Beiträge von Keksdrache

    Quelle: Selbst gemalt


    Hallo und herzlich willkommen zum fünften Vote der Wettbewerbssaison 2019!


    Beim Voting könnt ihr den einzelnen Abgaben zwischen 1 (nicht gut) und 10 (sehr gut) Punkte vergeben. Dabei sind auch halbe Punkte (wie 2.5) möglich. Wichtig ist dabei, dass ihr alle Abgaben bewertet. Da der Wettbewerb anonym ist, vergeben Teilnehmer beim Voten Punkte an alle Abgaben - auch an die eigene. Diese werden bei der Auswertung nicht beachtet. Stattdessen erhaltet Teilnehmer einen Punkteausgleich für ihre Unterstützung. Begründungen sind nicht verpflichtend.


    Der Vote läuft bis zum Sonntag, den 30. Juni, um 23:59 Uhr.


    Verwendet bitte folgende Schablone für den Vote:

    Code
    1. Abgabe 01: xx/10
    2. Abgabe 02: xx/10
    3. Abgabe 03: xx/10
    4. Abgabe 04: xx/10
    5. Abgabe 05: xx/10
    Zitat von Aufgabenstellung

    Bei diesem Wettbewerb sollt ihr eine Ode schreiben. Diese Gedichtform wurde ursprünglich vor allem unter Begleitung von Musik vorgetragen und zeichnet sich besonders durch einen erhabenen und feierlichen Stil aus, die Wortwahl kann mitunter auch übertrieben und pathetisch wirken. Die Ode kann einem festen Metrum folgen, dies ist jedoch nicht vorgeschrieben; Reime gibt es hingegen meist nicht, wenngleich das wohl bekannteste Beispiel "Ode an die Freude" diese enthält.


    Da geht es um ein schönes, freundliches Thema wie Komplimente und irgendwie fällt die Diskussion wieder auf Sex ... really? [Anmerkung: Mit dem Thema Sex selbst komm ich ja klar, aber irgendwie geht es gefühlt in jedem Topic hier irgendwann mal drum, und sei der Zusammenhang noch so weit hergeholt.] Das sind keine Komplimente, das sind Anmachsprüche. Sie zielen nicht darauf ab, einer Person ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, weil eine positive Eigenschaft an ihr hervorgehoben wird, sondern darauf, sie ins Bett zu bekommen. Und dann auch noch auf so eine offensichtliche Art und Weise, dass es nur noch peinlich ist.

    Ich hätte da mal eine kleine, unbedeutende Frage: "Wohin führt dieser Streit" - welcher Streit denn? Ist ja nicht so, als wäre das ein riesiger gesellschaftlicher Konflikt. Meine Generation findet anscheinend ganz gut eine bequeme Balance, sich auf dem Spektrum zwischen erwachsen und kindlich zu entfalten. Das wäre zumindest mein Eindruck, den ich übrigens nicht allein von Twitter habe.

    Bei Super Mario Maker 2 hat es ja geklappt mit dem Umstimmen... vielleicht besteht ja noch Hoffnung.

    Problem ist: Mario Maker ist nicht von Game Freak. Und Game Freak hört selten auf westliche Fans. Die größte Hoffnung hätte ich also, wenn die Japaner genauso motzen wie wir, aber darüber weiß ich nichts (nicht zuletzt, weil ich eben die Sprache weder lesen noch verstehen kann).

    wtf.


    Ich verfolge die News ja bewusst nicht, aber sowas muss man ja zwangsläufig mitkriegen.

    Ich bin auch so kurz vorm Quitten. Eigentlich dachte ich, Schwert und Schild könnten das Franchise retten. Stattdessen so ein fauler Move. Gotta catch 'em all? Wohl eher gotta catch the ones that make us money. Ich habe schon Let's Go für die Nummer ausgelassen. Sowas ist einfach unmöglich und unverzeihlich.

    Im Lichte dieses Blogeintrags, der aufzeigt, wie unausgereift das derzeitige System zum Einbinden von Bildern ist, möchte ich einen Vorschlag bringen, wie man es eleganter lösen könnte.

    Um nochmal kurz das Problem zu schildern: Wenn man das Bild als Dateianhang hochlädt und so in den Beitrag einbindet, erscheint in den meisten Fällen eine Lupe, die gerade bei kleineren Grafiken extrem stört. Die Ausweichlösung ist natürlich, auf den Galeriespeicher zurückzugreifen, aber der ist halt stark beschränkt und lässt außerdem zB kleinere Icons, die die minimale Pixelgröße unterschreiten, nicht zu.


    Ein anderes Forum, in das ich ab und zu mal reinschaue, macht es in meinen Augen besser:

    Wie hier zu sehen ist, erscheint bei Bildern von externen Hostern zuerst einmal eine Platzhaltergrafik. Wenn man diese anklickt, erscheint ein Dialog mit einem Disclaimer, über den man das Bild laden kann. Eventuell könnte man nochmal prüfen, ob das rechtlich sicher ist, und es für hier auch in Erwägung ziehen. Es würde sicher vielen Usern das Leben leichter machen.

    Ich persönlich rasiere mich gelegentlich an den Achseln und untenrum (aber nicht die Beine), weil ich es an den Stellen schlicht unangenehm finde, wenn da Haare wachsen. Die jucken - gerade wenn sie schon länger sind - wie sonst was und glatte Haut fühlt sich da einfach besser an. :'3

    Zudem bin ich einfach jemand, der dauernd an abstehenden Haaren rumfummelt, was sich ehrlich gesagt auch nicht sehr schön anfühlt, aber ich kanns halt nicht lassen. Da ist es besser, wenn sie ganz weg sind.

    Selbst junge Mädchen im Teenageralter fangen schon an, sich jegliche Körperbehaarung abzurasieren, sobald diese anfängt zu sprießen.

    Exakt, und zwar aus eben genannten Gründen. Allerdings hatte ich anfangs eben noch keinen Rasierer und musste mit einer Schere in der Dusche ran. Sah natürlich entsprechend aus, aber gesehen hätte es eh keiner außer mir selbst.



    Das Platschen von fast zwei Dutzend Holzpaddeln, die asynchron zueinander in wilden Rhythmen die Wasseroberfläche durchschlugen, zerriss die Stille der endenden Nacht. Über den Booten, kaum noch vernehmbar, schnitten in gar nicht unähnlichen Bewegungen die Flügelschläge des weißen Pokémon leise durch die Luft. Noch schlaftrunken kämpfte es sich an die Spitze des Wettbewerbs, ohne seinen Schweif als Antrieb zu nutzen – so recht wollte es ihm gerade nicht gelingen, die Flamme zu entzünden. Sein einziger Vorteil lag also darin, einen Weg mit geringerem Widerstand nehmen zu können.

    Resharp ärgerte sich darüber, sich nicht vor Antritt des Fluges den Schlaf aus den Augen gerieben zu haben. Seine Hände konnte es nun in diesem Moment nicht mehr benutzen, und so blieb ihm nur heftiges Blinzeln, um das müde Jucken zu lindern.

    „Schneller, Kameraden!“, brüllte jemand unter ihm. „Sie bleibt nicht mehr lang!“ Alarmiert zwang es sich dazu, die Augen aufzureißen und den Blick konzentriert nach vorne zu richten. Ein schwacher Schimmer hatte sich wie eine Kuppel um das Eiland gebildet, was wohl bedeuten musste, dass es bald wieder unsichtbar werden würde. Angestrengt flatternd versuchte Resharp, noch schneller vom Fleck zu kommen, doch es schien, als rückte die Insel keinen Meter näher, während das Leuchten sich immer mehr verdichtete. Auf einen Schlag war das Reshiram hellwach und versuchte erneut, vor Stress und Müdigkeit am ganzen Körper zitternd, seinen Antrieb zu entzünden. Und endlich loderte das Feuer in ihm auf. Glücklicherweise war ihm das Abfangen des Stoßes mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen, so dass es selbst in diesem Zustand die Balance behielt und nach vorne schnellte, die paddelnden Caesurio weit hinter sich lassend.

    Mit einem Mal war es, als lüftete sich ein Schleier, und ein Schwall unsichtbarer Drachen-Aura ergoss sich über seine Sinne. Ihm verging Hören und Sehen, alles um es herum verzerrte sich ob der plötzlichen Überflutung. Gerade so schaffte es, seinen Flug stabil zu halten, doch Gladis Rufe, ob es ihm gut gehe, erreichten seine Ohren nicht. Nur langsam erholte sich sein Körper von dem Schock. „Drachen“, japste es schwach eine Erklärung. „Legendäre Drachen …“

    Der Schimmer war nun überall. Alles um es herum glänzte mit einer Energie, die es so noch nie zuvor gekannt hatte, doch es spürte deutlich, dass sie von Drachen ausging. Ein Ruck fuhr durch seinen Körper, als es erneut auf weichem Sand aufsetzte. Ein benommenes Stöhnen entfuhr ihm. Wann hatte es denn zum Landeanflug angesetzt? Und wo kam denn nun auf einmal fester Boden her? War die Insel nicht gerade noch unendlich weit weg gewesen?

    Gerade wollte es sich fallen lassen, um sich nach all dem zumindest wieder ein wenig zu fangen, da war ihm, als würde es von einem unsichtbaren Kissen aufgefangen, das es aufrecht hielt. „Hm?“, machte Resharp leise. Das Kissen drang wie ein frischer Luftzug in seine Federn und durch seine Haut in seinen Leib ein, zog in seinen Kopf und seine Glieder und hinterließ dort ein Gefühl, als wäre es gerade von einem ausgiebigen, erholsamen Schlaf erwacht.

    Sein wiedererlangtes volles Bewusstsein veranlasste es instinktiv dazu, den Kopf nach den Caesurio herumzureißen. Es glaubte, zu sehen, wie in nicht allzu großer Entfernung jemand das Signal gab, umzukehren. „Wartet!“, rief es. „Es ist noch nicht zu spät! Ich bin angekommen!“ Doch es war zwecklos, sie mussten wohl doch zu weit draußen sein, um es zu hören – zumindest reagierte niemand auf seinen Ruf, und eines nach dem anderen verschwanden die Boote am orangefarbenen Horizont.


    Da fiel Resharp auf, dass es nie im Leben schon so spät sein konnte – es war noch tiefste Nacht gewesen, als das Rennen begonnen hatte, und dieses hatte höchstens einige Minuten gedauert. Zudem stellte es fest, dass nicht bloß der Osten in Morgenröte getaucht war, sondern das komplette Himmelszelt warme Farben trug. Und in perfekter Synchro mit dem Wabern der Drachen-Aura, die die beiden Freunde umgab, verblasste das tiefe Orange und wich innerhalb weniger Minuten einem strahlenden Mittagsblau. „Wie kann das sein?“, flüsterte das Reshiram.

    „Vielleicht is' die Zeit hier verrückt“, meldete sich Gladi nun. „Was war denn mit dir los? Du warst so richtig neben der Spur.“ So kurz und verständlich wie möglich erklärte Resharp ihr, was ihm soeben widerfahren war, und erfuhr als Antwort darauf, dass sich für das Gladiantri alles nur wie ein etwas holpriger Flug angefühlt hatte. Sie hatte zwar bemerkt, dass sie sich Wundereiland anfangs kaum genähert hatten, doch das war in ihren Augen alles gewesen.

    „Jetzt sind wir also da“, murmelte Resharp. „Dann können Latias und Latios wohl auch nicht sehr weit sein.“ Es machte sich daran, den Felshang vor ihm zu erklimmen, denn eins stand, so weit es sehen konnte, fest – hier am Strand waren die geheimnisvollen Geschwister nicht anzutreffen. Seine Flügel musste es dafür gar nicht einmal bemühen, denn es war, als nähme das Gestein von der Anwesenheit der beiden Notiz und bildete Stufen wie eine Treppe. Das Eiland musste wohl so etwas wie eine eigene Seele besitzen, und wer es schaffte, es zu betreten, dem war es freundlich gesinnt. Oder war dies das Werk der geheimnisvollen Kräfte der Pokémon, nach denen sie gerade suchten?

    „Latias! Latios!“, rief das Reshiram probeweise.

    „Kommt raus, ihr habt Besuch!“, fügte Gladi hinzu.

    Doch es blieb still. Nicht einmal der Wind strich über das nach Frühling duftende Gras des weiten Plateaus, das sie nun erreichten. Die Wiese erstreckte sich weiter, als diese kleine Insel es jemals zugelassen hätte, wurde in der Mitte sogar von einem kleinen, schattigen Hain unterbrochen. Erstaunt und neugierig spazierten Resharp und Gladi langsam weiter voran, die wundersame Atmosphäre mit allen Sinnen in sich aufnehmend. Zwar war weiterhin nicht ein Geräusch zu hören, doch diese Stille erschien keineswegs drückend, im Gegenteil – sie gab ihnen Zeit, einmal ihren eigenen Schritten zu lauschen, ihrer entspannten Atmung, ja sie meinten gar, den Herzschlag des anderen wahrzunehmen.

    „So chillig hier“, durchbrach Gladi schließlich die Ruhe, wagte es dabei aber nur, zu flüstern. „Wenn die Alte Heimat nur halb so cool ist …“

    Das Reshiram wollte antworten, sie wäre bestimmt noch schöner, doch ihm schien, damit erwies es dem Wundereiland nicht den Respekt, der ihm zustand. „Ich glaube, sie ist anders schön“, sagte es stattdessen.

    „Isso.“

    „Hm?“, machte Resharp. „Haben die Caesurio dir dazu etwa eine Geschichte erzählt?“

    „Nö, wozu?“, stöhnte Gladi. „Bin ja zu klein und blöd für alles.“ Sie zögerte einen Moment. „Äh – ich hab aber nix gesagt? … Is' wer da?“

    Isso.


    Blitzartig schnellten sie herum. Hinter ihnen stand … ein kleiner, hellblauer Blob mit fast bis zum Boden reichenden Schlappohren, der sie fröhlich anstrahlte. „Isso.“

    „Is' wie?“, ließ das Gladiantri baff heraus.

    „Isso.“

    „Was … oder wer bist denn du?“, fragte Resharp.

    „Isso.“

    Ein schelmisches Grinsen schlich sich nun auf Gladis Gesicht. „Hehehe. Bist wohl ein kleiner Dummi?“

    „ … Isso.“ Das Pokémon verzog keine Miene, lächelte einfach breit weiter, schlug jedoch einige Male mit seinem schwarzen Schweif auf den Boden.

    „Haha!“, lachte Gladi schadenfroh, und wäre Resharps Kopf nicht noch damit beschäftigt gewesen, diese Begegnung zu verarbeiten, hätte es wohl mit den Augen gerollt.

    Viel Zeit, sich zu wundern, blieb ihm jedoch nicht, denn nun ertönten von hinten – aus der Richtung, in die sie bis gerade eben noch unterwegs gewesen waren – in einem chaotischen Durcheinander eine ganze Menge dieser „Isso“-Rufe, und als sie sich danach umdrehten, kamen aus dem Wald schon unzählige weitere dieser blauen Wesen gelaufen (oder eher auf ihren Stummelbeinchen gewackelt), allesamt mit demselben strahlenden Gesichtsausdruck. „Isso! Isso!“, machten sie unaufhörlich, als sie sich um die Freunde sammelten.

    „Hey! Wartet mal!“, rief Resharp, denn das Gewusel zu seinen Füßen brachte es fast aus dem Gleichgewicht und drängte es stolpernd vorwärts. Seine Sorge, auf eines der Pokémon draufzutreten, teilte Gladi nicht, denn sie wurde – natürlich nicht ohne ihren lautstarken Protest – gleich von der Horde hochgenommen und getragen. Fluchend schaffte sie es nach mehreren Versuchen, sich auf einem der blauen Köpfe aufzurichten, dort einen Moment lang die Balance zu halten und einen schnellen Sprung auf den Rücken ihres Freundes zu wagen. „Puh.“

    Die Isso-Blobs führten sie mitten hinein in das lichte Gehölz, dessen dünne Stämme und Äste kaum doppelt so hoch aufragten wie das Reshiram selbst, und dabei nur wenig Sonnenlicht davon abhielten, den Boden zu erreichen. Ja, wie der Rest der Insel auch war dieser Ort hell, freundlich und eine Wohltat für die Seele – wenn man denn nicht gerade von einer Horde kleiner Pokémon immer weiter voran geschubst wurde, die sich nicht so richtig in das Gesamtbild der verwunschenen Ruheoase einfügen wollten. Aber immerhin passte ihr scheinbar unendliches Glück, das ihnen ins Gesicht geschrieben stand.

    Vor einer Reihe Beerensträucher mit länglichen, gewellten Blättern hielten sie schließlich an und wackelten auseinander, bildeten dabei aber schnell wieder einen Halbkreis, der sämtliche Wege „abschnitt“ bis auf den, der durch das Gebüsch hindurch führte. Resharp bereitete sich schon darauf vor, sich durch die Äste zu zwängen, doch in dem Moment, als ihm wieder einfiel, wo es sich hier befand, machten diese schon von selbst Platz und es konnte einfach hindurchtreten.


    Es fand sich genau in der Mitte einer kreisrunden Lichtung wieder, die von den Beerenpflanzen begrenzt wurde. Zu seinen Füßen plätscherte eine knöcheltiefe Wasserquelle, die ebenso kreisförmig gewesen wäre, schnitte sie nicht an einer Seite so ab, dass sie eine Sichel bildete. Das hier musste wohl der Mittelpunkt des Wundereilandes sein, zumindest sah der Ort so aus, als könnte er es sein.

    „Und wie gehts jetzt weiter, Gladi?“, überlegte das Reshiram. „Sollen wir einfach abwarten?“

    „Hier drüben, Reshi“, tönte es hinter ihm. Das Gladiantri saß plötzlich nicht mehr auf seinem Rücken, sie stapfte gerade vom Waldrand zur Mitte hin, in den Armen einige der Beeren tragend.

    „Wie kommst du denn plötzlich da rüber?“, fragte Resharp überrascht.

    „Kein Plan, aber hey, ich hab Futter.“ Ein leises Kichern war zu hören, als sie die Früchte vor ihrem Freund auf den Boden fallen ließ. „Nich' so reinstopfen, das Rote is' hart.“ Ihrem eigenen Ratschlag folgend entfernte sie die rote Schale, die ein Drittel des weißen Fruchtfleischs umschloss, bevor sie sich die erste Beere in den Mund steckte. Resharp wollte es ihr gleichtun und nahm sich selbst eine, doch es stellte sich mit seinen Krallen nicht ganz so geschickt an wie Gladi mit ihren flachen Klingen, und es ließ die halb abgelöste Beere ins Wasser fallen. Seufzend bückte es sich, um sie herauszufischen. Sein Spiegelbild lächelte ihm zwischen den Wellenringen entgegen. Es lächelte zurück.

    … Moment, wie konnte eine Spiegelung zuerst lächeln? Damit nicht genug, nun kicherte sie sogar! Und nun verfärbte sich der Kopf so, dass er eine rote Stirn mit weißem Fleck zwischen freundlichen bernsteinfarbenen Augen trug; zudem änderte sich seine Form und wurde deutlich ovaler.

    „Was wird das?“, rief das Reshiram und fuhr herum. Hinter ihm war nichts, falls das überhaupt Sinn ergeben hätte. Es riss den Kopf nach oben, als das glockenhelle Lachen auf einmal aus dieser Richtung erklang. Wieder nichts. Aufgebracht drehte es sich einige Male um die eigene Achse, bis ihm ganz schwindlig wurde und seine Füße klebrig waren von zerstampften Früchten.

    „Du bist lustig.“

    Ein letztes Mal stolperte es herum, so, dass es nun wieder in die Ausgangsrichtung blickte. Seine Sicht schwankte immer noch, aber es erkannte, dass da plötzlich etwas vor ihm schwebte, das gerade noch nicht da gewesen war. Und von diesem verschwommenen rot-weißen Fleck ging die Drachen-Aura aus, die es schon seit ihrer Ankunft spürte.

    „Du kannst aber schön tanzen“, lachte der andere Drache. Als sich Resharps Augen endlich wieder scharf stellten, erkannte es, dass dieses Wesen entfernt der unheilbringenden Flugmaschine der Menschen ähnelte, nur dass sein eleganter Körper weitaus windschnittiger geformt war. Seine dünnen, spitz zulaufenden Flügel schlugen nicht auf und ab, was vermuten ließ, dass es sich gerade auf andere Weise in der Luft hielt, und sein Gesicht war es, das eben in der Wasserspiegelung erschienen war.


    „Hallo“, flötete das Pokémon. „Ich bin Latias.“




    Highlights: Kiriki-chan , Shining Lucario , Luxuria , Lynneth Bucherstede

    Da habe ich vor einiger Zeit einen guten Vergleich gehört: Bei einem Autounfall kann es auch passieren, dass du dich am Sicherheitsgurt verletzt, trotzdem willst du nicht ohne fahren, oder?

    Könnte sogar das Video sein, das ich gleich mal verlinken möchte.

    Und ja, der Titel klingt ein bisschen so, als wäre es auf der Gegnerseite, aber das ist wohl nur Clickbait, um Impfgegner zum Video zu locken und sie zu informieren. Informativ ist es allemal.