Beiträge von cheesus christ

    Find ich mega, mega schwierig das Thema, denn an sich sehe ich valide Punkte des eigenen Umgangs mit so Situationen, aber vor allem eine große Gefahr im Einfach-alles-akzeptieren. Einerseits ist es verständlich, wenn gesagt wird, dass man Dinge für den eigenen Seelenfrieden auf sich beruhen lassen und anderen verzeihen soll. Ist ja durchaus korrekt: permanent einem negativen Mindset ausgesetzt zu sein kann auf Dauer einfach ungesund für die Psyche sein. Und mit so einem hypersensiblen Umgang werden durchaus auch mal alltägliche, nicht x-istische Problemchen zu solchen erhoben, klar. Gibt auch Leute mit einem ganz normalen schlechten Tag oder generell ein wenig unfreundlichem Auftreten und hier jedes Mal eine Attacke auf sich selbst wahrzunehmen kann einen mit Sicherheit auch in eine paranoide, dunkle Dauerstimmung bringen - kann ich mir vorstellen und soweit akzeptieren. Das spricht für mich aber eigentlich nicht gegen die Prinzipien von "Wokeness" per se, sondern vielleicht eher gegen die Art, wie genau das und der Umgang damit vermittelt wird.


    Das Problem ist: das basically für sich zu ignorieren ändert an den tatsächlich existierenden Issues halt nichts. Ich sehe ja auch selbst immer wieder Dinge, die ich in solchen Bubbles kritisieren und anders sehen würde, oder auch Theorien und Studies, deren Modelle und damit Ergebnisse ich durchaus in Frage stellen würde. Das Problem an so einer generalisierenden Einstellung Wokeness gegenüber ist, dass man damit oftmals Freifahrtscheine für das Weiterexistieren dieser Probleme ausstellt und diese Aussagen leider auch so oft als Sprungbretter für Leute genutzt werden, die mit dafür verantwortlich sind, dass gewisse Gruppen diesen Schwierigkeiten überhaupt erst ausgesetzt sind. Da kommt es dann nicht selten vor, dass einzelne Betroffene mit diesen Aussagen als Argumente herhalten, bei gut belegten strukturellen Problemen untätig bleiben zu können.


    Daher finde ich es schwierig, mit so generellen Aussagen wie im Video die Sache als Ganzes abzutun. Wenn man selbst merkt nicht damit zugehen zu können: fine, muss man sich auf jeden Fall zurückziehen, bevor man sich da irgendwie selbst zerstört. Man muss halt auch nicht jeden vermeintlichen Kampf selber führen. Und ist ja auch legitim über solche Erfahrungen zu berichten.

    Die vermittelte Message hier wischt mir aber existierende Probleme zu sehr weg, wenn Forgiveness der einzige Weg der Reaktion wird, weil das eher in die Richtung zu gehen scheint, dass Issues nicht mehr da sind, wenn man sich die Augen zuhält. Wenn sie selbst sagt, dass das nicht ihrer gelebten Realität entspricht und sie daher keine Wokeness "braucht", ist das für sie schön. Aber das entspricht ja leider oft nicht der Realität der Leute, die Opfer von rassistisch oder sexistisch motivierter Gewalt wurden und institutionell beförderte Nachteile erleiden und versuchen auf die Missstände aufmerksam zu machen. Daher finde ich Vergeben als Aufforderung da echt schwierig.


    Das rutscht damit einfach von einem Extrem ins andere. Es wäre ja schon ganz gut, wenn es einen Mittelweg gäbe, bei dem man übergeordnete und alltägliche Probleme dieser Art auch normal ansprechen kann, ohne dabei in jedem side glance einen persönlichen Angriff wahrzunehmen, und Freunden + Bekannten auch mal einen Fehltritt verzeihen kann, ohne das zu einem allgemeinen Mantra zu machen. Ich sehe halt nicht, wie das eine das andere so hart ausschließen muss.

    Zudem finde ich auch diese "Sei halt nicht offended"-Einstellung kritisch. Das schiebt einen Teil der Schuld einfach so sehr auf Empfänger verletztender Aussagen. Sure gibt es auch einzelne Leute, die einfach offended sind um offended zu sein, aber meistens wird so eine Aussage doch eher genutzt, um problematische Aussagen zu legitimieren.



    Sidenote: der Content des Inhalts hat mich aber überrascht. Viel mehr hatte ich hier besonders aus dem Titel "Cult" heraus erwartet, dass sie kritisiert, wenn es dazu kommt, dass innerhalb solcher woken Communities untereinander ein so heftiger Druck entsteht, sich jederzeit korrekt äußern zu müssen, keine Fehler machen zu dürfen und dabei ungeschriebenen (und teils ja sogar unausgesprochenen) Regeln zu folgen, die ja manchmal nur von kleinen Teilen betroffener und ja manchmal auch nicht-betroffener Personen "festgelegt", dann aber im großen Rahmen als geltend angesehen werden.

    Hier hätte ich einen Vergleich mit einem Cult halt noch irgendwo nachvollziehen können, wenn in einzelnen extremeren Gruppierungen eine kultähnliche Hivemind-Dynamik entsteht, in der sehr bestimmten Werten zu folgen ist und Kritik unerwünscht wäre. Anstatt dass eben alle an einem Strang ziehen, weil sie eigentlich das selbe Ziel haben, gemeinsam für mehr soziale Gerechtigkeit einzustehen... Und sich nicht gegenseitig für Einzelformulierungen zerfleischen.


    In ihrer dargelegten Begründung, ein permanent negatives Mindset zu haben, kann ich nen Cultcharakter aber tbh wenig erkennen. Das wirkt halt eher wie "Woke-Paranoia", wenn man dem einen reißerischen Namen geben möchte.

    Hmm... Vielleicht noch eine Umfrage, ob das lieber als WB oder als Aktion gemacht werden soll? Ich glaube aktuell gab es beides immer abwechselnd, aber jetzt so rein aus meiner Perspektive fänd ich es auch nicht schlimm, das Verhältnis etwas zu ändern. Denke viele, die an Wettbewerben Interesse hätten, geben sich auch mit einer Aktion zum gleichen Thema zufrieden und Anfänger lädt es natürlich sowieso eher ein. Evtl macht man den Rhythmus dann eher 2 mal Aktion und 1 mal Wettbewerb? Glaube mehr Aktionen waren oft auch ein Hindernis, weil die traditionell mehr Vorarbeit erfordern (siehe Vorlagen für die Pokebälle oder allgemein die Entwicklung neuer Konzepte), aber wenn man einfach sagt, man nimmt ab und zu normale Wettbewerbsthemen und hält si e offen ab, why not, das ginge an sich ja genauso. Wäre dann wohl am ehesten die Frage, ob die Mehrheit auch dafür wäre, sowas zu machen.

    Kam jetzt zwar zu spät zu der Voterunde, aber muss echt sagen, dass mich der Guardian als Nominiserung für den nervigsten Sidekick mega überrascht hat. Also, primär hätte ich den echt niemals als Sidekick klassifiziert, als Sidekick hätte ich jetzt immer nur Charaktere u.ä. gesehen, die sich an der Seite des Spielers oder anderer Hauptcharaktere bewegen, weniger solche, die einem gegenüberstehen und ab und zu angreifen. Also auf jeden Fall sollten sie für mich auf der "eigenen Seite" mitspielen und primär vor allem einen Charakter haben, lol


    Ansonsten hätte ich persönlich auch nicht unbedingt "nervig" damit assoziiert. Während des größten Teils des ersten Durchspielens waren die Dinger für mich eher furchteineinflößend (weil erst recht spät einigermaßen sicher besiegbar) und für mich so genau das richtige Maß an permanenter Bedrohung, weil man sich nie leichtfertig durch irgendwelche neuen Gegenden bewegen konnte und ständig ein wenig auf der Hut sein sollte. Das ging soweit, dass einzelne Klaviernoten mancher Hintergrundstücke mich direkt in Alarmbereitschaft gesetzt haben.


    Diese ständige Unsicherheit ist für mich eigentlich ein recht wichtiger Part in einem Open World Game, weil ohne eine potenziell jederzeit mögliche (und lange relativ tödliche) Bedrohung wird so eine Welt imo schnell langweilig und es ist ein ganz guter Progress-Indikator, wenn man langsam in der Lage ist, diese zu bezwingen. Und ich selbst mag eigentlich auch sehr diese ganze Verfolgungsjagd-Atmo, haha, daher kam diese Wahl für mich echt unterwartet.

    Die stand so alleine beim Blumenhändler zwischen anderen und war schon leicht vertrocknet, da tat sie mir irgendwie Leid.

    Ich liebe es, wie das einfach original klingt wie eine Tierheim-Story.



    Ich bringe heute eine Syngonium Pink Splash mit. Hatte gleichzeitig entschieden letztens die Albo und diese Variation hier zu kaufen, denn beides war verhältnismäßig günstig im Angebot und vor allem musste ich die nicht so ganz "anonym" kaufen. Bei der von Freitag konnte ich mir das Exemplar direkt im Gewächshaus aussuchen, hier hatte ich vorher die Gelegenheit mit den Leuten zu telefonieren und sie haben wirklich eine wunderbare Pflanze ausgesucht. Sobald Corona es zulässt, würde ich dort auch gerne mal vorbeigehen, denn momentan ging das anscheinend noch nicht. Beide Musterungen habe ich schon so lange immer mal wieder im Auge gehabt, aber jetzt bot es sich endlich mal an.



    Ich liebe hier so sehr die Muster-Verteilung. Das eine Blatt oben an der Mittelachse geschnitten und sonst im optimalen Verhältnis übersäht mit den typischen Splashes, das zweite Blatt mit der großen Rosafläche quasi das genaue Gegenteil und das dritte neue Blatt bisher Full Moon Pink. Besser hätte ich es mir selber wirklich kaum aussuchen können, genau so eine Musterung habe ich mir gewünscht. Deswegen schwebe ich mit den Neuzugängen wirklich gerade so ein bisschen auf Wolke 7 :bigheart:



    Was ich außerdem unbedingt noch ablichten muss ist meine Geburtstagspflanze - die war ursprünglich tiefgrün und wird gerade einfach tiefschwarz. Das ging innerhalb der letzten 3-4 Tage irgendwie, daher hoffe ich, dass sie noch ordentlich Sonne bis zum Wochenende abbekommt und dann richtig ausgefärbt ist, dann mache ich da mal ein Foto von.

    Hätte ich 400-700€ zuviel, würde ich mir wohl eher mal wieder einen neuen Laptop kaufen.

    Glaube eigentlich nicht, dass das so die primäre Herangehensweise ist für die meisten Kaufentscheidungen. Die wenigsten denken sich doch "Yo 500 Euro auf der Kante, wofür hau ich die am besten auf den Kopf?", sondern treffen eher die Abwägung, wo man für sein Geld die beste Bedürfnisbefriedigung bekäme.


    Wenn man jetzt zum Beispiel an einer PS5 Interesse hatte, ist es eher die Frage, ob stattdessen ein Deck nicht doch der bessere Invest sin könnte. Die mittlere Version mit Dock liegt dann sicher über dem Preis einer Playstation, aber zum Beispiel nur, wenn man Spiele und Zubehör da ausklammert. Gerade was Spiele anbelangt ist die Auswahl natürlich groß und gleiche Titel sind am PC halt im Schnitt deutlich günstiger zu bekommen (und teils sind ja schon große Sammlungen vorhanden, die direkt gespielt werden können und sogar untereinander teilbar sind). Auf die Dauer gerechnet kann es also schon deutlich günstiger werden, sich eher dafür zu entscheiden als zum Beispiel für die Playstation an der Stelle. Die PS hat auf ihrer Seite natürlich ein paar sehr nette Exklusivtitel, das Deck dann aber beispielsweise noch die Portabilität. Muss man also wissen, was man hier am wichtigsten findet.


    Genauso stellt sich halt die Frage der Switch gegenüber - was hat einen zu einem Switchkauf bewegt? Einfach weil es Nintendos nächste Konsole war und man die NinTitel gerne spielen möchte? Doch der Handheld-Aspekt? Je nachdem, was einem hier wichtig war, kann das Deck durchaus mehr fürs Geld bieten oder genauso gut gar nicht interessant sein, wenn nicht die richtigen Spiele im Angebot sind. So können aber auch Leute, die bisher in dem teuren + schmaleren Angebot an Games auf der Switch im Vergleich zum PC eher einen Ausschlussgrund gesehen haben, hier dann doch Interesse entwickeln, genau weil man nicht an Nintendos e-Shop gebunden ist. Die Preise dort sind ja nicht nur für die Nintendo-Titel hoch, sondern auch Third Parties sind ja teilweise absolut utopisch bepreist.


    Einen Laptop fürs Gaming sehe ich aber an der Stelle für mich persönlich zum Beispiel überhaupt nicht als Alternative, weil der eher die Nachteile aus mobilem Gerät und Desktop verbindet, lol. Ist mit entsprechender Leistung viel teurer, trotzdem nicht wirklich geeignet um unterwegs oder im Garten mal komfortabel etwas zu spielen und dem Desktop aber dann in einigen Belangen auch unterlegen. Und ich bräuchte einen Laptop als Allroundgerät schlichtweg nicht - das Geld würde sich also echt nur aufs Gaming beziehen und dafür ist ein Laptop in meinen Augen doch eher die schlechteste Wahl. Benötigt man einen Laptop jedoch sowieso, sieht hier die Rechnung natürlich wieder komplett anders aus.


    Würde daher eigentlich sagen, die Frage ist hier eher, ob das Gerät auch leistet was es ankündigt und ob dann effektiv gesehen eine Switch Pro ohne Nintendotitel (aber dafür mit Steam-Bib) genug Leute anspricht... Oder ob die Eigenmarken von Nintendo doch immer noch einer der Hauptgründe für den Switchkauf waren und/oder Flexibilität im Vergleich zum leistungsstärkeren stationären Gaming keine allzu große Rolle für die meisten Menschen spielt.


    Ich persönlich bin vor allem gespannt darauf, ob das Teil eine smoothe Experience bietet oder doch eher wirkt wie ein schlecht bedienbarer Mini-PC.

    Machst du dann für die restlichen je auch eines? Vielleicht sogar eine (runde )Decke, in der alle aneinandergereiht sind?

    Hmyeeeeah, vermutlich nicht, aber das war so der zugrunde liegende Gedanke, yes. Ich würde das gerne so aussehen lassen, als sei es Teil einer ganzen Reihe an Fenstern/Karten/whatever, die gemeinsam alle Sternbilder abbilden. Im Prinzip hätte ich das gerne für alle gemacht, aber das ist mir vermutlich zu viel Arbeit, vor allem weil ich tatsächlich kurz vor der Sternzeichenreihe hier meine eigene ohne Pokémonbezug geplant und begonnen hatte. Außerdem sagen mir auch nicht immer alle gewählten Pokémon zu, daher werde ich das wohl auch zumindest nicht zur ganzen restlichen Reihe machen. Aber vielleicht da, wo es sich anbietet, wenn es zeitlich drin ist.

    (zeig es uns gerne im Plaudertopic, falls du möchtest)

    Ich wollte eh versuchen, das fertigzumachen, sobald ich die Zeit dafür habe. Ich denke, wenn es dann irgendwann mal soweit ist, teile ich es einfach hier außer Konkurrenz :>


    Wollte da übrigens eher was Grafikdesign-mäßiges machen, so ein wenig abstrahiert wie zum Beispiel ein Buntglasfenster mit Motiv. Aber die erste Version, die ich hierfür gemacht habe, ist einfach VIEL zu simpel gehalten und sieht einfach zu hart nach "Freihand" aus, das hat mir dann so gar nicht gefallen. Mal schauen, obs im zweiten Anlauf vielleicht doch noch gelingt irgendwann.

    Nintendo kann zwar mit großen Eigenmarken punkten, aber ob das dann wirklich reicht... würde ich bezweifeln.

    Da wäre ich mir nicht so sicher tatsächlich. Nintendo besitzt echt eine enorme Menge totaler Klassikerfiguren und - franchises. Das hat früher auch locker gereicht für Konsolen, die eigentlich keine großen funktionalen Alleinstellungsmerkmale haben, zum Beispiel beim Game Cube. Die dort verfügbaren Spiele in Kombination mit der Zielgruppe hatten aber dennoch immer jede Menge Zugkraft.


    Daher denke ich, dass auch heute noch ein sehr großer Bindungsfaktor da herrscht und die damit immer noch punkten werden können oder auf jeden Fall könnten. Wenn aber zumindest der Erfolg des Konzeptes generell geschmälert wird mit mehr Konkurrenz, bliebe zu hoffen, dass wieder etwas mehr auf gute und innovative Titel gesetzt wird und man weniger dieses stumpfe Abmelken durchzieht mit teuren Ports und Neuauflagen älterer Titel oder eben neuen Spielen, die hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. Und klar, dann müssen sie halt auch endlich mal etwas mehr Service bieten, das wäre ja mal was.

    Ich fänd das Teil persönlich mega interessant, wenn es hält, was es verspricht. Ich werde sicher nicht eine der ersten Personen sein, die es kaufen, da lasse ich gerne anderen den Vorrang zum testen.


    Ansonsten bin ich vermutlich aber ganz genau die Zielgruppe, die das ansprechen soll. Bei mir scheitert regelmäßiges Spielen am PC literally daran, dass es ein Desktop PC ist. Ich verbringe dank Arbeit den halben Tag in meinem Bürozimmer an dem Teil und hab oft echt keinen Bock meine Freizeit auch noch genau dort zu verbringen. Wenn das Deck also funktioniert und das Spielen darauf sich nicht unpraktisch anfühlt, könnte das echt mein Gaming ein bisschen revolutionieren und mich in Zukunft deutlich PC-lastiger werden lassen. Ich denke, dass darauf aber auch nicht alles wirklich sinnvoll ist, gibt ja ein paar Games, die ich genau aus dem Grund am PC spielen möchte, weil ich einen großen Bildschirm und ne Tastatur brauche. Aber alles, was controllerbasiert Bock macht und keine zu frickelige Darstellung braucht - sure.


    Tatsächlich würde für mich daher die Switch ernsthafte Konkurrenz bekommen, da für mich dieses casual auf dem Sofa, im Bett oder draußen was spielen ein sehr wichtiger Faktor ist, den andere Plattformen bisher nicht bedienen können (also, abgesehen vom Sofa obv...). Es liegt dann einzig und allein an den Nintendo-exklusiven Titeln, ob ich die Switch immer noch anfasse, sollte die Bedienung des Docks überzeugen können. Und das ist schon ne gute Frage, ehrlich gesagt. Die einzigen bei mir regelmäßig laufenden Titel dieser Art, für die ich keinen Ersatz sehe, sind Breath of the Wild, Animal Crossing und Mario. Pokémon hat es tatsächlich geschafft sich mittlerweile selbst aus meinem Interessensbereich zu kicken, da würde ich in Zukunft nur noch Spiele kaufen, zu denen es ausgiebig Reviews gibt. Und ich merke, es geht auch ohne.


    Ob sowas aber auch für die Allgemeinheit gilt? Keine Ahnung. Zumindest für das Konzept der Switch wird es ein Konkurrent sein. Ich hoffe aber, dass es sich auf jeden Fall positiv auswirkt, wenn das Argument für die Switch primär die exklusiven Titel werden und nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal, dass das Spielen mobil möglich ist. Vielleicht bringt es ja mal wieder etwas mehr Schwung in die Entwicklung der Nintendo-eigenen Marken, die teils doch etwas dünne ist manchmal. Und vielleicht treibt es auch die Qualität dann sogar etwas höher, weil die Spiele selbst einfach viel mehr überzeugen müssen, wenn sie sich mit den gigantischen Möglichkeiten des Steam Decks zu messen haben. Da ist ein Vergleich von Preis-Leistung des teuren Nintendo e-Shops mit der Steam-Bibliothek schon recht knackig tbh, da könnte ich vor mir selbst wahrscheinlich sogar die teuerste Variante rechtfertigen lol



    Bislang zeigt sich einfach ein Trend, dass solche neuen Sachen für kurze Zeit gehyped werden und dann wieder vom Markt verschwinden.

    Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass die Switch hier selbst gute Vorarbeit geleistet hat und die Zeit für so einen Release sehr gut gewählt wurde. Die Switch hat gezeigt, dass im Prinzip Markt und Bedarf für so ein Produkt vorhanden sind, sogar dauerhaft. Großer Vorteil ist hier halt auch, dass das Angebot an Spielen einfach da ist, weil das Deck komplett auf die Steam Bibliothek zugreifen kann. Anders als sonst ist dadurch auch die Chance natürlich viel geringer, dass das Ding eingestampft wird, weil sich das Entwickeln dafür nicht mehr finanziell lohnt. Zudem haben eine Menge Leute ja auch initial schon eine große Spielesammlung, die sie dort direkt genießen können, ohne die typischen teuren Erstkosten für eine vernünftige Spielauswahl auf einer neuen Konsole. Das könnte die Schwelle für den Kauf schon richtig weit senken eigentlich - muss das Ding halt nur noch ordentlich funktionieren.

    Dann will ich heute auch noch mal hier rein posten, vielleicht schaffe ich ja noch ein paar mehr Abgaben über die Zeit c:


    Heute habe ich einmal nämlich einen ganz tollen Fund gemacht und eine kleine Syngonium albo variegata gekauft. Ich liebe solch eine Halbmondmusterung absolut, mich hat aber immer der hohe Preis abgeschreckt (weil besonders kleine Pflanzen halt auch einfach mal sterben können) und das wäre auch etwas, wo ich mir das Muster gerne aussuchen würde. Genau dafür hatte ich heute aber Gelegenheit und konnte dann eine für einen guten Kurs bekommen. Ist also wohl jetzt mein neues Baby 🥰



    Und noch was mit ganz spektakulärer Färbung: habe heute zwei kleine White Fusion Ableger der großen Pflanze geschnitten und bin gespannt, wie gut die beiden durchkommen.


    Sollte es dir von der Menge der Seiten her oder mit der Usability etwas zu unpassend sein, die Seiten einfach in einen Post zu packen, könntest du natürlich auch drüber nachdenken, das Ganze über einige der gängigen Webcomic-Portale zu veröffentlichen und hier nur zu verlinken.

    Ein Link wäre natürlich jedoch etwas weniger... verführerisch, mal eben drauf zu klicken. Solltest du das machen, wäre es also ganz gut, hier vielleicht auch ein Teaserbild oder so zu posten - wobei das so oder so gut wäre als Geschmack auf das, was einen erwartet. Und solltest du eine Medaille abholen wollen, müsste ja sowieso auch ein fertiges Werk mit im Beitrag stehen.

    Yeah, also wenn ich jetzt schon gehighlighted wurde, will ich natürlich auch was beisteuern 👀


    Zufällig war ich auch gerade zu dem Moment Pflanzenbedarf einkaufen, also vermutlich hast du das telepathisch gespürt Cassandra. Eigentlich wollte ich nur Töpfe kaufen, aber - wer hätte das gedacht - ich hab auch ein paar Neuzugänge gefunden.


    Also fang ich heute einfach mal mit genau denen an.




    Einmal gab es da am Grabbeltisch ein kleines unbenanntes Pflänzchen für 2 Euro. Die hab ich direkt mitgenommen, dürfte eine Syngonium sein, aber ich weiß nicht welche Farbe bisher. Müsste ich mal googlen, aber vielleicht weiß es ja sogar wer hier.




    Aaaaußerdem gab es eine Alocasia. Die hat so ganz dicke, fleischige Blätter, die sich anfühlen wie Elefantenhaut. Konnte da leider nicht anders 😳




    Ganz toll fand ich außerdem diese Königsbegonie. Liebe die Farbkombi aus silbernen hellen Rändern und dem tief dunkelroten Zentrum.




    Und zum Schluss noch eine klassische Efeutute in ner ganz tollen weißen Panaschierung. Finde die Teile echt geil, so unzerstörbar wie sie sind. Und machen optisch echt was her.



    Wenn ich die nächste Zeit mal ein bisschen Raum dafür finde und dran denke, kommen gerne noch ein paar mehr meiner Babys 🙏

    Das Problem an der Pille ist in meinen Augen, dass hier immer noch eine gewisse Selbstverständlichkeit herrscht. Es wird oder wurde bei Frauen von mehreren Seiten einfach davon ausgegangen, dass sie diese nehmen. Ob ohne zögern durch Gynäkologen verschrieben oder als Erwartung von Männern in festen Beziehungen, es wurde oft einfach davon ausgegangen, dass das so gemacht wird und relativ wenig hinterfragt.


    Darum bin ich eigentlich ganz froh, dass das mittlerweile auch recht kritisch dargestellt wird. Das hat imo gar nichts mit verteufeln zu tun, sondern ist ein wichtiger Bestandteil eines aufgeklärten Umgangs mit einem nebenwirkungsstarken Medikament. Ich habe auch einige Menschen in meinem Umfeld, die teils stärkere Folgen des langfristigen Einsatzes der Pille erlitten haben. Das war auch nicht selten auf unzureichende Aufklärung der Ärzte zurückzuführen. Natürlich ist immer eine gewisse Selbstverantwortung dabei, aber gerade wenn man sich in die Hände einer Person gibt, deren Job genau diese Aufklärung beinhaltet, ist ein schnelles Durchwinken ohne ausführliche Beratung zu möglichen Langzeitfolgen wirklich nicht in Ordnung.



    Das heißt auch nicht, dass die Pille nicht weiterhin in Benutzung sein darf, aber es muss da einfach mehr Bewusstsein für die Umstände her und es sollte auch durchaus die jeweilige Notwendigkeit geprüfte werden. Gerade in meiner Jugend hatte ich auch von vielen Mitschülerinnen das Gefühl, dass es zum Beispiel eher einfach ein Stück Richtung Erwachsenwerden war, die Pille zu nehmen, ohne dass es unbedingt eine den Lebensumständen entsprechende Entscheidung war. Heute sehen das echt viele dieser Frauen anders und sind auf Alternativen umgestiegen, weil die Abwägung von Vor- und Nachteilen einfach fundierter geschieht.

    Irgendwie nervt mich Nintendo einfach immer und immer mehr mit den Strategien und Geschäftsentscheidungen.


    Es gibt eigentlich echt ne Menge aus der Ecke, was ich gerne spiele(n würde), wenn nicht alles so offensichtlich und scheinbar ausschließlich darauf ausgelegt wäre, möglichst viel Geld aus allem herauszupressen, selbst wenn das die Qualität dann nach hinten rücken lässt. Das nervt einfach nur noch. Die Spiele und das Geld, was man dafür meist auf den Tisch legen muss, passen leider allzu oft kaum zusammen. Pokémon und die ganzen Ports lassen grüßen.

    Die Switch jetzt ist auch wieder so was. Schick, yes, ich liebe die Farbkombi. OLED-Display, auch nicht übel, kann man wenigstens endlich mal die Portabilität auch tatsächlich in hellen Umgebungen Outdoor verwenden. Mehr Speicher, im Prinzip cool, aber 64 GB sind halt immer noch lächerlich wenig heutzutage. Der Rest st mir persönlich ehrlich gesagt echt egal, viel mehr vermisse ich hier leider Verbesserungen, die die zentralen Schwachstellen der Konsole ansprechen:

    Mehr Leistung, damit auch bei etwas komplexeren Games nicht die Framerates merklich droppen; mehr Akkulaufzeit, um die Switch auch mobil (besonders mit hoher Helligkeit) gut nutzen zu können; Besser funktionierende Controller, die nicht anfangen zu driften und schnell die Verbindung zur Konsole verlieren; Im Dock heißlaufende Geräte... Keine Ahnung, halt Dinge, die einfach essenziell für das Spielerlebnis an sich sind.


    Für ein mehr oder weniger rein optisches Update würde ich auf jeden Fall nicht nochmal eine neue Konsole kaufen, wenn ich nicht eh gerade eine bräuchte oder so. Besonders würde ich dafür aber keine 400 Tacken auf die Theke brettern, auch 350 wäre mir da glaube ich noch zu viel, wenn man sich umschaut, was für das oder ein bisschen mehr sonst so erhältlich ist zur Zeit. Besonders, da ich mir spätestens nächstes Jahr auch gerne eine PS5 zulegen würde, ist die neue Switch gerade keine relevante Option.


    Besonders weil ich momentan kaum Zeit für Games habe, mag ich das Prinzip der Switch eigentlich ganz gerne, weil sie so Casual einsetzbar ist (auch outdoor, zumindest wenn die Sonne nicht zu hart scheint...) und gerade Nintendogames auch oft gut casual spielbar sind. Ist also momentan optimal auf meine Lebenssituation zugeschnitten. Aber so richtig glücklich werde ich mit dem (Spiele-) Angebot trotzdem nicht.

    Ich hätte je nach Thema und Zeitsituation durchaus Interesse, vielleicht könntet ihr mich mit in die Highlights setzen 👀

    Zumindest Runde 1 wäre etwas, bei allem anderen ists doch etwas mehr davon abhängig, ob mich die Aufgaben inspirieren oder nicht so. Bin nicht erfahren in den beiden anderen Gattungen und auch nicht wirklich gut lol


    Aber so eine Sommeraktion wäre ja vielleicht mal was zum reinschnuppern.