Beiträge von Thrawn

    Okay ... Also zunächst zu der Info von Michael; einerseits scheint es natürlich klar, dass jemand sich auf die Suche nach Pakhet und dem Doc machen würde, ein bisschen Sorgen mache ich mir aber nunmehr wegen der Info, dass jemand auf sie angesetzt worden sein soll. Das heißt, ich würde eigentlich auf der Basis jetzt anfangen, alles und jeden zu verdächtigen. Nun ist es aber so, dass Murphy und Alice dahingehend wohl ausgeklammert werden können, und Siobhan und Jack fallen für mich auch irgendwie raus. Einzig die Heilerin, die Heidenstein im letzten Kapitel erwähnt, ist da eben eine Person, über die noch nichts bekannt ist; deswegen wäre sie jetzt erst einmal Hauptverdächtige, aber gerade weil noch nichts über sie bekannt ist, wäre das auch mehr als voreilig. Und "ansetzen" muss ja nicht heißen, dass sich jemand bei denen einschleichen soll (warum dann nicht einfach schnell umbringen?), insofern kann es auch sein, dass ich mir da allgemein zu viele Gedanken machen würde.

    Nun ja, jedenfalls lernen wir Jack kennen - er spricht viele Sprachen, dürfte also in der Tat schon viel rumgekommen sein. Und er kann offenbar etwas Scharfes trinken, ohne mit der Wimper zu zucken. Das macht ihn beides schon ein wenig mysteriös und mich wiederum neugierig. Interessant aber auch, dass er ebenfalls, ähnlich wie Siobhan, nach Pakhets Motiven fragt, wobei er sie fast schon ein wenig zu provozieren scheint ("passiert doch an tausend anderen orten auch"). Insgesamt wirkt es in Kombination mit der Andeutung, dass er sich für solche Fälle interessiert, schon so, als ob es ihm nicht wirklich ums Geld gehen würde. Also frage ich mich, was genau seine Motivation ist. Vielleicht will er einfach Leuten helfen? Oder gibt es noch irgendeinen persönlichen Bezug?

    Nun ja, apropos Geld - also warte mal, Südafrikanischer Rand, davon 32000, das macht umgerechnet - Google hilf - 1878,76€? Das ist schon relativ viel, hust. Was mich jetzt doch wieder irgendwie misstrauisch oder zumindest stutzig macht. Hat er Pakhet jetzt überhaupt zum ersten Mal gesehen? Hat er vorher schon von ihr gehört oder so? Es wirkt einfach, als hätte er ein besonderes Interesse an ihr als Person (muss ja nicht einmal unbedingt romantisch sein, das Date könnte eben auch nur dazu dienen, sie allgemein besser kennenzulernen) und es wirft die Frage auf, ob das jetzt wirklich nur an dieser ersten Begegnung lag oder ob da nicht doch irgendwie mehr hintersteckt.

    Was ihn weiter als Person angeht - irgendwie bin ich zwiegespalten, weil mir sein Verhalten ein bisschen zu machohaft ist (es ist irgendwie ein bisschen wie Murphy, aber ohne dessen sympathisch wirkende Naivität/Unschuld), andererseits ist es vielleicht hier eben zumindest ein Stück weit auch einfach Getue, also bin ich grundsätzlich offen für das, was noch von ihm kommt. Gleichzeitig ist er halt insgesamt noch etwas schwer einzuschätzen für mich, wobei ich dieses Mysteriöse und dass er ja doch etwas draufzuhaben scheint, eigentlich ganz gerne mag. Aber ja, mal schauen, wie er sich so schlägt. Und wie sich alle anderen schlagen, wenn es demnächst losgeht.

    Kurze Anmerkung der Moderation: Wegen kürzlicher Unklarheit bezüglich der Implikationen der Nutzungsbestimmungen für Diskussionen innerhalb dieses Themas wurden nun diesbezüglich von unserer Seite Hinweise im Startpost nachgetragen.

    Gestern leider vergessen zu posten, aber dann wird das heute eben nachgeholt.


    Mittlerweile ist Spargelzeit und somit landen wieder vermehrt die Triebe des Asparagus officinalis - so die wissenschaftliche Bezeichnung - auf den Tellern, meist getunkt in eine großzügige Portion Sauce hollandaise. Für viele Leute gehört das regelmäßige Spargelessen im Frühjahr gewissermaßen schon zur kulinarischen Tradition, andere mögen das Gewächs aber auch gar nicht. Neben persönlichen Vorlieben gibt es aber auch einen anderen Grund, warum insbesondere dieses Jahr einigen Leuten der Appetit auf Spargel eher vergangen ist: Der Grund liegt in den Arbeitsbedingungen der Spargelstecher:innen, die einerseits nicht ausreichend krankenversichert und andererseits nicht ausreichend vor dem Corona-Virus geschützt sind, während zugleich die Arbeitsquarantäne bedeutet, dass die Arbeiter:innen ihre Behausungen nur noch zum Arbeiten verlassen dürfen (#1, #2). Vorwürfe wegen schlechter Arbeitsbedingungen hatte es mitunter schon in den letzten Jahren gegeben, dieses Jahr sind sie aber allgemein lauter geworden. Vor diesem Hintergrund ist die Tradition des Spargelessen - wie eigentlich auch schon letztes Jahr - in Kritik geraten, sodass einige Leute vielleicht eher dazu tendieren, dieses Jahr auf Spargel zu verzichten.

    Aber wie steht es mit euch: Mögt ihr Spargel vielleicht gar nicht, mögt ihr ihn und esst ihn auch dieses Jahr, oder setzt ihr dieses Jahr lieber einmal aus?


    Für weitere Diskussionen könnt ihr folgendes Thema nutzen:

    Auf meinem Tisch: Ernährung und Lieblingsessen


    Im Falle, dass ihr weniger über das Essen und lieber über die (Verschlechterung von) Arbeitsbedingungen spezifisch im Kontext von Corona sprechen möchtet, kann folgendes Thema geutzt werden:

    Das Corona-Virus

    Nun ja, aber das ist doch genau der Punkt, den auch Alaiya und Gucky gemacht haben? Ich meine, hier geht es doch - meiner Wahrnehmung nach - eigentlich nur noch um eine Verwendung/Definition von Begriffen bzw. scheint mir dies hier die einzige Diskrepanz zwischen den Ansichten zu sein. Die Sache ist: Die USA sind - faktisch und nach der herkömmlichen Definition von materiellem Reichtum - ein reiches Land. Da stimme ich Alaiya und Gucky voll zu. Und mit dieser Deifnition im Hinterkopf finde ich es nicht nur faktisch, sondern auch moralisch schwierig, zu behaupten, die USA seien nicht reich. Denn wenn die USA nicht reich wären, dann würde das zwangsläufig bedeuten, dass man ihnen für ihr marodes Gesundheitssystem nicht die Schuld geben kann. Denn wer gibt einem wenig wohlhabenden Land wirklich die Schuld für so etwas? Es kann ja nichts dafür, wenn es einfach kein Geld hat.


    Dementsprechend würde ich schon sagen: Ja, die USA sind ein reiches Land, nur ist der Reichtum - wie ebenfalls wieder Gucky und Alaiya erwähnt haben - ungleich verteilt bzw. wird in Projekte gesteckt, die eben nicht der Bevölkerung zugute kommen. Und damit sind wir doch genau bei dem, was du jetzt auch geschrieben hast. Insofern: Sind wir hier nicht irgendwie alle der gleichen Meinung, nur dass du eben im Unterschied die Verteilung/Verwendung des materiellen Reichtums in deine Definition von "Reichtum" mit hineinziehst und andere nicht? Ich meine, man könnte jetzt natürlich darüber streiten, ob Reichtum so definiert werden soll oder nicht (nur vielleicht nicht hier, weil Off-Topic), aber für den eigentlichen Sachgegenstand bzw. die tatsächliche Ansicht über die fragliche Problematik in den USA scheint mir diese Frage sogar irrelevant zu sein, denn dass die USA ein nicht wirklich gutes Sozial-/Gesundheitssystem haben, weil der materielle Reichtum nicht richtig verteilt/verwendet wird, dürfte doch hier so oder so der Konsens sein.

    Sobald die eigene Karte zehnmal von einem Mitglied der Moderation auf einem Forentreffen abgestempelt worden ist. Ich habe immerhin schon zwei!

    Ist es die Schuld der Frauen und Kinder, dass sie nicht davon fliehen können und wegen Hamas von Israel bombadiert werden? Aber gut, ich merke schon, dass die meisten hier es anders sehen.

    Also, ich persönlich sehe es nicht so, dass es die Schuld der Frauen und Kinder ist und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass das irgendjemand hier denkt. Dennoch ist meiner Ansicht nach die Schlussfolgerung aus diesem Umstand eben nicht, dass Israel an allem die Schuld trägt. Letztlich ist es so: Die Hamas startet Angriffe, unter anderem auf israelische Wohngegenden, und dabei sind durchaus auch Menschen ums Leben gekommen oder verletzt worden, auch wenn Israel seine Bevölkerung relativ gut schützt (was auch jeder Staat tun sollte). Dass Israel einen Gegenangriff startet, ist da als Reaktion erst einmal völlig verständlich. Nun ist es aber so, dass die Hamas eben ihre Bevölkerung nicht schützt (ob das "nur" Vernachlässigung ist oder auch politisches Kalkül dahintersteht, sei mal dahingestellt), und die Konsequenzen eines Gegenangriffs darausfolgend immer verheerender sind als der Angriff, der sie provoziert hat. Zugleich kann Israel aber schlecht auf den Gegenangriff verzichten, da dies nun einmal bedeuten würde, sich einfach beschießen zu lassen und somit die eigene Bevölkerung zu vernachlässigen.


    Damit entsteht eine paradoxe Situation: Da die Hamas ihre Bevölkerung nicht schützt, ist es einzig der den Gegenangriff durchführende Staat, der übrig bleibt, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Aufgrund dieses Umstands und der Tatsache, dass Israel grundsätzlich militärisch überlegen ist, lässt sich hier dann durchaus eine gewisse Verantwortung Israels ableiten, die Palästinenser eben auch bei ihren Gegenangriffen so gut wie möglich zu schützen. Und ja, man könnte hier auch darüber diskutieren, ob das nicht stärker erfolgen sollte/könnte als bisher der Fall ist, oder darüber reden, dass bestimmte Ziele nicht beschossen werden sollten (allerdings auch immer unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Kriegshandlungen schlicht nie vollkommen berechenbar sind). Zugleich aber darf dabei erstens nicht vernachlässigt werden, dass Israels Gegenangriffe eben nicht das Ziel haben, die palästinensische Bevölkerung möglichst zu schädigen (deswegen eben auch Ankündigungen an die Zivilbevölkerung), und zweitens muss stets daran erinnert werden, dass die Hamas die palästinensische Bevölkerung eigentlich sehr viel besser schützen könnte, indem sie entweder in diesen Schutz investiert oder aber - auch eine gute Möglichkeit - eben nicht damit anfängt, Raketen nach Israel zu schießen. Ich finde deshallb die Narrative, die derzeit im Umlauf sind und diese Situation so stark vereinfachen, dass am Ende Israel immer der große Buhmann ist, während die Hamas in Wirklichkeit alles andere als unschuldig ist, extrem fragwürdig.

    Ansonsten zeigt das Chomsky-Zitat eine sehr einseitige Betrachtungsweise auf den Israel-Palästina-Konflikt.

    Kurz auch als Anmerkung: Das Zitat selbst stammt einer kleinen Google-Recherche von mir zufolge nicht von Chomsky selbst, sondern von einem Mann in Gaza, den Chomsky in einem Artikel von 2012 zitiert (ein Foto dieses Mannes mit einem Schild, auf dem der Text steht, wird in einem anderen Artikel des gleichen Jahres erwähnt, wo Chomsky das anscheinend herhat). An der inhaltlichen Bewertung des Zitats mag das nichts ändern, wenn es jetzt nur um das Zitat an sich geht und ich habe mich jetzt nicht damit beschäftigt, wie Chomsky insgesamt zu allem steht, aber halt das nur als kleine Info.

    Okay, schnell was geschrieben.


    Leute haben sich KKKs und Neo Nazis, Wilderern angenommen und es geschafft sie zum Aussteigen zu bringen.

    Kurz dazu: Auch wenn der Kampf gegen die jeweiligen Gruppen darin bestehen kann, einzelne Personen aus den jeweiligen Strukturen herauszulösen, wäre allgemein davor zu warnen, sich zu stark darauf zu fokussieren. Das ist der Punkt, wenn ich meine, dass sich in der Wahrnehmung zu stark auf die Täter konzentriert wird: Es ist sicher gut, dass es Organisationen gibt, die beim Ausstieg etwa aus der rechten Szene oder stark frauenfeindlichen Strukturen helfen. Aber gerade im privaten Bereich sollte man sehr vorsichtig sein, ehe man seine Zeit, Ressourcen und Energie dahingehend investiert, und immer erst in Betracht ziehen, sie stattdessen in Hilfe für die tatsächlichen Opfer einer solchen Person zu stecken - tatsächlich könnten sehr viele Leute wohl mehr Gutes auf der Welt bewirken, wenn sie Letzteres anstelle von Ersterem tun würden.

    Also ich denke, man sollte jeden Fall an und für sich betrachten. Was war das Motiv? Jahrelanges Mobbing und Schikane? Nachvollziehbar. Rassistische, homophobe und frauenfeindliche Motive? 0 Toleranz, ganz egal ob die Sozialisation Schuld ist oder nicht.

    Reden wir jetzt von Anschlägen o. Ä.? Falls ja - ich habe weder in dem einen noch in dem anderen Fall Toleranz für die Person oder die Tat. Es geht bei eventuellen Diskussionen über Umfeld, Motiv etc. - wenn die denn richtig geführt werden - auch nicht darum, Toleranz zu begründen.

    Ich finde es je nach Sachlage immer schwierig, über das Thema zu sprechen. Denn auf der einen Seite können Personen, die in einem bestimmten Umfeld radikalisiert wurden, in einer bestimmten Hinsicht als Opfer gesehen werden - wohlgemerkt aber nicht nur als Opfer, denn sie befinden sich dann eher in so etwas wie einer Täter-Opfer-Doppelrolle (und der Schwerpunkt wäre weniger auf den Opferaspekt zu legen, als das derzeit meistens geschieht, dazu unten). Kultartige Strukturen, wie sie im islamistischen Extremismus, im radikalen Nationalismus oder auch bei Incels auftreten, schädigen auch immer die Leute, die sich innerhalb dieser Strukturen befinden. Denn diese Strukturen sind letzten Endes alle auch selbstzerstörerisch, was meiner Ansicht nach auch einen wichtigen Aspekt darstellt, um Leute von ihnen fernzuhalten: Es ist sicherlich richtig, dass diese Strukturen nicht nur für die Leute - bzw. eigentlich hauptsächlich für andere Leute - schädlich sind, die sich in ihnen befinden, aber es dürfte oftmals gerade überzeugender wirken, wenn man den Leuten, die sich in der Zielgruppe radikaler Gruppen befinden, auch sagen kann, dass diese Gruppe nun einmal auch schlecht für sie selbst ist. Die Incel-Community etwa sieht die Einsamkeit junger Männer in der modernen Gesellschaft - ein Problem, das durchaus real ist, aber nun einmal auch in erster Linie aufgrund der unrealistischen Erwartungen der patriarchalen Ordnung entsteht - und verkauft eine radikal sexistische "Lösung" dafür, die aber nun einmal keine ist; entsprechend ist das Einzige, was die Leute dann in der "Community" finden, noch mehr Bestätigung, dass ihr Leben scheiße ist. Ich würde daher den Opfer-Teil nicht vollkommen vernachlässigen wollen, weil ich denke, dass dies letztlich auch einen wesentlichen Aspekt der Erläuterung der Schädlichkeit dieser Strukturen ausmacht und ihre eventuelle Strahlkraft allgemein mindern kann. Das heißt, nebenbei bemerkt, nicht, dass man mit diesen Personen Mitleid empfinden muss.


    Die Problematik aber ist zugleich - und deswegen finde ich es im Zweifelsfall schwierig, darüber zu sprechen, weil das letztlich auch zu dieser Problematik beitragen kann -, dass dieser Opferaspekt am Ende in den Medien/der öffentlichen Wahrnehmung auch immer überhöht bzw. in der falschen Art dargestellt wird, während eben der Täter-Aspekt unter den Tisch fällt, was gerade, wenn es einen konkreten Anschlag gegeben hat, absolut pietätlos ist. In der Regel wird ein eventueller Opfer-Aspekt auf eine Art behandelt, die letztlich Sympathie oder Verständnis für den jeweiligen Täter zu wecken geeignet ist und dabei auch meistens gar nicht so sehr auf die eigentlichen Strukturen der Radikalisierung oder aber den generellen Rassismus und Sexismus auch innerhalb der Gesamtgesellschaft eingeht, die aber gerade vor diesem Hintergrund zu problematisieren wären. Stattdessen geht es um das "schwere Schicksal" einer "Einzelperson", und das ist nicht die Art, in der darüber gesprochen werden sollte. Und manchmal ist halt in konkreten Fällen auch noch gar kein "Opfer-Aspekt" nachweisbar und wird aber einfach angenommen. Das wird dann zusätzlich noch damit kombiniert, dass den Opfern des Täters eben kein Gesicht gegeben wird, was das Ganze dann doppelt problematisch macht. In der Summe scheint es dann immer darauf hinauszulaufen, dass man sich offenbar mehr Gedanken um den Täter machen soll, der vielleicht auch noch irgendwo in irgendeiner Weise ein bisschen ein Opfer ist, während die tatsächlichen Opfer seiner Taten sowie die Verwerflichkeit seiner Taten daneben verblassen. Deswegen finde ich es letzten Endes auch sehr verständlich, wenn einem genau das auf die Nerven geht. Denn am Ende des Tages sollten dann doch die Personen mehr zählen, die ermordet worden sind, und nicht die Person, die sie ermordet hat.

    Hallo,


    ich hinke wieder ein Update hinterher - das soll nicht sein, also los.


    In diesem Sinne: So viele neue Charaktere! Okay, Alice ist nicht komplett neu, aber wir lernen sie ja erst jetzt wirklich kennen, und hinzu kommen Siobhan und Jack, wobei Letzterer auch erst noch vorgestellt werden muss. Ihm gegenüber wäre ich ja tbh auch etwas misstrauisch, aber deiner Antwort auf Sunaki nach zu urteilen scheint es nicht auf eine Falle hinauszulaufen? Insofern sehe ich dem mal etwas entspannter entgegen.

    Jedenfalls aber Alice und Siobhan - also, Alice würde ich einfach als cool beschreiben. Mir gefällt diese selbstbewusste leichte Arroganz, die aber nicht total überheblich ist. Soll heißen, sie wirkt halt schon ein wenig überheblich, aber das wird hier nicht durch so Charaktereigenschaften ausgebaut, die unsympathisch wären, also etwa, dass sie alle anderen als dumm beleidigt oder so. Und irgendwie glaube ich, dass diese leichte Arroganz eine interessante Ergänzung zu Murphys frechem Charakter bilden könnte. Ich würde jetzt irgendwie mal gerne sehen, wie es abgelaufen ist, als die beiden sich kennengelernt haben, oder wie die halt generell miteinander interagieren und so. Einfach, weil ich glaube, dass die Dynamik zwischen beiden echt toll sein muss. Und Alices Fähigkeiten - you know, gehackt zu werden ist ein bisschen eine Urangst (okay, man wird es wohl nicht Urangst nennen können, aber du verstehst schon) von mir, deswegen finde ich das fast ein wenig gruselig. Aber es ist auf jeden Fall sehr nützlich - dürfte also kein Wunder sein, dass Crash sich eben auch immer darum bemüht hat, sie zu beschützen und ihre Fähigkeiten nicht so sehr nach außen dringen sollen.

    Siobhan dann - ich weiß noch nicht ganz, wie ich sie einschätzen soll, aber sie kommt sowohl kompetent als auch freundlich rüber. Und ich mag Möwen - oh, warte, ich habe gerade in der Aufzählung Trixie vergessen, argh. Aber ja, Siobhan wirkt ein bisschen mysteriös mit ihrer anscheinend eher ruhigen Art - und die Art, wie sie Fragen stellt, zeugt auch von Überlegtheit. Es ist auch lustig, wie ihr Auftritt die anderen erst einmal irritiert, sie aber vieles immer ganz cool und mit einem Lächeln kommentiert. Bin echt gespannt darauf, sie in Aktion zu sehen. Trixie wiederum hatte imo hier einen der besten Momente überhaupt, wenn sie Murphy die Feder ausrupft. Ich musste da echt lachen, auch weil sie es einfach nur mit "Feder" kommentiert. Gott, ich liebe diese Stelle.

    Das Einzige jetzt nur wieder bei diesen neuen Charakteren und vielleicht aber auch allgemein - ich mache mir ein bisschen Sorgen, was mit all diesen Leuten passieren wird, wenn es ernst wird. Ich meine, seufz, sie kämpfen gegen skrupellose Menschnhändler und vielleicht noch mehr, insofern ... Ja, ich muss Angst haben, oder? Und vielleicht nicht nur Angst wegen ihnen, sondern auch wegen der Jugendlichen - es ist ja noch nicht bekannt, ob mit diesen in der Zwischenzeit schon etwas angestellt wurde und was vielleicht noch kommt.

    Gleichzeitig Pakhet in den Kapiteln - also, zunächst einmal finde ich es schon gut dargestellt, wie sie am Anfang ihrer Rede ein bisschen braucht, um in diese Rolle hineinzufinden, weil sie wohl keine Person ist, die allzu oft so was machen musste? Ich meine, sie musste ja sicher schon Leuten eine Mission mit den taktischen Details erklären und alles, aber eben vielleicht nicht so ganz auf die Art, wo sie ja auch jetzt quasi die Auftraggeberin ist, es auch nicht mehr einfach nur ein "Job" ist und alles? Es klingt halt erst bei ihren Ausführungen noch nicht so flüssig, wird dann aber besser im Verlauf. Auch ganz nett von Murphy, ihr dabei ein wenig unter die Arme zu greifen - aufmunterndes Zunicken ist echt hilfreich, wenn man so etwas machen muss.

    Gleichzeitig merkt man aber eben auch an anderen Stellen wieder, dass Pakhet gerade in keinem ganz so guten Zustand ist. Da sind das Gift und die Verletzungen, aber eben auch noch die psychischen Nachwirkungen - ich kann mir echt nicht vorstellen, wie das sein muss, mit so etwas konfrontiert zu werden. Aber dass es Spuren hinterlässt, auch wenn man von Berufs wegen schon etwas abgestumpft ist, ist natürlich nicht verwunderlich.

    Insofern - ich hoffe echt, dass sie es schaffen, die Jugendlichen da ohne große Blessuren rauszuholen, aber es wird sicher hart werden und vielleicht warten noch ein paar unangenehme Überraschungen auf sie. Auch ist ja noch nicht ganz klar, was Tutu für Absichten verfolgt und es kann sein, dass alles noch ein bisschen hässlicher wird.


    Aber ja, bin wie immer gespannt, wie es weitergeht!

    War das bei euch nicht üblich, dass man drüber lesen lässt?

    Eigentlich schon - wobei ich persönlich mir auch nicht immer sicher bin, ob ich beim Durchlesen alles finde. Eine andere Sache ist hierbei aber vielleicht auch manchmal der Zeitmangel - wenn man aufgrund anderer Sachen erst am letzten Abend oder so die Zeit zum Schreiben findet, kann das zu spät sein, um eine Rückmeldung zu geben, oder aber die Zeit reicht dann nicht mehr dazu, die Rückmeldungen durchzulesen, anzunehmen und den Text dahingehend zu überarbeiten (das ist jetzt btw kein Vorwurf an irgendwen).


    Hinzu kommt aber vielleicht manchmal auch ein anderer Effekt: Manchmal korrigiert oder ändert man Sachen, baut dabei aber noch einmal neue Fehler ein. Das passiert imo sogar überraschend häufig auch bei erfahrenen Autor:innen, wenn etwa die Formulierung eines Satzes noch einmal komplett aufgrund einer Wortwiederholung o.ä. geändert wird. Insofern müssten eigentlich immer mehrere Korrekutrgänge germacht werden, aber das klappt vielleicht aus bereits genannten Gründen nicht immer.

    In der heutigen Ausgabe unserer Umfrage der Woche geht es um das Thema Spoiler. Ein Spoiler ist, kurz gesagt, wenn eine Person anderen Personen wichtige Details über die Handlung eines Films, eines Buchs, einer Serie o.ä. verrät, bevor letztere das jeweilige Medium selbst gesichtet haben. In den letzten Jahren ist es quasi ein ungeschriebenes Gebot geworden, wichtige Handlungselemente nicht vorwegzunehmen - mithin Spoiler zu vermeiden -, um anderen Leuten nicht die Freude zu nehmen, eine überraschende Wendung zu erleben. Reviews verzichten deswegen auf Spoiler oder stellen eine sogenannte "Spoiler-Warnung" voran, wenn sie genauer auf die Handlung eines Films eingehen. Zur gleichen Zeit gibt es aber auch Stimmen, die die "Spoiler-Angst" allgemein kritisieren und etwa darauf hinweisen, dass eine wirklich tiefgehende Analyse und Bewertung eines Mediums nicht zu leisten ist, ohne über die Handlung und ihre etwaigen Wendungen zu sprechen.


    Aber wie steht ihr selbst zum Thema Spoiler? Versucht ihr, Spoiler möglichst zu vermeiden oder stören sie euch überhaupt nicht?


    Für weitere Infoprmationen und Diskussionen zu dem Thema steht euch folgendes neues Topic zur Verfügung:

    Die Spoiler-Kultur

    Normalerweise würde ich es bei einem Vote so machen, dass ich alle Abgaben sichte, ein paar Tage sacken lasse und dann - meist kurz vor Schluss - den Vote dann verfasse, wozu ich alles noch einmal durchgehe. Das passt mir hier aber gerade für FF aufgrund der Vielzahl der Abgaben nicht so gut und es läuft jetzt bei mir darauf hinaus, dass ich über den Votezeitraum alles durchgehe und dann immer direkt was dazu schreibe, sodass sich der Vote dann eben nach und nach komplettiert.