Beiträge von PokéExpertin

    Das Pokémon-Spiel mit der Speicherkarte (weil ich keinen 3 DS habe :D !)


    Was wäre schlimmer? Es gäbe keine Legendären Pokémon oder keine Starter- Pokémon mehr, sondern ein festgelegtes?

    Hey auch von mir ein herzliches Willkommen :grin:
    Ich mag deine Vorstellung, die hat Stil :thumbsup:
    Das mit dem "Über-die-Schulter-beim-Cousin-gucken" kenn ich übrigens auch ^^ Wobei mein erstes Pokémonspiel am Emulator am PC meines Bruders war :D
    Lg

    Hier ist endlich der 4. und 5. Teil. Ich möchte mich im Vorraus bei Arrior (Dragon D. Arrior) bedanken, dass er für mich nochmal den Text überlesen und korrigiert hat :D Danke Arrior!


    Kapitel 4
    Als Lucia am nächsten Morgen aufwachte, fühlte sie sich wie gerädert und hätte sich am liebsten die Decke wieder über den Kopf gezogen. Sie hatte ein ziemlich seltsamen Traum gehabt: Sie hatte von Pauls Elevoltek geträumt, das auf Baumstämme klopft. Lucia streckte sich grade genüsslich, als sie wieder dieses Klopfen hörte und merkte jetzt endlich, dass das Klopfen aus ihrem Traum Ash war, der gegen ihre Zimmertür klopfte und rief: „ Heh Lucia, wach auf! Dein Wettbewerb beginnt doch in ein paar Stunden und wir wollten doch noch zusammen Frühstücken.“ „Ja, ja. Ich komm gleich! Muss mich nur noch umziehen.“, rief sie ihm zu und gähnte noch einmal herzhaft. Dann schwang sie ihre Beine aus dem Bett und weckte Plinfa, das immer noch schlief. „Dieses Pokémon kann aber auch bei jedem Lärm schlafen.“, dachte sie schmunzelnd und machte sich daran, ihre Haare in Ordnung zu bringen.


    Als Lucia schließlich bei ihren Freunden am Frühstückstisch saß und sich eilig ein Butterbrot in den Mund schob, plante sie mit ihren Freunden, was sie heute nach Lucias Wettbewerb machen wollten. Lucia war dafür, ein wenig durch die Läden zu bummeln, während Ash und Rocko lieber etwas anderes machen wollten. Lucia merkte mal wieder, wie schwierig es als einziges Mädchen ist, und versuchte einen Kompromiss zu finden, indem sie erst das machten, was Lucia mochte und dann, für den Rest des Tages, das, was die Jungs wollten. Nach einiger Überzeugungskraft konnte Lucia schließlich auch noch Ash überreden und wollte sich jetzt noch einmal mit ihren Pokémon wegen des Wettbewerbes absprechen.


    Schließlich war es so weit, und der Wettbewerb begann. Wie immer begrüßte Margit, die Moderatorin, alle und stellte die drei Juroren vor: Mister Sukizoo, der Präsident des Pokémon Fanclubs, Mr. Contesta, der Direktor des Pokémon- Wettbewerbes und Schwester Joy aus Herzhofen. Lucia war Teilnehmer Nummer 5. Sie hatte schon vorher wie gebannt auf den Bildschirm in den Vorbereitungsräumen gestarrt, in der Hoffnung, Paul entdecken zu können. Doch die Kamera schwenkte nur flüchtig über die Zuschauer, und zeigte lieber die Teilnehmer während der Vorführungsrunde. Nun stand sie draußen auf der Bühne und ließ suchend ihren Blick umher schweifen, doch auch jetzt konnte sie Paul nicht entdecken. Traurig versuchte sie trotzdem zu lächeln und hoffte, dass niemand ihre Enttäuschung bemerkte. Schließlich begann sie und fing mit Elevoltek an, dessen Pokéball sie, wie auch bei ihren eigenen Pokémon, zuvor mit einer Ballkapsel versehen hatte. Elevoltek erschien in einem Sternenregen, und schien wie erstarrt durch die Zuschauermenge. Lucia sprach ihm ein wenig Mut zu und gab ihm dann die Anweisungen, wie sie es auch im Beisein von Paul getan hatte. Dann ließ sie es Schutzschild in sich speichern, so dass es gelb-golden erstrahlte und von den Glitzerfunken umhüllt wurde. Ein riesen Applaus ebbte durch den Saal, und das Publikum jubelte lautstark vor Begeisterung. Und auch die Juroren waren entzückt von Elevoltek. Lucia strahlte übers ganze Gesicht und freute sich mit Elevoltek, das nicht wusste, ob es stolz sein durfte oder nicht, da es keinen Gegner besiegt hatte.


    Natürlich war Lucia in die Kampfrunden weitergekommen und schaffte es sogar bis ins Finale. Ihr Gegner war Zoey, ihre Freundin, die sie seit dem Großen Festival nicht mehr gesehen hatte. Sie war ihr schon vor dem Wettbewerb begegnet und hatte sich mit ihr ausführlich unterhalten. Zoey war sehr verblüfft, woher Lucia das Elevoltek hatte, bekam aber keine Antwort von ihr.Schließlich war es so weit: Nach einer kurzen Pause begann endlich das Finale. Lucia kämpfte mit Elevoltek, Zoey mit Folipurba. Lucia kannte dieses Pokémon nur flüchtig, sie hatte nur einmal mit ihm trainiert, aber mehr auch nicht. Lucia blickte noch einmal ins Publikum und entdeckte plötzlich eine blaue Jacke. War das Pauls Jacke? Sie blinzelte einmal, doch das Blau war in der Menge verschwunden. Lucia wandte ihre Aufmerksamkeit wieder dem Kampffeld zu. Der Wettbewerb war schließlich wichtiger! Sie sprach Elevoltek ein wenig Mut zu und fing an mit Donnerschlag. „Folipurba, Doppelteam!“, „Foli!“, und Elevoltek wurde von Folipurbas nur so umzingelt. „Gut! Und jetzt Folipurba, Energieball!“, „Elevoltek, Schutzschild!“, rief Lucia hektisch, und überlegte, was sie jetzt machen soll. Da viel ihr ein, wie Paul immer alles, was er gelernt und gesehen hatte, nachmachte. „Elevoltek setzt Donner auf den Boden ein, um die Steine auf die falschen Folipurba regnen zu lassen!“, „Folipurba unterbrich es mit Zauberblatt!“, doch Zoey reagierte zu spät und die Kopien von Folipurba wurden getroffen, und zerstört. „Sehr gut und jetzt greif an mit Durchbruch.“, „Eine geschickt eingesetzter Donner mit einem gleich darauf folgendem Durchbruch! Was wird Zoey jetzt wohl tun?“, kommentierte Margit. „Fang es ab mit Aero-Ass, Folipurba!“, und die Attacke saß. Elevoltek wurde zurückgeschleudert, und eine große Staubwolke machte es unmöglich zu erkennen, was mit Elevoltek los war. Lucia schaute schnell auf ihren Punktestand: Es war ungefähr gleichstand. Beiden fehlte ein bisschen mehr als ein Viertel der Punkte. „Und wir sehen, was mit Elevoltek los ist.“, rief Margit, „Es ist erstaunlich! Elevoltek steht trotz dieses Treffers noch immer auf den Beinen!“. „Okay!“, rief Lucia, „Gut Elevoltek, dann ändern wir unsere Taktik! Setzt Donner so ein, dass er dich umgibt und setz dann Schutzschild ein!“, „Was ist das?!“, rief Zoey entgeistert aus. „Wow, Elevoltek hat mit Schutzschild Donner festgehalten, so dass es jetzt durch diese Kombination vor den Attacken von Folipurba geschützt ist!“, rief die Moderatorin begeistert. „Sehr gut Lucia! Du kannst das Ding noch gewinnen!“, brüllte Ash ihr aus vollem Leibe zu, und ihre beiden Pokémon, Plinfa und Pikachu, stimmten mit ein. Lucia schöpfte neue Kraft und griff erneut mit Donnerschlag an. „Folipurba weich aus!“, doch wieder war Zoeys Pokémon zu langsam, und wurde schwer getroffen. Zoeys Punkte schrumpften um ein großes Maß, und sie hatte jetzt nur noch wenige, wo hingegen Lucia noch die Hälfte ihrer Punkte besaß. Konnte Zoey noch gewinnen? Es waren nur noch wenige Minuten, und ihr Folipurba war schwer angeschlagen. Doch sie gab nicht auf und griff mit einer Kombination an: Zauberblatt, aufgeladenen mit Energieball und Aero-Ass. „Elevoltek setzt Schutzschild ein und benutzte Donner als Konterschild!“, rief Lucia Pauls Pokémon zu. „Ich kann noch gegen Zoey gewinnen!“, redete sie sich ein. Doch Folipurba durchbrach, zur Überraschung aller Anwesenden, Elevolteks Verteidigung und landete einen Volltreffer. Elevolteks Donner und Schutzschild wurden in einem kleinen Feuerwerk zerstört, und es selber ging zu Boden. Als sich einige Rauchschwaden verzogen, stand fest: Elevoltek kann nicht mehr weiterkämpfen, und Zoey hatte gewonnen! „Und wieder einmal ein glorreicher Sieg für die Gewinnerin des letzten Großen Festivals. Auch damals hatte Zoey Lucia besiegt und heute wieder ihrem Titel Top- Koordinatorin alle Ehre gemacht!“, rief Margit ganz aus dem Häuschen, und nach einer kleinen Rede, wurde Zoey das Herzhofen-Band verliehen. Lucia wollte gerade den Platz verlassen, als Zoey sie überraschend zu sich rief. „Ich möchte gerne dir, Lucia, für diesen tollen Kampf danken. Denn ich hätte ehrlichgesagt nicht sagen können, wer von uns beiden am Ende gewonnen hätte.“, sagte sie ihr mit einem Zwinkern. Lucia lächelte erst, und dann strahlte sie übers ganze Gesicht, und umarmte Zoey.


    Kapitel 5
    Lucia hetzte aus dem Gebäude, zu einem kleinen Wäldchen in der Nähe des Wettbewerbs. Sie war spät dran, weil sie erst jetzt den kleinen Zettel bei ihren Sachen gefunden hatte. Sie rannte, noch in ihrem Wettbewerbskleid, eine kleine Anhöhe hinauf zu einem großen ausladendem Baum. „Paul?“, fragte sie in die Dämmerung hinein. „Wurde aber auch Zeit.“, hörte sie einen leicht genervten Paul unter dem Baum. Er trat aus dem Schatten und musterte sie. Eine Weile sagten beide nichts. Dann durchbrach Lucia das Schweigen: „Es tut mir leid, dass ich nicht gewonnen habe, ich hätte mich mehr anstrengen sollen. Ich hab es nicht verdient, dein Pokémon bei mir zu haben.“, und sie gab ihm, mit beschämt gesenktem Kopf, den Pokéball zurück. Es war ihr wirklich peinlich. Sie wandte sich gerade um, um zu gehen, als Paul ihr unerwartet antwortete: „Warte! Du... Du warst gar nicht so schlecht. Ich mein, nicht dass du gut warst, aber es war durchaus schwer gegen Zoey zu gewinnen…“, er wandte den Blick ab und Lucia starrte ihn an. Hatte er gerade etwas Nettes zu ihr gesagt? Sie standen wieder für einen Moment im peinlichen Schweigen da. Schließlich wandte Paul sich um und wollte sich verabschieden, als Lucia plötzlich rief: „Warte! Äh, wollen wir uns nicht vielleicht… Äh, ein wenig unterhalten?“, und sie wollte sogar nach seinem Handgelenk greifen, hielt dann aber inne. Paul guckte sie ein wenig seltsam an, dann versuchte er ein neutrales „Mir doch egal!“, rauszubekommen, und schob doch tatsächlich, wenn auch etwas ungeschickt, seine Hand in Lucias. Beide starrten sie einen Moment auf ihre beiden Hände. Dann lief Paul plötzlich los und zog Lucia mit einem „Was ist? Kommst du?“, hinter sich her.
    Paul führte sie in einen schönen Park zu einer Bank. Inzwischen war die Sonne komplett untergegangen und der Mond strahlte wunderschön silbern. Beide ließen sie sich auf der Bank nieder, wagten es jedoch nicht, sich loszulassen. Lucia sah zufrieden zum Mond hinauf und Paul betrachtete scheinbar gelangweilt die Natur, lugte jedoch immer mal wieder aus dem Augenwinkel zu Lucia hinüber. Natürlich merkte sie es, doch sie sagte nichts. Dazu war dieser Moment für sie einfach zu romantisch und außerdem gefiel es ihr, wie er sie immer wieder verstohlen anschaute. Lucia spürte Pauls warme Hände, und hoffte, dass ihre eigenen nicht wirklich so eiskalt waren, wie sie sich anfühlten. „Also, über was wolltest du reden?“, riss Paul Lucia schließlich aus ihren Gedanken. Lucia starrte ihn einen Moment an. Was hatte er gesagt? „Ähh… wie bitte?“, Lucia merkte wie sie rot wurde, und fühlte sich wie der letzte Volltrottel. „Ach nichts… Sag mal ist dir kalt?“, erwiderte er ein wenig verwirrt, doch er sah Lucia mit einem solchen besorgtem Blick an, dass er richtig süß aussah, so fand sie. „Äh naja, es geht schon…“, meinte Lucia tapfer, doch ihr war in Wirklichkeit inzwischen eiskalt. Trotzdem gab Paul ihr seine Jacke. „Das Kleid steht dir übrigens echt gut.“, meinte er verlegen. „Oh, danke Paul. Das ist echt nett von dir“, lächelte Lucia. Wer hätte gedacht, dass Paul so lieb sein konnte? Schließlich legte sie, nach kurzem Überlegen, ihren Kopf an seine Schulter. Paul schien kurz zusammen zu zucken, doch das konnte sich Lucia natürlich auch nur einbilden. Müde schloss Lucia die Augen. Pauls Jacke war schön warm, und es war einfach zu gemütlich an seiner Schulter. „Nur für einen Moment…“, dachte sie noch, doch dann döste sie auch schon erschöpft weg.

    Hier ist das 3. Kapitel. Leider kann ich nicht garantieren, dass der Text trotz Autokorrektur fehlerfrei ist :S . Sollten euch jedoch zu viele Fehler ins Auge stechen muss ich mir wohl etwas überlegen...


    Kapitel 3
    „War das da gerade Paul?“, fragte Ash seine Reisebegleiterin. „Ja! Äh nein! Ach keine Ahnung! Geht dich das denn überhaupt etwas an?“, rief Lucia ganz durcheinander. „Plinfa, Plinfa!“, schimpfte auch Lucias Plinfa über Ash und machte es sich in den Armen der Koordinatorin bequem. „Ja war er es jetzt? Na sag schon ich will ihn zu einem Kampf herausfordern!“, fragte Ash ungeduldig. So langsam fragte sich Lucia ob er überhaupt mitgekriegt hat, dass Paul sie geküsst hat. Ach wie sehr würde sie sich jetzt ein wenig Ruhe wünschen oder wenigstens Zoey an ihrer Seite mit der sie vielleicht mal reden könne. „Lass es gut sein Ash! Siehst du nicht wie durcheinander Lucia ist? Hier Lucia, hast du Hunger?“, unterbrach Rocko Ashs Verhör. „Nein danke Rocko, ich glaub ich geh jetzt schlafen.“, murmelte sie und damit ging Lucia in ihr Zelt, doch konnte sie einfach nicht einschlafen. Sie war einfach zu aufgewühlt als das sie jetzt ruhig schlafen könnte. Sie musste immer wieder an Paul denken. Ob er auch nicht schlafen konnte oder ob er auch gerade an sie dachte? Lucia blickte zu Plinfa hinüber, doch das schlummerte schon selig. Lucia konnte es jetzt einfach keine Sekunde mehr länger im Zelt aushalten sie brauchte jetzt dringend frische Luft! Die junge Trainerin tritt aus dem Zelt hinaus und atmete tief die kühle Nachtluft ein. Sie blickte hinauf gen Himmel und sah einen wunderschönen Vollmond und blitzende Sterne. Sie starrte eine Weile einfach nur die Sterne an, und schließlich kam Lucia so langsam innerlich zur Ruhe und merkte jetzt auch wie hundemüde sie war. Sie ging wieder ins Zelt und kuschelte sich in ihrem Schlafsack an Plinfa. Ihr letzter Gedanke bevor sie einschlief war „Ob Paul mir wohl Elevoltek vorbei bringt?“, und dann war sie auch schon eingeschlafen.
    Paul lag jedoch immer noch wach. Er hatte Ursaring befohlen aufzupassen, dass niemand, also Lucia oder Ash oder der Arenaleiter, ihn entdecken konnten. Im Notfall sollte es ihn wecken. Eigentlich hätte Paul jetzt ganz entspannt einschlafen können doch auch er dachte nur an Lucia. Als sie ihm während dem Kuss in die Augen sah hat er erstaunen und doch eine Sanftheit lesen können, die ihm für einen Moment erlaubte mit sich und der Welt zufrieden zu sein. Aber dann platzte wieder dieser unhöfliche Ash rein und er guckte das er weg kam. Paul hätte jetzt echt keine Lust irgendwelche Fragen beantworten zu müssen und wahrscheinlich hätte Ash eh wieder kämpfen wollen. Dann viel Paul ein, dass er Elevoltek immer noch hatte. Er wird morgen Staraptor mit dem Pokéball und einem Brief losschicken um den Ball Lucia zu bringen. Zufrieden mit sich gestattete er sich nun auch endlich einzuschlafen, mit den Gedanken bei seiner süßen Lucia.
    Als Lucia am nächsten Morgen auf wachte stand die Sonne schon strahlend hell am Himmel und Lucia musste erst einmal blinzeln nachdem sie aus dem Zelt trat. Ihre Freunde und Reisebegleiter grüßten sie freundlich und Lucia schätzte, dass es ungefähr 11 Uhr sein müsste. „Hey morgen! Und wie habt ihr geschlafen?“, „Gut, aber du hast ja echt geschlafen wie ein Murmeltier. Nicht einmal Plinfa konnte dich aufwecken“, meinte Rocko leicht belustigt aber auch besorgt. „Oh. Na ja. Ich zieh mir jetzt mal was richtiges an.“, meinte Lucia leicht verlegen und begab sich nochmal in ihr Zelt. Sie zog sich gerade ihre Mütze über als sie Krach draußen hörte. War draußen vielleicht Paul? Plötzlich wurde Lucia schrecklich nervös. Wie sollte sie sich verhalten? Sollte sie so tun als wäre nichts gewesen oder ihn anlächeln? Da hörte Lucia gekrächze und ging trotzdem raus. Ihre Sorge, dass Paul da sein könnte war, völlig unbegründet, es saß nur ein riesiges Staraptor draußen. Lucia betrachtete es genauer, und als das riesige Vogel Pokémon sie entdeckte, kam es überraschend auf sie zu gestapft. „Vorsicht Lucia!“, rief Ash ihr zu, doch Lucia hatte keine Angst, denn sie hatte einen kleinen Zettel am linken Fuß von Staraptor entdeckt. Darum ließ sie das Pokémon auf sich zu kommen, und als Staraptor ihr seinen Fuß hinhielt, so das Lucia die Nachricht vom Fuß binden konnte öffnete es seine Klauen und gab den Blick auf einen Pokéball frei. „Danke Staraptor. Richte Paul liebe Grüße von mir aus“, flüsterte Lucia dem Pokémon zu, dass daraufhin wieder losflog und zwischen den Wolken verschwand. „Was ist das?“, fragte Ash sie neugierig mit seinem süßen Pikachu auf der Schulter. „Ach nichts Wichtiges. Nur eine Nachricht von jemandem den ich kenn.“, wich Lucia unsicher der Frage aus. „Wenn ihr mich entschuldigt, ich möchte bitte kurz allein sein.“, meinte die Koordinatorin und lief ein Stück von ihrem Lagerplatz weg und setzte sich auf die große Wurzel eines riesigen Baumes. In einem kurzem Brief stand in schöner Schrift:


    Liebe Lucia,ich danke dir, dass du die zweite Bedingung erfüllt hast und hoffe, dass du auch die erste schaffst. Darum gib dir Mühe beim Trainieren!
    Grüße P.
    P.S.: Bring mir Elevoltek am besten gleich nach dem Wettbewerb zurück.


    Verstohlen sah Lucia sich um, dann presste sie sich den Brief gegen die Brust und seufzte tief. Plinfa zupfte aufmunternd an ihrem Ärmel. „Ja du hast ja Recht Plinfa. Ich sollte den Tag nicht mit Tagträumen verbringen sondern lieber trainieren.“, und damit stand die angehende Koordinatorin auf und rief ihr vorübergehendes Elevoltek heraus. Das viel Ash jedoch auf und er bestürmte sie wieder einmal mit Fragen, wo her sie es hatte und wann sie das Gefangen hatte, und wieso sie ihm nichts davon erzählt hatte, während sein Pikachu nur ein wenig genervt auf seiner Schulter rumlungerte. Nun kam auch noch Rocko dazu. Und da platzte Lucia der Kragen. „Es reicht! Ich hab das Elevoltek von Paul. Er leiht es mir für den Wettbewerb und ich werde es ihm auch gleich danach zurückgeben! Und jetzt hört bitte auf mich weiter aus zu fragen. Das nervt“, wütend stapfte sie davon zu ihrem gestrigen Trainingsplatz. Plinfa folgte ihr natürlich wie immer. Als Lucia sich entfernt hatte, tauschten Ash und Rocko, die gute Freunde sind, einen verwirrten Blick aus. Seit wann verlieh Paul eins seiner so begabten und so hervorragend trainierten Pokémon? Da stimmte doch etwas nicht, doch sie trauten sich nicht weiter zu fragen, da sie Lucia nicht verletzten wollen.


    Einige Tage später waren die Reisegefährten in Herzhoven, dem Ort in dem Lucias nächster Wettbewerb stattfindet, angekommen. Am nächsten Tag sollte er stattfinden, was auch mit gigantischen Plakaten überall angeprangert und Werbung gemacht wurde. Inzwischen war Lucia trotz ihrer vielen Erfahrungen ziemlich nervös. Doch dieses Mal lag es nicht am Lampenfieber, sondern an etwas anderem, besser gesagt jemand anderem. Es lag wieder mal an Paul. Obwohl sie sich jetzt ein wenig näher gekommen waren, so war es jetzt noch schlimmer als vorher, wenn sie ihm begegnet. Sie hatte, wie Paul es ihr in seinem Brief empfohlen hatte, hart trainiert und auch wenn alles, was sich ausgedacht hatte jetzt perfekt klappte, so war sie immer noch beunruhigt und würde am liebsten weglaufen, ganz weit weg. Auch ihre Freunde machten sich sorgen um sie, da sie so ungewöhnlich still in letzter Zeit war. Am Abend legte sich Lucia ins Bett des Pokémon- Centers und legte sich den Brief von Paul, wie sie es sich in den Paar Tagen zur Gewohnheit gemacht hatte, unter ihr Kopfkissen. Schon bald fiel sie in einen unruhigen Schlaf.