Beiträge von Letarking

    Mein Charakter heißt Oskar. Er ist 11 Jahre alt, hat langes blondes Haar, himmelblaue Augen und lebt seit er denken kann in einem Waisenhaus zusammen mit 16 anderen Kindern. Seine Eltern hat er nie gekannt. Als er Mutter Maria das erste mal fragte, was mit ihnen geschehen ist, wandte sie ihren Blick mit tieftraurigen Augen von ihm ab und antwortete zögernd "Sie sind bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen". Er wusste jedoch genau, dass sie ihm in diesem Augenblick nicht die Wahrheit gesagt hatte.

    Oskar ist ein sehr ruhiges Kind. Er verbringt viel Zeit mit sich allein, anstatt mit den anderen Kindern im Wald zu spielen. Zu seinen liebsten Hobbies gehören Lesen und Tiere beobachten. Er träumt davon, endlich auch adoptiert zu werden, um das Gefühl von Geborgenheit zu verstehen, das er so häufig in seinen Lieblingsbüchern gelesen hatte.


    Es ist 5 Uhr morgens, Oskar wacht plötzlich schweißdurchdrungen auf und atmet heftig ein und aus. "Schon wieder der gleiche Alptraum?" flüstert er leise vor sich ihn. Sein Herz pocht so laut, dass er seine eigene Stimme kaum hören kann. Er versucht sich zu beruhigen, indem er seine Augen schließt, langsam ein und wieder ausatmet und sich dabei vorstellt, wie er schwerelos in warmem Wasser treibt. Diese Technik hat er von seiner besten Freundin - Mira - gelernt, die schon vor einigen Jahren adoptiert wurde. Er fragt sich, ob er sie wohl jemals wieder sehen würde. Briefe empfängt das Waisenhaus nicht, da Mutter Maria befürchtet, den Kindern könnte damit ein falsches Weltbild von der Außenwelt vermittelt werden.

    Oskar steigt ganz langsam aus seinem Bett. Stück für Stück tastet er sich vorwärts, indem er die Schritte seiner Atemfrequenz angleicht. Er muss sehr vorsichtig sein, sonst verprügeln ihn die anderen Kinder wieder, wenn er sie wegen seiner Schlafstörungen aufweckt. Die Türklinke stellt die allergrößte Gefahr da. Das uralte Ebenholz knarzt selbst bei einer noch so kleinen Bewegung.

    Zum Glück war es diesmal nicht laut genug.

    Normalerweise ist es streng verboten, vor Sonnenaufgang das Haus zu verlassen. Doch dieses Risiko geht er ein, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. "Das ist das erste Mal, dass ich mich nicht an die Regeln halte." denkt er sich mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Oskar entscheidet sich, den kohlschwarzen Pflastersteinweg entlangzulaufen. Diesen hat er bis dahin immer gemieden, weil er sich von den dicht aneinandergereihten Tannenbäume fürchtet. Doch heute spürt er gar nichts davon. Keine Unruhe, keine Angst, rein gar nichts.

    Weit in der Ferne, zwischen den unzähligen Baumstämmen, die ihm wie Gitterstäbe die Sicht einschränken, sieht Oskar ein orange-rotes Flimmern aufleuchten. Neugierig drängt er sich Stück für Stück durch den trockenen Äste-Dschungel hindurch. Er nimmt ein sanftes knistern wahr, das kaum zu hören ist. "Ein Feuer?? Warum, gerade jetzt?"

    Aus dem vorsichtigen Vorantasten wird ein rasantes Stürmen. Ast für Ast wetzt sich durch seine Haut, Tannennadeln streifen vehement über sein Gesicht. Doch er kann nicht aufhören zu rennen. Die sanfte Wärme des Feuers unterdrückt jegliche Schmerzen. Erst als er das dicke Tannenzweig-Geflecht durchquerte, wird ihm das ganze Ausmaß dieses Unglücks bewusst: Eine hektargroße Lichtung, übersät mit Flammen, das sich wie ein Inferno vor ihm aufbauscht. Der Geruch von verkohltem Fleisch beginnt sich auszubreiten.

    Oskars Augen leuchten heftig auf. Er entflechtet sein Nachthemd, legt es sorgfältig auf den Boden, breitet seine Arme langsam aus und nähert sich dem Feuer Schritt für Schritt. Er spürt, wie gewaltig die Hitze jetzt auf ihn einprasselt. Doch anstatt sich abzuwenden, läuft er immer weiter auf die Flammen zu. "Fühlt sich so Geborgenheit an? Ist das die Liebe, nach der ich mich so lange gesehnt habe?".

    Aber mal eine Frage, warum gibt es so dermaßen viele Freewins? Mehr als die Hälfte der “Teilnehmer“ sind Freewins? Was hat das zu bedeuten? So etwas hab ich noch nie in einem Schachturnier gesehen. Seid ihr sicher, dass euch da kein Fehler passiert ist?

    Das ist bei allen Turnieren so mit diesem Turniersystem. Die 1. Runde muss so weit mit freewins aufgefüllt werden, bis die Anzahl an „Duellen“ eine Zweierpotenz ergibt, sonst geht es am Ende nicht auf.

    Besonders blöd ist es dann immer wenn es z.B. 33 statt 32 Anmeldungen gibt

    Warum ist es ein Argument, ein Minispiel nicht zu veranstalten, nur weil man cheaten kann? Das Chatquiz wird doch auch nicht abgesagt, nur weil man man auf die Idee kommen könnte, sich abzusprechen.