Beiträge von PokeFanNo1

Die Kronen-Schneelande erwartet euch!


Alle Informationen zum zweiten Teil des Erweiterungspasses "Die Schneelande der Krone" findet ihr bei uns auf Bisafans:

Zu den Kronen-Schneelande-Infoseiten | Pokédex | Routendex

    Beste Optik

    - Adachi & Shimamura

    - The Day I Became a God

    - Arte


    Bestes Opening

    - Kimi to Iu Shinwa - Jun Maeda x Nagi Yanagi (The Day I Became a God)

    - Clover - Maaya Sakamoto (Arte)

    - Kimi ni Aeta Hi - Adachi (Akari Kitou) & Shimamura (Miku Itou) (Adachi & Shimamura)


    Bestes Ending

    - Goodbye Seven Seas - Jun Maeda x Nagi Yanagi (The Day I Became a God)

    - Hare Moyou - Kiyono Yasuno (Arte)

    - Kimi no Tonari de - Akari Kitou (Adachi & Shimamura)


    Bester Soundtrack

    - The Day I Became a God

    - Arte

    - Adachi & Shimamura


    Mister Bisaboard

    - Itska (Our Last Crusade or the Rise of a New World)

    - Tatsuya Shiba (falls in dieser Kategorie erlaubt?)

    -


    Miss Bisaboard

    - Aliceliese Lou Nebulis IX (Our Last Crusade or the Rise of a New World)

    - Sakura Adachi (Adachi & Shimamura)

    - Arte (Arte)


    Bester Anime-Film

    - Violet Evergarden und das Band der Freundschaft (Veröffentlichung 07.08.2020)

    - Weathering With You - Das Mädchen das die Sonne berührte (Veröffentlichung 25.09.2020)

    - KonoSuba: Legend of Crimson - The Movie (Veröffentlichung 23.10.2020)


    Größte Überraschung

    - Arte

    - Our Last Crusade or the Rise of a New World

    - /


    Größte Enttäuschung

    - The Day I Became a God

    - The Irregular at Magic High School - Visitor Arc (falls in dieser Kategorie erlaubt?)

    - /


    Meisterwarteter Anime 2021

    - Cells at Work S2

    - Cells at Work Code Black

    - Evangelion 3.0 + 1.0 Thrice Upon a Time


    Beste Fortsetzung

    - /

    - /

    - /


    Bisaboard Anime of the Year

    - Arte

    - Adachi & Shimamura

    - Our Last Crusade or the Rise of a New World


    Bisaboard Manga of the Year

    - /

    - /

    - /


    Gesamtnote für das Jahr 2020

    - /

    Kuma Kuma Kuma Bear erhält eine zweite Staffel. Bisher sind aber noch keine Details zum Starttermin bekannt.


    Der Termin für den Film "Demon Slayer - The Movie: Mugen Train" wurde corona-bedingt auf den 25. März 2021 verschoben. Je nach Pandemieentwicklung kann sich dieser Termin aber sicherlich nochmal ändern...


    Passend zur morgigen Ausstrahlung der "Attack on Titan" Filme auf ProSieben MAXX hat man vor wenigen Tagen verkündet, dass man ab dem 29. Januar 2021 die dritte Staffel "Attack on Titan" als deutsche Erstausstrahlung freitags in der AnimeNight zeigt.

    Bevor ich es vergesse: Heute läuft ab 20:15 Uhr "I want to eat your pancreas" bei ProSieben MAXX.


    - Ebenfalls auf einem Twitterprofil, dieses Mal jedoch zu dem von Code Geass, wurde angekündigt, dass am 05.12. um 12 Uhr MEZ ein neues Code-Geass-Projekt enthüllt werden soll.

    Es handelt sich sogar um zwei neue Projekte. Es soll zum einen ein neues Mobile-Game mit dem Titel "Code Geass: Genesic Re:CODE" und einen neuen Anime mit dem Titel "Code Geass: Z of the Recapture" im nächsten Jahr geben. Der Anime soll an den Film "Code Geass: Lelouch of the Re;surrection" anknüpfen. Mal schauen, was in den nächsten Wochen und Monaten noch an Informationen bekannt gegeben wird.


    Quellen:

    Japanische Code Geass Homepage

    MAnime: Hier sind zwei Videos eingebettet, die auch schon ein paar Sekunden Filmmaterial der neuen Charaktere beeinhalten. Verdammt, sieht das schon wieder gut aus. :thumbsup:

    MAL-News

    Ach bei den Fledermäusen sind die Europäischen nicht von Corona betroffen. Außerdem hört man immer viel über Corona bei Menschen, aber nirgends habe ich lesen müssen, dass Haustiere wie Katzen oder Hunde sich auch anstecken. Sicherlich leben auch bei vielen Coronabetroffenen Haustiere.

    Wenn dir die Studienlage nicht bekannt ist oder du nicht weißt, wo du nach entsprechenden Informationen suchen sollst, ist es besser wenn du vorsichtiger mit deinen Äußerungen umgehst. Bei europäischen Fledermäusen hat man schon in der Vergangenheit SARS-CoV-verwandte Viren gefunden (Drexler et al. (2010), Genomic characterization of SARS-related coronaviruses in european bats and classification of coronaviruses based on partial RNA-dependent RNA polymerase gene sequences). Die Studie bezieht sich auf das ursprüngliche SARS-CoV, das 2002/2003 zu einer Pandemie geführt hat und sollte daher nicht mit dem gegenwärtigen SARS-CoV-2 verwechselt werden. Nichtsdestotrotz sind beide humanen SARS-CoVs eng miteinander verwandt.


    Auch domestizierte Tiere infizieren sich mit SARS-CoV-2 oder anderen Coronaviren. Gerade bei Katzen treten immer wieder Infektionen mit dem Felinen Peritonitis Virus auf, aber auch SARS-CoV-2 Infektionen sind bei Katzen, Frettchen und auch Nerzen dokumentiert (Shi et al. (2020), Susceptibility of ferrets, cats, dogs, and other domesticated animals to SARS-CoV-2).

    Für mich völlig unverständlich, warum das in GB so viel schneller geht als bei uns.

    Als vor ein paar Tagen die Nachricht über wirksame Impfstoffe rauskam, hieß es noch, dass noch in diesem Jahr hierzulande mit den Impfungen begonnen werden könnte. Nun sind wir plötzlich beiläufig im Januar gelandet. GB konnte den Impfstoff innherhalb weniger Tage zulassen, was hier laut Spahn wohl eigentlich auch möglich gewesen wäre, aber dem steht (überraschenderweise) leider die deutsche Gründlichkeit im Weg. Was erwarten die jetzt eigentlich noch herauszufinden? Dass es Ende Dezember heiß, tut uns leid, aber der Impfstoff wirkt leider nicht und hat zudem haufenweise Nebenwirkungen, die weder in Tests, noch von den Briten bemerkt wurden, die schon fröhlich am impfen sind?

    Eine Sache sollte man bei Großbritannien nicht vergessen: Ende diesen Monats fliegen die endgültig aus der EU raus und da es noch kein Folgeabkommen hinsichtlich Handel- und Warenverkehr (gilt auch für Medizinprodukte) gibt, müssen die jetzt schnell machen, damit die überhaupt Zugang zum Impfstoff von BioNTech bekommen. Wer weiß schon welche Zoll- und Handelshürden ab nächstem Monat eine Lieferung des Impfstoffs nach GB beeinträchtigen?!


    Viele "Fakten", die wir bisher über den Impfstoff von BioNTech wissen, stammen von BioNTech selbst, das bedeutet, dass es bisher kaum unabhängig-überprüfte Informationen bezüglich der Wirksamkeit und den Nebenwirkungen (inkl. Schweregrad und Häufigkeit) gibt. Da sollte es doch verständlich sein, dass sich die europäischen (EMA) und deutschen (PEI) Zulassungsbehörden die Daten gründlich anschauen und ihre abschließenden Bewertungen und Forderungen (z. B. weitere Pharmakovigilanz der Phase-III-Probanden) noch etwas hinziehen.

    Selbst wenn genügend Impf-Dosen vorhanden sein sollten, braucht es immer noch Ärzte, die 2mal 80 Mio. Impfungen verabreichen.

    Dass Impfungen in Deutschland von Ärzten verabreicht werden, hat eigentlich nur einen rechtlichen Hintergrund, weil der Arzt zunächst ein "Aufklärungsgespräch" über das körperliche Befinden des Impflings und Nebenwirkungen der Impfung führen muss. Das eigentliche Verabreichen der Impfung kann jeder Laie nach kurzer Einweisung sogar selbst machen, dafür braucht man keinen Doktortitel in Medizin.

    Zudem sind die Ärzte, die die mRNA-Impfstoffe verabreichen werden zunächst auch "Laien", da es diesen Impfstoff-Typ vorher in der Humanmedizin noch nicht gab.

    Ich bleibe dabei, mir ist wohler es werden zuerst 2 Mio statt 1 Mio Deutsche getestet. 3 Mio fände ich noch besser. 4 Mio. fände ich noch besser als 3 Mio. Uuuuund bei 5 Mio. Testpersonen ist mir sogar noch wohler als bei 4 Mio. :saint: Nicht zu beschreiben wie viel ich mich besser fühle, wenn schon 10 Mio. vor mir geimpft wurden.

    Nach dieser Aussage steht für mich fest, dass du nur nach Ausreden suchst dich möglichst nicht impfen zu müssen und hoffst, dass sich möglichst viele andere Menschen impfen, so dass du den Schutz der Herdenimmunität genießen kannst ohne einen Beitrag zu leisten. In klinischen Phasen werden NIE mehrere Millionen Probanden eingeschlossen, das ist sowohl organisatorisch als auch finanziell überhaupt nicht machbar.

    Zumal bei zehn Millionen Impflingen in ein bis zwei Jahren immer noch keine Langzeitfolgen absehbar sind, die erst nach diesen zwei Jahren auftreten. Daher machen solche wahllos in den Raum geworfenen Zahlen überhaupt keinen Sinn und unterstreichen für mich eine irrationale Furcht vor einer Impfung.


    Wovor habt ihr Impfskeptiker konkret Angst? Sind es einzelne Bestandteile des Impfstoffs, die Wirkweise oder (spezielle) Nebenwirkungen? Wenn ihr Angst vor Nebenwirkungen habt, dann haut doch einfach mal irgendwelche raus, die euch so in den Sinn kommen. Vielleicht kann man (ich) die schon widerlegen.

    - Das Studio Drive hat den neuen Anime Vlad Love angekündigt, welche vom Ghost in the Shell-Schöpfer Mamoru Oshii stammt und ein Original Anime ist.

    Der Schöpfer des Ghost in the Shell Franchise ist Masamune Shirow. Mamoru Oshii hat nur als Regisseur bei den Filmen Ghost in the Shell und Ghost in the Shell 2.0 fungiert.

    - Und noch ein Original-Anime. Dieses Mal handelt es sich um den Anime Back Arrow, der vom Code Geass-Regisseur Gorou Taneguchi stammt. Dabei wurde nicht nur bekannt, dass das Opening von Lisa (Again, Opening von FMA Brotherhood; Gurenge, Opening von Demon Slayer) gesungen wird, sondern auch ein Starttermin im Januar sowie die Ankündigung, dass der Anime in einem Zeitraum von 6 Monaten ausgestrahlt werden soll.

    Die Sängerin LiSA hat das Opening "Again" von FMA Brotherhood nicht verfasst, es stammt von YUI. Es ist sogar so, dass LiSA überhaupt nicht bei den Openings/Endings von FMA Brotherhood auftaucht.


    Ich weiß nicht, von welchen Quellen du deine Informationen beziehst, aber du solltest nicht alles unkontrolliert weiterverbreiten. Ich will an dieser Stelle auch nicht ausschließen, dass sich in deinem Beitrag noch mehr Fehler verstecken.

    Zudem lebt gerade das Anime und Manga-News Thema davon, dass man die verwendeten Quellen offenlegt und so eine möglichst große Transparenz schafft, die eine Beurteilung des Wahrheitsgehalts der Informationen ermöglicht.

    Stimmt es eigentlich, dass das Coronavirus sich mutiert und zwar weniger gefährlich wird, aber dafür ansteckender?

    Diese These wird unter anderem von Herrn Prof. Drosten vertreten. Er vermutet, dass das SARS-CoV-2 mit der Zeit so an der Rezeptorbindedomäne bzw. dem Spikeprotein mutiert, dass es schon im vorderen Nasen-Rachenraum die Wirtszellen infiziert und nicht mehr bis tief in die Lunge eindringt. Durch das tiefe Eindringen in die Lunge verursachen Erreger wie SARS-CoV-1/2, Influenzaviren oder Pneumokokken schwere Lungeninfektionen, in deren Folge die Sauerstoffsättigung des Blutes teilweise massiv einbricht, weil das Lungengewebe durch die Erreger und/oder die Immunreaktion schwer geschädigt wurde. Durch diese Schäden können die Lungen ihre Aufgabe des Gasaustausches nicht mehr ausreichend durchführen, was den Abfall der Sauerstoffsättigung im Blut erklärt und eine künstliche Beatmung erfordert.

    Bleibt der Erreger in der Nase bzw. im Mund- und Rachenraum kommt es nicht mehr zur Schädigung des Lungengewebes, was letztlich die schwere der Erkrankung reduzieren und die Überlebenschance erhöhen sollte.

    Die oben beschriebene Mutation macht den Erreger nicht zwingend ansteckender, aber sie erleichtert ihm die Verbreitung. Dies wird deutlich, wenn man sich jetzt vorstellt, dass der Erreger sich freudig in der Nase oder im Mund vermehrt und die Infizierten ständig niesen und husten. Das sind dann reinste Virenschleudern!!! Hockt das Virus dagegen tief in der Lunge, hat es einen weiten Weg vor sich bis es den Körper verlässt, was für die Verbreitung nachteilig ist.

    Was ist daran so schwer zu verstehen das Corona eine Krankheit ist die zu 50 Prozent milde ausfällt und zu 50 Prozent einen sehr schweren Verlauf hat. Das ist schon echt gruselig wie uninformiert die meisten sind.

    Wenn du so gut informiert bist, kannst du mir sicherlich eine Quelle nennen, die von einer 50/50-Verteilung zwischen schwerem und mildem Krankheitsverlauf ausgeht.

    Es ist aber beruhigend, dass es jetzt schon zwei Hersteller für einen Impfstoff gibt, und hoffentlich noch weitere folgen werden - hätte ein Unternehmen das Monopol auf den Impfstoff, würden sich viele Menschen z.B. in den USA völlig ruinieren, da man dort den Impfstoff an Patienten höchstwahrscheinlich für einen dreistelligen Preis verkaufen würde.

    Die Preise pro Impfdosis sind teilweise sehr niedrig, das sollten sich gerade in den USA auch sozial/ökonomisch schlechter gestellte Menschen leisten können. Zudem meine ich mich an eine Aussage des designierten Präsidenten Biden erinnern zu können, in der er sagte, dass er allen US-Bürgern die Impfung ermöglichen will.

    Nun, finde ich es aber verwirrend wenn es mehrere verschiedene Impfstoffe gibt für das gleiche Problem. Woher soll dann abgewogen werden, wer am Besten hilft?

    Da jedes Immunsystem anders auf einen Erreger oder Impfstoff reagiert, kannst du vorher schlecht abschätzen, welcher der Impfstoffe am Besten für dich geeignet ist. Unter Umständen geben die Studiendaten Hinweise darauf, dass z.B. Impfstoff A bei Personen über 60 Jahre eine höhere Wirksamkeit zeigt als Impfstoff B. Da müssen wir wohl noch ein paar Wochen warten bis die einzelnen Hersteller und Zulassungsbehörden mit den Details und Empfehlungen zu ihren Impfstoffen rausrücken.

    Ich kann jetzt halt nichts dazu sagen, ob der Impfstoff bisher auch an Risikopatienten der verschiedenen Risikogruppen getestet wurde. Es geht ja hierbei nicht nur um das Alter. Ansonsten hast du allerdings auch nichts dazu gesagt, warum man Kinder nicht auch impfen sollte bzw. wie man die Verträglichkeit sonst herausfinden will.

    Die Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca wurden alle auch an Personen über 60 Jahre getestet und zeigen in dieser Altersgruppe ausreichend gute Wirksamkeiten (über 70 %). Es ist normalerweise so, dass ein Impfstoff auch in Phase-III nur an "gesunden" Probanden getestet wird, daher wird es wohl keine oder nur wenige Daten zur Wirksamkeit bei Patienten mit beispielsweise chronischen Nieren-, Leber- oder Herzerkrankungen geben.

    Ich gehe davon aus, dass man Kinder unter zehn Jahren zunächst von der Impfung ausschließen wird, weil die bisherigen epidemiologischen Studien darauf hindeuten, dass sich Kinder in dieser Altersgruppe so gut wie gar nicht infizieren und falls doch, treten so gut wie keine schweren Krankheitsverläufe auf. Auch gibt es bisher keine Anzeichen, dass diese Altersgruppe als Infektionstreiber oder gar Superspreader in Erscheinung tritt. Das ist übrigens auch ein Argument warum man diese Gruppe von der Maskenpflicht in Schulen und Kindertagesstätten ausnehmen kann.

    Wenn man Kinder dann (später) impft wird es wohl zunächst ein paar "Versuchskaninchen" brauchen, anders wird es nicht gehen. Irgendwer muss zunächst in den sauren Apfel beißen.

    Also ich rede jetzt einfach mal von mir: Auch ich werde die Impfung so lange hinauszögern, wie es möglich ist, weil ich mir nun einmal verdammt unsicher bin, ohne mich jetzt groß mit dem Thema Corona-Impfungen bisher auseinandergesetzt zu haben. Das kommt nicht davon, weil ich irgendwelchen Verschwörungstheorien Glauben schenke, sondern weil ich es allgemein vermeide, Medikamente zu nehmen oder Impfungen durchzuführen, die nicht zwingend notwendig sind (abgesehen tatsächlich von Paracetamol), weil ich tatsächlich irgendwo Angst vor Nebenwirkungen generell habe (und ich habe mit Nebenwirkungen Erfahrung).

    Ich gehe mal davon aus, dass du den Beipackzettel von Paracetamol (frei-verkäufliches Arzneimittel in Deutschland!) noch nie gelesen hast, ansonsten würdest du es nämlich nicht mehr nehmen. Eine der Nebenwirkungen von Paracetamol ist, dass es u.a. zu schweren Leberschäden führen kann, trotz ordnungsgemäßer Dosierung versteht sich.

    Besonders interessant finde ich die Angaben zur Häufigkeit der Nebenwirkungen, die bei anderen Medikamenten auch so vorgenommen werden:

    - selten: 1 von 1.000 Behandelten

    - sehr selten: 1 von 10.000 Behandelten


    Wie häufig traten nochmal Impfschäden auf?

    Mein Beileid :( Zu einer Impfung gezwungen zu werden ist immer ziemlicher Mist und es tut mir echt Leid, dass du da so reingedrängt wurdest. Ich kann deine Angst da gut verstehen. Vor allem, weil man bei einer HPV Infektionen ja auch mit regelmäßiger Vorsorge sehr viel machen kann.

    Ich habe irgendwie das Gefühl, dass du keine Ahnung hast, was Humane Papillomviren (HPV) sind und zu welchen schwerwiegenden Krankheiten sie führen können. Wenn du mit Hochrisikostämmen von HPV (z.B. 16 & 18) infiziert bist, nützt dir auch eine regelmäßige Vorsorge nichts. Die Infektion mag bei euch Frauen zunächst ohne große Komplikationen abheilen, aber der Gebärmutterhals- oder Eierstockkrebs den diese Viren gerne mal verursachen, wirst du nicht wieder so einfach los.

    Ganz zu schweigen davon, dass du diese Viren beim Geschlechtsverkehr noch auf andere Personen übertragen kannst, die dann möglicherweise an Krebs (bei Männern u.a. Prostatakrebs) erkranken.

    Das kann man sich durch eine Impfung mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ersparen (gilt übrigens für Frauen und Männer sowie alle anderen nicht binären Individuen gleichermaßen).

    Das reicht mir aber leider nicht, um mich davon zu überzeugen, ich sage ich sehe für mich ein zu großes Risiko drin, auch wenn man jetzt die Vermutung aufstellen kann, dass die Impfschäden ausgerechnet bei unter 1% liegen werden, es ist neu, es ist nicht lange genug getestet worden, ergo halte ich davon Abstand.

    Es ist egal wie lange man ein Medikament oder einen Impfstoff testet, es wird NIE eine hundertprozentige Garantie geben, dass nicht doch (schwerwiegende) Nebenwirkungen auftreten. Ein Medikament oder Impfstoff ohne iregendeine Form von Nebenwirkungen gibt es meines Wissens nach (bisher) nicht.

    Und das Problem der Langzeitbeschwerden ist halt nunmal nicht zu vernachlässigen. In der oben verlinkten Quelle wird dabei über verstärkte Komplikationen des Schweinegrippenimpfstoffs Pandemrix bei Kindern und Jugendlichen gesprochen, die noch bis zu 5 Jahre später in Zusammenhang mit Narkolepsie standen. Eine Krankheit btw, die aktuell nicht heilbar ist und Betroffene in ihrem Leben stark einschränkt durch zB Schlafattacken mitten am Tag oder Halluzinationen. Kinder und Jugendliche, die (hier nur Vermutung, habe dazu jetzt grade keine Studie oder so zur Hand) vermutlich von der Grippe selbst wenig gemerkt hätten und so im Nachhinein wohl auch lieber einfach Grippe gehabt hätten, als jetzt den Rest ihres Lebens auf Tabletten angewiesen zu sein, um überhaupt alltagstauglich zu sein.

    Die von dir angesprochene Schweinegrippe-Pandemie wurde im Jahr 2009/10 durch das Influenza A (H1N1) Virus verursacht. Das besondere an diesem Virus war, das es vor allem bei Kindern und jungen Erwachsenen auftrat und da deren Immunsystem noch nicht so oft mit Influenzaviren konfrontiert war, hatten diese kaum Antikörper wodurch es in dieser Altersgruppe zu ungewöhnlich vielen schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen gekommen ist.

    Dieser Umstand führte dazu, dass man Kinder und Jugendliche auch zur Risikogruppe erklärte und ihnen eine Impfung empfahl. Leider kamen dann mehrere Faktoren (u.a. genetische Prädisposition und besonderer Impfstamm) zusammen, die bei einem kleinen Anteil der Geimpften wohl zur Narkolepsie führten. Eines muss man bei diesem tragischen Fall von Impfschaden aber ganz klar hervorheben: Die Warnsysteme, die über schwerwiegende Nebenwirkungen von Impfstoffen und Medikamenten wachen sollen, haben hier funktioniert und schnell dazu geführt, dass der Einsatz dieses Impfstoffes bei Kindern und Jugendlichen untersagt wurde und somit weitere Fälle verhindert werden konnten.

    Abgesehen davon darf man auch nicht vergessen, dass wir es mit einem Virus zu tun haben, der nunmal, wie es Viren so tun, mutiert. Das sieht man ja am Grippe-Virus sehr gut, da braucht es auch jährlich einen neuen Impfstoff, weil der alte schon nicht mehr wirksam ist. Ähnliche Bedenken gibt es ja auch zum Impfstoff gegen Corona. Niemand garantiert einem, dass man dadurch plötzlich fine ist, denn sobald Mutationen des Virus herumkommen (und es liegt nunmal in der Natur eines Virus, zu mutieren, also ist es dahingehend auch nur eine Frage der Zeit) bringt die Impfung schon nichts mehr. Warum also ein unbekanntes Risiko eingehen, dass dir unbekannte Langzeitfolgen geben kann, die vielleicht nicht mal langfristig wirkt, weil das Virus mutiert, wenn die Gefahr für dich relativ gering ist, weil du zu keiner Risikogruppe gehörst?

    Der Vergleich von Influenza- und Coronaviren hinsichtlich ihres "Mutationsverhaltens" ist wie der Vergleich von Äpfeln mit Birnen: Etwas, was man nicht machen sollte.

    Influenzaviren besitzen im Gegensatz zu Coronaviren ein segmentiertes Genom, das heißt, sie haben verschiedene "RNA-Schnipsel" auf denen die Informationen für ihre viralen Proteine kodiert sind. Infizieren zwei verschiedene Influenzaviren (z.B. H1N1 und H5N3) ein und dieselbe Wirtszelle beispielsweise von einem Schwein, kann es während der Replikation und des Zusammenbaus der Viruspartikel zum Austausch dieser Schnipsel zwischen den Viren kommen. Die Schweine haben rein zufällig Rezeptoren für Schweine- und Vogelinfluenzaviren auf den Zellen und werden deshalb als Mixing Vessels bezeichnet. Der Austausch von einzelnen "RNA-Schnipseln" wird als Antigenshift bezeichnet und bringt dann in meinem Beispiel Viren des Typs H1N3 oder H5N1 zum Vorschein.

    Das was der Laie gerne als Mutation bezeichnet, ist eine so genannte Punktmutation bei der ein Buchstabe des genetischen Codes an einer Position in einem Gen verändert wird (z.B. A zu G an Position 57 des Neureaminidase (N)-Gens). Diesen Vorgang nennt man auch Antigendrift und die Häufigkeit dieser Fehler hängt von der jeweiligen viralen RNA-Polymerase ab, die die Viren für ihre Genomreplikation verwenden.

    Bei Coronaviren handelt es sich im Gegensatz zu den Influenzaviren um nicht-segmentierte einzelsträngige RNA-Viren, d.h., sie haben nur einen einzigen "RNA-Schnipsel", der ziemlich groß ist und ihr Genom (Gesamtheit aller Gene eines Organismus) bildet. Daher tritt bei Coronaviren der Antigenshift nicht auf!

    Des Weiteren treten bei der Replikation von Coronavirus-Genomen verhältnismäßig wenig Mutationen auf, was wahrscheinlich an einem viralen Protein (NSP14) liegt, was Fehlpaarungen bei der Replikation ausbessert.

    Selbst wenn es jetzt verschiedene SARS-CoV-2-Stämme gibt, und die gibt es tatsächlich schon, so sind deren genetische Abweichungen verhältnismäßig gering (einzelne Punktmutationen), so dass der Impfstoff immer noch eine ausreichende Schutzwirkung erzielt. Außerdem wird sich kein Corona-Impfstoff nur auf ein einzelnes Epitop fokussieren sondern immer mehrere Epitope adressieren, so dass bei einer Mutation der Impfstoff nicht unwirksam wird. Bei Influenza-Impfstoffen kann es nunmal aufgrund des Antigenshifts vorkommen, dass ein kompletter "RNA-Schnipsel" ausgetauscht ist auf dem vorher diverse Epitope für den Impfstoff lagen.

    Vielleicht sollte man sich dann auch mal als Staat an der Stelle fragen, wo unser Gesundheitssystem versagt und wie man das verbessern kann, um langfristig besser mit Krankheiten umzugehen, wie beispielsweise mehr und bessere Vorsorgeuntersuchungen, mehr und vor allem frühere gesundheitliche Aufklärung im Bezug auf "wie habe ich ein gutes Imunsystem?"

    Nur mit einem guten Immunsystem wirst du bei vielen Krankheitserregern nicht besonders weit kommen. Letztlich führt an Impfstoffen und gezielten Medikamenten kein Weg vorbei, ob du willst oder nicht.

    - HIV infiziert mit Vorliebe CD4+-Zellen (u.a. T-Helferzellen), die dafür notwendig sind eine zelluläre (cytotoxische T-Lymphozyten -->Abtötung Virus-infizierter Zellen) und humorale (Antikörper-vermittelte) Immunantwort auszubilden. Hier hilft zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur Prophylaxe, wenn ihr einmal infiziert seid ist es zu spät!

    - Masern-Viren sind in der Lage B-Gedächtniszellen zu schädigen, so dass ihr euer gesamtes immunologisches Gedächtnis verliert! Gott sei Dank gibt es eine sehr gut erprobte Impfung, die euch genau das ersparen kann.

    -Ebola-Viren sind in der Lage eine "verkürzte" Form ihres Spikeglycoproteins in großen Mengen ins Blut bzw. Gewebe abzugeben. Diese verkürzten Spikeproteine fungieren dann als Köder für Antikörper gegen Ebola und fangen diese ab, so dass sich die infektiösen Viruspartikel ungehindert verbreiten können und infizierte Zellen nicht durch Antikörper für das Komplementsystem markiert werden. Mittlerweile gibt es einige vielversprechende Impfstoffe und Medikamente, die Ebola -ein Killervirus- in Schach halten können.


    Das soll nur mal eine kleine Auswahl von viralen Strategien sein um das Wirtsimmunsystem zu umgehen. Interferon-Antagonisten erspare ich euch heute.

    Deutschland und sein Silvester, das ist wie das Rasen auf der Autobahn. Gehört zur deutschen Kultur...

    Das Meckern über Entscheidungen unserer Politiker darfst du in der Aufzählung nicht vergessen. :wink:

    Zum Einstieg ein Reminder: Heute startet Terror in Tokio auf ProSieben MAXX in der Anime Night ab 22 Uhr.

    Im Dezember legt man dann eine Pause bis Januar bei Terror in Tokio ein und zeigt stattdessen freitags jeweils zwei Filme in der Anime Night. Die bisher bekannten Filme sind:

    - 04.12.2020: Ab 20:15 Uhr Dragonball Super: Broly und im Anschluss Black Butler - Book of Atlantic (dt. Erstausstrahlung)

    - 11.12.2020: Ab 20:15 Uhr Konosuba! Legend of Crimson (dt. Erstausstrahlung) und im Anschluss Overlord: The Undead King (dt. Erstausstrahlung)


    Nach dem Ende von Star Blazers: Space Battleship Yamato 2202 zeigt ProSieben MAXX ab dem 11.12.2020 den Anime Guardian of the Spirit im Vorabend-Programm (ab ca. 18:30 Uhr).

    Ich fühle mich heue den ganzen Tag schon ganz fiebrig und fröstle auch ein wenig. Die Corona- Mindgames fangen an^^. Habe Angst davor im Wartezimmer einer Arztpraxis zu sitzen, kennt sich hier jemand mit ,,garantierten“ Symptomen aus?

    Garantierte Symptome gibt es für Atemwegsinfekte, wie sie beispielsweise durch Influenza- oder Coronaviren verursacht werden, nicht. Letztlich muss ein Arzt eine Anamnese aufstellen und zur genauen Erregeridentifizierung geeignete Diagnostiktests anordnen bzw. durchführen.

    Nichtsdestotrotz lasse ich mal eine Übersicht und einen Artikel mit Symptomen von COVID-19 und anderen Atemwegsinfekten da. Die Übersicht erhebt in keinem der aufgeführten Aspekte einen Anspruch auf Vollständigkeit und ist auch nicht zur Selbstdiagnose geeignet, vor allem wenn man keine entsprechende medizinische Fachausbildung (Studium) hat!!! Die Übersicht soll euch nur helfen auf alle möglichen Symptome zu achten und sie gegebenenfalls einem Arzt mitzuteilen. Auch gilt es zu beachten, dass nicht immer alle Symptome bei einem Infizierten zutreffen (Stichwort: asymptomatisch Infizierte).


    COVID19-Symptome laut einer britischen Studie



    Wahrscheinlich. Aber haben wir das irgendwo bestätigt? Ich verstehe nicht, wo sich die Leute aktuell überhaupt anstecken. Wenn es dazu keine Statistik gibt, dann hat man in den letzten Monaten mit dem Tracking von Erkrankten ziemlich versagt. Mit den starken Anstiegen in den letzten paar Wochen, kommt man aktuell wohl sowieso nicht mehr mit. Damit Ansteckungen verhindert werden, muss man wissen, wie sich die Leute anstecken. Ansonsten wird man kaum zielgenaue Maßnahmen finden.

    Von Frau Merkel wurde in der Pressekonferenz erwähnt (ab 6:40 min), dass man bei etwa 75% der Fälle nicht mehr nachverfolgen kann, wie die Infektion zustande gekommen ist. Das heißt im Klartext, wir wissen nur bei etwa einem Viertel der aktuellen Fälle wie die Infektionskette aussieht und können folglich auch nur für einen kleinen Teil der Infektionen sagen in welchem Bereich (z. B. Gastronomie, Fußballstadion, privater Bereich, Arbeitsplatz oder wo auch immer) sie aufgetreten sind.

    Ein Problem bei der Nachverfolgung ist leider, dass die Gesundheitsämter auf die "Mitarbeit" der Infizierten angewiesen sind und wenn diese nicht kooperativ sind oder sogar falsche Angaben machen, dann kann das System der Nachverfolgung nicht funktionieren. Folglich können wir auch die Bereiche, die als Treiber der Infektionsketten fungieren, nicht identifizieren. Natürlich kommt auch noch die Überlastung aufgrund der großen Anzahl an Fällen hinzu.

    Es gibt leider keine Methode oder Maßnahme, die mit absoluter Sicherheit die Infektion verhindert. Wir können im Moment nur Maßnahmen beschließen und anwenden, die das Infektionsrisiko hoffentlich auf ein Minimum reduzieren.

    Mir gefallen die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz auch nur bedingt und ich finde sie teilweise nicht verhältnismäßig. Meiner Meinung nach ist es offensichtlich, dass die Gastronomie, Kultureinrichtungen und das Hotelgewerbe den "Schwarzen Peter" gezogen haben, weil man kurzfristig keinen totalen Lockdown machen wollte oder konnte und man keine anderen Bereiche parat hatte, die man hätte schließen können. Ich hoffe, dass der Lockdown seine gewünschte Wirkung entfaltet und dass die geplanten Hilfsmittel den Betroffenen ohne großen bürokratischen Aufwand zukommen und auch helfen.


    Letztlich muss man aber auch endlich mal akzeptieren, dass wir nicht alle Infektionen verhindern und somit auch nicht alle Menschenleben retten können!

    Es liegt jetzt an jedem Einzelnen seinen/ihren Beitrag zu leisten und wenn wir das nicht machen, werden die nächsten politischen Maßnahmen für alle richtig schmerzhaft!

    Möglicherweise verbreitet sich das Virus auch bei warmen Temperaturen schlechter als bei den aktuellen niedrigeren Temperaturen (derartige Vermutungen wurden, wenn ich mich recht erinnere, bereits im März/April angestellt, scheint sich ja zu bestätigen).

    Es wurden schon im Mai Modellrechnungen zum Pandemieverlauf publiziert (s. unten), die sich jetzt bewahrheiten. Der massive Anstieg ab Ende September wurde schon vorhergesehen und ließ sich ganz simpel anhand der bereits endemisch vorkommenden (Beta-)Coronaviren herleiten. Alle Coronavirus-Infektionen haben ihre Peaks in den Herbst und Wintermonaten (teils leicht versetzt) und im Frühling und Sommer flachen die Infektionskurven ab, aber sie sinken nicht auf Null (im Gegensatz zu Influenzaviren!). Alles nichts Neues!!! Man hätte nur mal die Fachliteratur lesen, verstehen und in geeignete Maßnahmen umsetzen müssen.

    2020_Kissler et al_Projecting the transmission dynamics of SARS-CoV-2 through the post-pandemic period

    2020_Neher et al_Potential impact of seasonal forcing on a SARS-CoV-2 pandemic


    Die Masken schützen schließlich nicht ihren Träger.

    Es wurde hier schon mehrfach erklärt, aber auch für dich nochmal. Die Masken stellen eine physikalische Barriere dar, die sowohl die Ausscheidung als auch die Aufnahme von infektiösen Aerosolen reduziert. Durch das fachgerechte (!) Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sinkt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass der Träger andere Menschen infiziert oder durch andere Menschen selbst infiziert wird.

    ____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

    Für Edex und die anderen "Bio-Experten" noch die Charakteristika von Lebewesen:

    - betreiben selbstständig Stoffwechsel

    - sind zur Fortpflanzung (sexuell/asexuell) fähig

    - Reizbarkeit (reagieren auf Umwelteinflüsse)

    - Evolution (verändern ihr Erbgut (passiver Vorgang!) und passen sich an neue Umweltbedingungen an)

    - Wachstum

    Alle diese Punkte müssen erfüllt sein, um von einem Lebewesen zu sprechen. Warum sind Viren dann keine Lebewesen?

    Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel (z. B. Energiestoffwechsel, Lipid- oder Aminosäurestoffwechsel) und sind für ihre Vermehrung auf die Wirtszelle angewiesen. Durch die Wirtszelle werden den Viren beispielsweise Aminosäuren für den Aufbau viraler Proteine und Nukleotide für die Replikation des viralen Erbguts "bereitgestellt", weil Viren diese Stoffe nicht selber synthetisieren können. Den Viren fehlt schlicht die entsprechende Enzymausstattung um die teils vielschrittigen Synthesen durchzuführen. Zudem verfügen Viren nicht über Ribosomen und ein endoplasmatisches Retikulum, an denen Proteine synthetisiert werden, die die Viren für ihre Vermehrung und den Aufbau von Virionen benötigen. Viren besitzen auch keine Signaltransduktionsmechanismen oder hierfür notwendige Rezeptoren, mit denen sie auf äußere Reize reagieren können.


    Noch ein lesenswerter Artikel zum Thema Impfstoffe, damit die Enttäuschung nicht allzu groß wird, wenn die Impfstoffe keine protektive Immunität sondern nur eine neutralisierende Immunität vermitteln. Zudem kann ich mir einen leichten Seitenhieb auf die "Experten" hier im Forum nicht verkneifen, denen die Testung (v. a. Phase-III) der SARS-CoV-2-Impfstoffentwicklung nicht ausreichend lang erscheint, um alle Nebenwirkungen auszuschließen.

    Zitat


    Ein Impfstoff, der keine Nebenwirkungen verursacht, aktiviert das Immunsystem auch nicht. (Prof. Christian Münz)

    Wenn ich mir die bisherigen Ergebnisse in diesem Topic so anschaue, habe ich es wohl gerade ein klein bisschen übertrieben...

    Alle Pokemon haben den maximalen Level. Die Fähigkeiten von Kapu-Kime, P-Kyogre und Quappo sind ebenfalls maximiert.

    Ich habe alle Items (Störschutz und Angriffsschub) verwendet.

    "Kopschütteln hoch zehn"

    Was in diesem Thema für ein Schwachsinn gepostet wird...

    Ich habe in keinem Wort von japanischen Arbeitsverhältnissen gesprochen, sondern von japanischen Hygiene-Standards

    Denn die sind, wie man am Beispiel Corona aktuell sieht, deutlich besser/fortgeschrittener als in Deutschland


    Deutschland: 215 000 Infizierte bei 80 000 000 Einwohnern

    Japan: 44 000 Infizierte bei 126 000 000 Einwohnern, zusätzlich mit der größten Metropolregion der Welt, wo 40 000 000 Menschen auf 14 000 km² leben

    Ein klassisches Beispiel für "traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" und keinem fällt auf das Arrior hier falsche Schlussfolgerungen zieht und Länder miteinander vergleicht, die in ihrem Testverhalten gänzlich andere Strategien verfolgen.

    Deutschland (D) versucht wie viele andere Länder (u.a. die USA) alles und jeden zu testen in der wahnwitzigen Hoffnung so alle Infizierten aufzuspüren, während Japan (J) sehr geschickt die Cluster-Verfolgung einsetzt und Kontaktpersonen von Infizierten testet, um so die Verbreitung effektiv und vor allem schnell einzudämmen.

    Auf der Internetseite "our world in data" kann man sich verschiedene Statistiken zum Testverhalten der Länder anschauen und diese miteinander vergleichen. So führt D 1,15 Tests pro 1000 Einwohner am Tag durch, wohingegen J nur 0,19 Tests pro 1000 Einwohner durchführt. Auch im Hinblick auf die Gesamtzahl der Tests liegt D (110,59 pro 1000 Einwohner) deutlich über dem Wert von J (11,11 pro 1000 Einwohner), was sicherlich Gründe sind warum D deutlich mehr positiv getestete Personen hat als es bei J der Fall ist. D hat schlicht eine massive Testwelle am Laufen, bei der 0,9 % der Tests einen Infizierten liefern und J zum Vergleich 4,9 % an positiven Testresultaten aufzeigt (Stand 09. bzw. 11. August 2020). Schaut man sich dann noch die WHO-Kriterien an, die definieren, ob ein Land die Pandemie unter Kontrolle hat oder nicht, fällt auf, dass Werte von über 5 % an positiven Testresultaten für eine schlechte Pandemiekontrolle sprechen (können). Man muss somit festhalten, dass J Gefahr läuft die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zu verlieren, wenn sie mit ihrer bisherigen Taktik der Cluster-Verfolgung nicht die Verbreitung des Virus unter Kontrolle halten.

    Wenn du Einwegmasken wiederverwenden willst, dann musst du die sterilisieren. In "heißes" Wasser tauchen reicht da nicht. Die müssen bei 70° in Backofen und dafür ist nicht jede Maske geeignet.

    Und rein bedeutet hier nicht sauber, sondern frei von Krankheitserregern, weil man sie nicht bei genügender Hitze und Zeit sterilisieren kann (80° für 30 Minuten bei Dampfsterilisation) - und ich denke mal nicht, dass du einen Dampfsteri in deiner Wohnung hast.

    Offensichtlich sind dir die Definitionen für Sterilisation und Desinfektion sowie die entsprechenden Parameter, die für das jeweilige Verfahren notwendig sind nicht bekannt.

    Eine "Heißluft"-Behandlung bei 70 °C im Backofen ist kein Sterilisationsverfahren!


    Ganz nebenbei hast du von physikalischer Chemie wohl keine Ahnung. Wie willst du bitte in einem Dampfsterilisator (Autoklav), der gewöhnlich mit Überdruck arbeitet Wasserdampf bei 80 °C erzeugen?!? Das ist unmöglich!!! Zudem kannst du mit 80 °C keine Sterilisation durchführen, da hierbei keine bakteriellen Sporen abgetötet werden. Um ausreichend Wasserdampf bei 80 °C zu erzeugen müsstest du ein Vakuum im Autoklaven generieren, wodurch du aber den Wasserdampf nicht mehr in die Bakterienzellen "gepresst" bekommst. Klassische Paramter für den Betrieb eines Dampfsterilisators sind 121 °C bei 2 bar (Phasenübergang flüssig zu gasförmig für Wasser) oder 134 °C bei 3 bar und die Sterilisationszeit richtet sich nach der erwarteten Keimbelastung, dass bedeutet je höher die Keimbelastung desto länger muss die Sterilisationszeit sein. Mitunter ist es bei flüssigen Medien sogar noch sinnvoll eine chemische Inaktivierung nachzuschieben.

    Phase 1 sagt letzten Endes nicht viel mehr außer: "Huh, es bringt meistens keine Leute direkt um! :D"

    Das stimmt so nicht. Man kann das Studiendesign der Phase I bei Impfstofftests auch so gestallten, dass man die Probanden auf die Immunreaktion (Bildung von Antikörpern oder CD8+-T-Zellreaktion) hin untersucht (zusätzlich zur Verträglichkeit). Es empfiehlt sich sogar dies in der Phase I durchzuführen, da man die Wirksamkeit eines Impfstoffs vorher nur an Tieren testen konnte. Sollte beispielsweise keiner der Phase I-Probanden eine Immunreaktion zeigen, könnte es durchaus sein, dass der Impfstoff für die Mülltonne ist und dann sollte man sich die Zeit und das Geld besser sparen oder sich ganz genau überlegen welche Dosierung und ggf. Impfintervalle man in Phase II testen will.

    Schließlich ist in Theorie jeder bei der Pandemie betroffen, deswegen musst du auch alle impfen können.

    In der Theorie ja, in der Praxis nein.

    Es ist durchaus denkbar, dass es Gruppen geben wird, bei denen eine Impfung kontraindiziert ist. Klassischerweise betrifft das Schwangere, Säuglinge (besonders Frühchen!) und sehr alte Menschen.

    Ich will ganz erhlich sein, es würde mich nicht wundern, wenn man Alte (~80+ Jahre) von der SARS-CoV-2 Impfung zunächst ausschließt, weil es sein kann dass diese Gruppe auf "den" Impfstoff keine ausreichende Immunreaktion zeigt. Das wäre auch völlig normal, da das Immunsystem mit dem Alter immer schlechter wird. Diese Gruppe kann dann nur über die Herdenimmunität und strenges befolgen der Hygieneregeln der restlichen Bevölkerung geschützt werden.

    Es gibt ja nicht mal ein Mittel für bereits Intifizierte.

    Es gibt kein direktes Heilmittel, aber es gibt mittlerweile diverse Therapieansätze und Medikamente sowie Diagnoseverfahren, die einen schweren Verlauf (mit Todesfolge) verhindern können.

    - Remdesivir (Nukleosidanalogon-Hemmung der Virusreplikation) kann gerade in der Frühphase der Infektion die Viruslast deutlich senken und die Überlebensrate steigern (2020_Wang et al._Remdesivir in adults with severe COVID-19-A randomised, double-blind, placebo-controlled, multicentre trial)

    - Dexamethason ist ein Entzündungshemmer, der sich sehr positiv auf die Überlebensrate auswirkt und vor allem das Problem der (Immun-)Thrombosen bekämpft

    - IL-6 bzw. IL-6-Rezeptor Antagonisten, die den Cytokinsturm unterdrücken (2020_Liu et al._Can we use interleukin-6 blockade for coronavirus disease 2019 (COVID-19)-induced cytokine release syndrome (CRS)?)


    (Auswahl; kein Anspruch auf Vollständigkeit; ihr könnt schließlich selber mal google benutzen!)

    Jap, Immunsysteme reagieren unterschiedlich. Die Familie einer Freundin hat sich Anfang des Jahres im Skiurlaub infiziert. Sie waren alle positiv auf Corona getestet worden und sind alle samt in den Test wegen Antikörpern gekommen. Ergebnis: Die Mutter hat keine Antikörper entwickelt, während die Freundin andere Antikörper hat, als alle anderen und niemand weiß warum.

    Wenn ich sowas wie "Die Familie einer Freundin [...]" schon lese, weiß ich sofort das irgendein privater Mumpitz kommt, der sich weder objektiv überprüfen lässt noch alle zur Beurteilung relevanten Informationen enthällt.


    1. Wie wurde die Antikörperbestimmung durchgeführt (Welches Verfahren? Welche Antikörper/Antigene wurden eingesetzt?)?

    2. Kann das verwendete Verfahren sicher zwischen Antikörpern gegen verschiedenen HCoVs (z. B. 229E, HKU-1, MERS, SARS-CoV-2) differenzieren?

    3. Was muss ich mir unter "andere Antikörper" vorstellen (ungewöhnlicher Isotyp oder merkwürdige Zusammensetzung des B-Zellrezeptors?)?

    4. Leidet die Mutter an Immundefekten (z. B. Hypogammaglobulinämie), die erklären können warum sie keine Antikörper gebildet hat oder hatte sie einen asymptomatischen Verlauf ohne Komplikationen (mit niedrigem Virustiter)?


    Mir würden noch so ein paar Fragen einfallen, da ich aber wohl nie eine Antwort bekommen werde, spare ich mir die Zeit.

    Und Leute, wie die Mutter der Freundin, können halt dann auch trotz Impfung keine Antikörper entwickeln oder entwickeln weniger effektive. Und das alles nur, wenn der Impfstoff richtig anschlägt. Weil so leicht ist das mit Impfstoffen nicht.

    Ihr müsst endlich mal von eurem einseitigen Denken weg kommen, dass eine Impfung immer nur zur Antikörperbildung führt! Das adaptive Immunsystem setzt sich sowohl aus einer humoralen (Antikörper) als auch zellulären (CD8+-T-Zellen) Immunantwort zusammen und diese beiden Teile können idealerweise gemeinsam oder einzeln durch eine Impfung stimuliert werden.

    Dass beispielsweise einige COVID-19-Patienten keine Antikörper gegen SARS-CoV-2 gebildet haben, heißt NICHT, dass es überhaupt keine Immunantwort auf das Virus gab. Es ist durchaus möglich, dass durch virale oder wirtseigene Faktoren die Immunantwort in diesen Fällen in Richtung der zellulären Immunreaktion gelenkt wurde und/oder die humorale Antwort sogar unterdrückt wurde (bei Parasiteninfektionen (z. B. Würmer) sieht man eine Verschiebung zur Th2-Antwort (Antikörper), die durch den Parasiten getriggert wird).

    Die COVID-19 Patienten besitzen bei einer zellulären Immunantwort, die durch Th1-Zellen getriggert wird, zytotoxische T-Lymphozyten (allgemein CD8+-T-Zellen), die die mit SARS-CoV-2 infizierten Zellen kaputt kloppen abtöten und so die Infektion bekämpfen.

    Kann man aber auch testen, ob man genug Antikörper entwickelt hat zum Beispiel durch eine Blutentnahme? Ich denke mal die Fachleute hier wissen das.

    Man kann z. B. mittels eines ELISA den Antikörpertiter (Konzentration) bestimmen. Hierbei kann man sogar spezifisch nur die Antikörper gegen das SARS-CoV-2 Spikeprotein berücksichtigen, wenn man den Test entsprechend entwickelt/optimiert. Selbst die Affinität und Avidität von Antikörpern lässt sich ermitteln, so dass nach einer Impfstofferprobung sehr gut abgeschätzt werden kann, ob der Impfstoffkandidat einen Nutzen hat oder nicht.

    Außerdem ist es möglich mittels ELISpot oder FACS (Durchfluss Zytometrie) das Vorhandensein und sogar die Konzentration von bestimmten Zellpopulationen (z. B. zytotoxische T-Lymphozyten gegen das Spikeprotein von SARS-CoV-2) zu bestimmen.

    Also gehen wir mal davon aus, dass das Corona-Virus mutiert sei, wäre es dann nicht möglich, dass Alaiyas Freundin mit einer mutierten Variante des Virus infiziert worden ist und deshalb andere Antikörper entwickelt hat?

    Sollte irgendwas falsch sein, dann korrigiert mich bitte, denn ich habe nicht die Absicht bewusst noch unbewusst irgendwelche Falschinformationen zu verbreiten.

    Ich denke, dass du von einer völlig falschen Annahme ausgehst, wie Antikörper gebildet werden und gegen was diese gerichtet sind. Das Folgende ist sehr vereinfacht dargestellt und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und absolute Korrektheit. Vorweg sei erwähnt, dass ein Antikörper nie gegen das gesamte Pathogen gerichtet ist!

    Zunächst betrifft eine Mutation immer nur einzelne kleine Bereiche des Genoms und diese Mutationen können verschiedene Effekte auf der Proteinebene nach sich ziehen (z. B. stille- oder nonsense Mutation). Ich gehe jetzt exemplarisch von einer Punktmutation im Spikegen aus, die dem Virus einen Selektionsvorteil gegenüber seinen Artgenossen verleiht.

    Normalerweise werden in den infizierten Zellen die viralen Bestandteile (z. B. Nucleocapsid, Spikeprotein) im (Phago-)Lysosom abgebaut (Abbildung) oder im Proteasom nach Ubiquitinylierung (Abbildung), wodurch kleine Petide (= Antigene) entstehen, die dann auf so genannte MHC-I oder MHC-II Komplexe gepackt werden. Diese Komplexe werden an der Zelloberfläche präsentiert und dienen den Immunzellen als Stimuli. Zu diesen Peptiden muss man noch anmerken, dass es sich hierbei nicht zwangsläufig um Abschnitte der nativen Primärstruktur des Proteins handelt sondern um Bereiche die nach der dreidimensionalen Proteinfaltung entstanden sind (versteht das einer außer mir? :hmmmm:). Auf diese Weise werden vom gesamten Spikeprotein dutzende verschiedene Antigene generiert und an der Oberfläche einer infizierten Zelle bzw. professionellen Antigen-präsentierenden Zelle (pAPC; Makrophagen :heart:und Dendritische Zellen) präsentiert. Tritt jetzt die oben erwähnte Mutation im Spikegen auf, verändert sich vereinfacht ausgedrückt nur "ein" Antigen, aber die anderen bleiben weiterhin unverändert erhalten.

    Übrigens werden über diese MHC-Komplexe auch zelluläre Peptide präsentiert und wenn diese in Folge einer Mutation (Stichwort Krebs) verändert sind, kann das adaptive Immunsystem so auch die Krebszellen identifizieren und bekämpfen.Auf der Oberfläche der Zellen werden nun kleine Virusbestandteile präsentiert-Was soll der Quatsch? So signalisieren infizierte Zellen und pAPCs den Zellen des adaptiven Immunsystems das es einen Eindringling gibt. Die B- und T-Zellen besitzen einen so genannten B-Zellrezeptor (im Prinzip der spätere Antikörper) bzw. T-Zellrezeptor. Diese Rezeptoren erkennen jeweils nur ein einziges Antigen (!), aber da es unzählig viele verschiedene Varianten auf den anderen B- bzw. T-Zellen gibt, sind im Prinzip alle möglichen Antigene auf dieser Welt mehr oder weniger abgedeckt. Kommt jetzt rein zufällig eine B-Zelle mit dem passenden B-Zellrezeptor für unser mutiertes Spike-Antigen vorbei, kommt es zur Bindung zwischen MHC-Antigen und B-Zellrezeptor. Durch diese Bindung wird die B-Zelle aktiviert (bei T-Zellen erfolgt der Vorgang analog). Für gewöhnlich wird noch ein co-stimmulierendes Signal (ein weiterer Rezeptor auf Immunzellen) benötigt, das schenken wir uns jetzt.

    Die aktivierte B-Zelle wird jetzt zur Antikörper-produzierenden Plasmazelle und bildet massenhaft Antikörper gegen unser mutiertes Spike-Antigen und fängt an sich zu teilen-Verstärkung ist immer gut. Einen Antikörper der nur von einem B-Zell-Klon abstammt, bezeichnet man als monoklonalen Antikörper. Andere B-Zellen werden analog von den anderen MHC-Antigen-Komplexen aktiviert, so dass eine Vielzahl verschiedener B- bzw. Plasmazell-Klone entstehen (polyklonal) und es einen diversen Antikörper-Pool gibt, der verschiedene Bereiche des Spikeproteins abdeckt. Diese Diversität unter den B- und T-Zellen ermöglicht es dem Immunsystem auch weiterhin effektiv gegen Viren vorzugehen selbst wenn mal ein Antigen durch eine Mutation verändert wird. Daher setzt man bei der Impfstoffentwicklung immer auf eine polyklonale Antikörper- bzw. T-Zellantwort.

    Je nach Phase der Infektion kommt es zu einem so genannten Klassenwechsel der Antikörper-Isotypen. Hierunter versteht man den Wechsel von zum Beispiel IgM (Erstantikörper) zu IgG nach etwa zwei Wochen post infection. Dieser Wechsel findet in den jeweiligen Plasmazellen statt.



    Weil ich gerade keinen Bock mehr habe mir die Finger wund zu tippen:

    Sputnik V - Informationen

    SARS-CoV-2 Impfstoffe-Teil 1

    SARS-CoV-2 Impfstoffe-Teil 2

    Was ist eigentlich der Unterschied zwischen "Die Melancholie der Haruhi Suzumiya" und "Die Melancholie der Haruhi Suzumiya 2"?

    Der Titel mit der "2" ist die 2.Staffel, der Titel ohne Nr. ist die 1.Staffel.

    :biggrin:

    Ich vermute mal, dass das Arrior durchaus bewusst war und er Informationen zum Inhalt haben wollte.

    Soweit ich weiß, wird in Staffel 2 die Handlung um die SOS Brigade und die Protagonisten auf Basis der Light Novels weitererzählt, um dann auch den Übergang zum Film "Das Verschwinden der Haruhi Suzumiya" zu bilden. Sprich Staffel 1 und 2 sowie der Film bilden eine Geschichte und müssten canon sein.

    Das dieswöchige One Piece Kapitel soll auch unplanmäßig ausfallen.

    Es gibt Gerüchte, dass es diesen Monat in Japan mit One Piece Episode 930 weitergehen könnte.


    Dann noch zwei gute Nachrichten, nachdem es so viele Verschiebungen in den letzten Monaten gab:

    Der Film "Made in Abyss: Dawn of a Deep Soul" wird am 29. September in deutschen Kinos mit deutscher Synchronisation im Rahmen der KAZÉ Anime Nights gezeigt.

    Am 24. November wird ebenfalls im Rahmen der KAZÉ Anime Nights, der von vielen Fans lang ersehnte, "Violet Evergarden: The Movie" Film in ausgewählten deutschen Kinos gezeigt (OmU!).

    Meine Lieblinge bleiben die Makrophagen in ihrem gesamten Prozess. Die Regulatorische T-Zelle fand ich auch toll. Generell mag ich es, wie kontrolliert, höflich und freundlich die Makrophagen sind, aber eben auch extrem gefährlich und durchaus skrupellos. Diese Kombination fand ich immer schon recht ansprechend in fiktiven Charakteren.

    Ich liebe die Macrophagen. Sie sind einfach so extrem anmutig, wenn sie ihre Gegner abschlachten. Einfach traumhaft ♥

    Willkommen im Makrophagen-Fanclub. :haha:

    Im Anime wird ein Teil der vielfältigen Funktionen und Aufgaben der Makrophagen sehr interessant dargestellt, was mir auch super gefallen hat.

    Das Leben von normalen Zellen ist langweilig

    Zum Glück ging der "Hauptplot" um Charaktere, die nicht nur mit Zellteilung beschäftigt sind ^^

    Das Leben der "normalen" Zellen ist durchaus spannend, es ist nur nicht im Fokus der Anime-Macher gewesen. Die Darstellung der Abläufe bei Infektionen, Allergien oder Verletzungen haben den Drehbuchautoren wahrscheinlich mehr Möglichkeiten geboten eine informative, spannende und zugleich auch humorvolle Serie zu kreieren. Aus z. B. Leber- oder Nervenzellen und ihren Aufgaben bzw. Funktionen kann man sicherlich auch eine spannende und informative Serie machen, aber da wird man dann keine Kämpfe darstellen können. Mal sehen was die zweite Staffel so im Detail bringt, vielleicht rücken da ein paar andere Zelltypen in den Vordergrund...

    Und außerdem frage ich mich, was es mit den Buchstaben auf den Kappen der Erytrozyten auf sich hat. Blutgruppen können es nicht sein, dafür sind da entweder zu viele oder zu wenig Buchstaben.

    Genau das frage ich mich schon seit Episode 1. In Episode 13 habe ich gesehen, dass die "Erythrozyten-Auszubildende" NT auf der Mütze stehen hat und bei den durch die Transfusion übertragenen Erythrozyten gibt es unter anderem einen Erythrozyt mit DB und einen mit VO auf der Mütze. Ich denke, dass es sich hierbei um eine Art Nummerierung oder Namensgebung handelt und keinen expliziten biologischen Hintergrund hat.

    (Und natürlich in dieser emotional intensiven Folge musste eine einminütige Werbung sein, die ich nicht vorspulen konnte ...)

    Ich kann da das Firefox-Addon AdBlock Plus empfeheln. :wink:

    Das wird auch im Gegensatz zum Bio-Unterricht gut im Gedächtnis bleiben, zumindest habe ich zu jedem Zelltyp jetzt ein klares Bild vor Auge. Mag vielleicht nicht immer 100% korrekt sein, aber die groben Aufgaben der Zellen werd ich so schnell nicht vergessen.

    Falls du die Aufgaben doch mal vergisst, kannst du dir das Bild anschauen und deine Gedächtnislücken wieder auffüllen.


    Wie hat euch der Anime insgesamt gefallen?

    Cells at Work ist für mich ein Anime, der es auf humorvolle und spannende Art schafft die Aufgaben und Prozesse, die von den verschiedenen Gruppen der Blutzellen ausgeführt werden, zu veranschaulichen. Hierbei gelingt es dem Anime teils komplexe Abläufe auf einfache Weise, aber dennoch wissenschaftlich korrekt, herunterzubrechen, so dass selbst Laien die Inhalte verstehen können und sogar motiviert werden selbst etwas tiefer in die Sachverhalte einzutauchen. Aufgrund der verschiedenen Zelltypen haben die "Charakter"designer diverse verschiedene Charaktere entwickelt, die allesamt interessant sind und ihre Eigenheiten besitzen, wodurch letztlich keiner der Charaktere monoton oder langweilig erscheint.

    Sowohl optisch als auch musikalisch liefern die Macher ein solides Werk ab. Insbesondere das Ending möchte ich hier hervorheben, da es nach den teils sehr spannenden und mitreißenden Episoden dazu beiträgt wieder runter zu kommen und weil es einfach gute Laune versprüht.

    Alles in allem ein richtig guter Anime (8-8,5/10), der an der ein oder anderen Stelle etwas zum Übertreiben neigt, aber das ist definitiv kein Minuspunkt, ganz im Gegenteil gerade diese Übertreibungen haben mir diverse Schmunzler und Lacher entlockt.


    Wie hat euch die Aktion gefallen? Was war gut, was könnte man beim nächsten mal anders machen?

    Mir hat die Aktion sowohl organisatorisch als auch aufgrund der Auswahl des Animes (Schwerpunkt Immunzellen und Bezug zur aktuellen SARS-CoV-2 Pandemie) sehr gut gefallen. Auch der zeitliche Ablauf, dass man als Richtwert alle zwei Tage eine Episode geschaut hat war gut, weil man so Zeit hatte die Episoden und Kommentare in Ruhe zu schauen bzw. zu verfassen.


    Einen kleinen negativen Kritikpunkt habe ich tatsächlich gefunden. Die Ankündigung für den BisaWatch kam am 9. Mai und der Start war schon am 15. Mai. Ich denke, dass war sehr kurzfristig und hat vielleicht den ein oder anderen Interessenten, der nicht auf der Highlight-Liste stand, nicht rechtzeitig erreicht. Vielleicht sollte man beim nächsten mal zwei Wochen (14 Tage) Vorlauf einplanen, damit sich die Information über einen neuen BisaWatch noch weiter verbreitet und es mehr Zuschauer gibt. Zudem wird man bei 14 Tagen Wartezeit nicht ungeduldig und fängt schon an alles vorher zu schauen.


    Zum Abschluss möchte ich mich dann noch herzlich bei Cassandra und Jimboom für die Organisation und Leitung dieser Aktion bedanken. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. :thumbsup:

    Ach herrje...

    So viel noch abzuarbeiten...

    Nur die Beziehung zu der Regulatorischen T-Zelle zu den beiden erschließt sich mir nicht ganz in diesem Rückblick. Sie hat einmal mit den beiden geredet und sie von da an im Auge behalten. Weshalb auch immer :unsure:

    Die Aufgaben der Regulatorischen T-Zellen (TReg) unterteilen sich in mindestens zwei Hauptaufgaben. Zum einen tragen sie zur Selbsttoleranz der T-Zellen gegenüber körpereigenen Strukturen (sog. Selbstantigene) bei und verhindern somit teilweise die Entstehung von Autoimmunkrankheiten, bei denen das Immunsystem körpereigene Strukturen (z. B. Zellen) angreift, schädigt oder gar zerstört. Die andere Aufgabe ist die Regulation der "T-Zellaktivität" während einer Infektion. Bei einer Infektion werden verschiedenste Substanzen (Cytokine, wie z. B. Interleukine --> Botenstoffe des Immunsystems) ausgeschüttet, die einen stimulierenden/aktivierenden oder inhibierenden/unterdrückenden Effekt auf Zellen bzw. Zellprozesse haben. Einige dieser Substanzen bewirken bei Immunzellen, dass diese noch mehr dieser Substanzen freisetzen, wodurch es mitunter zu einem so genannten Cytokinsturm - einer massenhaften Freisetzung von Cytokinen - kommt (vgl. Pathogenese bei COVID-19 --> ein möglicher Grund für lethalen Krankheitsverlauf!!!) und Immunzellen sowie Körperfunktionen vollkommen außer Kontrolle geraten. Die TReg-Zellen sollen die Aktivität der Immunzellen (v. a. Makrophagen und DCs) regulieren, um eben ein außer Kontrolle geraten der Immunreaktion zu verhindern. Zudem regulieren die TReg-Zellen am Ende einer Infektion die Aktivität der Immunzellen runter, so dass wieder der normale Zustand eintritt.

    Altern Dendritische Zellen überhaupt?

    Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich deine Frage ist? Aber gut, natürlich altern Dendritische Zellen, genauso wie jeder andere Zelltyp auch altert. Die eigentliche Frage ist wahrscheinlich: Wie alt werden Dendritische Zellen? Dazu habe ich leider bisher keine Angabe gefunden. Ich schätze aber, das es mindestens so lange ist wie bei Makrophagen (s. u.).



    Durchschnittsalter verschiedener Blutzellen:

    - Erythrozyten: 120 d

    - Thrombozyten: 4-12 d

    - Granulozyten: 8-12 d

    - Makrophagen: Wochen bis Monate

    - T-Killerzellen und B-Zellen: Stunden bis Monate/einige Jahre

    - T- und B-Gedächtniszellen: Monate bis Jahrzehnte (vgl. Dauer des Impfschutzes bei z. B. Masern- oder Tetanus-Impfung)

    Das hat mich auch sehr beschäftigt, sodass ich mich dazu mehr informiert habe: Monozyten sind die Vorgänger von Makrophagen und auch dendritischen Zellen. Die dendritischen Zellen können sich dabei sogar wieder zurück entwickeln oder so. Scheint jedenfalls recht kompliziert zu sein, schade dass es im Anime so vereinfacht als "Monozyt = Makrophage" dargestellt wurde. Vielleicht kann PokeFanNo1 hier noch mehr zu sagen :D

    Monozyten sind genauso wie Makrophagen und Dendritische Zellen (DC) teil des angeborenen (unspezifischen) Immunsystems und in der Lage Antigene für das adaptive Immunsystem (T- und B-Zellen) zu präsentieren. Die Monozyten zirkulieren im Blut und wandern (migrieren) dann in die verschiedenen Körpergewebe ein, in denen sie residieren. Hierbei differenzieren ("entwickeln") sie sich zu Gewebs-spezifischen Makrophagen. Ja, je nach Gewebe gibt es andere Makrophagen-Subpopulation (z. B. alveolar Makrophagen in der Lunge). Ich habe vor einigen Jahren noch gelernt, dass es auch möglich ist, dass sich Monozyten zu Dendritischen Zellen differenzieren können. Da die Forschung im Bereich der Immunologie und Zytologie immer mehr Fortschritte macht, gibt es im Bereich der Makrophagen und Dendritische Zellen immer mehr Erkenntnisse, so dass auch einige "Tatsachen" zumindest nicht mehr ganz so klare "Tatsachen" sind und hierzu zählt wohl auch der Umstand, dass sich Monozyten in Dendritische Zellen differenzieren können. Ich habe mir die nachfolgenden Übersichtsartikel noch nicht im Detail durchgelesen, daher kann ich dir nicht abschließend sagen, ob sich Monozyten auch zu Dendritischen Zellen differenzieren können.


    2015_Puhr et al._Dendritic Cell Development-History, advances, and open questions

    2013_Wynn et al._Origins and hallmarks of Macrophages-Development, homeostasis, and disease


    Bei einem Punkt den du ansprichst bin ich mir aber sicher: Eine "Rückentwicklung/Rückdifferenzierung" von Dendritischen Zellen bzw. Makrophagen zu Monozyten gibt es mit fast 100 prozentiger Sicherheit nicht! Von sowas habe ich noch nicht gehört bzw. gelesen und das würde auch einigen fundamentalen Grundsätzen der Zytologie und Evolutionslehre widersprechen und das hätte das Potenzial übelsten Krach in der Wissenschaftlergemeinschaft zu provozieren.

    ________________


    Episode 11: Hyperthermie

    Wenn die Thrombozyten weiter so "kawaii" sind bekomme ich noch Diabetes. Ehrlich sind die süß und dann diese kindlich-unschuldigen Kommentare, die Thrombozyten sind einfach zum Knuddeln.

    Zitat

    Thrombozyt (freudig): Der Onkel Leukozyt ist da.

    Leukozyt (aus dem Hintergrund): Stirb du Scheißparasit! (Blutfontänen spritzen hoch)

    Erythrozyt (besorgt/verängstigt): Den Leukozyt lassen wir besser erstmal in Ruhe.

    :biggrin::biggrin::biggrin:

    Passend zu der zitierten Szene...


    Episode 12: Hämorraghischer Schock - Teil 1

    Der Körper erleidet eine Kopfverletzung, aber die Auswirkungen (die Explosion) findet scheinbar in der Körpermitte statt und auch die Blutkörperchen werden dorthin geschickt...?

    Sollte man die nicht zur Kopfverletzung schicken? Oder ist das in der Realität auch so, dass die Auswirkungen (und schlimmen Folgen) einer Kopfverletzung mit im Körper stattfinden?

    Die "Explosion" hat schon im Kopfbereich stattgefunden und daraufhin wurde ein Alarmzustand aktiviert, der das Blut im Körperzentrum sammeln sollte. Dies ist bei schweren Verletzungen eine normale Körperreaktion, da der Körper registriert, dass ein mitunter massiver Blutverlust stattfindet und er versucht die Lebenswichtigen Organe (Herz, Lunge, Leber und Nieren) im Körperzentrum so lange wie möglich mit Blut sowie Sauerstoff zu versorgen. Das Problem im Anime und im realen Leben ist, dass es sich um eine stark blutende Kopfwunde handelt und das Gehirn nunmal auch in Notsituationen vom Körper mit ausreichend Blut bzw. Sauerstoff versorgt werden muss, dadurch geht natürlich noch mehr Blut verloren und es kommt zum Schockzustand, der lebensbedrohliche Ausmaße annimmt und vielleicht sogar zum Tod führt... (Teil 2 wird es uns verraten!).

    Ich meine mich erinnern zu können, dass bei Verletzungen der Blutgefäße neben der Blutgerinnung (Thrombozyten und Fibrin) auch Signale an die Gefäßmuskulatur der betroffenen Arterien gesendet werden, so dass diese sich teilweise verschließen, um zumindest einen Teil der Blutung zu stoppen.

    Die Lösung sollte sein, die Gewaltmöglichkeiten der Polizei einzuschränken. Denn die Frage ist nun einmal: In welcher Situation ist es wirklich notwendig, dass die Polizei diese hat? Wieso sollten einfache Streifenpolizist*innen Schusswaffen tragen (wie es in einigen Ländern absolut üblich ist)? Wieso sollte schon bei simplen Einsätzen ein militarisiertes SWAT-Team zum Einsatz kommen?

    Du hast hier einen entscheidenden Punkt in den USA außer Acht gelassen, nämlich den 2. Zusatzartikel zur US-Verfassung, der zugegebenermaßen wohl oft falsch dargestellt und ausgelegt wird. Aufgrund dieses Zusatzartikels hat in den USA gefühlt jeder Bürger mindestens eine Schusswaffe und da sollen die Polizist*innen ohne Schusswaffen ihren Dienst verrichten?! In Deutschland sind auch viele Schusswaffen im Privatbesitz, vor allem auch bei Gruppen wie den Reichsbürgern, die der Polizei gegenüber sicherlich nicht freundlich gesonnen sind.

    Ich habe ganz starke Zweifel, dass sich Verbrecher und Verdächtige grundsätzlich widerstandslos und ohne Androhung von (Waffen)Gewalt festnehmen lassen, schon gar nicht, wenn die Polizist*innen selber keine Waffen tragen.

    Was es braucht ist eine demilitarisierte, wenn nicht sogar komplett entwaffnete Polizei, die nur in Ausnahmesituationen Gewalt einsetzen darf und bei Machtmissbrauch genau so bestraft wird, wie jeder andere. Mit einem eigenen Kontrollorgan außerhalb der Polizei selbst.

    Das Gewaltmonopol liegt in Deutschland einzig und allein beim Staat bzw. seinen verschiedenen Organen (v. a. Polizei), nur leider interessiert das (viele) Verbrecher nicht die Bohne, daher ist es unumgänglich, dass die Polizei ein Druckmittel (z. B. Schusswaffen) einsetzen kann. Ohne dieses Druckmittel würde sicherlich schon bald Anarchie und Chaos ausbrechen sowie eine massive Bewaffnung der Privatleute einsetzen, da diese sich nicht mehr durch den Staat geschützt sehen und sich selbst verteidigen. Diese Entwicklung kann man übrigens schon im Rahmen der beantragten "kleinen Waffenscheine" im Zuge der Übergriffe in der Silvesternacht in Köln vor einigen Jahren sehen. Daher dürfte mein Gedanke gar nicht so weit hergeholt sein.


    Es steht natürlich außer Frage, dass bei Machtmissbrauch auch Polizist*innen (und Politiker*innen) entsprechend der geltenden Gesetze zur Rechenschaft gezogen werden, schließlich ist in Deutschland außnahmslos jeder vor dem Gesetz gleich und da darf es keine Unterschiede geben! Ein externes und unabhängiges Kontrollorgan für die Polizei ist sicherlich etwas, über das man diskutieren kann. Vielleicht kann man solche Kontrollorgane im Rahmen von Sonderabteilungen der Landes- und Bundesverfassungsgerichte etablieren? Diese würden dann die Ermittlungen, Beweisaufnahme und ggf. Anklage durchführen ohne, dass es zu einem Interessenkonflikt zwischen verschiedenen Polizeidirektionen kommen würde, wie es im jetzigen System durchaus bei internen Ermittlungen denkbar wäre.

    Aufgrund deiner Antwort und der Tatsache, dass ich selbst mit den Informationen und meinen Rückschlüssen nicht zufrieden bin, habe ich nochmal nach vernünftiger Literatur gesucht. Ab Seite 9-Erythroblastic islands are structural units of terminal erythroid differentiation- wird es interessant:

    2013_Dzierzak & Philipsen_Erytropoiesis-Development and Differentiation


    Zur Sekretion von Substanzen wie IL-3 oder anderer Chemokine möchte ich noch anmerken, dass ich nicht weiß in welchem Umfang das geschieht, wenn man gesund ist, weil diese Substanzen vor allem von Immunzellen nach Antigenkontakt (Infektionen) ausgeschüttet werden.

    - Habt ihr Mitgefühl für die Krebszelle, die nur geboren wurde um zu sterben?

    Ursprünglich wurde die Krebszelle nicht als Krebszelle geboren sondern als normale, nicht-entartete Zelle, die eine Funktion im Körper hatte. Das wird leider missverständlich in der Episode dargestellt.

    Letztlich müssen alle Zellen im Körper dem Wohl des gesamten Organismus dienen und deshalb ist es auch unumgänglich, das die ein oder andere Zelle mal sterben muss. Daher empfinde ich auch kein Mitleid mit den Krebszellen, weil sie zum Wohl des Organismus sterben müssen.

    Ich bin aufgrund der "Beschreibung" der NK-Zelle zu einem kleinen Gedankenspiel gekommen, was ich mit den Leuten im Sprachchat auch kurz besprochen hab.

    Es ist zwar wissenschaftlich absolut nicht korrekt (oder bisher bestätigt), aber es wäre eine Art von interessante Wendung des Schicksals, wenn Krebs deswegen in unserer heutigen Zeit ein solches Problem ist, weil die Menschen weniger lachen.

    (weil NK-Zellen durch Neuropeptide aktiviert werden, welche durch Lachen ausgeschüttet werden)

    Ich weiß, ist Wissenschaftlich wahrscheinlich absolut falsch, aber mir würde der "Schicksalsgedanke" daran gefallen, wenn es stimmen sollte

    Zunächst ist Krebs multifaktoriell bedingt, das bedeutet, das mehrere Ursachen zur Krebsentstehung führen. Nur weil jemand nicht (genügend) lacht wird er/sie nicht an Krebs erkranken oder gar sterben, weil die Natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) nicht aktiviert wurden. Es gibt noch andere Möglichkeiten NK-Zellen zu aktivieren (z. B. Vitamine): 2018_Grudzien & Rapak_Effect of natural compounds on NK cell activation


    Nichtsdestotrotz ist die Aktivierung der NK-Zellen durch Neuropeptide (wie z. B. Enkephalin oder Beta-Endorphin) ein Aspekt dieser Episode gewesen, der mir noch nicht bewusst war und den ich direkt mal überprüfen musste.

    Ich meine, klar, nicht jeder weiß über alles Bescheid, aber auf mich wirkt es so, als würden wir, die Zuschauer, von Ery die Infos kriegen, was mich dann wiederum verleitet, zu denken, dass zumindest einige Zellen über die Funktionen der anderen Bescheid wissen. Oder ist da in den ersten drei Folgen eine Erklärung zu, die ich nur nicht kenne?

    Die Informationen werden von einer Sprecherin gegeben, die nicht zu den Zellen gehört.

    Ich weiß, jetzt klinge ich ziemlich naiv, aber sie hatte doch schon rosa und nicht weiß an, sodass man doch hätte sehen müssen, dass sie kein normales weißes Blutkörperchen ist, oder?

    Die rosa Farbe haben die Macher des Animes nicht zufällig gewählt. Die Eosinophilen Granulozyten tragen ihren Namen aufgrund ihrer Anfärbbarkeit mit Eosin (rötlicher Farbstoff). Die bläuliche Farbe des Basophilen Granulozyten ist natürlich auch kein Zufall gewesen. :wink:

    Was ich mich aber noch frage: Können sich Krebszellen wirklich als normale Zellen verkleiden? Ich meine, vielleicht wird das in Folge 7, die ich wohl auch noch gucken sollte, noch aufgelöst, aber das wäre wirklich irgendwie gruselig ...

    Im Prinzip sind Krebszellen normale Zellen, bei denen u.a. die Regulation des Zellzykluses (Ablauf der Zellteilung und "Arbeitsphasen") nicht mehr ordnungsgemäß abläuft. Aus molekularbiologischer Sicht gibt es, abhängig von der jeweiligen Tumorart, mehr oder weniger starke Unterschiede zwischen den nicht-entarteten (normalen) Zellen und den Krebs-/Tumorzellen. So können beispielsweise Krebszellen andere Oberflächenproteine (Tumor-Marker) oder eine veränderte "Gen-Aktivität" (Transkription von Onkogenen) aufweisen. Dadurch, dass die Krebszellen den normalen Zellen noch zu einem gewissen Grad ähnlich sind, können sie sich auch teilweise vor den Immunzellen verstecken bzw. tarnen ("verkleiden") und entgehen so unter Umständen ihrer Entdeckung und Abtötung.

    Generell ist der Anime ja aber auch nicht oft und auch nicht zu ernst und da passt das auch gut mit dem Content.

    Ich finde schon, dass der Anime grundsätzliche ernste Themen behandelt. Nur die Art und Weise wie die jeweiligen Themen dargestellt werden variiert, was es für mich interessant und angenehm macht, den Anime zu schauen. Da stören mich dann auch die dramaturgischen Übertreibungen und "Abweichungen" von wissenschaftlichen Fakten nicht besonders. Letztlich will der Anime unterhalten und das schafft er bei mir zumindest außerordentlich gut.


    In Episode 7 - Krebszellen sind meine persönlichen Highlights, was Sprüche angeht, gefallen:

    Dabei immer dieses unschuldige, freundliche Lächeln und die sanfte Stimme. Grandios!!! :biggrin:

    Das habe ich mich auch gefragt. Ich meine, vieles in dem Anime scheint gut recherchiert zu sein und im Zweifel glaube ich das was gezeigt wird, aber stellenweise werden sich doch künstlerische Freiheiten erlaubt. Finde ich prinzipiell gut, nur wärs noch besser wenn es immer klar wäre wann dies der Fall ist und man nicht so wie hier Rätseln müsste^^ Vielleicht kann unser Experte PokeFanNo1 uns da aufklären?

    Ich muss zugeben, dass die Hämatopoese (Bildung von "Blutzellen") nicht meine Paradedisziplin ist. Ich habe trotzdem u.a. bei Wikipedia (ja super Quelle, ich weiß, ich schäme mich auch ein klein bisschen), recherchiert.

    Zunächst dürfte jedem wohl klar sein, dass im (roten) Knochenmark die Makrophagen den Erythrozyten-Vorläuferzellen keine "Stadtpläne" zum Lernen geben und auch keine Versteckspiele vor Bakterien als Training stattfinden. Das sind bei "Cells at Work" nur Storyelemente, um die Charakterentwicklung darzustellen.

    Aus wissenschaftlicher Sicht sollen Makrophagen eine Rolle bei der Eisenfreisetzung im roten Knochenmark spielen und dieses freie Eisen wird dann für die Häm-Synthese verwendet. Das Häm ist der zentrale Bestandteil des Hämoglobins, was für die Sauerstoffbindung und den -transport in den Erythrozyten essenziell ist. Außerdem beseitigen Makrophagen Zelltrümmer und Zellbestandteile wie z. B. apoptotische T- & B-Zellen oder die Zellkerne der Erythrozyten, was so auch im Anime gezeigt wurde.

    Des Weiteren sekretieren Makrophagen Substanzen (z. B. IL-3, GM-CSF oder G-CSF), die zur Zelldifferenzierung und Vermehrung (Proliferation) führen. So entstehen dann aus den Stammzellen die verschiedensten Blut-Zelltypen (u.a. Neutrophile, Eosinophile oder Basophile Granulozyten sowie Monozyten, die sich zu Makrophagen differenzieren).

    War allgemein lustig, wie so etwas eigentlich harmloses viel schlimmer dargestellt wurde als die wirklich gefährlichen Krankheiten der letzten Folgen.

    So "harmlos" verlaufen allergische Reaktionen nicht immer. Es hätte ohne das Auftreten der Steroide durchaus zum anaphylaktischen Schock mit Zuschwellen der Atemwege und Atemstillstand kommen können. Durch die massenhafte Freisetzung von Histamin kann es zum Ausstrom von Flüssigkeit aus den Blutgefäßen ins angrenzende Gewebe (Ödembildung) und dann sogar zum Blutdruckabfall mit Kreislaufkollaps kommen.


    Die Abläufe bei allergischen Reaktionen sind in Episode 5 schon sehr lustig dargestellt: Allergen Invasion -> Immunsystem Eskalation -> Totale Apokalypse! :biggrin:

    Schuld hat sicherlich auch die T-Helferzelle, weil die die Immunreaktion koordiniert und die Aktivität der Mast- und B-Zellen (besser Plasmazellen) nicht rechtzeitig reguliert hat.


    Wer darf das ganze Chaos am Ende wieder aufräumen? Die Makrophagen! :love: Das hätte man auch noch zeigen können, wie die Makrophagen mit Besen und Kehrblech bewaffnet die Zelltrümmer und restlichen Allergene wegräumen und die Thrombozyten mit Fahne und Pfeife als Cheerleader fungieren. :biggrin: