Beiträge von Marc27

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    Sheinux musterte den Ameisenlöwen welcher ihn anstarrte. Er hatte diese Art bereits in seiner vorherigen Reise mit Leon gesehen. Dieses Knacklion schien dem Elektropokémon jedoch etwas unruhig, zumindest bis es von seinem Trainer gestreichelt wurde.

    Leon nickte dem rothaarigen Trainer entgegen als sich dieser vorstellte. John hatte interessante Pokémon, an sich kannte Leon die drei Arten auch ein wenig. Allerdings bezog es sich bei Digda auf die "normale" Variante, von regionsspezifischen Pokémon wusste der Blondschopf nicht allzu viel. Er wunderte sich was es wohl mit den Locken des sonst Boden-Pokémon auf sich hatte.

    Als der junge Mann mit den Sommersprossen die Bibliothek ansprach antwortete Noé und Leon wusste nicht was er noch groß ergänzen könnte. Vorerst wollte er das eingepackte Buch nicht zeigen, man sagt ja der Täter kehrt immer zum Tatort zurück. Er konnte jedoch etwas auf seine Theorien eingehen:„ Da dies bei allen Büchern die wir gefunden haben so war würde ich behaupten, dass dies kein Zufall ist. Die einzige Frage wäre nur ob die Tat in der letzten Nacht, kurz davor oder noch länger davor begangen wurde.“


    Leon bemerkte erst nicht wie ein weiterer Mann im schwarzbraunen Mantel sich vor Noé verbeugte. Als dieser jedoch neben der leicht übertriebenen Geste zu sprechen begann schossen Leon viele Fragen durch den Kopf und ein leichtes Grinsen der Schadenfreude breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er hatte Noé zwar erst vor einigen Minuten kennengelernt, aber trotzdem fand er es unterhaltsam wie sie jetzt den Hof gemacht bekam. Einige dumme Sprüche kreuzten auch Leons Gedanken: Ich kann auch einen auf langen Namen machen, Ich bin nämlich Leon Skye aus Jubelstadt in der Sinnoh Region, Erster meines Namens. Er ließ diese Gedanken jedoch recht schnell wieder verschwinden, vielleicht war der Mann mit den dunkelblonden Haaren ja bewandert im Verführen von Frauen.

    Leon war leicht überrascht als Noé so gelassen reagierte, vielleicht war diese mittelalterliche Anmache ja effizient? Sie gab nun auch Preis, dass sie eine Reporterin war. Das erklärte wohl ihren professionellen Look.

    Plötzlich kam noch eine junge Frau hinzu. Sie und Noé kannten sich wohl, wobei die langhaarige Blondine einen Eindruck vermittelte als hätte sie die letzte Nacht sehr mitgenommen, nicht nur wegen dem Verband sondern auch von ihrer Erscheinung und Mimik aus.


    Bevor Leon sich weitere Gedanken machen konnte tauchte wie aus dem nichts noch jemand auf. Diesmal war es ein junger Mann, der mit seinen dunkeltürkisen Haaren leicht auffiel. Seine Frisur schien jedoch recht normal. Leon wusste nicht was er von der Begrüßung des jungen Mannes halten sollte und nickte ihm entgegen. Als sich einer der bereits Anwesenden zu Wort meldete und seine Abneigung zum Diebstahl äußerte stimmte Leon in Gedanken komplett zu. Als der Blauäugige dann aber von den legendären Wesen sprach war Leon noch aufmerksamer als zuvor. „Yvetal und Xerneas... und noch ein drittes. Also ich konnte zwei Pokémon auf jeden Fall letzte Nacht mehr oder weniger erkennen. Ich hab auch ein grünes Licht gesehen, ob das vielleicht von dem dritten dann gestammt hat?“


    Sheinux bemerkte wie das Insekt sich ihm näherte und schaute vorsichtig was dieses tat. Als es dann nur Hallo sagte entspannten Sheinux Muskel leicht, wobei es stets eine Ladung parat hatte. Auch wenn das Käferpokémon größer war ließ Sheinux sich dadurch nicht einschüchtern und antwortete diesem:„Shei-nux“.(“Hallo, ist etwas?“)


    Leon hatte das sich nähernde Bluzuk zwar bemerkt, ihm aber wenig Beachtung geschenkt da er dessen Trainer weiterhin beobachtete. Nach seinem Auftritt Noé gegenüber kam der jetzige gegenüber der eben aufgetauchten Dame weniger überraschend, wobei er jedoch kurz seine Meinung zu dem Diebstahl-Thema abgab während er seinen Rucksack durchsuchte. Irgendwie fand Leon, dass ein solch großer Rucksack mit Camoumuster unpassend für ihn schien. Vielleicht war es ja nur Einbildung durch die, je nach Perspektive, geschickten Avancen in Richtung der anwesenden Damen. Leon schaute amüsiert zu wie Melchior weitermachte. Als dieser dann sagte sein Fachgebiet seien Käferpokémon konnte sich Leon ein erneutes Grinsen nicht verkneifen. Nachdem der Mann mit den Locken sich an die Gruppe gewandt hatte ergriff Leon zuerst die Möglichkeit was zu sagen.

    „Ich weiß, dass das Pokémon Center am südlichen Ring noch intakt ist. Jedoch ist da recht viel Betrieb durch die vielen verletzten Menschen und Pokémon. Von dem Labor des Professors weiß ich allerdings nichts, Nichtmal wo es sich befindet. Ich weiß nur, dass die meisten äußeren Gebäude noch recht intakt sind in Anbetracht der letzten Nacht.“


    OT: Kuraudo Leon ist weiterhin aufmerksam dabei und Sheinux begegnet Luna mit seiner angriffslustigen Art. :D

    Während Noé von ihrem Koffer sprach konnte Leon nur lächelnd den Kopf schütteln. Innerlich war er jedoch schon etwas erleichtert, dass er es meistens schaffte eine Ordnung beizubehalten um seine Sachen wiederzufinden. Vielleicht hatte er ja nur ein glückliches Händchen dafür. Wobei sein Rucksack genug Platz und verschiedene Fächer bot um seine Sachen sortiert zu verstauen.

    Nach ihrer Zustimmung nahm er das Buch welches er ihr vorhin hingestreckt hatte und verstaute es ebenfalls in einem kleinen Fach seines Rucksacks. Er betrachtete selbst noch einmal die herausgerissenen Seiten davor und fragte sich was es damit auf sich hat. Während Noé ihren vorherigen Eingang suchte musterte Leon noch etwas die leicht zerfallene Bibliothek. In dem aktuellen Zustand hätte man problemlos unbemerkt hinein gekonnt, vor allem mit den wenigen Menschen die lebendig und bei halbwegs guter Gesundheit sind. Er konnte sich jedoch nicht festlegen ob die Tat eher vor letzter Nacht oder danach begangen wurde. Weitere Informationen würde es wohl hier auch keine mehr geben. Mit einem innerlichen Seufzen fokussierte sich Leon wieder auf seine neue Bekannte welche mittlerweile leicht voraus war durch ihre erhöhte Beschleunigung.


    Jetzt erst bemerkte Leon die drei jungen Männer und Pokémon die vermutlich zu ihnen gehörten. Sheinux blieb dicht an Leons linkem Bein, unwissend ob es jetzt wachsamer sein sollte oder nicht. Es spürte nichts böses, wollte aber trotzdem nicht gleich die Vorsicht fallen lassen. Leon wiederum hörte Noé erstmal aufmerksam zu und dachte es wäre wohl nur fair sich selbst danach ebenfalls vorzustellen. „Guten Tag, freut mich so viele lebendige und heile Menschen und Pokémon auf einem Fleck zu sehen. Ich bin Leon.“

    „Wer wäre ich im Weg einer wissbegierigen, jungen Dame zu stehen? Des Weiteren hast du ja draußen noch deine beiden Garden, die dir helfen könnten.“ Als Noé dann ihre Handtasche zeigte schaute Leon erstmal kurz mit großen Augen und schüttelte dann den Kopf. Sheinux hingegen musterte die Handtasche und meldete sich zu Wort:„Shei-Sheinux!“ Er mochte es sich in Taschen zu legen und dann dort zu rasten. Früher hatte er es öfters bei Leons älterer Schwester Lara gemacht. Leon überlegte kurz ob seine kommende Aussage nicht schädlich für seine Gesundheit sein konnte, aber er hatte jetzt schon begonnen offen und direkt zu reden. Jetzt gab es kein Zurück mehr. „Ich werde nie verstehen wie Frauen mit ihren Handtaschen und der Ordnung in diesen klar kommen, habe aber Respekt davor. Ich könnte es nicht.“ Der Blondschopf musste selbst daraufhin lachen.

    Die Tatsache, dass gezielt Seiten herausgerissen wurden schien Leon jedoch sehr suspekt. Er konnte über keine sinnvolle Erklärung nachdenken außer Vertuschung von etwas. Es stellte sich nur die Frage ob es mit letzter Nacht zu tun hat oder nicht. Die Seiten könnten ja schon länger fehlen. Nach einigen Momenten in Gedanken sprach er dann wieder:„Ich würde vielleicht vorschlagen eines dieser Bücher mitzunehmen um es im Hinterkopf zu behalten. Kann ja nicht schaden. Bei dem Zustand der Stadt wird es auf ein Buch mehr oder weniger hier nicht ankommen und Wissbegierde ist ja schließlich keine Straftat.“ Nachdem ernsteren Thema lächelte Leon wieder und fuhr fort:„Wir sollten vielleicht zum Eingang gehen, damit deine Leibwächter sich nicht noch einsam fühlen.“


    OT: Mit dem Buch mitnehmen war jetzt ein spontaner Gedanke, des müsste dann noch bei der Leitung nachgefragt werden.

    Sheinux schreckte leicht zurück als das Buch plötzlich auf den Boden klatschte während Leon nur kurz leicht verwundert sein Gegenüber anblickte. Er wollte sie schließlich ja nicht erschrecken oder derleichen. Als der Name Picochilla fiel gab er Leon auch das Gefühl der Bekanntheit, er sollte ihn sich vielleicht jetzt mal merken. Das sie es in Einall getroffen hat ergibt wohl Sinn, schließlich stammt das Pokémon aus dieser Region. Es wäre aber sicherlich interessant zu hören wie sie es getroffen hat, natürlich unter etwas anderen Umständen.

    Als sie sich als Noé vorstellte und zuvor einen rapiden Blick gen Bücher geworfen hatte wurde Leon doch etwas neugieriger. Er hob das zuvor gefallene Buch hoch und hielt es ihr entgegen. „Wenn man draußen die Bücher fallen hört könnte man glatt denken du wolltest sie mitgehen lassen und hättest was in der Eile fallen gelassen.“ Mit einem leichten Grinsen im Gesicht fuhr er mit dem Wichtigeren fort. „Hast du denn etwas Interessantes herausgefunden? Bei dem Thema der Regale hier vermute ich mal etwas Aufklärung über die vergangene Nacht, oder? Dann wäre es ja auf keinen Fall egal.“ Als er fertig war bemerkte er selbst, dass er mit ihr redete wie mit seinen Geschwistern wenn sie etwas ausgeheckt hatten. Er sollte wohl etwas höflicher mit der jungen Dame sein.


    Dann stellt sich jetzt die Frage wie viele Powerbanks hat Noé immer bei sich? ^^

    Leon stand in einem Zustand des Schocks vor den Trümmern des Prismaturms bis ein Hilfeschrei aus einigen Metern Entfernung ihn heraus riss. Der Schrei führte ihn zu einem Mann, etwa Mitte 30, der unter einem größeren Stein eingeklemmt wurde.

    „Halten sie durch, ich helfe ihnen!“ Als Reaktion bekam er nur etwas unverständliches was die Erschöpfung des Mannes aufzeigte. Zuerst packte der junge Blondschopf selbst an und versuchte diese Steinplatte anzuheben damit der Mann hinauskrabeln kann. Er schaffte es leider nur sie wenig anzuheben und der Mann schien nicht mehr über die Kraft zu verfügen sich da rauszuzwängen. „Verdammt, dann eben anders.“

    Leon griff nach seinem zweiten Pokéball und rief Kindwurm heraus. Dieses war leicht erschreckt über die Umstände und blickte verwirrt im Kreis umher. „Kindwurm, sei so lieb und hilf mir den Mann hier zu befreien indem du ein paar deiner tollen Kopfstöße nutzt, okay?“ Immer noch sichtbar verwirrt ging das Kindwurm einige Schritte zurück um einen kleinen Anlauf zu haben. Leon richtete sich währenddessen wieder an den eingeklemmten Mann:„Halten sie sich die Augen zu, wir werden hier gleich viele kleine Trümmersteine haben.“ Wäre die Situation entspannter hätte er sogar grinsen können.

    „Ki-Kind!“, mit diesem Schrei rannte das kleine Drachenpokémon mit seinem gestählten Haupt auf die Trümmer zu und diese zerfielen in kleine Stücke bei dem Aufprall. Leon half dem Mann auf, legte seinen rechten Arm über die eigenen Schultern und orientierte sich Richtung Süd-Ring um ihn dort im Pokémon Center bei Schwester Joy abzusetzen, auch wenn sie wahrscheinlich so schon die Hände voll zu tun hatte. Ein leises „Danke“ ertönte. „Gerne, aber sparen sie sich ihre Energie lieber, sodass sie bei Bewusstsein bleiben können. Gute Arbeit Kindwurm, ich erkläre dir die Situation später.“ Er rief Kindwurm zurück und ging los.

    Nachdem Leon den Mann abgesetzt hatte und ihm versichert wurde, dass man sich um ihn kümmere, nahm er sein übriges Gepäck und verließ das Center wieder.


    Bei der nächstbesten noch ganzen Bank saß sich Leon hin und rief seine zwei Pokémon heraus. Diesmal blickte Sheinux entsetzt umher und Kindwurm blickte nur erwartungsvoll zu seinem Trainer. Leon seufzte und ging in seinen Gedanken erneut über die Geschehnisse der letzten Nacht. „Was zur Hölle ist nur hier los?“ Er reflektierte noch einige Augenblicke bis er schließlich seinen Reiserucksack zu sich griff und ihn öffnete. Er nahm zwei der Futternäpfen für seine Pokémon hervor und legte beide vor sich auf den Boden. Dann holte er noch das Futter raus,füllte die Näpfe und wand sich an seine Gefährten. „Also, dann esst und ich klär euch auf... Dem Schein nach haben sich sehr große und sehr starke Pokémon im Zentrum der Stadt während der letzten Nacht bekämpft. Die daraus entstandene Zerstörung könnt ihr ja sehen. Ich bin mir nicht sicher aber ich vermute ein drittes Pokémon welches ein Licht von sich ausstrahlte hat den Kampf beendet. Ich glaube das sind die aktuellen Umstände...“

    Die beiden Pokémon leerten ihre Näpfe und gaben sonst keine größeren Töne von sich. Sie wussten selbst nicht genau was sie sagen sollten. Leon verstaute die Futternäpfe wieder in seinem Rucksack und nahm ein Desinfizier-Spray und ein Taschentuch hervor. Er kümmerte sich kurz um seine Verletzung an der Stirn und verstaute sein Gepäck wieder. Dann stand er auf und legte den Rucksack an. „Sheinux und ich werden uns dann erstmal noch etwas umschauen, vielleicht braucht noch jemand unsere Hilfe. Du kannst dich erstmal ausruhen, Kindwurm.“ Beide nickten und Leon rief den kleinen Drachen zurück. Wegen seiner impulsiven Art empfand Leon es als sicherer ihn nicht dauerhaft in Städten außerhalb des Balles zu haben.


    Leon spazierte durch die Überreste der Stadt und schaute sich um ob, außer den versteinerten Menschen und Pokémon, jemand Hilfe brauchen könnte. Sheinux ging neben seinem Trainer umher und bedauerte es, dass der schöne Turm nun nicht mehr Licht ins Dunkle bringen konnte. Erst nach einer Weile bemerkte Leon zwei Pokémon vor einem Gebäude, das auch schon bessere Tage gesehen hat. Es schien wohl die Bibliothek der Stadt zu sein. Als er den Eingang erreichte erkannte er eines der Pokémon als Wiesor und das andere erinnerte ihn an seine Recherchen der Einall Region. Ihm fiel der Name jedoch nicht ein. Sheinux begrüßte beide mit einem kurzen „Nux“, blieb aber neben seinem Trainer stehen. Leon kniete sich vor beiden hin, lächelte sie freundlich an und sprach:„ Hey ihr zwei Niedlichen. Wartet ihr etwas auf euren Trainer der in dem Gebäude hier ist? Ich gehe mal kurz nachschauen.“ Leon wusste nicht wieso er jetzt eine rhetorische Frage stellte aber er erhob sich wieder.

    Sheinux folgte seinem Trainer in das alte Gebäude hinein. Für ein Tempel an Wissen sah es weder elegant noch sonst intellektuell fordernd innerhalb der Bibliothek aus, aber so lange die wichtigen Bücher noch intakt waren konnte man wohl darüber hinweg sehen. In der Hoffnung, dass die beiden Pokémon nicht auf einen versteinerten oder unter Trümmern begrabenen Trainer warteten schritt Leon durch das leere Gebäude und schaute zwischen die Regale bis er schließlich jemanden bei den Mythen entdeckte. Er näherte sich der jungen Frau mit Sheinux welches ihm nach wie vor folgte. „Hey, sag mal gehören die beiden niedlichen Pokémon beim Eingang etwas zu dir? Das eine ist ein Wiesor, der Name des anderen ist mir leider entfallen. Nach letzter Nacht will ich lieber überprüfen, dass ihr Trainer noch in der Nähe ist und bei guter Gesundheit. Ach und ich bin Leon und dies ist mein Partner Sheinux.“ Sheinux nickte der Dame entgegen.

    Leon musterte sie noch etwas und ihm kam der Gedanke, dass sie vielleicht etwas suchte. Sie schien mehr oder weniger im gleichen Alter zu sein und vermittelte allgemein einen gebildeten Eindruck mit ihrem professionellen Look. „Tut mir übrigens leid falls ich dich bei deiner Suche hier störe“, fügte der Blauäugige mit einem leichten Grinsen noch hinzu.

    Die Bekanntschaft mit Laken freute Leon, vor allem der bevorstehende Kampf am nächsten Morgen. Da es ihm jedoch langsam etwas zu laut beim zentralen Plaza wurde begab er sich in Richtung Cyan-Plaza. Dieser war nicht nur eine Verbindung zwischen dem Zentrum und dem Südring, sondern war sein Ausgang am Südring noch sehr nahe am dort befindlichen Pokémon Center.

    Dort angekommen bemerkte der Blondschopf eine unerwartete stille Umgebung. Nachdem er sich kurz umgeschaut hatte erkannte er, dass hier wohl keine Stände, Läden oder sonstiges waren. Es war einfach nur ein kleines Plaza mit einer Grünfläche und Sitzbänken drumherum. Leicht verwundert durch die immer noch andauernde Stille saß er sich erst einmal auf eine Bank und richtete seinen Blick auf Sheinux:„ Hat dir die Vorfreude auf einen Trainerkampf die Stimme verschlagen?“

    Wie aus einer Trance erweckt blickte Sheinux seinen Trainer an und erwiderte ein fragendes:„Shei-Sheinux?!“ Als ob Leo auf dem Schlauch stünde und das offensichtliche, beziehungsweise die offensichtliche Präsenz, nicht bemerken würde. Es sprang neben Leon auf die Bank und zeigte mit seiner linken Vorderpfote in Richtung des gut sichtbaren Prismaturms. Leon schaute, wie auf ein Kommando folgend, zum Prismaturm und fuhr fort:„ Ja, ich weiß der Prismaturm ist sehr hübsch in seinem stetigen Strahlen, aber was...“ Plötzlich strahlte der eben noch gepriesene Turm nicht mehr, er flackerte. Die Lichter der Stadt flackerten ebenfalls bis es schlussendlich dunkel wurde.

    Leon wollte gerade von einem Stromausfall anfangen zu reden als er die plötzliche Furcht in Sheinux Gesicht bemerkte. Trotz der plötzlichen Dunkelheit konnte er seine nähere Umgebung noch recht gut erkennen. Daraufhin schaute er genauer und nun war auch ein großer Schatten zu sehen. Leo konnte das rot-schwarze Pokémon gerade so durch seine Augen und Flügelschläge ausfindig machen. Letzteres erzeugten etwas Dunkles, dass sich ausbreitete. Aus Angst um sein Pokémon rief Leon Sheinux direkt in seinen Ball zurück, er musste sich später für den plötzlichen Rückruf entschuldigen. Um einen Überblick über die Situation zu bekommen begab er sich zur Frühlingsallee in der Mitte des Weges zwischen dem Südring und dem Zentrum konnte er schauen wie er weiter vorgeht. Er würde sich am Liebsten die Ohren zuhalten bei dem schrecklichen Schrei dieses Monster-Pokémons.

    Glücklicherweise konnte Leon dem anströmenden dunklen Staub mithilfe von Deckungen oder Erhöhungen ausweichen. Angekommen wurde das Gefühl der Angst durch Schock ergänzt. Viele Menschen liefen weg vom Zentral-Plaza und andere standen still und hatten eine gräuliche Farbe angenommen. Dann realisierte Leon das sie versteinert worden und wusste kurz nicht weiter bis ihn fliehende Passanten anrempelten. Verdammt... Die Schreie wurden plötzlich von Kampfgeräuschen abgelöst und bei einem Blick in Richtung Zentrum erkannte man nun ein weiteres Pokémon, dass den unheilvollen Vogel in einen Kampf verwickelte. Leon konnte den Kampf jedoch nicht wirklich beobachten, da durch die fatalen Attacken nicht nur die obere Hälfte des Prismaturms einstürzte sondern auch viele Gebäude einstürzten.

    Plötzlich hörte Leon ein kleines Mädchen das inmitten der Allee stand und weinte, es hatte die herunterfallenden Trümmer nicht bemerkt. In einem Sprint griff er sie unter seine Arme, schütze sie mit seinem eigenem Leib und rette sie vor dem sicheren Tod. Zum Glück bekam er nur einige kleine Kratzer und er konnte den Schmerz durch die aktuelle Situation unterdrücken. Wieder auf seinen Beinen half er dem Mädchen auf, welches binnen Sekunden von einer älteren Frau mitgenommen wurde die im Vorbeilaufen ein kurzes „Danke“ äußerte und zum Südring weiter lief. Leon blickte erneut Richtung Zentrum und sah nun ein weiteres enormes Pokémon. „AU!“, ein kleiner Stein aus den Trümmern erreichte Leons Stirn trotz seiner eher gedeckten Ecke. Er ging in einen Türspalt und blickte erneut auf den Kampf der Giganten, bemerkte jedoch seine verschwommene Sicht. Er sah nur noch ein wunderschönes Licht und sank dann bewusstlos zu Boden.


    Als Leon wieder zu Sinnen kam waren keine Kampfgeräusche mehr zu hören und seine Augen wurden von der aufgehenden Sonne begrüßt. Mit einer Hand an seiner Kopfverletzung und der anderen als Stütze stand er wieder auf. Einige Menschen waren unter den Trümmern begraben worden, andere waren nach wie vor versteinert. Unter Rückenschmerzen ging er ins Zentrum und sah den Ausmaß des Kampfes erneut. Der zerstörte Prismaturm war nur ein Teil davon. Bisher waren keine Rettungsdienste oder dergleichen zu sehen. Leon stand einfach nur vor den Trümmern des Prismaturms und sprach vor sich hin:„Lass das alles nur einen schlechten Traum sein...“


    OT: Somit hat Leon die Nacht auch überstanden und steht nun fassungslos vor den Resten und Trümmern des Prismaturms.

    Feuerodem“, befahl Mouna mit einem leichten Anflug von Zorn, und Kapuno ließ die nächste Attacke auf das fiese Welsar los.

    Alex kam gerade so noch hinterher, gerade eben hatte er Nima noch kurz abgesetzt, nun hilft ihnen eine junge Frau und kümmert sich um Nima. Des Weiteren hat Mouna den Angriff direkt fortgesetzt. Ein „Tut mir leid, dass ich ihr wegen meiner Attacke baden gegangen seid“ wäre schon sehr nett gewesen. Der pink-violette Drachenatem des Kapunos streifte das Welsar an der linken Seite, da es versuchte auszuweichen. Ohne die Prothese im Maul wäre es jetzt etwas mobiler.

    Das Welsar war jedoch nicht auf den verstärkten Blubbstrahl von der Seite gefasst, dieser traf es voll und richtete trotz der weder effektiven noch uneffektiven Attacke einen sichtbaren Schaden an. Alex blickte hoch und suchte nach den Pokémon und dem Trainer. Schließlich sah er ein Plinfa welches auf dem Rücken eines Terribarks saß. Etwas weiter hinten folgte der wahrscheinliche Trainer der Beiden.

    Vielen Dank!“, rief er dem leicht entfernten Trainer zu.

    Auf einen Ausruf des Professors hin bemerkte Alex auch wie das eben getroffene Pokémon nun eine Attacke vorbereitete und wandte sich an Mouna: „Eine Idee wie wir jetzt vorgehen, werte Dame?


    "Ausweichen!", rief Mouna, denn sie hatte die Warnung des Professors sehr wohl gehört. Ihrem eigenen "Vorschlag" folgend warf sie sich, genau wie ihr Kapuno, zur Seite, denn nun bildete sich um das Welsar eine Welle von einer Größe, die in diesem kleinen Teich nie im Leben von selbst entstanden wäre - eine Surfer-Attacke! Das Wasser überrollte den Boden vor dem Teich und hätte sie von den Füßen gerissen, hätte sie sich nicht rechtzeitig aus dem Bereich des Angriffs herausbewegt.

    Fasziniert blickte Mouna der Welle hinterher. Auch, wenn es sich hier um einen Kampf handelte, lag doch eine gewisse Schönheit in dem Spektakel. Bis auf ... uagh. Schwamm dort etwa die Prothese?

    Obwohl sie ihren Würgreiz zurückhalten musste, kämpfte sich die Trainerin zu dem eingespeichelten Ding rüber. "Kommst du klar?", rief sie Alex zu. "Wenn ja, dann lenk das Welsar bitte kurz ab, damit ich das hier zu Nima bringen kann!"


    Auch Jean-Louis hatte bemerkt, dass das Welsar eine Attacke vorbereitete. „Weicht aus“, rief er seinen beiden bereits am Kampf beteiligten Pokemon zu, während er selbst erst einmal in sicherer Entfernung abwartete bis die Surfer-Attacke vorbei gerauscht war.


    Als Alex endlich erkannte, dass Welsar eine Surfer-Attacke vorbereitete rief er direkt Milza zu sich:„Lauf schnell zurück zu mir bevor dich das Wasser erwischt!“ Ohne Widerworte rannte Milza auf allen Vieren neben seinen Trainer, welcher sich in sicherer Entfernung befand, und musste nach seinem Sprint erst einmal wieder zu Atem kommen.

    Auf Mounas Frage hin bemerkte Alex ebenfalls, dass das Welsar wohl die Prothese bei dem Angriff versehentlich ausgespuckt hatte. Mit einem Nicken antwortete er Mouna selbstsicher:„Natürlich, ich komm schon klar. Würde dir jedoch nach dem Badegang eine Dusche empfehlen.“ Er konnte sich den letzten Spruch einfach nicht verkneifen.


    Nach einem letzten Blick auf das wilde Pokémon, um sich zu versichern, dass es gerade nicht sie im Visier hatte, rief Mouna nach ihrem Kapuno. "Wir gehen", sagte sie nur knapp, schnappte sich die vollgeschleimte Prothese und lief los. Wenn sie nur schnell genug rannte, würde sie es aus dem Wald heraus schaffen, ohne in einen weiteren Kampf verwickelt zu werden. Und so ließ Mouna die Gruppe hinter sich, um Nima seinen künstlichen Fuß zurückzubringen.


    Nun auf sich allein gestellt an der Front wollte Alex die näheren Gruppenmitglieder überblicken und jemanden der gut positioniert war darum bitten, ihm ein paar Messbänder für seine drei Pokémon zu bringen. Der Trainer des Terribarks war nicht sehr nahe beim Professor und ebenfalls in Kampfstellung, deswegen erschien es Alex sinnvoller ihn gleich beim Kampf nochmal um Hilfe zu bitten. Zuerst musste er vorerst noch eine kleine Beschäftigung für den Prothesenfressenden Fisch finden. Er wandte sich an seinen kleinen Drachen:„ Milza, beschäftige Welsar kurz mit Doppelhieb!“ Mit einem leicht unmotivierten „Milz-za“ fing es langsam an zu rennen, sprintete dann auf Welsar zu und griff mit zwei aufeinanderfolgenden Hieben voller Drachenkraft an. Das Welsar fiel darauf hin leicht zurück.

    Währenddessen nutzte Alex die gewonnene Zeit, blickte zur Gruppe und erkannte Toni wieder. Ohne ein großes "Hey, es ist ja lange her" rief er diesem direkt zu: „Hey Toni! Könntest du mir bitte ein paar Messbänder bringen, damit wir dieses Fischfilet nicht umsonst bekämpfen?


    Jean-Louis war inzwischen bei seinen beiden bereits am Kampf beteiligten Pokemon angekommen. Statt gleich die nächste Attacke vorzubereiten, hatte er sich aber doch erst einmal an Beethoven gewandt: „Was war das für eine Attacke, die du da eben eingesetzt hast?

    Bark terri terribark”, bekam er zur Antwort, und Mozart ergänzte: „Plinfa pli pli plinfa plinfa, plinfa pli.

    Ah, so ist das also.“ Auch wenn er nur mit diesen Aussagen natürlich immer noch keine Ahnung hatte, wie die Attacke hieß, schien sie ihm in Gruppenkämpfen durchaus nützlich zu sein. „Kannst du damit eigentlich nur die Angriffe von Mozart und Haydn unterstützen oder auch die von anderen Pokemon? Zum Beispiel den Angriff des Drachenpokémon dort?“ Dabei deutete er auf das Milza, welches gerade direkt auf das Welsar drauf los stürmte.

    Bark. Terri terribark.

    Ja, stimmt, da hast du Recht“, ging der Mentalist auf den Einwand ein, dass der Befehl für diesen Angriff wohl etwas zu spät kam. „Also gut, dann machen wir es so: Mozart, du setzt noch einmal einen Blubbstrahl ein. Haydn, von dir bitte erst einmal einen Furienschlag, und du machst die gleiche Attacke wie eben, Beethoven.


    Das Welsar hatte nicht damit gerechnet, so schnell nach dem Doppelhieb aus einer anderen Richtung erneut angegriffen zu werden, und so musste es den Blubbstrahl erst einmal einstecken. Den von dem Terribark verstärkten Furienschlag versuchte es mit einer Aquaknarre zu kontern, aber das gelang ihm nur bei den ersten der zum Furienschlag gehrenden Einzelangriffe. Unschlüssig, welcher der Gegner gefährlicher war, begann das Wasserpokemon erst einmal die nächste Attacke vorzubereiten. Ein Ziel dafür würde es sich dann wohl kurz vor dem Abfeuern spontan aussuchen.


    OT: Nun geht der Kampf gegen das Welsar weiter, sry wegen der langen Wartezeit. Dies ist leider auch der Ausstiegspost von Keksdrache und der 1. Teil eines Gruppenposts. An dieser Stelle auch Danke an Keksdrache , Feuerdrache & Dracorex für die Teilnahme.

    Nicht allzu lange nachdem Jack seinen Fang abgelegt hatte folgte auch der Rest und alle Wetterkugeln waren in den Transportkäfigen bereit für die Abnahme. Nach Schwester Joys kurzer Durchsage begab Jack sich auch rasch wieder an seinen Platz, machte sich ein Brötchen mit Karpadorfilet und gab seinen drei Pokémon auch ihr Frühstück.

    Als das Gespräch über die Rückgabe der Formeos dann beging tauchte plötzlich Kamillo voller Erwartungen auf, die jedoch rasch von Schwester Joy zerschmettert wurden. Dazu entbehrte er noch sein Maschock um die Traglast der Boxen der Gruppe abzunehmen. Als die Gruppe dann mit dem Maschock unterwegs zur Wetterstation war hielt sich Jack am hinteren Ende der Gruppe.


    Angekommen empfing sie ein schon recht alter Forscher und dieser zweifelte sogar noch an der Gruppe. Er wollte mit einem Fragenspiel klären ob sie wirklich die "Jugendlichen des Forschungsauftrags" sind, Jack war dadurch zunächst eingeschüchtert und wusste nicht wirklich ob er der Gruppe überhaupt helfen konnte, wenn es denn schwere Fragen waren.

    Er hielt sich vorerst zurück und schaute zu. Die erste Frage beantwortete Jan und begründete sie dazu noch, die zweite beantwortete eine junge Frau welche Jack ebenfalls wiedererkannte und die dritte beantwortete Siegfried. Letzterer argumentierte seine Antwort jedoch nicht wie die anderen und änderte sie auch auf Nachfrage des Forschers nicht. Er wollte wohl seine Kampfkünste unter Beweis stellen.


    Der Professor zeigte den Weg zu einem Platz wo er und Siegfried Stellung nahmen und danach rief er sein Pokémon hervor. Jack wollte den Kampf natürlich mit ansehen, dieser konnte für einen Anfänger wie ihn sehr lehrreich sein. Seine Augen funkelten leicht als er erkannte, dass das Pokémon des Professors ein Flunkifer war. Jack fand dieses Stahl-Pokémon trotz seines furchteinflößenden-Mauls stets niedlich.

    In seiner Faszination hatte Jack nicht bemerkt, dass der Kampf bereits angefangen hatte, Flunkifer setzte eine Jack unbekannte Attacke ein. Die grazilen Bewegungen von Flunkifer und die schnellen Reaktionen von Flemmli ergaben einen sehr spannden Kampf den Jack aufmerksam verfolgte. Er empfand es als bewundernswert wie gut die Zusammenarbeit von Flemmli und Siegfried war, da dieser nie seine präzisen Attacken preisgab.

    Es war unklar wer gewinnen würde, zuerst dachte Jack es wäre vorbei als Flunkifer Flemmli mit ihrem Maul erwischte, aber als ersteres dann ausrutschte konnte es wohl nicht mehr aufstehen und somit war der Kampf entschieden.


    Daraufhin begaben sich alle wieder zurück und Foggs kam zur vierten Frage. Währenddessen brach Siegfried auf um Flemmli kurz behandeln zu lassen und danach zu trainieren. Die anderen hatten schon so viel getan, jetzt könnte Jack auch endlich mal seinen Teil beitragen. Wie ensteht ein Regenbogen? Dies schien eine relativ wissenschaftliche Frage zu sein und nur eine der Antworten klang für Jack ebenfalls wissenschaftlich. Er wusste zwar nicht was für ein Pokémon Farbeagle war, aber dieses konnte sicherlich nicht so einfach den Himmel erreichen und sein Name klang nicht wie der eines Flugpokémon. C klang auch nicht passend, da es ja ansonsten öfter und viel mehr Regenbogen geben würde.

    Bei der zweiten Antwortmöglichkeit fiel Jack auch noch ein, dass er meistens nach Regen einen Regenbogen sehen konnte. Nach seinen Überlegungen meldete er sich nun zu Wort:„A-also ich würde sagen es ist Antwort B, diese erscheint mir am sinnvollsten.

    "Ja, ich will auch definitiv mehr Erfahrungen als Trainer sammeln. In Mosaia ging das kaum, weil die dortigen Pokemon viel zu stark waren. Aber auf Route 4 habe ich bei den ganzen Kämpfen richtig die Zeit vergessen. Und ich glaube Tyro und Frost ging es ganz ähnlich..."

    "Und wie!" antworteten die beiden - zumindest vernahm der Mentalist es so.


    „Da ich erst ein paar Stunden hier bin konnte ich noch nicht kämpfen, vielleicht findet sich morgen eine Gelegenheit. Ich bin mal gespannt wie es in dieser Region hier so abläuft und es scheint als seien deine zwei Pokémon ja sehr motivierte Kämpfer.“, Leon wandte seinen Blick einmal in Richtung des Prismaturms und fuhr dann fort,„ also dieser Turm hat etwas, dass muss ich den Leuten von Illumina City lassen.“


    "Ja, der strahlt irgendwie etwas Majestätisches aus. Wenn mich nicht alles täuscht, ist hier auch ein Arenaorden. A propos, vielleicht können wir ja morgen einen Trainingskampf austragen? Sicherlich nicht hier in dem Gedränge hier, aber womöglich auf einer der angrenzende Routen.", gab Laken zurück.


    Auf Lakens Aussage hin erinnerte sich Leon und reagierte auch auf seinen Vorschlag: „Jetzt wo du es sagst fällt es mir wieder ein, ich hatte gelesen, dass die Arena im Prismaturm zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt. Von meiner Seite aus können wir das gerne morgen machen. Ich denke wir müssen Nichtmal aus der Stadt, heute ist wahrscheinlich wegen dem Festival mehr los. Morgen sollten wir sicherlich auch in der Stadt ein freies Kampffeld finden können.“


    "Gerne", antwortete Laken, "aber dafür will ich ausgeruht sein und heute war ein langer Tag. Ich denke, ich gehe zurück zum Pokemon-Center und gehe erst einmal schlafen. Wir können ja Telefonnummern austauschen, um dann morgen einen genauen Ort und Zeitpunkt festzulegen."


    Leon stimmte Laken nickend zu und fügte noch hinzu: „Klingt gut, dann machen wir das.“


    Die Beiden tauschten ihre Nummern aus und gingen dann auf dem Festival wieder ihre Wege mit der Vereinbarung morgen einen Kampf mit ihren Pokémon zu bestreiten.


    OT: Hier folgt dann noch der 2. Teil

    „Was mache ich denn jetzt..?“

    Hier war Leon nun, in dem Zentrum einer fremden Region und er hatte keinen konkreten Plan wie er seine Reise ohne die Leitung seiner Schwester jetzt angehen sollte . Nachdenklich blickte der Blondschopf erneut auf den Prisma-Turm und er dachte sich, dass der Anblick Sheinux womöglich gefallen könnte. Kindwurm jetzt hier zu aus seinem Ball zu lassen war zu gefährlich, Leon konnte in den Menschenmassen die hier vorhanden sind keinen Überblick über den kleinen Raufbold behalten. Als Sheinux herausgelassen wurde streckte es sich erst einmal und blickte überprüfend die nähere Umgebung ab und schließlich den Prismaturm auf den Leon hindeutete. Es hielt seinen Kopf zuerst schräg nach links und danach schräg nach rechts, konnte aber trotz verschiedenen Blickwinkel nicht erkennen was seinem Trainer so daran gefiel. Schließlich gab es nur einen kleinen freundlichen Ton von sich und Leon fasste einen Entschluss wie er nun vorgehen würde.


    Es war erst Nachmittag, damit hatten sie noch genug Zeit etwas umherzuwandern und suchten als erstes eine Anlaufstelle für Touristen auf, welche sich zufälligerweise nicht allzuweit entfernt befand. Leon trat ein und Sheinux spazierte neben ihm her neugierig was diese Stadt wohl zu bieten hat. „Kann ich ihnen helfen?“, fragte eine junge Frau in Uniform und ging zu dem Traineranfänger hin. Leon erklärte, dass er eben erst in Illumina City angekommen war und gerne wüsste wo er eine Unterkunft, Restaurants und Sehenswürdigkeiten der Stadt finden konnte.

    Nach einer halben Stunde Gespräch bedankte sich Leon bei der jungen Frau und verließ das Gebäude wieder. Das Lichtfestival erklärte die großen Menschenmassen in der Stadt, aber da er bisher nur im äußeren Gebiet der Stadt war hatte er es nicht groß bemerkt. Nun hatte er einige Flyer und auch einen Stadtplan der ihm den Weg zum Pokémon Center zeigte, so konnte er also gemütlich durch die Stadt schlendern ohne Angst vor dem Verlaufen haben zu müssen. Sein erstes Ziel war natürlich das Lichtfestival, präzise gesagt das Turnier dort. Auch als Anfänger wollte er sich gerne dort mit anderen messen und sich verbessern. Leider war er zu spät für eine Anmeldung und konnte nur zuschauen.

    „Sheinuuux...“ Es hatte sich schon darauf gefreut wieder etwas zu kämpfen, aber dies musste nun wohl warten. Bei dem Seufzer seines Partners konnte Leon nur grinsen und versuchte es zu trösten:„Du bringst auch so Licht ins Dunkle, also gehört der Titel „Lichtbringer“ dir ja schon quasi.“ Das Elektro-Pokémon blickte seinen Trainer daraufhin nur fragend an. Die Teilnehmer des Turniers sahen aber vielversprechend aus und deswegen entschloss sich Leon erst etwas zu Essen von einem Stand zu holen und dann ein bisschen zuzuschauen. Da die junge Frau vorhin Yantara-Sablé's empfahl kaufte Leon eines für sich und eines für Sheinux an einem nahe gelegenen Stand und danach begaben sie sich zum Austragungsort der Kämpfe des Lichtfestivals.


    Beim aktuellen Kampf war wohl bei beiden Trainern jeweils nur ein Pokémon übrig. Auf der einen Seite ein Quajutsu und auf der anderen ein Feelinara. Leon wusste über Quajutsu nicht viel vermutete aber, dass es unter anderem zum Typ Wasser gehörte. Feelinara war hingegen eine der Evolitionen die seine ältere Schwester Lara so sehr begehrte, dementsprechend hatte sie es öfters bei ihm angehimmelt. Es gehörte zum Typ Fee und sollte auch ein recht passables Pokémon sein. Während Leon über die Aussagen seiner Schwester nachdachte waren die beiden schon voll im Kampf, Quajutsu schoss ein Wasser-Shuriken nach dem anderen auf Feelinara und dieses wisch einem nach dem anderen grazil aus. Der fünfte und letzte Wasser-Shuriken wurde jedoch auf den Boden vor Feelinara geschossen und durch den Aufprall enstand eine Rauchwolke auf dem Kampffeld um Feelinara.

    Quajutsu war nicht mehr zu sehen und als der Rauch vergangen war überprüfte Feelinara vorsichtig das Kampffeld. Es war jedoch zu langsam denn wie aus dem Nichts sprang Quajutsu von hinten heran und landete mit einer Nachthieb Attack einen Volltreffer. Durch die geringe Effektivität stach Feelinara den Treffer noch genügend gut weg und sein Trainer schrie ihm etwas in der Richtung von den kurzen Abstand auszunutzen. Feelinara setzte nun Mondgewalt ein, es machte sich die Energie des noch nicht ganz aufgetauchten Mondes zunutze und schoss eine Energiekugel auf das noch nahe Quajutsu ab. Man konnte nicht erkennen ob es ein Volltreffer war, aber es war jedenfalls sehr effektiv und durch die kurze Distanz war Quajutsu KO. Somit gewann Feelinaras Trainer den Kampf. Leon applaudierte mit der Menge mit und verließ den Zuschauerbereich dann.


    Als die Sonne schließlich komplett untergegangen war bewunderte Leon noch einmal die Schönheit des Primsaturm und nun erkannte Sheinux sie auch als es realisierte wie majestätisch der Turm in der Dunkelheit des Abends erstrahlte.

    Trainer und Pokémon wanderten noch etwas umher bis Leon einen freien Platz auf einer Bank neben einem jungen Mann mit dunkelblondem Haar und zwei Pokémon entdeckte. Es schienen ein Larvitar und ein Seemops zu sein. Leo näherte sich ihm und sprach ihn an:„ Entschuldigung, dürfte ich mich neben dich setzen? Wir.“, er deutete auf sich und Sheinux,„ Wir sind schon eine Weile durch die Stadt spaziert und eine kleine Rast würde uns gut tuen, wenn es dir und deinen Pokémon nichts ausmacht.“


    OT: Leon ist nun auch mit im Rennen und mit dem Jungen Mann war natürlich Eiswind 's Chara gemeint.

    Es findet kurz nach dem Vortrag des Professors statt, da sich die drei aber relativ in der letzten Reihe der Gruppe aufgehalten haben, sind wir nicht auf die Details rund um die Bändchen & Messbälle eingegangen. Sie haben jedoch durchaus alles mitbekommen.

    Das Auftauchen des Welsars diente in dem Fall lediglich als "Hilfsmittel" um den Abtritt von Slim's Chara realistisch zu gestalten, darauf war auch das mit dem Abgesprochen bezogen.

    OT: Partner-Post mit Marc27, außerdem lassen wir Slimsalas Charakter abtreten, der ja nicht mehr mitspielen möchte. All dies natürlich unter Absprache mit ihm und Imp.

    *** Anmeldung zum Kalos RPG ***


    Name: Leon Skye

    Spitzname: Leo

    Alter: 19 (Geburtstag 19.09)

    Spezialisierung: Battler spezialisiert auf Angriff


    Aussehen: Leon ist mit seinen 1,82 m zwar etwas größer als der Durchschnitt, sticht aber eher durch sein gold-blondes Haar und seine blauen Augen aus der Masse heraus. Er trägt ein graues T-Shirt, blaue Jeans und meistens einen schwarzen stoffenen Mantel. Dieser hat einen Reversekragen und Knopfverschluss. Leo trägt seinen Mantel meistens, außer wenn er sich in sehr warmen oder sonnigen Gebieten aufhält. Dazu trägt er Sneaker aus schwarzem Leder mit weißer Sohle und weißen Schnürsenkeln.

    Man kann seinen Hautton weder als bleich noch als gebräunt bezeichnen, man würde ihm wohl die gesunde Mitte der Beiden zuordnen. Seine Jeans ist mit einem Gürtel befestigt, welcher hinten eine Befestigung für Leons sechs Pokébälle bietet. Bei längeren Reisen trägt er ebenfalls einen braunen Rucksack mit einem daran befestigten Schlafsack. In dem Rucksack befindet sich Ersatzkleidung und der notwendige Vorrat für die jeweilige Reise. Desweiteren trägt er seit Beginn seiner Reise ein Pokétch mit den Basis-Funktionen, dass er von seinem Vater geschenkt bekam.


    Eigenschaften: Leo ist als Zweitältester der Streitschlichter unter seinen Geschwistern, da seine ältere Schwester recht früh auf Reisen ging und er am Meisten zuhause aufpassen musste. Er war nichtsdestotrotz abenteuerlustig und mochte es die Umgebung zu entdeckten und hatte auch einiges an Wissen in seiner Freizeit durch Lesen und Erkundungen erlangt, welches sich je nach Ort als nützlich erweisen konnte. Beispielsweise hatte er unter anderem über die Legenden der verschiedenen Regionen wie aber auch über Kampftechniken und Pokémon allgemein gelesen.

    Er war niemand der grundlos auf Fremde zuging, konnte sich aber stets höflich und freundlich mit jedem unterhalten. Leon versucht stets ehrlich zu sein, wenn er jedoch glaub etwas könnte jemanden verletzen vermied er es oder redet drumherum. Dies ist er gewohnt, weil er weiß wie verletzlich seine jüngeren Geschwister immer waren wenn mal jemand beispielsweise ihr Spielzeug fallen gelassen hat.

    Ansonsten hat Leon gelernt selbstständig auch alleine klar zukommen, wobei er sich in Gesellschaft von ihm sympathischen Leuten immer wohler fühlt als alleine.


    Beschreibung/Geschichte: Er wuchs in Jubelstadt auf und lebte dort mit seinen Eltern und Geschwistern. Genau gesagt hat er vier Geschwister, eine Schwester die sechs Jahre älter als er ist, zwei eineiige Zwillingsbrüder die fünf Jahre jünger sind als er und noch eine sieben Jahre jüngere Schwester. Leons Mutter arbeitete an der Trainerschule als Lehrkraft und sein Vater arbeitete für die Pokétch Gesellschaft, die die sogenannte "Pokémon Watch" herstellt.


    Pokémon waren in ihrem Haushalt stets üblich, seine Mutter hatte beispielsweise ein Luxtra, dass sie noch von ihren jüngeren Tagen hatte und ansonsten noch ein Plinfa und Staralili für kleinere Vorführungen in der Trainerschule. Sein Vater besaß ledigilich ein Zwirrfinst, da ihm bei seiner Arbeit Pokémon keinen Vorteil brachten und er auch nie auf eine Reise ging. Er unterhält sich zwar oft über Entwicklungsideen und ähnliches mit Zwirrfinst, aber niemand kann ihnen da folgen und der eine oder andere gruselt sich auch wenn sie auf einmal eine heftige Diskussion haben, da Zwirrfinst manchmal wenn die Diskussion zu hitzig wird einfach durch eine Wand wegschwebt und erst nach einer Weile urplötzlich wieder auftaucht.


    Ansonsten fand die Familie als Leon neun war bei einem Urlaub nach Hoenn einmal ein verletztes Fiffyen und sie nahmen es auf nachdem sie es gesund gepflegt hatten. Dieses entwickelte sich in Leons 13. Lebensjahr zu einem Magnayen und war stets das treue Hauspokémon der Skye's. Als die ältere Schwester 16 wurde war Leon gerade mal 10 und sie begab sich auf eine Pokémon Reise in die Region wo sie das Fiffyen gefunden hatten, die Hoenn Region. Bis dahin hatte sich sie sich immer um die kleineren Geschwister gekümmert, von da an war es an Leon die Streite zu unterbrechen und dafür zu sorgen, dass das Haus während die Eltern arbeiteten stehen blieb. Wenn Leo also einmal nicht auf seine jüngeren Geschwister, besonders die Zwillinge, aufpassen musste musste er meist lernen, da er sich nebenbei noch Bildung über das Trainieren von Pokémon und noch anderes Wissen wie die Funktionen eines Pokétch aneignete und noch sonstige potentiell nützliche Informationen für eine spätere Reise.


    Er lebte friedlich so weiter und freute sich immer wenn seine ältere Schwester mal wieder nach Hause kam um von ihren Reisen zu erzählen, doch einige Monate vor seinem 18. Geburtstag kam sie mit einem Vorschlag als sie für eine Woche wieder daheim war. Sie wollte, dass Leo sie einmal nach Hoenn begleitet und gemeinsam mit ihm reisen, sodass er ein paar praktische Erfahrungen hatte und dann selbst auf eine Reise gehen konnte. Ihr Vater arbeitete zu dieser Zeit nicht mehr viel, nur noch 10 Stunden die Woche und somit konnte er sich um die jüngeren Geschwister kümmern. Die Eltern fanden die Idee gut, so konnte Leon auch mal etwas mehr von der Welt entdecken und vielleicht gemeinsam mit Pokémon sich an Arena Kämpfen versuchen? Zuerst wollte seine Schwester mit ihm auf Route 202 um ihm zu helfen ein gewissen Pokémon zu fangen. Seit Leon klein war bewunderte er nähmlich das Luxtra seiner Mutter, er himmelte es förmlich an. Es dauerte nicht lang bis ein wildes Sheinux angriffslustig vor sie sprang. Seine Schwester rief ein Psiana und ein Nachtara hervor. Sie hatte einen Narren an Evolitionen gefressen und trainierte deswegen einige. Mit den Beiden fiel es ihr nicht schwer das Sheinux zu schwächen und dann händigte sie Leon einen Superball mit der Aussage:„Der passt besser zu ihm“. Nachdem Leon es beim ersten Wurf erfolgreich fangen konnte gingen die Beiden noch einmal nach Hause, verabschiedeten sich und begaben sich nach Hoenn. Während sie gemeinsam Hoenn durchstreiften brachte seine ältere Schwester Leon einige Tricks bei und sie hatten auch ein paar Trainingskämpfe, wobei er nie eine Chance hatte. Als sie dann einmal in den Meteorfällen waren entdeckten sie Kindwurm, welches wohl am Trainieren war, da es dauerhaft versuchte einen Stein zu zerstören indem es mit dem Kopf darauf zustürmte. Leo erkannte die Möglichkeit und nutzte seine Erschöpfung aus um es durch einen Kampf weiter zu schwächen und schließlich in einem Pokéball zu fangen.


    Leon war nun bereits seit ein paar Wochen 19 und seine Schwester glaubte er hätte nun definitiv genug Erfahrungen um alleine eine Reise anzutreten und Fehler die sie begangen hatte nicht begehen würde. Sie empfahl ihm die Kalos Region, diese schien einige interessante Pokémon zu haben, unter anderem wurde dort eine neue Entwicklung von Evoli entdeckt. Sie würde sich deswegen auch dorthin begeben, wollte ihn aber alleine reisen lassen und nur auf seinem Wunsch und wenn notwendig helfen. Sie wollte vor der neuen Reise noch einmal nach Hause und Leon brach sofort nach Kalos auf, bittete sie aber darum seine Grüße auszurichten.


    Mit seinen beiden Partnern landete sein Flugzeug in Illumina City und der Blondschopf kam sich in der modernen Metropole etwas fehl am Platz vor, versuchte aber sich nichts anmerken zu lassen. Bei dem Anblick des Prismaturm blieb er still stehen, bewunderte diesen und überlegte sich was er nun machen sollte...


    Pokémon:


    1. SuperballSheinuxSheinux (M)

    Level: 10

    Fähigkeit: Bedroher

    Attacken: 1.Tackle 2. Silberblick 3. Ladevorgang 4. /

    Fundort: Route 202 (Sinnoh Region)

    Hintergrund: Sheinux ist Leons erstes Pokémon gewesen und seine angriffslustige Art wie auch der Einfluss seiner älteren Schwester sorgten für seine Battler-Spezialisierung auf Angriff. Da Leon nur Pokébälle besaß stach Sheinux in dem Superball etwas heraus, aber das gefiel dem kleinen Elektro-Pokémon auch. Es verstand sich gut mit Leon und sie kamen von Anfang an gut aus, sogar wenn es mal bei Kämpfen oder Übungen nicht gut lief fing keiner der beiden an zu streiten.


    2. PokéballKindwurmKindwurm (M)

    Level: 9

    Fähigkeit: Steinhaupt

    Attacken: 1. Raserei 2. Glut 3. Silberblick 4. /

    Fundort: Meteorfälle (Hoenn Region)

    Hintergrund: Kindwurm wurde von Leon unterbrochen als es am Trainieren war und es bot Sheinux im Kampf trotz seiner vorhandenen Erschöpfung gut Widerstand. Kindwurm hatte ähnlich wie Sheinux eine angriffslustige Art, jedoch in einem anderen Maße und dazu war es noch gelegentlich sturr. Wenn es mal nicht mit etwas oder Leons Meinung einverstanden war, begann es auf den Verantwortlichen zuzustürmen und rammte mit dem Kopf zu bis es sich wieder beruhigt hatte oder Leon es eine Weile am Kopf streichelte. (Wobei das Streicheln keine 100%ige Erfolgsquote hat)


    Favorisierte Sprachfarbe: #F13D06


    Bei Unklarheiten oder etwas Unpassendem mir bitte Bescheid geben, dann verbessere/ergänze ich die genannten Stellen.



    Mfg Marc27

    Auf Jans Antwort hin überblickte Jack noch einmal den Tisch und erkannte nun ebenfalls, dass noch nicht alles aufgedeckt worden war. Als er seinen Blick vom Tisch hob sah er die Chaneiras weitere Zutaten an die Tische bringen. Er hörte Schwester Joy als sie währenddessen zu sprechen begann aufmerksam zu. Vor allem der Teil mit den Starterpaketen sorgte dafür dass die letzten Überbleibsel der Müdigkeit von Jack verschwanden. Für einen Neuling wie ihn schienen dieses Paket von essentieller Bedeutung für die Reise! Jack hörte die Warnung zur Höhle ebenfalls, aber er freute sich zu sehr auf das Starterpaket um ihr weitere Gedanken zu schenken. Er stand wieder auf und wollte sich auf den Weg zum Tresen machen als er das lauter werdende Geräusch vernahm.

    Plötzlich wurde die Eingangshalle von kleinen runden Pokémon gestürmt, welche anfangs wie kleine Sonnen aussahen, aber beim Eintreten eine graue Kugelform annahmen. Kurz darauf erläuterte Schwester Joy, dass dies Formeos waren und zu dem Wetterinstitut gehörten. Es galt nun diese einzufangen und dies möglichst ohne sie zu besiegen. Jack versuchte erst einen Überblick zu gewinnen, es waren insgesamt 15 Formeos, aber einige sind wohl bereits in die Räumlichkeiten des Centers entwischt. Die anderen Mitglieder der Gruppen kümmerten sich bereits um ein paar in der Eingangshalle. Jack versuchte ein anderes Formeo auszumachen, welches er dann wieder einfangen konnte, jedoch erfolglos. Seine Kameraden schienen erfolgreiche Annäherungen zu machen und nun trugen die Chaneiras quaderförmige Behältnisse in die Halle, welche sich als Transportboxen herausstellten. Jack begab sich zu den Transportboxen, wollte eine Leere aufheben als wie aus dem Nichts eine graue Kugel auf ihn, besser gesagt Evoli auf seiner Schulter, zugeflogen kam. „For-Formeo!“ Es klang als wollte es mit Evoli spielen, dieses erschreckte sich jedoch und sprang von Jacks Schulter und rannte, gefolgt von dem schwebenden Formeo, Kreise um Jack. „E-evoo.

    Da wird einem ja schon beim Zuschauen schwindelig. Nachdem Evoli gefühlt eine Ewigkeit Kreise um Jack gerannt war, rannte es nun die Treppe zu den Zimmern hinauf und wurde dicht von dem Formeo verfolgt, welches wohl sehr viel Spaß an diesem "Spiel" hatte. Jack griff nach einer leeren Box und rannte, noch leicht schwindelig, hinterher.


    Oben angekommen erkannte er gerade so noch die graue Kugel wie sie in einen Raum rannte und folgte ihr hinterher. Da sich die Tür danach geschlossen hatte öffnete Jack sie erst leicht und blickte hindurch. Evoli lief quer durch das unbewohnte Zimmer, es sprang auf die Betten, Stühle und Tische, konnte dem Formeo jedoch nicht entkommen. „Halte noch etwas durch Evoli, ich habe einen Plan!

    Er schloss die Tür wieder und rief seine zwei anderen Pokémon aus ihren Bällen. Geckarbor stand aufrecht da und wartete auf ein Kommando, während Staralili die Flügel ausbreitete und seine Anwesenheit im Gang bekannt gab:„Staralili-stara!“ Jack kniete sich hin und gab den beiden ein Handzeichen näherzukommen. „Wir müssen ein geflohenes Formeo wieder einfangen und in diesem Moment rennt es Evoli in dem Zimmer hinter dieser Tür hinterher. Sobald ich die Tür öffne lauft ihr zwei dem Formeo hinterher sodass es Evoli vergisst und dann jagt ihr es bis zur Tür, ich werde die Öffnung der Box hier an dem offenen Spalt so hinhalten, dass es geradewegs hineinschwebt, ihr müsst nur auch dafür sorgen, dass es euch anschaut und blindwegs hineinschwebt.“ Geckarbor nickte und Staralili klopfte mit dem Flügel auf seine Brust um mitzuteilen dass dies keine Herausforderung für es wäre. Jack hielt den Türgriff und zählte mit seiner freien Hand von 3 herunter. 3... 2... 1... „Und Los!

    Staralili und Geckarbor stürmten herein. Zuerst bekamen sie einen fragwürdigen Blick von Formeo, als dieses jedoch realisierte, das es nun gejagt wurde lief es weg. Somit wurde der Jäger zum Gejagten. Immer wenn Formeo versuchte nach oben hinab zuschweben flog Staralili über es und hielt es davon ab, während bei einer Abweichung nach Links oder Rechts Geckarbor die Seite schnell zuvor mit einem Ruckzuckhieb erreichte und blockierte. Sie jagten es nun zur Tür hin und da Formeo komplett auf seine fehlschlagenden Ausweichmanöver fixiert war bemerkte es Jack nicht und flog durch die obere Öffnung in die Box und knallte auch auf den Boden der Box. Jack schloss die Öffnung direkt und sah wie das Formeo vor Verwirrung Voltilamme in der Box zählte. Somit sollte es wohl geschwächt genug sein. Nachdem er sich bei Staralili und Geckarbor bedankte hatte rief er beide zurück in ihre Bälle. Evoli hatte sich wieder beruhigt und sprang wieder auf Jacks Schulter. Er ging wieder hinunter, wo die Lage sich etwas beruhigt hatte und legte die Box neben die anderen mit Insassen.


    OT: Nach viel zu langer Zeit dann auch wieder mal ein Post von mir. Jack hat sich nun ebenfalls um ein Formeo gekümmert. Da das Jahr schon fast zu Ende ist wünsche ich an dieser Stelle auch einen guten Rutsch. :D

    Alex genoss die Waffel während sie am Tisch noch etwas über einige Kleinigkeiten plauderten. Er sah sich einmal kurz um und erkannte, dass bereits einige Trainer Kämpfe austrugen. Er empfand das für sie in ihrem aktuellen Moment als gut, so konnte man neben dem Essen auch einige interessante Kämpfe beobachten. Zuerst erblickte er etwas weiter entfernt einen Kampf unter, scheinbar , erfahreneren Trainern. Zumindest dachte er dies, da beide wahrscheinlich schon in ihren 30ern waren und der eine mit einem Flunkifer und der andere mit einem Arkani kämpfte.

    Auf einem anderen Feld kämpften das Tauboga einer jungen Frau gegen das Terribark eines jungen Mannes. Es schien Alex ein recht spannender Kampf zwischen zwei schon starken Mittelstufen zu sein. Es schien als wären beide Pokémon mehr oder weniger auf einem Level und es sah so aus als ob es unentschieden endete. Alex hätte auch nichts dagegen sich einmal mit diesen Trainern zu messen, sie machten einen starken Eindruck auf ihn. Als die beiden Trainer plötzlich mit einer dritten Person sprachen, dachte Alex er könnte kurz mal wieder auf das andere Kampffeld schauen. Flunkifer wie auch Arkani waren erschöpft und die letzten Angriffe standen bevor. Flunkifer wollte sich wohl mit einer Knuddler Attacke auf Arkani stürzen, aber dieses stürmte ihm mit einem Flammenblitz entgegen. Flunkifers Attacke wurde dadurch perfekt gekontert und es verlierte das Bewusstsein, währenddessen erduldete Arkani den Rückstoss und blieb standhaft.

    So viele begabte Trainer waren hier, das hinterließ schon Eindruck bei Alex und weckte ebenfalls den Ehrgeiz sich zu verbessern. Mittlerweilen führten die beiden Trainer auf dem anderen Feld ihren Kampf wieder fort, nun mit einem Endivie gegen ein Plinfa.

    Plötzlich sprach jemand die drei am Stehtisch an und Alex wandte seinen Blick vom Kampffeld auf die vor ihnen nun stehende Person. Es handelte sich also um Professor Borkenfels aus einer Universität in dieser Region. Mouna schien ihn sogar zu kennen und stimmte direkt zu, fragte aber noch bei den anderen Anwesenden nach. „ Freut mich sie kennen zulernen, Professor. Ich bin Alex und erst seit gestern hier. Ich würde sie ebenfalls gerne unterstützen, da ich bisher noch keinen wilden Pokémon begegnet bin wäre es sicher toll sich mit ihnen zu messen und es ist umso besser wenn wir ihnen dann bei ihrer Forschung helfen können.


    OT: Ich habe den Kampf von Arkani&Flunkifer mal so einfach dabei erfunden, hat jetzt keine größere Bedeutung.

    Nima erwachte und fühlte sich kein bisschen ausgeschlafen. Gestern war es etwas später geworden, und nun machte sich diese Tatsache ungemütlich breit in seinem Kopf. Er gähnte, streckte sich mit seiner ganzen, nicht besonders beeindruckenden Größe und setzte sich auf der Bettkante auf, wo er einige Minuten mit dem Kopf zwischen den Händen verbrachte. Natürlich, Aufstehen war scheiße, aber der Tag konnte nur noch besser werden - bis jetzt war das, was er von Sinnoh gesehen und erfahren hatte, definitiv die Reise wert gewesen, und dass er in Mouna eine so offene und abenteuerlustige Gleichgesinnte gefunden hatte, machte das Ganze noch besser. Er rutschte zu seinem Rucksack und kramte frische Kleider, seine Haarbürste und Deo heraus, als ihm auffiel, dass das ehemals leere dritte Bett besetzt war. Skeptisch äugte der Abenteurer mit völlig verwuschelten Haaren zur Gestalt auf dem Bettrand. Auf dem Bettrand? Der Kerl schien wach zu sein, aber Nima wollte nicht schon wieder den Fehler begehen und wildfremde Leute ansprechen. Wobei das mit dem wildfremd so eine Sache war... Wenn ihn seine Augen nicht hinters Licht führten, war das derselbe Mann von gestern aus dem Center! Nima traute sich kaum zu atmen, er wollte ein weiteres Gespräch um jeden Preis vermeiden. Also zog er sich die Socken sehr, sehr leise an.


    Alex hatte gerade seine Jacke angezogen und platzierte Dartignis im Innern seiner Jacke. Er blickte noch einmal die beiden anderen Betten an bevor er seinen Rucksack hochheben wollte. Da bemerkte er eine langsame Bewegung des jungen Mann, der mittlerweile am Bettrand saß. Er schien wohl seine Socken anzuziehen und war dabei beinahe lautlos. Unsicher ob er keine Aufmerksamkeit erlangen oder die vielleicht noch schlafende Dame nicht wecken wollte, begrüßte Alex ihn:„Guten Morgen... Ist ja schon eine Weile her. “ Bei dem letzten Satz konnte Alex nicht anders als den scheinbar schüchternen Mann anzugrinsen.


    Wie war das nochmal gewesen mit dem nur noch besser werdenden Tag? So konnte man sich irren, denn Nimas Zimmernachbar war niemand geringeres als der Junge von gestern. Und er hatte ihn ebenfalls erkannt. Was nicht unbedingt schlecht sein muss. Seltsam war es dennoch. Was blieb da zu sagen? "Ja... Morgen. Du also auch hier?" Als wäre das nicht offensichtlich. Idiot. Nima versuchte Blickkontakt zu vermeiden, während er sich den Pullover anzog und überlegte, ob er sich nicht doch lieber wieder einfach zudecken wollte.


    Alex war sich nicht sicher ob sein Gegenüber schlecht geschlafen oder einfach keine Lust auf ein Gespräch hatte. Er fand es jedoch irgendwo auch leicht witzig wie der junge Mann reagierte. „ Ich wurde auf Anfrage nach einem Zimmer zu euch gesetzt und ja... Da es hier ja nichts zu Essen gibt müsste man draußen etwas suchen, wenn ihr wollt könnte man dies ja gemeinsam tun, 6 Augen finden mehr als 2. Natürlich nur, wenn deine Freundin auch bereit ist aufzustehen.


    „Hey, Schlafmütze! Wach auf!“,rief Kapuno und stupste seine Trainerin mit der Schnauze an.

    „Hm?“,erwiderte diese und setzte sich auf. „Ach Kapuno,ist es dafür nicht noch ein bisschen früh?“

    „Nö, gar nicht! Komm schon, ich habkeinen Bock mehr, hier rumzusitzen. Hol mich endlich ab!“

    Mouna erhob sich und streckte ihre Handnach seinem Kopf aus, um es zu streicheln. Was musste es sich in ihren Träumen nur immer so groß machen? Das Drachen-Pokémon erwiderte ihre Geste, indem es sanft an ihr knabberte. Und das bedeutete in diesem Fall, dass es ihren Kopf ins Maul nahm und sie komplett abschlabberte.

    „Ist ja gut, ist ja gut!“, rief sie.

    „... Morgen. Du also auch hier?“, hörte sie Nima sagen, war jedoch im ersten Moment noch zu vernebelt, um sich einen Sinn daraus bilden zu können.Erneut setzte sie sich auf und rieb sich die Augen.

    „... wenn deine Freundin auch bereit ist, aufzustehen“, sagte eine fremde Stimme.

    „Ich bin ja schon wach“, murmelte Mouna und griff nach ihrer Kleidung.„Könntet ihr euch bitte kurz wegdrehen, während ich mich anziehe?“


    “Meine… was?“ Verwirrt schaute Nima den anderen Trainer an, bevor es ihm dämmerte, dass er Mouna gemeint hatte. “… ah.“ Er rieb sich die Augen. “Ja, können wir.“ Zwar verstand er nicht ganz, warum man für die Essenssuche einen solchen Aufwand betreiben sollte, aber er musste sich eingestehen, dass er mit einem ziemlichen Hunger aufgewacht war. Frühstück klang darum schon einmal nicht schlecht.

    Aus dem Bett nebenan hatte sich nun Mouna gemeldet. Nima kam ihrer Bitte nach und drehte sich von ihr weg, während er an nichts dachte und die Stille in seinem Kopf genoss.


    Während Alex seinen Vorschlag verbreitete meldete sich die Dame auch zu Wort, der junge Mann sagte auch etwas, dass Alex jedoch nicht ganz verstehen konnte. Er folgte aber seinem Beispiel und drehte sich um und machte bereits einige Schritte Richtung Tür. „Ich bin erst gestern hier angekommen und hatte keine Gelegenheit die Stände hier nach guten Angeboten zu untersuchen, habt ihr bereits etwas Interessantes entdeckt?


    Nachdem Mouna sich rasch angezogen und ihre Tasche geschnappt hatte, bemerkte sie einen … gewissen Druck.

    „Ich müsste mal kurz wohin, wir treffen uns dann in der Lobby“, sagte sie schnell und schob sich an dem fremden Mitbewohner vorbei. „Und ja, dann können wir uns gern Frühstück suchen.“

    Sie trat hinaus auf den Gang und eilte zur nächsten Toilette, wo sie sich erleichterte und anschließend auch gleich ihre Haare kämmte. Dann machte sie sich direkt auf den Weg zum Schalter, um ihr Pokémon abzuholen. Die Schwester erklärte, dass es keine Schäden davongetragen und nur Ruhe gebraucht hatte. Dem Praktibalk ginge es nach korrekter Behandlung auch wieder gut, doch sie dürfe es nur seinem Trainer persönlich übergeben. Mouna nickte, nahm ihren Pokéball und ging zu einer Sitzecke, um dort auf die anderen zu warten. Sie war froh, noch eine freie Nische erwischt zu haben, obwohl das Center seit gestern gefühlt nicht leerer geworden war.

    Während sie also wartete, vertrieb sie sich die Zeit damit, die Flyer an der Wand durchzulesen. Viele davon bewarben die Kampfeinrichtungen, die hier künftig entstehen würden, doch das Pokémon-Center kündigte auf diese Weise auch an, leider noch keinen Gastro-Service anbieten zu können und dass man sich stattdessen bei den Imbisswägen etwas holen könnte.


    Wie viel auf einmal von ihm verlangt wurde. Woher sollte er wissen, ob es hier etwas Interessantes gab? Und sowieso war Stände durchsuchen nicht wirklich das, mit dem er sich häufig beschäftigte. Also murmelte er eine knappe Verneinung und schlich bewaffnet mit einer Zahnbürste und einem Kamm auf die Toilette, wo er sich vergebens bemühte, seine Haare zu bändigen. Naja. Dann würde er eben den Rest des Tages mit hochgezogener Kapuze verbringen, da konnte man nichts machen. Nach dem Zähneputzen ging es dann nach unten, wo das Center trotz der frühen Stunde beinahe so voll war wie gestern. Nima gähnte und schlurfte zur Theke, um nach Princess zu sehen. Zu seiner Müdigkeit gesellte sich ein leichtes Sorgegefühl, doch Schwester Joy konnte ihm versichern, dass es dem Praktibalk gut ging und es die Paralyse unbeschadet überstanden hatte. Er schenkte ihr ein schwaches Lächeln und nahm den Pokéball behutsam entgegen. Erneut stellte er sich die Frage, ob es wohl schlau war, sie hier rauszulassen, entschied sich dann aber dagegen; ein Zwischenfall wie der von gestern in der Ausstellung musste sich nicht unbedingt wiederholen.

    Er entdeckte Mouna in einer Ecke und beschloss, sich zu ihr zu setzen – den Pokéball verstaute er in der Bauchtasche des Pullovers. Sie schien gerade damit beschäftigt, sich die Plakate und Flyer an den Wänden anzusehen, also setzte Nima sich ihr gegenüber. “Na.“


    OT: Teil 3/4

    Nachdem Jack sich fertig angezogen hatte verließ er das Badezimmer und ging leise zurück in sein Zimmer. Evoli blickte ihn etwas verschlafen an und Felix schien noch zu Schlafen. Er verstaute alles Ausgepackte und eben Genutzte in seinem Rucksack und machte sich bereit nach unten zu gehen. Evoli erkannte die Intention seines Trainers auch, es sprang vom Bett auf den Boden und streckte seine Pfoten mit einem leisen: „Evooooo “.

    Es machte Jack immer wieder stolz wie niedlich sein kleines Pokémon doch war, er hielt ihm den Arm hin und es kletterte gemütlich seine Schulter hinauf. Mit dem Rucksack in der Hand verließ er das Zimmer leise, um Felix nicht zu wecken, und ging dann die Treppen hinunter. Unten angekommen sah er bereits einige bekannte Gesichter und grüßte sie in einer noch etwas müden Stimme:„ Morgen.

    Jack erkannte Jan an einem Ende der Tischreihe und entschloss sich dazu zu gesellen. Er saß sich neben Jan, blickte währenddessen die große Auswahl an Essen durch, und meldete sich kurz zu Wort:„ Ich bin also noch nicht zu spät für die guten Leckereien, oder?


    OT: Jack ist nun auch unten, hat sich dann neben Jan hingesetzt und kann es kaum erwarten sich auf die Leckereien zu stürzen.

    Nachdem Jan fertig geduscht hatte, folgte er seinem Zimmergenossen in den Umkleideraum und zog sich seine Kleidung an, die er sich im Vorfeld für den Tag heraus gesucht hatte. Weil es sich auf Dauer doch irgendwie bedrückend anfühlte, sich nicht mit den anderen beiden Trainern zu unterhalten, ergriff er schließlich doch wieder das Wort. „Was meint ihr, wann werden wir wohl zu den Höhlen aufbrechen?“, fragte er als Jack auch in den Umkleideraum gekommen war. „Gestern Abend hatten wir ja keine Uhrzeit abgesprochen, und ich könnte mir gut vorstellen, dass es in unserer Gruppe ein paar Langschläfer gibt - auch wenn wir seit wir gemeinsam unterwegs sind noch keine Gelegenheit zum Ausschlafen hatten.


    Als Jack zum Anziehen in den Umkleideraum ging war Jan bereits dort und Siegfried auch unterwegs. Jan fragte nach ihren Einschätzungen wann sie zur Höhle aufbrechen würden, da kein genauer Zeitpunkt festgelegt wurde. Er vermutete auch, dass der eine oder andere länger schläft. Jack hatte sich über den Aufbruch noch keine konkreten Gedanken gemacht, er ging einfach davon aus in der Umgebung zu bleiben und irgendwann würde jemand ihm Bescheid geben. Wahrscheinlich würde Sarah entscheiden wann sie sich auf den Weg machen sollten und da es bisher im Flur still war, wusste Jack auch nicht wer von der Gruppe schon aufgestanden war und wer nicht. „Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, vorerst können wir nur abwarten oder nachfragen, nicht?


    In der Kabine drinne, nahm Siegfried sich ein Handtuch um wickelte es um Melisa. Wie ein Kokon. „Gut, du trocknest dich schon mal ab, ich geh noch kurz unter die Dusche. Mit diesem Drehteil kannst du die Kabine abschließen, damit keiner reinkommt.“ Er zeigte auf das metallene Teil woraufhin sie nickte. „Alles klar.“ Er streichelte nochmal durch ihr Haar und machte sich auf, sich selbst zu waschen. Jan, unterdessen, fragte die beiden, ob für die Höhlenerkundung eine Uhrzeit gesetzt war. Siegfried kann sich an keine gesetzte Zeit erinnern. Und da es garantiert noch ein paar mehr gibt, die auch die Höhle erkunden wollen, war es wahrscheinlich, dass es nach dem Frühstück angesprochen wird. „Ich schätze, es wird nachher am Tisch angesprochen.“ Er lockerte die Halterung an der Leihhose, zog sie aus und warf sie auf den Boden neben den Duschhahn. Anschließend zog er das hautenge, bachfreie Shirt aus und gab freie Sicht auf seinen Oberkörper. Er war schmal gebaut, doch gut trainiert. Sowohl am Körper als auch an den Armen. Seine Brandnarbe am linken Oberarm reichte bis hin bis zum Schulterblatt. Auch ein Teil seiner linken Brust war davon betroffen. Neben seiner Brandverletzung war sowohl seine Brust als auch sein Rücken von einer weiteren Verletzung beschmückt. Von einer nahezu sonnenförmige Narbe, die halb so breit wie sein Körper war. Mit etwas Vorstellungskraft konnten die Narben verbunden werden und machten den Eindruck, als wäre der Körper einmal durchbohrt worden. Durch sein Herz. Der Trainer öffnete wieder den Wasserzufuhr und ließ das Wasser am Körper runterlaufen.


    Als Antwort auf Jans Frage meinte Jack, dass man vorerst nur abwarten oder nachfragen könnte, aber Siegfried stellte immerhin die Vermutung in den Raum, dass das Thema wahrscheinlich nachher beim Frühstück angesprochen wird. „Ich denke, da könntest du Recht haben“, meinte der Mentalist mit der Brandnarbe im Gesicht daraufhin. Sein Zimmergenosse hatte sich nun noch einmal richtig ausgezogen - anscheinend hatte er sich eben nur um sein Trasla gekümmert, so dass er jetzt noch einmal selbst duschen würde. Jan wollte sich eigentlich schon abwenden und das Badezimmer verlassen, aber als Siegfried gerade wieder die Umkleide in Richtung der Duschen verließ, bemerkte er auf dessen Körper wieder die Brandnarbe an dem linken Oberarm. „Wo er die wohl her hat?“, fragte sich der blonde Brillenträger. Tatsächlich hatte er die Brandnarbe schon gestern auf dem Weilmer bemerkt, aber irgendwie hatten sie da andere Sachen im Kopf gehabt als sich über die Herkunft irgendwelcher Verletzungen Gedanken zu machen. Vielleicht war es auch besser so - denn vermutlich würde nicht jeder gerne über die Situationen sprechen, an denen die Narben am eigenen Körper entstanden waren. Für Jan wäre das zwar kein großes Thema - seine Eltern hatte er schließlich nie gut genug kennen lernen können, um über sie zu trauern, und in seinem Leben hatte er danach noch weit schlimmere Erfahrungen machen müssen. Aber woher sollte er wissen, ob das bei Siegfried genauso war? Nein, wahrscheinlich war es besser, wenn er das Thema jetzt nicht zur Sprache brachte. Vielleicht würde sich irgendwann eine Situation ergeben, in der das Gespräch auf natürliche Weise auf die Narben kam - und ansonsten konnte Jan auch abwarten, bis Siegfried Jans Brandnarben ansprach. Kurz entschlossen wandte er sich an Jack - wobei er etwas lauter redete, so dass sein Zimmergenosse ihn auch aus dem Raum mit den Duschen heraus hören konnte: „Ich bin hier fertig und gehe dann gleich zum Frühstück.“ Anschließend verließ er das Badezimmer und ging erst einmal zum Schlafzimmer, um von dort seine drei Pokemon abzuholen.


    Auf Jans Frage hin stellte Siegfried die Vermutung auf, dass es beim Tisch geklärt werden könnte. Das ergab natürlich auch Sinn, jetzt wo es gesagt war. Jan stimmte ihm zu und Jack nickte auch zustimmend während er sich fertig abtrocknete. Eigentlich hatte Jack nicht sehr auf seine beiden Kameraden geachtet, aber als er seine Kleidung aufhob, bemerkte er bei einem kurzen Blick, dass Siegfried ebenfalls eine Brandnarbe besaß. Da Jan und Siegfried bereits erfahrene Männer verglichen mit dem jungen Jack waren, hoffte er, dass er nicht auch eines Tages eine Brandnarbe erhalten würde, immerhin hatten 2 Drittel der Anwesenden eine.

    Nachdem Jan mitteilte, dass er fertig sei und gleich zum Frühstück geht, antwortete Jack recht schnell, da er auch gleich fertig war. „Okay, ich gehe gleich noch kurz in mein Zimmer und komme dann auch nach. Bis am Tisch dann ihr zwei...“ Nach einem kurzen Moment erinnerte er sich daran, dass Siegfrieds Trasla dabei war und verbesserte sich noch: „D-drei meinte ich.“ Er zog sich noch fertig an, verließ das Bad und begab sich zu seinem Zimmer auf.


    Während Siegfried noch mit duschen beschäftigt war, verließen die anderen beiden Trainer das Badezimmer. „Alles klar.“, sagte er nur. Mit seinen Händen sammelte der junge Trainer Wasser, welches daraufhin in sein Gesicht klatschte. Er atmete nochmal tief durch und drehte den Hahn zu.

    Melisa war inzwischen fertig mit abtrocknen, das Handtuch neben ihr liegend. Es war unerwartet, dass Jack sie zu den Frühstücksanwesenden hinzuzählte, aber es störte sie nicht. Nach einer Weile klopfte es an der Umkleidekabine: „Hey, ich bin fertig mit duschen. Kannst du mir bitte das Handtuch reichen?“ Es war die Stimme ihres Trainers, der mit duschen fertig war. Ohne was zu sagen, reichte sie mittels Psychokräfte das Handtuch rüber. „Danke.“ Siegfried trocknete sich geschwind ab, nahm sich seine reguläre Kleidung, die über der Tür hing, und zog sie an. „Gut, ich bin fertig. Du kannst jetzt aufmachen.“ Das altbewährte KLACK des Riegels ertönte und Siegfried öffnete die Tür. Melisa sprang dem jungen Trainer in seine Arme und setzte sich umgehend auf seine Schulter. Fertig geduscht und angezogen verließen nun auch die letzten beiden das Badezimmer.


    Teil 3 des GP, etwas verspätet wegen einem Missverständnis meinerseits.