Beiträge von Firebird97

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    Hatt nicht den Eindruck, dass Naofumi wirklich völlig allen Glauben verloren an die Welt verloren hat oder seine Gefühle vollständig aufgegeben hat und wirklich zu ’nem richtigen Antiheld geworden ist. Sehe es auch eher so, dass er eine Maske aufgesetzt hat, weil es so einfacher ist für ihn, in der Welt zurecht zu kommen. Sieht man auch in Folge 1, wo er seine Sachen verkaufen will, aber viel zu wenig dafür bekommt. Lieber gefürchtet werden als nur verachtet. Alles andere wäre auch eine viel zu schnelle und starke Charakteränderung. Ich denke daher nicht, dass Raphtalia für ihn nur Mittel zum Zweck ist. Sehe das ganze generell so ähnlich wie niemand.

    Folge 2 hat mir nun auch besser gefallen als die erste. Die dumme Isekai-Introduction ist vorbei, nun gibt’s ’ne süße Loli, wertet den Anime gleich auf. Wirklich Fan von der Handlung bin ich jedoch immer noch nicht. Immer noch ziemlich enttäuschend, aber komplett hab ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es zumindest etwas überdurchschnittlich am Ende werden könnte. Und nichts gegen die Adaption bitte, wenn die nicht so gut wäre, würd ich den Anime nicht schauen :D.

    WataTen Folge 2 btw. noch besser als die erste, noch süßer, noch lustiger und noch fragwürdiger. AotS-Kandidat, wenn’s so weiter macht.

    tfw man diese Season noch mehr schaut als letzte. Nachdem Boogiepop und vorallem Shield Hero eher enttäuschend waren und diese mir am Anfang der Season eher wenig Hoffnung geschenkt haben, dass diese Season gut wird, bin ich mittlerweile recht zufrieden. Das liegt wohl vorallem daran dass die restlichen Anime überzeugen konnten.

    Bei Boogiepop hat mich die Erzählweise mit den ganzen unterschiedlichen Zeiten, in denen es spielte, und nicht direkt zusammenden Handlungsfetzen gestört, auch wenn ich es trotzdem noch recht interessant finde. Die Adaption ist zwar auch nicht schlecht, allerdings würde ich sagen, dass es bisher eher die Story ist, die den Anime trägt.

    Anders als bei Shield Hero, der Anime wäre wohl besser, wenn man einfach alle Dialoge streichen würde. Visuell leistet Kinema Citrus nämlich wie erwartet gute Arbeit und Kevin Penkins Soundtrack ist wie erwartet ungeschlagen diese Season. Nur die Story ist ziemlich viel generischer und unlogischer Isekai-shit. Da ist Slime ein weitaus besserer Isekai. Bei ’nem anderen Animationsstudio und Soundtrackkomponisten würd ich’s droppen, hab aber trotzdem noch Hoffnung, dass es besser wird. Gab ja auch hier wieder wie bei Goblin Slayer recht viel Aufregung. Diesmal statt über eine Vergewaltigung, eine falsche Vergewaltigungsanschuldigung. Was das genau Problem sein soll, hab ich zwar nicht verstanden, aber so ein Drama deswegen ist mir eh immer zu dumm. Dem Anime schadet es jedenfalls nicht, dafür hat der aber andere Probleme.

    Während ich also von zwei meiner Topkandidaten der Season enttäuscht war, hat es Egao no Daika geschafft mich positiv zu überraschen. Dürfte der underrateste Anime der Season sein, keine Ahnung, was MAL und so mit ihrer niedrigen Bewertung gegen den haben. Bisher ist es jedenfalls ziemlich interessant und spannend. Auch wenn bisher wohl eher erst das Intro war, und die eigentliche Story jetzt erst los geht. Da man hier ziemlich viel bei der Story spoilern kann, will ich jetzt nicht viel dazu schreiben. Gut, mach ich auch sonst wohl normalerweise nie. Geht um zwei Länder, wovon bei einem eine Loli an der Spitze des Landes steht, das macht es doch schon interessant genug. Außerdem ist der Anime wohl literally „Protect this smile -The Animation“, der Animename passt da ganz gut.

    Ebenfalls ziemlich interessant und mit einem gutem World Building, das Shield Hero leider noch schlechter aussehen lässt, war Kemurikusa. Man darf sich sicherlich nicht am CGI stören, und auch sonst würd ich sagen, dass der Aufbau des Animes eher ungwöhnlich ist, ich fands aber eben dieses Ungewöhnliche recht gut. Wir befinden uns hier in einer völlig unbekannten ziemlich merkwürdigen Welt, die ohne nerviges Infodumping auskommt, und so zwar nicht erklärt wird, aber gerade dadurch interessant ist. In dieser Welt gibt’s bisher nur paar Mädchen, die scheinbar immer wieder gegen irgendwelche Monster kämpfen müssen. Bis dann eines Tages ein Junge auftaucht, der auch zuerst von den Mädchen für eines dieser Monster gehalten wird. Das ganze Setting ist ziemlich mysteriös.

    Weniger mysteriös, dafür für mich sogar noch besser ist WataTen. Oder vielleicht mysteriös in der Hinsicht, dass ich noch nicht vom BKA abgeführt wurde. Nach UzaMaid letzte Season wieder ein etwas zweifelhafter Anime, der mir ziemlich gut gefällt. Sogar hier noch mehr imo, da UzaMaid immerhin recht deutlich mit Comedy überzeichnet war, das ist hier weniger. Trotzdem guter Moe-Anime, dessen Hauptfokus hier auch mehr auf Slice of Life als auf Comedy liegt. Ein bisschen Sorge habe ich zwar noch, wie das in späteren Folgen wird, und glaube sein aktuelles Niveau wird es nicht halten können, aber bisher gehört es für mich sicher in die Top 5 der Season. Doga Kobo liefert einfach wieder hervorragende Arbeit ab. Und gibt auch nichts besseres als Anime, die Polizeisirenen im Hintergrund haben.

    Die fehlen zwar bei Neverland, aber immerhin kann dieser Hypetitel sogar voll überzeugen im Gegensatz zu Shield Hero und Boogiepop. Scheinbar spielt das ganze in der Zukunft und über die Welt weiß man so gut wie gar nichts. Nur über das Waisenhaus, in dem die Hauptcharaktere leben. Bin schon gespannt drauf, wie es weitergeht. Adaptionsmäßig ist es jedenfalls ziemlich gut, und bisher hat die Story noch nicht enttäuscht. Und sollte es auch nicht, wenn ich danach gehe, was ich von Mangalesern gehört hab. Top 3 der Season.

    Zu denen auch Kaguya-sama gehört. Es ist einfach eine verdammt lustige Comedy mit Charakteren, die mir schon direkt in Folge 1 symphatisch sind, Kaguya ist ziemlich süß. An einer Romance ist ziemlich wichtig imo, dass man das Pairing mag, und dies ist definitiv hier der Fall bei mir. Der Erzähler ist ziemlich wichtig für die Comedy, teile die Kritik an ihm daher überhaupt nicht. Das beste Merkmal der Serie dürfte aber die Regie sein, kann mir auch schwer vorstellen, dass der Manga genauso gut ist. Hoffe sehr, es hält sein aktuelles Niveau.

    Und das hoffe ich auch für Endro, um meine Top 3 gleich abzuschließen. Es ist bisher mein AotS, einfach weil es ziemlich niedlich und lustig ist. Allein die ersten paar Minuten sind einfach genial. Und auch ziemlich gut animiert. Nicht nur Doga Kobo, sondern noch mehr Gokumi liefern Animationstechnisch diese Season wieder gutes Zeug. Hoffe, dies bleibt so. Yuri fehlt zwar noch etwas, aber kann mir eher schwer vorstellen, dass Namori an einem Anime ohne Yuri beteiligt ist, daher hoff ich hier auch noch auf mehr.

    Ansonsten schau ich zwar noch weitaus mehr, aber da für jeden Anime was zu schreiben, würde zu viel werden, daher poste ich einfach mal ’ne Liste, wo auch meine Bewertungen drin sind.

    Was mir an der Season etwas fehlt, ist ein klarer Überflieger, ein Anime, der alle anderen in den Schatten stellt. Letzte Season hatte da YagaKimi, davor Starlight, diesmal nichts.
    Positiv hingegen ist mir aufgefallen, dass mal wieder einiges an guten OPs und EDs gibt. Bin mir noch nicht sicher, was da mein Favorit ist, aber ist einiges gutes dabei. Nur Karakuri Circus enttäuscht leider völlig, da war das erste Opening verdammt gut, das zweite ist ziemlich meh. Na ja, passt zur Serie, die auch immer niedriger in meiner Gunst steht.
    Von der Season hab ich auch somit fast alles wohl Folge 1 durchgesehen. Manaria Friends fehlt noch, da das noch nicht gestartet ist. Alles, was nicht auf meiner Liste ist, fand ich jedenfalls zu schlecht zum weiterschauen.

    Edit: Hatte noch vergessen zu erwähnen, dass Smug-Aoi Yuuki (Boogiepop) best girl ist.

    Hab YagaKimi erst mal auf on-hold gesetzt, damit ich das in Ruhe nach der Season irgendwann schauen kann, mit der BD oder so, dafür den Rest aber alles abgeschlossen von dem, was ich geschaut hab.


    SSSS.GRIDMAN: Nach dem am Anfang es noch eher so Monster of the Week mäßig war, kam dann doch mit der Zeit etwas Schwung in die Story. Die größte Stärke liegt aber bei der Serie in den genialen Storyboards, die es schaffen, die Atmosphäre der Serie gut rüberzubringen und sonst auch ziemlich interessant sind. Das Ende ist auch ziemlich gutes Geshitposte. Hätte vor der Season nicht gedacht, dass der Anime mir so gut gefällt, aber mittlerweile würde ich es als einen der besten der Season bezeichnen. Auch wenn es oben an der Spitze, bei der Auswahl der besten Anime der Season besonders eng aussieht. Besonders weil ich nun YagaKimi ja erst mal aufgeschoben hab, würde ich Gridman wohl derzeit als meinen AotS bezeichnen, auch wenn ich es gegen YagaKimi keine Chance haben würde.

    7,5/10

    UzaMaid: Irgendwie war ein bisschen die Luft raus aus der Comedy und auch die Animationen waren zwar immer noch meist solide, aber an Folge 1 kommt nichts mehr ran. Daher macht mir der Anime auch nicht mehr ganz so viel Spaß wie am Anfang, auch wenn ich ihn immer noch zu den besten zähle. Storytechnisch gibts einiges an Entwicklung bei Misha zu sehen und die letzte Folge war auch recht nett mit der Hintergrundstory der Maid, aber sonst so passen die ernsteren Szenen auch nicht wirklich immer rein in die sonst von Comedy dominierte Serie, was sicherlich auch etwas am Lolicon-Thema liegt. Auch wenn die letzte Folge doch schön romantisch war.^^ Die beste Folge der Serie war jedoch wohl Folge 6, die ich hier extra erwähnen will. Nach Folge 1 die am zweitbestenanimierteste Folge von UzaMaid übertrifft es allgemein optisch diese sogar. Die Folge ist auch ziemlich gut gestoryboardet. Eine interessante Nebeninfo ist, dass bei der Folge einige Loli-Hentai-Doujin-Autoren mitanimiert haben. Herausgekommen ist dann so was dabei: https://www.sakugabooru.com/post/show/62218 Wie geschrieben, beste Folge xD
    7,5/10

    Zombie Land Saga
    : Zwar nicht ganz so lustig wie UzaMaid, aber trotzdem einer der besten Comedy-Anime des Jahres. Im Gegensatz zu UzaMaid schafft es dieser sogar auch, die etwas ernsteren Szenen abseits der Comedy ziemlich gut rüberzubringen. Das geht sogar bis in die Detail, wenn vorne irgendwas in der Haupthandlung ist und Tae im Hintergrund irgendeinen shit macht. Und den Preis für die Voice Acting Perfomance des Jahres kriegt Zombie Land auch gleich. Mamoru Miyano ist als Kotaro einfach genial, best boy der Season geht eindeutig an ihn. Zombie Lands OP gefällt mir auch ziemlich gut, bestes OP der Season. Im Gegensatz zu den beiden bereits angesprochenen Anime mochte ich hier das Ende jedoch nicht wirklich, die letzten zwei Folgen haben dem Anime da dann noch den Titel vorläufiger AotS vor Gridman gekostet. War mir dann einfach zu viel dummes Drama und zu wenig Comedy.

    7,5/10


    Tensei Shitara Slime Datta Ken: Definitiv einer der Überraschungen der Season. Mittlerweile ist das Pacing wieder recht gut, gibt eigentlich nicht mehr viele Stellen, wo wirklich Langeweile aufkäme. Die Comedy, die das Ganze auch nicht immer komplett ernst nimmt, sitzt auch ziemlich gut in dem Anime und macht es auch abseits der Action unterhaltsam. Aber auch der Storyaufbau ist eher eigen. Das Ganze erinnert wirklich etwas leicht an Overlord, nur weniger ernst und edgy, und allgemein besser. Mit einer der größten Pluspunkte der Serie ist wohl auch die Produktion, die Charadesigns sind ziemlich gelungen alle und der Soundtrack von Elements Garden ist auch nice.
    7,5/10

    Release the Spyce: Ich mag den Anime. Gute Charadesigns und cooler Soundtrack zusammen mit Yuri-Anspielungen geben dem wohl auch extra Pluspunkte bei mir. Der Anime ist auch wirklich der Höhepunkt an Yuri, ohne wirklich richtig Yuri zu sein, bei der auch zwei Mädchen offen miteinander gehen oder so. Ansonsten bin ich bisher zumindest ein klein wenig enttäuscht. Es ist ganz nett und macht Spaß zu schauen, aber die meiste Zeit ist dann doch zu wenig passiert. Und dann als was passiert, ist es ein extrem schlechter Plottwist und danach alles recht vorhersehbar. Na ja, für die Story schaut man den Anime wohl eh nicht, daher noch verschmerzbar, und Mei konnte ihren Status als best girl festigen, auch wenn eher auf trashige Weise. Die anderen Charakter sind aber auch alle ganz nett, auch wenn mir ab und an manche Charaktere in den jeweiligen Folgen etwas zu sehr im Hintergrund waren. Dafür konzentriert man sich dann zwar auf andere, aber vollkommen optimal find ich das nicht gelöst.

    7/10

    Kaze ga Tsuyoku Fuiteru: Während ich Spyce mag, werd ich hier nicht vollends warm damit. Die ganze Story rund um den Prinzen ist eher dumm imo. Vorallem fällt es den nach keine Ahnung mehr wie vielen Folgen dann endlich mal auf, dass sein Laufstil komplett daneben ist. Und auch sonst reißt mich das Ganbatte einfach zu wenig mit. Es ist zwar interessant zu sehen, wie sie sich abmühen, aber wirklich mitfiebern tu ich nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass der Sport zu wenig im Fokus ist, gute Sportanime brauchen Matches, die über mindestens eine oder zwei Folge gehen und die durch Superkräfte entschieden werden, oder so. Das hier ist da eher Slice of Life. Kein schlechtes, aber an die besten Anime der Season kommt es leider nicht ran. Pluspunkte geben immerhin auch noch die gute Produktion.

    7/10


    SAO 3: Ich hab zwar kein Problem mit Kirito und kann da die Kritik nicht wirklich nachvollziehen, aber so gut wie am Anfang find ich es nicht mehr. Die Schuld liegt da wohl hauptsächlich am Timeskip und dem übersprungenem Content. Dadurch wirkte vieles eher komisch und man kam nicht mehr so richtig hinterher. Da hat dann einfach zu viel gefehlt, die neuen Charaktere wie Kiritos Lehrerin waren dadurch auch eher schlecht charakterisiert und eigentlich nur am Rande da. Mitfühlen konnte man nicht. Auch eine Szene mit Kirito und seinen Blumen wirkte wohl vorallem durch den Timeskip eher merkwürdig und überdramatisiert, statt dass gut. Irgendwie alles war etwas wackelig. Zum Glück ist nun aber ein neuer Arc, der den alten hinter sich lässt. Da ist dann Raum wieder zur früheren Qualität zurückzukehren. Auch wenn ich mich schon auf ’ne Menge Slice of Life und Adventure gefreut hatte, bis der Timeskip kam. Vor dem Skip den vielen Infodump hätte man auch etwas kürzer fassen können, allgemein jede Stelle mit Kiritos Harem war bisher einfach nur unnötig. Wobei ich durchaus recht angetan von der ganzen KI-Backstory bin und sie interessant finde, die Infodumpfolgen daher auch nicht grundlegend schlecht fand. Allgemein ist das auch ein Aspekt an SAO den ich mag, VR und KIs, durchaus zwei sehr interessante Konzepte, denen sich der Anime widmet. Erwähneswert ist wohl sicherlich die Vergewaltigungsszene, eigentlich ziemlich dumm und unnötig, hat die Adaption hier alles richtig gemacht. Schön übertrieben trashig dargestellt mit jeder Menge Animation machten die Szene dann doch recht trashig unterhaltsam. Da lieferte SAO eigentlich sogar mehr als Goblin Slayer. Bisher jedenfalls ist S3 immer noch klar nach Mother’s Rosario das beste, was SAO hervorgebracht hat.

    7/10


    Bunny Girl
    : Okay, erster Arc war eindeutig der schlechteste, danach wars aber ganz okay, teilweise sogar recht nett. Begeistert bin ich aber trotzdem von dem Ding nicht so, aber kann man schauen. Der ganze Anime wäre ohne pseudowissenschaftlichen Bullshit jedoch auch sicherlich noch mal besser gewesen. Dafür sind auch hier sind die guten Produktionswerte bei den Animationen definitiv ein Pluspunkt.

    6/10


    Double Decker: Okay, das wurde zum Ende hin noch mal richtig interessant mit einigen absurden Plottwists, aber auch der Anime ist irgendwie nicht so ganz hundertprozentig mein Fall. War stellenweise zwar unterhaltsam, aber an vielen Stellen einfach noch nicht abgedreht genug, als dass es über die Fehler in der Story hinwegtäuschen könnte.

    6/10


    Karakuri Circus: Hier kann ich eigentlich leider nur @Hibaris Befürchtungen zumindest zum Teil bestätigen. Hoffe, das Pacing wird nun wieder normal, aber die letzten Folgen waren da schlimmer als bei SAO, aktuellste jedoch noch nicht gesehen. Und dabei hatte der Anime kurz vorher angefangen, mir richtig Spaß zu machen. Während ich am Anfang noch Probleme hatte, das ganze ernst zu nehmen, war da dann eher der Unterhaltung gewichen und über Logik hab ich nicht mehr ganz so sehr mich gekümmert. Stattdessen hab ich mich auf die coole Puppenaction gefreut. Das ist mittlerweile leider etwas verflogen, aber hoffe der Anime schafft es noch, wieder gut zu werden. Das Opening ist btw. hier auch ziemlich nice.

    6/10


    Anima Yell!
    : Hat mit Folge 8 durchaus gezeigt, was es drauf hat, dessen zweite Hälfte wie auch schon das Ende von Folge 3 gehört sicher mit zum besten, was die Season hat. Nur leider war der Rest der Show eher meh. Einfach zu sehr 4-Panel und die Witze waren auch irgendwie so, dass man über die Dummheit der Witze selbst gelacht hat. Was ich nicht mal wirklich negativ ankreide xD. Aber daneben gabs halt auch zu viel Comedy, die kein bisschen gezündet hat, z.B. irgendwelche absolt blöden Wortwitze, die keiner versteht, der nicht Japarner ist. Auch war das Ende mir einfach viel zu enttäuschend, hätte das noch mal schön Sakuga abgeliefert, hätte ich die Serie sicher besser gefunden, und es gab auch etwas Sakuga, aber dafür, dass dies ihr großer Auftritt war, war das zu wenig. Da waren Stellen mitten in der Serie auch besser. Und auch wenn ich Doga Kobo weiterhin sehr mag, animationstechnisch war’s dann auch eher nur noch enttäuschend ab der Hälfte des Anime bzw. nach der sehr guten achten Folge halt. Wobei auch nicht alles nach Folge 8 schlecht war, dass der Anime mehr Yuri wurde, gehört definitiv zu den guten Teilen, aber selbst da war die achte Folge am besten :D

    5,5-6/10 (noch nicht ganz sicher)


    Tonari no Kyuuketsuki-san: Auch der Anime hat leider trotzde Yuri deutliche Schwächen, die auch zum Teil damit zusammenhängen, dass es eine 4-Panel-Mangaadaption ist. Zum anderen Teil ist es aber auch oft einfach nur langweilig. Die Witze sind viel zu oft nicht lustig, was den Anime im Comedy-Aspekt schon mal schlechter aussehen lässt als Anima Yell!, das durchaus unterhaltsam war. Auch haben wir hier die Reinstform an Slice of Life, eine Story oder ein ungefähres Ziel oder Motivation oder irgendwas in der Richtung gibt es nicht. Aber ich würde den Anime trotzdem als ganz okay bezeichnen, Es ist jetzt auch nicht nur Langweile und manche Witze zünden auch und hier und da ist es auch einfach ganz nettes Slice of Life. Intressant ist der andere Ansatz, was die Produktion angeht im Vergleich zu Anima Yell!. Während letzteres mit einigen ziemlich guten Sakugaszenen glänzt, dafür der Rest aber eh meh animiert ist, ist es bei Tonari eigentlich alles ziemlich bis zum Ende hin grundsolide, ohne aber nun mit sonderlich viel zu glänzen. Insgesamt fand ich den Anime aber eher schlechter als Anima Yell.

    5,5/10


    Ulysses: Toller Trash, gerade zum Finale hin noch mal richtig schön eskaliert. Definitiv unterhaltsam mit gutem Soundtrack, nur leider mit ziemlich schlechten Animationen.

    5,5/10


    Fairy Tail: Guter Soundtrack, schlechte Animationen sinds auch hier. Ansonsten ist es ganz okay, Mavis Backstory mochte ich jetzt zwar nicht wirklich (aktuellste Folge noch nicht gesehen), aber sonst war die Staffel bisher recht in Ordnung.

    5/10


    Goblin Slayer: Das Finale gab hier noch mal schön Action und hat den Anime daher sogar etwas aufgewertet, aber ansonsten fand ich es einfach nicht wirklich gut. Viel zu oft zu langweilig, zu repetitiv, ohne Story und mit einem Hauptcharakter, der Autismus hat. Und irgendwie hat die Season wirklich zu viele Anime mit gutem Soundtrack.

    4,5/10


    IrozzzZzzzuku: Während Goblin Slayer stellenweise langweilig ist, ist der hier wohl ununterbrochen todlangweilig. Nachdem Kohaku eingeführt wurde, dachte ich, es würde nun mal endlich interessant, aber der Zug (iirc), der durch Klassenzimmer fuhr, stellte sich als reinen Bait raus, im Rest der Show passierte einfach nichts, absolut nichts. Und wenn was passierte, dann schlechtes Drama. Optisch gibt’s einen Pluspunkt, ansonsten die größte Enttäuschung der Season und der größte Ratingdrop nach Folge 1.

    4/10


    Conception: Es ist schlecht, aber hat mich dann doch ab und zu ganz gut unterhalten. Mag vielleicht daran liegen, dass ich den Anime mit zwei anderen Leuten zusammen geschaut hab, aber ’ne 1,5/10, die ich dem ursprünglich gab, ist es nicht mehr. Und auch den Preis für den schlechtgeschriebensten Anime nehme ich zurück, aber dazu dann unten mehr.^^

    3,5/10


    Ore ga Suki nano wa Imouto dakedo Imouto ja Nai: Der Preis geht nämlich an ImoImo. Der Anime schafft es nicht nur die schlechtesten Zeichnungen/Animationen zu haben, die ich gesehen hab, sondern auch das schlechteste Writing. Typische ImoImo-Folge: Irgendwas ist los, weswegen einer der weiblichen Charaktere beim MC aufschlägt, der Reihe nach kommen nun auch noch alle anderen Charaktere zu ihm, aus vollkommen nicht vorhandenen Gründen. 10/10 Writing. Immerhin hab ich nun einen Anime, der würdig ist, den Platz des schlechtesten Anime, den ich komplett geschaut hab, einzunehmen.

    Will mir die 1/10 für noch schlechteren Shit aufheben (falls das überhaupt möglich ist) und außerdem die Unfähigkeit bei den Zeichnungen war zumindest ab und zu lustig, was ich dem Anime aber auch nicht wirklich zugute halten will, und auch nur daher:1,5/10

    Neue Season, yay.

    Boogiepop wa Warawanai: Hat es tatsächlich geschafft, zu dem Anime zu werden, von dem ich am meisten erwarte. Wenn das Source-Material dem Hype hier gerecht wird, kann das sicher zum AotS werden. Mit Shingo Natsume hat man jedenfalls schon mal einen sehr fähigen Regisseur an Board.

    Yakusoku no Neverland: Scheint so mit einer der gehyptesten Manga gerade zu sein, daher hab ich auch hier hohe Erwartungen. CloverWorks kann auch durchaus gute Animationsarbeit abliefern. Dass der Charakterdesigner und Animationsregisseur Shimada Kazuaki zuvor bereits an teils exzellent animierten wie Serien Idolmasters und Yama no Susume gearbeitet hat, ist ein weiterer Grund auf nettes Sakuga zu hoffen. Und mit Kanbe Mamoru hat man auch einen interessanten Regisseur, also vom Team her ist Potenzial da.

    Shield Hero: Da ich gerade bei gehypten Source-Materials war, bleib ich auch noch da, nur springe von Manga zu Light Novel. Nachdem mich Slime die letzte Season schon etwas überrascht hat, hoffe ich doch, das setzt sich nun fort und auch hier wird der Anime trotz dem vorbelasteten Isekai Tag wieder gut. Meine Erwartungen sind jedenfalls hoch, auch weil Kinema Citrus mich bei allen drei Anime, die sie zuletzt gemacht haben, extrem überzeugt haben. Und dann wieder mal Kevin Penkin als Soundtrackkomponist, wird schwer für andere Anime zu verhindern, dass zumindest der Titel Soundtrack of the Season hieran geht.

    Kaguya-sama:
    Hab einiges Gutes über den Manga gehört und der Regisseur ist top, daher hoffe ich hier auch auf was ziemlich Gutes.

    Watashi ni Tenshi ga Maiorita!
    : Yuri-Anime von Doga Kobo, kommt natürlich sofort auf die Liste :D

    Endro!: Yuri-Anime von Gokumi, kommt natürlich sofort auf die Liste :D (Vom Produktions-Team her sogar ziemlich interessant.)

    Mahou Shoujo Tokushusen Asuka: Mahou Shoujo mit Edge, SIte hab ich ausgelassen, kann ich ja nun hier nachholen.

    Revisions
    : Neuer Anime von Taniguchi Gorou (Code Geass), also eigentlich interessant, nur das Studio das bisher keinen richtigen Anime alleine gemacht hat und deren Co-Produktionen absoluter Schrott wie Urahara sind, macht mir mehr als nur Kopfzerbrechen, aber reinschauen kann man ja mal.

    Kouya no Kotobuki Hikoutai: Ich war gerade bei interessanten Regisseuren und shittigen Studios, richtig? Aber da Mizushima noch interessanter ist als Taniguchi muss ich wohl auch hier planen, zumindest mal reinzuschauen.

    Egao no Daika: Mal ein Anime von Tatsunoko, der nicht schon auf dem ersten Blick nach Shit aussieht, wird also zumindest reingeschaut.

    Girly Air Force: Regisseur von Symphogear, Studio von Symphogear, sieht irgendwie auch etwas danach aus, aber Trailer ist leider ziemlich shit, daher null Erwartungen dran. Am Ende ist die Story auch von jemand anderem und der geniale Soundtrack von Elements Garden mit den ganzen guten Insert Songs wird auch fehlen, auch wenn der Ersatz beim Soundtrack sogar gar nicht so schlecht ist. Aber da ich letzte Woche erst Symphogear S1 gerewatched hab, nutz ich dies an der Stelle einfach auch, um eine klare Empfehlung für Symphogear auszusprechen, falls man die Serie noch nicht gesehen hat.^^

    Kemurikusa: Neuer Anime von Tatsuki in derselben Season, in der Kemono Friends 2 läuft, lel. Könnte aber recht interessant werden, werd auf jeden Fall mal reinschauen. Auch wenn ich jetzt nicht vom Kemono Friends Hype mitgerissen wurde, ist es durchaus möglich, dass der hier zumindest nett wird.

    Dororo: Eine Adaption von einem Tezuka-Manga, bisher hat mich da zwar noch nichts überzeugt von und bei so alten Sachen bin ich extrem skeptisch, aber mal schauen, vielleicht werd ich ja überrascht.

    Lord El-Melloi II Case Files
    : Ist der Type-Moon-Anime, von dem niemand sprach. Troyca ist durchaus kein schlechtes Studio und von der Vorlage hab ich jetzt auch nicht so viel schlechtes gehört, daher kann man wohl Hoffnung haben, dass es nett wird.

    Ansonsten freu ich mich natürlich noch auf Mob Psycho 2, das Animationstechnisch hoffentlich an S1 anknüpfen kann. Und mit Slime, Kaze ga Tsuyoku Fuiteru, SAO, Fairy Tail und Karakuri Circus gibts ja auch noch ein paar aus der letzten Season, die weiterlaufen.

    btw. warum existiert ab nächster Season so was wie Virtual-san wa Miteiru, wann ist Anime und Japan falsch abgebogen, dass es dazu kommen konnte …

    Edit: Fast vergessen, zu Boogiepop, Hibari , ich gehe davon aus, dass der Anime so 16 oder 17 Folgen haben wird. Normalerweise kostet ein Anime bzw. eine Season bei Wakanim 10€ (bzw. Credits), Boogiepop jedoch 15€.

    Ach, und nur nebenbei, falls wer Interesse an den Simulcasts auf AoD hat, nur noch bis morgen gibt’s (wie jedes Jahr) da ein Angebot, bei dem man ein 6 Monate Abo zum Preis des 3-Monatsabos bekommt.

    Keine Ahnung, ob nun ein gegliedertes Schulsystem oder eine Gesamtschule besser ist, weshalb ich auch nicht sagen würde, dass dies so klar erkennbar ist. Da ich das Thema auch recht interessant finde, hab ich auch mal dank Google vom Bundestag das gefunden: https://www.bundestag.de/blob/…/wd-8-231-06-pdf-data.pdf Ist zwar schon ein dutzend Jahre alt, aber als kleiner Überblick über das pro und kontra der Schulsysteme ist es auch heute noch brauchbar.

    Konservativ ist aber nicht per se was schlechtes und progressiv kann auch in Wahrheit regressiv sein. Was nun wirklich das beste ist, bleibt bei vielen Dingen eine Sache der politischen Meinung. Sicherlich mag es Themen geben, bei denen es einfach nicht angemessen wäre, sie in der heutigen Zeit beizubehalten, aber nun allein von den Beispielen würde ich die Hälfte nicht grundsätzlich einfach als schlecht abtun.

    Nur kurz zu Trump. Ja, jemand mit so niedriger Intelligenz, dass er sich nur auf Grundschulniveau ausdrücken kann, schafft es erfolgreicher Unternehmer zu werden, hat eine eigene Fernsehshow und wird Präsident. Das ist nicht sehr wahrscheinlich, egal wie viel Vitamin B du hast. Wenn man sich alte Interviews von ihm anschaut, hört man auch eine andere Sprache von ihm. Also entweder hat er sich vor ein paar Jahren den Kopf gestoßen und seine sprachlichen Fähigkeiten und auch nur die (neben natürlich offenkundigen Charaktermängeln) wurden dabei in Mitleidenschaft gezogen oder es steckt extremes Kalkül dahinter. Irgendwie netter Zufall, aber gestern erst wurde auch von einer Sprachwissenschaftlerin in Hart aber Fair so etwas Ähnliches gesagt. Gerade solch ein Sprachstil spricht die Leute an, ob man es mag oder nicht. Und für ihn hat es sich ja durchaus ausgezahlt, er wurde gewählt. Dass er daher extra so redet, die Vermutung gibt es durchaus. Genauso wie es Psychologen gibt, die der Meinung sind, dass es eher wahrscheinlich ist, dass er tatsächlich einen hohen IQ hat.

    Trumps Charaktereigenschaften sind natürlich eine andere Sache.^^

    Bastet

    Zum einen gibt es einen Unterschied zwischen Positionen in Unternehmen und in der Politik. Ich schrieb ja bereits, dass Kapitalismus cool ist. Wenn jemand keine Ahnung hat, macht das Unternehmen minus, das Problem löst sich von selbst. In der Politik ist es schwieriger einen Idioten zu erkennen. Politische Gegner werden ja eh auch generell gern schnell zum Idioten ernannt. Zum anderen wie hoch ist der Anteil derer, die es nur dank Vitamin B so hoch schaffen und deren eigene Intelligenz keinen Einfluss hat? Ich würde sagen gering. Vitamin B kann ein Entscheidungsfaktor sein, jedoch sicherlich nicht der einzige. Dies hängt schon damit zusammen, dass das eigene soziale Umfeld meist in etwa auf derselben Ebene sind wie man selbst. Ein Studierender hängt mit anderen Studierenden ab, ein Arbeiter mit seinen Kollegen. Erfolgreiche Eltern haben mehr Geld und legen mehr Wert auf die Bildung und sorgen so für die bestmöglichen Vorraussetzungen, damit das Kind sich auch bestens entwickelt. Am Ende bleibt ein kleiner Teil übrig, der statistisch nicht relevant ist. Aber ich bin in der Diskussion auch bewusst eher nur bei CEOs und der Führungsebene von Unternehmen geblieben, da wenn man anderes nimmt, die Grenzen nicht mehr ganz so stark sind. Aber das trifft dann auch in dem Fall auf den Frauenanteil zu, der dann nicht mehr ganz so gering ausfällt, oder es gibt andere Gründe für einen niedrigeren.


    Der durchschnittliche IQ eines US-amerikanischen Präsidenten dürfte ziemlich hoch sein. Ebenso der von Trump, falls du darauf hinaus wolltest^^.



    Ich hab nie gesagt, dass es die alleinige Schuld der Frauen sei. Eine Gegenfrage, ist es die Schuld der Männer? Warum ist es überhaupt jemandes Schuld? Oh, und Alleinerziehende darein zu bringen, ist nicht nötig. Klar ist für die die Situation ganz besonders schwer, aber es bezieht sich auf alle Frauen (im Durchschnitt).


    Ich bin mir immer noch nicht sicher, was du aussagen willst. Dass Hauptschüler genauso intelligent sind wie Gymnasiasten? Das wäre natürlich falsch. Ansonsten bringt der IQ einiges mit, das dort geprüft wird, das auch für den beruflichen Erfolg benötigt wird und Studien zeigen eine Korrelation zwischen diesem und dem IQ.


    Du kannst für einen IQ-Test lernen, wenn da sehr stark ähnelnde Aufgaben drin vorkommen wie die, die du gelernt hast, und zwischen dem Lernen und dem Test kein Jahr oder halbes Jahr auseinanderliegt. Und selbst da wird aus einem Idioten natürlich kein Genie, sprich es gibt eine Grenze wie sehr man sich verbessern kann. Man kann seinen IQ nicht dauerhaft steigern. Und natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen richtigen Tests von Psychologen und sonstigen Intelligenz-Tests. Studien für deren Ergebnis es sogar auch noch weitere unterstützende Anhaltspunkte gibt neben der Studie selbst, könnten auch einfach richtig sein. Deine Erklärung überzeugt mich jedenfalls absolut nicht, dass dies nicht der Fall ist.


    Das Testsystem ist auch nicht sinnvoll, wenn du es auf eine Bevölkerung anwendest, die weder schreiben noch rechnen kann und dies dann mit unseren westlichen Werten gleichsetzt. Für Vergleiche zwischen Ländern eignet sich der IQ nur bedingt. Wobei, vollkommen nicht rassistische Äußerung, es sind Idioten, die dort leben. Fehlende Bildung, Armut, Unterernährung, kein sauberes Trinkwasser, Krankheiten, all dies behindert die Entwicklung des Gehirns. Ich würde es daher durchaus für realistisch halten, dass deren Intelligenz dadurch im Durchschnitt geringer ist. Aber die 70 sind dann trotzdem etwas zu niedrig, dürften auch zum großen Teil von der Kultur abhängen und nicht vollständig von der tatsächlichen Intelligenz.

    Frauen bekommen in der Regel weniger Gehalt, da sie öfter in sozialen Bereichen tätig sind. Auch hier könnte man das Pferd von hinten aufzäumen und Sozialberufe schlicht und ergreifend mal die Würdigung zukommen lassen, die sie seit langem verdient hätten.

    Jein, das hängt dann mit der Statistik zusammen und ob dies schon rausgerechnet wurde oder nicht. Selbst wenn man alles rausrechnet kommt man aber noch auf einen kleinen Unterschied. Die genaue Höhe weiß ich nicht mehr, aber wirklich viel ist es nicht und auch viel einfacher mit anderen Einflüssen, wie dass Frauen z.B. weniger durchsetzungsstar, bei Gehaltsverhandlungen sind bzw. mehr geneigt auch bei einem geringeren Gehalt ja zu sagen, zu erklären. Oder andere Gründe, der Unterschied ist halt so niedrig, dass es wirklich vieles sein kann. Gerade was das angeht, stimmt der Satz "vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" schon etwas. Trotzdem hält das keine Zeitung davon ab, groß zu schreiben, Frauen würden für die gleiche Arbeit 20% weniger bezahlt und von Männern diskriminiert beim Gehalt. Interessant ist da auch ein Artikel, den ich letztens gelesen hab (weiß nicht mehr wo, könnte Guardian gewesen sein, jedenfalls irgendwas Englisches). Die hatten immerhin den Grund selbst erkannt, nur war deren Lösung, dass Männer dann einfach deshalb freiwillig auf einen Teil ihres Gehalt verzichten sollen. Ja, ne, so sollte das nicht funktionieren.


    Aber ja, Sozialberufe kann man durchaus aufwerten, nur dann bitte das Thema abseits vom Gender Pay Gap betrachten.

    Hängt mit oberem Punkt zusammen. In Sozialberufen und normalen Büroarbeiten wird dir niemand einen IQ-Test vorsetzen, in MINT-Fächern und BWL schon.

    Das heißt nicht, dass sich Frauen in diesen Berufen weniger darauf vorbereiten, sie sind bloß im Allgemeinen weniger weiblich dominiert.

    Immer noch etwas weithergeholt. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass sich deswegen Männer mehr vorbereiten, nur um irgendeinen IQ-Test für 'nen Job zu bestehen, deswegen allzeit super vorbereitet sind und dies alles auch noch bei so vielen Männern in so großem Ausmaß stattfindet, dass es Studien dazu verfälscht. Btw. BWL ist eigentlich recht ausgeglichen von den Geschlechtern^^. Zudem, ich weiß wirklich nicht, was ihr alle für Tests gemacht habt, aber die Möglichkeiten, sich darauf vorzubereiten, werden hier imo etwas überschätzt. Normalerweise sollte nicht viel mehr Abweichung als +-10 möglich sein. Einzelfälle bei denen es anders ist, mag es geben, spielt aber für die Statistik keine Rolle.

    Aber statistisch gesehen liegt der Großteil eben im Mittelfeld.

    Demnach könnte der Großteil mit Förderung / Möglichkeit Matura und vielleicht einen Hochschulabschluss absolvieren, wenn sie das möchten.


    Menschen, die einfachen Arbeiten nachgehen, besitzen meist eine niedere Schulbildung oder haben allgemein auch Pech gehabt.

    Und in Hauptschulen legt man idR weniger Wert sich auf diese Art von Vorstellungsgesprächen und Studieneingangstests vorzubereiten.

    Ja, nur der Durchschnittsiq eines CEOs dürfte sich über dem Mittelfeld bewegen. Und auch bei anderen Berufen, ist eine Art Kurve zu sehen. Wobei ich mir nicht mal wirklich sicher bin, was du mit diesem Absatz sagen willst. Klar, die meisten Menschen liegen im mittleren IQ-Bereich und mann muss auch nicht hochintelligent sein, um zu studieren. Theoretisch stehen den meisten Menschen auch alle Berufswege offen. Nur ist die Wahrscheinlichkeit ein CEO zu werden für einen mit einem IQ von 100 geringer als für einen mit 130.


    Ja, und Kinder mit niedrigerem IQ gehen eher auf die Hauptschule als aufs Gymnasium. Und wie geschrieben, die Möglichkeiten, sich auf einen IQ-Test vorzubereiten und der Umfang in dem es getan wird, wird hier ziemlich überschätzt.


    Ich meine, das ganze Thema ist schwierig, weshalb ich auch eigentlich kein so großer Fan vom IQ bin. Der IQ ist keine Bewertung zum Wert oder Nützlichkeit eines Menschen, schon gar nicht von Einzelpersonen. Er hat aber eine statistische Aussagekraft.

    Zitat von Firebird97

    Statt beim Unterschied im Ergebnis zwischen Männern und Frauen nur simpel Diskriminierung zu sagen, sollte man sich eher tatsächlich mit den Gründen für diese Unterschiede befassen.

    Hab ich doch?

    Das war eher allgemein gehalten^^. Ich glaube, ich drifte auch wohl an noch weiteren Stellen da ab, wo es sich nicht auf dich bezieht.

    (Und als Antwort auf die anderen)

    Was nun am besten ist, um ein Unternehmen erfolgreich führen zu können, weiß ich nicht. Kapitalismus ist cool, wenn Unternehmen durch mehr Frauen mehr Gewinn machen, werden auch mehr Frauen in hohe Unternehmenspositionen kommen. Kein Grund, dies mit Quoten irgendwie erzwingen zu wollen, vor allem da es auch Studien gibt, die aussagen, dass solche Quoten eher negative Auswirkungen haben. Mehr Frauen in Führungspositionen können durchaus einen positiven Beitrag leisten, nur ist dies nur der Fall, wenn sich diese Frauen auch selbständig durchsetzen.

    Das ganze hat auch nichts damit zu tun, dass eher weibliche Eigenschaften "schlechter" wären, sie sorgen nur nachvollziehbarer Weise dafür, dass weniger Frauen in Führungspositionen sind oder, um andere Beispiele zu nennen, weniger Gehalt bekommen (sobald man mal den tatsächlichen Unterschied errechnet hat) oder mehr Geld für pinke Produkte ausgeben. Dafür gibt es andere Bereiche, in denen man sagen kann, Frauen wären besser. Und das Ganze ist nur eine Erklärung für die aktuelle Situation, keineswegs soll es jemanden abhalten, das zu tun oder zu versuchen, was er will, es bezieht sich ja auch nicht auf Einzelpersonen.

    Wirklich wünschen würde ich, denke ich, aber so was wie CEO oder so weder meinem hypothetischen Tochter noch Sohn. Vermute, dass dies nicht wirklich das beste für die seeelische Verfassung ist. Da dann eher lieber einen guten und sicheren Job ein paar Ebenen niedriger als den Stress, ein Unternehmen führen zu müssen.


    Also ich bin jetzt auch nicht der allergrößte Fan von IQ, wenn es darum geht, über die Intelligenz von einzelnen Personen zu urteilen. Jedoch besitzt es eine statistische Relevanz. Menschen mit niedrigerem IQ gehen eher einfacheren Arbeiten nach, welche mit hohem komplexen, wozu die Leitung eines Unternehmens gehört. Wie geschrieben statistisch, irgendwelche Extrembeispiele von schwankenden IQs ändern genauso wenig daran wie es auch klar ist, dass der IQ nicht ein absolutes Aussageinstrument ist, welchen Job man machen kann.

    Dass Männer sich einfach generell mehr auf so was vorbereiten als Frauen ist zum einen imo recht weit hergeholt ohne wirkliche Grundlage, andererseits würde selbst das einen weiteren Grund geben, warum Männer eher in Führungspositionen sind. Da Männer auch höhere Spitzen in der "Dummheit" haben und der Durchschnittsiq bei beiden Geschlechtern auch gleich ist, lässt diese Erklärung jedoch noch merkwürdiger erscheinen. Dass es im Durchschnitt einfach so ist, dass die IQ-Spitzen bei Männern extremer sind, ist da naheliegender. Und Männer und Frauen damit zu vergleichen, dass es auch einen Unterschied zwischen Amerikanern und Afrikanern gibt, ist auch unsinnig. Hier liegt es einfach am Unterschied in Bildung und Kultur, das kann man nicht auf die Geschlechter übertragen, die beide im gleichen Land aufwachsen und die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu Bildung haben. Noch mal, so viel Bedeutung würde ich dem Ganzen auch nicht zumessen, es ist eigentlich unwichtig, nur eine kleine Relevanz hat es dann eben doch. Wenn man sich mit den Unterschieden zwischen den Geschlechtern befasst, sollte man die Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht völlig abtun. Und der IQ ist ja nicht das einzige, was im Artikel, den ich verlinkt hab, genannt wird, falls man doch sehr an ihm zweifeln sollte. (Natürlich war seine Erfindung bereits rassistisch und sexistisch, nur um Frauen und Schwarze zu benachteiligen, und dies hält bis heute an. So einfach kann man es sich auch machen.)


    Mir geht es nicht darum, dazulegen, dass Männer irgendwie besser sind, sondern dass festgeschriebene Maßnahmen, die eine Gleichbehandlung (Unterschied zur Gleichberechtigung) zum Ziel haben, heutzutage unnötig sind und mehr schaden als helfen. Statt beim Unterschied im Ergebnis zwischen Männern und Frauen nur simpel Diskriminierung zu sagen, sollte man sich eher tatsächlich mit den Gründen für diese Unterschiede befassen. Auf der anderen Seite sagt ja auch nicht wirklich jemand, Männer werden von Polizei und Justiz diskriminiert, weil mehr Männer im Gefängnis sind. Eine Aufsichtsradquote oder Frauenquote in der Politik kann ich noch akzeptieren, halte beides zwar für Schwachsinn, aber wirklich viel Schaden entsteht dadurch nicht. Nur etwas Sorgen bereitet mir dann trotzdem, in welche Richtung sich das noch entwickeln wird.


    Und ich will auch nicht verneinen, dass es noch Diskriminierungen gibt, wie ja bereits geschrieben. Nur sehe ich mehr Anhaltspunkte für andere Gründe für die Geschlechtsunterschiede als wirkliche Beweise für eine Diskriminierung, die dafür sorgt.

    Na wenns dir um den Klimawandel geht, dann trägt China zu dem genauso bei, auch wenn wir aus der Kohle aussteigen. Und welchen großartigen Fortschritt sollen Atomkraftwerke denn noch machen?

    Na ja, ist dann aber wieder anderes Thema. Dass China auch aus der Kohle aussteigen sollte, ist aber klar. Trotzdem kein Grund, dass wir es nicht vorher tun.

    Öh, weniger radioaktiver Abfall, höhere Energieerzeugung, höhere Sicherheit. Gibt ja durchaus Konzepte wie z.B. die bereits angesprochenen Flüssigsalzreaktoren.

    Auf welchem Kontinent liegt denn Tschernobyl? :unsure: Die Folgen für Menschen und Natur kleinzureden ist allenfalls als zynisch zu bezeichnen. Die "nur" 4000 Toten, die es dort gab (falls diese Zahl stimmt) würden sich in einem dicht besiedelten Gebiet wie Deutschland wohl vervielfachen.

    Ah, ja, war ein Denkfehler bei dem ich einfach Europa nur das westliche Europa mitgedacht hab bzw. auch an die heutige Situation und Fukushima, das ja ganz sicher kein Europa ist^^. Trotzdem sind heutige Reaktoren weitaus sicherer gebaut und auch Verstöße gegen die Sicherheitsvorschriften, die die Katastrophe mit verursacht haben, seh ich allgemein als unwahrscheinlicher an. Und wenn es zynisch ist, dass mir 4000 Tote in 50 Jahren, wobei es nicht sicher ist, sogar eher unwahrscheinlich, dass sich das so regelmäßig wiederholt, lieber sind als die über 20000 Toten allein in Europa regelmäßig pro Jahr, dann okay, ist es halt so. Und die Natur? Tschernobyl ist quasi zum Naturschutzgebiet geworden. Und ich bin mir nicht sicher, wie viel mehr Opfer es in Deutschland gegeben hätte. Spielt aber auch nicht so eine große Rolle, da so etwas wie Tschernobyl extrem unwahrscheinlich sich wiederholen wird und es wie geschrieben schon fast die schlimmstmögliche Katastrophe war. Zum Vergleich, Japan hat einen Toten. Ich bin nun nach dem letzten Video, das so sehr abgelehnt wurde, nicht sicher, ob es was bringt, aber ich lass auch mal zu dem Thema eins da, einfach nur falls sich jemand für interessiert. (diesmal eher weniger aus Faulheit und einfach nur weil ich's interessant fand xD)

    Die 4000 sind btw. von der UNO, der WHO und der Internationalen Atomenergie-Organisation und sind wohl das seriöste und verlässlichte, was der realen Zahl nahekommt. Die Zahl der Kohletoten könnten auch leicht biased sein, aber sie sind dennoch ein ungefährer Überblick und auch hier das beste, was ich finden konnte. Und ich will auch nicht sagen, dass sie nicht stimmen. Die Zahlen stammen von einer Studie, die von Umweltorganisationen in Auftrag gegeben wurden.

    Herzgold  
    1. Ich halte die AfD auch nicht für eine gute Protestpartei, aber imo siehst du das Ganze etwas zu einfach. Aber da wir ja eh schon mal über die AfD diskutiert haben, lass ich das Thema hiermit auch sein.
    2. Ist mir etwas zu viel, um da wirklich drauf einzugehen, daher überspring ich es, tut mir leid.

    3. Ja, ein Video mit dem Titel Why Capitalism is a Success (and why Socialism isn’t) trägt nichts zu einer Diskussion bei, in der es um genau dasselbe Thema geht. Ich meine, ich geb zu, dass ich recht lazy war und fand, das Video wäre recht passend und informativ zur Disskussion. Und ich kann auch verstehen, wenn man sich wegen einer dummen Diskussion keine 40 Minuten Video ansehen will, aber die Erklärung ist irgendwie recht lahm. Na ja, vielleicht interessiert das Video ja noch jemand anderen hier.
    4. Oder, ganz verrückte Erklärung, es gibt andere Gründe, warum beispielsweise weniger Frauen eine hohe Führungsposition haben. Wie wäre es mit, Männer haben im Durchschnitt (!) höhere IQ-Spitzen, sind psychologisch generell besser für Spitzenpositionen geeignet (z.B. durch eine höhere Risikobereitschaft, Machthungriger) und arbeiten mehr (nicht in der Bedeutung, dass sie fleißiger sind, sondern, dass Frauen eher Teilzeit arbeiten usw.) um einfach drei Gründe zu nennen, die mir spontan einfallen würden.
    5. Ich sehe die Zukunft eher bei Elektroautos, alleine schon wegen der Infrastruktur fürs Tanken/Aufladen. Für Elektroautos lässt sich weitaus einfacher ’ne Tanksäule aufstellen als für Wasserstoff, selbst von zu Hause ist das Aufladen möglich. Elektroautos haben bereits einen zeitlichen Vorsprung, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob sich der aufholen lässt. Die Batterieherstellung dürfte Elektroautos jedenfalls nicht wirklich behindern.



    Gucky  
    Das mit der Sonne ist auch nur eine Möglichkeit, die ich für die Zukunft sehe, nicht für die nächsten paar Jahrzehnte. Aber solange dürfte es halt auch kein Problem darstellen, das Ganze zwischenzulagern.

    Was hat die Tatsache, dass China Kohlekraftwerke baut, damit zu tun, dass sie auch Atomkraftwerke bauen und daher da für technlogischen Fortschritt sorgen kann?

    Unfälle bei Kernreaktoren halte ich für das eher kleinere Problem im Vergleich zum Müll. Bisher gab es so einen schwerwiegenden Unfall nur zweimal und bei beiden ist die Unfallursache kein wahrscheinliches Szenario für Europa. Zudem fraglich ist, wie schlimm die Katastrophen überhaupt waren. In Japan kommen die meisten Toten von einer überhasteten Evakuierung, von der radioaktiven Strahlung starb bisher 1. Tschernobyl, was eigentlich fast das schlimmstmögliche Szenario darstellt, forderte 4000 Todesopfer. Währenddessen sterben durch Kohlekraft 23 000 Menschen in Europa, pro Jahr. Da nützen die besten Filteranlagen nichts.
    Natürlich ist CO2 dafür nicht verantwortlich, ich wollte auch nicht sagen, dass es besonders giftig ist. Aber Kohle ist ja nicht nur schlecht für die Gesundheit, die meiste Kritik kommt ja wegen des Klimawandels, deshalb hab ich CO2 auch mit aufgezählt.

    Bestimmt fällt uns irgendwann DIE Lösung ein, wie man strahlenden Müll so behandelt, dass er plötzlich nicht mehr strahlt. ;) Und bis dahin produziert man eben munter neuen, und dabei will ich garnicht erst davon anfangen, dass under Bedarf an Strom weiter steigen wird, schliesslich hat man sich ja vorgenommen, dass Autos mal nur noch elektrisch fahren sollen usw. Den technologischen Fortschritt in der Atomtechnologie kannst du vergessen, weil das Hauptproblem bestehen bleibt und das Thema in Deutschland eh keiner mehr auf den Tisch bringen wird.

    Ja, einfach in die Sonne schießen :D
    Bis dies praktikabel ist oder wir doch noch geeignete Stellen zur Endlagerung gefunden haben oder eine sonstige Lösung, lässt sich der Müll zwischenlagern. Es ist keine optimale Lösung, aber doch weitaus besser als die umwelt-, gesundheits- und klimaschädliche Kohle. Und gerade weil unser Bedarf an Strom weiter steigen wird, bräuchten wir eigentlich die Atomkraft. Oder womit sollen wir das deiner Meinung nach sonst hinbekommen?
    Und dass der schlechte Ruf der Atomkraft diese behindert und sie in Deutschland wohl keine große Rolle mehr spielt, hab ich doch selbst schon im Grunde geschrieben. Aber es geht um die theoretischen Möglichkeiten und dass dieser schlechte Ruf eben nicht ganz gerechtfertigt ist. Oh, und Deutschland mag zwar die Atomkraft aufgegeben haben, aber China z.B. nicht. Wenn wir nicht daran forschen, machen es halt die Chinesen.

    Radioaktivität kannst du auch nicht sehen, aber zumindest kannst du sicher sein, dass sie uns noch für zig Jahre erhalten bleiben wird.

    Die Radioaktivität, die auch von der Kohle ausgeht? :D Es gibt auch einen Unterschied zwischen radioaktivem Abfall, den man dämmen und irgendwo lagern kann und CO2 und sonstiger Luftverschmutzung, die bei Kohlekraftwerken einfach in die Luft geblasen werden.

    Vor einigen Jahren war es noch so, dass Österreich grünen Strom exportiert und Strom der deutschen und anderen Atomkraftwerke importiert hatte. Es wäre ja nicht so, als würde jedes Land ausschließlich für sich Strom produzieren und damit macht man ja sich wohler um die Wirtschaftlichkeit als tatsächlich um die Stromversorgung Sorgen.

    Allerdings werden auch bei ganz Europa nicht genug Möglichkeiten vorhanden sein, um wirklich mit Wasserkraft den Kontinent zu versorgen. Und Wind und Solar sind einfach zu unbeständig. Riesige Solaranlagen in Afrika aufzustellen ist sicherlich noch eine interessante Idee, aber bei der politischen Lage in den Länder leider auch nicht ohne Probleme. Am Ende bleibt aber immerhin die Möglichkeit, dass Deutschland den so gehassten Atomstrom einfach von Frankreich z.B. importieren könnte :D

    Sind vielleicht nicht alles Nazis, aber dennoch finde ich, dass wir als Gesellschaft uns klar so positionieren müssen, dass es trotzdem falsch ist, die AfD zu wählen. Es gibt genügend andere Protestparteien (Die PARTEI), die nicht mit Nazis marschieren.


    Die Partei ist aber keine Alternative zur AfD. Eine simple Aufschlüsselung zu den Wählern der AfD als Protestwähler und Nazi ist einfach viel zu kurz gegriffen. Selbst Protestwähler können alles mögliche sein und gegen alles mögliche protestieren wollen. Und da ist Die Partei nicht immer eine Alternative. Leute, die eher rechts eingestellt sind, denen die Flüchtlingskrise Sorgen bereitet, solche wählen doch für ihren Protest nicht Die Partei.


    All diese Phänomene lassen sich durch Eigenschaften erklären, die dem Neoliberalismus entspringen, welcher wie gesagt bei "rechten" Parteien noch prominenter ist als bei den anderen; namentlich wären da Privatisierungen, Steuererleichterungen (insbesondere für "Leistungsträger") und Sparpolitik als Beispiele zu nennen. Diese Probleme sind ganz und gar nicht "natürlich" (was für mich eine Verklärung ist, da diese Probleme eindeutig menschengemacht sind und man sich damit aus der Verantwortung stiehlt). Und natürlich bieten Linke hier Lösungsansätze: Sozialer Wohnungsbau (mit Bindung, d.h., die Gebäude werden nicht nach 10 Jahren an private Eigentümer verkauft), Gesetze gegen Mietspekulationen, die zu Leerstand führen, massive Investitionen in den Pflegebereich (--> Aufwertung des Berufes insbesondere in finanzieller Hinsicht), richtige Vermögens- und Erbschaftssteuern (die meisten Vermögen werden vererbt, nicht erarbeitet), Abschaffung der Hartz 4-Sanktionen, Mindestrente, Abschaffung von privater Vorsorge zugunsten eines Systems für bspw Rente oder Krankenversicherung, in das alle einzahlen (Bürgerversicherung oder ein Rentensystem ähnlich wie in Österreich), um mal ein paar Beispiele zu nennen. Wo sind die "rechten" Lösungsansätze für diese Probleme?

    Ich geb zu, „natürlich“ war durchaus nicht komplett richtig. Aber dass die Menschen immer älter werden, immer mehr Richtung Großsstadt ziehen und die Globalisierung und Einwanderung und Flüchtlingskrise, das meinte ich. Dies alles hat viel mehr Auswirkungen auf die Probleme als deine genannten Punkte. Das Problem, was ich bei dir auch rauslese ist, dass auch nicht unendlich Geld zur Verfügung da ist. Eine Sparpolitik, um keine Schulden zu machen, würde ich nicht als was Negatives betrachten.
    Mal zu den Lösungsansätzen. Sozialer Wohnungsbau kann das Problem der Mietkrise etwas vermindern, beheben jedoch nicht. Das Problem liegt daran, dass die Großsstädte einfach nicht genug Fläche zur Verfügung haben, das werden auch ein paar soziale Wohnungen, die man irgendwo hinzwängt nicht groß ändern. Leerstand dürfte ein ziemlich geringes Problem sein. Auch beim Pflegeproblem kann mehr Geld sicherlich helfen, doch als Lösung sehe ich das auch nicht. Es muss auch immer Personal geben, das bereit ist, diesen Beruf auszuüben, und dies ist in der Pflege nicht nur mit Geld zu lösen. Aber eine Sache bei dem bisher Angesprochenem gibt es, bei all dem hat die GroKo aktuell Pläne, die in die Richtung gehen. Also nicht wirklich etwas, was nur linke Lösungsvorschläge sind. Was eine Erbschaftssteuer angeht, würde ich dir beiflichten, eine Vermögenssteuer ist jedoch unsinnig. Zum einen ist die Einkommenssteuer ausreichend, zum anderen wäre es ein großer bürokratischer Aufwand. Und würde es wirklich was bringen oder würden die Reichen einfach noch mehr ihr Vermögen an der Steuer vorbei schmuggeln und ins Ausland gehen? Abschaffung der Hatz 4-Sanktionen? Wo würde das irgendwelche Probleme lösen? Das kann man höchstens als ideologische Frage diskutieren, mehr aber auch nicht. Mindestrente ist ebenfalls von der GroKo geplant, auch wenn man das kaum als Lösung zur größeren Schere zwischen Arm und Reich bezeichnen kann. Die Abschaffung der privaten Vorsorge würde die Probleme verschärfen. Bei einem gemeinsamen System für die Rente gäbe es auch einige Dinge zu klären, zum einen wie viel es wirklich bringen würde und zum anderen, ob es vom Grundgesetz her geht, was dann ja auch sogar geändert werden müsste. Aber auch etwas, das bei der GroKo geprüft wird. Österreich ist übrigens auch kein gutes Vorbild, da ist nicht nur einiges anders, es hat auch viele Probleme.

    Wenn der Kapitalismus das beste ist, was wir haben, sind wir verloren. Er ist nicht nur "nicht perfekt", er schafft globale Abhängigkeiten und basiert immer darauf, dass stärkere schwächere ausnutzen. Kapitalanhäufung als Hauptziel dieses Systems sorgt immer dafür, dass Mensch und Natur den kürzeren ziehen.

    Ziemlich gutes Video zu dem Thema, das ich mal verlinke, auch wenn es etwas länger ist:


    Außerdem sind Frauen weiterhin in Spitzenpositionen benachteiligt, insofern ist es gut, dass bspw die Grünen sich bemühen, dies für sich auszugleichen - meinetwegen als eine Art Vorbild. Und deine Forderung nach Leistung trifft doch den Nagel auf den Kopf, wenn auch umgekehrt - die Leistung von Frauen wird weiterhin tendenziell schlechter bewertet. Wenn also die Leistungsfrage falsch ist oder keine korrekten Ergebnisse liefert, müssen diese anders zustande kommen.

    Diese Art Vorbild ist imho heutzutage einfach nicht mehr nötig. Und Benachteiligungen von Frauen sind meist Scheinbenachteiligungen. Ich sag nicht, dass es diese nicht noch immer vereinzelt gibt, aber sie sind kein systematisch so großes Problem, dass irgendwie in besonderer Art und Weise ausgeglichen werden müsste. Jedenfalls nicht, wenn dies am Ende einer Leistungsbeurteilung entgegenläuft oder zu einer Benachteiligung von Männern führt. Aber wird die Leistung von Frauen überhaupt schlechter bewertet?

    Hinsichtlich Atomkraft würde ich mir wünschen, dass man sich mal mit Flüssigsalzreaktoren auseinandersetzt, weil diese deutlich weniger Müll produzieren, sicherer sind und meines Wissens sogar den Abfall konventioneller Atomkraftwerken teils nutzen können. Der Atomausstieg war in dieser Form falsch und verbaut uns einen... sagen wir, nicht akut klimaschädlichen Übergangsenergieträger.

    Fusion ist übrigens ein enorm schwieriges Thema, ich kenne mich damit ein wenig aus; ich würde mich nicht darauf verlassen, dass da innerhalb der nächsten Dekaden (!) nützliche Ergebnisse herauskommen. Natürlich ist es etwas, was man erforschen sollte, aber es gibt da sehr viele technische Probleme, deren Lösung extrem schwierig ist. (Allen voran die notwendigen Temperaturen und Magnetfelder.)

    Ja, Fusion ist was für die Zukunft, ich erwarte da auch nicht, dass wir da in den nächsten Jahren wirklichen Fortschritt sehen werden. Es ist dennoch ein extrem vielverspechendes Energieprojekt, dass wenn es gut funktioniert, verdammt gewinnbringend für uns sein wird. Bin daher auch dafür, dass man da auch ruhig noch etwas mehr für die Forschung ausgeben könnte. sein. So oder so, ist Atom einfach eine stabile, sichere und zuverlässige Energieoption. Selbst wenn wir in 50 Jahren noch keine Fusion haben sollten, wie du ja schon schreibst gibt es auch die ein oder andere Option wie Flüssigsalzreaktoren, die ganz gut sein könnten. Und na ja, die Erneuerbaren haben wohl auch noch dann eine Chance, wenn sich bis dahin die Möglichkeiten zur Energielagerung verbessert haben. Die Batterietechnologie und Verfügbarkeit dürfte ja gerade auch durch die Umstellung auf Elektroautos einige Verbesserungen erleben.

    Gut, wenn man den radioaktiven Abfall und die Tatsache, dass wir bisher nichtmal ein einziges Endlager für ihn haben ausser acht lässt, könntest du recht haben.

    Immerhin Abfall, den man sehen kann, im Gegensatz zu dem Zeug, das Kohlekraftwerke in die Atmosphäre blasen^^. Aber ja, sicherlich ein Problem, aber ich denke, auch das wird sich lösen lassen und bis dahin muss zwischengelagert werden. Wir haben eh so schon jede Menge Atommüll für dessen Lagerung eine Lösung hermuss, so viel Unterschied macht es nicht, wenn das einfach noch mehr wird. Zudem es wie geschrieben im Bereich der Atomtechnologie auch noch Raum für technologischen Fortschritt gibt, womit weniger Müll produziert oder dieser besser wiederverwendet werden könnte.

    Die Spaltung der Gesellschaft ist enorm groß, die Schere zwischen arm und reich wächst, Pflegenotstand, Mietkriese. Wie viel muss noch passieren, bis man merkt, dass das hier nicht die Phänomene eines Linksrucks, sondern einer dauerhaften konservativen Blockade sind?

    Wobei es fraglich ist, wie dies alles mit einem tatsächlichen Linksruck oder dergleichen aussehen würde. Das ist alles nichts, was sich einfach nur mit einer angeblichen konservativen Blockade erklären lässt. Es sind eher Probleme, die aus einer natürlichen Entwicklung erfolgen und für die ich auch Links nicht wirklich gute Lösungsansetze sehe.


    Stalin und Mao und ihre Staaten sind beide nicht gerade Beispiele dafür, was "Kommunismus" (ein weiter Begriff) sein soll. Wenn die Abschaffung der Klassengesellschaft als Grunddefinition des Kommunismus angenommen wird, dann sind die UdSSR und die VR China meilenweit davon entfernt gewesen. Letztlich waren beide autoritäre Diktaturen, die für sich die Ideen des Marxismus in Anspruch nahmen, ohne diesen auch nur ansatzweise zu entsprechen...

    Egal wer oder wie versucht wurde, Kommunismus herbeizuführen, es scheiterte immer gnadenlos. Aber natürlich war alles kein wahrer Kommunismus. Dieser ist einfach vom Grundkonzept schon nicht möglich. Kapitalismus mag nicht perfekt sein, aber es ist das beste, was wir haben.


    Es ist ein Strohmann, weil in der Tendenz dieses Thema künstlich zu einem Reizthema aufgebauscht wird. Ja, Grüne sind allgemein für Gendering, das stimmt. Wenn man daran aber festmacht, was an den Grünen falsch ist, hört man weder zu, was die Grünen sonst zu sagen haben, noch erkennt man, dass das Thema nicht den Stellenwert hat, der ihm gerne (ironischerweise von rechts) zugeschrieben wird. Auch bei den Grünen nicht. Gendering ist im Übrigen kein Problem. Es ist nichts, was ich mitmachen würde, und wie bei allem anderen auf der Welt ist es scheiße, wenn jemand das einem aufdrängen will. Es löst auch kein Problem. Damit wird es aber nicht selbst zu einem Problem (außer ggf. für den Lesefluss...).

    Es ist halt auch etwas, was einem im Alltag sofort am ehesten auffällt. Und kein Gendering wäre kein Problem. Klar wird das Thema von Rechts aufgebauscht, aber eben auch nur weil es so dumm ist und keinen Sinn ergibt. Und es ist nicht nur schlecht für den Lesefluss, sondern auch unnötiger Aufwand, wenn Formulare, Dokumente etc. extra deswegen geändert werden müssten. Allgemein ist dieses Gendering imho auch nur ein Teil vom ganz großen Feminismus-Schwachsinn, der etwas zu viel wird, und den die Grünen auch mittragen. Allein z.B. dass es immer zwei Parteivorsitzende, Spitzenkandidaten usw. geben muss, und da mindestens eine Frau dabei sein soll und dann lustigerweise je nachdem nicht mal unbedingt auch ein Mann, zeigt doch, dass das ganze mittlerweile heutzutage nicht mehr nur unnötig, sondern sogar selbst zum Problem wird. Statt immer noch aufs Geschlecht zu schauen und das sogar festzuschreiben, sollte man nach Leistung gehen, nichts anderem.


    Zitat von Scorchwood

    Da würde ich dir zustimmen. Es ist eine gefährliche Technologie, aber die Meiler in Deutschland waren die sichersten überhaupt, und Erdbebengefahr sehe ich da auch nicht wirklich. Die hätten uns die Luft verschafft, mit Solar und Wasserkraft auf den entsprechenden Stand zu kommen, bevor man diesen Subventionsklamauk losgetreten hat.

    Es ist irgendwie schizophren, dass man Atomkraftwerke abstellt und gleichzeitig so lange für Kohlekraftwerke braucht.

    Die Technologie ist nicht mal so gefährlich, das Problem ist wenn dann eher der Atommüll, den man am Ende hat. Aber trotzdem sind Atomkraftwerke noch weitaus besser als Kohle. Und beides abschaffen, ist halt schwierig. Für Wasserkraft hat Deutschland nicht die geeignete Geografie und für Solar sind wir auch zu weit im Norden. Bei den erneuerbaren Energien und der Energiewende tut sich nicht so wenig, weil kein politischer Wille da wäre, sondern weil die Technologien erst mal an einem Ende angekommen sind. Atomkraft wäre imo nicht dafür da, Luft zu verschaffen, um auf Wasserkraft und Solar umzusteigen, sondern hoffentlich dann auf Fusion. Wobei Atomkraft selbst auch noch gut Spielraum hat für mögliche Verbesserungen. Leider wird es wohl kaum möglich sein, wieder auf Atomkraft umzusteigen, dafür hat das einfach zu viele Gegner und wenig Unterstützer. Und wenn es nach den Grünen geht, würden wohl auch Forschungsgelder für Fusion gestrichen werden.

    Neue Season und nun schon 1/3 rum, war wohl zu sehr mit Animeschauen beschäftigt, weshalb ich bisher noch nichts geschrieben hab xD. Die Season ist eine Yuri-Season. Ich mag Yuri, passt also dass ich so viel schaue :D. Könnte daher auch etwas länger werden, schon mal sorry dafür.

    Yagate Kimi ni Naru (1 Folge gesehen)
    Gibt wohl kaum einen Anime, an den ich höhere Erwartungen hatte und bisher wurde ich noch nicht enttäuscht. Charaktere und visuelle Gestaltung/Inszenierung in einigen Szenen sind interessant und Yuri als Storygrundlage ist so schon immer gut, nun ist aber endlich mal eine wirklich gute Yuriserie. Im Vergleich zum letzten guten Yurianime, der OVA zu Kase-san, fängt der hier jedoch bei 0 an, was ich recht gut finde. An Kritik zu Folge 1 und besonders Folge 2 hab ich gelesen, dass das Pacing zu langsam sei, die zweite Folge hab ich zwar noch nicht gesehen, kann daher dazu nichts sagen, aber bei der ersten fand ich das Pacing eigentlich vollkommen in Ordnung. Ein bisschen überdramatisiert wirkte es an einer Stelle, aber das war auch noch im Rahmen. Und wenn ich mich richtig hab informieren lassen, wird die Serie eher noch besser und ist am Anfang etwas schwächer als später.
    Als Sidenote wird wieder der AotS von Hidive runiert, wieder mit Jennifer Challenger als Übersetzer (diesmal aber nicht offiziel auch in Deutschland, hier hat den wahrscheinlich KSM oder Universum oder so). Nach Starlight nun YagaKimi :V Empfehlung: Wer auch immer diesen Anime schaut, sollte nicht Hidive/horrible nehmen, wenn er keine Übersetzungsfehler möchte.
    9/10 AotS


    Uchi no Maid ga Uzasugiru (4 Folgen gesehen)
    Warum ist nicht jedes Studio so gut wie Doga Kobo? Folge 1 ist wohl die bestanimierteste Folge der Season und auch die restlichen drei Folgen sind auf hohem Niveau, wenn auch leider um einiges schlechter als Folge 1. Wie eigentlich fast jede Show von Doga Kobo liegen die Animationen hier stark über dem Durchschnitt. Dazu ist fast jeder Anime von Doga Kobo ein Yuri-Anime oder hat zumindest Anspielungen dazu, was deren guten Geschmack beweist. Oh, und Mitarbeiter vom Studio haben einen Fanfiction-Yuri-Hentai zu New Game animiert (Part B des Hentais, wann?), besser kann ein Animestudio doch gar nicht sein.
    Okay, genug zum Doga Kobo-Fangehype, der Anime ist auch so richtig gut. Es ist eine ziemlich unterhaltsame Comedy, bei der es darum geht, wie eine Ex-Soldatin, die auf junge Mädchen steht, zur Maid einer solchen wird, die vor kurzem ihre Mutter verloren hat. Es ist also sicherlich nicht für jeden was bei der Prämisse. Meiner Meinung nach, ist es am Ende nur ein fiktionales Werk, das extrem lustig ist und sehr gut aussieht. Neben den Animationen ist ebenso das Charakterdesign einfach top. Ich mag generell die Charadesigns bei den meisten Doga Kobo-Anime und die Loli ist hier einfach verdammt süß gezeichnet, während man bei der Maid schön die Muskeln sehen kann. Oh, und die Musik ist bei einigen Szenen auch ziemlich cool, russische Musik gemischt mit Sakuga, einfach grandios.
    8/10


    Release the Spyce (3):

    Eigentlich hab ich vor diesem Anime nicht sonderlich viel von Lay-duce gehalten, aber in den Trailern konnte man schon sehen, dass das Studio hier vielleicht doch keine so schlechte Arbeit abliefern würde, was sich auch bewahrheitet hat. Es handelt sich bei Release the Spyce um ein Originalanime vom Autor von Yuki Yuna und dem Mangaka von Yuru Yuri, für Yuri ist also auch hier gesorgt, wenn auch eher Anspielungen bisher. Es ist zwar nirgendwo wirklich ein Meisterwerk, aber doch ganz unterhaltsam und durchaus solide und ganz nett. Sidenote hier: Leider hat sich auch den kein deutscher Simulcast-Anbieter gesichert und nur Hidive in Amerika. Aber immehin hat Hidive hier ihren guten Übersetzer rangesetzt (bin mir nicht sicher, ob sie mehr als den einen guten haben), also ist es abgesehen von der schlechten Videoqualität von Hidive noch okay.
    7,5/10


    Sword Art Online: Alicization (4):
    Hab mir vor der Season schon sagen lassen, dass der Arc eigentlich ganz gut ist und lässt man die drei Yuri-Shows oben außen vor, gefällt mir tatsächlich SAO 3 bisher am besten von der Season. Und ich bin jetzt kein Fan der Serie, der einzig gute Arc war Mother’s Rosario, und nun halt Alicization. An Rosario kommt es zwar nicht ran, aber es ist wirklich gut, selbst wenn man SAO eigentlich nicht mag, sollte man der Serie hier eine Chance geben. Die erste Folge beginnt dabei auch ziemlich gut, man wird quasi mittenreingeworfen und weiß nicht, was überhaupt Sache ist. Die zweite Hälfte der Doppelfolge hat dann jedoch paar Hänger, wo einfach vollkommen uninteressantes Zeug passiert, aber das legt sich zum Glück ab Folge 2 wieder. Das Pacing ist recht langsam, was ich bisher noch nicht sonderlich schlimm finde. Ähnlich wie auch bei YagaKimi fand ich das bisher eher recht gut zur Atmosphäre passend. Besonders hervorstechen tut die dritte Staffel bisher bei den Charakteren, finde ich. Während in den vorherigen Staffeln, mit Ausnahme Mother’s Rosario alle Charaktere eigentlich ziemlich flach Kiritos Harem verstärkten und er selbst auch nicht wirklich viel an eigenem Charakter hatte, ist dies bei S3 anderes. Neben den anderen Charakteren ist selbst Kirito mal gut geschrieben und wirkt etwas mehr wie jemand mit einer richtigen Persönlichkeit. Und Alice ist schon jetzt zweitbestes Girl nach Yuuki. Story hat wie geschrieben ein eher langsames Pacing, aber es gibt durchaus paar nette Ideen, auch wie die Welt umgesetzt wurde, z.B. die Zaubersprüche. Die Theorie zu dem Gerät mit dem Kirito in das Spiel geht, gibt es btw. wirklich, ist nicht ganz so aus der Luft gegriffen, wie es sich vielleicht im ersten Moment anhören mag. Animationstechnisch ist die Serie auch auf einem ziemlich hohen Niveau, wahrscheinlich am besten von der ganzen Season, das kombiniert mit dem Kajiura-Soundtrack, sind weitere große Pluspunkte der Serie. Alles in allem ist SAO 3 einfach ein ziemlich guter Fantasy-Adventure-Anime, der bisher nicht mal wirklich so viel mit den vorherigen Staffeln zu tun hat. Theoretisch kann man, denke ich, sogar die ersten beiden Staffeln überspringen. Wer viel Action erwartet dürfte hier aber falsch sein, es ist sogar in Alicization eher Slice of Life als Action.
    7,5/10


    Zombie Land Saga (4):
    Den Anime kann man wohl nicht sonderlich gut beschreiben, muss man selbst ansehen. Es ist einfach absolut bescheuerte Comedy. Animiert von Mappa sieht der Anime auch recht gut aus (fragt sich bei Mappa nur wie lange).
    7,5/10


    Irozuku Sekai no Ashita kara (4):
    Wurde hier ja ziemlich viel schon über den Anime diskutiert. Es geht um ein Mädchen, das keine Farben mehr sehen kann und aus irgendeinem Grund ohne Vorwarnung einfach so von ihrer Oma, best girl der Serie, in die Vergangenheit geschickt wird. Da soll sie sich mit ihrer nun gleichaltrigen Oma treffen, nur ist die erst mal im Ausland. xD Optisch sieht der Anime ziemlich schick aus, dürfte einer der besten von PA sein. Von der Story her, bin ich gespannt, in welche Richtung es nun eher gehen wird. Das Setting find eigentlich recht interessant, aber ich glaube, dass man leider wohl nicht wirklich viel damit machen wird. Was die Charaktere angeht, ist hier auch mein größter Kritikpunkt zu finden, die Hauptcharakterin. Wenn sie sich nicht komplett dumm anstellt, ist sie ausdruckslos. In der letzten Folge kam nun zum Glück die jugendliche Oma dazu, und die tut der Serie wirklich gut. Die anderen Charaktere sind alle eher uninteressant bis langweilig, aber so ein Anime wie Irozuku braucht eigentlich gute Charaktere. Nun gibt es zumindest einen.
    Sidenote: Wer kam auf die Idee es im offziellen westlichen Titel Iroduku zu schreiben? :V
    7/10


    SSSS.Gridman (4):
    Eine der Überraschungen der Season. Eigentlich bin jetzt kein so großer Fan von Trigger oder besser gesagt, ich bin eher skeptisch als alles von ihnen zu feiern, doch hier haben sie einen ziemlich guten Anime abgeliefert. Die Regie ist tatsächlich ziemlich gut und die Atmosphäre verdammt gut und passend, was bei den bisherigen Projekten des Regisseurs, was eher so Shitpostdinger wie Inferno Cop waren, überrascht. Was ich von der Story halten soll, da bin ich mir aber noch nicht wirklich sicher, bisher ist eher Monster of the Week ähnlich mit jeder Menge Mecha-Referenzen. Aber zumindest ist Rikka sexy. Und falls man bei der ersten Folge noch unsicher war, würde ich btw. auch gerade hier empfehlen, noch in die zweite reinzuschauen, um sich ein Bild von der Serie zu machen.
    7/10


    Satsuriku no Tenshi (4 bzw. 16, abgeschlossen)
    Die ersten 12 Folgen fand ich zwar unterhaltsam, aber doch streckenweise auch langweilig, aber was die Serie nun in den finalen 4 gemacht hat, war Unterhaltung pur. Die langweiligen Abschnitte haben sich extrem reduziert und die Comedy ist ziemlich gut geworden. Also, ich weiß zwar nicht wie ernst sich das Ding wirklich nimmt, aber ich denke, da war schon einiges Absicht. Die Serie hat jedoch einen gewissen eigenen Humor, man muss so was mögen. Man kann auch wunderbar mit der Serie rumalbern und Witze reißen. Für mich RomCom des Jahres.
    7/10

    Kaze ga Tsuyoku Fuiteiru (3):
    Auch der Anime schafft es eine gute Atmosphäre zu vermitteln. Die Story reißt mich jedoch noch nicht wirklich mit und ich bin mir nicht sicher, wie viel Gutes da noch kommen wird, aber da die Charaktere und der Soundtrack zumindest recht solide sind, Animationen gut sind, ist dies Serie bisher ganz nett.
    6,5/10


    Tensei Shitara Slime Datta Ken (5):
    Ein Isekai und ein guter tbh. Von der Inzenierung und den Animationen war die erste Folge eine ziemlich positive Überraschung. Ebata, einer der besten Animatoren, als Charakterdesigner ist natürlich auch schon mal ziemlich vielversprechend. Die weiteren Folgen sind auch bisher recht unterhaltsam gewesen. Es gibt auch einige Anspielungen an Videospiele, wenn Monster oder Schlägertypen auftauchen, erscheint z.B. ein Statusscreen im Bild oder der Soundtrack erinnert auch häufig an Games. Das Pacing ist auch hier aber ziemlich langsam. Als interessante Sidenote gibt es wohl auch zu erwähnen, dass die erste Folge komplett von einem Keyanimator alleine animiert wurde. Was mich etwas überrascht hatte, da gerade am Anfang auch vieles nach Ebata aussah. Vielleicht hat der aber auch an der ein oder anderen Stelle noch etwas ausgeholfen, na ja, keine Ahnung. Jedenfalls war die Folge Animationstechnisch recht gut, auch wenn es (wohl auch storybedingt) jetzt nicht ganz so viel zum animieren übehaupt gab. Oh, und der Schleim ist süß. Ein Jahr nach Houseki no Kuni zeigt sich wieder einmal, dass geschlechtslose Wesen verdammt süß sein können :D
    6,5/10


    Karakuri Circus (3):
    Die Krankheit von dem Typen ist verdammt dumm und eigentlich das, was mich wohl sogar am meisten an der ganzen Serie stört. Davon abgesehen find ich zwar nicht, dass der Anime ein Meisterwerk ist, aber es ist bisher solide und es hat ein-zwei coole Momente.
    6,5/10

    Anima Yell! (4):
    Der zweite Doga Kobo-Anime diese Season und auch wenn es an UzuMaid nicht rankommt, so sieht es doch solide aus. Wirklich viel mehr als netter Slice of Life ist der Anime hier zwar nicht, doch es kann auch ab und an recht unterhaltsam sein. Oder verdammt gut, wie in Folge 3 bei einer Szene über Yuri. Negativ ist leider, dass man häufig schon stark merkt, dass es eine Adaption von einem 4-Panel-Manga ist. Auch kann ich persönlich nicht wirklich viel mit Cheerleading anfangen.
    6/10

    Tonari no Kyuuketsuki-san
    (4)
    Das man es mit einer Adaption eines 4-Panel-Mangas zu tun hat, merkt man auch hier, teilweise noch mehr als bei Anima Yell. Im Vergleich zu Anima Yell ist hier der Anime auch noch mehr Slice of Life. Anima hat noch ’ne richtige „Story“ dahinter, hier ist alles lockerer mit auch etwas mehr Comedy. Und es ist auch wieder ein Yuri-Anime, allein dadurch defintiv unterhaltsam.
    6/10

    Double Decker (6)
    Nicht wirklich mein Fall, aber doch ganz okay. Ich hab Tiger & Bunny nicht gesehen, aber für Fans davon dürfte der hier sicherlich interessant sein. Es ist auf jeden Fall ziemlich eigen und würde zu lange dauern, es genauer zu erklären, aber der Erzähler ist auf jeden Fall recht lustig.
    5,5/10

    Ulysses: Jeanne d'Arc to Renkin no Kishi
    (4)
    Gerade als man traurig darüber ist, dass Satsuriku no Tenshi endet, kommt Ulysses und ist schon ein legitimer Nachfolger. Die Serie bietet tollen Trash-Humor, der jedoch erst ab Folge 2 wirklich losgeht. Die erste Folge ist eigentlich hauptsächlich langweilig, unwichtig, spielt mehrere Jahre vor dem Rest und kann man eher als Prequel zum Rest der Serie ansehen. In Folge 2 kommt dann auch erst Ayanos kleine Schwester Jeanne vor. Hat definitiv noch Potenzial nach oben, ich hoffe auf mehr Edge, Psycho-Lolis und Baisers.
    5/10

    Fairy Tail (3)
    Muss zugeben Fairy Tail war mal mein Lieblingsanime, ist lange her und hatte da auch noch nicht viel gesehen, aber er hat sich doch einen Platz in meinem Herzen beibehalten. Weshalb ich auch nun die neue Staffel schaue und sie nicht mit spätestens Folge 2 abgebrochen hat. Folge 1 war ja noch okay, Einführung in die neue Staffel. Die zweite war aber einfach nur schlecht, einzig gutes waren die Szenen mit Sheria und Wendy. Die eine sah dabei auch wirklich ziemlich gut aus.

    Also zeichnerisch, animationstechnisch ist die gesamte neue Staffel bisher recht mies. Folge 3 war nun zum Glück aber etwas besser, auch wenn sich meine Befürchtungen, dass es dummer Naruto-Sasuke-Shit werden könnte, zumindest etwas bewahrheitet hat. Ich hoffe, das klärt sich aber schnell. Gerettet wird die gesamte Staffel natürlich auch vom Soundtrack, der ist wieder klasse. Aber was ich so von Manga-Lesern höre, mach ich mir wirklich Sorgen, scheint allgemein eher ziemlich grottig zu werden.
    Edit: Okay, hab Folge 4 gesehen. Zum Glück doch kein Naruto-Sasuke-Shit. Glaube Naruto hat irgendein Trauma in mir ausgelöst, dass ich überhaupt so sehr gebangt hab, dass es hoffentlich nicht so was wird. ;_;
    5/10

    Goblin Slayer (4)
    Also bei Beliebtheit des Titels, was ich vorher so mitbekommen hab, hab ich mehr erwartet, aber das ist hier nicht mehr als repetitiver Edge. Story besteht nach vier Folgen immer noch nur aus Goblins töten und Goblin Slayer selbst ist als Charakter auch nicht wirklich viel mehr als sein Name. Immerhin der Soundtrack ist gut und es ist als Trash recht unterhaltsam
    4,5/10

    Ore ga Suki nano wa Imouto dakedo Imouto ja Nai (3)
    Muss mich oben korrigieren, hatte gesagt, SAO 3 sei der bestanimierteste Anime der Season und UzaMaid hätte mit Folge 1 die beste Folge, aber beide sind nichts gegen ImoImo. Es ist ein wahres Meisterwerk an Animationskunst, In Folge 1 kommt das noch nicht ganz so gut rüber, aber während bei anderen Anime normalerweise die Qualität von Folge zu Folge fällt, steigt sie, ab Folge 2 ist der gesamte Anime auf einem komplett anderen Niveau als alles andere aus der Season. Leider ist nicht wirklich bekannt, wer für die Folgen verantwortlich ist, da statt den Key Animatoren nur das Studio in die Credits geschrieben wurde. Außer in Folge 4, da scheint man sich hauptsächlich die Animatorelite aus China für den Anime extra geholt zu haben, den Credits nach zu urteilen. Hab zwar Folge 4 noch nicht ganz gesehen, aber dafür einzelne Ausschnitte und es scheint wirklich so, dass sich die Verstärkung aus China gelohnt hat, es sieht grandios aus. Vergesst Violet Evergarden, Mob Psycho 100 und co., an ImoImo kommt von der Animationsqualität und Qualität der Zeichnungen nichts ran. Extra erwähnen kann man auch in der Hinsicht die Hintergründe, die sind leider nicht auf demselben Niveau wie die Zeichnungen und Animationen, sondern sind nur ganz okay.
    Die Story ist dafür wieder extrem innovativ, spannend und gut geschrieben, kann man also mit leben.
    1,5/10

    Conception (3)
    Der Preis für den am schlechtgeschriebensten Anime geht an … Conception! Ja, ’ne, das Ding ist einfach nur schlecht,verdammt schlecht. Story ist schlecht, Animationen sind schlecht, allein die Prämisse ist superdumm. Aber man muss dem Anime lassen, dass er sich zumindest auch selbst nicht ganz so ernst zunehmen scheint und es kann als Trash ziemlich unterhaltsam sein, auch wenn es mich jetzt noch nicht wirklich in den Bann gezogen hat. Aber objektiv ist es einfach nur schlecht.
    1,5/10

    Gut, das war es erst mal mit den Shows, die ich die Season schaue. Vielleicht schau ich noch Bunny Girl, auch wenn ich da die erste Folge eher langweilig und dumm fand und ich auch auf die Storyprämisse mit dem Syndrom nicht so ganz klar komme, irgendwas stört mich da. Aber mal schauen, hab eigentlich genug. Index würde ich noch gerne schauen, fand die vorherigen Staffeln ziemlich gut, aber dafür müsste ich die wohl erst mal rewatchen. Und ansonsten hab ich schon eigentlich alles lohnenswerte aus der Season auf der Liste, den Rest hab ich gedroppt, kann ja auch dazu noch bei dem ein oder anderen Titel was schreiben, der hier auch erwähnt wurde und zu dem mir was zu schreiben einfällt.

    Rerided (5): Ziemlich enttäuschend, wenn man sich die ein oder andere Stelle im Produktionsteam anschaut, da wäre sicher Potenzial dagewesen. Auch das Setting selbst könnte ja eigentlich schon interessant sein. Aber so ist es einfach eine schlechtgeschriebene und nicht wirklich gut animierte langweilige Sci-Fi-Story, ein sehr schlechtes Stein;Gate. Ich meine, als Beispiel, das Plotdevice, wie er in die Zukunft kommt, ist einfach nur grottig. Ganz zufällig fällt er als er in einem Wald vor Verfolgern davonläuft in irgendeine unterschiedes Gebäude. Dort legt er sich dann, warum auch immer, in eine Kältekapsel, die dann automatisch an geht und zu geht und ihn ein paar Jahre einfriert. Glückwunsch, spontan kann ich mich nicht wirklich an ein dümmeres Plotdevice erinnern. 4/10

    Beelzebub-jou no Okinimesu mama.: Fluffiger Anime zum Einschlafen. Das meine ich jetzt nicht mal so negativ, aber wirklich unterhalten konnte er nicht und interessant fand ich auch nichts. Definitiv eher etwas, wenn man wirklich absolut nichts besseres zu tun (und was zum Einschlafen braucht). 4/10

    Tsurune
    (1): Technisch einwandfrei und ziemlich gut, wie von KyoAni zu erwarten, aber leider doch ziemlich langweilig mit nervigem Drama. Es kommt leider kein bisschen an Hibike! Euphonium ran, sondern ist eher wohl ein schlechteres Free. Würde mir irgendwie wünschen, KyoAni würde mal aufhören ihre eigenen shittigen Light Novels zu adaptieren, so viel Talent, das da verloren geht. 4/10

    Radiant (1): Wirkt wie ein Mix aus Black Clover und Fairy Tail, immerhin mit nicht einem ganz so nervigen MC wie Asta. Ansonsten ist es wohl der generischste Shounen überhaupt, Shounen-Story, Shounen-Charaktere, Shounen-Comedy … ich finds schrecklich. 3/10

    Abgesehen davon könnte ich mir vorstellen, dass das irgendetwas mit den Rechten zu tun haben könnte. Die vier Anime stammen ja so weit ich weiß von verschiedenen Studios, und natürlich stammt das Quellenmaterial von verschiedenen Autoren udn wahrscheinlich auch verschiedenen Verlagen, da muss man vermutlich erstmal all die Personen, die zu diesen vier Franchises was zu sagen haben, ins Boot holen.

    Alle vier Serien sind von Kadokawa.

    Ansonsten, ich weiß wirklich nicht, was ich von so einem Spin-off halten soll. Ich mag zwar alle vier Anime recht gerne, aber das heißt nicht, dass ich mir auch alles davon anschauen muss.
    Und ich weiß zwar auch nicht, was ich von einem ernsteren Crossover halten sollte, finde eigentlich, es ist besser, wenn alle in ihrer eigenen Welt bleiben, als wenn dann irgendein unlogischer Shit zusammenkommt, aber es ist wird mit Sicherheit eh ein Chibi-Anime. Animestudio, Regisseur und Charakterdesigner sind ja schon bekannt und dadurch sollte das ziemlich klar sein. Alle drei haben z.b. auch an dem Overlord Pleiades Chibiding gearbeitet. Und das hat mich auch schon null interessiert.

    Viel mehr freut mich dafür aber die Ankündig zu Railgun S3 und Accelerator. Mag das Franchise sehr und Railgun S1 und 2 gehören immer noch mit zu meinen Lieblingsanime.

    Den AotS Starlight hab ich zwar noch nicht weitergeschaut, dafür aber vom Rest einiges.

    Happy Sugar Life
    (12): Hat mir wirklich ziemlich gut gefallen. Neben dem Unterhaltsungsfaktor durch den Edge war ich nun aber doch positiv überrascht, dass du die Serie es auch ohne diesen geschafft hat, manchmal verdammt gut zu sein. Besonders das Ende von Folge 9 fand ich echt gut ausgearbeitet und auch das Finale des Animes ist der Serie würdig. Als weiteren positiven Aspekt ist auch die Optik zu nennen. Diese wirkt häufig ziemlich interessant und kreativ und auch wenn man da eventuell vom Manga kopiert hat, der Anime macht da einen ziemlich guten Job. Hab den Manga auch noch mal kurz überflogen. Im Vergleich dazu hat der Anime einige Stellen rausgestrichen, z.B. gibt es im Manga einen Flashback über Shios Mutter über drei Kapitel lang, welcher im Anime komplett fehlt. Aber allgemein war das auch meist nicht sonderlich wichtig und von der Story her und auch dem Pacing würde ich die Adaption als gelungen bezeichnen. War ja anfangs bei so einem neuen Studio etwas skeptisch, aber zum Glück wurde ich positiv überrascht. Ich frag mich nur, wie es im Manga nun weitergeht. Die bisher erschienen Bände hat der Anime jedenfalls in der Story überholt gehabt, könnte also sein, dass der Manga auch einfach mit dem Animeende abgeschlossen wird. 8/10

    Planet With (12): Es ist interessant wie viel Inhalt letztlich in den 12 Folgen waren, finde ich. Dabei verkommt der Anime jedoch nicht zum Trainwreck, wirkt nicht mal so sehr gerushed, sondern eigentlich fügt sich alles ziemlich gut zusammen. Der Anime ist also vom Drehbuch her wirklich ziemlich gut, kann man sagen, auch wenn es letztendlich trotzdem ein paar Stellen gibt, die vielleicht etwas zu kurz kommen. 7,5/10


    Overlord 3 (13): Imo die beste Staffel bisher, auch wenn knapp. Einzig schade ist, was sie aus Folge 12 gemacht haben. Jede Menge schlechtes CGI und das ganze war auch einfach schlecht inszeniert. Hoffe auf eine 4. Staffel, obwohl ich die Befürchtung habe, dass sich der Anime mit der Zeit etwas abnutzt. So sicher bin ich mir nämlich auch nicht, wie viel davon ich noch sehen will. 7/10

    Hataraku Saibou (13): Da kann ich mich eigentlich größtenteils meinen Vorpostern anschließen. War ganz nett un die letzten zwei Folgen waren ziemlich gut. Eine wirklich zusammenhänger Storyverlauf war ja eher das, was dem Anime fehlte, nun hatte man das und ein bisschen Spannung noch dazu aber zumindest am Ende. War auch interessant, dass am Ende dann beides sowohl Bad Ending als auch Happy Ending möglich waren, ich hätte beide gut gefunden, ehrlich gesagt. Aber ein Meisterwerk ist es natürlich nicht, eher was lockeres gemischt mit Bildungsfernsehen. Platelets-Spinoff, wann? 6,5/10

    Hane- Drame- Comedybado (13): Hab es schon bei meinem letzten Post hier erwähnt und es ist nur noch besser geworden, ziemlich grandioser Comedytrash. Psycho-Ayano best girl der Season. Sie ist das größte Arschloch der Welt und ich find es einfach verdammt lustig. Aber auch sonst gab es paar nette Szenen wie z.B.

    Grandiose Comedy einfach nur. Der Anime funktioniert auch nur als Comedy, dafür ergibt auch die Story rund um die Mutter und das ganze Drama und die „Charakterentwicklungen“ eigentlich auch nicht wirklich genug Sinn. Animationstechnisch hab ich mir gegen Ende jedoch ziemliche Sorgen gemacht, aber zum Glück gibt es Taifune, die einem Studio eine Woche mehr Zeit geben. Nach der Zwangspause, die der Anime nämlich einlegen musste, sah es auch schon wieder besser aus. Besonders die letzte Folge hatte auch einen ziemlich interessanten Regiestil, aber auch allgemein war es in der Richtung recht nett anzusehen. Dafür frag ich mich jedoch wirklich, was man sich dabei gedacht hat, den Dramapegel bei der Adaption auf 100 zu stellen. Der, mit dem ich den Anime geschaut habe, meinte, der Regisseur der Serie für eine neue Staffel Saki würde aber ziemlich gut werden und da würde ich ihm zustimmen. Saki wäre bei dem Stil passender. (falls mal eine kommt :sad:) (schaut Saki, fall noch nicht getan, bester Sportanime) Zweitbester Comedyanime der Season nach Happy Sugar Life, 6,5/10

    Asobi Asobase
    (12): Der Aufwärtstrend, den ich bereits beim letzten Mal angesprochen hab, hat es tatsächlich geschafft, sein Level zu halten. Hätte nach Folge 1 und vorallem 2 nicht gedacht, dass ich den Anime dann am Ende doch noch gut finden würde. Es sitzt zwar immer noch jeder Witz und ab und an gab es auch in der zweiten Hälfte des Anime langweilige Phasen, aber insgesamt war es dann doch unterhaltsam. 6/10

    Grand Blue
    (12): Im Grunde hat sich meine Meinung im Vergleich zu meinem letzten Post nicht wirklich geändert, nur die Gagdichte ist eher noch weniger geworden. Dafür gab es zwar etwas mehr Handlung, aber die konnte das nicht wirklich kompensieren. Finde aber, es ist trotzdem etwas, was man sich anschauen kann. 5,5/10

    Shinegki no Kyojin 3 (10): Ja, hatte ja gehofft, dass dadurch, dass die Mangaleser, die die Serie alle megagut finden, den aktuellen Arc eher nicht mögen, ich hingegen, der der Serie nicht ganz so einen Hype abgewinnen kann, den aktuellen Arc mag, besonders da es auch um irgendwelchen Politikkram gehen sollte, was ich immer recht interessant finde. Am Ende hatten die Mangaleser doch recht. Ich meine, AoT war jetzt nie besonders gut darin, mal nicht irgendwo dumm zu sein, aber die Story hier übertrifft alles. Dumm, unlogisch und wieder mit einem nervigen Eren, das einzig gute ist wohl Historia, die wieder einmal unter Beweis stellt, warum sie fast der einzige gute Charakter der Serie ist. Aktuell ist irgendwie scheinbar noch nicht so ganz klar, ob der Anime nächste Season auch weitergeht, aber ich würde es eigentlich gar nicht so schlecht finden, wenn er mal eine Pause einlegt, brauch eine Pause von dem Shit. Hm, ist jetzt aber auch vielleicht etwas zu viel Gerage, da ich ihn ja nach wie vor für anschaubar halte. Na ja, mal schauen, wie es weitergeht. 5,5/10

    Satsuriku no Tenshi
    (12): Auch hier ist meine Einstellung zur Serie eigentlich dieselbe wie beim letzten Mal, außer dass es nun hier gegen Ende noch etwas besser geworden ist. Gibt schon einige ziemlich lustige Szenen. Die, wenn es um „Gott“ geht, gehören da zu meinen Favoriten. Beste Romance der Season 4,5/10

    Alles in allem nicht wirklich eine gute Season. Ich hoffe die aktuelle wird besser, wovon ich aber auch ausgehe.

    Und nein, ist die Polizei nicht. Nicht jeder Polizist steht unter Generalverdacht, und es wird auch nicht "Lügenpolizei" geschrien.

    Wenn die sächsische Polizei, die es am besten wissen müsste, sagt, es gab keine Hetzjagden und dies einfach nur mit der Begründung abgewiesen wird, dass man dieser eh nicht vertrauen kann, seh ich schon Ähnlichkeit mit so was wie „Lügenpresse“.