem nicht euer Selbst. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und für eure Zeit!