Steckbriefwettbewerb 2026
Voting
Es ist soweit! Wir haben ein paar wundervolle Steckbriefe erhalten. Nun liegt es an euch zu voten. Wie immer gilt: ihr bewertet die Abgaben mit einer Punktzahl von 0-10, wobei 0,5er-Schritte auch möglich sind. Am Ende wird der Durchschnittswert ausgerechnet und der Gewinner mit der höchsten Punktzahl gewinnt den Wettbewerb und bekommt ein Gesteinsband! Falls Teilnehmer des Wettbewerbs voten wollen, achtet darauf auch eure Abgabe zu bewerten. Die Bewertung eurer eigenen Abgabe wird bei der Berechnung des endgültigen Ergebnis ignoriert.
Name: Euphemia
Geschlecht: weiblich
Alter: 28
Aussehen: Als Kind trug sie einen brauen Minirock und einen weißen Pullover der ihr zu groß war. Lange braune haare und dicke Augenbrauen.
Als Erwachsene trägt sie einen roten Smoking mit einer weißen Rose im Knopfloch und aufwendigen Zöpfen, mit Haarschleifen.
Nachdem sie als Champ abgelöst wurde trägt sie eine old School Lehrer Uniform und hat ihre Zöpfe zu einem einzelnen zusammengebunden.
Besonderheiten:
Ihre Pokebälle haben alle einen grünen statt roten Deckel.
Charakter:
Eine hart arbeitende junge Frau, die trotz ihres extravaganten und exzentrischen Kleidungsstil mit wenig auskommt und bereits für kleinere Gesten mit große Dankbarkeit entgegen kommt. Dennoch gibt sie nichts für nichts und hift jungen Trainern nicht von sich aus. In den letzten zwei Jahren als Champ war sie ziemlich gestresst, weshalb ihr Fall ihr sehr entgegen kam. Aufgrund ihrer Umstände hat sie es angelernt sich sehr gut verstellen zu kömmen, weshalb sie als Champ reservierter und extravagant und als Lehrerin streng und distanziert erscheint.
Geschichte:
In Armut gebohren, waren ihr nicht viele Wege offen. Mit etwas Glück gelang es ihr sich als Trainerin auf Reisen zu begeben und nach ein paar Jahren mit 16 wurde sie von, damals noch, Magma Korporation entdeckt und für Marketingzwecken gesponsort.
Dies geschah nach einem besonders erfolgreichen Arena Kampf inder sie vor einem kleinen Publikum sehr knapp gegen Normans Vorgänger gewann.
Damals bestand ihr Team noch aus
,
und
.
Die nächsten Jahre spielte sie viele Rollen, um ihre Kämpfe frisch und unterhaltsam zu halten damit sie ihre Sponsoren nicht verliere. Dies stresste sie sehr, war aber auch eine Zeit des Lernens und Experimentierens für sie, durch den sie schließlich ihren bevorzugten Performance Style fand, sowie gewisse Schauspielerische Fähigkeiten.
Sie fand ihren entgültigen Performancestyle ungefähr zur selben Zeit zu der sie bereit war die Pokemon Liga von Hoenn herauszufordern.
In ihrem zweiten Anlauf gelang es ihr und so etablierte sie sich mit 22 als vierter Champion der Hoenn Region, bis Troy Trumm sie relativ kürzlich von ihrer Aufgabe erlöste.
Nach ihrem Ruhestand wurde sie Vollzeit Lehrerin und arbeitet mit Felicia in Graphitport City.
Etwas zu meiner Idee:
Gen 3 hatte eine starke Land vs Meer thematik.
Troy und Wassili, der Champ und der letzte Arenaleiter, oder der Super Boss und der Champ repressentieren auch jeweils Land und See.
Als solches wäre ein Champ der entweder den Himmel, oder das Land mit Boden Pokemon repressentiert naheliegend.
Troy als Sohn eines Geschäftsmanns und Wassili als renomierter Küstler wurden hier in Kontrast gezogen mit einer Person aus einem bescheideneren Umfelt, welche deutlich weniger Aufstiegschancen und Freiheiten hatte als Troy, oder Wassili.
Euphemias Champion Team.
![]()
Pokémon: ![]()
Level: 55
Geschlecht: weiblich
Fähigkeit: Sandschleier
Attacken:
Schwerttanz
Sandsturm
Schaufler
Schlitzer
Pokémon: ![]()
Level: 54
Geschlecht: _
Fähigkeit: Schwebe
Attacken:
Explosion
Lichtschild
Reflektor
Psychokinese
Pokémon: ![]()
Level: 54
Geschlecht: weiblich
Fähigkeit: Robustheit
Attacken:
Explosion
Sandsturm
Steinhagel
Flammenwurf
Pokémon: ![]()
Level: 54
Geschlecht: weiblich
Fähigkeit: Robustheit
Attacken:
Hyperstrahl
Erholung
Einigler
Walzer
Pokémon: ![]()
Level: 53
Geschlecht: weiblich
Fähigkeit: Dösigkeit
Attacken:
Eruption
Erdbeben
Amnesie
Anziehung
Euphemias erstes Pokemon und ihr zuverlässigster Partner
Pokémon: ![]()
Level: 56
Geschlecht: männlich
Fähigkeit: Schwebe
Attacken:
Erdbeben
Hyperstrahl
Drachenklaue
Aero Ass
Euphemias Trumpfkarte, welche sie extra für die Liga aufgezogen hatte. Wenn dessen emotionale Verbindung auch mehr professioneller Natur sein mag, verstehen sich beide dennoch sehr gut.
Name: Rida Wervy
Geschlecht: weiblich
Alter: 15
Region: Einall | Blaubeer-Akademie
Aussehen & Besonderheiten:
Rida hat die Angewohnheit, ihre dunkle Winterjacke immer und überall zu tragen, was wohl daran liegt, dass ihr ziemlich schnell kalt wird. Deshalb trägt sie standardmäßig auch die Winteruniform der Blaubeer-Akademie, welche sie jedoch teilweise durch das rote Champ-Shirt eintauschen musste. Außerdem neigen Ridas Haare dazu, fettig und verknotet zu sein (vielleicht auch, weil diverse Internetressourcen über kompetitive Pokémonkämpfe interessanter als Haarbürsten sind).
Charakter: Rida ist ein insgesamt sehr ausgeglichenes Mädchen. Als Person, die möglichst versuchen wird, dir eine gute Freundin zu sein, wird sie dir stets bestmöglich zur Hand gehen. Hauptsächlich, wenn du Hilfe bei der Zusammenstellung eines mächtigen Pokémon-Teams benötigst, denn Rida ist einer der Trainer, die lieber Strategien austüfteln, als zu kämpfen. Falls man ein Mädchen, das sehr lange Zeit kein einziges eigenes Pokémon besessen hat, überhaupt Trainerin nennen kann. Jedenfalls neigt Rida deshalb dazu, neben ihrer jüngeren Adoptivschwester Lilia und ihrem älteren Bruder Levy, beide ihres Zeichens Trainer großer Durchschlagskraft, etwas unterzugehen. Kaum jemand wird an die kluge Teenagerin aus Twindrake City denken, wenn der Name Levy Wervy fällt. Nichtsdestotrotz wird Rida in ihrer passionierten Familie als Hoffnung für die Zukunft gesehen – vielleicht nur nicht so sehr wie ihre Geschwister. Wer weiß schon, dass das Mädchen teilweise ganze Taktiken innerhalb der Teams von ihnen ertüftelt hat?
Dank ihrer recht kooperativen und strategischen Art freundete sich die Schülerin aus der Klasse 2-1 schnell mit einigen Kindern aus der Liga-AG an, als sie dieser vor circa vier Monaten beitrat. Unter Champ Florians Leitung wurde die AG beliebter als je zuvor und Rida konnte sich mit vielen Leuten über ihre Taktiken austauschen. Und das alles hätte auch so bleiben können, wenn Levy Rida nicht drei seiner gut trainierten Pokémon geschenkt und darauf die Akademie verlassen hätte.
Geschichte:
„Hey, Rida, hilfst du mir mal bei meinem Team? Ich krieg die Bodenschwäche nicht so richtig gestopft.“
„Nicht jetzt, Matt.“ meinte die Angesprochene und knabberte an ihrem Kugelschreiber. „Ich arbeite.“
„Upsi, hab ich gar nicht gesehen.“ Matt kratzte sich am Kopf. „Okay, dann geh ich mal rüber zu Tara. Muss ja schauen, ob sie ihre ersten Sandwiches auch extra-feurig hinbekommt.“
Matt stolperte gerade aus dem Raum der Liga-AG, als Rida ihren Blick wieder auf das Blatt richtete. Malcolm von der Kunst-Arbeitsgruppe hatte angeboten, das Zimmer neu zu streichen, und brauchte die Maße der Wand oder so ähnlich. Der Liga-Champ fingerte einen knitterigen Zettel aus ihrer Jackentasche und kniff die Augen zusammen. Bei Arceus, hatte dieses AG-Mitglied eine Fragrunzklaue.
„Jo, nach was sieht das für dich aus?“ Der Rida gegenübersitzende Ex-Champ reichte dem Mädchen gerade ein Blatt Papier und legte es auf einen hohen Stapel. „Uh… Maskagato@Fokusgurt Wandlungskunst Tera Geist. Ohne EVs und Attacken, wie es scheint.“
„Eigentlich sollen es Zahlen sein…“ Rida seufzte nervös und schaute noch etwas näher hin. „Ich krieg das aber raus… hoffentlich.“
„Warte, lass mich nochmal schauen. Du hast doch noch das Schreiben an die Trainerin, die Limo über den Computer gegossen hat.“
„Du weißt schon, dass du das echt nicht tun musst?“ sagte die Teenagerin und drückte ihrem Kumpel das zerfledderte Stück Papier in die Hand.
„Und wer hat dafür gesorgt, dass Florian damals überhaupt zu dem Posten gekommen ist? Ich mach mich eh schon die ganze Zeit fertig deswegen, also nehm ich dir immerhin einen Teil der Arbeit ab.“
In diesem Moment schwenkte die Tür auf und Tara betrat den Raum – mit einem Teller Sandwiches in der Hand.
„Ich glaube einfach, das Ligasystem ist ein absolutes No-Go, was das angeht. Rida wollte den Titel nie. Ich hab ja auch schon den Direktor kurz darum gebeten, sie runterzustufen, aber die Liga braucht einen Champ. Abendessen?“
Rida zeigte sich nicht erstaunt darüber, dass sie und Jo bereits so lange hier waren. Die Sessions, in denen hier noch kurz vor der Nachtruhe Verträge und Briefe flogen, waren langsam alltäglich geworden. Und das alles, weil sie aus Versehen mit den verdammt starken Pokémon ihres Bruders einen Kampf gegen einen herausfordernden Trainer gewonnen hatte, der sich später als Champ der Blaubeer-Liga herausstellte.
Aber weiter mit den Unterlagen. Das Mädchen schnappte sich ein blankes Stück Papier und ließ den Kugelschreiber einmal klicken. Wenigstens war es mit nur drei Leuten im Raum sehr ruhig. „Sehr geehrte Marnie…“
Da schwang die Tür abermals auf. „RIDA! JO! Habt ihr schön gehört—“
„Du kannst ihnen die Geschichte auch später erzählen, Matt.“ Tara nahm sich einen Stuhl und das erste Sandwich.
„Okay, sorry. Äh, also dann… wie läufts mit eurer Arbeit?“
„Ganz okay.“ Jo griff nun ebenfalls nach den Brötchen und schielte gleichzeitig auf die Unterlage, an der er gerade saß. „Uhm, Tara, wo ich gerade dabei bin, kannst du vielleicht mal hier drüberschauen?“
„Klar.“ Somit wanderte das zerknitterte Papierstück durch die nächste Hand. Tara warf einen schiefen Blick darauf. „Irgendeine Zeichnung?“
„Eigentlich sollen es Zahlen sein.“ erklärten Rida und Jo im Chor.
Da griff die bekennende Musterschülerin sich plötzlich einen herumliegenden Stift und ein Blatt Papier. „Ich schreibe jetzt einen ganz offiziellen Brief an Direktor Cyano.“
Rida und Jo horchten auf und selbst der ein Sandwich in sich hineinstopfende Matt schien einigermaßen interessiert. Da begann Tara auch schon, den Brief mit einer ordentlichen Handschrift zu schreiben, neben der Arial und Georgia einpacken konnten.
„Vielmals gegrüßter Herr Schuldirektor Cyano, ich schreibe Ihnen, um Ihnen von der aktuellen Lage in der Liga-AG zu berichten. Wie wir alle wissen, gab es schon in der Vergangenheit Komplikationen innerhalb der Arbeitsgruppe. Diese wurden größtenteils durch Florian Huerta, ehemaligem Liga-AG-Champ und Austauschschüler von der Orangen-Akademie, gestreut. Seit dieser jedoch nicht mehr den Posten innehat, sinkt die Produktivität in unserer Gemeinschaft wieder. Durch die Änderungen vor circa einem Monat, bei denen ehemaliges Liga-Top Vier-Mitglied Levy Wervy die Schule und das Rangsystem verließ, Florian auf ebendiesen Posten zurückgestuft wurde und Rida Wervy den Platz des Champs einnahm, vermehrte sich der Stress in unserer Gemeinschaft erheblich. Rida, die laut Aussage nur zufällig von Florian zu einem Kampf herausgefordert wurde und ebenso zufällig gewann, würde diese Änderung gerne rückgängig machen, ebenso wie Florian, welcher vorher als führungsstärkster Liga-Champ bisher galt. Ebenfalls hat Rida nie gegen alle Mitglieder der Top Vier gewonnen, was sie eigentlich als Champ der AG disqualifizieren sollte. Durch diverse Quellen scheint dieser vermeintliche Fakt jedoch allgemein akzeptiert zu werden.
Somit bestünde eine ideale Rangfolge in der Liga-AG aus Florian Huerta an erster, mir, Tara Grounderton, an zweiter, Erin Steelfield an dritter, Matt Firebrick an vierter und dem kürzlich wieder dem Ligasystem beigetretenen Jo Sakidori an fünfter Stelle. Rida Wervy würde in diesem Zuge aus dem Rangsystem austreten, jedoch als aktives Mitglied der Liga-AG verbleiben. Wir hoffen, dass sich dies umsetzen ließe. Mit freundlichen Grüßen, Tara Grounderton.“
Tara legte den Stift hin. „Okay so?“
Für ein paar Sekunden herrschte Stille. Dann stotterte Rida: „Äh ja, okay, danke…“
„Super. Ich werde alles tun, was ich kann.“
Mit diesen Worten schnappte Tara sich den Brief, stand auf und verließ den Raum der Liga-AG.
„Das war… verdammt autoritär.“ meinte Jo langsam und richtete den Blick wieder auf das Dokument vor ihm. Rida tat es ihm gleich.
Das könnte bald alles Vergangenheit sei—
„Wie wärs, wenn ich euch jetzt die Geschichte erzähle, wie Hana heute Florian und Erin vor den neuen Austauschschülern aus Versehen in den Matsch gestoßen hat?“
„Warte, WAS?!“
…hoffentlich klappte Taras Vorhaben. Hoffentlich. Denn Champ der Liga zu sein war Ridas persönliche Zerrwelt auf Erden.
Ihre Pokémon:
Pokémon: ![]()
Level: 97
Geschlecht: m
Fähigkeit: Zähigkeit
Attacken: Draco Meteor, Stromstrahl, Lichtkanone, Standpauke
Pokémon: ![]()
Level: 92
Geschlecht: w
Fähigkeit: Überbrückung
Attacken: Erdbeben, Breitseite, Eisenschädel, Drachentanz
Pokémon: ![]()
Level: 95
Geschlecht: m
Fähigkeit: Schwebe
Attacken: Erdbeben, Steinkante, Feuerschlag, Breitseite
Name: Hara Among
Geschlecht: weiblich
Alter: 62
Aussehen:
Hara ist nicht sonderlich groß und hat auch keinen starken Körperbau, aber mit ihrer geraden Haltung und ihrem oftmals kalt oder berechnend wirkenden Blick erscheint sie dennoch respekteinflößend. Ihre hellen Haare sind schon zu großen Teilen grau geworden. Das ist für Hara allerdings nicht so wichtig, da sie sich nicht durch ihre Haare ausdrückt; sie trägt sie in einer praktischen Kurzhaarfrisur, die ihr aber dennoch sehr gut steht. Ihre Garderobe besteht aus stilvoller Kleidung, die ausschließlich rot ist. Diese Farbe steht für das Blut, das sie mit ihrer Familie teilt. Also tragen die anderen Mitglieder ihrer Familie natürlich auch rot, auch wenn Hara es sich vorbehält, als einzige keine andere Farbe in ihrer Kleidung zu nutzen.
Vor einigen Jahren hat Hara damit begonnen, sich von ihrem Sohn Tattoos stechen zu lassen, die Blut repräsentieren sollen. Für jedes Mitglied ihrer Familie besitzt sie eine diese roten Markierungen. Blutstropfen auf ihrer Schulter, ihrem Handrücken, selbst in ihrem Gesicht. Aber keines der Tattoos sorgt dafür, dass sie weniger stilvoll aussieht. Im Gegenteil. Und der Stolz, mit dem sie sie trägt, macht Hara nur furchteinflößender.
Charakter:
Hara ist klug. Vielleicht klüger als die meisten Menschen. Aber es fehlt ihr an emotionaler Intelligenz. Aufgrund ihrer Vergangenheit besitzt sie Verlustängste, die sie aber als Unfähigkeit anderer Menschen umdeutet. Obwohl sie behauptet, eine enge Beziehung zu ihrer Familie zu haben, bleibt sie emotional auf Abstand und lässt niemanden wirklich an sich heran. Doch so wenig sie mit den Gefühlen anderer Menschen anfangen kann, so genau weiß sie, wie sie diese manipulieren kann. Als Kind hat sie noch mit Überzeugungstaktiken gearbeitet, die auf logischen Argumenten basieren, doch irgendwann hat sie dies aufgegeben und ist zu radikaleren Methoden übergegangen, um zu erhalten, was sie will. Durch dieses Selbstbewusstsein, das sie von klein auf aufgebaut hat, besitzt sie als Erwachsene eine starke Ausstrahlung. Sie ist sicher in dem Weltbild, das sie für sich aufgebaut hat und verachtet jene, die es hinterfragen. Für Hara ist ihr Weg der einzig richtige und nichts könnte sie davon abhalten, ihn zu gehen.
Geschichte:
Irgendwann vor sechszig Jahren hatte Hara Eltern. Aber sie starben lange bevor Hara die Chance hatte, sie wirklich kennenzulernen. Also wuchs Hara in einem Waisenhaus in Hauholi City auf. Und sie hasste es. Die Kinder aus dem Waisenhaus gingen mit allen anderen Kindern zusammen auf eine öffentliche Schule. Und Hara kochte vor Wut, wann immer andere Kinder von ihren Eltern erzählten oder gar von ihnen von der Schule abgeholt wurden. Sie fand diese Zurschaustellung von Familienglück so unfair und fühlte sich, als wäre sie einzig gegen die „armen Waisen“ gerichtet. Nur die Kinder, deren Eltern sie nicht gewollt hatte, waren in ihren Augen noch schlimmer dran, denn Hara idealisierte das Familienleben und bemitleidete diejenigen, deren Familie nicht funktionierte. Ohne äußere Umstände wäre ihrer Familie so etwas niemals passiert. Da war sie sich sicher. Dieser Gedanke sorgte jedoch auch dafür, dass sie von Adoptionen nichts wissen wollte. Denn für sie waren das keine richtigen Familien. Eine Familie waren die eigenen Blutsverwandten und niemand sonst.
Durch diese Einstellung wuchs Hara relativ isoliert auf, denn den anderen Kindern war ihre Anwesenheit unangenehm. Neue Kinder in der Klasse fühlten sich manchmal noch schlecht wegen allem, was Hara hatte erleben und durchmachen müssen, doch auch sie verstanden schnell, dass man es Hara kaum recht machen konnte. Aber wenn Hara eins gelernt hatte, dann wie man für sich einstand. Wenn sie etwas wollte, dann tat sie alles, um es zu bekommen. Und in den meisten Fällen bekam sie es auch. Auf die Freundschaft mit den anderen Kindern konnte sie jedoch verzichten. Die brauchte sie eh nicht. Selbst ein Pokémon zu haben, empfand sie als sinnlos. Es war zwar durch den Pokéball an sie gebunden, aber was hieß das schon?
Ohne „Ablenkung“ durch Freundschaften oder Pokémonpflege konnte Hara sich voll und ganz auf ihre Bildung konzentrieren und ergatterte nach ihrem Abschluss einen Platz im Forschungsteam der Æther Foundation. Obwohl es nicht ihr eigentliches Forschungsfeld war, beschäftigte sich Hara häufig mit alten Sagen und Legenden der Alola-Region, aber weil sie eine so gewissenhafte Mitarbeiterin war, ließ der damalige Präsident Alister sie gewähren. Dass Hara die eigentliche Arbeit der Æther Foundation ziemlich egal war, konnte er ja nicht wissen. Tatsächlich sah sie ihren Job mehr als notwendiges Übel. Zum einen brauchte sie Geld, da sie auf sich alleine gestellt war. Zum anderen brauchte sie Ressourcen, um ihre Forschungsinteressen umzusetzen. Und der erste Punkt auf ihrer Liste hatte noch nicht einmal etwas mit den Legenden der Region zu tun. Als erstes wollte sie ihre Familie finden. Irgendwo mussten ja noch Menschen existieren, die mit ihr verwandt waren. Menschen, die sie nicht enttäuschen konnten.
Das Unterfangen stellte sich als schwieriger heraus, als Hara erwartet hatte, aber eines Tages hatte sie es tatsächlich geschafft. Sie hatte eine Cousine zweiten Grades von sich gefunden. Moni war gerade achtzehn geworden und hatte genau wie Hara selbst beide Eltern verloren. Hara war überglücklich, endlich jemanden in ihrem Leben zu haben, der zu ihr gehörte. Und auch Moni freute sich darüber, nicht mehr alleine zu sein. Da Hara einige Jahre älter war als Moni, übernahm sie gleich die Verantwortung für ihre Cousine, auch wenn diese ebenfalls schon volljährig war. Moni ließ es aber über sich ergehen, weil sie sich viele Jahre nach einem solchen Familienzusammenhalt gesehnt hatte, wie sie ihn noch aus Kindertagen kannte.
Es entwickelte sich ein seltsames Verhältnis zwischen den beiden, mit denen beide Frauen aber zufrieden waren. So lange, bis Moni sich verliebte. Mark sei der Richtige, versicherte sie Hara immer wieder, aber diese war nicht überzeugt. Er kam von außen zu ihrer Familie, er konnte sie jederzeit verlassen. Moni wollte davon nichts hören. Drei Jahren waren sie und Mark zusammen, als sie entschieden, zu heiraten und eine eigene Familie zu gründen. So ganz traute Hara dem Frieden zwar nicht, aber da Mark noch immer da war, gab sie Moni und ihm doch widerwillig ihren Segen. Und das schien sich auch auszuzahlen, denn auf Monis Hochzeit lernte Hara Griffin kennen. Und zum ersten Mal in ihrem Leben hatte sie das Gefühl, dass vielleicht doch jemand außerhalb ihrer Blutsverwandten ein Teil ihres Lebens werden könnte. Hara war verliebt. Ja, sie hatte schon vorher Gefühle von Verliebtheit gespürt, aber das waren die wilden Ideen ihres schwachen Herzens gewesen. Das mit Griffin war anders. Doch wo Moni sich eine stabile Beziehung aufgebaut hatte, stürzte Hara sich in ein wildes Abenteuer. Über mehrere Monate hinweg war sie so glücklich wie noch nie. Die negativen Gefühle, die sie seit ihrer Kindheit nie wirklich hatte abschütteln können, rückten in den Hintergrund. Sie freute sich mit Moni und mit Mark über die Geburt ihres Sohnes Fred. Alles schien perfekt.
Doch dann wurde auch Hara schwanger. Sie selbst war überglücklich, ihre Familie zu erweitern. Griffin aber sah das ganz anders. Er erklärte Hara, dass es ja schön war, als sie zusammen Spaß haben konnten, aber Kinder hatte er nie gewollt. Und wenn sie das Kind behalten wollte, wäre er weg. Das war der Moment, in dem Hara wusste, dass sie immer recht gehabt hatte. Sie konnte sich auf niemanden verlassen, der nicht mit ihr verwandt war. Sie hatte es versucht und war bitter enttäuscht worden. Diesen Fehler würde sie nie wieder machen.
So wuchs ihre Tochter Miriam auf, ohne ihren Vater je kennenzulernen. Hara aber erzog sie in dem Glauben, dass er eh zu nichts gut war. Dass nur ihre Familie wirklich zusammenhalten könnte. Dass ihr Blut besser wäre, als alles andere. Moni beobachtete das Ganze mit zunehmendem Unbehagen. Hara war immer diejenige gewesen, zu der sie aufgesehen hatte. Konnte an ihren Aussagen etwas dran sein oder ging Hara jetzt wirklich zu weit? Gleichzeitig hatte Moni aber auch mit ihrer eigenen Familie viel zu tun, denn neben Fred musste sie sich inzwischen auch um die Zwillinge Amy und Wyatt kümmern. Und dann starb ihr Mann. Mark war geschäftlich nach Kanto unterwegs, als sein Flugzeug abstürzte. Moni war am Boden zerstört, aber Hara sah darin nur eine weitere Bestätigung, dass auf Menschen außerhalb ihrer Familie kein Verlass war. Er hätte ja nicht nach Kanto fliegen müssen. Und Moni war nicht in der Verfassung, ihr zu widersprechen.
Die Jahre vergingen und die Kinder wurden älter. Moni rutschte immer weiter in eine Depression, ohne dass sie Hilfe bekam, denn Hara traute keinen anderen Menschen. Inzwischen war sie selbstständig und vermied es, so gut es ging, mit Menschen außerhalb ihrer Familie zu interagieren. Doch jedes Mal, wenn sie es tat, wurde ihr stärker bewusst, dass viele Menschen einfach nur dumm waren. Sie taten weder das, was für sie selbst, noch das, was für ihre Familie oder ihre Pokémon am besten war. Für Moni, Fred, Miriam, Amy und Wyatt tat Hara alles. Alle anderen waren für sie zunehmend ein Problem. Doch dann erinnerte sie sich wieder an etwas, was sie bei ihrer Recherche in der Æther Foundation gefunden hatte. Eine Legende über ein Pokémon, das der Herr über die Freiheit war. Es war nur eine Randnotiz gewesen, aber wenn sie mehr dazu herausfinden konnte, könnte sie vielleicht die Freiheit einschränken. Dann würden all die dummen Menschen keine weiteren Dummheiten mehr begehen können. Und Hara und ihre Familie würden ihnen den richtigen Weg zeigen können.
Haras Geschäfte bewegten sich schon eine Weile am Rande der Legalität, wodurch es nicht schwierig für sie war, schnell an „Forschungsgelder“ zu kommen. Das war auch sehr nötig, denn es stellte sich heraus, dass Informationen zu diesem Pokémon fast vollständig verschollen oder vergessen waren. Als die Kinder alt genug waren, alleine zu bleiben, reiste Hara zunächst in die entlegensten Gebiete von Alola, zu den Ruinen, die die Schutzpatronen beherbergen sollen. Später weitete sie ihre Suche zu altertümlichen Stätten anderer Regionen aus. Auf diesen Reisen traf sie ihr Oghnatoll, auch wenn sie niemals irgendwem verriet, wie sie sich getroffen hatten. Oder warum sie nun doch ein Pokémon als Partner hatte. Da sie den Kindern nie erlaubt hatte, selbst ein Pokémon zu halten, war sie nun die einzige, der ein so mächtiges Wesen zur Seite stand. Und Oghnatoll war mächtig. Hara war inzwischen so weit in die zwielichtigen Geschäfte abgerutscht, dass es schon einmal passieren konnte, dass sie mit Ärger rechnen musste. Aber Oghnatoll regelte das. Immer. Nicht selten, mit nur einer Attacke, sodass es sich viele zweimal überlegten, ob sie sich wirklich mit Hara anlegen wollten. Vielleicht war das der einzige Grund dafür, dass sie Oghnatoll in ihrem Leben tolerierte.
Jahrelang hat Hara mit ihrer Suche verbracht. Und sich und ihre Familie immer weiter radikalisiert. Freds Vorliebe für die Kunst und Tätowierungen nutzte Hara, um den Zusammenhalt der Familie zu stärken. So trugen sie alle ein Zeichen am Körper. Denn nur ihr Blut kannte den Weg. Sie waren ein Team. Sie waren Kokoino. Und die nächste Generation zeigte bereits vielversprechende Kandidaten. Hara war noch lange nicht am Ziel. Aber sie war stolz auf das, was sie geschaffen hatte. Einen unzerstörbaren Zusammenhalt. Und eines Tages würde sie es schaffen, würde all diesen dummen Menschen ihre Freiheit nehmen. Sie würde den Ursprung der Freiheit finden – und zerstören. Zumindest kannte sie inzwischen seinen Namen ...
Pokémon: Oghnatoll
Level: 100
Geschlecht: männlich
Fähigkeit: Rastlose Seele
Attacken: Erdbeben, Phantomkraft, Felsgrab, Finsteraura
Charakter: Manche Leute fragen sich, ob Oghnatoll überhaupt einen eigenständigen Charakter besitzt, so zuverlässig führt es die Befehle seiner Trainerin aus. Kalt und berechnend. Diese Leute sagen, es habe eine verdorbene Seele. Oder gar keine.
Name: Jake
Geschlecht: Männlich
Alter: 16 (so alt wie der Protagonist)
Aussehen:
Jake ist ein Blonder junger Mann. Die Haare sind kurz und zerzaust (ähnlich wie bei Deku aus My Hero Academia). Er besitzt lilane Augen.
Besonderheiten:
Er hat eine Narbe unter dem linken Auge.Außerdem hat er Ohringe in Form eines Blattes. ![]()
Charakter:
Jake ist ein ruhiger, selbstsicherer junger Mann. Er kann sich durchsetzen, wirkt auf dem ersten Blick sehr unscheinbar. Er kann sich seiner Umgebung anpassen und somit gut untertauchen.Er würde für seine Ziele jedoch über Leichen gehen und kann entsprechend sehr kaltblütig sein.
Geschichte:
Er ist der Boss einer Bösen Gruppe. Sein Vater war ursprünglich ein Team Rocket Mitglied, entsprechend hatte er schon von klein auf viel mit kriminellen Handlungen zu tun. Nach der Zerschlagung Team Rockets floh sein Vater mit ihm zusammen nach Kalos. Dort baute der Vater eine Mafia-ähnliche Struktur auf. Sein Vater wurde bei einer Auseinandersetzung mit einer rivalisierenden Gruppe schwer verletzt, daraufhin übernimmt Jake die Organisation.Jakes Ziel ist es, die feindlichen Organisationen zu untergraben, zerschlagen oder zu übernehmen. Außerdem will er die Polizei so auf seine Seite ziehen, dass er ohne Probleme agieren kann. Er möchte eine Stadt in der er mit seinem Vater zusammen leben kann ohne Probleme mit anderen bekommen zu können.
Glurak
Level: 67
Geschlecht: weiblich
Fähigkeit: Solar Kraft
Charakter: ruhig, ist mit Jake seit seinem schlüpfen zusammen
Lucario
Level: 48
Geschlecht: weiblich
Fähigkeit: Redlichkeit
Charakter: aggressiv und will jeden Kampf selbst angehen, hat einen beschützerinstinkt und stellt sich immer vor Jake
Hundemon
Level: 78
Geschlecht: Männlich
Fähigkeit: Frühwecker
Charakter: war früher das Partner Pokémon von Jakes Vater, ist eher ruhig, kann aber bei Provokation sehr aggressiv werden
Karpador
Level: 12
Geschlecht: Männlich
Fähigkeit: Hasenfuß
Charakter: ein Pokemon, welches Jake einem Händler für 500 Poké abgekauft hat und es später zu einem Garados entwickeln möchte, es ist ein recht ausgeglichenes Pokémon, es ist nicht aggressiv, spring sehr gerne.
Kuraudo Marc27 Roxas Memoire John Snom Evoluna Shiralya Rusalka HoppouChan Robson Shiny Endivie PERFEKTION Fatalis Isamu_17 Neochu You Cassandra VIX Goomy Sirius Project Mew marty Raplebs Speedy Gorgonzola Tragosso Draxc Raichu-chan Styx Impergator Atlina HermitFox Zujuki JeCel Rui moxie Styx pjl TIRAMISU Xani Sunaki Mahina GalladeKnight Schabenfreude
Das Voting endet am Freitag, den 01.05.!