Beiträge von Thrawn

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    So, liebe Leute,


    damit ist die Votephase des Wettbewerbs beendet. Vielen Dank an die fleißigen Voter*innen Vany , Caroit , John Snom , Project Mew , Shiralya , Mandelev , Frechdachs , Aprikose und Evo Lee !

    Natürlich möchte ich mich aber auch bei den Autor*innen für die vielen tollen Abgaben bedanken: Mandelev , Nessie. , Project Mew , Flocon , Toffee , Creon , Olynien , babykeks13 , Cassandra , Shiralya , Frechdachs , bluetime , John Snom , Evo Lee und Aprikose .


    Kommen wir aber nunmehr zu den Platzierungen:


    Platzierung Autor*in Abgabe Punkte
    1 Thrawn 10 - Die Frau mit den Bandagen 75,5
    2 Project Mew 03 - Fragmentiert 74,8
    3 Aprikose 16 - Ein Ort für immer 74,3
    4 Shiralya 11 - Bring mich zurück 73,1
    5 Frechdachs 12 - Der neue Gott 67,5
    6 Toffee 05 - Der ehemalige Kommissar 66
    7 Evo Lee 15 - Marie 62,4
    8 Flocon 04 - Abschied 61,5
    9 Nessie. 02 - Beerenkrieg 55
    9 babykeks13 08 - Help me, please! 55
    11 Cassandra 09 - Jugendsünden 52,5
    12 Mandelev 01 - Ohne Titel 51,2
    13 John Snom 14 - Der alleinerziehende Vater 46,7
    14 Olynien 07 - Ein Sofa bleibt dir immer erhalten 44,5
    15 Creon 06 - Von Grusel und Grausamkeiten 44
    16 bluetime 13 - Prüfung 37,5

    (Anmerkung: Sollten jemandem bei der Auswertung Fehler auffallen, dann könnt ihr mir das natürlich jederzeit melden, damit ich es korrigieren kann. Bei Fragen zum Votesystem stehe ich natürlich ebenfalls gerne zur Verfügung.)


    Damit ist nun also der Wettbewerb beendet - Glückwunsch insbesondere an die Treppchenplätze (mit einer Ausnahme)! Dieses Thema bleibt noch einige Zeit für Rekommis offen, wer also noch etwas sagen möchte, kann das gerne in den kommenden Tagen noch tun. Gerne dürft ihr auch Feedback zum Konzept und zur Wettbewerbsleitung dalassen, wenn ihr möchtet.


    Ansonsten hoffe ich einfach, dass der Wettbewerb euch Spaß gemacht hat und dass wir uns vielleicht bald wieder bei einer Aktion im Bereich sehen. Bis dahin viel Erfolg und einen guten Start in die Woche!

    Habe heute einen Test gemacht, mit dem man seine politische Orientierung herausfinden kann. Das Ergebnis wollt ihr nicht wissen, glaubt mir.

    Nachtnarr

    Letztens konnte ich's kaum glauben:

    Der Staat tat, was er tuen sollt;

    Niemand wagte es zu rauben,

    Weil niemand hinter Gitter wollt'.


    Ein Fleischermeister dachte nie

    An seiner Angestellten Wohl,

    Behandelte sie wie sein Vieh

    In seinem Fleischoligopol.


    Doch kam die Politik daher

    und rief: "So geht's nun aber nicht!"

    Sie machte ihm das Leben schwer

    Und zog ihn schnell vor ein Gericht.


    Die Autobauer dachten sich:

    "Wir erschummeln bess're Werte,

    Denn das Gesetz betrifft uns nich."

    Doch es traf - mit voller Härte.


    Extreme in der Polizei

    Missbrauchten ihre Staatsgewalt,

    Doch damit war's dann schnell vorbei,

    Plus 'nem Gefängnisaufenthalt.


    Bei all diesem glaubt' ich kaum,

    Dass es das echte Leben war -

    Tatsächlich war es nur ein Traum

    Und ich wachte auf, ich Narr.


    Auch hier noch einmal ein kleiner Push: Wer noch voten möchte, hat bis einschließlich morgen noch Zeit dazu!


    Ich kommentier hier btw auch mal. Ich überlege, die eigentlich ohnehin mehr ungeschriebene Regel des Bereichs, der zufolge die Leiter*innen nicht voten dürfen, weil sie die Urherber*innen der Abgabe kennen, abzuschaffen, aber weil ich das hier jetzt nicht so auf den letzten Metern des Wettbewerbs so ad hoc entscheiden will, lasse ich bei meinem Vote mal die Punkte weg und schreibe nur Kommentare. Eigentlich war die Regel ja eine willkommene Ausrede, um nicht so viele Kommentare schreiben zu müssen, aber andere tun's ja auch und eigentlich sollte ich ja mit gutem Beispiel vorangehen (I guess?), also was soll's.

    Ob man sie liebt oder hasst: Soziale Medien und Netzwerke machen mittlerweile einen wesentlichen Teil unserer sozialen Interaktion und Kommunikation aus. In unserer heutigen Umfrage möchten wir daher gerne von euch wissen, in welchen sozialen Medien abseits des BisaBoard ihr angemeldet seid.


    Wenn ihr dazu weiter etwas schreiben oder über soziale Netzwerke und Medien allgemein (und etwa über die Problematik der Datensammlung) diskutieren möchtet, dann könnt ihr das gerne in diesem Thema tun:

    Soziale Medien

    Ich möchte darum bitten, dass es hier jetzt nicht wieder in gegenseitige Beleidigungen ausartet. Es ist sicher auch möglich, über das Thema zu diskutieren, ohne ausfallend zu werden.



    Vielleicht noch kurz zur Diskussion selbst: Grundsätzlich hätte ich persönlich absolut kein Problem damit, wenn mich eine Person (ggf. aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe) bitten würde, etwas mehr Abstand zu ihr zu halten, sei es jetzt in der Bahn oder sonst wo - zumindest würde ich ein derartiges Vorgehen nicht pauschal verurteilen, es käme dann im Einzelfall natürlich auf die Umstände an. In der Praxis kann das natürlich am Ende einfach nur ein Trade-off sein, wenn ich durch eine Positionsveränderung meinerseits zwangsläufig einer anderen Person näher komme und bei der dann wiederum nicht einschätzen kann, ob sie ebenfalls Teil einer Risikogruppe ist. Gerade das aber wiederum würde es eigentlich wünschenswert machen, dass diese Person das dann ebenfalls kommuniziert (sofern sie selbst damit kein Problem hat).

    Heute ist das fünfjährige Jubiläum dieser Sammlung und ich habe - nun, ich habe etwas, an dem ich jetzt ein wenig länger gesessen hatte. Allerdings werde ich wohl die Tradition, anlässlich des Jahrestags der eigenen Sammlung eine bisaboardbezogene Geschichte zu schreiben, nicht wieder aufleben lassen können. Asche auf mein Haupt, aber vielleicht klappt es nächstes Jahr. Ich möchte einfach nur sagen, dass ich es schön finde, wie sich der Bereich mittlerweile wieder entwickelt. Es gibt wieder ein paar mehr aktive Leute, wir haben einen Wettbewerb mit relativ vielen Abgaben und auch wieder einige Kommentare mehr, wenn ich mich nicht täusche. Und das finde ich einfach wunderbar und hoffe, dass es auch in Zukunft weitergeht. In diesem Sinne möchte ich mich gerne bei allen bedanken, die den Bereich aktivitätsmäßig allmählich wieder ein bisschen mehr zu dem machen, was er einst mal war.


    Ansonsten wünsche ich viel Spaß mit der folgenden Geschichte, in der ich zwei Charaktere, mit denen ich eigentlich schon längst viel mehr gemacht haben wollte - es fehlten aber halt die Ideen, leider - wieder auftreten und ein alltägliches kleines Mysterium lösen lasse. Ich wollte, dass Mitraten zumindest ein wenig möglich ist, aber - nun, die Meinung ist natürlich den Leser*innen überlassen. Viel Spaß beim Lesen!

    Der zweifache Zwergenschlächter


    Hallo und herzlich willkommen zum Vote unseres Wettbewerbsspecials "Reizwortgeschichte"!


    Beim Voting könnt ihr den einzelnen Abgaben zwischen 1 (nicht gut) und 10 (sehr gut) Punkte vergeben. Dabei sind auch halbe Punkte (wie 2.5) möglich. Wichtig ist dabei, dass ihr alle Abgaben bewertet. Da der Wettbewerb anonym ist, vergeben Teilnehmer beim Voten Punkte an alle Abgaben - auch an die eigene. Diese werden bei der Auswertung nicht beachtet. Stattdessen erhalten Teilnehmer einen Punkteausgleich für ihre Unterstützung. Begründungen sind nicht verpflichtend, es sei denn, ihr wollt für euren Vote eine Medaille beantragen.


    Ein paar Anmerkungen noch: Innerhalb der Abgabenspoiler findet ihr einen zusätzlichen Spoiler mit den Reizwörtern, die zu dieser Geschichte gehören, falls ihr in eure Bewertung miteinfließen lassen möchtet, wie diese in die Geschichte eingebaut wurden. Ansonsten: Sollten euch bei eurer Abgabe noch Fehler in der Formatierung auffallen, die aus dem Kopieren eurer Abgabe resultieren, dann könnt ihr mir jederzeit schreiben und ich bessere das nachträglich noch aus (nachträgliche Rechtschreibkorrekturen sind aber wie bereits im Infothema gesagt nicht mehr möglich). Das Gleiche gilt natürlich auch, falls ihr eure Abgabe komplett vermisst - es haben nicht alle Teilnehmer*innen abgegeben, aber wenn ich jemanden jetzt vielleicht einfach nur übersehen habe, dann soll es dieser Person natürlich nicht zum Nachteil gereichen. Hierfür highlighte ich noch einmal alle Teilnehmer*innen:


    Der Vote läuft bis zum Sonntag, den 12. Juli, um 23:59 Uhr.


    Verwendet bitte folgende Schablone für den Vote:

    Das Thema dieser kleinen Wettbewerbsaktion wird eine Reizwortgeschichte sein. Das bedeutet, dass ihr bestimmte Begriffe vorgegeben bekommen werdet, zu denen ihr dann eine Geschichte schreibt. Die Begriffe müssen dabei in der Geschichte selbst vorkommen, aber wie genau ihr sie einbauen möchtet, ist euch dabei vollkommen selbst überlassen - es ist keineswegs verlangt, dass sich die Geschichte vollkommen um die jeweiligen Wörter dreht.

    Es werden allerdings nicht alle die gleichen Begriffe vorgegeben bekommen. Stattdessen werden wir das Ganze so organisieren, dass jede*r Teilnehmer*in vier Begriffe erhält, von denen si*er sich aber mit zwei anderen Teilnehmenden jeweils einen Begriff teilt. Ihr werdet also zwei Begriffe haben, die nur ihr habt und zwei, die auch jeweils eine andere Person hat. Es ist euch dabei in der Schreibphase des Wettbewerbs (dazu unten mehr) gestattet, eure Begriffe öffentlich zu posten und euch mit den anderen Teilnehmenden hier im Anmeldethema auszutauschen. Auf die Art könnt ihr Ideen und Assoziationen zu den Begriffen mit euren "Begriffspartnern" austauschen und euch so gegenseitig Anregungen geben. Auch Hilfesuchen zu den eigenen Texten ist grundsätzlich erlaubt, wenngleich natürlich euer Text am Ende nur von euch selbst verfasst sein sollte.



    Eine kurze Info, weil das anscheinend nicht mehr viele auf dem Schirm haben: Seit einiger Zeit gibt es die Option für FF-Wettbewerbe, dass die Wettbewerbsleitung einen Rechtschreibcheck anbietet. Ich habe den jetzt auch mal ohne Anfrage für alle Texte gemacht, die bei mir eingetroffen sind. Wichtig ist hierbei zu verstehen, dass das als Angebot und kleine Hilfestellung zu verstehen ist, aber keine Verantwortung dafür getragen wird, wenn der Rechtschreibcheck nicht alles erfasst oder Korrekturen sich als "Verschlimmbesserungen" herausstellen. Daher nenne ich auch nur die Fehler, das Ausbessern obliegt den Autor*innen selbst.

    Falls ich heute noch spät Abgaben erhalte und eine Überprüfung bzw. Ausbesserung heute nicht mehr möglich ist, ist es gestattet, diese noch nach der Deadline vorzunehmen - allerdings sind dann auch nur noch Änderungen in dieser Hinsicht erlaubt -, aber spätestens nach morgen um 12 Uhr wird auch das nicht mehr möglich sein, weil der Vote spätestens dann starten soll.


    Falls ihr übrigens als Reaktion auf euren Text von mir keine Nennungen von (potentiellen) Fehlern erhalten habt, dann wundert euch nicht: Das heißt lediglich, dass ich bei euch keine Fehler gefunden habe.^^

    So, ich habe das mal weitergeschrieben. Was da noch kommt, ist fraglich. Ich habe derzeit eine Idee für eine weitere Geschichte, aber mal gucken. Nun ja ... Ich muss für die nächsten Tage was anderes fertigschreiben, hoffentlich vergesse ich das nicht, pfeif.

    Ich habe mal versucht, nebenbei einen nichtbinären Charakter einzubauen. Ist tbh etwas, das ich bisher nie gemacht habe (mal wieder sehr bezeichnend!) und halt mal machen wollte, nachdem mir diverse Artikel, die ich gelesen habe, empfohlen haben, Nichtbinäre in Fiktionen nicht ständig unsichtbar zu machen. Ich will jetzt nicht so tun, als sei das eine Wissenschaft oder besonders schwierig, das zu tun, aber ... Well, ich weiß halt nicht, ob ich in der Position bin zu beurteilen, ob die Darstellung so okay ist. Entsprechend nehme ich da gerne Kritik an. (Ach ja, und die Familie ist in meinem Kopf eine mit einer Polybeziehung, aber das kommt wohl nicht wirklich zur Geltung, muss ich zugeben.)

    Klavier



    Denkt dran: Ihr habt nur noch bis Ende des heutigen Tages Zeit, um mir eure Texte abzugeben! Vergesst außerdem nicht, dass ihr für die Abgabe eine Medaille beantragen könnt, wenn ihr diese Woche noch keine erhalten haben solltet.

    Mit Tasern ist es halt so eine Sache. Die Logik, der die Befürworter*innen zu folgen scheinen, ist wohl die, dass diese dann in Fällen eingesetzt werden, in denen Polizist*innen sonst zur Schusswaffe greifen. In diesem einfachen Vergleich erscheint der Taser dann natürlich als das sanftere Mittel, vielleicht ist er dann in solchen Fällen auch tatsächlich insgesamt ungefährlicher. Die Sache ist aber nun einmal: Taser würden von der Polizei dann vermutlich nicht nur in Fällen eingesetzt werden, wo sie sonst zur Schusswaffe gegriffen hätte, sondern auch in Fällen, in denen sie das nicht getan hätte, in denen sie nun aber meint, eben zum Taser greifen zu können, weil der ja sanfter ist. Simples Beispiel: Ein unbewaffneter Mensch, der vollkommen zugedröhnt ist, Randale macht und halt mit leichter Gewaltanwendung festgesetzt werden muss. Sicher kein Fall für die Schusswaffe, kann man ohne die regeln. Wenn man jetzt aber den Taser zur Hand hat, dann kann es verführerisch sein, den einzusetzen, obwohl man sonst vielleicht nur zu Haltetechniken gegriffen hätte.

    Das ist letztlich das Problem: Mit dem Taser gibt man der Polizei nicht einfach nur ein Mittel in die Hand, Angelegenheiten, die man mit der Schusswaffe lösen würde, mit etwas "Sanfterem" zu lösen, sondern eben generell eine neue Waffe, die dann auch in weniger bedrohlicheren Situationen eingesetzt werden könnte. Ersteres mag übermäßige Polizeigewalt verhindern, Letzteres hingegen kann sie eben im Gegenzug erhöhen. Wie sich das am Ende genau verrechnet, ist natürlich nicht abzusehen, aber vor dem Hintergrund, dass das debattierte Problem in übermäßiger Polizeigewalt besteht, darf gerade dieser letztere Punkt nicht vernachlässigt werden.

    Ich denke auch, dass es bei Szenenwechseln wohl darauf ankommt, dass man den Übergang ein bisschen weich gestaltet (es sei denn natürlich, man will aus irgendeinem Grund bewusst einen Bruch erzeugen). Das kann, wie Mandelev schon gesagt hat, ein expliziter Satz sein, der den Übergang ermöglicht, aber es kann zum Beispiel auch dadurch geschehen, dass die Sätze mehr "implizit" abschließend sind, dahingehend , dass klar ist, dass in der endenden Szene nichts Wichtiges mehr passiert. Ein Beispiel wäre vielleicht eine Diskussion von zwei Charakteren über einen Plan, den sie durchziehen wollen, die dann so endet (vor diesem Ende haben sie den Plan im Detail besprochen):

    Zitat

    "Das ist ein guter Plan", sagte er, "Allerdings ist er auch ziemlich riskant."

    "Das ist mir bewusst", sagte sie und seufzte. "Aber einen anderen haben wir nicht."

    Der letzte Satz kann als Zeichen gedeutet werden, dass die Diskussion darüber eben beendet ist und unmittelbar danach nichts Wichtiges mehr kommt. Wenn dann die nächste Szene etwa zur Umsetzung des Plans springt, sollte der Übergang der*m Leser*in nicht wie ein allzu starker Bruch vorkommen. Ist jetzt natürlich nur ein Beispiel, grundsätzlich kommt es natürlich immer auf die Situation an.



    Davon ab, als kleine Anmerkung: Ihr habt nur noch bis einschließlich Sonntag Zeit, also haut fleißig in die Tasten!

    Ich weiß jetzt nicht, ob "sich gegen das System Polizei stellen" oder die Aussage, dass das "System Polizei kaputt" sei, zwangsläufig aussagen muss, dass man die Polizei gerne abgeschafft hätte. Der Verweis auf eine Abwägung des Nutzens für die Gesamtgesellschaft scheint insofern eigentlich am Punkt vorbeizugehen, weil es nicht darum geht zu argumentieren, dass die Gesellschaft als Ganzes oder aber bestimmte Gruppen komplett ohne Polizei (derzeit) besser dran seien.

    Davon ab denke ich, dass die Aussage, sich "gegen die Polizei zu stellen" in dem Kontext auch leicht so interpretiert werden kann, dass man eben die bestehenden Probleme nicht akzeptiert. Diesbezüglich würde ich (erneut) darauf verweisen, wie viel Rückhalt die Polizei nach wie vor in Politik und Medien hat und dass dort nun angesichts Stuttgart gefordert wird, sich hinter die Polizei zu stellen, etwas, das ich, auch wenn ich die Angriffe auf Polizist*innen in Stuttgart verurteile, angesichts der bekannten Probleme eigentlich nicht guten Gewissens tun kann. Anders ausgedrückt: Wenn man sich an der Formulierung "gegen das System Polizei stellen", stört, dann würde ich halt als Alternative einfach die Verneinung des genauen Gegenteils vorschlagen, mithin also, dass man sich nicht hinter das System stellt, das nun einmal (in seiner jetzigen Form) de facto Probleme hat, und eben dennoch klar diese Probleme benennt (und dieses letztere mag man als ein "sich in gewisser Hinsicht gegen das System stellen" interpretieren).

    Die Diskussion zu den Krawallen in Stuttgart und die anschließende Debatte über Legitimität von Kritik an der Polizei wurde in das Thema Polizeigewalt verschoben, weil sie sich dort thematisch besser einzufügen scheinen.

    Weil Quartilein jetzt schon im Prinzip das gesagt hat, was ich auch zu den Ausschreitungen gesagt hätte, würde ich mal etwas zum Rest sagen, insbesondere der umstrittenen taz-Kolumne.


    Bei der ist es nämlich grundsätzlich so: Es gibt durchaus auch bei der deutschen Polizei Probleme mit Rechtsextremismus. Man mag diese als Einzelfälle abtun, aber wie da eigentlich schon in der öffentlichen Diskussion mal gesagt worden ist: "Es sind zumindest so viele Einzelfälle, dass man sie sich noch einmal angucken sollte, ob da nicht doch ein System hintersteht." Zugleich gibt es den Punkt, dass die Polizei auch nicht immer als Nachrichtenquelle zuverlässig ist - dieser Punkt ist insofern problematisch, als dass Meldungen der Polizei nicht selten von Medien oft ohne weiteres Hinterfragen übernommen werden, was letzten Endes bedeutet, dass die Polizei die Berichterstattung über ihr eigenes Handeln stärker mitgestalten kann als etwa die Aktivist*innen, die sie gelegentlich mal festnimmt. Zudem ist, da kann der Herr Palmer noch so oft das Bild einer sich ausbreitenden Polizistenfeindlichkeit bemühen, die Institution der Polizei nach wie vor gesellschaftlich hoch angesehen, und die Kratzer, die dieses Image in der letzten Zeit erhalten hat, sind eben auf Vorfälle zurückzuführen, in denen die Polizei dem rechten Rand ein bisschen zu nahe stand.

    Die Polizei ist damit in einer deutlichen Machtposition, aber gleichzeitig gibt es auch berechtigte Gründe zur Kritik an ihr. Das bedeutet wiederum, dass sie natürlich ein erstklassiges Ziel von Satire sein kann, weil es nun einmal einer der Ansprüche von Satire ist, sich um dieses Thema zu kümmern. Nun ist es weiter so: Als ich die Satire aus der taz zum ersten Mal gelesen habe, fand ich sie wenig witzig und mäßig clever. Einen doppelten Boden gibt es nicht so wirklich, es wird halt die berechtigte Kritik der Nähe zum Rechtsextremismus beleidigend zugespitzt. Das geht durchaus besser, und man darf hier wohl durchaus annehmen, dass das eher Leute witzig finden werden, die die Polizei nicht mögen. Nun ist es aber auch so: Es bleibt halt Satire, wenn in meinen Augen keine sonderlich gute. Ist erlaubt, muss man aber auch nicht gut finden. Dennoch denke ich, dass die Kolumne in einer Hinsicht entlarvend war, und das ist in Bezug auf die Reaktionen, die es da zum Teil drauf gab: Einerseits wird hier im Thema direkt die Bresche zum Linksextremismus und zu den Krawallen in Stuttgart geschlagen - ohne handfesten Korrelations- oder Kausalitätszusammenhang - und dabei auch nicht berücksichtigt, dass die Kolumne auch stark taz-intern (Kolumnist*in und taz sind ja nicht identisch) sowie von diversen anderen Seiten kritisiert wurde. Dass die Polizei hier also ein wehrloses Opfer ist, darf man angesichts dessen wohl bezweifeln, vielmehr zeigt das doch gerade, dass die Polizei sogar von sehr vielen, auch medialen Stellen, Unterstützung hat. Bezeichnend finde ich im Weiteren die Reaktion von Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der DPolG, der in Bezug auf die Kolumne gleich das Wort "degeneriert" in den Mund nehmen und sie als Zeichen von Gewaltbereitschaft interpretieren musste - im Grunde aber nicht überraschend, weil das generell seine Art ist.

    Ich glaube, man hätte diese Kolumne eigentlich als das relativ harmlose Werk eine*r unbedeutenden Autor*in belächeln können, das sie nun einmal auch eigentlich ist, stattdessen stehen die Reaktionen meiner Ansicht nach dazu in keinem Verhältnis. Insbesondere im Falle von Wendts Reaktionen zeigt sich da imo schon eine gewisse Problematik in der Machtstruktur - selbst wenn es nur das Ziel der Kolumne war, mal gegen die Polizei vom Leder zu ziehen, was ich auch für am wahrscheinlichsten halte. Einen wirklichen Fall von tatsächlich besorgniserregendem Linksextremismus kann ich aber auch hier nicht erkennen.