"Republikaner und Demokraten sind dasselbe" ist 1960er Kalter Krieg bs von Vore Gidal und kann in die geschichtliche Motte der Post-WW2-Ära bleiben.
Wer ernsthaft denkt, Trumpismus und Silicon Valley Neo-Feudalismus und US-Democrats Wirtschaftsliberalismus sind das Gleiche hat zu viel Marxismus in seinem Kopf inhaliert und ich weiß das selbst nur zu gut, weil ich fast selbst komplett in diese Rabbithole reingerutscht wäre.
Tja, solange deine und die Rechte der US Amerikaner gesichert sind, ist es ja egal was mit dem Rest der Welt passiert.
Aber hier um meine Stellung zu simplifizieren: Jeder US Präsident war und ist bereit um jeden Preis, die USA an der Spitze zu lassen. Der Grund warum ich beide nicht Unterscheiden kann und will ist einfach nur, dass Demokraten ihre Wähler am Ende für eigenvorteile verkaufen. Allein Zohran Mamdani der gewählt wurde, wegen seinen Anti-Zionistischen Haltungen und tollen Ideen, hat sich dann mit Zionisten zusammengetan und einen Plausch mit Trump gehalten, den er vorher als Nazi bezeichnet hatte. Nur so als Beispiel.
Wenns passt, wären sie wie die Republikaner bereit euch eure LGBTQ und Frauenrechte zu streichen.
Weil "Rechte mit linkem Label" sich auch für Abtreibungen, Frauen- und LGBT-Rechte, Krankenkassen, die Erlassung von Studiengebühren, NASA und Nationalparks erhalten etc... einsetzen.
Ansonsten das, was Medeia sagt.
Ich geb dir bei manchen außenpolitischen Angelegenheiten allerdings Recht.
Das interessiert mich nicht, was die machen damit die gewählt werden. Was sind denn all diese Befürwortungen und Taten, für die Sachen die du genannt hast Wert, wenn es bedeutet dass der Rest der Welt unter viel schlimmeren Sachen leiden muss. Wenn Demokraten denken sie können mehr Stimmen mit rechten Ansichten machen, würden sie diese Rechten ansichten vertreten.
Menschenrechte sind schön, doch sie sind kein Privileg für den Westen, auch wenn der Westen sie so behandelt. Denn was sind Menschenrechte wert, wenn das gleiche Land sie aussen einfach brechen kann?
Genau das steht da. Top-notch Textinterpretation.
Was dazu auch noch zu sagen ist: du hast Medeia nicht anzugehen, deren Leben in Gefahr wäre, wenn sie gewisse Staaten bloß betreten würde. Wenn, wie in dem anderen Topic, deine erste Reaktion ist nach einer trans Frau, die aus einem muslimischen geprägten Land stammt und mal darüber gesprochen hat, zu beißen (was keinerlei Bezug zu ihrem Beitrag hatte; du wolltest ihr einfach nur mal eine reinhauen).
Ne, es sollte ein reality check sein. Wie kann man von Ländern erwarten, dass sie sich politisch und Menschenrechtlich weiter entwickeln, wenn der Westen sie immer zerbombt und einen Reset startet. Wie sollen sie sich aufklären, wenn sie sanktioniert werden, wie sollen sie für mehr Rechte einstehen im eigenen Land, wenn die Aussenwelt es ist die ihre Leben in Gefahr bringt?
Islam gar Religion ist nicht das Problem, es ist die drakonische westliche Welt, die den Menschenrechten im Weg steht.
Vielleicht hasst du Frauen und LGBT nicht direkt, sowie du jedoch antwortest, scheinst du die Rechte der Hälfte der Menschheit als nebensächliche Angelegenheit zu empfinden bzw. überlegst nicht, weshalb Personen wie Medeia kritisch sind.
Cis und trans Frauen, und eigentlich jede Person mit einem Uterus, die nicht hoffen, dass theokratische Diktaturen untergehen, wären in etwa wie Gazellen, die sich dafür einsetzen von Löwen gefressen zu werden. Und da fragt man sich: was genau stört dich daran? Dass diese nicht deine / keine Pick Mes für die schlimmsten Ausprägungen des Patriarchats sind? Wenn du Frauen und LGBT nicht hasst, was ich dir btw glaube, ist das unverständlich.
Hassen tue ich ich Niemanden wegen sowas, doch gerade weil mir nicht Leben egal sind, musste ich was sagen.
Ich weiß dass Medeia als Transfrau von Algerien alles andere als priviligiert ist. Doch dass ich schimpfe dass Demokraten nicht anders als die Republikaner sind, ist halt in dem so richtig, dass sich nicht alles um uns und dem Westen geht, Auch die Leben ausserhalb zählen und ich kann das nur so zurückgeben mit
Zitat
sowie du jedoch antwortest, scheinst du die Rechte der Hälfte der Menschheit als nebensächliche Angelegenheit zu empfinden
Denn egal wie ich antworte, kommen meist immer innerpolitische Themen als Antwort, für das Land, welches den Globalen Süden ausbeutet und zerbombt.
Und ich kann mit Sicherheit sagen, dass Medeia, du und ich, nicht annäherend so in Gefahr sind, wie die Menschen dort.
Also ja ich spreche mich aus und verurteile die Aussenpolitk der USA weil sie auf beiden Seiten einfach gleich sind. Wieso soll ich mich um die Innenpolitik scheren? 4 Jahre scheiße für die, aber lebenslang Hölle für den globalen Süden. Viele Amerikaner feiern was gerade im Iran passiert, doch wie ich es sehe wird der eine Diktator durch einen schlimmeren ersetzt, oder es wird ein Bürgerkriegsschauplatz werden, mit neuen Fraktionen, wenn Medeia und viele andere ihren Willen bekommen.
Dann werden viele Iraner als Gazelle von den Löwen Netanjahu, Trump und Pahlavi konsumiert.
Die Chancen auf eine echte Revolution ohne diese Einmischungen und ohne irgendeinen Diktator oder falschem König, wären wieder Bodenlos und Bemühungen das System abzuschaffen wären wieder um Jahrzehnte zurückgeworfen. Das stört mich, wir kriegen eine vom Westen vorgesetzte Revolution und es wird gefeiert. Ich will mal gerne von all jene hören wie geil das neue vom Westen installierte Al Qaida Regime in Syrien ist, nachdem die es gefeiert haben und nur von den Leuten die es gefeiert haben, keine Ahniung ob ihr das gemacht habt. Die Minderheiten in Syrien haben es zumindest gehasst.
Und während ich dir zustimme, dass die Angriffe der USA Frauenrechte zurückwerfen, gibt es dennoch keine Entschuldigung dafür weshalb solche Staaten wie Iran und Afghanistan wohl die tiefste Schicht der Hölle für Frauen sind. Wobei ich nichtmal anzweifle, dass sich die USA allmählich auf dem Weg dahinab befindet ... und die Rechtsextremen hier zumindest fantasieren wie man nachzieht.
Wenn ich dran erinnern darf: in den 50ern, 60ern hatten Frauen mehr Rechte, durften Frauen studieren, durften draußen Bikini tragen und alldies; der Iran war ein säkularer(er) Staat. Sowohl der Westen, wie auch islamistische Kräfte, die man nicht unter den Teppich kehren sollte, hatten eine Hölle für Frauen geschaffen.
Was genau kritisierst du daran, wenn vor allem junge Menschen im Iran unter der Flagge jenes letzten Shahs demonstrieren, unter dem Frauen zumindest um einiges freier waren?
Wenn's geht, wär eine informative Antwort ohne Wut und Beschimpfungen vorzuziehen. Das würde mich nämlich interessieren, weil die Mutter und Großmutter einer iranischen Freundin dieser Zeit nachtrauern und die Familie aus dem Iran geflohen ist, als er sich in eine Theokratie verwandelt hat. Die sind seit ca. 1980(?) da. Sie meinten auch, dass es freilich nicht perfekt war, jedoch ging es damals noch bergauf und war kein Vergleich zu heute.
Ich wüsste zu gerne, weshalb die Leute nicht dafür protestieren sollten?
Wenn wir nur unseren Premierminster hätten behalten können 1953, doch die USA und Briten wollten nicht.
Ich will in Iran nichts beschönigen, aber so die Hölle ist es nicht, zumindest nicht vergleichbar mit den Saudis und Afghanistan.
Ich war dort und Frauen dürfen studieren, arbeiten und autofahren. Ändert nichts an der Ungleichheit, aber es ist nicht das Höllenloch welches der Westen in Afghanistan zurückgelassen hat oder das, welches vom Westen Unterstützt wird.
Zitat
Was genau kritisierst du daran, wenn vor allem junge Menschen im Iran unter der Flagge jenes letzten Shahs demonstrieren, unter dem Frauen zumindest um einiges freier waren?
Weil der Shah, der damalige und der jetzige Zionisten sind und Zionisten stelle ich mit Nazis gleich. Ich will keinen Herrscher über ein Land, der andere Völker für ein wenig Luxus verkauft.
Der Shah war selber sehr totalitär, wenn er Land wollte, nahm er sich es einfach. Der Mann meiner Groß-Cousine der zu der Zeit lebte, erzählte mir dass der Shah auf kosten der Lokalen Einwohner Land enteignete, es gab eine Militärdiktatur, mit einem Foltermeister (der Foltermeister lebt konsequentfrei in den USA btw.) und jegliche Opposition wurde zum schweigen gebracht.
Waren Frauen unter dem Shah besser dran? Ja, aber zu welchem Preis.
Sollen wir nun einen weiteren Shah akzeptieren der das gleiche macht, oder sollte der Westen aufhören sich überall einzumischen?
Wie kann ich sagen dass ich pro Frauenrechte bin, wenn ich bereit bin die Rechte anderer im Ausland oder Oppositionen zu untergraben, wenn ich für eine Ersetzung durch den Shah wäre? Frauenrechte sind Menschenrechte, verletze ich ein Menschenrecht verletze ich automatisch Frauenrechte. Das selbe gilt auch für LGBTQ Rechte. Deswegen kann ich keine Revolution, die im Inland etwas Aufschwung gibt Unterstützen, wenn es bedeutet, dass mehr Menschen anderswo umso stärker Unterdrückt werden.
Wenn der Iran Freiheit und Frauenrechte will, dann ohne den Westen und ohne einen gierigen Shah der sich an seiner neuen Position nur bereichern will.
Wenn's geht, wär eine informative Antwort ohne Wut und Beschimpfungen vorzuziehen. Das würde mich nämlich interessieren, weil die Mutter und Großmutter einer iranischen Freundin dieser Zeit nachtrauern und die Familie aus dem Iran geflohen ist, als er sich in eine Theokratie verwandelt hat. Die sind seit ca. 1980(?) da. Sie meinten auch, dass es freilich nicht perfekt war, jedoch ging es damals noch bergauf und war kein Vergleich zu heute.
Ich wüsste zu gerne, weshalb die Leute nicht dafür protestieren sollten?
Meine Mutter war pro Shah, pro Westen und anti Mullah. Sie trichterte mir vieles ein, welches faktisch nicht korrekt war, solange sie gegen die Mullahs schießen konnte. Sie war sogar im Krieg. Ihre Behauptung war es, dass nach der Revolution Chomeini angeordnet hat unrechtmäßig in den Irak einzumarschieren, mit der behauptung: "Weil er Saddam nicht mochte".
Das Resultat durch diesen Einfluss war, ich wurde zu einem Pro Shah Perser Elitisten, der den Mullahs für allem die Schuld gab, warum alles so scheiße dort war.
Doch als sich meine Gesinnung geändert hatte und ich nun die wahren Probleme erkannte, welche mein Land plagten, merkte ich dass ich keinen deut besser war als die Nazis die ich sonst auch immer verurteilt hatte, denn ich fetischisierte die Idee eines schönen gerechten Königreiches in dem alles perfekt war. Denn ich habe einen Zionisten angehimmelt, der sein Volk brutal Unterdrückte.
Auch ich glaubte der Islam ist Schuld und hat alles kaputt gemacht wie Medeia, aber es ist einfach der Westen der uns von unserem Fortschritt abbringt, je etwas besser zu machen.
Ich habe keine Lust von Westlichen Menschen anzuhören was Menschenrechte sind, wenn die es sind die sie mit Füßen treten. Langsam ist es genug mit "Evil Religious Stuff" usw.
Ich will eine Veränderung ohne einen Shah, doch das geht im Grunde nur wenn der Westen seinen Griff vom mittreren Osten, besser gesagt von der Welt löst.
Das andere Ding ist: keiner hier hat irgendeine politische Macht und ich weiß nicht was genau du erreichen willst.
Was ich erreichen will? Ich frage mich eher was ihr erreichen wollt, ihr wollt mehr Frauen und LGBTQ Rechte, deswegen ein Demokrat, doch wieso ist es so wichtig welche Partei an der Macht für Menschenrechte? Wenn Menschenrechte nicht vom Grundgesetz gedeckt sind, dann ist die USA fundamental, broken, wenn es einen Demokraten braucht, ehrlich gesagt fühlen sich Menschenrechte so mehr wie ein Druckmittel an welches die Demokraten ihren Wählern vorhalten.
Doch dass ich Menschen für mich ausserhalb des Westens mehr in den Fokus lege, liegt halt auch daran, dass ich keine Menschenleben hier messe, sondern weiß, wer mehr Gefährdet ist und wer nie erwähnt und vergessen wird.
Ich möchte einfach mal mit einem kleinen Gedankenexperiment bzw. Rollenspiel beginnen. Worauf ich damit hinaus will dürfte im Laufe des Texts klar werden.
Es ist Montagmorgen, dritte Unterrichtsstunde, denn wir befinden uns in der Karl-Valentin-Grundschule in Hintertupfingen. Wir betreten das Klassenzimmer der 3b, wir sind nämlich Frau Müller, die Mathelehrerin der 3b. Frau Müller steht kurz vor der Rente, trinkt abends gerne mal ein Gläschen Rotwein vor dem Fernseher mit dem Herrn Müller, ihrem Mann (vor sieben Jahren haben sie silberne Hochzeit gefeiert), und geht öfter mal mit Freunden wandern. Der Herr Müller kann leider nicht mit, der hatte nämlich 'nen Bandscheibenvorfall. Die Informationen der letzten beiden Sätze sind eigentlich ganz unnötig, ich habe sie lediglich für zusätzliche Immersion eingebaut. Wir teilen die Blätter für eine Klassenarbeit aus und die Schüler sind natürlich wenig begeistert, wer schreibt schon gerne montags eine Mathearbeit? Trotzdem verläuft die Stunde ruhig und als es dann zur kleinen Pause läutet sammeln wir die Arbeiten wieder ein. Der kleine Joseph hat nur seinen Namen auf das Blatt geschrieben, ansonsten steht da nur drauf, was auch vorher schon draufgedruckt war. Wir gehen eine Reihe weiter, hin zum Tisch vom kleinen Donald. Der hat nicht mal seinen Namen auf die Klassenarbeit geschrieben, dafür hat er irgendwie, ohne dass wir es bemerkt haben, einen Haufen drauf gesetzt. Jetzt kommt der Punkt, wo es wirklich wichtig ist uns in Frau Müller hineinzuversetzen, denn faktisch haben sowohl Joseph, als auch Donald eine 6 abgeliefert, aber bewerten wir beide wirklich gleich?
Ähh nein.
Klar hat klein Donald raufgeschissen auf der Arbeit, doch nun gehen wir mal zum Schulhof in der Pause.
Klein Biden hat Jemanden mit mörderischer Absicht so weit zusammengeschlagen, dass das andere Kind tot ist.
Trump hat ein anderes Kind, den Kopf abgeschlagen auf einem Pfahl gesteckt und ist in Kreisen rumgetanzt.
Soll Trump stärker bestraft werden, weil er nicht so sauber mit der Leiche umgegangen ist?
Fakt ist, beide haben gemordet.
Zitat
Ich kann dieses "die Demokraten sind auch nicht besser, als Trump" echt nicht mehr hören. Schon vor der Wahl, aber jetzt, nach einem knappen Jahr mit Trump als Präsidenten, erst recht. Ja, es gibt 'ne ganze Menge, das man an Biden, Harris, Obama und erst recht an den Clintons, um nur mal ein paar prominente Namen aufzuzählen, kritisieren kann. Aber nach dieser ganzen Shitshow, nicht, dass sie in weiten Teilen nicht so oder so ähnlich zu erwarten gewesen wäre, immer noch damit anzukommen zeugt schon von extrem harter Realitätsverweigerung oder Ignoranz.
Ich habe oft genug beschrieben, warum sie gleich sind. Trump ist nur ein Symptom, er ist das was alle US Präsidenten wirklich sind. Ein Egomane, der seine Machtposition um jeden Preis verteidigen würde.
Bin ich nur ein Grifter für dich, der das alles sagt um die Demokraten in ein schlechtes Licht zu rücken? Das muss ich nicht, das taten sie schon selbst.
Und ehrlich gesagt kann ich den Kommentar mit der Realitätsverweigerung nur zurückgeben.
Zitat
Aber tauchen wir mal ein bisschen tiefer in die Materie ein. Selbst wenn man die Innenpolitik ignoriert, weil einem US-Amerikaner scheiß egal sind (nochmal kurz festgehalten, es sind besonders Minderheiten, die unter Trump leiden), betrifft die ja nicht nur US-Bürger. Letztes Jahr hat Trump z.B. über 'ne halbe Million Menschen abschieben lassen. Ja, auch unter Biden wurden Menschen abgeschoben, aber z.B. in 2023 waren es 142.850 Menschen (keine bessere Quelle gefunden, aber dafür kann man ihr zumindest nicht vorwerfen sie wäre pro-Biden). Man muss jetzt keine 1 in der Mathearbeit bei Frau Müller geschrieben haben, um zu erkennen, dass da ein quantitativer Unterschied besteht. Qualitativ natürlich auch, wenn man z.B. die Abschiebungen in Gefängnisse in El Salvador oder die Tatsache, dass Migranten inzwischen in Todesangst vor ICE leben bedenkt. Aber auch Entscheidungen, die man jetzt nicht wirklich auf dem Schirm hat, betreffen nicht nur die USA. Ein Beispiel hierfür ist KI. Trump hat die, ohnehin viel zu laxen, Beschränkungen von KI der Biden-Administrative aufgehoben. Hat schon seinen Grund, dass ihm die ganzen Tech-Milliardäre in den Hintern gekrochen sind. Mit den Folgen, wie den ganzen sexualisierten Deepfakes, insbesondere von Frauen und Mädchen, auf Twitter (Musk konnte sich die Plattform zwar mit seinen ganzen Milliarden kaufen, aber er kann mich nie dazu bringen sie anders zu nennen), darf man sich jetzt weltweit rumschlagen. Und wenn es eine Regierung tatsächlich wagt gegen Twitter vorgehen zu wollen, dann kommen aus dem Weißen Haus gleich Drohungen.
Ich glaube du kapierst es nicht, was ich meine, es geht nicht um die Quantität der taten, es geht simpel darum: "Wenn der Präsident es will, wird es geschehen" Trump zeigt es nur wie wir es vorher nicht sehen konnten. Sie sind gleich.
Innenpolitik ist für mich halt uninteressant, da die Leben im globalen Süden ständig in Gefahr sind und die Amerikaner nicht annähernd so viel zu erleiden haben.
Zitat
Kommen wir von der Innen- zur Außenpolitik und den schon erwähnten Drohnen von Obama. Ohne Zweifel ist es den Opfern von Drohnenschlag Nr. 568 oder 1.274 egal ob der jetzt von Obama oder Trump angeordnet wurde. Wohl aber denen von Nr. 1.905 oder 2.183, denn unter Obama gab es 1.878 bestätigte Drohnenangriffe, unter Trump hingegen 2.248. Wobei die Zahlen sich auf Obamas beide Amtszeiten und die erste Amtszeit von Trump beziehen. Und da ist noch nicht mal miteinbezogen, dass Trump irgendwann angeordnet hat, dass Drohnenschläge nicht mehr veröffentlicht werden müssen. Wem das jetzt zu viel Haarspalterei ist, ich hole sehr gerne die ganz großen Zahlen raus. Eine Studie, die im Fachmagazin The Lancet veröffentlicht wurde, schätzt, dass die von Trump gekürzte Entwicklunsgshilfe bis 2030 bis zu 14 Millionen Menschen das Leben kosten könnte. Allerdings war das im Juli vergangenen Jahres, würde mich nicht überraschen wenn Trump die Entwicklungshilfe mittlerweile noch weiter eingeschränkt oder sogar ganz abgeschafft hat.
Ist jetzt natürlich alles nur ein Auszug, aber genug um zu zeigen, dass "die Demokraten sind auch nicht besser, als Trump" BS ist. Es macht 'nen Unterschied, ob ich auf eine heiße Herdplatte fasse oder meine Hand in 'nen Hochofen stecke.
Das Ding ist, es sind immer Trumpvergleiche, die man als Gegenargumente bringt. Agent Orange, wurde ja unter einem Demokraten eingesetzt, dessen Folgen noch heute spürbar sind. Obama unterstützte den Genozid in Yemen und Biden den in Gaza. Doch das bringt nichts alles aufzuzählen. Das Argument, beide seien gleich, ist nicht eine Repräsentation, von einzelnen oder eine Liste von Taten, es ist einfach der Wille ALLES zu tun damit man an der Spitze bleibt, egal was es kostet.