Beiträge von Yasha Wolf Seki

    Hi, Bastet, schön dich hier zu sehen. :-)


    Kennst du dieses Gefühl... wenn du einen Kommentar schreibst, an dem du seit in der Früh sitzt und zwischendurch immer wieder ein bisschen was weitertippst und Textstellen suchst und so? Einen richtig langen Kommentar und dann steht plötzlich auf deinem Bildschirm "wird heruntergefahren", weil dir die Flasche auf den Ausschalt... und dann... und dann... ist alles weg? ;_;

    Ich versuche mich zu erinnern, was ich anfangs geschrieben habe und einige Fehler, die ich gefunden habe, aber ich habe sie nicht mehr. :/

    Ohje, das kenne ich leider nur zu gut. Wir scherzen schon immer, dass ich über Gremlins verfüge, weil elektrische Geräte von mir gerne solche Sachen machen, plötzlich abstürzen etc.

    Ist immer ein mieses Gefühl und so viel vergebliche Arbeit. :-(

    Mal zu dem Arc mit Pakhet und Heidenstein: Ich fand es hier sehr schön, wie sich die beiden näher kommen. Zombies, Granaten und Verarztungen bringen einen ja bekanntlich einander näher. ^^" Das passiert in einem angenehmen Tempo und ich fand es toll, wie sich die Dialoge zwischen den beiden entwickelt haben.

    Jay! Ja, der Banter zwischen unseren Figuren ist uns sehr wichtig, und mit das spaßigste bei der Geschichtsplanung, da wir den regelmäßig ausspielen. So kommen Sachen ganz von alleine im Gespräch vor, an die man sonst gar nicht gedacht hätte, und die ganze Szene wirkt "natürlicher", da das Gespräch tatsächlich einmal "stattgefunden" hat und sich naürlich entwickeln konnte.

    Und freut mich, dass dir der Doc und das Tempo gefällt!

    Der Doc ist einer von den Charakteren, die mehr mein Baby als das von Alaiya sind, und ich bin immer ultranervös wie sie bei anderen ankommen.

    Hier fand ich es gerade recht glaubwürdig, dass sie sich mit dem Verarzten so ein bisschen auskennt und seine Verletzungen in einem Feld liegen, wo man jetzt keine allzu krassen Fachkenntnisse eines Topchirurgen benötigt, um das irgendwie hinkriegen zu können. Uff, seine Verletzungen klingen trotzdem sehr schmerzhaft.

    Ohja, schmerzhaft sind sie auf jeden Fall. Pakhet/Joanne hat ein überraschend breites Wissen in einigen Fällen, aber als wir (primär Alaiya) echte Irak-Veteranen nachrecherchiert haben, kamen wir auf eine ziemliche Bandbreite an Fähigkeiten, die sich die meisten RL Soldaten quasi automatisch aneignen im Einsatz.

    Und bezüglich der Verletzungen und Verarztung: Du willst nicht wissen, wie viel Recherche von Alaiya da drin steckt. Wir kennen inzwischen jemanden in der Notversorgung im örtlichen Krankenhaus persönlich, den wir mit solchen komischen Fragen nerven.

    Ich persönlich schreibe an einem Rollenspielsystem, und habe nun plötzlich ein viel zu ausführliches und detaliertes Kapitel zu Kampfverletzungen und ihrer Behandlung....

    Kurz gesagt: Wir haben uns damit inzwischen selbst verdorben, und die Google-Suche wohl ein sehr wirres Bild von uns gegeben. ;-)

    Auch das kurze Kapitel mit Robert fand ich gut, da er so ein wenig Normalität in ihr Leben einbringen kann und sich beide bereits so lange kennen.

    Solche persönlichen Szenen finden wir auch immer extrem wichtig. Wenn man die Charaktere nicht in ihrem normalen Alltag erlebt, wie soll man dann je herausfinden wer sie wirklich sind. Und wenn man sie nicht so richtig kennt... warum soll man sich dann mit ihnen identifizieren/ invested sein?

    Wir haben schon ein paar Testleser gehabt, die sich beschwert haben, wenn nicht jede Seite voller Plot, sondern auch mal ein paar normalere Alltagsszenen enthalten sind. Doch wir halten gerade diese Alltagszenen für den Charakterbau so unglaublich wichtig.

    Daher danke, dass dir sie auch gefallen haben. :-)

    Lol, Murphy hat es echt faustig hinter den Ohren und da hat Pakhet auch Recht ihm das übelzunehmen. Also, so einer Arena auf Leben und Tod ausgeliefert zu sein, das kann einen schon mitnehmen und ein bisschen, BISSCHEN wütend drüber sein lassen? xD

    Ohja, Murphy hat es echt faustdick hinter den Ohren.

    Es fällt nur irgendwie sowohl unseren Charakteren, als auch uns als Authoren extrem schwer ihm wirklich mal längere Zeit böse zu sein...

    Ich mag es hier, wie du die Atmosphäre beschreibst und die ist wirklich ekelig. Das ganze Blut, der Gestank... Leute, die sie zuvor noch in der Umkleide gesehen hat und nie wieder auftauchen, all solche Dinge.

    Danke! So sehr auch Kampf und Gewalt manchmal in den Medien glorifiziert werden, in der Realität ist es etwas erschreckendes, dreckiges und Traumatisches. Auch diese Seite der Gewalt einmal rüber zu bringen war uns wichtig gewesen.

    Ebenfalls mag ich es, wie du auf Pakhets Moralverständnis eingehst. Wie du weißt, finde ich psychopathische Edgelords als Protagonisten, die einfach for the lolz töten, oder sich sonst nicht viel dabei denken, nur zum Gähnen und da rollen sich oft meine Augen nach hinten. Pakhet wirkt wie ein normaler Mensch und da ist auch wirklich schwieriger zu schreiben, dass eine normale Person jemanden umbringen soll. Sie hat da über die Jahre auch ihre eigene Art damit umzugehen und sowas dann vielleicht auch zu bewältigen entwickelt.

    Kann dir da nur in jedem Punkt zustimmen. Freut mich, dass dir das gefällt.

    Crash ist mir auch gleichmal sympathisch, weil ich solche Charaktere sehr gerne mag, die irgendjemand anderen beschützen wollen und so. ^^

    Crash ist auch einer meiner persönlichen Lieblinge. Wie so manch andere Figur (hust, Murphy, hust), haben wir sie erst mit der intention hereingebracht, dass sie nur eine kurze Rolle spielen sollten, haben sich dann aber im Laufe der entwicklung mehr und mehr verselbstständigt.

    Am Ende haben sie eine viel größere Rolle eingenommen, als wir ursprünglich geplant haben, doch es ist (meiner Meinung nach) dadurch so viel besser geworden.

    Sorry, ich ramble ^^

    Außerdem ist ... Werbüffel(?) auch mal eine nette Abwechslung und passt ganz gut zu Afrika.

    Jap. Wir spielen gerne mal mit ein paar Mythologien, die hier in Europa nicht ganz so bekannt sind.

    Soll ja nicht alles immer nur altbekannte europäische Tropes sein. ;-)


    Ganz ehrlich: sich die Geschichten / Sagen/ Märchen/ Mythen anderer Kulturen anzusehen ist mein liebster Teil der Recherche, und es ist echt traurig, was uns Europäern durch unseren auf Europa fixierten Blickwinkel so alles entgeht.

    Sorry, kleiner Pet-Pieve von mir.

    Zu den Actionszenen im Allgemein kann ich sagen: Pakhet ist sehr analytisch und wenig emotional, das merkt man auch im Stil und daher ist das Tempo auch angenehm. Sie überlegt und handelt danach.

    Hier fällt es mir auch nicht schwer den Bewegungsabläufen der Personen zu folgen und die Handlungen und die Action nachvollziehen zu können. Hier will ich mal besonders anmerken, dass mir die Verfolgungsjagd mit den Zombies und der Kampf gegen Crash sehr gefallen haben.


    Das wird Alaiya sicherlich freuen zu hören. Xier hat sich für Pakhets PoV extra antrainiert anders zu schreiben. Knappere Sätze, analytischere Beschreibungen, etc.

    War am Anfang wohl eine ziemliche Herausforderung wie ich das mitbekommen habe.

    Freut mich, dass es sich lohnt!

    Sehr Action fokussiert diesmal.

    Heidensteins Blut könnte der Hexe in die Hände fallen. Das wirst du vermutlich nochmal aufgreifen.

    Ist auch ein interessanter Gedanke daß der Zug selbst vielleicht deer Feind ist. Wie Beelzebumons Motorrad, oder das Hotel in the Shining.

    Ganz genau so. ;-)

    Aber worüber denn? Ich muss da wohl irgendwie die Ansätze übersehen.

    Es sind schon weniger Ansätze als bei Der Schleier der Welt, vor allem, da diese Geschichte nicht so sehr auf den Mysterie-Elementen aufbaut. Aber so ein paar Sachen gehen schon im Hintergrund vor sich. ;-)


    Weißt du, der eine Gedanke, den ich zu Michael hatte, kommt mir mittlerweile deutlich unwahrscheinlicher vor. Was ich mich in Bezug auf den frage, ist mehr so, ob es am Ende darauf hinauslaufen wird, dass man ihn loswird und Smith den ganzen Laden komplett übernimmt. Aber das muss man wohl abwarten und ist vielleicht auch wieder Wunschdenken, weil Smith sympathischer wirkt. Wobei die Tatsache, dass Smith sich da schon um so Einiges kümmert und Vieles organisiert, eines der wenigen Indizien ist, mit denen ich die Theorie zu Michael stützen konnte ... Aber ja, insgesamt ist da eher alles unwahrscheinlicher geworden und mir fehlt noch ein neuer Ansatz.

    Interessanter Gedanke.


    Dann halt Heidenstein - OH MEIN GOTT ER WAR DER ELEFANT IN DER WÜSTE UND DESWEGEN IST ER JETZT VERLETZT UND DAS ERKLÄRT AUCH SEINE NAMENSHERKUNFT VON FRANKENSTEIN WEIL ER SEINEN ZERSCHMETTERTEN KÖRPER WIEDER ZUSAMMENGENÄHT HAT

    Wäre ja nicht die erste Granate, die er weggesteckt hat.

    Okay, so abgedreht wird das nicht. Er ist ja mittlerweile wohl Anderson confirmed (sofern's da nicht irgendeine Art von doppeltem und dreifachem Spiel hinter gibt), wobei Smith und Michael anscheinend schon die ganze Zeit mehr wussten, aber warum sollten sie auch nicht? Natürlich kann man sich fragen, was er immer so treibt. Da ist eben dieser Viktor und dessen Gang und alles, aber was genau Heidenstein jeweils da erledigen muss - keine Ahnung.

    Weniger eine Gang und viel mehr die "Vory v zakone" aka die russische Mafia.


    Wobei, so wie er das formuliert - "Ich bin mitgekommen" - klingt's halt ohnehin auch eher so, als sei das seine freiwillige Entscheidung gewesen, und nicht etwa die Folge davon, dass man ihn jetzt unbedingt - ggf. wegen irgendwelcher richtig abgefahrener Fähigkeiten - gebraucht hätte. Dann wiederum müsste dann aber wohl auch eine besondere Motivation dagewesen sein, um mitzukommen - Er hat also eine enge Verbindung zu diesem Viktor, wie es scheint.

    Sehr gute Überlegungen.

    Heidenstein hat damals erwähnt, er dachte, der Name sei passend, also könnte man sich fragen, was man daraus vielleicht alles ziehen kann. Die Sache ist, dass es ja eine Kombination aus Hyde und Frankenstein darstellen soll. Nun hieß die Figur aus dem Roman damals ironischerweise Viktor Frankenstein, also trug sie den gleichen Namen wie Heidensteins Freund - Zufall? Falls nein, wäre natürlich die Frage, welcher Art von Nicht-Zufall; es könnte einfach der Fall sein, dass Heidenstein auf die Idee mit dem Namen kann, weil sein Freund so hieß und davon inspiriert wurde. Andererseits könnte man hier eben einen Anhaltspunkt für eine enge Verbindung zwischen den beiden sehen. Nun ja, davon ab hat Frankenstein ein Monster erschaffen, und man könnte fragen, ob da irgendwas Ähnliches in Heidensteins Vergangenheit vorgefallen ist oder ob er an Experimenten beteiligt war, die toter Materie Leben einhauchen sollten, was, wenn ich mich recht erinnere, aber auch in dieser Welt ein sehr schwieriges Unterfangen ist.

    Es ist ein sehr, sehr schwieriges Unterfangen, aber sowohl in die Richtung, als auch in die mit Victor bist du in einigen Punkten nahe drann und doch knapp daneben. ;-)

    Dann ist da der Namensteil "Hyde". Damit stünde man dann natürlich klassischerweise bei der Vorstellung einer gespaltenen Persönlichkeit, meist mit dem Zusatz, dass der eine Teil böse, der andere gut ist. Und hier wäre man dann wohl wieder bei der Verbindung zu diesem Viktor und kann sich eigentlich sogar irgendwas ausdenken von wegen, dass die beiden Teile eines Ganzen sind. Oder aber die Tatsache, dass beide angeschossen wurden, anders interpretieren, etwa so, dass vielleicht nur einer angeschossen wurde und was dem einen passiert, passiert auch dem anderen.

    Das ist doch mal eine Theorie. :-D

    Leider kann ich dir bestätigen, dass die beiden nicht auf diese Art verbunden sind. Der Ansatz mit dem Doppelleben ist da schon erfolgsversprechender.


    Oder Viktor ist das von Heidenstein erschaffene Monster und er fühlt sich verantwortlich. Oder sogar umgekehrt. Eh.

    Da bit du schon auf einer recht guten Spur.

    Dann wäre halt noch die Frage, warum Heidenstein sich dann eben nach Hyde benennt - wie auch immer man jetzt Viktor in das Puzzle einordnet (oder auch nicht; kann wie gesagt mit seinem Namen auch nur ein Zufall sein oder ihr wolltet einfach eine falsche Fährte legen oder etwas in der Art), impliziert's ja irgendwie eine Bösartigkeit, die man von Heidenstein nicht erwarten würde.

    Wir, falsche Fährten legen? Wir doch nicht! ;-)

    Dann gibt's da übrigens noch Crashs Schwester Alice, die er ja beschützen will. Fragt sich, vor was bzw. wem - sie hat ja "besondere Fähigkeiten", hinter denen theoretisch jemand her sein könnte, was jetzt erst einmal das Einzige ist, was mir dazu einfällt. Aber na ja.

    Dazu kommen wir bald. Alice ist ein Charakter, der dir eventuell gefallen könnte. ^^

    Davon ab waren die übrigen Kapitel aber auch sonst interessant zu lesen. Man kann gut erkennen, dass Pakhet in der Tat etwas mehr aufgetaut ist und zu Heidenstein eine Freundschaft aufgebaut hat - so fühlt sie sich ja wirklich von ihm im Stich gelassen.

    Ja, auch die mächtige Pakhet hat noch nicht ihre ganze Menschlichkeit verlohren. Hatte aber nicht mehr so viel zu gefehlt.

    Und ansonsten sieht man wohl jetzt auch mal eine Schwäche von Pakhet, was ihre Fähigkeiten anbelangt - sie kann nicht gut schwimmen. Das dürfte wohl noch zu einem Problem werden, wobei der Job generell als nicht so leicht dargestellt wird. Andererseits dürfte ein Unsichtbarkeitsarmband sicher nützlich werden, wenn es denn zum Einsatz kommt. Allerdings hat dieses ja auch einen Nachteil (und eigentlich lässt sich Unsichtbarkeit in der Fiktion auf verschiedene Arten neutralisieren. Oft genügt ein Eimer Farbe).

    Jeder und alles hat so seine Schwächen, man muss sie nur finden.

    Bei deiner Erwähnung der Farbe musste ich übrigens lachen. Wir hatten eine Szene ausgearbeitet, in der etwas ganz ähnliches eine große Rolle gespielt hat. Leider ist die Szene aber geschnitten worden.

    Wobei mir hier noch einfällt: Erst Jekyll und Hyde, dann Frankenstein, jetzt halt auch noch der Unsichtbare - wirkt fast, als würde Heidenstein seine Inspiration aus diesen ganzen Klassikern ziehen, lol.

    Ein britischer Doktor, der Inspiration aus den Gaslight-Classikern zieht? Völlig unmöglich!

    Ne, du hast recht. Der gute Doc hat eine Schwäche für diese alten Geschichten.

    Oookay... Ich wurde gebeten auch meine Meinung hier einmal wieder zu geben.


    Als kurzes Vorwort:

    Ich bin cis-männlich, weiß und hertero, also die perfekte Mischung für alle möglichen Privilegien in unserer Gesellschaft. Als solcher fühle ich mich normalerweise als nicht gerade... "ideal" um mich in Diskussionen über Rassismus, Sexismus etc. einzuklinken, da ich selbst eine solche Verfolgung/Vorurteile nicht erlebt habe.

    Das Näheste, was ich in dieser Hinsicht aufweisen kann, sind meine Erfahrungen als Mobbingopfer.
    Dies wird in der folgenden Diskussion als Basis für meine persönlichen Eindrücke herhalten müssen, auch wenn ich weis, dass tatsächlicher Rassismus/Sexismus/Homophobie etc. deutlich andere Nuancen und Schwerpunkte hat (vor allem im Alltag mit Unbekannten).



    All das gesagt: wie stehe ich zum Thema Alltagssexismus und #menaretrash ?


    Alltagssexismus ist aus meiner Sicht ein deutliches und anhaltendes Problem, sowohl hier in Deutschland, als auch im Großteil der Welt im Allgemeinen. Es ist tief in unserer aktuellen westlichen Kultur verankert, und was ich von anderen Kulturen weis, zeichnet oft ein ebenso grimmes Bild.

    Diese Art von Sexismus wird uns geradezu anerzogen; sie umgiebt uns während wir aufwachsen, wird von den Medien (teils bewusst, und teils unterbewusst) durch ihre Darstellungen der Geschlechter untermauert, und vom Umfeld ausgelebt.
    In vielen Fällen ist sie so allgegenwärtig, dass sie überhaupt nicht bewusst wahrgenommen wird, sondern einfach "normal" ist.
    Mir selbst sind Situationen oft einfach nicht aufgefallen, die Rückblickend (und mit einem etwas anderen Blickwinkel) betrachtet, ein Einschreiten erforderlich gemacht hätten.


    Dies ist ein gewaltiges Problem!
    Ein Problem, an dem wir alle arbeiten müssen, an dem aber häufig nur wenig Interesse (von Seiten vieler Männer) besteht.

    Es ist ein unbequemes Thema. Ein Thema, dass sich anfühlt als hätte es schon im letzten Jahrhundert gelöst werden müssen, was aber immer noch da ist. Ein Zustand, der Männer priviligiert und Frauen schadet.


    Etwas zu verändern geht vielen Menschen schon von sich aus gegen den Strich (Angst vor Neuem/Unvertrautem). Etwas zu verändern, das einen selber bevorteilt prinzipiell gleich doppelt; man gibt schließlich Vorteile auf, niemand freut sich darüber Vorteile aufzugeben. Etwas so zu verändern, dass es einen zwingt sich Fehler einzugestehen, kritisch sein eigenes Handeln und Denken zu hinterfragen, ja, sein ganzes unterbewusstes Weltbild auf den Prüfstand zu stellen, ist umso schwerer.

    Es ist schwer, aber es ist dringend nötig!

    Niemand sollte sich in unserer modernen Welt unterdrückt fühlen müssen! Nicht aufgrund seiner Hautfarbe, nicht aufgrund seiner Religion, nicht aufgrund seiner Sexualität und auch nicht aufgrund seines Geschlechtes!


    Tatsache ist leider, dass es aktuell dennoch so ist. Das viele Menschen mit Scheuklappen durch die Gegend laufen, die Probleme nicht sehen, und unsensibel auf andere Menschen reagieren, sie mit unbedachten Bemerkungen und Angewohnheiten sogar emotional und psychisch Verletzen. Oft ohne zu bemerken was sie für Schaden anrichten. Manchmal sogar überhaupt nicht verstehen, wie "so eine Aussage" überhaupt verletzend sein kann.

    Auch mich selbst nehme ich hiervon nicht aus. Auch mir sind gelegentlich Aussagen oder unbedachte Handlungen passiert, die - wie mir später klar wurde - andere Personen betroffen, beleidigt, ja sogar verletzt haben.


    Durch meine Lebensumstände und Bekanntschaften bin ich für solche Dinge im Laufe der Zeit immer sensibler geworden, und gebe mir aktiv Mühe so etwas zu vermeiden und meine eigene Einstellung zu diversen Themen zu prüfen und zu überarbeiten.

    Auch dies ist schwer, und geht in viellerlei Hinsicht viel langsamer von statten, als es mir lieb ist.

    Beispielsweise habe ich ewig gebraucht, bis mir der Sexissmus in bestimmten Büchern aufgefallen ist, obwohl ich mehrmals und überdeutlich von anderen Personen darauf hingewiesen wurde.

    Heutzutage kann ich die Bücher nicht mehr lesen, da mir dieser Aspekt so enorm ins Auge sticht, und egal wie gut mir der Rest des Buches in bestimmten Stellen gefällt, es für mich unmöglich macht diese zu genießen.

    Alleine sich Vorzustellen, wie es für jemanden sein muss, der diese Scheuklappen von Anfang an nicht hatte, und dann dieses Buch las, schlägt mir auf den Magen.
    Noch viel schlimmer ist für mich die Erkenntnis, wie lange es gedauert hat, mir diese Scheuklappen herunter zu reißen, obwohl das Beispiel so unglaublich deutlich ist.

    Keinerlei Illusionen gebe ich mich hin, dass ich in anderen Umständen immernoch Scheuklappen trage, und einfach nicht bemerke, wenn so etwas in meinem Umfeld geschieht.


    Beispielsweise war ich vor kurzem auf einem tollen Seminar (dem Literaturcamp Hamburg), und habe dort viele Beiträge zum Thema Alltags-Rassissmus vernommen.
    Wieder zurück in meinem Alltag sind mir plötzlich erheblich mehr Bemerkungen auf meiner Arbeit aufgefallen, die potentiell problematisch waren.


    Ich habe mit allen Betroffenen geredet, und einstimmig und unabhängig von einander von ihnen erfahren, dass das Ganze ein In-Joke unter Freunden war, mit dem alle einverstanden waren.

    Doch obwohl dieser eine Moment ein falscher Alarm war, hat es mich entsetzt, dass es mir nicht schon viel früher aufgefallen ist.

    Dass diese Bemerkungen einfach als Hintergrundsgeräusche ausgeblendet wurden, dass ich gar nicht auf den Gedanken gekommen bin, die Betroffenen vorher mal darauf anzusprechen und zu fragen ob alles ok ist.

    Mindestens genauso hart war es, als ich erkannte, wie unglaublich schwer es mir fällt, meinen Kollegen darauf anzusprechen.

    Die PoCs die es betraf konnte ich einfach ansprechen, schließlich wollte ich ihnen helfen, Verständnis zeigen etc. Dabei habe ich mich sogar irgendwo gut gefühlt.

    Doch meinen weißen Kollegen darauf anzusprechen? Ihn zu fragen ob diese Bemerkungen wirklich sein müssen, ob er sie nicht lassen könne? Ihm damit - zumindest unterschwellig - Rassissmus vorzuwerfen?
    Das war hart. Das hat Überwindung gekostet, und mir war mehr als ein wenig mulmig dabei.

    Nicht weil er mir körperlich überlegen gewesen wäre oder ich physische Angst vor ihm hätte haben müssen. Er war jemand, der mir bis dahin immer sehr sympathisch und hilfsbereit vorgekommen war, der mir geholfen hat und den ich gerne mochte. Ihn auf so etwas anzusprechen, ihn zumindest indirekt etwas derart schlimmen zu Bezichtigen fühlte sich schlecht an. Fast wie ein Verrat oder Vertrauensbruch.

    (Glücklicherweise hat er selbst es mir nicht übel genommen als sich heraus gestellt hat, dass es falscher Alarm war. Auch wenn ich mir den ein oder anderen Spruch gefallen lassen musste).


    Warum erzähle ich all das?
    Weil das die Situation ist, in der ich als weißer Mann komme. Weil das die Hemmungen sind, die man als gesellschaftlich gleichgestelltes Mittglied fühlt.

    Stellt euch vor, wie viel schlimmer es für jemanden sein muss, der aus einer unterlegenen/benachteiligten Position heraus versuchen muss dasselbe zu tun.

    Stellt euch vor, es wäre nicht in der Sicherheit des Arbeitsplatzes passiert, wo ein Dutzend andere Menschen denen ich vertraue mir im Notfall hätten zur Hilfe kommen können (sowohl physisch als auch mit Worten).

    Stellt euch vor, es wäre mit jemanden passiert, der einem körperlich derart überlegen gewesen wäre, dass man sich in einer physischen Konfrontation sicher sein müsste zu verlieren.

    Stellt euch vor dieses Problem mit einer sozial höher angesehen Person zu haben, wo dessen Wort mehr wert ist als das eure, und wo andere Personen automatisch eher dessen Seite ergreifen würden als die eure unabhängig vom Inhalt des Gesagten.
    Wenn ich mir all dies vorstelle, dreht sich mir der Magen um.

    Doch genau diese Situation stelle ich mir vor, wenn ich daran denke, wie sich eine sexistisch belästigte Frau fühlen muss.


    Dieser Abschnitt ist schon viel zu lang geworden, also versuche ich nun mich kurz zu fassen:


    Meine Meinung zu #menaretrash.


    Ich persönlich finde diesen Hashtag... problematisch. Wie viele andere auch habe ich ihn zuerst als "all men are trash" verstanden, da ich den Plural des "men" als allumfassend gedeutet habe.

    Meine erste Reaktion war daher alles andere als begeistert. Im Gegenteil habe ich mich ziemlich beleidigt gefühlt.

    Mit den schlimmsten Vertretern "meiner Gruppe" in einen Topf geworfen und kollektiv beleidigt zu werden hielt ich für ausgesprochen unangebracht.

    Ich dachte weiterhin, dass genau dies die Intention des Hashtags wäre: einer priviligierten Person den Spiegel vorhalten, indem man ihr/ihm zu spüren gibt, wie sch*** es ist mit den schlimmsten Beispielen einer Gruppierung (egal was für eine Gruppierung) gemeinschaftlich verurteilt zu werden.

    Nahezu eine komprimierte Sexismus-Erfahrung (oder Rassissmus etc.) für Personen, die es zuvor nie erfahren mussten.


    Ein interessanter Ansatz wie ich dachte, aber dadurch zum Scheitern verurteilt, dass man die Personen die es erreichen soll beleidigt und somit nahezu schon reflexartig in eine Verteidigungshaltung bringt, aus der heraus sie wohl kaum zuhören oder auch nur weiterdiskutieren würden.


    Nun, ich lag falsch mit dieser Deutung.

    Der Hashtag bezieht sich explizit NICHT auf das männliche Geschlecht als Ganzes.
    Stattdessen bezieht es sich (so zumindest was mir soweit vermittelt worden ist bzw. ich dem entnommen habe) nur auf jene Induviduen, auf die man gerade wütend ist, bzw. deren Handlungen man verurteilt .

    Viel weniger beleidigend, aber dadurch auch ohne die tiefer liegende Metapher, die ich oben ausgebreitet habe.

    Es handelt sich also nicht um Sexismus um Sexismus zu bekämpfen, sondern um etwas anderes.

    Was genau dieses Andere ist, bin ich mir noch nicht ganz sicher. Irgendwie bezweifele ich, bisher wirklich verstanden zu haben wofür das Hashtag dient, denn einfach "nur" als Ventil um über schlechte Erfahrungen/Ereignisse mit Männern an diesem Tag Dampf ab zu lassen, erscheint mir als zu gering im Ausmaß für diesen Hashtag.

    Von daher enthalte ich mich erstmal darüber, wie ich die eigentliche Aussage des Hashtags finde, bis ich vernünftig verstanden habe, was diese überhaupt sein soll, und Zeit hatte mir darüber Gedanken zu machen.


    Über den ersten Eindruck, den dieser Hashtag hinterlässt - und der wohl leider das Einzige sein wird, das bei vielen Personen ankommt - muss ich jedoch leider sagen, dass ich ihn für contraproduktiv halte.

    Viele Männer werden sich davon persönlich verletzt und angeklagt fühlen; versuchen sich gegen einen Vorwurf zu verteidigen, der gar nicht da ist, und so ein Klima erschaffen, in dem echte Übeltäter sich sogar bestätigt fühlen könnten.

    Gleichzeitig werden diese beleidigten Personen viel schwerer davon zu überzeugen sein, Gegenargumenten zuzuhören und sind im schlimmsten Fall sogar anfälliger für Propaganda, die die "bösen bösen Feministinnen" angreift.


    Vielleicht irre ich mich hier, doch dies ist leider die Reaktion die ich für wahrscheinlich halte.

    Ist es die richtige Reaktion auf dieses Hashtag? Nein, natürlich nicht. Doch leider die Wahrscheinliche.

    Wäre dies zu verhindern, wenn man länger über den Hashtag nachdenken würde, ehe man beleidigt reagiert? Wahrscheinlich, doch leider sind Menschen schnell beleidigt, und denken dann oft nicht mehr rational darüber nach.

    Besitzt der Hashtag eine tiefere Bedeutung, über die wir alle nachdenken sollten, und die helfen kann Sexismus aus Deutschland (und anderen Ländern) zu bekämpfen?
    Ehrlich gesagt: keine Ahnung. Aber ich hoffe es.

    So wie die Sache aktuell steht befürchte ich aber, dass die meisten nur die schlechte Seite des Hashtags zu Gesicht bekommen werden.


    Schlusswort:


    Das Ganze ist jetzt mehr zu einem langen Rant geworden, als zu dem (relativ) strukturierten Beitrag, den ich ursprünglich schreiben wollte. Ich hoffe, dass man ihm trotzdem entnehmen kann, was ich meine und aussagen möchte.

    Vieles darin kann leider auch schnell falsch verstanden/aufgenommen werden. Ich bitte daher um eure Nachsicht, und das ihr im Zweifelsfall lieber noch einmal nachfragt, ob ich meine Gedanken auch richtig vermitteln konnte.


    TL:DR

    Bezüglich Sexismus/Rassissmus im Alltag muss ich leider sagen, dass er existiert, als Priviligierter oft nicht ausreichend wahrgenommen wird, und viel zu wenig getan wird um ihn zu bekämpfen. Im Text gehe ich auf einige Überlegungen ein, warum das so sein könnte.


    Bezüglich #menaretrash sehe ich Probleme mit der vorschnellen Interpretierung des Hashtags (die wohl leider die Vorherrschende sein wird), bin aber gespannt darauf, was die eigentliche Bedeutung genau ist (und es ist nicht #allmenaretrash).

    Und selbst die vorschnelle Interpretation kann einem - zumindest für einen kurzen Augenblick - die Ungerechtigkeit von Sexismus/Rassismus vor Augen führen.

    Hallo, ich habe ein kleines Problem mit Apache Open Office:


    Das Programm macht bei mir (auf Deutsch) überhaupt keine Rechtschreibüberprüfung mehr.

    Genauer gesagt, scheint er bei der Rechtschreibüberprüfung für Deutsch (Deutschland) keinerlei Einträge mehr zu haben, erkennt kein einzelnes Wort.
    Andere Sprachen wie etwa Deutsch (Österreich) funktionieren noch, aber das bringt mir leider relativ wenig.


    Deinstallieren und Neuinstallieren des Programms habe ich schon versucht, hat das Problem aber leider nicht behoben.


    Ich wäre für alle Ratschläge, wie man das wieder hinbekommt dankbar.

    @Narime Keiner stellt hier irgendwelche Thesen auf. Es ist ein Fanfiction-Forum, und es werden gerade Tipps und Hilfen gesammelt, die sich unter uns Hobbyautoren als nützlich erwiesen haben. Hier irgend eine wissenschaftliche Herangehensweise und Methoden vorschreiben zu wollen verfehlt das Thema leider völlig.


    Und ja, auch solche Tipps und Hilfeleistungen werden gemeinhin als "Guides" bezeichnet. Sollte dies in der Literaturwissenschaft anders sein, so ist dies schön für die Literaturwissenschaft, aber in diesem Forum erneut nicht von Belang.


    Wenn du weitere Hilfen für angehende Fanfiction-Autoren hinzufügen möchtest, findest du hier sicherlich mehr Anklang, als auf einer Form der Bezeichnung zu bestehen, die hier nicht angebracht ist.


    Was man aktuell aus den Beiträgen herauslesen kann wirkt eher wie ein passiv-agressives Herabreden auf die eine Person, die sich hier richtig Mühe macht anderen Leuten zu helfen, als irgend eine Art von konstruktivem Beitrag.


    Ich bin mir sicher, auch du würdest ungerne auf diese Art und Weise wahrgenommen werden.

    Hallo Leute,


    Sorry, dass ihr aktuell so wenig von uns hört. Wir stecken mitten in den Uni-Prüfungen und haben daher aktuell kaum Zeit.


    Wir freuen uns trotzdem riesig über eure Kommentare, und ich schau mal, ob ich bei ein paar Sachen Licht ins Dunkel bringen kann.

    Ist irgendwie ruhiger geworden, in letzter Zeit, was? Schön mal wieder was von dir zu hören.
    Na gut, so lange ists auch wieder nicht her, trotzdem.


    Ja leider. Wie gesagt: Sorry :-(


    Ah die Jacke, ob ihre eine spezielle Jacke nun wieder repariert ist? Wenn nicht, wäre das ein guter Stoff für einen Zauber.


    Schon einmal eine gute Überlegung. Die spezielle Jacke ist nicht repariert, wird aber noch einmal eine Rolle spielen.


    Nette Idee, ein kleines Erkennungszeichen einzubauen. Ist ganz nützlich.

    Ohne wären die beiden auch kaum auszuhalten. ;-) Die beiden sind sich sonst bis ins letzte Detail ähnlich, und lieben es andere Leute raten zu lassen, wer gerade wer ist.


    Ich hoffe aber, dass das Lachen besser aussieht als in meiner Vorstellung.


    Ohje... Ja besser als DAS sieht es schon aus. :-D


    Wenn man das Wasser bewegen kann, indem man seine eigene Energie, oder die Energie der Umgebung in Bewegungsenergie umwandelt, so wie ich das verstanden habe, müsste man doch auch eingespeichterte Energie entfernen können und äußere Einflüsse abkapseln können? Wenn Kälte das fehlen von Wärme ist und Wärme im Prinzip nur Bewegung? Ich glaube ich habe mal gehört es wäre Bewegung, ist,


    Sehr gute Überlegungen. Ganz so einfach ist Eis dann doch wieder nicht, aber die Grundlagen hast du sehr gut erfasst!


    dann bedeutet dass, sie könnte den Stein auch heben, indem sie ihn mit Eis hochhebt.


    Ja, das wäre auch eine sehr valide Methode gewesen.


    Wenn Materie möglicherweise aus dem Nichts entstehen kann möglicherweise doch, aber das ist höhere Physik und auch nur eine Theorie bisher.


    Materie aus dem "Nichts" entstehen lassen ist so eine Sache.


    Magier können keine Materie aus dem Nichts erschaffen, aber sie können sie aus Energie erschaffen (E=MC2).
    Sie müssen nur dutzende kleine und große Tricks anwenden, um sich um die enormen Energiemengen herum zu schummeln (sprich, ihre eigene Energie und die der unmittelbaren Umgebung reicht bei Weitem nicht, und sie müssen kreative Wege drum herum finden).


    Es gibt einige fortgeschrittene Magier-Techniken, mit denen sie so etwas simulieren/machen können, aber das ist noch weit außerhalb Kyras Rahmens. ;-)


    Es wäre hilfreich gewesen wenn die Schwestern ihr das vorher gesagt hätten. Hätte sie den Kniff nicht herausgefunden, wäre das ein langer Tag geworden.


    Sie hätten sich schon eingemischt, wenn sie da ne Stunde herumgesessen hätte ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Aber sie sahen es als wichtig an, das WIE von Kyras Magie und ihre Herangehensweise zu beobachten (parallel zu dem elementaren Aspekt der Prüfung).


    Wäre ich an ihrer Stelle würde ich nach und nach austesten, ob sich der Stein mit Willenskraft, starken Emotionen, purer Vorstellungskraft, oder innerer Ruhe bewegen lässt. Darauf Bewegungsenergie zu mobilisieren käme ich vielleicht garnicht und diese Information hilft ihr nur bei der Frage, wie man etwas bewegt, nicht was man bewegt.


    Wieder gute Überlegungen. Jeder der oben beschriebenen Ansätze kann funktionieren, hat aber seine eigenen Vor- und Nachteile. ;-)


    Habe gestern erst ein paar Avatarfolgen angesehen. Hast du vor ein paar Grundzüge davon in dein Konzept einfließen zu lassen?
    Du bedienst dich eh an den verschiedenen Kulturen und Mythen, da würde sich das nicht stören.


    Avatar ist keine direkte Inspiration, ist aber durchaus nicht unähnlich.
    "Bending" kannst du durchaus als grundlegendes Gedankenkonstrukt beibehalten, auch wenn es schnell deutlich komplizierter wird.


    Scheint also ein Elementarsystem zu geben. In dem Fall ist es aber schwer zu deuten, was ihr wie gut liegt.


    Richtig erkannt, es gibt ein Elementar-System. Ja, ein paar der Ergebnisse haben die Zwillinge auch überrascht.
    Kyras große Stärken und Schwächen sind ja relativ deutlich heraus zu lesen. Beim Rest kannst du ja mal spekulieren, in welcher Reihenfolge ihr Talent liegt. ;-)



    Die erste Prüfung war aber vermutlich auch nicht darauf ausgelegt das zu testen, oder doch?


    Sowohl als auch. Es ging ihnen sowohl um ihre elementare Affinität, als auch was für einen Ansatz bei der Magie sie instinktiv benutzt.


    Das würde Sinn machen, denn manche Schüler lernen durch Theorie besser als in der Praxis und umgekehrt, verschiedene Schüler, verschiedene Lernmethoden.


    Exakt.


    Außerdem gibt uns der Test nochmal eine Bestätigung wie Kyra denkt, etwas was wir schon während ihrer Gefangenschaft feststellen konnten.


    Continuity!


    Hallo. Puh, ich komme hier im Forum irgendwie in letzter Zeit zu nichts. Ich schieb's auf die Arbeit.


    Kann ich gerade mehr als nachvollziehen! Danke für deinen Kommentar. ;-)


    Interessant ist es auch, dass die Tests auf den Elementen (nicht im chemischen Sinne, versteht sich; wobei die Philosophie ja ursprünglich genau aus der Ecke kam, haha) basieren zu scheinen, wobei mir da die Pflanzen irgendwie ein wenig rauszufallen und fortgeschrittener erscheinen


    Ja und Nein... Pflanzen wird von Lilly und Luna mehr als eine Unterform von Erde gesehen (einige haben mehr Talent für Gestein, andere für Humus, und andere für Pflanzen und dergleichen).


    - vielleicht ist dieser Test der Tatsache geschuldet, dass bei Kyra ein gewisses Talent hierzu vermutet wird (also wegen der Flucht).


    Genau das. Die Zwillinge waren sich sehr sicher, dass Pflanzen eine von Kyras Stärken sein müsste (haben nur unterschätzt wie sehr).
    Sowohl die Flucht durch den Wald, als auch Mollys Heilung haben in diese Richtung gedeutet.


    Ansonsten ... Ich muss sagen, ich befürchte irgendwie, dass nochmal irgendwas in puncto Feuer passiert. Warum, weiß ich nicht; vielleicht weil es die Art von Sache ist, die man vielleicht doch irgendwann mal ausprobieren möchte, weil es halt cool ist oder vielleicht, weil es die Art letzter verzweifelter Ausweg ist, den man in einer gefährlichen Situation gehen könnte.


    Wobei es noch interessant ist, dass mit dem Stein halt so gar nichts war. Man könnte ein wenig bösartig meinen, dass das vielleicht bezeichnend ist, denn wenn ich mich nicht irre, steht Stein bzw. Erde mitunter auch für Verlässlichkeit und, naja, ehehe ... Ich sag ja gar nichts.


    Dazu sage ich einmal gar nichts. :-D


    Okay Leute, dann bis zum nächsten Mal.
    Ich hoffe es dauert nicht zu lange, bis ihr wieder von uns hört. ;-)


    Seki

    So, damit ist der erste Band abgeschlossen.


    Danke an all die fleißigen Leser - und ganz besonders unsere fleißigen Kommentare-Schreiber :-) - die uns auf dieser Reise begleitet haben.


    Ich hoffe, euch hat das Lesen dieser Geschichte genau so viel Spaß gemacht, wie es @Alaiya und mir Spaß gemacht hat, sie uns auszudenken und nieder zu schreiben (die Schreibarbeit hat alles Alaiya übernommen, danke nochmal dafür. ;-) ).


    Besonders @Sunaki und @Thrawn möchte ich hier hervor heben, eure Kommentare haben nicht nur richtig Spaß gemacht zu lesen, sondern waren auch wichtiges Feedback für uns und unsere Geschichte!


    Auch an @Sheogorath und @Aprikose hier noch einmal meinen Dank, für die schönen Kommentare, die ihr geschrieben habt.


    Hoffentlich gefallen euch die kommenden Kurzgeschichten (und Band 2+) genauso gut, und werden euch ebenfalls dazu bewegen uns eure Meinungen und Überlegungen hören zu lassen.


    Gerade eure Gedankengänge, was in der Geschichte gerade vor sich geht, wie die Puzzelstücke zusammenpassen, wer verdächtig ist und wer nicht (ALLE sind verdächtig ;-) ), wie bestimmte Ereignisse passiert sind, und was anscheinend die Motivationen der handelnden Figuren sind, helfen uns sehr.


    Ein weiteres Danke geht an all die Leser, die selbst keine Kommentare verfasst haben (mir wurde gesagt, davon soll es einige geben).
    Danke für das Folgen der Geschichte, und ich hoffe wir konnten euch animieren, in Zukunft doch noch den ein oder anderen Kommentar zu verfassen. :-)


    Bis demnächst.
    Seki

    Hi Sunaki,
    danke für deinen Kommentar. :-)

    Man bekommt bisher nur vage mit wie die Welt funktioniert, weil jetzt aber schon, dass es viele verschiedene Communitys und Rassen geben muss.

    Ja, da gibt es eine ganze Menge von.


    Weiterhin stellt sich die Frage wie aggressiv die "Ältesten" wirklich sind.

    Hängt von der Situation ab. Sie können schon ziemlich rücksichtslos sein, wenn sie glauben damit ihre Leute beschützen zu können.


    Demnach muss man sich auch fragen, ob Charaktere wie Tinas Dad besonders viel für ihre Kinder empfinden.

    Hängt wieder von der Person ab, aber Tinas Vater hat viel für seine kleine Tochter empfunden.


    Die Gleichaltrigen scheinen das untereinander noch zu tun.

    Definitiv


    Und Watson scheint sich im letzten Kapitel, laut deiner Aussage seltsam benommen zu haben. Möglicherweise wurde er von Sterlings Frau kontrolliert?

    Nein, weder Lily noch Luna haben Watson kontrolliert.


    Thia scheint damals ja auch manipuliert worden zu sein, damit sie Kyra zum Friedhof führt.

    Nein, sie ist da nicht kontrolliert worden.


    Immerhin, die Eule sahen wir schon lange nicht mehr.

    Woran das wohl liegt...? ;-)


    Oh und ehe ichs vergesse. Da Sterlings Frauen Asiatisch aussehen gibt es vielleicht sogar eine minimale Chance darauf, das ein Kirin vorkommt.

    Die Hoffnung soll dir bleiben.


    Worum es wohl in dem kleinen Abenteuer ging, das Frau Sterling erlebt haben soll? Sie hat auf jeden Fall die Kinder und sich in das Ferienhaus gefahren.

    Lilly war es, die die Kinder/Welpen ins Ferienhaus gefahren hat. Luna (und Merlin) hatten ein etwas... aufregenderes Abenteuer.


    Dann ist das wohl das Beispiel von dem Alaiya gesprochen hat. Indem ein Werwolf mit zwei Frauen eine arrangierte Ehe einging.
    [...]Die beiden Frauen lieben ihn nicht auf romantische Weise, würden aber alles für ihn tun.
    Und dem Verhalten nach könnte sich die erste Schwester auch für Kyra interessieren, was darauf schließt dass ihr Sexualleben auch getrennt voneinander abläuft, die meiste Zeit zumindest.

    Ja, da hat sie von dieser Familie gesprochen.
    Genauere Familiensituition im Spoiler:



    Das wiederum würde bedeuten, dass Sterling ein Werwolf ist und das Werwölfe auch ohne Verwandlung sehr stark sein können, denn im Kampf gegen die Bärin hatte er es nicht nötig sich zu verwandeln.

    Tatsächlich war es weniger, dass Sterling es "nicht nötig" hatte sich zu verwandeln, und mehr, dass er sich bewusst dagegen entschieden hat sich zu verwandeln, da er sonst noch viel mehr Probleme hätte heraufbeschwören können. (mehr DAZU ebenfalls in Band 2)


    Da Polygame Ehen verboten sind, könnte eine von ihnen tatsächlich kein Zwilling sein, sondern nur deren Gestalt angenommen haben, damit das nicht so auffällt. Sterling hätte dann offiziell eine Frau, nur in zweifacher Ausfertigung.

    Tatsächlich handelt es sich um zwei echte Zwillinge.


    Du hast aber insofern Recht, als dass Andrew offiziell eingetragen nur eine Frau (Lilly Luna Sterling) hat, und sie versuchen es so einzurichten, dass er immer nur mit einer von ihnen gesehen wird.


    Soziale Normen und so weiter. ;-)


    Ich hoffe, das nächste Kapitel gefällt dir. Wir nähern uns so langsam dem Ende von Band 1.


    Seki

    Ich sehe auch nicht, dass sich da etwas wirklich grundlegend ändert. Jetzt wird halt wieder mal jemand mit Mistgabeln und brennenden Fackeln aus dem Dorf getrieben, vielleicht folgen noch ein paar Bauernopfer und danach gehts weiter wie gehabt.

    Hoffen wir es mal nicht. Es wird langsam Zeit, dass sich da mal wirklich etwas ändert, und nicht wieder alles unter den Teppich gekehrt wird.


    Die einen, die nur zu gerne mitgemacht haben, um Rollen zu bekommen oder Schweigegeld zu kassieren, die anderen, die niemand kennt und die einfach nur sagen wollen "hier, mich gibts auch noch" und dann noch die, die sich nur wichtigtun wollen.

    Mir fehlen in dieser Aufzählung ganz eindeutig diejenigen, die damit nichts zu tun haben wollten, und unterdrückt und stumm gehalten worden sind.
    So wie das hier formuliert ist suggeriert es, dass es keine echten Opfer gegeben hätte, und das ist - mit Verlaub - einfach nur lächerlich.


    Gerade diese Art ist es doch, die missbrauchte Leute davon überzeugt, nicht an die Öffentlichkeit zu gehen weil man "ihnen eh nicht glauben wird" oder ihnen aus der ganzen Sache sogar noch Vorwürfe gedreht werden.


    Sicher gibt es ein paar Schauspieler, die in der Hoffnung auf bessere Rollen sexuelle Gefallen verteilt haben, doch um diese geht es hier nicht (ganz davon abgesehen, dass auch diese wohl in den häufigsten Fällen andere Methoden bevorzugt hätten).
    Und Personen, die sich wichtig tuen möchten halte ich hier im besten Falle für eine enorme Minderheit, wenn es sie überhaupt gibt.


    Nein, den absoluten Großteil sehe ich persönlich als Opfer sexueller Gewalt, die systematisch ausgenutzt und am Reden gehindert worden sind.


    Dann bisher wurden in dieser Industrie diese Leute, wenn sie geredet haben, nicht ernst genommen, von den Anwälten der Beschuldigten in Grund und Boden geredet, und ihr Lebensunterhalt in der Industrie ihnen komplett entzogen (keinerlei Filme/Rollen/Arbeit mehr).
    Das sehe ich als mehr als ausreichend Methoden um jemanden zu unterdrücken. Denn spricht er/sie darüber, ist er ruiniert, während die Verantwortlichen es mit einem Lachen abtuen konnten.


    Erst jetzt, wo sie es eben nicht mehr mit einem Lachen abtuen und unter den Tisch kehren können, erst jetzt, wo man die Opfer nicht mehr ohne Gefahr ins Exil schicken und ihrer Jobs berauben kann, erst jetzt können sie überhaupt irgendetwas sagen, ohne vor einer nahezu hoffnungslosen Situation zu stehen.
    Und selbst jetzt erfordert es einen gewaltigen Mut, überhaupt den Mund auf zu machen, weil andere Leute ihnen die inzwischen verstrichene Zeit zum Vorwurf machen könnten, und ihr verzweifeltes Schweigen als implizierte Zustimmung verdrehen könnten.


    Gerade deshalb bin ich der Meinung, dass man ihnen jetzt mehr denn je zuhören und vor allem sie ernst nehmen sollte!

    Warum sagt man nicht einfach Nein, weil einem eine Rolle es nicht wert ist, sich dafür zu verkaufen? Oder warum gehen nicht wenigstens diejenigen an die Öffentlichkeit, die heute so bekannt sind, dass sie nicht überhört werden bzw. die teilweise den Beruf eh schon an den Nagel gehängt haben?

    Hier redest du von zwei verschiedenen Personengruppen, und beide haben sehr gute Gründe, warum es für sie sehr schwer ist, so zu handeln, wie du vorschlägst.


    Einfache Schauspieler haben oft keine Wahl, wenn sie ausgenutzt werden, und selbst wenn sie aus irgendwelchen Gründen/Umständen eine Wahl bekommen, so schließen sie sich mit einem "Nein" augenblicklich von allen weiteren Rollen aus.


    Das Gemeine an einer so systematischen Unterdrückung, wie sie in Hollywood gerade aufgedeckt wird, ist es ja, dass man diejenigen die nicht mitspielen gemeinsam bestrafen kann. Solche Schauspieler werden dann "auf die schwarze Liste gesetzt" und verlieren effektiv ihren Beruf. Hatten sie vorher schon einen Ruf (was unwahrscheinlich ist, da nach allem was ich gelesen habe diese Unterdrückung schon sehr früh in ihrer Karriere anfängt), so werden Gerüchte verbreitet und ihr Name durch den Dreck gezogen, bis alles was sie sagen nur noch "ach, der will sich nur wichtig machen / von seinen eigenen Skandalen ablenken" abgetan wird.


    Und haben diese Personen jemals einmal "Ja" gesagt, haben sie den Unterdrückern damit weiteres Material in die Hände gespielt, mit dem diese sie diskreditieren, oder gar Erpressen können.


    "Doch was ist mit denjenigen, die sich zur Ruhe setzen?"
    Nun, auch diese Personen haben ein großes Problem, und das ist die Tatsache, dass sie nun alleine gegen eine Industrie stehen, und es relativ einfach ist, auch ihren Ruf zu zerstören und Druck auf sie aufzubauen.


    Durch geschickte Rethorik kann man ihnen einen Vorwurf daraus machen, vorher selbst nicht gegen solche Sachen vorgegangen zu sein.
    Man kann sie beschuldigen, sich nun wo sie nicht mehr "wichtig" sind, aufspielen zu wollen und daher mit "haltlosen" Beschuldigungen daher kommen.
    Zumal dann ihr Missbrauch lange genug zurück liegt, dass er nur noch schwer nach zu weisen sein dürfte.
    Auch sie würden von ihren (ehemaligen) Kollegen ausgeschlossen werden und sich den Zorn der Industrie zuziehen.
    Desweiteren sollte es ihren ehemaligen Misbrauchern einfach sein, selber Dreck gegen sie auszugraben und sie damit zu diskreditieren oder zu erpressen.
    Viele junge Schauspieler werden bewusst Drogenabhängig gemacht, um sie so kontrollieren zu können (sowohl durch die Drogen selber, als auch mit dem Stigma, das damit einhergeht).



    Ja und im Nachhinein hats natürlich jeder gewusst blabla... Warum geht man dann nicht gemeinsam dagegen vor, vorallem eben Leute, die auf keine Rollen mehr angewiesen sind?


    Siehe oben.


    Sorry, kannst du nennen wie du willst, überraschen tut mich da bei dir eh nix,


    Wir müssen hier nun wirklich nicht ausfällig werden.
    Was meinst du denn genau damit, dass dich bei @Alaiya "nichts mehr überraschen" würde?


    trotzdem ist mir das alles viel zu viel Doppelmoral...


    Was genau siehst du hier als Doppelmoral an?

    Danke @Sunaki für deinen Kommentar.
    Ich finde es super, dass du dich immer so zeitnah zu Wort meldest!


    Da hat man wenigstens ein wenig Feedback, bis @Thrawn sich wie immer kurz vor knapp noch einmal meldet. ;-)
    Mir persönlich macht es immer die größte Freude, eure Kommentare zu lesen und den Spekulationen zu folgen. Teilweise wird es so schlimm, dass ich alle paar Stunden gierig nachschauen gehe (oder @Alaiya nerve) ob es endlich wieder einen Kommentar gegeben hat.
    Von daher weis ich es echt zu schätzen, dass du immer so schnell einen Kommentar abgeben kannst.


    @Sheogorath und @Aprikose vermisse ich hingegen langsam schmerzlich, wäre schön zu hören, was sie so zu sagen haben.


    Ich mag das Pacing von dem Kapitel. Es ist sonnst immer etwas mühsam, ein ganzes Kapitel in einem Stück zu lesen, aber diesmal kam man sehr gut durch.

    Schön zu hören, dass dir das Pacing dieses Mal gefällt. Was machen die anderen Kapitel denn für dich so schwierig in einem durch zu lesen?


    Du hast glaube ich gesagt dass sich die Götter erst in der späten Mitte rum richtig einmischen würden und deshalb nehme ich an, dass die Stelle noch dauert.

    Ja, offene und direkte Einmischung der Götter lässt noch etwas auf sich warten.
    Eine Gottheit hat jedoch in der Geschichte schon kräftig Fäden gezogen (und sogar etwas mehr). ;)


    Molly geht also in den Wald. Ich hätte nicht erwartet das sie so impulsiv ist.

    Ist auch nicht normal für sie. Aktuell macht sie sich jedoch extreme Vorwürfe über das, was Kyra passiert ist, und überkompensiert daher.
    Es gibt aber noch etwas anderes, was mit Molly in diesem Kapitel noch los ist. Kannst du erkennen, um was es sich handelt?


    Möglicherweise hat er seiner Frau sogar etwas gesteckt? Man weiß es nicht, man weiß es nicht...

    Ganz richtig vermutet. Frau Sterling erlebt gerade ihr eigenes kleines Abenteuer, von dem Andrew und Molly nur leider gar nichts mitbekommen.
    Ihre Aktionen nehmen dabei durchaus noch Einfluss auf die Handlung, aber eher in dem Sinne, dass etwas nicht passiert, anstelle anderer eher offensichtlicherer Sachen.


    Wobei mir auch hier auffiel, dass Sterling die Gefahr lange vor ihr erkannt hatte. Möglicherweise hatte er selbst die Wölfe erschaffen, um sie los zu werden?

    Gute Beobachtung wegen Sterling. Was bringt dich zu der Überlegung, dass er die Wölfe selbst erschaffen haben könnte (ich nehme an, du meinst eine Illusion oder dergleichen)?


    Wenn ich mir jetzt so ansehe, wie lange Mollys Charakterark bisher dauert, habe ich das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung war, die Fußballstory aus der Mainhandlung zu streichen. Aber den Winterausflug würde ich trotzdem noch gerne sehen.

    Ja, das Streichen der Fußball-Geschichte war wohl die richtige Entscheidung... ;(  
    Ich persönlich finde es jedoch schade, da dort ein paar Charaktere eingeführt werden, die ich sehr gerne in der Haupthandlung eingeführt gehabt hätte (und ich persönlich sehr mag).


    Sterling ist so süß, wie er versucht sie vom Friedhof wegzuführen.

    :whistling::saint:


    Ah der Auftritt der alten Frau. Die Stelle war interessant, weil man nicht erwartet hat das so etwas kommt.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ihr Sohn der Bergriese ist und sie wartet, bis er wiederaufersteht.

    Schön, dass das Auftauchen dieser Frau dich überraschen konnte. Interessanter Ansatz mit dem Bergriesen. Was genau bringt dich zu spezifisch dieser Annahme?


    Mit allem was wir wissen kann man also annehmen, dass Sterling kein Mensch ist und das er keinen Kontakt zu Bishops Gruppe pflegt.

    Durchaus keine schlechte Überlegung. ;)


    MfG
    Seki

    Hallo zusammen, dann melde ich mich auch einmal wieder zu Wort.


    Normalerweise schleiche ich mich ja immer drumm herum, hier Antworten zu schreiben, da ich immer wieder aus Versehen in Spoiler-Teritorium abdrifte, und mich dann selbst korrigieren muss ehe ich den Post absende.


    Aber schauen wir mal, ob wir nicht auch ohne dies ein paar schöne Anmerkungen und leichte Teaser hinbekommen. ;-)

    Mir fällt auf, dass wenn die Truppe bereit war, Kyra zu engagieren, sie vermutlich doch keine Kontakte zur Polizei haben.

    Klingt nach einer sinnvollen Überlegung.


    Sie wird wohl nicht tot sein. Wiederbelebung ist ein lahmes und sau gefährliches Plotdevice und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie jetzt schon als Untote, oder Geist weiter an der Handlung teilhaben wird.

    Also was Wiederbelebung angeht kann ich dich beruhigen. So etwas wird bei uns wohl nicht vorkommen (sag niemals nie, Seki, sonst wirst du in Band 7 noch erklährungsnot bekommen...).


    Was Geister hingegen angeht, so weise ich nur darauf hin, dass diese bereits seit dem Pilot eine Rolle spielen, und wir den Veröffentlichungstermin auf ein interessantes Datum verlegt haben. ;-)


    Es ist nicht so das wir sie hassen würden, aber man kann sie im Moment mit noch nichts wirklich positivem in Verbindung bringen.
    Wir wissen das sie sich Sorgen um sie macht, schafft das aber nicht einen Gedanken zu beenden, ohne zu betonen das es wahrscheinlich Kyras Fehler war.

    Hier musste ich lachen. Ja, Molly geht leider seit der Trennung häufiger davon aus, das Kyra sich in ziemliche Schwierigkeiten bringen wird (und ein Händchen für Fehler hat).


    Wir wissen nicht mal, ob sie den Wald wirklich abgesucht hat, als Kyra sie darum bat. Wenn nicht, hätte sie Kyras Ermittlungen sogar behindert.

    Nun, sie hat ihn nicht persönlich durchsucht, sondern "nur" die Parkranger befragt.
    Deren Wort hat sie dann vertraut. Ob das aber so bleibt...


    Außerdem erinnert mich das Gemecker an meine Mutter. Und das ist nicht gut, das ist gaaaaaar nicht gut.

    Nein, dass ist nicht gut, nicht gut! Volle Fahrt zurück! XD


    Damit kann man wohl annehmen, dass sie sich als eigene Spezies identifizieren.

    Ja, das kann man so sagen.


    Ich bin SO FROH, dass ich den Mist nicht aufräumen muss.

    Oh ja, ich auch.


    Warum wurden die Notizblöcke noch nicht gefunden?

    Weil keiner auf den Gedanken kam ihr Schlafzimmer zu durchsuchen, nachdem das Arbeitszimmer ihnen so viel Arbeit aufgehalst hatte (und so viel interessanter war).


    war das gerade ein voll gemeiner Spoiler von Molly!

    Molly ist halt BÖSE! ;-)


    Also, es geht weiter mit Molly - das ergibt wohl auch Sinn. Dabei findet sie ja zunächst einmal die Spuren, die man wohl in etwa erwarten würde, wenn man bisher mitgelesen hat.

    Jop, Molly wird euch auch noch für ein wenig erhalten bleiben, jetzt wo sie Blut geleckt hat. Nur um dann plötzlich wieder zu verschwinden...


    Zunächst einmal - Mrs. Morrs ist ziemlich gelungen, weil sie in ihrer Art zusprechen wirklich wie eine (im positiven Sinne) klischeehaftere ältere Frau klingt, die von einem aufregenden Ereignis berichtet. Das ist so diese Wirkung, die häufig von ihr verwendete Formulierungen wie "hab ich mir gedacht" und "Ich mein" haben.

    Danke schön. @Alaiya hat sich richtig Mühe mit ihr gegeben.


    wobei ein paar Dinge mir merkwürdig vorkommen. Einmal, dass man wohl versucht hat, das Blut aufzuwischen.

    Man kann wohl nicht verheimlichen, dass ein Kampf stattgefunden hat, aber wenn man das Blut ganz hätte verstecken können wäre die Polizei-Reaktion vielleicht harmloser ausgefallen (weil kein Mordverdacht etc).


    Man ist ja versucht, bei allem, was einem vorerst noch nciht zu erklären scheint, auf Magie zurückzugreifen, aber keine Ahnung.

    Magie, Magie... nicht alles hat mit Magie zu tun. ;-)


    Ich könnte jetzt wieder irgendwelche Theorien erfinden von wegen, dass man bei Kyra quasi magische erste Hilfe leisten musste und dafür mit dem Blut Symbole auf den Boden malen musste und dann natürlich das alles wieder beseitigen wollte oder so, aber ... Ja, alles wieder zu unsicher.

    BLUTMAGIE!!! :evil:


    Nun ja, und dann ist da eben der der Blutfleck am Waschbecken. Man erinnert sich da wohl wieder einmal daran, dass bei dem Einbruch damals der Täter offenbar im Badezimmer endete und dann verschwunden war. Könnte man also wieder als ein zusätzliches Indiz sehen, dass die Wohnung nicht auf normalem Wege verlassen wurde. Ansonsten fällt im Badezimmer eben noch das eingerissene Silikon auf, was natürlich auch noch damit zu tun haben könnte. Wie genau das allerdings zusammenhängen soll ... Tja. Ich meine, das Badezimmer grenzt laut Grundriss nur an andere Räume der gleichen Wohnung und halt nach außen ans Nichts, also kann da jetzt nicht viel mit irgendeinem Geheimweg in ein Nebengebäude sein. Der einzige Ausweg würde auch vom Badezimmer aus erst einmal nach unten führen müssen, es sei denn, man nimmt etwas wie Teleportation (oder etwas Ähnliches wie so ein Portal wie in Doctor Strange) an. Das Fenster war damals beim Einbruch ja auch zu. Naja ...

    Du kennst meine Meinung zu deinen Detektivischen Fertigkeiten.


    Mit der Zeit ist Molly dann wohl gezwungen, Kyras Geschichte mit den Wölfen nachträglich noch etwas mehr Glauben zu schenken. Leider zu spät

    In der Tat. Da beißt sich Molly aktuell auch ziemlich für in den Hintern.


    So aber weiß man zumindest, dass Sterling draufsteht und das wiederum ... Nun, ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.

    Thrawn ohne dass er den Plot vorhersieht... dass ich das noch erleben kann. ;-)


    Die Sache ist eben, dass ich persönlich wohl Sterling mehr als Jemanden von einer anderen Partei eingeschätzt hatte (sofern er nicht nur berufliches Interesse hat, wobei es zumindest verdächtig schien, dass er Kyra nicht unbedingt zum Friedhof mitnehmen zu wollen schien, wenn er ihn denn mal suchen würde, obwohl das eigentlich besser wäre), aber man kann sich ja täuschen. Natürlich könnte die Tatsache, dass er Wolfshunde halten darf, auch ein Zufall sein. Es könnte ja auch irgendwie mit einem Projekt zusammenhängen, das er an der Uni durchführt oder sonst etwas. Er hält sich ja schließlich auch einen Falken in seinem Büro (Er hat einen Vogel. Ha ... Ha ...). Oder aber es ist vielleicht kein Zufall, hängt aber auch nicht mit einer Verbindung zu Bishop und Co. zusammen.

    *whistle*


    Außerdem könnte Molly auch noch Kontakt zu Maria aufnehmen. Genug Anhaltspunkte dürfte sie also schon haben - und da sie diesmal einen wirklich triftigen Grund hat, an der Sache dranzubleiben, bestehen wohl auch gute Chancen, dass sie mehr herausfinden wird.

    Oh, du ahnst gar nicht wie recht du mit der Hälfte dieser Aussage hast.

    Dann beteilige ich mich auch einmal. :-)


    Für Authoren:


    Welche Subgenre der Fantasy schreibt ihr?


    Urban Fantasy


    Was für Geschichten habt ihr schon geschrieben?


    Zusammen mit @Alaiya schreibe ich aktuell an Der Schleier der Welt, einer Urban Fantasy Geschichte.


    Welche Wesen lasst ihr in euren Geschichten vorkommen?


    Größtenteils Wesen aus verschiedensten echten Mythologien. Zu Beginn war ich noch auf Movie-Monster und Rollenspiel-Klischees eingestellt, aber seit ich zu tieferer Recherche animiert worden bin hab ich festgestellt, dass reale Mythen meist viel interessanter und Vielfältiger sind.


    Wie gestaltet ihr eure Welten?


    Man nehme die reale Welt als Startpunkt, füge ein Fantasy-Element ein, dass man verwenden möchte, und bespricht lang und breit, welche Auswirkungen und Konsequenzen die Existenz dieses Element wohl mit sich bringen könnte/würde.
    Von da aus sollte man mehr als genug Ansatzpunkte für ausgedehntes World-building besitzen.
    Je mehr Elemente man auf diese Weise einbringt, desto mehr beeinflussen sie sich gegenseitig, und steigern die Ansatzpunkte entsprechend nahezu expotentiell.


    Was für Kräfte gebt ihr euren Helden?


    Meistens relativ einfache magische Kräfte (kann sich in einen Wolf verwandeln beispielsweise), und von dort aus wird logisch weiter gedacht, was für kreative Nutzen die Charaktere mit diesen Kräften wohl finden könnten.
    Wie würden diese Kräfte im Laufe der Zeit weiterentwickelt werden, wie funktioniert diese Magie im Hintergrund eigentlich, und was für (unerwartete) Synergien könnte es mit anderen Kräften ergeben?
    Darauf aufbauend ergibt sich meist ein sehr breiter Katalog an Sachen, die die Charaktere (potentiell) können könnten, der teilweise sehr überraschend ausfallen kann, aber in sich selber sehr konsistent und stimmig ist (zumindest meiner Meinung nach).


    Gibt es Dinge, die ihr zu vermeiden versucht?


    Das zu große Verlassen auf Tropes und mangelnde (oder irreführende) Repräsentation von Ethnien, Geschlechtern und dergleichen versuchen wir zu vermeiden.


    Wie steht ihr dazu, bestimmte Klischees in die eigenen Geschichten einzubauen?


    Wie oben schon gesagt eher vorsichtig. Einige Klischees und Tropes können sehr hilfreich sein, und sogar für gute Komedy sorgen. Zu viele von ihnen sind hingegen sehr schädlich.
    Wie schon ein paar mal erwähnt kommt es meiner Meinung nach sehr auf die Durchführung an, und kreativer nutzen, Subversion und Genre-Savvynes können auch altbekannte Tropes manchmal sehr viable und hilfreich machen.

    Danke für eure Kommentare, ich hatte eine schöne Zeit sie zu lesen.
    Ich hoffe, dass @Aprikose und @Sheogorath auch noch dazu kommen werden etwas zu sagen ehe morgen heute Mittag das nächste Kapitel online gestellt wird. Mich interessiert ehrlich gesagt sehr, was eure aktuellen Gedanken sind, gerade weil das nächste Kapitel noch eine ganz neue Perspektive auf viele hier angesprochenen Umstände werfen wird.


    Bei deiner Ankündigung konnte man es sich schon denken. Der große Moment.
    Ich frage mich, ob du das hier von Anfang an so gestalten wolltest.

    Hallo Sunaki,
    nein, dieser Moment war tatsächlich ursprünglich nicht so geplant. Das ist eine der Situationen, die Alaiya und ich gemeinsam ausgespielt hatten, und wo wir irgendwann unterbrechen mussten weil und zwischendrinn die Erkenntniss kam: "Ganz ehrlich? An dieser Stelle muss Sean ja geradezu ausflippen..."
    Der Rest schrieb sich geradezu wie von alleine, wenn man die Charaktermerkmale und Motivationen der Beteiligten bedenkt.

    Das ist eine echt schwierige Szene und ich denke man hätte ein paar Lines umschreiben können, aber es war eben auch eine schwierige Szene für eine realistisch gehaltene Story und du hast sie ganz sauber hingekriegt.

    Danke schön. :-)

    Ich schätze mal, im nächsten Kapitel kommt sie ins Krankenhaus und Bishop besucht sie um ihr weiszumachen, es sei alles nur ein Traum.

    Wenn Kyra nur so viel Glück gehabt hätte...

    Wenn ein echter Mensch in der Situation wäre, welche würde er von allen möglichen Fragen zuerst aussprechen?

    Gute Frage. Kann ich dir auch nicht sagen. :-D

    Kuckuck.

    Oh... Hi Thrawn... (schnell das Computer-Passwort ändernd)


    Ne, jetzt ernsthaft: Ich freue mich, dass du wieder etwas geschrieben hast.
    Du hast dir deinen Namen echt verdient, so nah wie du meistens an der kommenden Geschichte drann bist.
    Langsam frage ich mich, ob du nicht irgendwo Insider-Wissen her bekommst. ;-)


    gut, das wäre vielleicht auch insofern nicht möglich, als dass die Polizei wahrscheinlich anderes zu tun hätte, als ihm auf einen vollkommen ungewissen Verdacht nachzuschnüffeln

    Ja, da hätte die Polizei wohl einiges anderes zu tun. :-D

    Habe kurz aufgehorcht, weil Jason sich plötzlich mehr für das interessiert, was Kyra macht - aber gut, viel weiter fragt er auch nicht nach. Vielleicht hat er aber doch ein bisschen gedacht, dass irgendwas nicht stimmt.

    Jason kennt Kyra halt etwas besser als die meisten Menschen. Auch wenn er nicht der Typ ist, der lange nachbohrt wenn jemand nicht über seine Probleme reden möchte.

    Ehrlich gesagt frage ich mich zunächst, warum Bishop überhaupt vorgeschlagen hat, dass Wright mit Kyra zusammenarbeiten soll. Das erscheint mir einfach recht kontraindikativ, wobei sie natürlich ihre Gründe gehabt haben kann.

    Sie hatte ihre Gründe. Ob das jetzt "gute" oder "vernünftige" Gründe waren...

    eindeutig der Beginn einer wunderbaren Freundscha...

    Jaaa.... unter anderen Umständen vielleicht. So aber nicht.

    Dass er hingegen im Wald dabei war, konnte man wohl aufgrund seiner neuen Narbe annehmen (in Kombination damit, wo Kyra damals den Wolf verletzt hatte) und da war er dann wohl mehr ein Wolf.

    Jap, zu der Zeit war er in reiner Wolfsform. (Und ja, es war Sean Wright, den Kyra da mit dem Messer abgestochen hat.)

    Also scheint es möglich, dass es zu den Fähigkeiten der Wölfe zählt, sich in beides verwandeln zu können.

    Das siehst du vollkommen richtig.
    Nicht jeder Werwolf kann das, aber Wright ist dazu in der Lage.


    Nicht zu vergessen ist dabei dann auch noch der Wolf auf dem Steg, der ja so groß gewachsen ist.

    Mit diesem spezifischen Wolf hatte es noch etwas anderes auf sich, aber prinzipiell guter Gedanke.

    Nun ja, davon ab ist es noch die Fellfarbe Wrights, die auffällt: Rotbraun. Also, zunächst einmal - ich habe noch einmal nachgeguckt - soll Sean ja blonde Haare haben. Insofern kann ich in bester Popper'scher Tradition die Theorie, wonach die Haarfarbe der Person der Fellfarbe der Wolfsgestalt entsprechen muss, als falsifiziert ansehen, ähem.

    Ja, Haarfarbe und Fellfarbe hängen nicht Notwendigerweise zusammen (auch wenn sie es oft trotzdem tun). Abstammung und Selbstbild spielen da eine ebenso große Rolle.

    Nun scheint durch die neue Narbe eben klar zu sein, dass Sean derjenige war, den sie mit dem Messer verletzt hat. Allerdings war auch später der Wolf, den sie angeschossen hat, rotbraun.

    Gut beobachtet.

    Oder vielleicht auch, dass die Fellfarbe bei Verwandlung variiert oder sich aber bewusst beeinflussen lässt (nur könnte ich mir in diesem letzteren Falle nicht vorstellen, dass Wright dann irgendwie zu Hause sitzt und denkt : "Heute trage ich mal rotbraun und morgen dann eher schwarz" oder so).

    Nein, nach der ersten Verwandlung ist die Fellfarbe eines Werwolfes festgelegt. Solche kosmetischen Verwandlungen können sie (zumindest in der Regel) nicht.

    Sollte es jetzt aber nicht deswegen oder wegen irgendeiner anderen Möglichkeit so sein, dass der Wolf damals nicht Wright war - was sich zugegebenermaßen nicht vollkommen ausschließen lässt - nun, dann hätte man hier wohl neben dem Messerangriff einen weiteren Grund, warum er so stinksauer ist. Erst wurde auf ihn eingestochen und dann hat man auf ihn geschossen.

    Wieder gut beobachtet. Ja es ist Sean Wright, der von Kyra nicht nur fast abgestochen, sondern auch angeschossen worden ist.
    Ebenso recht hast du damit, dass ein Großteil seiner Wut auf sie daher rührt.


    Insofern ist sein Ausbruch nach den weiteren Provokationen (und vielleicht ist gerade so etwas wie "braver Junge" für einen Wolf besonders beleidigend, wer weiß) eigentlich sogar ziemlich plausibel und nachvollziehbar und wäre auch nicht einfach nur das Produkt eines aggressiven Charakters, obwohl das natürlich auch möglich wäre.

    Ein Vergleich mit einem Hund ist für einen Wolf tatsächlich extrem beleidigend.
    Hunde werden von ihnen häufig als die peinlichen Vettern angesehen, die sich komplett den Menschen unterworfen haben, verhätschelt werden, und selbst gar nicht mehr recht Lebensfähig sind.


    Einen Wolf als Hund anzusprechen ist also ungefähr so, als würde man ihn als unterbelichteten, körperlich eingeschränkten, unmündigen und unvernünftigen Speichellecker bezeichnen...


    Hab ich erwähnt, das die Wölfe vielleicht ein wenig zu viel Stolz als gut für sie ist haben?


    Ähm, die Vermieterin könnte zum Problem werden (es ist Abend, also ist sie doch bestimmt zu Hause). Und halt auch sonst jeder, der dann eben etwas davon mitkriegt, was auf verschiedenen Wegen möglich ist.

    Oh, da sind viele Wege möglich. ;-)

    Nun, also zunächst ist natürlich die Frage, wie es mit Kyra überhaupt weitergeht.

    WENN es mit Kyra überhaupt weitergeht.

    Vielleicht bringt man sie noch in ein Krankenhaus, vielleicht nutzt man bei ihr einfach was auch immer man mit Wrights Messerverletzung gemacht hat.

    Tja, wer weiß...

    So oder so nehme ich mal an, dass sie irgendwie durchkommen wird

    Du hältst uns manchmal für viel zu nett. ;-)

    Ach ja: Sofern Bishop und Wright sich nicht noch in andere Tierarten verwandeln können, darf man wohl ausschließen, dass einer von ihnen die Eule war.

    Nope, die Werwölfe können sich nicht in andere Tierarten verwandeln. In späteren Geschichten werden Charaktere vorkommen, die solche Kräfte haben, aber nicht in diesem Band. ;-)



    Es wundert mich ein wenig, dass niemand hier den armen Watson erwähnt.
    Er ist vielleicht nicht der mutigste aller Hunde, aber in diesem Kapitel hat er sich zwischen sein Frauchen und einen verfl*** Werwolf geworfen um Kyra zu verteidigen.
    Ich denke, dass kann man durchaus mal würdigen. ;-)


    So, dass war dann aber auch mal genug für heute.
    Es ist schon spät früh, und ich möchte nicht zu viel verraten, übermüdet wie ich bin. Ich hoffe euch gefällt das morgige heutige Kapitel.


    Seki

    Hallo Leute, dann meld ich mich auch einmal wieder.


    Wie Alaiya schon angedeutet hat: Wir sind aktuell leider beide krank und daher werden die Antworten nicht ganz so ausführlich ausfallen wie gewöhnlich. Ich freu mich trotzdem, dass euch das Kapitel gefallen zu haben scheint.


    Besonderer Dank an @Sunaki dafür, dass du immer so schnell einen Kommentar schreibst. Ich liebe es Kommentare zur Geschichte zu lesen, und deiner ist meist der einzige für viele Tage. ;-)



    Zumindest ich finde es ganz gut, dass du dich dafür entschieden hast, die Story später zu bringen.

    Da waren wir lange am überlegen, wie wir das machen.
    Ich persönlich finde es immernoch sehr schade, diesen Teil aus der "Hauptstory" raus zu nehmen, da ein Charakter darin vorkommt den ich sehr gerne mag, aber es passt leider nicht wirklich in den Aufbau der Geschichte...


    Ich glaube da wird man langsam Paranoid. Es könnte eine nette Anekdote sein, oder ein Forshadowing, wonach irgendwas in der Nähe war, was Kyra nicht hätte sehen sollen.

    Oh, da war etwas, was jemand nicht hätte sehen sollen. ;-)
    Doch in diesem Fall war es tatsächlich nicht Kyra, die fast drüber gestolpert wäre (oder der Star in dieser bestimmten Geschichte ist).
    Vielleicht läd Alaiya diese Geschichte auch einmal hoch, es ist wieder eine dieser Episoden, die leider dem flüssigerem Aufbau der Hauptgeschichte zum Opfer gefallen ist, da sie nicht essenziell für die Haupthandlung ist.


    Das ist eine Story die sich auch lohnt geschrieben zu werden. Ich würds lesen.
    Und wie Kyra sagt, das muss auch mal sein.

    Soso, eine knapp bekleidete Kyra interessiert dich also? ;-)
    Jap, ich würds auch lesen. :-D


    Unbeschreiblich.
    Ich hatte mir im Scherz genau das gleiche gedacht. Dass Kyras sie einfach aufziehen könnte und ihnen, um sie etwas zu provozieren vorschlagen könnte, sie zu engagieren. Mehr als Posse, um sie vorzuführen. Aber Das, dass das wirklich so vorkommt, wow.

    Hehe, schön dass ihr auf einer Wellenlänge zu sein scheint. Diese Szene hat Spaß gemacht auszuspielen.


    Eigentlich interessant. Führen wir den Gedanken weiter.
    Ist es etwas harmloses und Kyra kommt dahinter, oder versagt sie bei der Aufklärung verliert sie nur etwas Geld.
    Wenn Kyra hingegen dahinterkommt, dann wüsste sie zwar von deren Geheimnis, würde aber auch ihre Qualitäten als Detektivin unter Beweis stellen und es ist nützlich so jemanden bei sich zu haben, wenn dieser gut ist.

    Was wiederum die Frage aufwirft, wofür sojemand wie Bishop eine gute Privatdetektivin gebrauchen könnte.


    Sehr spannendes Kapitel in dem viel passiert ist. Und es gibt einem das Gefühl, dass bald was großes kommen könnte.

    Oh, wenn du nur wüsstest. ;-)


    Ich muss sagen, dass dieses Kapitel eines derjenigen ist, die mir bisher am Besten gefallen haben

    Danke sehr!


    Wright zeigt noch mehr Feinheiten seiner Wesenszüge als bisher (auch körperliche Reaktionen wie das "Lefzenhochziehen" betreffend, aber auch was Verhaltensweisen angeht - man kann fast vermuten, dass er Kyra gar nicht so schlimm findet, wie er vorgibt)

    Lalala... dazu sag ich hier mal besser gar nichts...
    Interessante Beobachtung. Was bringt dich zu dieser konkreten Annahme?


    und auch die Dynamik zwischen Bishop und Wright wird noch deutlicher. Einerseits bewegt sie sich innerhalb einer klaren Rangordnung, andererseits ist sie sehr vertraut (wenn er sie "Thia" nennt, klingt das schon näher, als das sonstige 'Untergebenenverhältnis' vermuten lässt).

    Da könntest du durchaus mit recht haben.
    Darauf aufbauend: Wie denkst du denn sieht ihre interne Dynamik nun genau aus?


    Ich jedenfalls habe das Gefühl, dass es jetzt so richtig heiß wird und freu mich schon darauf!

    Damit könntest du durchaus richtig liegen.
    Ich freue mich auf eure Reaktionen aufs nächste Kapitel.


    LG
    Seki


    PS: während wir hier krank im Bett liegen haben Alaiya und ich eine neue Serie für uns entdeckt: "Teen Wolf"
    Ich kann euch nur empfehlen ihr trotz des Titels eine Chance zu geben.


    Einer der Charaktere "Derek Hales" hat nahezu denselben Gesichtsausdruck drauf, den ich mir immer vorstelle, wenn Sean versucht jemanden einzuschüchtern.


    Wenn ihr also mal sehen wollt, wie Sean aussieht wenn er Kyra drohend anstarrt:

    (er wird in dieser Szene "Miguell" genannt) ;-)

    Hallo @Thrawn. Danke für deinen Kommentar.


    Zu deinen Überlegungen werde ich im Einzelnen nicht besonders viel sagen.
    Dies hat einen einfachen Grund:


    Bei einigen deiner Überlegungen bist du so unglaublich nah an der Wahrheit drann, dass man meinen könnte, du hättest dich in unsere Rechner eingehackt und unsere Notizen gelesen!


    Ich versuche trotzdem ein paar andere Sachen zu beantworten:

    Wobei mir die Verbrecher ein wenig ... naja, blöd vorkommen? Ich meine jetzt nur, wenn sie damit beschäftigt waren, die Beute zu finden, die sie selbst dort versteckt haben - das sollte doch nicht so lange dauern, sofern man sich gemerkt oder notiert hat, unter welchem Brett das war.


    Ja, ich fürchte das braucht ein wenig mehr Kontext. Der Gedanke war, dass es eine 3 Personen Gruppe gewesen ist, aber der eine, der die Beute versteckt hat im Gefängnis gestorben ist.
    Seine beiden Kumpanen wussten zwar, in welchem Gebäude er die Beute versteckt hatte, aber leider nicht viel mehr.


    Diese Details sind jedoch Kyra so nicht bewusst, weswegen sie sie auch nicht erwähnt.


    Jedenfalls - bei Jason ist also schlechte Wundheilung; nun kann man wieder mal vermuten, dass der Grund dafür etwas Übernatürliches ist. Dann aber wieder kann es für so etwas auch andere, vollkommen natürliche Gründe geben und doch - der Wolf hatte damals ja offenbar doch ungewöhnlich tief gehende Klauen und muss insofern selbst als ungewöhnlich gelten, also ist es vielleicht nicht zu weit hergeholt, da eine Verbindung zu vermuten, auch wenn es wohl voreilig wäre, sich darauf festzulegen, eben weil es ganz normale Gründe gibt, die es natürlich auch dann geben würde, wenn der Wolf kein gewöhnlicher Wolf war.

    Ich denke es ist nicht unsinnig zu vermuten, dass ungewöhnliche Wundheilung von ungewöhnlichen Wunden, die von ungewöhnlichen Tieren geschlagen wurden, nicht gewöhnlich ist. ;-)



    Und somit stehen wir wieder am Anfang, was ja zumindest besser als ein Rückschritt ist.

    Dieser Spruch war genial. Danke dafür! :thumbsup:



    Das erste war eigentlich diese auffällig unauffällige Nebenbemerkung, dass noch nicht mal Halloween gewesen war. Natürlich weiß ich nicht, ob ihr das irgendwie in die Geschichte eingebunden habt und mir selbst sind die Ursprünge von Halloween jetzt auch nicht ganz so bekannt, aber ich meine doch, dass da wie bei vielem Anderen auch ein gewisser Ursprung in heidnischen und/oder keltischen Gebräuchen liegt?

    Du meinst das heidnische Fest der Herbst-Tag und Nacht-Gleiche, bei der die Welt der Lebenden und der Geister einannder näher rückt, sodass die Geister problemlos in die Welt der Lebenden einwandern können? Eine der magischsten Nächte im Jahr?
    Hat mit der Geschichte absolut nichts zu tun. :P  

    "Wir unterbrechen das Programm für eine wichtige Durchsage. Wie wir soeben erfahren haben, ist Andrew Sterling, Professor für gälische Kultur an der hiesigen Universität, heute tot in seiner Wohnung aufgefunden/in einen schweren Unfall verwickelt/whatever worden."

    Jetzt wo das neue Kapitel raus ist kann ich dir ja sagen: Das ist (noch) nicht passiert. :)



    Ehehe, ja. Ich hatte mal irgendwann überlegt, eine Reihe namens "Verschwörungstheorien, die sich nicht durchgesetzt haben" zu starten. Irgendwie ist das hier schon ziemlich ein Kandidat dafür.

    Klingt interessant deine Idee. Ich würde es lesen.

    Ach ja, ich finde es hier eigentlich auch wieder schön zu sehen, wie Kyra und Jason ja doch einen freundlichen Umgang pflegen. Es gibt ein paar Neckereien, aber am Ende sieht Kyra davon ab, einen Streit mit ihm zu suchen und Jason ist ein wenig besorgt, als sie weggeht. Finde es immer schön, diese kleinen Momente zu sehen.

    Ja. Alaiya und ich finden es schade, dass in den meisten Geschichten Mann und Frau nicht befreundet sein können, ohne am Ende ein Paar zu werden.
    Auch wir werden sich entwickelnde und zerbrechende Paare haben, aber nicht jede Mann-Frau Freundschaft muss automatisch zu einer Beziehung führen.

    Ach, ich mag Waffen nicht und jetzt ist es ja noch schlimmer, weil die Illegalität weiter zunimmt.

    Gut, natürlich war sie aber auch schon in einer Situation, in der sie ihre Waffe wirklich zu brauchen schien, also kann ich ja zumindest nachvollziehen, dass sie wieder eine haben will und doch ... Naja, mir gefällt diese Situation nicht.


    Tja, unsere liebe Kyra ist halt doch nicht ganz so gesetzestreu wie man es von einem POV Charakter in dieser Art Geschichte erwarten könnte.
    Gebrauchen kann sie die Waffe sicherlich (und sei es nur für die Nerven), aber ob sie ihr auch tatsächlich helfen kann bleibt abzuwarten.


    Davon abgesehen natürlich: Es ist also Sean Wright. Das konnte man wohl erwarten, da er ja den Eintrag auf Einbruchsdiebstahl hatte, wenn ich nicht irre - wenn also jemand von diesen Leuten einbricht, dann wohl am ehesten er.

    Du irrst dich nicht. ;)



    Nun aber was ganz anderes ... Also, ich wollte nur mal sagen, dass es sein kann, dass ich zum nächsten Kapitel nicht antworten werde, sofern ich morgen oder übermorgen nicht dazu komme.


    Alles klar. Genieß deinen Urlaub. :)

    Hallo @Sunaki, @Sheogorath und @Thrawn.
    Freut mich, dass ihr alle kommentiert habt.
    Dieses Kapitel (das von letzter Woche) ist eines meiner Lieblingskapitel, da hier einige Sachen in Gang gesetzt wurden, die später noch weitreichende Konsequenzen haben werden. ;-)
    Insofern saß ich die ganze Zeit ziemlich hibbelig hier und hab auf eure Kommentare gefiebert, da es immer so viel Spaß macht zu lesen, was ihr denn zu dem Ganzen denkt.



    Danach treffen wir noch jemand neuen der in die magische Welt involviert ist.
    Die Angaben die er über das Grab gemacht hat, würde ich nicht zu ernst nehmen.


    Interessant. Woran genau machst du diese Überlegungen fest?


    Der Hinweis auf Frankreich könnte aber auch dazu anspornen sich mit der französischen Mythologie auseinander zu setzen. Das sähe Alaiya jedenfalls ähnlich.


    Ja, das täte es. :-D



    Der Falke ist vermutlich ein Vertrauter, aber kein Mensch. Denn wer nennt sich schon freiwillig Merlin?


    Nun, es handelt sich hierbei um einen Merlinsfalken (https://de.wikipedia.org/wiki/Merlin_(Vogel)), also könnte er auch einfach nur erfindungslos im Namensgeben sein.
    Andererseits... wenn es ein Vertrauter oder gar ein Geist ist, könnte er selbst auch auf dem Namen bestehen um auf die Gleichstellung mit seiner ganzen Spezies hinzudeuten...
    Alternativ gäbe es natürlich noch die Option, dass es sich um ein verwandeltes Wesen mit diesem Namen handelt, oder oder oder. ;-)


    Der alte Mann hingegen könnte wiederum möglicherweise ein Wervogels sein, so schätze ich ihn jedenfalls ein. Ob er wohl etwas bestimmtes mit ihr vorhat?

    Interessante Überlegung. Vielleicht hat er desswegen einen Vogel. Um zu vertuschen wenn er selbst aus dem Fenster fliegen muss. Vielleicht sind es auch zwei Gestaltwandler, und teilen sich die Stange.
    Vielleicht hat der Mann jedoch auch nur einfach einen Vogel.

    Dem Professor gegenüber war sie auch sehr unvorsichtig, indem sie erzählte wo sie den Text her hatte.


    Tja, wenn sie das mal nicht in den Hintern beißt später.



    Wie gehts eigentlich mit der großen Enthüllung voran?
    Sind wir schon nahe am Kapitel, oder tappt sie noch eine Weile im Dunkeln (was Magie angeht)

    :pflaster::saint:



    Nun denn, @Alaiya und Yasha Wolf Seki , da bin ich mal wieder und bereit, das nächste Kapitel zu kommentieren!

    Yeay! Immer her damit. Ich liebe Kommentare!



    Die beiden sind sich wirklich nicht mehr ganz grün, aber man kann auch langsam erahnen, was sie auseinandergebracht hat. Molly findet einige Dinge, die Kyra tut, übertrieben und Kyra fühlt sich wenig ernst genommen. Schön, dass man das nebenbei so spüren kann!

    Ohja. Ihre Beziehung ist wirklich schwierig gewesen...



    Selbst, wenn man sich denkt, dass sie spinnt, so kennt man sie doch gut genug um zu wissen, dass sie sich das alles nicht ausdenkt und sollte eigentlich meinen, dass man eine andere Erklärung zumindest ernsthaft versuchen würde zu suchen, aber die wiegelt ja bloß ab.

    Drei Möglichkeiten:
    1. Molly ist einfach nur ein Ar***.
    2. Kyra hat früher tatsächlich solchen Kram abgezogen, weswegen Molly nun ihr keinen Glauben mehr schenkt (oder hat einen anderen Grund sie für verrückt zu halten.)
    3. Sie will Kyra von der ganzen Sache vernhalten (entweder aus eigener initiative, oder weil jemand Druck ausübt).


    Ich sag aber nicht, welche Option die richtige ist. ;-)



    Es wurde zu Beginn der Begegnung ja sehr deutlich (vielleicht schon ein bisschen zu gelenkt), dass der Mann etwas zu verbergen haben könnte, wenn das Tier sich so ungewöhnlich verhält. Was es genau ist, das die Aufmerksamkeit eines Hundes erregt und warum er die einen ignoriert und die anderen anknurrt, kann man natürlich nur schwer feststellen.

    Unser lieber Watson. Kyras so oft ignoriertes Frühwarnsystem. :D  
    Alles in allem hat unser lieber Watson ein sehr gutes Gespür für Leute und Situationen, aber gelegentlich greift auch er mal völlig daneben.

    Das ist ... wirklich ungewöhnlich - und sicher auch nicht erlaubt, nicht wahr?

    Ungewöhnlich auf jeden Fall. Erlaubt ist es auch, aber nur wenn man sich dafür eine Sondererlaubnis besorgt. Das ist aufwendig, aber nicht unmöglich - besonders wenn man etwas mehr Geld hat als die meisten Leute.

    Stimme zu, da spricht einiges für. Ich denke aber weniger in der Hinsicht, dass der Mann direkt in die Geschehnisse verwickelt ist, sondern eher, dass er anderweitig schon einmal damit zu tun hatte, darauf gestoßen ist, diese Phänomene vielleicht selbst verfolgt hat o.Ä.

    Das wäre auch eine mögliche Erklährung für seine Narben.



    Hallo! Das neue Kapitel war mal wieder echt interessant zu lesen - zwar ist es in der Tat mal wieder ein wenig ruhiger, aber man bekommt ja so eine nette neue Person vorgesetzt ... der man natürlich mal wieder nicht trauen kann, verflucht.

    Hallo Thrawn.
    Wie gesagt: ALLE sind verdächtig. ;-)



    Und dann ist eigentlich das Erste, was mir wieder auffällt, diese Bemerkung über Kali und wie sehr Watson sie mag. Ich meine, okay, es soll ja Leute geben, die einfach ein Händchen für Tiere oder spezifischer Hunde haben, aber nachdem ich in irgendeinem vorherigen Kommentar so halbernst über Kali spekuliert hatte und Kyra selbst anmerkt, dass das nicht unbedingt alltäglich ist, muss ich das jetzt natürlich auch anmerken. Ich frage mich einfach, ob da am Ende noch mehr dahintersteckt, aber okay, darauf festlegen will ich mich wie so oft nicht.

    Auf Watsons Meinung zu Personen zu hören ist meistens eine recht gute Idee. Natürlich hat er seine eigenen Vorurteile und dergleichen, aber alles in allem ist er recht verlässlich darin, Gefahren zu erkennen.



    Andererseits mag ich Kali aber auch - diese Nebenbemerkung, dass sie eigentlich lauschen wollte, zeugt von einer gewissen Neugierde, die eigentlich recht sympathisch ist.

    Es freut mich immer wieder zu hören, wenn euch Charaktere von uns gefallen. Es ist ein ziemlicher Aufwand, sie vielschichtig, realistisch und gleichzeitig sympathisch erscheinen zu lassen (oder eben auch nicht, *hust* Sean *hust*), und es freut mich zu hören wenn es klappt.
    Erschwert wird das Ganze natürlich nocheinmal dadurch, dass ihr alles aus dem Blickwinkel von Kyra erzählt bekommt, und sie manchmal nicht der objektivste aller Betrachter ist. ;-)



    Also, Maria weiß jetzt über alles Bescheid, die letzten Ereignisse, was Kyra jetzt vorhat und auch über Molly. Wäre sie "böse", dann würde Kyra jetzt echt tief in der Tinte sitzen.

    Ein Zustand, der bei Kyra häufiger und immer häufiger der Fall sein wird...



    Und dann aber ... Der Anruf von Molly. Verflucht. Das wirkt so rein intuitiv einfach so verdächtig, wenn sie anruft und dann direkt nach den Beweisen fragt, nicht nur nach den Bildern, sondern auch nach Jasons Schulter.

    Andererseits wirkte sie ja generell nicht ganz so mitfühlend ... Schwer einzuschätzen.

    Molly ist wirklich schwer einzuschätzen. Selbst ich hab ewig dafür gebraucht, ein Gefühl für sie zu entwickeln, und ich kenn die ganzen Vorgänge im Hintergrund. Einzig Alaiya weiß immer ganz genau, was Molly macht und wie sie auf X reagieren wird.

    Nun trifft Kyra aber wirklich Sicherheitsvorkehrungen. Einerseits finde ich das gut, nach dem Einbruch ist das wohl auch wirklich angebracht. Dann allerdings scheint es mir auch wieder die Situation zu verschärfen. Molly einen zu geben - schön und gut, die wird den ja auch ungeachtet der Frage, ob alle Verdachtsmomente ihr gegenüber bestätigt sind, haben wollen und sie ist als Polizistin sicher auch Einiges gewöhnt, aber Maria? Bin mir da nicht so sicher. Sie ist sicher keine schwache Person, aber wenn jemand vielleicht mitkriegt, dass Kyra ihr so einen Chip gegeben hat, wird sie zwangsläufig auch ins Visier geraten. Und Kali dann eben vielleicht auch.

    Dafür müssten wir beide aber schon ziemlich gemeine Schreiber sein, oder? :saint:
    Wir werden doch unserer lieben Kali nichts antun... :evilgrin:



    Ein anderer Punkt ist der, dass jemand, der vielleicht Kyras Wohnung durchsucht und einen oder mehrere Chips findet, dann wohl eben auch damit rechnen muss, dass sie noch mehr hat. Das wiederum heißt, dass man nun auch nur deutlich unsicherer sein kann, dass man alle Beweise beseitigt hat, wenn man es denn versucht. Selbst wenn man alle Chips in ihrer Wohnung findet - man wäre sicher nicht (mehr) so leichtsinnig zu glauben, dass das alles war.

    Das könnte dann dazu führen, dass die Einbrecher andere Mittel wählen müssten, um sicher mit der Situation umzugehen. :evilgrin:



    Ich hoffe, dass ich das jetzt nur so schwarz sehe, aber ... Ja. Von allen Seiten scheint Gefahr zu lauern.

    Kein Wunder, dass man als Außenstehender Kyra für paranoid halten könnte, was?

    WARUM KANN WATSON NICHT SPRECHEN, VERDAMMT?

    An der Stelle musste ich lachen. Ja, dass würde die ganze Geschichte extrem viel einfacher machen.



    Mich würde einfach interessieren, warum er dem Professor gegenüber so misstrauisch ist. Es wurde schon erwähnt, dass er sich manchmal dazu entscheidet, jemanden zu mögen und manchmal halt nicht, aber seine Reaktion wird ja auch von Kyra als heftig bezeichnet.

    Gute Frage.

    Außerdem hat er einen Falken, der Merlin heißt. Gut, so kann man seinen Falken nennen, aber der Name hat so viel mit Magie am Hexenhut wie sonst kaum einer und es bleibt eben schon die Frage, ob das ein Zufall ist.

    Siehe meinen Kommentar zu @Sunaki.



    Tja, und dann seine Zurückhaltung ... Gut, die könnte man natürlich auch dadurch entschuldigen, dass da halt mal eben eine Privatdetektivin vor einem sitzt, bei der man sich noch nicht sicher ist, ob man sie richtig einschätzen kann, deren Beweise man vielleicht aufgrund des Bilderrauschens ein bisschen zweifelhaft findet, während man vielleicht auch nicht unbedingt einer bis zu dem Zeitpunkt noch fremden Person versprechen will, mit ihr demnächst in einen Wald zu gehen und einen Friedhof zu suchen.

    Für ihn ist sie ja gerade eben erst in seinem Leben aufgetaucht. Ich wäre da glaub ich auch vorsichtig. Ob es ihm bei Kyra jedoch etwas bringen wird... :whistling:



    Vielleicht hängt er wirklich in der Sache mit drin, vielleicht ist er aber selbst auch schon einmal all dem zu nahe gekommen und ihm wurde "freundlich mitgeteilt", dass er besser die Finger von allem lassen soll. Hey, vielleicht stammt ja daher seine Narbe.

    Interessante Überlegung.



    Ein Wolf wurde mit dem Messer an der Seite der Schnauze verletzt. Wenn man das so auf den menschlichen Kopf übertragen würde, hm ... Könnte in etwa passen. Wobei es hier eigentlich nett wäre zu wissen, in welcher Seite Kyra damals das Messer versenkt hat. Sie hat es aus ihrer rechten Manteltasche hervorgezogen, was wohl nahelegt, dass sie dafür auch die rechte Hand benutzt hat. Mit der rechten Hand würde man wohl bei einem instinktiv durchgeführten zirkulären Stich eher die linke Seite seines Gegenübers treffen. Allerdings hat sie ja eher versucht, die Nase mit einem (geraden?) Stich zu treffen und da könnte man auch zur anderen Seite abrutschen, was hier von der groben Orientierung passen würde. Da würde aber auch viel von der genauen Position des Gegenübers abhängen.

    Hier kann ich einmal klar sein ohne zu viel zu verraten. :-)
    Auch mit Magie wird aus einer Stichverletzung leider keine Brandnarbe. Sorry.



    Sofern nicht alle, die sich mit der Materie auskennen, am Ende in der Sache drinstecken oder bedroht werden (würden, sobald Kyra sich an sie wendet).

    Nun, es gibt in Edinburgh noch eine ganze Menge mehr Menschen und andere Wesen, die von der magischen Welt wissen, und nichts mit Kyra oder der aktuellen Situation zu tun haben. ;-)

    Davon ab - es ist jetzt wieder ein wenig ruhiger geworden, aber wer auch immer da jetzt entweder Kyra ein paar Wölfe auf den Hals gehetzt hat oder selbst in Wolfsgestalt da war (oder beides), muss ja immer noch damit rechnen, dass sie einen Haufen Beweise hat. Daher rechne ich damit, dass da noch so Einiges folgen wird, möglicherweise sogar relativ bald.

    Damit hast du nicht so ganz unrecht. ;-)


    Vielen Dank an alle, die kommentiert haben.
    Viel Spaß beim lesen des neuen Kapitels.

    Danke wieder für die Kommentare, und herzlich willkommen @Sheogorath .


    Mal sehen wie viel ich beantworten kann, ohne zu spoilern. ;-)


    Was wäre nun, wenn es nicht am Wolf lag, dass sie Kyra nicht gekriegt haben, sondern am Wald? Wenn nun eine Naturgöttin alle Unebenheiten für Kyra beseitigt hat und den Wölfen wiederum Steine in den Weg gelegt hat?

    Ein durchaus nicht unsinniger Gedanke. ;)


    Wegen der magischen Elemente ist es nicht leicht, ein Motiv zu finden. Was für eine Motivation haben die Charaktere überhaupt? Die Umstände des Todes von Tina Wallace verschleiern und deren Existenz als mystische Wesen verschleiern. Jede Person in der Handlung außer Kyra könnte theoretisch von dieser Welt wissen und das macht es schwerer sie einzuschätzen.

    Ja, das macht alles zugegebenermaßen etwas tückisch. Aber sonst wäre es wohl auch etwas zu einfach, oder? :saint:


    Der Einbruch fand unmittelbar nach dem Ereignis im Wald statt. Molly hätte die Akten jederzeit holen können, warum also gerade zu dem Zeitpunkt?

    Das ist eine ausgezeichnete Frage.


    Da fällt mir was auf. Theoretisch wenn ihre Schlüssel im Auto waren, wäre das auch eine günstige Gelegenheit gewesen sich eine Kopie zu machen. Vielleicht wurde das Auto deswegen geknackt? In dem Fall klingt das eher nach Bishop, aber warum so ein Rätsel einbauen, wenn es der ist, der ganz sicher schon mit drin steckt?

    Das würde aber bedeuten, dass sie seit ihrer Ankunft im Wald beobachtet wurden, damit jemand weiß ob Kyras Schlüssel in Marias Auto liegen.


    Das Verhalten der Wölfe interpretierend wollen sie entweder jeden Besuch vertreiben, oder werden bei ihrem Angriffen jedes mal sabotiert. Möglicherweise handelt es sich hier wirklich nur um die Geister der Begrabenen, die in dem alten Friedhof zur Ruhe gebettet wurden und nun ihre letzte Ruhestätte verteidigen. Würde erklären, warum das Messer so tief ins Fleisch schnitt und warum die Wölfe ihr so schlecht folgen konnten.

    Eine deiner Vermutungen ist richtig. ;)  

    Hoffentlich muss er jetzt nicht zur Hundeschule.

    Bei dem Kommentar musste ich lachen. :D


    Klingt nach deinem Holy Wather Hint. Das würde aber bedeuten dass einige Wölfe anders sind als andere. Denn der große konnte nicht ins Wasser, der andere schon.

    Guter Gedanke. ;)


    Was bisher passiert ist, finde ich vom Setting her sehr interessant, aber es ist ja verdammt schwierig, Realität und Fantasy/Mystery in einen glaubwürdigen, harmonischen Einklang zu bringen.


    Danke für das Kompliment. Alaiya und ich arbeitet teilweise sehr lang daran, es alles intern nachvollziehbar und logisch zu gestalten. Freut mich, dass es auffällt.



    Die Charaktere wirken gut gedacht, und selbst, wenn einem etwas in dieser Hinsicht komisch vorkommt (wie gesagt, Maria wirkt verdächtig auf mich), so fügt sich das eher als Verdachtsmoment ins Gesamtbild, als dass es das Leseerlebnis frappierend stören würde.

    Alle verdächtigen immer sofort Maria die arme. :D Freut mich aber zu hören, dass dir die Charaktere gut gefallen. Da steckt eine ganze Menge Arbeit und Herzblut drin.


    Was ihr auch so richtig drauf zu haben scheint, ist das Beschreiben von spannenden Szenen. Schon durch Satzbau und Wortwahl könnt ihr die Dramatik der Situation hervorragend unterstützen, behaltet das unbedingt bei!

    Super zu hören, danke. Ich gebe das Lob direkt an Alaiya weiter, da Satzbau und Wortwahl fast vollständig von ihr übernommen werden.



    Ich tippe ja weniger auf Wertiere als eher so eine Art ... Skinchanger, wenn dir das was sagt. Es wird echt spannend sein, zu sehen, was am Ende des Pudels Wolfes Kern ist! o.o


    Das sagt uns deutlich etwas. Halte ruhig weiter nach solchen Sachen ausschau, es werden noch diverse Wesen auftauchen, die ihre Wurzeln in nicht ganz so bekannten Mythologien haben.



    Ungeachtet der Tatsache, dass ich Waffen nicht mag, war es wohl doch rückblickend ganz gut, dass sie eine mitgenommen hat. Ich weiß nicht, ob man sie hier wieder hätte entkommen lassen, denn nun scheint doch deutlich mehr Aggression hinter allem zu stecken.

    Gut beobachtet. :)



    Allerdings ist mir währenddessen auch noch etwas eingefallen, was das Kapitel betrifft, wo Kyra das erste Mal auf die Wölfe und Bishop trifft. Da hatte Kyra ja so etwas gesagt wie "Und ihr wisst das" und da kam mir der Gedanke, dass das vielleicht zu einer Art Missverständnis geführt haben könnte. Sie hat das ja zu Bishop und, auch wenn sie daran nicht gedacht hat, auch zu den Wölfen gesagt. Damit meinte sie natürlich die anderen, die gerade nicht zugegen zu sein schienen. Aber wenn man annehmen würde, dass die Wölfe verwandelte Menschen waren, dann hätten die sich theoretisch auch denken können, dass Kyra sie damit anspricht, mit anderen Worten, sie hätten dann denken können, dass sie über sie Bescheid weiß. Und dann wiederum hätten sie einerseits Kyra als größere Bedrohung wahrgenommen, vielleicht aber auch gedacht, dass man erst einmal herausfinden müsste, ob das wirklich so ist und wenn ja, ob sie noch jemand anderem davon erzählt hatte oder so.

    :whistling:


    Aber sollten es eben verwandelte Menschen zu sein, so dürfte Kyra mittlerweile ziemliche Probleme haben, da sie nun zweimal einen von ihnen verletzt hätte - aufgrund dessen würde man ihr nun sicher eine sehr starke Abneigung entgegenbringen, die über die Furcht vor einer Entdeckung hinausgeht. Davon ab - aus Bishops Sicht dürfte Kyra wohl ihren "Schwur" gebrochen haben. Wenn man annimmt, dass sie Kyra gewissermaßen damals eine Chance geben wollte, dann dürfte sie diese wohl jetzt vertan haben.

    Das könnte man definitiv so sehen. Die Überlegungen gefallen mir. ;)



    Okay @Thrawn: Du hast ein ziemliches Talent dafür mit deinen Spekulationen der Wahrheit verflucht nahe zu kommen.
    Das macht es leider auch sehr schwierig auf deine Kommentare zu antworten, ohne gleich zu viel zu verraten, dickes Kompliment dafür. :thumbsup:


    Entschuldige daher diese etwas kryptische Antwort:
    Bei deinen Überlegungen zum "Wolf auf dem Steg", "schwimmender Wolf" und "Eule" hast du jeweils einen Gedankengang aufgezählt, der der Wahrheit extrem nahe kommt.

    Hallo Thrawn,
    danke für deinen Kommentar.



    Warum fühlt sich diese Erwähnung so unfassbar provozierend und fast schon manipulativ an? Und ich falle auch noch drauf rein, Schande über mich.

    Manipulativ? Ich? Wie kommst du denn da drauf? :whistling:


    Freut mich, dass dir Molly zu gefallen scheint. Sie ist eine von den Charakteren, die zum größten Teil von Alaiya geschrieben werden, und so fällt es mir manchmal schwer, ein gutes Gefühl für sie zu entwickeln, wenn ich in Gesprächen in ihre Rolle schlüpfe.



    und es ist nun einmal leider so, dass Molly sie hier ein bisschen (wenn wahrscheinlich auch ohne böse Absichten) in Situationen drängt, in denen sie tatsächlich verwundbar ist, sowohl psychisch als auch physisch - das Verarzten der Hand scheint mir genau so ein Moment zu sein, auch wenn eine angemessene Behandlung der Hand (also mit mehr als einem Taschentuch zu umwickeln) notwendig erscheinen kann - nichtsdestotrotz hat man hier eben eine tatsächliche Verletzung und einen Moment einer gewissen Intimität, in dem Kyra auch emotional etwas angreifbarer ist.

    Gut gesehen. ;)



    Thrawn schrieb:
    Zuletzt gibt es wohl aber noch etwas, das wohl bemerkenswert in anderer Hinsicht ist: Die Bilder sind alle verzerrt.
    [/quote]
    ...
    Hmm... was für ein seltsamerZufall...

    Man scheint also davon ausgehen zu können, dass da tatsächlich eine Art Schutzmechanismus am Werk ist - ob technischer oder magischer Natur, ist natürlich vorerst noch unklar. Zumindest würde das aber vielleicht auch ein wenig das Risiko vermindern, das Bishop eingegangen ist, als sie Kyra sagte, wohin sie gehen muss - weil sie möglicherweise weiß, dass ihr Fotos und so weiter ohnehin nicht viel nützen werden.

    Mir gefällt die Richtung in die du da denkst.

    Hm, ob die Probleme mit dem Empfang damals auch damit zusammenhingen? Kann sein, muss aber natürlich nicht.

    :whistling: