Beiträge von Corii

    Da ich gerne über Musik und meine Eindrücke dazu schreibe, beantworte ich einfach mal einige der Fragen von der Anfangsseite. =)




    • Was ist eure Lieblingsband, Sänger/in, Musikkomponist/in etc.?


      Zur Zeit habe ich viele verschiedene "Lieblinge", dazu gehören unter anderem Pop-Künstler wie Katy Perry oder Nicki Minaj, aber auch Komponisten wie Chopin und Liszt oder Metal-Bands wie Epica oder Nightwish. Besonders die letzten beiden haben mich in letzter Zeit mit ihren symphonischen Liedern komplett in ihren Bann gezogen, wo man teilweise lyrische und musikalische Meisterwerke finden kann.



    • Welcher Song gefällt euch zur Zeit am meisten (wenn möglich begründen)?


      Da es mir eh schon schwer fällt, gebe ich hier einfach ein Lied für jeden der oben genannten Künstler an :grin:


      Katy Perry - Firework - Einfach ein Lied, welches für mich Nostalgie bedeutet, totales Ohrwurm-Potenzial hat und eine Botschaft bringt, die mir sehr am Herzen liegt.


      Nicki Minaj - Pills N Potions - Da ich hier die Kombination vom Gesang mit Nickis charakteristischen Raps absolut liebe.


      Chopin - Fantaisie Impromptu - Ein zugleich elegantes, aber auch aufgeregtes Stück, welches ich einfach nur sehr mag. Kann es nicht genau begründen.


      Liszt - Totentanz - Das prägnante Motiv von "dies irae" am Anfang hat sich sofort in meinem Gehirn eingeprägt und die wunderschöne Verarbeitung dieses Motives mit so vielen verschiedenen Facetten beeindruckt mich immer wieder.


      Epica - Kingdom Of Heaven - Kann ich nicht viel zu sagen. Einerseits ballert es extrem rein, andererseits gibt es epische Chöre und ruhigere Sequenzen kombiniert mit dem Kontrast zwischen Mark Jansens Growls und Simone Simons klassischen Vocals. Für mich Ohrgasmus pur.


      Nightwish - Ghost Love Score (hier in der Live-Version mit der astronomischen Performance von Floor Jansen als Sängerin) - Ja, eine meiner Lieblingssängerinnen aller Zeit. Nightwish liegt mir deswegen sehr am Herzen, weil ich dadurch gewissermaßen mehr in die Welt der Musik hineingetraut habe, in der ich mich heute bewege und zuhause fühle. Der Text macht das Stück für mich zu etwas ganz besonderem, besonders mit der Abwechslung im Lied.





    • Was für einen/ mehrere Ohrwurm/Ohrwürmer habt ihr zur Zeit?


      Zur Zeit habe ich öfters Ohrwürmer von Can't Remember To Forget You (Shakira ft. Rihanna) und The Greatest (Sia).



    • Was verbindet euch mit Musik?


      Musik ist für mich eine Art Welt, in die ich mich eigentlich täglich zurückziehe beziehungsweise in der ich es nicht aushalten könnte, wenn ich einen Tag lang keine Zeit in ihr verbringe. Interessanterweise bin ich in einer komplett unmusikalischen Familie aufgewachsen, doch schon früher habe ich immer sehr oft Musik gehört, auch schon Musik, die eigentlich nicht meinem Alter entsprach, wie beispielsweise Eminem. Besonders in der Grundschule habe ich dann angefangen, sehr viel mit Musik zu machen: im Musikunterricht stets die aktivste Schülerin, angefangen Melodica und später Blockflöte und Klavier zu lernen, dazu kam Xylophon und anderes. Schon seit meiner Kindheit nutze ich Musik nicht nur, um mich zurückzuziehen und zu entspannen, sondern auch, um mich vor anderen Menschen auszudrücken und generell meine Gefühle zu kompensieren. Ich denke, dass ich ohne Musik schlichtweg nicht oder nur sehr unglücklich leben könnte.



    • Spielt ihr selbst ein Musikinstrument oder singt ihr?


      Ich spiele hauptsächlich das Klavier, habe allerdings noch wenige Blockflötenkenntnisse, zudem besitze ich zwei Bongos von meinem Opa, eine Okarina und zwei Gitarren, von denen ich keine Ahnung habe, wo sie herkommen. Ich würde gerne anfangen, Gitarre zu lernen und am liebsten würde ich singen können, allerdings habe ich dazu wirklich kein Talent.



    • Welche Musik findet ihr besser, die von heute oder von die von damals?


      Das eigentlich immer darauf an, welches Genre man betrachtet oder auch welchen Standpunkt man generell einnimmt. Viele meinen, dass die "Wurzeln" der Bands oder Sänger immer die besten Lieder hatten. Beim Rock/Metal beispielsweise beruht das darauf, dass der Klang der Gitarren früher viel weniger klar und mehr verzerrt war, was einen roheren Charakter mit sich brachte, und heute eher viel mit fortgeschrittener Technologie gearbeitet wird, was dem ganzen zwar den "brutalen", "magischen" Klang nehmen kann, aber noch lange nicht heißt, dass die neuen Produktionen qualitativ schlecht sind. Auch muss man beachten, dass Künstler sich einfach im Laufe ihrer Karriere entwickeln wie normale, unbekannte Menschen, die ihre Kunst ausleben, ebenfalls - nach spätestens 10-20 Jahren wird es langweilig, alte Kamellen aus vorherigen Alben immer wieder neu aufzuspannen, nicht nur für die Zuhörer, sondern auch für die Künstler. Also lautet mein Fazit: Es kommt auf den individuellen Winkel an, aus dem eine Person die Sache betrachtet. Ich bewerte Musik nicht nach ihrem Erscheinungsjahr, sondern mache mir ein Bild davon, nachdem ich sie gehört habe. Und aus beiden "Zeiten" gibt es Musik, die mir besser gefällt, als die andere.



    • Was denkt ihr wird mit Musik in 20 Jahren passieren, wie wird sie sich verändern?


      Ich denke einerseits, dass ich immer mehr Genres aus den aktuellen Genres bilden werden, da dies auch schon in den letzten Jahrzehnten immer stärker passiert ist und auch heute noch zu betrachten ist, denn mit einer sich stetig wandelnde Gesellschaft geht auch ein stetiger Wandel der Musik einher. Außerdem denke ich, dass die Musik (zumindest die populäre) in Zukunft immer simpler und vorgekauter werden wird, da die Menschen immer weniger Zeit in Musik investieren und sich nicht genauer beim Hören damit beschäftigen wollen, sondern (so ist mein Eindruck und der einiger Bekannter) lieber den Kopf öffnen, das Gehirn herausnehmen und sich durch die Klänge ergötzen lassen. Klar, auch diese Form von Musik hat ihre schönen Seiten, aber im Großen und Ganzen ist sie eher nicht mein Fall. Ich gebe zu, dass auch ihr mir ab und an mal jene Songs mit eingängiger Melodie gebe, die simpler gebaut sind als ein Ikea-Schrank.



    • Welche Genren von Musik mögt ihr und welche könnt ihr nicht leiden?


      Ich mag am meisten Rock/Metal, "Klassik" und Rap - allerdings kann ich diesen Battle-Rap total nicht ausstehen, genau so wenig wie Cloud-Rap oder House Musik. Ich kann es nicht mal wirklich begründen, aber es spricht mich einfach nicht an.



    • Was sind eure Lieblinssänger?


      Floor Jansen: Wie bereits erwähnt aktuelle Frontsängerin von Nightwish, einer finnischen Symphonic-Metal Band. Floor Jansen ist ein Gesamtkunstwerk, die man nicht anhand eines oder zwei Songs bewerten kann. Sie hat ein unglaubliches Charisma, kann sowohl in einer kraftvollen Rock-Stimme, als auch Belting, hohem Operngesang und Growls singen und hat damit ein unglaubliches Repertoire an Fähigkeiten, die sie auf der Bühne und im Studio zur Schau stellt.


      Außerdem möchte ich einige Legenden wie Christina Aguilera, Aretha Franklin und Whintey Houston nennen, die mich immer wieder umhauen.



    • Hat sich euer Musikstil schon einmal verändert?


      Ja, sehr sogar. Als kleineres Kind stand ich total auf Weihnachtslieder und Crazy Frog. :ugly: Als ich älter wurde, wurde ich dann immer mehr auf Pop-Bands wie die Black Eyed Peas oder als Ausnahme Eminem aufmerksam - bis ich dann durch Tokio Hotel und LaFee tatsächlich in der Grundschule schon erste Anzeichen davon zeigte, dass ich irgendwann mal auf Metal stehen würde. Es hat mich eine ganze Zeit lang gekostet, bis ich von Rockbands wie Halestorm oder Linkin Park nicht mehr ganz zufrieden gestellt wurde (dennoch zwei Bands, die ich absolut liebe) und mich nach etwas "härterem" sehnte. Als ich dann vor circa drei Jahren von einer Freundin in Nightwish eingeführt wurde, begann ich schnell, die Alben förmlich zu verschlingen und habe mich jetzt bis in einen Bereich vorgetastet, in dem ich auch Thrash Metal und Melodic Death Metal höre (Beispielsweise Metallica und Arch Enemy für die beiden Genres).



    • Könnt ihr es akzeptieren, wenn jemand eine weniger beliebte Musikrichtung hört oder müsst ihr denjenigen deshalb aufziehen?


      Das finde ich komplett Schwachsinn, da Musikgeschmack erstens total subjektiv ist und zweitens jede Musik ihre Existenzberichtigung hat und somit auch genossen werden darf, ohne dass man andere dafür schlecht machen muss.



    • Würdet ihr euch Musik anhören auf einem Konzert für eine andere Person, wenn ihr diese Musik nicht leiden könnt?


      Wenn es dieser Person wichtig ist, dass ich auf dem Konzert bin, dann ja. Außerdem mag ich es, allen Dingen, die ich nicht mag, einen zweiten Versuch zu geben - außer es handelt sich um Bands oder Genres, die ich wirklich überhaupt nicht ausstehen kann, dann würde ich wahrscheinlich eher etwas anderes mit meiner Zeit anfangen.



    • Hört ihr Radio und wenn ja, welche Musikrichtung kommt da?


      Meistens nur, wenn ich mit anderen zuhause am Tisch sitze - da kommt meistens Hiphop oder Pop, aber auch vermehrt alles mögliche an Elektro-Zeugs, wo ich eh keine Ahnung von habe.



    • Könnt ihr Noten lesen? Findet ihr es wichtig, dass man Noten lesen kann?


      Ja, ich kann Noten lesen und finde dies ehrlich gesagt auch recht wichtig, da man per Gehör/Grifftabellen meist nicht sehr akkurat spielt, oder zumindest ein gewisses Talent dafür braucht, um dies zu können. Es gibt immerhin nicht umsonst Noten, an denen man ablesen kann, was man spielen muss - wobei ich ein großer Befürworter der künstlerischen Freiheit bin, aber das ist noch mal etwas komplett anderes.



    • Geht ihr auf Konzerte oder wart ihr schon? Beim wem denn so und was es gut?


      Tatsächlich noch nicht, da ich nie wirklich daran gedacht habe bis vor ungefähr einem Jahr (ich war eher der Fan davon, mir die Musik alleine zuhause reinzuziehen). Aber ich würde unglaublich gerne mal Bands wie Epica oder Nightwish live sehen, von daher wird sich das hoffentlich bald ändern. :P



    • Würdet ihr gerne selbst auf der Bühne stehen oder tut es sogar?


      Ja und ja. Ich wäre gerne Sängerin in einer Band, da ich es total liebe, insgeheim im Zimmer peinliche Gesangsperformances vor einem imaginären Publikum zu machen, wenn ich allein bin. Aber leider kann ich wirklich überhaupt nicht singen, also wird daraus nicht wirklich was. Womit ich jedoch auf der Bühne stehe sind meine Performances am Klavier und auch meine Performances im Poetry-Slam, wenngleich das letzte nicht so ganz zu diesem Beitrag hier passt.



    • Was haltet ihr von Castingshows? Würdet ihr daran teilnehmen oder habt es schon? Findet ihr so etwas seriös? Glaubt ihr damit macht man Karriere?


      Also für den Spaß würde ich es allenfalls machen, jedoch würde ich dann gewisse Castingshows wie DSDS oder Das Supertalent direkt ausschließen und lieber zu The Voice gehen. Ob es seriös ist kann man ehrlich gesagt nie wirklich wissen, solange man nicht selbst dabei war, aber für mich ist es auch eher Entertainment als eine wirkliche Musikshow. Dass man damit halbwegs Karriere machen kann, haben wir ja schon an Jamie-Lee gesehen, die mit ihrem Gewinnersong aus The Voice letztes Jahr für Deutschland in den ESC gegangen ist... obwohl sie dort vorletzter? wurde und ich seit dem nie wieder etwas von ihr gehört habe.



    • Was ist euer Lieblingsinstrument?


      Definitiv das Klavier, denn es ist meiner Meinung nach das facettenreichste aller Instrumente. Man kann quasi wirklich alles darauf spielen und ist auch nicht von einem weiteren Instrument abhängig, was mir besonders gefällt.



    • Kleidet ihr euch dem Musikstil, den ihr mögt? Zum Beispiel Punk eine Punkfrisur?


      Jein, ich laufe jetzt nicht durchgehend in Schwarz mit Dreimillionen Piercings und Tattoos und Totenköpfen herum, aber ich mag grundlegend Kleidungsstücke, die etwas "düsterer" sind und trage derzeit auf beiden Seiten Ohrringe, denke ebenfalls über ein Tattoo nach. Ich hab mir die Haare blauschwarz gefärbt, was ich jedoch gerade rauswachsen lasse - manchmal trage ich auch gerne bunte Sachen oder pastellfarben, es kommt eben immer auf die Stimmung und nicht unbedingt nur auf den Musikstil an. Für mich ist der Musikstil eher etwas "inneres".



    • Sollte Musik mehr gefördert werden? Instrumentenunterricht in der Schule für alle, ohne etwas zu bezahlen? Benachteiligte Kinder können vergünstigt/umsonst auf eine Musikschule gehen?


      Mehr Musikförderung? Ja. Das ganze kostenlos? Nein. Irgendwo muss das Geld herkommen und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es heutzutage freie Musiklehrer an den Musikschulen schon nicht leicht haben, da sie nicht fest dort arbeiten können und zusätzlich einige Nebenjobs/einen anstrengenden Hauptjob ausführen müssen, um sich gerade so über dem Wasser halten zu können. Der Staat investiert weniger in die Musik, dafür müssen eben die Bürger mehr in Dinge wie Musikunterricht investieren - das ganze kostenfrei zu gestalten wäre nur dann möglich, wenn man wirklich solche Leute wie Schüler finden könnte, die das ganze freiwillig und kostenlos machen. Und ich behaupte einfach mal, dass ein Großteil der Schüler dazu nicht bereit wäre.
      Man muss das ganze einfach nicht nur aus dem Standpunkt der "Verbraucher", sondern auch aus dem Standpunkt der Lehrer betrachten, die einfach darunter leiden würden, außer eben es finden sich tatsächlich freiwillige Lehrer. Ich denke viel eher, dass man den praktischen Musikunterricht in der Schule stärken und mit Theorie verknüpfen sollte, ohne einfach stundenlang trocken den Kindern zu erklären, wie Musik angeblich funktioniert, ohne dass sie es wirklich selbst erleben und ausprobieren können. Dafür braucht man jedoch oftmals Fördergelder, da in vielen Schulen mangelndes Equipment an Instrumenten vorhanden ist. Und da kämen die Städte und Eltern der Schülerinnen und Schüler ins Spiel, die jedoch meistens EHER desinteressiert daran sind, solche Bereiche wie die Musik zu fördern, da es als effizienter angesehen wird, Geld in die Technik und Naturwissenschaft zu stecken. Es ist ein Dilemma, welches sich auf die Kürze nicht lösen lässt. So ist zumindest meine Meinung.




      Das war jetzt mal interessant, da ich es generell einfach liebe mich mit so etwas auseinanderzusetzen. :D





    Ein eigenes Thema mit meinen Aufnahmen? Hm, darüber könnte man nachdenken aber ich habe wohl kaum genügend Zeit dafür im Moment, vielleicht ein wenig später mal. :P
    Noch studiere ich (leider) nichts, daher auch erst angehende Studentin. Ich werde denke ich mal entweder Musikwissenschaft an sich studieren oder aber Musik und Englisch/Deutsch auf Lehramt, mal schauen. :D  
    Animal Crossing finde ich einfach super entspannend zu spielen, und man kann sich auch ein bisschen kreativ austoben und eben seinen täglichen Aufgaben nachgehen, das mag ich total an dem Spiel. :3

    Ja... der Titel lässt schon vermuten, dass ich furchtbar darin bin, solche Dinge zu schreiben. :pflaster:


    Hallo! Mein Name ist Cori(i), ich bin zumindest schon mal alt genug, um angehende Studentin zu sein, und komme gebürtig aus Schleswig-Holstein, lebe jedoch zur Zeit in Bremen.
    Öhm... also meine Freizeit verbringe ich sehr viel mit Musik, dem Schreiben/Lesen von Texten, Rollenspielen und natürlich Videospielen. Ich spiele seit circa 12 Jahren das Klavier und bin relativ aktiv im Bereich des Poetry-Slams sowie auf der ein oder anderen Fanfiction-Seite unterwegs. Seit circa zwei Jahren leite/spiele ich einige Text-Rollenspiele über Skype (ja, darauf muss man auch erstmal kommen), wo ich mir dadurch eine kleine Community aufbauen konnte, mit der ich sehr viel Spaß habe.
    Musikalisch lege ich mich eigentlich kaum auf irgendein Genre fest, aber wenn man mich fragen würde, welche Genres ich am häufigsten höre, wären das wohl Rock/Metal, Klassik und Rap. Meine erste Pokemon-Edition war tatsächlich keine der ersten Generation, sondern die Goldene Edition, weswegen ich die zweite Generation einfach ins Herz geschlossen habe und diese auch immer noch auf Platz 2 meiner Lieblingsgenerationen ist (Platz 1 teilen sich Generation 4 und 5). Neben Pokemon, welches ich größtenteils nicht kompetitiv spiele sondern einfach nur so, bin ich ein riesiger Fan vom Zelda-Franchise und den Animal Crossing Spielen.
    Nebenbei bin ich übrigens noch einer der Owner des deutschen Raumes auf Pokemon Showdown, wo ich seit Ende 2013 aktiv bin. Ich freue mich bereits sehr darauf, hier im Forum etwas aktiver zu werden, da es hier viele Dinge zu geben scheint, die mir an unserer Foren-Community gefehlt haben.


    Hab ich noch was vergessen? Naja, jedenfalls freue ich mich bereits und hoffe, dass man sich ab und an mal liest. =3

    Da dieser Bereich total mein Interesse geweckt hat, schreibe ich hier auch einfach mal eine Bewertung, ich hoffe das ist so in Ordnung.



    Instrumental




    Nadeshiko: Das Lied, das du eingereicht hast, ist zwar nicht sonderlich anspruchsvoll, aber dafür wirklich einwandfrei gespielt. Es gibt vielleicht minimale Unregelmäßigkeiten, aber mir gefällt besonders deine Setzung von Pausen sowie die Variationen in Lautstärke, die dieses sehr dramatische Stück unterstützt haben. Wertung: 7/10 Punkten


    Guineapig: Erstmal Respekt dafür, dass du hier mit eigen komponierten Stücken antrittst. Rein von der Spieltechnik her ist mir nichts aufgefallen, was ich bemängeln könnte, außer vielleicht, dass es mir an einigen Stellen zu monoton wirkte, was jedoch auch an der Komposition an sich liegen mag. Wertung: 8/10 Punkten


    Galladash: Erstmal muss natürlich die Mühe gewürdigt werden, die dahinter steht, so einen Track aus den verschiedenen Samples aufzunehmen. Mir kam deine Improvisation zuerst ein wenig stockend vor, doch du bist mit der Zeit sehr gut in den Flow gekommen, hast variantenreich gespielt und auch technischen Können bewiesen. Wertung: 9/10 Punkten


    Ultra: Stilpunkte alleine davon, etwas von Beethoven zu bringen. Leider gab es ein paar Verspieler und auch in den Läufen beispielsweise warst du ein bisschen unsicher oder du hast einige Stellen zu sehr im Staccato gespielt, was ein bisschen die Wirkung des Stückes verfehlte. Dennoch ein ziemlich anspruchsvolles Stück, das Übergreifen hast du souverän gemacht, besonders gefallen hat mir deine Arbeit mit Pedal und Dynamik, welche für mich die sonstigen Patzer ausbügelt. Wertung: 7/10 Punkten


    Apicius: Eines der Stücke aus PMD, welches man wohl eher (zu Unrecht) ein bisschen vernachlässigt - sehr gute Wahl. Du hast größtenteils fehlerfrei gespielt, es wirkte jedoch auf mich recht durcheinander. Du hast die Melodie klar betont, aber die weiteren Motive in der Begleitstimme waren alle relativ verschwommen und etwas eintönig gespielt, was ich sehr schade finde. Stilistisch kann man da einiges rausholen, aber von der Technik her gab es keine großen Mängel. Wertung: 6/10 Punkten




    Gesang




    Herbe Enttäuschung: Ich finde, dass du eine schöne und klare Stimmfarbe hast. Die Gitarre im Hintergrund hört sich ein wenig zu verzerrt an und ist ein bisschen leise, zudem hört man, dass Gesang nicht dein "Hauptgebiet" ist - du triffst zwar die Noten und hältst sie, aber es fehlt ein wenig an stimmlicher Variation oder Vibrato. Ich glaube, mir persönlich hätte ein Rap mehr gefallen. :S Wertung: 7/10 Punkten


    Jeevas: Mit der Songwahl hast du bei mir schon mal total gepunktet. Im Großen und Ganzen gefällt mir deine Stimme in den Strophen mehr als im Refrain; sie wirkt statt kraftvoll eher ein bisschen "gepresst" beziehungsweise gedröhnt. Mir gefallen jedoch deine leichten Rasps und das Vibrato bei der einen Stelle der Bridge. Wertung: 8/10 Punkten



    Galladash: Ganz im Ernst, zu deinem Gesangsbeitrag will ich gar nicht viel sagen. Vier Stunden? Das ist schon krass. Am Anfang hatte ich irgendwie sofort Gänsehaut, weil einfach alles gepasst hat. Dein Stimmton, das leichte Vibrato, die Farbe im Gesang - Zeitweise hat es mir fast die Tränen in die Augen getrieben - dann kam der etwas schnellere Teil. Hier hat mir ehrlich gesagt die Variation in der Lautstärke gefehlt. Aber dafür hast du hier ziemlich impressiv deinen Vocal-Range zur Schau gestellt. Wertung: 9/10 Punkten (Tendenz deutlich zu 10 :love: )


    Ayakina: Ich finde, du hast einen wunderschönen vollen Stimmton, der hier in diesem Lied ein bisschen deplatziert wirkt. Er passt nicht so wirklich zu dem elektronischen Ambiente des Songs, auch wenn du die Töne in der Regel triffst. Stimmlich gab es da keine große Abwechslung, was ich sehr schade finde, da mir deine Stimme an sich richtig gut gefällt. Dennoch ist es natürlich keine schlechte Abgabe. Wertung: 7/10


    Lonelyheartdream: Deine Stimme ist sehr klar und deutlich, sie hat sowohl etwas zartes als auch etwas bestimmtes. Irgendwie habe ich dir jedes Wort, das du gesungen hast, sofort geglaubt und ich denke das heißt, dass du eigentlich alles richtig gemacht hast. Besonders gefallen mir die Überlagerungen der Gesangsspuren, die dir sehr präzise gelungen sind. Alles, was ich mir gewünscht hätte, ist ein wenig mehr Variation in der Gesangsart, die durchgehend zwar klar aber recht grundlegend auf mich wirkte. Wertung: 9/10 Punkten.




    Gastbeitrag


    Steampunk Mew: Du solltest dich mal in der Musical-Szene versuchen, falls du das noch nicht getan hast. Du hast eine sehr erzählende Stimme, die du gut an verschiedene Emotionen anpasst und dadurch die Geschichte des Liedes unterstreichst. Ein paar Töne sitzen nicht so ganz und an ein paar Stellen hältst du die Töne ein wenig unsicher, zumindest kommt es mir so rüber. Naja, dennoch gefällt mir deine Interpretation des Liedes in Form dieses interessanten Gastbeitrages. Wertung: 8/10 Punkten.

    Hallöchen, ich bin gerade ganz zufällig hier hin geraten und jetzt schon total begeistert von deinen Schreibkünsten. Da ich selbst auch Texte verfasse, kann ich es wertschätzen, wie viel Herz (und auch Arbeit) in so etwas steckt.


    Du hast ein einfaches Versmaß gewählt - was mir gefällt, da ich den Klang von Jamben total liebe; was hier (für mich jedenfalls) auch den Gedanken der Rastlosigkeit beziehungsweise der nicht anhaltenden Zeit unterstreicht, da es regelmäßig und wiederholend klingt.
    Die Umschreibung des "Weges" mit einer Schifffahrt durch das "Nebelriff" (ich liebe diese Wortwahl) finde ich sehr treffend.
    Ganz besonders gut gefällt mir die dritte Strophe; die Einbindung des Phobos als Sagengestalt, der mit "kalter Hand" das Herz des lyrischen Ichs umfasst, welchen ich als Symbol für die Angst deute.
    Für mich spiegelt das Gedicht wirklich sehr schön die Unsicherheit auf dem Weg des Lebens wider. Das lyrische Ich, das den Drang verspürt, sich zu entfalten, aber es dennoch nicht schafft, da eben diese Unsicherheit sein Herz eingenommen hat. Es sieht seine Ziele, die "geistergleichen", "schemenhaften" Wipfel in weiter Ferne hinter der "Schlange" aus Nebel - das ist zumindest meine Interpretation.


    Wie ich merke, schreibst du bereits sehr lange, daher wirst du das vermutlich nicht zum ersten Mal hören, aber ich werde definitiv auf weitere Texte warten und hoffe, dass du auch weiterhin am Schreiben bleibst, da du wirklich über ein dichterisches Talent verfügst und mich soeben dazu inspiriert hast, auch mal wieder etwas zu schreiben.
    Ich hoffe, dieser etwas knappe Kommentar geht für dich in Ordnung. Beim nächsten Text werde ich definitiv wieder einen Kommentar schreiben.


    Bis dann hoffentlich! =3