Beiträge von Venelia

    Kaumalat


    joa war ganz okay in Hanau heut. 7 Shinys und 3-4 gute. Sind glaub ich die meisten shinys die ich je bei nem C-Day gefangen hab, müsste sogar mehr als Voltilam sein. Allein in der ersten halben Stunde warens 5 Stück, die Rate hat aber dann nachgelassen.


    Zudem haben wir noch zu zweit zwei Despotar-Raid gemacht (da hat mein Freund mit seinem Level 14 mal ein 100% Despotar - nice), bei mir waren die so lala und am Ende noch mal zu acht ein Geowaz

    "Hauptsache, du bist bei mir"


    ich hatte spontan mal Lust, einen Oneshot zu Dragon Age zu schreiben und hier ist er. Er handelt von der Wächterin und Leliana, die nach den Ereignissen von DAI Val Royeaux einen Besuch abstatten. Für Leute, die sich nicht mit den Spielen auskennen, werde ich paar Begriffe erklären.




    „Das ist also Val Royeaux, deine ehemalige Heimat?“, meine Stimme nur ein beeindruckendes Hauchen, als ich mit meiner Lebensgefährtin die breite Brücke passiere, die in den prunkvollen Teil der orlaisianischen Hauptstadt führt.
    „Ja, es ist beeindruckend, nicht wahr?“, entgegnet Leliana mit einem Glitzern in den Augen, welches mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Geschickt streiche ich mir eine widerspenstige Strähne meiner silberblonden Haare aus dem Gesicht und greife mit der anderen Hand nach Lelianas. Obwohl mein Name wahrscheinlich bei einigen Leuten bekannt ist und obwohl Orlais offener gegenüber Elfen als andere Nationen ist, behagt es mich dennoch nicht, mich ganz alleine auf den Straßen einer Menschen-Metropole zu bewegen. Zu frisch sind noch die Erinnerung an meine Jugend in der fereldischen Hauptstadt. Als meine Hand ihre findet, kichert Leliana kurz. „Keine Sorge, es ist nicht so wie in Denerim. Du wirst erstaunt sein, wie viele Elfen du unterwegs treffen wirst.“ Ihre Stimme beruhigt mich, doch einige Restzweifel bleiben dennoch. „Und wenn schon, du bist eine Heldin in ganz Thedas, ich habe gute Verbindungen zur Kaiserin und Göttlichen und wenn gar nichts hilft, haben wir auch die noch“, antwortet sie und zieht einen ihrer Dolche halb aus der Befestigung. Ein warmes Lächeln zeichnet sich auf meinen Mund, sie hat Recht, wie so oft. Langsam lehne ich mich vor an ihr Gesicht, bis sich meine Lippen mit den ihren in einem liebevollen Kuss umschließen.
    „Ich hab dich lieb, mein Schatz“, flüstere ich meiner rothaarigen Freundin zu. Bevor ich reagieren kann, zieht Leliana mich in einen weiteren, nun länger andauernden und intensiveren Kuss.
    „Ich dich auch“



    Einige Stunden und zahlreichen ausgegebenen Sovereigns später, blicke ich, angelehnt an das Geländer des Hafens, etwas gedankenverloren auf das weite Meer. Der kühle Wind lässt meine weißen Haare in meinem Gesicht und um meine spitzen, elfischen Ohren spielen und von hinten spüre ich die Wärme von Lelianas Körper, der sich an meinen Rücken schmiegt. Ich mag das Meer, es erinnert mich an die schönen Momente, die ich auf den Reisen mit meinen treuen Begleitern erlebt habe. Die Tiefen Wege mit den Unmengen an dunkler Brut, die Sache mit den Werwölfen, die Suche nach der Heiligen Asche und noch so viele mehr um dann in der finalen Schlacht in Denerim schließlich den Erzdämon zu töten. Sanft lächle ich. Das war eine gefährliche, dennoch auch schöne Zeit. Nach der Siegesfeier haben wir uns aus den Augen verloren, jeder geht nun seinen eigenen Weg. Zu einigen, insbesondere zu Alistair, gibt es noch Kontakt, auch wenn dieser durch seine Aufgaben als König von Ferelden sehr beschäftigt ist. Wie man aber hört, macht er seine Sachen gut, er ist sowohl im Adel als auch im gemeinen Volke sehr beliebt. Diplomatische Beziehungen haben sich gebessert und auch der Handel blüht. Sein Versprechen an mich, die Lage im Gesindeviertel zu verbessern, hat er ebenfalls gehalten, und auch vermehrt findet nun kultureller Austausch statt. In seinem Beraterstab ist nun auch Wynne, die sich nach dem Zusammenfall der Zirkel weigerte, sich den Rebellen anzuschließen, sondern sich entschloss, dem König als 'arkane Beraterin' zu dienen. Von den anderen weiß ich leider nicht viel mehr.
    „An was denkst du gerade?“, haucht mir die rothaarige Schönheit hinter mir sanft zu.
    „Ich habe mich ein wenig an unsere Reisen früher erinnert, damals mit der ganzen Gruppe“, antworte ich lächelnd.
    „Ja, es war schön, nicht? Manchmal vermisse ich die Zeit“, gesteht sie mir wehmütig.Sanft drehe ich mich zu ihr.
    „Dann weiß ich, wo uns wohl unsere nächsten Reisen führen werden“, necke ich sie und sie fängt laut, herzhaft an zu lachen.
    „Oder wir laden sie alle auf die Himmelsfeste ein. Wir existieren zwar öffentlich nicht mehr, agieren aber trotzdem noch im Untergrund“, flüstert sie mir leise zu, dass nur ich es verstehen kann.
    „Würde das nicht enormes Aufsehen erregen, wenn sich je ein Trupp Zwerge, Elfen und Qunari sich quer durch ganz Thedas bewegt?“
    „Nicht wenn man es verschleiern kann“, antwortet sie mir und drückt ihre Lippen auf die meine, als sie bemerkt, dass ich nachhaken will. Grinsend erwidere ich den Kuss.



    Sanft schmiege ich mich an den warmen Körper von Leliana und blicke von einer Bank auf den Terrassen in den wunderschönen, gold-orangefarbenen Sonnenuntergang über Val Royeaux. Inmitten des inzwischen etwas dunkleren Himmel ist eine große Narbe die uns an die Heldentaten des Inquisitors Lavellan erinnern. Ich wünschte, ich hätte zu der Zeit an der Seite meines Schatzes sein können, doch ich war auf einer eigenen Mission, einen Weg zu finden, wie man die Verderbtheit, die sich in meinem Körper verbreitet aufhalten kann, und es ist mir gelungen. So viele schöne Jahre warten noch auf mich an der Seite meiner wunderbaren Frau.
    „Warst du schon mal in Orlais oder insbesondere Val Royeaux?“, ihr Flüstern reißt mich aus meinen Gedanken und ich spüre, wie sie mir zart eine Strähne aus dem Gesicht streicht.
    „Nein, vor unserer Reise während der Verderbnis war ich nie aus Denerim raus“, gestehe ich ihr bedauernd.
    „Ich weiß es ist ein gewaltiger Unterschied zu deiner Heimat, aber wie gefällt dir die Stadt?“, fragt sie neugierig und spielt ein wenig mit den Haaren, die sie eben beiseitegeschoben hat.
    „Man kann es nicht vergleichen. Es ist komplett anders als alles, was ich je gesehen habe. So prunkvoll, so beeindruckend und schön. Klar, manche Sachen sind übertrieben, doch ich verstehe, was du an Val Royeaux toll findest und es geht mir genauso“, antworte ich lächelnd. „Hier gibt es so viele Möglichkeiten, so viel zu erleben und die Mode ist, wie du immer sagst, um Welten besser als in Ferelden“, füge ich hinzu und entlocke ihr ein Kichern, das Schmetterlinge durch meinen Bauch fliegen lässt.
    „Na, dann weiß ich, was wir morgen machen werden“, erwidert sie spielerisch und auch ich fange lauthals an zu lachen. „Und am Abend können wir schön im kaiserlichen Palast mit Celene speisen, das lässt sich bestimmt einrichten, ich hab guten Kontakt zu ihr.“
    „Du weißt, mit dir werde ich bis ans Ende der Welt reisen, dann ist morgen die Kaiserin von Orlais dran. Alles egal, die Hauptsache, du bist bei mir“, entgegne ich ihr sanft und ich seh, wie ihre Wangen so süß rot werden. „Ich hab dich lieb, mein Schatz“, hauche ich ihr zu und bevor Leliana irgendwie reagieren kann, versiegeln meine Lippen die ihren in einem wunderschönen Kuss voller Liebe.