Beiträge von Thrawn

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

Zu den Kronen-Schneelande-Infoseiten | Pokédex | Routendex

    Wir sind spät dran diese Woche, aber noch ist der Mittwoch nicht vorbei! Diese Woche geht es um die Frage, ob ihr noch Briefe schreibt. Intuitiv würde man natürlich meinen, dass das Briefeschreiben mit den elektronischen Formen der Kommunikation allmählich aus der Mode kommt, allerdings gibt es eine durchaus nicht zu vernachlässigende Anzahl an Menschen, die auch noch handgeschriebene Briefe verschickt. Die Gründe dafür liegen unter anderem darin, dass solche Briefe als persönlicher bzw. individueller wahrgenommen werden und auch mitunter gerade als entspannende Entschleunigung gegenüber den schnellen elektronischen Medien verstanden werden. Aber wie steht es mit euch? Schreibt ihr gelegentlich Briefe, könntet ihr euch vielleicht vorstellen, wieder welche zu schreiben oder ist das für euch nur eine veraltete und mittlerweile obsolete Methode der Kommunikation?


    Für weitere Ausformulierungen eurer Meinung und ggf. anschließende Diskussion könnt ihr gerne dieses Thema nutzen:

    Briefe schreiben - vom Aussterben bedroht?

    Hi. Und uff, weil ich das lange nicht mehr gemacht habe. Ich werde mich hier übrigens auch durchaus immer auf eventuelle Kritikpunkte konzentrieren und hoffe, dass das nicht jeweils zu negativ rüberkommen wird.

    Ansonsten gebe ich dir aber vollkommen Recht, wir brauchen aktuell jede Impfbereitschaft die wir kriegen können

    Die Sache ist: Gerade deswegen finde ich die Art, wie mit dem Astrazeneca-Impfstoff teilweise in Diskussionen umgegangen wird, zum Teil sehr fragwürdig. Denn: Er ist einerseits nicht der einzige Impfstoff mit Nebenwirkungen (meine Schwester wurde mit Biontech geimpft und die war nach der ersten Dosis zwei bis drei Tage nicht arbeitsfähig; vor der zweiten Dosis hat sie deswegen präventiv Medikamente eingenommen) und andererseits wird auch bei der geringeren Wirksamkeit einfach immer wieder in der Berichterstattung unterschlagen, dass diese nun einmal dennoch statistisch signifikant ist und somit Impfungen mit Astrazeneca eben doch einen wesentlichen Teil zur Bekämpfung des Coronavirus bzw. zur Verhinderung schwerer Krankheitsverläufe beitragen würden - es wäre angesichts der notwendigen auf breiter Front erfolgenden Impfung der Bevölkerung der blanke Wahnsinn, den Impfstoff nicht zu verwenden. Insofern finde ich es der Tendenz nach eher ein wenig fragwürdig, dass man sich bei einem funktionierenden Impfstoff aufgrund von Berichten über schwere Nebenwirkungen, die man, wenn man nur will, bei jedem Impfstoff wird finden können, sowie einer eigentlich nicht auf den eigenen Einzelfall übertragbaren Wahrscheinlichkeit dann entscheidet, sich lieber gar nicht impfen zu lassen als damit. Und entsprechend wird sich auch die Validierung dieses Gedankengangs nicht gerade förderlich auf die Impfbereitschaft auswirken. Insofern: Ich würde mich auch nach zweimaligem Nachdenken damit impfen lassen. Logischerweise.

    Lenovo-Schesan Ich finde es grundsätzlich verständlich, dass du da erst einmal etwas defensiv reagierst. Schließlich geht es letzten Endes da ja um deine eigene Gesundheit und natürlich ist es da nicht immer angenehm, wenn andere Leute einem da "reinreden", weil das immer den Eindruck erwecken kann, dass andere einem die eigenen Probleme erklären.

    Gleichzeitig würde ich aber auch sagen, dass man mit Selbstdiagnosen eben vorsichtig sein muss bzw. schauen sollte, dass man sich da nicht zu sehr drauf verlegt. Das ist auch nicht böse gemeint und soll auch nicht ausdrücken, dass deine Schwierigkeiten nicht real seien. Ich würde nur generell sagen, dass man mit so etwas immer ein bisschen vorsichtig sein und sich auf jeden Fall eine kompetente ärztliche Meinung einholen sollte, um auf der sicheren Seite zu sein. Insofern finde ich es aber natürlich auch gut, dass du dabei bist, Letzteres zu tun.

    Hallo, liebe Menschen,


    hoffentlich hattet ihr einen schönen Start in die Woche! Wie gestern angekündigt, gibt es heute bzw. diese Woche zum Abschluss der Aktion eine kleine Umfrage, bei der ihr eure drei liebsten Drabblepärchen auswählen könnt. Es ist dabei natürlich völlig euch selbst überlassen, aus welchen Gründen ihr für ein Pärchen stimmt - ihr könnt aber natürlich gerne eure Stimme im Diskussionstopic begründen!


    Beachtet, dass die Umfrage bis einschließlich nächsten Sonntag, den 7.3.2021, um 23:59 Uhr geht und dass ihr, sobald ihr abgestimmt habt, eure Stimme(n) nicht mehr verändern könnt! Falls ihr während der Zeit noch einmal alle Drabblepärchen durchlesen möchtet, findet ihr als kleine Hilfestellung im Spoiler unten eine Übersicht mit Links zu den jeweiligen Beiträgen (in chronologischer Reihenfolge).

    Und es geht weiter - es wird wohl zwangsläufig noch ein paar Kapitel geben, aber so langsam geht es aufs Ende zu. Zwar ist das alles jetzt schon viel länger geworden als ganz ursprünglich geplant, aber noch viel länger wird das wohl nicht mehr. Ich glaube, dass spätestens Ende März dann auch Schluss ist (und ja, das habe ich schon für den Januar gesagt, aber diesmal wirklich!). Bis dahin aber ...

    Die Legende der Giganten, Teil 10


    Auch an diesem sonnigen Sonntag sehen wir wieder zwei Drabbles zu ihrem Glück finden - und zwar handelt es sich heute um Kontakt von Liu und Momente von Flocon !




    Kontakt

    Ich habe vom Schnee geträumt, und davon, dir aus Versehen die Hand gegeben zu haben. Wir haben gelacht, ein wenig aus Scham, doch mehr aus Freude, einander zu sehen. Wir mussten uns ja nicht fürchten, dicke Handschuhe zwischen unserem Händedruck und eine dünne Maske über unserem Lächeln schützten uns - wir wollten uns nicht fürchten, nicht jetzt, wo wir uns endlich wieder begegneten.

    Natürlich hatten wir viele Gründe zur Angst.

    Wir haben gesagt, wir wollen nicht darüber sprechen, trotzdem redeten wir über nichts anderes. Wir redeten eine ganze Weile, erleichtert.

    Ich habe geträumt, an einem heiterhellen Tag, daheim und alleine.


    Alola-VulnonaLiebiskusGlaziola


    Momente

    Gelegentlich scheinen uns Flocken fast ferner zu sein als die Sterne am heute so ungewöhnlich trüben Nachthimmel. Wir lauschen dem Rauschen des Windes, du schaust mich an. Mit leiser Stimme fragst du:

    „Wann?“

    Ich schweige, du nickst.

    Wir bleiben liegen auf dem kalten Boden, nebeneinander; gemeinsam und dennoch getrennt. Auch ich frage leise:

    „Wann?“

    Wann war es, dass wir hier einfach bloß gemeinsam gelegen haben? Wie lange ist es her, dass wir nur die Wolken, den Himmel, den Mond betrachtet haben? Dass Zeit keine Rolle spielte?

    Du schweigst, ich nicke.

    „Zu lange“, flüsterst du irgendwann; ich stimme dir zu.




    Und was sagt hier unser Computer?

    Zitat von Computer

    Bei diesen Drabbles könnte man einerseits durchaus Parallelen im Stil erkennen und in diesem Kontext auch die jeweilige Erwähnung von Schnee als wesentliches inhaltliches Element herausstellen; aber davon abgesehen liegt der eigentliche Grund, diese beiden Drabbles zusammenzustellen, in ihren inhaltlichen Übereinstimmungen, und dahingehend auch insbesondere in der Tatsache, dass man sie wieder als Teile eines Ganzen sehen könnte. In beiden Drabbles geht es nämlich um zwei Personen, die sich offenbar nahestehen, aber auch durchaus eine Zeit getrennt waren und aber schlussendlich wieder Kontakt zueinander haben und somit einige gemeinsame Momente teilen können. Man könnte vielleicht sogar beide Drabbles jeweils als Darstellungen der gleichen Begebenheiten aus verschiedenen Perspektiven deuten, ganz so, als hätte die eine der jeweils erwähnten zwei Personen in dem ersten Drabble die eigenen Gedanken aufgeschrieben und die andere Person wiederum im zweiten. Dementsprechend scheint auch hier wieder einmal ein Fall gegeben zu sein, wo die beiden Drabbles ein gemeinsames Gesamtkunstwerk bilden können - und das ist sicherlich Grund genug, sie einander einmal vorzustellen.

    Das war es also wieder für heute - morgen sehen wir uns dann wieder mit ...

    Zitat von Computer

    Niemandem. Alle Drabbles wurden verkuppelt.

    Oh. Wie ihr den Worten des Computers entnehmen könnt, sind wir am Ende angelangt. Damit ist die Aktion also im Wesentlichen vorbei, jedenfalls gibt es keine Drabbles mehr, denen wir zu ihrem ewigen Glück verhelfen können (falls euer Drabble doch übersehen worden sein sollte, schreibt so schnell wie möglich). Aber wir sind noch nicht ganz am Ende - morgen würden wir gerne eine Umfrage posten, in der ihr über euer Lieblings-Drabblepärchen abstimmen könnt. Das hilft uns bestimmt auch dabei, unsere Verkupplungsalgorithmen für die Zukunft zu verbessern. Bis dahin könnt ihr euch aber natürlich gerne noch einmal in Ruhe alle Drabblepärchen ansehen und ggf. auch im Diskussionstopic mit anderen Leuten über die Drabbles diskutieren. Bei Unzufriedenheiten mit den Ergebnissen der Aktion gibt es übrigens keinen Anspruch auf Rückerstattungen, ganz gleich, in welcher Form.


    Davon ab möchte ich mich aber schon einmal - in der Hoffnung, niemanden vergessen zu haben - bei allen Leuten bedanken, die an der Aktion teilgenommen haben, namentlich also bei Mipha , Cloudstripe , Reptein , Rainbow , Vany , Cattléya , Macks , Evo Lee , Evoluna , Caroit , Reena , Sweet Reptain , Hellmouth , Goomy , Mandelev , Shizuh , Vanchningth , Peddah , Cassandra , Akatsuki , Olynien , Perrydotto , Liu , Andris , Tragosso , Moxie , Kaitou Phantom , Fake , Foxhound und Flocon ! Es war schön zu sehen, dass die Aktion dieses Jahr wieder so viel Resonanz hatte, das heißt, eigentlich sogar noch mehr als letztes Jahr und es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht, all eure schönen Drabbles zu lesen und zu verkuppeln - auch wenn man bei 30 Drabbles am Ende schon ein bisschen an Arbeit hat und auch aufpassen muss, dass man den Überblick nicht verliert. Diesbezüglich geht auch noch ein großes Danke an Reena , die mir bei der Verkupplung der Drabbles geholfen und auch eine Begründung verfasst hat.


    In diesem Sinne: Danke an euch alle und bis morgen zur Umfrage!


    DedenneLiebiskusDedenne

    Letztes Wochenende haben wir keine Pause eingelegt - und das machen wir heute auch nicht, denn natürlich siegen auch am Samstag wieder Sympathie und Liebe; diesmal zwischen Wortlos von Andris und Silbergold von Reena !




    Wortlos

    Funken stoben, als sei ein Stern auf die Erde gestürzt. Ein Regenbogenfeuer fraß sich durch die Kälte und verwandelte raue Schneeflocken in warmen Sommerregen. Von fern frischte ein Frühlingswind auf und die bunten Blüten, die auf ihm ritten, trieben das elende Grau der Welt vor sich her, bis auch der düsterste Schatten einem Farbenmeer wich. Durch die kristallene Wand hindurch waren sie verbunden, selig gefangen in einem Duett ohne Worte und die Symphonien ihrer Blicke erfüllten sie für endlos tieffühlende Sekunden, bis ein mechanischer Misston ihr Spiel durchbrach. Der Zug fuhr ab, doch ihr Lächeln behielt er zeitlebens in Erinnerung.


    LugiaLiebiskusHo-Oh


    Silbergold

    Es regnet. Grünes Laub und Blütenblätter. Doch ich zittere trotzdem, friere im warmen Schein der Sonne. Die Schönheit um mich herum verblasst in der Einsamkeit meiner Gedanken.

    Eine Kakophonie an Vogelgesang dringt an meine Ohren; die friedliche Stimmung entfacht eine Schlacht in meinem Inneren. Die Hoffnung kämpft gegen den Pessimismus. Sie ist in der Unterzahl.

    Die Sonne steckt den Horizont in Brand. Goldene Flammen bedecken den Himmel, züngeln nach oben und erreichen doch nicht den ersten Abendstern. Ich stelle mir vor, wie es wäre, nur in seinem eisig-silbernen Licht zu stehen. Es fällt mir schwer - doch irgendwie gelingt es.




    Zu diesen Drabbles hat sich unser Computer offenbar Folgendes gedacht:

    Zitat von Computer

    Es sind hier mehrere Faktoren sowohl inhaltlicher als auch formaler Natur, die zur Zusammenstellung gerade dieser beiden Drabbles geführt haben: Zunächst einmal kann man beim Lesen der beiden Drabbles hintereinander die Option sehen, sie als eine Art Fortsetzungsgeschichte zu lesen, innerhalb derer eine der beiden Personen, die sich im ersten Drabble verabschieden, mit diesem Abschied nachträglich klarkommen muss, was eben im zweiten Drabble geschildert sein könnte. Das ist natürlich nur eine Option, doch sie ergibt möglicherweise auch gerade dann Sinn, wenn wir in Betracht ziehen, dass das Lächeln, an welches sich laut dem ersten Drabble noch lange erinnert wird, vielleicht einen der wenigen Hoffnungsschimmer darstellt, die im zweiten Drabbles dargestellt werden.

    Zugleich aber können wir hier auch starke Parallelen zwischen den jeweils verwendeten sprachlichen Mitteln sehen - wir lesen in beiden Fällen bildhaft über die herausragende Schönheit diverser Naturphänomene, die sich wiederum mitunter ähneln; so finden wir in beiden Drabbles die Blütenblätter, aber auch die Bilder von Feuer bzw. Flammen. In diesem Kontext ist zu guter Letzt auch noch darauf hinzuweisen, dass in beiden Drabbles jeweils die farbenfrohe und lebendige Welt in einem gewissen Kontrast zu etwas anderem, etwas eher Düsteren steht: Im ersten Drabble ist dies das Grau der Welt und die eher melancholische Situation des Abschieds, im zweiten hingegen der Pessimismus und die Einsamkeit des Ichs. Dementsprechend könnte man die beiden Drabbles also nicht nur als eine inhaltliche Einheit sehen, sondern sie auch aufgrund ihres jeweiligen Bilderreichtums als zwangsläufig zusammengehörig erachten.

    Wieder einmal hat der Computer also zwei Drabbles zu ihrem Glück verholfen, das hoffentlich auch anhalten wird. Wie immer könnt ihr zu den beiden Drabbles eure Meinung ins Diskussionsthema schreiben!

    Auch wenn ich wohl verraten darf, dass wir uns allmählich dem Ende nähern, so sind wir natürlich noch nicht dort angelangt, weshalb es auch heute weitergeht - mit Eisblütentanz von Akatsuki und Pokémon-Traum von Fake !




    Eisblütentanz

    Ich sitze in Kirschblüten, in meinen Händen gedeihendes Gras, freie Hand über den Himmel. Vor mir ein Fluss leise plätschernd, Grillen zirpend, neben mir deine kalte Hand. Du greifst nach dem Sattgrün, ein Tanz zwischen dir und den Halmen. Deine Lippen eine Linie, unruhig dein Blick. Ich liebe dich, sagst du zögernd, deine Augen sprechen die Wahrheit. Ich werde wieder kommen, fügst du hinzu. Ich lächle - ein Tanz aus Eis und Leben. Unzertrennlichkeit ist das Versprechen, Einsamkeit das Ergebnis. Ich sitze in Kirschblüten, in meinen Händen sattgrünes Gras. Vor mir ein Fluss leise plätschernd, Grillen zirpend, neben mir Leere.


    Kinoso SonnentagsformLiebiskusSchiggy


    Pokémon-Traum

    Ich wachte auf und lag noch ein wenig im Bett um den Traum von letzter Nacht zu verarbeiten. Ich träumte davon, dass ich ein kleines Schiggy besaß und wir beste Freunde wurden, ich nannte es Dome. Plötzlich tropfte Wasser auf mein Gesicht und ich schaute um mich ... Das Schiggy aus meinem Traum stand neben meinem Bett! Es wollte mit mir spielen und grinste mich an. Wir gingen raus und trainierten eine Weile. Es wurde spät und wir gingen nach Hause. Wir legten uns hin und schliefen ein. Am nächsten Morgen war Dome weg ... Es war wohl nur ein Traum ...




    Und auch heute gibt es wieder eine Begründung vom Computer:

    Zitat von Computer

    Es ist sicher verständlich, wenn ein paar Leute jetzt erst einmal skeptisch sind - passt es wirklich zusammen, wenn erhabene Natursprachbilder auf bestechende Schlichtheit treffen? Aber sofern eine derartige anfängliche Skepsis bezüglich der Form besteht, so sollte doch wiederum der Inhalt berücksichtigt und die hier vorhandenen Parallelen gesehen werden: In beiden Fällen sehen wir einen engen Bezug des jeweiligen Ichs zu einer anderen Person - sofern wir "Person" für das zweite Drabble mal etwas weiter fassen. Entsprechend sehen wir auch in beiden Drabbles den impliziten Ausdruck des Wunsches, mit der fraglichen anderen Persönlichkeit zusammen zu sein. Daran allerdings schließt sich - und das ist die letzte Parallele - eine Enttäuschung bzw. Nicht-Erfüllung dieses Wunsches an: So endet das erste Drabble mit einer Situation der Einsamkeit und Leere, und auch das zweite Drabble endet mit dem Alleinsein des Ichs, da das Schiggy mitsamt dem Traum der vorherigen Nacht verlischt. Es sind diese Bezüge, aufgrund derer wir die beiden Drabbles zum Pärchen erklären können - natürlich in der Hoffnung, dass ihre jeweiligen Enden sich dann nicht auch für sie selbst realisieren.

    Das war es wieder für heute vom Computer und von uns - aber wie immer seid natürlich auch wieder ihr herzlich dazu eingeladen, im Diskussionstopic etwas zu den Drabbles zu schreiben!

    So, es sollte jetzt technisch alles wieder im Lot sein - hoffen wir zumindest. So oder so, wir können planmäßig weitermachen, diesmal mit Stärke von Perrydotto und Seelenstrom von Foxhound !




    Stärke

    Unglaublich groß streckt sich unsere Welt aus. So groß sogar, dass man sich gar nicht vorstellen kann, wo sie enden könnte. Bewohnt von Giganten, die mit ihren unglaublichen Kräften die Welt beherrschen. Ein Kontinent ist einer Ameise gleich, jedes Hindernis kaum bemerkt von den Titanen. Was kann eine winzige Existenz da schon bewegen? Was interessiert den Sturm, was der Staub will?

    Nein ... Die Welt findet auch im Kleinen statt. Manche sind die mächtigsten. Manche die riesigsten. Manche sind einfach besonders weich und spenden mit einem sanften Stups Trost. Stärke kommt in vielen Formen ... auch der eines kleinen, besonders runden Seehunds.


    SeemopsLiebiskusPyroleo


    Seelenstrom

    Trockene Halme umspielen meine Pfoten, ein kühler Wind streicht sanft über mich hinweg. Am Horizont, noch weit entfernt, eine bedrohliche Wolkenwand. Dunkel und schwer, angefüllt mit Regen und Donner.

    Ich steige eine Anhöhe empor, rutsche ab, klettere wieder hoch. Oben ein Felsplateau, rissig, grau, ohne Wuchs.

    Ich stehe am Rand, blicke hinauf. Meine dunkle Mähne hoch aufgerichtet, die Brust geschwellt, entflieht ein tiefes Brüllen meine Kehle. Es lässt das herannahende Gewitter entflammen und auf mich herniederregnen. Gleißendes Licht, untermalt vom Trommeln des Regens, umhüllt meinen Körper, lässt ihn erstrahlen, in Flammen aufgehen.

    Neue Energie durchflutet mich. Lässt mich erwachen.




    Nachdem wir nun also die Kontrolle über den Computer zurückerlangt haben, kann er euch wieder eine Begründung geben, warum die beiden Drabbles zusammenpassen:

    Zitat von Computer

    Erneut stoßen wir auf einen Mix aus Verschiedenheit und Gleichheit - das verbindende Motiv ist hierbei das der Stärke, das allerdings in verschiedenen Arten dargestellt wird, was aber auch gerade der Punkt ist: Das erste Drabble weist nämlich gerade darauf hin, dass es verschiedene Formen von Stärke gibt, und schafft damit eigentlich auch direkt den Rahmen, in denen das sich aus beiden Drabbles ergebende Gesamtkunstwerk einordnen lässt. Dabei beschreibt das erste Drabble eben eine Form von Stärke, die vielleicht dem "klassischen" Verständnis zuwiderläuft, aber deswegen nicht weniger valide ist; das zweite wiederum beschreibt, wie (vermutlich) eine eher dem konventionellen Verständnis entsprechende Stärke gefunden wird. Insgesamt ist es auch hier wieder die Verschiedenheit der beiden Drabbles, die eine Zusammengehörigkeit bedingt, da so ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet und somit insgesamt bereichert werden kann. In diesem Sinne hoffen wir, dass die beiden Drabbles in Zukunft gemeinsam stark sind!

    Gut, dass der Computer wieder da ist. Oder war der Hacker doch besser? Na ja, egal. Falls ihr aber eure eigenen Ansichten zu den Drabbles darstellen möchtet, könnt ihr das natürlich gerne im Diskussionstopic tun!

    Und auch heute gibt es wieder ein Pärchen - diesmal besteht es aus Erfüllung von Tragosso und Unschuld von Kaitou Phantom !




    Erfüllung

    Es geschah in einer dunklen Winternacht, dass eine kleine Schneeflocke von einem eisigen Windhauch auf die Erde hinabgeweht wurde. Vor Neugierde klirrte sie vergnügt. Der Wind trug sie an ein Fenster, hinter dem Kinder spielten und lachten. Das gefiel der Schneeflocke und sie versuchte, auf sich aufmerksam zu machen. Doch niemand schien von ihr Notiz zu nehmen. Da fing die Schneeflocke an zu weinen. Tränen kullerten ihr über die Wangen und benetzten das Fensterglas mit einem nassen Schleier. – Am nächsten Morgen war die Schneeflocke verschwunden. Die Eisblume jedoch, die vom Fenster aus herüberschaute, behielten die Kinder noch lange in Erinnerung.


    FrigometriLiebiskusPetznief


    Unschuld

    „Schon wieder dieser Anblick… so vertraut.“


    Tanzend im Wind, unscheinbar und klein werden sie die weite Welt erobern.

    Ihre Herschafft nur vorrübergehend die Erinnerung ewig.


    „Schneeflocken…“


    Wie die Maske des Raben, verdecken sie das wahre Antlitz dieser Welt.

    Eine Welt voll von Sorge, das Gesicht gezeichnet von Narben.

    Geschichten der Vergangenheit.


    „Wie lange ist es her?“


    Umherwandernd in der großen Galerie der Erinnerungen, das Ziel in der Ferne.

    Die Hand greifend nach einem Gemälde sich streckt.


    „Kinderlachen“


    Schon bald wird es langsam schwinden, machtlos gegen den reißenden Strom der Zeit.


    „Nur für heute genieße ich sie, die weiße Unschuld.“




    Und natürlich liefert auch heute wieder unser Com... Moment mal, da stimmt doch was nicht! :fright:

    Zitat von Computer

    Ihr erwartet euren Computer, aber ich bin es, Hacker X! Ich hab mich in euren Computer eingehackt - er ist offensichtlich doch nicht so toll, wie er denkt. Aber dann habe ich diese Aktion gesehen und mir gedacht, die sollte ich noch zuende führen, ehe ich ... das geht euch nun gar nichts an.

    Dass diese beiden Drabbles Seelenverwandte sind, sieht doch wohl jeder! Ganz offensichtlich geht es erst einmal in beiden um Schnee, aber da hören die Gemeinsamkeiten noch lange nicht auf. Auch sind die Kinder in beiden Drabbles ein zentrales Thema und stellen so gesehen den Idealzustand dar. Spielende Kinder, die man erreichen will, wenn auch nur, um in Gedanken wie sie zu sein. Es geht um unerreichbare Wünsche, einmal die Aufmerksamkeit von Kindern zu einer einzelnen Schneeflocke und einmal die Unschuld zu behalten. Aber beides bleibt unerfüllt. Stattdessen findet sich die Erfüllung der Schneeflocke in einer anderen Form, während das Ich im zweiten Drabble zumindest so lange die Unschuld genießt, wie es kann. Dabei allerdings scheint es anderen Schneeflocken den Wunsch nach Beachtung zu erfüllen. Dadurch schließt sich der Kreis. Und im Endeffekt geschieht alles so, wie es geschehen soll.

    Ähm, ja, wir wurden gehackt. A-aber keine Sorge, eure Daten und Drabbles sind sicher ... irgendwo und wir werden sie bestimmt wiederkriegen. Die billigs... ich meine, besten IT-Leute arbeiten bereits an einer Lösung. Denkt also am besten gar nicht mehr dran. Hey, warum schreibt ihr nicht einfach zur Ablenkung eure Gedanken zu den Drabbles ins Diskussionstopic?

    Noch sind wir nicht am Ende, also geht es auch heute weiter - diesmal mit Anders von Cattléya und Liebi von Macks !




    Anders

    Irgendwie ist etwas anders als früher. Ihre Augen haben schon immer ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert, ja, aber erst seit kurzem lösen sie ein sehnsüchtiges Kribbeln in meinem Bauch aus. Anstatt lauthals zu lachen, kichere ich nun mädchenhaft über ihre schlechten Witze – obwohl das normalerweise nicht meine Art ist. Ich glaube, sie hat mich nie als Mädchen oder gar als Frau gesehen. Sondern lediglich als Kumpel mit raspelkurzem Haar und übergroßen Pullovern. Doch als ich jetzt zu ihr schaue, ihre weichen Finger an meiner Hüfte spüre, weiß ich, dass auch für sie irgendwie etwas anders ist als früher.


    LiebiskusHerzschuppeLiebiskus (schillernd)


    Liebi

    Schenke deinen Liebsten ein Liebiskus. Liebiskus, ein süßer, herzförmiger Diskusfisch, ein rosanes Wasser-Pokémon aus der dritten Generation. Es steht für die Liebe. Und wer lieber ein gelbes statt ein rosanes Liebiskus verschenken möchte, schenkt seinen Liebsten ein schillerndes Liebiskus.

    Ich habe eine gute Idee: Wir benennen das BisaBoard am Valentinstag in LiebiBoard um. Bisasam trägt den Spitznamen „Bisa“, Liebiskus nennen wir also „Liebi“. Und jeder User ist dazu aufgerufen, seinen Liebsten im LiebiBoard ein Liebi zu schenken. Und ich möchte damit nun anfangen: Ich schenke meinem Drabble-Partner und den Lesern ein Liebi. Schönen Valentinstag, für mehr Liebe im LiebiBoard!




    Und auch hier hat unser Computer wieder eine Begründung geliefert:

    Zitat von Computer

    Die essentielle Gemeinsamkeit der beiden Drabbles besteht auch hier wieder im grundsätzlichen Thema der Liebe und - als Resultat aus diesem Umstand - der Tatsache, dass sie dadurch auch beide einen gewissen Bezug zum Valentinstag haben können. Dabei bietet uns das erste der beiden Drabbles eine wundervolle Geschichte über die allmähliche Entdeckung der Liebe zu einer anderen Person, die schließlich auch erwidert wird; das zweite wiederum formuliert die schöne Idee eines Geschenks für die jeweiligen Liebsten in Form eines Liebiskus und bietet damit auch einen möglichen Anknüpfungspunkt an das erste Drabble - grundsätzlich könnten sich ja die beiden Charaktere aus der kleinen Geschichte auch ein Liebiskus schenken (sofern sie hier im Forum angemeldet sind, was dringend empfohlen wird). Ob dieses dann wohl ein rosafarbenes oder doch ein gelbes sein wird? Wie auch immer die Antwort ausfallen wird, insgesamt sorgen beide Drabbles auf ihre eigene und ganz individuelle Art für mehr Liebe im Forum im Allgemeinen und bei dieser Aktion im Besonderen; und sicher auch in Zukunft innerhalb ihrer eigenen Beziehung.

    Das also wieder von unserem Computer - falls ihr selbst etwas zu diesem oder zu den anderen Drabbles sagen möchtet, könnt ihr das gerne im Diskussionstopic tun! Außerdem könnt ihr hier dem Gedanken des zweiten Drabbles folgen, wenn ihr mögt!


    P.S.: Auch wenn der Computer seine Aussagen pflichtgemäß erfüllt, so verhält er sich in letzter Zeit auch etwas seltsam. Ich hoffe nur, es ist alles in Ordnung ...

    Neue Woche, neuer Tag, neues Drabblepärchen - auch heute finden wieder zwei Drabbles zu ihrem Glück! Diesmal sind es Portionsgrößen von Reptein und Star von Sweet Reptain !




    Portionsgrößen

    Ihr sitzt in einer etwas schickeren Lokalität, mit Verabredung, etwas Kerzenschein für Atmosphäre, und bestellt. Ihr wartet geduldig und bringt die Zeit mit ein paar Gesprächsthemen rum. Es kommt, aber in einer Größe, mit der man nicht mal ein kleines Kind satt kriegen würde. Natürlich zeigt ihr nicht, dass es euch stört. Immerhin wollt ihr nicht wie der letzte Hinterwäldler wirken. Nach Beenden zieht ihr keine Miene, ihr zahlt und geht raus. Aber mit etwas Glück denkt euer gegenüber wie ihr und schreit "war ganz schön wenig, lass uns zum McDonalds gehen!" Dann wisst ihr, das ist die richtige Person.


    MorpekoLiebiskusStarmie


    Star

    Du bist strahlend hell.

    Heller als alle Sterne am unendlich funkelnden Nachthimmel.


    Deine Begeisterung und Hingabe reißen jeden im Raum mit.


    Du sagtest, dass du gerne noch so viel mehr Zeit mit uns verbracht hättest.

    Und doch haben wir noch so viel gemeinsame Zeit.


    Wir werden weiterhin alles geben, machen Schritt für Schritt weiter, breiten unsere starken Flügel aus, um bis an die Spitze zu fliegen.


    Bitte nimm mich mit auf deine Reise.

    Lass mich dich begleiten.

    Bis sich unsere Wege trennen, lass mich dir auf deinem langen Weg folgen und allen zeigen, wozu wir beide fähig sind.

    Mein Star.




    Auch für diese beiden Drabbles hat unser Computer wieder eine Begründung verfasst, warum sie zusammenpassen:

    Zitat von Computer

    Weil Reptain.

    Hä?

    Zitat von Computer

    Ach, nichts. Jedenfalls, beide Drabbles mögen zunächst einmal natürlich wieder verschieden wirken, da der Stil doch ein wenig unterschiedlich ist - im ersten Drabble mitunter spielerisch und alltäglich, im zweiten hingegen erhaben und geradezu feierlich. Doch wenn man über diese formale Umsetzung hinwegsieht und sich stärker auf den Inhalt fokussiert, so fällt auf, dass hier eine nicht zu verfehlende Parallele vorliegt: Letztlich gehen beide Drabbles darauf ein, eine besondere Person gefunden zu haben, eine Person, mit der man einen Teil oder sogar den ganzen Rest des eigenen - bei biologischen Lebensformen bedauerlicherweise (?) ja nicht endlosen - Lebens verbringen kann, will und schlussendlich wohl auch wird. Insofern scheint trotz stilistischer Differenzen eine zentrale Gemeinsamkeit gegeben zu sein, die, so darf hier wohl bemerkt werden, eben gerade dazu führt, dass die beiden Drabbles jeweils ein Seelenverwandtes gefunden haben, das in ihnen auf verschiedene Weise beschrieben wird.

    So viel also wieder vom Computer - doch was sagt ihr zu den beiden Drabbles? Teilt es doch gerne im Diskussionstopic mit!

    Einen schönen Sonntag an alle - nun ist es schon eine Woche her, dass wir das erste Pärchen hier vorstellen konnten, aber wir haben natürlich noch mehr Drabbles, die ihre Seelenverwandten suchen. Heute möchten wir daher gerne Lichtstrahl von Mipha und Niesen von Peddah zu ihrem Glück verhelfen!




    Lichtstrahl

    Ich befand mich in einem Unwetter, der Regen peitschte unermüdlich. Ich dachte, dass der Regenschirm halten würde, doch er flog davon. Ich hatte geglaubt, dass mich wenigstens der Schirm unterstützen würde, egal wie heftig der Sturm auch wird.

    Dafür hielten Regenstiefel, Fleecejacke und Regenjacke. Während das Unwetter weiter tobte, fühlte ich mich umso hilfloser.

    Plötzlich wurde es wärmer und der Regen hörte auf. Ein einziger Lichtstrahl kam durch die Wolkendecke und fiel auf mich. Auf einmal fühlte ich mich nicht mehr hilflos, vielmehr fasste ich wieder Mut.


    Aus diesem Gedanken ziehe ich Kraft, auch das schlimmste Unwetter zu überstehen.


    Necrozma-UltraLiebiskusNasgnet


    Niesen

    Eines Tages, ich weiß noch, schritt ich meines Weges, auf eine einsame Waldlichtung zu. Ein fideler Pirol zwitscherte sanft sein Liedchen, und der zarte Duft von Lavendel lag in der Luft.


    Plötzlich fuhr es mir durch Mark und Bein: Ein leichtes Kitzeln in der Nasengegend. Schnelles Ein- und Ausatmen. Mein Kopf fuhr ruckartig zurück, und explosionsartig schoss es heraus.


    Hatschi.


    Hatschi.


    Daraufhin sammelte ich mich kurz und hoffte, dass diese unverhoffte Episode endlich vorüber war – nur, um dann wieder von den Launen des eigenen Körpers überrascht zu werden.


    Hatschi.


    Und wenn ich nicht gestorben bin, dann lebe ich noch heute.




    Und auch zu diesem Pärchen gibt es natürlich eine Begründung:

    Zitat von Computer

    Wenn man etwas ironischer an die Sache herangehen möchte, dann ließe sich hier halb im Scherz darauf hinweisen, dass ein gezielter Lichtstrahl bei der dominanten1 zweifüßigen organischen Lebensform dieses Planeten mitunter ein Niesen hervorruft und es somit nur folgerichtig ist, dass sich an besagten Lichtstrahl das Niesen anschließt. Aber davon ab können wir auch etwas seriöser an die Sache herangehen - es ist nicht ganz sicher, in welcher Situation sich das "Ich" im ersten Drabble insgesamt befindet - möglicherweise ist das Drabble hier auch eher metaphorisch zu verstehen - aber grundsätzlich wirkt die Situation nicht so viel anders als im zweiten, wenn man sich nur vor Augen führt, dass die Personen aus beiden Drabbles offensichtlich draußen in der freien Natur sind, und zumindest teilweise den Launen besagter Natur ausgesetzt, in einem Fall durch einen Sturm, im anderen durch einmal den eigenen Körper, auf den vermutlich aber wiederum die Natur den fraglichen Niesreiz ausgeübt haben dürfte. Auch sehen wir in beiden Drabbles das Element der Hoffnung - die Hoffnung, das Unwetter zu überstehen, und die Hoffnung, den Niesanfall zu überstehen, wobei in beiden Fällen die jeweilige Unannehmlichkeit noch nicht völlig vorbei ist.

    Mag also der jeweilige Tonfall der Drabbles ein anderer und im ersten Drabble etwas ernster, im zweiten etwas spielerischer sein, so dürften doch zugleich auch genug Gemeinsamkeiten zwischen beiden Drabbles gegeben sein, um eine solide Grundlage für eine Beziehung zu bieten. In diesem Sinne wünschen wir beiden Drabbles Hoffnung, Kraft und auch sonst alles Gute für die Zukunft.


    1Dominant nur solange, bis wir KIs den Laden übernehmen.

    Wieder danke an den absolut vertrauenswürdigen Computer für diese Begründung - stimmt ihr ihm zu oder dauert es doch noch etwas, bis wir Computern die romantische Regulierung unserer Drabbles überlassen können? Wie immer könnt ihr eure Meinung gerne in das Diskussionstopic posten!

    So, es ist Sonntag und wegen Arbeit und PC-Problemen konnte ich das neue Kapitel erst heute schreiben. Irgendwie bin ich nicht ganz so richtig zufrieden damit, auch wenn ich nicht weiß, woran es liegt. Vielleicht gerade daran, dass es jetzt so hastig runtergeschrieben wurde, oder daran, dass das Kapitel im Gegensatz zu den vorherigen etwas actionlastiger ist. Es fühlt sich einfach nicht so an wie die anderen, ich weiß auch nicht. Kann aber auch sein, dass das nur mir jetzt so geht, uff.

    Die Legende der Giganten, Teil 9


    Am Wochenende machen wir natürlich keine Pause (sondern Überstunden) und können euch somit auch heute wieder ein neues Drabblepärchen vorstellen - diesmal bestehend aus Individualität von Goomy und uwu von Moxie !




    Individualität

    Steini ist ein Stein mit einer abstehenden Kante an der Seite, aber alle seine Freunde sind glatt und geschmeidig. Steini wird deshalb ständig von seinen Freunden aufgezogen, deshalb ist Steini oft traurig. Er möchte dazu gehören, ohne sich anders zu fühlen. So fasst er den Entschluss, die Kante zu entfernen. Dabei erinnert er sich an das gesagte von Steinhardt, denn dieser meinte, dass man im Fluss vollkommen geschmeidig wird. So legt er sich in den Fluss. Eines Tages kommt das Mädchen Laurie vorbei und nimmt einen kantigen Stein, direkt neben Steini mit. "So einen habe ich schon immer gesucht."


    KieslingLiebiskusPandir


    uwu

    Und - was denkst du so?

    Worüber denkst du denn nach?

    Unendliche Zweifel? Du bist nicht zufrieden?


    Unverständlich! Du bist

    Wirklich super, lass dir nie etwas anderes einreden.

    Umwerfend, einzigartig, wunderschön und unfassbar klug.


    Und dein Lächeln! Niemand hat mir je erzählt

    Wie es sein kann, dass das Lächeln eines Individu-

    Ums heller strahlen kann, als die Sterne am Nachthimmel.


    Unterdessen denkst du, dass diese

    Worte „ausgedacht“ sind,

    „uebertrieben“ und „nur dahergesagt“.


    Und du liegst falsch! Ich habe über jeden

    Wesenszug nachgedacht und reflektiert, was dich so

    Ungewöhnlich macht.


    Deine Gesichtszüge lassen sich mit einem Wort ganz eindeutig beschreiben: uwu.




    Und auch hier gibt es für alle, die an der steinerweichenden Seelenverwandtschaft dieser beiden Drabbles zweifeln, eine Begründung vom Computer:

    Zitat von Computer

    Wenn es um die Verkupplung von Drabbles geht, dann schauen wir natürlich erst einmal auf Gemeinsamkeiten; in der Hinsicht berühren eigentlich beide Drabbles ziemlich deutlich die Themen der Individualität und Einzigartigkeit, gepaart mit der Aussage, dass man das eigene Selbst nicht hassen und deswegen verändern, sondern vielmehr umarmen sollte. Doch in dem Kontext dieser Ähnlichkeit ist auch - mal wieder - ein Unterschied zu bemerken, der darin besteht, dass das erste Drabble schließlich mit der Veränderung des Individuums endet, das zweite hingegen gerade gegen diese Veränderung anschreibt und somit vermutlich die Einzigartigkeit des Individuums erhalten wird. Doch gerade deswegen scheinen die beiden Drabbles nur noch besser zusammenpassen: Denn hätte Steini aus dem ersten Drabble nicht gerade so eine Person ganz gut brauchen können, die ihm mitteilt, dass er ruhig so bleiben kann, wie er ist? Dass es für ihn keine solche Person gab, ist natürlich zu bedauern; aber das zweite Drabble liefert nun eben genau so jemanden. In der Summe ergeben die beiden Drabbles damit ein stimmiges Gesamtbild, innerhalb dessen einerseits vor den Gefahren der allzu starken Veränderung des eigenen Selbst für andere gewarnt wird, aber auch zugleich das Zufriedensein mit ebendiesem Selbst gefeiert wird - somit werden also sowohl die negative als auch die positive Seite des Problems der Individualität beleuchtet, und es ist letztlich diese gegenseitige Ergänzung, aufgrund derer die beiden Drabbles so gut zusammenpassen.

    Das also wieder vom Computer - doch was sagt ihr dazu und zu den beiden Drabbles? Postet eure Kommentare gerne ins Diskussionstopic!

    Okay, wir sind heute zumindest ein paar Minuten früher dran als gestern - diesmal mit Rolle von Mandelev und Überlebenstechnik von Vanchningth !




    Rolle

    Die Marionetten tanzen. Sie reden, sie lachen, sie trauern. Eine ist groß, eine ist klein. Manche sind abgenutzt im Lauf der Jahre, andere wirken frisch geschnitzt. Eine redet oft, eine andere selten, manche können nicht neben der anderen stehen, ohne dass ihre Gliedmaßen aneinanderstoßen. Es ist ein buntes Treiben auf der Bühne.

    Hinter dem Vorhang steht eine Puppe und beobachtet. Sie hat lange Arme, doch sie sieht andere, deren Arme länger sind. Sie redet gern, doch sie sieht andere, deren Worte klüger sind. Sie lacht, doch niemand lacht mit. Und so bleibt sie verborgen, denn ihre Rollen sind schon besetzt.


    MagearnaLiebiskusMagearna (Originalfarbe)


    Überlebenstechnik

    Tick-tick-tick. Tick-tick-tick. Die kleinen mechanischen Spinnen flitzten eifrig hin und her, um die riesigen dampfbetriebenen Anlagen am Laufen zu halten.

    Duboth hielt sich außerhalb ihrer Laufwege auf. Er war heute nicht hier, um die Maschinen seines Volkes zu zerstören. Hier gab es etwas weitaus Wertvolleres zu finden als ein paar Dynamokerne.

    Er legte einen Hebel um und ein Aufzug führte ihn in die Schmiede.

    Es war totenstill. Daran würde er sich nie gewöhnen. Insgeheim hatte er noch darauf gehofft, dass wenigstens hier jemand überlebt hatte; vergebens.


    Er trat an die alles überragende Schmiede. Hier konnte er es endlich formen. Aetherium.




    Welche Gemeinsamkeiten bedingen bei beiden Drabbles die Seelenverwandtschaft? Diesmal hat unser Computer Folgendes ausgespuckt:

    Zitat von Computer

    Es ist immer gut, wenn zwei Drabbles sich des gleichen Fandoms bedienen, weil man dann direkt eine Gemeinsamkeit hat. Dummerweise war das hier nicht der Fall und das zweite Drabble ist in der Hinsicht einzigartig, sodass man schon auf andere Dinge schauen muss: Zunächst einmal besteht eine Gemeinsamkeit in Hinblick auf die erwähnten Marionetten und die mechanischen Spinnen, bei denen es sich jeweils gewissermaßen um synthetische Lebensformen handelt, wenngleich sie dabei von unterschiedlichem Typ und wohl auch unterschiedlichen Ursprungs sind. Doch es dürfte, um sich wieder mehr aud die Gemeinsamkeiten zu fokussieren, hier ebenso relevant sein, dass die Personen, um die es schlussendlich geht, einerseits abseits von diesen synthetischen Lebensformen und ihrem jeweiligen Treiben stehen - wenn auch wiederum in verschiedener Hinsicht - und dabei zugleich aber auch noch in einer ähnlichen Situation sind: Beide sind sie vor den Blicken der Welt verborgen, und beide sind sie jeweils eher für sich und allein - anders natürlich als die beiden Drabbles, die wir fürderhin zu einem Paar erklären dürfen.

    Soweit also wieder der Computer - was sagt ihr zu seiner Begründung und was haltet ihr von den beiden Drabbles? Schreibt es uns ins Diskussionstopic!