Beiträge von Musicmelon

    Der Weise verschwindet nicht! Vielleicht bin ich einfach nur zu weit entfernt. Eines Tages schaffe ich es zurück...ganz...bestimmt...


    Hey, ich wollte hier schon ewig mal wieder etwas veröffentlichen, aber...ja, idk! Hallo, halbschlafender Bereich der schönen Werke. Vielen Dank an Thrawn für den Kommentar hier oben, viel bringt es wohl nichts dazuzusagen so verspätet, aber dafür ist der Dank ehrlich und das finde ich am Wichtigsten. Auch einer der Gründe, warum ich hier unbedingt schreiben wollte. Einfach nichts nach einem Kommentar, finde ich irgendwie schade. :< Also, danke! Hier ist ein Drabble (99 Worte+Titel) und viel Spaß beim Lesen!


    Fandom: Ich habe zufällig die Ringparabel gelesen, dann poppte das so in meinen Gedanken auf, also packe ich es mal unter "Fandom", weil ich es nicht besser kennzeichnen kann im Moment. Shoutout to Herrn Lessing.




    Unter Staub und Stein


    Nathan, fern ist die Wirkung dreier Ringe. Heute dröhnt jede Stimme lauter, fast archaisch wiegen unsere Werte in der sengenden Hitze. Wessen Väter sind die Söhne von? Die Rohstoffe werden knapper, die Spitzen gierender. Von zwei Seiten zu tausend Individualisten, aber stecken sie in derselben Einbildung wie in einem Spiegelkabinett fest. Es reicht nicht für alle Ringe. Du, die oder uns? Früher war es doch so einfach. Kannst du mich noch hören? Alte Texte flüstern unterm Staub, aber der Mensch übersetzt mittels Spiegel. Will ich doch nicht vom Einfluss des Ringes speisen, nur noch einmal zu dem letzten Weisen.




    Herzkonfekt

    Wie mutig von euch Dichtern

    Euch der Aufgabe zu stellen

    Und zur Ode zu gesellen

    Ist der Geschmack bei Gedichten

    Doch so unterschiedlich am Gewichten

    Möget ihr heute gut Punkte trichtern!





    Die Gedichte waren für mich sonderbarerweise alle sehr dicht beieinander, keines hat für mich deutlich Schatten geworfen oder besonders unauffällig gewirkt im Getümmel des Pools, deswegen bin ich ziemlich zufrieden mit dem Wettbewerb, auch wenn ich mich gerade bei einer offenen Kategorie wie Gedichte immer gern über mehr Abgaben freue, auch wenn ich selbst nur auf den Wettbewerb aufmerksam gemacht wurde und ihn sonst leider völlig übersehen hätte, sorry.^^‘

    Aber ich weiß selbst noch wie frustrierend es sein kann bei Wettbewerben, besonders bei Gedichten, die oft stark in der Auffassung
    variieren…Trotzdem danke für die Werke an dieser Stelle, weiter so. ^-^

    Halb schlafend, halb sterbend der Bereich...hu

    Also ich liebe Artworks und Bilder, die Szenerien einfangen und habe heute einige wundervolle gesehen, die ich aufgrund des bescheuerten neuen Systems im Forum nicht posten will/kann. Auf jeden Fall habe ich heute eines gesehen, indem ein Mädchen mit Krähen um sich ist und einfach die Wirkung alleine finde ich fabelhaft.^^

    Mit dunklen Tönen etwas Mystisches, aber nicht negativ befangenes, zu schaffen, ist gar nicht so einfach, meiner Meinung nach. :3

    Ansonsten gehen Twenty One Pilots auch immer in Sachen Inspiration, hihi. ♥

    Im besten Fall unterwerft ihr euch gar keinen Regelungen, Beschränkungen oder Do's and Dont's und schreibt im ersten Schritt, zumindest ist das meine Meinung, danach lässt sich alles ja erneut lesen und man bekommt ein Gefühl dafür. Dialog, das Ende der Kurzgeschichte oder Ähnliches. Da sind einem keine Grenzen gesetzt.^^

    Guten Abend/Tag! Heute habe ich schon wieder ein englisches Werk mitgebracht, nächstes Mal soll es dann endlich auch mal wieder ein deutsches Drabble werden, aber ich lasse mich da ganz von der spontanen Motivation leiten, also garantiere ich für nichts, sorry! O:
    Ich wünsche viel Spaß beim Lesen! Und zur grandiosen Kommentatorin über mir:
    Sure thing...Hallo liebstes Phönixmädchen! Finde deine Kommentare immer top-notch, danke dafür! Jede Interpretation bereitet mir einfach sofort Kribbeln, Freude und macht auch Spaß, es zu lesen. Hatte mir tatsächlich dahinter etwas anderes gedacht, also um so spannender, deine Ideen dazu zu lesen. Habe ich darin beim erneuten Lesen definitiv auch finden können, haha. Freue mich immer wieder, wenn du hier bist, vielen Dank für die lieben Worte. ♥





    7:0


    Pause the game
    Times not the same
    My cat on the roof
    Balancing between our game
    Growing interest to be the same
    Your spirit is aloof


    Deal me two cads, new round
    I can’t seem to find an entrance
    Your heartbeat is a flawless sound
    A part of you is patient presence
    The hidden hand a joker, set


    I split my soul into two
    One completely withdrew
    Like you, in search for more

    One plans for an uproar
    A Railbird, waiting to soar


    Your smile a tight embrace
    Tell me how my soul flows
    Raising stakes, I expose
    My fear to lose this race
    Don’t give me this gaze
    Time for the final push


    Steady river, I call bluff
    You show, I’m not enough
    Royal Flush, you make my
    Defeat a smoothing sound
    Time for a quick rebuy
    Soon I will be crowned
    Time for another round




    Herzkonfekt

    Guten Abend/Tag, wie undankbar von mir, nach zwei wunderschönen Kommentaren so lange nicht zu posten. Es tut mir leid. Vielen Dank für eure tollen Kommentare. ♥♥
    Vermutlich habe ich in letzter Zeit zu viel Zeit mit sinnlosen Gedanken verschwendet und zu wenig mit den richtigen Gedanken. Mit solchen, die einen nicht vorwärts bringen, aber wenn ich es schaffe, das zu ändern, dann geht es vielleicht auch wieder vorwärts. Ich werde es zumindest versuchen, haha. Viel Spaß mit meinem neuen, englischen Werk, bin vielleicht etwas aus der Übung, aber dagegen hilft nur Practice, dennoch viel Spaß beim Lesen!





    Finest Machines


    Make me King
    Power to change on my left
    My bright wing
    Power to evanesce on my right
    My dark wing


    Recent knowledge made me suffer
    From ancient fears, circling through generations
    All the forgotten dust, I need cover
    Make me King to change our old misconceptions


    Nightmares of mechanic parts
    Stuck between structured hearts
    No space for the finest arts
    They are all just counterparts


    Not the ghost from the machine
    Don’t cheer for the tragedy
    Neither You nor I am in control
    Unless you make me King




    Herzkonfekt

    Finde die (geplanten) Guide-Ideen super, wollte nur kurz für zukünftige Verfasser einwerfen, dass sie den Lesern später nicht zu sehr das Gefühl geben sollten, es gäbe Regeln, denn die gibt es nicht. Ich habe gefühlt hunderte Blogs von Autoren und Texte übers Schreiben gelesen und manche machen das gut, andere lassen es hingegen so darstellen, als dürfte es bestimmtes nicht geben. Schreiben ist Freiheit und hoffentlich kriegen wir das so hin, dass sie motivieren und nicht Wände errichten, höchstens Fundament.^^
    Ansonsten stimme ich den Ansätzen oben zu, z.B. das mit dem Küssen. Der erste Kuss ist sicherlich aufregend, aber kaum einer malt sich während/nach dem Küssen aus, was alles wundervoll daran ist, sondern schwärmt einfach von der Person etwas oder dem Kribbeln. Und selbst da gibt es niemanden, der die gleichen Worte findet. Also besonders bei Romantik kriegen wir das hoffentlich ein wenig in Richtung "weniger ist mehr" und naja, viel Erfolg allen. Ich selbst helfe gerne, aber bin leider nicht der Typ, um selbst Guides zu schreiben. Meine innere Stimme widerspricht sich selbst dafür zu oft. x)

    Stimme vor allem Chess zu. Ich freue mich über jede Art von Kommentar. Und es muss auch keine von Sachlichkeit tropfende Kritk sein, also falls es da draußen noch manche gibt, die sich nicht trauen, weil sie vielleicht keine wirklichen Kritikpunkte haben oder Ähnliches: Das macht gar nichts. Es reicht mir beispielsweise vollkommen, und den meisten Autoren auch, wenn jemand ein paar Sätze schreibt, was er sich beim Werk gedacht hat. Interpretationen sind sowieso spannender, denn in der heutigen Welt gibt es in der Kreativität sowieso keine Regeln und ich will hier schließlich keinen Literaturpreis gewinnen, sondern Menschen zum Lesen und Nachdenken begeistern. Ich sollte wohl meine Zeit effizienter gestalten, um selbst ein wenig mehr Kommentare zu verfassen. Hoffe, dass es mehr wird, aber ich freue mich im Moment bereits daran, dass es wirklich viel mehr Werke gibt. Gab eine Zeit, da waren es gefühlt wesentlich weniger. Im Moment entstehen ständig neue Werke oder Geschichten werden geupdatet, also an dem Punkt ist immerhin eindeutig eine Verbesserung zu bemerken! ^-^  @Cyndaquil

    Guten Abend/Tag, habe mich aus dem Prüfungsgriff vorerst befreien können und ich wollte endlich mal etwas Neues probieren, also habe ich mich am Mappen versucht. Jetzt wollte ich das mal mit dem Schreiben verbinden und deswegen habe ich heute - ein Großes Update - vier Maps von mir mitgebracht und zu ihnen etwas geschrieben. Drei Drabbles und eine Kurzgeschichte sind es geworden. Erwartet bei den Maps bitte nichts Außergewöhnliches, sie sind alle sozusagen hintereinander an wenigen Tagen, allerdings mit ein paar Stunden Arbeit, entstanden und somit auf dem selben Niveau, vermute ich? Meine erste Map ist im Mapping-Bereich bei den Anfängerwerken und naja, hier sind meine zweiten Versuche sozusagen. Also wundert euch nicht über Outlinefehler oder Ähnliches, bin echt schlecht im mappen, haha. Und irgendwie habe ich noch nicht so viele vollständige Tilesets gefunden, lol (Credits für die jeweiligen Tilesets, die ich zum Anfertigen verwendet habe, sind in den jeweligen Spoilern). Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Lesen!


    Fandom: Pokémon




    Formen der Liebe...





    R wie Rückkehr


    Flammenhaar ist noch da. Sein Blick hat sich nach all den Monaten nicht verändert. Wie eine alte Verletzung, die sich jedes Mal neu bemerkbar macht. Ich kann seinen Blick auf meiner Haut spüren, obwohl es vorbei ist. Ich nehme einen tiefen Atemzug und öffne die Tür. Eine Frau im roten Kleid, direkt hinter dem Tresen, greift instinktiv zum Telefon. Ich hebe beschwichtigend die Hände und sage: „Ich tue nichts, wirklich.“
    Sie lockert ihren nervösen Griff nicht vom Telefon.
    „Sie ist miserabel im Lügen, keine Sorge“, ertönt eine vertraute Stimme vom Garten. Die Frau lässt das Telefon langsam sinken, aber gibt ihre Skepsis nicht auf. Den Blick bin ich bereits gewöhnt, liegt an der Uniform und…naja. Schlechter Ruf. Ich sehe, wie Hikari ihr etwas zuflüstert und die Frau in den Garten geht, wo Pokémon sie freudig anspringen. Das Rabauz scheint etwas grob zu sein und wird sofort getadelt.
    „Setz dich, Lynn“, sagt Hikari. Sie weist auf einen Holzstuhl neben einem kleinen Tischchen. Blaue, vertraute Augen mustern mich scharf.
    „Hübsch habt ihrs hier“, stammle ich. Vermutlich höre ich mich wie ein Idiot an. Ist das Nervosität? Sowas habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr gespürt. Mein Magen verkrampft sich seit dem Eintreten und irgendwie fühlt sich mein ganzer Körper wie zittriger Wackelpudding an.
    „Nimm erstmal die Mütze ab.“ Ich nehme die Mütze ab. Ihre Hand reicht aus, um nach der Mütze zu greifen und behutsam gebe ich sie ihr. Für einen kurzen Moment streife ich ihre Hand und Erinnerungen an Vergangenes flammen auf. Sehnsüchtige Erinnerungen. Ihre Finger gleiten über das rote R und langsam legt sie die Mütze in die Mitte des Tisches. Ein tiefer Atemzug. Ich nehme meinen Mut zusammen und spreche das aus, was ich am meisten hasse: „Es tut mir leid, Hikari.“
    Ein kurzes Aufblitzen ihrer Augen. Sie legt ihren Kopf, wohl belustigt von meiner Aussage, schief und schmunzelt. Ihre langen, schwarzen Haare fallen über die zierlichen Schultern. Wie schon damals, kann sie auch heute noch alles tragen. Selbst dieses komische Kleid. Es herrscht eine beklemmende Stille, vermutlich überlegt sie, wie sie mich am ehesten ärgern kann.
    „Habt ihr also genug Menschen und Pokémon verletzt?“, sagt sie bitter. Ihre Hände verkrampfen sich und sie lässt den Blickkontakt nicht abbrechen.
    „Du verstehst das nicht, Hikari.“
    „Komm mit“, flüstert Hikari merkwürdig bedrückt. Wir stehen auf, um in den Garten zu sehen. Aufgeregt horchen die Pokémon auf, aber laufen flink und verängstigt in die Ecke. Nur der Holzzaun scheint sie noch hier zu halten. Die Frau vom Tresen setzt sich zu dem Marill, Pichu und Wiesor. Dabei hält sie das Rabauz fest, was wohl losstürmen will. Sein Temperament erinnert mich an jemanden, der nun weit weg ist. Ein frischer Wind weht von den Bergen her. Ich nehme einen tiefen Atemzug, um mich nochmal zu entschuldigen.
    „Pokémon vergessen auch nicht.“ Hikari kommt mir zuvor. Ich will ihre Hand greifen, aber sie entzieht sie mir und geht wieder hinein. Solche Momente brennen sich tief ein, um nicht vergessen zu werden.
    „Hikari?“
    „Du solltest jetzt gehen.“ Ihre Stimme klingt nicht mehr schön, sondern verzweifelt, und ich kann es ihr nicht verübeln. „Erneut gehen“, fügt sie leise hinzu. Erneut versuche ich, ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, damit sie nicht zu viel nachdenkt. Sie denkt oft zu viel über Dinge nach. Ich hingegen zu wenig, sagte mir jemand einst.
    „Hikari, richtig?“ ertönt eine tiefe Stimme und reißt sie aus ihren Gedanken.
    „Verschwinde“, zische ich. Flammenhaar lehnt sich an den Tresen und lächelt nur.
    „So sind sie eben“, spricht er. „Niemals Hilfe annehmen, sture Querulanten.“
    „Lass uns mal allein, Lynni.“ Mein Herz macht einen gefühlten Sprung. Das verkrampfende Gefühl weicht für einen kurzen Moment. Hikari scheint gar nicht bemerkt zu haben, dass sie meinen Namen so ausgesprochen hat. Wie damals. Langsamen Schrittes gehe ich zum Tisch zurück. Siegfried, hauptberuflich Gerechtigkeitsfanatiker mit Umhangsucht, spricht mit Hikrai. Ich höre nicht mal Wortfetzen, obwohl nur die niedlichen Pokémon-Laute von draußen die idyllische Stille schwinden lassen. Ich sehe ihn kurz ernst dreinblicken, dann auflachen, typisch. Ich spüre ein merkwürdiges Kribbeln, merkwürdig. Und ich höre sie kurz kichern, was mich stutzig macht.
    „Dämlicher Umhang“, murmle ich vor mich hin.
    „Lynn“, ertönt die nervige Stimme und winkt mich zu sich. Als ob ich ein dressiertes Hundemon wäre.
    „Hast du kein Mauzi zu retten? Vor ´nem Granbull oder so.“
    Die beiden werfen mir ein komisches Grinsen zu und Flammenhaar entfernt sich vom Tresen. Was auch immer er getan hat, es schien ihre Skepsis und Missmut verschwinden zu lassen. Trotzdem ein Blödmann.
    „Die Damen“, sagt Siegfried und macht eine halbe Verbeugung. „Ich habe einen wichtigen Termin in Dukatia City.“ Endlich verschwand er und ließ uns wieder allein. Rein zufällig sind in Dukatia City viele Shoppingmöglichkeiten. Sehr mysteriös.
    „Er hat euch wohl ganz schön fertig gemacht, wenn du so kleinlaut bist.“
    „Ansichtssache. Was hat er gesagt?“ Schon wieder folgt ein Grinsen, diesmal schelmischer Natur, auf etwas Gesagtes. Sie möchte mich wohl provozieren. „Sag schon, Hikari.“
    Sie antwortet mir nicht und verschwindet in einen anderen Raum. Ich soll währenddessen warten und setze mich erneut an den Tisch. In der Zwischenzeit kam ein Pärchen und holte das Marill ab, das Rabauz ist in den Raum gelaufen, hat mich getreten und ist flink in den Garten verschwunden und ein komischer Typ mit einer Tüte kam vorbei. Er verschwand im Nebenraum, wo Hikari war und ich hatte das Gefühl, die Frau im Garten hatte Rabauz beauftragt, mich zu treten. Ich hatte sogar das Gefühl, Rabauz lachte, als es wegrannte. So schnell wie der Typ kam, verschwand er ohne Tüte auch wieder.


    Die Tür des Nebenraumes fliegt auf und ein wahrgewordener Traum kommt auf mich zu: Essen. Hikari hat zwei riesige Teller dabei. Sie stellt einen mit Nudeln beladenen Teller vor mich und ich bedanke mich freudestrahlend.Sie verschwindet erneut, um zwei Teller nach draußen zu bringen. Einer mit Nudeln, einer mit Beeren, die wohl für die Pokémon draußen sind.
    „So“, sagt Hikrai beim Hinsetzen und wir beginnen, zu essen. Ich bin doppelt so schnell wie sie fertig, weil ich schon viel zu lange nichts mehr gegessen habe.
    „Was hat er gesagt?“, frage ich, nachdem ich die letzte Nudel verschlungen habe.
    „Er scheint dich gut zu kennen, Lynni.“
    „Unwahrscheinlich“, antworte ich.
    „Hast du an Umhänge und Beleidigungen für ihn gedacht, als du gewartet hast?“
    „Möglicherweise“, antworte ich. Sie lächelt und ich erwidere es. „Je öfter man gegeneinander kämpft, desto besser lernt man sich kennen.“
    „Unveränderlich“, erzählt Hikari plötzlich und verschluckt sich dabei fast an einer der Nudeln. Wir beide lachen auf, während sie rot anläuft.
    „Was meinst du?“
    „Deine Spezialfähigkeit, Dummkopf“, sagt Hikari. Ich bin verwirrt, aber ihr Lächeln verrät mir, dass es nicht böse gemeint ist.
    „Darin bist du auch gut“, antworte ich.
    „Quatsch“, antwortet sie kopfschüttelnd.
    „Du kannst bis heute nicht kochen“, sage ich und stehle mir ein paar Nudeln von ihrem Teller, was sie nur unter Protest genehmigt. „Das war in der Tüte, er trug nur keine Serviceuniform.“ Das seichte rot auf ihrer klaren Haut wandelt sich zu der intensiven Färbung einer Amrenabeere, die ich letztens erst auf einem exotischen Markt entdeckt hatte. Plötzlich spüre ich wieder das intensive Kribbeln, als sie ihre Hand ausstreckt. Vorsichtig lege ich meine Hand in ihre und die vertraute Wärme erfüllt mein Innerstes. Wobei es bereits eine intensive Hitze ist. Am liebsten hätte ich sie sofort in den Arm genommen und alles erzählt, was ich erlebt hatte. All die schönen und schlimmen Dinge, die ich ihr seit langem erzählen wollte.
    „Er hat mir erzählt, was du getan hast“, flüstert Hikari. „Deine finale Entscheidung.“ Jetzt war ich diejenige, die einen Farbwechsel durchlebte. Das konnte ich selbst schon spüren.
    „Ich bring ihn um“, erklang der Satz wie in einer gemeinsamen Melodie. Wir sagten den Satz gemeinsam und die Röte müsste spätestens jetzt ihren Höhepunkt erreicht haben.
    „Er wusste es!“ Hikari lacht laut auf und greift meine Hand fester.
    „War ein Versehen“, sage ich.
    „Klar, versehentlich den Pokéball verloren, versehentlich flog ein Wasserstrahl auf deine Teammitglieder und versehentlich ist das verwundete Fukano ins Pokémon-Center gekommen“, sagt Hikari mit einem breiten Grinsen. „Passiert mir ständig, Lynni.“
    „Erzähl es keinem, sonst haben Teenager keine Angst mehr.“
    „Die Richtigen werden es erfahren, keine Sorge. Aber warum?“
    „Warum was?“, frage ich.
    „Warum hast du anders gehandelt, Dummkopf.“ Sie schnaubt verwundert über meine Frage, aber das Lächeln lässt sie sich nicht nehmen. So soll es bleiben.
    „Nenn mich nicht so, Fashionfremde“, zische ich. Ich deute auf ihr Kleid, das ich nicht mag. Egal, wie gut sie selbst darin aussehen kann.
    „Wow.“ Entsetzt bläst sie ihre Wangen mit Luft auf, aber wird schnell ernst und sagt: „Ernsthaft, warum?“
    „Wir haben gute und schlechte Mitglieder. Die meisten von uns hatten gute Ziele mit falschen Methoden im Sinn. Wir sind auch nur Menschen, auch wenn du es nicht glauben magst“, flüstere ich dieses Mal. Es fühlt sich schwerer an, als ich erwartet hatte. Einfach so alles zu erzählen ist manchmal nicht einfach. Hikari scheint meine gedankliche Abwesenheit bemerkt zu haben. Ihr Daumen streichelt sanft über meine Hand.
    „Erzähl mir alles“, sagt sie. „Wir haben genug Zeit.“
    Ich spüre, wie etwas Schweres in mir abfällt und zerbricht. Das Hallen ist wie ein befreiendes Gefühl in meinem ganzen Körper. „Danke“, hauche ich kaum hörbar. In der stillen Hoffnung, dass Flammenhaar es spürt. Ich lege meine andere Hand in Hikaris Hand und lächle. Ich will ihr mehr erzählen.






    ...Formen der Liebe




    1. Mutprobe




    Wild pochte ihr Herz.
    „Komm schon!“, zischte Froxy.
    „Ich kann das nicht“, sagte Fynx. Froxy seufzte und formte einige Luftblasen, die hell schimmerten.
    „Für ein Wasser-Pokémon ist’s leicht“, brüllte Fynx verängstigt, als würde eine gewaltige Meerenge zwischen ihnen liegen.
    Endlich nahm sie allen Mut zusammen, schnappte sich einen Zweig, um darauf zu kauen, und lief. Sie rutsche leicht ab, dennoch flog sie. Froxy war allerdings besorgt und wollte sie fangen. Inmitten der Luft knallten sie gegeneinander und fielen ins Wasser. Nach Luft schnappend, stiegen sie aus dem Wasser, jeweils auf unterschiedlichen Seiten.
    „Vollidiot!“, brüllten sie und begannen zu lachen.
    2. Raue Natur trifft auf sanftes Wetter




    Er hatte sich nicht verändert. Der grimmige, selbstsichere Ausdruck. Sie hatte sich nicht verändert. Die anmutige, weise Ausstrahlung. Ihr Blick ging zur Blume hinüber, die sie am liebsten hatte.
    „Die Blume wächst hier normalerweise nicht, Vanni“, sagte sie.
    „Besserwisserin“, sagte er. „Sie weiß eben nicht, wo sie hingehört.“
    „Selbst die raue Natur hat irgendwo ein Herz, stimmt’s?“, sagte die Professorin mit keckem Lächeln. Er blickte gen Himmel. „Strenge Natur“, murmelte er. „Ist ein einsames Geschäft.“
    „Ihr gefällt es hier“, sagte sie und kam langsam näher, während sie eine Melodie summte. Ein seltenes Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab.
    3. Kindes Welten




    Die tosenden Wellen überschlugen sich. Einzelne Holzstücke wiesen den Weg hinüber, aber es war eine gefährliche Reise. Aber um zum Schloss zu gelangen, war es das wert!
    „Tu es nicht!“, schrie das Mädchen von der Schlossseite. Ihre Stimme drang kaum durch die wütenden Schreie des Meeres.
    „Ich werde es schaffen!“, brüllte der Held und machte sich zum Sprung bereit. Er sprang auf den ersten Holzblock. Der Nächste. Kurz ins Wanken geraten, fand er schnell wieder halt. Er setze zum finale Sprung an und…geschafft!
    „Wenn wir groß sind, heiraten wir, Fina!“, sagte der junge und die beiden umarmten sich lachend.





    Herzkonfekt

    Guten Abend/Tag! Wollte mich mal an etwas Neuem versuchen und hier ist das kleine Resultat, haha. Hoffentlich passt das alles so für einen Anfänger. Für Tipps, in jeder Hinsicht, bin ich immer dankbar. *^*)/


    Guten Abend/Tag, ich habe heute ein englisches Gedicht mitgebracht und hoffe, dass es euch gefällt. Lasst euren Gedanken freilen Lauf in dieser...speziellen Welt. Viel Spaß Beim Lesen!





    Take your Time

    We’ve been gathered to be forgotten
    On this place, only bearing one purpose
    And once you see us, you will know
    Liddleheart, leave and don’t come back


    Never listen to one-sided people
    Especially when they agree on it
    Don’t dare to accept the accepted
    When you’ve not even questioned


    Don’t march, Liddleheart
    Look where we ended
    Before we even started
    Don’t stop, might get hard


    I can still hear me cry
    You can see me die
    This is the Junkyard
    Look at the scariest beauty
    Whoever looks at us
    Like a faceless Shapeshifter
    You can die for us
    But don’t end like us, Liddleheart




    Herzkonfekt

    Guten Abend! Der Tag ist gekommen und ich schäme mich etwas dafür, dass mein Topic auf der zweiten Seite war, tut mir sehr leid. Das wollte ich immer verhindern, aber zwingen kann man eben auch nicht, hu. Auf jeden Fall danke an @Buxi für die tolle Interpretation, natürlich schweige ich dazu, aber interpretieren ist eben einer der Gründe, warum ich hier gerne Werke veröffentliche. Danke dafür.
    Heute habe ich ein neues Werk mitgebracht, ein Drabble, und hoffe sehr, dass es euch gefällt. Viel Spaß beim Lesen.


    https://i.imgur.com/ZqvG0Mu.png?1
    Quelle: We♥it


    Deutliche Worte, dunkle Tinte...




    Klassifikation

    Wörter bedecken jede Faser ihres nackten Körpers. Überall zieren unterschiedliche Schriften aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Spitze Nase, unwichtig und hasserfüllte Begriffe, geschmiedet im Feuer der Emotionen. Die Tinte schwarz und die Gedanken endlos. Spürst du richtende Augen? Jeder kennt es, jeder hat es einmal getan, weil es menschlich ist. Menschlich und doch fehlerhaft. Die Intensität hängt vom Tier ab, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Tausende Jahre haben ihn nicht so verändert, wie wir es gerne hätten. Sturmaugen mustern das Spiegelbild, aber sie sieht nur den Körper. Die Wörter sehen und schreiben nur die anderen in ihren Urteilen.




    Herzkonfekt

    Guten Abend, ich habe heute erneut ein englisches Werk mit gebracht (Drabble mit einigen lyrischen Versen dazwischen). Ich versuche, in nächste Zeit mal wieder etwas Deutsches rauszubringen, aber einiges lässt sich auf englisch einfach besser ausdrücken...es fühlt sich einfach anders an. Jede Sprache hat eben ihre eigene Schönheit. In den Zeiten von rapiden Momenten...manchmal zieht ein Sturm auf und er wird zu spät bemerkt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!





    Rapid Storm


    You were supposed to keep our future safe, whenever I started to struggle with my thoughts. I’m addicted to the image I desperately try to preserve. You were a stunning flame, heating up my icy soul. We used to avoid judgment, two hearts beating a unique symphony. We were…more.
    Rapid change
    Ashen soul, fickle
    Glanced on humanity
    Turned our backs to them
    Take me back to my decisions
    Let me change my path for our future
    Can a single moment evaporate years?
    I can still feel the sensation slide through my fingers. We had so many words, which meant something, instead of all the empty promises they always build up. I stopped looking and started to see. Trust me once again. I will make the storm pass. Your flame will burn again.




    Herzkonfekt

    Nichts gegen das Saisonfinale, aber User wie mich, die ständig im Bereich sind, interessiert das Finale halt auch nicht zwangsläufig (war nicht dabei, hat mich also kein bisschen als Abschluss oder Ähnliches gepackt) und mir würde eine neue Aktion auch mehr Spaß bereiten. Bin ja auch gerne bei der Schreiber-Challenge dabei und alles, aber das ist Geschmackssache. Vermutlich schon zu spät dafür jetzt, aber ich wäre gerne für neue Aktionen dabei.^^

    Hallo, hoffentlich geht das so durch (ist ein Doppel-Drabble), extra bei einer Stelle was geändert. Ich muss lernen, die Aufgabenstellung besser zu lesen, lol. Sollte aber eigentlich noch im Rahmen sein, ansonsten tut es mir leid, haha. Viel Spaß beim Lesen!


    Aufgabenstellung: “Mi., 13.12.: Moderner Horror - Dein Handy hat nur noch 5% Akku. Was wirst du als letztes tun (bevor du stirbst)? Schildere diese dramatischen Augenblicke in einer Form deiner Wahl! (Vorschlag von Galileo)“



    Horror der anderen Welt


    Die erlösende Hitze wärmte ihre frischlackierten Nägel, die sie stolz wie die Klauen einer Jägerin präsentierte, um die Blicke der Maßen zu begeistern. Alle Blicke mussten ihr gelten. Stolz nahm sie den ersten Schluck des Kaffees, aber ihre sanfte Anmut verschwand. Entsetzt warf sie den Becher zu Boden, was wiederum ein Kind erschrak und zum Tränenfluss führte. Die Krallen scharrten über den Holztisch. Wie konnte die Aushilfe ihren traumhaften Trunk verschandeln und die Sojamilch in ihrem Grande, Iced, Sugar-Free, Vanille-Latte vergessen?
    „Stellen Sie ihr Kind leise!“, fauchte sie wild geworden und nahm sich nun die Übeltäterin vor, die Aushilfe.
    Schritt
    Für
    Schritt
    Klack, klack, klack
    trat die erhabene Kundin an den Tresen, schubste Gesichtslose beiseite und packte das junge Mädchen. Mit dem höchsten Grade der Abneigung, blickte sie in die für sie unwürdigen Augen, angewidert, dass sie dem Gegenüber das Privileg ihrer gesamten Aufmerksamkeit zuteilwerden ließ.
    „Das wirst du bereuen“, quietschte sie gereizt und bediente sich ihrer liebsten Lösung: Daddy!
    Das goldene Handy, dessen Preis zu 90% Markenname statt Qualität war, funkelte prahlerisch. Doch blitzschnell wurde sie der Freude beraubt und sank entgeistert zu Boden. Der Akku…lediglich 5%.
    „Das ist der schlimmste Tag meines Lebens!“, heulte sie voller Schmerz…

    Guten Abend/Tag, habe heute ein englisches Gedicht mitgebracht, was euch hoffentlich gefallen wird. Ich hoffe, ihr entdeckt einige Bilder in eurem Geiste, wenn ihr das Werk lest. Die Thematik ist näher, als es euch lieb ist. Viel Spaß beim Lesen!


    https://i.imgur.com/PBfq5cC.png?1
    Quelle: We♥it

    Fascinating times...




    A changing Breeze


    Hello, old friend
    Do you remember the past?
    I do and I miss the old spirit…


    What happened? Look at you
    Smiling for the crowd, but
    I can still here you cry at night
    Nothing is alright, don’t lie
    Or else I have to say…goodbye


    Don’t destroy the ancient past
    For the sake of an illusionary future
    They’re rotten, soon forgotten
    Who can scream louder?
    In a war of empty words
    It wouldn’t be right to banish them
    And yet it would be fair to do so


    I prefer the elderly memories
    Over the immature hope
    You tricked us, betrayed us
    We cheered for the same image
    Can you still hear our voices?
    Between fraud and fake faces
    Don’t make me apologize for
    Ruining their perfect masquerade
    Back to the days where you failed
    I had no reason to become an enemy
    Keep holding the lie which decayed
    But your mind is getting jailed


    Don’t drown in endless arguments
    Because their vile attempt
    To ruin our warm, special place
    Will only succeed if you persist on
    Taking their suicidal minds for granted


    At the end, we’re the ones who were
    There, when you had no one to care
    I keep our emotions inside my heart
    Like a picture, our own treasure
    And I have no problem to share
    If their hearts truly care, my friend




    Herzkonfekt

    Guten Abend/Tag, habe mich mal an der schönen Aufgabe versucht (es ist ein Drabble geworden!), danke dafür.
    Schönen Nikolaustag an alle. ♥


    Aufgabe: Mi., 6.12.: Unendlich - Verfasse ein beliebiges Werk mit dem Titel "Unendlich" (Vorschlag von Jenna)


    Unendlich

    In den Trümmern unserer Ketten stehen wir Seite an Seite. Links die Narben der Worte, rechts die Schnitte meiner Zweifel. Hell brennt der Wille, sich niemals zu beugen. Schmeckst du noch die giftigen Worte? Wie sie durch dein Lächeln reingewaschen werden. So geht alles unter, meinten sie. Wir werden scheitern, brüllten sie. Wenn alle alten Lügen brechen und wir unsere Grenzen nicht mehr ziehen müssen. Dort, wo Freiheit sein sollte, aber nie war, doch für immer blühen wird. Das Nehmen hat ein Ende, denn wir sind frei. Die Alten sind stumm. Ich verspreche dir, ab heute sind wir unendlich.


    Edit: Jetzt passt der Titel, verlesen, haha.