Beiträge von Dark Alice

    Du kannst es nur neu zusammensetzen.


    Natürlich. Doch dieses neu zusammen gesetzte wirst du wahrscheinlich so nicht

    bei den Menschen finden. Grade wenn es um neue Völker/Rassen in Fantasy geht,

    versucht man ja eben, sie etwas "menschenfern" zu schaffen.



    Und wie gesagt: Du spielst einfach herab. Es gibt etliche Studien, die zeigen, dass es sehrwohl Auswirkungen aufs reale Leben hat wie wir uns selbst und gegenseitig in Medien darstellen und dass es verdammt schädlich ist klischeehafte Charaktere zu schreiben, weil man die bereits bestehenden Klischees nur verstärkt. Aus oben bereits genannten Gründen.


    Das streite ich gar nicht ab. Und ich will es auch nicht runterspielen.


    Ich sagte ja bereits, dass für einige Menschen die Aspekte der LGBTQAI+ eher neu sind, auch wenn

    sie immer schon da waren.

    Jetzt denke ich an den Typen, der die Lore von WoW geschrieben hat.

    Die Frage ist dann halt, wie kann man solche Thematiken nachträglich noch sinnvoll einbauen, sodass

    es nicht hingebastelt wirkt und zur Lore passt.


    Und hier fand ich den Vorschlag von Sunaki ziemlich gut.

    Die Frage, ob sowas denn nun in solchen Spielen geht, bei bereits bestehenden

    Völkern, kann man also schonmal mit "Ja" beantworten.


    Wenn ich da jetzt noch ein Abo hätte, dann könnte ich sogar Vorschläge in diese Richtung einreichen.

    Aber vielleicht machen wir das mal bei Nintendo? ;)


    Schliesslich dürfte es in Pokemon noch um einiges leichter sein. =)


    Hab auch letztens vor allem darüber gelesen, dass diese 0815 und sehr flach geschriebenen, männlichen Protagonisten, und allgemein Medien mit einem starken Male Gaze, schädlich für Jungs und junge Männer sind / sein können, weil das halt nicht nur beeinflusst wie Frauen dargestellt und gesehen werden, sondern auch, wie man sich selbst sieht.

    Deswegen hab ich auch in einem vorigen Beitrag gesagt, dass dieses "omg James Bond hat neuerdings echte Gefühle und Empathie, heutzutage werden alle Männer verweichlicht!" eines der witzigsten und zugleichst traurigsten Dinge war, was Geschlechter-Darstellungen in Medien betrifft.


    Stimmt.

    Daran habe sogar ich als cisFrau noch ordentlich zu knabbern.


    Gerade unter solchen Szenen leider aber viele Leute, schon alleine weil sexuelle Gewalt so ziemlich der Trigger Nummer eins für viele ist.

    Wenn man von sich selbst aus etwas konsumiert, das sexuelle Gewalt beinhaltet, weißt du im Vorhinein worauf du dich einlässt, aber wenn du Fantasy oder anderes konsumierst, das nicht unbedingt von der Inhaltsbeschreibung bereits hergibt, dass es sehr explizite, sexuelle Gewalt beinhaltet, erwischt dich sowas dann wirklich off-guard.


    Dass es angesprochen wird, ist ja je nach Setting und Situation normal, aber so explizite Szenen müssen wirklich nicht sein. Die sind auch nur für den Shock Value da und wirkt sehr, wie soll ich sagen, billig. Wenn ein Medium bestimmte Themen nur anspricht und dir zutraut, dass dir das genügt und du dir selbst sinnvolle Gedanken dazu machen und du selbst sinnvolle Schlüsse daraus ziehen kannst, wirkt das nicht derart billig und edgy.


    Du, ich sage ja: Ich finde persönlich auch, dass es vollkommen ausreicht, wenn sowas nur angedeutet wird.

    Ich kann dir nicht sagen, was in den Köpfen solcher Creator vor sich geht.

    Bei GoT kam es jedenfalls sehr so rüber, als wäre es nur für die Aufmerksamkeit.

    Ich denke, wenn man solche Problematiken möglichst realistisch darstellen möchte, kann man

    das auch.... anders tun.... Bei GoT wirkte es eher gekünstelt.


    Generell verdrehe ich schon immer die Augen, wenn widermal zwei Menschen ihrem Bedürfnis freien

    Lauf lassen. Es ist nichts per se schlimm, wenn man sowas mal zeigt, aber ich habe immer das Gefühl, dass

    man denkt, ein guter Film könne nicht darauf verzichten.

    Und dann wirkt es doch etwas aufs Auge gedrückt.... ^^'

    Also sowohl bei Vergewaltigung, aber auch sehr bei sonstigen "Liebesszenen.".



    Aber es gibt so viele interessante und auch sympathische Persönlichkeiten, die man schreiben könnte.

    Da kann man es schon kritisch hinterfragen, weshalb man da gerade auf eine klischeehafte und einfältige Persönlichkeit zurückreifen muss.


    Wie gesagt.... wenn man halt selbst auch nur eine Seite kennt, als Creator.... XD

    Das kann man ihnen erstmal nicht vorwerfen.

    Wichtiger finde ich immer noch besagte Frage. Und die haben wir denke ich nun beantwortet.

    Die nächste Frage wäre hier: Wer sagt das Blizzard? :D

    Denn ich werde es nicht mehr tun können...


    Ich würde mich lieber auf Pokemon konzentrieren.


    Sie müssen aber mit meiner für mich nächstliegenden und logischten Interpretation dessen, was ich lese, leben können.


    Hab ich doch gesagt. ^^

    Wenn man so ein Setting bringt, dann muss man damit rechnen, dass es kaum jemand spielen will. :P

    Es ist aber trotzdem erstmal ganz legitim, sowas zu machen. Darum geht es mir.

    Und ich sage ja dennoch: Gefallen würde mir das wohl auch nicht. ^^'


    Und das zu Hauf ...

    Nur weil es besser ist als früher, ist es deshalb noch lang nicht gut und kein Relikt aus ehemaligen Jahrzehnten, das man nur mehr bei alten Leuten finden würde.


    Dass das Problem weiterhin besteht, habe ich ja nie bestritten.

    Aber ich sehe auch das Gute: Nämlich dass hier grade ein durchaus

    positiv zu wertender Wandel stattfindet.


    Deswegen sollte man die Diskussion auch immer fortsetzen und den Dialog offen halten.


    Ist ja auch gut so.


    Falls wir später irgendwann immer noch schreiben, wenn die Story schon sehr weit fortgeschritten ist, kann

    ich ja gerne mal berichten. :)


    Btw... irgendwie verspüre ich grade das Verlangen danach, einen diversen Pokemontrainer zu zeichnen.... o_O

    Okay, ich gebs zu: Der Entschluss steht jetzt!


    Sanji gibt ehrlich gesagt nicht viel her.


    Ich habe zwar längst nicht alles von One Piece gesehen, aber hier muss ich zustimmen.


    Ich glaube nicht, dass sich deine Sexualität je ändern kann, sondern dass du neue Seiten an dir entdeckst.


    Das denke ich übrigens auch.

    Aber trotzdem frage ich mich schon, ob eine kognitive Umstrukturierung nicht doch

    so viel bewirken kann.

    Oder ist s doch eher so, dass wir im Laufe unseres Lebens doch immer mehr zu

    uns selbst und unseren eigentlichen "Wurzeln" zurückfinden?


    Ist jetzt wohl eher eine philosophische Frage meinerseits. Tschuldigung.... ^^



    LG

    Das ist nicht wirklich was anderes.

    Natürlich ist der Einfluss der realen Welt wichtiger, aber wir übertragen selbstverständlich das, was wir über reale Menschen wissen, auf fiktive Charaktere und umgekehrt.

    Wenn du fiktive Charaktere erschaffst, dann automatisch auf Basis deines Verständnis von realen Menschen, selbst wenn du die Rasse dann anders nennst, und presst nicht auf einen Button, der ein random Verhalten und eine random Persönlichkeit für den Charakter erschafft.


    Hmmm, nagut, ich sehe das halt etwas anders. Man versucht ja auch so im Fantasy Universum immer mal wieder

    gewisse Verhaltensweisen einzubauen, die du so bei uns Menschen im RL gar nicht findest, aber die

    durchaus zustande kommen können, wenn man sich Gedanken darüber macht, welche abstrakten, oder für uns

    "ferne" Denkweisen wir vorher so noch nie gesehen haben. Theoretisch könnten die da sein, aber irgendwie habe

    ich das Gefühl, die kommen dann doch nur im Fantasy Universum vor.

    Und versucht halt, sich in ein Wesen und diese für uns fremde Denkweise hinein zu versetzen.

    Das ist so, als würde man sich komplett von sich selbst abspalten n sich fragen:

    "Welche Denkweisen gibt es noch und welche davon haben wir scheinbar noch nicht?"

    Jedenfalls nicht so. ^^


    Aber gut, das ist wohl Ansichtssache.

    Ich bin auch nicht kriminell, nur weil ich mich in Kriminelle hineinversetzen kann.

    Denn genau das muss ich ja tun, um sie zu fassen.


    Schlechter Vergleich vielleicht. Keine Ahnung. Aber ich hoffe, es ist etwas klarer, was ich mein.


    Wenn man immer wieder sieht, dass lgbt Charaktere sehr flach und klischeehaft geschrieben sind, übertragen das viele auf die reale Welt. Speziell dann, wenn sie niemanden persönlich kennen bzw sich niemand in ihrem Umfeld geoutet hat.

    Und wenn man immer wieder sieht, dass es immer die lgbt Charaktere sind, die unmenschlicher, also unglaubwürdiger, oder sogar von Grund auf unmoralischer als alle anderen geschrieben sind, glauben das viele, und sehen dann reale Menschen auch zu einem gewissen Ausmaß so.


    Es geht halt ebenfalls darum, wie sich queere Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche dann selbst sehen und wie sie denken, dass sie von ihrem Umfeld gesehen werden könnten, wenn sie sich outen würden.


    Und wenn du nur immer nur heterosexuelle Romanzen gesehen hast, die oft auch erzwungen wirkten, und nie Charaktere, die für jemanden von ihrem Geschlecht klare Gefühle haben, dann kommt dir das befremdlich vor.


    Okay, also dir geht es eher darum, dass diese Charaktere so gut wie immer flach bzw. einseitig/einfältig dargestellt werden.

    Das kann ich gut verstehen. Ist natürlich auch sehr schade, wenn da alles andere drum herum einfach weg fällt.... :/


    Ich unterstelle ihnen nicht, dass sie das absichtlich und bösartig tun, aber Creators sind auch nur Menschen und alle Menschen haben Vorurteile.


    Ja, entweder lieg es daran, oder es liegt eben daran, dass es für Viele eben doch eher neue Aspekte sind.

    Jetzt musst du mir bitte kurz helfen, da ich mich diesbezüglich nicht so gut auskenne, wie du wahrscheinlich:


    WoW gibt es doch seit... 2004? Oder seit 2005?


    Meine Frage wäre dann jetzt nämlich, wann solche Themen überhaupt so richtig

    Gesellschaftlich in Bewegung kamen. Vor allem Amerika scheint da irgendwie etwas zu hinken.

    Oder sehe ich das falsch?


    Übrigens finde ich den Vorschlag von Sunaki ziemlich gut! :)


    Und tja, ich nicht. Wenn ich auf einen queeren Charakter stoße, der als Joke hingestellt wird, seh ich das nicht so ... wie soll ich sagen? Naiv?

    Ohne es böse zu meinen. ^^'


    Kann schon sein, dass ich da vielleicht etwas zu naiv bin. :)


    Für mich sind diese Charaktere halt keine Jokes. Ich freue mich einfach, dass sie da sind und finde es eben auch

    schade, dass man immer so wenig Facetten von ihnen gezeigt bekommt. Ich denke, da steck halt sehr viel Potenzial

    drin. Leider ist speziell Blizzard schon lange nicht mehr in der Lage, gutes Potenzial richtig auszuschöpfen.

    Aber das wird wohl nicht der Hauptgrund für dieses Problem sein, denke ich.


    Das ist es ja: Wie werden diese Charaktere von anderen gesehen? Wenn ich mir sowas ansehe, denke ich mir: So lächerlich sehen die queere Menschen?


    Siehst du. Und ich finde sie eben nicht lächerlich.

    Stell dir vor, - jetzt rein hypothetisch - Blizz wollte da wirklich nur ein paar "Lachnummern" hinstellen.

    Aber dann erkennt der ganze Rest der Welt diese Charaktere einfach gar nicht mal als Lachnummer an.

    Sondern als vollwertigen Charakter, der einfach so ist, wie er eben ist -> Ziel verfehlt seitens Blizz.


    Heisst nicht, dass da nicht trotzdem bei vielen Charakteren noch viel mehr gezeigt werden darf!

    Ich meine bloß, ich finde es grundsätzlich okay, wenn es auch einfältige Menschen gibt, oder

    klischeehafte Menschen. Bei mir haben sie alle irgendwo ihren Platz in der Welt und ich akzeptiere

    und respektiere sie.

    Du hast aber Recht in dem Punkt der einseitigen Darstellung, wenn es halt bei jedem dieser Charaktere

    immer nur das gleiche einseitige Bild ist.


    Da muss auf jeden Fall mehr kommen. Ganz grundsätzlich, auch in Filmen und Co..


    Die gesamte Bewegung ist nur deshalb entstanden, weil die Gesellschaft und Gesetzesgebung beschissen sind.


    Absolut, ja.


    Homo- und Transphobie sind in vielen Leuten und in unserer Gesellschaft tief verankert. Nur weil man lgbt nicht als Begriff kannte, hatten die Leute dennoch viele Vorurteile bishin zu regelrechten Hass.


    Aber ist das nicht eher bei der älteren Generation der Fall?

    Wenn ich so durch die Stadt dümpel, dann sehe ich bei Gruppen, die eher in unserem Alter und jünger sind,

    dass menschliche Diversität eigentlich immer gut ankommt. :unsure:

    Zumindest hauptsächlich. Gibt natürlich auch jüngere, ganz typische cisMenschen, denen sowas nicht gefällt. Naja....


    Ich glaube, du malst dir die Welt hier nur gerne sehr viel schöner, als sie ist...


    Ich möchte nur nicht mit Mutmaßungen diskutieren, weil das Unwissen ist.

    Unwissen ist eine ganz schlechte Grundlage für eine halbwegs ordentliche

    Debattenkultur.

    Ich möchte hier auch nichts schön malen, oder so. Sorry, falls das so rüber gekommen ist.

    Wir haben es hier ja auch mit Problemen zu tun, die nicht verharmlost werden dürfen.

    Das war auch gar nicht meine Intention.


    Ich glaube wirklich, wir sprechen einander vorbei. ^^'


    Ja, das glaube ich auch. XD

    Aber ist ja oft so. ^^


    Versuchen wir also, uns endlich anzunähern:



    Darum geht es mir doch nicht, sondern dass diese Charaktere nur diese eine, sehr klischeehaft geschriebene Seite von sich haben, und keine andere, tiefere Seite und nicht weiter humanisiert werden. Sprich nicht wie reale Menschen wirken, sondern nur wie ein beleidigendes Bild von queeren Leuten.


    Das habe ich jetzt verstanden, siehe auch weiter oben. :)

    Und ich gehe da auch total mit.


    Ich hätte aber noch nie eine Vergewaltigungsszene gesehen, die tatsächlich Sinn gemacht hätte und wo es nicht gereicht hätte im Nachhinein etwa anzusprechen, was passiert ist, oder nach dem ersten Shot wegzuschalten.


    Letzteres ist immer die Version, die ich auch bevorzugen würde, wenn man es denn schon thematisieren muss, in einem

    bestimmten Setting.

    Klar ergötzen sich auch Leute an dem Leid anderer. Man kann es auch so sehen, dass sowas in Filmen nur dargestellt wird.

    Da leidet effektiv niemand. Aber man kann durchaus drüber streiten, ob das jetzt wirklich so auf diese

    Weise sein muss. ^^'


    "Das ist nichts für dich" und "du bist zu sensibel" sind für mich in dem Kontext schon dasselbe, denn sobald du etwa sowas wie grafische Vergewaltigungen und den Voyeurismus dahinter kritisierst, kommt manchmal einer daher, der eben meint, es sei nichts für einen, eben WEIL man zu sensibel sei.


    Ja, diese Unterstellung, dass du zu sensibel wärst, ist aber falsch.

    Ich bin da sehr unempfindlich. Trotzdem finde ich sowas bei vielen Spielen, Filmen und Serien

    einfach gänzlich unpassend, weils keinen Sinn ergeben würde.

    Bin ich deshalb "zu sensibel" dafür? Ich denke nicht.

    Ich denke, dir haben da ein paar Leute versucht, etwas einzureden, obwohl du es vielleicht auch einfach nur....

    sinnfrei findest? Weiss ich ja nicht genau, wie das bei dir ist. Deswegen die Frage. ^^


    Ich meine... keine Seiten der menschlichen Psyche oder Beziehungen, die näher beleuchtet wurden? Keine speziellen Philosophien oder Einstellungen, die beleuchtet wurden? Keine sozialen Probleme, die dargestellt wurden? Ausgerechnet in RPGs und Mittelalterwelten keine Kriege und Konflikte und wie Menschen mit ihnen und den Auswirkungen umgehen? Nichts? Alle stehen da und haben sich lieb? ^^'

    Und wie gesagt, selbst so ein Spiel wie Animal Crossing nimmt den Kapitalismus des Tanukis etwas ironisch und kommentiert ihn ein bisschen


    Achsoooo..... doch! Natürlich. ^^


    Irgendwo steckt immer eine Botschaft drin, das stimmt schon.


    Aber nehmen wir mal das Beispiel mit einer Welt, die nur aus Frauen besteht.

    Vielleicht möchte sich hier nur jemand in seiner Fantasie etwas austoben, ohne

    wirklich zu wollen, dass unsere Welt nur aus Frauen zu bestehen hat.

    Gleiche kannst du übertragen auf alle anderen Welten, die es so geben könnte.

    Und dann ist ja nochmal die Frage, wie diese Welt in ihrer Story generell

    dargestellt wird.

    Möchte hier jemand nur zeigen, wie furchtbar die cisFrauen doch alle sind?

    Möchte jemand zeigen, wie toll sowas wäre?

    Oder möchte jemand vielleicht einfach nur ganz generell sich auf künstlerische

    Art mit der Frage "Was wäre, wenn....?" auseinandersetzen und sowohl auf die guten Seiten,

    als auch auf die Schattenseiten hinweisen?


    Es gibt verschiedene Intentionen eines Autors und wir als Otto-Normal-Konsumenten können das einfach

    nicht genau wissen.


    Naja.... außer die Autoren äußern sich dementsprechend, oder man erkennt es bereits an Titeln, oder

    Inhaltsverzeichnissen ect..

    In WoW gibt es dazu halt keine Stellung. Und deswegen bliebe es hier nur eine Mutmaßung.

    Vielleicht hat Blizz auch nicht gegen Diversität per se, sondern sind einfach nicht sonderlich daran

    interessiert.

    Der Fehler wäre dann hier in der angesprochenen Einseitigkeit bei all diesen Charakteren.

    Man hat sich also demnach einfach nie so richtig damit auseinander gesetzt und hat eher versehentlich

    dann dieses Bild abgeliefert, weil die Gesellschaft gesagt hat, das muss jetzt langsam mal so.

    Und das finde ich eben falsch.

    Nur weil einem bestimmte Aspekte einfach egal sind, muss es nicht heissen, dass man sie per se ablehnt.

    Das ist mein Punkt hier bei Blizzard.

    Wie gesagt: Unwissen und Spekulation. Wir wissen es nicht.


    Irgendwie ist es sogar schade, dass mein Account schon länger inaktiv ist...

    Sonst könnte ich das hier:

    Was spricht dagegen ein neues Kapitel aufzuschlagen, zu sagen solche Gruppen gab es immer, sie seien nur häufiger anzutreffen an Orten die sehr abgelegen liegen, oder regelmäßig verbannt worden, oder dass sich diese im Laufe eines 1000 Jahre Timeskip evolutionär entwickelt haben?


    Einfach mal als Feedback einreichen.

    Die Idee finde ich toll. :)


    Parallel dazu würde ich mir aber trotzdem eine ganz neue Rasse wünschen, die grundsätzlich eher androgyn ist. ^^


    Einer meiner Animecharaktere ist auch komplett androgyn und hat sogar eine ganz entscheidende Position.

    Ich freue mich schon richtig darauf, den später in meiner Story zu präsentieren und dann aufzudröseln,

    was seine Rolle bzw. seine Funktion in meiner ausgedachten Fantasy-Welt war. ^.^


    LG

    Du redest das einfach nur schön mit "aww, die sind halt lustig und machen gute Laune, vielleicht sind sie ja positiv gemeint!", aber niemanden gefällt es als der Hofnarr dargestellt zu werden, was nunmal nichts anderes ist.


    Nope.

    Ich versuche nur, möglichst alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, bevor ich mit Spekulationen anfange.

    In der Regel wirst du vielleicht Recht damit behalten. Aber wie das im Einzelfall ist, kann doch niemand

    von uns sagen. Ich in halt dagegen, gegen Programmierer zu wettern, die man nicht mal kennt und

    ihnen nach gut dünken etwas zu unterstellen. Das ist mir zu willkürlich.

    Im Zweifel gilt die Unschuldsvermutung. Und so sollte man das auch im Alltag handhaben und nicht nur

    in der Justiz.


    Ich hab gemeint, dass diese insgesamt sehr herabwertend dargestellt sind und nicht wirklich als vollwertige Personen, die man ernstnehmen kann.


    Was man bei solchen Charakteren ruhig noch machen könnte, wäre so Storyquest einzubauen, wo man dann auch mal mit

    Zwischensequenzen all die anderen Facetten gezeigt bekommt.

    Bei manchen Charakteren würde ich mir das echt wünschen. Es stört mich aber halt auch nicht, wenn jemand wirklich

    mal etwas einfältig ist. Nur auslachen finde ich dann nicht gut.


    Ferner solltest du eine Sache nicht vergessen: In solchen Spielen reden wir ohnehin von frei erfundenen und fiktiven

    Charakteren. Es geht hier nicht um echte einzelne Personen, die absichtlich abwertend dargestellt werden.

    Das wäre dann auch wieder etwas ganz Anderes!


    Und immer sind solche Art von LGBT+-Charaktere eher unwichtige Nebencharaktere am Rande, weil die Schreiber diese an die Seitenlinie stoßen und nur dafür schreiben, dass man über sie lachen kann. Entweder das, oder sie sind auf eine abwertende Art feminin und dabei auch hinterhältig dargestellte Antagonisten.


    Muss ich zustimmen. Ist mir auch schon aufgefallen. Das darf sich künftig gerne ändern.

    Finds ja tatsächlich etwas schade bei manchen Charaktere, dass man nicht mal ein bischen mehr von ihnen sieht.

    Wie ich weiter oben auch grade schrieb.


    Ich bin's persönlich auch satt eklige Stereotypen über lesbische Frauen zu sehen btw. Hab mir bei solchen noch nie sowas gedacht wie: "Ah wie schön, dass sie auch noch dran gedacht haben lesbische Frauen lächerlich zu machen, da lach ich gerne mit ihnen..." oä. ^^'


    Du unterstellst halt den Creators einfach, dass es ihnen darum gegangen sein muss, bestimmte Gruppen als lächerlich

    hin zu stellen. Nochmal: Die Frage ist, wie sie gesehen werden von uns.

    Für mich ist es wie gesagt okay, wenn ein Mensch im RL wirklich so ist. Man darf ruhig so sein, wie man eben sein will.

    Und wenn es halt etwas klischeehaft ist, dann ist das so. Ich akzeptiere das trotzdem, weil ich alle akzeptieren kann, die

    Anderen nichts böses wollen.

    Die Frage ist doch viel mehr, warum du der Meinung bist, sowas sei lächerlich?

    Denkst du, weil sie sich etwas albern verhalten, kann man sie nicht ernst nehmen, oder respektieren?

    Ich mein, es sind doch trotzdem Menschen. Und ich finde, mit lachen geht immer.

    Ich mag nur dieses "von oben herab" nicht.


    Inwiefern meinst du?


    Ist schwer zu erklären.

    Ich hatte halt schon das Gefühl, dass Diversität grundsätzlich bei fast allen willkommen war.

    Du erinnerst dich noch, was ich weiter vorne mal geschrieben habe, über den Sexismus, der da

    manchmal noch durchzukommen scheint?

    Das war von meiner Seite aber nur auf cisFrauen bezogen und vor allem denke ich, dass da auch

    vieles ganz unbewusst passiert. Deswegen sagte ich ja, man sollte immer gelassen den Dialog eingehen.

    Bei Menschen aus der LGBTQAI+ Community scheint das für Viele hingegen ein ganz neuer Aspekt zu sein, den

    man vorher einfach so nicht kannte. Ging mir ja viele Jahre auch nicht anders.

    Aber dass es scheinbar viele Leute gibt, die erst später begreifen, dass es überhaupt diese Com. gibt, hat

    einen entscheidenden Vorteil: Man hat uns nämlich viel von den Rollen Mann/Frau beigebracht. Davon ist

    einiges noch ganz tief in uns verankert.

    Man hatte aber keine Chance, uns irgendwelche merkwürdigen, negativen Sichtweisen über LGBTQAI+

    einzupflanzen, weil viele von uns das nie kannten und unsere Eltern sowas erst gar nicht angesprochen haben.

    Letzteres ist natürlich schade, aber ich sehe eben auch den Vorteil darin, der sich jetzt zeigt.

    Negative Vorurteile hatten es nach meinen Beobachtungen sehr schwer, sich in uns fest zu setzen. ;)

    Aber bei cisFrauen und cisMännern gibt es noch unbewusst ein paar Dinge, denke ich, die man nur sehr

    schwer los wird.

    Kurzum: Ich hatte mitunter das Gefühl, dass cisMenschen und der ganze Rest eher zwei getrennte Aspekte

    waren, die unabsichtlich anders behandelt und gesehen wurden.

    Ich rede jetzt von meiner IT-Umschulung und den Leuten da.


    Aber du hast es doch gerade eher befürwortet?


    Nee, das hast missverstanden. ^^

    Ich habe Menschen befürwortet, die tatsächlich klischeehaft und vielleicht einfältig sind.

    Ich habe gesagt, dass das Narrativ, dass die angesprochenen Gruppen immer so sein müssten,

    hoffentlich bald verschwindet, da eben hier nicht alle gleich sind.


    Wir wissen ja ungefähr, von welchem Schlag Menschen wir reden, richtig?

    Und innerhalb dieser gibt es immer solche und solche.

    Manche sind klischeehaft und bei anderen steckt etwas mehr dahinter.

    Was mich stört, ich dieses Narrativ, dass die alle gleich wären. So wie mich das auch bei allen

    anderen pauschalen Ansichten stört.


    "Wenn du es nicht magst, dann spiel es nicht" oder "so ist halt die Lore" heißt doch nur, dass Kritik unerwünscht ist.


    Nein.

    Du kannst immer Kritik äußern. Aber ein Künstler ist immer frei und er muss sich nicht an die reale Welt anpassen, wenn

    doch seine fiktive Welt einfach ganz anders läuft.

    Es gibt auch Leute, die danach schreien, dass man doch bitte alles immer sofort bekommen möge, ohne das Spiel

    richtig spielen zu müssen. Am besten jeden Loot sofort beim Einloggen im Briefkasten.

    Leider hat Blizz teilweise diese Kritik angenommen und ist diesen ganzen "ogogogogog"-Spielern sehr entgegen gekommen.

    Das hat so einiges entwertet und noch andere negative Aspekte nach sich gezogen.


    Beim Thema LGBTQAI+ geht es mir eher um die Lore. Und die gehört fest zum RPG dazu.


    Im Falle von WoW könnte man sogar noch differenzieren: Bei Menschen und allen elfischen Völkern würde sich

    dieser Aspekt sogar anbieten. :)

    Bei Orks, Tauren, Zwergen ect. finde ich das schwierig.

    Letztlich kannst du jeden Aspekt irgendwie ins Spiel einbauen. Die Frage ist nur wie. Wenn ich plötzlich komplett

    androgyne Elfen vorfinde, dann wäre ich nicht mal überrascht, aber die Lore muss dafür sowas wie eine

    Grundlage liefern. Irgendetwas, was es erklärt. Es muss plausibel sein und sollte nicht so hingebastelt wirken.


    Eine Weitere Idee wäre, wir nehmen ein WoW 2 und packen da alles rein, was wir uns sowieso für ein gutes

    RPG wünschen (siehe Sandbox, Housing ect.) und dann kann man auch die Loregrundlage verändern und bei

    allen Rassen soetwas einbauen, weil das ein komplett anderen WoW wäre.

    Like Paralleluniversum.

    Das wäre noch eine Möglichkeit.


    Mir ist das Spiel eh egal, aber viele Leute, die nicht-cis sind, würden vielleicht gerne in einer bestehenden Rasse einen solchen Charakter erschaffen und nicht nur auf eine bestimmte Möglichkeit hin begrenzt werden, während alle anderen Leute die freie Auswahl quer durchs Beet haben.


    Also ich bin ja cis.... Und ich würde trotzdem gerne mehr Diversität in den MMOs haben wollen. ^^'

    Es muss aber auch zur Lore passen.


    Ich hab es eher so miterlebt, dass ein paar Nerds immer versuchen das Medium, vor allem Fantasy, Videospiele und Anime, für sich und ihre Male Power Fantasy zu bewahren, die halt alle anderen schon alleine deshalb abschreckt, weil sie diese einfach nur grottenschlecht und flach geschrieben finden.


    Kann ich zum Teil bestätigen. Besonders schlimm fand ich hier Tera.

    Ich mein, ich habe ja nichts gegen "Slut-Mogs", aber ich fand es sehr schade, dass man keine

    wählbaren Varianten von bestimmten Rüstungssets hatte. Muss denn wirklich der halbe Hintern

    aus der Shorts gucken? XD

    Wer es gerne mag: bitte. Aber bringt doch bitte mehr Varianten raus für Leute, die nicht

    ständig Ar*** und Brüste ihres Charakters aufs Auge gedrückt kriegen wollen. XD


    Ich weiss zwar, wo es herkommt, weil es ein asiatisches MMO ist, aber trotzdem.... -_-


    Jede Kritik wird dann abgeschmettert mit "dann such dir etwas, was für dich geeignet ist!!" und "du bist halt zu sensibel dafür" oder "das ist halt für ein männliches Publikum ausgelegt" und anderem Schwachsinn.


    Solche Aussagen kommen aber ohnehin von Leuten, die man nicht ernst nehmen kann.

    Ich persönlich lege großen Wert auf Sinnhaftigkeit.


    Ich finde auch, dass Leute, die am liebsten sofort mit Highend-Gear ins PvP wollen, um andere Chars zu nuken,

    lieber Shooter spielen gehen sollen, wenn sie keinen Wert auf die Story und den RP-Aspekt legen.


    Kommt also immer drauf an, worum es im Einzelnen geht.


    Oder wenn du sehr grafisch dargestellte Vergewaltigungen kritisierst,


    Macht manchmal Sinn und manchmal nicht. In einem Computerspiel denk ich grundsätzlich nicht, dass es da

    hin gehört. Bei Serien wie GoT, oder Vikings passt es durchaus.

    Rest regelt die FSK.

    In einem Spiel fällt mir jetzt aber auch kein Grund ein, warum das da überhaupt hin sollte....


    heißt es dann oft "du bist halt zu sensibel dafür", "das ist nichts für dich" oder anderes wie: "wenn dir die lgbt Charaktere nicht passen, gibt es extra Fiktion, die nur für euch geschrieben ist / in Mainstream-Medien müssen keine lgbt Charaktere vorkommen, ihr seid nur eine Randgruppe und müsst euch der normalen Bevölkerung aufdrängen!", "in Dark Fantasy ist es normal, dass es viele, grafische Vergewaltigungen gibt", "natürlich sind fast alle Hauptcharaktere männlich, das ist an das Mittelalter angelehnt" etc.


    Würde mich mal interessieren, von wem du sowas gehört hast?

    Außerdem ist die Aussage: "Das ist dann nichts für dich" nochmal was ganz Anderes als

    "Du bist halt zu sensibel dafür".

    Ich bin da sehr unempfindlich, aber ich will sowas auch nicht dort sehen, wo es einfach nicht hin passt.

    Man merkt halt schnell, wenn sowas nur eingebaut wird, weil man damit Aufmerksamkeit erregen will, oder

    weil man einfach bestimmte Problematiken in gewissen Welten und Zeiten aus einem nahen

    Blickwinkel zeigen möchte.

    Letzteres geht für mich klar.

    Aber bei Spielen fällt mir einfach kein Grund ein, warum sowas da rein müsste.

    Finde ich einfach unpassend und hat nichts mit "sensibel" zu tun. Lass dir da bitte auch keinen

    Blödsinn einreden. ^^


    Meine liebste Antwort war mir: "Schau halt nur sowas wie Sailor Moon, wenn's dir nicht passt", wenn du diverse Anime oder Manga kritisierst, oder auch dieses total wirre "ihr wollt doch nur, dass alle Männer heutzutage verweichlicht sind!", wenn du gewisse Fantasybücher und deren Protagonisten kritisierst.


    Was ich immer mal wieder im Forum gelesen habe, waren so Sätze wie: "Die Menschen heute sind halt alle

    ziemlich weichgespült...".

    Nur weil man in einem Spiel ab 12 nicht unbedingt will, dass alles immer nur düster und voll schlimm ist. :rolleyes:

    Aber solche Leute kann ich heute auch nicht mehr ernst nehmen. Sowas kann man einfach ignorieren, weil

    es Unsinn ist.


    Ist mir schon klar, dass es in deren wirren Verstand für sie selbst einen Sinn ergibt, but oh well...


    Wie gesagt.

    Es kommt immer auf den Sinn und Zweck an und ob es bei bestimmten Spielen überhaupt rein passt und

    wenn ja, wie (Stichwort neue Rassen/Völker).



    Also, wenn du nicht gerade Animal Crossing und Konsorten spielst, hat so ziemlich jedes Spiel eine Agenda.


    Sehe ich nichts von. Zumindest nicht in dem, was ich so gezockt habe.


    Natürlich sollen die Creators hinter ihrem Werk stehen, weil man es sonst merkt, wenn es erzwungen wird, aber die Frage ist... wieso fühlen die sich überhaupt gezwungen, und tun's nicht von selbst? ^^"


    So ist das eben, wenn man sich von anderen verurteilt fühlt.

    Wie gesagt: Für viele ist die LGBTQAI+ Community eher neu. Das waren Themen, die man zur Zeit, als man die

    Lore geschrieben hat, einfach noch nicht, aufm Schirm hatte, weil die Gesellschaft es vorher kaum bis gar nicht angesprochen

    hat. Ich denke nicht, dass man jemandem sowas dann vorwerfen kann. Man hat jetzt die Wahl, die Lore nachträglich zu

    verändern und so sein Publikum zu behalten, oder man steht zu der Lore, dann muss man eben damit rechnen, dass das

    Publikum mit der Zeit immer kleiner wird. Das stelle ich mir für die Storywriter ziemlich schwierig vor.

    Grundsätzlich muss man nicht zwangsläufig alles aus dem RL in ein Fantasy-Universum übertragen.

    Dann kannst du auch ne Fußball WM da einbauen, wo dann Länder gegeneinander spielen, die es auf Azeroth noch nicht einmal gibt. XD

    Bei vielen Spielen bietet es sich bestimmt an, solche zeitgenössischen Thematiken noch im Nachhinein einzubauen.

    Bei WoW würde ich das eher über neue Völker machen, oder bei denen, wo es sich noch irgendwie anbietet.


    Und natürlich kann man ruhig in der Story selbst noch ein paar andere Seiten von gewissen Charakteren zeigen.

    Gerne auch mal ein paar davon in wirklich wichtigen Rollen/Positionen.

    Aber ich glaub du verstehst nicht so recht, was ein Klischee ist. Ein Klischee ist eine sehr starke Vereinfachung eines realen Menschen, dessen Charakters oder Verhaltensweisen und zeichnet eben ein sehr simples Bild von diesem.


    Ja, das weiss ich. :)

    Aber meine Sich ist hier eben eine ganz andere: Was ist denn schlimm daran, wenn jemand wirklich einem solchen Klischee entspricht?

    Das Problem in meinen Augen ist für mich auch weiterhin, dass es nicht falsch, oder schlecht ist, sondern als falsch, oder schlecht gesehen wird. Darauf will ich hinaus. Warum wird ein Mensch, der etwas simpel gestrickt ist, als schlecht angesehen?

    Gibt für mich keinen richtigen Grund dafür. Wir sind die, die wir sind.

    Ist doch wurscht, ob jemand einem Klischee entspricht. Wichtig ist doch bloß, was man tut, oder explizit nicht tut und noch wichtiger

    ist die Frage "Warum?". Die geht nämlich viel zu oft unter. Das finde ich einfach irgendwo schade. :/


    Ich stimme dir zu, dass es bestimmt auch Leute gibt, die sich dachten: "Hey, so ein Charakter ist witzig! Lass den mal da einbauen.".

    Das will ich gar nicht abstreiten. Der Punkt ist doch aber, dass wir es letztlich gar nicht wissen können, aus welcher Intention heraus

    ein solcher Charakter entsteht. Vielleicht ist es eben doch eher als eine Art "Würdigung" gemeint. Eine Art von: "Hey, ihr seid da

    und wir finden euch toll!". Beides wäre halt möglich. Und ich finde, am Ende geht es hier doch eher darum, ob wir finden, dass man

    über solche Charaktere lachen, bzw. ob wir sie als Lachnummer sehen, oder ob wir uns denken, das ist einfach ein toller

    Charakter, der gute Laun verbreitet. ;)


    Ich habe sogar die Erfahrung gemacht, dass man in meiner IT-Umschulung ziemlich offen und positiv mit Menschen umgegangen

    ist, die man hier oft als "nicht normal" eingestuft hätte.


    Aber was Blizz da an Programmierern hat und wie die denken und warum sie so denken, das ist und bleib reine Spekulation.

    Wichtig finde ich doch nur, dass wir auch Menschen akzeptieren und respektieren, die auch mal einfach gestrickt sind und Klischees erfüllen. Denn wie ich bereits sagte, ist ja immer die Frage, ob eine gewisse Charaktereigenschaft, oder eine Handlung irgendwie

    schlecht, oder falsch ist. Und weniger, ob es sich um ein Klischee handelt.


    Manchmal glaub ich auch, dass heterosexuelle Frauen "tuntige" Männer nur deshalb mögen, weil sie diese eher wie eine Art... Schoßhund sehen, der vor allem zur Belustigung da ist.


    Gibt es sicherlich. Aber alle Frauen, die solche Männer mögen werden diese bestimmt nicht alle pauschal als Schoßhund sehen.

    Man muss schon genauer hingucken. Wenn jemand gerne gute Lane verbreiten und Witze machen will über sich, dann gehe ich

    erstmal davon aus, dass er das tut, weil er andere gerne irgendwie zum Lachen bringen will. Und hier gibt es halt einen

    dezenten Unterschied zwischen "Auslachen" und "mit lachen". :)


    Und ich für meinen Teil kann zumindest sagen, dass ich sehr gerne mit lache. ^^


    Solche Männer trauen sich ja dann fast gar nicht mehr andere, ganz normale und menschliche Seiten von sich zu zeigen, die nicht in dieses Klischee passen und nicht 24/7 andere gut unterhalten. Sobald sie das tun, wenden sich Leute von ihnen ab, die davon enttäuscht sind, dass sich ein erwachsener Mann nunmal wie ein erwachsener Mann verhält und tiefere Gedanken hat, nicht wie das erwartete Klischee, böse gesagt.


    Ist sicherlich ein Problem. Ja. Und genau deswegen finde ich es so wichtig, den Leuten zu sagen, dass man auch eher

    "witzige" Menschen immer noch respektieren solle. Sind halt auch nur Menschen mit allen möglichen Gefühlen und es ist

    irgendwie klar, dass die sich oft auch ganz "normal" verhalten, bzw. dann eben Seiten von sich zeigen, die in der Gesellschaft

    so gesehen werden.

    Da sollte man den anderen eher mal sagen, dass es sehr naiv und realitätsfern ist, zu glauben, diese Leute wären immer

    nur lustig und gut drauf und etwas schräg. Es steckt eben mehr dahinter und das muss man einfach den Leuten sagen, damit dieses

    Narrativ der Einseitigkeit hoffentlich nach und nach verschwindet.


    Außerdem haben wir von Charakteren in Spielen und co gesprochen und ich glaube nicht, dass es unbedingt so viele schwule Männer gibt, die einen solchen Charakter, der nunmal extrem klischeehaft geschrieben und eine ziemliche Lachnummer ist, besonders gerne mögen und gerne in dem Spiel oä. inkludiert sehen.


    Das kann ich nicht beurteilen. Vielleicht gibt gibt es ja auch Menschen, die sich mit einem solchen NPC gut identifizieren können

    und es gut finden, dass es sowas im Spiel gibt. Ich weiss es nicht. Das sind nur Mutmaßungen.

    Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich es gut finde, wenn man überhaupt auch mal solche Figuren in die Story einbaut.

    Einfach um zu zeigen, dass es akzeptiert wird. Denn die Kehrseite davon hatten wir ja lange Zeit, dass man sowas eher nicht

    in Spielen, Filmen ect. gesehen hat. Und das, obwohl es eben schon die ganze Zeit da war.

    Ich denke, wir sind uns da einig, dass wir ja genau davon weg wollen. :)


    Welchen Zeitgeist? Ich hab doch vorhin gesagt, dass es immer schon queere Menschen gegeben hat, die auch für andere sichtbar waren, zumindest war's halt dann sowas wie ein offenes Geheimnis, und das Ganze etwas verhüllend eingepackt, wenn man drüber sprach. Aber es gab sie immer, für andere immer sichtbar als queer und oft nichtmal geächtet oder so. Auch wenn der Geschichtsunterricht oft was anderes sagt und übertreibt. ^^'

    Wieso denkt man dann, dass queere Charaktere nur in einem modernen Setting canonically vorkommen dürfen, wenn es kein Zeitgeist ist?


    Schau: Eine Welt mit eigener Lore und eigenen Regeln, Gesetzen und Gegebenheiten sollte sich doch bitte immer an seine

    Lore halten. Wie ich schon einen Post vorher sagte: Es wäre besser, neue Rassen einzubauen, die diese Diversitäten dann

    grundsätzlich schon immer aufgewiesen haben, als jetzt im Nachhinein soetwas zu bereits lange bestehenden Völkern

    dazu zu basteln. Das wirkt halt unglaubwürdig.

    Deswegen sage ich ja: Gefällt dir die Lore nicht, dann spiel es nicht.

    Ich persönlich hoffe halt dann, dass in Zukunft mehr Spiele all diese Aspekte schon von Anfang an mit einbringen.


    Und du kannst nicht so einfach sagen "das ist eine andere Welt." Diese fiktiven Welten haben die Creators von ihrer, oft sehr vereinfachten bis falschen, Vorstellung verschiedener Epochen (halt besonders oft vom europäischen Mittelalter) abgekupfert und dann verschiedenste Mythologien hineingemischt.


    Selbst wenn das der Fall ist (, was ich durchaus für wahrscheinlich halte), ist auch ein Computerspiel

    ein künstlerischer Ausdruck. Dem sollte man keine Agenda drauf pressen.

    Auch keine positive Agenda. Es ist etwas anderes, wenn sich die Creator aus freien Stücken dazu entscheiden, weil

    sie das so für besser halten. Es ist aber was ganz anderes, wenn Umstände aus dem Real Life, nämlich der Druck

    aus der Gesellschaft, dort mit einfliessen. Das ist keine freie Kunst mehr. Und Kunst sollte immer frei sein.


    Wir reden jetzt speziell von Blizzard. Sein wir ehrlich.... Wahrscheinlich ist hier eher der Druck von außen dafür

    verantwortlich....

    Wäre halt schöner, wenn sich die Creators einfach so dafür entscheiden, weil sie das selbst gut finden. Ich hoffe, du verstehst jetzt

    etwas besser, wie ich das meine. ^^


    Menschen müssen nunmal auch nicht biologisch vom XX/XY-Chromosomensatz und für ihr Geschlecht normisierten Hormonpegel abweichen, um sich selbst als nicht-cis ansehen zu können.


    Ich weiss, was die LQBTQAI+ Community ist. ;)

    Daher sind wir uns in dem Punkt wohl eh beide einig.


    Wo hab ich denn etwas von einschränken gesagt? Nur weil man etwas kritisiert, will man es nicht verbieten oder jemanden mit Zwang dazu bringen etwas zu ändern.


    Angenommen. :)


    Bei mir klingeln immer sehr früh die Alarmglocken, weil die Geschichte oft genug gezeigt hat, dass solche Sichtweisen auch mal ins

    negative Extrem ausarten können.

    Und das möchte ich einfach nicht. Aufklärung und konstruktive Kritik sind natürlich immer der bessere Weg.


    So einfach ist das leider nicht. Zum einen sind nur einige diese typischen Nerds "Kellerkinder", zum anderen haben auch Kellerkinder Internetzugang und können andere brainwashen.


    Ersteres ist mir ja aus eigener Erfahrung bekannt. Ich meinte nur diejenigen unter diesen "Nerds", die tatsächlich in diese

    Gruppierung fallen. Natürlich sin das längst nicht alle von denen. Und selbst wenn... Ich hab ja noch nicht mal was

    gegen Kellerkinder. Ist halt ein anderer Lebensstil. Das wars auch schon. Und ein paar von denen gefällt das alles hier

    vielleicht nicht. Und da sage ich halt: Ja, dann bleibt halt im Keller, wen ihr Probleme mit der Realität habt.

    Fine with me. Ist schade, dass ein paar von ihnen nicht offen für sowas sind. Aber das kann man auch einfach ganz getrost

    ignorieren. Einfach weil die Diskussion, ob Menschen aus der LGBTQAI+ Community ein Recht auf ihre Existenz hätten,

    mittlerweile durchgekaut ist und die Frage eigentlich nur noch mi "JA VERDAMMT" zu beantworten ist. :P


    Bei Letzterem mit dem Brainwashing muss ich dir Recht geben. Aber ich denke, da sind auch ganz andere Menschen

    am Werk, die andere brainwashen wollen.


    Besonders Jungs, die sich als Außenseiter fühlen, haben oft auch große Probleme mit ihrem Selbstbild und ihrer Vorstellung von Männlichkeit, flüchten sich sehr in solche Spiele und sind dann in Onlinecommunities sehr leicht für homophobe und sexistische Ideen zugänglich und dafür zu manipulieren sind.


    Gut, das habe ich zwar in der Regel ganz anders erlebt....

    Aber geben tut es das bestimmt.

    Ich denke aber, wenn ich mir zum Beispiel die Identitäre Bewegung so angucke... das sind halt nicht unbedingt Menschen,

    die ich als typisches Kellerkind bezeichnen würde.

    Und homophobe Leute kommen nun mal oft aus dem "rechten" Sektor.

    Zumindest ist das meine Beobachtung.


    Die glauben sehr schnell daran, dass Feminismus, Queers und andere, heutige Faktoren, dafür verantwortlich sind, dass sie unbeliebt sind und keine Freundin haben, nicht etwa sie selbst; dass sie beliebter wären, wenn die Gesellschaft sehr viel konservativer wäre und "Frauen heute noch wüssten wo ihr Platz ist und Männer heute noch richtige Männer wären."


    Wie gesagt.

    Das sehe ich tendenziell eher bei politisch Rechten.


    Man drängt auch niemanden sein "Gedankengut" auf, indem man ... well, existiert? Nur weil man nicht Vogelstrauß-Politik betreibt und sich nicht versteckt bzw. keinen Bock drauf hat überall nur Heterosexualität und cis Leute, nur Weiße und vor allem fast nur Männer, die für den Hauptcast wichtig sind, zu sehen.


    Das war auch nicht meine Aussage, da ich dir hier absolut zustimme.


    Mir ging es um den künstlerischen Ausdruck.

    Entweder finden die Creator sowas selbst total gut und deswegen entscheiden sie sich dafür, solche Aspekte doch noch

    einzuführen,

    oder sie machen es nur, damit sie bloß niemandem auf den Schlips treten, weil die Gesellschaft das jetzt so will.

    Letzteres halte ich für eine gefährliche Tendenz. Ganz grundsätzlich.

    Am Ende schiessen sich solche Creator halt selbst ins Bein, wenn sie wirklich der Meinung sind: "Das war schon immer so

    und deswegen muss das so.". Weil sie immer weniger Publikum haben werden.

    Denn die Gesellschaft verändert sich ja zum Glück. :)


    Damit will ich sagen:

    Künstlerischer Ausdruck muss immer frei sein.

    Nur muss man sich auch nicht wundern, wenn dein Werk dann kaum noch jemandem gefällt. ^^


    Es darf nur nicht in Zwang ausarten. Darauf wollte ich nur hinaus.

    Rest haben wir jetzt denke ich geklärt. Da gehen wir

    wohl beide miteinander konform. ;)

    Aber das ist doch deren Problem, aber kein Argument dagegen? ^^'

    Andere männliche Autoren schaffen es doch auch und das ohne dass queere und weibliche Charaktere zur Lachnummer und klischeehaft werden.


    Klischeehaft =/= Lachnummer

    Da sind wir wieder bei dem, was ich dir vorher schon gesagt habe: Nur weil jemand so ist, wie er ist, muss man

    ihn nicht auslachen.

    Man kann MIT ihm lachen. Aber ansonsten liegt das Problem doch eher bei den Leuten, die denken, dass ein

    Klischee erstmal was Schlechtes sein müsse. Ist halt nicht so.


    Ich sags mal auf gut Deutsch: Wenn ich eine "Tunte" kennen lerne, dann lache ich nicht über sie.

    Nein, sondern ich FEIER sie ab. Denn sowas ist MUTIG.

    Das ist nichts Schlechtes. Wir sind die, die wir sind. Fertig. Ich befürworte jeden Menschen, der etwas Toleranz und

    Respekt zeigt. Und je mehr Diversität wir bekommen, desto normaler wird eben diese. Da wollen wir doch hin, richtig? ;)


    Ich verstehe es sehr gut, aber genau das ist der Knackpunkt: Es wirkt doch lächerlich, wenn es alle okay finden, dass da ein dutzend verschiedene, manchmal nichtmal unbedingt mehr besonders humanoid aussehende, Rassen, auf einem Marktplatz stehen, aber ein non-binary Charakter wäre in dieser Welt plötzlich zu viel?

    Natürlich spricht nichts dagegen, aber das meine ich doch: manche würde es einfach sehr freuen einen non-binary Charakter erstellen zu können.


    Speziell bei WoW: Tauren sin entweder männlich, oder weiblich.

    Das ist die Lore. Und diese Lore kannst du jetzt verstümmeln, indem du androgyne Tauren ohne, oder mit

    Geschlecht einführst, oder du machst es wie ich und quittest das Spiel, weil dir das mit der Zeit doch zu öde geworden ist.


    WAS man machen kann ist, au klassische Weise ein neues Gebiet mi einer komplett neuen, androgynen Rasse

    einzuführen. Das habe ich sogar im Forum als Idee eingebracht.

    Witzigerweise war den Leuten das dann doch zu viel. "OMG, nein hilfe, hilfe, keine androgyne Rasse! Sowas geht doch nicht!".

    Da habe ich mich ernsthaft gefragt, bei so einer Reaktion, ob diese Menschen da nicht ein wenig verheuchelt sind, wenn sie schon

    Angst vor einer vielleicht neuen Rasse haben, die sie gar nicht spielen müssen.


    Wie gesagt: Ein Spiel sollte immer seine Lore stimmig halten und nicht einfach im Nachhinein irgendwas

    hinwursteln. Das zeigt nämlich auch nur, dass man es tut, um sich dem jetzigen Zeitgeist anzupassen.

    Aber die Story in WoW ist nunmal anders. Und da wäre es eben noch weitaus plausibler, wenn einfach ein

    neues Gebiet kommt, das man entdecken kann, wo dann eine solche Rasse zu finden ist.


    Du hast ein Spiel.

    Das ist die Lore.

    Es gefällt dir nicht?

    Dann spiel es nicht.

    Konsequenz: Ich hab gequittet.

    Ganz einfach. ^^


    Lieber wünsche ich mir, dass ein ganz neues Spiel auf den Markt kommt, wo auch die Lore einwandfrei zu

    diesem Thema passt. Weil die Lore ist für mich essenzieller Bestandteil eines RPG.


    Wenn man eine Welt erstellen würde, in der es nur Frauen gäbe, steht doch eine gewisse Ideologie dahinter? Die meisten Geschichten sind irgendwo politisch, oder hat auf irgendeine Weise eine Bedeutung, auch wenn es viele nicht gerne einsehen.

    Da kann man nicht bei allem sagen "ist doch eh nicht unsere Welt", weil nunmal jede fiktive Welt aus einem menschlichen Verstand heraus entstanden ist und kein Mensch es schafft sich selbst aus seinem Werk komplett herauszuhalten.


    Auch hier: Das Spiel gefällt dir nicht? Dann spiel es nicht.

    Easy. Künstlerischer Ausdruck bzw. die Kunstfreiheit sollte man nicht einschränken.

    Ich würde ein solches Spiel btw auch nicht spielen wollen.... o_O

    Es war nur ein Beispiel.

    Tatsächlich hoffe ich aber, dass zukünftige Spiel ihre Richtung doch mal ändern.


    Btw besonders jenen typischen männlichen Nerds, besonders die, die das Weihwasser auspacken, wenn sie einen queeren Charakter auch nur erahnen und da hineinlesen können, schadet es nun wirklich nicht, wenn sie mit solchen öfter konfrontiert werden.


    Erstens: Ich halte nichts davon, gewisse Gruppierungen über einen Kamm zu scheren.


    Zweitens: Ja. Menschen, die Probleme mit Diversität haben soll man ruhig damit konfrontieren.

    Ihnen aber jetzt das aufzuzwingen, sie sollen doch bitte kein eigenes Universum mehr mit eigenen Regeln

    erfinden und designen, sondern bitte nur noch so, wie es in den Zeitgeist heute passt, finde ich doch etwas

    sehr penetrant. Man soll anderen Menschen nicht sein Gedankengut aufzwingen.

    Und wenn da wirklich ein paar "Keller-Nerds" Probleme mit anderen Menschen haben, dann sollen sie halt in ihrem Keller

    bleiben. Die Gesellschaft verändert sich so, oder so und das ist auch gut so.

    Daran können solche Leute nichts ändern. Wenn sie unbedingt weiter nur Spiel im Stil männlich/weiblich

    programmieren wollen, bitte. Nur dann müssen sie halt damit rechnen, dass es bald keiner mehr spielen wird. ^^ Pech für die. :P

    Über sowas steht man einfach drüber. ;)


    Aber die packen nunmal auch das Weihwasser aus uns prophezeien das Ende der westlichen Zivilisation, wenn sie weibliche Hauptcharaktere in Videospielen und Filmen vorgesetzt bekommen, oder wenn ein Mann *gasp* menschlich sein und Gefühle besitzen darf lol


    Frag sie nach Beweisen -> Diskussion ist zuende. ;)

    Ist halt albern, wen jemand sowas sagt. Das sollte man einfach nicht ernst nehmen.


    Ich glaube, das war das lustigste und gleichzeitig traurigste, was ich in den letzten Monaten bezüglich Medien und Geschlechterrollen gelesen habe, dass sich recht / vergleichsweise viele Männer auf Social Medias darüber aufgeregt haben, dass ihnen von den "SJW"s sogar ihr geliebter Klischee-Actionheld James Bond ein Mensch geworden ist.


    Den Artikel will ich sehen. :D

    Bin jetzt schon hyped.

    Es geht darum, wie ich meinen Charakter wahrnehme, d.h. der Charakter wird von mir wahrgenommen und, wenn ich nicht grad einen grauen Slime spiele, dann eben auch mit einem Geschlecht. Welches auch immer das jetzt sein mag.


    Dass man optional seinem Charakter ruhig auch noch ein Geschlecht geben kann, habe ich ja bereits befürwortet.

    Vielleicht wäre das gut, wenn man gerne einen Kerl spielen will, der in Kleidern unterwegs ist. :unsure:

    Das würde auch erklären, was genau du mi der Wahrnehmung meinst. :)



    Zum einen hab ich bewusst "in der Regel geschrieben", weil's immer noch sein kann, dass man mit mehr als einem NPC gleichzeitig spricht, wodurch die doch wieder in die Verlegenheit kämen, zur 3. Person zu greifen.


    Kannst du mir das mal an einem konkreten Beispiel erläutern?

    Ich stehe da irgendwie auf dem Schlauch, wie genau die Zeitform mit dem

    Pronomen zusammen hängt. :unsure:


    "Ah, Ihr seid also der neue Rekrut."

    Erster Satz im Spiel und schon funktioniert's nicht mehr. Für diese Fälle gibt's oft halt keine schönen genderneutralen Formulierungen.


    "Ah, Ihr seid also Alice."

    Und schon funktioniert es. Und wie ich sagte gib es alternativ noch gewisse Titel, die man nehmen kann.


    Damit will ich bloß sagen, dass ein Charakter nicht zwingend ein Geschlecht zugewiesen bekommen muss.

    Man muss dann bei den NPCs nur etwas kreativer werden.

    Aber das würde ich ohnehin nur bei bei Spielen mit halbwegs zeitgenössischen Settings machen.


    Ich find's aber gleichermaßen mau, wenn man einfach alles streicht, für was man keine perfekte Lösung gefunden hat. Weil es perfekte Lösungen für derart komplexe Themen nun mal nicht gibt.


    Siehe oben.

    Wie oft habe ich jetzt gesagt, dass die Angabe eines Geschlechts auch freiwillig sein kann?

    Was hat das mit Streichen zu tun?


    ...und das erklärt dann auch sehr gut, wieso man in Games mit binärem Geschlechtermodell fährt. Weil es einfach ist.


    Ja, wenn ein Spiel samt seiner Lore schon so ist, dass es nur Männer und Frauen dort zu erwarten gibt, dann ist es schwer.

    Meine Idee ging eher in die Richtung, dass wenn man neue Spiele programmiert, dies doch gut umsetzen könnte.

    Ich sehe da das Problem einfach nicht.


    Wenn man die Engine eines Spiels schon von Anfang an so gestaltet, dann dürfte der Aufwandt für diese

    Idee entweder nur minimal größer werden, oder sich einfach auf andere Ecken verlagern.

    Und dafür ist es das doch wert, oder nicht? :grin:


    Wenn es nach mir ginge, würde ich absolut keinen Wert auf das Geschlecht geben. Anderen wiederrum ist es wichtig. So lernt halt jeder seinen eigenen Weg mit sowas klarzukommen.


    Genau deswegen ja meine Idee mit der freiwilligen Angabe. ;)


    Und ich muss gestehen dass ich niemanden kenne der psychisch zusammenbricht weil irgendsoein brainless NPC nicht weiß wie man korrekt gendert. Finde da kann man an deutlich wichtigeren Stellen anpacken wenn man was für Gleichberechtigung tun will.


    Wie gesagt. Spiele, die ohnehin kein zeitgenössisches Setting haben, würde ich da eh nicht anfassen.


    Aber bei zukünftigen Spielen, die vielleicht ähnlich sind wie Cyber Punk?

    Warum denn nicht?

    Jein, queere Menschen gab es nunmal immer und überall. Man muss in solchen Welten nicht mit modernen Termini um sich werfen, weil das nunmal tatsächlich sehr aufgesetzt wirkt, aber man kann diese umschreiben.

    Ein Charakter kann durchaus sagen, dass er sich nie wirklich (s)einem Geschlecht zugehörig gefühlt hat oä., ohne direkt zu sagen, dass er trans oder non-binary ist.

    Wer das dann nicht versteht, will's einfach nicht verstehen und stellt sich dumm.


    Ich habe ja jetzt WoW als Beispiel genommen, was von Activision-Blizzard betrieben wird. Die kommen ja aus Amerika.

    Und hier haben hauptsächlich Kerle dran gesessen. Es ist wahrscheinlicher, dass die einfach nur Mann und Frau ins Spiel

    eingefügt haben, so wie sie es schon bei WC getan haben.


    Erst mit der Zeit kamen Gewisse optische Anpassungen dazu, die auch mal etwas diverser wirkten.

    Es gibt auch NPCs, wo man sagen kann, das ist nen Typ oder ne Dame, aber sie sehen etwas "untypisch" aus.

    Zumindest für diese Welt.

    Also nein, ich denke nicht, dass die Designer hier jemals an wirklich diversere Charaktere gedacht haben. Muss ich leider so sagen.


    Man kann auch sagen, dass es eh nur Spekulation ist. Aber nach allem was ich von Blizz weiss, würde ich nicht sagen, dass man dort

    auf Diversität aus gewesen sein muss. Gibt bestenfalls Charaktere, die etwas homosexuell rüber kommen. Und selbst damit haben

    sie sich offenbar schon schwer getan. x3


    in Charakter kann btw auch in einer nicht-modernen Welt androgyn aussehen.


    Du missverstehst da etwas.

    WoW spielt nicht in unserem Mittelalter.

    Es spielt in einer mittelalterlich angehauchten, eigenen Welt, die mit der unseren gar nichts zu tun hat.

    Und dort gibt es bislang nur Männer, Frauen und unter denen noch ein paar Homosexuelle NPCs. Das wars

    leider schon.


    Ich versuche mich mal an einem Beispiel:

    Man kann sich genauso gut eine Welt ausdenken, wo es ausschliesslich weibliche Charaktere gibt. Und das ganz

    ohne Ausnahme.

    Man kann sich auch eine Welt ausdenken, in der es ausschliesslich androgyne Charaktere ohne irgendein Geschlecht gibt.

    Diese Welten könnten zusätzlich noch etwas mittelalterlich angehaucht sein.

    Trotzdem hätten sie mit unserer realen Welt einfach gar nichts zu tun. Dort herrschen dann halt völlig andere

    Gegebenheiten. Und eine ganz andere Lore.

    Die Frage ist ja immer bloß: WER will soetwas spielen? Gibt es dafür ein breites Publikum?

    Wir reden hier auch von Unternehmen, die Geld machen wollen.

    Und dann ist halt noch die Frage, was dagegen sprechen würde, speziell in WoW, die Anpassungen für Charaktere

    vom Geschlecht loszulösen. Und da fällt mir eigentlich nur die Lore ein. Auf diese legen aber viele Spieler auch großen Wert.

    Deswegen sagte ich ja auch, dass dieses Spiel für mich ausgedient hat, weil eben Letzteres einfach nicht zur Lore passen würde,

    ich aber dennoch mir etwas wünsche, wo genau das gemacht wird.

    Was spricht denn dagegen, ein Computerspiel zu machen, wo du dir einen Charakter erstellst und erst hinterher, sofern gewünscht,

    kann man dann selbst noch ein Geschlecht festlegen? ;)

    Ist doch viel cooler.


    Viele Autor*innen oder andere Creators nutzen diese Settings aber aus, dass sie keine wichtigen weiblichen oder queeren Charaktere schreiben müssen, weil "war damals halt so."

    In Wahrheit wollen sie einfach nicht und nur weil ein Setting ziemlich patriarchisch oä. ist, muss man halt den Sexismus thematisieren und auch zeigen, dass die Bevölkerung trotzdem keine homogene Masse ist.


    Man sollte schon Wahrheit und Fiktion voneinander trennen.

    Nimm einfach mal die Welten, die ich dir oben aufgezählt habe.

    Was würde dagegen sprechen, eine fiktive Welt, nur mit Frauen, oder nur mit Männern, oder nur mit

    Diversen, oder nur Androgynen zu machen?

    Das Schöne ist doch: Ich kann diese Welten jederzeit wieder verlassen. Und wenn mich sowas nicht anspricht, dann

    kann ich es einfach nicht spielen. ;)


    Ich halte nichts davon, jedes Computerspiel, mit seiner eigenen Lore für eine Real Life Agenda zu instrumentalisieren.

    Auch RPGs sind eine Form von Kunst und diese sollte nicht verstümmelt werden.

    Es ist sehr wichtig, dass wir das Thema im RL ansprechen und thematisieren, ja. In einem Spiel mit fiktiven Welten,

    bei denen sich die Storyteller künstlerisch ausdrücken, halte ich das für falsch.


    Deswegen würde ich das besser finden, wenn man zusätzlich einfach weitere Spiele entwickelt, die etwas zeitgenössischer sind.

    Da gehört sowas dann auch definitiv hin. ;)


    Und ICH bin dann ihre erste Kundin. ^.^

    Würde sowas echt gut finden.


    s funktioniert auch in die Gegenrichtung: Es ist nicht positiv zu sagen, alle Frauen seien so empathisch, friedfertig etc...

    Wie gesagt, viele Eigenschaften, die traditionell eher Frauen zugeschrieben werden, sind darauf aus Frauen zu infantilisieren oder als irrational und auch als so wenig "bedrohlich" und als so inkompetent wie möglich anzusehen. Vor allem solche Eigenschaften wie Naivität, übertriebene Friedfertigkeit, Sentimentalität etc...

    Deswegen werde eher androgynen oder maskulinen Frauen oft mehr ernstgenommen, weil ein feminineres Auftreten halt sofort mit Naivität und co assoziert wird. Geht halt in die Richtung von "ist lieb, aber bisschen dumm", you know.


    Stimmt!


    Und weil es RPG heißt, kann auch die Geschlechterrolle interessant für einen sein, wie auch diese für einen selbst aussehen mag. Du sagst selbst, dass du in eine Rolle schlüpfst - warum sollte diese Rolle also kein Geschlecht haben?


    Naja ich sagte ja noch, dann eben wahlweise auch mit Geschlecht. Ich finde bloß, das macht halt wenig Sinn.
    Und in meinen Augen sollte auch bei einem Account die Angabe des Geschlechts freiwillig sein.



    Allein schon für die Selbstwahrnehmung.


    Das müsstest du mir bitte genauer erklären.


    Und irgendwie müssen NPCs dich auch anreden.


    Hab ich vorher schonmal angesprochen: Dafür gibt es den NAMEN. ;)

    Das wäre halt die Option, wenn man kein Geschlecht wählen möchte.


    Beim Charakter selbst kann man auch Titel nehmen. Stichwort "Champion".

    Oder in Pokemon vielleicht so, wie es schon häufiger zu sehen war: "Junger Trainer."


    Muss man halt bischen kreativ sein, aber es geht. Und wer es will, der kann ja trotzdem

    ein Geschlecht angeben. :)



    Nachdem das in der Regel schon nicht in der 3. Person erfolgt,


    Ja und jetzt überleg mal. Du hattest die Lösung doch eigentlich schon. ^^

    Einfach den Namen nehmen, oder einen Titel. ;)


    Das Problem ist nicht, dass es Angaben von Geschlechtern gibt. Ich wünsche mir bloß, dass diese

    Angabe freiwillig bleibt, bzw. wie ich schon lange vorher mal geschrieben habe, es dann entsprechende

    Optionen im Programm.


    Lässt sich alles machen. Sind ein paar Zeilen Quellcode.

    Bei den NPCs weiss ich net genau, wie das funktioniert.

    In WoW heisst du jetzt eigentlich schon nur noch "Champion". XD

    Fine with me. Immerhin ist der Charakter dort ja auch ein Champion. ^^

    Gut, aber Spielcharaktere haben für gewöhnlich auch ein Geschlecht und viele würde es einfach freuen, wenn sie einen non-binary Charaktere erstellen könnten, die auch dementsprechend angesprochen werden, oder wenn bestimmte Kleidungs- und Rüstungsteile nicht auf Geschlechter beschränkt sind.


    Lässt sich in der Regel relativ gut einrichten. Möglich ist ein solches Design allemal.

    Es gibt ja bereits etliche detaillierte Anpassungen.

    Man kann einfach die entsprechenden Klassen im Programm so coden, dass die grafischen/optischen

    Merkmale dann eben nicht unter ein bestimmtes Geschlecht fallen.

    Man hat einfach eine zufällig gewählte "Rohvorlage" und modelliert diese dann mit allen zu Verfügung stehenden

    Anpassungen.

    Wenn man ohnehin nur mit einem Avatar /Spielecharakter unterwegs ist, macht es dann aber auch wenig Sinn, hier

    überhaupt ein Geschlecht festzulegen.

    Zumindest in einem MMORPG. Denn das Geschlecht für dich persönlich kannst du in deinem Account auswählen.

    Damit will ich sagen: Charakter =/= Account des Betreibers.

    Ich muss für den Avatar in WoW kein Geschlecht festlegen, weil ich hier in eine Rolle schlüpfe.

    Deswegen heisst es auch RPG. ^^

    Aber WoW läuft ja über einen BattleNet-Account. HIER kann man ruhig ein Geschlecht festlegen, wenn man darauf besteht.

    Hm, okay, kann man beim Char eigentlich auch.... aber macht halt keinen Sinn, wie ich finde.

    Naja, jedem das seine. Optionale Möglichkeiten sind immer gut.


    Nun ist bei WoW aber folgendes Problem:

    WoW ist ein eigenes Universum. Eine ganz eigene Welt für sich. Eine umfangreiche und komplexe Lore,

    mit all ihren Gegebenheiten und ihrem ganz eigenem Charme. Naja, zumindest war es das mal.

    Ich bin ehrlich: Ich habe ein Problem damit, wenn man unbedingt in einer frei ausgedachten Welt, die ihre ganz eigenen

    Regeln hat, das zeitgenössische Mindset reinpressen will. Weil es passt da halt einfach nicht hin.

    Vielleicht habe ich auch deswegen damit aufgehört, weil mir die alte Lore, wie sie früher war, jetzt doch nicht mehr so zusagt.


    Wenn man aber ein Spiel programmiert, das darauf ausgelegt ist, zeitgenössisch zu sein, ja, dann sollte all das, was wir heute

    im RL vertreten, da auch mit rein. Das steht für mich ganz außer Frage.

    Ich würde ja wirklich gerne mal einen komplett androgynen Charakter erstellen. Ich finde solche Konzepte unglaublich

    romantisch und spannend.

    Und ich finde, jedes neuzeitliche RPG sollte das doch irgendwie hinkriegen. Sogar Pokemon könnte das.


    Bei WoW ist es halt so: Entweder man akzeptiert diese Welt, mit ihren eigenen Regeln so, wie sie ist und liebt dieses

    Spiel dafür, dann hört man auf, weil es mittlerweile alles aufgedrückt bekommt, was wir im RL an Thematiken haben.

    Oder man fand diese ganze Lore von Anfang an eigentlich net so dolle, dann hört man auch auf, weil sie einerseits

    eben nicht mehr zu uns passt und andererseits aber diese "neuen" Aspekte jetzt so reingepresst kriegt, dass die ganze

    Lore eh nicht mehr stimmt.


    Kurz um: WoW hat für mich ausgedient und es gehen jetzt langsam auch immer mehr Leute von da weg.

    Und wen in FF14 da nicht bald etwas passiert, dann geht es denen vielleicht schon bald genauso. ^^'


    Ich bin jedenfalls dafür, dass sich die Charaktergestaltung in Pokemon sehr wohl anpassen darf, da ich denke, dass es

    die Lore hier schon hergibt.

    Und ich bin dafür, dass irgendwer (hoffentlich) bald mal ein richtig gutes MMORPG entwickelt, mit all den

    Anpassungen des Charakters, PvP, PvE und gaaaaanz viel Sandbox, inklusive Housing. ^.^


    Ja, ja, "Das ist ja soooo aufwendig.....", sagen sie alle. Unsinn! Ist es nicht. ;)

    Die Elemente und Inspirationen sind alle schon da. Man muss sie nu noch einbauen.

    Und ich denke, das Coden wird sogar einfacher, wenn man grafische Anpassungen eben nicht noch

    zusätzlich in Geschlechter unterteilen muss. Denn genau das muss man im Code machen, wenn man sowas

    an Geschlechter koppeln will.

    Ohne Festlegung an Geschlechter wird es sogar leichter. :)


    Geht in die Richtung #Killallmen,


    Das Schlimme ist ja grade, dass viele Gruppierungen mittlerweile so unterwandert wurden, dass sie längst nicht

    mehr das sind, was sie mal waren. Die Feministinnen gehören vermutlich dazu. Zumindest die Lobby.

    Und das ist richtig gefährlich, weil das echt ein Schlag ins Gesicht ist, für alle Frauen, die Wert auf

    Gleichberechtigung legen und nicht auf die Unterdrückung von Männern.


    Die unterbewusst nur auf Macht aus sind, aber das Medium das sie unterstützen nicht im mindesten verstehen.

    Ziemlich frustrierend solche Leute persönlich zu treffen, kann ich mir denken.


    Wo wir grade dabei sind:


    Warum der Begriff Matriarchat


    Zitat: "Der neu definierte Begriff „Matriarchat“ ist von politischer Bedeutung, denn er bezeichnet Gesellschaften mit mütterlichen Werten. Diese zeigen, dass das gesellschaftliche Leben bedürfnisorientiert statt machtorientiert, gewaltfrei, egalitär und bewusst friedfertig organisiert werden kann."


    Sexismus, hübsch und blumig umschrieben; Gesellschaftlich als "gut" angesehene Werte werden hier einfach mal

    den Frauen zugeschrieben. Weil gibt ja keine Männer, die diese Eigenschaften haben könnten....


    Als ich die Seite vor nem Monat oder so aufsuchte, stand da sogar noch etwas ganz anderes, wo es noch offensichtlicher war.

    Übrigens frage ich mich hier, wie es sein kann, dass man eine Definition einfach mal für seine Zwecke verändert, wenn doch die

    vorherige Definition weitaus plausibler war.

    Plausibilität ist übrigens eine der Anforderungen, die eine Definition erfüllen muss.

    Und das sehe ich hier nicht als gegeben an. Man hat einfach für eine Zweck, weil es einer Gruppierung so besser

    gefällt, eine eigene Definition genommen. Und das ist für mich der Inbegriff von "absurd".

    Wenn jetzt jeder einfach Wörter so definieren könnte, wie es ihm grade passt, dann ist auch jede weitere Diskussion

    völlig sinnfrei, da sie in eine bestimmte Richtung gelenkt wird.

    Sprache ist das einzige Tool, mit dem wir eindeutig und theoretisch zweifelsfrei vermitteln können, was wir sagen wollen.

    (Auch wenn es manchmal Fälle gibt, wo Worte unnötig sind. ;) )


    Also ihr Lieben.

    Bitte Augen auf! Sexismus geschieht immer an, wenn einem Geschlecht bestimmte Eigenschaften zugewiesen

    werden. Egal, ob im negativen, oder im positiven Sinn!

    Denn zu sagen, Frauen seien ja friedfertig, ist beinahe schon wie zu sagen, Männer seien dies nicht.

    Auch wenn es so nicht direkt daraus hervor geht. Der Subtext bleibt der Gleiche. ;)


    LG

    Erst mal zu zweiterem: Natürlich nichts - aber es gibt eben auch kein Extrafeld dafür. Von daher könnte man auch dasselbe über das Geschlecht sagen - Extrafeld unnötig, wer will, schreibt's halt ins Profil.


    Das Programm bei der Accounterstellung guckt sich aber nicht die Zeichen einzeln im Textfeld eines Profils raus.

    So funktioniert das Ding nicht. ^^


    Das Programm prüft bei freiwilliger Angabe erst einmal, ob ein Kästchen angekreuzt wurde.

    Und je nachdem, welches man angekreuzt hat, beinhalten die Systemnachrichten dann das

    entsprechende Pronomen.

    Fall kein Kästchen angekreuzt wurde, bekommt man Nachrichten die anfangen mit:

    "Sehr geehrte/r Mann/Frau [hier steht der eingetragene Nachname],...."


    Es gibt auch Fälle, wo man einfach mit eingetragenem Vornamen angesprochen wird, oder auch mit dem Nutzernamen.



    Mein Vorschlag wäre hier:

    Das Programm fragt einen User beim Anlegen eines Accounts: "Wie möchten Sie angesprochen werden?"


    Es folgt eine Auswahl aus mehreren Kästchen:


    - Mann

    - Frau

    - Vorname

    - Nutzername


    Es folgt eine Frage des Programms: "Wie soll sich inhaltlich auf Sie bezogen werden?"


    -Frau [hier wird dann der Nachname angegeben]

    -Herr [ ""]

    -er

    -sie

    -dey

    -Vorname

    -Nutzername


    Das Programm speichert diese und andere Eingaben.

    Immer wenn ein Benutzer oder ein Spieler einen anderen Benutzer, oder Spieler/Avatar

    zu ersten Mal anschreibt, kommt eine kurze Meldung:


    "Dieser User wünscht sich, mit [siehe erste Auswahl] angeschrieben zu werden."


    Man klickt auf "OK".

    Das Chatfenster geht auf und das Programm merkt sich, wenn bereits Interaktionen zwischen

    Nutzern/Spielern schon einmal stattgefunden haben.


    Zweiter Fall.


    Man möchte einen Text schreiben, in dem ein User/Spieler erwähnt werden soll.

    Wird die Funktion mit dem "@" benutzt, öffnet sich ein Fenster, wie im obigen Fall.

    Diesmal geht es aber um die zweite Auswahl, wo der User/Spieler nur passiv erwähnt wird, bzw.

    es soll nur über ihn geschrieben werden.


    Programm prüft wieder, ob der User/Spieler schon einmal von diesem einen anderen User/Spieler

    erwähnt wurde.



    Liest sich bestimmt erstmal etwas umständlich und vielleicht habe ich sogar etwas Wichtiges übersehen.

    Aber ich kann sagen, dass es im Endeffekt nur ein paar Zeilen Quellcode sind.

    Und für die User besteht der Unterschied zu vorher lediglich darin, dass es zwei Arten von Fenstern gibt, die

    einen darüber informieren, wie jemand angesprochen, oder erwähnt werden möchte.


    Praktisch wird dieses Fenster auch nicht soooo oft aufgehen. Es sei denn, man ist neu irgendwo, dann

    wahrscheinlich schon. ^^ Aber nach einiger Zeit muss man diese Fenster immer seltener bestätigen.

    Und ich finde, man kann ruhig kurz mal diesen einen Satz lesen und auf OK klicken, oder?

    Was meint ihr? :unsure:


    Oder ist das ne dumme Idee?


    Dass die japanische Sprache da weiter ist und es z.B. auch ganz selbstverständlich ein neutrales Personlpronomen gibt, liegt, glaube ich, auch daran, dass im alten Japan mit dem Thema Diversität frei umgegangen wurde, während hier in Europa gerade durch die Kirche strikte Regeln geherrscht haben, welchem Muster man zu entsprechen hat.


    Das denke ich auch, ja.


    Ich selbst habe übrigens im IT-Bereich ganz andere Erfahrungen gemacht: Während meiner Ausbildungszeit Anfang der 2000er waren wir 10 Azubis im Betrieb - ein Teil davon Mädels. Da wurde nie ein Unterschied gemacht, weder im Betrieb, noch in der Berufsschule. Da hat uns alle eher die Feministen-Gruppe vom Betrieb genervt: Die waren völlig übergriffig, haben die Mädels für Interviews überfallen und auf ihre Homepage gestellt, ohne zu fragen, ob die das überhaupt wollen u.ä.


    Ich könnte jetzt so ne richtige Textwall drüber schreiben, wie Sexismus im Alltag funktioniert. Aber das spare ich mir an dieser

    Stelle lieber.

    Ich kann nur sagen, wie meine Erfahrungen waren. Das klingt jetzt übrgens auch viel dramatischer, als es tatsächlich ist. ^^

    Ich glaube, dass es viele Männer gibt, denen es oft auch gar nicht so bewusst ist, dass sie eine Frau nur deswegen nicht ernst nehmen, weil sie glauben, die will sich nur wichtig machen und erzählt Schmu, weil sie eine Frau ist.

    Diese Gründe scheinen vielen Männern selbst irgendwie zu entgehen. Es ist ihnen einfach nicht richtig bewusst.

    Und dann hilft es halt auch nichts, einfach nur mit dem Finger auf dieses Geschlecht zu zeigen und "Du, du, du!" zu machen.

    Man muss einfach mal gelassen drüber reden können. Wenn jemand nicht weiss, dass er grade etwas falsch macht, dann braucht er den Input von außen, der ihm das aufzeigt, weil er sonst gar keine andere Möglichkeit hat, das zu reflektieren.

    Und ich finde, das kann man ihnen dann schon zugestehen. :)

    Das gilt natürlich für alle, die sowas unbewusst mal machen. Niemand ist gegen den Tatbestand des Sexismus immun. ;)


    Gibt auch andere Fälle, da ist es natürlich gezielt abwertend und diskriminierend.


    Und ja, natürlich gibt es auch übergriffige Gruppen von Mädchen, oder jungen Frauen.

    Hab ich auch schon live miterlebt in der Grundschule. Das ist meistens sogar relativ krass,

    was da passiert, aber alle lachen nur drüber, während ein junger Kerl einfach komplett gedemütigt

    wird. Aber weil alle lachen und es ja so lustig ist, denkt er, es sei lustig und lacht mit, auch wenn er

    das grade überhaupt nicht cool findet.

    Man kann sich auf jemanden aber auch aus der dritten Person beziehen. Man könnte natürlich viel mit dem Usernamen arbeiten, aber besonders bei Mehrfachbezug würde das eher umständlich werden. Es ist ja wie gesagt optional; jeder kann und sollte es selbst entscheiden.


    Aber meinst du nicht, dass auch bei Mehrfachbezug der Name schon völlig ausreicht? :unsure:

    Versteh mich nicht falsch: Wenn jemand unbedingt will, dass der Bezug mit einem bestimmten Pronomen

    erfolgen soll, dann ist es ja erstmal ok.


    Vielleicht gibt es auch Leute, dir nur deswegen auf ein bestimmtes Pronomen bestehen, weil sie die

    alternativen Möglichkeiten gar nicht auf dem Schirm haben.

    Daher finde ich, dass man diese Möglichkeiten zumindest stärker kommunizieren sollte.

    So meinte ich das nicht. ^^' Ich meinte, dass für cis Personen sehr selten falsche Pronomen verwendet werden und wenn, dann ist es meistens ein Irrtum und keine Absicht. Bei trans und enby Personen ist es bei manchen Absicht, wenn sie mitgendert werden.


    Okay, DAS ist allerdings 100 Pro! :D

    Findest du es auch sexistisch, wenn hier nach dem Geschlecht gefragt wird? Du musst ja nichts ankreuzen.

    Es geht nur darum, dass andere das gerne wollen, weil sie sich damit identifizieren und etwas von sich teilen wollen.


    Ich finde, solange das eine freiwillige Angabe ist, führt es doch genau dazu, dass umso mehr Menschen zufrieden sind:

    Die einen geben es nicht an und froh drüber, aus verschiedenen Gründen. Man kann es eher unter dem Aspekt der

    Anonymität zusammen fassen. (Ich selbst habe auch schon so Vorfälle von Stalking erlebt, weil ein paar Herrschaften nicht mehr von mir lassen konnten, seit sie wussten, dass ich eine Frau bin.)


    Die anderen sind einfach glücklich, weil sie jetzt etwas haben, womit sie sich besser identifizieren können.

    Klar.... man kann sich jetzt fragen, warum man sich in einem RPG, wo es ja EGAL sein soll, was man im RL ist,

    unbedingt als dieses und jenes präsentieren wollen, was sie auch wirklich im RL sind.

    Aber andererseits... wen juckts, wenn jemand das unbedingt den Leuten mitteilen will, auf diese Weise?

    Ingame sieht es ohnehin niemand.

    Und wie ich schon sagte, ist es ja nicht so, als wenn queere Leute zu jedem so hingehen, nur um ihnen im

    Online Game zu whispern (for no reason), dass sie dieses und jenes sind. XD


    Also warum nicht eine freiwillige Angabe, wenn einfach noch mehr Menschen insgesamt zufrieden sein können?

    Damit will ich übrigens sagen, dass ich das genauso wie du sehe. Ich wollte nur ausführen, warum. ^^


    Da ist die Frage, warum wollen Leute irgendwo unbedingt ihr Geschlecht angeben?


    Ist doch völlig egal, oder? Solange sie es nicht müssen, ist doch gut. DU musst es ja nicht nutzen, wenn es freiwillig bleibt. :)


    Aber wie soll es Gleichberechtigung geben, wenn wir weiter auf diesem Unterschied beharren?


    Grundsätzlich völlig richtig: Man kann Integration nicht durch Segregation erreichen.

    Aber ich finde, dass man es doch ruhig angeben dürfen sollte, wenn man will.


    Nehmen wir ruhig mal kurz das Gendern als Beispiel:

    Was macht es praktisch in der Sprache?

    Es hebt die Unterschiede hervor. Zumindest in meinen Augen.

    Macht das innerhalb einer Sprache Sinn?

    Tja, und hierzu gibt es eben verschiedene Ansichten. Und einige Ansichten sind zwar gegensätzlich, aber trotzdem

    alle legitim!

    Was ist die Lösung für diese vermeintliche "Sackgasse"?

    Ganz einfach: Man einigt sich darauf, dass es freiwillig bleibt und dass man verdammt nochmal akzeptiert, wenn es jemand gerne

    machen möchte, weil er sich damit wohler fühlt. Eben weil es hier kein allgemeines "richtig", oder "falsch" gibt.

    Keinen Anspruch auf die eine absolute Wahrheit. ^^

    Solange es mir nicht aufgezwungen wird und gleichzeitig aber auch niemandem abgesprochen wird, finde ich das

    ganz okay. ;)


    Und zu deiner Frage, wie ich das hier im Forum finde: Überflüssig, aber nicht ganz so schlimm, wie auf Seiten, wo man da verpflichtend etwas auswählen muss, um einen Account anzulegen. Die Verpflichtung dazu ist mMn erst recht sexistisch.


    Wenn es verpflichtend ist, ja. Allerdings, wen ich ehrlich bin..... Weiss ich bei WoW jetzt nicht mehr. Spiele das auch schon länger

    nicht mehr. Das hat auch spezielle Gründe. ^^


    Cis Leute werden aber auch wie selbstverständlich in ihrer Identität respektiert, weshalb weniger ins Gewicht fällt, wenn sich Leute mal irren. Zumindest, wenn dein Selbstbewusstsein nicht aus hauchdünnem Glas besteht.


    Ersteres stimmt für mich schonmal nicht.

    Ich habe da als Frau gaaaaanz andere Erfahrungen gemacht. Grade in der Umschulung zur ITlerin, was ja echt ne Männerdomäne ist,

    habe ich ständig zu spüren bekommen, wie die Kerle oft dachten: "Ach komm, die erzählt Blödsinn. Will sich bestimmt nur wichtig machen.". Ich hatte ständig das Gefühl, dass ich nicht richtig ernst genommen wurde.

    Ich lege großen Wert darauf, mich möglichst klar und deutlich auszudrücken. Deswegen rede und schreibe ich gerne etwas mehr, weil ich hoffe, dass ich damit Missverständnisse vermeiden kann.

    Wenn sich irgendwer dann denkt: "Ja, typisch. Ist halt ne Frau, die reden viel.", dann liegt das NICHT an mir, sondern daran, dass diesen Leuten mal jemand sagen möge, dass es auch viele Männer gibt, die viel reden. Nur wird das gerne akzeptiert und es wird auch nie kritisiert wird, wenn es von einem cisMann kommt.

    Ganz im Gegenteil: Das GLEICHE, was ich als Frau sage UND auch die Tatasache, dass ich gerne mehr rede/schreibe, wird bei

    cisMännern VON cisMännern IMMER gefeiert, angenommen und als gut und richtig empfunden, wenn es von einem cisMann kommt.

    Und genau DAS ist das Problem: Wenn man denkt, es sei schlimm, wenn eine Frau viel redet. Wenn man denkt, das liegt am Geschlecht, was es absolut nicht tut!

    DAS ist Diskriminierung.


    Für enby und trans Menschen ist es jedoch jedes Mal ein Zeichen dafür, dass sie respektiert werden.


    Da irren sie sich. Egal, um welches Thema es geht: Eine cisFrau wird öfter mal nicht richtig ernst genommen und das mit dem

    Respekt ist dann auch so ne Sache. Man kann sowas niemals pauschal sagen, weil es immer solche und solche Szenarien gibt.

    Und du hast in JEDER dieser "Gruppen" immer Menschen, die sehr tolerant und offenherzig sind und solche, die es nicht sind.


    Was ist mit Wörtern wie actress, waitress, stewardess ...?


    Hier muss ich unbedingt zustimmen.

    Ich finde, die Japaner zum Bespiel haben es richtig gemacht: Da gibt es zumindest kein generisches Maskulinum (zumindest ist das

    mein Kenntnisstand).



    Und wer hindert dich daran in deinem Profil etwas über deine Religion zu schreiben, wenn du sie als wichtig empfindest?


    Wir hatten ja von Computerspielen geredet.

    Wenn man da einen Account anlegt, dann schreibt man da nichts weiter zu solchen Themen rein, weil es dafür kein Textfeld

    gibt.

    Hier im Forum ist es wieder ganz anders: Schreib in dein Profil, was immer du möchtest. Und wer interessiert ist, der kann es lesen und dich sogar fragen. DAS finde ich GUT. :thumbup:



    Vielleicht, weil es Sinn machen könnte zu wissen, mit welchem Pronomen sich eine bestimmte Person wünscht adressiert zu werden? Hier im Forum ist es ja optional, und die Option "divers" hat man ebenfalls, kann im Zweifel auch kommunizieren, wie man adressiert werden möchte. Die Angabe der Hautfarbe und Sexualität erfüllt hingegen keinerlei Zweck.


    Die Option, Leute einfach einfach mit "du" anzusprechen, kommt dir nicht in den Sinn?

    Mir wäre ohnehin kein Fall bekannt, in dem das System eines Forums, oder eines Spiels dich mit "er/sie/es" anschreibt. XD

    Man braucht diese Angabe also theoretisch ohnehin nicht.

    Es gibt jetzt auch schon soziale Plattformen, da wird man mit dem Vornamen vom System angesprochen, oder zumindest

    mit dem, den man eingetragen hat. x3


    Das finde ich persönlich besser, als immer wieder darauf zu bestehen, dass man sein Geschlecht angeben soll.

    Ich habe weiter oben schon erwähnt, wo ich finde, dass da eine Angabe auf jeden Fall verpflichtend sein sollte. :)


    Ich finde das was keisuke sagt allerdings nicht direkt scheiße. In diversen Ausweisdokumenten und auf so vielen anderen Seiten macht diese Angabe absolut null Sinn.

    Solange es eine freiwillige Angabe ist, würde es mich jetzt zum Beispiel auch nicht jucken, ob wir im BB auch Felder für Religion, Sexualität (okay das wäre hier was weird ngl), oder sonstwas haben. Es steht ja eh jeder Person frei was drüber zu schreiben, aber wenns halt zum ausfüllen wäre.

    Aber an dem Punkt wo diese Angaben Pflicht werden, wie etwa im Perso/Reisepass ect. zum Beispiel, macht es halt für mich keinen Sinn.


    Auch dieses Feld Anrede bei vielen Online-Formularen oder so ist mehr nervig als alles andere. Es wird nämlich nicht gebraucht und enby Personen haben meistens nicht mal ne Auswahl. Oder mein*e Freund*in welche*r Mal mit "keine Nachname" angesprochen wurde xD

    Wenigstens haben sies versucht lol


    Ich schreib mir hier nen Wolf.....

    Aber genau das hier fasst es gut zusammen. Danke und fühl dich geherzt. ;)


    Ich fühlte mich danach unmännlich.


    Kann ich nachvollziehen, was du meinst. Aber ich denke da haben dann auch dir ein paar Leute ein paar Flöhe zu viel

    ins Ohr gesetzt. ^^

    Man kann noch so selbstbewusst rüberkommen. Das hilft halt auch nichts, wenn die Aussagen nur aus inhaltlosen, bis

    hohlen Phrasen bestehen. ;)


    Frag dich einfach selbst mal, was du als "männlich" definieren würdest. Vielleicht kommst du ja zu dem Schluss, dass es hier

    nur um konkrete Eigenschaften geht, die oft einem Geschlecht zugeordnet werden.

    DAS nennt man Sexismus. ^^

    Nein, ich wollte damit NICHT sagen, dass du sexistisch bist. Ganz im Gegenteil!

    Ich hoffe, dass du verstehst, dass ich dir lediglich etwas mehr "Sicherheit" in deinen Ansichten geben möchte. ;)


    Ich meine... ja schon, aber davor war ja von Spielen die Rede. Ich hab WoW nur zur Anfangszeit vll. für zwei, drei Wochen gespielt, daher kann ich mich an nichts mehr erinnern, aber viele Games müssen wissen wie sie dich ansprechen sollen.


    Ich glaube sogar echt, diese Angaben sind verpflichtend. Aber dann kann man auch wirklich sagen, dass hier eine Unterteilung

    kaum Sinn ergibt. Habe ich weiter oben grade geschrieben, warum.

    Das Ding ist aber: WENN ich schon unterteilen will (warum auch immer, in einem Game...), DANN doch bitte wenigstens so

    konsequent sein und das dritte Kreuzchen bei der Angabe rein tun. ^^

    Ansonsten sehe ich das aber grundsätzlich auch so, dass man solche Unterschiede nicht verpflichtend hervor heben soll, wen es keinen zwingenden Grund dafür gibt. Als freiwillige Angabe finde ich es aber okay. ^^

    Warum, habe ich ja auch schon gesagt. :)

    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?Ich hatte mich auch, vor allem früher, besser mit Jungs / Männern verstanden, aber das hat doch nichts mit dem Testosteronspiegel zu tun? Ich meine... auf welcher Grundlage hin?


    Habe ich mal so ähnlich von einer veröffentlichten Vorlesung von Vera F. Birkenbiehl gehört. Wobei das wahrscheinlich auch nur ein Aspekt ist, der durchaus mit reinspielen kann. Man muss dazu aber sagen, dass auch ihre Erkenntnisse mittlerweile etwas überholt sind.

    (R.I.P. liebe Frau Birkenbiehl. Und vielen Dank für all Ihre Beiträge, die uns allen irgendwo sicher auf irgendeine Weise weitergeholfen haben. )

    Du hast mich da aber noch an was erinnert:


    Wenn ich so überlege... das hatte bei mir vor allem den Grund, dass Mädchen so richtig zur Stutenbissigkeit sozialisiert werden, denke ich, und es so viele kranke Psychospielchen unter jungen Mädchen gibt. Das ist echt eine Welt für sich, die man auch nicht unbedingt betreten will.


    Ich hatte es so sehr verdrängt, aber ich denke grade, wahrscheinlich war der Grund, warum ich mich mit Jungs besser verstanden habe, doch primär was anderes. Das ist aber eine Story, die ich nicht noch einmal durchkauen will, weil ich bereits damit abgeschlossen habe.



    Vor allem bei den Mädchen aus reichen und eingebildeten Familien. Die sind oft besonders missgönnend und deren Eltern verbauen ihnen die Möglichkeit wirkliche Freundschaften zu anderen aufzubauen. Da hab ich echt solche Dinge mitbekommen wie eine Mutter zu ihrer Tochter sagt: "Freund dich am besten mit der X an. Deren Vater ist ein Rechtsanwalt bei der Stelle, wo du später mal mit Vitamin B reinkommen könntest." Und das, obwohl die sich über sie davor noch auf tiefstem Niveau ausgelassen haben. So richtig eklig.

    Bei den Jungs kam sowas sehr viel seltener vor.


    Tendenziell gesehen ja. Würde ich so unterschreiben.

    Mir wurde damit als Kind die Möglichkeit genommen, mich richtig mit Mädchen anzufreunden, die eigentlich voll lieb waren, aber dann von ihren Eltern "vergiftet" wurden....


    Naja, also an sich ist das schon ein schlechtes Klischee... tbh hab ich erst zwei solcher Männer getroffen und man bekommt irgendwie sofort den Eindruck, als würden solche Leute echt überkompensieren.


    Ich würde eher sagen, dass es als schlechtes Klischee verkauft wird. Weniger, dass es tatsächlich ein schlechtes Klischee ist. Vielleicht bin ich damit auch alleine. Das Beispiel oben war natürlich ziemlich überspitzt. Dass die Menschen im RL eigentlich längst nicht so drauf sind, ist mir schon klar. Aber selbst wenn es so wäre, sehe ich da trotzdem nichts schlechtes dran.

    Grundsätzlich toleriere ich das auch ganz gut, wenn irgendjemand irgendwas überkompensiert. Die Frage ist immer das "wie".

    Stell dir vor, es gebe genau so jemanden wie Winnetouch (schreibt man den so?). Wäre das was Schlechtes? Ich finde nicht.

    Wem würde er denn schaden? Richtig. Niemandem.

    Mein Kumpel, von dem ich mal beiläufig geschrieben habe, war auch längst nicht SO. Aber es ging schon in diese Richtung.

    Und ich finde das absolut okay. Auch er hat Dinge irgendwie sehr stark kompensiert. Und das ist nur verständlich, wenn man bedenkt, mit welchen Problemen er tagtäglich so zu kämpfen hat, einfach weil er so ist, wie er eben ist.

    Manche können damit vielleicht auch weitaus besser umgehen. Er konnte es nicht gaaaanz so gut und musste es irgendwie kompensieren. Ist doch in Ordnung. :)


    Es war mir halt auch unangenehm, dass mich der eine von Anfang an dauernd Schatzi genannt hat, hab mich bisschen verarscht gefühlt.


    Wieso? Denkst du alle, die dich kaum kennen und "Schatzi" sagen, wollen dich verarschen? :unsure:

    Die Leute, die ich so kennen gelernt habe, haben eine gewisse Grundhaltung damit zum Ausdruck gebracht.

    "Schatzi" ist erstmal nur eine verniedlichte Form von "Schatz". Man meint damit in der Regel Menschen, die für jemanden etwas Besonderes sind. Und "Schatzi" meint einfach nur, dass du einfach, genauso wie jeder andere auch, etwas Besonderes bist.

    "Jeder Mensch ist besonders und gehört wertgeschätzt". Das ist in etwa die Haltung, die dahinter steckt.

    Das hat so gar nichts mit verarschen, oder veräppeln zu tun. Diese Leute meinen das absolut ernst. :)


    Nicht nur mich, alle die er getroffen hat und all solche Dinge. Hab ihm dann so neutral wie möglich gesagt: "Ich kenn dich seit fünf Minuten, ich bin nicht dein Schatzi." ^^'


    Wenn es dir einfach generell unangenehm ist, dann ist es natürlich auch richtig, das zu sagen.

    Das steht wohl außer Frage.

    Ich persönlich finde, es drückt eine gewisse Warmherzigkeit aus. Und ich denke, man will damit vielleicht auch nur etwas mehr Liebe verbreiten.



    Klar gibt es femininere Männer, wohl eher Menschen, die irgendwo "dazwischen" sind, aber es entspricht doch kein Mensch so sehr einem künstlich geschaffenen Klischee, und in erster Linie ist halt auch ein femininer Mann immer noch ein erwachsener Mann.


    Das ist schon richtig.

    Aber wie ich grade oben schrieb, ich hatte das nur als überspitztes Beispiel eingebracht, um zu zeigen, dass selbst solche Menschen in meinen Augen absolut in Ordnung wären.


    Nehmen wir mal ein anderes Klischee: "Frauen reden zu viel."

    Ja und? Ist das schlecht? Reden ist was GUTES. ^^

    Kp, warum man das als schlecht ansehen sollte. Ich rede auch viel, wenn ich eine spannende Diskussion führe, weil ich einfach

    möglichst korrekt ausdrücken will, was ich meine. Es geht um das Vermeiden von Missverständnissen. Und das ist gut.

    So sehe ich das.


    Ein Klischee, das als schlecht verkauft wird, muss nicht per se schlecht sein. Weisst du, wie ich mein?



    Das Klischee stammt eben aus westlichen Unterhaltungsmedien, die schwule Männer entweder als Lachnummer oder als Accessoire / Gay Best Friend von Heterofrauen darstellen, aber eben ohne ernstzunehmenden Charakter und eigene Agenda.


    Auch das ist richtig. Nur ist es mir einerlei, ob bestimmte Verhaltensweisen als schlecht hingestellt werden. Man muss schon differenzieren, ob es schlecht IST, oder nur als schlecht VERPACKT wird.

    Und selbst wenn eine Person genau diesem Klischee entsprechen würde, kann man dieser trotzdem mit Respekt begegnen und si ernst nehmen, oder? Auch jemand, der sich selbst nicht allzu ernst nimmt und eher der "lustige Mensch" ist, hat es in jeder Hinsicht verdient, mit Respekt behandelt zu werden und ernst genommen zu werden. ;)

    Generell sollte man seine Mitmenschen immer im Auge behalten und hin und wieder auch mal gucken, ob es ihnen wirklich gut geht, auch wenn sie grade lächeln, oder sich gut gelaunt geben.


    Da die Menschen vor allem zu früheren Zeiten sehr selten in ihrem eigenen Umfeld homosexuelle und transgender Freund*innen hatten (oder eben keine, die sich geoutet haben) hat man das geglaubt, was man auf dem Bildschirm gesehen hat. Man hatte ja keinen Vergleichswert.


    Aber die Tatsache, dass viele einen solchen besten Kumpel wollten zeigt doch, dass es positiv aufgenommen wurde?

    Klar ist es immer blöd, wenn man unrealistische Rollen darstellt, die dann als real verkauft werden. Da stimme ich zu.

    Ich sehe nur nicht, was an all diesen Charaktereigenschaften schlecht sein soll. ^^'

    Ich finds okay, nur sollte die Filmindustrie natürlich immer Wert darauf legen, vermeintlich realistische Charaktere, auch realistisch

    darzustellen. :)


    Und in japanischen Medien haben jene Mangaka, die sich selbst als Fujoshi bezeichnen und schwule Männer bis zum gehtnichtmehr in ihren Manga sexualisieren, vor allem eben femininere Männer, total infantilisiert und zu einem naiven und weinerlichen Häuflein Elend mit großen Rehaugen und wenig Intellekt oder Rückgrat ... oder was sonst so zum Leben notwendig wäre ... gemacht. Zum Glück stößt man darauf heute nur noch seltener im Vergleich zu älteren Manga.


    Interessant. Ich habe davon nicht allzu viel mitbekommen. Glück gehabt.


    Wollte ich nur angemerkt haben, weshalb es viele als schlechtes Klischee ansehen.


    Du hattest ja mit allem, was du gesagt hast auch Recht. ^^

    Aber eben hier ist der Knackpunkt: Es wird als schlecht ANGESEHEN. In meinen Augen IST es aber nicht per se schlecht.

    Darauf will hinaus. Wenn jemand es als schlecht betrachtet, dass ein Mensch so ist, wie er ist, dann liegt das Problem ja offenbar woanders. WARUM es als schlecht angesehen wird, war genau meine Frage. Danke fürs Antworten. :)


    Ich wüsste auch nicht, was das mit irgendwelchen Hormonen zu tun hat.


    Siehe oben. ^^



    Mit cis Männern egal in welchem Alter über Periode zu reden ist immer wie, als hätte man denen gerade Kotze zum Essen vorgesetzt.


    Da habe ich ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Es hat sich da etwa die Waage gehalten, bei den cis Männern, wie die auf sowas reagieren. Manche wollen davon gar nichts wissen. Die können nicht einmal das Wort "Uterus" ertragen. ^^

    Und Manche wurden sogar neugierig und wollten dann mehr wissen. Die meisten von denen, wissen scheinbar immer noch nicht, mit welchen Sachen eine (biologische) Frau zu kämpfen hat. Auch was die Pille angeht und die Wechseljahre ect..

    Ich war da selbst überrascht, weil ich eigentlich dachte, unsere Männer wären da mittlerweile aufgeklärter.

    Ein paar wenige kannten die Probleme bereits von ihrer Partnerin. Die sind einem mit sehr viel Verständnis begegnet. :)


    Und like man muss ja noch nicht mal Details erwähnen, es reicht teilweise schon wenn man nur sagt, man hat gerade Probleme.


    Ich sage immer "Ist ein Frauenproblem". Die wissen dann ganz genau, was gemeint ist. Bei manchen löst es sicher auch sowas wie Ekel aus, oder eine gewisse Verstörtheit, weil sie nicht viel drüber wissen. Aber das kann ich bei den Einzelnen manchmal schlecht beurteilen.


    Letztendlich ist das Geschlecht bei Freunden doch auch scheißegal, man umgibt sich einfach mit Menschen, die man mag.


    Eben drum. Genau darauf wollte ich ja hinaus. Habe ja auch extra geschrieben, dass ich erst später verstanden habe, dass das Geschlecht, sowie die sexuelle Identität im Grunde völlig wumps sind.

    Die Frage, die ich mir halt immer wieder stelle ist ja: Welchen Sinn hat es denn überhaupt, das Geschlecht, oder die sexuelle Identität

    zu betonen/ hervor zu heben?

    Da fällt mir beim Geschlecht eigentlich nur der medizinische Bereich ein, die Frage nach dem Wunsch eigener Kinder und die gezielte

    Partnersuche.

    Aber unser Alltag ist ja meistens eher abseits davon. Und wenn man hier dann dennoch Wert darauf legt, sowas zu unterscheiden, dann ist das für mich nur eine Form von Segregation und nicht Integration.


    Wenn man da Abgrenzungen macht, oder Geschlechter ausschließt schränkt man sich doch nur selber ein, weil man vielleicht wundervolle Menschen aus seinem Leben ausschließt.


    Absolut, ja. :)


    Was ich aber mal hier reinschreiben wollte. Kennt ihr das, wenn queer People einfach so ein Radar für andere queer People haben und man sofort checkt, wenn die andere Person hetero ist?


    Nicht direkt zwar, aber bekomme das immer wieder mal mit. Daher weiss ich, was du meinst. Finde ich spannend., wenn es um die Frage nach dem "warum" geht. :grin:

    Aber viele versuchen es ja nichtmal, weil sie der Meinung sind, dass "Frauen von der Venus und Männer vom Mars" sind und solcher Bullshit. Da hat man keinen Eindruck, dass da ein richtiges Verständnis für den anderen und sowas wie eine tiefere Freundschaft da ist.


    Zumal es eben so viele verschiedene Aspekte sind, die da zusammen kommen. Es gibt auch Frauen wie mich, da ist der Testosteronspiegel etwas höher, als beim Durchschnitt. Ich verstehe mich daher grundsätzlich besser mit Männern. Früher auch eher mit denen, die ich für "männlicher" gehalten habe. Irgendwann habe ich dann auch langsam angefangen, Männer gut zu finden, die zwar hetero sind, aber dennoch ziemlich feminin. Und DANN habe ich irgendwann auch verstanden, dass diese ganzen Unterteilungen völlig wumpe sind. Sie ergeben keinen Sinn, weil sie kein Ziel verfolgen.


    Dazu muss ich auch sagen, dass ich aber Menschen, die ohnehin schon sehr anders sind, immer total abgefeiert habe. ^^

    Ich liebe es einfach auch, wenn nen Typ sich als "klassische Schwulette" (sorry, das ist nicht böse gemeint, ich finde sowas cool :) )

    gibt und dann auch noch so redet, wie Bully Herbig im Schuh des Manitu. ^^

    Ich finde solche Menschen toll und bewundernswert und ich finde, dass sie unsere Welt auf ihre Weise auch etwas lustiger und heller machen. =) Ich finde, es dürfen sich ruhig viel mehr von ihnen outen und das auch gerne so ausleben. Für mich ist speziell dieser

    Charakter eben KEIN schlechtes Klischee! Ich find das super. Und die ganze Abstufungen, falls man sie so nennen Mag....

    Das ist irgendwie spannend und es macht Spaß, sich mit diesen Leuten zu unterhalten. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, sie hätten mehr verstanden in dieser Welt, als ich. ^^'


    Das Einzige, was ich nicht so sehr mag, ist wenn mir jemand seine Sexualität aufs Auge zu drücken versucht. Aber ich glaube, das habe ich im RL so noch nie erlebt und im Internet vielleicht ein bis zweimal.


    Ich bleibe dabei, dass man Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht noch hervorheben sollte, sondern dass es einfach völlig egal sein kann, wie man "gepolt" ist und welches Geschlecht man hat. Außer in der Medizin und vielleicht noch bei konkreter Partnersuche, macht es für mich so überhaupt keinen Sinn. Es sei denn, ich frage einfach aus reiner Neugierde nach, weil ich das in der Regel schon ganz schnell mitkriege, wenn sich jemand anders identifiziert. Dann will ich es aber auch nach Möglichkeit wissen, werde neugierig und frage. Das ist ne super Möglichkeit, mehr von dieser Thematik zu verstehen.


    Und ich finde einfach nichts Schlechtes dran, wenn sich jemand als queer, oder sonstwie identifiziert. Selbst wenn ich wollte, könnte ich da einfach nix Schlechtes sehen. Ist so. :)

    Finde ich sehr cool, dass es dieses Topic hier gibt!


    Ich selbst hatte schon ein paar Mal die Schlafparalyse.

    Wobei ich glaube, dass die Schlafparalyse der Normalfall ist, da ja

    verhindert werden soll, dass man die Bewegungen in Träumen auch in

    echt macht (siehe Schlafwandeln ect.).

    Ich glaube Wachanfall ist hier das richtige Wort?


    Einmal war ich also "quasi wach" und habe gehört, wie zwei dunkle Töne auf

    meiner Gitarre erklungen sind! O_o

    Es war sogar eine Disharmonie in Richtung "Diablo en Musica".

    Ich bin dann hochgeschreckt und habe meinen Ex noch wachgerüttelt, ob er auch was

    gehört hat. Er antwortete mit nein.


    Ein anderes Mal (und das ist sogar ganz typisch für Wachanfälle) habe ich gespürt, wie jemand

    neben mich auf mein Bett gekommen ist. Ich dachte, ich hätte zu viel Angst, um mich zu bewegen,

    oder meine Augen zu öffnen. Ich war aber bei vollem Bewusstsein.

    Ich war noch in der Schlafparalyse. Deswegen konnte ich mich überhaupt nicht bewegen, auch nicht

    meine Augenlieder. Ich wusste genau, dass ich in meinem Zimmer war und im Bett lag und quasi wach

    war.


    Erst viel später habe ich von meinem Kumpel erfahren, was die Schlafparalyse ist, bzw. der Wachanfall. ^^


    Meine Mutter hatte auch mal ein ganz furchterregendes Erlebnis.

    Ich habe ihr dann davon erzählt.

    Das hat sie dann auch beruhigt. :) Das, was sie beschrieben hatte, klang wirklich bedrohlich für jemanden,

    der sowas nicht kennt. ^^'


    Was Alpträume angeht.... Die können bei mir sehr heftig sein.

    Einige von ihnen sind im Stil von "Saw", "Kettensägenmassaker", oder

    auch Hannibal Lektar.

    Allerdings habe ich die nicht, weil ich Angst vor diesen Filmen hatte. Die haben eine ganz andere Bedeutung.

    Nur denke ich nicht, dass ich sowas "Krankes" hier weiter ausführen muss.

    Das ist ein Problem, mit dem ich wirklich alleine klar kommen muss.


    Es gab auch schon den ein oder anderen Alptraum, der auf so ganz andere Art grausam war.

    Ka, ob jemand etwas mit dieser Formulierung anfangen kann.

    Auch das werde ich nicht weiter ausführen. ^^


    Mittlerweile bin ich immerhin soweit, dass ich diesen Alpträumen die Stirn bieten kann.

    Bei einigen wusste ich ganz genau, dass ich grade träume und ich habe dem finsteren Szenario

    im Traum einfach gezeigt, dass ich weiss, es ist nur ein Traum und dass ich keine Angst habe.

    In der Regel bin ich in so einem Fall auch direkt wach geworden. Aber ohne mich zu erschrecken.


    Ich habe irgendwo dann mal gelesen, dass man vor Alpträumen gar keine Angst haben muss,

    da sie genau dazu gedacht sind, uns unsere Ängste, die wir damit verarbeiten zu nehmen.

    Man wacht auf: "Ach, zum Glück! Es war nur ein Traum.". Und dann beruhigt man sich direkt.

    Ich glaube aber, wenn einem dieser Aspekt erstmal bewusst wird, dann hilft das eventuell auch,

    generell weniger Angst vor Alpträumen, oder vor Wachanfällen zu haben.


    Was ich manchmal ganz interessant finde ist, dass es meistens einen gewissen Kontext in dem Traum gibt.

    Man sieht, oder erlebt selbst nur einen kleinen Teil der Umstände, aber man kennt trotzdem viele

    Gegebenheiten drum herum. x3


    Finde ich irgendwie spannend.

    Die Zwangssterilisierung war also die logische Konsequenz daraus. Es überrascht mich wenig, dass es nun weniger bereuen. Schließlich müssen es ja nur die machen die es ohnehin sicher wollen.


    Woher weisst du das? Kennst du die alle und hast die alle gefragt und alle haben gesagt: "Ja, na halb so wild. Ich hätt's eh gemacht."?


    Alaiya suggeriert es gäbe noch weitere körperliche Verletzungen als diese Operationen Weitere erschließen sich mir spontan jetzt aber nicht.


    Zuerst einmal kann man festhalten, dass es Kinder gibt, die zum Beispiel mit zwei Geschlechtern auf die Welt kommen.

    Das ist per se nichts Schlimmes. Aber weil viele (oder einige?) eher männliche, oder weibliche physische Tendenzen

    aufweisen, wird dann einfach entsprechend eines der beiden Geschlechter entfernt. Man hat also einen Körperteil entfernt,

    der an sich nicht mal groß gestört hat. Weil ein Kind darf ja nicht zwei Geschlechter haben. Das nennt man

    Genitalverstümmelung. Die Kinder sind in der Regel noch so klein, dass sie kaum sprechen können.

    Ich weiss nicht mal, ob das heute immer noch legal ist.


    Und dann kann man noch festhalten, dass es Menschen gibt, die nur ein Geschlecht haben, aber nach dem

    Weltbild einiger Menschen "zu sehr nach dem jeweils anderen" Geschlecht aussehen.

    Also eine biologisch junge Frau, die zu männlich aussieht, oder auch andersrum.

    Diese Menschen werden nicht selten mit Hormonen vollgepumpt, damit sich ihre sekundären Geschlechtsmerkmale

    auch ja schön nach dem alten Weltbild einer Frau, oder eines Mannes ausprägen. Und dass, obwohl sie rein physisch

    gesehen vorher kein Problem hatten, während die Verabreichung von Hormonen nicht selten Nebenwirkungen wie

    Depressionen aufweist, oder körperliche allgemeine Müdigkeit und Schwächegefühl.


    Meine Frage an dich, Sauhaufen, ist daher: MUSS das unbedingt sein?

    Kann ein Kind nicht auch zwei Geschlechter haben? Was ist da so schlimm dran?


    Ich persönlich sehe hier auch die Eltern in der Verantwortung, ihrem Kind zu erklären, dass es völlig in Ordnung ist,

    zwei Geschlechter zu haben (oder meinetwegen auch gar keins). Das Problem in dieser Gesellschaft ist mitunter ja auch, dass auch den anderen Kindern schon eingebläut wird, es dürfe nur Junge und Mädchen/Mann und Frau geben.

    Und das wiederum hat dann zur Folge, dass diese Kinder diese Haltung dann einfach übernehmen und dann andere Kinder

    mobben, bei denen ganz zufällig mal rauskommt, dass sie etwas anders sind.


    Eine Erkenntnis habe ich in den letzten Jahren noch erlangt:

    Auch Kinder im Alter von 7 Jahren merken bereits zum Teil, wenn sie auf Jungs, oder auf Mädchen stehen.

    Dass es noch Geschlechtervarianten gibt, das sagt ihnen keiner. Da fehlt dann das Bewusstsein.

    Ich finde aber, sie dürfen das ruhig erfahren.


    Was meint ihr dazu? :unsure:



    LG

    Ich finde es sehr beruhigend und schön zu sehen, dass die Mehrheit bei diesem Thema doch

    recht vernünftig ist. :)


    Ich denke auch so, wie Perfection, dass es homosexuelle, lesbische, oder auch queere Personen

    schon immer gegeben hat. Nur zeigen die sich jetzt endlich mal.

    Mehr Vielfalt ist doch immer gut.

    Ich finde es jedenfalls schön, dass es so viele unterschiedliche Menschen gibt.


    Was ich absolut nicht verstehen kann ist, wie man so verblendet sein kann, zu glauben, sowas sei

    nicht normal.... Doch, das IST normal, denn sowas gab es eben schon immer. Es wurde nur gesellschaftlich

    verpönt und leider auch oft verfolgt.


    In einem anderen Forum verfolge ich grade eine ganz ähnliche Diskussion zu dem Thema.

    Ihr wollt gar nicht wissen, was da für absurde Klischee-Bilder rausgehauen werden.

    Immer wieder stelle ich mir die Frage, wie man ernsthaft so realitätsfern sein kann, einer Gruppe

    (egal welcher) pauschal irgendwas schablonenmäßig überzustülpen, was dann aber irgendwie

    bei gefühlt 97% gar nicht au diese Gruppen zutrifft. Abgesehen davon, dass ich bei solchen Dingen eher nicht

    in Gruppen unterteilen würde.


    Alle Menschen wollen einfach nur akzeptierter Teil der Gesellschaft sein und genauso normal ihre

    Rechte haben, wie alle anderen. Kp, was daran so schwer ist.


    In WoW soll jetzt zum Beispiel neben "männlich" und "weiblich" noch ein zusätzliches Kästchen zum Ankreuzen

    erstellt werden. Und ein paar regen sich wirklich noch darüber auf, dass es eine zusätzliche Option zum Ankreuzen

    gibt, die sogar ich selbst innerhalb von zwei bis drei Stunden programmieren könnte.

    Ich komme grade nicht drauf klar, dass man sich über sowas aufregt, was man selbst ja auch nicht nutzen muss

    und sonst auch niemandem schadet. Es sind einfach noch ein paar mehr Menschen ein bischen glücklicher.

    Ist doch toll!

    Da kommen dann Aussagen wie, dass es einem ja schon quasi aufgezwungen würde....

    Einer hat sogar gemeint, er möchte nicht auch noch im Spiel damit "konfrontiert" werden.

    Und ich denke mir so: "Okay. Also wenn du es schon als "Konfrontation" betrachtest, dass du Menschen

    begegnest, die einfach so sind, wie sie sind, dann hast DU wohl ein Problem.". Meine Meinung.

    Zumal ich noch nie erlebt habe, dass jemand zu einem hingeht so: "Hallo. Ich bin queer. Und du? Wollen wir ******?" XD

    Tatsächlich hängen es die Meisten gar nicht an die große Glocke. Warum auch?


    Ich war zum Beispiel mega froh darüber, dass ich auch mal bei einem Typen übernachten konnte, der an mir per se

    kein Interesse hatte. Habe mich bei dem richtig wohl gefühlt. ^.^


    Ich bin zwar hetero, aber ich bin froh, dass es auch viele Menschen gibt, die anders sind.

    "Anders" ist hier positiv zu verstehen. ;)


    LG

    Ich habe mir das Spiel heute bei GameStop abgeholt.

    Samt dem Code für die Aprikokobälle.

    Ich hab sogar extra einen Anruf von denen erhalten.

    Finde es sehr cool, dass offenbar beide Kassierer das ebenfalls spielen.

    Bin mit dem Support sehr zufrieden. :)


    Spielen kann ich aber erst morgen, da das Ding erst freigeschalten werden muss.

    Würde mich daher schon interessieren, wo genau die Leaks herkommen.

    Kann doch dann nur jemand von den Entwicklern selbst gewesen sein? :D

    Ist aber eigentlich auch egal.


    Ab morgen wird gemütlich gedaddelt. ^.^

    Ich weiss net, obs schon jemand hier gepostet hat:


    Plattenfundorte und Hamanasu-Park in Pokémon Strahlender Diamant & Leuchtende Perle
    Der Hamanasu-Park kann nach dem Einzug in die Ruhmeshalle betreten werden. Der Park besitzt verschiedene Höhlen in deren Kammern eine besondere Atmosphäre…
    www.bisafans.de


    Ich finde das super!

    Lugia, Arktos, Zapdos, Rayquaza....


    Wenn ich jetzt noch paar Aprokokobälle bekomme, dann fange ich mir Lugia im Mondball. Hehe. :)

    Naja.... falls das dann möglich ist. Wer weiss, ob da nicht wieder so eine spezielle Mechanik greift.

    Mal sehn. ^^


    LG