Beiträge von Vynn

    Kennt ihr das, wenn ihr euch die Augen zuhaltet, sobald ihr "Game of Thrones" und alles damit Verbundene lest, weil ihr die letzte Folge noch nicht gesehen habt? >_>

    Ich habe mich den ganzen Tag von sämtlichen Seiten im Internet fern gehalten und es ist SO befreiend gefahrlos surfen zu können lol.

    Ja, dann weiß ich wenigstens was drin ist. Leider ist alleine kochen doof.


    Der User unter mir war schon mal mit gelbem Schein krankgeschrieben.

    Was heißt kennen ... ein paar Namen habe ich immerhin schon vorher mal gehört. :ugly: Aber die meisten sagen mir tatsächlich nix.


    Der User unter mir benutzt bei Whatsapp gerne Sprachnachrichten. *grusel*

    Der neunte Platz geht an Jimboom (Bibi H - How it is ( wap bap ... )) mit 32 Punkten.

    Ich bin für viel Spaß zu haben, aber DAS ist kein Spaß. Das ist Körperverletzung! Wie kannst du nur. :confused:


    Und Danke an Vynn für den Ohrwurm - ich hab den Song allein am Sonntag war das glaub ich um die 170x hintereinander gehört... mittlerweile sind es irwas bei 250... und das allein am Laptop, die anderen Geräte noch nicht mal mit einbezogen haha.

    Bitte. =D Mir ging das nämlich ebenso, als die Anmeldung für den BBGP geöffnet wurde hatte ich das Lied im Kopf und dachte mir, was solls, bring ich eben mal ein bisschen Mainstream mit.


    Danke an alle Voter für die Punkte, gerade weil der Song mehr Mainstream ist hätte ich nicht mit so vielen Punkten gerechnet - dachte ich fliege in der ersten Runde direkt raus. ^^'

    bellchen

    Ok, vielgehasst war doch übertrieben. ^^ Einige AGs waren durchaus gut, aber meistens für uns Schüler doch nur Zeit, die wir länger in der Schule verbringen mussten. Ohne die AGs hätten wir um 13 Uhr Schluss gehabt.

    An sich waren die AGs an unserer Schule wirklich gut und organisiert. Es gab Angebote von Lehrern, freiwilligen Eltern und auch älteren Schülern welche man wahrnehmen konnte bzw. musste. Sport, Kunst, Musik, Technik, im Prinzip war alles dabei, natürlich aber auch abhängig davon was angeboten wurde, wir hatten also selten jedes Jahr die gleichen AGs zur Auswahl.

    Ich hatte in meinem ersten Halbjahr 5. Klasse eine AG "Bumerang und Billard". Wir haben Bumerangs selbst gebaut und geworfen und Billard gespielt. =D Ja das hat Spaß gemacht. Dann noch diverse Klassiker wie Fußball, Handball, Hockey etc. In der 6. war ich beim Töpfern und jaaaa auch das war toll. ^^ Wir mussten nur 10 Euro Materialkosten für den Ton und die Lasur bezahlen und durften dann machen was wir wollten (natürlich unter Anleitung einer Kunstlehrerin). Im schuleigenen Ofen wurden die Stücke sogar fertig gebrannt.

    Ab der 7. waren die AGs freiwillig und mussten nicht mehr gewählt werden weil die Unterrichtseinheiten mehr wurden (Aufteilung in die Leistungskurse). Wenn ich gerade ein wenig in Nostalgie schwelge waren die AGs schön, aber als Schüler sieht man doch häufig nur die Zeit die man dafür in der Schule länger sitzt.


    Bevor ich es vergesse, ich schreibe zwar Leistungskurse aber das ist nicht gemeint wie die LKs im Abitur. Leistung bezieht sich in dem Fall auf die erbrachte Leistung des Schülers und sein Können/Wissen, nicht die Bewertung des Faches.

    Leider nicht, aber ich würde wirklich mal gerne. Die sind toll! Und ich habe Bettwäsche mit Alpakas. XD


    Der User unter mir ist bei der DKMS registriert (und wenn nicht, dann los!). #Werbung

    Hattet ihr, da ihr eine Gesamtschule wart, auch wie da üblich ganztags unterricht gehabt ?

    Jaein. Das Konzept hat schon eine Ganztagsschule verfolgt, aber das nicht vollständig durchgezogen. Vor allem in den unteren Jahrgangsstufen hatten wir nur 1-2 mal nachmittags Unterricht bzw. die vielgehassten AGs, quasi um sanft anzufangen - ist ja doch eine Umstellung von Grundschule auf weiterführende. Ab der 7. fielen die AGs weg und wir hatten regulär zwei Nachmittage Unterricht, ab der 9. Klasse schließlich drei lange Nachmittage weil die Nawi-Fächer in drei gesplittet wurden (vorher hatten wir nur Nawi als ein Fach, ab der 9. dann klassisch Physik, Chemie und Bio einzeln). Von ehemaligen Mitschülern weiß ich dass ab der Oberstufe alle vier Nachmittage belegt waren, aber teils im zweiwöchentlichen Rhythmus sprich alle 14 Tage mal vier, oder eben mal drei lange Tage. Freitags hatten wir generell nie lange (6. Stunde Schluss), nur die neue Oberstufe musste aus Zeitgründen (verfügbare Lehrer) auch freitags mal lange machen.

    Eine Gemeinschaftsschule wäre dann eine Schule für alle Schüler und ihre Schwerpunkte.

    Das Konzept gibt es bereits und nennt sich (bzw nannte, danke Schulreform) Integrierte Gesamtschule - die habe ich nämlich sechs Jahre lang besucht. Die Gymnasiasten im Nachbarort haben sich über den Namen immer lustig gemacht, aber ich persönlich empfinde es als beste Schulform in Deutschland.

    Fokus hierbei liegt auf dem Klassenverband, pädagogisch schöner ausgedrückt hieß es bei uns immer Kerngruppe (ok hat halt keiner von uns gesagt weils iwie seltsam klingt lol). Alle Schüler werden von Klasse 5 an gemeinsam unterrichtet und mit steigender Stufe werden einige Fächer in Leistungskurse eingeteilt, in welche die Schüler je nach Stärken und Schwächen gefordert und gefördert werden, meistens die Hauptfächer wie Mathe, Deutsch und Englisch, aber abhängig von der Anzahl an Lehrern und dem Leistungsniveau kamen auch andere Fächer dazu.

    In der 5. und 6. Klasse hatten wir alle Fächer als Klasse und bekamen keine Noten, lediglich Einschätzungen unserer Leistungen auf drei Niveaus: Erreicht, teilweise erreicht, nicht erreicht. Das hatte maßgeblich Einfluss auf die besuchten Leistungskurse ab Klasse 7, dort begannen wir mit Mathe/Deutsch/Englisch und andere Fächer wie Erdkunde, Nawi, Sport, Kunst etc blieben im Klassenverbund. Zusätzlich durften (mussten höhö) wir aus vier Wahlfächern eines auswählen welches wir im Unterricht haben wollten.

    Wir bekamen zum ersten Mal Noten - besondere. Denn abhängig von der Leistung eines Schülers wurde das Zeugnis auf drei Profilen bewertet: Gymnasium, Realschule und Hauptschule. Unsere Noten hießen Übertragungsnoten (haha ja, die Ü-Noten ... was wurden wir belächelt) und jeder musste dann selbst für sich seine Note "umrechnen": eine Ü2 war auf Gymnasialniveau eine 2, auf Realschule eine 1 und für Hauptschüler ebenfalls. Klingt erstmal kompliziert, ist aber sehr simpel.

    Nur die Fächer wo wirklich drastische Leistungsunterschiede sichtbar waren, eben die Hauptfächer, wurden durch getrennte Kurse unterrichtet (EA = erhöhte Anforderungen / MA = mittlere Anforderungen / GA = grundlegende Anforderungen). Dabei konnte ein Gymnasiast auch GA-Kurse besuchen und trotzdem sein erhöhtes Profil behalten, andersherum natürlich ein Realschüler einen EA-Kurs. Nur die Noten musste man dann am Ende wieder umrechnen.

    Der größte Vorteil ist wirklich die Gemeinschaft. Klar hat man teils deutlich Leistungsunterschiede innerhalb der Klasse gehabt, aber das wurde durch die Hauptfächer-Kurse und die Zeugnisprofile ausreichend abgefangen und man hatte unterschiedlich clevere Leute in einem Pulk was für eine schöne Gemeinschaft gesorgt hat. Im Großen und Ganzen haben sich alle wohlgefühlt und wenn ich all meine Klassen in meiner Schullaufbahn vergleiche hatten wir an der IGS den besten Zusammenhalt, trotz mancher interner Keilereien (vor allem gegen andere Klassen waren wir immer ein Team xD).

    Nach der 10. bin ich nur abgegangen weil unsere Schule damals zum ersten Mal eine Oberstufe bekommen und ich ein wenig Sorge hatte dass das ganze nicht vernünftig funktioniert. Kaum ein Lehrer hat jemals ab Stufe 11 unterrichtet und das war mir zu unsicher, da bin ich aufs Berufliche Gymnasium gewechselt (war auch schön, aber doch völlig anders). Mittlerweile hat es sich aber wohl eingependelt.


    Ich finde es schade dass diese Schulform derart unterschätzt ist. Meine Eltern waren zuerst skeptisch aber meine Mutter wusste, dass ich trotz meiner Gymi-Empfehlung nach der 4. auf dem regulären Gymnasium untergehen würde, ich war schlichtweg zu faul und da bot sich die IGS super an. Viele aus meiner damaligen Grundschulklasse mit Real-Empfehlung landeten in meiner IGS-Klasse und haben sich durchweg auf Gymi-Niveau gehalten, auf einem normalen Gym hätten sie es wohl ebenso kaum geschafft und auf der Realschule wären sie "verschwendet" gewesen (was nicht abfällig gemeint ist!). Da hat mir der Spott der "richtigen" Gymnasiasten nichts ausgemacht, vor allem wenn ich gesehen habe wie viele Hausaufgaben die immer machen mussten (das fiel bei uns milder aus weil wir eine Ganztagsschule waren).