Beiträge von Thrawn


Pokémon Karmesin und Purpur sind erschienen!


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    ich bin tortellini DER GROẞE TORTELLINI

    Sieben Erbsen #6: The Voice


    Aber nur weil wir etwas nicht löschen, heißt das nicht, dass wir Mods die gleiche Meinung haben.

    Das war nicht der Kritikpunkt und niemand hat behauptet, dass du der gleichen Meinung wärst bzw. dass die Moderation der gleichen Meinung wäre. Der Kritikpunkt war, dass die Aussagen als Verstoß gegen die Nutzungsbestimmungen gewertet werden können.

    Btw: Vorhin wurde sich noch über Blasenbildung im Internet beschwert, in denen immer alles gelöscht und bequem gemacht wird. Lass uns doch einfach nicht so sein, sondern irgendwie probieren uns gegenseitig von Meinungen zu überzeugen. So funktionieren Debatten. Nicht durch die Löschkeule...

    Halte ich an der Stelle auch abseits der moderativen Dimension für reichlich unfair. Eine fatalistische Argumentation ist ein Holzhammer, der die moralische Betrachtung einer Sache im Grunde komplett vernichtet bzw. als irrelevant erklärt. Er ist für moralische Diskussionen das, was "Vielleicht sind wir ja auch alle nur Gehirne im Tank und das Leben ist eine Simulation" für faktenorientierte Diskussionen ist. Das ist insofern sehr dienlich, um sich partout nicht mit bestimmten Aspekten einer Diskussion auseinandersetzen zu müssen, und die Anwendung dieses Mittels ist daher gerade dadurch motiviert, dass gar nicht tatsächlich diskutiert werden soll. Wo solche Standpunkte auftauchen, gewinnt die Diskussion nicht, sie verarmt. Und dass irgendeine rationale Argumentation wirklich in der Lage sein soll, eine Person, die schlicht zu dem einfachsten Mittel greift, um sich mit bestimmten Apsekten gar nicht erst auseinandersetzen zu müssen oder darüber spotten zu können, von etwas anderem zu überzeugen, ist mit Verlaub wohl das Naivste, was ich gehört habe. Es ist Ignoranz, wenn eine Diskussion, in der Leute zu solchen Vereinfachungen (mit nebenbei bemerkt immer noch ökofaschistischen Implikationen) greifen, so behandelt wird, als sei sie immer noch Ausdruck intellektueller Redlichkeit - die hat sich hier auf einer Seite nämlich schon lange verabschiedet.


    Edit: Und vielleicht merkst du es auch an diesem Beitrag: Es gibt buchstäblich nichts, worauf ich inhaltlich an den kritisierten Aussagen eingehen könnte, weil nun einmal nichts dahintersteht und der gemeinsame Grund, auf dem eine Diskussion möglich wäre, einmal komplett durchpflügt wurde. Also muss ich hier jetzt auf der Meta-Ebene diesen Umstand beklagen, um das eigentliche Thema kann es praktisch schon gar nicht mehr gehen. Ist das wirklich ein Gewinn für die Diskussion über Klimaproteste oder welche Arten der Bekämpfung des Klimawandels die besten wären?

    Der Unterschied ist, dass man die Menschheit diese Massensterben nicht beeinflusst hat und kein Zutun dabei hatte. Nun geht es nicht "bloß" um diese Lebensformen, sondern auch darum die Menschheit zu erhalten. Damit sind zum Einen natürlich die lebende Menschheit gemeint wie auch im weitersten Sinne unsere Kultur und unser angesammeltes Wissen, das nicht verlorengehen darf.

    Zusätzlich: Wir sollten dieses Argument auch dann nicht kaufen, wenn Menschen andere Massensterben beeinflusst hätten. Ich meine, was sollte das für ein Argument sein? Weil Menschen schon anderweitig das Aussterben von Arten verursacht hätten, wäre es okay, dass das auch so weitergeht? Dieses Gegenargument basiert überhaupt darauf, dass etwas moralisch Schlechtes okay ist, weil es schon vorher im Präzedenzfall mal vorkam. So funktioniert das aber halt nicht.

    Das ist mir alles sehr viel mehr Wert als edgy Internetrandoms, Verschwörungstheoretiker und andere ignorante Menschen.

    Ich habe eben ausgesprochen, was ich von dieser Sichtweise halte. Das Ganze nennt sich nichtmal fatalistisch, es nennt sich kaltherzig und wenn man darauf noch so dermaßen stolz ist, dass man sich um niemanden / Menschenleben nicht schert, sprech ich das aus, was ich vor mir sehe: einfach nur großspuriges, pubertäres Gehabe, mit dem man ein bisschen edgy sein will.

    Würde zustimmen, zugleich ist mir das aber fast noch zu zahm. Die fatalistische Sichtweise, in der die Menschen dann am Ende eben verrecken und das alles unausweichlich ist, ist innerhalb der Systematik der Ideologie Prämisse und Wegbereitung des Ökofaschismus, jener Ideologie, die keine Lösungen für die Klimakatastrophe bieten kann, sie deswegen als unausweichlich darstellen muss und damit einfach den Existenzkampf (um Ressourcen) auf sich zukommen lassen will. Es wäre insofern meiner Ansicht nach einer der Fälle, wo kritisch darüber reflektiert werden könnte, wie bestimmtes Gedankengut über seine Kerngruppe hinauswächst.

    Gleichzeitig sei fairerweise hinzugefügt: Wer tatsächlich Fatalist*in wäre, würde nicht im Internet mit Leuten über Klimaproteste diskutieren bzw. wären diese und wie sie durchgeführt würden ja eh egal, weil das ja am Ausgang auch nichts ändern kann. Dass ein Bedürfnis besteht, gegen sie anzuschreiben, deutet selbstentlarvend darauf hin, dass es mit der fatalistischen Sichtweise so ernst dann doch nicht ist. Immerhin etwas.

    Stellt man sich vor, man hätte sie nicht bemerkt, dann wären die Probleme noch schlimmer geworden, im schlimmsten Fall mit toten oder mehreren verletzten.

    Da versagt leider meine Fantasie. Es fällt mir schlicht zu schwer, mir vorzustellen, dass eine Protestaktion, die laut Artikel vorher angekündigt wird, nicht bemerkt wird. Wie schon an anderer Stelle gesagt, kalkulieren die Aktivist*innen so etwas durchaus mit ein.


    Ansonsten wollten doch irgendwie alle, dass es dort ansetzt, wo es Klimaschädlichkeit trifft und der Flugverkehr ist da durchaus von Relevanz. Warum ist das dann jetzt auch nicht okay?

    Whataboutism

    Die Diskussion mittlerweile, in einem Wort zusammengefasst. Es war, denke ich, ein Sigmar Gabriel, der früh den Punkt machte, wir sollten angesichts unserer eigenen Geschichte in Bezug auf Homosexualität in Deutschland mal lieber die Klappe halten, und ein gescheiterter Politiker, der maßgeblich dazu beitrug, das, was mal eine sozialdemokratische Volkspartei sein wollte, an den Rand des Abgrunds zu führen, nun, der muss es ja wohl wissen.

    Da eine derartige sarkastische Bemerkung aber inhaltlich auf nichts eingehen würde, versuchen wir es mal wieder etwas langatmiger: Zunächst einmal ist das Argument per se mies, weil es konsequent durchgespielt aussagt, wir sollten doch lieber die Klappe bezüglich Missstände in anderen Ländern halten, solange es bei uns etwas in der gleichen Richtung gibt (wobei jeglicher qualitativer und quantitativer Unterschied offenbar nicht zählt, aha); wohlgemerkt ist das noch die wohlwollende Interpretation, denn der Verweis auf die WM in Russland oder in den USA ändert es eigentlich dazu, dass wir die Klappe halten sollten, solange nur irgendwo anders irgendwas an Missständen besteht. In beiden Fällen ist der offensichtliche Einwand der gleiche: Dass wir dann eben nicht allgemein die Klappe halten sollten, sondern eben alles im rechten Maße anprangern. Aufgrund eines früheren moralischen Versagens etwa in Hinblick auf Homosexualität in Deutschland im Angesicht der Queerfeindlichkeit in Katar still zu sein, ist nicht die Lösung, sondern die Fortsetzung des erwähnten Versagens, aus dem eigentlich die Verantwortung erwächst, Queerfeindlichkeit konsequent entgegenzutreten, wo auch immer sie geschehen mag. Das ist auch mitnichten Heuchelei.


    Dabei ist es aber auch merkwürdig, wer denn die Klappe halten soll; es scheinen einfach alle zu sein, dabei hat es in Deutschland schon früher Leute gegeben, die der Queerfeindlichkeit entgegengetreten sind. Der Verweis auf eine angebliche Doppelmoral verfängt bei ihnen sicher nicht und ist eigentlich sogar ziemlich beleidigend. Analog dazu kritisierten auch durchaus einige Leute die Handball-WM in Katar schon damals mit Verweis auf ausgebeutete Arbeiter*innen (Link) oder die Fußball-WM in Russland (1, 2). Insofern lässt sich sagen: Weder blieb Kritik bei anderen Events aus, noch lässt sich allgemein konstatieren, dass Leute, die die WM in Katar kritisieren, nicht auch diese Events kritisiert haben oder kritisieren würden, wenn sie darüber informiert würden. Dass die Leute, die das oben erwähnte Argument vorbringen, gar nicht daran zu denken scheinen, dass es durchaus auch Kritik an den fraglichen Meisterschaften gegeben hat und gibt, scheint aber nur zu passend vor dem Hintergrund, dass sie, so ich denn an die üblichen Aktivitäten hier im Forum zurückdenke, sich normalerweise nicht groß um solche Probleme scheren bzw. sich um diese konkreten Fälle nicht geschert haben und dies nun auf die Allgemeinheit projizieren. All das steht im Dienste des Ziels, das schon jeglicher Diskussion und Argumentation voraus entschieden war und lautet, diese WM einfach bequem schauen zu können, ohne sich groß Gedanken um Queerfeindlichkeit oder ausgebeutete und tote Arbeiter*innen machen zu müssen.

    Es sei dazu gesagt, dass wenn ihr die verdammte WM gucken wollt, ihr es ja einfach machen könnt und keiner wird euch hindern; aber ein Anrecht darauf, von der Diskussion verschont zu bleiben, die nun einmal geführt werden muss und auch in früheren Fällen schon geführt wurde, besteht schlicht nicht, und nein, das ist auch kein "Aufzwingen" einer politischen Diskussion. Es als "Aufzwingen" zu charakterisieren, wenn darüber schlicht geredet wird, ist nebenbei bemerkt schon ziemlich unverschämt und delegitimiert die Diskussion.


    Es ließe sich natürlich viel über die Moral von Akteur*innen in der Debatte reden. Gerade in Hinblick auf viele konservative Kommentator*innen dürfte dieser Hinweis

    Mich nervt an der WM gerade, dass bei der Kritik an Qatar häufig auch ein bisschen Islamfeindlichkeit mitschwingt. Ich glaube echt nicht, dass es allen um die Leben der Gastarbeiter geht oder um die Frauenrechte, sondern lediglich darum, den Islam und die Araber zu kritisieren oder gegen diese Gruppen zu hetzen.

    durchaus auch seine Berechtigung haben: Es ist in Deutschland natürlich ein klassischer Move, spezifisch Sexismus in anderen Ländern wie Katar hervorzuheben, um gegen den Islam in Deutschland zu hetzen. Darauf ist natürlich zu achten.

    Gleichwohl bleibt der Punkt, dass wir nicht einfach die Hände in den Schoß legen können (und es auch nicht sollten), wenn es darum geht, dass ein autoritäres und menschenfeindliches Regime Menschen unterdrückt und zudem Arbeiter*innen ausbeutet und verrecken lässt, ironischerweise, damit diese die Stadien bauen, in denen dann das tolle Sportevent stattfinden kann, mit dem sich dann das Image aufpolieren lässt.


    Letzten Endes ist auch zu sagen, dass es eben genau darum gehen sollte: Um das menschenfeindliche Regime und um die FIFA, die diesem Regime den Steigbügel hält, allen mit "massiven sportlichen Sanktionen" droht, die aufmucken wollen und außerdem Fußballfans erst in das moralische Dilemma gebracht hat, in dem sie sich nun befinden (Fans vor Ort wiederum werden auch massiv gegängelt). All das ist, mit Verlaub, einfach scheiße. Und wer auch nur ein bisschen intellektuelle Redlichkeit mitbringt, würde die Diskussion dann auch bei diesen Punkten lassen, und nicht über allgemeine Vorwürfe von Doppelmoral und Heuchelei jegliche Kritik mit einem plumpen Ad Hominem abzuschmettern versuchen und damit das Thema in die völlig falsche Richtung verschieben. Das ist doch nichts als unnötige Ablenkung vom eigentlichen Problem.

    wehe das ist nicht wholesome

    Mittlerweile herrscht auf Twitter ein Stück weit Untergangsstimmung, auch wenn es noch fraglich ist, ob die Plattform tatsächlich untergeht. Die Entscheidungen, die in kurzer Zeit getroffen wurden und sich teilweise widersprachen, schafften jedenfalls ein bemerkenswertes Chaos: In Hinblick auf die Verfizierung von Accounts wurde es umgesetzt, dass der Haken, der einen verifzierten Account anzeigt, nun bei denjenigen Leuten auftaucht, die einfach ein Twitter-Abonnement gekauft haben. Das wurde dann ergänzt mit einem weiteren "offiziellen" Haken, der Accounts anzeigen sollte, die tatsächlich verifiziert sind und somit eigentlich die alte Verifikation war. Dieser wurde dann offenbar auch (voreilig) an Leute verteilt, dann wieder zurückgenommen und dann doch wieder auf andere Art eingeführt: Ein Klick auf den Haken sagte aus, ob dieser einfach nur wegen des Abos oder wegen der tatsächlichen Verifizierung vorhanden ist; optisch unterscheidet sich beides also auf den ersten Blick nicht (theoretisch ist es natürlich so, dass sich bei identischem Twitternamen grundsätzlich am Handle erkennen lässt, ob der Account der richtige ist; dazu muss allerdings auch das "echte" Handle bekannt sein).

    Inmitten dieses Chaos haben mehrere Accounts, die über einen derartigen Haken verfügen, Werbekunden von Twitter und allgemein große Unternehmen parodiert oder vorgetäuscht, diese zu sein. Beliebtes Ziel war auch Musk selbst; Accounts, die ihn parodierten, wurden in der Folge auffallend oft gesperrt und Musk, der vor Kurzem noch gesagt hatte, Comedy sei auf der Plattform nun endlich legal (was sich jedoch effektiv auf so großartige Gags bezog wie das N-Wort zu posten und dann zu lachen), ließ also gegen Parodien vorgehen und krönte das dann damit, dass parodierende Accounts nun fürderhin "Parody" im Namen führen müssen - wie wir alle wissen, wird Parodie ja nur besser dadurch, dass direkt klar ist, dass es welche ist.

    Gleichzeitig kann ein Fake Account des Pharmakonzerns Eli Lilly tweeten, dass Insulin in den USA ab sofort gratis ist (was es, wenn wir ehrlich sind, eigentlich auch sein sollte) und das Resultat sieht dann so aus, dass der Aktienkurs des Unternehmens massiv einbricht und das Unternehmen, nunmehr outgecallt, öffentlich bekanntgeben muss, dass es wirklich so scheiße ist, für ein lebenswichtiges Produkt Geld abzuknüpfen (und zwar recht viel Geld). Während also das Chaos wegen der Verifikation auf einer etwas längerfristigen Ebene zu beklagen war (etwa in der Hinsicht, dass es auch neue Möglichkeiten der Belästigung von weniger problematischen Akteur*innen bedeuten kann), war es zugleich plötzlich eine Gelegenheit zu relativ niedrigschwellig erreichbarem antikapitalistischen Widerstand, und Musk wurde - natürlich sarkastisch - dafür gelobt, das ermöglicht zu haben.

    Mittlerweile ist das Abomodell (temporär) deaktiviert worden.


    Und das ist nur das Chaos mit der Verifikation per se. Dahinter steht eine mehr als fragwürdige Unternehmenespraxis, in der Musk, wie bereits vorher schon hier im Thema angemerkt, die Hälfte aller Twitter-Mitarbeitenden entlassen hat und dann einige zur Rückkehr bat. Dies wurde mittlerweile ergänzt durch ein Ultimatum von Musk, dass nur die Leute bleiben können, die sehr lange Arbeitszeiten in Kauf nehmen (die Rede ist von einer 80-Stunden-Woche), ohne Anspruch auf Homeoffice. Wer das nicht wollte, durfte mit drei Monatsgehältern gehen, das Ultimatum lief letzten Donnerstag aus. Überraschenderweise schienen nun viele Leute keine Lust auf Musks "Hardcore-Arbeitsbedingungen" zu haben, somit drohte ein Massenexodus, angesichts dessen Musk nun eingelenkt haben soll. Es sei darauf verwiesen, dass der Abbau von Arbeitskräften bei Twitter teilweise die oben erwähnte Problematik verschärfte: Wer einen Parodie-Account sperren lassen oder sich nur beschweren wollte, musste teilweise lange auf eine Reaktion von Twitter warten, da die Plattform überlastet und die nötigen Leute schlicht nicht mehr da waren. Dessen ungeachtet ist Musks Erwartung, dass seine Mitarbeitenden sich massiv ausbeuten lassen sollen, so ziemlich der Gipfel des Widerlichen.


    Im Fazit also nichts als Chaos, und Musk schließt laut eigener Aussage eine Pleite von Twitter nicht mehr aus, was in gewisser Weise sehr witzig wäre und auch schon zu Äußerungen geführt hat, er solle dann doch bitte noch ein paar weitere große Unternehmen kaufen - niemand wäre wohl in der Lage, diese so schön zu ruinieren wie er.


    Angesichts dessen gerät die Befürchtung einer Ausweitung von rechtsextremen Inhalten bzw. einer mangelnden Moderation dieser vielleicht ein wenig in den Hintergrund, aber auch das ist noch nicht vom Tisch. Die Übernahme von Twitter durch Musk hatte wie schon gesagt damals einige Leute zu größeren rechtsextremen Auswüchsen gebracht, und da Musk generell weitestegehend unberechenbar scheint, zugleich aber in der Tendenz eher Anhänger*innen und Unterstützer*innen im rechten Spektrum hat, sollte hier nach wie vor Grund zur Sorge bestehen. Der best case schiene hier dann fast schon zu sein, dass Musk am Ende wieder beim Anfang landet - namentlich also bei der gleichen Unternehmensführung wie vor seiner Übernahme.


    Das alles setzt voraus, dass die Plattform nicht doch untergeht, was meiner Ansicht nach noch nicht zweifelsfrei vorausgesagt werden kann. Nichtsdestoweniger sei auch gesagt: Es ist ebenso fraglich, ob ein Untergang der Plattform etwas Gutes wäre. Denn ja, wie in vielen sozialen Medien haben sich hier natürlich Rechtsextreme eine Reichweite geschaffen, und Fehl- wie Misinformation kann sich sehr schnell verbreiten. Aber das wäre eben in erster Linie eine Frage der Moderation, nicht der Website per se, und ein Untergang der Plattform bedeutet nun einmal auch einen Schaden für Leute, denen mensch das sicher nicht wünschen würde: Marginalisierte Communities würden sich einfach auflösen oder aber einen wesentlichen Teil ihrer Reichweite verlieren; ein Umzug auf andere Plattformen ist möglich, aber nicht einfach und kann mit Verlust an Mitgliedern einhergehen. Ebenso können freischaffende Künstler*innen und Journalist*innen, die sich Communities aufgebaut haben, von denen ihre Existenzgrundlage abhängt, nicht einfach all ihre Follower*innen auf eine neue Plattform mitnehmen. Menschen mit Behinderungen stehen vor der besonderen Problematik, dass andere Plattformen weniger barrierefrei sind. Und wenn wir uns erinnern, dass das Medium Twitter auch bei Ereignissen wie jetzt im Iran durchaus eine wichtige Informationsquelle war und den Unterdrückten eine Möglichkeit gab, Reichweite zu generieren, dann sollte auch das etwas sein, wegen dem ein Ende der Plattform nicht unbedingt herbeizuwünschen ist. Der Untergang Twitters ließe sich meines Erachtens nach nicht einfach als "gut" charakterisieren, da hierbei nun einmal auch eine ganze Menge an Menschen in teilweise ohnehin prekären Situationen unter die Räder geraten würden. Und es ist ebenso fraglich, ob es wenigstens auch nur "das kleinere Übel" wäre; zumal es eben mal wieder eine Situation wäre, in der es potenziell darauf hinausläuft, dass tendenziell eher marginalisierte Menschen "geopfert" würden. Es ist also insgesamt schlicht nicht so einfach.


    Anderes Thema zum Abschluss: Letztens hat auch Meta, der Konzern von Mark Zuckerberg, eine Massenentlassung vorgenommen und 11.000 nun mehr ehemalige Mitarbeitende auf die Straße gesetzt. Konsequenzen für Meta-Plattformen scheinen hier nicht wirklich absehbar, aber es ist so oder so immer mies, wenn Leute eifnach gefeuert werden aufgrund kürzlicher wirtschaftlicher "Turbulenzen" des Konzerns. Zuckerberg hält an seiner Vision des Metaverse fest, das meiner Wahrnehmung nach zuletzt eigentlich auch mehr zwischen Lachnummer und Dystopie schwankte.

    ich hoffe die gedichte findet irgendjemand zumindest ein bisschen witzig und übrigens pokémon die ständig grinsen sind mir halt einfach suspekt und führen doch irgendwas im schilde anders als z.B. sleimok

    Daher kann ich nicht nachvollziehen, wieso ich deswegen einen "Kulturkampf von rechts Vorschub leiste", wie du es meinst,

    Das merke ich, aber ich kann es dir gerne noch einmal erklären: Du stützt exakt wie die AfD und die CDU als deren Kumpanen beim Antrag den Mythos, dass Entgendern überhaupt eine mit relevanten Nachteilen verbundene Sache sei, und kreierst damit mit den Raum, in dem die Kulturkampfposition der beiden Parteien gedeihen kann. Diese Nachteile siehst du in der Verständlichkeit bzw. Nicht-Verständlichkeit, und da ist nun erstens zu sagen, dass das sogar ziemlich genau der Position des CDU-Fraktionschefs Voigt entspricht (wiedergegeben etwa hier), dessen Fraktion sich offensichtlich nicht zu schade ist, mit der AfD zusammenzuarbeiten (wie es dir auch offenbar kein Bauchgrimmen bereitet, dass jener Antrag mit Stimmen der AfD verabschiedet wurde). Zweitens handelt es sich bei dieser Einschätzung offenbar um ein bauchgefühliges Urteil a priori, denn, drittens, herrschte und herrscht bei den Thüringer Behörden offenbar kein Babel, jedenfalls nicht aufgrund etwaiger Entgenderung. Was, nebenbei bemerkt, hier durchaus ein relevanter Punkt ist: Keine Sau interessiert, dass Landtag und Behörden gendergerecht schreiben, die AfD setzt im Bündnis mit der CDU das Thema, und nun wird es nachträglich - auch von dir - zu einem Problem stilisiert, das es nie war. Was ist das, frage ich dich, anderes als eben dem rechten Kulturkampf Vorschub zu verschaffen, und sei es auch ungewollt?

    (Es lässt sich hier im größeren Kontext übrigens auch durchaus die Parallele zu anderen Issues ziehen, zum Beispiel in Hinblick auf trans Menschen und die Fragen nach Toiletten, Umkleiden und Teilnahmen bei sportlichen Wettkämpfen: Jahrelang gab es hier keine Probleme bzw. zumindest keine ausgedehnte gesellschaftliche Debatte, die dahingehend die Rechte/Zugänge von trans Menschen in Frage stellte, und trans Frauen benutzten halt auch Frauentoiletten und alles, und irgendwann entschieden sich die Rechtsextremen mit Rückendeckung der Konservativen, für politische Zwecke ein Problem zu konstruieren, wo keins war.)

    Und dann wäre da auch noch das kleine, aber nicht unbedeutende Detail, dass du hier im Thema mit dem klassischen Argument von wegen "Die ganze Identität über das eigene Gender definieren ..." ankommst, zu dem dir hier aber schon genug gesagt worden ist. Die inhaltliche Distanzierung, ich muss es leider konstatieren, gelingt dir in der Summe nicht so wirklich.


    Wobei, um das mal zu sagen: Mir geht es hier eigentlich nicht um dich. Du bist nur eine einzelne Person, dein Einfluss ist gering, und mir geht es mehr darum, dass die beschriebenen Dynamiken sich möglicherweise auf die Gesamtgesellschaft übertragen lassen, was uns im Kontext der rechten Strategie durchaus kümmern sollte, weil scharf darauf zu achten ist, wenn, wann und wie bestimmte rechte Talking Points Eingang in den Mainstream finden und was das in der Konsequenz bedeutet. Ebenso wie mir überhaupt die sich abzeichnende Zusammenarbeit von AfD und CDU innerhalb des besagten inszenierten Kulturkampfes Sorge bereitet.

    Klar, weil ich dagegen bin, dass offizielle Stellen und Behörden experimentelle Gendersprache in ihren Schreiben an die Allgemeinheit nutzen, applaudiere ich der AfD zu.

    Ich glaube, du machst es dir allgemein ein wenig zu einfach mit derartiger Argumentation. Rechte Gruppierungen und Parteien wie die AfD stellen darauf ab, mit radikalen Positionen in Hinblick auf bestimmte Themen zu spalten und Aufmerksamkeit zu erregen, auch, wenn besagte Themen eigentlich komplett unwichtig sind. Dieses Spiel sahen wir vor einigen Jahren bei der Burkadiskussion, wir sehen es auch beim Gendern. Diskussionen ums Gendern werden zuverlässig fast bis gar nicht von den Leuten angestoßen, die es grundsätzlich befürworten und in der Regel eine Perspektive aufweisen, die sagt, dass es schon gut wäre, wenn es jede*r machen würde, aber auch nicht für irgendwelche Zwänge sind. Demgegenüber ist das andere Lager in der Regel sehr wohl für Zwänge, nämlich den Zwang, es nicht zu tun. Es geht dabei dann um andere politische Zwecke und eben nicht einmal vorrangig ums Gendern. Das Ziel der AfD ist, wie bei praktisch allen radikalisierten konservativen bis rechtsextremen Parteien unserer Zeit, die Inszenierung eines Kulturkampfs, dem sich eigentlich vernünftigerweise kaum etwas anderes entgegenstellen ließe, dass selbst wenn alle rasch herbeigeredeten "Bedrohungen", die vom Gendern bzw. eigentlich Entgendern ausgehen, wahr wären, diese wohl kaum die Aufregung verdienen würden, die darum gemacht wird. Dass so viele Leute, dich eingeschlossen, bereit sind, auf den Zug aufzuspringen, leistet dem Kulturkampf von rechts Vorschub und es ist, da du es so vehement abstreitest, nicht auch nur der kleinste Funken an Reflexion darüber zu erkennen. Anders ausgedrückt: Nein, sicher bist du kein Anhänger der AfD. Nichtsdestoweniger spielst du de facto ihr Spiel zu ihren Gunsten mit und merkst es nicht einmal bzw. redest dich damit heraus, dass das egal sei. Ist es aber nicht.


    Dementsprechend ist nebenbei bemerkt dann auch das hier

    Bist du eigentlich für Steuern und für Rente? Dann hast du bestimmt schon den AfD-Mitgliedsantrag ausgedruckt! Weil die sind ja auch dafür!!!!!

    nicht der clevere sarkastische Gotcha-Kommentar, für den du ihn anscheinend hältst. Einmal ist, da du ja auch "Diskussionsfähigkeiten" zum Thema machst, darauf hinzuweisen, dass "für Steuern und Rente sein" eine sehr allgemeine und vage Position ist, während "Gegen das Gendern sein" eine sehr konkrete und spezifische Position ist. Du kannst für Steuern und Rente sein und in deiner konkreten Position sehr von der der AfD abweichen, du kannst aber nicht gegen das Gendern sein und von der Position der AfD zu diesem Thema abweichen, da das nun einmal exakt so die Position der AfD ist. Die Parallele, die du hier zur Aushebelung von Bastets Argument zu schaffen versuchst, kannst du nur deshalb konstruieren, weil du Dinge mit völlig unterschiedlichen Graden der Konkretheit vergleichst. Mir persönlich würde es recht wenig ausmachen, wenn eine Übereinstimmung meiner politischen Position mit der AfD herbeikonstruiert würde, indem die zu vergleichenden Positionen so unfassbar abstrahiert worden sind, dass sie praktisch keinen Inhalt mehr haben und der Vergleich somit nichts aussagt. Wäre eine solche Abstraktion nicht notwendig, würde ich mir hingegen dann doch Gedanken machen. Einfach ausgedrückt: Dein Vergleich hinkt.

    Der möglicherweise aber wichtigere Punkt ist eben der, den ich oben ausgeführt habe: Du wirst nicht wirklich finden, dass die AfD bei den Themen Steuern und Rente einen Kulturkampf um ein eigentlich ziemlich unwichtiges Thema inszeniert, dem irgendwie durch Leute, die ebenfalls für Steuern und Rente sind, Vorschub geleistet würde, denn Steuern und Rente nützen ihnen nichts für den Aufbau des Feindbildes der "Wokeness". Und das ist nun einmal die Dimension, auf die es hier ankommt.


    Um es zusammenzufassen: Ja, eine Argumentation von wegen "Die AfD ist dafür und du bist auch dafür, also bist du de facto AfD-Anhänger", wäre nicht ausreichend, aber wir können es gerne komplexer machen. Mit der Widerlegung einer sehr einfachen Argumentation ist die zugrundeligende Problematik, dass nichtsdestoweniger einem Kulturkampf von rechts Vorschub geleistet wird, nun einmal nicht aus der Welt geschafft. Ob Bastet nebenbei bemerkt überhaupt diese einfache Form der Argumentation meinte, kann ich ehrlich gesagt nicht einmal mit Gewissheit behaupten.

    Dem Schiff Ocean Viking ist erlaubt worden, in Toulon zu landen. Auf dem Schiff befinden sich 234 Geflüchtete, darunter 57 Kinder, die zum Teil seit drei Wochen bereits auf dem Schiff sind. Der Viking war vorher seitens Italien verweigert worden, einen italienischen Hafen anzusteuern. Frankreich setzt, quasi als Retourkutsche, ein Abkommen mit Italien aus, in dem vereinbart war, dass Frankreich 3500 Migrant*innen aus Italien aufnimmt.

    Nun ist auf der einen Seite natürlich zu sagen, dass die neue faschistische Regierung in Italien einen harten Kurs gegen Geflüchtete fährt (die vorherige Regierung tat das nebenbei bemerkt auch schon), und das ist natürlich schrecklich. Es ist zu verurteilen. Es ist menschenverachtend.

    Auf der anderen Seite: Bin ich der Einzige, der die Reaktion mit der Verweigerung der Aufnahme von Geflüchteten durch Frankreich ebenfalls zynisch findet? Es ist, als seien diese Menschen einfach nur Spielfiguren in einem politischen Spiel, die nach Belieben hin und her bewegt werden können. Dabei sind sie nun einmal die Leidtragenden und es kann doch wohl nicht sein, dass sie, egal wohin sie kommen, mehr als Instrumente denn als Menschen gesehen werden. Wie eine menschenwürdige Behandlung unter diesen Umständen aussehen soll, ist für mich nicht ersichtlich.

    Und willst du mir allen Ernstes erzählen, dass zb ein*e Migrant*in, die*r die deutsche Sprache nicht gut spricht, es weniger versteht, wenn da etwa "wenden Sie sich an Mitarbeiter*innen" steht. Weiß die Person dann weniger, dass es sich um jemanden von der Behörde dreht, an den sie sich wenden muss, als wenn da Mitarbeiter steht?

    Btw gibt es Formulare in allen möglichen Sprachen, aber ich meine puh... das ist schon eine unüberwindbare Hürde an die man denken muss.

    Eben das. Ich würde die Möglichkeit bzw. Existenz von Sprachbarrieren nicht ausschließen, aber gleichzeitig argumentieren, dass barrierefreie Sprache, Unterstützung bei der Überwindung von Sprachbarrieren und gendergerechte Sprache sich nun einmal nicht ausschließen und Letzteres in Hinblick auf Verständlichkeit sicherlich das kleinste und möglicherweise sogar gar kein Problem ist. Und es ist auch jedes Mal das Gleiche: Wir entwickeln die komplizierteste Behördensprache aller Zeiten, bauen dadurch massive Sprachbarrieren auf, lassen Menschen mit eingeschränktem Lesevermögen ständig im Stich, kümmern uns um Inklusion allgemein einen Dreck, Leute mit unzureichenden Deutschkenntnissen gehen uns auch am Arsch vorbei und sollen halt selbst für ärztliche Termine dann eben selbst Übersetzer*innen finden - wobei wir den gleichen Menschen gerne auch mal die Schuld für niedrige Impfquoten geben, wenn es dienlich ist, siehe Franziska Giffey -, aber wenigstens haben wir die gendergerechte Sprache aus der öffentlichen Kommunikation des Thüringer Landtags verbannt und sind daher jetzt super inklusiv (dass wir zugleich Leute sprachlich ausschließen sei dann natürlich auch direkt wieder vergessen).


    Es ist immer der gleiche Move: Ein allgemeines und eigentlich sogar relevantes Problem so lange ignorieren, bis mithilfe dessen gegen etwas geschossen werden kann, das die eigene Person ablehnt, und es dann sogleich wieder ignorieren, sobald es diesen Zweck erfüllt hat. Besser als durch diese offensichtliche Instrumentalisierung könnte die eigene Gleichgültigkeit gegenüber realen gesellschaftlichen Problemen eigentlich nicht dargestellt werden.

    Oh das tun sie auch, niemand mag die Superreichen außer Politiker und Superreiche.

    Der Grund warum Musk so sehr in den Fokus gerückt ist, ist schlichtweg dass er ne Rampensau ist.

    Hinzu kommt auch die aktuelle Relevanz aufgrund eben des Twitterkaufs und der fragwürdigen Änderungen, die Musk da durchzieht. Dass im Zuge des Twitterkaufs von Musk nicht unbedingt über Zuckerberg oder Bezos gesprochen wird, die damit ja erst einmal nichts zu tun haben, ist ja irgendwie schon logisch.


    Edit, um auch eigentlich Themenrelevantes beizusteuern: Nun sollen anscheinend einige Entlassene zurückgeholt werden, denen "fälschlich" gekündigt wurde und deren Arbeit offenbar doch noch benötigt wird (Link). Es wird immer absurder.

    Was mich jedoch ernsthaft interessiert, ist der Absatz mit dem Welthunger. Wie genau sollte das aussehen und wieso hats noch niemand gemacht wenn lediglich eine „Einmalzahlung“ von Rund 9 Milliarden $ notwendig sind?

    Eigentlich kein Absatz, sondern Nebensatz und eigentlich mehr humoristisches Stilmittel zur Verdeutlichung, dass sich wohl Sinnvolleres mit dem Geld hätte anfangen lassen können. Ich hänge jetzt nicht an der Wahrheit des Nebensatzes und du kannst ihn entsprechend gerne Bullshit nennen, ich glaube nicht, dass sich dadurch für meinen Beitrag irgendwas groß ändert.

    Da es dich aber interessiert und ich es tatsächlich nicht ganz richtig im Kopf hatte und es somit dann ja nach nochmaligem Nachschauen auch richtigstellen kann: Es gab mal einen Kommentar seitens David Beasley, Direktor des UNO-Welternährungsprogramms, dass Musks Vermögen dabei helfen könnte, die Problematik des Welthungers zu lösen, dabei nannte er spezifisch die Anzahl von 42 Millionen Menschen an der Grenze zum Hungertod. Insofern können wir gerne, um es näher an den Fakten zu halten, die Formulierung ändern zu "eine Summe, mit der Musk Millionen Menschen vor dem Hungertod bewahren könnte". Dass finanzielle Mittel - noch dazu solche, die vor der Steuer lange versteckt worden sind - bei der Bekämpfung von Weltarmut helfen könnten, dürfte wohl dann auch allgemein einleuchten. Die genaue Summe, die Beasley nannte, waren dann offenbar auch gar nicht 9 Milliarden Dollar, wie ich fälschlich im Kopf hatte, sondern offenbar knapp 6 Milliarden. (Edit, weil ich das noch vergessen hatte: Musk selbst gab als Reaktion an, die Geldsumme bereitzustellen, wenn ihm in einem Thread erklärt würde, wie das möglich sei. Daraufhin erklärte Beasley ihm die grundsätzliche Arbeitsweise der Organisation; es sei darauf verwiesen, dass einen detaillierten Plan in Form von Tweets vorzulegen so ziemlich unmöglich ist. Beasley gab auch an, dass er sich aber mit Musk für das Konkrete treffen könnte. Stand jetzt ist meines Wissens keine Zusammenarbeit zwischen Musk un dem UNO-Welternährungsprogramm bekannt, geschweige denn eine Spende von 6 Milliarden Dollar.)

    Der Grund, warum ich das überhaupt im Kopf hatte, ist nebenbei bemerkt, dass der oben erwähnte Austausch relativ prominent geworden und in Hinblick auf Musks Vermögen zu einem Running Gag geworden ist. Insofern will ich gerne zugeben, dass meine ursprüngliche Formulierung so nicht korrekt auf der Realität basierte und dies möglicherweise auch sehr schön zeigt, wie tatsächliche Fakten unwissentlich - in dem Fall von mir, Schande über mich - verzerrt werden können. Daher danke für die Anmerkung. Zugleich denke ich aber auch, dass der Punkt, der damit gemacht wird, nach wie vor steht.