Beiträge von Gaudium

    Dieser strategische Wert und die vielen Kontermöglichkeiten gehen verloren. Ein Dynamax-Pokémon kannst du nur mit einem Dynamax-Pokémon deinerseits Contra bieten, ansonsten fegt es 3 deiner Pokémon aus den Kampf.

    Oder aber du stallst den Gegner aus, indem du - wie bei den Megas auch - Pokémon einsetzt, die den Attacken des Gegners standhalten. Alternativ spielt man halt Schutzschild, Scannner, Delegator, Schutzstacheln, etc. Die 3-Runden-Begrenzung gibt es nicht ohne Grund. Statusprobleme zuzufügen müssten auch ihr Übriges tun und sollte die Dynamaximierung sogar beim Auswechseln sofort beendet werden, dann kann man sogar Wirbelwind und Brüller einsetzen, um einen Tausch zu erzwingen, Abgangsbund und Statussenkungen wie durch Bedroher gibt es ebenfalls und das alles sind nur die Möglichkeiten, die mir beim Schreiben in den Sinn kommen.

    Das ist halt ein anderes strategisches Vorgehen als bei den Mega-Entwicklungen. Vielleicht mag man einen defensiveren Spielstil nicht so gern, das macht die Kämpfe aber nicht unstrategischer.


    Ein wenig über den Tellerrand blicken. Das Meta wird sich neu orientieren müssen, wie es immer bei einer neuen Mechanik der Fall ist und Leute werden sich Taktiken überlegen, wie sie auch ohne selbst dynamaxen zu müssen mit Dynamax-Form der Gegner klarkommen. Schließlich will man so viel wie möglich vom eigenen Dynamaxing profitieren. Der Gegner wird selbstverständlich das gleiche tun, sofern ihm etwas am Gewinnen liegt, sodass viele Teams mit vielen Outs gegen Dynamaxing ausgestattet sein werden.

    3 : 0 Sweeps durch Dynamaxing werden nur gegen schlechte Spieler durchkommen, weil dieses sich keine Gegenmaßnahmen überlegt haben. Das ist ja bei Mega-Entwicklungen nicht anders. Lässt man ein Mega-Garados mit Drachentanz set-uppen oder ein beliebig anderes Pokémon (muss kein Mega sein), wird der Kampf schnell man 6 : 0 beendet, wenn das eigene Team oder die Züge defizitär waren.


    Ich wiederhole mich: Wir müssen die Spiele abwarten, um zu sehen, wie fair oder unfair die Mechanik letztlich in der Praxis ist.

    Dynamaxing nicht zu mögen ist völlig in Ordnung, es aber pauschal "unstrategisch" zu nennen, ohne überhaupt die Einflüsse auf das competitive Spiel zu kennen ist definitiv verfrüht.

    Und dann Dynamaxt dein Gegner plötzlich sein Pokémon und fegt das Pokémon, dass du Dynamaxen wolltest, aus dem Ring

    "Oh wie blöd, tja, dann Dynamaxe ich eben ein anderes Pokémon"

    Dein Punkt ist...? Das "neue" Pokémon, welches du nun dynamaxen willst scheint dann aber für die Situation weniger sinnvoll und brauchbar zu sein als das Pokémon, das du als Erstes wählen wolltest, sonst hättest du dich nicht für das andere Pokémon entschieden. Außerdem brauchst du wie oben bereits erklärt nicht unbedingt ein Dynamax-Pokémon, um ein anderes Dynamax-Pokémon zu besiegen. Du kannst es dir ja aufsparen und für einen späteren Zeitpunkt dann verwenden. Davon abgesehen: Auch wenn du ein anderes Pokémon dynamaxt, heißt es nicht, dass es gegen das des Gegners gewinnt. Wenn du ausgerechnet deine Winning-Condition wegwirfst, steckst du wie in allen anderen competitiven Kämpfen mächtig in der Patsche, ob mit oder ohne Dynamax-Form.

    Also ich würde sagen, das Meta wird schon mal von allen mit einem sicheren Alola Galar Smogmog im Team bestehen. ^^:upsidedown:

    ... Die Fähigkeit bestimmt dies einfach mal, wie damals mit Fiaro. :rolleyes:

    ... Also Stahl Attacken parat haben ^^:biggrin:

    Man muss nicht übertreiben. Klar ist die Fähigkeit gut. Aber Fiaro hatte in Gen 6 Piority auf Sturzflug, war damit ein guter Wallbreaker und konnte im Alleingang durch ganze Team buchstäblich durchfegen. Letztlich haben wir mit Galar-Smogmog dann doch nur ein eher langsames Bulk-Pokémon, welches seine Boden-Nullschwäche aufgibt (und somit drei Schwächen hat), um potenziell gefährliche Fähigkeiten des Gegners aufzuhalten. Galar-Smogmog wird definitiv sowohl im Einzel als auch im Doppel gespielt werden. Aber es jetzt schon als "neues Fiaro" zu bezeichnen, ist ein wenig verfrüht. Im Doppelkampf, wo Fähigkeiten häufig sogar kombiniert werden sehe ich Galar-Smogmogs wahres Talent. Und sollte es Letarking im Spiel geben, dann könnten vielleicht sogar die Negativfähigkeit des Partners annulliert werden. Vielleicht spielt man dann auch zur Abwechslung mal solche Pokémon.

    Ist das Sarkasmus?
    Weil gerade das scheint mir ja Dynamaxing zu sein, da dadurch sehr viele Strategischen Effekte von Mega-Entwicklung und Z-Attacken verloren gehen.

    "Hm, mein Pokémon, das sich Dynamaxen wollte, ist besiegt worden. Ach egal, Dynamax ich halt einfach ein anderes Pokémon lol"

    Ich verstehe zwar, was du damit sagen willst, aber gerade der Umstand, dass jedes Pokémon im Team zur Dynamaximierung fähig ist, sorgt für ziemlich viel Freiheiheit bei der Gestaltung des Kampfes und damit zu tiefergehenden Überlegungen, was die Wahl des Pokémon und den Zeitpunkt des Einsatzes angeht.

    Bei der Mega-Entwicklung und der Z-Attacke ist man auf das mit dem betreffenden Item versehenen Pokémon gelocked. Hat man ein Schlapor einen Schlapornit gegeben, wird man im Kampf wohl auch Mega-Schlapor spielen. Keine taktische Freiheit, keinen Entscheidungszwang, gar nichts. Der Weg ist klar, linear und vorbestimmt.


    Die Frage, welches Pokémon man dynamaximieren möchte wird wohl die Kernfrage sein. Man muss abwägen, auf welchem Pokémon die Dynamaximierung im aktuellen Stadium des Kampfes und auch mit Blick auf das gegnerische Team am sinnvollsten ist. Schließlich kann man nur einmal Dynamaximieren und das nur für drei Runden. Zudem gibt es bestimmte Pokémon, die noch größeres Potenzial durch die Gigadynamaximierung entfalten können, was zwar ähnlich wie die Mega-Entwicklung den Weg vorzugeben scheint, aber man kann sich ja entgegen dieser Mechanik auch für ein Pokémon entscheiden, welches sich "nur" dynamaximieren kann. (Eine Option, die einem bei der Mega-Entwicklung nicht offen steht.)

    Auch richten sich die Dynamax-Attacken nach den individuellen Movesets der Pokémon. Auch mit Blick darauf können bestimmte Dynamax-Formen sinnvoller sein in einer bestimmten Situation als andere. Man muss hier also aufmerksam sein und wissen, was man mit seinem Dynamax-Pokémon in der begrenzten Zeit, die man mit ihm hat, anstellen möchte, bevor man diese Form verwendet.

    Zudem möchte ich anmerken, dass 3 Runden in einem CP-Kampf fast gar nichts ist. Oft dauern Kämpfe 30 bis 50 Minuten!


    Ebenfalls interessant ist, dass wohl einige unüberlegt die Dynamax-Formen sofort aktivieren werden, um den Kampf schnellstmöglich zu beenden, diese Person riskiert damit gecounter-dynamaxed zu werden, weil der Gegner einfach einen Check oder Counter für das Gedynamaxte Pokémon mit einem eigenen Dynamax-Pokémon bestrafen kann.


    Wenn man also mehr tiefer in die Materie hineingeht und dies aus dem Blickwinkel eines erfahrenen Spielers sieht, stellen sich einem viele taktische Kniffe und Dinge, die man beachten sollte, die weit über "LoL Random-Pokémon dynamaxen und GO!" gehen.


    Wie taktisch letztlich Dynamax/Gigadynamax wirklich ist, lässt sich jetzt aber unmöglich abschließend sagen, da wir erst das Spiel abwarten müssen.

    Und das man Galar-Smogmog eine komplett neue Fähigkeit verpasst, obwohl das einfach nur "Überbrückung" mit anderem Namen ist...

    Weißt du wie Überbrückung eigentlich funktioniert? Diese Fähigkeit umgeht nicht ALLE Fähigkeiten, sondern nur bestimmte (https://www.pokewiki.de/%C3%9Cberbr%C3%BCckung), während die von Galar-Smogmog alle zu negieren scheint. Also keine Überbrückung 2.0, sondern eine stärkere Version.


    Die neuen Items erscheinen mir irgendwie nur geringfügig sinnvoll, zumindest außerhalb des CP.

    Ja... und deshalb hat man sich auch für die Vorstellung dieser Items für den Multiplayer-Doppelkampf entschieden und nicht für einen Ingame-Routenkampf, auch passend zur gerade stattfindenden Pokémon World Championship 2019...

    By the way, viele Items, die im CP tagtäglich eingesetzt werden, finden im regulären Spiel wenig Beachtung. Die 50 % Beeren z. B., weil sie Einweg-Items sind, Wahl-Items, da man nur ungern im Playthrough auf eine bestimmte Attacke gelocked sein möchte und nicht zuletzt Feldbeschichtung und die Brocken, die Felder und Wettereffekte verlängern, aber so situationsbedingt sind, dass sie während der Story praktisch selten bis nie Verwendung finden.



    Beim Item, welches ein Pokémon nach dem Einsatz einer statusverändernden Attacke dieses auswechselt, könnte ich mir vorstellen, dass es tatsächlich manchmal gespielt wird, weil Momentum zu generieren online immer gut ist. Besonders weil man nach dem Einsatz von Draco-Meteor, Kraftkoloss oder Blättersturm anfällig für Predictions des Gegners ist, ist es gut, wenn man dem entgehen kann.


    Das Item hingegen, das die Init von Pokémon senkt, wenn Bizarroraum eingesetzt wird, ist zwar gut gemeint, weil man damit auch schnelle Pokémon im Bizarroraum - theoretisch - spielen kann, aber den Itemslot dafür zu verschwenden, erscheint mir doch sehr ambitioniert und überhaupt nicht worthy. Da wird man wohl eher weiterhin ein Team von langsamen Pokémon spielen und dann auf Bizarroraum gehen als auf Krampf ein schnelles Pokémon mit diesem neuen Item zu inkludieren.

    Ich hätte übrigens lieber ein Item gesehen, welches die Dauer von Bizarroraum auf 8 Runden verlängert, also ein Brocken bzw. eine Feldbeschichtung für Bizarroraum. Das hätte definitiv mehr Sinn gemacht. Vielleicht hat GF aber Angst, dass Trickroom online zu broken werden würde und unterlässt es deshalb ein solches Item einzuführen.

    Wir wissen doch gar nicht, ob das normale Smogmog nicht über Pokémon HOME übertragbar ist. Denn in Alola, wo es ja auch keinen Nationaldex gab, hatten die normalen Formen der Alola-Formen, obwohl sie in der Region nicht einmal heimisch sind, auch eigene Pokédex-Einträge. Man hatte also zu Kokowei, Knogga, Vulpix, etc. zwei verschiedene Pokédex-Einträge, je nach Form. Ob Pokémon in Schild und Schwert enthalten sind, richtet sich NICHT danach, ob ein Pokémon Ingame zu fangen ist, sondern ob es im Pokédex von Galar auffindbar ist. Mew ist ja schließlich auch im Galar-Dex, obwohl man es sicherlich nirgendwo in der Region fangen wird, sondern auf Tausch aus Let's Go angewiesen ist.

    Sollte man die Formen wie in Gen 7 regeln und den zur Anpassung fähigen Pokémon zwei Einträge geben, wird man auch Smogmog und Geradaks aus den vorigen Spielen übertragen können. Aktuell sehe ich noch nicht den Grund in Panik zu verfallen. Wir müssen abwarten, ob dazu offiziell Stellung genommen wird.

    Anfani


    Regionalformen basieren wohl auf die Erkenntnisse der Evolutionstheorie von Charles Darwin, die er in seinem Werk "Über die Entstehung der Arten" festhielt. Der grundsätzliche wissenschaftliche Konsens liegt darin, dass sich Lebewesen durch Mutation ihrer Gene verändern und in neuen ändernden Gegebenheiten dann fortbestehen können, wenn diese Veränderung vorteilhaft für das Lebewesen ist, wenn sie es nicht ist, stirbt sie mit der Zeit aus, da sie sich nicht rechtzeitig den neuen Gegebenheiten anpassen.

    Infolgedessen erhalten Lebewesen neue Fähigkeiten oder physiologische Besonderheiten gegenüber anderen verwandten Lebewesen.


    Arrior Dass sich Regionalformen auch über viele Jahre und nicht schlagartig zu dem entwickelt haben, wie wir sie in Alola gesehen haben, scheint aber auch für die Pokémon-Welt zu gelten, da im Pokédex-Eintrag von Ultra Mond zu A-Sandamer gesagt wurde, es lebte vor "Urzeiten" in der Wüste.

    Auch steht in einigen anderen Pokédex-Einträgen welche unterschiedlichen Gegebenheiten zu dem Formwechsel führte.

    Was Vulpix angeht, können wir weder sagen, ob die Haina-Wüste zu Zeiten der Neuanpassung bereits so existierte oder ob nicht andere Gründe gegen Umsiedlung in die Wüste sprechen, z. B. Feinde (in Form von Boden-Pokémon, gegen die Vulpix als Feuer-Pokémon anfällig wäre, etc.) Letztlich ist klar, dass wohl der Wunsch ein Polarfuchs ins Spiel einzubauen, an denen man die Anpassung von Tieren in ihrer Umgebung schön aufzeigen konnte, entscheidend war.


    Anfani


    Schließlich wird nun auch deutlich, warum man nicht einfach sowohl die "alten Formen" als auch die Regionalformen im Spiel fangen kann bzw. umgekehrt Galar-Pokémon niemals außerhalb von Galar wild antreffbar sein werden. Eine Pokémon-Spezies hat sich durch die regionseigenen Besonderheiten so stark verändert, dass sie sich neu angepasst hat. Aus Spielersicht mag das vielleicht nervig sein, nur eine Form eines Pokémon zu haben, aber wie völlig sinnfrei wäre es denn, ein Galar-Zigzachs in Hoenn zu fangen, wenn doch gar nicht die Umstände für den evolutionären Wandel in dieser Region gegeben sind.

    Die einzige Möglichkeit regionsabhängige Pokémon unterzubringen wurde in Let's Go aufgezeigt: Reisende, die das Pokémon zum Tausch anbieten. Ansonsten könnte man über die Multiplayer-Funktion mit anderen Spielern sich die fehlenden Formen ertauschen, allerdings weiß ich nicht, ob das normale Geradaks vom Galar-Dex umfasst ist und damit überhaupt von US/UM/So/Mo hinübergetauscht werden kann.


    Zum Abschluss würde ich noch in Form meiner persönlichen Meinung preisgeben, dass ich die Regionalformen als das sehr viel bessere Konzept erachte als die Mega-Entwicklung, zumal sie direkten Bezug zur realen Welt nimmt, während die Mega-Entwicklung das fiktive "enge-Freundschaft-macht-dich-overpowered-Klischee" erfüllt, was an sich nicht schlimm ist, aber halt nicht so ein tiefgründiges Konzept verfolgt und auch nur einmal pro Kampf eingesetzt werden kann, was die Konkurrenz bei steigender Anzahl an Megas doch irgendwann erdrückend macht.

    Nicht wirklich, Necrozma wird zwar als "böse" aufgebaut, aber sobald man in Ultrametropolis ist, heißt es wieder, dass Necrozma "furchtbare Schmerzen" hätte und es sich deswegen so verhält, wie es tat.

    Egal, ob man U-Necrozma jetzt als böse oder nur als "Opfer der Umstände" bezeichnen möchte, so ist es dennoch der Hauptantagonist der Hauptstory von US/UM und der finale Gegner von eben dieser und näher werden wir wahrscheinlich auch nie an einem feindlichen Pokémon herankommen, da du ja richtig sagst, dass TPC und GF nur ungern Pokémon als "böse" darstellen. (Hat sich GF nicht einmal dazu in einem Interview mal geäußert? Sie meinten doch, es gäbe keine bösen Pokémon oder dergleichen.)

    Pokémon sind von Natur aus unschuldig und freundlich, alles Böse geht immer nur vom Menschen aus. Ein Weltbild, mit dem man sich ganz gut identifizieren kann.^^

    Ich fände es auch mal eine gute Abwechslung wenn dieses Pokemon in der Lage wäre, den Körper einer Person einzunehmen und durch diese dann böse Handlungen ausführt, um an eine bestimme Sache ranzukommen. Wozu es in der Gestalt eines Pokemon keine Möglichkeit hätte. Dazu ist es in der Lage die Menschen in der Umgebung zu seinen Gunsten zu manipulieren und für sich mit deren Pokemon kämpfen zu lassen.

    Die Idee von Pokémon als Antagonisten hatten wir tatsächlich in einer vergleichbaren Form in So/Mo und sogar in US/UM noch einmal. In So/Mo wurde Samantha ja am Ende von Anego "kontrolliert" bzw. ist eine Art Symbiose mit ihr eingegangen, während in den Spezialeditionen Necrozma der Hauptfeind und der letzte Gegner im Storyfinale war. Einen menschlichen Drahtzieher gab es hierbei nicht. Die eigentliche Gefahr ging vom Pokémon selbst aus.


    Ich würde schon sagen, dass sich die Gamefreak in Gen 7, was die Story angeht mehr getraut hat als in den Generation 3 bis 6, die sich alle mit der Beschreibung "Pseudo-Weltverbesserer suchen unter Deckmantel Legi(s)" zusammenfassen lassen. Da hat man tatsächlich mit dem gestaffelten bösen Team von Team Skull als Strohmänner und der Elite der Aether Foundation ein neuartiges Antagonistenkonstrukt geschaffen, zumal WIR es sogar sind, die hinter dem Legi her waren und nicht die Antagonisten.

    Dieser Vorwurf der "immer gleichen Story" würde also seit Gen 7 nicht mehr unterstützen, allerdings liegt der Teufel im Detail und mir hat das von der Norm abweichende Grundkonzept ganz gut gefallen, nur war die Ausführung in Gen 7 grauenhaft.


    Die Story begann zu spät Fahrt aufzunehmen, Ende der dritten Insel erstmals eine größere Konfrontation ist viel zu spät;

    alle Begegnungen mit Team Skull wirkten belanglos, weil sie praktisch keinerlei Ziele hatten. Ich schätze zwar die Bodenständigkeit dieses Teams und die komplexe Rolle mit der Kultur Alolas, allerdings fehlte es den paar wenigen Auseinandersetzungen von Po'u an Druck und Gefahrenlage. Zu keinem Zeitpunkt wirkte dieses Team wie eine Gefahr, sodass man fast Dreiviertel des Spiels ohne spürbare Antagonisten oder wirklicher Konfrontation erlebte;

    Die Charakteränderung von Samantha in US/UM macht angesichts ihrer ungeänderten Vortaten keinen Sinn. Wenn ihr das Wohl von Alola so liegt, dann finanziert man auch keine Vandalen. Das hätte nur die So/Mo-Samantha gemacht. Mit anderen Worten: Man wollte der Änderung wegen ihre Dialoge und ihren Charakter ändern, war aber zu faul den Rest der Story daran anzupassen.


    Es würde mich sehr wundern, wenn GF jetzt in ST/SD eine halbwegs gute Story mit akzeptabler Umsetzung hinkriegt. Denn auch das Storywriting ist nicht gerade ihr Steckenpferd und schlimmstenfalls verstricken sie sich wieder in endlose (unskipbare) Dialoge, die eigentlich gar nichts wirklich zum Geschehen beitragen.


    Da ich davon ausgehe, dass der Leaker bis ins letzte Detail recht behält, wird wohl auch die Information zu Team Yell stimmen, die offenbar eine Art Gruppe an "Ultras" sind, die es aber gar nicht so böse meinen. Klingt sehr nach einem weiteren Comic-Relief-Team, das bei Erscheinen der eigentlichen Antagonisten, höchstwahrscheinlich Liga-Präsident Rose und/oder Champ Delion, dann an Bedeutung verlieren. Hoffentlich verbessert man dann wenigstens die Schwächen aus Gen 7 und konfrontiert den Spieler sehr viel früher mit ernsthafter Bedrohung und nicht erst nach dem 6. oder 7. Orden, wenn so langsam die Maske der vermeintlich Guten fällt.


    In den ersten beiden Mystery-Dungeons war es noch so, dass es ein böses Pokémon gab, welches die Fäden im Hintergrund gezogen hat (in PMD2 war es bspw Darkrai

    Im ersten Mystery Dungeon kann ich mich nicht an ein "böses Pokémon" erinnern, welches im Hintergrund die Fäden zog. Solltest du


    meinen, so würde ich ihn nicht unbedingt als Mastermind sehen, zumal er ja sogar im Postgame einen Redemption-Arc bekommen hat.


    Zurück zu den Hauptspielen lassen sich die PMD-Titel nicht so gut mit denen vergleichen, weil in den Spin-Offs Pokémon sprechen können und in den Hauptspielen eben nicht. Sollte ein Pokémon der Mastermind sein, so müsste man einen Weg der Kommunikation finden, am wahrscheinlichsten Gehirnwäsche. Zugegeben, nicht der kreativste Weg, aber zumindest könnte man die Ziele des bösen Pokémon als weniger unverständlich darstellen als Ultra-Necrozma, da es dann immerhin sprechen kann. Ansonsten verweise ich auf das unter Duscarios Zitat Gesagte.

    Ugh, warum Team Rocket? Das ist so falsch. Die hatten noch nie was mit Crypto-Pokémon zu tun. Wurden wahrscheinlich eh nur wegen Marketing gewählt, weil sie aus irgendeinem bescheuerten Grund auch noch Fans haben.

    Ja und weil kein Casual - die Hauptzielgruppe von GO - Team Crypto kennt (oder irgendein anderes böses Team außer Team Rocket).


    Im Englischen heißen die Pokémon zwar "Shadow Pokémon", aber der Begriff "Crypto-Pokémon" habe ich im Deutschen noch nirgendwo diesbezüglich gelesen. Es ist mehr als klar, dass die Sache mit den "bösen" Pokémon und der "Erlösung" daran angelehnt ist, allerdings scheint man diesen Ausdruck hierzulande zu vermeiden, um möglichst wenig Assoziationen zu den Gamecube-Titeln hervorzurufen. Es wäre auch schon sehr komisch, Crypto-Pokémon als solche zu benennen, wenn Team Crypto gar nichts damit zu tun hat.

    Snip

    Stimmt, das hatte ich vergessen, Mea culpa


    Trotzdem fehlt es den aktuellen Games sehr an Endgame-content. Vielleicht ist das wieder die Nostalgie, aber ich habe das Gefühl, in den "alten" Spielen hatte ich nach dem Abspann viel mehr zu tun

    In S/US bin ich bei 70 Spielstunden und hab nichts mehr mit dem Spiel vor. Das ist Tiefrekord bei mir in Punkto Pokémon.

    Dahingehend gebe ich dir ja auch völlig Recht. Es fehlt definitiv Postgame-Content, die Langzeitmotivation erfordern.

    Allerdings passt dies zur TPCs/GFs aktueller Politik, immer nur den Weg mit dem geringsten Widerstand aka Aufwand zu gehen. Postgame ist ja grundsätzlich optional. Und warum Zeit in Features investieren, wenn ohnehin nur ein Teil der Spiel sich damit auseinandersetzt, wird sich GF womöglich denken. Besonders in OR/AS wurde mal mehr und mal weniger subtil deutlich, dass fakultative Features wie die Safari-Zone, die Kampfzone, das Beerenmix-Spiel oder auch das Rätselhaus gekürzt oder gar ganz gestrichen wurden. Man macht halt nur das mindeste und selbst das ist nicht immer gewährleistet. :verysad:


    Apropos Lets Go: Das hat doch einen einfachen Schwierigkeitsgrad oder? ^^"

    Let's Go wird auch von den meisten vorgenannten Persönlichkeiten als einfach angesehen, wobei Domi dem Spiel bei einigen Stellen und Trainern tatsächlich Schwierigkeit zumisst, bei Mewtu ist er z. B. auch Gameover gegangen (komisch, aber bei US/UM überhaupt nicht :unsure:)

    Ich selbst hatte außer bei Rot überhaupt keine Schwierigkeit mit dem Spiel. Wobei ich sagen würde, dass Let's Go, was Trainer betrifft härter ist als Gen 1 und FR/BG, da es in LGPE zusätzliche Trainer in Form von Trainercoaches gibt, die spürbar stärker sind als normale Trainer. Aber dies wird durch den völlig overpowerten Starter kompensiert. Ich kann dich also beruhigen. Viele in der Community teilen deine Meinung zur niedrigen Schwierigkeit von LGPE.^^

    Domtendo spielt ja derzeit auch wieder Diamant. Auch wenn man Diamant mit den aktuellen Pokémon-Spielen vergleicht, merkt man, dass die "alten" Pokémon-Spiele deutlich "schwerer" waren als die heutigen und auch mehr Umfang im Postgame besaßen.

    "Schwerer" in Anführungszeichen trifft es eigentlich ganz gut. Denn gerade in seinem Projekt sieht man, wie unendlich anspruchslos zum Beispiel Arenaleiter und Levelkurve in Gen 4 sind. Domi hat sogar seine Meinung zum Spiel, was die "Schwierigkeit" angeht teils revidiert, da er von der extrem geringen Levelkurve im Early- und Midgame enttäuscht war und sie damals als härter empfunden hat. Erst gegen Ende ca. Storyfinale nimmt die Levelkurve an Fahrt auf. Davor aber muss er sich selbst fast schon Challenges auferlegen, um das Spiel auch nur halbwegs interessant zu machen, trotz Nuzlocke, trotz Randomizer...

    Schaut man sich diverse LPs zu Ultra Sonne und Ultra Mond an, zum Beispiel von RubinNischara, Sephiron, LetsPlayMarkus oder auch sogar von Domtendo, so loben sie allesamt den fordernden Schwierigkeitsgrad der Games, erstere drei sind trotz langjähriger Pokémon-Erfahrung mehrmals (!) Gameover gegangen, Was Sonne/Mond betrifft sind Domi und sogar Suishomaru, der für seine Competitive-Erfahrung bekannt war, bei Anabel und Bromley im Postgame Gameover gegangen. Bei Bromley ist das nicht allzu überraschend, da er auf allen seinen Pokémon - auch schon in der Hauptstory - maximierte Stats hat, was vor Gen 7 noch nie vorkam, nicht einmal bei Top 4 und Champ. Suishomaru ist auch in US/UM trotz mehrerer Stahl-Pokémon fast bei Herrscher-Bandelby down gegangen und wurde auch von seiner Freundin (?) vor dem Kampf gewarnt. Letztlich hat es Sui dann in der ebenso fordernd aufgebauten Team-Rainbow-Rocket-Episode erwischt, wo er von Zyrus plattgemacht wurde.

    Schon irgendwie komisch, wenn viele namhafte Nintendo/Pokémon-LPer bei So/Mo/US/UM Gameover gehen. Im Falle von LetsPlayMarkus und RubinNischara sind diese sogar in ihrem So/Mo-LP und später auch in US/UM Gameover gegangen.


    Einige der genannten Persönlichkeiten haben auch - gerade deswegen - angegeben, dass sie schon seit vielen Jahren nicht mehr so viele Probleme bei einem Pokémon-Spiel hatten wie jetzt, geschweige denn Gameover gegangen sind, und teils die Herrscher sogar als unfair (FulltimeGames mal in einem Kritikvideo) oder frustrierend ansehen, von Ultra-Necrozma ganz abgesehen, da die Aburdität dieses Kampfes allgemeiner Konsens in der Community ist. Dies lässt sich auch ganz gut auf Youtube in der Kommentarsektion verfolgen, wenn man mal "Ultra Necrozma Theme" googelt. Nicht die Musik selbst dominiert die Sektion, sondern wie lächerlich schwer der Kampf war und ihn extrem viele ohne entsprechende Vorbereitung im First Try nicht schaffen konnten. Etwas, was selbst nicht einmal bei Cynthia oder anderen nostalgisch-pseudo-anspruchsvollen Kämpfen der Fall war.


    Also so viel zu: Die Pokémon-Spiele sind heutzutage keine Herausforderung mehr.^^


    Wenn du persönlich keine Probleme mit den Games hattest, ist das okay. Aber bitte nicht verallgemeinern. Wie dargelegt gibt es alleine schon unter den bekannten Pokémon-LPern genug Spieler, die Probleme mit den Alola-Games hatten, insbesondere bei den Herrscher-Kämpfen und eben nicht nur bei dem einmaligen U-Necrozma-Battle. :)

    Vor allem scheinen ja die Dynamaxing-Pokémon (im Vergleich zu Mega-Entwicklungen) einfach absurd überpowert zu sein. Ein Mega-Pokémon kannst du entweder mit einem anderen Mega-Pokémon, einem anderen starken Pokémon oder (seit der VII. Generation) mit einer Z-Attacke kontern.
    Jetzt bleibt dir keine andere Wahl, als ein Dynamax-Pokémon mit einem Dynamax-Pokémon auszukontern.

    Wir wissen noch nicht alle über das Dynamaxing. Wie Clover Jade gerade aufgezeigt hat, gibt es auch noch das kuriose Dynamax-Level. Zudem sind Dynamax-Pokémon nicht so op, wie es den Anschein macht. Denn anders als Mega-Entwicklungen, die durch das ganze gegnerische Team stampfen können, wenn richtiger Set-Up betrieben wird, halten die Dynamax-Formen nur für drei Runden. Offenbar verliert Dynamax auch beim Tausch seine Wirkung, wenn ich das von mir kritisierte Video inhaltlich richtig verstanden habe. Und da Online sehr viel getauscht wird, würde das Dynamaxing zumindest competitive auch noch einmal unhandlicher machen. Zudem werden auch nur die KP erhöht. Auf mich macht das Feature tatsächlich einen sehr gebalanceten Eindruck.

    Die neuen Attacken der Dynamax-Pokémon können auch viel Taktik-Spielraum entfalten, je nachdem welche Effekte sie entfalten.


    Wie taktisch das Feature letztlich wird, lässt sich Stand jetzt durch Trailer und Demos nicht erschließen. Dies kann uns nur der tatsächliche Release der Games verraten.

    Hier mal die Meinung von jemandem, der das Spiel gespielt hat, und bei dem man merkt, dass er auch wirklich will, dass die Spiele gut wären:



    Aber leider klingen die Spiele nur noch schlechter als eh schon.

    Uff... Da wurde aber ein ziemlich schlechtes Video zu dem Thema verlinkt.


    Hier hat jemand objektive und subjektive Kriterien wild miteinander vermischt und hat sich in seinem Hass gegenüber diesen Spielen noch mehr hineingesteigert.


    Dass er den Soundtrack "schlecht" findet, ist erst einmal sein Problem und kein Problem von Gamefreaks oder TPCs Minimalpolitik und auch nicht darauf abzuwälzen. Ich fand zu Beginn die X/Y-Arenaleiter-Theme unendlich schrecklich, fand sie aber bei wiederholtem Hören dann doch irgendwie ansprechend. Ähnlich wie mit neuen Pokémon-Designs ist das reine Geschmacksfrage und/oder Gewöhnungssache. In der Vergangenheit wurden neue Themes oft beim ersten Mal hören als katastrophal, langweilig oder "unpassend" empfunden, daran gewöhnt hat man sich dann trotzdem.

    Wir haben uns mit dem m. M. n. fürchterlichen Sinnoh-OST abfinden können, dann werden wir auch den ST/SD-OST überstehen. Letztlich eine Frage des individuellen Musik-Geschmacks.

    Dass der Arena-Soundtrack so klingt wie zuvor liegt wohl daran, dass die Arenen grundsätzlich fast immer nur eine geremixte Version einer einzigen Theme aufweisen. Dass man sich nicht für eine völlig neue Theme entschieden hat, ist damit zu erklären, dass man die Arenen als wiederkehrendes Feature zelebrieren möchte und altes "Arena-Feeling" vermitteln möchte.


    Apropos Arenen: Der "Kritikpunkt", dass doch die Arenen wie immer sind, während Alola immerhin originäre Inselprüfungen hat, ist leider auch ein erzwungener Kritikpunkt.

    Als die Arenen angekündigt wurden, herrschte in der Community große Erleichterung, weil sich ein ganz großer Teil der Fans diese zurückwünschten, was auch letztlich passiert ist. Inselwanderschaft wurde von vielen kritisiert und nicht gemocht, sodass die Rückkehr der "altbekannten Arenen" nachdrücklich gefordert wurde. Dies nun plötzlich als Kritikpunkt auszulegen, zeigt leider, dass der Youtuber schon längst nicht mehr neutral an die Games herangeht und geradezu nur Punkte sucht, um seine Wut weiter zu entladen.


    Davon abgesehen bezog sich die Demo offensichtlich nur auf die Arenen und das Dynamaxing. Dass andere Gameplay-Features, die der Youtuber vermisst, nicht gezeigt werden, ist logisch. Schließlich wurden sie noch nicht angekündigt. Bis November ist noch viel Zeit und (Giga-)Dynamax wird wohl nicht das einzige sein, was ST/SD von anderen Hauptspielen unterscheidet. Jetzt schon den Mangel an neuen Features zu kritisieren ist viel zu früh, um nicht zu sagen unverständlich. Schließlich werden Infos zu den neuen Games immer erst nach und nach bekannt.


    Ich weiß, es ist "cool" sich über alles Erdenkliche in ST/SD aufzuregen und es gibt in der Tat auch genug Dinge, bei denen die Aufregung berechtigt ist, jedoch wäre bessere Differenzierung angebracht.

    Objektive Kriterien wie übertragene Animationen und Modelle oder schlechte Performance wie Lagging sollten schon von individuellem Geschmack, was Musik betrifft, eigene Erwartungen an Arenaherausforderungen getrennt werden, insbesondere wenn im Thumbnail verallgemeinernd "worse than WE feared" steht, obwohl man eigentlich nur sich selbst meint.


    Es gibt zu dem Thema definitiv bessere Videos, die nicht so einseitig polarisierend sind.

    Verstehe ich das richtig, dass, wenn du sagst, dass eine Entscheidung FÜR DICH das beste ist, heißt das zwangsläufig, dass die Entscheidung FÜR ALLE das beste ist?

    Auch wenn das das völlig verquer klingt, so bin ich von dieser Argumentation wenig überrascht. Denn auf Youtube und Twitter wird oft mit dem Schluss-von-sich-auf-andere argumentiert, um die Nationaldex-Entscheidungen von Gamefreak zu verteidigen. Jeder Kommentar und jedes Video, die begründen wollten, warum die Kritik der Fans unberechtigt ist bzw. die ganze Bewegung unsinnig ist, beginnt von einem Standpunkt aus, dass einem selbst die Änderungen völlig gleichgültig sind. Das ist stets die Ausgangslage. Dann wird erklärt, warum einem das nicht tangiert. Meistens, weil der individuelle Spielstil nichts mit Lieblings-Pokémon, (Living) Pokédex, CP zu tun hat und man ohne trotzdem viel Spaß mit den Games hat, zumal man selbst ohnehin eher die neuen Pokémon benutzt.

    Auffallend ist, dass nicht versucht wird, inhaltlich das Positive dieser Entscheidung zu begründen bzw. den Nutzen daraus, sondern nur, warum es einem selbst egal ist. Und dann kommt das Unverschämte: Es werden Forderungen gemacht, warum denn nicht auch andere auf die Pokémon verzichten können und sich stattdessen den existierenden Pokémon zuwenden. Mit anderen Worten: "Warum spielt ihr die Games nicht so wie ICH?" Der individuelle Spielstil wird verallgemeinert und am Ende hallt nur die empathielose Botschaft wider, dass die Fans doch gefälligst aufhören sollen, wegen jeder Kleinigkeit einen Aufstand zu machen.


    Man müsste meinen, solche Leute wären absolute Ausnahmen, aber tatsächlich gibt es aktuell zahlreiche Fans, die aus nicht erklärbaren Gründen Gamefreak und TPC verteidigen, gleichzeitig sich über Kritiker lustig machen.

    Nun: Jetzt haben einige noch gut lachen. Ich bin gespannt, wie lustig die Community die Sache dann findet, wenn die langersehnten, heiligen Sinnoh-Remakes mit der gleichen minimalistischen Einstellung gezeigt werden.

    Viele denken nicht weiter als einen Schritt. Wenn diesmal alles von der Fanbase durchgewunken wird, dann gibt es keinen Grund für TPC und GF, sich in Zukunft zu verbessern und wir können die Qualität der Remakes jetzt schon zu Grabe tragen.

    Ich sagte ja nicht, dass die Qualität hochwertig ist, sondern nur, was nach aktuellem Informationsstand bekannt ist. Und der ist, dass alle Modelle von Neuem entwickelt wurden.


    Das mag überraschend oder gar schockierend für einige sein, allerdings ist das der Stand der Dinge.

    Die Modelle (also die "Skelette") und die Animationen sind immer noch dieselben, das einzige, was sie neu machen müssen, sind die Texturen, die müssen hoch skaliert werden.
    Das haben sie aber bereits vom Wechsel Generation VI zu VII gemacht und auch bei Let's Go.

    Eben nicht.


    In einem (japanischen) Interview mit Famitsu wurde klar, dass die Modelle von Grund auf neu erstellt worden sind und nicht nur hochskalliert worden sind.




    Dieses eingefügte Bild stammt vom Twitteruser XenoChu (https://twitter.com/XenoChu/status/1149840551702925312) und Joe Merrick von Serebii hat selbst unter Verweis auf diesen Tweet bestätigt, dass es wohl so ist, dass die Entwickler die Modelle völlig von Neuem erschaffen haben. Warum das so ist, scheint nicht beantwortet worden zu sein.



    Ich bin überrascht, dass das noch nicht hierher angekommen ist, da dieser Tweet doch ziemlich viral gegangen ist.

    Ich sagte ja nicht, dass die Qualität hochwertig ist, sondern nur, was nach aktuellem Informationsstand bekannt ist. Und der ist, dass alle Modelle von Neuem entwickelt wurden.


    Das mag überraschend oder gar schockierend für einige sein, allerdings ist das der Stand der Dinge.

    Naja selbst wenn die (dickgedruckten) Sachen mitgezählt werden, was sind schon 3 Wochen verteilt auf 3 Jahre ? absolut nichts. Nicht zu vergessen das der Student alles von Grundauf neu gemacht hat und GF sogar einfach alles vom 3DS Kopiert hat. Da fragt man sich immer mehr was wohl der wahre Grund fürs fehlen ist. Fehlende Zeit wird immer Unrealistischer.

    Gamefreak hat aber auch alles von Grund auf neu gemacht und eben nicht einfach mal im Copy und Paste Stil alles eins zu eins auf die Switch übertragen.


    Das mit den Mons hab ich im Übrigen auch bemerkt. Ich glaube tatsächlich nicht das sowas wie Voltilamm im Spiel enthalten sein wird, weil eben Wolly jetzt da ist und zwei Schaf Pokemon wäre ja Schwachsinn, nicht wahr?

    Habe da irgendwie Sorge wie sie Generation 9 handeln werden, sollte diese irgendwann erscheinen. Wollen die da noch mehr Mons erfinden, die Alte ersetzen?

    Ich weiß nicht, warum so viele meinen, die neuen Pokémon würden die alten ersetzen wollen. Davon wurde aus offizieller Seite nichts gesagt und der aktuelle Stand des Pokédexes unterstützt diese These auch nicht.

    Wir haben Pokusan und dennoch Flauschling sowie Sabbaione in Gen 8. Zwei Entwicklungsreihen, die einander so ähnlich sind, dass man hier fast schon von Splitentwicklungen ausgehen könnte. Wir haben Voldi, einen Elektrohund und doch blieben uns Frizelblitz und Voltenso erhalten, obwohl sie die einzigen anderen Elektrohunde sind.

    Klonkett wurde häufig mit Kiesling verglichen und nichtsdestotrotz ist die Entwicklungsreihe von Kiesling im Galar-Dex.

    Ebenso existieren Scoppel und Hopplo zur selben Zeit im selben Dex.

    Ich kann mir zwar auch vorstellen, dass Wolly so prägend für die Kultur Galars ist, dass man keine anderen Schafe daneben haben möchte, allerdings sehe ich aktuell nicht, dass Pokémon ersetzt werden sollen, nur weil einige alte fehlen werden.

    Aaaaalsoooo... Welches Semester stellt sich freiwillig zur Verfügung dieses Franchise zu retten und viele Millionen Fans weltweit glücklich zu machen? :biggrin:


    Nein, jetzt im Ernst: Schild und Schwert werden nicht erst seit zwei Monaten entwickelt. Man weiß bereits seit Jahren, dass es immer und immer mehr mehr Pokémon werden und neue Modelle und Animationen beim Wechsel auf die Switch erwartet und notwendig werden. Auch wenn GF dies alles nicht stemmen kann, so hätte man sich rechtzeitig darum bemühen sollen Outsourcing anzustrengen, oder Extrazeug wie die Dynamaximierung für notwendige Inhalte aufgegeben. Man führt nicht die Kür auf, wenn man die Pflicht nicht beherrscht.


    Oder wenn ich eine Klausur oder Hausarbeit schreibe und alle meine zeitlichen Ressourcen für die Zusatzaufgabe verpulvere und die wichtigen Hauptaufgaben unbeantwortet lasse, dann kann ich nicht ernsthaft erwarten, dass mich der Korrekturassistent bestehen lässt.


    Generell ist das Thema Priorität etwas, was mich schon lange bei GF stört. Für jeden unsinnigen Krimskrams ist mehr als genug Zeit, aber gerade für das, was die Fans sehen wollen oder notwendige Verbesserungen an Vorgängerspielen fehlt natürlich die Entwicklungszeit. :rolleyes: