Beiträge von cheesus christ

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Mit Pokémon Rot und Blau verbinde ich recht viel: Erste eigene Erfahrungen mit Videospielen, gute Zeit mit Freunden und auch ganz viele Rätsel, die praktisch nahtlos in diverse Schulhof-Mythen übergehen, die damals mit noch geringer Relevanz des Internets kaum zu überprüfen waren, außer es eben selber auszutesten.

    Und mit den beiden Editionen an sich kam auch mein Einstieg in ein Fandom, das mich wahrscheinlich geprägt hat wie kaum ein anderes, wenn auch teils eher indirekt. Als Kind waren meine Lieblingsgames wohl die Pokémonreihe. Aber ab vom Spielen selbst haben sie mich auch recht stark kreativ geprägt, sodass ich bereits damals am liebsten Pokémon und Digimon gezeichnet oder eigene erfunden habe - und DAS hat wahrscheinlich mein ganzes Leben dann doch recht extrem geprägt, bis zu dem Punkt, dass es meinen beruflichen Weg beeinflusst hat. Pokémon-Fanart war eine ziemliche Konstante in meiner kreativen Entwicklung, hat maßgeblich zu meiner Styleentwicklung beigetragen und mich einfach immer wieder inspiriert. Heute ist das zwar eher wenig geworden, da für mich leider aktuell nicht mehr so viel neue Inspiration nachrutscht (und ich ohnehin wenig Zeit hab für freie Arbeiten), aber es hat mich damals auch ins Bisaboard gebracht, in dem ich jetzt schon über Jahre hinweg aktiv bin - mal mehr und mal weniger - und wo viele immer noch sehr aktive Freundschaften begannen. Und ich würde sogar behaupten, dass auch das Bisaboard mich durchaus beruflich beeinflusst hat, weil ich dort ziemlich viel im Bereich Teamarbeit, Projektmanagement und dem allgemeinen Umgang mit anderen Menschen gelernt habe. Ich merke zumindest, dass es mir heute immer wieder etwas bringt in der Organisation meiner Arbeit und meines Teams. Und letztendlich war der Start für all das wohl der Start der Pokémon-Videospielreihe mit den Editionen Rot und Blau.

    Ja, und zwar vor allem mit eigenen Unsicherheiten und Selbstzweifeln. Die müssen aber nicht so bleiben und an denen kann man arbeiten.

    Wenn man nunmal selbstsicherer ist, dann freut man sich drüber, dass auch andere an deine*r Partner*in irgendwo interessiert sind und gerne mit der Person Zeit verbringen, und man freut sich im Gegenzug darüber, dass die*r Partner*in auch außerhalb der Beziehung ein gesundes Sozialleben hat.

    Klar, daran kann man arbeiten... Aber es ist eben nicht jeder einfach initial selbstsicher und unverletzt genug dafür? Im Speziellen eben nach einer Trennung, die besonders dann, wenn sie von anderer Seite kam, ist es ja nun nicht ungewöhnlich, dass man von Selbstzweifeln geplagt wird. Aber ist das denn irgendwie... verwerflich?

    Also, möglicherweise lese ich dich auch falsch gerade, aber es klingt bei dir finde ich sehr vorwurfsvoll oder sogar abwertend Leuten gegenüber, die diese Sicherheit nicht haben und Schwierigkeiten haben, diese (wieder) aufzubauen. Ich denke, wir sind uns ja eigentlich einig, dass ein auch später gesundes Verhältnis zueinander das ist, worauf man hinarbeiten sollte, weil das, wenn es funktioniert, einfach der angenehmste Weg für alle Parteien ist. Aber wie gesagt, dass das einigen deutlich schwerer fällt oder in bestimmten Situationen zumindest, ist finde ich nichts, was man anderen Leuten irgendwie vorwerfen sollte. Es ist okay diese Schwächen zu haben und es ist imo auch okay, sich selbst vor Konfrontationen zu schützen, wenn man sich dazu noch nicht wieder bereit fühlt. Du magst das jetzt unreif nennen, aber ich würde das nicht auf generelle Reife beziehen, sondern eher darauf, wo manche Leute ihre wunden Punkte haben. Finde "unreif" als Begriff nicht generell falsch, weil das natürlich etwas ist, in das man sich hineinentwickeln kann/soll oder das wieder zuwachsen kann, aber das Wort hat zumindest bei mir eine sehr negative Konnotation, die ich diesem Zustand der Verletzlichkeit eigentlich ungern aufdrücken würde - vor allem, weil es eben je nach Situation auch möglich ist, in so eine Unsicherheit zu fallen, nachdem man vorher bereits mal "reif genug" war, über so etwas drüberzustehen. Besonders wenn man mit so einer Trennung den eigenen Lebensmittelpunkt und eine große Stütze verloren hat


    aber wenn man sich einander nichts angetan hat, gibt es eben auch keine wirkliche Erklärung dafür, weshalb man alles über Bord werfen muss ... außer dass man eben seine eigenen Wunden lecken will.

    Und das ist eigentlich genau der Punkt. Siehst du es denn echt als egozentrisch an, die eigenen Wunden zu lecken? Was soll denn deiner Meinung nach eine Person tun, die sich so fühlt? Einfach trotzdem den Kontakt aufrecht erhalten, weil die andere Person es als unreif empfindet, das nicht zu tun, und damit einfach gar nicht zum Heilen kommen und immer weiter darunter leiden?

    Das klingt meiner Ansicht nach eigentlich nach einem sehr ungesunden Verhältnis, wenn eine Person kein Verständnis aufbringen kann für die Schmerzen der anderen, keine Ahnung. Wenn ein Mensch länger braucht, um sowas zu verarbeiten, sollte sich diese Zeit auch genommen werden. Und wenn jemand dauerhaft mehr darunter leidet als etwas daraus zu gewinnen, den Kontakt zu haben, dann sollte dieser auch nicht aus einer ganz bestimmten Vorstellung von Reife heraus erzwungen werden, weil man dann effektiv irgendwelche Erwartungen des Gegenübers über die eigene psychische Gesundheit stellt.

    Natürlich ist ab einem gewissen Punkt dann auch eine Grenze erreicht, an der möglicherweise sogar professionelle Hilfe sinnvoll sein kann, aber dass es so weit kommen kann, ist eigentlich ein Grund mehr, diese Trennungsbewältigung nicht als Unreife zu banalisieren.


    Wie gesagt würde ich mich auf so jemanden nicht einlassen, weil ich das auch iwo zu "unreif" für mich finde und ich mich gerne auf mein engeres Umfeld verlassen würde.

    Und das ist einfach so direkt zu sagen? Es gibt genug Leute, die nicht mal von sich selbst geahnt hätten, wie schwer es ihnen fallen würde, mit bestimmten Situationen fertig zu werden, bis sie darin gelandet sind. Da finde ich die Entschlossenheit, mit der du das meinst einschätzen zu können, mutig. Man kann zwar schauen, dass man mit jemandem in solchen Punkten auf einer Wellenlänge ist, aber letztendlich ist auch das kein Schutz davor, dass dein Gegenüber die Trennung dann auch wirklich so gut verkraften würde wie die vorherigen oder dass es dir sogar selbst irgendwann mal näher gehen könnte als bisher. Es mag ja mitunter schon reichen, dass eine Trennung zu einer ungünstigen Zeit kommt, in der man labiler ist, um dazu zu führen, dass die Verarbeitung dieser nicht so glatt verläuft wie gewohnt.


    Genau das find ich aber auch extrem oberflächlich ... eigentlich sollte man froh sein, dass es nur eine Trennung ist und niemand, der einem wichtig ist, gestorben ist.

    was


    Also, wirklich, was genau soll das bedeuten? Das ändert doch nichts an dem Beschriebenen, dass man sein Leben nach einer langjährigen Beziehung oft trotzdem genauso neu sortieren muss? Und dass es immer schlimmer kommen kann, sollte eigentlich auch kein Maßstab dafür sein, ab wann man sich belastet fühlen darf.

    Also ich verstehe nicht so richtig, was genau für dich da oberflächlich ist. Es ging darum, zu zeigen, dass eine Trennung ähnlich einschneidende Folgen für die eigene Lebensplanung haben kann wie der Tod eines nahestehenden Menschen und diese daher für viele Menschen eine große Herausforderung ist und nicht nur weichgespültes Teeniegejammer. Natürlich bleibt ein Todesfall meistens die schlimmere Alternative, aber das hebt doch das vorher gesagte nicht auf. Ich weiß jetzt einfach nicht so wirklich, worauf zu hinausmöchtest.


    Habe diese Passage bereits getippt, bevor deine Antwort eben kam, aber letztendlich passt das immer noch. Das soll nicht den Tod einer Person "herabstufen", sondern einfach klar machen, dass die Konsequenzen aus einer Trennung ähnlich sein können, nicht dass ein Tod das gleiche ist wie eine Trennung.


    Ich finde einfach die Aussage, dass es egozentrisch ist, nur das eigene Leid zu betrachten, wenn da eine andere Person von dir erwartet, dass eine positive Bindung bleibt, hart ironisch. Was wiegt hier denn bitte höher? Die psychische Gesundheit der einen Person oder die Erwartung an eine funktionierende Verbindung der anderen? Ist letztendlich eine Frage der individuellen Abschätzung, aber ich würde meine eigenes Bedürfnis nach Kontakt, wenn es mir mit der Trennung an sich gut geht, ganz weit hinter die Trennungstrauer des anderen Menschen stellen. Finds im Gegensatz halt extrem entitled die negativen Gefühle eines anderen so dermaßen abzuwerten und die Berechtigung dazu abzusprechen, weil man sich diese Person auch nach kaputter Liebe noch im Freundeskreis wünscht. Finde das steht echt in keinem Verhältnis zueinander.

    Ich musste da gerade an eine Situation aus meiner Jugendzeit denken. War da mit einer Freundin im Urlaub und es ging mir einen Tag ziemlich schlecht, weil ich Migräne hatte. Ich bat sie darum, das Licht am frühen Abend schon auszuschalten, damit ich mich etwas erholen kann, woraufhin sie zu mir meinte, ich solle gefälligst etwas Rücksicht auf sie nehmen, lol. So ungefähr wirkt auch die Forderung auf mich, das Verhältnis auch nach der Trennung aufrecht zu erhalten und Rücksicht darauf nehmen zu müssen, dass du diese Person im Freundeskreis behalten willst.


    Einem wird nur von klein auf der Kitsch gefüttert, dass es "die eine wahre Liebe" gäbe und man für eine gewisse Person bestimmt sei, und eine Beziehung irgendwo etwas ganz Besonderes und "Übernatürliches" (aka Vorherbestimmtes) sei. Die Leute wollen imo etwas Höheres darin sehen als es schlussendlich ist. ^^"

    Und ehrlich: ich habe den Eindruck, diese Aussage geht stark an der Realität der meisten Menschen vorbei. Klar gibt es Leute, die das alles sehr verkitscht sehen, keine Frage, aber um so eine Heiligsprechung der Liebe geht es doch den meisten gar nicht. Viel mehr ist es einfach so, dass ein Großteil der Menschen mit einer Beziehung irgendwo ein gemeinsames Leben eingehen und je gemeinsamer das eben wird, umso schwieriger (und oft schmerzhafter) ist das in so einem Falle auch wieder voneinander zu trennen. Eigentlich wollte ich noch einmal eine Auflistung anhängen, was für einschneidende Änderungen das sind, aber das steht in den vorherigen Beiträgen ja eigentlich bereits zu genüge. Daher ist es für mich schwer nachvollziehbar, dass du immer noch so sehr drauf pochst, dass es nur die Kitsch-Vorstellung ist, die einem die Trennung so schwer macht, während da halt einfach das komplette Leben neu geordnet werden muss und man sich im schlimmsten Fall von allem zu lösen hat, worauf man das Leben die letzten Jahre ausgerichtet hat.

    Wenn du eher ein sehr selbstständiges Leben führst und das Kommen und Gehen von Beziehungen nicht viel mehr Trouble verursacht als ein "okay, es enttäuscht mich, aber ich leb damit und wir machen das Beste draus.", dann ist das gut für dich. Aber vielen Leuten geht das besonders nach langjährigen Beziehungen halt nicht so leicht von den Lippen und es fällt einigen nicht leicht, sich loszulösen und wieder an ein ganz anderes Leben gewöhnen zu müssen - besonders, wenn man eigentlich selbst gar nicht an einer Trennung interessiert war und sich viel mehr das Leben von vorher zurückwünscht. Da kann man sich noch so sehr rational erklären, dass man loslassen und reif sein muss, damit es besser wird, aber gegen die eigenen Gefühle anzudiskutieren ist halt oft nicht effektiv, lol

    Cassandra und Feliciá haben hier schon vieles zu gesagt, dem ich im Großen und Ganzen zustimme, aber will trotzdem noch selber antworten, auch wenn sich das vielleicht etwas doppelt.


    Ich hab nicht gesagt, dass ich es mir nicht vorstellen kann, sondern dass ich es für gesellschaftlich anerzogen halte so zu denken.

    Wenn es nur um reine Besitzdenken-Eifersucht geht, womöglich. Da denke ich ebenfalls, dass da viel an den gelernten gesellschaftlichen Strukturen hängt, auch wenn ich eine gewisse Angst, den eigenen Platz im Leben zu verlieren (zum Beispiel eben durch so eine Trennung) - was halt eine geringere Ausprägung bzw. andere Art der Eifersucht wäre - als insgesamt nachvollziehbare, natürliche, rationale Angst einstufen würde, ohne dass es da einen großartigen Input braucht, dieses Denken zu lernen.


    Und ja, wenn man es dann selbst nach dem ersten Trennungsschmerz nicht aushält das neue Paar zu sehen, dann hat das sehrwohl auch viel mit Eifersucht zu tun... und Eifersucht hat viel mit Besitzdenken und eigener Unsicherheit zu tun. ^^"

    Ich finde zwar das Romantisieren von Eifersucht echt ätzend, aber ich finde es auch schädlich, wenn man Eifersucht in die andere Richtung "extremisiert", weil Eifersucht halt auch mehr ist (oder sein kann) als irgendwelche Kerle, die einen Besitzanspruch auf ihre Freundinnen ausüben wollen.


    Ist es denn so abwegig, dass sich ein solches Gefühl eigener Unsicherheit entwickelt, wenn man abserviert wurde? Also selbst wenn man über die Dauer der Beziehung keine Eifersuchtsprobleme hatte, würde ich eigentlich behaupten, dass das Ende einer Beziehung als Moment dafür prädestiniert ist, in Selbstzweifel zu fallen, ohne dass dafür ein großer gesellschaftlicher Einfluss nötig ist. Ich finde es sehr schwierig, sowas jetzt so stark auf einen Besitzanspruch herunterzubrechen, wenn es bei dem Schmerz, die einst und vielleicht immer noch geliebte Person mit einem anderen Menschen zu sehen, um so viele andere Fragen gehen kann, auch abhängig davon, wie das endete. War man nicht gut genug für die Beziehung? Hätte es noch eine Chance gehabt, wenn dies und das anders gekommen wäre? Und wo würde man jetzt stehen, wenn es nicht geendet hätte? Liegen die Fehler im eigenen Verhalten? War man nicht attraktiv genug, oder erfolgreich? Wird man nochmal eine andere Person kennenlernen, mit der man sich genauso gut fühlt? Hat man möglicherweise sogar Angst um die andere Person, dass diese jetzt nicht an die falschen Menschen gerät? Solche und wahrscheinlich tausende andere Fragen können im eigenen Kopf schwirren und schmerzlich werden, wenn man die entsprechende Person sieht. Und keine davon würde ich jetzt stark auf irgendwelche Besitzansprüche schieben.

    Und selbst wenn das ganz simpel typische Eifersucht ist ("Ich wünschte, ich wäre an deren Stelle") würde ich dem Ganzen nicht zwangsweise Besitzdenken zuordnen. Würde jedenfalls sagen, dass wenn ich zum Beispiel auf den tollen Urlaub meiner Bekannten eifersüchtig bin, weil ich an Ort X auch schon so lange wollte und es nie konnte, ist das ebenfalls kein Besitzdenken, sondern eher eine Mischung aus dem Wunsch nach einer besseren Situation gemischt mit eigenen Problemen, die mich daran hindern, in diese Situation zu kommen. Also, keine Ahnung, man könnte ggf. argumentieren, dass man diesen Urlaub auch... besitzen will, aber ich denke, das geht einfach am Kerngedanken vorbei, dass jeder Wunsch zurück in so eine Beziehung bedeutet, Anspruch auf einen Menschen zu erheben.

    Ich würde daher nicht jede Eifersucht so pauschal dem zuordnen, sondern das etwas differenzierter betrachten. Sicher spielt das häufig genug auch mit rein, aber ich finde nicht, dass der Wunsch, immer noch in der vorher schönen Situation zu sein und der Schmerz bei der Konfrontation damit, dass das nicht mehr möglich ist, vom Grundsatz her auf dieses Gedankenmuster zurückzuführen ist.


    Da darf man schon zweifeln und es irgendwo für eine Lüge halten, dass man der Person je wichtig war, wenn diese nach der Trennung keine Freundschaft fortführen will und ich erwarte schon noch gegenseitigen Support, Loyalität, nenn es wie du willst, nach einer Trennung... auch was Beziehungsfragen betrifft.

    Und dem würde ich aber stark widersprechen. Hier würde ich eigentlich grob das zitieren, was Feliciá vorher geschrieben hatte: ich finde eigentlich, dass dieser Gedanke egozentrischer daherkommt, grundsätzlich nach einer Beziehung zu erwarten, dass hinterher noch eine prinzipiell positive Beziehung zueinander bestehen soll.

    Im Optimalfall ist das so, ja, aber die Gründe für eine Trennung können erstens so vielfältig sein, dass das allein deshalb schon keine grundsätzliche Erwartung sein sollte und ich finde zudem es wirkt ziemlich unempathisch, die Loyalität zur eigenen Person über die Trennungsverarbeitung und den Selbstschutz vor den mit einer Trennung verbundenen Schmerz und ggf. Selbstzweifel zu stellen. Manche Menschen können solche Situationen besser verarbeiten, andere schlechter. Manche gehen möglicherweise recht "gesund" an das alles heran, andere sind schon vorbelastet und tun sich da deutlich schwerer, so etwas zu verarbeiten.


    Klar muss man dann auch seine Lebensziele überdenken und dementsprechend verändern, aber dass es im Leben halt sehr selten so kommt, wie man es sich vorgestellt hat, ist doch ohnehin meistens / für die allermeisten Leute so. Das wird ja für viele nicht das erste Mal sein, dass sich große Dinge im Leben verändern, oder man vor größeren Hürden steht, und man demnach seine Lebensziele ändern muss. Sowas wird einem öfters passieren.

    Ja, das stimmt. Und? Nur, weil so etwas Teil des Lebens ist, heißt das doch nicht, dass es einem nicht schwer fallen darf, es einen nicht länger belasten darf, man nicht daran zerbrechen kann. Das gleiche gilt doch für sämtliche Schwierigkeiten des Lebens, ob Jobverlust, Tod eines nahestehenden Menschen oder eben Beziehungsverlust. Bei einem Todesfall würde man doch auch nicht einfach sagen "Jo ist doof, musst du halt einen anderen Weg gehen jetzt", sondern erwartet, dass das vielleicht doch ein bisschen länger dauert wieder in eine stabile Bahn kommen zu können.

    Würde hier eigentlich auch sagen, dass Tod eines Partners und Ende der Beziehung hier gar nicht so anders sind, wenn man es auf die eigene Lebenssituation bezieht. Natürlich ist die andere Person hier gsd noch am Leben lol, aber letzendlich muss man das eigene Leben bzw. die eigene Lebensplanung hier oft auf die gleiche Weise umstellen, als wäre es nicht so - eine gemeinsame Lebensplanung ist dann halt dahin, Lebensziele und sowas wie eine gemeinsame finanzielle Grundlage (geteilte Miete usw.) oft auch. Und man sollte halt auch nicht unterschlagen, dass Beziehungen auch mal im Streit auseinandergehen können und es Leute gibt, die es einem dann zusätzlich noch aktiv schwer machen. So oder so: das kann im schlimmsten Falle dazu führen, das eigene Leben komplett neu angehen zu müssen. Neue Wohnung, neuer Job, neuer Wohnort, neuer Freundeskreis, neuer "Familienkreis", je nachdem wie die Beziehung vorher aussah und unter welchen Umständen es auseinandergeht. Wie bereits durch andere vorher geschrieben: das gemeinsame Leben ist halt gestorben. Das hat mal größere und mal kleinere Auswirkungen, je nachdem wie stark das vorher bereits verzahnt war und wie sehr man selbst emotional investiert ist. Das kann einfach eine verdammt schwierige, riesige Aufgabe sein, die überhaupt nichts mit einer naiven Vorstellung der vorbestimmten großen Liebe zu tun haben muss, sondern einfach eine reelle Herausforderung ist, die viel Schmerz mit sich bringen kann und Kraft erfordert.

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie man jemanden tatsächlich lieben kann, aber nicht mehr in seinem Leben haben möchte, weil man aufgrund der Trennung gekränkt ist und um die Beziehung trauert?

    Ist es denn so schwer, sich vorzustellen, dass es einfach verdammt weh tun kann, einer Person regelmäßig zu begegnen und dabei jedes Mal zwangsweise daran erinnert zu werden, was man mit dem Ende einer Beziehung alles verloren hat?


    Also ich persönlich kann das Gefühl an sich für mich nicht nachvollziehen, da ich mich noch nie in dieser Lage befunden habe und allgemein nicht sehr... Gebunden bin, aber es fällt mir eigentlich trotzdem sehr leicht, mir vorzustellen, dass das einfach nicht immer funktioniert mit dem "Lass uns Freunde bleiben".

    Klar ist es schön, wenn man mit einer Person noch anderweitig guten Kontakt haben kann und die Freundschaft aus einer Beziehung sogar behält, aber spätestens in Situationen wie diese Person mit einem anderen Partner zu sehen, wäre für viele wohl durchaus ein Punkt erreicht, an dem es einfach schwer werden kann, das wegzustecken, weil man dann einfach vor Augen geführt bekommt, dass jemand anders den eigenen Platz eingenommen hat, an den man sich eigentlich zurückwünscht... Man sich ersetzt fühlt und wie ein Fehler vorkommt... Es einem richtig das Gefühl hochkommen lässt, was man alles mit dieser Beziehung verloren hat und sicher viele andere mögliche negative Gedanken.


    Aber auch schon in "harmloseren" Situationen kann das doch sicher schwierig genug sein. Selbst wenn die Trennung sogar von einem selbst ausging, ist in viele Fällen ja auch nicht einfach das Gefühl von heute auf morgen weg, sondern wird nicht selten immer aufs Neue irgendwie entfacht, wenn man mit besagtem Menschen zu tun hat. Und für viele wird so das Loslassen und sich nicht nur faktisch und räumlich, sondern auch emotional trennen, eben sehr schwierig, wenn man immer noch im alltäglichen oder zumindest regelmäßigen Kontakt steht. Das hat ja nicht unbedingt etwas mit gekränkt sein zu tun, sondern vielmehr damit, das Ganze für sich selbst zu verarbeiten und sich auf ein teils komplett neues Leben einlassen zu können, das man nach langer Zeit hinter sich lassen muss, ob man dann will oder nicht.

    Ich finde es auch etwas befremdlich, das auf so eine Eifersuchtsschiene oder das Teeniealter zu reduzieren, obwohl ich es für mich wie gesagt nie erlebt hab. Ich kann mir trotzdem vorstellen, dass das je nach Konstellation und Trennungsgründen nicht immer leicht ist. Man verliert halt nicht einfach irgendeinen Besitzanspruch, sondern nach langjährigen Beziehungen oftmals auch die Lebensziele, auf die man möglicherweise die letzten Jahre hingearbeitet hat.

    "Rayquaza is Santa Claus"


    Und hier kommt das Wichtelgeschenk für Jiangshi!

    Zitat von Nessie.

    Zum Fall Elliot noch was: Ist euch aufgefallen, wie die überragende Mehrheit von Menschen auf Social Media usw. jetzt einfach nur he/him benutzt, obwohl er klar gesagt hat, dass er auch they/them benutzt? So etwas ist mir in letzter Zeit immer wieder aufgefallen, dass nb Leute zwei Sets von Pronomen angeben und (vor allem) cis Leute dann halt einfach die binäre Option nutzen, weil das bequemer ist. Like. Why. Ist es zu viel verlangt, mal das eine, mal das andere Pronomen zu verwenden? Sheesh.

    Also, diese Beschwerde ist mir jetzt auch schon an mehreren Ecken aufgefallen. Ich persönlich habe die Angabe immer so verstanden und selbst genutzt, dass bei mehreren Angaben eben auch mehrere akzeptiert sind - und eine beliebige davon verwendet werden kann. Vielleicht vorzugsweise die erste. Und ich habe mich auch heute ein wenig umgehört und zumindest die entsprechenden Leute in meinem Umfeld scheinen das ebenfalls größtenteils so zu verstehen und auch in dieser Intention selbst zu nutzen.


    Das ist auch tatsächlich einer der Punkte, die mir in der gesamten Szene etwas... Unangenehm sind. Und was der Grund ist, weshalb ich mich trotz eben teils eigener Interessen nicht gerne auf diesem Eis bewege.

    Bei (vermeintlichen) Fehlern wird meist sofort zu Begründungen gegriffen, dass Leute zu bequem sind sich drum zu scheren oder halt sogar als transphob o.ä. bezeichnet werden, statt zu versuchen an einem Strang zu ziehen, obwohl es teils einfach simple Unkenntnis oder sogar ein unterschiedliches Verständnis von etwas ist. Man kann imo einfach nicht von jeder Person erwarten, alles korrekt zu machen, besonders wenn man nicht selbst damit in Berührung kommt (sei es durch eigene Erfahrung oder aus dem Umfeld). Und damit meine ich nicht sowas wie generell ein richtiges Pronomen zu verwenden, das sollte man wirklich von jedem Menschen erwarten können.


    Wenn selbst Leute innerhalb der LGBTQ+ Szene es nicht einheitlich definieren, verstehen, verwenden, wieso wirft man dann Personen außerhalb dieser direkt diese Negativität entgegen, wenn etwas nicht nach dem eigenen Verständnis gehandhabt wird?

    Aus deinem zweiten, eben eingetroffen Post schilderst du das jetzt noch etwas konkreter, bei einem they am Anfang würde ich definitiv auch zu selbigem tendieren (bzw mag ich they halt generell ganz gerne) und wenn es dann regelmäßig nicht passiert, yeah, kann man sich definitiv mal genauer anschauen (kann aber tatsächlich beispielsweise auch sprachliche Gründe haben für nicht native English speaker aus Sprachen, in denen das they so nicht existiert und sie daher in der Verwendung unsicher sind zB). Keine Frage, dass es sicher genug Leute gibt, denen das Verwenden dessen unangenehm wäre, weil es ihrem Verständnis binärer Geschlechterzuordnung widerspricht, aber ich habe nicht das Gefühl, dass eine solche generell vorwurfsvolle Herangehensweise förderlich ist, dass andere Menschen, die es richtig machen möchten, sich näher damit beschäftigen werden, aus Angst bei einer Frage direkt angegangen zu werden. Stattdessen werden es viele generell meiden, sich zu diesem Themen zu äußern, auch wenn es eigentlich supportive wäre. Bezieht sich jetzt btw nicht mehr direkt auf dich, dein zweiter Beitrag eben hat das ja imo schon deutlich besser klar gemacht, aber beim ersten kam das leider erstmal eher so rüber.


    Ich wäre aber bisher auch nicht auf die Idee gekommen, innerhalb eines Textes oder sogar Satzes aktiv das Pronomen zu wechseln, weil das imo echt sprachliche Probleme mit sich bringt oder zumindest bringen kann. Da wird nun mal die Zuordnung zu einer Person erschwert, wenn die Eindeutigkeit verloren geht, also je nach Kontext kann das durchaus zu Verständnisfehlern führen, im speziellen halt bei Leuten, denen die Sprache ohnehin nicht so leicht fällt.

    Sofern das daher nicht "nötig wird", weil explizit gewünscht, fände ich ein Pronomen da schon die bessere Wahl.

    Da ich gerade aufgrund dieses Topics halb weinend im Bett liege, will ich auch etwas beisteuern, für das mich alle auslachen können.



    Ich habe als ziemlich kleines Kind mal solche Früchte von Sträuchern gesammelt und zum Spielen mit nach Hause genommen. Nach einer Weile begannen die zu trocknen und sich daher langsam einzudrehen, haben sich also sichtbar bewegt. Ich dachte deshalb im ersten Moment das seien lebende Tiere und hab mich so davor gefürchtet, dass ich lauthals schreiend aus dem Zimmer geflüchtet bin lol

    Sketch VS final by Jesper Ejsing


    Willkommen zur vierten und letzten Fanart-Aktion des Jahres 2020!


    Was ist in einem Jahr wie diesem, das so viel Chaos und Leid gestiftet hat, das beste, was man nun am Ende machen kann? Richtig: zurückschauen, um ganz genau zu sehen, wie furchtbar es war. Und das wollen wir selbstverständlich auch für unsere Kunstwerke machen! Teilt eure niemals zu Ende gebrachten Ideen, beendet womöglich auch noch ein längst vergessenes Konzept und stellt anderen sogar eure verwaisten Skizzen zur Verfügung, wenn ihr möchtet.


    Zum Hintergrund: Der "Stapel der Schande" ist bereits aus anderen Bereichen ein Begriff, womöglich haben schon einige von euch im Bisaboard-Videospielebereich daran teilgenommen, um all die gekauften (aber nicht durchgespielten) Games, die sich über die Zeit anhäufen, endlich mal abzuarbeiten. Ähnlich wollen wir es also auch halten und unsere Skizzen + WIPs des vergangenen Jahres (oder wenn ihr möchtet auch länger!) durchgehen, die es nie zum fertigen Werk geschafft haben. Ihr könnt dabei entscheiden, ob ihr diese nur teilen möchtet oder sogar die Challenge angeht, eines oder mehrere dieser unfertigen Bilder weiterzuführen.

    Alternativ könnt ihr euch auch völlig von einem eurer Konzepte trennen und es anderen Mitgliedern des Forums zur Verfügung stellen, die es weiterführen dürfen. Ob ihr das einfach generell an alle freigebt oder erst im einzelnen gefragt werden möchtet, ist euch selbst überlassen. Regelt das, wie es euch am liebsten ist.

    Gerne könnt ihr euch im Zuge dieser Aktion auch dazu äußern, was ihr dieses Jahr alles gemacht habt, machen wolltet und euch für das nächste vornehmen möchtet sowie eure künstlerischen Highlights vorstellen.



    Hier eine Übersicht möglicher Aufgaben (mit Angaben für die Medaille)

    • Teilt eure Skizzen und unfertigen Bilder mit einer kurzen Beschreibung, worum es sich dabei handelt, was ihr machen wolltet, warum ihr aufgehört habt usw. (3 Skizzen / 2 WIPs)
    • Führt eure alten Skizzen weiter (2 WIPs / 1 fertiges Werk)
    • Gebt alte Konzepte zur Adoption frei bzw. beendet eine fremde Skizze (s.o. zum Teilen bzw. Weiterführen)
    • Gebt uns ein Resümee eures (Künstler-) Jahres und welche Erwartungen, Wünsche oder Vorsätze ihr für das nächste habt
    • Noch mehr Ideen? Gerne teilen!

    Übrigens: Ihr könnt in dieser Aktion auch mehrere Medaillen abholen, wenn ihr in den einzelnen Wochen neue Aktivitäten bringt!



    Fragen könnt ihr wie immer einfach im Topic stellen.

    Viel Spaß beim Stöbern und Malen!


    Also ich finde, dass es auf jeden Fall in einer Diskussion immer zum guten Ton gehört, nicht einfach so ein fremdes Video zu posten, sondern auch eine kurze eigene Einordnung zu liefern. Worum geht es da, was wird grob gesagt und wie steht man zu dem Inhalt selbst oder zu einzelnen Punkten, also welche will man ggf. gesondert hervorheben und hier diskutieren?

    Wenn man einfach ohne Ankerpunkte etwas random postet, ist es, finde ich, oft recht schwer, das auch in der anschließenden Diskussion aufzugreifen. Und ich würds tatsächlich auch als höflicher einordnen, externe Inhalte anzuteasern/einzuführen, weil das imo notwendig ist, um wirklich abzuschätzen, ob man das schauen will oder nicht.


    Und die von Cassandra aufgelisteten Punkte finde ich hier durchaus sehr legitim. Es geht hier ja nicht mal um speziell genau dieses Video, sondern um das dahinter stehende Prinzip, das eben auf die Menge ALLER dieser Fälle anwendbar ist. Solange das Video selbst nicht der Diskussionsgegenstand ist (sondern nur die darin geschilderte Argumentation) oder es aus irgendwelchen Gründen absolut notwendig ist, Informationen visuell in Bewegtbild darzustellen, ist eben jedes Video in einer Diskussion erst einmal ein wenig verschwendete Zeit und Daten, da der gleiche Inhalt schriftlich mit beidem deutlich sparsamer hätte vermittelt werden können und vor allem dann anschließend auch viel besser schriftliche Zitate für die weitere Diskussion genutzt werden können. Und im schlimmsten Falle für bestimmte Gruppen sogar nicht mal accessible.

    Was ich nämlich noch viel schlimmer finde: für jedes Zitieren oder jeden "wie sagte er das nochmal"-Moment muss man erneut die genaue Stelle heraussuchen und wiederholt ansehen. Arbeitet man also wirklich argumentativ mit einem solchen Video, wird es nicht bei der Dauer der ersten Ansicht bleiben, sondern nimmt stark zu.

    Das Video ist jetzt 10 Minuten lang, das ist noch einigermaßen im Rahmen, aber auch hier wirds vielleicht schon etwas fummeliger immer die genaue Stelle schnell zu finden. Ist das Video dann aber 30 Minuten lang, 60 oder sogar noch mehr, wird das irgendwann einfach echt ätzend. Daher würde ich auch aus Prinzip davon absehen, kommentarlos Videos zu posten, wo es kein essentieller Teil der Diskussion ist, weil es einfach die Usability einer Diskussion einschränkt und sich halt für jeden Fall immer mehr läppert.



    Btw slightly off-topic ist das auch der Grund, warum ich mir grundsätzlich keine Sprachnachrichten anhöre, solange ich nicht weiß, dass jemand gerade fährt und nicht schreiben kann oder sowas, weil der Inhalt, der mir da in 2 Minuten erzählt hat, meistens in nen 3-Zeiler gepasst hätte und ich es nicht leiden kann, wenn man regelmäßig meine Lebenszeit wegen eigener Faulheit verschwendet.

    Ich nutze jetzt auch mal das Einzelwerke-Thema, weil ich heute ein neues Brushset geholt und da zum Test eine kleine Lichtstudie am Gesicht gemalt habe. Außerdem sollte ich sowas eh mal mehr trainieren und dachte daher, vielleicht mache ich mir da mal eine kleine Reihe draus für Licht aus unterschiedlichen Winkeln. Aber jetzt gerade steht es so für sich allein, daher wollte ich dafür (noch) nicht meine Galerie verwenden.


    Also wenn du wirklich etwas richtig mobiles im Sinne von „unabhängig“ haben möchtest, Laurayka , wirst du nicht drum herum kommen, dir etwas mit eigenem Betriebssystem zu holen, was nicht von einem Computer abhängig ist. Die Display-Zeichentablets sind alle immer stark verkabelt, da gibt es auch soweit ich weiß nicht wirklich etwas mit weniger Anschlüssen, weil du den Strom brauchst um das Display zu betreiben, den USB Anschluss für die Eingabe und das HDMI Kabel, um das Gerät als weiteren Bildschirm zu nutzen. Es sei denn du hast ein entsprechendes Gerät mit Akku, dann ist zumindest der Strompart gelöst.


    Deine Alternative ansonsten wären wohl nicht nur iPads, sondern auch andere Tablets. Was es da genau gibt, was zum Beispiel Android Tablets für Apps haben, kann ich dir auch nicht sagen, denn da hab ich keinen wirklichen Überblick. Wenn du bestimmte Programme nutzen möchtest, müsstest du schauen, ob es das Programm auch als App im jeweiligen Store gibt. Falls nicht, wirst du dich wahrscheinlich umgewöhnen müssen.


    Ich selbst hab auch ein iPad, das ich mir im Frühjahr zugelegt hab - allerdings nicht primär als Zeichengerät, weil ich da auch ein Wacom Tablet nutze, sondern eher als Laptopersatz / für Studium, leichte Grafikarbeiten und Skizzen sind damit natürlich immer easy gemacht, da es Photoshop (wenn auch abgespeckt) mittlerweile ebenfalls fürs iPad gibt. Das hat den Kauf für mich dann doch lohnenswert gemacht.
    Es gibt auch fürs iPad einige verschiedene Zeichenapps, aber ja, Procreate ist wohl das mit Abstand beliebteste und ich finde es auch ziemlich gut für die 10 Euro. Kompatibilität mit nicht-iOS Devices wäre möglich, du kannst von Procreate aus auch z.B. als PSD exportieren (falls du in dem Format woanders arbeiten/abspeichern kannst), aber die Grafiken selbst natürlich in den üblichen Formaten ausgeben, also JPG und alles. Oder welche Kompatibilität erwartest du genau?


    Ich glaube von den neuen iPad Airs waren einige recht begeistert, weil diese jetzt eine bessere Leistung haben. Die Pro Reihe ist da natürlich die Topvariante, denke aber die muss nicht sein. Solltest aber ggf. drauf achten, dass deine Variante mit dem Gen2 Apple Pen kompatibel ist, da der Stift der ersten Generation keinen Button hat. Der 2er hat aber leider trotzdem nur einen einzigen, im Gegensatz zu den typischen Wacom Stylus mit ihrem Wippschalter, den ich wirklich total gerne mag und auch immer vermisse, wenn ich doch mal am iPad zeichne. Ansonsten ist’s schon empfehlenswert - sofern man das Geld halt ausgeben möchte. Das wäre dann ja schon ein ganzes Eckchen mehr als diese 200, die vom anderen Produkt im Raum standen. Aber wie gesagt, könnte auch in den günstigeren Tabletbereichen möglicherweise etwas passendes geben, je nachdem, was du genau davon erwartest und was es können soll.

    Du hast offenbar nicht erfasst, was ich damit sagen wollte egal... Die DDR scheinst du jedenfalls nicht besonders gut zu kennen, aber das nehme ich dir nicht übel.

    Da Quartos keine Ahnung hat, dachte ich, dass ich dich halt einfach mal frage - so als Kind politisch Unterdrückter aus der DDR.


    Dir kommen jetzt also ernsthaft folgende beide Situationen recht ähnlich vor?

    1. Das gegenseitige Bespitzeln engster Freunde und Verwandte, aufgrund dessen man niemandem wirklich vertrauen konnte und bei jedem Wort gegen die herrschende politische Ideologie fürchten musste, von den eigenen Kontakten verraten zu werden und dafür Job, Familie, Freiheit oder sogar Leben zu verlieren und sein gesamtes Umfeld in Gefahr zu bringen, wenn Infos an die falschen Leute gelangt.
    2. Leute werfen dir böse Blicke und teils Worte zu, wenn du dich nicht an den Bemühungen beteiligst, eine momentan wütende, teils tödliche Pandemie in den Griff zu bekommen und diese eher zu verharmlosen scheinst. Sie meiden dich, weil sie ihre eigene Gesundheit und möglicherweise sogar das Leben ihrer alten und kranken Freunde und Familienmitglieder schützen wollen und haben kein Verständnis dafür, wenn jemand einfach in Kauf nimmt, deren gesamtes Umfeld in Gefahr zu bringen, wenn das Virus an die falschen Leute gelangt.

    Wie gesagt, ich frage nur, um sicherzugehen, dass ich dich da nicht missverstehe :smalleyes: