Beiträge von Gaudium

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    Mit dem grossen Städtename muss ich dir echt recht geben, die klingen halt echt lustlos.

    Sie klingen in der Tat sehr konstruiert, allerdings lassen sie sich dadurch auch leicht behalten. Namen wie Claw City, Engine City und Score City sind griffig und gedanklich gut mit den Orten und ihren Besonderheiten zu verbinden.

    Wenn ich an Alola zurückdenke, konnte ich mir beim ersten Durchspielen keine Stadt abgesehen von Hauholi City wirklich behalten. Denn Ortsnamen wie Kantai City oder Hauholi City sind leider sehr nichtssagend, sodass ich bis Ultra Sonne und Ultra Mond gebraucht habe, bis ich diese paar Städte - es waren nicht einmal so viele in Alola zu allem Überfluss - halbwegs drauf hatte.

    Man darf nicht vergessen, damals haben wir die Games rauf und runtergespielt und vielleicht sogar noch den Anime dazu gesehen, um die Orte in Pokémon in Erinnerung zu behalten. Heute jedoch haben viele ältere Spieler nicht mehr die Zeit ein Game viermal durchzuspielen - und vielleicht auch nicht die Lust -, sodass die Namen der Bereiche der Region nicht mehr so geläufig sind wie damals, ähnliche verhält es sich auch bei den Pokémon-Namen. Daher bin ich doch ganz froh, nicht drei Jahre zu brauchen, um die Namen der Städte zu erlernen, sondern die Namen selbst eine Gedankenstütze darstellen.

    Was den Delion-Fight angeht, würde ich ihn als nicht so viel einfacher ansehen als der gegen Cynthia. Wenn man sich nicht krampfhaft überleveln WILL, dann wird man bei Delion underlevelt sein, sowie auch schon damals bei Cynthia oder anderen Champs.

    Ich habe den Pokédex während der Story gut gefüllt, ziemlich Vieles gefangen und meine Pokémon waren trotzdem im Schnitt 7 Level unter denen des Champs. Wer mit Level 70+ Pokémon die Hauptstory abschließt, hat definitiv etwas falsch gemacht. Es ist ja auch schließlich nicht die Schuld des Spiels oder der Levelkurve, wenn man in Gen 3 und Gen 4 sich mit dem Kampffahnder hoffnungslos überlevelt. Weil dies ebenso möglich ist, macht dies Cynthia zu einem schwachen Champ, wenn ich mich sehenden Auges überlevele?

    Manchmal hat man das Gefühl, einige Leute hier hätten noch nie ein anderes RPG abseits von Pokémon gespielt? In nahezu jedem RPG ist es möglich, durch genügend Kämpfe so stark zu sein, dass der finale Gegner einfach wird, schlichtweg deshalb, weil die Entwickler nicht damit rechnen, dass der Spieler zum Ende des Spiels so hoch gelevelt ist.


    Der ganz einfache Grund, warum wir frühere Champs als deutlich anspruchsvoller empfanden ist der, dass wir damals sehr viel schlechtere Spieler waren und weniger Ahnung von Attacken, Effektivitäten und Teambuilding hatten.

    Wäre nicht Delion der Champ Galars, sondern Cynthia würden alle herummaulen, warum ihr Kryppuk kaum Schaden macht und damit gutes Set-Up-Fodder darstellt, weshalb der Champ solche Glaskanonen wie Lucario und Roserade im Team hat, die man leicht one-hitten kann und wie GF es sich überhaupt erst erlauben kann, so etwas wie Gastrodon in ein Champ-Team zu integrieren.

    Knakrack hingegen lässt sich mit jeder Eis und heutzutage Feen-Attacke schnell bearbeiten.


    Manchmal über den Tellerrand blicken und sich die Frage stellen, warum man einen Kampf als einfach empfand. War das eigene Team zu hoch gelevelt? War das eigene Team sehr gut typentechnisch aufgestellt? Hatte man vielleicht sogar viele Volltreffer oder sonstige Glücksmomente erlebt? Oder habe ich einfach - anders als in meiner Kindheit - gut gespielt?

    Es ist immer einfach zuerst alles auf "Vereinfachung von Seiten der Entwickler" zu schieben. Aber was wurde an Delion konkret "vereinfacht" im Vergleich zu früheren Champs? Seine Pokémon haben Coverage, sie sind hochgelevelt und sind auch champwürdig. Nicht viel weniger als das, was uns damalige "gute" Champs früher geboten haben.

    Und wenn ihr es mir nicht glaubt, dann spielt meinetwegen D/P oder Platin und vergewissert euch selbst. Vor paar Monaten habe ich Cynthia selbst mit einem Only-Normal-Team in Platin besiegt, ohne Heilitems einsetzen zu dürfen und mit Kampfstil folgend und der Battle war trotzdem sehr leicht. Offenbar hat GF wohl Cynthia seit meiner Kindheit und diesem letzten Playthrough via Update deutlich generft. Anders lässt sich diese schwache Leistung wohl nicht erklären. :dos:


    Hier übrigens der Beweis, falls Leute glauben, ich würde nur blöd daher labern:


    Leider aber wird sich GF durch die hohen Verkaufszahlen und eben nicht durch die Kritik der Fans bestätigt fühlen.

    Ich selbst habe auch einige Probleme mit ST/SD und finde es wirklich bedauerlich, wie man ein derart kurzes und praktisch contentloses Spiel auf den Markt werfen konnte, was offensichtlich gerushed wurde und dann noch alle Verkaufsrekorde bricht.


    Da frage ich mich, wie viele Leute, die großspurig ihren Boykott angekündigt haben, dann doch einen Rückzieher gemacht haben.

    Wie ich bereits vor dem Release gesagt habe: Verkaufseinbrüche lassen GF und TPC nachdenklich werden, nicht irgendwelche Hashtags auf Twitter oder Memes.

    Aber dass ST/SD als neue Generation nicht floppen wird, war auch abzusehen. Es ist schließlich Pokémon. Es verkäuft sich immer und überall hervorragend, egal wie die Qualität ausschaut.

    Bezüglich Morimoto und HG/SS ein sehr passendes und trauriges Foto zugleich:


    Wo sind wir nur gelandet? Das verdient dieses Franchise nicht...

    Kann bitte Morimoto wieder als Director arbeiten, bitte!

    Wenn er schon in fast allen Spielen als optionaler Gegner eingebaut wird, auch in ST/SD, wieso übernimmt er seit HG/SS nicht mehr die Führung an der Entwicklung eines Spiels?

    So etwas wie Ohmori hätte Morimoto sicherlich nicht verzapft.

    Da ich in einem anderen Thread mich positiv geäußert hatte, kommt jetzt hier die Breitseite.


    Es gibt zwei Dinge, die mich gewaltig am Spiel gestört haben (Achtung Spoiler!!!):


    1.) Das fehlende Antagonisten-Team. Jetzt wo wir erstmals keine richtigen Antagonisten in der Story hatten, merke ich, wie wichtig diese für Pokémon waren. Und nein, Team Yell waren weder Antagonisten noch sind sie es für mich. Dafür waren sie viel zu belanglos. Selbst Team Skull hatte da mehr Tiefe bekommen, zumal es auch einen richtigen Anführer und Vorstand sowie mit Samantha und der Aether Foundation verflochten war.

    Antagonisten haben dem Spielgeschehen immer eine gewisse Spannung gegeben und zudem den Abstand zwischen zwei Arenen verlängert (zu dem Punkt kommen wir unter 2.)). Man hat einfach das Gefühl, es sei viel passiert, wenn man zwischenzeitlich das böse Team vertreibt und vielleicht sogar einen Vorstand schlägt. Dass die Antagonisten erstmals beim Champ-Cup tätig werden, ist für mich viel zu spät, VIEL zu spät. Dass die Liga-Herausforderung durch die Bösen gestört werden, hat etwas von Schwarz/Weiß, allerdings war es in Gen 5 so, dass man immerhin die ganze Story über mit Team Plasma zu tun hatte und dann das Finale zugleich auch das Antagonisten-Finale ist. Hier in Gen 8 besteht die gesamte Antagonisten-Story nur aus dem Antagonisten-Finale. Fast schon so, als hätte man keine Lust oder Zeit gehabt, die Geschichte ordentlich aufzubauen. Das einzige, was vor dem Finale an Story war, sind die Momente mit Sania, in der sie über die Finstre Nacht und den Helden philosophierte. Jetzt im Nachhinein frage ich mich, ob es nicht besser gewesen wäre, Schwerthold und Schildrich sowie ihre Lakaien als Interims-Antagonisten schon in der Hauptgeschichte unterzubringen. Wobei ich auch den Reiz von neuen Charakteren in der Afterstory verstehen kann. Aber nichtsdestotrotz hat mir ein richtiges Bösewicht-Team über die Arena-Challenge hinweg gefehlt.


    2.) Die Region ist einfach viel zu klein. Klingt simpel und ist es auch! Wenn man schon in einem Interview meint, dass man in der Vergangenheit durch das Integrieren aller Pokémon auf Inhalte verzichten musste, dann bitte auch im Umkehrschluss beim Weglassen vieler Pokémon MEHR - und nicht noch weniger - Content einbauen. Kalos hatte zwar auch kaum Postgame, aber wenigstens eine für Pokémon-Verhältnisse lange Hauptstory. Schild und Schwert hingegen bietet nicht einmal das. Kurze Hauptstory, die in zwei Tagen durch ist und bis auf die Postgame-Story mit Schwerthold und Schildrich quasi kein Postgame. Soll das ein Witz sein? Gerade einmal 10 Routen, von denen einige ziemlich klein sind, der Weg zur ersten Arena ist im Verhältnis zu den restlichen Arena-Wegen zu lang und das Fehlen einer Siegesstraße ist nur die Spitze des Eisbergs. Wenn man bereits nach Betreten von Engine City wenigstens die erste Arena aufsuchen könnte, dann könnte man immerhin die Länge der nachfolgenden Arenawege in dieser kleinen Region vergrößern.


    Während sich alle Entwickler auf der Switch überbieten und verbessern wollen, schafft es GF in letzter Zeit sich selbst immer wieder zu unterbieten. Macht ja nix. Die Fans kaufen eh alles, auch für 60 €. :crying:

    Wie - ich wiederhole - wie kann Ohmori auf die Idee kommen, ST/SD seien die stärksten Pokémon-Spiele, die es jemals gab, wenn das Spiel nur so wenig Content bietet? Hat der Kerl mal S2/W2 oder HG/SS gespielt? DA steckte Fanliebe drin. Oder um es in Morimotos Worten zu sagen: Damals war GF gierig, gierig nach Content, gierig das Beste aus einem Spiel herauszuholen, dass man sich schon fragen musste, ob das okay ist, so viel in ein Spiel zu stecken (damals sogar noch Handheld-Games!).

    Diese Philosophie ist leider völlig abhandgekommen. Mittlerweile ist GF nach etwas anderem gierig geworden...

    Bety wird Arena-Leiter, okay das haben wir schon am Ende des Spiels gehabt, was wohl ehr dagegen spricht.

    Mary "könnte" es sich vielleicht anders überlegen und doch Arena-Leiterin werden.

    Und Sania ist nun die Professorin.

    Teilweise spricht das schon für eine weitere Edi. Und da sie ja nach X/Y wieder welche gemacht haben und sogar ZWEI mit US/UM, würde ich niemals nie sagen.

    Wollte denn nicht auch Hop der Assistent von Sanias Professur werden? Für eine Fortsetzung mit einem Zeitsprung von einem oder zwei Jahren wäre definitiv Raum, zumal es ja auch heißt, dass die Ober- und Unterliga der Arenaleiter jährlich routieren. Man könnte also in einem zweiten Teil damit argumentieren, warum bestimmte Arenaleiter nun ausgetauscht wurden, ohne sich wie in S2/W2 persönliche Entschuldigungsgründe für die jeweiligen Figuren auszudenken. Dann wäre es mal nett zu sehen, welche Arenaleiter in ST/SD Unterliga waren, die dann zur Oberliga "aufsteigen".

    Allerdings habe ich dennoch meine Zweifel. Anders als in den Spielen von Gen 3 bis 7 haben alle drei Legis eine große Bedeutung für die Story und damit auch das potenzielle Cover-Pokémon Endynalos. Das ist sehr ungewöhnlich, dass bereits dem dritten Pokémon eines Legis schon so viel Aufmerksamkeit - und sogar eine alternative Form - geschenkt wird. Dies könnte dafür sprechen, dass sie nicht vorhaben eine weitere Spezialedition zu machen, da man bereits hier den Kampf der Cover-Legis gegen das dritte Pokémon des Legi-Trios vorgezogen hat.

    Und dann noch die Charaktere... wovon irgendwie nur Hop ansatzweise sowas wie ne Entwicklung durchlebt hat. Also klar, er hat genervt mit seinem ständigen "Ich will kämpfen", aber ich finde er hat sich eigl. ganz gut entwickelt - vor allem dann auch im Postgame

    Dann werden also doch Floink, Wooloo und Voltilam geschlachtet.

    Und? Ich sehe darin kein Problem, solange es nicht gerade die Pokemon sind, die Trainer jahrelang auf ihren Reisen begleitet haben, sondern speziell dafür gezüchtete Pokemon... also... Zuchtreste. :ugly:

    Jetzt wissen wir nach all den Jahren also, was mit "freigelassenen" Pokémon geschieht. :whistling:


    Als unverzehrbares Gestein-Pokémon geboren zu werden, ist plötzlich doch nicht so unattraktiv. :unsure:

    Würde es sehr angenehm finden, wenn ein paar neue Themen wieder aufkommen.

    Leider will GF uns keine neuen Themen geben weil wir so wenig wie möglich über die Spiele wissen sollen...

    Sorry, aber sonst meckert man wenn zuviele News veröffentlicht werden. Entscheidet euch doch mal! Gen au da sieht man, dass, Fans nicht besser sind, weil die sich einfach nicht entscheiden können. Schlimm sowas.

    Es gibt einen Unterschied zwischen zuviel und gar nichts. Außerdem kann man auch Infos rausgeben ohne zuviel zu verraten. Wie, wieviele neue Pokemon es gibt. Dann kann man sie immer noch selbst entdecken, aber man weiß zumindest was. Wer es nach Galar schafft zB auch oder was einem ungefähr im Postgame erwartet. Nichts ist nicht gut. Wie will man so Hype auslösen, insbesondere bei Leuten, die sich nicht jeden Tag mit Pokemon beschäftigen, die man aber auch abholen könnte. GF setzt hier imo aufs falsche Pferd.


    Ich glaube, deine Definition zu "nichts" ist ein wenig sonderbar, kann das sein? Nichts ist nichts und das haben wir nicht bekommen. Wir haben "etwas" zu sehen bekommen, eigentlich sogar schon mehr als das. Nur weil GF dieses Mal nicht alles vom Spiel herausposaunt und bereits vor Release die Spieler vor vollendeten Tatsachen stellt, hat man uns noch nicht "nichts" gegeben.

    Völlige Übertreibung!


    Der Grund für den De-Hype ist nicht die Quantität der Informationen, sondern die Qualität. Es gab kaum etwas, worauf man wirklich gehyped sein konnte, dabei ist die schiere Menge an News gleichgültig.

    Das Marketing und die Kommunikation war von hinten bis vorne ein völliges Desaster:

    Man hätte von Anfang an kommunizieren müssen, dass man nicht so viele Pokémon vor Release preisgibt, weil man den Spielern selbst die Games entdecken lassen möchte. So wäre man zum einen auf die Fans eingegangen und zum anderen wären die Erwartungen bei Trailerankündigungen nicht so groß gewesen. Doch stattdessen hat man sich das in einem Interview einfach mal 3 Wochen vor Release aus der Nase ziehen lassen, als wäre das das höchste Staatsgeheimnis Japans. :rolleyes:

    Die meisten Fans hätten es sogar gefeiert, wenn man mit dem Blick auf die selbstständige Entdeckung des Spiels das Game unter Verschluss hält, stattdessen haben wir uns den Befürchtungen hingegeben, dass das Spiel so wie auch die letzten Games kaum neue Inhalte bieten und aufgrund der vielen alternativen Formen womöglich sogar nur ca. 50 neue Pokémon hat.

    Zumindest mich hat das in der Stimmung ziemlich getrübt.

    Das Debakel mit dem Nationaldex auf dem E3-Treehouse-Event brauche ich nicht mehr zu erwähnen. Der Zorn war so groß, dass ST/SD zu den schlechtesten Games der E3 wurde und einen globalen Shitstorm ausgelöst hat, der seinesgleichen im Franchise sucht.

    GF und TPC hat gefühlt alles Mögliche verbockt, was man bei der Präsentation eines Games vor Release falsch machen kann und ist in ein Fettnäpfchen nach dem anderen getreten, fast so als wolle man das Game gar nicht in ein gutes Licht rücken.

    Mich würde es nicht einmal wundern, wenn die Spiele tatsächlich ganz gute Games werden, man aber nur die falschen Marketingentscheidungen getroffen hat und das Game von einer zu schlechten Seite präsentiert hat. Das soll auch passieren. Und nach den aufschlussreichen Previews, die durchaus positive Erkenntnisse gebracht haben, ist das nicht einmal unwahrscheinlich.



    ich habe geschrieben, dass sich niemand den Nicht ausstellbaren Ep Teiler gewünscht hat. Es wäre nicht schwer gewesen, ihn wieder ausstellbar zu machen.

    Habe ich gelesen und was willst du mir damit sagen? GF darf nichts machen, wenn es nicht von den Fans gewünscht wird? Außerdem hat es nichts damit zu tun, ob es "schwierig" ist oder nicht den EP-Teiler auszuschalten. Das war eine Design-Entscheidung, die durchaus nachvollziehbar ist, insbesondere wenn ich mich an frühere Diskussionen hier auf Bisafans zurückerinnere, in denen einige User eingestanden haben, mit dem eingeschalteten EP-Teiler zu spielen, weil dies ja der angedachte Modus sein, da man das Item auch eingeschaltet erhält. Das ist kein Witz. Ich selbst war in den Diskussionen beteiligt und war immer wieder überrascht, wie Leute über das Overleveltsein lamentieren, aber auf der anderen Seite sich weigerten, den EP-Teiler zu deaktivieren. Dies kann ich mir bis heute nicht erklären. Und wenn einige Spieler fast schon provokant sehenden Auges, dass sie sich overleveln werden, den EP-Teiler eingeschaltet lassen, nur um dann im Nachhinein über das viel zu einfache Spiel zu meckern, ist es vielleicht besser, wenn man wie vor Gen 6 ein einheitliches EP-Verteilungssystem wiedereinführt. Dann können sich Spieler nicht mehr durch optionale Hilfsitems overleveln, weil jeder Spieler nach den selben Voraussetzungen in den Leveln ansteigt.

    Hätte die Funktion in ST/SD einen Ausschalter, dann würde sich ja gar nichts ändern und Leute würde die Auto-EP-Verteilung wieder als "Standard" erachten und GF müsste Regelungen für die Spieler treffen, dieses System nicht verwenden, was dann widerum dazu führt, dass die die das Auto-EP-System verwenden mit ihren Pokémon overleven, genauso wie in den vorigen Gens.

    Mit anderen Worten: Das Problem mit dem Overleveltsein, was viele Spieler in Bezug auf Gen 6 und Gen 7 bemängeln, würde nicht aus der Welt geschafft, sondern nur wiederholt werden.


    Und nein, laut GFs eigener Aussage wird es bis auf die verschiedenen Dynaraids bis zu einer einstellbaren Schwierigkeit bis zu 5 Sternen keinen spürbar höheren Schwierigkeitsgrad geben, es sei denn man beeinflusst ihn selbst.

    Falsch. GF hat nichts dergleichen gesagt. Sie sagten, es gäbe keine alternativen Schwierigkeitsgrade und damit sei es den Spielern selbst überlassen Schwierigkeit zu balancen. Ob die Spiele spürbar schwieriger als die letzten Games bzw. Generationen werden, ist damit nicht beantwortet. Die Frage war ja nicht, ob die ST/SD schwerer werden, sondern ob GF jemals alternative Schwierigkeitsgrade in Betracht gezogen hat. Das ist etwas völlig anderes. Es gibt schließlich auch genug andere Spiele, die ohne Hard-Mode durchaus fordernd sein können.

    Darüber hinaus: Auch Pokémon-Spiele, die keine auswählbaren Schwierigkeitsgrade bieten, können sich untereinander in Sachen Schwierigkeit deutlich unterscheiden. Platin und Let's Go hatten beide keine Optionen, die das regeln, sind deshalb beide gleich schwer? Zugegeben, ich persönlich finde Platin nicht so hart, aber da dieses Spiel von einigen - warum auch immer - stets als Beispiel eines "fordernden" Pokémon-Spiels aufgegriffen wird, habe ich diese Spezialedition mal als Positivbeispiel für Pokémon-Hauptspiel genommen, bei dem auch ohne Hard-Mode einige Fans ins Straucheln gekommen sind.

    Also bis auf einige Ausnahmen kommt es mir doch eher so vor, als wäre GF mehr aufs Geld verdienen aus als darauf, wirklich Den fans Ihre Wünsche zu erfüllen, muss man hier einfach mal sagen.

    Sie haben einige frühere Fanwünsche berücksichtigt, das streite ich gar nicht ab, neben Dingen wie den fehlenden Pokemon hat sich aber auch Niemand Beispielsweise einen Nicht ausstellbaren Ep Teiler gewünscht.

    In wiefern hat bitte die EP-Teilungsfunktion etwas mit "Geld verdienen" zu tun? Nur weil nicht alle erdenklichen Wünsche der Fans erfüllt werden, heißt das nicht, dass GF nicht auch eigene Ideen verwirklichen darf.

    Pokémon-Spiele existieren nicht nur, um alte Features oder Forderungen der Fans zu integrieren (das macht kein Franchise unabhängig von Geldgier der Entwickler), sondern auch, weil sich die Entwickler selbst realisieren wollen und das einbauen möchten, was sie für gut erachten.

    Außerdem ist die EP-Teilerentscheidung indirekt auf den Wunsch der Spieler auf ein schwierigeres Abenteuer zurückzuführen, da GF nun nicht mehr zwischen dem Dilemma steht für Nutzer und Nichtnutzer des EP-Teilers eine Levekurve zu balancieren, da sie jetzt vereinheitlicht ist.

    Außerdem ist dieses EP-System ein in RPGs häufig auftretendes, was man auch im kürzlich erschienenen Digimon Story: Cyber Sleuth angewandt hat und nicht als Indiz für geringe Schwierigkeit zu verstehen ist. Im Gegenteil: Man versucht den Schwierigkeitsgrad für eine möglichst große Spielerschaft anzupassen.


    Würde es immer nur um Fanwünsche gehen, dann ist wohl auch Sakurai geldgeil und interessiert sich nicht für die Fans. Zwar hat er Banjo und King K. Rool eingebaut, aber wo sind Shadow, Isaac, Geno und Waluigi? Wo ist Phoenix Wright oder zumindest Professor Layton? Da sie fehlen, scheint es Sakurai wohl nur um's Geld zu gehen.

    Ich brauche es nicht zu erklären, aber allen Fans wird man es niemals recht machen und manchmal ist es besser, mit den erfüllten Fanwünschen auszukommen und Neuem eine Chance zu geben, anstatt zu lamentieren, dass nicht jeder einzelne erdenkliche Fangedanke Einzug ins Spiel gefunden hat.

    Neuer 10min Trailer gedropped...

    ... Nix neues zeigt nochmal alle neuen Pokémon und Formen bisher.


    Und wieder wurde Bähmon nich bekannt gegeben, so langsam glaube ich, dass es sich doch um ein Legi oder Mysteriöses Pokemon handelt

    Aber es lebt doch ganz normal im 24-Stunden-Wald. Ich glaube nicht, dass es legendär ist, sondern man dieses Pokémon einfach als Running Gag benutzt. Außerdem werden im Trailer ohnehin nur alte Trailer ausgegraben und zusammengeschnitten. In diesen wurde Bähmon ohnehin nicht angekündigt.

    Im Interview mit Famitsu wird berichtet, dass es sehr viele neue Pokémon geben soll und GameFreak mit Absicht nicht so viele Pokémon zeigen - damit der Spieler selbst entdecken kann.


    https://www.famitsu.com/news/201910/25185623.html


    https://twitter.com/centropoke…/1187587950055510016?s=21


    hier einfach die Beträge von Centro Pokémon übersetzen lassen.

    Na endlich mal ein Lichtblick. Damit ist die 50-neue-Pokémon-Angst wohl vom Tisch, wenn explizit von mehr neuen Pokémon als in den letzten Gens geredet wird. Das heißt dann wohl über 80 neue Pokémon, wenn nicht sogar 100 sind gesichert, was auch zugunsten der Größe des Regionaldexes ist, da natürlich bei mehr neuen Pokémon auch dieser ansteigt.

    Dann heißt es wohl tatsächlich, dass man Content zurückhält, damit die Spieler selbst ihr Game entdecken können.

    Damit habe ich - um ehrlich zu sein - nicht gerechnet und damit hat mich GF mal positiv überrascht. Ich war in der festen Überzeugung, dass der Grund für spärliche Vermittlung von News der Mangel an solchen wäre und nicht, weil sie den Fans etwas Gutes tun wollen, indem sie die Spiele selbst entdecken lassen. Nun wo diese Zielsetzung offiziell ist, bin ich doch positiver gestimmt, dass wir noch einiges vom Spiel nicht kennen und es vielleicht einfach nur schlechter beworben wurde als es eigentlich ist.

    Starter-Pokémon sind doch gerade Kaufgründe zukünftiger Games, die sich GF sicherlich nicht durch die Lappen gehen lassen möchte. Zumindest, was die Johto- und Sinnoh-Starter angeht, halte ich es für mehr als nur denkbar, dass diese es nicht nach Schild/Schwert schaffen. Natürlich mit dem Hintergedanken, ein potenzielles Sinnoh-Remake oder Let's Go Johto attraktiver zu machen.

    Und wie Cyrano richtig erläutert hat, so geht es nicht nur um subjektive Beliebtheit, sondern auch um das nicht weniger schwammige Kriterium des "Passens". Die Pokémon müssen - nach GFs Ansicht - zur Region und den Spielen passen. Wenn die Entwickler allerdings glauben, dass bestimmte oder gar fast alle Starter nicht nach Galar gehören, dann ist das so.

    Gerade wegen ihrer besonderen Stellung, kann ich mir nicht vorstellen, dass GF ALLE Starter zurückbringt, zumal Starter-Pokémon in der jüngsten Vergangenheit immer sehr sorgfältig in der Trainerwelt verteilt werden und nicht mehr jeder Hinz und Kunz ein Schillok oder Bisaflor im Team hat. Auch der Umstand, dass wir noch kein einziges Starter-Pokémon in einem Trailer gesehen haben, mit Ausnahme von Glurak, lässt mich auch glauben, dass man dahingehend eher sparsam sein wird.

    Ähnlicher Fall: Die Legis. Wo soll man denn die ganzen Legis unterbringen? Und war nicht gerade Balancing ein Argument für den Wegfall vieler Pokémon. Würde man nun die ganzen OP-Pokémon nach Galar bringen, hätte man sich das ganze sparen können, da dann online eh wieder alle mit Ubers spielen werden.

    Davon abgesehen sind Legis früherer Spiele in den ersten Titeln einer neuen Gen immer rar gesät. Erst in Remakes und Spezialeditionen werden die alten Legis zuhauf zurückgebracht.


    Folglich würde ich keine großen Hoffnungen in Starter und Legis setzen. Irgendetwas muss man ja rausschmeißen. Egal ob beliebt oder nicht, dieses ist anscheinend nur ein Hilfskriterium, wenn sogar Unratütox und Maracamba es ins Spiel geschafft haben.

    Es könnte schon ein Rayquaza sein, ob jetzt Mega oder nicht sei mal dahin gestellt.
    Denn auch wenn Rayquaza möglicher nicht in ST/SD ist, die Legenden von Legendären Pokémon existieren überall auf der Welt

    Richtig. Abbildungen von Pokémon sind kein Indiz dafür, dass es auch im Regionaldex auftaucht. In So/Mo und US/UM gibt es in Kantai City ein Haus in dem auf einem Urlaubsbild ein Blubella zu sehen ist. Und dreimal dürft ihr raten, welches Pokémon es NICHT in Alola gab. Ja korrekt, Blubella. Man mag es kaum glauben, aber das hawaiianischste Pokémon war nicht in dieser Region heimisch.


    Man darf nicht vergessen, dass die Pokémon, die nicht im Galar-Dex erscheinen, nicht in Galar automatisch existenzlos werden. Sie sind einfach nur nicht erhältlich. Oder um es in den Worten von GF auszudrücken: Die Pokémon kann man zwar nicht bekommen, aber in der Lore gibt es die noch.

    ... Gerade so nervige Dinge wie Rotom Dex, endlos viele Cutszenes oder zu starke Ähnlichkeiten wurden da gerne mal überhaupt nicht erwähnt. Hauptsache die Ultra Dimensionen oder die Rocket Zusatzepisode wurden immer wieder lobend erwähnt.

    Weil das Ansichtssache ist. Mich und viele andere, die ich kenne, haben uns nicht am Rotom-Dex gestört oder ihn gar als nervig empfunden, höchstens als unterrepräsentiert und verschwendetes Potenzial. Ich wüsste auch nicht, was man an ihm als wirklich nervig empfinden soll, wenn er kaum im Spiel auftaucht. Anders als die Telefonate in G/S/K oder HG/SS, die einem effektiv aus dem Spielgeschehen herausreißen und dann den Spieler zu einem sehr hohen Anteil in Nonsens-Gespräche verwickelt, hat man in US/UM immerhin die O-Kräfte in den Rotom-Dex integriert, sodass man einen weiteren Gameplay-Nutzen aus ihm heraus zieht.

    Dahingehend könnte man - zumindest in US/UM - den Rotomdex sogar positiv in Previews beleuchten, was meiner Erinnerung nach auch passiert ist.


    Die Sache mit den "zu vielen Cutscenes" ist ebenfalls etwas, was ich gerne mal ansprechen würde.

    Ob ein Spiel "zu viele" davon hat, ist in erster Linie eine Frage der individuellen Erwartungshaltung und der Gewohnheit. Spieler, die von anderen großen Nintendo-Franchises wie Super Mario oder Legend of Zelda kommen, werden aufgrund der vergleichsweise geringen Menge an Cutscenes in diesen Games die von So/Mo als extrem viel ansehen. Ich hingegen habe mich persönlich beim ersten Durchspielen nicht gestört, da ich ohnehin sehr dialogreiche Spieleserien wie Danganronpa, Persona oder Phoenix Wright gerne spiele. Auch wenn ich mir das kürzlich erschienene Digimon Story: Cyber Sleuth ansehe, so sind Pokémon So/Mo oder auch US/UM dagegen noch dialogarm. Erst beim wiederholten Spiele zehrten die vielen frühen Dialoge am Wiederspielwert, weil man diese schon kennt. (Dies ist aber in Persona und co. nicht anders.)

    Previewer, die auch storylastigere Spiele getestet haben, werden einfach aus Gewohnheit die vielen Cutscenes gar nicht als so negativ auffassen wie Spieler, die nur story- und cutsceneschwache Games kennen.


    Ich glaube auch nicht, dass ST/SD kaum Cutscenes haben werden. Die Spiele werden weniger Tutorial und offener, aber dass man seltener auf Dialogszenen stößt bezweifle ich. Zugegeben, will man Charaktere und Story übermitteln, kommt man an solchen Sequenzen auch nicht vorbei. Schließlich ist Pokémon immer noch ein RPG und nicht wie Zelda ein Action Adventure, bei dem das Gameplay über alles ragt. Mit der besserwerdenden Grafik kommt natürlich auch das Bedürfnis Figuren häufiger in Szene zu setzen.

    Natürlich weil das eine der Videospielgigant Pokémon ist, und das andere Digimon, welches nie wirklich auf dem Game-Markt an den Erfolg der Anime-Serien anknüpfen konnte. Dass Tester und Previewer gehypte Games im Zweifel zu gut bewerten, ist kein Geheimnis. Schließlich müssten im Fall von eher negativen Bewertungen diese damit rechnen in Zukunft nicht mehr im Voraus die Spiele früher zum Anspielen zu bekommen. Demnach können sich die Tester bei eher unbekannteren Spielen wie Digimon Story schon eher leisten, mal kritischer zu beurteilen.


    Ich spiele aktuell Digimon Story und msus sagen, dass ich es nicht unbedingt als wirkliche Alternative zu Pokémon sehen würde. Dafür fühlt es sich doch zu anders als und funktioniert auch zu unterschiedlich, ganz zu schweigen von der Detektiv-Story.

    Wenn es ein Digimon-Spiel gibt, welches als Alternative zu Pokémon herhält, dann wohl Digimon World 2003.

    Jemand, der die neuen Pokémon gesehen hat und einfach mal dutzende von ihnen aus der Erinnerung detailgetreu abbilden kann...

    Photografisches Gedächtnis oder was?


    Klingt mehr danach, als wollen paar Leute ihre Fake-Mon unter die Leute bringen. Wenn überhaupt kriegen wir Leaks über abfotografierte Screenshots zu den Games, weil diese "vom Laster gefallen" sind und nicht über irgendwelche Poster oder Pseudo-Coro-Coro-Scans. Davon abgesehen, dass die Coro-Coro in diesem Monat schon erschienen ist. Wie stümperhaft kann man sich anstellen?

    Wurde ja schon länger nix mehr hier gepostet. Seid ihr denn bis dato zufrieden mit den Namen?

    Da wir nicht so viele Pokémon kennen und damit auch nicht so viele Namen, sind die meisten noch zurückhaltend. Nach aktuellem Stand bin ich aber zufrieden. Wirklich peinliche, unangenehme oder irriterende Namen waren m.M.n. noch keine dabei. Auch mit den Namen der Charaktere sind zufriedenstellend.


    Wir haben uns die Idee gesetzt, das ultimativste und stärkste Pokémon-Spiel zu kreieren. Auf der Nintendo Switch wird das erste Mal eine neue Generation für eine Konsole erscheinen. Es betraf somit wirklich jedes Detail: Gameplay, Grafik, alles. Das war wirklich das Thema, als ich das Spiel zum Entwickeln freigegeben hatte: Das beste Pokémon-Spiel"


    Alles? Auch Postgame? Auch Schwierigkeitsgrad? Auch Kampfeinrichtungen? :rolleyes:


    Ich habe nichts gegen Schild und Schwert. Die Games kommen bald heraus und werde die Spiele auch unvoreingenommen bewerten. Und wenn man den Erläuterungen der Previewer Glauben schenken kann, scheinen die Spiele (zumindest in den ersten 90 Minuten) tatsächlich nicht so übel zu sein, wie sie manchmal in Trailern oder Interviews wirken. Allerdings gehen mir die überzogenen Werbeversprechen und das Reden in Superlativen so langsam auf den Geist.

    Andere Entwickler, die großspurig über ihre Games sprechen, fußen ihre Prahlereien auch auf tatsächliche Inhalte, auf die sie stolz sind.

    Mir ist klar, dass "ultimativste und stärkste" eine subjektive Aussage ist, aber bei einer solchen Ansage muss auch etwas kommen. Und aktuell sehe ich nichts, was im Entferntesten diesen Ansprüchen gerecht wird.


    Ich frage mich, wann die ersten wieder kommen und nach Release die Spiele mit "Du hast zu hohe Erwartungen gehabt" verteidigen? Wie soll man zu hohe Erwartungen haben, wenn die Entwickler - die ihre Games besser als alle anderen kennen - Schild und Schwert als die stärksten, ultimativen Hauptspiele betiteln? Solche Formulierungen provozieren geradezu die Fans zu einer übersteigerten Erwartungshaltung und sorgen letztlich für Enttäuschung - im Lichte dieser Entwickleraussagen. Das ist ganz normales Verbraucherverhalten und hat nichts mit Haten oder "toxischem Verhalten" zu tun.


    Letztlich dürfte jedem, der GF kennt, klar sein, dass nicht viel an der Aussage dran ist und man nur kurz vor Release noch einmal mit unzutreffend absurd hohen Qualitätszuschreibungen zu überzeugen gedenken will.

    Schade, dass man so über das Entwicklerstudio des eigenen Lieblings-Franchises denken muss, aber diese Aussagen ernstzunehmen ist gleichbedeutend mit unerschütterlicher Blauäugigkeit.

    Wer immer noch nicht sicher ist, der soll sich überlegen, ob die Worte "ultimativ" mit "Zusatzedition" vereinbar sind. Denn Letzteres werden sich die Entwickler nicht entgehen lassen, was die Folgefrage aufwirft: Wozu braucht eine ultimative Edition denn bitte noch eine Spezialedition?

    Ich stimme hier Schattenmann zu.

    Auch ich bin ein großer Digimon-Fan und habe bereits diverse Videospiele des Franchises gespielt (aktuell suchte ich ordentlich Cyber Sleuth auf der Switch^^).

    Digimons Situation ist dahingehend nicht mit der von Pokémon zu vergleichen, da Digimon noch nie diesen Komplettierungsanspruch hatte. Digimon waren nie Wesen, die man selbst sammeln konnte. Einmal erhaltene Digimon wurden zwar (meistens) kenntlich gemacht, aber es war nie - nicht einmal sekundär - Ziel der Spiele, alle zu "fangen" oder alle zu sehen. Manchmal gibt es Sammelitems, wie die Medaillen in Cyber Sleuth, die aber keinesfalls mit dem Fangen aller Pokémon zu vergleichen sind.

    Man hat sich außerdem mit dem plakativen "Gotta catch 'em All" in der frühen Zeit selbst ein Bein gestellt, weil dieser Satz nicht vorausschauend gewählt war. Er fehlt zwar in Bezug auf heutigen Spielen, bleibt aber immer noch - besonders für Nostalgiker - ein ausschlaggebendes Merkmal von Pokémon. Zumal Pokédex-Kontrollen auch noch nach den ersten Generationen üblich waren, woran man sieht, dass die Entwickler immer noch dem Spieler nahelegen, alles mögliche zu fangen.


    Bei Yo-Kai-Watch ähnlich: Wenn hier nicht alle Yo-Kai enthalten sind, interessiert das nur wenige und das aus 2 Gründen:


    1.) Die Serie ist ohnehin ist kein weltweites Phänomen wie Pokémon, weshalb ein Shitstorm in diesem Ausmaße niemals zustande käme. Besonders im Westen ist der Hype schon lange verflogen und da spielt es auch keine Rolle mehr wie groß der Umfang ist.


    2.) Der viel entscheidendere Aspekt ist aber, dass Yo-Kai-Watch sehr viele charakterlose und auch unbedeutende Yo-Kai hat. Es ist als Spieler nicht möglich auch nur einen Teil von ihnen eine emotionale Bindung aufzubauen, weil die meisten von ihnen schlichtweg irrelevant und schwach sind. Hinzu kommt, dass jedes neue Spiel Unmengen an Yo-Kai herauskotzt, dagegen ist die 5. Gen noch ganz passabel in der Quantität gewesen. Alleine schon nach drei Hauptspielen waren es schon über 600 Yo-Kai... und dies innerhalb von 3 Jahren!

    Richtig gelesen: Von 2013 bis 2016 (Japan) bzw. von 2015/16 bis 2018) gab es bereits fast so viele Yo-Kai wie Pokémon in den ersten 5 Generationen hervorgebracht hat. Und da will einer sagen, Pokémon spammt die Viecher heraus.

    Mit anderen Worten: Da die Spieler in der kurzen Zeit niemals eine emotionale Bindung zu so vielen Kreaturen schaffen können, ist es auch nicht schlimm, wenn einige fehlen.


    Daher kann man weder Digimons noch Yo-Kai Watchs Situation mit der von Pokémon vergleichen und schon gar nicht gleichsetzen. Man muss das alles im Lichte der Reputation einer Serie und der vergangenen Titeln sehen.