Beiträge von Marc27

    Ja hallo erstmal,

    ich hätte eine Frage und zwar ginge es um die Charafarben.

    Entschuldigt, ich weiß ich bin spät dran. Schande über mein Haupt, aber wollt ihr Charakterfarben zulassen? Ihr könnt entscheiden. Schreibt mir was ihr meint. Ich bin offen. Mir wäre beides recht.

    Zu Beginn wurden diese ja nach Abstimmung nicht genutzt.
    Damals waren, soweit ich es beim Nachlesen beurteilen konnte, die Meisten der jetzt noch aktiven Spieler neutral mit einer Tendenz.

    Ich denke mittlerweile wäre es schön welche zu haben, die Pros und Contras sind, vermute ich mal, für die Meisten unverändert.
    Wollte es trotzdem einmal ansprechen um zu sehen wie da so die allgemeine Meinung ist, da ich persönlich es aus ein paar Gründen mittlerweile begrüßen würde.

    Destiny Moon & Al Dracone Wäre es in Ordnung da den Stand erneut zu überprüfen, zumal die Spielerschaft seit Beginn etwas geändert hat?

    Mir ist beim Lesen des Topics auch noch die Frage aufgekommen, ob es bzgl. des LvL Systems eine Herangehensweise gibt.

    Habe zu Beginn des Topics die Frage gesehen und beim Überfliegen nichts bemerkt, deswegen hier ein paar Zitate:


    Da ich bei Kalos nichts von einem levelsystem gelesen hab gehe ich mal davon aus das es wie in Hoenn ist und wir alle automatisch festgelegte max level haben je nachdem an welchen Punkt der Story wir sind. Genau bestätigen oder mich korrigieren kann das aber nur Jemand aus der Kalos Leitung, also Destiny Moon oder Al Dracone


    Wir beraten uns wegen dem Levelsystem und geben genauere Informationen wenn wir zu einem Entschluss gekommen sind

    Des waren #18&19. Habe des Weiteren des im Zusatzinfo-Topic gefunden und würde daraufbasierend schließen, des es wie Cy sagte automatisch mit Story Progress ist?


    Neben der normalen Storyline, erwarten die Spieler auch einige Nebenaufgaben, die natürlich optional sind. Schillernde Pokémon werden nicht in freier Wildbahn, sondern nur als Belohnungen diverser Aufgaben auftauchen. Sie sollen ja was besonderes bleiben. Zudem bietet auch Kalos ein Levelystem, das die Spieler in ihren Aktivitäten belohnt.


    Sollte ich den Teil im Topic übersehen haben schonmal ein großes Sorry im Voraus. Denke des wars dann soweit von mir.

    Final nur noch ein Danke an Cy-Res für diesen Post, auch beim erneuten Lesen feiere ich den.


    Okay dan eben klassische Art und weise: Destiny Moon & Feuerdrache (Team Hoenn); Destiny Moon & Al Dracone (Team Kalos) und schlußendlich Queen Tiramisu & Ich (Team Johto). Hinter der Turnhalle und ohne Treten?

    Als die Gruppe den dunklen Raum betrat sorgten das Sheinux von Daniel sowie das Feurigel von Jan für kleinere Lichtquellen. Das erkennbare Chaos in dem Raum war erschreckend und erfüllte Jack mit leichter Angst. Der Blondschopf folgte Jan mit einem kleinen Abstand um ihn nicht zu stören und noch in der Lichtquelle zu bleiben.

    Jack konnte nicht viel außer das Chaos in dem Raum wahrnehmen. Als er seinen Blick auf Jan richtete schien dieser in ein Buch vertieft, aus der Sicht des Blauäugigen konnte er von dem Titel nur "Entstehungsgeschichte" sowie den schlechten Zustand des Buches erkennen.

    Bevor er mehr entziffern konnte wurde es blendend hell und ein alter, grimmiger Mann tauchte mitsamt zwei Pokémon auf.

    Während Dr. Frosts Standpauke bekam Jack kein Wort hinaus und die Erleichterung kam erst an nachdem Professor Hail Tauchbälle an die Gruppe verteilt hatte. Der junge Kerl steckte den Tauchball in seiner Hand schnell in einer Tasche weg und folgte der Gruppe in den nächsten Raum bevor er alleine zurückblieb. Er konnte dem Gespräch nicht mehr viel entnehmen außer, dass wohl wichtige Unterlagen verschwunden waren und dass es jetzt zur Höhle gehen sollte.


    Wailords Auftauchen ließ Jacks Körper zuerst erschaudern. Nach einigen Sekunden der Stille schien es aber bei weitem nicht so zornig wie bei der letzten Begenung und der junge Blondschopf atmete durch.

    Das Daniel und Jan dem Wailord die freundliche Gesinnung der Gruppe scheinbar erfolgreich übermittelten erleichterte den Blondschopf, er hätte nicht den Mut gehat sich dem riesigen Wal zu näheren ohne zu Zittern als hätte ihn ein Voltenso mit Donnerwelle paralysiert.

    Die Erscheinung dieses Raufbolden mit seinem angebissenen Baguette begrüßte Jack nicht, aber dieser war bei weitem größer und stärker als er. Glücklicherweise kümmerten sich Sarah, Daniel und Jan um das Füttern und vermieden eine Einmischung des draufgängerischen Riesen.


    Nach der 2. Dusche durch Wailord war wohl jeder wieder gut durchnässt und bereit über die soeben erhaltene Teleskopleiter aufzusteigen. Daniel bereitete diese vor und ließ den anderen den Vortritt. Jan ging zuerst gefolgt von Sarah welche bei der Leiter innehielt und wohl mit Daniel ein Gespräch führte.

    Nach einem Umsehen schien sich sonst noch keiner zu nähern als ging Jack in Richtung Leiter, behielt aber noch genug Abstand um Sarah und Daniel nicht zu unterbrechen und blickte während er wartete den riesigen Wal an. „Evooo...“, ertönte es von Jacks Schulter während sein Partner ebenfalls den Wal bestaunte.

    Wie es wohl ist wenn ein Trainer öfters auf einem solchen Riesen durch die Welt reist? Gleichermaßen erfüllt von Furcht, Respekt, aber auch Neugier wandte Jack sich an Evoli welches auf seiner Schulter immer noch staunte:„Wir schaffen das Evoli. Ich... ich glaube die Aussicht von da oben wird toll sein!“.

    Wir dürfen bloß nicht beim Hochklettern nach unten schauen, dachte sich der Blondschopf noch bevor er überprüfend in die Richtung von Sarah und Daniel blickte.

    Die meisten Anwesenden hielten sich vorerst noch zurück während der Adlige und Jan-Friedrich bereits aufgebrochen waren.

    John umfragte sich nach Begleitung und kurz darauf hatte Leon den Eindruck sie würden beobachtet werden. „Ach was das kann nicht sein“, dachte sich der Blondschopf. Die grauen Männer sind ja bereits auf der Suche nach den Eiern und wieso sollte jemand sich in den Trümmern der Stadt jetzt noch rumtreiben.


    Ein junger Mann mit Mütze in einem weißen T-Shirt näherte sich Leon und schlug vor ein Team zu bilden. Nach einigen Momenten bemerkte Leon ebenfalls, dass er der Trainer des Machollos ist. Der Blauäugige nickte zustimmend und sprach:„ Klingt gut, wenn John sich uns anschließt sollten wir genug Kampfkraft für eventuelle Gefechte haben. Vor allem könnten seine Pokémon eventuell die Männer in grau orten.“

    Leon zeigte in Richtung des Archäologen und ging voraus zu diesem mit Sheinux an seiner Seite. „Würdest du mit uns ein Team bilden? Ich bin nicht sehr vertraut mit Boden Pokémon, aber ist es möglich dass sie die ungefähre Position von den Männern in grau orten können? Wegen der aktuellen Umstände sollten sich die suspekten Bewegungen innerhalb der Stadt ja in Grenzen halten.“


    OT: Olynien Sorry wegen der hohen Reaktionszeit. War mal so frei direkt auf den Chara von Explorerkid John zuzugehen dann hätten wir ebenfalls ein Team parat wenn dies für euch so in Ordnung ist.

    Leon stand nun mit Sheinux an seiner Seite abwartend um zu sehen wie es weitergehen würde. Der Lichtkönig brachte mithilfe der Assistenz von Jan-Friedrich & John das verwundete Mädchen, sowie den von Z verlangten Stein hinaus.

    Der Trainer des Machollos erkundigte sich über die Ereignisse der vergangenen Nacht woraufhin Leon nur erstaunte Blicke geben konnte. Bei dem darauffolgenden Gespräch von diesem und Jan-Friedrich stimmte Leon gedanklich letzterem zu. Die Chance, dass neben der Frau noch jemand lebt ist zu gering um ein solches Risiko einzugehen.


    Nachdem John die verletzte Frau mit einem erste Hilfe Kit versorgte reagierte er auf Greg und deutete auf Z für eine mögliche Vorgehensweise. Kurz darauf tauchte noch eine spezielle Gestalt auf, diese stellte sich als Prinz Heinrich von Batika vor und Leon dachte allmählich, dass wohl jede 3. Person in Kalos verrückt ist. Der Lichtkönig und Mo waren ja fast harmlos während dieser "Adlige" einen "Stuhl" verlangte? Glücklicherweise meldete sich Z wieder telepathisch bevor diese Szene direkt losgehen konnte.


    Die Ansprache von Z erklärte nicht allzu viel, das Auftauchen dieser Männer warf nur mehr Fragen auf, von ihrem Kleidungsstyle mal abgesehen. Leon machte sich zwar nicht viel aus Mode, aber diese Fixierung auf Grau empfand er nicht als sehr schön, da war ihm schwarz lieber.


    Nachdem Abgang der grauen Männer, wie Leon sie jetzt gedanklich nannte, erteilte Z die Aufgabe die Eier zu suchen, in Gruppen oder alleine. In Anbetracht seiner Lage empfand Leon es am sinnvollsten sich mit anderen der Anwesenden zusammenzuschließen. Er war gerade mal einen Tag in Kalos und zusätzlich konnte er die Kampfkraft der wilden Pokémon, sowie die der grauen Männer nicht einschätzen.


    Jan-Friedrich erkundigte sich als Erster nach Begleitung und zu dem Erstaunen von wahrscheinlich jedem meldete sich Schnösel Heinrich direkt. Johns Gefühlsausbruch kam überraschend, jedoch konnte man es ihm nicht verübeln. Heinrich hatte in wenigen Minuten Präsenz den Lichtkönig und Mo übertroffen. Zu Leons Glück standen er und Sheinux nicht in der Nähe und wurden von keiner der Attacken getroffen. Während sich die Situation langsam wieder zu entspannen schien ging Leon, immer noch aufmerksam zuhörend, seinen Rucksack der ein paar Meter entfernt war aufsammeln. Als der Blondschopf wieder bei der Gruppe war waren Jan-Friedrich und Heinrich wohl aufbruchbereit.

    Leon überblickte die Anwesenden um ebenfalls ein Team zu bilden.

    Während Leon weiterhin Stein für Stein abtrug bemerkte er wie ein blondhaariges Duo aus bestehend einer jungen Dame und einem jungen Mann dazukamen. Letzterer half sogar sofort bei der Ausgrabung der Verschütteten.

    Ohne weitere Umschweife wandte Leon sich wieder den Steinen zu bis er jedoch rasch von dem Steinrutsch und der darauffolgenden Ansprache von "Z" wieder unterbrochen wurde. Leicht verblüfft durch die Ansprache und die erneute Verschmutzung der Atemwege und Sicht vernahm der Blondschopf was um ihn rum geschah gerade so noch.


    Der Lichtkönig stürmte an vorderster Front zu der Trainerin und rief nach jemanden der Tragen hilft. Jan-Friedrich meldete sich daraufhin und folgte hinein. Der blauhaarige Nate näherte sich dem Wesen welches sich "Z" nannte, John analysierte das neu entstandene Loch und der Trainer des Machollos, Greg, verschwand kurz um was zu erledigen.


    Leicht überfordert wusste Leon nun nicht was er groß machen sollte und ging in die Nähe des mysteriösen "Z". „Du siehst mir zwar nicht sehr überzeugend aus, aber bei einer solchen telepathischen Anrede muss ja was an dir dran sein“, dachte sich der Blondschopf. Sheinux begab sich nun auch wieder an die Seite von Leon und fragte sich was es mit diesem grünen Schleim-Pokémon auf sich hatte.

    Wenn der Gestank einer Wolke von Smogon bereits so schlimm ist war der Gedanke an die eines Smogmogs einfach nur fürchterlich.

    Leon hatte zwar keinen Plan was Sheinux zu dem Giftballon sagte, aber er wusste sein Elektropokémon stellt keine Dummheiten an. Es war im Gegensatz zu Kindwurm auch um einiges ruhiger.

    Der Blondschopf verfolgte den Verlauf der aktuellen Ereignisse und den neuen Plan von John aufmerksam. Das Auftauchen von Gregoire und seinem Machollo könnte durchaus essentiell sein. Es wird wohl kaum wie aus dem Nichts noch ein Ass Trainer mit einem Machomei oder Guardevoir erscheinen der die Situation im Alleingang beheben kann.

    Johns Plan erschien für einen Laien wie Leon solide, bloß konnte er mit seinen Beiden Pokémon nicht viel beitragen. Er wusste nicht wie Sheinux als Elektro-Pokémon etwas gegen den Staub ausrichten könnte. Und Kindwurm konnte er jetzt noch weniger als zuvor herauslassen. Wenn dieses Energiebündel von einem Drachenpokémon sehen würde wie andere Pokémon fliegen würde es womöglich auf jeden und alles zustürmen.

    Somit begab Leon sich wieder daran Steine abzutragen und achtete darauf den Pokémon nicht im Wege zu sein.


    Sheinux hingegen, welches noch immer bei dem Smogon war, saß sich neben diesem hin und versuchte erneut es vom Heulen und dem Ausstoßen weiterer Giftwolken abzuhalten. „Shei. Sheinux.“ (Siehst du? Diese Leute und Pokémon hier arbeiten hart um deine Trainerin und Kameraden zu befreien. Hab etwas Geduld und unterbrich sie bloß nicht mit einer weiteren Giftbombe.) Die Elektrokatze hoffte so zumindest etwas bei dem Ganzen zu helfen.

    Zu Leons Überraschen kamen der Retter und der Lichtkönig scheinbar nicht auf Anhieb miteinander klar, obwohl sie von den Ersteindrücken her Gemeinsamkeiten zu haben schienen. Vielleicht werden sie ja noch Rivalen wenn sie die gleichen Leidenschaften teilen.

    Es faszinierte Leon wie Jan-Friedrich sich mit seinen Pokémon unterhalten konnte und sie wohl auch Wort für Wort versteht. Er konnte bloß schätzen was Sheinux oder Kindwurm ihm mitteilten und anhand ihrer Reaktion beurteilen ob es denn annähernd stimmte. Nachdem Jans Plinfa noch etwas sagte schien der Mittelblonde überzeugt, er nahm etwas Sicherheitsabstand und öffnete den zuvor schwebenden Pokéball.

    In der aktuellen Situation hätte Leon mit vielen Pokémon gerechnet. Ein großes Rihornior, dass seinen Trainer eigenhändig befreien könnte oder doch ein Guardevoir, dass dem Trasla des "Retters" vorzeigen könnte wie es geht.

    Jedoch bereitete die Übertreibung der Fantasie des Blauäugigen ihm nur eine leichte Enttäuschung als das ballonartige Smogon erschien. Zuerst schien das Giftpokémon freundlich eine Unterhaltung beginnen zu wollen bis es von einem lauten Schrei aus den Trümmern unterbrochen wurde. Die Smog-Wolke des erschreckten Pokémon erwischte Leon eiskalt und neben dem Husten brachte ihn der Gestank fast zu Boden. Als Leon sich wieder im Griff hatte sah er nur noch wie das Smogon panisch vor sich hin sprach und zu Boden ging.


    Sheinux entging nichts von dem Geschehen, aber es war glücklicherweise weit genug weg um nicht von der Wolke erwischt zu werden. Als es die Verzweiflung des eben erschienenen Pokémon hörte stand es mit einem Seufzen von seiner bequemen Raststelle an Leons Rucksack auf:„Nux...“ Es ging zum schwebenden Ballon und begann seine Rede:„Sheinux. Shei-nux.(Jetzt reiß dich mal zusammen. So verzweifelnd am Boden wirst du deiner Trainerin keine Hilfe sein.)“

    Sheinux zeigte mit seinem Kopf in die Richtung wo Jan-Friedrich und seine Vogel-Pokémon standen und fuhr fort:„ Shei Sheinux Shei-nux. (Meines Verständnisses nach versteht der Trainer dort seine Pokémon relativ gut wenn nicht sogar wortgenau. Wenn du und dein Geisterfreund euch an ihn wendet kann er es mithilfe seiner Pokémon den anderen und somit auch meinem Trainer mitteilen. So hilfst du deiner Trainerin auch mehr als wenn du hier gleich heulst.)“ Sheinux hätte ihm auch noch einen motivierenden Klaps auf den Rücken gegeben, wenn es nicht das Risiko involvierte von dem Gestank erwischt zu werden.

    Sheinux vernahm die Schritte zweier Personen die sich der Gruppe näherten und spitze seine Ohren um deren Gesinnung zu bestimmen. Unwissend ob es gut war noch einen "Retter" zu haben der wie der Beerenmann sprach, entspannte sich das Sheinux wieder um die aktuelle Problematik abzuwarten.

    Leon entfernte weiterhin die weitestgehend sicheren Trümmersteine und hielt Abstand von den heiklen Stellen. Er ließ sich durch das Auftreten weiterer Überlebenden nicht weiter Ablenken und behielt die Augen auf den Trümmern. „Ist die ganze Stadt voller Menschen wie unserem Lichtkönig hier? Ein Wunder das er noch nicht mit Melchior um Astrids Gunst konkurriert“, dachte sich der Blauäugige.

    Johns Erklärung der Situation war in der Tat sehr zutreffend und Leon fiel auch nichts ein hinzuzufügen, man würde sich später noch vorstellen und die Lage besprechen können. Plötzlich lenkte ihn ein Pokéball ab, ein schwebender Pokéball um genau zu sein. Der Ball flog geradewegs gegen Jan-Friedrichs Kopf.

    Leon konnte zuerst nur verwirrt auf den Pokéball in Jans Hand starren und sprach nachdem dieser sein Gespräch mit seinem Flemmli scheinbar beendet hatte:„ Also ehm... Das klingt jetzt vielleicht etwas bizarr aber der Ball kam gerade scheinbar aus den Trümmern hinaus und ist ohne physischen Kontakt mit jemandem auf dich zu geflogen. Eventuell meint dein Flemmli, dass du den Ball öffnen sollst?“ Leon fasste sich mit der linken Hand an der Hinterkopf während er hoffte jemand anderes hat auch mitangesehen wie dieser Zaubertrick passierte.

    Leider schien niemand ein Pokémon parat zu haben, dass die Trümmer mit Leichtigkeit entsorgen könnte. Naja, so Vierarmige Muskelpakete sieht man auch nicht täglich und überall.

    Es verblüffte Leon wie seriös der Herr von und zu Mendel plötzlich wieder bei der Sache war, es blieb aber keiner Gelegenheit groß zu schmunzeln. Der Blondschopf konnte nicht viel aktiv zur Rettungsaktion beitragen und so half er passiv mit so gut es ging. Er entfernte sichere Trümmersteine während er den Anweisungen der anderen zuhörte und dementsprechend handelte.

    Bei Johns Kommentar formte sich ein leichtes Grinsen auf Leons Gesicht. Aufgrund der Reaktionen der anderen äußerte sich der Blauäugige nicht und kümmerte sich weiterhin konzentriert um die Verlegung der Steine.

    Melchiors Vorschlag mit einer Walzer Attacke reinzustürmen schien aufgrund der Zeitnot die beste Lösung zu sein. Wegen seines nicht existenten Wissen über Gesteine und Trümmer konnte Leon nach wie vor nichts beitragen nichtsdestotrotz versuchte er so gut helfen wie er konnte.

    Wenig verwundert war Leon jedoch als der Lichtkönig von Astrids Auftauchen wie verzaubert war, da konnte er nur wieder schmunzeln und auf den nächsten Schritt zur Rettung warten. Neben der Blonden waren auch Johns Pokémon aus dem Boden wieder aufgetaucht und wurden direkt in die Rettung mit eingebunden.

    Sheinux selbst war klar, dass es seinem Trainer nicht groß hier helfen konnte. Deswegen legte sich das Elektro-Pokémon angelehnt an den Rucksack seines Trainers, der nur ein paar Meter von den Trümmern entfernt war, hin um etwas zu Rasten.

    Leon schien nicht der Einzige zu sein, der Johns Vorschlag als sehr nützlich einschätzte. Wenn sogar der erhabene Lichtkönig diese Meinung teilte hatte es natürlich eine enorm große Bedeutung.

    Als der Blondschopf dann plötzlich die Rufe eines Nebulak hörte dachte er zuerst er würde sie sich einbilden bis schließlich die Anwesenden auf die lauter werdenden Rufe reagierten. Jan-Friedrichs Erklärung war durchaus äußerst nützlich, wie er die Rufe jedoch übersetzt hat war ein Mysterium für Leon. Er steckte das Buch schnell wieder ein, es würde danach ja auch noch für genauere Inspektionen da sein. Leon folgte den anderen um zu helfen soweit es möglich war und äußerte sich zur Herangehensweise:„ Wir sollten vorsichtig versuchen die Trümmer aus dem Weg zu räumen, es hat keiner zufälligerweise ein Machomei oder ähnliches dabei?“


    Sheinux wusste nicht wie sich Käferpokémon anfühlen und wollte nicht nachher ein komisches Gefühl auf dem Kopf haben, dies konnte es schlecht dem Bluzuk mitteilen und folgte ihm schweigend. Eine Beratung bei den Beeren war natürlich auch interessant, wobei das Elektropokémon bereits wusste dass es unter anderem eine Vorliebe für Süßes hatte.

    Plötzlich vernahm Sheinux die Hilfe-Rufe eines anderen Pokémon und hörte ebenfalls wie ein Flemmli diese panisch seinem Trainer erklärte. Dann wurde seine Beerenberaterin aufgehoben und in Anbetracht der Situation lief Sheinux wieder an die Seite seines Trainers.

    Als kampflustiges Pokémon suchte Sheinux eher selten die Nähe andere Pokémon, meistens für Kämpfe oder doch um mal etwas zu Spielen. Sheinux wusste wirklich nicht wie es mit diesem Pokémon umgehen sollte. Als es dann sah wie andere Pokémon Beeren vernaschten blickte es fragend hoch zu seinem Trainer. Leon bemerkte diesen Blick nach einigen Momenten und hatte aufgrund der wenigen Möglichkeit direkt eine Ahnung was sein Elektro-Pokémon wollte. Leon gab Sheinux mit einem Nicken die Erlaubnis sich einer Beere zu bedienen, jedoch hätte er es etwas anders erwartet.

    Das Elektro-Pokémon blickte dann wieder auf Bluzuk vor ihm und erlaubte seine Anfrage unter einer Bedingung. „Shei. Shei-nux.“ („Du darfst meine Pfote streicheln wenn du mir eine der Beeren bringst die dein Trainer freundlicherweise angeboten hat.“)


    Leon war leicht verblüfft als Sheinux nach seinem Einverständnis mit dem Bluzuk sprach, aber vielleicht wollte es den anderen ja den Vortritt lassen. Fix widmete der Blauäugige seine volle Aufmerksamkeit auf das vorherrschende Gespräch in der Gruppe.

    Ob die Ereignisse letzter Nacht schon einmal passiert sind? Dies war in der Tat eine interessante Frage. Leon interessierte sich zwar für Legenden, war aber nicht sehr bewandert darin. Vor allem nicht wenn es um eine andere Region ging. Zuhause in Sinnoh wusste der Blondschopf über die allgemeinen Legenden etwas Bescheid. Die Hüter der Seen, das düstere Albtraumpokémon sowie sein Gegenpart das Sichelpokémon und schließlich gab es noch die wohl bekanntesten Legenden aus Sinnoh wo er nicht viel mehr als Gerüchte wusste. Herrscher von Raum, Zeit und Unterwelt sowie ein Allmächtiger der alle kontrolliert. Bei diesen Gedanken wollte Leon mehr über die Legenden der Kalos Region erfahren, denn er konnte sich nicht an eine vergleichbare Katastrophe in der Geschichte seiner Heimatregion erinnern.


    Der Blondschopf konnte Nate nicht anmerken ob er es für etwas Neuartiges oder ein erneutes Ereignis hielt. Letzteres erschien Leon irgendwie interessanter, weil dann müsste es auf jeden Fall in der Region Hinweise darauf geben. Noé's Argumentation, dass es dann jedoch auch Monumente und dergleichen geben müsste erschien Leon wiederum auch schlüssig, aber er konnte dies als Neuankömmling auch nicht beurteilen. Als sie dann über die Bücher sprach erwähnte sie ebenfalls ihren Fund den Leon eingesteckt hatte. Davon ausgehend, dass die Anwesenden das Buch sehen wollten nahm der Blauäugige wieder seinen Rucksack hervor und hörte weiterhin dem Gespräch zu. Da scheinbar alle ihre Pokémon auf die Suche nach dem Labor geschickt haben oder dabei waren verstaute er auch den Stadtplan wieder.


    Jan-Friedrich war also lange Zeit nicht in Kalos gewesen und konnte nicht viel dadurch wissen. Das sich die legendären Pokémon normalerweise auf ihre Regionen begrenzen war interessant zu wissen somit musste Leon hier wenigstens keine Angst von schlimmen Albträumen haben.

    John schien im Gegensatz zu den Meisten mehr zu wissen. Yvetal ein Pokémon, das den Tod verkörpert und Xerneas ein Pokémon, das das Leben verkörpert. Als er dann von den Farben sprach erinnerte Leon sich an den Kampf letzte Nacht. Blau und Rot waren definitiv vertreten. Als John jedoch Grün erwähnte fasste Leon sich instinktiv auf die Wunde durch welche er das Bewusstsein verloren hatte und sah dieses grüne Licht in seinen Gedanken wieder. Schließlich äußerte John, dass er sich das Buch auch gerne ansehen würde und daraufhin versuchte Leon es schnellstmöglich hervorzuholen.


    Währenddessen äußerte sich der "Lichtbringer" wieder. Ausnahmsweise musste er ihm zustimmen, man sollte nicht mit vollem Mund reden wobei Leon nicht neue Bekanntschaften über Essmanieren belehren wollte. Der Charmeur klang ja schon sogar fast wie ein Poet als er über die Legenden sprach.

    Leon holte das Buch hervor während John der Gruppe mitteilte, dass sein Vater, ein Archäologe, möglicherweise mehr wissen könnte. Leon nutzte die danach kurz herrschende Ruhe um auch mal wieder das Wort zu ergreifen:„ Hier bitte, du kannst ruhig mal einen Blick hinein werfen.“ Daraufhin hielt er John das aufgeschlagene Buch so hin, dass er die herausgerissenen Stellen erkennen sollte und fuhr dann wieder fort:„ Ich glaube nicht, dass wir in der Bibliothek noch etwas finden können. Noé war meiner Sicht nach im richtigen Bereich und dem Anschein nach haben die anderen Bücher über die Legenden das gleiche Schicksal erleidet. Ich wage zu behaupten, dass dies kein Zufall ist und es irgendwelche Hintergründe dafür geben muss, vielleicht habe ich aber auch zu viele Filme gesehen und Bücher gelesen. Die Idee deinen Vater zu fragen klingt gut sobald sich eine Gelegenheit ergibt. Wir sollen aber vermutlich zuerst versuchen den hiesigen Professor zu befragen... und beten das es ihm noch gut geht.“

    Ein paar der Anwesenden schienen Interesse an dem Stadtplan zu haben und reagierten auf verschiedene Wege. Jan-Friedrich schlug vor den Plan um ungefähr 90° zu drehen und Leon tat dies auch daraufhin.

    Währenddessen erkundigte sich Nate nach Essen und Trinken. Leon verspürte auch leichten Hunger, es wäre wohl nur sinnvoll die Angebote von Jan-Friedrich und dem "Lichtkönig" in Betracht zu ziehen. Vor allem da es unklar war wie lange die Lebensmittel in den aktuellen Umständen noch gut sind. Leon bemerkte zwar, dass sowohl John wie auch Melchior ihren Pokémon Anweisungen mit Hilfe des Stadtplans geben wollten. Jedoch gab es nichts, dass er hinzufügen konnte.

    Um es ihnen jedoch einfacher zu machen kniete der Blondschopf sich hin damit auch diese den Plan lesen konnten. Mit der einen Hand hielt er den Plan fest und griff mit der anderen nach einer Scheibe Brot. Vor dem Verzehr blickte er noch kurz zu Jan-Friedrich:„ Vielen Dank.“


    Sheinux kam sich allmähig nicht mehr wie ein Elektro-Pokémon sondern eher wie ein Psycho-Pokémon vor, das Hypnose gewirkt hatte. Es hätte an sich nichts dagegen dem Käfer eine Trainingssession vorzuschlagen jedoch wusste es selbst, dass dies weder die richtige Zeit noch der richtige Ort war und Sheinux wollte Leon keinen Ärger machen. Unwissend was es sagen sollte durch seine mangelnde Erfahrung mit Käfer-Pokémon sprach es wieder frei heraus:„ Shei-shei “(„Hast du denn noch nie ein Elektro-Pokémon getroffen?“)

    Nachdem der blonde Junge seine Antwort Foggs und den anderen Mitglieder gegeben hatte stand er leicht angespannt und blickte nervös zum älteren Forscher in der Hoffnung nicht Falsches gesagt zu haben. Als dieser dann die Antwort als richtig deklarierte und zur nächsten Frage überging überkam Jack große Erleichterung und er grinste auch leicht voller Stolz.


    Plötzlich bemerkte Jack Coras Auftauchen und wie diese sich mit Sarah zu unterhalten schien. Er wechselte seinen Fokus dann wieder zum alten Forscher, da er nicht unhöflich auf die beiden starren wollte. Jedoch spürte Jack etwas später eine leichte Kälte welche seinen Blick wieder in diese Richtung lenkte und daraufhin sah er jetzt neben den beiden noch ein Bisasam auf dem Boden und ein Formeo in Coras Armen. Schlief es etwa?

    Nachdem die Rothaarige dann zu Foggs ging und diesen nach einer Arbeit fragte fand Jack dies schade. Schließlich war die gestrige Fahrt auf dem Wailmer trotz der schwierigen Begegnung mit dem verletzten Wailord ein einmaliges Erlebnis. Er wusste nicht mal ob er es ohne ihre Hilfe so heil überstanden hätte. Während Jack in den frischen Erinnerungen schwelgte war bereits noch ein Forscher dazu bekommen und dieser suchte nach guten Assistenten.

    Verständlicherweise ergriff Cora diese Chance ohne lange zu zögern und folgte diesem. Jack wank ihr ebenfalls zum Abschied zu.

    Foggs bot der Gruppe noch ein Item an bevor er sie einlassen würde und Jan trat vor um es vorerst entgegen zunehmen. Als Anfänger sah Jack keinen Grund sich für dieses Item als Träger zu melden, dazu wäre es ihm auch viel zu unangenehm vor der fast ganzen Gruppe etwas anzunehmen dessen Zweck er nicht mal vor Foggs Erklärung kannte.


    Es verging nicht allzu viel Zeit bis zwei weitere Gruppenmitglieder noch dazu kamen. Es war das Pärchen welches sich am Vortag verliebt hatte. Daniel hatte einen Sack mit Paketen dabei und erklärte, dass diese die Starterkits für die Neulinge enthalten würde. Da Jack ebenfalls in diese Kategorie fiel musste er sich wohl eines nehmen. Er näherte sich Daniel und nahm ein Paket entgegen. „V-vielen Dank.“, nuschelte er, während er Blickkontakt vermied da ihm die Begegnung am Morgen beim Bad immer noch unangenehm war. Danach ging er wieder zurück und wartete bis es weiterging.

    Sheinux wusste nicht ob es erleichtert oder entsetzt von dem Blick des Bluzuks sein sollte, es konnte nicht wirklich erkennen welche Gefühlslage seine Augen darstellten. Als das Käferpokémon bloß „Nein“ sagte war Sheinux schon nicht mehr sicher ob das größere Insekt nicht doch kämpfen wollte. Es dachte kurz an sein Partnerpokémon, dieses Energiebündel von einem Drachenpokémon wäre wohl bereits auf das Bluzuk zugestürmt.

    Glücklicherweise ergänzte das Käferpokémon wohl noch den Grund für seinen Besuch während es wieder scheinbar mit seinen Fühler spielte. Sheinux selbst wusste nicht genau den Grund für das eigene "Funkeln", es ging jedoch davon aus, dass dies etwas mit seiner Angehörigkeit zum Typ Elektro zu tun hat. Dazu wusste Sheinux auch, dass es dieses Funkeln durch das Strecken und Zusammenziehen seiner Muskeln verstärkt hervorrufen konnte. Unwissend wie es reagieren sollte sprach das kleine Elektropokémon einfach frei heraus: „Shei-nux.“(Das liegt an meinem wunderschönen Fell.) Nicht gerade die wahre Antwort aber wohl eine passable.


    So wie das Käferpokémon mit seinen Fühlern spielte wollte es wohl etwas von Sheinux oder zumindest war das Leons Vermutung. Es erinnerte ihn an seine Schwestern wenn diese ihn um irgendeinen Gefallen bitten wollten. Leon ließ die beiden trotzdem weiterhin in Ruhe, Sheinux würde schon wissen wie es reagiert.

    Leon fiel plötzlich auch auf, dass sich noch jemand zu der Gruppe hinzugesellt hatte sich aber nicht groß zu Wort gemeldet hat. Leon überblickte den etwa gleich großen braunhaarigen jungen Mann kurz und nickte diesem dann begrüßend entgegen. Wenn er sich so ruhig hinzugesellt hat will er wahrscheinlich auch nicht groß weiter auffallen, da wäre es ja unhöflich ihn durch ein Gespräch mehr in den Mittelpunkt zu schieben. Vielleicht wollte er ja auch sich die Show anschauen.

    Leon richtete seinen Blick wieder auf den Herr von und zu Mendel und die Dame die dessen Aufmerksamkeit quasi komplett beanspruchte. Als die Blondine das Getränk des Käferspezialisten in einem Schuss getrunken hatte staunte Leon leicht. Kurz darauf stellte sie sich als Astrid vor. Dem Diebstahl-Thema gab Leon weniger Beachtung. Bei einer solchen Situation würden viele Leute nun mal profitieren und da man nicht weiß was aus den Versteinerten wird kann man es ihnen auch nur in Grenzen Übel nehmen. Schließlich hatte Leon jetzt ja auch das kleine Delikt des Diebstahls durch das Einstecken des Buches begangen.


    Als der "Lichtkönig" dann sagte, dass man ihn auch du'zen könne oder die deutsche Übersetzung verwenden könne musste Leon wieder grinsen. Hätte er sich nicht etwas zusammengerissen hätte er wohl vielleicht einen kleinen Lachanfall bekommen. Leon beobachtete die weitere Verarztung der Blondine und hörte mal mehr mal weniger bei den angesprochenen Themen zu. Bei den Diskussionen der Behandlung konnte Leon nichts hinzufügen. Sein Wissen war vielleicht gerade Mal auf dem Basis-Level. Für ihn galt bei Wunden 1. Desinfizieren und 2. Pflaster eventuell mit einer helfenden Salbe. Aber welche Salbe hilft? Da war der Blondschopf ahnungslos.


    John schlug des Weiteren vor die Gegend auszukundschaften. Nun meldete sich auch Noé wieder zu Wort und verkündete ihre Hilfsbereitschaft. Die Frage ob sie still war um die Aufmerksamkeit des geehrten Lichtkönig zu vermeiden kreuzte Leons Gedanken mit einem Grinsen, er wollte jedoch nicht vom Wesentlichen abkommen. Nachdem Melchior sein Wadribrie meldete sagte der junge Mann mit den roten Haaren, dass sein Digda unterirdisch suchen könnte und frage noch nach weiteren Pokémon die helfen konnten. Leon blickte kurz auf Sheinux, auch wenn es wollte konnte es nicht viel mehr machen als die anderen und dazu weder in die Lüfte noch in die Tiefen steigen. Kindwurm hingegen konnte vielleicht wenn nötig kleinere Trümmer zerkleinern aber dies auch nur im Notfall da Leon es in einer Gruppe voller neuer Trainer und Pokémon nicht unbeding rufen wollte. Hier konnte der Blondschopf wohl nicht helfen.

    Friedrich meldete sein Vogelähnliches Pokémon und erwähnte ebenfalls, dass man die Richtung vielleicht zuerst herausfinden sollte. Als er das Wort Stadtplan erwähnte ging Leon ein Licht auf. Er holte rapid seinen Rucksack hervor, öffnete diesen und holte nach kurzem Suchen den Stadtplan heraus den er am Vortag erhielt. Er entfaltete diesen und hielt ihn vor sich hin sodass andere in der Nähe auch etwas erkennen konnten. „Ich habe diesen Stadtplan gestern bei einer Anlaufstelle für Touristen erhalten. Ich habe bisher nicht nach dem Labor geschaut, aber...“, nach einer kurzen Such-Pause fuhr Leon fort,„Wir sollten hier sein.“ Der Blondschopf zeigte auf die Position der Stadtbibliothek und fügte noch hinzu:„ Es stellt sich jedoch noch die Frage wie zutreffend der Plan noch nach letzter Nacht ist.“

    Sheinux musterte den Ameisenlöwen welcher ihn anstarrte. Er hatte diese Art bereits in seiner vorherigen Reise mit Leon gesehen. Dieses Knacklion schien dem Elektropokémon jedoch etwas unruhig, zumindest bis es von seinem Trainer gestreichelt wurde.

    Leon nickte dem rothaarigen Trainer entgegen als sich dieser vorstellte. John hatte interessante Pokémon, an sich kannte Leon die drei Arten auch ein wenig. Allerdings bezog es sich bei Digda auf die "normale" Variante, von regionsspezifischen Pokémon wusste der Blondschopf nicht allzu viel. Er wunderte sich was es wohl mit den Locken des sonst Boden-Pokémon auf sich hatte.

    Als der junge Mann mit den Sommersprossen die Bibliothek ansprach antwortete Noé und Leon wusste nicht was er noch groß ergänzen könnte. Vorerst wollte er das eingepackte Buch nicht zeigen, man sagt ja der Täter kehrt immer zum Tatort zurück. Er konnte jedoch etwas auf seine Theorien eingehen:„ Da dies bei allen Büchern die wir gefunden haben so war würde ich behaupten, dass dies kein Zufall ist. Die einzige Frage wäre nur ob die Tat in der letzten Nacht, kurz davor oder noch länger davor begangen wurde.“


    Leon bemerkte erst nicht wie ein weiterer Mann im schwarzbraunen Mantel sich vor Noé verbeugte. Als dieser jedoch neben der leicht übertriebenen Geste zu sprechen begann schossen Leon viele Fragen durch den Kopf und ein leichtes Grinsen der Schadenfreude breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er hatte Noé zwar erst vor einigen Minuten kennengelernt, aber trotzdem fand er es unterhaltsam wie sie jetzt den Hof gemacht bekam. Einige dumme Sprüche kreuzten auch Leons Gedanken: Ich kann auch einen auf langen Namen machen, Ich bin nämlich Leon Skye aus Jubelstadt in der Sinnoh Region, Erster meines Namens. Er ließ diese Gedanken jedoch recht schnell wieder verschwinden, vielleicht war der Mann mit den dunkelblonden Haaren ja bewandert im Verführen von Frauen.

    Leon war leicht überrascht als Noé so gelassen reagierte, vielleicht war diese mittelalterliche Anmache ja effizient? Sie gab nun auch Preis, dass sie eine Reporterin war. Das erklärte wohl ihren professionellen Look.

    Plötzlich kam noch eine junge Frau hinzu. Sie und Noé kannten sich wohl, wobei die langhaarige Blondine einen Eindruck vermittelte als hätte sie die letzte Nacht sehr mitgenommen, nicht nur wegen dem Verband sondern auch von ihrer Erscheinung und Mimik aus.


    Bevor Leon sich weitere Gedanken machen konnte tauchte wie aus dem nichts noch jemand auf. Diesmal war es ein junger Mann, der mit seinen dunkeltürkisen Haaren leicht auffiel. Seine Frisur schien jedoch recht normal. Leon wusste nicht was er von der Begrüßung des jungen Mannes halten sollte und nickte ihm entgegen. Als sich einer der bereits Anwesenden zu Wort meldete und seine Abneigung zum Diebstahl äußerte stimmte Leon in Gedanken komplett zu. Als der Blauäugige dann aber von den legendären Wesen sprach war Leon noch aufmerksamer als zuvor. „Yvetal und Xerneas... und noch ein drittes. Also ich konnte zwei Pokémon auf jeden Fall letzte Nacht mehr oder weniger erkennen. Ich hab auch ein grünes Licht gesehen, ob das vielleicht von dem dritten dann gestammt hat?“


    Sheinux bemerkte wie das Insekt sich ihm näherte und schaute vorsichtig was dieses tat. Als es dann nur Hallo sagte entspannten Sheinux Muskel leicht, wobei es stets eine Ladung parat hatte. Auch wenn das Käferpokémon größer war ließ Sheinux sich dadurch nicht einschüchtern und antwortete diesem:„Shei-nux“.(“Hallo, ist etwas?“)


    Leon hatte das sich nähernde Bluzuk zwar bemerkt, ihm aber wenig Beachtung geschenkt da er dessen Trainer weiterhin beobachtete. Nach seinem Auftritt Noé gegenüber kam der jetzige gegenüber der eben aufgetauchten Dame weniger überraschend, wobei er jedoch kurz seine Meinung zu dem Diebstahl-Thema abgab während er seinen Rucksack durchsuchte. Irgendwie fand Leon, dass ein solch großer Rucksack mit Camoumuster unpassend für ihn schien. Vielleicht war es ja nur Einbildung durch die, je nach Perspektive, geschickten Avancen in Richtung der anwesenden Damen. Leon schaute amüsiert zu wie Melchior weitermachte. Als dieser dann sagte sein Fachgebiet seien Käferpokémon konnte sich Leon ein erneutes Grinsen nicht verkneifen. Nachdem der Mann mit den Locken sich an die Gruppe gewandt hatte ergriff Leon zuerst die Möglichkeit was zu sagen.

    „Ich weiß, dass das Pokémon Center am südlichen Ring noch intakt ist. Jedoch ist da recht viel Betrieb durch die vielen verletzten Menschen und Pokémon. Von dem Labor des Professors weiß ich allerdings nichts, Nichtmal wo es sich befindet. Ich weiß nur, dass die meisten äußeren Gebäude noch recht intakt sind in Anbetracht der letzten Nacht.“


    OT: Kuraudo Leon ist weiterhin aufmerksam dabei und Sheinux begegnet Luna mit seiner angriffslustigen Art. :D

    Während Noé von ihrem Koffer sprach konnte Leon nur lächelnd den Kopf schütteln. Innerlich war er jedoch schon etwas erleichtert, dass er es meistens schaffte eine Ordnung beizubehalten um seine Sachen wiederzufinden. Vielleicht hatte er ja nur ein glückliches Händchen dafür. Wobei sein Rucksack genug Platz und verschiedene Fächer bot um seine Sachen sortiert zu verstauen.

    Nach ihrer Zustimmung nahm er das Buch welches er ihr vorhin hingestreckt hatte und verstaute es ebenfalls in einem kleinen Fach seines Rucksacks. Er betrachtete selbst noch einmal die herausgerissenen Seiten davor und fragte sich was es damit auf sich hat. Während Noé ihren vorherigen Eingang suchte musterte Leon noch etwas die leicht zerfallene Bibliothek. In dem aktuellen Zustand hätte man problemlos unbemerkt hinein gekonnt, vor allem mit den wenigen Menschen die lebendig und bei halbwegs guter Gesundheit sind. Er konnte sich jedoch nicht festlegen ob die Tat eher vor letzter Nacht oder danach begangen wurde. Weitere Informationen würde es wohl hier auch keine mehr geben. Mit einem innerlichen Seufzen fokussierte sich Leon wieder auf seine neue Bekannte welche mittlerweile leicht voraus war durch ihre erhöhte Beschleunigung.


    Jetzt erst bemerkte Leon die drei jungen Männer und Pokémon die vermutlich zu ihnen gehörten. Sheinux blieb dicht an Leons linkem Bein, unwissend ob es jetzt wachsamer sein sollte oder nicht. Es spürte nichts böses, wollte aber trotzdem nicht gleich die Vorsicht fallen lassen. Leon wiederum hörte Noé erstmal aufmerksam zu und dachte es wäre wohl nur fair sich selbst danach ebenfalls vorzustellen. „Guten Tag, freut mich so viele lebendige und heile Menschen und Pokémon auf einem Fleck zu sehen. Ich bin Leon.“

    „Wer wäre ich im Weg einer wissbegierigen, jungen Dame zu stehen? Des Weiteren hast du ja draußen noch deine beiden Garden, die dir helfen könnten.“ Als Noé dann ihre Handtasche zeigte schaute Leon erstmal kurz mit großen Augen und schüttelte dann den Kopf. Sheinux hingegen musterte die Handtasche und meldete sich zu Wort:„Shei-Sheinux!“ Er mochte es sich in Taschen zu legen und dann dort zu rasten. Früher hatte er es öfters bei Leons älterer Schwester Lara gemacht. Leon überlegte kurz ob seine kommende Aussage nicht schädlich für seine Gesundheit sein konnte, aber er hatte jetzt schon begonnen offen und direkt zu reden. Jetzt gab es kein Zurück mehr. „Ich werde nie verstehen wie Frauen mit ihren Handtaschen und der Ordnung in diesen klar kommen, habe aber Respekt davor. Ich könnte es nicht.“ Der Blondschopf musste selbst daraufhin lachen.

    Die Tatsache, dass gezielt Seiten herausgerissen wurden schien Leon jedoch sehr suspekt. Er konnte über keine sinnvolle Erklärung nachdenken außer Vertuschung von etwas. Es stellte sich nur die Frage ob es mit letzter Nacht zu tun hat oder nicht. Die Seiten könnten ja schon länger fehlen. Nach einigen Momenten in Gedanken sprach er dann wieder:„Ich würde vielleicht vorschlagen eines dieser Bücher mitzunehmen um es im Hinterkopf zu behalten. Kann ja nicht schaden. Bei dem Zustand der Stadt wird es auf ein Buch mehr oder weniger hier nicht ankommen und Wissbegierde ist ja schließlich keine Straftat.“ Nachdem ernsteren Thema lächelte Leon wieder und fuhr fort:„Wir sollten vielleicht zum Eingang gehen, damit deine Leibwächter sich nicht noch einsam fühlen.“


    OT: Mit dem Buch mitnehmen war jetzt ein spontaner Gedanke, des müsste dann noch bei der Leitung nachgefragt werden.

    Sheinux schreckte leicht zurück als das Buch plötzlich auf den Boden klatschte während Leon nur kurz leicht verwundert sein Gegenüber anblickte. Er wollte sie schließlich ja nicht erschrecken oder derleichen. Als der Name Picochilla fiel gab er Leon auch das Gefühl der Bekanntheit, er sollte ihn sich vielleicht jetzt mal merken. Das sie es in Einall getroffen hat ergibt wohl Sinn, schließlich stammt das Pokémon aus dieser Region. Es wäre aber sicherlich interessant zu hören wie sie es getroffen hat, natürlich unter etwas anderen Umständen.

    Als sie sich als Noé vorstellte und zuvor einen rapiden Blick gen Bücher geworfen hatte wurde Leon doch etwas neugieriger. Er hob das zuvor gefallene Buch hoch und hielt es ihr entgegen. „Wenn man draußen die Bücher fallen hört könnte man glatt denken du wolltest sie mitgehen lassen und hättest was in der Eile fallen gelassen.“ Mit einem leichten Grinsen im Gesicht fuhr er mit dem Wichtigeren fort. „Hast du denn etwas Interessantes herausgefunden? Bei dem Thema der Regale hier vermute ich mal etwas Aufklärung über die vergangene Nacht, oder? Dann wäre es ja auf keinen Fall egal.“ Als er fertig war bemerkte er selbst, dass er mit ihr redete wie mit seinen Geschwistern wenn sie etwas ausgeheckt hatten. Er sollte wohl etwas höflicher mit der jungen Dame sein.


    Dann stellt sich jetzt die Frage wie viele Powerbanks hat Noé immer bei sich? ^^