Beiträge von PokeFanNo1

Die Insel der Rüstung erwartet euch!


Alle Informationen zum ersten Teil des Erweiterungspasses "Die Insel der Rüstung" findet ihr bei uns auf Bisafans:

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    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen "Die Melancholie der Haruhi Suzumiya" und "Die Melancholie der Haruhi Suzumiya 2"?

    Der Titel mit der "2" ist die 2.Staffel, der Titel ohne Nr. ist die 1.Staffel.

    :biggrin:

    Ich vermute mal, dass das Arrior durchaus bewusst war und er Informationen zum Inhalt haben wollte.

    Soweit ich weiß, wird in Staffel 2 die Handlung um die SOS Brigade und die Protagonisten auf Basis der Light Novels weitererzählt, um dann auch den Übergang zum Film "Das Verschwinden der Haruhi Suzumiya" zu bilden. Sprich Staffel 1 und 2 sowie der Film bilden eine Geschichte und müssten canon sein.

    Das dieswöchige One Piece Kapitel soll auch unplanmäßig ausfallen.

    Es gibt Gerüchte, dass es diesen Monat in Japan mit One Piece Episode 930 weitergehen könnte.


    Dann noch zwei gute Nachrichten, nachdem es so viele Verschiebungen in den letzten Monaten gab:

    Der Film "Made in Abyss: Dawn of a Deep Soul" wird am 29. September in deutschen Kinos mit deutscher Synchronisation im Rahmen der KAZÉ Anime Nights gezeigt.

    Am 24. November wird ebenfalls im Rahmen der KAZÉ Anime Nights, der von vielen Fans lang ersehnte, "Violet Evergarden: The Movie" Film in ausgewählten deutschen Kinos gezeigt (OmU!).

    Meine Lieblinge bleiben die Makrophagen in ihrem gesamten Prozess. Die Regulatorische T-Zelle fand ich auch toll. Generell mag ich es, wie kontrolliert, höflich und freundlich die Makrophagen sind, aber eben auch extrem gefährlich und durchaus skrupellos. Diese Kombination fand ich immer schon recht ansprechend in fiktiven Charakteren.

    Ich liebe die Macrophagen. Sie sind einfach so extrem anmutig, wenn sie ihre Gegner abschlachten. Einfach traumhaft ♥

    Willkommen im Makrophagen-Fanclub. :haha:

    Im Anime wird ein Teil der vielfältigen Funktionen und Aufgaben der Makrophagen sehr interessant dargestellt, was mir auch super gefallen hat.

    Das Leben von normalen Zellen ist langweilig

    Zum Glück ging der "Hauptplot" um Charaktere, die nicht nur mit Zellteilung beschäftigt sind ^^

    Das Leben der "normalen" Zellen ist durchaus spannend, es ist nur nicht im Fokus der Anime-Macher gewesen. Die Darstellung der Abläufe bei Infektionen, Allergien oder Verletzungen haben den Drehbuchautoren wahrscheinlich mehr Möglichkeiten geboten eine informative, spannende und zugleich auch humorvolle Serie zu kreieren. Aus z. B. Leber- oder Nervenzellen und ihren Aufgaben bzw. Funktionen kann man sicherlich auch eine spannende und informative Serie machen, aber da wird man dann keine Kämpfe darstellen können. Mal sehen was die zweite Staffel so im Detail bringt, vielleicht rücken da ein paar andere Zelltypen in den Vordergrund...

    Und außerdem frage ich mich, was es mit den Buchstaben auf den Kappen der Erytrozyten auf sich hat. Blutgruppen können es nicht sein, dafür sind da entweder zu viele oder zu wenig Buchstaben.

    Genau das frage ich mich schon seit Episode 1. In Episode 13 habe ich gesehen, dass die "Erythrozyten-Auszubildende" NT auf der Mütze stehen hat und bei den durch die Transfusion übertragenen Erythrozyten gibt es unter anderem einen Erythrozyt mit DB und einen mit VO auf der Mütze. Ich denke, dass es sich hierbei um eine Art Nummerierung oder Namensgebung handelt und keinen expliziten biologischen Hintergrund hat.

    (Und natürlich in dieser emotional intensiven Folge musste eine einminütige Werbung sein, die ich nicht vorspulen konnte ...)

    Ich kann da das Firefox-Addon AdBlock Plus empfeheln. :wink:

    Das wird auch im Gegensatz zum Bio-Unterricht gut im Gedächtnis bleiben, zumindest habe ich zu jedem Zelltyp jetzt ein klares Bild vor Auge. Mag vielleicht nicht immer 100% korrekt sein, aber die groben Aufgaben der Zellen werd ich so schnell nicht vergessen.

    Falls du die Aufgaben doch mal vergisst, kannst du dir das Bild anschauen und deine Gedächtnislücken wieder auffüllen.


    Wie hat euch der Anime insgesamt gefallen?

    Cells at Work ist für mich ein Anime, der es auf humorvolle und spannende Art schafft die Aufgaben und Prozesse, die von den verschiedenen Gruppen der Blutzellen ausgeführt werden, zu veranschaulichen. Hierbei gelingt es dem Anime teils komplexe Abläufe auf einfache Weise, aber dennoch wissenschaftlich korrekt, herunterzubrechen, so dass selbst Laien die Inhalte verstehen können und sogar motiviert werden selbst etwas tiefer in die Sachverhalte einzutauchen. Aufgrund der verschiedenen Zelltypen haben die "Charakter"designer diverse verschiedene Charaktere entwickelt, die allesamt interessant sind und ihre Eigenheiten besitzen, wodurch letztlich keiner der Charaktere monoton oder langweilig erscheint.

    Sowohl optisch als auch musikalisch liefern die Macher ein solides Werk ab. Insbesondere das Ending möchte ich hier hervorheben, da es nach den teils sehr spannenden und mitreißenden Episoden dazu beiträgt wieder runter zu kommen und weil es einfach gute Laune versprüht.

    Alles in allem ein richtig guter Anime (8-8,5/10), der an der ein oder anderen Stelle etwas zum Übertreiben neigt, aber das ist definitiv kein Minuspunkt, ganz im Gegenteil gerade diese Übertreibungen haben mir diverse Schmunzler und Lacher entlockt.


    Wie hat euch die Aktion gefallen? Was war gut, was könnte man beim nächsten mal anders machen?

    Mir hat die Aktion sowohl organisatorisch als auch aufgrund der Auswahl des Animes (Schwerpunkt Immunzellen und Bezug zur aktuellen SARS-CoV-2 Pandemie) sehr gut gefallen. Auch der zeitliche Ablauf, dass man als Richtwert alle zwei Tage eine Episode geschaut hat war gut, weil man so Zeit hatte die Episoden und Kommentare in Ruhe zu schauen bzw. zu verfassen.


    Einen kleinen negativen Kritikpunkt habe ich tatsächlich gefunden. Die Ankündigung für den BisaWatch kam am 9. Mai und der Start war schon am 15. Mai. Ich denke, dass war sehr kurzfristig und hat vielleicht den ein oder anderen Interessenten, der nicht auf der Highlight-Liste stand, nicht rechtzeitig erreicht. Vielleicht sollte man beim nächsten mal zwei Wochen (14 Tage) Vorlauf einplanen, damit sich die Information über einen neuen BisaWatch noch weiter verbreitet und es mehr Zuschauer gibt. Zudem wird man bei 14 Tagen Wartezeit nicht ungeduldig und fängt schon an alles vorher zu schauen.


    Zum Abschluss möchte ich mich dann noch herzlich bei Cassandra und Jimboom für die Organisation und Leitung dieser Aktion bedanken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. :thumbsup:

    Ach herrje...

    So viel noch abzuarbeiten...

    Nur die Beziehung zu der Regulatorischen T-Zelle zu den beiden erschließt sich mir nicht ganz in diesem Rückblick. Sie hat einmal mit den beiden geredet und sie von da an im Auge behalten. Weshalb auch immer :unsure:

    Die Aufgaben der Regulatorischen T-Zellen (TReg) unterteilen sich in mindestens zwei Hauptaufgaben. Zum einen tragen sie zur Selbsttoleranz der T-Zellen gegenüber körpereigenen Strukturen (sog. Selbstantigene) bei und verhindern somit teilweise die Entstehung von Autoimmunkrankheiten, bei denen das Immunsystem körpereigene Strukturen (z. B. Zellen) angreift, schädigt oder gar zerstört. Die andere Aufgabe ist die Regulation der "T-Zellaktivität" während einer Infektion. Bei einer Infektion werden verschiedenste Substanzen (Cytokine, wie z. B. Interleukine --> Botenstoffe des Immunsystems) ausgeschüttet, die einen stimulierenden/aktivierenden oder inhibierenden/unterdrückenden Effekt auf Zellen bzw. Zellprozesse haben. Einige dieser Substanzen bewirken bei Immunzellen, dass diese noch mehr dieser Substanzen freisetzen, wodurch es mitunter zu einem so genannten Cytokinsturm - einer massenhaften Freisetzung von Cytokinen - kommt (vgl. Pathogenese bei COVID-19 --> ein möglicher Grund für lethalen Krankheitsverlauf!!!) und Immunzellen sowie Körperfunktionen vollkommen außer Kontrolle geraten. Die TReg-Zellen sollen die Aktivität der Immunzellen (v. a. Makrophagen und DCs) regulieren, um eben ein außer Kontrolle geraten der Immunreaktion zu verhindern. Zudem regulieren die TReg-Zellen am Ende einer Infektion die Aktivität der Immunzellen runter, so dass wieder der normale Zustand eintritt.

    Altern Dendritische Zellen überhaupt?

    Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich deine Frage ist? Aber gut, natürlich altern Dendritische Zellen, genauso wie jeder andere Zelltyp auch altert. Die eigentliche Frage ist wahrscheinlich: Wie alt werden Dendritische Zellen? Dazu habe ich leider bisher keine Angabe gefunden. Ich schätze aber, das es mindestens so lange ist wie bei Makrophagen (s. u.).



    Durchschnittsalter verschiedener Blutzellen:

    - Erythrozyten: 120 d

    - Thrombozyten: 4-12 d

    - Granulozyten: 8-12 d

    - Makrophagen: Wochen bis Monate

    - T-Killerzellen und B-Zellen: Stunden bis Monate/einige Jahre

    - T- und B-Gedächtniszellen: Monate bis Jahrzehnte (vgl. Dauer des Impfschutzes bei z. B. Masern- oder Tetanus-Impfung)

    Das hat mich auch sehr beschäftigt, sodass ich mich dazu mehr informiert habe: Monozyten sind die Vorgänger von Makrophagen und auch dendritischen Zellen. Die dendritischen Zellen können sich dabei sogar wieder zurück entwickeln oder so. Scheint jedenfalls recht kompliziert zu sein, schade dass es im Anime so vereinfacht als "Monozyt = Makrophage" dargestellt wurde. Vielleicht kann PokeFanNo1 hier noch mehr zu sagen :D

    Monozyten sind genauso wie Makrophagen und Dendritische Zellen (DC) teil des angeborenen (unspezifischen) Immunsystems und in der Lage Antigene für das adaptive Immunsystem (T- und B-Zellen) zu präsentieren. Die Monozyten zirkulieren im Blut und wandern (migrieren) dann in die verschiedenen Körpergewebe ein, in denen sie residieren. Hierbei differenzieren ("entwickeln") sie sich zu Gewebs-spezifischen Makrophagen. Ja, je nach Gewebe gibt es andere Makrophagen-Subpopulation (z. B. alveolar Makrophagen in der Lunge). Ich habe vor einigen Jahren noch gelernt, dass es auch möglich ist, dass sich Monozyten zu Dendritischen Zellen differenzieren können. Da die Forschung im Bereich der Immunologie und Zytologie immer mehr Fortschritte macht, gibt es im Bereich der Makrophagen und Dendritische Zellen immer mehr Erkenntnisse, so dass auch einige "Tatsachen" zumindest nicht mehr ganz so klare "Tatsachen" sind und hierzu zählt wohl auch der Umstand, dass sich Monozyten in Dendritische Zellen differenzieren können. Ich habe mir die nachfolgenden Übersichtsartikel noch nicht im Detail durchgelesen, daher kann ich dir nicht abschließend sagen, ob sich Monozyten auch zu Dendritischen Zellen differenzieren können.


    2015_Puhr et al._Dendritic Cell Development-History, advances, and open questions

    2013_Wynn et al._Origins and hallmarks of Macrophages-Development, homeostasis, and disease


    Bei einem Punkt den du ansprichst bin ich mir aber sicher: Eine "Rückentwicklung/Rückdifferenzierung" von Dendritischen Zellen bzw. Makrophagen zu Monozyten gibt es mit fast 100 prozentiger Sicherheit nicht! Von sowas habe ich noch nicht gehört bzw. gelesen und das würde auch einigen fundamentalen Grundsätzen der Zytologie und Evolutionslehre widersprechen und das hätte das Potenzial übelsten Krach in der Wissenschaftlergemeinschaft zu provozieren.

    ________________


    Episode 11: Hyperthermie

    Wenn die Thrombozyten weiter so "kawaii" sind bekomme ich noch Diabetes. Ehrlich sind die süß und dann diese kindlich-unschuldigen Kommentare, die Thrombozyten sind einfach zum Knuddeln.

    Zitat

    Thrombozyt (freudig): Der Onkel Leukozyt ist da.

    Leukozyt (aus dem Hintergrund): Stirb du Scheißparasit! (Blutfontänen spritzen hoch)

    Erythrozyt (besorgt/verängstigt): Den Leukozyt lassen wir besser erstmal in Ruhe.

    :biggrin::biggrin::biggrin:

    Passend zu der zitierten Szene...


    Episode 12: Hämorraghischer Schock - Teil 1

    Der Körper erleidet eine Kopfverletzung, aber die Auswirkungen (die Explosion) findet scheinbar in der Körpermitte statt und auch die Blutkörperchen werden dorthin geschickt...?

    Sollte man die nicht zur Kopfverletzung schicken? Oder ist das in der Realität auch so, dass die Auswirkungen (und schlimmen Folgen) einer Kopfverletzung mit im Körper stattfinden?

    Die "Explosion" hat schon im Kopfbereich stattgefunden und daraufhin wurde ein Alarmzustand aktiviert, der das Blut im Körperzentrum sammeln sollte. Dies ist bei schweren Verletzungen eine normale Körperreaktion, da der Körper registriert, dass ein mitunter massiver Blutverlust stattfindet und er versucht die Lebenswichtigen Organe (Herz, Lunge, Leber und Nieren) im Körperzentrum so lange wie möglich mit Blut sowie Sauerstoff zu versorgen. Das Problem im Anime und im realen Leben ist, dass es sich um eine stark blutende Kopfwunde handelt und das Gehirn nunmal auch in Notsituationen vom Körper mit ausreichend Blut bzw. Sauerstoff versorgt werden muss, dadurch geht natürlich noch mehr Blut verloren und es kommt zum Schockzustand, der lebensbedrohliche Ausmaße annimmt und vielleicht sogar zum Tod führt... (Teil 2 wird es uns verraten!).

    Ich meine mich erinnern zu können, dass bei Verletzungen der Blutgefäße neben der Blutgerinnung (Thrombozyten und Fibrin) auch Signale an die Gefäßmuskulatur der betroffenen Arterien gesendet werden, so dass diese sich teilweise verschließen, um zumindest einen Teil der Blutung zu stoppen.

    Die Lösung sollte sein, die Gewaltmöglichkeiten der Polizei einzuschränken. Denn die Frage ist nun einmal: In welcher Situation ist es wirklich notwendig, dass die Polizei diese hat? Wieso sollten einfache Streifenpolizist*innen Schusswaffen tragen (wie es in einigen Ländern absolut üblich ist)? Wieso sollte schon bei simplen Einsätzen ein militarisiertes SWAT-Team zum Einsatz kommen?

    Du hast hier einen entscheidenden Punkt in den USA außer Acht gelassen, nämlich den 2. Zusatzartikel zur US-Verfassung, der zugegebenermaßen wohl oft falsch dargestellt und ausgelegt wird. Aufgrund dieses Zusatzartikels hat in den USA gefühlt jeder Bürger mindestens eine Schusswaffe und da sollen die Polizist*innen ohne Schusswaffen ihren Dienst verrichten?! In Deutschland sind auch viele Schusswaffen im Privatbesitz, vor allem auch bei Gruppen wie den Reichsbürgern, die der Polizei gegenüber sicherlich nicht freundlich gesonnen sind.

    Ich habe ganz starke Zweifel, dass sich Verbrecher und Verdächtige grundsätzlich widerstandslos und ohne Androhung von (Waffen)Gewalt festnehmen lassen, schon gar nicht, wenn die Polizist*innen selber keine Waffen tragen.

    Was es braucht ist eine demilitarisierte, wenn nicht sogar komplett entwaffnete Polizei, die nur in Ausnahmesituationen Gewalt einsetzen darf und bei Machtmissbrauch genau so bestraft wird, wie jeder andere. Mit einem eigenen Kontrollorgan außerhalb der Polizei selbst.

    Das Gewaltmonopol liegt in Deutschland einzig und allein beim Staat bzw. seinen verschiedenen Organen (v. a. Polizei), nur leider interessiert das (viele) Verbrecher nicht die Bohne, daher ist es unumgänglich, dass die Polizei ein Druckmittel (z. B. Schusswaffen) einsetzen kann. Ohne dieses Druckmittel würde sicherlich schon bald Anarchie und Chaos ausbrechen sowie eine massive Bewaffnung der Privatleute einsetzen, da diese sich nicht mehr durch den Staat geschützt sehen und sich selbst verteidigen. Diese Entwicklung kann man übrigens schon im Rahmen der beantragten "kleinen Waffenscheine" im Zuge der Übergriffe in der Silvesternacht in Köln vor einigen Jahren sehen. Daher dürfte mein Gedanke gar nicht so weit hergeholt sein.


    Es steht natürlich außer Frage, dass bei Machtmissbrauch auch Polizist*innen (und Politiker*innen) entsprechend der geltenden Gesetze zur Rechenschaft gezogen werden, schließlich ist in Deutschland außnahmslos jeder vor dem Gesetz gleich und da darf es keine Unterschiede geben! Ein externes und unabhängiges Kontrollorgan für die Polizei ist sicherlich etwas, über das man diskutieren kann. Vielleicht kann man solche Kontrollorgane im Rahmen von Sonderabteilungen der Landes- und Bundesverfassungsgerichte etablieren? Diese würden dann die Ermittlungen, Beweisaufnahme und ggf. Anklage durchführen ohne, dass es zu einem Interessenkonflikt zwischen verschiedenen Polizeidirektionen kommen würde, wie es im jetzigen System durchaus bei internen Ermittlungen denkbar wäre.

    Aufgrund deiner Antwort und der Tatsache, dass ich selbst mit den Informationen und meinen Rückschlüssen nicht zufrieden bin, habe ich nochmal nach vernünftiger Literatur gesucht. Ab Seite 9-Erythroblastic islands are structural units of terminal erythroid differentiation- wird es interessant:

    2013_Dzierzak & Philipsen_Erytropoiesis-Development and Differentiation


    Zur Sekretion von Substanzen wie IL-3 oder anderer Chemokine möchte ich noch anmerken, dass ich nicht weiß in welchem Umfang das geschieht, wenn man gesund ist, weil diese Substanzen vor allem von Immunzellen nach Antigenkontakt (Infektionen) ausgeschüttet werden.

    - Habt ihr Mitgefühl für die Krebszelle, die nur geboren wurde um zu sterben?

    Ursprünglich wurde die Krebszelle nicht als Krebszelle geboren sondern als normale, nicht-entartete Zelle, die eine Funktion im Körper hatte. Das wird leider missverständlich in der Episode dargestellt.

    Letztlich müssen alle Zellen im Körper dem Wohl des gesamten Organismus dienen und deshalb ist es auch unumgänglich, das die ein oder andere Zelle mal sterben muss. Daher empfinde ich auch kein Mitleid mit den Krebszellen, weil sie zum Wohl des Organismus sterben müssen.

    Ich bin aufgrund der "Beschreibung" der NK-Zelle zu einem kleinen Gedankenspiel gekommen, was ich mit den Leuten im Sprachchat auch kurz besprochen hab.

    Es ist zwar wissenschaftlich absolut nicht korrekt (oder bisher bestätigt), aber es wäre eine Art von interessante Wendung des Schicksals, wenn Krebs deswegen in unserer heutigen Zeit ein solches Problem ist, weil die Menschen weniger lachen.

    (weil NK-Zellen durch Neuropeptide aktiviert werden, welche durch Lachen ausgeschüttet werden)

    Ich weiß, ist Wissenschaftlich wahrscheinlich absolut falsch, aber mir würde der "Schicksalsgedanke" daran gefallen, wenn es stimmen sollte

    Zunächst ist Krebs multifaktoriell bedingt, das bedeutet, das mehrere Ursachen zur Krebsentstehung führen. Nur weil jemand nicht (genügend) lacht wird er/sie nicht an Krebs erkranken oder gar sterben, weil die Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) nicht aktiviert wurden. Es gibt noch andere Möglichkeiten NK-Zellen zu aktivieren (z. B. Vitamine): 2018_Grudzien & Rapak_Effect of natural compounds on NK cell activation


    Nichtsdestotrotz ist die Aktivierung der NK-Zellen durch Neuropeptide (wie z. B. Enkephalin oder Beta-Endorphin) ein Aspekt dieser Episode gewesen, der mir noch nicht bewusst war und den ich direkt mal überprüfen musste.

    Ich meine, klar, nicht jeder weiß über alles Bescheid, aber auf mich wirkt es so, als würden wir, die Zuschauer, von Ery die Infos kriegen, was mich dann wiederum verleitet, zu denken, dass zumindest einige Zellen über die Funktionen der anderen Bescheid wissen. Oder ist da in den ersten drei Folgen eine Erklärung zu, die ich nur nicht kenne?

    Die Informationen werden von einer Sprecherin gegeben, die nicht zu den Zellen gehört.

    Ich weiß, jetzt klinge ich ziemlich naiv, aber sie hatte doch schon rosa und nicht weiß an, sodass man doch hätte sehen müssen, dass sie kein normales weißes Blutkörperchen ist, oder?

    Die rosa Farbe haben die Macher des Animes nicht zufällig gewählt. Die Eosinophilen Granulozyten tragen ihren Namen aufgrund ihrer Anfärbbarkeit mit Eosin (rötlicher Farbstoff). Die bläuliche Farbe des Basophilen Granulozyten ist natürlich auch kein Zufall gewesen. :wink:

    Was ich mich aber noch frage: Können sich Krebszellen wirklich als normale Zellen verkleiden? Ich meine, vielleicht wird das in Folge 7, die ich wohl auch noch gucken sollte, noch aufgelöst, aber das wäre wirklich irgendwie gruselig ...

    Im Prinzip sind Krebszellen normale Zellen, bei denen u.a. die Regulation des Zellzykluses (Ablauf der Zellteilung und "Arbeitsphasen") nicht mehr ordnungsgemäß abläuft. Aus molekularbiologischer Sicht gibt es, abhängig von der jeweiligen Tumorart, mehr oder weniger starke Unterschiede zwischen den nicht-entarteten (normalen) Zellen und den Krebs-/Tumorzellen. So können beispielsweise Krebszellen andere Oberflächenproteine (Tumor-Marker) oder eine veränderte "Gen-Aktivität" (Transkription von Onkogenen) aufweisen. Dadurch, dass die Krebszellen den normalen Zellen noch zu einem gewissen Grad ähnlich sind, können sie sich auch teilweise vor den Immunzellen verstecken bzw. tarnen ("verkleiden") und entgehen so unter Umständen ihrer Entdeckung und Abtötung.

    Generell ist der Anime ja aber auch nicht oft und auch nicht zu ernst und da passt das auch gut mit dem Content.

    Ich finde schon, dass der Anime grundsätzliche ernste Themen behandelt. Nur die Art und Weise wie die jeweiligen Themen dargestellt werden variiert, was es für mich interessant und angenehm macht, den Anime zu schauen. Da stören mich dann auch die dramaturgischen Übertreibungen und "Abweichungen" von wissenschaftlichen Fakten nicht besonders. Letztlich will der Anime unterhalten und das schafft er bei mir zumindest außerordentlich gut.


    In Episode 7 - Krebszellen sind meine persönlichen Highlights, was Sprüche angeht, gefallen:

    Dabei immer dieses unschuldige, freundliche Lächeln und die sanfte Stimme. Grandios!!! :biggrin:

    Das habe ich mich auch gefragt. Ich meine, vieles in dem Anime scheint gut recherchiert zu sein und im Zweifel glaube ich das was gezeigt wird, aber stellenweise werden sich doch künstlerische Freiheiten erlaubt. Finde ich prinzipiell gut, nur wärs noch besser wenn es immer klar wäre wann dies der Fall ist und man nicht so wie hier Rätseln müsste^^ Vielleicht kann unser Experte PokeFanNo1 uns da aufklären?

    Ich muss zugeben, dass die Hämatopoese (Bildung von "Blutzellen") nicht meine Paradedisziplin ist. Ich habe trotzdem u.a. bei Wikipedia (ja super Quelle, ich weiß, ich schäme mich auch ein klein bisschen), recherchiert.

    Zunächst dürfte jedem wohl klar sein, dass im (roten) Knochenmark die Makrophagen den Erythrozyten-Vorläuferzellen keine "Stadtpläne" zum Lernen geben und auch keine Versteckspiele vor Bakterien als Training stattfinden. Das sind bei "Cells at Work" nur Storyelemente, um die Charakterentwicklung darzustellen.

    Aus wissenschaftlicher Sicht sollen Makrophagen eine Rolle bei der Eisenfreisetzung im roten Knochenmark spielen und dieses freie Eisen wird dann für die Häm-Synthese verwendet. Das Häm ist der zentrale Bestandteil des Hämoglobins, was für die Sauerstoffbindung und den -transport in den Erythrozyten essenziell ist. Außerdem beseitigen Makrophagen Zelltrümmer und Zellbestandteile wie z. B. apoptotische T- & B-Zellen oder die Zellkerne der Erythrozyten, was so auch im Anime gezeigt wurde.

    Des Weiteren sekretieren Makrophagen Substanzen (z. B. IL-3, GM-CSF oder G-CSF), die zur Zelldifferenzierung und Vermehrung (Proliferation) führen. So entstehen dann aus den Stammzellen die verschiedensten Blut-Zelltypen (u.a. Neutrophile, Eosinophile oder Basophile Granulozyten sowie Monozyten, die sich zu Makrophagen differenzieren).

    War allgemein lustig, wie so etwas eigentlich harmloses viel schlimmer dargestellt wurde als die wirklich gefährlichen Krankheiten der letzten Folgen.

    So "harmlos" verlaufen allergische Reaktionen nicht immer. Es hätte ohne das Auftreten der Steroide durchaus zum anaphylaktischen Schock mit Zuschwellen der Atemwege und Atemstillstand kommen können. Durch die massenhafte Freisetzung von Histamin kann es zum Ausstrom von Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins angrenzende Gewebe (Ödembildung) und dann sogar zum Blutdruckabfall mit Kreislaufkollaps kommen.


    Die Abläufe bei allergischen Reaktionen sind in Episode 5 schon sehr lustig dargestellt: Allergen Invasion -> Immunsystem Eskalation -> Totale Apokalypse! :biggrin:

    Schuld hat sicherlich auch die T-Helferzelle, weil die die Immunreaktion koordiniert und die Aktivität der Mast- und B-Zellen (besser Plasmazellen) nicht rechtzeitig reguliert hat.


    Wer darf das ganze Chaos am Ende wieder aufräumen? Die Makrophagen! :love: Das hätte man auch noch zeigen können, wie die Makrophagen mit Besen und Kehrblech bewaffnet die Zelltrümmer und restlichen Allergene wegräumen und die Thrombozyten mit Fahne und Pfeife als Cheerleader fungieren. :biggrin:

    Die Spieler können sich mit SARS-CoV-2 aus den verschiedensten Quellen infizieren (Teamkollegen, Familie) und dann nützt auch das beste Hygienekonzept nichts mehr.

    Aber dieses Problem gibt es doch in jedem Lebens- bzw. Arbeitsbereich. Mit welcher Begründung sollen alle anderen (wieder) ihrer Arbeit nachgehen, Fussballspieler aber nicht? Es gibt wohl momentan kaum einen Bereich, in dem ein besseres Hygienekonzept existiert und wo mehr getestet wird, als im Profifussball.

    Die Begründung warum andere Berufe und Berufszweige ihrer Arbeit wieder nachgehen sollen, ist (mir) nicht pauschal möglich, aber viele Bereiche sind für das Funktionieren der Gesellschaft definitiv wichtiger als der Spielbetrieb in der Fußballbundesliga. Meiner Meinung nach gehört der (Profi-)Fußball in die Kategorie Unterhaltung und stellt somit ein Luxusgut dar, dass nicht essenziell zum Überleben notwendig ist.

    Das Hygienekonzept der DFL ist auf dem Papier eine tolle Sache, aber wenn Spieler sich nach einem Tor gegenseitig umarmen oder logischerweise keinen Sicherheitsabstand halten (Kontaktsportart), dann muss sich auch keiner beschweren, wenn es zu Infektionen und unter Umständen schweren Krankheitsverläufen kommt. Man sollte dann nur den Anstand besitzen diesen Umstand zu erkennen und nicht davon auszugehen, dass das Schlimmste ein Abbruch der Saison wäre. Da hört dann mein Verständnis für die Fortsetzung des Spielbetriebs auf.

    Wenn es nach mir geht gehört der ganze Verfassungsschutz abgeschafft.

    Ich kann mich da nur der Aussage von TheTic anschließen: Gott sei Dank, dass du dahingehend nichts zu melden hast!

    Anscheinend hast du im Geschichtsunterricht gepennt oder geschwänzt als es um die "Weimarer Verfassung" und die Machtergreifung der Nationalsozialisten ging, anders kann ich mir so eine Aussage nicht erklären. Die große Schwäche der "Weimarer Verfassung" war, dass sie nicht wehrhaft war, d. h., sie hatte keine Instrumente bzw. Organe um effektiv gegen Verfassungsfeinde vorzugehen. Genau diesen Fehler hat man bei der Erstellung des Grundgesetzes berücksichtigt und u. a. eine strikte Gewaltenteilung und Verfassungs-schützende Organe (Bundesverfassungsgericht sowie Verfassungsschutz) etabliert.

    Größter Witz ist die Sache mit Ende Gelände. Eine Bewegung von Klimaaktivisten als "nimmt Gewalt gebilligt im Kauf" abzustempeln ist eine grobe Fahrlässigkeit wenn man sowas auf einer Stufe mit rechten Terror stellt.

    Eine Organisation wie "Ende Gelände", die beispielsweise Haus- und Landfriedensbruch begeht oder auf die körperliche Unversehrheit von Polizisten und RWE-Mitarbeitern pfeifft, braucht sich nicht wundern, dass sie vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

    Es steht auch außer Frage, dass es einen Unterschied zwischen terrorristischen Organisationen und "Ende Gelände" gibt. Nichtsdestotrotz kann es in diesen Organisationen klare verfassungsfeindliche Tendenzen geben, die eine Beobachtung und Bekämpfung durch den Rechtsstaat rechtfertigen, ja sogar zwingend erforderlich machen.

    Bloß: Nur weil eine Wahl legitimiert ist, muss das nicht die richtige Entscheidung sein.

    Da stimme ich dir zu. Ich bin auch prinzipiell jemand der (stark) linksgerichtete Personen ungern in führenden politischen Ämtern sieht, aber ich bin auch so fair, dass ich den jeweiligen Personen eine Chance gebe mich davon zu überzeugen, dass sie ihre Aufgaben und Pflichten verfassungs- und gesetzeskonform ausüben.

    Man sollte sich auch immer vor Augen halten, dass es auch keine Medikamente gegen andere Viruserkrankungen gibt sondern immer nur Symptome behandelt werden.

    Das ist leider falsch! Zum einen gibt es Impfungen (z. B. gegen Tollwut, Influenza, FSME, Masern, Mumps oder Röteln) und zum anderen gibt es verschiedene antivirale Substanzen (z. B. Neureaminidase-Hemmer (gegen Influenzaviren), Protease-Hemmer, reverse Transkriptase- und Integrase-Hemmer (gegen HIV) sowie Nukleosidanaloga).

    Spieler können auch mit jeder anderen Infektion sterben, die vielleicht nicht einmal bemerkt wird. Da gibt es ja schon mehr als genug traurige Beispiele.

    Du schreibst es im Prinziep selbst, dass das Risiko an einer (viralen) Infektion zu sterben für Fußballer durchaus vorhanden ist, aber dennoch siehst du es nicht als Problem. Das erinnert sehr stark an das Motto "The show must go on", egal was es kostet. Genau diese Gleichgültigkeit ist das Problem, auf das ich hinweisen wollte.


    Die Spieler können sich mit SARS-CoV-2 aus den verschiedensten Quellen infizieren (Teamkollegen, Familie) und dann nützt auch das beste Hygienekonzept nichts mehr. Zumal es Anzeichen dafür gibt, dass das Virus auch das Herz angreifen kann, was bei Leistungssportlern ein kritischer Punkt ist, da diese aufgrund der körperlichen Belastung besonders anfällig für Herzerkrankungen sind. Es hat schon einen Grund warum Fußballspieler bei einem grippalen Infekt bis zu zwei Wochen keinen Sport machen dürfen. Das Risiko in Folge des viralen Infekts an Herzversagen oder ähnlichem zu sterben ist viel zu hoch.

    Der folgende Fachartikel bezieht sich nicht direkt auf SARS-CoV-2 (das gab es zum Veröffentlichungsdatum nämlich noch nicht), aber es geht auf Atemwegsinfektionen im Allgemeinen ein:

    1986_Roberts_Viral illnesses and sports performance

    Also mit Verlaub, aber ich halte es schon für ein ziemlich großes Problem, wenn eine Verfassungsrichterin Mitglied der antikapitalistischen Linken ist.

    Ich kenne mich jetzt nicht im Detail mit den Kriterien aus, die eine Person zur Ausübung des Amtes als (Landes-)Verfassungsrichter*in legitimieren, aber nur weil man Mitglied in Partei oder Verein XYZ ist, ist das per se noch kein Ausschlussgrund. Viel wichtiger wird sein, ob die Person sich bei der Ausübung ihres Amtes an das Grundgesetz und die geltenden Rechte hält sowie für den Erhalt und die Stärkung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland einsetzt.

    Jetzt, drei Monate später, wurde nur 30 (!) Jahre nach dem Ende der DDR eine Verfassungsrichterin gewählt, die nicht bereit ist, für die Verfassung gegen linksextreme Umtriebe einzutreten. Das Medienecho empfinde ich als absolut bescheiden. Klar, es ist auch irgendwie Corona, aber trotzdem. Letztlich bestätigt diese Wahl und die Berichterstattung schon meine Befürchtung, dass die Corona-Krise auch nachhaltig zu einem Rückgang der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Deutschland führen kann.

    Wie kannst du dir so sicher sein, dass die neue Landesverfassungsrichterin nicht gegen linksextreme, also verfassungsfeindliche Umtriebe, vorgehen wird? Dass das Medienecho eher leise ist, liegt auch daran, dass viele deutsche Medien tendenziell eher linksorientiert sind (z. B. Spiegel oder Süddeutsche Zeitung) und daher etwas wohlwollender mit solchen Personalien bzw. Schlagzeilen umgehen.

    Ihrer Verantwortung, als Verfassungsrichterin auch für die Verfassung einzutreten, wird sie deshalb in keinster Weise gerecht.

    Das wird erst die Zeit zeigen...

    In Episode drei haben mir zwei Anspielungen bzw. Vergleiche super gut gefallen. Da sind zum einen die Virus-infizierten Zellen, die als Zombies dargestellt wurden, was sich im Prinziep mit den wirklichen Vorgängen im Körper deckt, weil die Viren teilweise die Kontrolle über Körperzellen übernehmen und sie sozusagen zu willenlosen Zombies umprogrammieren, um sie für ihre Vermehrung zu nutzen. Etwas gestört hat mich das Wandern der Virus-infizierten Zellen im Körper, weil das in der Realität nur bei Zellen der Fall wäre, die grundsätzlich im Blut oder Gewebe zirkulieren. Das fällt dann wohl in die Rubrik künstlerische Freiheit.

    Der zweite Punkt, der mir gut gefallen hat, ist die Darstellung und die Bedeutung der Dendritischen Zellen und Makrophagen. Zu den Makrophagen habe ich hier schon ein bisschen geschrieben. Mir gefällt vor allem die unaufgeregte und gelassene Art der Makrophage und dieses "Ach, herrje", wenn sie auftritt und im Anschluss ihr wahres Gesicht zeigt. Zudem gibt es ein Video mit Szenen der Makrophage, die zeigen, warum die Makrophage die perfekte Waifu ist. :love:

    Das Video enthällt kurze Spoiler für spätere Episoden:


    Bei der Dendritischen Zelle finde ich es amüsant, dass sie in einem Baum "lebt". Hat sich keiner gewundert, was ein Baum im menschlichen Körper soll oder habt ihr alle die Anspielung verstanden? Ich hatte Cassandra schon "vorgewarnt", dass ich zum Baum noch etwas schreiben würde. Das Wort dendritisch stammt vom altgriechischen dendron (dt.: Baum) ab und man hat diesem Zelltyp den Namen aufgrund seiner Zellgestalt (Morphologie) und seiner Fähigkeit mit verschiedenen anderen Immunzellen zu interagieren gegeben. Die dendritischen Zellen sehen aufgrund ihrer Zellausstülpungen fast aus wie eine Baumkrone. Meiner Meinung nach eine sehr gelungene Anspielung im Anime. :thumbsup:

    Zum einen ist die Gehaltsobergrenze nichts als eine "nette Idee", weil die Spieler, die horrende Gehälter beziehen, dann in Länder (z. B. China oder die Golf-Staaten) gehen, in denen sie die entsprechenden Gehälter bekommen würden. Zum anderen sind die immensen Transfersummen das eigentliche bzw. größere Problem des Profifußballs und das bekommt man nur durch eine Etat- bzw Budgetobergrenze reguliert, in der auch die Spieler- und Trainerstabs-Gehälter inbegriffen sind.

    Bei der Budgetobergrenze muss man sich dann auch in einem Bereich bewegen, der von kleinen Vereinen (z. B. Fortuna Düsseldorf oder Union Berlin) prinzipiell gestemmt und erreicht werden kann, da man bei zu hohen Grenzen ansonsten den Wettbewerb weiter verzerren würde. Es macht keinen Sinn eine Obergrenze von beispielsweise 300 Mio. Euro pro Jahr einzuführen, wenn es Vereine gibt, die nicht mal 100 Mio. Euro im Jahr durch Sponsoring und sonstige Einnahmen generieren können.

    Ich denke nicht, dass man sich da auf einen gemeinsamen Nenner einigen kann (vgl. Formel 1 Budgetstreit). Es wird immer Gruppen bzw. Vereine geben, die ihre finanzielle Macht um jeden Preis ausnutzen und verteidigen wollen.


    Zum Thema Corona und Fußball muss ich leider sagen, dass mir der aktuelle Kurs des DFB bzw. der DFL doch in Teilen massiv missfällt. Ich habe durchaus Verständnis, dass man sowohl aus finanzieller (ökonomischer) Sicht den Spielbetrieb wieder aufgenommen hat, als auch aus sozialer Sicht, um den Menschen wieder das Gefühl von "Normalität" zu vermitteln. ABER es kann doch nicht sein, dass man beim DFL bzw. DFB glaubt, dass das Schlimmste, was den Spielern passieren kann eine harmlose Infektion samt Quarantäne sei?! Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass ein Spieler durch die Infektion stirbt! Hat da auch nur einer mal drüber nachgedacht? Ich finde diesen Umgang mit dem Leben der Spieler unverantwortlich, da können die auch noch so oft auf SARS-CoV-2 getestet werden, wenn ein Spieler sich infiziert hat, besteht prinzipiell das Risiko eines tödlichen Krankheitsverlaufs. Ich will mir gar nicht vorstellen, was sowohl auf politischer als auch gesellschaftlicher Ebene los ist, falls dieses Worst-Case-Szenario eintritt. Von dem Medien-Tsunami der dann ausbricht will ich überhaupt nicht anfangen.

    Ich habe mir direkt mal die ersten drei Episoden gegönnt (Keine Panik ich werde mich mit Spoilern zurückhalten) und muss sagen, dass ich sehr positiv überrascht vom Anime bin. Ich dachte zunächst, dass der Anime wahrscheinlich nur so vor wissenschaftlichen Fehlern strotzen wird, aber bis auf ein paar Kleinigkeiten (z. B. Bakterien bluten nicht), bei denen man schon ganz genau hinschauen und pingelich sein muss, ist das echt solide Arbeit. Hut ab!

    Zudem überfrachtet man die Episoden nicht mit Fachwissen, was dann für den Laien wahrscheinlich extrem anstrengend und auf Dauer ermüdend werden würde. Auch die humorvolle Art des Animes gefällt mir bisher sehr gut auch wenn man an der ein oder anderen Stelle etwas zum Übertreiben neigt (kleine Schramme = Bombenexplosion), aber sowas bin ich von Animes gewohnt. Des Weiteren haben die Episoden eine wirklich gute Spannungskurve, was mir dann umso mehr Freude macht die Episoden zu schauen, weil es nicht langweilig wird.


    Zum Lesen der kleinen Text-Nachrichten habe ich jeweils die Episoden für zwei bis drei Sekunden pausiert. In einigen Situationen in Episode zwei und drei ist das selbst für mich, der sich mit dem Sachverhalt gut auskennt notwendig gewesen, weil man mitunter mit den Informationen bombardiert wird und mal kurz Zeit zum Nachdenken braucht.

    Neben diesen Nachrichten sind auch die Gegenstände sowie die Beschriftungen auf den Boxen oder Kleidungsstücken sehr interessant und da solltet ihr drauf achten, da die auch eine wichtige Bedeutung für die jeweiligen Zellen und deren Funktion haben (z. B. Episode 1: Ca2 auf dem großen Paket, das die Thrombozyten transportieren oder Episode 2 auf den Rucksäcken der Thrombozyten das GPIIb).


    Meiner Meinung nach passt das Opening von den Lyrics etwas besser zum Anime als das Ending, aber dafür gefällt mir das Vocal des Endings deutlich besser. Das Visual des Endings finde ich ein bisschen langweilig, da hätte man sich mehr Mühe geben können. Nichtsdestotrotz machen sowohl OP als auch ED gute Laune und sind für mich definitiv in Ordnung und passen zum Anime.


    Mein wahrscheinlich absoluter Lieblingscharakter tritt erst in Episode drei richtig in Erscheinung, daher kommt jetzt ein Spoiler.


    Edit:

    - Wie gefällt euch die sich anbahnende Romanze zwischen rotem und weißem Blutkörperchen? Ship or no Ship?

    Ganz klar Ship, wie sollen denn sonst die ganzen Thrombozyten entstehen?

    Aber wäre es nicht besser wenn man sogenannte Killerzellen in dem Körper spricht, die die Aufgabe haben jedes Virus zu zerstören, egal wie es aussieht. Oder würde es auch zuviele gute Viren zerstören?

    Du befindest dich mit deiner Idee in einer SciFi-Welt, in der es Nanobots oder Naniten gibt. An dieser Idee gibt es leider einige (technische) Probleme. Zum einen müssten diese "Killerzellen" auf alle bekannten Viren programmiert werden, was einer enormen Datenmenge entspricht, was wiederum Speicherplatz bedeutet, der unter dem Gesichtspunkt das diese Killerzellen in alle Körperregionen gelangen müssen nur begrenzt zur Verfügung steht. Auch die Bewegung und die Migration in Gewebe stellt ein Problem dar, weil die Zellen hierfür einen Antrieb samt Energiequelle brauchen und auch Gefäßwände durchdringen können müssen ohne die Gefäße zu beschädigen.

    Dann müssen die Killerzellen noch einen Mechanismus haben, mit dem sie Viren unschädlich machen, so dass die Viren sicher an der Infektion von Wirtszellen gehindert werden. Selber dürfen die Killerzellen natürlich keine Immunreaktion auslösen, da sie sonst vom Immunsystem attakiert werden und mitunter eine chronische, systemische Endzündung entsteht.

    Wenn Remdesivir helfen sollte, warum wurde es nie zugelassen? Auch nicht gegen Ebola.

    Ich vermute, dass es daran liegt, dass es gegen Ebola zum einen mittlerweile Impfstoffe (z. B. Matassov et al., 2015) und zum anderen mehrere Antikörper-basierte Therapien gibt, die eine höhere Überlebensrate bringen (s. unten).

    Ich habe mal einen klinischen Trial samt Publikation in einem high-class Journal rausgesucht, der zeigt, dass die Antikörper-basierten Therapieansätze unter den Studienbedingungen (!) besser als Remdesivir sind.


    Investigational Therapeutics for the Treatment of People With Ebola Virus Disease

    2019_Mulangu et al._A Randomized, controlled Trial of Ebola Virus Disease Therapeutics


    Mich persönlich stört an der Studie ein bisschen, dass man ein Nukleotidanalogon (Remdesivir) gegen drei Antikörper-Präparate (ZMapp (Kontrolle), MAb114 & REGN-EB3) antreten lässt, weil die Wirkmechanismen nicht miteinander vergleichbar sind. Zusätzlich sind die Antikörper in der Lage noch andere Bestandteile des Immunsystems zu aktivieren bzw. zu stimulieren (z. B. das Komplementsystem, das in der Theorie behüllte Viren wie EBOV angreifen kann), was einen zusätzlichen positiven Effekt zur Folge hätte den Remdesivir nicht erzeugen kann, weil es nach meinem Wissen nicht mit Immunkomponenten interagiert.

    Was man an der Studie aber sieht, ist, dass bei dem hier vorliegenden Ebola-Stamm die Lethalität bei den Probanden, die mit Remdesivir behandelt wurden in etwa so hoch ist wie bei der Kontrolle (ZMapp). Jedoch sind die beiden anderen Präparate nochmal besser und somit fällt Remdesivir leider durch, da es der Kontrolle nicht überlegen ist.

    Wenn du doch ein Virologe bist, dann strengt dich doch mal an, dass es allzubald keine blöden Erkältungen mehr gibt. Jedes Jahr auf Neues werde ich in den kälteren Monaten erkältet. Es nervt einfach und ist einfach unnötig. Wo ist der Sinn einer Erkältung?

    Ich habe nie gesagt, dass ich Virologe bin.

    Sieh die Erkältungen einfach mal positiv, da sie dein Immunsystem trainieren und es somit besser auf verschiedene Pathogene reagieren kann, da die einzelnen "Immunsystem-Komponenten" durch das Training "wissen" in welchem Ausmaß sie auf Krankheitserreger reagieren müssen.

    Eine Impfung gegen die Grippe und Erkältungsviren wäre mir lieber. Aber vielleicht sorgt ja die jetzige strenge Vorsichtsmassnahme ja schon dazu, dass die Grippe und Erkältungsviren ausgerottet werden. Das weißt keiner.

    Ich muss dich leider enttäuschen. Die Influenza- und Coronaviren wird man mit einem Impfstoff mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ausrotten können, weil diese Viren tierische Reservoire haben, in die sie sich zurückziehen können. Um diese Viren effektiv auszurotten müsste man sie auch in den Reservoirwirten ausrotten. Macht man das nicht können sie unter Umständen die Artgrenzen überwinden und den Menschen infizieren.

    Mir ist auch nur ein Virus bekannt, das man mit Hilfe der Impfung bisher ausgerottet hat, weil es keinen anderen Wirt als den Menschen hat: Das Pocken-Virus.

    Beim Poliomyelitis-Virus steht man zumindest kurz davor es auszurotten, aber durch diverse politisch-militärische Konflikte und Impfmüdigkeit in Industrienationen entfernt man sich leider immer weiter von diesem Ziel.

    Goldendust

    Hier ist ein Youtube-Video, das du als Tutorial für Mauzi verwenden kannst. Bezüglich des Teams will und kann ich dir erstmal keine konkreten Vorschläge machen, da musst du einfach ein Gefühl für die richtige Auswahl entwickeln. Ich habe in meiner "Shuffle-Karriere" dutzende Teams bei Mauzi eingesetzt und es ist alles nur eine Frage der Übung. Mit der Zeit findest du dein perfektes Team schon, du darfst nur nicht nach ein oder zwei schlechten Runden aufgeben.

    Die nervigen Felsen auf der Mobile-Version erfordern einfach etwas Geduld. Es wird schon eine Runde kommen, in der du direkt eine Münze bekommst und dann die vier Münzen aufreihen kannst.

    Lass den Kopf nicht hängen, falls es nicht auf Anhieb klappt. :cookie: