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Wir sammeln alle Infos der Bonusepisode von Pokémon Karmesin und Purpur für euch!

Zu der Infoseite von „Die Mo-Mo-Manie“

    "Kyra" schaute die ganze Zeit gebannt auf das Flackern von Thul und Schritt komplett in Trance den anderen hinterher. Ihr Blick wurde leer und in ihrem Kopf dachte sie zwischenzeitlich an gar nichts außer diese Lichter die sie an das beruhigende Flackern eines Leuchtturms und an die alten Abenteuer auf hoher See erinnerte.


    Als dann jedoch das Geschrei und der Kampf losgingen erschrak Thul wegen dem Lärm und hörte für einen kurzen Moment auf, sein Muster rhythmisch leuchten zu lassen und "Kyra" kam langsam wieder zu Sinnen. Verdutzt blinzelte sie und klappte den leicht offenen Mund zu. "Wurde ich Grade wirklich von meinem eigenen Pokémon hypnotisiert?" fragte sie sich etwas beschämt. Thul zu lange als Lichtquelle zu verwenden war doch riskanter als gedacht.

    Doch dann erst realisierte sie so richtig die Lage in der sie waren. Der wahnsinnige Typ in der Ecke hielt offenbar die Zelle in der Hand und schrie komplett von Sinnen irgendwelches Zeug herum was Kyra noch nicht so richtig verstand. Und davor war... war das ein Anker? In seinen Jahren auf hoher See hatte William noch nie einen derart kaputten und widerwärtigen Anker gesehen. Sein Seemannsherz blutete beim Anblick dieses verunstalteten sonst so edlen Schiffsteils. Man musste es ganz offensichtlich von seinem Leid erlösen.


    Und einen Vorteil hatte es immerhin so verspätet in den Kampf zu starten. Denn so würde der Gegenstoß von Thul dieses verrostete abartige Ding umso härter treffen. "Los Thul Gegenstoß holen wir Josephine da raus" rief "Kyra" und rannte zeitgleich zusammen mit Dawn und Grufti los um dem Verrückten die Zelle abzunehmen. Denn dieser Kerl durfte auf keinen Fall mit der Zelle davonkommen. Beim Laufen griff sie in die Handtasche und suchte den Ball von Persephone um sie herauszuholen, sollte der Typ ihnen die Zelle nicht freiwillig überlassen.

    Bestes Gameplay

    - Spiderman 2

    - The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom


    Beste Story

    - The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom

    - Alan Wake 2


    Bester Charakter

    - Astarion (Baldurs Gas

    - Protagonist (Hogwarts Legacy)

    - Ganondorf (Zelda TotK)


    Bester Charakter-Customization

    - Hogwarts Legacy

    - Baldurs Gate 3


    Bestes Artdesign

    - The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom

    - Hogwarts Legacy

    - Dredge


    Bester Sound

    - The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom

    - Hogwarts Legacy

    - Cyberpunk Phantom Liberty


    Bester Online-/Offline-Multiplayer-Titel

    - Baldurs Gate 3

    - Lethal Company


    Bestes Indie-Spiel

    - Dredge

    - Lethal Company


    Bester Entwickler

    - Larian Studios (Baldurs Gate 3)


    Bestes Remake/Remaster

    - Resident Evil 4


    Bester DLC/bestes Update

    - Cyberpunk 2077: Phantom Liberty


    Größte Überraschung

    - Baldurs Gate 3


    Größte Enttäuschung

    - Starfield

    - Diablo 4


    Meisterwartetes Spiel 2024

    - Dragons Dogma 2

    - Final Fantasy 7 Rebirth

    - (GTA6 und Monster Hunter Wilds kommen ja leider erst 2025)


    Bisaboard Game of the Year 2023

    - Baldurs Gate 3

    "Kyra" folgte der Wache und Daniel mit etwas Unbehagen in den Tunnel. Es war recht eng und stockfinster. Thul sorgte mit seinem Blinken zwar für Licht aber leider hatte das Iscalar es offenbar noch nicht verstanden, was angenehme Leuchtmuster für Menschen waren, denn das Leuchten war unregelmäßig und tauschte zwischen langsamen Pulsieren und schnellem unregelmäßigen Blinken hin und her, dass "Kyra" nach einigen Momenten selbst ganz benommen wurde. Sie wusste, dass Iscalars und ihre Entwicklungen sogar Menschen mit ihren Fähigkeiten beeinflussen konnten und auch wenn es nicht Thuls Absicht war, wirkte sich das Blinken doch unterbewusst auf ihre Stimmung aus.

    Daher bemerkte sie auch gar nicht die Kerze und wurde im nächsten Moment von einem grellen Lichtblitz aus ihrer Trance gerissen. Erschrocken entwich "Kyra" ein kurzer Aufschrei und sie dachte eine Sekunde, dass Thul sie tatsächlich ausgeknockt hatte. Dann bemerkte sie aber, dass sie bei Bewusstsein war und einfach nur nichts mehr sehen konnte. Nach einigen Momenten begann sie wieder verschwommen das muntere Blinken von Thul zu bemerken und Stück für Stück nahm sie wieder mehr um sich herum wahr und konnte auch die Quelle des Blitzes erkennen. Verärgert wollte Kyra grade schon einen der Pokebälle greifen. Denn vor Feuerpokemon musste sie sich als legendärer Seefahrer nun wirklich nicht fürchten. Persephone würde mit ihnen kurzen Prozess machen. Doch noch während sie mit immer noch verschwommenen Blick den Pokeball greifen wollte, bemerkte sie, dass ihre Kollegen es mit einem diplomatischeren Weg versuchten. Nun vielleicht war es generell besser keine riesige Seeschlange in diesem engen Tunnel aus dem Ball zu lassen. Aber wenn eine dieser Kerzen auf dumme Ideen kommen würde, würde Kyra sie ohne zu zögern wegspülen. Mit tränenden Augen und einer Hand an Persephones Liebesball wartete Kyra, ob Josefines Angebot den Pokemon vielleicht gefallen würde. "Ja das Essen ist wirklich grandios das würde euch gefallen" pflichtete sie Josefine im schwärmenden Ton bei.

    Umso länger durchsuchte “Kyra” die Speisekammer, desto wütender wurde sie. Während andere in Kalos auf alles verzichten mussten und hungerten, lebten diese Adeligen hier im Luxus, und das Essen stapelte sich nur so in den Kammern. Außerdem sah es bislang nicht so aus, als gäbe es hier überhaupt einen Durchgang, der groß genug für Zombie-Pokemon war. Mit jedem durchsuchten Regal wurde “Kyra” zorniger und ungeduldiger. Sauer über die ganze Situation stampfte sie wütend auf den Boden und ließ ein genervtes Stöhnen entweichen. Für die Tarnung war das vermutlich gar nicht so hinderlich. Nicht nur wirkte sie wie eine genervte Teenagerin, sondern auch wie eine Adelige, die bereits nach kürzester Arbeit davon genervt ist. “Kyra” schob es jetzt einfach mal auf die Rolle, die sie spielte, und nicht auf den ungewohnten Hormonhaushalt einer Teenagerin, den sie nun einmal hatte.

    Kurze Zeit später gab es jedoch einen Lichtblick, und das Gruff fand den Geheimgang in einen düsteren Tunnel. Daniel verkündete direkt, dass er zuerst gehen würde, und damit hatte “Kyra” auch keine Probleme. Sie bevorzugte ohnehin die offene See, und solche engen Tunnel ließen ihr einen unheimlichen Schauer über den Rücken laufen. "Ok, dann gebe ich dir Rückendeckung", sagte sie mit leicht zittriger Stimme, die für sie eigentlich ganz ungewohnt war. Da der Tunnel stockfinster wirkte und die einzige Lichtquelle bislang nur die Kerze des Gruff war, holte sie Thul aus dem Pokeball. Das Iscalar hüpfte erfreut auf und ab, doch beäugte den Tunnel ebenfalls mit einem gewissen Argwohn, als es ihn erblickte. "Thul, kannst du bitte Gruff mit deinem Leuchten da drinnen ein wenig unterstützen?" Schon begann das Muster des kleinen Kalmars in einem warmen Licht zu glühen. “Kyra” nahm das Iscalar in ihre Arme und drückte es schützend an ihre Brust. "Gut, dann können wir los."

    Finde die Version irgendwie sehr random. Nochmal 8 Monate nach dem Release eine so teure Version nur mit Stickern und einem Poster auf den Markt zu bringen finde ich recht unnötig.


    Da sollte Larian lieber die Collector Edition für 249 Euro erneut releasen. Die ist aufgrund des Erfolgs von dem Game leider sofort Opfer von Scalpern geworden, die nun teilweise 1000 Euro und mehr dafür verlangen. Und da sind doch noch ein paar mehr "Sammlerstücke" drin, die für den ein oder anderen vielleicht interessant wären.

    Zitat von Sunaki

    Wenn ein Autismus Octopus als Antisemitisches Symbol gilt, dann ist ein Davidstern in der Bank in einem der Filme doch recht kontrovers.

    Und dass die Kobolde oder was auch immer Terroristen sind, macht es schlechter? Ich meine hast du die MLK "Another Peacefull Protest" Karikatur gesehen?


    Der Davidsstern in der Bank ist meines Wissens nach einfach sowieso am Drehort vorhanden gewesen und wurde da nicht absichtlich künstlich hinzugefügt.

    Außerdem dreht es sich dabei ja auch um den Film und nicht um das Spiel. Im Spiel sind mir zumindest keine antisemitischen Symbole etc. aufgefallen.

    Aber da wollte man wohl der Kontroverse rund um die JK Rowling Thematik aus dem Weg gehen.

    Darf ich dich fragen, warum du den ganzen Beitrag so aufgebaut hast, als ob das was schlechtes wäre?


    Also da will ich natürlich klarstellen dass ich JK Rowling und ihre Ansichten insbesondere zum Thema Transmenschen erstmal grundsätzlich nicht unterstütze und das ganze gerne auch thematisch aufgearbeitet werden soll. Was das Kobold-Thema angeht wirkt das für mich oft etwas konstruiert um das Gesamtwerk weiter zu verteufeln weil selbst viele jüdische Sprecher und Gruppen da keinen Antisemitismus sehen. Das Werk bedient sich da einer typischen Fantasytrope die es auch in dutzenden anderen Werken gibt. Und die Antagonisten in dem Spiel werden nicht als die Kämpfer für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung dargestellt, sondern sind einfach Terroristen, Wilderer und Schwarzmagier die auch Menschen, Kinder, Kobolde gleichermaßen foltern und töten und auf der Suche nach einer Art "Massenvernichtungswaffe" sind. Das man sich gegen diese Gruppe stellt ist jetzt nicht wirklich verwerflich.


    Jetzt aber zurück zum Thema. Und das ist einfach, dass wir mit Hogwarts Legacy ein Spiel haben, welches (jetzt mit dem Switch-Release) vielleicht sogar noch TotK zu überholen wird und zum meistverkauften Spiel des Jahres werden könnte. Gleichzeitig hat es auch unfassbar gute Bewertungen (85 Metascore bei Usern und Ü80 bei Spielekritikern wobei da auch viele wie IGN und Co. sind die das Spiel im 90er Bereich ansiedeln). Und wir haben ein Spiel, was es unfassbar gut schafft, eine komplexe Buchvorlage in eine offene Spielwelt zu integrieren. Das schafft es meiner Meinung nach sogar besser als die Filme und ist auch bis heute für Videospiele eher selten. Meistens sind Spiele die auf solchen IPs beruhen eher mittelmäßig bis schlecht.


    Wir haben also am Ende ein Spiel, dass nicht nur mit das erfolgreichste Spiel des Jahres sondern auch eins der am besten bewerteten Spiele des Jahres ist und ein Spiel, dass es schafft, eine weltweit beliebte Buchreihe und Fantasywelt nahezu perfekt umzusetzen. Hier einfach zu sagen, dass indirekt an dem Spiel jemand beteiligt war, dessen Ansichten (zurecht) verurteilt gehören und das Spiel daher kategorisch aus Videospielwettbewerben auszuschließen, finde ich ist die falsche Lösung. Die Entwickler können nichts für JK Rowlings Ansichten und haben am Ende vom Tag einfach ein gutes und sehr erfolgreiches Spiel abgeliefert. Wenn man so anfängt müsste man zukünftig bei allen Spielen an deren Entstehungsprozess direkt oder indirekt problematische Charaktere beteiligt waren ausschließen. Ein Dredge (welches auf dem Werk von HP Lovecraft basiert) ist in 2 Kategorien nominiert. Und HP Lovecraft hatte noch deutlich extreme Ansichten als Rowling. Ist es also nur der Punkt dass Rowling Geld mit dem Spiel verdient, warum man es jetzt so ausschließen sollte? Da ist das Kind ehh schon in den Brunnen gefallen. Das Spiel hat sich bereits über 16,5 Millionen mal verkauft. Und das Geld hat Rowling. Ob das Spiel jetzt einen Videospielpreis gewinnt kriegt Rowling vermutlich überhaupt nicht mit, das Geld hat sie ja sowieso. Ein Preis, oder zumindest die Nominierung dafür wären jetzt eine Möglichkeit gewesen die Entwickler für ein tolles Spiel mit sehr sehr viel Liebe zum Detail zu würdigen. Aber das hat man eben vermieden, was ich verstehen kann da diese ganze Thematik sowieso nicht unbedingt wieder komplett aufgerollt werden sollte, ich aber dennoch schade finde.

    Das liegt eher daran, dass HL ohne den Harry Potter Anstrich ein bestenfalls mittelmäßiges RPG war. Komplett sterile Welt, keine Auswirkungen, außerhalb von Hogwarts und Hogsmead hatte man das Gefühl, in einem FarCry gelandet zu sein,....

    Wie gesagt ich sehe Hogwarts Legacy auch nicht als Game of the Year. Aber wenn ich mir manche andere Spiele anschaue die nominiert wurden finde ich (und auch viele andere Leute wenn man sich aktuelle Trends in den sozialen Medien anschaut) es dann doch schade, weil das Spiel eben seine Lizenz schon sehr gut genutzt hat und da die Liebe zum Detail sehr viel Freude bereitet hat. Ist das Gameplay wenig revolutionär? Ja. Ist es trotzdem ein kleiner wahrgewordener Traum für viele Fans der Reihe? Definitiv. Und wenn Spiele wie Starfield beispielsweise mit durchschnittlich deutlich schlechteren Bewertungen und viel mehr spielbezogener Kritik nominiert wurden kann man das zumindest mal anmerken.

    Hab bis auf Mario Wonder alle der nominierten Spiele gespielt (im Fall von Alan Wake 2 zumindest angespielt) und finde dass Resident Evil 4, was durchaus ein sehr gelungenes Remake, war am ehesten aus der Liste gestrichen werden könnte.


    Verdient hätte es meiner Meinung nach definitiv Baldurs Gate 3, weil das Spiel für das eigene Genre die Messlatte extrem nach oben geschraubt hat während TotK (was natürlich auch ein tolles Spiel ist) sich doch nicht revolutionär anders als Breath of the Wild gespielt hat. Die anderen sind auch alle tolle Spiele aber wären jetzt nicht mein GOTY.


    Finde es insgesamt etwas schade, dass Hogwarts Legacy gar nicht nominiert wurde, weil auch wenn es jetzt nicht mein GOTY wäre, mir dennoch unfassbar viel Spaß gemacht hat und grade was das World Building oder auch den Soundtrack richtig stark war. Zumindest in manchen kleineren Kategorien hätte ich es daher schon durchaus gesehen. Man hat einfach gemerkt wie viel Liebe zum Detail die Entwickler in das Spiel gesteckt haben. Aber da wollte man wohl der Kontroverse rund um die JK Rowling Thematik aus dem Weg gehen.

    "Kyra", die noch etwas verwirrt war von dem ganzen Tumult und dem leichten Sturz, realisierte nun, dass die Wache ihre Hand ausstreckte. Noch etwas zittrig ergriff sie die Hand und ließ sich wieder auf die Beine ziehen. "Dankeschön. Meine Persephone ist mein ganzer Stolz", erklärte sie als Antwort auf das Kompliment der Wache zu "Kyra's" Pokémon, während sie das Milotic sanft am Ohr kraulte und es anschließend in ihren Liebesball zurückrief.


    "Kyra" richtete ihr Kleid wieder, das durch den Sturz ziemlich weit nach oben gerutscht war "Wieso waren diese Teile so unfassbar unpraktisch?" dachte sie sich kurz und fragte die Wache mit einem vorwurfsvollen und hochnäsig klingenden Ton: "Wie können denn diese Wesen hier überhaupt hereingelangen? Gibt es noch weitere unbewachte Zugänge in das Schloss?" "Kyra" war sich relativ sicher, dass die Tarnung der meisten aus ihrem Team bereits aufgeflogen war, doch bei sich selbst war sie sich bislang nicht sicher und beschloss daher, vorerst weiter die Rolle der Adeligen "Ariana De La Mare" zu spielen. Es konnte ja nicht schaden, wenn sie nicht direkt alle miteinander in Verbindung gebracht würden. "Ah, Sie da drüben. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Warum schließen Sie sich nicht bei der Suche nach dem Ursprung dieser Ungetüme an?" fragte "Kyra" ihre Teamkollegen und zwinkerte ihnen zu.


    Sie folgte der Wache zu der Speisekammer, aus der die beiden Zombie-Pokémon kamen. Als das Licht angeschaltet wurde, wunderte sich "Kyra" erst einmal, wie gewöhnlich die Kammer wirkte. Nach allem, was William in seinen vielen Jahren über die Adeligen gelernt hatte, hatte er eigentlich tonnenweise Champagner, vergoldete Weingläser und anderen unnötigen Schnickschnack erwartet, doch die Kammer wirkte überraschend gewöhnlich. Zudem wirkte sie wie eine Sackgasse. "Wo kamen diese Wesen bitte her?" fragte sie sich, als sie die Kammer mit der Wache betrat und sich umsah. Auf den ersten Blick wirkte nichts ungewöhnlich. Doch irgendwo musste ja ein Zugang sein. "Wir sollten nach einem Windzug suchen. Vielleicht gibt es eine versteckte Tür oder einen Spalt, durch den die Zombie-Pokémon hereinkamen. In meinen Jahrzehnten auf See habe ich gelernt, wie man selbst den kleinsten Windhauch finden kann", sagte sie und bemerkte erst gar nicht, dass die Aussage im Körper von Kyra keinen Sinn machte. Sie hoffte einfach, dass es den anderen nicht auffiel und begann enthusiastisch den Raum zu durchsuchen und Regale und Dosen zu verschieben.

    Gerade als "Kyra" den Raum erkunden wollte, aus dem die Zombie-Pokémon kamen, stürzte das Krakeelo direkt in ihre Richtung. Einen kurzen Moment fühlte sich "Kyra" wirklich wie ein entsetztes, hilfloses Mädchen, als sie dem widerlichen Zombie-Pokémon, welches sabbernd und geifernd auf sie zustürzte, in die toten leeren Augen blickte. Doch dann meldete sich wieder der Abenteurer in ihr, der bereits dem ein oder anderen Schrecken auf hoher See ins Auge geblickt hatte. "Du hast nicht Jahre damit verbracht, mythische Seekreaturen zu jagen, um dich nun von einem dummen Krakeelo in die Knie zwingen zu lassen", dachte sich der alte Seefahrer und riss sich wieder zusammen.


    Sie sah, dass auch Draco losstürmte, war sich jedoch nicht ganz sicher, ob es das Krakeelo treffen würde, bevor es bei ihr war. Da "Kyra" ohnehin Persephones Liebesball bereits in der Hand hielt, warf sie ihn direkt vor sich auf den Boden, um Persephone den Angriff auf sie abwehren zu lassen. Immerhin konnte Persephone sich im Falle eines Treffers mit Genesung einfacher wieder heilen als sie selbst. Schnell bemerkte sie jedoch, dass sie den Ball eindeutig zu nah vor sich geworfen hatte. Sobald die über 6 Meter große Seeschlange unmittelbar vor ihr aus dem Ball brach, wurde "Kyra", die ohnehin etwas wackelig in ihrem Outfit auf den Beinen war, nach hinten gestoßen und fiel auf ihren Hintern. Persephone, die sich entrollte, stieß außerdem gegen den Tisch und räumte ein paar der Gegenstände darauf ab, was das ganze Geschehen nur noch chaotischer werden ließ. Schnell jedoch bemerkte sie, dass sie sich unmittelbar in einem Kampf befand, und beruhigte sich.

    "Persephone, los, Siedewasser!" schrie "Kyra" noch in der Hoffnung, dass Persephone das Krakeelo eventuell noch treffen und nach hinten spülen könnte, bevor es zum Angriff kam.

    "Kyra" hatte gerade erst Leilani von ihren Entdeckungen - oder besser gesagt, von ihren nicht vorhandenen Entdeckungen - berichtet, als plötzlich die Hölle im Aufenthaltsraum losbrach. Während die anderen Mitglieder von Team Xylem von einer aufgebrachten Frau angegangen wurden, versuchte "Kyra", sich ein wenig zu distanzieren und so zu tun, als würde sie die anderen überhaupt nicht kennen, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Schließlich hatte sie nicht Unmengen für ihr Outfit bezahlt, um sich nun von einer oberflächlichen Zicke beschimpfen zu lassen.


    Als die Wachen und die Zombie-Pokémon hereinstürmten und die erstbesten Personen angriffen, wollte "Kyra" eigentlich sofort in den Kampf eingreifen und holte bereits Persephones Liebesball aus ihrer Handtasche. Doch als verschiedene Pokémon bereits aus ihren Bällen gerufen wurden, überlegte sie, ob es nicht klüger wäre, den Trubel zu nutzen, um herauszufinden, woher die Zombie-Pokémon kamen und ob es dort möglicherweise einen Hinweis auf die Zelle gab. Außerdem wäre es hilfreich, sich bedeckt zu halten, um ihre Tarnung als Adelige aufrechtzuerhalten. Leise murmelte sie zu ihren Teammitgliedern: "Ich versuche, in den Raum da hinten zu gelangen." Sie zog ihr enges Kleid ein wenig nach oben, damit sie sich schneller bewegen konnte, und huschte hinter den großen Esstisch in der Raummitte und duckte sich dahinter. Dabei mimte sie das Bild eines ängstlichen adligen Mädchens, das sich in Todesangst versteckte während sie innerlich fokussiert war. Endlich passierte hier etwas und diese unangenehme Warterei endete. Im Schatten des Esstisches bewegte sie sich geduckt in Richtung Bühne und behielt dabei das Krakeelo ununterbrochen im Auge. Sobald es abgelenkt wäre, plante "Kyra", so schnell wie möglich in den Raum zu rennen, aus dem es gekommen war. "Und sollte niemand es ablenken, muss ich wohl Persephone rufen und das Krakeelo mit Siedewasser aus dem Weg räumen", dachte sie. An der vordersten Kante des Tisches wartete sie auf den richtigen Moment und hoffte insgeheim, dass sie bei dem anstehenden Sprint nicht in ihren Schuhen stolpern würde.

    Während sie wartete drehte sie sich suchend um, um zu prüfen ob eins ihrer Teammitglieder vielleicht ebenfalls mitkommen würde.

    "Kyra" betrat gemeinsam mit Leilani den äußerst protzigen Aufenthaltsraum. Es war wirklich erstaunlich, wie hier offenbar nichts von der Katastrophe zu sehen war, die Kalos heimsuchte. "Kyra" steuerte als Erstes das einladende Buffet an und nahm sich ein paar der Meeresfrüchte, die dort serviert wurden. Sie schmeckten wirklich ausgezeichnet und erinnerten sie an lang vergangene Tage auf hoher See. Einen sehr langen Augenblick stand "Kyra" einfach am Buffet und stopfte sich ein Stück nach dem anderen in den Mund. Es war lange her, dass sie etwas so Köstliches gegessen hatte. Doch dann fiel ihr die Mission wieder ein, und sie kaute die Reste und schluckte sie herunter. Die ersten Gäste beäugten sie bereits mit hochgezogener Augenbraue, und "Kyra" räusperte sich nur leise und wandte sich vom Buffet ab. Sie musste daran denken, dass es sich für eine adelige Dame nicht gehörte, sich Häppchen in den Mund zu schaufeln wie ein wahnsinniges Rotomurf. "Kyra" sah Leilani an der Bar und überlegte, ebenfalls einen Drink zu holen, aber dann fiel ihr wieder ein, dass sie jetzt gar nicht mehr alt genug war, um einfach starken Alkohol zu bekommen. Außerdem war sie bereits genug aufgefallen und hatte auch keine Ahnung, wie viel inzwischen überhaupt vertragen könnte.


    Sie begann ein wenig im Raum herumzulaufen und versuchte dabei, so elegant wie möglich auszusehen. Sie schritt in einem gewissen Abstand an den bereits Anwesenden vorbei und spitzte dabei stets die Ohren, ob sie irgendetwas über die gesuchte Zelle erzählten. Zweimal wurde sie angesprochen wer sie denn überhaupt sei, aber "Kyra" antworte souverän dass sie Lady Ariana De La Mare war. Eine adelige Familie, die sie aus früheren Tagen auf See tatsächlich kannte, da sie dutzende Schiffswerften und Fischereien rund um die Welt besaß. Und sollten so Fragen aufkommen, konnte Sie mit ihrer Erfahrung im Bezug auf Seefahrt und Fischerei immerhin glaubwürdig klingen.

    "Kyra" schlenderte weiter durch den Raum und ließ dabei den Blick überall hin schweifen. Sie tat so, als ob sie gelangweilt die eleganten Wandbehänge, Gemälde und Stuckarbeiten an der Decke betrachtete, gähnte aber immer wieder, als sei solcher Protz für sie das Alltäglichste der Welt. Immerhin sollten die Anwesenden ja auch glauben dass "Kyra" eine von ihnen war und dieser Prunk selbstverständlich für sie war. Als sie die Tanzfläche sah, musste sie aber schlucken. Sie konnte kaum in dem Kleid und den Pumps laufen, geschweige denn darin tanzen. Aber hoffentlich würde das auch gar nicht verlangt werden.


    Nachdem sie den Raum ausführlich erkundet hatte, nahm sie sich mit wehmütigen Blick ein Sektglas voll Orangensaft und kehrte damit zu Leilani zurück und stellte sich neben sie. "Hast du schon etwas entdeckt? Ich habe bislang noch nichts gefunden", flüsterte sie leise und gab Leilani außerdem ihren erfundenen Decknamen weiter.

    "Die Hypnose sollte ihn eigentlich für mindestens eine Stunde schlafen lassen. Danach kann ich für nichts mehr garantieren... Aber dann steht der Plan. Ich übernehme das Einschläfern und einer von euch zieht sich die Uniform an. Gibt es Freiwillige?."fragte sie. Denn nachdem "Kyra" so lange gebraucht hat in das Kleid zu kommen und ein kleines Vermögen dafür und auch ihre Frisur und das Make Up bezahlt hat, wollte sie sich jetzt nicht direkt wieder umziehen müssen. Außerdem könnte es im Schloss auch von Vorteil sein, wenn man sich unbemerkt unter die Adeligen mischen könnte.


    "Dann machen wir uns mal ans Werk. Wartet hier, und versteckt euch und Thul, du weißt was zu tun ist", sagte "Kyra" und näherte sich dem Eingang des Kampfschlosses. Sie versuchte so entschlossen zu wirken wie möglich und schritt mit einem hilfesuchenden Blick auf den Eingang des Kampfschlosses und die Wache davor zu. "Sind sie hier das Personal?" fragte sie mit einem charmanten Ton. "Ich war mit meinem Pokemon im Park spazieren während mein Vater im Schloss ist und es hatte einen Schwächeanfall oder etwas ähnliches hinter den Bäumen dort. Jedenfalls blinkt es jetzt die ganze Zeit ganz besorgniserregend!" Sagte sie und deutete in die Richtung, wo Thul und die anderen warteten. "Können sie uns bitte helfen" fragte "Kyra" und versuchte möglichst hilfsbedürftig zu klingen. Sie merkte, dass sie mit Kyras charmanten Lächeln und einem Augenaufschlag einen Nerv bei der Wache getroffen hatte. "Ich darf meinen Posten eigentlich nicht verlassen" erwiderte er verunsichert, doch William legte alles an Charme, was er als Kyra aufbringen konnte, in einen wehleidigen Blick und sagte "och ich bitte Sie.. Sie wären mein Held und ich bin mit sicher auch mein Vater würde Sie fürstlich entlohnen, wenn er aus dem Schloss kommt" Die Wache schien sichtlich hin und her gerissen zu sein doch "Kyra" griff entschlossen seine Hand und zog ihn mit sich und er gab schließlich nach.


    Sobald die beiden hinter den Bäumen ankamen, bemerkte die Wache Thul, der auf dem Boden lag und in unerklärlichen Rhythmen blinkte. "Schauen sie sich das Muster genau an, fällt ihnen etwas auf?" sagte "Kyra". Die Wache blieb stehen und blickte intensiv eine Weile auf Thul und sein Blick wurde immer leerer. Nach ca. 30 Sekunden Starren kippte er vornüber und "Kyra" fing ihn mehr schlecht als recht auf, bevor er auf den Boden aufschlug. Früher wäre es für William kein Problem gewesen, ihn zu fangen, doch nun war sie eben nicht mehr ganz so kräftig.


    "Alles klar, eine Uniform zum mitnehmen. Wer von euch nimmt will sje?" fragte "Kyra" und winkte ihre Teamkollegen zu sich.

    "Kyra" bewegte sich behutsam in ihren neuen Pumps über den Schotter zu den anderen beiden hinüber und bemühte sich dabei, einen möglichst damenhaften Eindruck zu hinterlassen. Sie ärgerte sich darüber wie schwierig es war in den Schuhen zu laufen doch die Verkäuferin in Fluxia-City meinte, dass sie ihr Outfit perfekt abrunden würden und sie wie eine Prinzessin aussah. Nun da sie sich dem Schloss aber so nahe befanden, musste sie doppelt aufpassen, dass sie authentisch wirkte, ansonsten bestand die Gefahr, dass ihr ungeschicktes Benehmen verdächtig wirken könnte. Sie trat also neben Daniel und Leilani und wurde sogleich mit einer überschwänglichen Begrüßung empfangen. Trotz ihrer Ungeübtheit im Umgang mit Komplimenten für ihr Aussehen lächelte "Kyra" und versuchte, einen eleganten damenhaften Knicks zu machen. William, der viele Jahre als Seefahrer verbracht hatte und viel von Kalos gesehen hat, war Zeuge gewesen von den Verhaltensweisen der Edeldamen bei Festlichkeiten, und er bemühte sich nun, diese Eindrücke so detailliert wie möglich umzusetzen. "Oh wie überaus freundlich von Ihnen", erwiderte "Kyra" hörbar, während ihre Wangen leicht erröteten.


    Nachdem sie Leilanis Ideen angehört hatte, flüsterte "Kyra" zurück: "Nun, wenn es darum geht, ins Schloss zu gelangen, könnten wir versuchen, die Wachen in ein Gespräch zu verwickeln, während mein Iscalar versucht, sie mit Hypnose müde zu machen. Sobald sie benommen sind, könnten wir dann ohne großes Aufsehen hineinschlüpfen. Und drinnen könnten wir dann auch Grufti einsetzen." Sie holte einen ihrer Sympa-Bälle aus der Clutch und ließ Thul, ihr Iscalar, heraus. Dieser betrachtete kurz die Umgebung, und sein Muster blinkte wild auf seinem Kopf. "Wenn man zu lange in diese Lichter starrt, wird man schnell benommen. Das könnten wir zu unserem Vorteil nutzen."

    "Na toll", dachte sich "Kyra". Der erste Einsatz für Xylem und dann keine spannende Schatzsuche oder epischer Kampf auf hoher See, sondern eine Infiltrationsmission bei eingebildeten Adeligen. Früher hatte William nie viel für die Adeligen in Kalos übrig gehabt. Ihr aufgesetztes Gehabe passte einfach nicht zu dem eher bescheidenen und ehrlichen Leben auf See, und das häufige Schauspielern und Verstellen ebenso wenig. Doch wie es schien, wurde genau dieses Getue nun von "Kyra" erwartet.

    Denn nun war William einmal "Kyra", und als neuester Rüpel im Team musste sie den Befehlen befolgen und den Auftrag von Xylem annehmen.


    Während die anderen Rüpel bereits aufbrachen, machte sie sich erst einmal auf den Weg in die Boutique von Fluxia City, um sich auch entsprechende Kleidung für den Auftrag zuzulegen. William hatte bei seinem Aufbruch aus Hoenn einige Klamotten von Kyra mitgenommen, doch nichts war protzig genug, um es im Kampfschloss zu tragen. "Immerhin habe ich mit meiner neuen Identität auch Zugang zu einem ganzen Batzen Geld erhalten und kann mir solche Klamotten auch leisten", dachte sie sich. "Kyra" betrat also das Geschäft und ließ sich erst einmal umfangreich von der Verkäuferin ausführlich beraten. Diese war erst etwas überrascht darüber, wie wenig "Kyra" offenbar von Mode verstand, dafür wie schick sie doch eigentlich gekleidet war. Die ganze Prozedur war für "Kyra" mehr als unangenehm. Zwar hatte sie sich inzwischen damit abgefunden, Frauenkleidung zu tragen, aber diese in einem Laden vor einer Verkäuferin anzuprobieren und ihre Maße nehmen zu lassen, war noch etwas Neues für sie. Nach einigem Hin und Her und vielem Zureden der stets freundlichen und entspannten Verkäuferin entschied sich Kyra schließlich für ein zartrosa Meerjungfrauenkleid mit hohem Schlitz am Bein. Sie wählte es aus, da der maritime Name ihr gefiel, und ein paar farblich passende Pumps mit hohem Absatz und eine schicke passende Clutch. "Kyra" betrachtete sich im großen Spiegel und war kurz sprachlos. William war nie eine Augenweide gewesen und wurde mit seinem wilden Bart und Auftreten eher gemieden, doch nun in einen Spiegel zu schauen und eine wunderschöne junge Frau in einem solchen Kleid zurückblicken zu sehen, war für ihn immer noch vollkommen surreal. Aber das war nicht die richtige Zeit, sich ewig im Spiegel anzustarren. Sie war sowieso schon viel zu spät dran. Nachdem die Verkäuferin ihr noch insgesamt viermal versichert hatte, dass sie umwerfend aussah, bezahlte "Kyra" und schluckte auch nur kurz, als sie die Kosten für das Outfit auf der Anzeige sah.


    "Kyra" stolperte eher aus dem Laden, als dass sie ging. Zwar hatte sie in den vergangenen Wochen einigermaßen gelernt, in hohen Schuhen zu laufen, aber Pumps zusammen mit einem so enganliegenden Kleid waren noch einmal etwas völlig anderes.

    Anschließend machte sie noch einen kurzen Stopp an einem Frisiersalon zwei Häuser weiter und ließ sich die Haare hochstecken und etwas Make-up auflegen. "Wenn ich mich schon bei diesen eingebildeten Schnöseln einschleimen muss, sollte ich wenigstens so aussehen wie eine von ihnen", dachte sie sich. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass sie schon sehr spät dran war.


    Mehr schlecht als recht eilte sie zurück zur Xylem-Basis und von dort reiste sie in die Nähe des Kampfschlosses.

    Als sie auf Route 7 ankam, verschaffte sich "Kyra" kurz einen Überblick. Es war Jahrzehnte her, seit William zuletzt in dieser Gegend von Kalos gewesen war, und offenbar hatte sich hier weniger verändert als in den anderen Teilen des Landes. "Kein Wunder, so altmodisch wie diese Adeligen sind, wird es hier auch noch in Tausend Jahren so aussehen", dachte sie sich und lief zum Schloss. Das Laufen in den Schuhen auf einem steinigen Boden erwies sich sogar als noch schwerer. Sie überprüfte noch einmal kurz in der Handtasche, ob sie alles dabei hatte, und eilte dann zum Schloss. Vor dem Schloss sah sie zwei andere Rüpel von Xylem stehen, welche sie bereits mehrmals in der Basis gesehen hatte und hastete zu ihnen. Die beiden schienen gerade einen Plan zu überlegen, wie man am einfachsten ins Schloss hineinkam, und vielleicht könnten sie ja zusammenarbeiten.

    Name: "Kyra" Sunthorn (in Wahrheit jedoch Captain William McNair)

    Geschlecht: weiblich

    Alter: 17 (ehemals 64)

    Spezialisierung: Seefahrerin (Expertin für Seereisen, Schwimmen und Tauchen)

    Wunschregion: Kalos



    Aussehen:



    "Kyra" ist eine junge und attraktive Frau mit langen, leicht gewellten, dunkelbraunen Haaren, die sie zu einem lockeren Zopf gebunden hat und mit einem rosafarbenen Tuch im Stil einer Milotic-Mähne schmückt. Ihre strahlend grünen Augen und ihr freundliches Lächeln verleihen ihrem Erscheinungsbild einen einladenden Charme. Da sie ursprünglich aus der Hoenn Region stammt, besitzt sie einen sonnengebräunten Teint. Obwohl sie insgesamt schlank und sportlich ist, zeichnet sich ihre Figur durch feminine Konturen aus. "Kyra" ist 1,64 groß wirkt aber aufgrund der hohen Schuhe die sie meist trägt größer.

    "Kyra" hat schon immer großen Wert auf ihr Äußeres gelegt, daher kleidet sie sich stets modisch und zeitgemäß. Sie trägt ein weißes, gebundenes Top in Kombination mit einer zartrosa Lederhose. Zu ihren stylischen Outfits gehören auch Turnschuhe mit hohen Absätzen sowie diverse maritime Schmuckstücke und eine moderne Handtasche.

    Besonders bemerkenswert ist die Makabaja-Maske, die "Kyra" an ihrer Hose befestigt hat und auf die sie stets achtet. Die Maske zeigt das Gesicht eines grimmigen, älteren wettergegerbten Mannes mit Vollbart.


    Geschichte:


    Kyras Geschichte ist ungewöhnlich und tragisch zugleich.

    Ursprünglich stammte Kyra aus einer wohlhabenden Familie und lebte in Graphitport City, einem Küstenort in der Hoenn Region. Ihr Vater leitete das Museum im Ort und verdiente daher viel Geld, weshalb Kyra in reichen Verhältnissen aufwuchs.

    Sie war als liebevolle, aufmerksame und mitfühlende Teenagerin bekannt, die sich stets für andere einsetzte. Ihr großer Traum war es, eine berühmte Sängerin zu werden, und oft verbrachte sie ihre Tage damit, an den Klippen für Einheimische und Touristen zu singen. Doch das Schicksal nahm eine unvorhersehbare Wendung, als sie eines Tages eine Maske eines Makabajas am Strand fand, die offenbar von weit her angeschwemmt worden war. Die Maske zeigte das Gesicht eines alten, wettergegerbten Mannes mit scharfen Zügen und einem dichten Vollbart. Das Makabaja selbst war nirgends zu finden, also nahm Kyra die Maske mit nach Hause.

    Nach einer Weile bemerkte sie, dass die Maske ihr in der Nacht Dinge zuzuflüstern schien. Fasziniert von schaurigen Geschichten und Legenden, forschte sie nach und entdeckte, dass die Maske den Geist eines alten Seefahrers namens William McNair beherbergte. Dieser stammte aus der Kalos Region und hatte auf der Suche nach einem legendären Wasserpokémon auf hoher See sein Leben verloren. Kyras Begeisterung für die Geschichten, die William erzählte, ließ ihre Gespräche rasch zu einem festen Bestandteil ihres Alltags werden. Abends vertiefte sie sich in lange Gespräche mit William, lauschte seinen Abenteuern und teilte ihrerseits Nachrichten aus aller Welt. Es schien fast so, als genoss auch William die Gesellschaft.

    Doch alles änderte sich, als Kyra von den Nachrichten über das Schicksal und Unglück in der Kalos Region erfuhr. Als sie William davon berichtete, geriet dieser in wachsende Wut, da er seiner Region und den Menschen, die er kannte, nicht helfen konnte. Er versuchte, Kyra zu überreden, nach Kalos zu reisen, doch sie weigerte sich. Da sie nur ein Barschwa als Pokemon Partner hatte, fühlte sie sich nicht stark genug, um allein in eine so gefährliche Region zu ziehen. William wurde immer verzweifelter und auch wütender auf Kyra. In seiner Verzweiflung fasste er einen folgenschweren Entschluss: Er bat Kyra, die Maske des Makabaja einmal aufzusetzen, um für eine Weile seinen Körper ausleihen zu können. Kyra, die eine solche Aktion bisher aus Angst gemieden hatte, vertraute ihm und willigte ein. Unwissentlich öffnete sie damit die Tür für William, die Kontrolle über ihren Körper zu übernehmen. Unvorbereitet und von Williams Entschlossenheit überrumpelt, hatte sie kaum Widerstand geleistet und wurde von seinem Geist verdrängt.

    Nachdem William das Bewusstsein in Kyras Körper wiedererlangt hatte, erkannte er rasch die schrecklichen Konsequenzen seines Handelns. Seine Wut und Verzweiflung trieben ihn dazu, so brutal vorzugehen, dass er Kyras Bewusstsein dauerhaft verdrängte. Schuldbewusstsein durchflutete ihn, und er versuchte vergeblich, Kyras Körper zu verlassen und sie wiederherzustellen. William war nun in Kyra gefangen, ohne Aussicht auf Veränderung. Er verbrachte einige Tage damit, sich in ihr Leben und ihren Körper einzuleben. Schließlich gab er gegenüber Kyras Eltern vor, dass sie sich entschieden habe, eine Trainerin anstatt einer Sängerin zu werden und auf Reisen gehen werde. Mit Kyras gesparten Geld erwarb er ein bescheidenes Schiff und fing ein Kanivanha, um vorbereitet zu sein. Das Schiff, das er mit Kyras Geld erworben hatte, nannte er "Seeschlange" – ein Name, der seine maritime Vergangenheit widerspiegelte. Mit diesem Schiff begann er seine Reise nach Kalos, um den Menschen dort zu helfen. Entschlossen, seine wahre Identität geheim zu halten, lernte er alles über Kyra, was er konnte, bevor er sich auf den Weg machte.

    Während der Seereise nach Kalos begann William bereits mit dem Training der Pokemon und schaffte es sogar, Kyras Barschwa zu einem Milotic weiterzuentwickeln. In den Gewässern vor Kalos gelang es ihm außerdem noch, ein Iscalar zu angeln. Nach seiner Ankunft in Kalos verschaffte er sich als "Kyra" zunächst einen Überblick über die aktuelle Situation und war schockiert über den Zustand seiner langjährigen Heimat. Als Seemann, der Freiheit über alles schätzte und wenig Wert auf Politik und Regierung legte, entschied er sich dafür, eine Gruppe zu suchen mit der er zusammenarbeiten konnte und die Zusammenarbeit mit der Regierung eher zu meiden. Er besuchte mehrere Städte und stieß schließlich auf Gerüchte über die Xylem-Fraktion, welche sich dafür einsetzte die Region zu retten. Er erfuhr dass diese ihren Sitz in Fluxia-City haben soll, also machte er sich auf den We dorthin. Nach einiger Zeit schaffte er es als "Kyra" die Aufmerksamkeit der Gruppe zu gewinnen und wurde schließlich angeworben.




    Eigenschaften


    William McNair war zu Lebzeiten ein herausragender Seefahrer von beeindruckendem Charakter und außergewöhnlichem Können. Auf dem Niveau eines Top-4 Mitglieds kämpfte er nicht nur gegen die Elemente des Ozeans, sondern auch gegen rivalisierende Seefahrer und teilweise sogar mächtige legendäre Pokémon des Meeres.

    Sein Charakter wurde von einer tiefen Sehnsucht nach Abenteuer und Entdeckung geprägt. Mit unerschütterlicher Entschlossenheit überwand er stürmische Gewässer und erkundete bisher unerforschte Gebiete. Er setzte sich für seine Gefährten ein und scheute nicht davor zurück, die Regeln zu seinen Gunsten zu biegen. Privat offenbarte er ein extrovertiertes und aufbrausendes Temperament. William war für sein häufiges Lachen und seine Furchtlosigkeit bekannt, wenn er Gefahren trotzte.

    Als "Kyra" steht William vor der Herausforderung, dass sein einstiger Ruhm als Seefahrer nun verblasst ist. Einst war er ein prominenter Trainer auf Top-4-Niveau, doch für die Öffentlichkeit ist er nun lediglich eine junge und unerfahrene Trainerin. Dennoch hat er sein Selbstbewusstsein nicht verloren. Er ist sich seiner Fähigkeiten als kompetenter Trainer bewusst und seine neue Identität ändert daran nichts. Dieses Selbstbewusstsein kann jedoch von Außenstehenden als übertriebene Arroganz wahrgenommen werden, da Kyra in ihren Augen noch keine Errungenschaften vorzuweisen hat, die ein derartiges Selbstvertrauen rechtfertigen würden.

    Abgesehen von seinem verlorenen Ruhm hat William auch Schwierigkeiten, sich an seinen neuen Körper und seine Identität zu gewöhnen. Der einst imposante und erfahrene Seemann ist nun eine minderjährige Trainerin und wird dementsprechend anders von der Gesellschaft wahrgenommen. Die Tage, in denen er Ehrfurcht bei seinen Gegnern hervorrief, sind vorbei.

    Dennoch erkannte er schnell, dass er Kyras charmante Art und ihr ansprechendes Äußeres nutzen kann, um seine Ziele zu erreichen.

    Trotz seiner neuen Identität als "Kyra" hat er immer noch Schwierigkeiten damit, in der Öffentlichkeit das Verhalten einer Teenagerin glaubhaft darzustellen. Insbesondere fällt es ihm schwer, den typischen Redestil und das Auftreten einer jungen Frau zu imitieren. Seine Bemühungen, sich wie eine authentische Teenagerin zu kleiden und zu verhalten, stoßen auf einige Herausforderungen. Um seine Tarnung aufrechtzuerhalten, trägt er zwar Kyras Klamotten, hat aber teilweise einige Probleme damit. Da er "Kyras" Identität angenommen hat benutzt er inzwischen auch weibliche Pronomen. Nur wenn er für sich ist und nachdenkt sieht sich William oft noch als Mann und benutzt männliche Pronomen.


    Pokémon


    Als Seefahrer bevorzugt Kyra maritime Pokémon und bemüht sich, ihr Team entsprechend aufzubauen:


    Milotic


    Milotic

    Spitzname: Persephone

    Geschlecht: weiblich

    Level: 30

    Attacken: Genesung, Säuselstimme (Zucht), Siedewasser (TM), Anziehung

    Fähigkeit: Charmebolzen

    Wesen:

    Persephone, erhielt Kyra von ihrem Vater im Alter von 10 Jahren als Starter-Pokemon. Aufgrund von Kyras geringem Interesse an der Herausforderung der Arenaleiter wurde Persephone jedoch nur wenig trainiert. Da es über ein feuriges Temperament verfügt langweilte es sich etwas in Kyras Obhut. Nachdem William Kyras Körper übernommen hatte, erkannte er als erfahrener Trainer schnell das Kampfpotenzial von Persephone und nutzte seine Reise nach Kalos für ein intensives Training, in dessen Verlauf Persephone sich weiterentwickelte. Persephone bevorzugt die neue Identität "Kyra" und blüht unter dieser auf. Ähnlich einer Sirene setzt sie betörende Attacken ein, um seine Gegner in Sicherheit zu wiegen und anschließend mit Raffinesse zuzuschlagen.


    Iscalar


    Iscalar

    Spitzname: Thul

    Geschlecht: männlich

    Level: 15

    Attacken: Hypnose, Wickel, Psystrahl, Gegenstoß

    Fähigkeit: Umkehrung

    Wesen:

    Thul wurde von "Kyra" an der Küste von Kalos gefangen. Er ist das neueste Mitglied in ihrem Team, hat jedoch bereits in mehreren Kämpfen seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Im Kampf bleibt es eher ruhig und besonnen, während es die Schwachpunkte seiner Gegner auslotet.


    Kanivanha


    Kanivanha

    Spitzname: Snap

    Geschlecht: männlich

    Level: 5

    Attacken: Wasserdüse, Giftzahn, Silberblick, Eiszahn

    Fähigkeit: Temposchub

    Wesen:

    Snap befindet sich noch auf einem vergleichsweise niedrigen Level und ist daher noch unerfahren. Oft wirkt es etwas verspielt und schnappt fröhlich nach allem, was seinen beachtlichen Kiefer erreicht, was ihm auch seinen Spitznamen eingebracht hat.