Beiträge von éléphant

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    Thema: Irgendwie sympathisch


    Von den Grashalmen

    „Wusstest du eigentlich“, Shona stockte kurz.

    „Hm?“ Colin drehte sich zu ihr herüber. Der angenehme Duft einer frisch gemähten Wiese lag in der Luft, die sommerliche Abendsonne schien auf die beiden herab. Colin lächelte seine kleine Schwester an, doch sie bemerkte ihn nicht.

    Ihr kühler Blick lag nur auf der Wiese. „Der Duft“, sagte sie schließlich. „Weißt du, wie er entsteht?“

    Colin dachte kurz darüber nach, während er den Wind dabei beobachtete, wie dieser das zurückgelassene Gras über die Wiese wehte. „Nein“, unterbrach er die Stille. „Wie entsteht er denn?“

    Shona seufzte. Ihr Griff umklammerte das Brett der Parkbank, auf der die beiden saßen. „Das Gras“, begann sie mit leiser Stimme, „die Grashalme, sie haben Angst.“

    „Angst?“ Für einen Moment musste er ein wenig lachen. „Wovor haben sie denn Angst?“

    Empört hob Shona ihren Kopf, schaute Colin mit saurer Miene an. „Vor uns natürlich!“ Sie hatte das Zucken ihres Bruders als Reaktion auf ihre Antwort bemerkt, atmete aus und senkte ihren Kopf wieder. „Der Duft, es war ein Hilferuf“, sagte sie schließlich mit einem leichten Zittern in der Stimme.

    Colin nahm sie in den Arm. „Schau mal“, begann er mit sanfter Stimme, „selbst der einzelne Grashalm findet im letzten Moment ein Weg, sich von seinen Freunden zu verabschieden. Also ich finde das irgendwie sympathisch.“

    Shona sah zu ihm auf. Sie begann zu lächeln, während die Sonne langsam unterging.



    Hintergrund:

    Die Idee stand heute relativ schnell, nach einer kurzen Recherche habe ich das Thema dann aber doch immer wieder in eine andere Richtung geworfen. Am Ende habe ich mich dann auch von der Idee verabschiedet, meine go to Charaktere für diese Geschichte zu verwenden, weil ich irgendwie insgesamt nicht so zufrieden war. An dieser Stelle dann noch ein großes Danke an Musicmelon für die Hilfe bei der Namenssuche für die neuen Charaktere. ^-^ Ansonsten hatte ich eine ähnliche Szene ja schon einmal hier umgesetzt, dieses Mal ist es eben ein anderes Thema. Vielleicht möchte ja trotzdem jemand etwas hierzu sagen. :)


    Rekommis: -


    Thema: Im Fieber


    Fiebertraum:

    alles brennt. funke für funke

    betrachte ich fische aus feuer,

    schwimmend im glühenden meer.

    flammen. sie lachen und weinen

    mit tränen aus fiebrigem kleber,

    mein herz wird langsam schwer.



    Hintergrund:

    Momentan ist das wirklich ein kleiner Block an Themen, die mir sehr gut gefallen. Dazu dürfte auch das morgige Thema noch zählen, bevor es dann wieder abebbt. Für heute habe ich mich für eine Form entschieden, mit der ich mich wieder sehr viel wohler fühle. Worauf das Gedicht letztlich hinauslaufen würde, war mir beim Schreiben zunächst gar nicht so wirklich klar; ich habe mich einfach mal von meinen Assoziationen zu dem Thema leiten lassen. Am Ende bin ich aber eigentlich ganz glücklich mit dem Ergebnis. Wie immer freue ich mich auch hierzu über Feedback; gerne auch nur kurze Rückmeldungen. :)


    Rekommis: -


    Thema: Entführte Taube


    Limerick

    Ein Dieb ohne Hoffnung und Glaube,

    Der dachte, er klaut sich ne Taube.

    Er ging in den Zoo,

    Doch wurd' er nicht froh,

    Sie hörte ja nichts von dem Raube.



    Hintergrund:

    Eigentlich hatte mich das Thema so sehr angelächelt, dass ich da schon gerne etwas Größeres draus gemacht hätte, aber jetzt hat mich mein Kommentar in Creons Sammlung heute leider ins Kino geführt, sodass mir dann etwas die Zeit fehlte. Es kommt trotzdem mal auf meine Liste mit Themen, bei denen mehr möglich gewesen wäre und die ich dann irgendwann anders nochmal angehen möchte. Vielleicht versucht sich bis dahin ja auch jemand selbst an dem Thema. :)

    Ansonsten führe ich nach dem ersten Drabble in dieser Sammlung auch gleich mal das erste Limerick ein. Drei Reimwörter sinnvoll unterzubingen, war dann doch schwieriger als gedacht, aber insgesamt habe ich es doch recht schnell runtergeschrieben. Anmerkungen oder Gedanken dazu nehme ich also auch gerne an! :)


    Rekommis: -


    Thema: Elemente des Schicksals


    Vergangenes

    „Schicksal?“ Er zog seine rechte Augenbraue hoch und warf ihr einen skeptischen Blick zu, „Schicksal ist doch nicht das Entscheidende in unserem Leben!“

    Sie verschränkte ihre Arme, dachte einen kurzen Moment lang über seine Worte nach. Wie hatte er es nur wagen können, ihr zu widersprechen? Immerhin waren sich die beiden nach sieben Jahren ohne jeden Kontakt nun schon zum dritten Mal innerhalb einer Woche begegnet. „Und was spielt dann die entscheidende Rolle?“, fragte sie entschlossen.

    Er genoss dieses unsichere Funkeln in ihren Augen, das sie vergeblich zu überspielen versuchte. Seine Lippen wurden schwer. „Zeit“, sagte er schließlich.



    Hintergrund:

    Ich bin müde und das Drabble ist eben leider nur sehr spontan entstanden. Ich schaue morgen noch einmal drüber.


    Rekommis: -


    Huhu! Jetzt hast du schon den zweiten Kommentar in meiner Sammlung geschrieben und ich stehe hier noch immer bei null Kommentaren. Und dass obwohl du mich im Startpost schon so ausdrücklich lobst, oh je. Es freut mich aber auf jeden Fall, dass du die Liste übernommen und auch schon einige tolle Werke hier angehäuft hast! Auf alles werde ich heute wahrscheinlich auch nicht eingehen können, aber ich schaue mal, dass ich zu den meisten Werken etwas sage. :)


    Horizont aus Aquarellfarben

    Kommt nicht in ein paar Tagen Weathering with you in die Kinos? Die Geschichte handelt von zwei Personen, die ihr erstes gemeinsames Date haben; jedoch leidet die Stimmung etwas unter dem schlechten Wetter. Die Erzählerin entschließt sich etwas dagegen zu unternehmen und beginnt im Geheimen, buchstäblich einen goldenen Schimmer anstelle des Regens an den Himmel zu malen. Die Geschichte hat mir mit all ihrer Positivität auf Anhieb gefallen! Der Umschwung in der Stimmung ist wirklich gut dargestellt, insbesondere weil auch die anderen Personen in die Beschreibungen mit einbezogen werden. In Kombination mit dem Thema kann man sich die Farben auch sehr gut am Himmel vorstellen. Vielleicht hätte man sich an der Stelle mit malerischen Beschreibungen sogar noch etwas mehr austoben können, aber Worte wie leuchten, strahlen und umhüllen treffen es wohl auch schon ziemlich gut. Man könnte evtl. auch anmerken, dass die Magie an sich so überhaupt nicht erklärt wird, aber für mich macht das auch ein wenig den Reiz der Geschichte aus. Geht die Magie von dem Farbkasten aus (und könnte somit sogar aufgebraucht werden); vom Pinsel oder von der Erzählerin selbst? Ist es etwas, das vielleicht nicht nur sie beherrscht? Hat vielleicht sogar jemand den Regen an den Himmel gemalt, weil er oder sie den gerade brauchte? Das könnte man sicherlich alles noch beantworten, oder nur in den Raum stellen, aber ich finde die Geschichte an sich so sehr stimmig. Vielleicht sind das dann eher Gedanken, die man außerhalb der Liste irgendwann weiterführen könnte. ^-^

    Auch wenn du schreibst, dass die Idee generell wohl nicht ganz so neu ist, fand ich die Wendung beim ersten Lesen übrigens überraschend und irgendwie erfrischend. :)


    Löwe aus Stein

    Zum zweiten Post hat Thrawn ja schon etwas geschrieben, deshalb mache ich an dieser Stelle weiter. Dass ich mit dem Thema so meine Schwierigkeiten hatte, weißt du ja schon, entsprechend fand ich es umso witziger, als ich deinen Text dazu gelesen habe! Generell scheint er ja schon durchdachter und zumindest mal mit einer konsequenteren Grundidee ausgestattet zu sein, aber irgendwie meine ich trotzdem, ihm eine gewisse Planlosigkeit anzuerkennen, haha. Die Reime verleihen dem Text auf jeden Fall eine lockere Stimmung und in Kombination mit der schönen Aussage könnte ich ihn mir auch ganz gut als eine Art Kindergeschichte vorstellen. Ich meine, stell dir das mal so Satz für Satz mit niedlichen Bildern von der reisenden Maus und der weisen Sphinx in einem Buch vor! Ein kleiner Vorschlag wäre trotzdem noch, dem Text im Nachhinein evtl. Absätze hinzuzufügen, um das Lesen etwas zu erleichtern. Gerade bei wörtlicher Rede macht das Sinn, weil man sonst schnell mal den Überblick verliert. Aber wie gesagt: Sonst ist das echt eine niedliche Umsetzung des Themas! :)


    Recht auf Liebe

    Langsam werde ich etwas neidisch, wie positiv du all die Themen bisher ausgelegt hast, haha. Zur generellen Aussage, dass jedes Wesen einen Wert besitzt und von irgendwem Liebe empfangen wird, kann ich gar nicht mehr so viel sagen; sie schimmert ja doch recht deutlich im Gedicht hervor. Formal wechselst du zwischen recht kurzen und deutlich längeren Versen, wobei du insgesamt aber in einem alternierenden Rhythmus bleibst, sodass es sich eigentlich recht flüssig lesen lässt. Die einzige Ausnahme bildet der Vers "Und dir seine Liebe schenkt.", wo du tendenziell mit dem Rhythmus brichst (wobei ich mich inzwischen zwingen kann, auch diesen Vers alternierend zu lesen). Mag sein, dass du die Liebe so nochmal deutlicher betonen wolltest, ich fand es an der Stelle aber etwas holprig. Schön fand ich hingegen die Stelle mit dem "und ja du glaubst das nicht", weil es zum einen so schön nachdrücklich betont ist und zum anderen einfach deutlich macht, warum dieses Gedicht überhaupt notwendig ist. Also wie gesagt: ich mag vor allem die positive Botschaft. Formal könnte man vielleicht noch ein bisschen was verändern, wenn du selbst noch nicht zufrieden damit bist, aber es lässt sich auf jeden Fall ganz gut lesen! :)


    Buffet

    Schön, dass wir bei dem Thema beide mit der Formatierung zu kämpfen hatten, haha. x) Du fragst für dieses Werk ja explizit nach Rückmeldungen, also versuche ich mal, mir hierfür auch etwas mehr Zeit zu nehmen. Ganz generell: Ich glaube, dass ein ganzes Buffet zum Einstieg in bildliche Dichtung einen extrem anspruchsvollen Versuch darstellt, vielleicht auch einen zu anspruchsvollen, den du dafür wirklich gut umgesetzt hast! Ob man dabei letztlich so viel falsch machen kann, bzw. ob es da so klare einzuhaltende Regeln gibt, könnte ich auf Anhieb gar nicht sagen. Man muss sich wahrscheinlich immer wieder neu an das Bild herantasten, das man so darstellen möchte. Klassischerweise bieten sich einfache Figuren wie Trichter zum Üben immer ganz gut an. Ausgerechnet jetzt habe ich natürlich mein Handbuch nicht zur Verfügung, um dir andere Beispiele zu nennen, mh.

    Das größte Problem, was ich bei deiner Umsetzung momentan sehe ist, dass man das Buffet auf Anhieb nicht wirklich als solches erkennen kann; man braucht also die Überschrift und die Wörter, um herauszufinden, worum es hier geht. Noch einmal: Das hängt aber auch sehr stark damit zusammen, dass eine prototypische Darstellung eines Buffets einfach extrem schwer zu gestalten ist. Ein Beispiel, wo dir die bildliche Darstellung sehr gut gelungen ist, ist der Tisch. Der Begriff "holztisch" beschreibt genau das, was er darstellt (wobei holzplatte evtl. treffender wäre) und steht auf den buchstäblichen "tisch-beinen". Auch die "tischdecke" fügt sich wunderbar in das Bild ein. Die "essensreste" würde ich evtl. auf die gleiche Ebene wie die Tischbeine setzen, damit die Beine dann auch wirklich auf dem Boden stehen. Ganz grobes Beispiel:


    ___________tisch___________tisch___________tisch___________tisch

    __ess______bein_____ens_._bein____res____bein_______.____bein____te

    _____B______________O_____________D_______________E_______________N


    Auch die Darstellung der vor dem Buffet hervorscheinenden Köpfe und der kursiv dargestellten Geräusche gefallen mir sehr gut! Beim Kronleuchter sehe ich hingegen den Unterschied zwischen dem reinen Wort und dem eigentlichen Bild eines Kronleuchtern am größten und die Darstellung von "GabelTellerMesserLöffel" wirkt mir persönlich ein wenig arg gequetscht.

    Insgesamt fällt es mir doch irgendwie schwer, ein abschließendes Urteil zu fällen. Es sind starke, aber eben auch schwächere Abschnitte dabei, bei einem insgesamt sehr schweren Thema. Ich hoffe mal, dass dir das Feedback irgendwie hilft und dass es dich jetzt nicht entmutigt. ^^'



    Zu den anderen beiden Werken würde ich an dieser Stelle auch gerne noch etwas sagen, aber ich verschiebe das einfach mal auf den nächsten Kommentar, weil ich jetzt doch schon wieder recht lange hier dran sitze. Falls ich irgendwo Tippfehler gesetzt habe, bleiben die da auch, weil ich durch die transparente Schrift keine Bearbeitungen vornehmen werde. x)

    Sind aber wirklich schöne Werke bisher! Ich hoffe mal, dass du auch bei den anderen Themen motiviert dabei bleibst! ^-^

    Thema: Berufsmaler


    Waldspaziergang des Künstlers

    Nächtlich das Singen der Geister,

    verfallen den Wipfeln der Nacht,

    lieblich mich leitende Meister,

    doch Wohlstand dafür nicht erdacht.



    Hintergrund:

    Ich hatte kurz überlegt, ob ich mich bei diesem Thema dem Ausbildungsberuf widmen möchte, letztlich kam mir aber keine gut umsetzbare Idee. Entsprechend bin ich zum Künstler übergegangen und habe dort dann einfach mit der idealisierten Vorstellung eines Künstlers gearbeitet, der zwar seine Träume auslebt, dafür aber mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Das ist zugegeben keine wirklich originelle Idee, aber ich wollte heute noch etwas Zeit für das Schreiben eines Kommentars rausholen, also belasse ich es hierbei. Außerdem war es auch generell mehr die Leitlinie, von der ich mich beim Ausbessern im Nachhinein immer weiter entfernt habe. Feedback nehme ich also trotzdem gerne an! :)


    Rekommi:

    _______________

    Thema: Vorhersage über den Abschied


    Und dann gingen wir.

    Im Dunkeln leuchten hell die Sterne:

    Sehnsuchtsvoll schau'n wir sie an.

    Und wissen ob der weiten Ferne,

    Dass dieses Licht doch längst im Kerne

    Wie wir schon kaum mehr leuchten kann.



    Hintergrund:

    Ich dachte mir, dass ich schon länger nicht mehr in einer etwas klassischeren Form geschrieben habe und bei dem Thema hat sich das dann ja auch irgendwie angeboten. Mehr oder weniger unbewusst habe ich mich hinsichtlich der gesamten Form mal wieder bei einem meiner go-to Gedichte bedient (Ein grünes Blatt - Storm), wenngleich ich zumindest den Auftakt im zweiten Vers aus klanglichen Gründen verändert habe. Ansonsten sind Gedanken oder Anregungen hierzu natürlich auch wieder gerne gesehen! :)


    Rekommis: -


    Thema: Discounter


    Haiku

    kaufst du bei lidl,

    sparst du netto nen penny,

    und nem aldi auch.


    Haiku

    feiertagsgeschäft:

    homo homini lupus,

    der naturzustand.



    Hintergrund:

    Ein kleines Haiku, das ein wenig mit Homonymie spielt und ein Haiku, für das ich die dunklen Erinnerungen an mein altes Nebenfach ausgegraben habe. Zu mehr hat es heute leider nicht gereicht. Feedback ist wohl eher schwer, daher nehme ich hierzu auch gerne einfach ein paar kurze Gedanken an. :)


    Rekommis: -


    Thema: Agenda der Katze


    Zeitungsannonce

    KATZE, 11 J., sucht Arbeit als

    Steuerberaterin. Fähigkeiten:

    Suche nach Schlupflöchern;

    instinktiver Wille, diese um

    jeden Preis zu erreichen;

    unschuldiger Blick vorhanden,

    falls durch die Situation erfordert.

    Mäuse als Bezahlung erbeten.



    Hintergrund:

    Ja, was soll ich groß sagen. Ich weiß selbst nicht so richtig, was ich da fabriziert habe, haha. Meine Recherche hat sich viel zu lange auf diverse Katzenvideos konzentriert. Über Bilder von Katzen in Schubladen bin ich schließlich beim Begriff des Schlupfloches gelandet und dann ist daraus diese Annonce geworden. Kontaktdaten gebe ich gerne weiter, haha. Ansonsten ist der Versuch, eine kurze Geschichte in der ersten Person aus der Sicht einer Katze zu schreiben, schon im Ansatz grandios gescheitert. Falls da jemand Tipps oder generell einfach Ideen zum Stil hat, würde ich die wohl auch annehmen. ^^'


    Rekommis: -


    Thema: Kein Zugang


    Haiku

    Es tut uns sehr leid,

    wir nehmen keine neuen

    Patienten mehr auf.


    Vom Auszug des Kindes

    Den Abschied gerade vollzogen,

    die Leere verblieben im Raum.

    So leise die Tränen, wenn einsam

    der Vater die Hand von der Klinke

    zum nunmehr so trostlosen Zimmer

    entfernt und der Hörer ertönt:

    „Papa, wie koche ich Nudeln?“



    Hintergrund:

    Das Haiku ist entstanden, nachdem mir der Satz beim dritten Hören irgendwie poetisch vorkam. Mit einer etwas düstereren Auslegung kann ich das Haiku auch in drei Tagen noch einmal verwenden. Für das zweite Gedicht habe ich mich heute gegen eine Kurzrecherche und für einen Kurzfilm entschieden, sodass das Thema auch ganz schnell stand. Sollte eigentlich alles recht selbsterklärend sein, daher will ich gar nicht so viel dazu sagen. Ich freue mich aber natürlich trotzdem über Feedback jeder Art dazu! :)


    Rekommis: -


    Thema: Radikal minimal


    Vom Zögern und Schweigen.

    Wagnis | drei Worte | das Universum vergeht | Stille



    Hintergrund:

    Ich setze meine Reihe der experimentellen Auslegungen fort und bin dieses Mal doch recht zufrieden damit. Die Form mit dem senkrechten Trennstrich ist mir bei meiner Kurzrecherche heute gleich zweimal begegnet, sie hat sich also quasi aufgedrängt! Um verschiedene Dinge miteinander in Verbindung zu setzen, kann ich mir so etwas als Übung für die Zukunft durchaus weiterhin vorstellen. Vielleicht lässt sich auch ein längeres Gedicht komplett in dieser Form aufbauen. Ich bin jetzt schon ein wenig motiviert auszutesten, was da alles möglich ist, haha. Für das heutige Thema bleibe ich aber bei dieser Mini-Variante. Falls jemand Anregungen in die Richtung hat, gerne her damit! :)


    Rekommis: -


    Thema: Antwort aus der Ferne


    Haiku

    Wenn sie antworten,

    schützt uns nur der Aluhut

    vor ihrer Strahlung.


    bib bib

    biep bup bup buup bib bib

    buub bup bieb biep bib bib

    bup bub buub bib bieb bib bib

    biep bieb buub buup bib bib

    buup buup bib bieb bip bib

    bib bib bib bip bib bip bib bib


    Strophe

    Sind wir bloß Antennen im Himmel ?

    Signale erwartend, doch niemals

    bereit sie zu spüren, zu deuten,

    zu wissen, dass sie längst erloschen?



    Hintergrund:

    Dass ich ausgerechnet mit diesem Thema hadern würde, hätte ich beim ersten Anblick der Liste auch nicht für möglich gehalten. Nachdem ich bei meiner Kurzrecherche dann auf ein mögliches Studium der Kommunikation mit Aliens gestoßen bin, hatte ich zwar eine grobe Idee, aber die Umsetzung wollte mir nicht so recht gelingen. Während ich mit den ersten beiden Werken noch ganz zufrieden bib bib, wollte ich mich in der Strophe formal noch ein wenig austoben und austesten, was ich zukünftig evtl. für Hervorhebungen verwenden könnte. Natürlich nicht so extrem, wie es jetzt letztendlich aussieht, aber der Prozess war trotzdem ganz spannend, die formale Gestaltung der Wörter immer wieder umzuwerfen.

    Erzählen die Werke eine Geschichte? Vielleicht.


    Rekommis: -


    Ich hänge mich gerade zu sehr daran auf, wieso ich die Abgaben als größeres Problem betrachte und warum ich auch die Begründungspflicht wieder etablieren würde, aber da das alles gar nicht eure Frage war und bei einem Wegfall der Saison auch mehr oder weniger irrelevant ist, lasse ich es jetzt einfach weg.


    Um eure Frage daher zunächst eher allgemein zu beantworten:

    Die Frage, was mir an den Wettbewerben wichtig war, geht ganz grundsätzlich schon in die falsche Richtung. Zum einen finde ich es extrem schwer, Präferenzen aus dem einen System auf ein anderes System, das ich nicht einmal im Detail kenne, zu übertragen. Auf das Feedback gehe ich gleich gesondert ein. Zum anderen sehe ich mich persönlich nicht als besten Ansprechpartner, was subjektive Vorlieben für ein solches Konzept betrifft, da ich schon seit Jahren mehr oder weniger nur an ausgewählten Lyrik-Wettbewerben teilgenommen habe und das auch immer noch so handhabe. An meiner Aktivität hat sich somit nichts verändert und daran wird sich auch in einem anderen System nichts ändern. Interessanter wären vielmehr Meinungen der User, die das Konzept für die Saison mit Cynda ausgearbeitet hatten, dann aber das Interesse daran verloren haben (sofern sie noch aktiv oder für euch erreichbar sind). Da ihr aber gefragt habt: Mir persönlich ist der kompetitive Aspekt nicht so wichtig.

    Zum Feedbackcharakter: Ich kann nicht genug betonen, dass ich eure Idee dazu schlicht noch nicht kenne und fernab der Wettbewerbe und des Kommi-Marathons noch keine Aktion im Bereich erlebt habe, die aktiv Feedback geschaffen hat (auch wenn in einigen Aktionen mehrfach auf die Möglichkeit dazu hingewiesen wurde). Die Option, eine Art Wettbewerb an das Ende eines Themas zu setzen sehe ich kritisch. Wenn ihr den kompetitiven Aspekt als maßgeblichen Faktor einstuft, der User von einer Teilnahme abhält (was ich persönlich so nicht unterschreiben würde), dann sollte man ihn konsequenterweise komplett abschaffen. Wäre also die Frage, ob und inwiefern sich das Feedback in eurem Konzept generell und vor allem besser generieren lässt, als in dem Konzept einer an die Umstände angepassten Saison. Generell sollte beachtet werden, dass jedem Teilnehmenden irgendeine Form von Feedback zugesichert werden kann. Auch wenn es bei den Wettbewerben nur Punkte sein mögen, ist das aktuell gegeben. Beim NaNoWriMo gab es teilweise zwar Feedback, aber nicht viel und auch nicht für jeden. Sofern ihr dafür ein klares Konzept im Kopf habt, sehe ich überhaupt kein Problem.

    Und jetzt das große Aber, das ich am Anfang schon angedeutet hatte. Im Prinzip denke ich soweit noch immer in einem durch Wettbewerbe geprägten Rahmen, da ich mir unter "Aktionswochen" oder "Themenwochen" nichts Konkretes hinsichtlich des Feedbacks vorstellen kann. Es kann genauso gut sein, dass ich persönlich in dem neuen System überhaupt keinen Wert auf Feedback legen würde, weil es eher in eine spaßige Richtung geht. Und genau das ist mein Problem mit diesem Beitrag gewesen: ich habe zu wenig Informationen für eine aussagekräftige Meinung zu eurem System.


    Zusammenfassung:

    • Kompetitiver Aspekt für mich persönlich nicht wichtig; generell untergeordnete Bedeutung meiner Meinung
    • Evtl. Meinung von ehemals aktiven Teilnehmern (zu fertigem System?) einholen
    • Kein kompetitiver Aspekt im neuen System, wenn das zuvor als abschreckender Faktor ausgemacht wurde
    • Klares Konzept für Feedback im neuen System (Wie kann ausreichend Feedback für jeden garantiert werden?)
    • Evtl. Feedback aber auch komplett überflüssig

    Ziemlich viel Text, nur um zu sagen, dass das für mich eigentlich alles okay ist, solange es halt durchdacht ist, mh. Dass die allgemeineren Vorschläge aufgegriffen werden, sofern das möglich ist, freut mich natürlich. Bin auf jeden Fall mal auf die Umsetzung gespannt! :)

    Thema: Qualifizierte Suppe


    Dialog

    A. Guten Abend. Was darf's bei Ihnen denn sein?

    B. Guten Abend. Ich hätte gern das Tomatengebräu.

    A. höflich. Sie meinen sicher die Tomatensuppe.

    B. Das kann ich Ihnen noch nicht sagen.

    A. irritiert. Was können Sie nicht sagen?

    B. Na, ob es sich bei dem Gebräu um eine Suppe handelt!

    A. Wieso das denn nicht?

    B. Noch habe ich dieses Gebräu ja nicht gekostet.

    A. verärgert. Und was würde unsere Suppe als Suppe qualifizieren?

    B. Na, schmecken muss sie mir!

    A. Mein guter Herr, bisher hatte noch niemand etwas an unserer Suppe auszusetzen.

    B. Solange ich nicht gekostet habe, werde ich es nicht anders bezeichnen.

    A. Nun gut. Einmal das nicht ganz so köstliche Gebräu für den Herrn.



    Hintergrund:

    Als ich die Kombination aus qualifiziert und Suppe gesehen hatte, konnte ich nicht widerstehen, es so in die Liste aufzunehmen. Ich meine, ich wollte ja explizit Themen auswählen, die zum Querdenken und Experimentieren einladen. Gestern Abend kam mir dann schon die Idee mit der Bestellsituation im Restaurant und im Nachhinein hätte ich es wohl auch besser gestern schon aufgeschrieben, denn heute war das ganze Konzept nur noch recht schwammig in meinem Kopf. Dazu wurde die Zeit jetzt auch sehr eng, daher erstmal diese Form. Das Thema halte ich mir aber auch nochmal offen. Ich befürchte langsam, dass das ein Dauer-Aufschieben wird. x3


    Rekommis:

    _______________

    Thema: Buffet


    Buffet der Erinnerung


    Leere Augen.

    Der Greis zittert, doch merkt er es nicht.

    Stur klebt sein Blick am Tisch.


    Darauf:

    ein Bild. ein Bild. ein Bild.

    ein Bild. ein Bild. ein Bild.

    ein Bild. ein Bild. ein Bild.

    ein Bild. ein Bild. ein Bild.

    ein Bild. ein Bild. ein Bild.


    Die kantige Stille schneidet sich in das Fleisch

    des Betrachtenden.


    „Und?“,

    der leise Versuch die Spannung zu

    lösen,

    „Erinnerst du dich?“


    Der Greis schreckt auf.

    „Das bin ja ich!“



    Hintergrund:

    Punkt eins: die Schreibweise Büfett kannte ich vorher nicht, aber sie triggert mich. Ganz besonders im Wikipedia-Artikel. wo sie wirklich konsequent durchgezogen wird. Die Idee erklärt sich hoffentlich von selbst, ansonsten ist der Titel ja auch relativ offensichtlich. Irgendwie bin ich auch noch immer davon überzeugt, dass man aus der Idee deutlich mehr rausholen könnte, aber die Zeit lief davon, also hebe ich sie mir erst einmal auf. Eigentlich wollte ich bei den Versen auch noch ein wenig mit transparenter Schrift spielen, aber das hat von der Formatierung mal wieder nicht geklappt, also hier die veränderte Form. Dafür liegt der Fokus jetzt etwas mehr auf Zeilenumbrüchen. Würde mich definitiv interessieren, wie die Umbrüche auf andere wirken, also freue ich mich mal wieder auf Kommentare (gerne auch nur kurz dazu!). ^-^

    /edit: Okay, also die Schriftfarbe würde zwar funktionieren, verschwindet aber nach einer Bearbeitung. Heute ist echt der Wurm drin, mh. Dann wird es jetzt eben eine Mischform.


    Rekommis: -


    Thema: Recht auf Liebe


    Haiku

    dein wunsch nach liebe

    ist in diesem lande nicht

    erlaubt, gez. das amt


    le cierge.


    die freiheit dem leben, die freiheit dem lachen,

    die freiheit der liebe, die freiheit auch dir!

    wir kümmern, so glaub mir, uns um deine sorgen,

    die freiheit der liebe, noch heute und hier!


    so folg mir, komm mit mir und lebe das leben,

    die freiheit der liebe, die freiheit auch dir!

    wir kümmern, so glaub mir, uns um deine sorgen,

    die freiheit dem leben, die strafe der gier!


    so folg mir, komm mit mir, vergiss deine träume,

    wir schenken dir liebe, noch heute und hier.

    wir kümmern, so glaub mir, uns um deine sünden,

    die sünden der liebe. die strafe der gier!


    nun schenk uns dein leben und schenk uns dein lachen,

    wir binden die ehe, so folge nur mir!

    wir kümmern, so glaub mir, uns um deine sünden,

    doch du hast die liebe, schon heute und hier.


    so frage ich dich nun vor allen anwesenden:

    willst du bei uns bleiben?



    Hintergrund:

    Uff, da ist mir eben doch tatsächlich aufgefallen, dass meine alte Sammlung einen falschen Artikel im Titel hatte. Das Gedicht sollte eigentlich in eine völlig andere Richtung gehen, die ich dafür eben dann noch schnell in dem Haiku umgesetzt habe. Nachdem ich zuletzt aber irgendwann mitten in der Nacht auf einen Film über Kreationisten gestoßen bin (den ich zugegeben nur so semi aufmerksam verfolgt habe), hat mich beim Schreiben wohl doch noch einmal der Spirit aus der vergangenen Sammlung ergriffen, haha. Evtl. verändere ich die Großbuchstaben in den nächsten Tagen nochmal, ich war mir dieses Mal nicht so sicher, ob ich irgendwas besonders hervorheben wollte. Die ganze Form in so kurzer Zeit zu planen, ist gar nicht so einfach. x) Trotzdem nehme ich gerne alles an Feedback an. :)


    Rekommis: -


    Thema: Löwe aus Stein


    Elfchen

    König.

    Geht er,

    zeigt sich Größe

    nicht in großem Stein:

    Güte.


    Dialog

    Maus. aufgeregt Hey, du! Du? Du bist doch ein Löwe, oder?

    Löwe. …

    Maus. Hey, du! Du Löwe!

    Löwe. …

    Maus. böse Antworte mir gefälligst!

    Löwe. …

    Eule. Junge Maus, das ist doch bloß das Abbild eines Löwen.

    Maus. aufgeregt Hey, du! Du Stein! Antworte mir!



    Hintergrund:

    Das war heute dann das komplette Gegenteil zu gestern. Mir kam zu dem Thema überhaupt keine Idee, sodass ich mich jetzt für dieses Elfchen entschieden habe. Wirklich zufrieden bin ich damit aber auch nicht. Löwe und König habe ich dabei einfach mal ganz frei verknüpft. Wie extrem groß meine Probleme mit der Ideenfindung zu dem Thema war, zeigt sich an dem zweiten Werk. Ich weiß auch nicht, wieso ich das jetzt veröffentliche. Es ist einfach nur schlecht, haha. Na ja, das Thema für morgen lächelt mich immerhin schon wieder etwas mehr an.


    Rekommis: -


    Thema: Enthusiasmus irrational


    Im Sternenlicht

    „Siehst du den Stern dort drüben?“

    Luna richtete sich auf, versuchte der Richtung von Linos Finger mit angestrengtem Blick zu folgen. „Meinst du den da?“

    Lino lächelte, „Nein! Schau doch, der da drüben! Der so hell leuchtet!“

    Luna runzelte die Stirn. Ihre Augen fuhren über den weiten Nachthimmel. „Da! Der?“

    Lino lehnte sich zurück, schloss seine Augen und strich mit seinen Händen über das angenehm kühle Gras. „Genau der!“, murmelte er leicht verträumt, „Er ist eben explodiert, aber jetzt gerade, in diesem Moment, ist er der hellste Stern am Himmel.“

    Luna sah verwundert zu Lino hinüber, „Du meinst, er ist tot?“

    „Ja. Siehst du nicht, wie sein Licht wieder schwächer wird?“ Lino drehte sich zurück zu Luna.

    Sie nahm ein Funkeln in seinen Augen wahr, wie sie es bei ihm schon lange nicht mehr gesehen hatte. Fast verlor sie sich ein wenig darin. Dann blickte sie erschrocken zurück in Richtung des Sterns. Das Licht war erloschen. „Wieso“, fragte sie abwesend und mit leiser Stimme, „wieso schauen wir uns einen sterbenden Stern an?“

    Lino lächelte noch immer. „Ich weiß auch nicht.“ Ein kurzer Moment der Stille, bis Lino schließlich seine Arme gen Himmel streckte. „Aber bleibt er so nicht zumindest in unserer Erinnerung erhalten?“

    Wolken zogen auf, erste Tropfen fielen. Luna spürte eine ihr unerklärliche Wärme in ihrem Körper. Auch sie begann zu lächeln.



    Hintergrund:

    Kitsch. Das Thema hatte mich von Anfang an irgendwie angestrahlt, sodass mir die Idee heute relativ früh kam und der Text schon am frühen Nachmittag mehr oder weniger stand. Thematisch ist das definitiv von mehreren Artikeln inspiriert, die zuletzt über eine mögliche Supernova im Sternbild des Orion berichtet hatten. Wie schnell so etwas tatsächlich abläuft, habe ich nicht überprüft, aber ist das an dieser Stelle auch so wichtig? x) Das dürfte mein erster kreativer Fließtext mit mehr als hundert Worten seit (gefühlt?) etwa zwei bis drei Jahren sein, entsprechend werde ich wirklich alles an Kritik oder Feedback wie ein Schwamm aufsaugen. ^-^


    Rekommis:

    _______________

    Thema: Kontinuierliches Feuer


    Die Zeit.

    Die Zeit als Flammendes Feuer,

    getragen vom Winde des Raums.

    Erloschen noch nicht: doch bald schon.

    ergreift und umfasst sie die welt,

    die im begriff gewesen sein wird

    zu entstehen.


    Haiku

    hier ruht die seele.

    angst: die flammen der hölle,

    der körper nur ruß.



    Hintergrund:

    Erneut zwei getrennte Werke, die sich gegenseitig ergänzen könnten. Langsam freunde ich mich mit diesem Muster ein wenig an, haha. In diesem Fall könnte das Haiku dem ersten Gedicht eine sehr viel subjektivere Bedeutung zuweisen, was ich im Nachhinein doch ganz spannend finde. Ansonsten hatte ich mit dem Thema trotz potentieller Aktualität so meine Probleme und auf die klassische Liebesmetapher wollte ich schlicht nicht ausweichen. Insofern dann die Idee mit der Zeit und dem Tempus. Am meisten interessieren würde mich ja fast, ob darin jetzt überhaupt jemand eine Logik erkennt, oder ob ich zu abstrakt gedacht habe, haha. Über alternative Titelvorschläge würde ich mich übrigens auch freuen, ganz zufrieden bin ich damit noch nicht, mh.


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    Thema: Horizont aus Aquarellfarben


    Haiku

    das auslassen von

    farbe führt zum hellsten licht;

    dein licht bloß schatten.


    Gedicht

    es schimmert das Gelb auf papier,

    den rotton erwartend. gefühle

    erwachen im nassen; verblassen.

    zu früh. die farben. berühren

    sie sich. und haben doch niemals

    kontakt.

    – die dämmerung.



    Hintergrund:

    Meine Hoffnung ist ein wenig, dass das ganze hier etwas interaktiver verläuft. Deshalb werde ich immer ein paar kurze Sätze zur Entstehung und der Idee schreiben, um Anregungen für mögliche Kommentare zu geben. Wer lieber interpretieren möchte, darf den Abschnitt also gerne ausblenden. Noch einmal ganz deutlich: ich freue mich auch über kurze Kommentare mit zwei Sätzen oder eigene Umsetzungen der Themen! :)

    Zu den Werken: Ehrlicherweise hatte ich beim Erstellen der Liste eine Wortkombination aus "Horizont" und "Pastellfarben" vorliegen. Ich habe das dann in Aquarellfarben geändert, weil ich mich da tatsächlich mal in verschiedene Techniken eingelesen hatte. In beiden Werken habe ich entsprechend eine Technik als Leitmotiv verwendet. Das Haiku und die andere Strophe sind getrennt entstanden und haben eine andere Technik als Leitmotiv, daher würde ich sie persönlich als zwei Werke ansehen. Ich denke, man kann sie aber auch gut zusammen lesen. Gedanken würden mich insbesondere zur Stimmung interessieren. ^-^


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