Beiträge von Proto-Groudon

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Ich weiß derzeit nicht, wie ich mich mit dem neuem Beschluss über die Maskenpflicht fühle. Auf der Einen Seite finde ich es gut, dass die FFP2-Maskenpflicht nicht kommt: es kann sich einfach nicht jeder FFP2-Masken ohne Ende leisten, was dazu geführt hätte, dass viele Leute die FFP2-Masken wahrscheinlich hundert mal getragen hätten. Ob das bei einem EINMALprodukt was bringt halte ich für fraglich, gerade weil generell immer davor gewarnt wurde, Masken mehrfach zu benutzen oder mit den Fingern irgendwie die Innenseite der Maske zu berühren. Ganz abgesehen davon, dass es wahrscheinlich Lieferprobleme gegeben hätte.


    Auf der anderen Seite kann man die IIR-Masken von "normalen" nichtzertifizierten Einmalmasken optisch absolut nicht unterscheiden. Wenn ich also mit meiner von uigurischen Zwangsarbeitern gefertigten Maske weiter rumlaufe, kann keine Sau feststellen ob sie wirklich zertifiziert ist, das schreibt ja keiner an die Dinger dran. Das die Stoffmasken (die ich als Brillenträger ohnehin nicht wirklich gut tragen kann) wegfallen stört mich ehrlich gesagt persönlich wenig - mir tuts eher um den Einzelhandel leid, der die Dinger jetzt praktisch weghauen kann. Außerdem ist es vielleicht nicht schlecht, dass das, was einige als "Maske" bezeichnet haben nicht mehr als solche gilt. Diese dünnen Baumwolltücher, durch die ich praktisch durchsehen kann, bringen wahrscheinlich ohnehin nichts.


    Ach ja, kleine Anekdote zum Thema Impfungen: Mein Großonkel (über 90) war vor einigen Wochen in unserer Regionalzeitung, weil die einen Artikel über ihn machen wollten als Beispiel dafür, wie ältere Leute einen Impftermin ausmachen sollten. Das Ende vom Lied war, dass das Anmeldesystem abgestürzt ist und nichts mehr ging. Der Artikel handelte schließlich davon, wie er FAST einen Impftermin bekommen hätte.

    Also ich weiß nicht wer hier Cannabis konsumiert (und wie viel), aber dieser Bericht von Vice ist schon erschreckend:

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    (Übrigens auch hier als Textversion)


    Dass synthetische Cannabinoide (leider) auf dem Vormarsch sind ist ja inzwischen jedem bekannt, der sich beim Thema Cannabis auskennt, aber dass sie inzwischen so verbreitet sind ist mir tatsächlich neu. Die Erfahrungswerte von dem Dealer aus dem Video mit 90%+ glaube ich zwar ehrlich gesagt nicht, aber die Schätzungen der Bundesbehörden mit 10-20% würde ich auch mit Vorsicht sehen - besonders wenn man weiß in was für nem erbärmlichen Blindflug die Behörden beim Thema Cannabis sind. Es können also mittlerweile auch 30% sein, so genau weiß das keiner.


    Das erschreckendste für mich ist eher die Antwort von Frau Ludwig, eine Legalisierung von Cannabis hätte keine Auswirkungen auf die Verbreitung von sythetischen Cannabinoiden. Die synthetischen Cannabinoide gibt es doch gerade WEIL Cannabis illegal ist und Kriminelle um jeden Preis versuchen den Gewinn zu steigern. Da echtes Gras teuer ist wird das Gras eben mit synthetischen Drogen gestreckt, die teilweise nur 10% von echtem Cannabis kosten. Nur sind die chemischen Zusammensetzungen eben minimal anders als bei Cannabis und keiner weiß was das am Ende bewirkt. (Ganz abgesehen davon, dass das dir der Dealer deines Vertrauens auch nicht sagen wird, wenn er es denn überhaupt weiß)

    Diese Probleme sind ähnliche wie bei der Alkoholprohibition - wer einen gepanschten Schnaps trinkt weiß nicht, ob da Methanolrückstände drin sind. Cannabis ist eigentlich als dritte "Volksdroge" nicht mehr aufzuhalten, nur wird hier durch eine völlig ignorante Politik ein unglaublicher Schaden angerichtet. (eigentlich die vierte Volksdroge, aber Koffein IsT jA kEiNe DroGe lol)

    Ich kenn leider auch Erfahrungsberichte, wo Leute an scheinbar stark gestrecktes Gras gekommen sind und das nicht gut ausging.


    TL;DR: Ich will hier niemandem das Kiffen verbieten, manche nutzen illegal gekauftes Gras auch zur medizinischen Selbstbehandlung, da die rechtlichen Hürden für medizinisches Cannabis in Deutschland so lächerlich hoch sind. Ich denke eher eine Legalisierung ist die einzige wirklich sinnvolle Lösung für diese Probleme. Aber passt auf euch auf und wenn ihr wirklich kiffen wollt, dann passt bitte bitte wirklich auf, was ihr da kauft. Ich weiß, richtige Möglichkeiten Gras auf Verunreinigungen zu überprüfen gibt es nicht, aber holt das Zeug bestenfalls bei jemandem den ihr ohnehin perönlich irgendwie kennt und/oder bei jemandem der als vertrauenswürdig und kompetent gilt. Oder lasst es ganz sein, bevor das am Ende nicht gut ausgeht.

    Punkto Arbeitsplatz filmen, vielleicht eine dumme Frage, aber: Habt ihr dagegen noch nicht widersprochen? Stört euch das gar nicht? Ich bin überrascht wie selbstverständlich viele Leute das finden. 😅

    Irgendwie find ich das richtig unangenehm, dass Professor*innen oder Chef*innen einem bis ins Schlafzimmer schauen könn(t)en. Ins Wohnzimmer können viele nicht, unter anderem weil sich dort jemand anderes aufhält oä. und allgemein will ich einer*m Vorgesetzten nicht unbedingt meine Wohnung zeigen lol

    Eine Freundin von mir hängt vor einer Vorlesung sogar BTS-Sachen ab... gut find ich übertrieben, aber sie meint, der Prof ist eher steif und das hinterlässt keinen guten Eindruck bei ihm.

    Also ich hatte das bis jetzt noch nicht in Prüfungen sondern wie gesagt nur bei Praktika. Es wurde einfach gesagt es geht nur so wegen der Identitätsfeststellung weil das ne Prüfungsleistung ist (man musste auch den Studentenausweis in die Kamera halten) und wem das nicht passt, der muss das Praktikum irgendwann anders machen oder sich vor ne weiße Wand setzen oder so.

    Ich sag mal so, das eine war wirklich nur ne Feststellung einer Prüfungsleistung für die man sich selbst vorher anmelden musste, das andere war für 10 Minuten Kolloquium, der Rest war ohne. Von daher war es mir relativ wurst, ich hab einfach darauf geachtet, dass die Stelle an der ich sitze einigermaßen neutral und ordentlich aussieht, das wars. Die bewerten ja meine Arbeit und nicht mein Zimmer, außerdem sieht auch jeder die privaten Zimmer der Profs. Ich glaube, wenn das eigene Zimmer nicht extrem negativ auffällt (weil dreckig oder so) stört sich da keiner dran. DIe Profs interessieren sich ja eigentlich eh nicht wirklich für dich und kennen dich meist ohnehin nicht beim Namen.

    Alaiya Also ich hatte letztes Semester zwei Online-Klausuren an meiner Uni. Ich muss in meinem Studium einige Wahlfächer belegen, die eigentlich nichts mit dem eigentlichen Studium zu tun haben (ingesamt 8 LP muss ich in 10 Semestern machen) und eigentlich mehr zur Allgemeinbildung beitragen sollen. Da zählen zum Beispiel Sprachen dazu oder wenn man was über ein Fachgebiet lernen will, dass mit dem eigenen Studium nichts zu tun hat.

    Wie man sich vorstellen kann, sind diese Fächer bei der Raumvergabe für Prüfungen dann immer die letzten in der Kette und die Prüfungen sollen komplett online gemacht werden.

    In einem dieser Fächer hatte ich letztes Semester daher ne online-Klausur (und in einem anderen Fach, das eigentlich nur aus Praktika besteht, aber da man die nicht machen kann hat man was anderes gemacht und ein Teil war eben auch so ne online-Prüfung). Bei meiner Uni gibts da ein extra Portal dafür und man muss sich eben in einem bestimmten (festgelegten) Zeitraum anmelden und beantwortet seine Fragen. Manchmal gibt es auch einen Chat oder was ähnliches parallell zur Prüfung in dem man den Betreuern Fragen stellen kann. Da relativ viele Leute gleichzeitig die Klausuren geschrieben haben gabs auch keine Kamerapflicht oder so (bei meinen Praktika war das zum Teil anders, da musste man die Webcam anhaben, 10 Leute zu überwachen ist halt deutlich einfacher als 50).


    Ansonsten beantwortest du die Fragen einfach am PC wie du sie sonst auf Papier schreibst. Wenn du Glück hast gibt es relativ viele Mutiple-Choice-Fragen oder sowas, wenn du Pech hast musst du ganze Romane schreiben. Was ewig dauern kann, wenn du so langsam tippst wie ich. (Da hilft es wahrscheinlich vorher etwas Tippen zu üben)


    Bei Internetproblemen konnt man bei uns bei der einen Prüfung über nen Chat o.ä. die Leute anschreiben und die haben einen dann nochmal freigeschalten und man hatte wohl auch den Großteil seiner Aufgaben wieder, da die live gespeichert wurden. Bei der anderen Prüfung hieß es vorher, man soll auf eine stabile Internetverbindung achten, wer Pech hat, hat eben Pech (typisch Uni halt).

    Ich kann auch die Aussage von Quartilein bestätigen, dass Schummeln zum Teil echt leicht ist, ohne Webcam sieht es ja gar keiner und du könntest theoretisch machen was du willst, selbst mit Webcam könnte man sicher sehr leicht schummeln.


    Ach und bei uns lief ein Timer ab, wenn du da nicht fertig warst gabs kein "schnell noch die Antwort aufs Papier schreiben und den Satz beenden" oder so, sondern du wurdest einfach rausgeschmissen.

    ist die Polizei nicht eh überwiegend Republikanisch?

    Mir sind da jetzt keine Erhebungen zu bekannt, aber im Zweifel würde ich vermuten: Ja, denn für die Polizei steht innere Sicherheit im Vordergrund und im Zweifel ist das ein konservatives Thema, was wohl dazu führt, dass viele Polizist*innen auch etwas konservativer sind als die Durchschnittsbevölkerung. Das macht es aber noch umso schlimmer - eine Institution mit einem staatlichen Gewaltmonopol muss im Dienst politisch neutral bleiben, selbst wenn die Überzeugungen einzelner Polizist*innen von dieser Neutralität wohl abweicht. Es kann nicht sein, dass Personen, die weit rechts sind, von der Polizei besser behandelt werden als Demonstrant*innen auf der Gegenseite, nur weil sie sich den weit rechts stehenden im Zweifel näher stehen. Kann die Polizei ihre Neutralität in solchen Situationen nicht behalten, läuft etwas grundlegend schief.

    Aber ja, die Realität sieht wohl anders aus. Wenn man sich diesen Text einmal durchliest, wird davon gesprochen, dass 88% der Trump-Wähler*innen glauben, dass der Wahlsieg von Biden nicht legitim ist. Das macht ganz grob überschlagen eben 66.000.000 Menschen in den vereinigten Staaten, die daran glauben, dass die Wahl "stolen" ist. Davon werden natürlich einige - und nicht gerade wenige - auch in der Polizei sein und wahrscheinlich werden von diesen auch einige gestern am Kapitol gewesen sein. Das erklärt dann natürlich auch wieder eine lasche Vorgehensweise der Polizist*innen, das erklärt, warum Polizist*innen mit den Terrorist*innen Fotos macht und das erklärt auch, warum die Polizei Barrieren geöffnet haben und sich dann mit den Rücken (!) zu den stürmenden Terrorist*innen gestellt haben - normalerweise würde man niemals einer realen Bedrohung den Rücken zukehren, weshalb wohl davon auszugehen ist, dass die Polizist*innen begründet keine Angst vor den Trump-Unterstützer*innen haben mussten.
    Das alles erklärt einiges, was da gestern passiert ist, es rechtfertigt aber gleichzeitig gar nichts.

    Ich hab jetzt keine genauen Zahlen, aber eine repräsentative Umfrage (hier) unter Polizisten hat 2016 ergeben, dass 84% der Polizist*innen Trump wählen wollten und nur 8% Clinton, 5% wollten Gary Johnson wählen. Man kann also davon ausgehen, dass 80% der Polizist*innen wieder Trump gewählt haben. Da werden einige dabei sein, die glauben, dass der Sturm auf das Capitol gerechtfertigt war.


    Man muss glaube ich zusätzlich sagen, dass Polizeibeamte in den USA keine Hintergrundchecks und eine langwierige Ausbildung absolvieren müssen, sondern nach einigen Wochen Crashkurs auf die Welt losgelassen werden. Und wenn man dann bedenkt, dass Fehlverhalten von Polizeibeamten in den USA noch seltener zu Konsequenten führt als in Deutschland, dann ist auch die Hemmschwelle für derartiges Handeln entsprechend niedrig.

    Guten Morgen alle zusammen :D


    Nach derzeitigen Infos sieht es danach aus, dass Ossoff und Warnock die Wahl gewinnen. Warnock lag schon einige Zeit in Führung, Ossoff ist vor kurzem ebenfalls mit etwa 3.500 Stimmen in Führung gegangen. Es sind bereits etwa 97% der Stimmen ausgezählt, die verbleibenden Stimmen kommen zu großen Teilen aus der Innenstadt von Atlanta. Dort wird überwiegend demokratisch gewählt, die verbleibenden Stimmen werden wohl mehrheitlich an die Demokraten gehen.


    CNN sagt bereits Warnock als Sieger gegen Loeffler vorraus, laut der NYT ist die Chance, dass der jeweilige Demokrat sein Rennen gewinnt in beiden Fällen 95% oder höher. Ich hab euch hier mal paar Seiten verlinkt:


    https://www.foxnews.com/


    https://edition.cnn.com/politi…esults/index.html?tab=all


    https://www.nytimes.com/interactive/2021/01/05/us/elections/forecast-georgia-senate-runoff.html?action=click&pgtype=Article&state=default&module=styln-elections-2020&WCF_AMPERSAND®ion=TOP_BANNER&context=storyline_menu_recirc


    Am interessantesten ist hier wohl die Seite zur NYT, da sind sehr viele Grafiken zur Veranschaulichung des aktuellen Auszählungsstandes.


    Es wird wohl zu einem Patt im Senat kommen (48 Demokraten + 2 Unabhängige und 50 Republikaner) mit "Tiebreaker" Kamala Harris. Damit hätten die Demokraten die Mehrheit in beiden Kammern und die Präsidentschaft und könnten wohl viel mehr erreichen als ohne den Senat und Mitch McConnell als Mehrheitsführer. Wahrscheinlich wird es jedoch (besonders bei Perdue und Ossoff, wo es sehr knapp ist) zu mindestens einer Neuauszählung kommen. Trump wird natürlich wieder was von Wahlbetrug behaupten (Wer mal auf seinem Twitterfeed stöbert, sieht das jetzt schon: @realdonaldtrump). Es könnte also auf eine wochenlange Hängepartie hinauslaufen.



    Kleine Updates: Warnock ist derzeit von den meisten wichtigen Nachrichtenagenturen (insbesondere auch von AP) zum Sieger erklärt worden, er führt derzeit mit etwa 1,4% vor Loeffler. Ossoff konnte seinen Vorsprung auf 0,4% ausbauen. Ist Ossoffs Vorsprung über 0,5%, kann auch keine Neuauszählung des Ergebnisses beantragt werden.

    Ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich damit gerechnet, dass Ossoff gegenüber Perdue so gut abschneidet. Perdue ist eigentlich ein extrem konservativer Republikaner, der trotzdem recht beliebt ist.

    Dass Raphael Warnock Kelly Loeffler in den Umfragen überholt überrascht mich ehrlich gesagt wenig, Loeffler ist extrem unbeliebt und absolut nicht in der Lage, irgendjemanden mit einem vernünftigen Argument von sich zu überzeugen. DIese Unbeliebtheit färbt sicherlich auch etwas auf Perdue ab.


    Die Demokraten haben auch ein wenig den Vorteil, dass sich die Republikaner selbst dauernd ins Knie schießen:

    Trump schürt weiterhin Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Präsidentschaftswahl und hält damit Republikaner vom Wählen ab. Sein dauernder Streit mit dem Senat und Mitch McTurtle (etwa um die 2000$ Coronahilfen) treibt eigentlich nur Loeffler und Perdue zwischen die Fronten, die dann noch schnell Trump beispringen müssen, um die Stimmen seiner Anhänger nicht zu verlieren. Die 2000$ Coronahilfen sind glaube ich derzeit der Hebel für die Demokraten, die Stimmung gegen die Republikaner kippen zu lassen, Bernie Sanders (Memelord) hat das glaube ich ziemlich richtig gemacht, als er letztens einen riesigen Ausgedruckten Trump-Tweet in seiner Senatsrede benutzt hat, um Mitch McConnell zu ärgern.


    Es kommen noch Loefflers unterirdische Performance in der TV-Debatte hinzu (hier, falls sich das jemand antun möchte, die Frau kennt gefühlt nur einen Satzanfang und das ist "radical liberal Raphael Warnock") und Perdues Fehlen in der TV-Debatte (es nicht einmal für nötig zu erachten zu einer TV-Debatte mit einem ernsthaften Konkurrenten aufzutauchen ist imo ein typisches Signal für Leute, die völlig überrascht tun, wenn sie unerwarteterweise verlieren). Der Sender hat dann einfach die Zeit gefüllt, indem man Jon Ossoff die Zeit gegeben hat, Fragen zu beantworten und damit quasi ohne Widerrede zu bester Sendezeit Werbung zu machen (hier).


    Es sieht ehrlich gesagt derzeit sehr gut für die Demokraten aus, es kommt jetzt sehr darauf an, dass die Anzahl der Wähler am Wahltag möglichst hoch ist, was den Demokraten ja meist nützt.


    Zu den Umfragen von FiveThirtyEight, die antifandre vorhin verlinkt hatte kann man glaube ich nur sagen, dass es vielsagend ist, dass selbst Trafalgar Group (ein sehr republikanisches Meinungsforscshungsinstitut, dessen Umfrageergebnisse fast immer die Republikaner extrem bevorzugen - sieht man glaube ich gut an den "adjusted"-Werten, die Fehler in der Vorhersage früherer Umfragen miteinbeziehen) die Demokraten derzeit leicht in Führung sieht.

    Bestes Gameplay
    - Half-Life: Alyx
    - Ori and the Will of the Wisps


    Beste Story
    - Half-Life: Alyx
    - Cyberpunk 2077

    Bester Charakter
    - Ellie (The Last of Us Part 2)
    - Jackie Welles (Cyberpunk 2077)
    - Russel (Half-Life: Alyx)


    Bester Charakter-Customization
    - Cyberpunk 2077

    Bestes Artdesign
    - FF7 Remake

    Bester Sound
    - Ori and the Will of the Wisps

    Bester Online-/Offline-Multiplayer-Titel
    - Doom Eternal

    Bestes Indie-Spiel
    - Hades

    Bester Entwickler
    - Mojang Studios
    - Supergiant Games


    Bestes VR-Spiel
    - Half-Life: Alyx

    Bestes Remake/Remaster
    - FF7 Remake

    Bester DLC/bestes Update
    - Minecraft: Nether Update

    Größte Überraschung

    - Half-LIfe: Alyx


    Größte Enttäuschung
    - Super Mario 3D Allstars

    Meisterwartetes Spiel 2021
    - Hitman 3


    Bisaboard Game of the Year 2020
    - Half-Life: Alyx

    - Ori and the Will of the Wisps

    - Cyberpunk 2077

    https://www.spiegel.de/wissens…d1-4857-bcf6-255f41ec0b1b


    Die Amerikaner bekommen wohl als Erstes einen Impfstoff. Aber da es ja mehrere Impfstoffhersteller gibt möchte ich gerne mal wissen, ob dann auch mehrere verschiedene Impfstoffe auf dem Markt kommen oder nur ein bestimmter Impfstoff? Warum nicht die Vorteile von jeden Impfstoff nehmen und daraus einen Impfstoff entwickeln? Die Impfstoffhersteller haben ja selbst gesagt, dass sie zusammen arbeiten und die höchste Priorität sei, dass das Virus ausgerottet wird, weil das Virus betrifft uns alle. Also Geld ist da nicht das Wichtigste, übrigens ist die Impfherstellung so teuer, dass es sich kaum lohnen würde es nur anhand des Geldes zu entwickeln.

    Impfstoffgenehmigungen werden immer einzeln erteilt, aber ich denke die FDA wird versuchen, beide Impfstoffe möglichst in kurzem Abstand zu genehmigen, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, am Ende werden wahrscheinlich mehrere Impfstoffe parallel auf dem Markt sein, ähnlich wie bei den PCR-Tests in etwa.


    Um aus den beiden Impfstoffen einen neuen zu entwickeln braucht wahrscheinlich Zeit, die wir nicht haben - aber ich kann mir vorstellen, dass künftige Impfstoffe in Zusammenarbeit der Unternehmen entwickelt werden und da auch Lehren aus früheren Impfstoffen gezogen werden.

    Und dass Geld keine Rolle spielt bezweifle ich, diese Unternehmen arbeiten gewinnorientiert und werden versuchen da noch gut Geld rauszuschlagen (du glaubst doch nicht ernsthaft dass der Vorstand eines US-Unternehmens sich auch nur eine Sekunde für die Allgemeinheit interessiert), außerdem gab es massive Fördermittel für die Impfstoffentwicklung. Die Industriestaaten haben ja schon milliardenschwere Verträge für Impfstoffe abgeschlossen, aber auch aus den Schwellen- und Entwicklungsländern wird man ordentöich Profit schlagen, die werden sich nämlich gegenseitig überbieten mit ihren Preisen (klar, es gibt die COVAX Global Vaccines Facility, aber auch deren Impfstoff wird wahrscheinlich am Anfang nicht ausreichen)


    Es ist aber beruhigend, dass es jetzt schon zwei Hersteller für einen Impfstoff gibt, und hoffentlich noch weitere folgen werden - hätte ein Unternehmen das Monopol auf den Impfstoff, würden sich viele Menschen z.B. in den USA völlig ruinieren, da man dort den Impfstoff an Patienten höchstwahrscheinlich für einen dreistelligen Preis verkaufen würde.

    Liegt vielleicht schon etwas zurück, ich wollte diese Aussage so aber trotzdem nicht im Raum stehen lassen, da sie ein Stück weit impliziert, dass die Lehrkräfte für diese Situation verantwortlich seien. Auf einige davon, gerade die wenig motivierten, mag das auch zum Teil zutreffen. Auf den Rest aber umso weniger: Die meisten mir bekannten Lehrkräfte haben sich sehr stark engagiert, um Homeschooling überhaupt zu ermöglichen, auch, wenn manche Versuche dann dennoch gescheitert sind. Da müssen Jahrzehnte des Mismanagements der Schulen und digitalen Infrastruktur genauso kompensiert werden wie die soziale Situation einzelner Schulkinder, die sich digitale Bildung bis heute nicht leisten können. Hinzu kommt, dass einige Bildungsministerien die Schulen noch immer vor irgendwelche bewusst konstruierten Hürden stellen, die die digitale Lehre erschweren oder direkt unmöglich machen. So ist die Beantragung von Fördergeldern beispielsweise ein bürokratischer Albtraum und stellt Anforderungen, die manche Schulen schlicht nicht leisten können. Wenn man dann noch bedenkt, dass viele Lehrende (besonders die guten) ohnehin schon komplett überarbeitet sind sollte man sich eher darüber wundern, dass der Umstieg mancherorts überhaupt funktioniert hat. Ich würde deshalb darum bitten, dass man die Probleme im Bezug auf Homeschooling als das benennt, was sie sind: Das Resultat vieler Fehlentscheidungen in der Bildungspolitik und nicht ursächlich in den Lehrkräften, die in diesem maroden System arbeiten müssen und oft mehr beitragen, als man von einem einzelnen Menschen eigentlich erwarten sollte.

    Ich wollte natürlich nicht sagen, dass die Lehrkräfte für eine schlechte Unterrichtssituation verantwortlich sind, obwohl es leider einige gibt, die dafür sicherlich eine gewisse Verantwortung tragen - aber eher aus dem Grund, dass sie entweder ohnehin ungeeignet für den Lehrberuf sind oder sich digitaler Lehre gegenüber sperren.

    Die Hauptschuld tragen natürlich die Politik (und damit natürlich auch die Bildungsministerien der Länder), dem stimme ich selbstverständlich zu. Man sollte aber auch die Schulträger (die oftmals auch Städte oder die Landkreise sind) und die einzelnen Schulleitungen beachten, nach meiner Erfahrung klappt die digitale Lehre an unterschiedlichen Schulen oft sehr unterschiedlich gut, obwohl die Anfangsbedingungen im März ähnlich waren.

    Die individuellen Lehrer leiden darunter natürlich wieder, denn sie sind (oft auch aufgrund fehlender Erfahrung/Ausbildung im Bereich digitaler Lehre) darauf angewiesen, dass Schulleitung und Schulträger ein Konzept entwickeln, was teilweise immer noch sehr unzureichend stattfindet.


    Die Schuld dafür liegt zum Teil auch in der Vergangenheit, man hätte eigentlich allen Schulen bereits vor Jahren einen Breitbandanschluss geben müssen. Aber gerade in Kleinstädten und Gemeinden die ohnehin knapp bei Kasse sind und wo die Stadt- bzw. Gemeinderäte oft aus eher älteren Leuten bestehen, wurde teilweise (auch verständlicherweise) nicht eingesehen, warum man denn dafür so viel Geld ausgeben muss.


    TL;DR: Mein Kommentar war nicht als Schulzuweisung an alle Lehrer gedacht, es ist absolut verständlich, dass Lehrkräfte überfordert sind (auch wegen fehlender Möglichkeiten zur Weiterbildung) oder zum Teil nicht die nötigen Mittel für E-Learning haben. Das Problem ist im Großen und Ganzen ein Versagen der Politik auf mehreren Ebenen und der daraus resultierende Status Deutschlands als "digitales Entwicklungsland". Leider sind von diesen negativen Auswirkungen auch oft Schulen betroffen, an denen viele Schüler lernen, die gerade gute Betreuung brauchen (wie Hauptschulen, Gymnasien sind teilweise viel besser ausgestattet). Da kommen wir dann schon fast wieder in den Bereich der durch das Bildungssystem verschärften und geförderten sozialen und intellektuellen Spaltung des Landes, aber das würde glaube ich den Rahmen dieses Themas sprengen.

    94,5%

    Hui, das ist ja nochmal ein ganzes Stück besser als zuletzt vermutet. Das klingt extrem vielversprechend.

    Die Nachteile an G8 und anderen Formen sind inzwischen sowieso nachgewiesen

    Ich hab G8 in Sachsen gehabt und habe ehrlich gesagt auch keine Probleme damit gesehen. Gut, Sachsen hatte schon immer G8, vielleicht liegt es daran, dass es in anderen Bundesländern teilweise überhastet und schlecht eingeführt wurde. Ich erlebe diese Aufregung über G8 als fast rein "westdeutsche" Diskussion.

    Auch wenn Homeschooling nicht ideal ist, so ist es besser als kein Unterricht. Die Schüler für 4 Monate nach Hause zu schicken, ohne etwas zu tun und dann für Monate konstant Schule haben ist weder für Schüler, noch für Lehrer eine gute Möglichkeit, um den Stoff "nachzuholen"

    Man müsste nur Homeschooling anbieten, leider gibt es da immer noch viele Lücken und Onlineunterricht wird nicht immer angeboten. Da wird maximal ne PDF mit Aufgaben hochgeladen und das wars dann. Und das obwohl Schüler vielfach weit im Unterricht zurückliegen.


    Bei den "Online"-Unterrichtsmethoden die an Schulen teilweise vorherrschen komme ich mir selbst als Student verarscht vor. Meine Uni bietet teilweise wirklich gute digitale Kurse an, während viele Lehrer immer noch gerade so einen Overhead-Projektor bedienen können.

    Wir haben momentan die höchste Coronainfektionsrate weltweit (in Relation zu den Zahl der Einwohner*innen) und dann wundert man sich, dass man bei einer Lungenentzündung zur Sicherheit einen Coronatest macht.

    Okay, weiß nicht wo du die Zahlen herbekommst, aber Statista gibt mir beispielsweise andere Zahlen... nicht dass ich sagen würde, die Lage wäre nicht ernst, aber mir kommt deine Behauptung recht komisch vor

    https://kurier.at/chronik/oest…nsrate-weltweit/401097702

    Ich hab dann nicht mehr weiterrecherchiert; das hat mir schon gereicht und den Morgen verdorben. ^^"

    Oh, wir reden gerade von 2 verschiedenen Ländern, mit "wir" dachte ich an Deutschland ^^"

    Tut mir leid, ich hab verpeilt, dass du ja aus Österreich kommst.

    Wir haben momentan die höchste Coronainfektionsrate weltweit (in Relation zu den Zahl der Einwohner*innen) und dann wundert man sich, dass man bei einer Lungenentzündung zur Sicherheit einen Coronatest macht.

    Okay, weiß nicht wo du die Zahlen herbekommst, aber Statista gibt mir beispielsweise andere Zahlen... nicht dass ich sagen würde, die Lage wäre nicht ernst, aber mir kommt deine Behauptung recht komisch vor

    So richtig gehen die Zahlen nicht runter? Wird es weitere Einschränkungen geben und falls ja, welche?


    Warum sind denn Spielplätze eröffnet, wo doch viele Kinder sich treffen?

    Nun, die Fallzahlen legen derzeit immerhin eine leichte Seitwärtsbewegung nahe. Zumindest das exponentielle Wachstum wurde gestoppt, sonst wären wir mit unseren Fallzahlen mittlerweile wahrscheinlich bei 30000 oder mehr pro Tag.

    Dass so eine Kurve sich umkehrt dauert seine Zeit, das hat man ja auch im April z.B. schon gesehen, obwohl wir im Lockdown waren sind die Zahlen erstmal weiterhin angestiegen. (Solche Trends lassen sich statistisch gesehen übrigens dadurch erklären, dass man die Reproduktionszahl senkt, diese aber natürlich nie auf 0 fällt, da man ja immer noch gelegentlich Leute trifft, die nicht aus der eigenen Familie sind. Daher wird das Wachstum fürs erste nur abgebremst bzw. verlangsamt sich.


    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was sich die Bundesregierung von den ersten zwei Wochen erhofft hat, mMn läuft es gerade ziemlich gut. Es ist völlig unrealistisch, dass die Neuinfektionen so schnell fallen, vor allem wenn die Gesundheitsämter zunehmend überfordert sind.


    Zu den Spielplätzen kann man nur sagen, dass

    a) Kinder nicht unnötig unter den Beschränkungen leiden sollen, da es für gerade kleine Kinder ganz besonders schädlich sein kann, falls sie keine Altersgenossen treffen (auch fürs weitere Leben), Kinder sind natürlich auch nicht so einsichtsfähig wie Erwachsene oder Jugendliche

    b) Kinder stecken sich wohl seltener an, Studien deuten zumindest darauf hin

    c) unter freiem Himmel ist das Ansteckungsrisiko ja verringert


    Ich denke Aussschlaggebend ist hier vor allem der erste Punkt. Warum man dann für die älteren Generationen praktisch jegliche Form der Freizeitbeschäftigung trotz stengen Hygienekonzepten verbietet (außer Gottesdienste und Querdenker-Demos natürlich) halte ich für etwas unverständlich, vor allem weil sich auf Arbeit zum Teil auch nicht wirklich an Hygienevorschriften gehalten wird, aber das wird dann der Wirtschaft zuliebe in Kauf genommen. (Disclaimer: Ich halte die Maßnahmen natürlich dennoch für sinnvoll, nur ärgert es mich, dass gerade die sozialen Kontakte der Menschen darunter leiden müssen. Nein, ich habe auch keine Lösung für das Problem, weil ich die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen habe, auch wenn ich sicherlich manchmal so tue.)

    Sag mal... "eine sehr ultilitaristische Ansicht"... habt ihr hier alle Jura studiert, oder ist das normal, dass man in diesem Thread mit dem Duden zur Hand mitlesen muss? Was soll das denn :assi:

    Ne, das hab ich ausm Ethikunterricht im Abi behalten xD Ultilitarismus ist im Grunde die Ansicht, dass moralisch gutes Handeln das Glück aller Menschen im MIttel möglichst weit heben soll (oder möglichst wenig Unglück verursachen soll).

    Das geht dann quasi fließend in die Rechtstheorie über, Gesetze werden ja auch oft moralisch gerechtfertigt und ausgelegt.


    Deutschland orientiert sich in der Rechtssprechung jedoch immer noch eher an den Theorien von Kant (kategorischer Imperativ falls dir das was sagt).

    Nicht dass ich ein großer Philisoph wäre oder so, aber das hift mir ehrlich gesagt ganz gut wenn ich als Laie Rechtstheorie nachvollziehen will, es gab ja auch mal das relativ berühmte Urteil des BVerfG zum Luftsicherheitsgesetz, wobei (gemäß Kant) argumentiert wurde, dass im Falle eines Terrorangriffs mittels Passagierflugzeugen (also wie 9/11) kein Flugzeug abgeschossen werden darf, auch wenn klar ist dass viele Leute durch den Anschlag sterben würden.

    So viel ich weiß ist nur die Weiterverbreitung von Bildern fremder Personen verboten. Aber wenn es darum geht Täter zu identifizieren, können Bilder duchaus eine Hilfe sein. Wie sonst könnte man besser solche Täter fassen als ein Bild von davon?

    Nein, tatsächlich ist auch das Fotografieren als solches ohne Einverständnis verboten. Es kann natürlich sein dass insbesondere bei Straftaten darüber hinweggesehen wird, da man argumentieren kann dass das Interesse der Allgemeinheit an einem Beweis für schwere Körperverletzung oder Raub größer wiegt als das Interesse des Einzelnen am eigenen Bild (das ist jedoch eine sehr ultilitaristische Ansicht und damit kommt man sicherlich nicht bei jedem Richter durch).


    Das das Verweigern des Masketragens aber nur eine Ordnungswidrigkeit ist (also rechtlich in etwa auf der gleichen Ebene wie Falschparken), wird es dir kaum möglich sein deine Straftat mit einer aufgedeckten Ordnungswidrigkeit aufzuwiegen.


    Man kann in einem solchen Fall sicher mit einem guten Anwalt seinen Kopf aus der Schlinge ziehen, aber ich würde jedem tunlichst davon abraten das auszuprobieren, gerade weil man im schlimmsten Fall bis zu 2 Jahre Gefängnis für den Spaß, bekommen könnte.

    Nein, nein, alles bloß das nicht. Du verletzt damit das Recht des Menschen am eigenen Bild und machst dich strafbar nach §22 KUG. Das kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.

    Du gehst auf die Demo weil du gegen die Maßnahmen der Regierung demonstrieren willst. Du demonstrierst ja nicht gegen Corona sondern gegen die Maßnahmen. Die möchten ihren Laden wieder öffnen. Das da auch anderes Gesindel bei ist streite ich ja gar nicht ab. Die nutzen Demos für ihre eigene Plattform.

    Wenn man sinnvoll und sachlich seinen Unmut über die Maßnahmen äußern will, gibt es definitiv andere Demos (Alarmstufe Rot z.B.), da muss ich nicht zuerst zu Querdenken rennen. Die Leute die bei Querdenken mitlaufen sind zum Teil zwar ernsthaft verwirrte, aber man kann nicht leugnen, dass dort auch mehr als genug Neonazis und Verschwörungsideologen rumlaufen. Und ja, von denen haben viele auch normale Jobs und viele wollen wieder arbeiten. Das sehe ich auch ein, du kannst aber nicht leugnen, dass ein nicht gerade geringer Anteil von diesen Leute gleichzeitig auch an QAnon und die Bill Gates-Verschwörung glaubt. Wer sein Gehirn auch nur für drei Sekunden anstrengt und denen auf der Bühne mal zuhört, weiß dass das gefährliche, antisemitische, rechtsextreme Verschwörungstheorien sind die dort verbreitet werden.

    Und wenn ich solche Demos verbiete und dann immer noch Leute da mitlaufen die, wie du sagst "Eigentlich überhaupt nichts damit zu tun haben/ das eigentlich nicht so sehen", dann ist das grob fahrlässig und das kann dann im Zweifelsfall auch bestraft werden. Und sich dann noch zu weigern einer Auflösung einer Demo nachzukommen, so wie es in Leipzig passiert ist, kann eigentlich als solches bereits Strafen nach sich ziehen.

    Was du mMn mit deiner Argumentation auch übersiehst: du setzt hier normale Leute unter dem Deckmantel einer normalen Demonstration nach und nach einem verfassungsfeindlichen Umfeld aus. Denn nichts anderes ist Querdenken. Wer das Grundgesetz abschaffen will und stattdessen in einem real existerenden Staat eine eigene Verfassung ausarbeiten möchte ist verfassungsfeindlich.

    Noch sehe ich kein Absinken zumal die höchsten Zahlen immer am Ende der Woche gemeldet werden weil die Ämter dann mit der Arbeit nachkommen.

    Das wirst du frühestens MItte des Monats deutlicher sehen können, im Zweifelsfall sogar erst viel später. Die Zahlen die wir haben stellen das Infektionsgeschehen von vor etwa 2 Wochen dar, also kannst du allenfalls Ende der Woche einen Trend ausmachen.

    Außerdem ist eine Verlangsamung des Anstiegs bereits jetzt sichtbar, wir haben wenigstens keinen exponentiellen Anstieg mehr.

    Nehmen wir doch mal die Stadt Köln als absoluten Hotspot. Dort gibt es 18 Kliniken und diese sind zu 92% intensivmedizinisch ausgelastet. Von 462 Intensivbetten sind 337 mit nicht Covid Patienten belegt und 91 mit Covid Patienten. Das brauche ich dir denke ich mal nicht ausrechnen und in den meisten NRW Städten sieht es viel besser aus. Und da sind wie gesagt noch keine extra Betten dabei. Also wo ist die Katastrophe wenn wir sogar noch Leute aus dem Ausland annehmen? Das ist einfach nur Hysterie.

    Die Zahlen stimmen ja sicherlich, aber du vergisst hier mMn mehrere Punkte:


    1. Covid-Zahlen steigen potentiell exponentiell an, also sind 91 Covid-Patienten auch innerhalb einigert Wochen 500, wenn keine Maßnahmen getroffen werden. (nach deinen Zahlen sind 125 Intensivbetten frei, also reicht schon eine Verdoppelung der Intensivpatienten und es wird eng)

    2. Die Anzahl der intubierten Patienten steigt bei Covid-Fällen an, es kann passieren, dass nicht genügend Beatmungsgeräte vorhanden sind.

    3. Es gibt (durch Sparkurse im Gesundheitssystem und Fachkräftemangel) bedingten Personalmangel in vielen Kliniken, auch unter Normalbetrieb. Die Zahl der Intensivbetten ist meist höher als das, was das Personal praktisch leisten kann.

    4. Dass wir Leute aus dem Ausland annehmen war auch schon im Frühjahr so, da es woanders eben derzeit deutlich schlimmer aussieht. Ich weiß nicht, ob wir es soweit kommen lassen müssen, dass unser Gesundheitssystem die Patienten nicht mehr versorgen kann und sie ins Ausland schickt.


    Ich weiß nicht was viele hier unter Panikmache verstehen. Soll erst das Gesundheitssystem zusammenbrechen damit es auch der letzte kapiert? Die ganzen Maßnahmen sind dazu da, DAMIT wir noch freie Intensivbetten haben, auch für andere eventuelle nicht vorhersehbare Notfälle. Oder was machst du, wenn es plötzlich eine Massenkarambolage auf einer Autobahn gibt?

    Man kann über Form und Ausführung der Maßnahmen auch streiten, aber wenn es reine Panikmache wäre, wie sie bei anderen Themen immer mal vorkommt, würde die Regierung uns nicht alle sinnlos einsperren. Denn das bringt weder uns noch der Regierung etwas.