Beiträge von Leviator

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    Mir hat die Runde großen Spaß gemacht, vor allem weil sich die meisten Spieler bei jedem Lynch selbst Gedanken gemacht haben und selbst der Innokonvi nicht blind gefolgt sind. Danke jedenfalls Phoenum und Kasumi für die Leitung. Ich fand es nur schade, dass sich die Mafia nicht getraut hat die Zombies aktiv zu nutzen, abgesehen von Marlon am Ende. Wäre viel lustiger gewesen mit aktiven Zombies. Würde aber bei künftigen Runden mit Zombies jedenfalls verbieten aus Konversationen auszusteigen. Die Fragerei nach vergangenen Gesprächen war viel effektiver um Zombies zu enttarnen als die Codewörter, die verboten wurden (die kann man mit viel Glück immerhin erraten). Keine Ahnung wie die Innokonvi auf einen Zombie reinfallen konnte.


    Insgesamt fand ich die Runde aber ein wenig mafsided, vor allem wegen Voltriant und Anego. Wir konnten nie wirklich wissen wer gestorben ist. Bei so mächtigen Fähigkeiten wäre vielleicht eine Cooldown-Phase sinnvoll.


    Auch Necrozma fand ich etwas zu mächtig. Wir hatten einfach nur Glück, dass er sich scummy gemacht hat und er wegen des Tracker-Reports aufgeflogen ist. Hätte er es aber geschafft jemanden zu konvertieren, hätten wir ihn readen müssen, was so gut wie unmöglich ist, wenn er sich nicht dumm anstellt.


    Die Aktivität fand ich alles andere als löblich. Die Spieler die wirklich aktiv waren konnte man an einer Hand abzählen. Wie viele mussten gesubbt werden? Am Ende hat sich kein einziger Townie am Lynch-Tag verteidigt, die meisten waren da sogar komplett inaktiv (wie Eich und Gladio). Solche Spieler wie Lilly haben dem Dorf mit ihrer Inaktivität auch extrem geschadet und Maho mit seiner Scheinaktivität eigentlich auch, keine Ahnung was das sollte. Die vielen Subs haben das Reading jedenfalls massiv erschwert.


    Ansonsten fand ich das Verhalten der Innokonvi extrem nervig. Will da aber nicht weiter drauf eingehen, nur eine Sache. Eine hundertprozentige Trefferquote bei Reads zu erwarten ist einfach nur dumm. Ihr habt ja am Ende selbst gesehen wie schlecht eure eigenen Reads waren. Und noch ein Tipp: ein nerviger Spieler muss kein Maf sein. Vielleicht sollte sich diese Innokonvi fragen wieso der unconfirmte (!) Kiawe viel mehr Autorität hatte und auch viel mehr weitergebracht hat.


    MVP war ganz klar Gray Ninja als Kiawe und auch als Elio. Von ein paar anderen Spielern war ich eher enttäuscht, aber wie gesagt, man kann ja nicht in jeder Runde gänzen. Ich hoffe aber dass gerade die Spieler der Innokonvi ihr Spielverhalten kritisch hinterfragen. Da war eigentlich nur Samantha wirklich brauchbar. Vor allem solltet ihr lernen mit Kritik umzugehen. Auch hier könntet ihr euch ein Beispiel an Kiawe nehmen. Wobei sein Verhalten das ich kritisiert habe im Nachhinein durchaus nachvollziehbar war, eures hingegen überhaupt nicht.


    Und danke noch an TosTos dafür dass er mich gegen diese wahnsinnige Innokonvi verteidigt hat.

    So wäre es richtig formuliert ja.

    Und was wären die anderen Teile der Lösung? Findest du nicht, dass das Sündenbock-Politik wäre? Du hast ja den Mangel an Pflegekräften als Problem angesprochen. Aber ist das nicht eher ein Thema, das die Alten betrifft? Und was ist mit jungen Menschen, die die CDU wählen?


    Sich eine bestimmte Bevölkerungsgruppe herauszupicken und für zumindest einen Großteil der Missstände verantwortlich zu machen, ist in meinen Augen keine seriöse Politik und gefährlich oben drauf.

    Bringen wir es einfach auf den Punkt: du bist der Meinung, dass die aktuelle Politik veraltet und zukunftsvergessen ist und die Lösung aller Probleme wäre einfach den älteren Menschen das Wahlrecht abzuerkennen?

    Und warum schlussfolgerst du etwas, was du nicht weißt? Was ist wenn ich jetzt Ü60 bin und es trotzdem so sehe?

    Ich lese deine Beiträge:

    Woher soll ein 70 jähriger wissen, was heute für mich als 20 jähriger gut ist?


    Verstehe ehrlich gesagt gar nicht mal was dich aufregt. Ich interpretiere doch nur deine Beiträge. Wenn ich sie missverstehe dann kannst du mich korrigieren. Wenn du dir dabei widersprichst, weise ich dich darauf hin, wie es in einer Diskussion üblich ist. Also was ist an der folgenden Schlussfolgerung falsch?


    Ich bin ein junger Mensch -> Alle jungen Menschen haben identische Interessen = alle jungen Menschen haben meine Interessen.


    Das ist doch das Schubladendenken, auf das deine Beiträge aufbauen, machst daraus eine Alt vs. Jung Debatte, weil alle Alten deiner Meinung nach auch die gleichen Interessen haben.


    edit: nur als kleine Anmerkung, weil du hier immer wieder den Brexit erwähnst. Das ist eher eine "Land vs. Stadt" als eine "Alt vs. Jung" Sache.


    Wenn es so weiter geht wirst du in naher Zukunft wahrscheinlich nicht einmal ein Platz mehr im Pflegeheim bekommen. Wie gesagt, ich sehe es jeden Tag in der Krankenkasse was da alles abgelehnt werden muss. Menschlich ziemlich verwerflich, gesetzlich leider unumstößlich. Man muss was dagegen tun, ansonsten wird sich alles weiter verschlechtern.

    Was hat das mit dem Wahlrecht älterer Menschen zu tun? Sind diese Menschen jetzt Sündenbock für alles? Unser Bundeskanzler ist übrigens 32 Jahre jung, hält ihn nicht davon ab konservative Politik zu machen.

    Du weißt doch eigentlich gar nichts über mich was nimmst du dir eigentlich raus die ganze Zeit? Du weißt nicht einmal mein Alter und wo ich hingehöre. Wenn ich dich bewerten müsste würde ich dich auch irgendwo ü50 reinwerfen allein von der Schreibweise also lass das. Das ist überhaupt keine Diskussionsplattform.

    Wo du hingehörst? Meinst du in welche Schublade? Im Gegensatz zu dir betreibe ich kein Schubladendenken. Ich brauche nichts über dich zu wissen, weil ich mich nur auf deine Beiträge beziehe. Aus deinen Beiträgen lese ich nämlich heraus, dass es dir hauptsächlich um dich und deine Zukunft geht. Weil du allen jungen Menschen unterstellst identische Interessen zu haben (also deine Interessen, weil du, wie deine Beiträge implizieren, auch jung bist, rein logische Schlussfolgerung) und älteren absprichst überhaupt eigene Interessen zu haben. Dass du mich aufgrund der Schreibweise "irgendwo ü50 reinwerfen" (in eine Schublade?) würdest, passt da gut ins Bild. Ich bin keine 30, passe aber offenbar nicht in das homogene Bild junger Menschen, das du hier zeichnest. Und du willst die Interessen junger Menschen, die sich deiner Meinung nach mit deinen Interessen decken (aufgrund deines Schubladendenkens) und somit deine eigenen Interessen durchgesetzt sehen. Das ist eine ganz sachliche Analyse deiner Beiträge.

    Ich sehe die aktuelle Demokratie als falsch an und längst überholt. Daran wirst du nichts ändern können und auch nicht an meiner Sichtweise das alles veraltet ist.

    Nein, daran kann ich nichts ändern und daran will ich auch nichts ändern. Was ich aber sehr wohl will ist klar zu machen, dass deine Vorschläge mit einer Demokratie nichts mehr zu tun haben. Was auch okay ist. Du willst die Demokratie abschaffen und durch eine andere Staatsform ersetzen. Das ist eine legitime Meinung, die darfst du vertreten und darüber kann man eine Diskussion führen. Dann solltest du das aber auch klar sagen, wenn du eine seriöse Diskussion willst, anstatt zu suggerieren, dass deine Vorschläge irgendetwas mit Demokratie zu tun haben.


    Auf meinen letzten Beitrag bist du leider überhaupt nicht eingegangen. Du willst, dass alle zum "Wohle aller" wählen (meinst damit zum Wohle der Jugend und meinst damit wiederum zum Wohle von Phoenixfighter, aber blenden wir das mal aus). Sprich: du verlangst von jedem das gleiche Wahlverhalten. Wieso braucht es dann überhaupt Wahlen? Wieso die Demokratie nicht durch eine Technokratie ersetzen? Oder wie ich bereits sagte, einen starken Mann installieren, der zum Wohle aller handelt? Das ist doch worauf deine Vorschläge hinauslaufen?

    Und nur um es noch einmal zu erwähnen: Früher war das Verhältnis ausgeglichen zwischen jung und alt dementsprechend kam auch der richtige Mischmasch heraus.

    Erstens kann man so mit jeder x-beliebigen Eigenschaft argumentieren, nicht nur mit dem Alter und zweitens geht es in einer Demokratie nun einmal um Mehrheiten. Gemeint ist ein "Mischmasch" an Vertretern im Verhältnis zur Bevölkerungsgruppe. Je größer die Bevölkerungsgruppe desto mehr Vertreter (in der Theorie). Nur weil sich eine Minderheit nicht ausreichend vertreten fühlt, hat sie kein Anrecht darauf in einer Demokratie, also in den Parlamenten, überrepräsentiert zu sein. Drittens kannst und willst du nicht verstehen, dass weder junge Menschen noch ältere Menschen eine homogene Gruppe mit identischen Interessieren sind.

    Genau deswegen verstehe ich selber nicht zu 100%, warum es die Altersbegrenzung nach unten gibt, aber ich verstehe die Gründe, die dafür sprechen, die auch in diesem Thema bereits erläutert wurden.

    Die Altersgrenze zu senken ist durchaus diskutabel. In Österreich darf man z.B. schon ab 16 wählen. Es ist aber zumindest nachvollziehbar, wenngleich meiner Meinung nach nicht richtig, das Wahlrecht an die unbeschränkte Geschäftsfähigkeit zu koppeln. Wer nicht unbeschränkt geschäftsfähig ist, wird rechtlich in gewisser Weise geschützt, weil man davon ausgeht, dass er nicht im Stande ist seine eigenen Interessen zu wahren. Daher soll er auch nicht wählen dürfen, das ist konsequent. Man könnte aber genau so gut an der Mündigkeit anknüpfen. Dass aber jemand, der (straf-)unmündig ist auch nicht wählen darf, das sollte einleuchten. Also diese Diskussion kann man durchaus führen (die Altergrenze senken, nicht abschaffen). Das hat aber rein gar nichts mit dem Wahlrecht älterer Menschen zu tun.


    edit:


    Man muss auch einfach mal sein Ich-Gedanken beiseite stellen und zum Wohle aller wählen, denn genau darum geht es. Das Wohl von uns allen und nicht nur von uns selbst.

    Also lieber gleich die Demokratie abschaffen und einen starken Mann installieren, der zum Wohle von uns allen handelt. Ganz nach dem Leitsatz "alles für das Volk, nichts durch das Volk". Wäre doch viel einfacher oder? Wenn es eh darum geht dass alle gleich abstimmen, wieso dann die lästige Demokratie?

    Du meinst genau so, wie ein wohl nicht zu verachtender Teil junger Wähler keine Ahnung hat, was genau das neue Copyrightrecht umfasst oder was ein Brexit genau beinhaltet und sich einfach von der aktuelle Aufbruch-und Proteststimmung haben mitreissen lassen?

    Vor allem zeigt diese Diskussion in erschreckender Weise, dass viele junge Wähler ein gestörtes Demokratie-Verständnis haben und nicht klar damit kommen, wenn gegen ihre Interessen abgestimmt wird. Dass solche Menschen anderen das Wahlrecht aberkennen wollen ist geradezu absurd. Auch wenn ich persönlich ein Gegner dieser Richtlinie bin, zeigt die übertriebene Hysterie um Artikel 13 wie anfällig für Manipulation diese jungen Menschen sind. Es wird ja fast schon eine Demokratie-Krise herbei geredet, weil man seinen Willen nicht durchgesetzt bekommt.


    Hier werden die absurdesten Argumente verwendet, um älteren Menschen das Wahlrecht abzuerkennen, nur weil diese anders wählen als diese jungen Wähler gerne hätten. In einer Demokratie kann das Wahlmotiv niemals (!) ein Ausschlussgrund für das Wahlrecht sein. Wer das fordert der fordert die Abschaffung der Demokratie. Wer eine Partei wählt, weil er sie bisher immer gewählt hat, soll das verdammt nochmal auch tun dürfen. Wenn derjenige immer zufrieden mit der Partei war, ist das sogar ein gut nachvollziehbares Motiv. Wenn jemand eine Partei wählt, weil ihm die Parteifarbe gefällt ist es in einer Demokratie sein verdammtes Recht. Es hat einen guten Grund wieso die Wahlen geheim sind. Mal davon abgesehen, dass junge Wähler auch die unsinnigsten Wahlmotive haben können.


    Im Übrigen sind in Deutschland Personen mit rechtlicher Betreuung für alle Angelegenheiten vom Wahlrecht ausgeschlossen. Die Frage ab welchem Alter man wählen darf hat überhaupt nichts mit dem Wahlrecht älterer Menschen zu tun. 70-Jährigen einfach pauschal die geistige Reife eines Kindes zu unterstellen ist schlicht und ergreifend idiotisch und das kann auch nur von jemandem kommen, dessen.... ich führe das lieber nicht weiter aus. :pflaster:

    Wenn das Parlament nicht zu einer Lösung findet muss die Alternative eigentlich sein das Volk zu befragen, heißt entweder ein zweites Referendum oder Neuwahlen. Mir leuchtet jedenfalls nicht ein was daran demokratischer als ein zweites Referendum sein soll das Parlament so oft abstimmen zu lassen bis das Ergebnis passt. Also ich hoffe schon, dass die Briten noch bei der Europawahl mitmachen, das steigert die Chance dass sie doch in der EU bleiben. Leider aber ein eher unwahrscheinliches Szenario.

    Wenn du mir solche Dinge vorwirfst: Dann argumentier doch bitte mal die Interessen der Alten welche wichtig sind das sie umgesetzt werden.

    Was gibt es da bitte zu argumentieren? Ein 70-Jähriger kann vielfältigste Interessen haben, übrigens auch ein Interesse an ein freies Internet. Wenn du konkrete Antworten willst, dann unterhalte dich mit 70-Jährige. Ich bin nicht das Sprachrohr der Pensionisten, genau so wenig wie ich als junger Mensch für mich in Anspruch nehme das Sprachrohr der Jugend zu sein. Als Individuen können Menschen ganz individuelle Interessen haben. Oder um es anders auszurücken: alle Interessen, die du hast, kann auch ein 70-Jähriger haben. Du versuchst hier Schubladendenken zu betreiben.

    Normalerweise müssten die Jugendlichen noch viel lauter rufen, dass es Ihnen schlecht geht. Da weiß keiner ob es in 30 Jahren überhaupt noch das Wort Rente gibt.

    Also als junger Mensch kann ich nur sagen, dass es mir verdammt gut geht und ich Ältere kenne, denen es eher schlecht geht. Der zweite Satz zeugt übrigens von einer extrem egoistischen Grundhaltung. Also heutige Pensionisten haben keine eigenen Interessen deiner Meinung nach. Auch kein Interesse an einer Pension, von der sie vernünftig leben können (in Deutschland ein noch viel größeres Problem als in Österreich). Aber wenn es um deine spätere Rente geht, da muss natürlich mal was getan werden. Dabei bist du doch dann selbst Pensionist und hast dann gefälligst keine eigenen Interessen zu vertreten.

    Cyrano


    Vollkommen egal in welcher Formation, am Ende muss der Rat der EU zustimmen und somit auch ein deutscher Minister. Ob er von der CDU oder von der SPD kommt ist doch wurscht, weil die Minister ja nicht eigenmächtig handeln, sondern in Absprache mit der Regierung und somit auch mit dem Koalitionspartner. In Österreich entscheidet der Ministerrat einstimmig, da hat quasi jeder Minister ein Vetorecht. Bin mir jetzt nicht sicher wie die genaue Regelung in Deutschland ist. Wenn die SPD aber diese Richtlinie verhindern will, könnte sie notfalls mit einer Auflösung der Koalition drohen.

    Welche Interessen hat denn ein 70-jähriger noch? Und genau wegen solch einer Meinung geht es der Jugend von heute immer schlechter. Wenn die Alten sagen "ist nicht mein Problem".

    Du wirfst den Alten vor, dass sie die Probleme der Jugend nicht interessieren, gleichzeitig sprichst du einem 70-Jährigen ab überhaupt eigene Interessen zu haben? Das grenzt fast schon an eine Entmenschlichung. Also die Alten tragen nichts bei für die Gesellschaft, schaden nur der Jugend, haben selbst keine eigenen Interessen und sollen überhaupt von der gesellschaftlichen Partizipation ausgeschlossen werden? Was ist dann der nächste Schritt? Keine Krankenversicherung für die Alten, weil unnötige Belastung für die Gesellschaft? Wollen wir vielleicht noch ein lebensunwertes Leben der Alten propagieren? Wie wäre es mit einem Diktator, der nur die Interessen der Jugend vertritt? Wer braucht schon Demokratie, es zählt ja nur die Jugend und die jungen Menschen haben natürlich alle die gleichen Interessen.


    Sorry, hier breche ich ab. Dieser Blödsinn ist mir keine Diskussion wert.

    Vielleicht, weil er Enkel hat?

    Achso, jeder 70-Jährige hat also Enkel? Und selbst wenn, Ja und? Genau so wie du Eltern hast, also musst du auch für das abstimmen was für die Alten gut ist? Oh wait... es müssen ja nur die jungen Menschen zufrieden sein.


    Wollt ihr jetzt ernsthaft den Leuten vorschreiben wie sie ihr Wahlrecht auszuüben haben und ihnen das Wahlrecht aberkennen, wenn sie von euren Vorschriften abweichen?

    Bei der letzten Wahl wurden wegen ihren Versprechen bestimmte Parteien gewählt, ein Koalitionsvertrag aufgestellt, den die Wähler gut fanden (maybe?), und was hats gebracht? Nix, denn sobald es Schwierig wird, und der Druck aus anderen Ländern steigt, wird der Koalitionsvertrag eh ausgehebelt.

    Naja, es werden keine Koalitionsverträge gewählt. Die werden erst nach der Wahl verhandelt und die Politik muss flexibel bleiben. In Österreich wird ständig jeder Blödsinn mit dem "Koalitionsvertrag" und der "Koalitionstreue" gerechtfertigt, auf Sachargumente wird hingegen verzichtet oder aber, man sagt ganz offen, dass man ja eigentlich dagegen ist, aber wegen der "Koalitionstreue" muss man sich so und so verhalten.

    Weil da ja sonst keine andere Partei mehr gibt, da sind noch die SPD, die Linke, die Grünen und eigentlich praktisch jede andere Partei, wo die überwiegende Mehrheit dagegen gestimmt hat.

    Lasst euch bitte nicht für dumm verkaufen. Noch ist die Richtlinie nicht beschlossen, dazu braucht es die Zustimmung des Rats der EU. Es ist zwar kein einstimmiger Beschluss erforderlich weshalb die SPD die Richtlinie alleine nicht verhindern kann, ohne Zustimmung der SPD wird es aber auch keine Zustimmung Deutschlands geben und wenn auch ein paar andere Mitgliedstaaten dagegen stimmen, wird diese Richtlinie auch nicht kommen. Das heißt, die SPD hat durchaus noch reale Chancen die Richtlinie zu verhindern, wenn sie es tatsächlich will. Wenn sie es nicht tut trägt sie die gleiche Verantwortung wie die CDU.


    Das man z. B. sagt wer in Rente tritt und älter als 65 ist verliert sein Wahlrecht. Diese Menschen leben ihr Restleben aus und tragen eh nicht mehr wirklich was zur Gesellschaft bei. [...] Wie gesagt ich wäre dafür, dass man mit Eintritt ins Berufsleben das Wahlrecht bekommt und mit dem endgültigen Austritt aus dem Berufsleben sein Wahlrecht wieder verliert. So ist das Wahlrecht auf kein bestimmtes Alter beschränkt und es wäre eine faire einheitliche Lösung.

    Das wäre eine - sorry - höchstgradig idiotische Lösung und zeugt wiedermal von mangelndem Demokratieverständnis. Kennst du überhaupt Menschen, die älter als 65 Jahre sind? Einfach pauschal zu behaupten, dass diese Menschen "eh nicht mehr wirklich zur Gesellschaft beitragen" zeugt nur von einem begrenzten Horizont und selbst wenn es so wäre: ja und? Wieso sollten nur Menschen ein Wahlrecht haben, die zur Gesellschaft beitragen und wer will überhaupt bestimmen was ein gesellschaftlicher Beitrag ist? Also sollte man auch allen Arbeitslosen das Wahlrecht aberkennen? Der zweite Vorschlag ist ja sogar noch unsinniger. Das wäre effektiv ein Zensuswahlrecht. Wieso dann nicht gleich konsequent ein echtes Zensuswahlrecht einführen? Also zurück zum 19. Jahrhundert, hat ja super funktioniert damals?


    Nur weil ältere Menschen nicht so abstimmen wie du es gerne möchtest, ihnen das Wahlrecht aberkennen zu wollen ist einfach nur demokratiefeindlich. Auch 65-Jährige bzw. Pensionisten sind Teil unserer Gesellschaft, die übrigens bereits viel beigetragen haben, die in einer Demokratie auch die Möglichkeit haben müssen ihre Interessen zu vertreten.


    Mich nervt das Wahlverhalten älterer Menschen auch manchmal, aber weißt du was mich noch viel mehr stört? Das Wahlverhalten von dummen, manipulierten AfD- und FPÖ-Wählern. Aber nicht einmal denen würde ich das Wahlrecht aberkennen wollen.

    Mit unserem Wahlrecht gibt es keine wirklich sinnvolle Lösung. Meiner Meinung nach müsste man sowieso für jedes Thema einzeln verantwortliche wählen, z. B. jedes Ministeramt getrennt. [...] Dann würde ohne riesigen Aufwand wie Volksentscheide auch wirklich im Sinne der Bürger regiert.

    Was soll das bringen? Die Gesetze kommen am Ende eh vom Parlament und nicht von den Ministern und wieso sollten sich direkt gewählte Minister anders verhalten als gewählte Parteien? Und was heißt im Sinne der Bürger regieren? Bürger sind keine homogene Gruppe, da gibt es unterschiedlichste Interessen, die man unter einem Hut bringen muss. Man wird es nie allen Recht machen können. Das (nationale) Wahlrecht ist gut so wie es ist.


    Wo ich aber durchaus zustimmen würde ist, dass auf EU-Ebene die "Minister", sprich der Rat, direkt gewählt werden sollten. Ganz allgemein ist das Wahlrecht auf EU-Ebene sehr fragwürdig und wenig demokratisch, weil es aufgrund der verschiedenen Wahlsysteme ein ungleiches Wahlrecht ist. Das liegt aber wieder an den Nationalstaaten, die das Wahlrecht nicht harmonieren wollen.

    Woher soll ein 70 jähriger wissen, was heute für mich als 20 jähriger gut ist?

    Wieso sollte sich ein 70-Jähriger darum kümmern, was für dich gut ist? Das ist nicht sein Problem. In einer Demokratie darf jeder seine eigenen Interessen vertreten. Ein 70-Jähriger darf seine eigenen und muss nicht die Interessen eines Phoenixfighters vertreten. Übrigens muss das was für dich gut ist für einen anderen 20-Jährigen nicht gut sein.

    Verdammt schwere Entscheidung. Ich hasse solche Listen, ich kann mich da einfach nicht auf einzelne Spiele festlegen. Bei den Filmen ging das noch, weil ich nicht so viele kenne. Bei den Videospielen ist das für mich aber unmöglich. Ich versuche einfach die Spiele aufzuzählen, mit denen ich die besten Erinnerungen verbinde, wobei ich mich pro Spieleserie auf ein Spiel beschränken werde, sonst müsste ich zumindest jedes nummerierte Resident Evil aufzählen:


    • Resident Evil 4 (2005)
    • Mario 64 (1996)
    • Lost Odyssey (2007)
    • Gears of War 3 (2011)
    • Pokemon Perl (2007)


    Runners-up (die ich aber wahnsinnig gerne nominiert hätte):


    Resident Evil Remake, Resident Evil 2 Remake, Resident Evil Code Veronica, Resident Evil 5, Resident Evil 6, Resident Evil 7, Resident Evil Revelations, Resident Evil Revelations 2, Final Fantasy XIII-Trilogie, Eternal Sonata, F-Zero, F-Zero GX, Zelda: The Wind Waker, Zelda Twilight Princess, Zelda: Oracle of Seasons, Super Mario Sunshine, Assassins Creed 2, Bayonetta, Vanquish, Devil May Cry 4, Devil May Cry 5, Castlevania Lords of Shadow, Castlevania Dawn of Sorrow, Castlevania: Symphony of the Night, Life is Strange, BioShock, Mass Effect 2, Pokemon Colosseum, Pokemon XD, Hotel Dusk, Disaster: Day of Crisis, Another Code: R, Tomb Raider-Trilogie, Horizon Zero Dawn, Uncharted 3, God of War, Gears of War-Trilogie, Advance Wars Dual Strike, Pokemon Weiß, Pokemon Saphir, Pokemon Goldene Edition, edit: Red Dead Redemption 2!


    Alles herausragende Spiele, die ich persönlich heute mit 10/10 bewerten würde. Also nicht wirklich Runners-up, könnten genau so gut oben stehen, aber ich muss mich ja für fünf entscheiden. :sad:

    Für mich persönlich ist es zumindest nicht das Schönste, dass man mit seiner Zeit anstellen könnte und irgendwie finde ich es auch schade, wenn man so viel Wert auf sein Aussehen legen muss. Ich persönlich fände es zum Beispiel besser, wenn man seine Mitmenschen ohne Bezug auf das Aussehen direkt tiefer kennenlernt, wenn man die Zeit nutzt um sich charakterlich weiterzuentwickeln statt sein Aussehen zu verändern

    Du hast einen völlig falschen Zugang zu dem Thema. Wie man natürlich aussieht sucht man sich nicht aus, man wird einfach so geboren. Ich denke, dass Menschen generell versuchen mit ihrem Style ihren Charakter auszudrücken bzw. nach außen ein Stück weit sichtbar zu machen. short king hat es auch schön ausgedrückt: durch den individuellen Style soll das "wahre Gesicht" nach Außen sichtbar werden, nicht das biologisch vorgegebene. Ich schreibe hier bewusst "Style" und beschränke mich nicht auf Schminke. Weil es sich mit der Kleidung genau so verhält. Genau so mit der Frisur. Genau so mit Tattoos, Piercings und Schmuck. Wenn Schminke ein Lüge ist, dann all das ebenso. Das Resultat mag am Ende oberflächlich sein, was ansich ohnehin nichts Negatives ist, hinter all dem stecken aber natürlich gewisse - ganz individuelle! - Charakterzüge und damit meine ich keineswegs die klischeehaften Charakterzüge die man typischerweise mit Schminke, Piercings etc. in Verbindung bringt.


    Was ist schlimm daran, wenn man sich so stylt wie man sich am besten gefällt? Wieso sollte man jede freie Zeit dazu nutzen sich charakterlich weiterzuentwickeln? Wieso muss man sich überhaupt charakterlich weiterentwickeln? Wieso sollte man nicht auch mal Spaß haben, wenn einem das Styling Spaß macht? Dann ist das doch ein Hobby wie jedes andere auch. Für dich mag das nicht das Schönste sein, was man mit seiner Zeit anstellen kann, für andere vielleicht doch, während deine Hobbys für sie nicht das Schönste sind, was sie ihrer Zeit anstellen können? Und wieso sollte man sich anderen nicht so zeigen, wie man gesehen werden möchte? Selbst wenn man nur der Gesellschaft gefallen will, ja und? Was soll daran schlecht sein?