Beiträge von Dracorex

    Ich antworte mal schnell:


    Zu 1.: Es wurde nur ein Teil der Lebewesen versteinert, allerdings keine Trainer unserer Gruppe oder deren Pokémon


    Zu 2.: Nein, nicht nur Louis kann die telepathische Stimme hören. Alles andere wäre Powerplay. D.h. jeder Mitspieler kann die Stimme hören, wenn das Pokémon in Reichweite ist und zu ihnen spricht.

    Der fremde Trainer war nicht allzu gesprächig, und deshalb ließ es Louis erstmal dabei beruhen.


    Anders jedoch sah es bei den Pokémon aus. Anscheinend hatte Henris Plan, seiner Artgenossin zu imponieren, Wirkung gezeigt. Sie stellte sich als Navi vor und fragte das andere eF-Em nach seinem Namen. „Ich bin Henri, es freut mich, Ihre Bekanntschaft zu machen, verehrtes Fräulein.“


    Nun begann der imposante Teil des Festivals, bei dem der Prismaturm taghell erleuchtet war. Sofort schaute Louis durch den Sucher seiner Kamera und erfasste sein Ziel. Er drückte den Auslöser und ließ ihn gedrückt, sodass er einige Momentaufnahmen machte. Sie erschienen der Reihe nach auf dem Display, doch plötzlich erstarrte der Fotograf. Auf den ersten Aufnahmen war der Prismaturm normal zu sehen, doch auf späteren Aufnahmen verdunkelte sich der Turm, wie als wenn einige Leuchteinrichtungen defekt wären. Doch dann erkannte er, dass sich etwas sehr großes wie ein Schatten mit stahlblau leuchtenden Augen vor das Licht schob. Weiter kam er mit seiner Analyse nicht, dekn einerseits schien plötzlich seine Kamera den Geist aufzugeben, und andererseits ertönten plötzlich viele laute Schreie. Er schaute über das Display hinaus und sah eine gewaltige Menschenmasse, die sich in hohem Tempo auf ihn zu bewegte, weg von dem Schatten, der nun mittlerweile bedrohlich rot glühte. Ab und zu zuckte ein roter Lichtblitz in die Menge und das, was er zurückließ, ließ dem Teenager das Blut in den Adern gefrieren. Es waren Abbilder der Menschen und Pokémon aus Stein, und von ihren menschlichen Gegenstücken war weit und breit nichts zu sehen. Sowas wie das hatte er noch nie gesehen. Wer oder Was hatte die Macht, Leute zu versteinern? Zudem fielen durch die Blitze große Trümmerstücke auf die Straße. Er reagierte geistesgegenwärtig, schrie über die Schulter: „Tout de suite! Ruft eure Pokémon zurück und bringt euch in Sicherheit“, dann zückte er Henris Pokéball, und mit einem roten Lichtblitz verschwand das Pokémon.


    Dann erreichte ihn die Menge.


    Er wurde hin und her geschleudert, wurde geschubst und verlor somit den Halt, fiel zu Boden. Seine Brille rutschte davon. Panische Menschen trampelten über ihn hinweg. Füße stießen ihm immer wieder in die Seite. Louis rollte sich zusammen, hielt sich die Arme an den Kopf, um ihn zu schützen. Etwas Schweres fiel auf ihn, und verletzte ihn an der Stirn. Danach knallte es auf den Boden und zersprang in tausend Teile. Der Fotograf wollte nicht wissen, was es war, ob Mensch, Pokémon oder Trümmerstück. Er verlor nun das Zeitgefühl, seine Ohren klingelten. Es gab ein blaues, rotes und grünes Blitzgewitter, und dann, mit einem Mal, war alles vorbei. Sehr langsam nahm der Teenager die Hände vom Kopf. Er griff sich seine Brille, die in einiger Entfernung lag, schob sie sich auf die Nase und begann, sich aufzurichten, zuckte dabei manchmal vor Schmerz leicht zusammen. Die Straße war wie ausgestorben. Sie wurde gesäumt von mehreren der erschreckenden Statuen, die nur durch das flackernde Licht mancher schiefen Straßenlaternen schwach angeleuchtet wurde. All dies konnte er sowieso nur schwach erkennen, da offenbar mehrere Personen in ihrer Panik auf seine Brille getreten waren, wodurch das rechte Brillenglas komplett zersplitterte. Nun kontrollierte er seine Kamera. Sie hatte einiges abbekommen und war dementsprechend mitgenommen, aber noch funktionstüchtig. „Arceus merci!“, stieß er erleichtert aus. Langsam begann er, sich vom Prismaturm weg zu bewegen. Währenddessen rief er immer wieder in die kalte, dunkle Nacht hinein: „Hallo, ist da jemand?“, einerseits, um sich selbst Hilfe zu holen und andererseits in der Hoffnung, jemand anderem noch helfen zu können. Kurz spielte er mit dem Gedanken, Henri wieder aus seinem Ball zu befreien, um jemanden zum Reden und Verarbeiten zu haben, und zudem könnte das Drachenpokémon mit seinen Schallwellen vielleicht hilfreich sein beim Lokalisieren von verletzten Menschen oder Pokémon. Diesen Gedanken verwarf er jedoch kurz darauf, da die Gefahr immer noch omnipräsent sein könnte.

    Gerade in diesem Moment sah er eine menschenähnliche Gestalt, nur kurz im Aufflackern einer in der Nähe stehenden Straßenlaterne sichtbar. Sie schien einen Balken des Hauses zu halten, unter dem sie stand. Dann erlosch das Licht, und beim nächsten Lichtschein war von der Person nichts mehr zu sehen, jedoch lag der Balken jetzt dort, wo er vorher gestanden hatte. „Nein!“, schrie Louis und sprintete, so schnell er konnte, los. Beim Balken angekommen, sah er, dass der Balken viel zu schwer war, um ihn alleine zu heben. „Benutz einfach die Hebelwirkung!“, flüsterte ihm eine besserwisserische Stimme in der Dunkelheit zu. Daran hätte Louis auch gedacht, und somit schnappte er sich einen kleineren Holzbalken, steckte ihn unter den anderen und lehnte sich dagegen. Der große Holzquader bewegte sich kein Stück. Also musste er schwerere Geschütze auffahren, und somit schmiss er sich mit seinem gesamten Gewicht auf seinen selbstgebauten Hebel. „Kannst du rauskommen?“, stieß er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. „Tout de suite, ich kann das nicht mehr lange durchstehen!“. Schlussendlich brach der Hebel ab und der Holzbalken krachte zurück in das Trümmerfeld. „Vous êtes là? Alles in Ordnung? Brauchen Sie medizinische Hilfe?“ Dann sah der, dass etwas Grünes auf dem Boden vor ihm lag, was aussah, wie ins grüne Pfütze. Auf einmal zuckte die Pfütze und materialisierte sich zu einem grünen Wesen mit einer Art Rubin im Körper und nur einem Auge. Das war kein Mensch, das war ein Pokémon. „Où est ton entraîneur? Hat er dich hier vergessen, war er es, der den Balken gehalten hatte? Wo ist er hingelaufen? Er hat sich nicht einmal bedankt oder verabschiedet...“. „Tja, so sind manche eben nun einmal“, ertönte schon wieder diese Stimme. Verwirrt drehte sich der Fotograf im Kreis in dem Versuch, den Ursprung der Stimme zu lokalisieren. „Wo versteckst du dich? Komme heraus und rede offen mit mir!“, rief er in die Dunkelheit. „Dummkopf! Was denkst du, was ich hier mache?“, ertönte es schnippisch. Ein Verletzter hetzte vorbei und bedachte den Teenager mit einem besorgten Blick, den dieser nicht zuordnen konnte. „Hat sich vermutlich den Kopf zu sehr gestoßen“, murmelte der Fremde kopfschüttelnd. Das brachte Louis zum Nachdenken. Was, wenn seine Kopfverletzung der Ursprung der Stimme war? Oder war er so traumatisiert, dass er schon Stimmen vernahm, die es gar nicht gab? „Super, der erste Menschling, dem ich seit Jahre begegnet bin, und dann ist er entweder schwer von Begriff oder einfach nur verrückt. Beste Voraussetzungen, um mich in Sicherheit zu bringen.“. Langsam drehte sich der junge Mann um, zurück zu dem grünen Etwas. „Übrigens: Gern geschehen! Dass ich euch gerettet habe, meine ich. Ich verlange schon gar keine Bedankungen mehr, ihr seid alle ein so undankbares Pack, ihr Menschlinge! Und wie du wieder aussiehst! Löcher in der Hose! Ich weiß, dass das so eine Art „Trend“ bei euch ist, aber trifft das auch auf ein löchriges und ausgefranztes Hemd zu? Und dann diese aufgeschürften Knie und Hände, der Schnitt über dem linken Aufe und der blutigen Lippe, und so präsentierst du dich mir? Mir, dem Retter Illuminas?“. Konnte es wirklich sein? Langsam breitete sich eine Idee in seinem Kopf aus wie ein Lauffeuer. „Bist du das? Redest du mit mir? Wie um Arceus‘ Willen machst du das? Ich bin doch gar kein Mentalist...“. „Na endlich, du Schnellchecker! Schon mal was von Telepathie gehört? So wie ich dich einschätze, hast du vermutlich auch nur ein Viertel von dem verstanden, was ich dir bisher mitgeteilt habe. Also, Telepathie ist-“. „Ich weiß, was Telepathie ist“, unterbrach Louis sein Gegenüber. „Du überträgst deine Gedanken in meinen Kopf, sodass sie nur für mich „hörbar“ sind. Deshalb hat der Typ vorhin auch so komisch geschaut... ich dachte aber, das Ganze wäre bisher nur ein Konzept, und keiner hätte bisher wirklichen Kontakt damit gehabt...“


    OT: Cy-Res Keine Sorge, ich hatte unser angefangenes Gespräch nicht vergessen, tut mir leid, dass du länger warten musstest...

    Außerdem: Wie konnte Weltenbummler Johnson diesen Storytwist in seiner Charakterbeschreibung voraussehen? Natürliche Begabung? o.O

    Den Platz, den das Bauz gefunden hatte, war eine Ansammlung von Steinen, groß genug, um darauf zu sitzen. Auf einem saß bereits ein junger Trainer, ungefähr in Louis‘ Alter, mit Haaren von ungewöhnlicher Farbe, nämlich dunkeltürkis. Jan-Friedrich fragte höflich, ob die übrigen Steine noch frei wären. „Klar, setzt euch ruhig. Solange ihr mir keinen Pokéwachturm andrehen oder mir was über Arceus und die Welt erzählen wollt seid ihr hier willkommen.“, antwortete dieser. „Nein, keine Sorge. Wir sind keine Zeugen Jehovarceus“, erwiderte daraufhin Louis’ kurzzeitiger Begleiter. „Jeder weiß doch, dass die falsch liegen. Ich für meinen Teil gehöre natürlich zu den Anhängern des riesigen fliegenden Tangoloss, welches le monde erschaffen hat.“, warf der Fotograf grinsend ein. Eine Tatsache an dem Fremden schien besonders Henri zu interessieren: ein anderes eF-eM! Und dazu noch weiblich! Sie schien sich auch für ihn zu interessieren, da sie ihn mit schiefem Kopf neugierig anblickte. Henri, der sich etwas aufplusterte, um größer zu wirken (und dem Weibchen zu imponieren), begann nun, um das weibliche eF-eM herumzuflattern, bis er direkt vor ihr landete.


    OT: Love is in the air? eF-eM

    Toni beobachtete den Kampf noch bis zum Ende und müsste dann leider die erkaltete Waffel hinunterwürgen. Somit folgte er ihnen zum Pokémon-Center, hielt aber genügend Abstand, um nicht sonderlich groß aufzufallen. Dort wartete ein Mann in einem Laborkittel, augenscheinlich ein Professor, der Trainer zu einer Art Experiment mit wilden Pokémon-Kämpfen einlud. Es hatte sich eine ganz schöne Trainertraube um ihn gebildet. Auch hier wollte der Battler jeglichen sozialen Kontakt vermeiden, die Masse an Menschen schüchterte ihn etwas ein. Beim Experiment jedoch war er selbstredend auch dabei, Excalibur hätte auch keine andere Antwort akzeptiert. Er „schlich“ somit der Gruppe hinterher bis hin zu einem Schild, welches die Route 225 ankündigte, auf der vor aggressiven Pokémon gewarnt wurde. Nun erklärte der Professor den Ablauf des Experiments, in dem die Trainer Pokémon mithilfe von speziellen Messbällen fangen mussten, während ihre eigenen Bändchen tragen mussten. Diese Geräte dienten der Analyse einer Frage, die Toni akustisch nicht ganz verstanden hatte, da er wieder etwas abseits stand, und der Schall nur schwach zu ihm durchdrang. Jedoch schien es keinerlei Gefahr für die eigenen Pokémon beim Benutzen dieser Geräte zu geben, weshalb auch der Teenager etwas zögerlich vortrat und sich drei der Bändchen zu eigen machte. Eines steckte er Excalibur an den Griff. Dieses klirrte jedoch verärgert, es mochte anscheinend das Gefühl beim Tragen nicht.


    OT: Kleines Lebenszeichen von mir. Tut mir Leid, dass ich so lange nichts von mir habe verlauten lassen, das wird sich jetzt ändern. Ich musste einiges aufholen, deshalb können sich Fehler eingeschlichen haben.

    Jan-Friedrich bestellte sich zwei Galettes, eines für sich und eines für seine Pokémon. Danach bat er eines von ihnen, nach einem geeigneten Platz Ausschau zu halten, um sie zu verspeisen. Das Bauz erspähte offensichtlich einen und deutete in die Richtung. Henri verfolgte es währenddessen die ganze Zeit mit seinen Augen, und seine Flügel begannen zu zucken, so als ob er sich auch in die Lüfte erheben wollte. Dies tat es dann schlussendlich auch und stieß sich vom Kopf seines Trainers ab, wobei dieser fast mit dem Kopf auf die Glasscheibe vor den Galettes auf dem kleinen Wagen knallte. „Also, sieht aus, als müssten wir wieder los. Kann ich bitte auch noch zwei Galettes bekommen?“, fragte Louis Antoine, als er sich wieder einigermaßen gefasst hatte, und bezahlte diese. „Vielen Dank, dann au revoir, mon ami!“, und mit einer Hand erhoben zum Abschied bewegte er sich in Richtung der Angabe des Bauz, seinem Pokémon hinterher, welches schon vorausgeplanter war. „Die Jugend von heute, immer in Bewegung und auf Trab“, murmelte der Galetteverkäufer und schüttelte amüsiert den Kopf, als er den beiden Trainern zusah, wie sie loszogen.


    OT: Frohen Star Wars-Tag euch allen! Er ist zwar nicht mehr so lange, wenn ich poste, aber egal.

    Es hat leider nur für einen kleinen Post gereicht, ich hoffe, diese Tatsache ist nicht gravierend...

    Cy-Res : Wir nehmen dein Angebot gerne an!

    Der Fremde erklärte nun, dass er hauptsächlich nach Illumina City gekommen war, um seine Eltern zu sehen und eine Reise zu beginnen, und stellte sich nach einem Einwurf eines seiner Pokémon als Jan-Friedrich Vogel vor. Zudem erfuhr Louis die Namen seiner Begleiter. „Freut mich, euch alle kennenzulernen“, erwiderte der Teenager mit einem Lächeln. Schon bald rückte der Galettes-Stand in Sichtweite und davor blieb der Fotograf stehen. Hinter der Trese stand ein kleiner, etwas rundlicher Mann mit einer Baskenmütze und einem schwarzen Schnurrbart. „Antoine, mon ami! Comment-vas tu, altes Haus? Wie läuft der Stand? Ich habe dir kräftig die Werbetrommel gerührt und dir hier einen Kunden mitgebracht, der gerne die besten Illumina-Galettes der Stadt probieren möchte.“ Der Mann lachte herzhaft und antwortete: „Der Stand läuft immer gut, aber du bist doch die beste Kundschaft! Schon damals hast du immer all dein Taschengeld für meine Galettes ausgegeben!“. Daraufhin kratzte sich Louis etwas verlegen am Hinterkopf und schubste dabei versehentlich Henri von seinem Platz. Dieser protestierte lautstark und somit musste sein Trainer zum zweiten Mal an diesem Tag einen Flügelschlag einstecken.


    OT: Bitte entschuldigt meine lange Abwesenheit und das daraus resultierende Fehlen eines Posts, ich hatte viel um die Ohren mit Ostern und den Vorbereitungen. Mit „Flügelschlag“ ist übrigens nicht die Attacke gemeint.

    Feuerdrache : Antoine gehört nun ganz dir, bitte entschuldige das lange Warten...

    Der Fremde verriet Louis nun, dass er die Sprache er Pokémon verstehen konnte! Doch er hatte noch keinen getroffen, der das ebenfalls konnte. Daraufhin folgte eine Unterhaltung mit seinen Pokémon, der der Teenager natürlich nicht vollständig folgen konnte, jedoch erfuhr er nun, dass der Fremde anscheinend kaum Kontakt zu anderen Trainern auf seinen bisherigen Reisen hatte. Zu dieser höchst interessanten Fähigkeit musste der Blonde ihn später näher befragen. „Pardon, dass ich deine Hoffnungen zerstört habe...”, erwiderte der Tutor nun mitfühlend. „Ach, wo bleiben nur meine manières? Ich habe mich dir ja noch gar nicht vorgestellt. Je m’appelle Louis ... Martin, und das ist mein partenaire Henri.”. Die Pause zwischen dem Vor- und Nachnamen hatte er unbewusst gelassen, er hatte für einen Moment daran gedacht, sich mit seinem richtigen Nachnamen vorzustellen, war aber während des Festivals als Fotograf tätig und nutzte daher lieber seinen „Künstlernamen”. „Wie gefällt es dir eigentlich in Illumina City? Genießt du das Festival? Bist du hier zum Kämpfen?”

    War echt eine spaßige Aktion, jedoch habe ich nicht wirklich was zum Erfolg des Detektivbüros Enton beigetragen, ich hatte nur Kopfschmerzen ich hatte ziemlich viel Arbeit und deshalb kaum Zeit, ins BisaBoard zu schauen und mitzumachen

    Tut mir leid, ich hatte die letzten Tage viel zu tun und konnte deshalb nicht richtig teilnehmen, aber wie ich sehe, gibt es hier ein paar waschechte Detektive:thumbup:

    Auf Louis’ Angebot entbrannte eine Diskussion unter den Pokémon des Fremden. Daraus konnte sich der Tutor ableiten, dass das runde, grüne Pokémon ein Pokémon namens „Bauz” und das blaue ein „Plinfa-pli” sein musste. Mit diesen Namen konnte er jedoch im Moment nichts anfangen. Henri setzte sich währenddessen auf seinen Kopf und klammerte sich vorsichtig so mit seinen Flügeln fest, dass nur noch der Kopf hinter dem Kopf seines Trainers hervorragte. Er hörte den anderen Pokémon aufmerksam zu. Der Teenager hingegen konnte dem Gespräch nicht folgen, jedoch schien der fremde Mann zu verstehen, was vorging. Vielleicht war das aber auch nur Einbildung. Jetzt wandte er sich wieder an Louis und fragte ihn, ob er sein eF-eM wirklich verstehen könne, da er sie vorhin offensichtlich beobachtet hatte. Der Trainer des Drachen-Flug-Pokémons setzte sich langsam in Bewegung, und beantwortete im Gehen die Frage: „Non, verstehen kann ich Henri malheureusement nicht, ich kann immer nur raten, und selbst mit seiner ausgezeichneten Pantomime ist meine Rate ziemlich schlecht...”. Für diesen Satz bekam er einen spielerischen Schlag mit einem der Flügel des eF-eMs auf den Kopf.

    Auf einmal wurde Louis von einem Mann angesprochen, der ihn freundlich nach einer Verkaufsbude für Kalos-typisches Essen fragte. Der Teenager musterte zuallererst den Fremden: Er trug ein hellgrünes Oberteil, dazu eine braune Cordhose und er war Brillenträger. Der blonde Mann wurde zudem von drei Pokémon begleitet, zwei saßen auf seinen Schultern und eines flog neben ihm her. Alle drei waren dem Tutor unbekannt, sie mussten wohl aus einem anderen Land stammen. Sie alle schienen eine Gemeinsamkeit zu besitzen: einen Schnabel. Jedoch hatte jedes eine andere Farbe, das eine war rund und grün, das nächste blau und das andere rot. Louis schloss damit schnell seine Analyse ab, um nicht unhöflich zu wirken, und antwortete ihm mit einem Lächeln: „Oui, bien sûr, du suchst vermutlich nach Illumina-Galettes. Ich kenne den besten Produzenten dafür. Soll ich dich hinführen?”


    OT: Feuerdrache Ich habe jetzt mal „grünes Oberteil” geschrieben, da ich nicht wusste, ob Friedrich den Pullover, das Polohemd oder den Pullunder trägt.

    Zudem spricht mein Charakter manchmal ein paar Worte französisch, das wird aber nicht so häufig vorkommen, ich mache das nur, um mit meinen Französischkenntnissen anzugeben das Gesprochene schöner zu gestalten ;)

    Wenn es irgendwen stört, kann ich auch damit aufhören

    *Klick* machte die Kamera und Louis hatte ein Bild mehr für die Zeitung. Er befand sich in Illumina-City, und während des Lichtfestivals war die Stadt kaum wiederzuerkennen. Überall waren Farben, und selbst in der Dämmerung war die Stadt taghell erleuchtet. Überall gab es interessante Dinge zu entdecken. Und in der Mitte von alledem prangte der Prismaturm in all seiner Pracht, hell erleuchtet durch seine Scheinwerfer. Genau dieses Motiv hatte der Fotograf auf Bild eingefangen. Er hatte sich gerade eine Pause vom Turnier gegönnt, bei dem er ebenfalls fotografiert hatte, bis Henri jedoch Hunger bekam und diesen seinem Trainer lautstark mitteilte, sodass dieser gezwungen war, den (seiner Meinung nach) besten Platz aufzugeben, und sich in die Menschenmassen auf der Suche nach Nahrung zu begeben. Ein Illumina-Galette später war er wieder auf dem Rückweg, als er dem Anblick nicht Wiedersehen konnte und anhielt, um das Foto zu schießen. „eF-eM!” ertönte es von oben, und das Drachenpokémon flatterte herunter, bis es auf Schulterhöhe mit seinem Trainer war. Durch den Wind, den es dabei erzeugte, zerstörte es mal eben Louis’ Frisur. Dieser hatte sich mittlerweile daran gewöhnt, und ließ nur noch einen kleinen Seufzer hören. „Und? Wie sieht das Spektakel aus der Luft aus?”, fragte der Tutor. Das war eigentlich mehr eine rhetorische Frage, denn so richtig schlau wurde er aus dem Herumgehopse und Geflattere seines Kompagnons, der gerne alles bildhaft erklärte, nämlich nie. So auch dieses Mal. „Also spektakulär?“, fragte der Teenager mit einem schiefen Lächeln.


    OT: Herzlich Willkommen in Kalos, liebe Mitspieler!

    Vielleicht beobachtet jemand das Gehampel des eF-eMs und kann es besser interpretieren als Louis?

    Tut mir leid, ich hab auch nicht an Charafarben gedacht...


    Ich persönlich tendiere eher zu Charafarben, da man auch nur beim Durchscrollen ungefähr sehen kann, wer da gerade geredet hat, aber auf der anderen Seite wird es langsam etwas unübersichtlich, wenn jemand in mehreren RPGs mitspielt und somit mehrere verschiedene Charafarben hat, trotzdem:


    Eher für Charafarbe